Heidi

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent
in die Projekte.
Plastikmüll
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, Wasser/ Solaranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege. Jeden Tag werden bei „Plant for the planet“ zehn Bäume für uns gepflanzt. Im Herbst wollen wir selbst Hand anlegen, dann werden wir Bäume pflanzen. Das ist unser konkreter Beitrag für ein besseres Klima.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Dienstag, 19. Februar 2019

40 Jahre später


Plastikflaschen brauchen 500 Jahre um zu verrotten.

Vielleicht verrotten die Flaschen auch gar nicht, wer kann das schon verbindlich sagen? Man geht davon aus, dass Mikroorganismen nicht in der Lage sind, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. Plastik ist biologisch ‚inert' und daher auch kaum einer Mineralisation unterworfen. Das bedeutet, dass Mikroplastikpartikel zwar kontinuierlich kleiner, aber nicht vollständig abgebaut werden. Weltweit wird eine Anreicherung von Kunststoffen an Stränden, in Meeresstrudeln und Sedimenten beobachtet. In der Bretagne wurden gerade 40 Jahre alte Garfield-Telefone am Strand angespült: analoge Telefone mit Spiralkabel, Tasten, Hörer und Gabel. 40 Jahre im Meer, alle gut erhalten. „Gottseidank gut erhalten" muss man wohl sagen und froh sein, dass die Fische sich an den dicken Brocken nicht verschlucken konnten/jg






Montag, 18. Februar 2019

Aller Anfang ist schwer



Unsere zweite Plastik Recycling Station läuft langsam an. 
Natürlich dauert alles länger als gedacht: die Idee verbreitet sich langsam und die Menschen am Ngapali Beach müssen sich noch daran gewöhnen, den Plastikmüll separat zu sammeln. Es dauert ein bisschen, Gewohnheiten zu ändern. Der gute Wille ist da, es geht in kleinen Schritten voran/jg

Schulstunde


Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt. John F. Kennedy

Was für ein Glück, ich war heute in der Schule eingeladen, einen Vortrag über unsere Plastik Recycling Projekt zu halten. Das war interessant, aber doch weit entfernt – deshalb haben wir am Ende des Vortrags gemeinsam Ideen für unseren Alltag hier gesammelt. Frei nach Kennedy wollten wir schauen, was jeder von uns tun kann, um den Plastikberg zu verringern. Viele gute Ideen sind dabei ans Licht gekommen. Die Lehrerin hat die alle an die Tafel geschrieben. Lehrer und Schüler in Myanmar würden jetzt staunen – nicht nur über die Inhalte, sondern auch über die elektronische Multimediatafel/jg

Sonntag, 17. Februar 2019

Auf die Birne


Vor zehn Jahren wurde die Glühbirne verboten
Seinerzeit sorgte das für ein Entrüstung und Hamsterkäufe, heute haben sich die meisten Menschen an das neue Licht gewöhnt. Die Energiesparlampe war nur ein Übergang. Heute sparen wir mit LED Technik fast 90 Prozent Strom im Vergleich zur klassischen Glühbirne. 
Auch die klassische „Campinglampe"  ist verschwunden, heute bringen  Solarlampen Licht auf Campingplätze, in abgelegene Dörfer und auf den Inlay See. Ein bisschen haben wir dazu beigetragen mit mehr als 30.000 Solarlampen, die wir in den letzten sechs Jahren nach Myanmar gebracht haben/jg


Freitag, 15. Februar 2019

Verschiedene Welten


Längst geht es bei Leuchten nicht mehr nur um reinpraktische Aspekte. 
Sie geben Statements ab als skulpturartige Objekte.

So verschieden ist die Welt – bei uns geht es nicht nur um die Erleuchtung, gerne soll es auch ein Statement sein. Man möchte zeigen was man hat (oder was man sich leisten kann) Der Gummihandschuh mit Glühbirne 💡 oben links im Bild kostet 480 Euro. Für das gleiche Geld können wir in Myanmar ein kleines Dorf mit Solarlampen erleuchten, ohne Kunst/jg



Dienstag, 12. Februar 2019

Bayern vorn


In Bayern lebt es sich sehr schön (wenn man von gelegentlichen Eskapaden der CSU absieht). Aber nun bekommt die bayrische Landesregierung die Möglichkeit, neue Maßstäbe für den Artenschutz in Deutschland zu setzen. Wenn alles klappt, wenn das bayrische Volksbegehren erfolgreich ist. Eine Million Unterschriften werden dafür benötigt. Mehr als 900.00 Menschen haben sich schon in die Liste eintragen, es bewegt sich was im Land. Heute und Morgen geht es in den Endspurt, wir unterstützen die aktiven Helfer mit 25.000 Tüten Wildblumensamen/jg

Montag, 11. Februar 2019

Festliche Einweihung der SolarWasser Anlage

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Letzte Woche Sonntag war die Grundsteinlegung und heute feiern wir bereits die Einweihung. Wir bekommen Übung und unsere Arbeiter haben ihr Bestes gegeben, um so schnell fertig zu werden. Die Dorfbewohner sind sehr froh mit der Anlage. Heute Morgen waren bereits um 11.00 Uhr alle Wasserbehälter vollgepumpt. Das haben Sie uns stolz sehen lassen. Zur Einweihung kamen der District administrative und educational Officer. In den Reden wurde noch einmal darauf eingegangen wie wichtig diese Solar Wasseranlage für die Menschen sei und auch die Umwelt. Nicht nur Diesel wird gespart, sondern auch CO2 reduziert. Was mich an der Anlage auch beeindruckt, ist, dass sie so gut wie geräuschlos läuft! Ein Segen, wenn man weiß, welchen Lärm der Generator macht. Alle sind den Spendern aus Österreich sehr dankbar für die Unterstützung/Ursula

Sonntag, 10. Februar 2019

Luxus


Für ein Glas Wasser den Hahn aufdrehen

und warten, bis das Wasser kälter fließt.

