Gesellschaft

„Du bist das, was deine Gesellschaft ist.“
Lord Chesterfield, englischer Staatsmann und Schriftsteller
Die Tafeln
Während manche Menschen mit jedem Cent rechnen müssen, werden viele gute Lebensmittel weggeworfen. In fast tausend deutschen Städten sorgen 60.000 freiwillige Helfer für den Ausgleich: sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die beim Bäcker ...weiterlesen
Wir schieben Oma
Die Flüchtlinge aus Syrien haben viel deutsche Hilfsbereitschaft zu spüren bekommen, als sie hier ankamen. Jetzt geben diese Menschen etwas in unsere Gesellschaft zurück: sie gehen in Seniorenheime und leisten den alten Menschen Gesellschaft. ...weiterlesen
Klimaausgleich
Natürlich können auf Trump schimpfen, können bewusster leben, auf manche Autofahrt verzichten, vielleicht sogar auf manchen Flug. Aber wenn wir unser Leben nicht grundsätzlich verändern wollen, bleibt nur eine vernünftige Möglichkeit: ...weiterlesen
Aktuelles von den Tafeln, den Omas und zum Klima
Stiftunglife - Gesellschaft

Sonntag, 17. März 2019

Schulschwänzerin



Noch hat sie gut lachen
Mal schauen, wie das morgen aussieht für Anna und ihre Mitschülerinnen, die am Freitag den Unterricht geschwänzt haben. Mit einem Verweis oder mit Strafarbeiten ist zu rechnen, aber das wussten die Jugendlichen vorher. Um so mehr Achtung verdient ihr Einsatz für ein besseres Klima. Gesellschaftliche Veränderungen sind immer erstritten worden, im Widerstand gegen geltende Regelungen. Schulen und Lehrer können diese Auseinandersetzung als Beitrag für eine gesellschaftliche Entwicklung sehen - oder sich fest an einen Lehrplan halten, der sich schwer tut mit solchen Veränderungen/jg

Samstag, 16. März 2019

Solibäume für die Kinder


Gute Idee auf betterplace
Betterplace ist eine Spendenplattform aus Berlin, die von einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft (was es nicht alles gibt) betrieben wird. Die Plattform kann von gemeinnützigen Hilfsprojekten zum Spenden sammeln genutzt werden. Wir haben das einmal probiert, waren damit aber nicht sehr erfolgreich. Deshalb bleiben wir lieber bei unserem direkten Weg: wir versprechen unseren Spendern, dass wir ihr Geld direkt und zu 100 % ins Ziel bringen. Die Idee von betterplace, Solibäume zu pflanzen für die Akteure von „Fridays for Future" finden wir gut. Deshalb bieten wir an, für Schulklassen und Schulen Bäume zu pflanzen - und Blumenwiesen anzulegen. Am liebsten gemeinsam mit den Jugendlichen. Frei nach dem Motto: Demonstrieren ist gut, konkretes Handeln noch besser/jg

Sonntag, 10. März 2019

Gestern Abend in München/2


Rettet das Klima
Die Creative Night in München ist ein Heimspiel für Jan. Dort hat er gestern Abend gezeigt, was wir fürs Klima tun: mit Solaranlagen ersetzen wir Dieselgeneratoren und in der Dry Zone Pflanzen wir Bäume. Jeder Euro, den wir hier einsammeln, geht zu 100 % nach Myanmar in unsere Projekte. Dieser direkte Weg unterscheidet uns von vielen anderen Umweltinitiativen. Jan hat für einen Klimabeitrag geworben, die jeder von uns leisten könnte – ganz besonders die, die viel fliegen. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn wir alle ein bisschen „grüner" werden. So, wie Udo Kronshage. Für ihn und sein mehrfach ausgezeichnetes Team von der osb Unternehmenberatung stellen wir seit Anfang des Jahres alle Flüge klimaneutral/jg

Samstag, 9. März 2019

Veranstaltungstipp



Die Netzwerknacht der Kreativwirtschaft mit Talks, Aktionen, Ausstellung, Flashmobs, Musik, Mode, Film und Party

Heute Abend auf der MUCBOOK Creative Night feiern und vernetzen sich die innovativen Köpfe Bayerns. In verschiedensten Formen und Formaten präsentieren die Akteure Spannendes, Innovatives, Visionäres und bringen Menschen aus den Bereichen Film, Design, Architektur, Mode und Medien zusammen. Ein unkonventionelles Event, das inspiriert. Ab 19 Uhr an der HFF München, der Hochschule für Fernsehen und Film. Mit dabei als Referenten: Simon Weinisch, der unser Bienenprojekt vorstellt - und Jan Brecke mit der Idee „Miles for Future"


Freitag, 8. März 2019

Wir schieben Oma


Frau Ali macht den Führerschein
Vor drei Jahren ist Frau Ali aus Syrien nach Deutschland gekommen. Genau gesagt nach Celle. Wir haben uns kennen gelernt, als ich in einem Deutschkurs für unser Projekt geworben habe. Seitdem geht Frau Ali jede Woche zweimal ins Altenheim, um sich dort um Menschen zu kümmern, die sich über ein bisschen Abwechslung freuen. Der gemeinsame Spaziergang im Französischen Garten gehört zu den größten Freuden der alten Menschen. Weil Frau Ali etwas für unsere Gesellschaft tut, tun wir etwas für sie. Wir unterstützen Frau Ali finanziell, damit sie ihren Führerschein machen kann/jg

