Stiftunglife

Dienstag, 19. Februar 2019

40 Jahre später


Plastikflaschen brauchen 500 Jahre um zu verrotten.
Vielleicht verrotten die Flaschen auch gar nicht, wer kann das schon verbindlich sagen? Man geht davon aus, dass Mikroorganismen nicht in der Lage sind, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. Plastik ist biologisch ‚inert' und daher auch kaum einer Mineralisation unterworfen. Das bedeutet, dass Mikroplastikpartikel zwar kontinuierlich kleiner, aber nicht vollständig abgebaut werden. Weltweit wird eine Anreicherung von Kunststoffen an Stränden, in Meeresstrudeln und Sedimenten beobachtet. In der Bretagne wurden gerade 40 Jahre alte Garfield-Telefone am Strand angespült: analoge Telefone mit Spiralkabel, Tasten, Hörer und Gabel. 40 Jahre im Meer, alle gut erhalten. „Gottseidank gut erhalten" muss man wohl sagen und froh sein, dass sich keine Fische  an den dicken Brocken verschluckt haben/jg


Aller Anfang ist schwer



Unsere zweite Plastik Recycling Station läuft langsam an. 
Natürlich dauert alles länger als gedacht: die Idee verbreitet sich langsam und die Menschen am Ngapali Beach müssen sich noch daran gewöhnen, den Plastikmüll separat zu sammeln. Es dauert ein bisschen, Gewohnheiten zu ändern. Der gute Wille ist da, es geht in kleinen Schritten voran/jg

Montag, 18. Februar 2019

Schulstunde


Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt. John F. Kennedy
Was für ein Glück, ich war heute in der Schule eingeladen, einen Vortrag über unser Plastik Recycling Projekt in Myanmar zu halten. Das war interessant, aber doch weit entfernt. Deshalb haben wir am Ende des Vortrags gemeinsam Ideen für unseren Alltag in Deutschland gesammelt. Frei nach Kennedy wollten wir schauen, was jeder von uns tun kann, um den Plastikberg zu verringern. Die Schülerinnen der 8c haben nachgedacht und berichtet. Die Lehrerin hat viele gute Ideen an die Tafel geschrieben. Lehrer und Schüler in Myanmar würden jetzt staunen – nicht nur über die Inhalte, sondern auch über die elektronische Multimediatafel/jg

Sonntag, 17. Februar 2019

Auf die Birne


Vor zehn Jahren wurde die Glühbirne verboten
Seinerzeit sorgte das für ein Entrüstung und Hamsterkäufe, heute haben sich die meisten Menschen an das neue Licht gewöhnt. Die Energiesparlampe war nur ein Übergang. Heute sparen wir mit LED Technik fast 90 Prozent Strom im Vergleich zur klassischen Glühbirne. 
Auch die klassische „Campinglampe"  ist verschwunden, heute bringen  Solarlampen Licht auf Campingplätze, in abgelegene Dörfer und auf den Inlay See. Ein bisschen haben wir dazu beigetragen mit mehr als 30.000 Solarlampen, die wir in den letzten sechs Jahren nach Myanmar gebracht haben/jg


Samstag, 16. Februar 2019

Gestern in München



Das Chaos der Welt sortieren

Unter dieser Überschrift berichtet die Süddeutsche Zeitung heute von der Suche nach Lösungen auf der Sicherheitskonferenz in München. Zwischen Russland und der Nato droht ein Wettrüsten, zwischen USA und China ein Handelskrieg. Der US Präsident verhängt auch noch den Notstand. Bei solchen Weltkonflikten rutschen die Probleme im Nordrakhaing leicht aus dem Blickfeld. Unsere Gesprächspartner gestern Abend konnten einiges dazu sagen: die burmesische Botschafterin Yin Yin Myint (zweite von links) und der Minister für innere Sicherheit U Thaung Tun (rechts im Bild) Die große Lösung für das Rohingya Problem ist noch nicht in Sicht. Unser kleiner Beitrag kann die Förderung von muslimischen Studenten sein. Der Minister hat versprochen, zehn junge Leute in dem Konfliktgebiet zu suchen, die für unser Förderprogramm in Frage kommen. Wenn sich diese Zusage erfüllt, hat sich der Abend gelohnt. Wenn nicht, war es ein Essen in angenehmer Atmosphäre. Nicht mehr, aber auch nicht weniger/jg

Freitag, 15. Februar 2019

Verschiedene Welten


Längst geht es bei Leuchten nicht mehr nur um reinpraktische Aspekte. 
Sie geben Statements ab als skulpturartige Objekte.

