Bildung

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung" John F. Kennedy
Kinder
Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen ...weiterlesen

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Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue ...weiterlesen

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Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation doch um ein Vielfaches besser als in ...weiterlesen

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Aktuelles von Kinder, Schulen und Studenten
Stiftunglife - Bildung

Donnerstag, 17. Januar 2019

HahnAir School


Wie schön, wenn sich Spender auf den Weg machen
Dann können die Dorfbewohner sich persönlich bedanken, sonst stehe ich als Mittler dazwischen. Das mache ich gerne, aber viel lieber ist es mir, wenn der direkte Kontakt zwischen den Spendern und den Empfängern entsteht. Norbert hat sich auf den Weg gemacht, um dir HahnAir School einzuweihen. Wieder war es ein großartiges Fest, alle hatten ihre Freude. Auf der Heimfahrt haben wir uns gefragt, wer denn nun wirklich der Beschenkte ist. Das Geld für diese Schule kam von den Mitarbeitern der HahnAir und der HahnAir Foundation. Weil das Projekt allen Beteiligten so viel Freude gemacht hat, planen wir den Bau einer zweiten HahnAir School. Die wird im Delta entstehen, auf der Route der Swimming Doktors. Die Pläne werden schon gezeichnet/jg


Mittwoch, 16. Januar 2019

Begegnungen


Paul ist mit unserem Studentenprogramm Meet & Greet in Myanmar unterwegs. 
Er berichtet von der Zeit in Magway letzte Woche. Er und sein Freund Luca haben Spaß an der typisch burmesischen Sportart Chimlone gefunden bei der mit einer Art luftigen Fußball gespielt wird. Mit Min Thu, einem unserer Studenten hatten sie dabei einen guten Lehrer.  Nach dem Spiel, beim Sonnenuntergang, wurde dann im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt gesprochen und den Jungs ein Einblick in den Buddhismus durch die Studenten gewährt/ab


Von beiden Seiten lernen


Eine Win-Win Geschichte
Gestern waren unsere drei Meet&Greet Jungs aus Deutschland in der Nähe von Magway unterwegs. Dort haben sie mit hundert 15jährigen Schülern Frage und Antwort gespielt. Man könnte auch sagen: es gab eine spielerische Englischstunde, an der alle ihren Spaß hatten. Die burmesischen Longyis stehen unseren Jungs sehr gut. Die burmesischen Schüler waren ganz begeistert, wie gut die drei jungen Deutschen burmesisch lernen. Auf der anderen Seite waren die drei auch sehr beeindruckt von dem Kloster, das sie besuchen durften. Ein win-win für alle/ab

Vorstellung


Jannik ist mit Meet&Greet in Myanmar unterwegs
Er ist einer von den drei Jungs, die für vier Wochen im Land unterwegs sind. "Ich bin 19 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. Nach meinem Abitur im Mai wusste ich nicht genau was ich machen wollte und bin so auf das Meet and Greet Programm der Stiftung gestoßen. Ich kannte Paul schon früher da wir aus dem selben Ort kommen und Luca ist dazu gestoßen. Aufmerksam wurde ich auf die Stiftung, da Annette einen Vortrag in meiner alten Schule gehalten hatte. Ihre Tochter war vor zwei Jahren mit diesem Projekt der Stiftunglife in Myanmar unterwegs"

Sonntag, 13. Januar 2019

Location, location, location


Es kommt auf den richtigen Standort an.
Das weiß jeder, der etwas von Immobilien versteht. Natürlich gilt das auch für unsere Schulbauten in Myanmar. Und wie findet man die richtigen Standorte? Man muss die Menschen kennen, die sich in einer Region auskennen. 

Capt. Uni arbeitet schon seit zehn Jahren für uns, er ist von Anfang an dabei. Erst als zweiter Mann - seit drei Jahren als verantwortlicher Kapitän für die Swimming Doctors 3. Uni kennt das Delta wie seine Westentasche. Besonders gut natürlich die acht Dörfer, die regelmäßig vom Schiff angefahren werden. Wenn man sich in diesen Dörfern umhört, weiß man, wo die Hilfe besonders gebraucht wird. Gestern waren Naing und ich zusammen mit Capt. Uni unterwegs. Wir haben verschiedene Standorte angeschaut und uns für ein neues Schulprojekt entschieden. Es wird das zehnte Schulprojekt der Stiftung im Delta/jg


Donnerstag, 10. Januar 2019

Was macht eigentlich Khin ?


