Team und Freunde

Als „Friends and Family“ sind wir in der Stiftung alle per Du. Das ganze Team arbeitet ehrenamtlich. Wir leben in verschiedenen Städten und leben unterschiedliche Leben. Was wir gemeinsam haben, ist die Freude an dem, was wir tun. Jeder zahlt die Kosten für sein Engagement (auch Flüge, Hotels und Briefmarken) selber. Die Freunde der Stiftung unterstützen das Team mit Zeit und Geld, Tipps und guten Ratschlägen.

Was macht eigentlich ...
Stiftunglife - Team und Freunde

Sonntag, 20. Januar 2019

Was macht eigentlich Khu Khu ?



Vor zehn Jahren hab ich Khu Khu kennengelernt. Da arbeitete sie als junge Englischlehrerin am BLC in Bagan. Seit drei Jahren arbeitet Khu Khu num für uns. Nachdem sie im letzten Jahr geheiratet hat, kümmert die sich im Augenblick um ihren Sohn. Das Foto ist schon etwas älter, ihr ganzer Stolz ist jetzt sechs Monate alt. Solange sie noch stillt werden die Meet&Greet Studenten von ihrer Nichte Hannah betreut. Die beiden sind ein gutes Team: Khu Khu organisiert die Treffen, Hannah begleitet die deutschen Studenten. Das Gehalt der Stiftung teilen sich die beiden. Wenn keine Studenten unterwegs sind, kümmert sich Khu Khu um Gäste der Stiftung in Yangon. Sie hat eine Ausbildung als Tourguide, ihr Englisch ist perfekt und Deutsch lernt sie gerade jetzt: gester begann ihr Kurs am Goethe Institut in Yangon/jg


Freitag, 18. Januar 2019

Was machen eigentlich Lucia und Felix ?


Lucia und Felix haben sich den Morgen frei genommen: wir genießen unsere kleine Frühstücksrunde im Garten der Governors Residence. Wir reden über die Liebe, das Leben in Yangon, über unser Buchprojekt und (natürlich) über das Seeds. Vor zehn Jahren haben die den Rigiblick in Zürich abgegeben und sind nach Myanmar gegangen. Mit ihrem Fine Dining Restaurant haben sich die beiden Schweizer einen Traum verwirklicht: das Seeds ist wahrscheinlich das beste Restaurant in Myanmar. Neben der Liebe zu gutem Essen verbindet uns eine über die Jahre gewachsene Freundschaft - und das Engagement für unsere Projekte. Lucia und Felix haben zwei Schulen gespendet. Gemeinsam mit ihren Seeds Gästen unterstützen sie unsere Swimming Doctors/jg

Dienstag, 15. Januar 2019

Was macht eigentlich Norbert ?

Norbert kümmert sich bei der HahnAir Foundation um die Projekte, die gefördert werden. Die Swimming Doktors gehören seit Jahren dazu, verschiedene Kinderprojekte und eine Schule, die wir in diesen Tagen einweihen. Für ein paar Tage sind wir in Myanmar gemeinsam unterwegs. Norbert kennt sich aus in fremden Ländern. Sein ganzes Berufsleben hat er in der Tourismusbranche gearbeitet und viele Jahre in fremden Ländern gelebt. Wir schauen gemeinsam Projekte an, tauschen Ideen und Erfahrungen aus und erfreuen uns an vielen strahlenden Kinderaugen. Die HahnAir Foundation arbeitet nach ähnlichen Grundsätzen wie unsere Stiftung. Schwerpunkt der Förderungen sind insbesondere Kinderprojekte weltweit/jg

Donnerstag, 10. Januar 2019

Was macht eigentlich Khin ?


Unsere Studenten werden immer besser 
Nur zwei von unseren 104 Studenten haben ihre Prüfungen an der Uni im letzten Jahr nicht bestanden. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis guter Betreuung. Khin ist in regelmäßigem Kontakt zu allen Student „...und seit einiger Zeit auch immer mehr mit den Eltern der Studenten." erzählt sie mir voller Freude. Seit acht Jahren kennen wir uns, seit acht Jahren arbeitet Khin ganz und gar für uns. Durch ihr Engagement und die gemeinsam Arbeit mit Britta und Dorothea ist unser Förderprogramm immer besser geworden. 24 neue Studenten haben wir vor zwei Monaten neu aufgenommen. Für einige suchen wir noch Mentoren: Lehrer, Ingenieure und IT sind besonders gefragt. Nur einen kleinen Wermutstropfen wird es geben: nach zehn Jahren werden wir in diesem Jahr den jährlichen Förderbeitrag von tausend auf 1.200 Euro erhöhen. Qualität hat einen Preis 🙂

Montag, 7. Januar 2019

Was macht eigentlich Capt. Than Oo ?



Heute, bei der Eröffnung von P2 am Ngapali Beach stand Capt. Than Oo als Vorsitzender der Hotel Association im Rampenlicht. Meist steht er im Hintergrund. Auch bei den vielen kleinen und größeren Hilfestellungen für unsere Arbeit ist er kaum zu sehen. Capt. Than Oo unterstützt uns bei allen burmesisch administrativen Angelegenheiten. Er hält den Kontakt zu den Behörden - er berät uns fachlich, wenn unser Schiff in die Werft muss - er stellt uns in Ngapali das Grundstück für unsere zweite Plastik Recycling Station zur Verfügung. Alles pro Bono. Im täglichen Leben arbeitete der sympathische 60jährige 25 Jahre an der Seite von Capt. Wilk für Uniteam Yangon. Dort leitet er das Flottenmanagement. Capt. Than Oo lebt mit seiner Familie in Yangon/jg

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Was macht eigentlich Naing ?


Sogar Weihnachten (hier in Myanmar ein gesetzlicher Feiertag) war er für uns unterwegs: die Bezirksregierung im Delta hatte alle in NGOs eingeladen, ihre Jahresabrechnung vorzulegen. Seit vielen Jahren arbeitet Naing (auf dem Foto links) für Capt. Wilk und seit drei Jahren auch für uns. Naing lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Yangon. Er kümmert sich um unsere Swimming Doctors, er ist sozusagen das „back office" für unser Schiff, für die Mannschaft und für die Ärzte, die aus Deutschland kommen. Eine weitere Aufgabe ist dazu gekommen: seit einem Jahr bauen wir Schulen im Delta entlang der swimming doctors Route. Naing wählt die Projekte aus, organisiert und überwacht den Bau der Schulen. Im Juni 2019 wird Naing zusammen mit Min Min nach Deutschland kommen, um an unserem Teamtreffen teilzunehmen/jg

Montag, 26. November 2018

Was macht eigentlich Andrea?