So verschieden ist die Welt – bei uns geht es nicht nur um die Erleuchtung, gerne soll es auch ein Statement sein. Man möchte zeigen was man hat (oder was man sich leisten kann) Der Gummihandschuh mit Glühbirne 💡 oben links im Bild kostet 480 Euro. Für das gleiche Geld können wir in Myanmar ein kleines Dorf mit Solarlampen erleuchten, ohne Kunst/jg

Donnerstag, 14. Februar 2019

Vorbilder


Ist die schööööööön!

Dieser bewundernde Blick einer kleinen Besucherin in der Washington National Portrait Gallery ist das Schönste, was ein Bild erreichen kann. Auf dem offiziellen Porträt der Ex First Lady Michelle Obama von der Malerin Amy Sherald sind für die Kleine gleich zwei Vorbilder zu entdecken. Vielleicht hören wir nochmal von ihr, als Künstlerin oder als Präsidentin. Junge Menschen brauchen Vorbilder. Unsere Mentoren sind Vorbilder für 100 Studenten in Myanmar + unsere 22 Paten für die Kinder im Kinderheim sind solche Vorbilder. Was für ein Glück, dass wir dieses Glück vermitteln dürfen/jg

Mittwoch, 13. Februar 2019


Was tun nach dem Abi ?
Geld verdienen oder die große weite Welt entdecken? Wir bieten die Möglichkeit, gleichaltrige junge Menschen in Myanmar zu treffen. Meet & Greet heißt das Projekt, mit dem wir unterschiedliche Welten verbinden. Man kann es als Entdeckungsreise sehen, oder als kulturellen Austausch. In jedem Fall sind es spannende vier Wochen in einem fremden Land. Gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt, wir helfen bei der Organisation stehen im Land mit Rat und Tat zur Seite. Interessenten wenden sich mit einer kleinen Bewerbung direkt an annette@stiftunglife.de

Was macht eigentlich Annette ?


Annette verbindet junge Menschen
Vor zwei Jahren war ihre Tochter Isi mit unserem Austauschprogramm unterwegs, heute liegt die Organisation von unserem Meet & Greet Programm in ihren Händen. Annette informiert und bereitet die Reisenden vor - sie kümmert sich um alles, was wir hier auf deutscher Seite für eine gelungene Reise vorbereiten können. In Myanmar kümmern sich dann Hannah und Khu Khu um die deutsch/burmesischen Begegnungen. Annette lebt und arbeitet in Stuttgart, zu Myanmar und zu unserer Stiftung kam sie über Freunde. Hier ist der direkte Kontakt: annette@stiftunglife.de

Dienstag, 12. Februar 2019

Bayern vorn



In Bayern lebt es sich sehr schön (wenn man von gelegentlichen Eskapaden der CSU absieht). Aber nun bekommt die bayrische Landesregierung die Möglichkeit, neue Maßstäbe für den Artenschutz in Deutschland zu setzen. Wenn alles klappt, wenn das bayrische Volksbegehren erfolgreich ist. Eine Million Unterschriften werden dafür benötigt. Mehr als 900.00 Menschen haben sich schon in die Liste eintragen, es bewegt sich was im Land. Heute und Morgen geht es in den Endspurt, wir unterstützen die aktiven Helfer mit 25.000 Tüten Wildblumensamen/jg

