Bildung/Myanmar

Mit dem Bau unserer ersten Schule in Bagan im Jahr 2006 fing alles an. Seit 2010 ist das Delta als zweites Projektgebiet dazu gekommen.
Wir bauen Schulen und Solaranlagen in den Dörfern, immer mit finanzieller Beteiligung der Menschen. Wir fördern Kinder und Studenten.
Mit den Swimming Doctors bringen wir „nach Fahrplan“ medizinische Grundversorgung in entlegene Dörfer. Seit 2020 ist unsere
gemeinnützige Stiftung auch in Myanmar als Foundation registriert. Hier gibt es ein kleines Video zu dem Projekt.
Kinder
Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen ...weiterlesen
Schulen + Dorfprojekte
Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue ...weiterlesen
Studenten
Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation
doch um ein Vielfaches besser
als ...weiterlesen
Swimming Doctors 3
Im weit verzweigten Flussdelta des Irrawaddy-Flusses südlich von Yangon leben rund 6 Mio. Menschen in kleinen Dörfern, häufig fern ab von jeder Gesund-
heitsfürsorge und ärztlichen Hilfe. ...weiterlesen
Aktuelles von Kinder, Schulen, Studenten und Swimming Doctors
Stiftunglife - Myanmar

Dienstag, 26. Oktober 2021

Myanmar Update

Wer redet noch über Myanmar?

Noch im Frühsommer konnte sich, wer wollte, ganz gut über die Vorgänge in Myanmar informieren. Dann aber rückten die Flutkatastrophe im Ahrtal, der chaotische Rückzug aus Afghanistan und die Bundestagswahl und die Regierungsbildung in den Fokus des öffentlichen Interesses. Immerhin berichten FAZ und NZZ regelmäßig weiter und auch unabhängige burmesische Zeitungen wie „The Irrawaddy" sind noch online zugängig. Nach diesen Quellen ist die Lage in Myanmar unverändert dramatisch. Das Land ist weiterhin von 3 der 4 modernen apokalyptischen Reitern heimgesucht: Pandemie, Gewalt und Hunger. Die Dimensionen dieses Dramas sind am besten an Zahlen ablesbar. Fangen wir mit der Corona Pandemie an. Die Zahl der Infizierten war im Juli bis September 2021 so hoch wie noch nie seit dem Ausbruch im Frühjahr 2020. Aktuell geht die 7-Tages-Inzidenz zwar wieder zurück, aber die Dunkelziffer muss hoch sein. Denn: Bis dato wurden im ganzen Land insgesamt seit 2020 nur rund 4.4 Millionen Tests mit einer Positivquote von 10.7% durchgeführt (zum Vergleich die RKI-Daten für die BRD 74.3 Millionen Tests, Positivquote 6.4%). Nach offiziellen Angaben liegt die Letalität bei 3.81% und damit um 1.6% höher als bei uns. Klänge nicht so besorgniserregend, wenn die Dunkelziffer nicht wäre und die Berichte von Medical Action Myanmar und unseren Mitarbeitern, die über kaum funktionierende Kliniken und den Mangel an Sauerstoff, Medikamenten und Impfstoffen klagen und die selbst betroffen waren: In der Familie von Naing gab es Krankheitsfälle; der Vater unseres Medizinstudenten an Bord, Nanda, erkrankte schwer, der Vater von Dr. Nay verstarb nach langem Leiden an den Folgen seiner Viruserkrankung. Auch an Bord kam es im August zu Corona- Infektionen bei der Mannschaft, die glücklicherweise mild verliefen. Die Impfkampagne läuft zögerlich. Vollständig geimpft sind derzeit 6.8% der 54.8 Millionen Einwohner.

Das hat auch mit der angespannten politischen Situation in Myanmar zu tun. Am 1.8. hat die Militärjunta den Ausnahmezustand bis 2023 verlängert. Die Verfolgungen der Civil Disobediance Movement-Anhänger gehen weiter, über willkürliche Schikanen und Verhaftungen und Übergriffe auf Mönche (bisher ein Sakrileg) wird jeden Tag berichtet. Insgesamt sollen mehr als 8000 Bürger verhaftet und mehr als 1100 getötet worden sein. Auf der anderen Seite formiert sich eine politische Bewegung im Untergrund, deren militärischer Arm von den Rebellenarmeen trainiert wird und der seinerseits Armee/Polizei -Stützpunkte und Armeekonvois angreift. Die Schrecken gehen nicht absehbar weiter, denn die Vermittlungsversuche der ASEAN-Gruppe sind Versuche, eigene Staatsinteressen durchzusetzen und die westliche Staatengemein- schaft schaut, wie schon bei der Vertreibung der Rohinyas wortreich, aber wenig tatkräftig zu. Myanmar könnte auf einen Failed State zusteuern. Die ökonomische Lage ist jetzt schon bedrückend. Laut dem Welternährungsprogramm der UN leben bereits 20 Millionen Einwohner in Armut. 80% der Haushalte hätten in der Pandemie bis zur Hälfte ihres Einkommens verloren. Seit dem Militärputsch sind mehr als 1.2 Millionen Arbeitsplätze weggefallen. Im Moment kostet 1 Sack Reis 40% mehr als vor dem Putsch, der Benzinpreis hat sich verdoppelt. Der Kurs des Kyat ist um 60% gefallen, viele Banken und Wechselstuben geben nur noch minimale Geldbeträge heraus. Die Wirtschaftskraft schrumpft weiter. Und nicht zu vergessen: Schulen und Universitäten sind weiterhin geschlossen, das öffentliche Leben und die Infrastruktur sind stark beeinträchtigt. Das beschreibt den engen Rahmen, in dem wir uns derzeit bewegen.