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Die sympathische Anwältin aus Hamburg beschäftigt sich in Ihrem Alltag mit dem Maritimen Wirtschaftsrecht als Partnerin einer Kanzlei. Darüber hinaus engagiert Sie sich in der Stiftunglife: Anfangs als Mentorin für eine unserer Studentinnen in Myanmar. Seit gut einem Jahr hat Andrea damit kümmert sich Andrea um unsere Seite https://www.facebook.com/stiftunglife.de  Dank guter Vorarbeit von Tilman erreichen wir immer mehr Menschen über facebook, im Durchschnitt sind es mittlerweile über 300 pro Tag. 
In diesem Monat hat Andrea sich eine Auszeit genommen. Sie war in Myanmar, Laos und Kambodscha unterwegs. Auf ihrer Reise hat sie auch unsere Projekte zu besucht und aus erster Hand berichtet. Seit gestern ist sie uns wieder näher, seit gestern sitzt Andrea wieder in ihrem Hamburger Büro am Jungfernstieg/jg

Mittwoch, 21. November 2018

Was macht eigentlich Madhavi ?



Dr. Madhavi Reddi ist in Indien geboren und aufgewachsen. Während des Medizinstudiums hat sie ihren Mann kennengelernt. Mit ihm ist sie nach Amerika gegangen, hat sich als Augenärztin niedergelassen und  drei Kinder großgezogen (ihr Jüngster war vor ein paar Monaten mit Meet & Greet in Myanmar unterwegs) Madhavi operiert täglich bis zu 20 Patienten. In ihrer Praxis in Braunsville/Texas werden diese OPs gut bezahlt - bei ihren regelmäßigen Einsätzen in Äthiopien und Myanmar arbeitet sie pro Bono. In Bagan haben wir uns vor ein paar Jahren kennengelernt. Seit einem Jahr unterstützt Madhavi ein Kind in „unserem" Kinderheim in Yangon/jg

Sonntag, 18. November 2018

Was machen Alina und Esther in Myanmar ?



Die beiden Münchnerinnen haben ihr Abitur in der Tasche und wollen ein bisschen die Welt erkunden. Mit Meet & Greet sind sie in Myanmar unterwegs. Hier auf dem Foto treffen sie gerade eine gleichaltrige burmesische Studentin. Von solchen Treffen gibt es viele, wir bringen die jungen Menschen zusammen, damit sie ins Gespräch kommen, damit sie Lebenserfahrungen, Wünsche und Interessen teilen. Eine interessante Erfahrung für beide Seiten - und ein Englisch Conversation Training für unsere burmesischen Studenten. Nach vier Wochen sind beide Seiten glücklich: Alina und Esther haben abseits der Touristenwege ein Stück von der Welt gesehen und die burmesischen Studenten hatten Kontakt zu jungen interessierten Menschen aus anderen Welten. Weitere Infos zu unserem Meet & Greet Projekt gibt es hier: annette@stiftunglife.de

Freitag, 9. November 2018

Auch das ist Deutschland


„Es steht völlig außer Frage, dass die historische Prägungen unseres Landes christlich und jüdisch ist. Doch so richtig das ist, so richtig ist auch, das mit den 4,5 Millionen bei uns lebenden Muslimen ihre Religion, die Islam, inzwischen einen Teil Deutschlands geworden ist" Bundeskanzlerin Angela Merkel

Menschen, die zu Allah beten, haben es schwer in Deutschland – und in Myanmar. Vielleicht haben wir so viele Vorbehalte, weil wir so wenig Wissen über diesen Glauben. Wenn man offen für Menschen ist, kann man viel kennenlernen: andere Speisen, Gerüche und Gewürze – warum nicht auch Religionen? Weit entfernt von unseren zehn Geboten sind sie nicht, die Grundregeln des Koran. Respekt und Nächstenliebe predigen alle Religionen. Es liegt an uns, sie an den Alltag zu bringen. Waafa Muhammad geht in Celle mit gutem Beispiel voran. Die gehört zu der Frauengruppe, die sich ehrenamtlich um alte Menschen kümmert, die im Heim leben/jg 

Donnerstag, 8. November 2018

Frauenpower


Mit Begeisterung und Durchhaltevermögen kannst Du alles erreichen. Martina 

Martina Rissmann ist in Celle aufgewachsen. Mit Begeisterung und großem Erfolg hat sie als Jugendliche auf der Aller gerudert: erst bis in den deutschen Olympiakader, dann direkt auf ein Stipendium in Boston. Nach dem Studium hat sie die Welt gesehen, in Unternehmen und bei BCG Karriere gemacht. Seit Jahren gehört Martina zu den Top Frauen der deutschen Wirtschaft - und seit Januar zum Vorstand unserer Stiftung. Mit Engagement kümmern sich bei uns um Zahlen und junge Menschen. Heute ist sie mit dabei, wenn in Mandalay 20 neue Talente für unser Studenten Förderprogramm (aus)gesucht werden/jg

Dienstag, 6. November 2018

Sister of the poor



Mit der christlichen Religion geht es abwärts in Myanmar. Immer weniger Menschen kommen in die Kirche, immer weniger Schwestern treten in unseren Orden ein. 
Sister Mary, Yangon

Geboren wurde Sister Mary Andrea vor 62 Jahren in Kalaw. Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus, trat sie mit 25 Jahren in einen katholischen Orden ein. Seitdem gibt sie ihre Liebe und ihr Leben dem Herrn - und den Menschen. Vor zwölf Jahren hat sie die Leitung in dem christlichen Altenheim übernommen, das 1889 gegründet wurde. Mit 22 Schwestern und 35 Freiwilligen kümmern sich um 136 hilfsbedürftige alte Menschen. Sie sammeln die von der Straße auf, sie sind für die da, die sonst niemanden haben. Die älteste Bewohnet im Haus hat gerade seinen 91. Geburtstag gefeiert. 10.000 Euro kostet der laufende Betrieb im Monat. Wir leisten gerne unseren Beitrag dazu/jg 