Donnerstag, 7. März 2019

Internationaler Tag der Frauen


If you don't fit in with the crowd, perhaps it is because you were meant to lead it. Marilyn Monroe
Heute haben in in Weißrussland alle Frauen Blumen bekommen. Muttertag in Deutschland ist ein Klacks dagegen. Interessant ist es, wenn man die Frauen in ein Gespräch über „Ihren" Tag verwickelt. Die Vorstellungen, was von so einem Tag erwartet wird – außer dem obligatorischen Blumenstrauß – gehen weit auseinander. Das hat etwas mit Alter und Bildung zu tun, wie in anderen Ländern auch. Ein guter Grund mehr, dass wir als Stiftung in Bildung investieren. Rund die Hälfte aller von uns geförderten Studenten in Myanmar sind weiblich. Wenn die These stimmt, dass die Zukunft weiblich ist, sind wir auch in der Stiftung gut aufgestellt: mehr als die Hälfte von unserem 32köpfigen Team ist weiblich. Das sind doch gute Voraussetzungen für den Internationalen Tag der Frau/jg

Dienstag, 5. März 2019



Seit zweitausend Jahren wird bei uns gefastet. Lange Zeit galten diese Wochen als öffentliche Bußezeit und als Vorbereitung auf die Taufe, die früher nur in der Osternacht gespendet wurde. In unserer Überflussgesellschaft hat das Fasten nicht mehr viel mit Religion zu tun. Manche Menschen fasten, um schlanker und schöner zu werden, andere wollen ihre Willensstärke prüfen. So oder so haben wir in den nächsten Wochen (genau gesagt bis zum 18. April) die Gelegenheit zu zeigen, auf was wir verzichten können und wollen/jg 

Freitag, 1. März 2019

Pflanzen, pflanzen, pflanzen, pflanzen....

Der Plan, den Planeten zu retten, ist da.
Wir brauchen weniger CO2 in der Atmosphäre und mehr Bäume, um CO2 aus der Luft herauszunehmen. Privates Handeln und Initiativen sind ebenso wichtig wie politische Entscheidungen, wissenschaftliche und technologische Forschung und Investitionen der Industrie. Wir sind schon auf gutem Weg, aber wir stehen erst am Anfang. Immer noch wird der größte Teil unserer Energie mit Öl, Gas und Kohle erzeugt. Die Welt war früher mit doppelt so viel Bäumen bedeckt, bevor der Mensch mit der Eroberung des Planeten begann. Deshalb ist Bäume pflanzen ein sichtbarer Schritte in eine bessere Zukunft. Menschen brauchen Grün, besonders wenn sie in großen Städten leben. Es gibt viele Initiativen: „Plant for the planet" und Ecosia gehören dazu. Wir auch, wir pflanzen Bäume in Deutschland und in Myanmar. Das zeigt schon der Titel von unserem Jahrbuch, das gerade gedruckt wird. Wer nicht so lange warten möchte, kann bei René auf der Seite https://kroegerconcept.de/buch/#wrapper-wir563148b0eff06 schon mal reinschauen/jg

Mittwoch, 27. Februar 2019

Über den Tellerrand


Noch 100 Tage bis zur Europawahl 
Das Volksbegehren für die Bienen hat viel Begeisterung und ein großes Medienecho ausgelöst - weit über die Grenzen von Bayern hinaus. Für die Europawahl hingegen ist wenig Begeisterung zu spüren. Es fehlt die Freude, sich für das Thema Europa zu engagieren – obwohl wir alle wissen, wie wichtig der Ausgang dieser Wahlen für uns ist. Wenn wir die richtige Idee hätten, dann würden wir - neben Myanmar und Deutschland – uns gerne auch für ein europäisches Projekt engagieren. Gute Ideen sind willkommen/jg

Dienstag, 26. Februar 2019

Kinder zu Roncalli




Gute Nachricht aus Köln
Vom Cirkus Roncalli bekamen wir gerade folgende Mail: „Wir freuen uns sehr, dass Sie wieder eine Zusammenarbeit in Betracht ziehen. Gerne wollen wir die im vergangenen Jahr erprobte Zusammenarbeit fortsetzen." 
Das freut uns alle sehr. Christian wird sich von Hamburg aus wieder um die Kinder kümmern, die sich so einen Cirkusbesuch nicht leisten können. Mindestens 100 Kinder bringen wir in jeder Stadt in eine Vorstellung, manchmal auch in zwei Vorstellungen. Am besten funktioniert das in Zusammenarbeit mit den Tafeln, wir sind auch für Kontakte der Lions und Rotarier offen. Schön, dass wir dieses Projekt im 10. Jahr weiterführen können. Vielen Dank an Bernhard Paul und sein Team für die ermäßigten Karten. Hier sind schon mal die Tourneedaten für dieses Jahr:

Mönchengladbach 14. März bis 07. April
Aachen 12. April bis 05. Mai
Bonn 10. Mai bis 01. Juni
Hamburg 07. Juni bis 07. Juli
Lübeck 01. August bis 25. August
Hannover 30. August bis 06. Oktober
München 17. Oktober bis 17. November
Bremen 23. November bis 15. Dezember