Die gute Nachricht: wir haben vier Mitarbeiter:innen in Myanmar, die sich engagieren: Khu Khu lernt Deutsch, Khin gibt ihren Studenten Lernimpulse, Min Min pflanzt Bäume und Naing organisiert die swimming doctors. Die vier haben die Verantwortung für unsere Projekte übernommen - während wir uns mit der Rolle der entfernten Berater anfreunden. Das funktioniert besser als gedacht: mehr als 12.000 Patienten bei den Swimming Doctors, mehr als 30.000 gepflanzte Bäume, 100 Studenten und viele tausend Lebensmittelhilfen - die Bilanz dieses schwierigen Jahres kann sich sehen lassen. Wir bleiben weiter engagiert und danken allen Freunden der Stiftung, die auch (oder gerade besonders) in schwierigen Zeiten dem goldenen Land und den Menschen verbunden bleiben. wm + jg


Montag, 25. Oktober 2021

Annual Docking



In der Werft

Today early morning our ship drive in to the basin and afternoon time already on land . Tomorrow they will check the bottom and wash whole surface. First they will check the steel plate thickness and doing for painting. Best regards, Naing


Sonntag, 24. Oktober 2021

Mission Report October


Das Nebeneinander von Wirklichkeiten

Das Bild kam vor ein paar Tagen von den swimming doctors als Gruss nach Deutschland. Die Mannschaft (und die Bevölkerung des Delta) feierten/begingen den Tag des Vollmondes. Mich beeindruckt die feierlich-friedliche Stimmung, die auch in Myanmar noch möglich ist. Und -allgemeiner- das Nebeneinander von Wirklichkeiten in unserem Leben, die derzeit in  Myanmar nicht gegensätzlicher sein können. Nachfolgend ganz aktuell dazu der Monatsbericht vom Schiff. wm

Today our Swimming Doctors  already arrived to Yangon . Yesterday I went to Pyapone and sign for political Clearence. It mean we are not doing any political and we have no CDM staff on the ship. I follow back with the ship to Yangon .  Now we are waiting, Monday morning 6 am we have to drive in to the basin for annual Docking service. It will be take two to three weeks. I will update all of you for future and next Mission.
October : Total General Patients - 1831
October : Total Dental   Patients -   453
October : Grand Total Patients   -  2284


Montag, 18. Oktober 2021

Kinderheim Yangon



Erst gab's Geschenke, dann die Impfung

Letzte Woche gab es eine (vorgezogene) Vollmondfeier im Kinderheim. Alle waren nett zueinander und Capt Wilk verteilte Geschenke. Später wurden dann alle, die älter als 12 Jahre sind, gegen Corona geimpft. Erste Impfung: das war vielleicht das größte Geschenk. Die Kinder brennen darauf, wieder in die Schule gehen zu können. Kann gut sein, dass die Schulen in Myanmar zum Monatsende wieder geöffnet werden. Wir bleiben zuversichtlich und werden berichten…. jg


Donnerstag, 14. Oktober 2021

Nothilfe/3


Über die Art des Gebens

Die berührtesten Bilder dieses Jahres kommen aus Myanmar: Ma Khin schickt uns immer wieder Bilder von unseren Studenten, die das wenige was sie haben, mit denen teilen, die nichts mehr haben. Unsere monatliche Hilfe erreicht die Studenten und sie wird von den jungen Menschen weitergereicht an Familie, Freunde und Nachbarn. Jeder Student kümmert sich um die Menschen, die in seiner Nähe in Not sind. Es ist immer ein Geben voller Respekt. Das haben wir von unseren burmesischen Freunden gelernt: in dem Land bedankt sich derjenige, der gibt. jg


Montag, 11. Oktober 2021

Heute ist Welt Mädchentag


Braucht man einen Tag für Mädchen?

Die Idee für einen Welt-Mädchentag entstand 2003 als Teil der Kampagne „Because I am a Girl". Im September 2008 wurde der erste noch inoffizielle „Internationale Mädchentag" ausgerufen. Drei Jahr später griff die UNO die Idee auf, unterstützt vom Deutschen Bundestag. Seitdem gibt es in jedem Jahr am 11. Oktober einen Anlass, auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen. Benachteiligungen für Mädchen gibt es in Afghanistan und vielen Teilen der Welt. In unseren Projekten - besonders im Kinderheim und bei der Stipendienvergabe - achten wir darauf, dass die Mädchen chancengleich behandelt werden. jg


Sonntag, 10. Oktober 2021

Myanmar Student



Hungry to learn

Corona und die politische Unsicherheit haben das Land gelähmt. Die Lage in Myanmar ist schwierig, seit 18 Monaten sind alle Schulen und Universitäten geschlossen. Wann sie wieder öffnen ist unklar. Fast alle Studenten leben inzwischen wieder bei den Eltern, meist in den Dörfern auf dem Land. Dort helfen sie den Eltern im Haushalt und auf den Feldern. Weil es kaum Online Angebote gibt, ist die Situation der Studenten schwierig. Viel Wissen und Motivation sind verloren gegangen. In dieser Situation gibt es ein Angebot : deutsche Ärzte treffen sich Online mit den Medizinstudenten der Stiftung. Heute Morgen gibt es das erste Zoom Meeting. Der Wille zum Lernen ist groß - die Schwierigkeiten sind es auch.  Wir werden von der Entwicklung des Projekts  berichten. jg


Freitag, 8. Oktober 2021

Heute vor fünf Jahren

  

Alkoholfreier Champagner, viel Freude und Zuversicht
Heute vor fünf Jahren wurde unser Schiff für die Swimming Doctors 3 getauft. Die Stimmung war gut, alle haben voller Zuversicht in die Zukunft geschaut. 
An die 100.000 Patientenbehandlungen dürften in den vergangenen fünf Jahren erfolgt sein.

Die Zuversicht ist verflogen. Seit zwei Jahren hängen dunkle Wolken über dem Land. Geblieben ist das Schiff: solide gebaut, gut gepflegt und auch in schwierigen Zeiten im Einsatz. Vor zwei Wochen wurde die September Mission mit über 2.000 Patienten abgeschlossen. Nach einer Woche Pause ist das Schiff wieder unterwegs: 21 Tage ist die ganze Mannschaft durchgehend im Einsatz, 12 Stunden am Tag - wenn Not am Mann ist, auch in der Nacht. Das Ärzteteam aus Deutschland unterstützt die Kollegen an Bord mit Rat und Tat, so gut das auf Entfernung möglich ist. Wir gratulieren und danken allen, die zum Erfolg dieses Projekts beigetragen haben.