Freitag, 2. November 2018

Gestern in Yangon

Teamtreffen mit Freunden und Gästen.
Glücklicherweise hat Magnus uns sein Café zur Verfügung gestellt, so dass wir zwei Stunden ungestört vortragen und diskutieren konnten. Unser burmesisches Team war vollständig vertreten: Khin für unser wunderbares Studentenprogramm - Khu Khu und Hanna für Meet and Greet - Phyo Ei und Jan für Alumni und das Summercamp -Min Min, Ursula und Tina für Schulen und Solar - Naing für die Swimming Doctors und die Schulen in Delta. Martina und Capt. Wilk für die Übersicht, dazu noch einige Freunde der Stiftung, die sich für alles interessieren, was wir hier im Land tun. Schön war's, ein Protokoll gibt es auch, das steht in ein paar Tagen bei uns auf der Seite/jg

Dienstag, 30. Oktober 2018

Vorbilder

Gestern Abend, zum Abschied der Rotary Freunde aus Korbach, hatten wir ein Essen im SEEDS Restaurant in Yangon. Der Service war perfekt, das Essen ein Erlebnis. Wir saßen am „Cheftable" zwischen Küche und Restaurant. Dort sieht man jeden Handgriff und spürt die Konzentration, mit der das Küchenteam arbeitet. Lucia und Felix können stolz sein, sie haben diese jungen Leute alle ausgebildet. Die Werte, für die sich alle einsetzen, stehen für sichtbar an der Wand. Diese Philosophie passt auch gut zu uns, ich werde das mitnehmen in unser Teammeeting am 2. November in Yangon/jg

Freitag, 26. Oktober 2018

Was macht eigentlich Renate?


Renate und Gerhard leben in Korbach/Hessen. Vor einigen Jahren haben wir uns bei einer Rotary Veranstaltung kennengelernt. Renate kümmert sich mit Herz und Verstand um Kinder: als Mutter um ihre eigenen zwei Kinder - als liebevolle Oma um vier Enkelkinder - als Lehrerin ein Leben lang um ihre Schulkinder - und nun auch noch um die Kinder im Heim am Stadtrand von Yangon. Die meisten dieser Kinder kommen aus den Konfliktgebieten im Norden des Landes. Manche haben den Vater verloren, andere wurden von den Eltern abgegeben, weil in diesen Regionen ständig gekämpft wird. Manchmal ist das Militär die Auseinandersetzungen involviert, manchmal sind es bewaffnete Kämpfe zwischen ethnischen Gruppen. Auch die Interessen der Drogenhändler spielen eine Rolle, das goldene Dreieck ist nicht weit entfernt. Die Kinder, die in „unser" Kinderheim kommen, haben Glück im Unglück. Sie bekommen mehr als Essen und Trinken, hier gibt es Zuneigung, Förderung und die Vorbereitung aufs eigene Leben. 16 von den 132 Kindern haben das besondere Glück, einen direkten Paten in Deutschland zu haben. Renate ist das Bindeglied zwischen diesen Kindern und ihren Paten/jg 

Samstag, 20. Oktober 2018

Was macht eigentlich Capt. Wilk?

Wenn ich in Yangon gelandet bin, fahre ich direkt vom Flughafen zu ihm ins Büro. Dort bekomme ich in einer Stunde ein Update. Jerzy Wilk ist Freund, Helfer und Wegweiser. Er ist das Beste, was uns passieren konnte, als wir vor vielen Jahren nach Myanmar kamen. Damals arbeitete Jerzy noch für Uniteam, über das Hamburger Büro kam der Kontakt zustande. Ohne seine Hilfe würde es keine Schiffsneubauten sd 2 und 3 geben. Ohne ihn wären wir nicht zum Kinderheim gekommen und zu dem benachbarten Schulgebäude. Capt. Wilk hilft mit Rat und Tat - gelegentlich auch mit einem Hammer, wie hier bei der Groundbreaking Ceremony der Nivea School Anfang Oktober. Seine Erfahrung aus 30 Berufsjahren in Myanmar ist ein Orientierungspunkt für uns und viele, die ins goldene Land gekommen sind. Danke Jerzy 🙏

Dienstag, 2. Oktober 2018

Was macht eigentlich Walter?

In ein paar Tagen fliegt Walter nach Burkina Faso. Heute haben wir uns in München getroffen um zu besprechen, welche Projekte wichtig sind. Für uns sind das die Solarlampen, die wir dorthin gebracht haben. Walter kontrolliert den Einsatz, die Verteilung und die Verwendung der kleinen Einnahmen für die Kosten der Krankenstation in Pettesiro. Für dieses Engagement setzt Walter Korn seine Freizeit ein. Im richtigen Leben arbeitet der sympathische Münchner als Fotograf und Bildredakteur bei der Süddeutschen Zeitung/jg

Mittwoch, 26. September 2018

Was macht eigentlich Max ?


Um gute Ideen zu transportieren, braucht man Bilder. Wir haben das große Glück, wunderbare Fotografen in unserem Freundeskreis zu haben, die uns immer wieder pro Bono mit schönen Bildern versorgen. Letzte Woche hat sich Max, zweiter von links, für uns auf den Weg nach Bad Salzschlirf gemacht hat. Zurückgekommen ist der talentierte junge Mann mit wunderbaren Bildern, mit denen wir für das Projekt „Wir schieben Oma" werben wollen. Die Idee ist einfach und lässt sich so leicht umsetzen - wenn es die richtigen (Vor)bilder gibt. Vielen Dank, lieber Max/jg

Freitag, 21. September 2018

Was macht eigentlich Tom ?


Der Mann ist in der Welt unterwegs. Gerade packt er seinen Koffer für einen Trip nach Amerika und Afrika - wobei die Foto Ausrüstung wahrscheinlich den meisten Platz einnimmt. Was für ein Glück, dass sich Tom zwischendurch immer mal wieder Zeit nimmt für uns und unsere Projekte. Mit den schönsten Bildern aus Myanmar hat er schon viele Menschen für unsere Arbeit begeistert. Die schönsten Fotos sind auf seiner Seite zu sehen: https://www.tom-koenig.com Über ist über die Zeit ist nebenbei eine wunderbare Portraitserie von den Freunden der Stiftung entstanden (an der Pinwand im Studio sieht man, wen er sonst so ablichtet) alles pro Bono. Wir überlegen noch den richtigen Rahmen, planen vielleicht eine Myanmar Ausstellung mit seinen Bildern. Danke Tom/jg 

Samstag, 15. September 2018

Was macht eigentlich Bernhard ?