Unsere Studenten werden immer besser 
Nur zwei von unseren 104 Studenten haben ihre Prüfungen an der Uni im letzten Jahr nicht bestanden. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis guter Betreuung. Khin ist in regelmäßigem Kontakt zu allen Student „...und seit einiger Zeit auch immer mehr mit den Eltern der Studenten." erzählt sie mir voller Freude. Seit acht Jahren kennen wir uns, seit acht Jahren arbeitet Khin ganz und gar für uns. Durch ihr Engagement und die gemeinsam Arbeit mit Britta und Dorothea ist unser Förderprogramm immer besser geworden. 24 neue Studenten haben wir vor zwei Monaten neu aufgenommen. Für einige suchen wir noch Mentoren: Lehrer, Ingenieure und IT sind besonders gefragt. Nur einen kleinen Wermutstropfen wird es geben: nach zehn Jahren werden wir in diesem Jahr den jährlichen Förderbeitrag von tausend auf 1.200 Euro erhöhen. Qualität hat einen Preis 🙂

Sonntag, 6. Januar 2019

Sonntagsvergnügen


Den Sonntagsspaziergang in der Eilenriede haben wir heute ausfallen lassen
Heute war uns ein Ausflug nach Pakoku wichtiger. 12 Stunden Flug und anderthalb Stunden Autofahrt sind bei der Ankunft schnell vergessen: was uns erwartete war überwältigend. Alles war geschmückt, das ganze Dorf war auf den Beinen, alle freundlich und feierlich gestimmt. Ein roter Teppich war für uns ausgerollt, hundert Kinder und Dorfbewohner strahlen uns an. Die Blumlage Schule ist ein sehr schönes Gebäude, solide gebaut mit drei Klassenzimmern. Zur Eröffnung gab es feierliche Ansprachen von den Offiziellen - dann einer nicht so offizielle Ansprache von Jürgen Gessner. Die endet zwischen den Kindern sitzend mit der Empfehlung weiterhin gut zu lernen, weil in diesem jungen Land jeder alles erreichen kann. Wir dürfen als Vertreter der Celler Handwerker Urkunden und Geschenke entgegennehmen. Die werden wir mit nach Deutschland bringen, zusammen mit vielen Bildern und Berichten. Danke, es war ein einmaliges Erlebnis/Heike und Udo Falkner und Stephen Pipes. 

Freitag, 4. Januar 2019

Wünsche werden wahr

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Heute konnte ich meine Schule besuchen
Seit Jahren wusste ich, dass es irgendwo in Bagan ein Geschenk an mich steht: eine Schule, die meinen Namen trägt. Eine sehr ordentliche, saubere Schule, das hatte ich aus den Berichten von Ursula verstanden. Sehr engagierte Lehrer, 200 fleißige Schüler und ein PAUL Wasserfilter, der an einen Wassertank angeschlossen ist, einwandfrei funktioniert und gut gepflegt wird. Einige Fotos habe ich schon gesehen, mehrere Berichte gelesen. Aber wie man so sagt: besser einmal sehen als sieben Mal hören.

Ich wollte eines Tages dort sein und heute hat das endlich geklappt. Zwar ist heute ein Nationalfeiertag an dem die Schüler und die Lehrer frei hatten. Aber nach einem Anruf von Min Min waren sie bereit uns in dem Schulgebäude zu empfangen. Das war alles sehr herzlich und heiter, ganz entzückende Kinder, freundliche Lehrer. Ein paar Wunschverbesserungen von den Lehrern an der Schule wurden bei einer Tasse Tee ausgesprochen. Die mögliche Umsetzung prüfen wir jetzt mit Min Min. Für mich ist OKSANA Schule nicht mehr abstrakt, ich möchte mich jetzt dafür mehr engagieren. In der Erinnerung bei uns werden noch lange die Warmherzigkeit beim Treffen und das Lachen der Kinder bleiben/Oks


Mittwoch, 2. Januar 2019

Ein neues Schulprojekt


Viel gibt's nicht in dieser Schule
Ein paar Bretter, eine bunte Plane und ein halbwegs dichtes Dach sind vorhanden. Für uns ein guter Grund mehr nach Ngapali zu reisen: ein kleines Dorf, nicht weit entfernt vom Strand und doch fast eine Stunde zu fahren. Genau gesehen sind es acht kleine Dörfer, alle ein bisschen abgeschnitten vom Leben, weil die einzige Brücke dorthin nicht mehr befahrbar ist. Dort werden wir ein kleines Schulgebäude für 25 Kinder bauen. Die RENÉ School wird eine Dorfschule wie aus dem Bilderbuch. Die Dorfbewohner haben ihre 15 Lakh Eigenanteil schön eingesammelt, im Februar wird der Bau begonnen/jg

Sonntag, 30. Dezember 2018

Eine Million pro Jahr


200 Flaschen am Tag
Natürlich freuen wir uns über unsere neue Plastic Recycling Station am Ngapali Beach - aber noch viel besser sind Angebote, die den Einsatz von Plastik(flaschen) vermeiden: in diesem Jahr bietet unser Lieblingshotel kostenloses Trinkwasser an: bei allen Mahlzeiten und mit „free refill" für jede mitgebrachte Flasche. Rechnet man (ganz vorsichtig) drei Flaschen pro Kopf, so werden damit alleine im Bayview 300 Plastikflaschen pro Tag gespart - macht in einer Saison rund 50.000 Flaschen. Hoffen wir mal, dass 20 Hotels dem guten Beispiel folgen, dann bleiben dem Ngapali Beach jährlich eine Million Plastikflaschen erspart/jg

Wissenschaftliche Untersuchungen


Alle Papierknäuel der Welt
Würde man alle Papierknäuel aus den Papierkörben dieser Welt fischen und glatt streichen sähe man nie zwei identische Zerknülllungsmuster. Herrscht dort das Chaos, oder steckt da eine Regel drin? Omer Gottesman von der Harvard University wollte das wissen. Deshalb stopfte er hunderte von Bögen in einem Versuchsapparat, der jedes Blatt mehrfach zerknüllte. Danach vermaß der Forscher mit einem Scanner die zerknitterten Landschaften. Sein erstaunlicher Befund: jedes Blatt mag verschieden sein, aber die Gesamtlänge der Falzlinien bleibt annähernd gleich. 