Montag, 11. Februar 2019

Heute vor fünf Jahren


„Wie geht das denn, ich habe noch nie ein Schiff getauft." Daniela Schadt

„Keine Ahnung, ich mache das auch zum ersten Mal." Jürgen Gessner

Auch wenn wir beide keine Erfahrung hatten, hat dann alles gut geklappt: heute vor fünf Jahren haben wir in Yangon Swimming Doctors 2 gemeinsam auf den Weg gebracht. Die Schiffstaufe war feierlich, ebenso die Abendeinladung beim Bundespräsidenten. Schaut man fünf Jahre später zurück, so hat sich das 300.000 Euro Investment gelohnt: mehr als 70.000 Patienten wurden bis heute an Bord behandelt. Das entspricht der gesamten Einwohnerzahl von Celle. Zwei Jahre später wurden die swimming doctors 3 als Neubau auf dem Weg gebracht. Beide Schiffe sind auch heute einem regelmäßigen Plan folgend im Delta von Myanmar unterwegs, auf abgestimmten Routen. Die Menschen lieben die Schiffe und die engagierten Teams, die dort arbeiten - einige haben ihnen sogar ihr Leben zu verdanken. Vielen Dank an alle, die uns geholfen haben dieses Projekt auf den Weg zu bringen. Ganz besonders an Karin und Jörg in Hamburg, die uns nicht nur Mut gemacht haben sondern auch den finanziellen Grundstock für dieses Projekt gelegt haben/jg

Festliche Einweihung der SolarWasser Anlage



Letzte Woche Sonntag war die Grundsteinlegung und heute feiern wir bereits die Einweihung. Wir bekommen Übung und unsere Arbeiter haben ihr Bestes gegeben, um so schnell fertig zu werden. Die Dorfbewohner sind sehr froh mit der Anlage. Heute Morgen waren bereits um 11 Uhr alle Wasserbehälter vollgepumpt. Das haben Sie uns stolz sehen lassen. Zur Einweihung kamen der District administrative und educational Officer. In den Reden wurde noch einmal darauf eingegangen wie wichtig diese Solar Wasseranlage für die Menschen sei und auch die Umwelt. Nicht nur Diesel wird gespart, sondern auch CO2 reduziert. Was mich an der Anlage auch beeindruckt, ist, dass sie so gut wie geräuschlos läuft! Ein Segen, wenn man weiß, welchen Lärm der Generator macht. Alle sind den Spendern aus Österreich sehr dankbar für die Unterstützung/Ursula

Sonntag, 10. Februar 2019

Luxus



Für ein Glas Wasser den Hahn aufdrehen und warten, bis das Wasser kälter fließt.

Unit Özsaray

Danke Dennis


Wenn ein Filterwerk in jeder Beziehung zufriedenstellend arbeitet, dann finden sich erfahrungsgemäß 
in filtriertem Wasser weniger als 100 entwicklungsfähige Keime auf einen Kubikzentimeter Robert Koch

Wie gut, dass Dennis Peupelmann (hier im Bild) zu uns gekommen ist. Denis hat Umwelttechnologie in Kassel studiert, er ist mit dem Paul Wasserfilter gut vertraut. In den letzten Wochen ist er in und um Bagan der Frage nachgegangen, wie gut das Wasser ist, dass aus unseren Paul Wasserfiltern kommt. Die Analyse der Wasserproben von 28 Schulen hat gezeigt, dass beinahe in jedem Fall das Wasser bakteriell verunreinigt ist, das aus Brunnen, Fluss oder Pond geholt wird. Dieses Wasser ist nach der Filterung mit dem PAUL in der Regel sauber. 

Bedenklich sind die Werte der Tongefäße (im Bild unten rechts) in denen das Wasser üblicherweise zwischengespeichert wird. Alle Proben weisen coliforme Belastungen auf, wodurch die Nutzung als Trinkwasser bedenklich ist. Die bakterielle Belastung kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den Kontakt mit den Händen zustande. Jedes Kind trinkt mit dem Mund aus dem selben Becher. Mit dem Becher schöpfen sie direkt in das Tongefäß ein, die Hände kommen dabei mit dem Trinkwasser in Kontakt. Die Kinder haben schmutzige Hände, weil sie sich nach der Nutzung der Toilette nur selten die Hände waschen - noch seltener mit Seife. So wird aus sauber gefiltertem Wasser belastetes Trinkwasser. Wir denken über Verbesserungsmöglichkeiten nach. Eine eigene Trinkflasche für jedes Kind könnte die Lösung sein. Jedes Kind könnte dann nach Schulschluss auch noch sauberes Wasser mit nach Hause nehmen. Geschätzte Kosten 700 Euro pro Schule/jg