Botschafter der Stiftunglife
Die diplomatische Karriere liest sich beeindruckend. Bernhard von der Planitz hat Deutschland in der Welt vertreten – und als Protokollchef der Bundesregierung die Welt in Deutschland empfangen. Nach seinem Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst unterstützt Bernhard unsere Projekte mit viel Interesse und eigenem Engagement. Heute haben wir uns in Berlin getroffen, um die nächste gemeinsame Reise zu besprechen: Gilla und Bernhard möchten im nächsten Jahr ihre drei Schulen in Bagan besuchen/jg 

Donnerstag, 6. September 2018

Was macht eigentlich Roland ?


Roland spielt Golf
Nach 13 Jahren Arbeit für die Tafeln hat er sich das verdient. Endlich hat der wohlgelaunte Rentner mal wieder ein bisschen Zeit, an seiner Form zu arbeiten. Am letzten Sonntag haben wir einen Schlussstrich gezogen und das Buch der Tafeln mit 422 Seiten zugeklappt. Jede Seite steht für ein Tafelfahrzeug und für die Zusammenarbeit mit vielen Lions Freunden in ganz Deutschland. Roland wird uns verbunden bleiben - und wir werden den Lions verbunden bleiben: mit neuen Projekten in Deutschland und in der Welt/jg

Montag, 3. September 2018

Stiftungstreffen auf der Hütte





Die Mischung macht's

Diese alte Weisheit hat sich wieder mal bewährt: ein paar bekannte und ein paar neue Gesichter, eine gemütliche Hütte, gutes Essen und ein paar Flaschen Lagrein - viel Mehr braucht man nicht. Hier das offizielle Stiftungsfoto (leider ohne Martina, die müsste schon früher abreisen) verbunden mit einem dicken Dankeschön an Roland - und an alle,die dabei gewesen seid. Es war unser viertes oder fünftes Treffen in den Bergen. Im Sillberghaus hat die Stiftunglife ein Zuhause gefunden. Dafür danken wir Peter als Freund und Gastgeber. Roland's 422 Fahrzeuge für die Tafeln sind ein großes Kapitel im Buch der Stiftung – neben vielen anderen Bildern, Menschen, Geschichten und Eindrücken. Bis spät in die Nacht haben wir darin gebadet. Wer heute Abend wieder mit einem Gute Nacht Lied schlafen gehen möchte (leider gibt es keine Tonaufnahme von Jürgens Posaunensolo gestern Abend) kann mal ersatzweise hier reinhören: https://youtu.be/omLlFl-Kq-

Sonntag, 26. August 2018

Was macht eigentlich Dörte?


Dörte macht Urlaub. 
Urlaub von den beiden Herren links ein rechts, die ständig was von Ihr wollen, Urlaub von Gessner und Raap - und von der Stiftunglife. Für zwei Wochen müssen die Herren nun selbst sehen, wie sie zurecht kommen. Das wird schwer werden, denn Dörte ist die gute Seele  vom Geschäft. Ohne Dörte läuft so gut wie nichts in unserem Büro in Celle am Neumarkt. Das gilt für den Immobilienbereich der Firma genauso wie für die Stiftung und unser gläsernes Konto. Einen schönen Urlaub wünschen wir Dörte und ihrem Mann und freuen uns auf die Rückkehr. Bis dahin versuchen wir zu überleben...

Montag, 13. August 2018

Was macht eigentlich Ludger ?


Zusammen mit Wolf und Dieter kümmert er sich um unsere Swimming Doctors im Delta von Myanmar. Mindestens einmal pro Jahr ist der erfahrene Celler Kinderarzt selbst auf dem Schiff. Daneben organisiert und begleitet er die Einsätze befreundeter Kollegen. Neben Allgemeinärzten ist besonders der Rat von Kinder-und Zahnärzten gefragt. Nicht nur vor Ort, auch auf Entfernung ist guter Rat gefragt. Die modernen Medien machen Ferndiagnosen möglich – besser gesagt: den Austausch fachlicher Meinungen bei der Patientenbehandlung. Regelmäßig erreichen Ludger Anfragen vom Schiff, das 10.000 km entfernt im Einsatz ist. Bilder, Informationen und Meinungen werden dann über Laptop (zur Not auch mal übers Handy, wie hier auf dem Foto) ausgetauscht. Das gut aus ausgebaute Internet im Delta hat diese technische Entwicklung möglich gemacht/jg

Freitag, 10. August 2018

Gute Reise

Die Regelung der Reisekosten ist bei uns in der Stiftung sehr einfach: jeder darf so fliegen, wie er möchte, weil jeder sein Ticket selbst zahlt. So können wir gewährleisten, dass alle Spendengelder zu 100 Prozent in die Projekte gehen/jg

Montag, 6. August 2018

Was macht eigentlich Min Min ?


„Gib mir mal drei Minuten..."
Min Min ist ein Organisationstalent. Während er den Dorfbewohnern in und um Bagan unser Solar Programm erklärt (hier im Bild) organisiert er mit seinen drei Telefonen die Baustellen, die halbe Familie und die mitreisenden Gäste. Hilfsbereit versucht er alle Wünsche möglich zu machen. Ein NEIN gibt es bei ihm nicht. Das kann gelegentlich zu Verwirrungen führen, weil er auch zu den Dingen JA sagt, die nicht möglich sind. Da muss man einfach etwas genauer hinhören - nach zwölf Jahren gemeinsamer Arbeit kennt man sich ein bisschen. 2006 kam Min Min frisch von der Uni mit seinem Tour Guide Abschluss in der Hand. Leider gab es damals keine Touristen und so hat er angefangen für uns zu arbeiten. Gemeinsam sind wir über die Jahre gewachsen. Min Min hat uns das Land erklärt, die Kultur und das Leben hier. Das eine und andere konnte  er bestimmt auch von uns lernen. Aus dem jungen Mann ist ein großzügiges Familienvater geworden und ein erfolgreicher Unternehmer. Schön, dass wir noch immer gemeinsam dazulernen und neue Möglichkeiten entdecken/jg