Unit Özsaray

Danke Dennis


Wenn ein Filterwerk in jeder Beziehung zufriedenstellend arbeitet, dann finden sich erfahrungsgemäß in filtriertem Wasser weniger als 100 entwicklungsfähige Keime auf einen Kubikzentimeter
Robert Koch

Wie gut, dass Dennis Peupelmann (hier im Bild) zu uns gekommen ist. Denis hat Umwelttechnologie in Kassel studiert, er ist mit dem Paul Wasserfilter gut vertraut. In den letzten Wochen ist er in und um Bagan der Frage nachgegangen, wie gut das Wasser ist, dass aus unseren Paul Wasserfiltern kommt. Die Analyse der Wasserproben von 28 Schulen hat gezeigt, dass beinahe in jedem Fall das Wasser bakteriell verunreinigt ist, das aus Brunnen, Fluss oder Pond geholt wird. Dieses Wasser ist nach der Filterung mit dem PAUL in der Regel sauber. 

Bedenklich sind die Werte der Tongefäße (im Bild unten rechts) in denen das Wasser üblicherweise zwischengespeichert wird. Alle Proben weisen coliforme Belastungen auf, wodurch die Nutzung als Trinkwasser bedenklich ist. Die bakterielle Belastung kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den Kontakt mit den Händen zustande. Jedes Kind trinkt mit dem Mund aus dem selben Becher. Mit dem Becher schöpfen sie direkt in das Tongefäß ein, die Hände kommen dabei mit dem Trinkwasser in Kontakt. Die Kinder haben schmutzige Hände, weil sie sich nach der Nutzung der Toilette nur selten die Hände waschen - noch seltener mit Seife. So wird aus sauber gefiltertem Wasser belastetes Trinkwasser. Wir denken über Verbesserungsmöglichkeiten nach. Eine eigene Trinkflasche für jedes Kind könnte die Lösung sein. Jedes Kind könnte dann nach Schulschluss auch noch sauberes Wasser mit nach Hause nehmen. Geschätzte Kosten 700 Euro pro Schule/jg

Samstag, 9. Februar 2019

Endspurt


Nur noch ein paar Tage, am Mittwoch ist Schluss
Wenn das Volksbegehren in Bayern eine Million Unterschriften eingesammelt hat, dann gibt es am Mittwochabend eine schöne Feier. Die Medien haben ausführlich über den Artenschutz berichtet – aber auch über die Argumente der Gegenseite. Die Entwicklung von Monokulturen zu einer ökologischen Landwirtschaft ist nicht nur eine Aufgabe der Bauern, auch die Verbraucher sind gefordert. Es reicht nicht, die Bienen zu lieben, es reicht nicht, die Politik in die Verantwortung zu nehmen, jeder von uns ist ein Stück gefordert. Ökologische Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn wir als Verbraucher bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen/jg


Was macht eigentlich Sybill ?



Sybill rettet die Bienen
Der schönste Kontakt, über den wir Menschen kennenlernen, kommt über die Freunde der Stiftung. So war es auch bei Sybill, einer Freundin von Britta. Wir haben uns in Berlin kennengelernt und wir waren zusammen in Myanmar unterwegs. Sybill hat gefallen, was wir tun und irgendwann kam dann die Frage „Was kann ich denn tun?" Die Antwort heißt „Deutschland blüht auf!" Um die Entwicklung von diesem Projekt wird sich Sybill mit Herz und Verstand kümmern. Willkommen im Team 😊

Donnerstag, 7. Februar 2019

Lesetipp


Bier trinkend Bäume pflanzen
Als die Brauerei Krombacher vor 17 Jahren ihr Regenwald Projekt startete, war das eine gelungener Marketing Idee. Inzwischen gibt es immer mehr Unternehmen, die sich sozial engagieren. Es gibt viele werbewirksame Einzelaktionen und manche langfristige angelegte Strategien. In der brand eins wird über beide berichtet - und über Organisationen, die sich für die gute Sache einspannen lassen. Als Förderer der Tafeln frage ich mich schon länger, ob es eine gute Idee ist, dass die Tafeln sich von Coca Cola sponsern lassen. Es finden sich gute Argumente dafür und dagegen. Ein Blick in die aktuelle Ausgabe der Brand eins sensibilisiert für dieses Thema. Übrigens, es geht auch ohne Bier: seit einem Jahr pflanzen wir für jede Spende einen Baum.