Wissenschaftlich Untersuchungen sind wichtig. Nicht nur für zerknülltes Papier, sondern auch für die Wirksamkeit unserer Projekte. Deshalb werden wir im kommenden Jahr interessierte Fachleute suchen, um die Wirksamkeit unserer Hilfsprojekte in Deutschland und Myanmar zu untersuchen/jg



Dienstag, 11. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das elfte Türchen


Hier erst einmal die Auflösung vom zehnten Türchen: das Losglück brachte uns dieses nette Gewinnerbild. Das passt gut zum Sinn der Stiftung, weil wir gerne Menschen zusammenbringen. Die Aufmerksamkeit, die bei diesem Foto dem Kind gilt (und der Besucherin), kann jeder haben: mit drei Euro am Tag unterstützen wir die Kinder in „unserem" Kinderheim am Stadtrand von Yangon. Alle weiteren Infos von renate@stiftunglife.de

Freitag, 7. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das achte Türchen

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Heute, am Tag der Bildung, lässt uns Dorothea an ihrer Freude teilhaben:

Khin Sabai hat graduation und ich freue mich so für sie und für ihre Familie! Hab' ich viel dazu getan? Nicht unbedingt. Ich hab sie finanziell unterstützt, Mails mit ihr ausgetauscht, später messages und Fotos (!) auf Viber und mich immer ein bisschen mitgefreut über kleine und große Erfolge. Die Tiefe kam in unsere Beziehung, als wir sie zu Haus besucht haben, als wir sahen, wie sie leben, was sie alles nicht haben, wie sehr es am nötigsten fehlt. Das hat mich sehr berührt. Nun wird alles anders. Sie wird Lehrerin, eine gute, da bin ich sicher. Sie wird ihr eigenes Geld verdienen und davon auch ihren Eltern etwas zukommen lassen, damit sie besser wohnen können und auch ohne nachbarschaftliche Hilfe zurecht kommen. Ihr Bruder wird sich im nächsten Jahr dazu gesellen, wenn er graduation hat - und so ist einer ganzen Familie geholfen. Und das darf uns Mentoren dann schon ein wenig stolz machen...

Wer Mentor bei uns werden möchte, kann die Patenschaft für einen Studenten übernehmen. Dorothea bringt unsere burmesischen Studenten mit den passenden deutschen Mentoren zusammen. Zunächst als Kontakt per Mail, später vielleicht auch im richtigen Leben: dorothea@stiftunglife.de

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Nikolausi


Der Nikolaus verschenkte sein ganzes Vermögen - wir verschenken heute (ganz im Sinn der Tafeln, die wir seit vielen Jahren unterstützen) ein paar Bücherstapel. Fast neu und interessant zu lesen, es gibt vier Themengebiete: Jugendbücher - Sachbücher - Belletristik - Myanmar. Eine kleine Spende für die Tafeln und eine Mail an juergen@stiftunglife.de und die Bücher kommen mit der Post zu Dir 😊


Mittwoch, 28. November 2018

Zwei Mails zur Freude


Die beiden nachfolgenden Mails hat uns Britta weitergeleitet, damit wir die Freude teilen können. Paing Hein und Min Thu gehören zu den 20 burmesischen Studenten, die in diesem Jahr Ihren Abschluss geschafft haben. Ihre Plätze in unserem Förderprogramm sind seit vier Wochen mit neu aufgenommenen Studenten besetzt. Insgesamt werden aktuell 103 Studenten von uns in Myanmar gefördert. Alle Studenten werden von Khin betreut, bekommen in der Regel 150.000 Kyat (rund 85 Euro) pro Monat + einen deutschen Mentor an die Seite.


Dear Hasche, Firstly, may i express it means so much to know you appreciate my final year graduation especiallly on Stiftunglife Students Program throughout my university days. As in your eamil, I'll contact Mr. Kist to tell about the grduation result. Thanks again for your congratulatory message to me.

With best regards, Paing Hein


Dear Britta Hasche, Yes, I have already told my mentor that I haved passed my exam.And now I have holidays with my family.I will be graduated on January 26.So, thank you very much for support to me.I really thank you all from my bottom of heart.And I will join Ma Phyo Ei for alumni group. May you be happy and healthy.All the best from Myanmar! Yours sincerely, Min Thu 

Sonntag, 25. November 2018

Randnotiz/1


Bad news are good news
Die Nachricht „Nur eins von hundert Kindern spricht Zuhause Deutsch" schaffte es letzte Woche bei der Bild Zeitung auf die Titelseite. Gute Nachrichten hingegen muss man suchen - hier links als Randnotiz im Hamburger Abendblatt: Die Zahl der Migranten, die eine feste Arbeit haben, die Steuern zahlen und Sozialabgaben, hat sich in den letzten zwei Jahren in Schleswig-Holstein mehr als verdoppelt. Warum steht das nicht mal auf der Titelseite? jg