Montag, 30. Juli 2018

Teamtreffen Myanmar

Im Sommer hatten wir unser Teamtreffen im Norden – gestern gab es das Treffen von unserem burmesischen Team in Yangon. Wie auf Föhr, hat auch hier jeder zunächst aus seinem Projekt berichtet:
Captain Wilk hat die Geschichten von seinen 145 Kindern im Heim erzählt.
Khin hat von ihren 100 Studenten berichtet, von denen den nächst 20 fertig werden
Phyo Ei hat von ihren Anstrengungen berichtet, mit jeden einzelnen Alumni zu erreichen
Naing hat von den swimming doctors berichtet und den seinen drei Schulbauten im Delta
Andreas hat von den Finanzen berichtet und von der Wirtschaft des Landes.
Khu Khu (im Bild hinter Min Min verdeckt) hat von der sechsten Meet&Greet Gruppe erzählt, mit der ihre Nichte gerade im Land unterwegs ist
Min Min hat von seinen 65 Schulen berichtet, den vielen Solarlampen, 1000 Bäumen die in diesem Jahr gepflanzt werden und drei Solar/Wasseranlagen.
Danach gab es ein leckeres Abendessen bei einem empfehlenswerten Inder. Die Adresse von dem Restaurant und die Details der Berichte gibt es im Protokoll nachzulesen. Das kommt in den nächsten Tagen hier auf die Seite, zu sehen unter „Wir über uns" jg

Donnerstag, 26. Juli 2018

Was macht eigentlich Carla ?


Carla Lüders ist den Spuren ihrer Eltern gefolgt. Die waren schon mehrmals in Myanmar. Offensichtlich hat sich die Liebe zu Land und Leuten auf die Tochter übertragen. Im vergangenen Jahr, direkt nach dem Abitur, war Carla als Trainee im Kinderheim in Thanlyin. Seitdem lassen sie die Kinder nicht mehr los. Inzwischen studiert Carla in Lübeck Medizin. Gemeinsam mit Renate kümmert sie sich um die Kinder und die 11 Paten hier in Deutschland. Im Frühjahr war sie vor Ort, hier ist ihr ausführlicher Bericht: 

"Ein gutes Jahr ist es her, dass ich mein Praktikum im Kinderheim beendet habe und schon damals wusste ich, dass ich, wenn irgend möglich, zurückkommen möchte. Ich fand es schade, dass die Kinder zwar mit jedem neuen Praktikanten wieder neue Gesichter, Persönlichkeiten und ein Stück der weiten Welt kennenlernen, diese neuen Bekanntschaften aber meist nie wieder sehen. Gerade, wenn man sich nah gekommen ist, die Verständigung besser zu klappen beginnt und sich der Alltag einspielt, verschwindet der oder die Liebgewonnene aus fernen Landen wieder. Diesen Lauf wollte ich durchbrechen und nahm mir deswegen vor, wieder zu kommen! Als ich wieder ankam, war es, als sei ich nie weg gewesen: die Kinder erinnerten sich alle an mich, die Scheu, die bei Fremden herrscht, war keine Minute zu spüren, und gleich wurde ich munter zum Fangen und Skipo spielen ermutigt. Die älteren Mädchen, mit denen ich im letzten Jahr viele Lieder gesungen und getanzt habe, versicherten alle, dass sie bei den Tönen von „Because of you" nostalgisch würden. Die knappe Woche, die ich nun mit den Kindern verbringen konnte, war erfüllt von Freude, Malen, Basteln, Singen, Tanzen und Quatschen. Besonders gefielen den Kleinen die Spiele „Reise nach Jerusalem" und „Karotten ziehen". Die Älteren äußerten Wünsche, welche Lieder sie lernen möchten, und so schmetterten wir am Ende der Woche alle aus vollem Halse „One thing" von One Direction, beinahe wie deutsche Mädchen, nur eben dem Trend etwas nachhinkend. Gegen Abend, wenn es nicht mehr ganz so heiß war, holte ich meinen Laptop und eine Gruppe von ca. 20 Mädchen tanzte zusammen zu verschiedensten Zumba-Videos auf Youtube und war hellauf begeistert. Vor ein paar Wochen sind viele neue Kinder ins Heim gekommen. Einige von ihnen sprechen die burmesische Sprache noch nicht und so unterrichteten die Ältesten sie jeden Tag ein bisschen im burmesischen Alphabet, traditionellen Gesängen und Tänzen. Wie liebevoll die Kinder miteinander umgehen (klar, auch hier gibt es mal geschwisterliche Streitereien) und die familiäre Rolle einnehmen, ist wirklich toll anzusehen. Während meines kurzen Besuchs wurden vier Nähmaschinen gespendet, da einige Mädchen mir immer wieder erzählten, sie würden gerne Designerinnen werden. Als die mechanischen Maschinen dann ankamen, war die Freude riesig und gleich am nächsten Tag begannen die Kinder, fleißig zu üben: erst einmal nur mit Zeitungspapier die Stiche, später dann auch mit Faden. Zwei Mitarbeiterinnen können gut nähen und bringen es ihren Schützlingen bei. Sicherlich dürfen wir schon bald die ersten Stücke bewundern. Ganz neugierig waren die Kinder auch darauf, wie es mir im letzten Jahr ergangen war, und lauschten gespannt, wenn ich von meinem Umzug und dem interessanten Studium erzählte. Einige von ihnen wollen selbst Medizin studieren, die Älteste würde gerne Krankenschwester werden. „Ma Carla, bitte besuche uns wieder!", baten mich meine Mädels und wie auch letztes Jahr, nehme ich es mir fest vor, mein Versprechen zu halten. Eine kurze Woche, unglaublich schön, berührend und voll von Glück." Carla

Donnerstag, 19. Juli 2018

Was macht eigentlich Ludger?


Ludger liebt Kinder - seine eigenen und all die vielen, die täglich in seine Praxis kommen. Auch dann noch, wenn es manchmal zu viele sind. Impfen, Bauchweh, Vordorgeuntersuchung - Ludger nimmt sich Zeit, strahlt Ruhe aus und geht auch noch nach einem zehn Stunden Tag freundlich auf jeden Menschen zu. In seiner Praxis gibt es kein Extra Wartezimmer für Privatpatienten, alle werden mit gleichem besten Standard behandelt. Auch wenn sie, wie Lasab, keine Gesundheitskarte vorlegen können. Trotz allem Engagement ist absehbar, dass Eltern keinen Termin mehr für Ihre Kinder bekommen, die sechs Ärzte in der Celler Kinderarzt Praxis sind am Limit. 