Sonntag, 3. Februar 2019

Lesetipp

Der Mann hat was zu sagen:
Thilo Bode hat Soziologie und Volkswirtschaft studiert, als Entwicklungshelfer und Manager gearbeitet - und als Geschäftsführer von Greenpeace. In seine Zeit dort fallen einige der spektakulärsten Aktionen von Greenpeace, wie die gegen die Versenkung der Ölplattform Brent Spar. 2002 gründete Thilo Bode Footwatch, einen gemeinnützigen Verein, der für bessere Lebensmittel und Verbraucherrechte kämpft. Das lesenswerte Interview steht auf Seite 52 in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung/jg

Noch ein Lesetipp

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine lebenswertere Zukunft definiert. Die meisten Ziele sind noch lange nicht erreicht – weder in der großen weiten Welt, noch in der Stadt in der wir leben. Am Beispiel der Stadt München kann man in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung sehen, was wichtig ist – und ganz besonders, was jeder selbst für sein Umfeld tun kann/jg

Donnerstag, 31. Januar 2019

Rettet die Bienen


Jeder gibt was er kann
Heute um 10Uhr in München auf dem Marienplatz: Bürgermeister Dieter Reiter unterstützt die bienenfleißigen Helfer. Die Fotografen haben ihr Bild, jetzt kann es losgehen. Das Volksbegehren braucht mehr, als ein freundliches Kopfnicken: nur wenn eine Million Wahlberechtigte in Bayern in ihr Rathaus gehen und unterschreiben, wird es ein Erfolg/jg

Mittwoch, 30. Januar 2019

Plastic Planet



Die meisten Menschen wollen ein selbstbestimmtes Leben
Wir wollen unabhängig sein, Ideen entwickeln und voranbringen. Wir wollen den Wandel unserer Gesellschaft lieber mitgestalten, statt mitzulaufen. Mit unseren Projekten (zum Beispiel das Plastik Recycling Orojekt) eröffnen wir Chancen auf beiden Seiten. Wir geben Inspiration und zeigen, dass ein besseres Leben möglich ist, wenn man neue Wege geht. Manchmal sind diese neuen Wege unbequem, manchmal anstrengend. Einweg Plastik vermeiden ist so ein kleines Feld voller großer Unzulänglichkeiten. Sobald man seinen Blick dafür geschärft hat, merkt man, wie die Plastikwelt in unser Leben gekrochen ist. Es lohnt sich, dagegen zu kämpfen. Beim Kauf von Dill und Basilikum fangen wir morgen an/jg

Freitag, 25. Januar 2019

Es geht um ihre Zukunft

Der Klimawandel war schon oft das Thema auf Seite drei

Aber noch nie aus der Sicht streikender Schüler. Ihr Vorbild ist Greta Thunberg. Die Neuntklässlerin aus Schweden geht seit etwa einem halben Jahr jeden Freitag nicht zum Unterricht, sondern demonstriert stattdessen für Klimaschutz. Auch die Schüler, die gestern in Berlin fürs Klima demonstrierten, verpassten die Schule. Sie nahmen für die politische Aktion stundenlange Fahrten auf sich. Sie machen Überstunden fürs Klima, sie halten Schilder hoch, auf denen sie in drei Sprachen zum Klimaschutz aufrufen. Die Lehrer reagieren unsicher. Das bayerische Kultusministerium hat den Schulleitern freigestellt, ob sie freigeben oder Verweise erteilen. Ob das ausreicht, um Zukunft zu gestalten, darf bezweifelt werden/jg

Wasser Parameter Analyse


Da muss da ein Fachmann ran
Wasser trinken ist einfach. Besonders in unserer Welt, in der sauberes Trinkwasser an jedem Hahn verfügbar ist. In Myanmar geht es für die meisten Menschen erst einmal um die Frage, ob genügend Wasser da ist - und dann um die Frage, ob das vorhandene Wasser sauber ist. Meistens ist es das nicht!  Der PAUL Wasserfilter hilft, jedenfalls wenn wir ihn neu an unsere Schulen bringen. Aber wie sieht es drei Jahre später mit der Wasserqualität aus, kommt da noch immer 99,99 % sauber gefiltertes Trinkwasser raus? Dieser Frage gehen wir seit zwei Wochen nach. Ein Glück, dass wir einen Fachmann dabei haben: Dennis schaut, recherchiert und nimmt Wasserproben an jeder Schule. Untersucht werden die Proben im National Health Laboratory in Yangon. Von den Ergebnissen werden wir im kommenden Monat berichten/jg

Dienstag, 22. Januar 2019

Es wird immer mehr....




Die Chinesen wollen unseren Müll nicht mehr, nicht einmal für Geld. 
Jahrelang haben wir unseren Plastikmüll nach China exportiert. Das ferne Land war unser gelber Sack. Seit März vergangenen Jahres ist damit Schluss. Seitdem wächst uns der Müll über den Kopf. Wohin nur mit dem ganzen Plastikzeug? Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehlen wir einen Blick in die aktuelle Spiegel Ausgabe. Wir interessieren uns gewissermaßen „beruflich" für dieses Thema, seit wir in Myanmar Plastikmüll sammeln und recyceln. Noch ist das eine Investition in Umwelt, Gesundheit und Hygiene - es könnte aber auch dort zu einem einträglichen Geschäft werden. Genug Müll ist jedenfalls vorhanden. Daran ändern die 22 Tonnen Plastikmüll nicht viel, die wir im letzten Jahr in unserer Anlage verarbeitet haben - aber es ist ein guter Anfang für die Menschen und für die Umwelt in und um Bagan/jg

Sonntag, 20. Januar 2019

Re: Nachtrag

Thank you, Jurgen for this initiative, Please be informed that I move to my new work email: zerowastefilipina@gmail.com Thank you!