Mittwoch, 29. September 2021

Nothilfe


Gelebte Nächstenliebe 

Wenn das Leben schwierig ist, dann brauchen Kinder und Alte am meisten Hilfe. Seit vielen Jahren unterstützen wir ein Kinderheim + ein Altenheim in Yangon. Heute Morgen war Ko Naing bei den Sister of the Poor. Dort kümmern sich 25 Ordensschwestern um 130 alte hilfsbedürftige Menschen. Ko Naing hat eine Spende übergeben, die von den Schwestern dankbar angenommen wurde. Die Anzahl der Spender ist in diesen Zeiten sehr überschaubar. jg


Montag, 27. September 2021

Nothilfe


De Hälfte kommt zurecht - der anderen Hälfte geht es schlecht

Do könnte die knappe Antwort lauten auf die Frage „Wie geht es den Menschen in Myanmar?" Militär und Corona haben das aufstrebende Land zu Fall gebracht. Viele Menschen haben ihren Job verloren. Die Familie und halten zusammen und teilen, was sie haben. Aussicht auf Besserung ist weit entfernt. Die meisten Hilfsorganisationen haben das Land verlassen. Ein kleines Zeichen der Menschlichkeit sind die Lebensmittelpakete, die unsere Studenten an alte und kranke Menschen verteilen - dort, wo die Not am größten ist.   Besser und direkter kann Hilfe nicht funktionieren. jg


Freitag, 17. September 2021

Grußwort von Khin

Mingalarbar Mentors and friends from the Stiftunglife Germany


On this auspicious occasion of Stiftunglife Annual Meeting 2021, I would like to extend my cordial greetings and heartfelt thanks to each one of you from Myanmar. As you all know, our country has reversed to our olden times within the seven months. Universities, Colleges and schools are closed. Hospitals are open with no doctors. Pharmacy shops take the place for mediation. Banks are open but not the place for drawing cash. Roads are almost empty. No more loudspeaker music in countryside areas. Factories and companies shut down and workers are back home in their villages. More people but no job, no income in families has caused family break down. Children holding a handful of vegetables shout in streets to sell their vegetables.

Myanmar people in general have happy personality but after practicing to suppress the emotions for months, people become more like statues. While going through these difficult circumstances, our students also had their own struggles and concerns for their studies, health and most importantly food for their families' survival. Although some supporters have gone away from the country due to the crisis, Stiftunglife stay with us warmly until today. That is the greatest gift for us to be strong and be alive forward. Like other young people, our students had feelings of depression many times and we share our feelings, support each other and exchange ideas to move on with new spirits to face challenges. Yesterday, I had a chat with students and was surprised and energized to learn that many of our students have made firm determination to focus on learning new things continuously and they have done so much so far. What they learn includes the following.

Language: EnglishIELTS, TOEFL, Listening English Podcast from BC app, TED talk, Japanese, Korean, Chinese, French, Spanish, IT: HTML, CSS, Applied visual Design, Digital Marketing, A+ Computer maintenance, Web development

Business: Accounting, LCCI, Enterpreneurs, Supply Chain Management, Improve good personality, Customer relationship, EQ Lectures, Boosting memory lectures 

Medicine: Neuroscience, Physiology, Biochemistry, Anatomy

Art: Sewing, Crochet

Teaching childrenVolunteering in Covid CentresVolunteering in Medical Teleconsultation, 

Some students are unfortunately unable to learn new things partly because they have bad internet line and partly because they have to help the family with agriculture or housework. 


Besides, students had a chance to donate their neighbors with food for three time with their extra supports in April, August and September.

On behalf of students and Myanmar people, I would like to say"Thank you so much" again to all mentors and friends of the foundation Life for your financial and spiritual supports during these difficult times. Your help has been invaluable to all of us in Myanmar. We wish you all good health, happiness and long life.

Khin from Pyin Oo Lwin, Myanmar

17 September, 2021

 

Mittwoch, 15. September 2021

Swimming doctors aktuell

  

We are on Mission 54 

and until today we are already 900 over patients and 200 over dental patients. Actually we got our new dentist in this month and he is also happy with us . He is from Delta Region and familiar with environment of Delta and peoples . Our GP department also quite busy with our regular patients and new patients , because last August 2021 we can not reach to them . Every month we are in Delta and giving medical services, so they are always waiting for us. However in this situation, we always try to go there and we take care of the delta peoples. Naing

Was macht eigentlich Khu Khu?

Ruhig sein und überleben

Die Zeit sind schwierig für unsere Freunde in Myanmar. Hier ist ein aktueller Bericht von Khu Khu:
Dear friends, hope you are doing well and we are also fine here in Bagan.It has been quite a long time already that our meet and greets is silent because of the unstable internet connections.But we have regular contact with some of the students. I am back here in Bagan for two month already to avoid from the Covid spread in Yangon and the unsafe together with my family and my mom.My father is at the delta with his relatives and we think that it is a safe place for him to stay there.My brother and his family are at the border in Karen State for work. Some of my relatives are there too because in Yangon they do not have any guarantee for their safety. When I first arrived back here the Covid spread and death rates are quite hight and no control in the township. In two months, over 238 people died. Since 3rd of September we did not hear any new cases. Life here in Bagan is very difficult for people who mostly has to rely on tourism. Even to get 100 kyats it is not easy and become likes in the formal undeveloping time. With the help and support of Stiftunglife, I am going to contribute the needed people around me with some vegetables plants, that i grow in our own garden, and soap and money. Thank you so much to the foundation for the help and support. Our family are safe and healthy here in Bagan. Best regards, Khu Khu

Dienstag, 14. September 2021

Heute ist der Tag der Tropenwälder



Hier pflanzen wir in diesem Jahr 120.000 Bäume

Tropische Wälder findet man zwischen dem Äquator und 23,5° nördlicher und südlicher Breite. Die Temperaturen und Tageslängen sind in diesen Gebieten relativ konstant, die Vegetationsperioden werden durch Niederschläge bestimmt. Seit 2001 wurde mit der Erhebung von Satellitendaten begonnen, die den Verlust des tropischen Waldes dokumentieren. Der ist rasant: jährlich geht eine Fläche von rund 100.000 km² verloren. Da sind unsere Baumpflanzprojekte in Mexiko und Myanmar nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein - aber selbst die kleinen Tropfen sind besser, als nichts zu tun. In diesem Jahr finanzieren wir 80.000 tropische Baumpflanzungen im Süden Mexikos + 40.000 Baumpflanzungen in Myanmar. jg

Montag, 13. September 2021

Kinder und Paten



Freude ist keine Einbahnstrasse…

Früher gab es Brieffreundschaften. Um die mit Leben zu erfüllen wurden Luftpostbriefe auf eine wochenlanger Reise gebracht. Heute geht der Versand viel einfacher, ein Klick genügt. Nur um den Inhalt muss man sich selber kümmern, daran hat sich nichts geändert. Gestern in der Sonntagsrunde konnten wir sehen, mit wie viel Liebe die Kinder für ihre Paten gemalt haben. Na ja, so richtig zu sehen war das nicht, dafür waren die Bildschirme zu klein - aber wir hatten eine Ahnung von der Mühe, die sich die Kinder gemacht haben, um uns zu erfreuen. Damit diese Freude keine Einbahnstraße ist, haben Oksana und ich auch ein Bild gemalt. Das schicken wir per Mail an Renate und Gerhard, die unser Kinder/Patenprojekt betreuen. Die beiden kümmern sich dann darum, dass „unsere Kinder" in den nächsten Tagen Post bekommen. Leider ohne Luftpostumschlag und ohne bunte Briefmarken, aber immerhin ein lieber Gruß von Menschen, die in der Ferne an sie denken. jg 

Dienstag, 7. September 2021

Money, Money….