Und was macht so ein engagierter Kinderarzt in den Ferien? Er fliegt jedes Jahr nach Myanmar und geht direkt an Bord der Swimming Doctors. Wenn er dann mit dem Schiff im Delta unterwegs ist (dort leben zwei Millionen Menschen) ist er der einzige ausgebildete Kinderarzt, den man dort antrifft. „Ich bin gerne dort, die Menschen sind freundlich und dankbar, die kommen nicht zu uns, weil sie einen kleinen Schnupfen haben." jg

Mittwoch, 18. Juli 2018

Alltagshelden

Die Bilder vom Besuch der Kanzlerin in einem Pflegeheim waren gestern in der Presse zu sehen. Frau Merkel hat mit dem Besuch ihr Versprechen eingelöst. In einer Videobotschaft bezeichnete die Kanzlerin die Pfleger und Pflegerinnen in Altenheimen als die "Helden des Alltags". Während Frau Merkel im Johannesstift in Paderborn war, habe ich mich mit drei Alltagsheldinnen in Celle getroffen: seit einem Jahr gehen Nora, Mervat und Waafra jede Woche für ein oder zwei Stunden in ein Altenheim. Dort kümmern sie sich um Menschen, die sich über ein bisschen Gesellschaft freuen. Wenn das Wetter schön ist, gehen sie raus in den Park mit denen, die im Rollstuhl sitzen. "Wir schieben Oma" heist das Projekt, in dem sich diese drei Frauen engagieren, die vor zwei Jahren als Flüchtlinge nach Celle kamen/jg

Dienstag, 17. Juli 2018

Was macht eigentlich Alexander ?



Alexander Zoern liebt Blumen. Rein beruflich (als Geschäftsführer einer Filialkette) und weit darüber hinaus, engagiert sich der sympathische Hamburger für Blumen und Bienen. Getroffen haben wir uns zum ersten Mal vor ein paar Jahren in Yangon, als wir gemeinsam die Swimming Doktors in der Werft angeschaut haben. seitdem haben sich immer wieder neue Interessen ergeben. Im kommenden Frühjahr werden wir ein gemeinsames Projekt für Blumen und Bienen auf den Weg bringen. Dabei ist die Liebe für Myanmar geblieben: zusammen mit Christian und Reinhard wird Alex im Oktober die laufenden Kosten für die Swimming Doctors übernehmen/jg

Montag, 16. Juli 2018

Was macht eigentlich Christiane?

Christiane trainiert für den nächsten Transalp. In drei Wochen geht es los, zusammen mit Christian mit dem Fahrrad von Stuttgart in zehn Tagen über die Alpen. Wenn dann noch ein paar Tage Urlaub übrig sind, gibts die Qual der Wahl zwischen Afrika und Asien. In Äthiopien kümmert sich Christiane zusammen mit Angelika um unser Augen- und Brillenprojekt - in Myanmar hilft sie uns, das Alumni Programm auf den Weg zu bringen. Am liebsten würde Christiane sich für beides engagieren und die Swimming Doctors, wenn da nicht noch die Familie wäre und das Pferd und die Augenarztpraxis und der Garten. In der Frau und in der ganzen Familie steckt so viel Energie und so viel Engagement 🙂

Sonntag, 8. Juli 2018

Ein wunderbares Team


Diese Werbung von Gucci ist wie für uns gemacht, denn bei einem Team kommt es nicht auf die Größe an, sondern auf die Begeisterung. Wir sind 29 unserem Team https://www.stiftunglife.de/stiftung/team-und-freunde/team.html Jeder hat eine bestimmte Aufgabe übernommen, alle arbeiten ehrenamtlich. Jeder von uns trägt seine Kosten für Reisen, Flüge und Hotels selbst. So erklärt sich die schwarze 0 bei unserem Verwaltungskosten. In Myanmar bezahlen wir vier Mitarbeiter (Khin, Khu Khu, Min Min und Naing) die sich um unsere Projekte kümmern. natürlich bekommen auch die 16 Mitarbeiter auf den Swimming Doctors einen angemessenen Lohn von uns - während die Lehrer an unseren Schulen vom Staat bezahlt werden/jg


Donnerstag, 5. Juli 2018

Was macht eigentlich Tilman?

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Tilman führt ein bewegtes Leben. Offen und neugierig für alles, was mit Wirtschaft und Politik zu tun hat, pendelt er zwischen Friedrichshafen, Stuttgart, Vancouver und San Diego. Für ein paar Wochen war er in Deutschland, am Montag geht es dann wieder zurück. Erst zum Praktikum nach Vancouver, dann für ein Studien Semester in Kalifornien. Nordamerika geht. In den Sommertagen hier hat er sich Zeit genommen für das Teamtreffen auf Föhr. Er hat Jürgen in München und Andrea in Hamburg getroffen. Zu reden gibt es immer genug, Tilman interessiert sich für alle Dinge der Stiftung, weit über den Facebookauftritt hinaus. Zum Freuen und zum Lachen gibt es auch immer genug (hier beim Eis essen in München) uns zur Freude/jg

Dienstag, 26. Juni 2018

Warum springt Ahmad so hoch?


Bei unserem Teamtreffen auf Föhr hat Ahmad schon mal den Freudensprung geübt. Nun gibt es einen guten Grund für weitere Freudensprünge, hier ist seine Nachricht von heute Morgen: Guten Morgen ihr Lieben, ich wollte Euch mitteilen, dass ich meine Gleichwertigkeitsprüfung bestanden habe und damit die deutsche Approbation bekommen habe. Ich bin unglaublich glücklich und froh und allen dankbar, die mich auf den Weg zum Erfolg begleitet und an mich gedacht haben. Ich bin stolz, dass ich Euch habe. Herzliche Grüße aus Bad Salzschlirf, Ahmad

Wir gratulieren von Herzen. Ahmad dürfte einer der wenigen Zahnärzte in  Deutschland sein, der drei zahnmedizinische Approbationen abgelegt hat: eine in Kasachstan, eine in Syrien und eine in Deutschland/jg