On Fri, Jan 18, 2019 at 8:42 AM Jürgen Gessner <juergen.gessner@stiftunglife.de> wrote:

Unsere letzten Luftballons 🎈 
Was machen Luftballons, nachdem in wir Ihnen ein nachgewunken haben? Sie sinken irgendwann irgendwo runter und landen als Müll, wenn wir sehr viel Glück haben in einem Mülleimer. Aber dieses Glück ist selten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sie bei irgendeinem Tier im Magen landen, weil ein buntes Stück Kunststoff mit Futter verwechselt wurde. Von verendeten Fischen und Vögeln kennt man die Bilder mit Mägen voller Plastikmüll. Gut, dass der Mann im Baum (im Foto ganz unten) die Luftballons gerettet hat, die in den Ästen hängen geblieben waren, denn es sind die letzten Luftballons, die wir bei einer Öffnungsfeier aufsteigen ließen. In Zukunft werden als Zeichen der Freude bei jeder Schuleröffnung Bäume gepflanzt/jg

Biss in Kilogramm


2016 : 17 Tonnen
2017 : 19 Tonnen
2018 : 20 Tonnen

Die Umrechnung von Biss (das ist die gängige burmesische Gewichtseinheit) in Kilogramm ist ein bisschen kompliziert - aber die Mühe lohnt sich, das Ergenis kann sich sehen lassen. Im vergangenen Jahr haben wir in unserer ersten Anlage P1  in Pakokku rund 4.000 Säcke Plastikmüll verarbeitet. Tendenz steigend! Der Verarbeitungsprozess ergab 20 Tonnen Pallets. Rohmaterial, dass wir gut verkaufen konnten. Das ordentliche Ergebnis ermutigt uns in diesem Jahr zum Investment für P2 am Ngapali Beach und P3 in Bagan. Nach einer Anlaufzeit von einem Jahr rechnen wir damit, dass ich auch diese beiden Projekte Wirtschaft sich selbst tragen. Für die beiden neuen Projekte bekommen wir viel Unterstützung von den Hotels, Restaurants und der Gemeindeverwaltung/jg

Samstag, 19. Januar 2019

Nachtrag


Auf dem Heimflug bekomme ich eine burmesische Zeitung in die Hand
Da wird groß berichtet über die Eröffnung unserer Plastik Recyclingsanlage am Ngapali Beach. Das freut mich - noch mehr freuen mich die Zusagen vom Bayview und der Laguna Lodge, alle Zimmer auf refill bottles umzustellen. Wenn die Hälfte der Ngapali Hotels diesem gutem Vorbild folgt, kann man dort eine Million Plastikflaschen pro Jahr einsparen. Plastik vermeiden ist besser als alle Recyclingangebote. Wir sponsern die Anschaffung der refill bottles mit einem Dollar pro Stück/jg

Donnerstag, 17. Januar 2019

Nachtrag


Unsere letzten Luftballons 🎈 
Was machen Luftballons, nachdem in wir Ihnen ein nachgewunken haben? Sie sinken irgendwann irgendwo runter und landen als Müll, wenn wir sehr viel Glück haben in einem Mülleimer. Aber dieses Glück ist selten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sie bei irgendeinem Tier im Magen landen, weil ein buntes Stück Kunststoff mit Futter verwechselt wurde. Von verendeten Fischen und Vögeln kennt man die Bilder mit Mägen voller Plastikmüll. Gut, dass der Mann im Baum (im Foto ganz unten) die Luftballons gerettet hat, die in den Ästen hängen geblieben waren, denn es sind die letzten Luftballons, die wir bei einer Öffnungsfeier aufsteigen ließen. In Zukunft werden als Zeichen der Freude bei jeder Schuleröffnung Bäume gepflanzt/jg

Dienstag, 15. Januar 2019

Alle strahlen


Einweihung einer SolarWasser Anlage 
Mit dem Bauen unserer Solaranlagen sind wir schneller, als mit den Einweihungsfeiern: Acht Monate nach Fertigstellung haben wir gestern die Solar Wasserstation KLAUS 2 in der Nähe von Bagan eingeweiht. Mit einer kleinen Feier für das ganze Dorf. 400 Dorfbewohner strahlen, alle sind glücklich und zufrieden. In den ersten acht Monaten haben sie bereits 2.000 Dollar eingespart. Geld, dass sie sonst für den Kauf von Diesel ausgegeben hätten. Das entspricht ziemlich genau dem Betrag, den das Dorf als Eigenanteil gegeben hat. Die Gesamtinvestition betrug 10.000 Euro. Die dritte Solar Wasseranlage ist auch schon lange fertig - sie wird voraussichtlich im Februar eingeweiht. Die vierte Anlage ist im Bau/jg



Samstag, 12. Januar 2019

Hands on



„Der Worte sind genug gewechselt, ich will auch endlich Taten sehen!"
Goethe hat die Sache kurz und bündig auf den Punkt gebracht: irgendwann sind genügend wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht, gute Ratschläge erteilt, Hinweisplakate gedruckt - irgendwann muss man die Sache in die Hand nehmen. Das gilt für's Bienensterben genauso wie für den Müll im Meer oder auf der Straße. Das junge Mädchen (gesehen heute beim Morgenspaziergang in Yangon) hat die Sache schon mal selbst in die Hand genommen. 