Wie sich die Bilder gleichen

Afghanen stehen in diesen Tagen vor den Banken Schlange, um an Geld zu kommen. Noch vor kurzem haben wir die gleichen Bilder aus Myanmar bekommen. Inzwischen steht dort niemand mehr an - die Menschen wissen, dass es bei den Banken und den Automaten kein Geld gibt. Um an Bargeld zu kommen, wenden sich sich die Menschen an private Geldhändler. Von den Händlern bekommen sie Bargeld mit einem Abschlag von 5 bis 10 % ausgezahlt, nachdem sie den entsprechenden Geldbetrag per Handy überwiesen haben. Wir kennen dieses System aus unserer Anfangszeit in Myanmar vor 15 Jahren, es funktioniert. jg

Montag, 6. September 2021

Swimming Doctors



Vielleicht sind es nur 50 km und bestimmt gibt es auch ein Moped - aber beschwerlich ist es immer, wenn jemand krank wird im Delta von Myanmar. Ärzte und Apotheken sind weit entfernt. Gut dass es die Swimming Doctors gibt. Auch in diesen schwierigen Zeiten kommt das Schiff alle vier Wochen zu seinen Patienten. Das Medical Team an Bord ist gut ausgebildet - ein deutsches Ärzteteam unterstützt die burmesischen Kollegen auch in schwierigen Zeiten sieben Tage in der Woche mit fachlichen Rat: Telemedizin macht es möglich. jg

Sonntag, 5. September 2021

Sonntagsrunde


Food, Exercise and Inspiration 

Gerne bezeichne ich sie als meine „Wundertüte", die offene Gesprächsrunde für die Freunde der Stiftung. Heute war die Überraschung perfekt: beim Thema Lebensmittel ging es nicht (wie erwartet) um die Tafeln, sondern um die tägliche  Schale Reis für unsere Studenten in Myanmar. Satt werden sie wohl alle, da unterscheiden sie sich nicht von ihren Kommilitonen in Deutschland. Nur mit der gesunden Ernährung hapert es noch. Unsere Studenten in Mandalay ernähren sich meist genau so ungesund wie viele junge Menschen in Berlin und Hamburg. Und so haben wir heute über healthy food in Myanmar diskutiert, über Bewegung und Inspiration. Das Thema ist ausbaufähig - in Myanmar und in Deutschland. jg

Donnerstag, 2. September 2021

Überleben smittel



Eine Schale Reis, das reicht uns zum Überleben
Min Min

Corona und der Militärcoup haben deutlich Spuren hinterlassen. Seit 15 Monaten ist das Leben eingeschränkt. Schulen, Fabriken und Geschäfte sind geschlossen. Keine Arbeit, kein Geld. Langsam wird es auch für die genügsamsten Burmesen eng. Mit unseren monatlichen Zahlungen helfen wir vielen Familien über die Runden zu kommen. Dieser Support wird von den Menschen geteilt mit denen, die es noch nötiger haben:

Good morning dear friends of Stiftunglife. Here are some pictures of Shwe Sin Tun, Nursing student, who has done the rice donation in her village. Thank you so much for your kindness and prudence. Have a beautiful day! Khin 

Sonntag, 29. August 2021

Dankbar sein



Manchmal darf man ganz unerwartet dankbar und glücklich sein: Heute habe ich diese schönen Bilder von 'meiner' Studentin Hmu Eaint Khin aus Myanmar bekommen. Wie die meisten Studenten lebt sie zur Zeit bei ihren Eltern, die Unis sind derzeit geschlossen. Covid-19 heißt für viele Dorfbewohner keine Arbeit und damit auch kein Essen zu haben. Wir Mentoren fördern unsere Studenten trotz geschlossener Unis weiter, viele helfen mit dem Geld auch ihren Familien und zusammen mit Stiftunglife auch ihren ärmeren Dorfbewohnern in dieser schweren Zeit. Ich bin dankbar, dass wir so helfen dürfen. ab

Donnerstag, 26. August 2021

Myanmar Covid Update



Weniger als 5 Prozent

In Yangon gehen die Infektionszahlen runter - nun ist Mandalay im Lockdown. Besonders alte Menschen leiden und sterben. Weniger als 5 Prozent der Bevölkerung sind geimpft. Wir helfen im Rahmen unserer Möglichkeiten, auch die Medical Action Myanmar wird von uns unterstützt. Wir kennen Dr. Frank und sein Team seit vielen Jahren. Sein nachfolgender Bericht erreichte uns vor ein paar Tagen:

The whole team are working incredibly hard.  Above is a picture of our latest clinic, opened just outside Yangon yesterday. Myanmar is in the middle of an extremely serious COVID epidemic at the moment. This is – by far - the worst health care crisis Myanmar has ever faced. And possibly the worst COVID epidemic the world has seen so far. How did this happen? The percentage of vaccinated people was very low (<5%)  The new Delta variant, which is common in South and South-east Asia spreads much faster than previous COVID variants. The health care services in the country are partly paralyzed because of the recent political circumstances. This has led to The Perfect (COVID) storm. We are seeing a wave of severely ill patients, while the health care system cannot cope with it. Many people are dying. Medical Action Myanmar started to prepare for this outbreak. We decided to set up 10 COVID oxygen treatment centers for severe COVID patients in Yangon, Kayin, Kachin and Sagaing. At the moment we are – unfortunately – the only international medical aid organization that is treating severely ill COVID patients in Myanmar on a substantial scale. We know that our treatments are a drop in the ocean. But much better than doing nothing. MAM staff are working around the clock. I am extremely proud of them.  All shops have been closed for long time already and we drive around, knocking on doors of pharmacies to buy anything we can get. And after visiting all pharmacies, we are still severely short. 

Dienstag, 24. August 2021

Bessere Chancen


Das neue Schuljahr hat ohne Unterricht begonnen...