Samstag, 24. November 2018

Konzerttipp


Erleben Sie ein Konzert mit Musik, die in Deutsch, Burmesisch und Englisch gesungen wird! Mit Vögeln als Haustieren in Käfigen, frei durch die Natur fliegend, Nachrichten übermittelnd und mit Menschen, die Vögel lieben und sich so wie diese durch die Welt umherdrehen. Komponisten verschiedener Epochen wurden durch diese Symbole fasziniert. Am 29. November im Goethe Institut Yangon. Wer am kommenden Donnerstag nicht gerade in Yangon sein sollte, dem sei dieser Platz auch an jedem anderen Tag für einen Besuch empfohlen/jg

Freitag, 23. November 2018

Giving Friday


Wie man dem „Black Friday" einen Sinn gibt
Spätestens heute beginnt die Weihnachtszeit im Handel. Mit Rabatten und Aktionen werden Umsätze generiert, mit dem Fest der Nächstenliebe hat das nur noch wenig zu tun. Es gibt eine schöne Ausnahme: die Drogeriekette dm spendet heute fünf Prozent des Tagesumsatzes an verschiedene Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Jeder einzelne dm-Markt hat entschieden, welche gemeinnützige regionale Initiative er unterstützen möchte. Viele Industriemarken unterstützen die Idee des „giving Friday". Sie spenden ebenfalls fünf Prozent ihrer Tagesumsätze bei dm. So einem guten Beispiel darf man gerne folgen, das funktioniert in jeder Firma, in jedem Hotel, in jedem Restaurant 👍 

Mittwoch, 21. November 2018

Was macht eigentlich Madhavi ?



Dr. Madhavi Reddi ist in Indien geboren und aufgewachsen. Während des Medizinstudiums hat sie ihren Mann kennengelernt. Mit ihm ist sie nach Amerika gegangen, hat sich als Augenärztin niedergelassen und  drei Kinder großgezogen (ihr Jüngster war vor ein paar Monaten mit Meet & Greet in Myanmar unterwegs) Madhavi operiert täglich bis zu 20 Patienten. In ihrer Praxis in Braunsville/Texas werden diese OPs gut bezahlt - bei ihren regelmäßigen Einsätzen in Äthiopien und Myanmar arbeitet sie pro Bono. In Bagan haben wir uns vor ein paar Jahren kennengelernt. Seit einem Jahr unterstützt Madhavi ein Kind in „unserem" Kinderheim in Yangon/jg

Montag, 19. November 2018

Der gute Name


Gar nicht so einfach, den richtigen Namen zu finden. Das weiß jeder, der schon mal Freude und Mühe hatte den richtigen Namen für's Kind auszuwählen. Unsere Schuhen trage in der Regel den Vornamen der Spender. Ausnahmen bestätigen die Regel: dem Wunsch vom Rotary Club Korbach - Bad Arolsen haben wir gerne entsprochen, denn diese Namensgebung läd förmlich dazu ein, weitere Rotary Schulen zu bauen😊

Sonntag, 18. November 2018

Was machen Alina und Esther in Myanmar ?



Die beiden Münchnerinnen haben ihr Abitur in der Tasche und wollen ein bisschen die Welt erkunden. Mit Meet & Greet sind sie in Myanmar unterwegs. Hier auf dem Foto treffen sie gerade eine gleichaltrige burmesische Studentin. Von solchen Treffen gibt es viele, wir bringen die jungen Menschen zusammen, damit sie ins Gespräch kommen, damit sie Lebenserfahrungen, Wünsche und Interessen teilen. Eine interessante Erfahrung für beide Seiten - und ein Englisch Conversation Training für unsere burmesischen Studenten. Nach vier Wochen sind beide Seiten glücklich: Alina und Esther haben abseits der Touristenwege ein Stück von der Welt gesehen und die burmesischen Studenten hatten Kontakt zu jungen interessierten Menschen aus anderen Welten. Weitere Infos zu unserem Meet & Greet Projekt gibt es hier: annette@stiftunglife.de

Freitag, 16. November 2018

Foto Wettbewerb


Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern. 
Leica Werbung

Wir haben viele Freunde der Stiftung, die sehen können. Ihnen und uns zur Freude organisieren wir einen Fotowettbewerb für die schönsten Bilder aus diesem Jahr. Die Jury besteht aus drei professionellen Fotografen. Die Fotos werden in vier Kategorien bewertet: Bildung - Gesundheit - Umwelt - Gesellschaft. Jeder Teilnehmer darf zwei Bilder pro Kategorie einsenden, schickt Eure Bilder am besten einzeln in mittlerer Auflösung per Mail an foto@stiftunglife.de

Bitte schreibt den Bildtitel in den Betreff. Unter jedes Bild bitte Vor- und Nachnamen, die Kategorie und gerne einen kurzen Kommentar. Es werden Sieger in jeder Kategorie und ein Gesamtsieger ermittelt. Natürlich gibt es schöne Preise zu gewinnenJeder Teilnehmer versichert, dass die eigenen Bilder aus dem Jahr 2018 sind und erlaubt uns die Nutzung im Rahmen der Stiftungsarbeit. Einsendeschluss ist der 15.Januar 2019

Mittwoch, 14. November 2018

Das neue Schulsystem


Das Schulsystem in Myanmar ändert sich gerade (mal wieder) Da muss sogar der Schulrat, hier im Bild, einen Moment nachdenken, bevor er Ursula und mir die neue Regelung erklärt. Ingesamt können die Kinder in Myanmar zukünftig 13 Jahre zur Schule gehen. Die ersten sechs Jahre (Preschool und Primary) sind verpflichtend. Der Schulbesuch ist weiterhin kostenlos. 