Samstag, 9. Februar 2019

Endspurt


Nur noch ein paar Tage, am Mittwoch ist Schluss
Wenn das Volksbegehren in Bayern eine Million Unterschriften eingesammelt hat, dann gibt es am Mittwochabend eine schöne Feier. Die Medien haben ausführlich über den Artenschutz berichtet – aber auch über die Argumente der Gegenseite. Die Entwicklung von Monokulturen zu einer ökologischen Landwirtschaft ist nicht nur eine Aufgabe der Bauern, auch die Verbraucher sind gefordert. Es reicht nicht, die Bienen zu lieben, es reicht nicht, die Politik in die Verantwortung zu nehmen, jeder von uns ist ein Stück gefordert. Ökologische Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn wir als Verbraucher bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen/jg

Was macht eigentlich Sybill ?



Sybill rettet die Bienen
Der schönste Kontakt, über den wir Menschen kennenlernen, kommt über die Freunde der Stiftung. So war es auch bei Sybill, einer Freundin von Britta. Wir haben uns in Berlin kennengelernt und wir waren zusammen in Myanmar unterwegs. Sybill hat gefallen, was wir tun und irgendwann kam dann die Frage „Was kann ich denn tun?" Die Antwort heißt „Deutschland blüht auf!" Um die Entwicklung von diesem Projekt wird sich Sybill mit Herz und Verstand kümmern. Willkommen im Team 😊

Freitag, 8. Februar 2019

Lesetipp


Bier trinkend Bäume pflanzen
Als die Brauerei Krombacher vor 17 Jahren ihr Regenwald Projekt startete, war das eine gelungener Marketing Idee. Inzwischen gibt es immer mehr Unternehmen, die sich sozial engagieren. Es gibt viele werbewirksame Einzelaktionen und manche langfristige angelegte Strategien. In der brand eins wird über beide berichtet - und über Organisationen, die sich für die gute Sache einspannen lassen. Als Förderer der Tafeln frage ich mich schon länger, ob es eine gute Idee ist, dass die Tafeln sich von Coca Cola sponsern lassen. Es finden sich gute Argumente dafür und dagegen. Ein Blick in die aktuelle Ausgabe der Brand eins sensibilisiert für dieses Thema. Übrigens, es geht auch ohne Bier:
seit einem Jahr pflanzen wir für jede Spende einen Baum.

Donnerstag, 7. Februar 2019

Was macht eigentlich Min Min ?


Min Min macht heute mal frei 😊
Heute gehört seine Aufmerksamkeit den beiden Töchtern und der Familie. Den freien Tag hat er sich verdient, denn heute hat Min Min Geburtstag. Morgen ist er dann wieder zusammen mit Ursula unterwegs um unsere Schulen zu besuchen - und den Bau unserer Solar/Wasseranlagen voranzubringen - und die Verteilung der Solarlampen zu organisieren - und den Bau von P3 vorzubereiten. Es gibt viel zu tun, die Gegend zwischen Bagan und Pakokku ist mit 60 Schulen unser größtes Projektgebiet. Seit 12 Jahren arbeitet Min Min für die Stiftunglife. Unsere ganzen Projekte in Myanmar sind gemeinsam mit ihm entstanden. In fließendem Deutsch wird er uns davon erzählen, wenn im Sommer zum Teamtreffen nach Deutschland kommt. Ist noch ein bisschen hin - für heute heißt es erst einmal Happy birthday lieber Min Min 