Wer selbst etwas tun möchte, um unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen, kann sich in unseren Projekten engagieren. Mit Rat und Tat - wobei das Gewicht bei uns auf der Tat liegt. Wer Lust hast, eine konkrete Aufgabe in unserem Team zu übernehmen, ist herzlich willkommen. Aktuell suchen wir jemanden, der bei uns die Organisation für das Projekt „Deutschland blüht auf" übernimmt/jg

Mittwoch, 9. Januar 2019

Meer Plastik/1


 Plastik wird immer mehr im Meer
und am Strand. Auf diesem Bild ist zweimal Meer Plastik zu sehen - einmal als Flasche, die ans Meer gespült wurde (Anna wird sie gleich aufheben) - und einmal als Badeanzug, der als Meer Plastik Recyclingmaterial hergestellt wurde. Anna mag diesen Badeanzug „Er trägt sich sehr angenehm und trocknet schnell". Es könnte eine ganz schöne Geschichte werden, wenn wir beim Kauf nicht nur auf die Marke sondern auch auf das Material achten - und wenn es genügend Menschen gibt, die sich beim Strandspaziergang ab und zu mal bücken um aufzuheben, was andere achtlos weggeworfen haben.

„Warum soll ich das tun?" könnte man sich fragen

Weil es unser Meer ist, mit dem wir alle gerne leben. An dem wir Urlaub machen und in dem wir gerne baden. In dem die Fische schwimmen. Auch die, die wir mal (möglichst plastikfrei) essen wollen. Das Meer, in dem unsre Kinder und Enkel auch mal baden wollen. Wissenschaftliche Untersuchungen über den Plastikmüll in den Meeren gibt es genug - wir brauchen mehr Menschen, die sich ab und zu mal bücken/jg

Meer Plastik/2



Am besten würde man auf den Einsatz von Plastik ganz verzichten. Da ist möglich, aber schwer vorstellbar - im Augenblick müssen wir die zweitbeste Lösung nutzen: das Recycling all der Dinge, die gedankenlos genutzt und weggeworfen werden: Plastikflaschen für Shampoo, Duschgel, Bodylotion und Sonnencreme, Beutel, Tüten und Strohhalme, die natürlich nicht aus Stroh sind. Unsere Recyclinganlage verarbeitet alles. Wie das genau funktioniert, das erklärt Mr. Soe Min (unser Mann vom P1 ) hier auf dem Bild dem Minister für Hotel und Tourismus. Bei der Einweihungsfeier heute haben uns alle versichert, das Projekt zu unterstützen. Die gelben Tonnen stehen am Strand und an den Hotels. Hoffen wir, dass sie sich bald gut füllen/jg

Freitag, 4. Januar 2019

Das Jahr der Bäume


Vor dreißig Jahren haben wir die ersten Bäume gepflanzt
In diesem Jahr werden der Frage nachgehen, was aus diesen Bäumen geworden ist. Wenn sie groß geworden sind, dann wollen wir in diesem Jahr* wieder viele Bäume pflanzen. In Myanmar entlang neu gebauter Schulen und Straßen - in Deutschland bringen wir wieder alte Obstsorten in die Gärten. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt/jg

* im Jahr 2018 haben wir mehr als 4.000 Bäume gepflanzt

Jahr der Biene


Für die Chinesen wird 2019 das Jahr des Schweins

Für Deutschland wird es das Jahr der Biene - das ist jedenfalls unser Plan. Im Augenblick wir lassen wir gerade ein paar hundertausend Tüten mit Wildsamen produzieren. Genug, um eine Million Quadratmeter zum Blühen zu bringen. Im April setzen wir dann auf viele fleißige Hände, die uns helfen, diese spezielle Samenmischung in die Erde zu bringen. Die Verteilung der Tüten (das wie, wann und wo) organisieren wir in Kürze/jg


Mittwoch, 2. Januar 2019

Vorbilder


Ein Strandspaziergang tut gut.
Nicht nur den Menschen, sondern auch der Umwelt, wenn man sich ab und zu bückt und aufhebt was die Wellen an Land gespült haben. Die meisten Dinge sind aus Plastik: Wasserflaschen, Deckel, Beutel und Verschlüsse. Zwei Beutel voll haben Oksana und Anna heute bei ihrem Spaziergang gesammelt. Wenn die anderen Spaziergänger dem guten Beispiel folgen, bekommt der Ngapali Beach bald den Preis für den „saubersten Strand der Welt". Ganz wunderbar wird es, wenn man bedenkt, dass so ein gutes Beispiel an allen Stränden dieser Welt funktionieren könnte....

Montag, 31. Dezember 2018

Das Wasser steht uns bis zum Hals


London ist schon untergegangen
James Cook nannte eine der Kiribati Südseeinseln „London". Das ist 200 Jahre her. Die schöne Insel ist halb überflutet, die Bewohner haben ihre Häuser verlassen. Die Sintflut hat begonnen - und sie wird nicht, wie die biblische, nach 150 Tagen wieder zurückgeben, sie wird bleiben. Alles ist ganz einfach, es gelten die Gesetze der Physik. Wasser dehnt sich beim Erwärmen aus. In den vergangenen 100 Jahren ist das Meer um 20 cm gestiegen. Für die nächsten 20 cm brauchen wir nur noch zwanzig Jahre. Jeder Küste ist von der Gefahr einer Überflutung betroffen, Kiribati ist überall, auch in Yangon und Hamburg. 