PRESCHOOL one year

PRIMARY  Grade 1 to 5 

MIDDLE  Grade 6 to 9

HIGHSCHOOL  Grade 10 to 12

Nach der Schule dürfen die Kinder spielen - der bisher übliche tägliche Nachhilfe Unterricht beim Lehrer Zuhause entfällt. Dafür wurde das monatliche Einkommen der Lehrer angehoben auf 160.000 bis 260.000 Kyat (90 bis 150 Euro) Diese Erweiterung der Ausbildung um zwei Jahre bringt einen zusätzlichen Bedarf an Lehrern und Schulgebäuden mit sich. So bleibt auch in Zukunft genug zu tun für uns und unsere Helfer/jg

Dienstag, 13. November 2018

Vier Religionen


Die Schritte sind manchmal klein, aber es geht voran, wenn man dran bleibt. Bei unseren 100 Studenten sind jetzt alle vier Religionen vertreten, die in diesem Land im Wesentlichen vertreten sind: Buddhisten, Christen, Moslems und Hindu. Auf diesen zufälligen Foto sind schon drei Religionen (Buddhist, Christ und Hindu) vertreten, der junge Mann auf dem Foto links neben mir ist Moslem. Ein kleines Zeichen für Toleranz und friedliches Miteinander, ein kleiner Fortschritt/jg

Montag, 12. November 2018

Deutsche Tugenden


Sauberkeit und Ordnung
Fragt man im Ausland nach deutschen Werten, stehen Sauberkeit und Ordnung ganz oben. Um diesem Bild gerecht zu werden, organisieren wir den Wettbewerb der „saubersten Schule" im Landkreis Bagan. Die beiden Töchter von Min Min gehen schon mal mit gutem Beispiel voran: Ata und Joshin haben gerade die heruntergefallenen Blätter vor dem Hauseingang der Familie Thun weggefegt/jg

Sonntag, 11. November 2018



Während Martina, Anne, Nader und ich beim Studententreffen in Sagain waren, haben Ursula und Min Min die CARINA Preschool in Bagan öffnet. Unser Spender Tony war ganz glücklich, wie auf den Bildern zu sehen ist. Kein Wunder, er hat sein Leben lang als Lehrer gearbeitet. Seit ein paar Jahren ist im Ruhestand und lebt in Bangkok. Wie kommt ein Amerikaner, der in Bangkok gelebt, zur Stiftunglife? Ganz einfach, Tony ist mit Bob freundet. Bob ist seit vielen Jahren Freund der Stiftung, er lebt in Belgien und in Bangkok. Bob ist von seiner eigenen Schule so begeistert, dass er seinem Freund Tony davon erzählt hat. Wer noch mehr schöne Bilder von glücklichen Menschen sehen möchte, dem empfehle ich einen Blick auf unsere Facebook Seite. Es lohnt sich 😊 jg

Studententreffen in Sagaing


Soooo viele junge Talente
um genau zu sein: 64

Ein paar Alumnis waren da, ein paar final year students und natürlich die Neuen. Sie passten gar nicht alle auf Annes wohlgeordnetes Bild. Für uns war dieses Treffen mit unseren Studenten der Abschluss einer wunderbaren Reise - für 24 junge Menschen ist es der Beginn eines neuen Lebensabschnitts, unter 50 eingeladenen Bewerbern wurden sie ausgewählt. Wir hatten viel Freude miteinander an diesem Sonntag in Sagaing - besonders, nachdem sich die erste Aufregung bei den jungen Leuten gelegt hatte/jg 

Glücksmoment


„Ich habe das Glück gehabt, studieren zu können. Jetzt möchte ich viel von diesem Glück an meine Familie und an meine Patienten weitergeben!"
Kay Thwe

Was für eine Freude, Kay Thwe heute bei unserem Studententreffen in Sagaing wiederzusehen. Vor zehn Jahren war sie die erste Studentin, die wir gefördert haben. Die 16jährige hatte das beste Abitur im ganzen Landkreis geschrieben. Ihre Eltern hatten den festen Willen, aber nicht das Geld, die talentierte Tochter auf die Universität zu schicken. Eine gute Fügung hat uns zusammengebracht, damals bei der Eröffnung der Sven School in Bagan. 