Dienstag, 5. Februar 2019

Zwischen den Zeiten

In der neuen Ausgabe Lions Zeitschrift zu lesen
Ein (nicht mehr ganz aktueller) Bericht von der Übergabe des Kühltransporters. Es war ein schöner Moment, die Mitarbeiter der Münchner Tafel haben sich gefreut, die Lions haben sich gefreut – doch  bei aller Freude lag ein bisschen Wehmut in der Luft. Alle wussten, das „die 421" eins der letzten Fahrzeuge ist, dass wir für die Tafeln (mit)finanzieren. Projekte die gut laufen, beendet man nicht leichten Herzens. Wir sahen keine andere Wahl, nachdem die Firma Ford nicht bereit war, uns die echten Schadstoffwerte der Fahrzeuge zu benennen. Fast zwei Jahre nach dieser Entscheidung ist die Zukunft der Dieselfahrzeuge weiterhin ungewiss – während vergleichbare Transporter mit Elektroantrieb noch nicht marktreif sind. Wir bleiben an dem Thema dran, führen weitere Verhandlungen mit Streetscooter und werden wieder berichten.....jg


Montag, 4. Februar 2019

Blick zurück



100 Verbeugungen für eine lange Liste
Auf der Suche nach ein paar Kontaktdaten bekam ich diese lange Liste in die Hand. Sorgfältig sind da alle burmesischen Studenten aufgeführt, die in den letzten elf Jahren von uns gefördert wurden. Mit Kay Thwe fing unser Förderprogramm im Jahr 2008 an. Das talentiertes Mädchen hatte ein erstklassiges Abitur geschrieben, aber die Eltern konnten ihr kein Studium finanzieren. Min Min hat mir das Mädchen vorgestellt und geholfen, die Idee auf den Weg zu bringen. Im Jahr 2011 waren es schon 30 Studenten, als Khin das Projekt übernahm. Gemeinsam haben wir die Idee konsequent weiterentwickelt. Zwei Jahre später kamen die ersten deutschen Mentoren dazu, die von Britta und Dorothea betreut werden. 

Auch Projekte, die gut laufen, lassen sich verbessern. Meet&Greet heißt das Projekt, mit dem wir seit zwei Jahren jungen Menschen aus Deutschland die Begegnung mit unserem burmesischen Studenten ermöglichen - ein Gewinn für beide Seiten. Seit einem Jahr bauen wir ein Alumni Programm auf. Im nächsten Monat bieten wir unsere ersten Fortbildungskurse für Alumni in Yangon und Mandalay an. Den jungen Menschen Chancen eröffnen ist eine Freude, die auf uns zurück strahlt. Spätestens, wenn man sich die lange Liste derjenigen anschaut, die es geschafft haben: mehr als 90% unserer Studenten haben ihr Studium abgeschlossen und einen gut bezahlten Job gefunden. Meine große Verbeugung gilt unserem deutsch/burmesischem Team und allen Mentoren, die sich als Chancengeber einbringen/jg

Sonntag, 3. Februar 2019

Lesetipp

Der Mann hat was zu sagen:
Thilo Bode hat Soziologie und Volkswirtschaft studiert, als Entwicklungshelfer und Manager gearbeitet - und als Geschäftsführer von Greenpeace. In seine Zeit dort fallen einige der spektakulärsten Aktionen von Greenpeace, wie die gegen die Versenkung der Ölplattform Brent Spar. 2002 gründete Thilo Bode Footwatch, einen gemeinnützigen Verein, der für bessere Lebensmittel und Verbraucherrechte kämpft. Das lesenswerte Interview steht auf Seite 52 in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung/jg

Noch ein Lesetipp

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine lebenswertere Zukunft definiert. Die meisten Ziele sind noch lange nicht erreicht – weder in der großen weiten Welt, noch in der Stadt in der wir leben. Am Beispiel der Stadt München kann man in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung sehen, was wichtig ist – und ganz besonders, was jeder selbst für sein Umfeld tun kann/jg

Dienstag, 29. Januar 2019

Veranstaltungstipp


Von brand eins wird am 23. Mai ein Konferenztag in Hamburg angeboten: für realistische Träumer, konstruktive Aktivisten, erfahrene Problemlöser, ungeduldige Weltverbesserer, überzeugte Zweifler und alle, die Mehr wollen. Wer begleitet mich bei diesem Blick in die Zukunft? jg

Sonntag, 27. Januar 2019

Danke


Ein großes Dankeschön an die 30 Menschen, die sich im Stiftunglife Team engagieren. Ganz konkret heißt das: jeder übernimmt eine Aufgabe, ein Projekt der Stiftung. Wir begrüßen neu im Team: Anne, hilft bei den Zahlen - Vici, macht die Stiftung bei Instagram sichtbar - Sybill, sie wird sich um unsere Bienen und Bäume kümmern. Herzlich Willkommen, damit sind wir nun 33 im Team/jg

Freitag, 25. Januar 2019

Es geht um ihre Zukunft

Der Klimawandel war schon oft das Thema auf Seite drei

Aber noch nie aus der Sicht streikender Schüler. Ihr Vorbild ist Greta Thunberg. Die Neuntklässlerin aus Schweden geht seit etwa einem halben Jahr jeden Freitag nicht zum Unterricht, sondern demonstriert stattdessen für Klimaschutz. Auch die Schüler, die gestern in Berlin fürs Klima demonstrierten, verpassten die Schule. Sie nahmen für die politische Aktion stundenlange Fahrten auf sich. Sie machen Überstunden fürs Klima, sie halten Schilder hoch, auf denen sie in drei Sprachen zum Klimaschutz aufrufen. Die Lehrer reagieren unsicher. Das bayerische Kultusministerium hat den Schulleitern freigestellt, ob sie freigeben oder Verweise erteilen. Ob das ausreicht, um Zukunft zu gestalten, darf bezweifelt werden/jg

Dienstag, 22. Januar 2019

Hör auf Dein Herz


Willst du eine Stunde glücklich sein, mache ein Nickerchen.