Montag, 25. Juni 2018

Neue Chance


„Wir Lions haben ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Mitmenschen"
Der Satz ist aus einem Interview mit Christiane Lafeld, 66, Deutschland Chefin der Lions. Weil der Satz auch gut zu uns passt, arbeiten wir so gut zusammen. Nicht mit allen, aber mit vielen der 1.570 Lions Clubs in Deutschland. Gemeinsam haben wir Solarlampen für 100 Dörfer nach Myanmar gebracht - Trinkwasser Filter für Schulkinder gespendet - und viele Kinder in den Cirkus Roncalli eingeladen. Dazu das größte Projekt der letzten 14 Jahre: unsere Zusammenarbeit für die Tafeln in Deutschland. Das war eine echte Win Win Situation: die Lions Clubs waren dankbar, wenn wir Ihren Einsatz verdoppelt haben. Wir waren dankbar, dass die Clubmitglieder die Verwendung unserer Gelder vor Ort überwacht haben. Nach dem Abschluss des Tafelprojektes (gestern haben wir das letzte Auto in München übergeben) eröffnen sich neue Perspektiven für die Zusammenarbeit. Es liegt an den Lions und an uns, diese  Chance sinnvoll zu nutzen/jg



Samstag, 23. Juni 2018

Congratulations


Gute Nachricht aus Yangon: Khu Khu ist glücklich, am Donnerstag hat sie einen gesunden Jungen bekommen. Während der Babypause wird sich ihre Cousine Hannah um unser Meet & Greet Projekt kümmern. Wir wünschen Mutter und Kind alles Gute. In der kleinen Straße in Yangon, wo Khu Khu wohnt, leben viele Onkel und Tanten, Nichten und Neffen. Um die Betreuung des Nachwuchses muss die junge Mutter sich also keine Sorgen machen/jg

Freitag, 22. Juni 2018

Was macht eigentlich Philipp?

Philipp macht sauber*, oder besser gesagt: Philipp lässt sauber machen, denn bei ihm erledigen Maschinen diese Arbeit. Zu sehen sind die auf der „Automatica" in München. Eine Fachmesse, auf der die Automatisierung von Herstellungsprozessen gezeigt wird. Philipp Kist und seine Ingenieure in Dresden konstruieren Maschinen, die Dinge staubfrei machen. Zum Beispiel die Glasscheiben unserer Hangys, bevor sie auf die vormontierte Elektronik gesetzt werden. Diese Maschinen gehen in die ganze Welt, jeder Auftrag ist eine Sonderanfertigung. Philipp ist unserer Stiftung seit einigen Jahren als Mentor verbunden - und er hat dafür gesorgt, dass unsere Plastik Recycling Anlage in Myanmar einen Feinstaubfilter hat/jg

* Weil Philipp Fachmann für Sauberkeit ist, hat er sich über unseren Wettbewerb für die sauberste Schule in Myanmar gefreut. Er stiftet den ersten Preis 😊 und wir bedanken uns herzlich.

Dienstag, 19. Juni 2018

Was macht eigentlich Ursula ?


Ursula ist Teil der „Greening Campaign" in Bagan geworden. Hier im Bild bekommt sie gerade eine Auszeichnung, zusammen mit Min Min, für dieses Engagement. Beide haben nicht nur Geld dafür gegeben, sondern auch selbst den Spaten in die Hand genommen und geholfen, die Baumsetzlinge in die Erde zu bringen. Bei 40° im Schatten kann man da schon ein paar Schweißperlen sehen. Die Bäume sind, wie das Trinkwasser, kleine wichtige Projekte am Weg, um die wir uns gerne kümmern - aber die größte Aufmerksamkeit gehört den Schulen. Ein- bis zweimal im Jahr heißt Ursula durch das ganze Land um gemeinsam mit Min Min unsere 67 Schulen zu besuchen. Überall schauen die beiden nach dem Rechten, unterhalten sich mit den Dorfbewohnern, den Kindern und den Lehrern um herauszufinden, was zu tun ist. Einen Report von jedem Schulbesuch gibt es direkt an die Spender – und auf unserer Website. Danke Ursula 😊

Donnerstag, 14. Juni 2018

Was macht eigentlich Wolfgang?



Wolfgang kümmert sich der Stiftung und alles, was gedruckt werden muss. Jetzt gerade ein Flyer, Bücher, Postkarten: was René gestaltet, wird von Wolfgang gedruckt. Oder, genau gesagt, sucht Wolfgang den passenden Drucker für uns aus. Wer ist qualitativ gut und kann es preiswert machen (am liebsten umsonst) Wolfgang ist Dipl. Drucktechnik, er kennt die ganze Branche (kein Wunder, Wolfgang ist der Schwiegersohn von Roland Schütz und der war im vorigen Leben Druckereibesitzer) Er kennt alle Verarbeitungsmöglichkeiten und auch die kleinen Tricks und Verbindungen, mit denen man an günstiges Papier kommt, oder an einen Buchbinder, der grad mal etwas für uns tun möchte. Gutes tun liegt in der Familie: wie Roland, ist auch Wolfgang bei den Lions in München Solln engagiert. Viele schöne Projekte haben wir in den letzten zehn Jahren gemeinsam auf den Weg gebracht/jg

Dienstag, 12. Juni 2018

„So viele nette Menschen!“


Die Reiseroute kann sich sehen lassen: München - Celle - Hornbostel - Föhr - Hamburg - Korbach - Einbeck - Stuttgart - Mallorca - München. Das war ein großes Programm für Min Mins dritten Deutschlandbesuch. Viele Freunde der Stiftung hat er auf dieser Reise getroffen. Heute Morgen noch ein letzter Cappuccino mit Markus: Ideen sammeln für die nächsten Fotoreise nach Myanmar. Nach dem Erinnerungsfoto auf dem Balkon habe ich Min Min zum Flughafen gebracht. Sein Kopf und die zwei Koffer sind voller guter Erinnerungen an diese Tage. Glücklich zieht er Bilanz: „Jürgen, so viele nette Menschen habe ich noch nie getroffen. Ich freue mich so sehr, dass ich ein Teil der Stiftung bin." Bleibt am Schluss noch die Frage, was ihm denn auf dieser Reise besten gefallen hat. Da muss er nicht lange nachdenken: „Unser kleiner Vortrag in der Aula der Gorch-Fock-Schule in Hamburg mit den vielen Kindern." Morgen Früh landet Min Min in seiner Welt. Zusammen mit Ursula wird er in den nächsten zwei Wochen unsere 67 Schulen besuchen. Wir werden davon berichten/jg

Sonntag, 10. Juni 2018

Was macht eigentlich Jerzy Wilk?