Wir müssen etwas tun: Noah griff zum Werkzeug und fing an, sich auf die Sintflut vorzubereiten – wir werben für bewussteres Leben und den persönlichen Klimaausgleich: weniger fliegen, Diesel reduzieren, Solarenergie nutzen und Bäume pflanzen - auch im neuen Jahr/jg

Vorbilder

Was für ein Glückspilz bin ich, dass ich so eine tolle Studenten hatte: ich durfte Angelica als Mentor vier Jahre lang begleiten. Seit zwei Jahren steht sie auf eigenen Beinen. Sie ist eine erfolgreiche Lehrerin – und sie ist ein Vorbild für mich und für alle, die von einer plastikfreien Welt träumen. Hier ist ihre Bilanz zum Jahresende:

I made it! 365 days of Zero Waste is done! Instead of one jar, I failed but accumulated 3 bottles of trash, (huhu, coffee in sachets, chocolates! 😂) but either way, Happy New Year everyone! For the year 2019, I hope we can slowly ditch single-use plastics in our lives. Little by little. One by one. Remember, zero waste is not an overnight success, it's a process. Hihi! Angelica

Freitag, 28. Dezember 2018

Burmesische Erleuchtung


LED Technik macht's möglich
Seit sechs Jahren bringen wir Solarlampen nach Myanmar. In 50.000 Hütten spenden unsere Lampen jeden Abend sauberes Licht. Weil diese Lampen viel heller leuchten als Kerzen, ersetzt jede Lampe zwei Kerzen = 100.000 Kerzen pro Tag. Das ist gut für die Haushaltskasse und das ist gut für die Umwelt.

Aber auch im goldenen Land hat sich die Zeit gewandelt. Viele Dörfer haben zwar noch immer keinen Strom, aber jeder hat ein Mobiltelefon. Deshalb gibt es nun neben unserer klassischen Solarlampe (links,it Hannah im Bild) ein zeitgemäßes Angebot: Solarlampe plus Powerbank (rechts mit Min Min im Bild) Weil eine Handyladung viel mehr Strom verbraucht, als ein LED Licht, muss das Solarpendel für dieses Kombiangebot deutlich größer sein. Für die klassische Lampe geben die Menschen 5.000 Kyat in die Dorf Gemeinschaftskasse - für das neue Kombiangebot 10.000 Kyat. Die Ersparnis (kein Geld mehr für den Kauf von Kerzen oder den Dieselgenerator) liegt um ein Vielfaches höher/jg

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Afrikanische Erleuchtung


Direkte Hilfe
Unsere Projekte leben von den persönlichen Beziehungen, die wir zu den Menschen haben. Für unsere Hilfe in Burkina Faso ist Walter Korn der direkte Kontakt. Walter lebt und arbeitet als Fotograf und Bildredakteur bei der Süddeutschen Zeitung in München. Sein Herz und sein Engagement gehören Afrika. Seit vielen Jahren hilft er den Menschen in Burkina Faso. Er ist regelmäßig vor Ort. Wir unterstützen sein Engagement in den Dörfern mit unseren Solarlampen. Hier ist sein Foto mit einem netten Dank:
„Manchmal ist es ziemlich einfach direkte und konkrete Hilfe zu leisten: während bei unseren früheren Besuchen das kleine Dorf Kindibo nach Einbruch der Dunkelheit in kompletter Finsternis versank, erleuchtet es nun, dank der Spende von Stiftungslife, im Licht von tausend Solarlampen! Vielen Dank an Jürgen und sein Team, Walter"

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Frohe Weihnachten !


Es gibt verschiedene Möglichkeiten Weihnachten zu feiern – wir feiern heute die Eröffnung unserer zweiten Plastik Recycling Station am Ngapali Beach. Von der Nonne, die zufällig vorbeikommt und interessiert zuschaut wie wir Plastikmüll sortieren, bekommen wir den Segen. Natürlich funktioniert noch nicht alles perfekt, aber die ersten Schritte sind gemacht. Unser Nachmittags Spaziergang am Meer bekommt einen zusätzlichen Sinn: wir sammeln, was die Wellen an den Strand spülen und wissen, dass dies nun ordentlich recycelt wird. Es ist ein kleiner Schritt, aber wir wissen ja, dass viele große Wege mit kleinen Schritten beginnen/jg

Samstag, 22. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 22. Türchen


Dieser Plastikbecher wurde 1976 entsorgt - und kürzlich am Strand gefunden.
Es wird also noch einige Zeit dauern, bis die neue Regelung der EU Wirkung zeigen kann. Das am Mittwoch beschlossene Verbot von Strohhalmen und Einwegbechern ist ein kleiner Anfang. Jeder von uns kann den Weg in eine plastikfreie Welt unterstützen. Die „basic" Supermärkte bieten viele Produkte unverpackt und plastikfrei an. Es liegt an uns, solche Angebote zu nutzen. Wer heute etwas für unsere Umwelt tun mag, den bitten wir um eine Spende für unsere zweite Plastik Recycling Station am Ngapali Beach/Myanmar. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wollen wir dieses Projekt in Betrieb nehmen/jg

Freitag, 21. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 21. Türchen


Genug Kohle
Heute ist Schicht im Schacht, heute schließt die letzte deutsche Steinkohlenzeche. Wie gut, dass wir sie hatten; die Kohle hat den wirtschaftlichen Aufschwung der letzten 200 Jahre bei uns möglich gemacht. Die Kohle hat Dampfmaschinen angetrieben und uns das elektrische Licht gebracht. Inzwischen wissen wir, dass die Nutzung der Kohle nicht nur gute Seiten hat. Jetzt geht es auch ohne Kohle, weil wir in den letzten 20 Jahren  gelernt haben, die Energie von  Wind und Sonne zu nutzen. Wer heute etwas in den Adventskalender spenden möchte, den bitten wir um Geld für den Kauf von Solarlampen. Die brauchen weder Kohle noch Öl, sie machen keinen Dreck, sie bringen sauberes Licht in jede Hütte. Das ist doch die passende Botschaft in diesen Tagen....