…jedenfalls für die meisten Kinder in Myanmar, denn Corona und die politische Situation lassen das Leben im goldenen Land still stehen. Alle Schulen sind geschlossen. Wann sie wieder öffnen kann derzeit niemand sagen. Nur im Kinderheim geht das Leben fast normal weiter. Hinter den hohen Mauern wird gelernt, fast wie immer - nur findet der Unterricht jetzt im Haus statt: Lehrer und Studenten arbeiten täglich mit den Schülern. Von Capt Wilk haben wir schöne Fotos von unseren Kindern bekommen. Renate leitet die Bilder und Informationen an die Paten weiter - und an alle, die sich für „unsere" Kinder im Heim interessieren. Bei Fragen schreibt bitte bitte direkt an: renate@stiftunglife.de

Sonntag, 15. August 2021

Nothilfe Myanmar


Thank you Min Min 🙏

Today we donated 10 pieces of oxygen cylinders to Thitsadhamma Society which they helped people to donate the oxygen in Bagan. They have only 25 pieces of 10 Liters cylinders. And now they got more 10 pieces of 15 liters cylinders. We hope it will help a lot of people who they need emergency O2 situation. Thanks again Stiftunglife for your help!

Montag, 9. August 2021

Blick zurück



More for our environment 

Dieser Rückblick kommt von Min Min. Auch die Menschen in Myanmar haben verstanden, dass wir mehr für Natur und Umwelt tun wollen. Sauberes Trinkwasser ist ein guter Anfang. Über die Jahre haben wir insgesamt 100 Trinkwasserfilter in die Dörfer und zu unseren Schulen gebracht. Wir achten darauf, dass alle Wasserfilter gepflegt und erhalten werden - auch in schwierigen Zeiten.

Our first Paul water filters donation in Pakokku township. It had been already eight years. Now we need more pure warter and so also air or Oxygen. Now we are focusing more for our environment. Min Min

Sonntag, 8. August 2021

Myanmar Update


Die Coronawelle zieht durch das Land. Die Menschen sind hilflos, es gibt kaum Sauerstoff, kaum Impfungen und keine Plätze mehr im Krankenhaus. Die Menschen in Myanmar sind schwer getroffen, vergleichbar mit der großen Welle, die durch Indien rollte. Mit den Spenden für die "Nothilfe Myanmar" unterstützen wir Min Min und die Mönche bei der Beschaffung von Sauerstoffflaschen und einer transportablen Anlage zur Herstellung von Sauerstoff. Mehr können wir im Augenblick nicht tun, wir sind und bleiben weit entfernte Zuschauer. jg

Samstag, 31. Juli 2021

Myanmar aktuell


Es fehlt ihnen die Luft zum Atmen

Die Schlangen an den Geldautomaten sind verschwunden, es gibt kein Geld mehr aus den Automaten. Wer Geld in der Hand haben möchte, muss sich an Vermittler wenden, die Bargeld gegen 10 % Provision auszahlen. Jetzt stehen die Menschen in langen Schlangen an, um Sauerstoff zu bekommen. Meist stehen sie vergebens. Hilfsorganisationen warnen immer lauter vor Hunger und Elend in Myanmar. Der Anteil der armen Bevölkerung dürfte sich schnell verdoppeln. Schon vor zwei Jahren mussten viele Menschen mit weniger als 1600 Kyat (94 Cent) am Tag auskommen. Nun wird es deutlich schlimmer: mehr als eine Millionen Arbeitsplätze sind im ersten Halbjahr verloren gegangen, vielleicht auch zwei oder drei Millionen, wer weiß das schon genau. Es gibt nur Schätzungen, keine verlässlichen Zahlen. Seit Januar sind die Preise für Reis und Treibstoff um bis zu 50 % gestiegen. Die Coronawelle dürfte in einer Woche ihren Höhepunkt erreicht haben, ohne dass Hilfe in Sicht ist. Kein Sauerstoff, keine Medikamente. Wir helfen über unsere Netzwerke direkt und unauffällig. jg

Dienstag, 27. Juli 2021

Tag der Jugend


Jugend forscht Plakat 2018

Der Tag heute soll uns an due Jugend erinnern. An die eigene, hoffentlich unbeschwerte Zeit in der wir glücklich und unbeschwert ins Leben gesprungen sind. Vor uns lag die ganze Welt voller Möglichkeiten - man brauchte nur zuzugreifen. Die meisten Jugendlichen wachsen heute genauso unbeschwert auf. Aber es gibt auch junge Menschen, denen eine Perspektive fehlt: weil die Eltern arm sind – oder weil sie in der falschen Zeit im falschen Land geboren wurden. Da kann man sagen „Pech gehabt", so ist nun mal das Leben – oder man kann kümmern. In unserer Stiftung haben wir drei Bereiche, in denen wir Jugendliche unterstützen:

Bildung: Seit vielen Jahren finanzieren Freunde der Stiftung den Bau und den Erhalt von Kindergärten und Schulen in Myanmar + und wir vergeben Stipendien: 100 engagierte Mentoren in Deutschland finanzieren und begleiten das Studium von 100 jungen Menschen in Myanmar mit Rat und Tat.

ArmutWir finanzieren das Leben und die Ausbildung von 50 Kindern und Jugendlichen in einem Kinderheim in Yangon. In Deutschland helfen wir den jungen Menschen indirekt: weil Kinder immer die Betroffenen der Armut ihrer Eltern sind, unterstützen wir die Tafeln. 

UmweltWir wollen gute Vorbilder sein. Deshalb fliegen wir jetzt weniger, fahren mehr mit dem Fahrrad und pflanzen viele Bäume, damit unsere Kinder und Enkelkinder auch noch frische Luft bekommen - und wir verzichten auf Plastik, damit unsere Kinder auch noch im Meer schwimmen können.

Samstag, 24. Juli 2021

Heute ist der Tag der Freude

Lasst uns Freude verschenken


Wenn jemand fragt, ob das geht in dieser Zeit mit Corona überall, Flutschäden vor der Tür und Military Coup im goldenen Land, dann sagen wir JA
Ganz besonders in diesen Zeiten brauchen wir Freude. Wir fangen hier schon mit einem Foto an, dass uns Min Min vor ein paar Tagen aus Bagan geschickt hat. Trotz aller Schwierigkeiten werden in Myanmar Bäume gepflanzt. Es ist ein kleiner Lichtblick, ein Korb voller Freude den wir verschenken. Gut zu sehen an einer Frau, die (wie so oft) die Last trägt und trotzdem lacht. In ihrem Korb balanciert sie eine Handvoll junger Bäume nach Hause. Auf dem eigenen Grundstück werden die kleinen Bäumchen gepflanzt und gepflegt. Im nächsten Jahr werden wir die Familien besuchen und schauen was daraus geworden ist, aus den Bäumchen und aus den Menschen. jg

Donnerstag, 22. Juli 2021

Bäume pflanzen für die EBS

   