Willst du einen Monat glücklich sein, heirate.

Willst du ein Jahr glücklich sein, erbe ein Vermögen.

Willst du dein ganzes Leben glücklich sein, hilf anderen.

Asiatisches Sprichwort






Montag, 21. Januar 2019

Heute ist Welt Kuscheltag


Warum Kuscheln für Kinder so wichtig ist
In Familien sollte mehr gekuschelt werden, weil es gut ist für Körper und Seele. Das weiß jeder von uns, der eine Familie hat. Aber was tun, wenn es keine Familie gibt?  Tilman war für einige Monate in dem Kinderheim, das wir in Yangon unterstützen. Das ist schon zwei Jahre her. Als ich ihn vor Kurzem gefragt habe, was ihm am stärksten in Erinnerung geblieben ist, erzählte er von den Momenten am Abend, in denen er mit den Kleinen vor dem Schlafengehen ein bisschen gekuschelt hat/jg

Mittwoch, 16. Januar 2019

Begegnungen


Paul ist mit unserem Studentenprogramm Meet & Greet in Myanmar unterwegs. 
Er berichtet von der Zeit in Magway letzte Woche. Er und sein Freund Luca haben Spaß an der typisch burmesischen Sportart Chimlone gefunden bei der mit einer Art luftigen Fußball gespielt wird. Mit Min Thu, einem unserer Studenten hatten sie dabei einen guten Lehrer.  Nach dem Spiel, beim Sonnenuntergang, wurde dann im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt gesprochen und den Jungs ein Einblick in den Buddhismus durch die Studenten gewährt/ab


Samstag, 12. Januar 2019

Hands on



„Der Worte sind genug gewechselt, ich will auch endlich Taten sehen!"
Goethe hat die Sache kurz und bündig auf den Punkt gebracht: irgendwann sind genügend wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht, gute Ratschläge erteilt, Hinweisplakate gedruckt - irgendwann muss man die Sache in die Hand nehmen. Das gilt für's Bienensterben genauso wie für den Müll im Meer oder auf der Straße. Das junge Mädchen (gesehen heute beim Morgenspaziergang in Yangon) hat die Sache schon mal selbst in die Hand genommen. 

Wer selbst etwas tun möchte, um unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen, kann sich in unseren Projekten engagieren. Mit Rat und Tat - wobei das Gewicht bei uns auf der Tat liegt. Wer Lust hast, eine konkrete Aufgabe in unserem Team zu übernehmen, ist herzlich willkommen. Aktuell suchen wir jemanden, der bei uns die Organisation für das Projekt „Deutschland blüht auf" übernimmt/jg

Sonntag, 6. Januar 2019

0 Verwaltungskosten


0 Verwaltungskosten liest sich prima - stimmt aber nicht
Natürlich haben wir auch Verwaltungskosten, im vergangenen Jahr waren das rund 7 Prozent. Der Unterschied zu vielen anderen Organisationen ist ganz einfach: bei uns trägt jeder im deutschen Team seine Kosten für Telefon, Reisen und Hotels selber. Kann sein, dass wir deshalb günstiger sind mit unserem Verwaltungskosten, als viele andere Organisationen: mit dem eigenen Geld geht gehen die meisten Menschen sparsamer um/jg

Montag, 24. Dezember 2018

Gutes Geben


She asked him, 'How much are you selling the eggs for?'
The old seller replied, '$.25 an egg, Madam.'
She said to him, 'I will take 6 eggs for $1.25 or I will leave.'
The old seller replied, 'Come take them at the price you want. Maybe, this is a good beginning because I have not been able to sell even a single egg today.'

She took the eggs and walked away feeling she has won. She got into her fancy car and went to a posh restaurant with her friend. There, she and her friend, ordered whatever they liked. They ate a little and left a lot of what they ordered. Then she went to pay the bill. The bill costed her $45.00 She gave $50.00 and asked the owner of the restaurant to keep the change.

This incident might have seemed quite normal to the owner but, very painful to the poor egg seller.

The point is,
Why do we always show we have the power when we buy from the needy ones? And why do we get generous to those who do not even need our generosity?

I once read somewhere:

'My father used to buy simple goods from poor people at high prices, even though he did not need them. Sometimes he even used to pay extra for them. I got concerned by this act and asked him why does he do so? Then my father replied, "It is a charity wrapped with dignity, my child"



Dienstag, 18. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 19. Türchen


Alleinsein im Alter ist ungesund
Die Plakataktion der DAK ist nett. Ob sie etwas bewirkt?
Dabei wäre es so einfach, man muss nur mal das Telefon die Hand nehmen, oder sich eine Stunde Zeit nehmen, um Oma zu besuchen. Wenn die eigene Oma zu weit entfernt wohnt, gibt es genügend ältere Damen im Heim um die Ecke, die sich um über einen Besuch freuen. Nicht nur zur Weihnachtszeit...