Was die Kohle der Stiftung angeht, können wir auch zufrieden sein - sowohl im Rückblick auf das Jahr, als auch mit Blick auf das neue Jahr. Wir danken allen, die uns dabei geholfen haben. Unsere Projekte in Myanmar sind für das kommende Jahr ausreichend finanziert. Wer jetzt noch etwas spenden möchte, den bitten wir um Geld für unsere beiden deutschen Projekte: Deutschland blüht auf - und Hilfe für die Tafeln, zukünftig mit Elektrofahrzeugen/jg

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 20. Türchen



Motorräder, die mehr leuchten als jeder Tannenbaum (hier im Bild bei der Chrismas Biketour in Berlin) und tausend Lichterketten, die in Vorgärten blinken. Noch nie gab es so viel Licht wie heute. Was bei uns im Überfluss blinkt und leuchtet, fehlt in vielen Teilen der Welt. Heute spenden wir Licht für ein ganzes Dorf in Myanmar. Mit unseren Solarlampen ersetzen dort viele Kerzen und den Dieselgenerator. Das spart Geld und ist gut fürs Klima/jg 

Freitag, 14. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 16. Türchen

Es gibt tatsächlich ein Solar Flugzeug, mit dem man die Welt umrunden kann. Leider ist das noch nicht für jedermann zu haben. Die Flugzeuge von heute sind eine große Belastung fürs Klima. Am besten wäre es, wenn wir aufs Fliegen verzichten würden. Weil wir das nicht können (oder wollen) sollten wir uns mit der zweitbesten Lösung anfreunden: wir kompensieren unsere CO2 Belastung, indem wir Bäume pflanzen und eine Solar/Wasser Anlage spenden. So eine Anlage kostet 10.000 Euro und bringt jedes Jahr eine Ersparnis von 4.000 Liter Diesel/jg

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 14. Türchen


Deutschland blüht auf
Die Geschichte der Bienen wurde in 30 Ländern veröffentlicht, vielfach ausgezeichnet und stand monatelang auf Platz eins der Spiegel Bestsellerliste. Mitreißend erzählt Maja Lunde von dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Dem Leser stellt sich die Frage, welche Zukunft wir unseren Kindern hinterlassen. Wir verschenken den Roman an diejenigen, die heute für unser Bienenprojekt 2019 spenden. Unter dem Titel „Deutschland blüht auf" wollen wir im kommenden Frühjahr eine Million Quadratmeter zum Blühen bringen mit allem was gut ist für Bienen und Schmetterlinge/jg

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 13. Türchen


In Schweden wird heute das Lichterfest gefeiert
Vor vielen Jahren, vor Einführung des gregorianischen Kalenders, war der 13. Dezember der kürzester Tag des Jahres. Der wurde mit viel Licht gefeiert - und er wird heute noch mit viel Licht gefeiert. Wer heute etwas in unseren verkehrt den Adventskalender tun möchte, den laden wir ein, Licht zu spenden: 100 Solarlampen für ein kleines Dorf kosten 1.000 Euro. Wie viel 200 Lampen für ein größeres Dorf kosten, mag jeder selbst ausrechnen 🙂 wir verschenken heute an jeden Spender eine Tüte Licht/jg

Unser Adventskalender: das 12. Türchen


Gestern war ich mit Anna zum Christmas Shopping in der Stadt. Bei Hollister finden wir diese Hosen, die aus Recyclingmaterial gefertigt werden. Vielleicht sind wir auch mal soweit, im Augenblick verarbeiten wir den eingesammelten Plastikmüll noch zu Pallets. Diese Pallets werden bei der Herstellung von Mülltonnen und Bauplatten verarbeitet. Wer heute etwas in unseren „verkehrten Adventskalender" tun möchte, spendet für unsere neue Recycling Station P2 am Ngapali Beach. Dort wollen wir ab Januar den Plastikmüll recyceln, der jeden Tag an den Strand gespült wird/jg

Freitag, 7. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das siebte Türchen


Wenn es draußen kalt und grau ist, träumen wir von nächsten Frühling - und weil Vorfreude die schönste Freude ist, verschenken wir eine Blumenwiese. Wenn sie die Wiese selbst anlegen wollen, schicken wir Ihnen im März das Saatgut. Wenn Sie keinen Platz haben, kümmern wir uns um ihre Blumenwiese, dann bekommen Sie ein Bild und eine Einladung für ein Picknick im Mai. Fördern Sie unsere Umwelt, alles was sie jetzt für Ihre Blumenwiese tun müssen: eine kleine Spende für unser Projekt „Deutschland blüht auf" und eine Mail an juergen@Stiftunglife.de

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Nikolausi


Der Nikolaus verschenkte sein ganzes Vermögen - wir verschenken heute (ganz im Sinn der Tafeln, die wir seit vielen Jahren unterstützen) ein paar Bücherstapel. Fast neu und interessant zu lesen, es gibt vier Themengebiete: Jugendbücher - Sachbücher - Belletristik - Myanmar. Eine kleine Spende für die Tafeln und eine Mail an juergen@stiftunglife.de und die Bücher kommen mit der Post zu Dir 😊


Dienstag, 4. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das vierte Türchen

Seit drei Wochen sitzt Greta Thunberg auf dem Bürgersteig vor dem Reichstag in Stockholm. „Es ist mein Protest dagegen, dass kein Politiker die Klimafrage so ernst nimmt, wie sie genommen werden muss." Greta ist 15 Jahre alt und hat gerade die neunte Klasse begonnen. Ob die Beschlüsse der Politiker in Kattowitz ausreichen, damit Greta und ihre Kinder mal genauso gut leben können wie wir heute...?