Schule mit Garten


Die Moses Schule hat beim Wettbewerb ‚grünste Schule' den 3. Preis gewonnen. 
Auf Nachfrage, was der Preis beinhaltete, sagte man uns einen Pokal und eine Urkunde. Die Schule ist tatsächlich sehr grün geworden. Der Schulgarten ist weiter gewachsen und alles sieht sehr sauber aus. Man sieht, wie sehr Schüler und Lehrer sich Mühe geben. In Bezug auf die Toiletten gibt es Neuigkeiten: der District mit ein paar Spenden von Geschäftsleuten hat das Geld zusammen gebracht für 12 Toiletten, die bald gebaut werden sollen. Zum neuen Schuljahr können die neuen Toiletten benutzt werden. Das ist erfreulich für die Kinder. Was den Abfall angeht, trennt die Schule den Plastikabfall vom Rest, aber leider sind die Mitarbeiter der Plastic Campaign noch nicht in der Schule gewesen um darüber zu reden und danach auch den Plastik-Abfall regelmäßig ab zu holen. Ich werde mich noch einmal darum kümmern. Es ist unbefriedigend, wenn sich alle anstrengen um den Müll zu trennen, aber letztendlich nichts damit passiert! ub

Mittwoch, 6. Februar 2019

Zwischen den Zeiten

In der neuen Ausgabe der Lions Zeitschrift zu lesen
Ein (nicht mehr ganz aktueller) Bericht von der Übergabe des Kühltransporters. Es war ein schöner Moment, die Mitarbeiter der Münchner Tafel haben sich gefreut, die Lions haben sich gefreut – doch  bei aller Freude lag ein bisschen Wehmut in der Luft. Alle wussten, das „die 421" eins der letzten Fahrzeuge ist, dass wir für die Tafeln (mit)finanzieren. Projekte die gut laufen, beendet man nicht leichten Herzens. Wir sahen keine andere Wahl, nachdem die Firma Ford nicht bereit war, uns die echten Schadstoffwerte der Fahrzeuge zu benennen. Fast zwei Jahre nach dieser Entscheidung ist die Zukunft der Dieselfahrzeuge weiterhin ungewiss – während vergleichbare Transporter mit Elektroantrieb noch nicht marktreif sind. Wir bleiben an dem Thema dran, führen weitere Verhandlungen mit Streetscooter und werden wieder berichten.....jg

Dienstag, 5. Februar 2019

Blick zurück


100 Verbeugungen für eine lange Liste
Auf der Suche nach ein paar Kontaktdaten bekam ich diese lange Liste in die Hand. Sorgfältig sind da alle burmesischen Studenten aufgeführt, die in den letzten elf Jahren von uns gefördert wurden. Mit Kay Thwe fing unser Förderprogramm im Jahr 2008 an. Das talentiertes Mädchen hatte ein erstklassiges Abitur geschrieben, aber die Eltern konnten ihr kein Studium finanzieren. Min Min hat mir das Mädchen vorgestellt und geholfen, die Idee einer Studentenförderung auf den Weg zu bringen. Im Jahr 2011 waren es dann schon 30 Studenten, als Khin das Projekt übernahm. Gemeinsam haben wir die Idee konsequent weiterentwickelt. Zwei Jahre später kamen die ersten deutschen Mentoren dazu, die von Britta und Dorothea betreut werden. 

Auch Projekte, die gut laufen, lassen sich verbessern. Meet&Greet heißt das Projekt, mit dem wir seit zwei Jahren jungen Menschen aus Deutschland die Begegnung mit unserem burmesischen Studenten ermöglichen - ein Gewinn für beide Seiten. Seit einem Jahr bauen wir ein Alumni Programm auf. Im nächsten Monat bieten wir unsere ersten Fortbildungskurse für Alumni in Yangon und Mandalay an. Den jungen Menschen Chancen eröffnen ist eine Freude, die auf uns zurück strahlt. Spätestens, wenn man sich die lange Liste derjenigen anschaut, die es geschafft haben: mehr als 90% unserer Studenten haben ihr Studium abgeschlossen und einen gut bezahlten Job gefunden. Meine große Verbeugung gilt unserem deutsch/burmesischem Team und allen Mentoren, die sich als Chancengeber einbringen/jg