Ahmad und seine syrischen Freunde kümmern sich schon seit zwei Jahren um die Omas in Bad Salzschlirf. Zu fünft gehen sie jede Woche ein- oder zweimal ins Heim, um den alten Damen Gesellschaft zu leisten - und wenn das Wetter schön ist, geht es raus in den Park. Wer Lust hat kann heute unsere Initiative „Wir schieben Oma" unterstützen - oder seine Oma drücken 🙂

Dienstag, 4. Dezember 2018

Das fünfte Türchen


Seit 25 Jahren unterstützen wir die Arbeit der Tafeln in Deutschland. Unsere große Hochachtung gilt den 60.000 Menschen, die sich in ihrer Freizeit für die Idee der Tafel engagieren (hier im Bild Mitarbeiter der Berliner Tafel) Heute am Tag des Ehrenamtes können Sie etwas für die Helfer zu tun: spenden Sie eine Kaffeestunde oder einen Neujahrsempfang für die Tafelhelfer in Ihrer Stadt. Wir kümmern uns gerne um die Umsetzung/jg

Sonntag, 2. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das dritte Türchen


„Guter Rat ist teuer"  sagt der Volksmund
Was für ein Glück, dass wir Freunde der Stiftung haben, die viel wissen. Es muss ja nicht immer gleich der Rat der Weisen sein (wie hier auf dem Foto) Manchmal geht es um eine Steuerfrage - um IT Support - um Fragen zur Digitalisierung - den Druck von Briefpapier - oder die Berechnung der Klimabelastung. Jeder gibt, was er kann: Schenken Sie uns ihr Wissen und ihren guten Rat und werden sie damit ein Teil von „unserer Stiftung"

Freitag, 30. November 2018

Global warming




Erst schmilzt das Eis, dann schmilzt der Mensch. Wir müssen etwas tun, jetzt umsteigen: Bahn fahren statt fliegen, die Brötchen zu Fuß holen und mehr Fahrrad fahren. Ob das reicht, darf bezweifelt werden. Wir müssten der Natur helfen. Es wäre ein guter Anfang, wenn wir alle weniger Benzin verbrauchen und mehr Bäume pflanzen. Entsprechende Projekte und den Willen zur Veränderung haben wir, lasst uns gemeinsam etwas Konkretes tun/jg

Der verkehrte Adventskalender


Morgen ist es soweit: in einer Wiener Kirchengemeinde gibt es wieder einen "verkehrten Adventskalender".  Da wird nichts verschenkt, sondern jeden Tag etwas Gutes reingetan. Als ein Gemeindemitglied vor ein paar Jahren die Idee hatte, waren alle sofort begeistert. Man hat gleich einen alten Kasten aufgetrieben, den man mit 24 Kästchen und 24 Anliegen versehen hat. Grundidee des "verkehrten Adventskalenders" war es, die aktuellen Nöte armer Gemeindemitglieder zu lindern: durch warme Bekleidung, haltbare Lebensmittel, Fahrscheine und vieles mehr. Einzelpersonen wurden auch mal mit einer Mietunterstützung oder der Suche nach einem Heizstrahler unterstützt. Die Spenden können direkt in das passende Kästchen gelegt werden, die Spender wissen, wohin ihre Spende geht. Die Idee hat uns so gut gefallen, dass wir ab morgen auch einen "verkehrten Adventskalender" haben:  dafür haben wir 24 wichtige Wünsche gesammelt und aufgeschrieben. Unser Kasten ist digital, morgen früh um 7 Uhr gehts los, hier auf dieser Seite/jg

Mittwoch, 28. November 2018

Eine kleine Ausstellung in Celle

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In der Weihnachtzeit wird viel gespendet, oft für Menschen und Projekte, die weit entfernt sind. Wie kommt das Geld dahin und wer kümmert sich darum?

Warum reisen Celler Ärzte zu den Swimming Doctors nach Myanmar? 

Warum bauen Celler Geschäftsleute ein Wohnhaus in der Kanzleistrasse und eine Schule in Myanmar? 

Bekommt die Celler Tafel ein Elektro Kühlfahrzeug?  

Einige dieser Fragen beantworten die Bilder einer Ausstellung im Kanzleicafe. Die Ausstellung wird am Sonntagnachmittag um 16 Uhr mit einem Adventskaffee eröffnet. Interessierte Gäste sind willkommen/jg

Wenn es nur das Kopftuch wäre...


"Warum ist es normal in Deutschland, so viele Dönerbuden zu haben, aber ein kleines Minarett wird zum Problem?" Amra 

Unter dem Titel „Was guckst du?" berichteten letzte Woche fünf junge Frau über ihren Alltag in München. Dabei ging es kreuz und quer durch Befindlichkeitswelten, vor allem aber um diskriminierende Erlebnisse im Alltag einer Muslimin. Mit dem augenscheinlichen Anderssein geht jede der Frauen auf ihre eigene Weise um. Starke, gebildete Frauen haben Strategien entwickelt, ihren Glauben offen zu leben. Viele müssen sich ständig rechtfertigen für ihre Religionszugehörigkeit. Wir brauchen mehr Toleranz. Heute eröffnet Minister Seehofer die Islam Konferenz in Berlin. In einem Gastbeitrag schrieb er dazu gestern in der FAZ„Als Heimatsminister werde ich die deutschen Muslime in ihrer Vielfältigkeit mit den Instrumenten meines Ministeriums dabei unterstützen, ihre deutsche und muslimische Identität zu stärken und die Identifikation mit ihrer deutschen Heimat zu fördern."