Mehr als Bäume zählen

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist eine private, staatlich anerkannte Universität mit Standorten in Wiesbaden und Oestrich-Winkel. Sie verfügt über drei Fakultäten. Das jährlich stattfindende Sommer Symposium der Uni wird in diesem Jahr erstmals klimaneutral gestellt. Dafür gehen insgesamt 5.000 Euro in unseren Klimakorb für Bäume, Kochöfen und Solaranlagen. Hier sind die Bilder von der dafür angelegten Baumpflanz Aktion in Myanmar. Das Dorf, in dem wir die tausend Bäume gepflanzt haben, liegt ungefähr fünf Autostunden südlich von Yangon. Wir kennen die Dorfbewohner gut, weil wir mit unserem Schiff, den swimming doctors, immer in der Nähe des Dorfes anlegen. Im nächsten Jahr gibt es von uns ein Update zu den Bäumen. Das könnte dann der Grundstein für die nächste Klimakompensation sein. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt durchführen dürfen. Dabei geht es nicht nur ums Klima und das zählen von Bäumen - es ist auch eine Unterstützung für Menschen in besonders schwierigen Zeiten. jg

Samstag, 17. Juli 2021

Jeden Sonntag um 12 Uhr


Klaus Bölling entwickelte und moderierte ab 1963 den Weltspiegel. Die erste Satelliten-Live-Schalte nach Amerika war damals eine Sensation. Inzwischen bekommen wir sogar persönliche Liveberichte aus aller Welt: heute schlagen wir um 12 Uhr einen großen Bogen vom Besuch der burmesischen Botschafterin in München bis zu unseren Freunden und Studenten im goldenen Land. Mit Angst und Sorge werden sie berichten - dieses Mal nicht vom Militär, sondern von der größten Coronawelle im Land. Hier ist unser Link zur Sonntagsrunde https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09 

Sonntag, 11. Juli 2021

Was machen eigentlich Ko Naing und Ko Min Min ?



Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten

Vor zwei Jahren haben wir uns persönlich gesehen, bei unserem Teamtreffen im Sommer 2019 am Starnberger. Es ist ein Bild aus einer anderen Zeit. Corona und das Militär haben viel verändert in Myanmar. Geblieben ist das gute Verhältnis zu unseren beiden Projektleitern: Ko Min Min, rechts im Bild, kümmert sich um unsere 58 Schul- und Dorfprojekte in und um Bagan -  Ko Naing betreut die Swimming Doctors und unsere 20 Schulprojekte im Delta. Über die langen Jahre der Zusammenarbeit sind die beiden sehr selbstständig geworden. Das ist ein Glück für uns, nun kümmern sich Ko Min Min und Ko Naing eigenverantwortlich um Pflege und Erhalt unserer Projekte. Neue Schulen werden in diesem Jahr nicht gebaut - dafür gehen die Baumpflanz Projekte in den Dörfern gut voran. Es gibt immer etwas zu tun, auch wenn manche Ziele jetzt schwieriger zu erreichen sind. Das Versprechen der Stiftung ist klar: wir unterstützen die Menschen in Myanmar weiter, so gut wir können. jg

Superstar Naing Myo Oo



Das ist seine Chance

Aufgewachsen ist der junge Mann in dem Kinderheim, am Stadtrand von Yangon, dass wir seit einigen Jahren unterstützen. Nach dem Schulabschluss hatte er das Glück einen Ausbildungsplatz im Shwe Sa Bwe zu bekommen. Sein Chef ist hochzufrieden: "Please see attached photo of the superstar Naing Myo Oo. Naing Myo has been in charge of the cold kitchen recently and is doing a great job preparing the starters, canapes & amuse bouche for the customers. He is our frontliner. Great spirit, very motivated and very hard working. He keeps this positive attitude and energy he will go very far in his career." Dieser wunderbare Start ins Berufsleben ist ein Geschenk für den jungen Mann - und für uns, weil wir sehen, wir gut unsere Hilfe für die Kinder wirkt. Heute haben wir in der Sonntagsrunde wieder live aus dem Kinderheim berichtet. jg

Donnerstag, 8. Juli 2021

Unsere Hilfe wirkt


Dear friends, please find here below an e-mail which I have just received from my mentee Aein Min Khant. I am very happy to read that he is now able to get access to the funds I am paying for him and that he is so thoughtful, solidary and responsible that he is donating part of the funds for the fight against Covid-19. He is such a brave and fantastic young man! All the best to you! Christoph 

Dear Mr. Christoph, How are you? I hope you and your family are in good health.  In Myanmar, Covid-19 third wave began and we protect it as much as possible we can. I would like to thank to you, my mentor, Ma Khin and the program for supporting us by mentally and physically.  It helps us a lot and we use it in right way. Last week I donate to the Lanmadaw Red Cross Society to buy Personal protective equipmemt for Covid -19 case. All of these happended beacuse of your support and I would like to thank you again. Please spread my love to your family. With best regards! Your loving student, Aein


Resilienz Training


Wie man schwierigen Zeiten überstehen kann

An wem kann ich mich ausrichten, wer kann mein Vorbild sein? Vielleicht kann man in schwierigen Zeiten sogar besser werden? In einem zweistündigen Online Workshop haben unsere burmesischen Studenten heute ein paar Anleitungen bekommen. Ein großes Dankeschön an Jan, der dieses Seminar pro Bono ausgerichtet hat. Das Bild vom Schwamm ist ein schönes Symbol für die Eigenschaften, die jetzt gefragt sind: wenn ein Schwamm einfach liegen bleibt, trocknet er aus und wird brüchig. In den richtigen Zustand gebracht, wird er weich und anpassungsfähig. Jan hat den Studenten die Tipps gegeben, mit denen sie sich in den richtigen Zustand bringen können, um schwierige Zeiten zu überstehen. Für alle, die ein bisschen mehr über Resilienz wissen wollen, hier noch die Wikipedia Erklärung: 

Während einige Forscher Resilienz als ein Merkmal oder eine Eigenschaft einer Person betrachten, gehen andere davon aus, dass Resilienz eher einem Prozess entspricht und mit einer Reihe komplexer und dynamischer Interaktionen zwischen einer Person und ihrer weiteren Umgebung verbunden ist. Gegenwärtige Strömungen in der Resilienzforschung stimmen im Allgemeinen darin überein, Resilienz zu verstehen als ein Produkt komplexer Interaktionen innerhalb und zwischen Individuen sowie sozioökologischen Determinanten. Resilienz als Eigenschaft wird bei Kindern oder Jugendlichen in der Regel als Reaktion auf schädliche Umgebungen verstanden. So werden zum Beispiel Kinder als resilient bezeichnet, die in einem sozialen Umfeld aufwachsen, das durch Risikofaktoren, wie zum Beispiel Armut, Drogenkonsum oder Gewalt, gekennzeichnet ist und als Erwachsene dennoch zu einer erfolgreichen Lebensführung in der Lage sind. Die Resilienz von Erwachsenen ist dagegen häufiger eine Frage der Bewältigung eines einmaligen und normalerweise kurzen traumatischen Ereignisses.So werden auch Menschen, die nach einem Trauma, wie etwa Vergewaltigung oder Kriegserlebnissen nicht aufgeben, sondern die Fähigkeit haben, weiterzumachen, als resilient bezeichnet. Resiliente Personen haben gelernt, dass sie selbst es sind, die über ihr eigenes Schicksal bestimmen. Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall, sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand und haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten. In einer Studie wurden resiliente Kinder von ihren Erzieherinnen als anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, neugierig und voller Selbstvertrauen beschrieben. 