„Die ist so talentiert, die muss unbedingt studieren!" hatten mir ihre Lehrer gesagt. Kay Thwe und ich, wir haben diese Chance genutzt: ich habe ihr sieben Jahre lang jeden Monat 100 Dollar überwiesen – und sie hat fleißig studiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: seit drei Jahren arbeitet die junge Frau als fertige Allgemeinärztin an einem Krankenhaus in Pakokku. Sie interessiert sich für Radiologie und möchte Fachärztin werden. Vor ein paar Tagen hat sie sich auf einen Studienplatz beworben. Morgen gibt es die Ergebnisse, wir drücken die Daumen 👍 

Freitag, 9. November 2018

Auch das ist Deutschland


„Es steht völlig außer Frage, dass die historische Prägungen unseres Landes christlich und jüdisch ist. Doch so richtig das ist, so richtig ist auch, das mit den 4,5 Millionen bei uns lebenden Muslimen ihre Religion, die Islam, inzwischen einen Teil Deutschlands geworden ist" Bundeskanzlerin Angela Merkel

Menschen, die zu Allah beten, haben es schwer in Deutschland – und in Myanmar. Vielleicht haben wir so viele Vorbehalte, weil wir so wenig Wissen über diesen Glauben. Wenn man offen für Menschen ist, kann man viel kennenlernen: andere Speisen, Gerüche und Gewürze – warum nicht auch Religionen? Weit entfernt von unseren zehn Geboten sind sie nicht, die Grundregeln des Koran. Respekt und Nächstenliebe predigen alle Religionen. Es liegt an uns, sie an den Alltag zu bringen. Waafa Muhammad geht in Celle mit gutem Beispiel voran. Die gehört zu der Frauengruppe, die sich ehrenamtlich um alte Menschen kümmert, die im Heim leben/jg 

Donnerstag, 8. November 2018

Frauenpower


Mit Begeisterung und Durchhaltevermögen kannst Du alles erreichen. Martina 

Martina Rissmann ist in Celle aufgewachsen. Mit Begeisterung und großem Erfolg hat sie als Jugendliche auf der Aller gerudert: erst bis in den deutschen Olympiakader, dann direkt auf ein Stipendium in Boston. Nach dem Studium hat sie die Welt gesehen, in Unternehmen und bei BCG Karriere gemacht. Seit Jahren gehört Martina zu den Top Frauen der deutschen Wirtschaft - und seit Januar zum Vorstand unserer Stiftung. Mit Engagement kümmern sich bei uns um Zahlen und junge Menschen. Heute ist sie mit dabei, wenn in Mandalay 20 neue Talente für unser Studenten Förderprogramm (aus)gesucht werden/jg

Montag, 5. November 2018

Frauenland


„In der Musikindustrie arbeiten so tolle Frauen, in den Führungsetagen aber leider nicht. Es zu erzwingen klingt für mich aber auch nicht richtig. Ich kenne den richtigen Weg leider nicht, aber was ich 100-prozentig sagen kann: the future is female" 
Ace Tee, Musikerin

Die Geschichte von Ace Tee und vielen anderen interessanten Frauen erschien im letzten Monat in der „Frauenland" Ausgabe vom Spiegel. Wir leben diese Zukunft schon heute: im Team der Stiftunglife sind mehr Frauen als Männer im Einsatz/jg

Sonntag, 4. November 2018

in welcher Moderne leben wir denn gerade eigentlich?


Wenn hinter der Frage steht, wie frei wir sind, wie tolerant, wie gerecht, dann würde ich sagen: da geht noch was!"
Marie Steinmann, Künstlerin und Gründerin der Hilfsorganisationen One Fine Day

Mit dem Gedenken an ihren Sohn und der Überzeugung, dass jedem Kind ein kreatives Potenzial innewohnt, begann die englische Fotografin Bee Gilbert Tanz-, Zirkus- und Kunstworkshops in den Slums von Nairobi zu organisieren. Von ihrem Engagement begeistert, reiste Marie Steinmann mit anderen Mentoren nach Nairobi. Dort leitete sie während eines zweimonatigen Pilot-Workshops mit über 150 Kindern den Kunstunterricht an der St. John's School im Majengo Slum von Nairobi. Die Geschichte nahm ihren Lauf und Marie beschloss, One Fine Day zu gründen, mit der Idee, den Kindern auch ganzjährig das Ausüben ihrer künstlerischen Tätigkeiten zu ermöglichen. Die Geschichte von Marie Steinmann war vor Kurzem im Spiegel zu lesen/jg 



Schulbesuch Christian Schule


Gestern waren wir zu Besuch in der Christian Schule. Unser Gebäude ist ok. Leider mussten die Kinder aus dem anderen, alten Gebäude ausziehen. Sie werden jetzt alle in verschiedenen Räumen des Klosters unterrichtet. Kein guter Zustand und das wird hoffentlich auch nicht zu lange andauern. Wir  treffen wir eine sehr saubere und ordentliche Schule an, die Bäume sind gewachsen und es gibt viel Schatten. Das große Schulgelände wird inzwischen sehr durch den Ausbau des Klosters eingeengt. Unser Gebäude sieht gut aus, keine nennenswerten Probleme, allerdings sind die verputzten Wände inzwischen ziemlich schmutzig geworden. Ich würde sie gerne weiß streichen. MinMin wird es veranlassen. Die Toiletten sind sauber, Hände werden an Eimern gewaschen. Fünf Klassen wurden aus dem alten und maroden Schulgebäude ausgelagert ins Kloster. Die Regionalregierung hat das Gebäude als dangerous school klassifiziert. Die Termiten haben  das Holz zerfressen und das Dach droht einzustürzen. Nun ist die Frage, wie es weitergehen wird. MinMin wird unseren Ingenieur kommen lassen, damit er sich das Gebäude genau anschaut. Danach wissen wir, ob es tatsächlich abgerissen werden soll oder ob es noch renoviert werden  kann/Ursula
KG bis Grade 8, plus pre school
199 Kinder, 13 Lehrer, ein PAUL