Sonntag, 25. November 2018

Randnotiz/1


Bad news are good news
Die Nachricht „Nur eins von hundert Kindern spricht Zuhause Deutsch" schaffte es letzte Woche bei der Bild Zeitung auf die Titelseite. Gute Nachrichten hingegen muss man suchen - hier links als Randnotiz im Hamburger Abendblatt: Die Zahl der Migranten, die eine feste Arbeit haben, die Steuern zahlen und Sozialabgaben, hat sich in den letzten zwei Jahren in Schleswig-Holstein mehr als verdoppelt. Warum steht das nicht mal auf der Titelseite? jg

Samstag, 24. November 2018

Konzerttipp


Erleben Sie ein Konzert mit Musik, die in Deutsch, Burmesisch und Englisch gesungen wird! Mit Vögeln als Haustieren in Käfigen, frei durch die Natur fliegend, Nachrichten übermittelnd und mit Menschen, die Vögel lieben und sich so wie diese durch die Welt umherdrehen. Komponisten verschiedener Epochen wurden durch diese Symbole fasziniert. Am 29. November im Goethe Institut Yangon. Wer am kommenden Donnerstag nicht gerade in Yangon sein sollte, dem sei dieser Platz auch an jedem anderen Tag für einen Besuch empfohlen/jg

Freitag, 23. November 2018

Giving Friday


Wie man dem „Black Friday" einen Sinn gibt
Spätestens heute beginnt die Weihnachtszeit im Handel. Mit Rabatten und Aktionen werden Umsätze generiert, mit dem Fest der Nächstenliebe hat das nur noch wenig zu tun. Es gibt eine schöne Ausnahme: die Drogeriekette dm spendet heute fünf Prozent des Tagesumsatzes an verschiedene Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Jeder einzelne dm-Markt hat entschieden, welche gemeinnützige regionale Initiative er unterstützen möchte. Viele Industriemarken unterstützen die Idee des „giving Friday". Sie spenden ebenfalls fünf Prozent ihrer Tagesumsätze bei dm. So einem guten Beispiel darf man gerne folgen, das funktioniert in jeder Firma, in jedem Hotel, in jedem Restaurant 👍 

Mittwoch, 21. November 2018

Willst Du mich heiraten?



Noch immer warten einige Frauen darauf, dass er vor ihr auf die Knie fällt. Die Erklärung dafür liegt in der Geschichte des Antrags. Lange Zeit war es auch bei uns die Familie des Mannes, die die Frage stellte (nicht der Braut, sondern ihrem Vater) Geheiratet wurde dann aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen. Erst im 18. und 19. Jahrhundert kritisierten Künstler der europäischen Romantik die Vernunftehe und forderten die Liebesheirat. 

In Myanmar wandelt sich gerade vieles, aber mit einem Blick "hinter die Kulissen" ist zu sehen, das Äußerlichkeiten sich leichter ändern lassen, als gewachsene Traditionen. Hier reden die Eltern bei der Eheschließung noch immer ein ganz gewichtiges Wort mit. Erst mit ihrer Zustimmung werden die Nachbarn informiert. Dann gibt es eine große Feier und das war's! Die Scheidung ist (meist) genau so leicht vollzogen, allerdings ohne Feier/jg

Montag, 19. November 2018

Der gute Name


Gar nicht so einfach, den richtigen Namen zu finden. Das weiß jeder, der schon mal Freude und Mühe hatte den richtigen Namen für's Kind auszuwählen. Unsere Schuhen trage in der Regel den Vornamen der Spender. Ausnahmen bestätigen die Regel: dem Wunsch vom Rotary Club Korbach - Bad Arolsen haben wir gerne entsprochen, denn diese Namensgebung läd förmlich dazu ein, weitere Rotary Schulen zu bauen😊

Sonntag, 18. November 2018

Was machen Alina und Esther in Myanmar ?



Die beiden Münchnerinnen haben ihr Abitur in der Tasche und wollen ein bisschen die Welt erkunden. Mit Meet & Greet sind sie in Myanmar unterwegs. Hier auf dem Foto treffen sie gerade eine gleichaltrige burmesische Studentin. Von solchen Treffen gibt es viele, wir bringen die jungen Menschen zusammen, damit sie ins Gespräch kommen, damit sie Lebenserfahrungen, Wünsche und Interessen teilen. Eine interessante Erfahrung für beide Seiten - und ein Englisch Conversation Training für unsere burmesischen Studenten. Nach vier Wochen sind beide Seiten glücklich: Alina und Esther haben abseits der Touristenwege ein Stück von der Welt gesehen und die burmesischen Studenten hatten Kontakt zu jungen interessierten Menschen aus anderen Welten. Weitere Infos zu unserem Meet & Greet Projekt gibt es hier: annette@stiftunglife.de