Montag, 5. Juli 2021

Glück und Leid


85 Schulen, 250 Studenten, 20.000 Patienten und 110.000 Bäume

Das sind die beeindruckenden Fakten der 15 Jahre Stiftunglife in Myanmar. Eine kleine exklusive Gruppe diskutierte gestern in der Sonntagsrunde über diese Fakten. Es war eine spannende Diskussion um alte und neue Fakten – und ein guter Vorgeschmack auf viele interessante Diskussionen die wir im September in größerer Runde führen werden. sind wir auf ein paar weitere Bereiche und Fragen gestoßen, die sicher auch interessant wären für die Freunde der Stiftung:

Wie viele Menschen haben diese guten Taten über all die Jahre erreicht?
Wie viele Menschen haben sich mit Taten und finanziellen Mitteln über die Jahre engagiert?
Wie setzt sich die Spender Struktur zusammen und wie hat sie sich entwickelt?
Wie nachhaltig sind unsere Projekte über die Zeit?
Welche Projekte verstärken sich über die Zeit und entwickeln sich zu einer selbstverstärkenden Aktivität?
Welche Projekte sind über Spenden welche über Erträge finanziert worden?
Welche Mittel sind in Selbstkonzipierte und welche in „fremde" auserwählte Projekte geflossen?

Gegen 13 Uhr haben sich dann Min Min, Khin und Khu Khu zu unserer Sonntagsrunde dazugeschaltet. Es waren keine guten Nachrichten die wir gehört haben – Covid nimmt zu und die Fälle kommen näher, das Land nähert sich dem Bürgerkrieg. Alle drei berichten von Gewalt, Angst und Ausweglosigkeit. Man konnte in ihren Gesichtern sehen, wie verzweifelt sie sind. Wir haben uns hilflos gefühlt. Sie sind dankbar für alles, was wir tun können: für das Bäume pflanzen in den Dörfern, für die Unterstützung der Kinder und der Alten und das Coaching durch Jan für die Studenten wie man mit dieser angsteinflössenden Situation umgeht. Alles fühlt sich so hilflos an. mr

Impfen hier und dort


New York
Wer hier noch nicht geimpft ist, der wollte nicht. Impfmobile fahren zu den Stränden und Parks, an Bahnhöfen wird geimpft und in Drogerien. Termine braucht man längst keine mehr. Oft gibt es zur Spritze noch etwas dazu: Tickets für die U-Bahn, Gutschein für Pommes, Karten für den Zoo, die Freiheitsstatue und so weiter. Man konnte sich im Natural History Museum impfen lassen und auf dem Empire State Building. Geimpft wurde und wird immer und überall. Bisweilen hat man das Gefühl, wenn man die Wohnungstür nur einen winzigen Spalt öffnet, dass da jemand im Flur steht, der eine rasche Impfung anbietet.

Yangon
Wer hier geimpft ist ist, hat gute Beziehungen. Alle anderen haben Angst: vor dem Virus und vor den Soldaten, die in der Stadt umherziehen. Die politische Entwicklung der letzten fünf Monate hat vier Monate lang alles andere überlagert. Erst seit zwei Wochen, seit die indische Variante ins Land schwappt, bekommt das Virus wieder mehr Aufmerksamkeit. Impfangebote für die breite Bevölkerung gibt es nicht. Es gibt auch keine Informationen für die Bevölkerung. Niemand weiß, wann wann und wo der Impfstoff. jg


Sonntag, 4. Juli 2021

Bagan update



Some of our school are running well

But some are not. In Robert and Marcy School, there are 75 children in the school with 9 teachers. Children are playing around school and in the new play ground in the lunch break time. And Toilet and Hand wash basin were working well with the soap. Paul water filter is also working well. The school building is also in a good shape. Today we got with the trees 4 stars in this village. I hope and I wish all children and teachers to have a happy future and far away from Covid. Here are the 4 stars * School Building  **Paul. ***Solar Lamps. ****1000 Trees

Montag, 28. Juni 2021

Noch eine gute Nachricht


Greetings and updates from Shwe Sa Bwe

We will be ending this season with the students in July and start the new season in August with a new batch of students. Last week we went to a village that was along the highway from Yangon to Naypyidaw and were able to interview a few candidates. It was interesting to hear that this village was full of people from Kayah state who were displaced already 20 years ago due to armed conflict that had been happening to the ethnic minorities of the country. Most of the men in the village are working in factories in Thailand. Thankfully the village hasn't been affected by the current situation, but some unfortunately refuse to go to school because of CDM. Which honestly is a shame and it really makes me upset that the country is using education as a political tool. On the other hand it was amazing to see how beautiful and pure the people in this village were (please see some photos attached). We hope to visit a few more places close to Yangon and see how the condition is and also see if there will be any back of house or front of house candidates. Currently Shwe Sa Bwe has been operating 5 days per/week (Wednesday - Sunday). On Mondays we have english class, service and kitchen lessons. Tuesday is a day off for everyone. The staff have been taking 75% of their salary for the past 3 months without service charge. It's a daily challenge to get some business in for the restaurant but thankfully the business is surviving and June has started reasonably well with an avg of 15-20 customers on a weekday & 25-30 customers on a weekend. We keep coming up with new and creative ways to invite locals and expats alike. Step by step we will try to increase the avg spend and increase the amount of customers dining with us. I am also very happy that the staff is still able to provide for themselves and their families during these difficult times. This has so far been one of the biggest challenges I have faced in my life and I hope to overcome this and be able to enjoy a normal operation for once. Looking forward to seeing you all in Myanmar again and wish you all a great start to the week.vKind regards, Davy Eek   Das Shwe Sa Bwe (der goldene Tisch)  ist ein Restaurant mit Ausbildungsbetrieb in Yangon. Die Hälfte der Mitarbeiter sind Profis, die Hälfte sind Auszubildende. Das Projekt geht gerade durch schwierige Zeiten. Trotzdem gelingt es Davy 15 jungen Menschen eine Chance zu geben. Sie erhalten eine einjährige Ausbildung mit Abschlussprüfung. Zwei von den Jugendlichen kommen aus dem Kinderheim in Yangon, dass wir unterstützen. jg