Samstag, 3. November 2018

Glückliche Spenderin

Am Schönsten ist es, wenn ein Spender seine Schule selbst einweihen kann. Petra ist aus Zürich gekommen, um mit uns ins Delta zu reisen - und weil ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, zeigen wir diesen schönen Schnappschuss von der Eröffnungsfeier/jg

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Hier und da


1.149 Euro kostet das neue iPhone XS 
Es ist wohl das beste, dass man zur Zeit kaufen kann. Dieses Handy ist nicht nur in Deutschland erhältlich, sondern auch in Myanmar. Ein Münchner muss (gemessen am Durchschnittseinkommen) rund 10 Tage arbeiten, damit er sich dieses Statussymbol kaufen kann. 

Ein burmesischer Fahrer, der einen Job bei einer NGO in Mandalay bekommen hat (genau gesagt bei der ILO, einer Unterorganisation der UN) muss 50 Tage dafür arbeiten. 

Eine Grundschullehrerin in Myanmar, die vier Jahre an der Uni in Mandalay studiert hat, wird sich das neue iPhone wohl kaum kaufen: sie müsste 440 Tage dafür arbeiten/jg

Dienstag, 30. Oktober 2018

Vorbilder

Gestern Abend, zum Abschied der Rotary Freunde aus Korbach, hatten wir ein Essen im SEEDS Restaurant in Yangon. Der Service war perfekt, das Essen ein Erlebnis. Wir saßen am „Cheftable" zwischen Küche und Restaurant. Dort sieht man jeden Handgriff und spürt die Konzentration, mit der das Küchenteam arbeitet. Lucia und Felix können stolz sein, sie haben diese jungen Leute alle ausgebildet. Die Werte, für die sich alle einsetzen, stehen für sichtbar an der Wand. Diese Philosophie passt auch gut zu uns, ich werde das mitnehmen in unser Teammeeting am 2. November in Yangon/jg

Sonntag, 28. Oktober 2018

GORCH FOCK Pre School


Freude teilen 
Heute hatten sie alle ihre Freude: Schüler, Lehrer und die Dorfbewohner in Myot Soe - natürlich auch die Gäste aus Deutschland, die bei der offiziellen Eröffnung mitgefeiert haben. Die Schüler der Gorch Fock Schule  in Hamburg Blankenese wären sicher auch gerne dabei gewesen. Schließlich ist es ihr Verdienst, dass dieses kleine Schulgebäude gebaut werden konnte. Wir werden viele schöne Bilder und Berichte mitbringen/jg 

Freitag, 26. Oktober 2018

Was macht eigentlich Renate?



Renate und Gerhard leben in Korbach/Hessen. Vor einigen Jahren haben wir uns bei einer Rotary Veranstaltung kennengelernt. Renate kümmert sich mit Herz und Verstand um Kinder: als Mutter um ihre eigenen zwei Kinder - als liebevolle Oma um vier Enkelkinder - als Lehrerin ein Leben lang um ihre Schulkinder - und nun auch noch um die Kinder im Heim am Stadtrand von Yangon. Die meisten dieser Kinder kommen aus den Konfliktgebieten im Norden des Landes. Manche haben den Vater verloren, andere wurden von den Eltern abgegeben, weil in diesen Regionen ständig gekämpft wird. Manchmal ist das Militär die Auseinandersetzungen involviert, manchmal sind es bewaffnete Kämpfe zwischen ethnischen Gruppen. Auch die Interessen der Drogenhändler spielen eine Rolle, das goldene Dreieck ist nicht weit entfernt. Die Kinder, die in „unser" Kinderheim kommen, haben Glück im Unglück. Sie bekommen mehr als Essen und Trinken, hier gibt es Zuneigung, Förderung und die Vorbereitung aufs eigene Leben. 16 von den 132 Kindern haben das besondere Glück, einen direkten Paten in Deutschland zu haben. Renate ist das Bindeglied zwischen diesen Kindern und ihren Paten/jg

Montag, 22. Oktober 2018

VOLKER Preschool



Auch nach Dorfbesuchen bin ich immer wieder überrascht, mit wieviel Freundlichkeit wir, die Fremden, von den Einheimischen empfangen werden. Dieses Mal in einem kleinen Dorf an den Ausläufern vom Mount Popa. Acht Freunde vom Rotary Club Korbach - Bad Arolsen sind gekommen um bei der Grundsteinlegung dabei zu sein. Am liebsten würden alle im nächsten Frühjahr wiederkommen, wenn die VOLKER Preschool eingeweiht wird. Aber erst einmal heißt es Abschied nehmen. Renate, von Beruf Lehrerin, verabschiedet sich von jedem Kind einzeln 😊