Freitag, 16. November 2018

Foto Wettbewerb


Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern. 
Leica Werbung

Wir haben viele Freunde der Stiftung, die sehen können. Ihnen und uns zur Freude organisieren wir einen Fotowettbewerb für die schönsten Bilder aus diesem Jahr. Die Jury besteht aus drei professionellen Fotografen. Die Fotos werden in vier Kategorien bewertet: Bildung - Gesundheit - Umwelt - Gesellschaft. Jeder Teilnehmer darf zwei Bilder pro Kategorie einsenden, schickt Eure Bilder am besten einzeln in mittlerer Auflösung per Mail an foto@stiftunglife.de

Bitte schreibt den Bildtitel in den Betreff. Unter jedes Bild bitte Vor- und Nachnamen, die Kategorie und gerne einen kurzen Kommentar. Es werden Sieger in jeder Kategorie und ein Gesamtsieger ermittelt. Natürlich gibt es schöne Preise zu gewinnenJeder Teilnehmer versichert, dass die eigenen Bilder aus dem Jahr 2018 sind und erlaubt uns die Nutzung im Rahmen der Stiftungsarbeit. Einsendeschluss ist der 15.Januar 2019

Neue Website

Seit ein paar Tagen gibt es eine neue Website, die wir empfehlen möchten. Ein Blick lohnt sich, auch wenn man gerade nicht beabsichtigt, eine Immobilie in Celle zu kaufen. René hat die Seiten schön gestaltet - und wenn man genau hinschaut, gibt es auch schöne Gebäude in Myanmar zu sehen. Mir gefällt diese Verbindung von wirtschaftlichem Denken und sozialem Engagement. Hier ist der direkte Link zur Seite: www.gessnerundraap.de

Dienstag, 13. November 2018

Vier Religionen


Die Schritte sind manchmal klein, aber es geht voran, wenn man dran bleibt. Bei unseren 100 Studenten sind jetzt alle vier Religionen vertreten, die in diesem Land im Wesentlichen vertreten sind: Buddhisten, Christen, Moslems und Hindu. Auf diesen zufälligen Foto sind schon drei Religionen (Buddhist, Christ und Hindu) vertreten, der junge Mann auf dem Foto links neben mir ist Moslem. Ein kleines Zeichen für Toleranz und friedliches Miteinander, ein kleiner Fortschritt/jg

Freitag, 9. November 2018

Auch das ist Deutschland


„Es steht völlig außer Frage, dass die historische Prägungen unseres Landes christlich und jüdisch ist. Doch so richtig das ist, so richtig ist auch, das mit den 4,5 Millionen bei uns lebenden Muslimen ihre Religion, die Islam, inzwischen einen Teil Deutschlands geworden ist" Bundeskanzlerin Angela Merkel

Menschen, die zu Allah beten, haben es schwer in Deutschland – und in Myanmar. Vielleicht haben wir so viele Vorbehalte, weil wir so wenig Wissen über diesen Glauben. Wenn man offen für Menschen ist, kann man viel kennenlernen: andere Speisen, Gerüche und Gewürze – warum nicht auch Religionen? Weit entfernt von unseren zehn Geboten sind sie nicht, die Grundregeln des Koran. Respekt und Nächstenliebe predigen alle Religionen. Es liegt an uns, sie an den Alltag zu bringen. Waafa Muhammad geht in Celle mit gutem Beispiel voran. Die gehört zu der Frauengruppe, die sich ehrenamtlich um alte Menschen kümmert, die im Heim leben/jg 

Mittwoch, 7. November 2018

Frauen in den USA

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Ilhan Omar ist 36 Jahre alt, kam als Flüchtling aus Somalia in die USA - und wird nun als muslimische Abgeordnete in den Kongress einziehen. Das Gleiche gelang Rashida Tlaib aus Michigan, die beiden sind die ersten Musliminnen in der Geschichte des Repräsentantenhauses. Frauen sind die wahren Sieger der Midterm-Wahlen. Noch nie gewannen so viele Kandidatinnen wie bei dieser Wahl. Eine Rekordzahl von 99 weiblichen Abgeordneten wird das Land im Repräsentantenhaus ab Januar vertreten/jg 

Dienstag, 6. November 2018

Sister of the poor



Mit der christlichen Religion geht es abwärts in Myanmar. Immer weniger Menschen kommen in die Kirche, immer weniger Schwestern treten in unseren Orden ein. 
Sister Mary, Yangon

Geboren wurde Sister Mary Andrea vor 62 Jahren in Kalaw. Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus, trat sie mit 25 Jahren in einen katholischen Orden ein. Seitdem gibt sie ihre Liebe und ihr Leben dem Herrn - und den Menschen. Vor zwölf Jahren hat sie die Leitung in dem christlichen Altenheim übernommen, das 1889 gegründet wurde. Mit 22 Schwestern und 35 Freiwilligen kümmern sich um 136 hilfsbedürftige alte Menschen. Sie sammeln die von der Straße auf, sie sind für die da, die sonst niemanden haben. Die älteste Bewohnet im Haus hat gerade seinen 91. Geburtstag gefeiert. 10.000 Euro kostet der laufende Betrieb im Monat. Wir leisten gerne unseren Beitrag dazu/jg 

Sonntag, 4. November 2018

in welcher Moderne leben wir denn gerade eigentlich?