Svenja Schulze, die deutsche Umweltministerin hat einen einfachen Tipp: weniger Auto fahren und weniger fliegen. Wer das nicht kann, oder nicht möchte, dem bleibt die zweitbeste Lösung: die Klimabelastung kompensieren. Das geht im kleinen mit Solarlampen – und in größeren Projekten mit Solar/Wasseranlagen. Wer möchte, kann heute gerne ein paar Solarlampen oder so eine Solar/Wasseranlage in unseren Adventskalender tun – wir kümmern uns dann um die Umsetzung/jg

Freitag, 30. November 2018

Unser Adventskalender: das erste Türchen


Verschenken Sie einen Baum oder eine ganze Allee, in Deutschland und/oder in Myanmar. Fördern Sie unsere Umwelt: wenn Sie mit dem Stichwort „Baumspende" Geld auf unser Konto überweisen, pflanzen und pflegen wir ihren Baum (wie hier auf dem Foto in Bagan). Für so ein nachhaltige Geschenk werden Ihnen Ihre Enkelkindern dankbar sein/jg

Global warming




Erst schmilzt das Eis, dann schmilzt der Mensch. Wir müssen etwas tun, jetzt umsteigen: Bahn fahren statt fliegen, die Brötchen zu Fuß holen und mehr Fahrrad fahren. Ob das reicht, darf bezweifelt werden. Wir müssten der Natur helfen. Es wäre ein guter Anfang, wenn wir alle weniger Benzin verbrauchen und mehr Bäume pflanzen. Entsprechende Projekte und den Willen zur Veränderung haben wir, lasst uns gemeinsam etwas Konkretes tun/jg

Dienstag, 27. November 2018

Randnotiz/2

Auch die Meldung vom weiteren Anstieg der CO2 Konzentration schafft es nur in eine Randnotiz. Was den Forschern Sorge macht, kümmert Otto Normalverbraucher nicht sehr. Was wohl seine Enkelkinder dazu sagen werden, wenn sie mal groß sind...?!

Sonntag, 25. November 2018

„Ihr habt uns in der Nacht Augen gegeben



Vor einem Jahr hat die Stiftunglife für ein Dorf im Norden von Burkina Faso 1000 Solarlampen zur Verfügung gestellt. Nach langer Odyssee erreichten die Lampen im Februar 2018 das abgelegene Dorf. Unser Vertrauensmann vor Ort, Herr Karim Ouedraogo übernahm die Verteilung und legte den Eigenanteil der Dorfbewohner auf ein separates Konto. Mit dem Geld werden Dorfprojekte gefördert. Nun war ich selbst vor Ort. Seit unseren letzten Besuch hat sich einiges getan, statt in ein vollkommen dunkles Dorf zu fahren, sahen wir in vielen Hütten nun Lichterschein. Obwohl es seit einigen Monaten Strom gibt, so werden nur wenige Bewohner sich das leisten können - lieber nutzen sie weiterhin das kostenlose Licht der Solarlampen. Wir unternahmen jeden Abend einen kurzen Spaziergang. Viele der Lampen waren so aufgehängt, dass die Vorhöfe nun beleuchtet sind. Bei einer Versammlung mit dem Ältestenrat, hat eine der Frauen das Wort ergriffen und sich mit den Worten bedankt: „Ihr habt uns in der Nacht Augen gegeben"


Die Lebensqualität der Bewohner von Kindibo hat sich durch die Lampen spürbar verbessert, in den Hütten habe ich keine offenen Feuerstellen mehr gesehen, was die Unfallgefahr, insbesondere für kleine Kinder erheblich verringert. Auf Bitte von Jürgen Gessner habe ich in der Hauptstadt Ouagadougou Kontakt mit einen Augenarzt aufgenommen. Viele Patienten bei denen ein grauer Star diagnostiziert wird, werden dort weggeschickt, da die Patienten mittellos sind. Walter Korn


Freitag, 16. November 2018

Foto Wettbewerb


Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern. 
Leica Werbung

Wir haben viele Freunde der Stiftung, die sehen können. Ihnen und uns zur Freude organisieren wir einen Fotowettbewerb für die schönsten Bilder aus diesem Jahr. Die Jury besteht aus drei professionellen Fotografen. Die Fotos werden in vier Kategorien bewertet: Bildung - Gesundheit - Umwelt - Gesellschaft. Jeder Teilnehmer darf zwei Bilder pro Kategorie einsenden, schickt Eure Bilder am besten einzeln in mittlerer Auflösung per Mail an foto@stiftunglife.de

Bitte schreibt den Bildtitel in den Betreff. Unter jedes Bild bitte Vor- und Nachnamen, die Kategorie und gerne einen kurzen Kommentar. Es werden Sieger in jeder Kategorie und ein Gesamtsieger ermittelt. Natürlich gibt es schöne Preise zu gewinnenJeder Teilnehmer versichert, dass die eigenen Bilder aus dem Jahr 2018 sind und erlaubt uns die Nutzung im Rahmen der Stiftungsarbeit. Einsendeschluss ist der 15.Januar 2019