Sonntag, 21. Oktober 2018

Vorschule


Aus dem Latainischen: „Der Name deutet schon darauf hin."
Als wir vor zwei Jahren zum ersten Mal ein „kleines Schulgebäude" in Myanmar gebaut haben, sprachen die Dorfbewohner von einem „Kindergarten". Vielleicht war es auch ein Übersetzungsfehler, jedenfalls haben wir fortan alle kleinen Schulgebäude mit zwei Räumen als „Kindergarten" bezeichnet. Inzwischen wissen wir es besser: die richtige Übersetzung ist „Vorschule". Der Besuch ist verpflichtend, die Vier-und Fünfjährigen werden dort ganz konsequent auf die Schule vorbereitet. Sie lernen das Alphabet und die Zahlen, so dass sie mit guten Vorkenntnissen in die erste Klasse kommen/jg

Freitag, 19. Oktober 2018

Tipp in Yangon


Was für ein schöner Platz zwischen unserer Heimat und dem goldenen Land: das Goethe Institut in Yangon. Man kann sich dort in Bücher vertiefen, mit Einheimischen reden – oder sich einfach nur in das nette kleine Café setzen und dem geschäftigen Treiben der (meist jungen) Menschen zuschauen. Das Goethe Institut ist günstig gelegen am Kandawgyi Park, ganz nah zur Shwedagon Pagode/jg

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Meet and Greet Bericht


Durch Zufall lernte ich Jürgen kennen und war sofort fasziniert von dem Projekt „Meet & Greet".
 Zum Glück fand sich meine Begleitung Marie. Nach einer Woche Akklimatisation in Yangon, in der wir unter anderem verschiedene Märkte und Sehenswürdigkeiten besuchten, ging es nach Mandalay. Dort trafen wir auf Studenten der Stiftung. Mit ihnen verbrachten wir die Zeit, besuchten Märkte, Tempel und wanderten wir auf den Mandaly Hill, um den Sonnenuntergang über dem Irrawaddy-Fluss zu bestaunen. In Magway zeigten uns die Studenten die Mya-Tha-Lun-Pagode. Wir führten viele Gespräche und probierten zu Meditieren. Natürlich redeten wir auch über die Rohinga und die Auswirkungen auf das Land und die Bevölkerung - und wir redeten über die Unterschiede in unseren Ländern und unseren Leben. Hanna fuhr mit uns durch das Land, wodurch unsere Reise leichter wurde und lustiger. Wir drei verstanden uns ausgezeichnet. Diese Reise war ein unglaublich schönes Erlebnis. Die Geschichten und Menschen, die ich getroffen und kennengelernt habe werde ich ein Leben lang nicht vergessen. Ich kann jedem nur ermutigen und empfehlen diese Reise auch zu machen und Erfahrungen zu sammeln.  Danke an alle die diese Reise möglich gemacht haben, Khu Khu, Hanna, alle Studenten und die Stiftunglife für diese Möglichkeit/Margret

Dienstag, 16. Oktober 2018

Händewaschen nicht vergessen


Gestern war der Internationale Tag des Händewaschens. Wer es nicht gemerkt hat, wird die Hände gewaschen haben wie immer: selten und zu kurz! Es lohnt sich mal darauf zu achten, ob man sich wirklich 30 Sekunden Zeit nimmt. Dabei gibt es auch bei uns kein einfacheres Mittel, um Krankheiten zu vermeiden. Nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Schulkindern in Myanmar. An einigen Schulen haben wir Mitarbeiterinnen, die darauf achten, dass sich die Kinder ihre Hände mit Seife waschen. Keine einfache Sache, wenn sich die Eltern und die Lehrer auch nicht die Hände waschen....jg

Samstag, 13. Oktober 2018

Money, Money

Gestern Abend nach einem kleinen Vortrag über die Arbeit der Stiftung wurde ich gefragt, wie wir die Spendengelder nach Myanmar bringen. Während ich meine Antwort formuliere: „Ab und zu in bar, direkt vom Spendenkonto bis ins Projekt, aber inzwischen auch immer öfter per Überweisung." denke ich an das Foto, das mir Min Min vor ein paar Tagen geschickt hat. Dort ist zu sehen, wie 10.000 Euro für den Bau eines Kindergartens ausgezahlt werden. Min Min braucht Bargeld, weil er die Handwerker in bar bezahlen muss. Leider hatte die Bank nur kleine Scheine vorrätig. Das Nachzählen hat drei Stunden gedauert/jg

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Mädchen lieben Pink


Vielleicht hat sich der eine oder andere über pink angestrahlte Gebäude gewundert. Gestern war Welt Mädchentag und Mädchen lieben pink. Rund 2,3 Milliarden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben derzeit auf der Erde, etwa die Hälfte von ihnen sind Mädchen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines heute geborenen Mädchens liegt weltweit gesehen bei 74 Jahren - die Lebenserwartung eines heute in Deutschland geborenen Mädchens ist durchschnittlich 83 Jahre. Bei allen Projekten der Stiftung - besonders in Myanmar bei der Bezahlung unserer Mitarbeiter und der Studentenförderung) achten wir darauf, dass Mädchen im gleichen Mass bezahlt und gefördert werden, wie Jungen/jg