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Jerzy Wilk freut sich auf das Wochenende. Seit zehn Jahren kümmert er sich jeden Sonntagmorgen um „seine Kinder" im Kinderheim am Stadtrand von Yangon. Alle 120 Kinder kennt er beim Namen, kennt ihre Geschichten von zerrissenen Familien, von Hunger und Gewalt. Seit vielen Jahren sind wir uns menschlich und in verschiedenen Projekten verbunden. Jerzy unterstützt das Engagement der Stiftung in Myanmar und er beobachtet unser Miteinander hier mit Interesse und Ideen. Hier sind seine Anmerkungen zu unserem aktuellen Espresso :


Lieber Juergen,
das Teamtreffen ueber einen 2-3 taegigen Zeitraum finde ich sehr gut.
Man ist nicht unter Zeitdruck und kann auch persoenliche Gespraeche fuehren welche die Zusammenarbeit vertiefen. Und wenn es dann in einem Umfeld wie Foehr ist, um so besser. Der Kommunikationsaustausch von jungen Schuelern, sprich Kindern, ist eine tolle Sache und wird ueber die Zeit helfen solide Bruecken zu bauen. Die Anpflanzung von Baeumen ist generell wichtig, specially in der Trockenzone Bagan, Pakukko, Magwe. Hier finde ich, um einen Erfolg zu haben,  ist es wichtig das die Dorfgemeinschaft voll dabei ist und auch versteht warum diese Pflanzungen sein muessen.Im Rhakine, ausserhalb von Sittwe in Richtung der Muslimischen Doerfer ist viel abgeholzt, die Menschen brauchen einfach Feuerholz zum ueberleben. Wenn sich die politische Lage verbessert, und es alternativen fuer die muslimische Bevoelkerung gibt, wird es in allen Bereichen viel zu tun geben. Es faengt in den Kindergaerten an und mit den Gebaeuden leistet Die Stiftung eine gesunde Basis fuer die Weiterentwicklung der jungen Menschen in diesem Land. Um Deine Worte zu benutzen, Gut das es Euch gibt, noch besser das ich Euch kenne und hier und da helfen darf/kann. In diesem Sinne einen schoenen Sonntag aus dem sehr feuchten Yangon, Gruss Jerzy 

Mittwoch, 6. Juni 2018

Was macht eigentlich Ahmad ?


Ahmad strahlt, denn er arbeitet endlich wieder in seinem Beruf - davon durfte ich mich heute in Fulda überzeugen. Die Patienten lieben den netten Zahnarzt aus Syrien. In seiner Freizeit kümmert sich Ahmad um seine Familie und um sein eigenes kleines Projekt. Zusammen mit seinen Freunden kümmern sie sich dreimal in der Woche um alte Menschen, die im Heim leben. Der Name ist das Programm: „Wir schieben Oma" Die Menschen in Bad Salzschlirf sind begeistert und wir hoffen zuversichtlich, dass diese schöne Idee noch viele Nachahmer in Deutschland finden wird/jg 

Samstag, 2. Juni 2018

In diesem Jahr...

Unser goldener Wanderpokal (aus rechtlichen Gründen dürfen wir ihn nicht Oscar nennen) hat seinem Namen Ehre gemacht. Er ist heute weiter gewandert aus der Hand von Ludger (der hatte ihn beim Teamtreffen im letzten Jahr für das Swimming Doctors Team bekommen) zu René. Es gab viel Freude und eine Menge Applaus für unseren Freund und Grafiker, der seit über 25 Jahren alle Printmedien pro Bono für die Stiftung gestaltet. In einer wunderbaren klaren Form, in der wir uns alle gerne sehen. Über die vielen Jahre hat René das Bild der Stiftung nachhaltig geprägt. Danke René/jg

Freitag, 1. Juni 2018

Was machen eigentlich Angelika und Ulla?


Die beiden können gut Lachen, der größte Teil der Arbeit ist getan: Einladungen schreiben, Zusagen und Absagen sortieren, Unterkünfte, Sonderwünsche  und die Verpflegung der ganzen Truppe organisieren. Das Teamtreffen der Stiftung kann beginnen. Wir sind gut aufgestellt: die Insel Föhr erwartet uns in strahlendem Sonnenschein, gleich geht es an den Strand. Freuen wir uns auf drei Tage an der Nordsee, auf interessante Menschen und auf spannende Themen. Ein großes Dankeschön an Angelika und Ulla, die beiden Hamburgerinnen haben alles wunderbar vorbereitet/jg

Mittwoch, 30. Mai 2018

Gestern in Celle

Das WildLand ist ein schöner Platz, um sich zu treffen. Über die Jahre waren wir schon oft hier, ein paar Kilometer westlich von Celle. Dort haben wir gekocht und gefeiert, informiert und uns ausgetauscht, in kleineren und größeren Runden. Gestern ging es darum, Min Min (ganz links im Bild) die Gelegenheit zu geben, ein bisschen von Myanmar zu erzählen, einem Land im Wandel. Natürlich hat er auch von unseren Kindergärten und Schulen berichtet, von den Solarlampen und unseren Solar/Wasserprojekten. Interessierte Freunde der Stiftung aus dem Großraum Celle/Hannover sind gekommen, um zu hören und sich auszutauschen. Schön war's/jg

Sonntag, 27. Mai 2018

Was macht eigentlich Min Min ?


Heute Morgen in München: eine Stunde nach der Ankunft  kann Min Min wieder lachen, nachdem er seinen Koffer gefunden hat (vorher stand er eine halbe Stunde am falschen Band) die Reise durch Deutschland kann beginnen. Min Min wird an unserem Teamtreffen auf Föhr teilnehmen und Freunde der Stiftung treffen:
- am 30. Mai in Celle
- am 3. Juni in Hamburg
- am 4. Juni in Korbach
- am 6. Juni in Stuttgart
- am 11. Juni in München
Wer Zeit und Lust hat, unseren „Schulbaumeister" zu treffen, ist herzlich willkommen. Min Min weiß viel über Land und Leute zu erzählen, über das goldene Land in Zeiten der Veränderung und über die verschiedenen Projekte der Stiftung. Seit zehn Jahren arbeitet Min Min für uns. Jedes Projekt (auch das Studenten Programm und die Swimming Doctors - haben wir zusammen mit Min Min begonnen/jg