Wenn hinter der Frage steht, wie frei wir sind, wie tolerant, wie gerecht, dann würde ich sagen: da geht noch was!" Marie Steinmann, Künstlerin und Gründerin der Hilfsorganisationen One Fine Day Mit dem Gedenken an ihren Sohn und der Überzeugung, dass jedem Kind ein kreatives Potenzial innewohnt, begann die englische Fotografin Bee Gilbert Tanz-, Zirkus- und Kunstworkshops in den Slums von Nairobi zu organisieren. Von ihrem Engagement begeistert, reiste Marie Steinmann mit anderen Mentoren nach Nairobi. Dort leitete sie während eines zweimonatigen Pilot-Workshops mit über 150 Kindern den Kunstunterricht an der St. John's School im Majengo Slum von Nairobi. Die Geschichte nahm ihren Lauf und Marie beschloss, One Fine Day zu gründen, mit der Idee, den Kindern auch ganzjährig das Ausüben ihrer künstlerischen Tätigkeiten zu ermöglichen. Die Geschichte von Marie Steinmann war vor Kurzem im Spiegel zu lesen/jg

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Hier und da


1.149 Euro kostet das neue iPhone XS 
Es ist wohl das beste, dass man zur Zeit kaufen kann. Dieses Handy ist nicht nur in Deutschland erhältlich, sondern auch in Myanmar. Ein Münchner muss (gemessen am Durchschnittseinkommen) rund 10 Tage arbeiten, damit er sich dieses Statussymbol kaufen kann. 

Ein burmesischer Fahrer, der einen Job bei einer NGO in Mandalay bekommen hat (genau gesagt bei der ILO, einer Unterorganisation der UN) muss 50 Tage dafür arbeiten. 

Eine Grundschullehrerin in Myanmar, die vier Jahre an der Uni in Mandalay studiert hat, wird sich das neue iPhone wohl kaum kaufen: sie müsste 440 Tage dafür arbeiten/jg

Dienstag, 30. Oktober 2018

Vorbilder

Gestern Abend, zum Abschied der Rotary Freunde aus Korbach, hatten wir ein Essen im SEEDS Restaurant in Yangon. Der Service war perfekt, das Essen ein Erlebnis. Wir saßen am „Cheftable" zwischen Küche und Restaurant. Dort sieht man jeden Handgriff und spürt die Konzentration, mit der das Küchenteam arbeitet. Lucia und Felix können stolz sein, sie haben diese jungen Leute alle ausgebildet. Die Werte, für die sich alle einsetzen, stehen für sichtbar an der Wand. Diese Philosophie passt auch gut zu uns, ich werde das mitnehmen in unser Teammeeting am 2. November in Yangon/jg

Montag, 29. Oktober 2018

Es muss sich etwas ändern



Natürlich liegt zu viel Plastikmüll rum, natürlich wäre es besser, wenn die Menschen bewusster leben würden - nicht nur in Myanmar, sondern auch in Deutschland. In gepflegten deutschen Kleinstädten liegt nichts auf der Strasse, aber das heißt nichts. Täglich produzieren die Deutschen riesige Berge von (Verpackungs)müll. Das zu ändern erfordert Sinn und Verstand, am besten fangen wir heute gleich an/jg

Sonntag, 28. Oktober 2018

Lesetipp


Man muss nicht lange drum herum reden: dass die Welt ein Müllproblem hat, ist offensichtlich. Die Bilder von Plastikabfall auf den Meeren sind allgegenwärtig - und was die Wohlstandsgesellschaft an Textilien, Lebensmitteln oder Verpackungen entsorgt, reichte in anderen Regionen für ein gutes Leben. Natürlich wäre es schlau, Müll gar nicht erst zu produzieren, aber das dauert noch. Bis die Gesellschaft soweit ist, setzen wir ein kleines Zeichen mit unserer Plastikrecycling Anlage, die wir heute in Pakokku besucht haben. Bald arbeitet auch unsere Anlage am Ngapali Beach. Der Blick auf die Reste in der Oktober Ausgabe von brand eins lohnt sich/jg 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Ein neues Fahrzeug für die Tafeln


Am besten wäre es, wenn man ganz auf das Autofahren verzichten könnte. Aber das ist wohl eine Illusion in Zeiten, in denen immer mehr Menschen und Waren auf Reisen gehen. Um in den Städten wieder Luft holen zu können, gibt es wohl keine bessere Alternative als das Elektrofahrzeug. Die Post hat gute Erfahrungen mit dem streetscooter, mehr als 8.000 Fahrzeuge sind bereits im täglichen Einsatz. Ab sofort nehmen wir formlose Bewerbungen von allen Tafeln entgegen, die so ein Fahrzeug einsetzen wollen/jg

Die Weisheit der Cree


„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

In den achtziger Jahren kam diese vermeintliche Weisheit der Cree Indianer mit der amerikanischen  Umweltbewegung zu uns. 30 Jahre später ist dieser Satz so aktuell wie nie zuvor. Alle Experten sind sich einig: wenn wir unsere Lebensweise nicht ändern, bleibt für unsere Enkelkinder nicht mehr viel Lebensqualität übrig. An manchen Orten ist es heute schon besser, nicht tief einzuatmen. In München und anderen deutschen Städten drohen Fahrverbote. Wir werden die Tafeln in diesen 14 Städten bei der Anschaffung von Elektroautos unterstützen/jg