Samstag, 26. Juni 2021

Die gute Nachricht

  

Update swimimming doctors

Die gute Nachricht unser Schiff die Futura ist wieder unterwegs. Allen Crewmitgliedern und dem medizinischen Team geht es gut. Wir haben den vollen medizinischen Betrieb wieder aufgenommen und die Junimission gerade beendet. Es wurden 1495 allgemeinmedizische Patienten und 390 zahnmedizinische Patienten behandelt. Das ist in diesen schwierigen Zeiten nicht selbstverständlich. Wir hatten in den letzten zwei Monaten verschiedene Hürden zu überwinden, um die Verlängerung der Zulassung für das Schiff zu erhalten. Durch den großen Einsatz unseres Teams, Capitän Wilk und Ko Naing ist das gelungen. Die medizinische Versorgung ist dringend notwendig.  Auch im Delta gibt es in den Krankenhäuser nund Healthpoints große Probleme auf Grund der allgemeinen Situation im Land. Corona wird im Moment wieder deutlich schlimmer. Unsere Crew und das medizinische Team sind mittlerweile zweimal geimpft und halten sich weiter an die Hygienemaßnahmen.  Zur Unterstützung des Teams ist ein Student der Stiftung, Nanda Zaw, auf dem Schiff.  Er hat die Initiative ergriffen und um Mitarbeit nachgefragt um in Zeiten geschlossener Universitäten Erfahrung zu sammeln und den Menschen vor Ort zu helfen. Für weiteren Informationen ist das Swimming doctors Team jederzeit ansprechbar. lp

Donnerstag, 24. Juni 2021

Bäume pflanzen und pflegen

   

Es gibt auch gute Nachrichten aus Myanmar

Zugegeben, es sind nicht viele Dinge die im goldenen Land zur Zeit gut funktionieren – umso mehr freuen wir uns über diese beiden Bilder. Der kleine Junge hält ein Bäumchen in der Hand, dass jetzt gepflanzt wird. Unser Mitarbeiter Ko Naing zeigt einen jungen Baum, der vor einem Jahr gepflanzt wurde (da war er genau so groß, wie das Bäumchen, das der kleine Junge in der Hand hält). Jetzt ist Regenzeit in Myanmar, die ideale Zeit um Bäume zu pflanzen. Jeden Monat pflanzen wir in einem Dorf gemeinsam mit den Dorfbewohnern : 1.000 Bäume pro Dorf, im Delta und in Bagan, immer dort, wo wir eine Schule haben: 85 Schulen haben wir gebaut,  48 Dörfer haben schon ihre Bäume bekommen. Zwei Jahre sind wir noch beschäftigt mit diesem Baumprojekt. Natürlich schauen wir bei den Baumpflanzaktionen auch immer nach unseren Schulgebäuden - so wie wir bei unseren regelmäßigen Schulbesuchen auch nach den Bäumen sehen. So verknüpfen sich die Dinge sinnvoll miteinander. jg

Sonntag, 20. Juni 2021

Myanmar, Syrien und der Südsudan


Heute ist Welt Flüchtlingstag
Sie verstecken sich im Wald, trinken Wasser aus Pfützen und essen wilde Beeren: ethnische Minderheiten im Norden und Osten von Myanmar versuchen über die grüne Grenze nach Thailand zu fliehen. Sie gehören zu den 82 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. In die letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Flüchtlinge verdoppelt. Konflikte, Verfolgung, Gewalt , Hunger und Klimawandel treiben Menschen in die Flucht, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr leben können. In anderen Ländern sind sie nur selten willkommen. Wir helfen 100 Familien in Myanmar + 10 Familien in Syrien. Das ist nicht viel, aber besser als nichts. Wenn wir für diese direkte Hilfe mehr Geld bereitstellen würden, könnten vielleicht mehr Menschen in ihrem Land bleiben. Aber ein ausreichendes Konzept ist das auch noch nicht….?

Samstag, 19. Juni 2021


Wie geht es weiter in Myanmar?

Diese Frage beschäftigt die Freunde der Stiftung seit Monaten. Eine zuverlässige Antwort kann uns niemand geben. Schulen auf, Schulen zu – Universitäten auf, Universitäten zu. Keiner weiß wie das weiter geht. Natürlich hat das Folgen für unsere Projektarbeit. Solange nicht klar ist, wann die Schulen öffnen (und die Schüler hingehen) macht es keinen Sinn neue Schulgebäude zu bauen. Auch der Bau von Solaranlagen ist derzeit mit Schwierigkeiten verbunden. Sicher hingegen ist die weitere Unterstützung für 45 Kinder im Heim + für unsere 100 Studenten und ihre Familien + für die swimming doctors. Diese drei Projekte kann man sich mit KISS MYANMAR gut merken. Natürlich werden unsere 85 Schulen und Dörfer auch in schwieriger Zeit regelmäßig besucht. Solange Ursula und Tina nicht selbst hinfahren können, übernehmen das Min Min und Naing. In einigen Dörfern pflanzen sie Bäume zusammen mit den Familien. Das ist auch ein schönes kleines Projekt, was weiterlaufen kann. Min Min und Naing berichten regelmäßig mit Bildern aus den Dörfern. jg

Donnerstag, 10. Juni 2021

Kleine Nan Moe


Besser in Kinderheim, als im Kriegsgebiet

Im Kinderheim von Yangon sind wieder neue Kinder angekommen. Schön, wenn wir für das eine oder andere einen Paten finden. Die meisten Kinder kommen aktuell aus den Konfliktgebieten, in denen die Gewalt immer mehr zunimmt- von beiden Seiten. Viele Eltern sind froh, wenn sie ihre Kinder aus der Gefahrenzone bringen können. Dieses nette Bild hat uns Ko Naing gerade geschickt: Her name is Nan Moe Thu Zar and 6 years old. She is from Shan State and just arrive this week. Now she studying in Grade 1. Her date of birth is 13.12.2015  Wer sich für eine Patenschaft interessiert, bekommt alle weiteren Informationen von Renate: renate@stiftunglife.de

Donnerstag, 27. Mai 2021

Kinderheim Yangon


Aufregung im Heim

Am 1. Juni sollen die Schulen in Myanmar wieder öffnen. Ob das wirklich klappt, ob die Lehrer kommen oder nicht, das kann heute noch niemand sagen. Aber unsere Kinder sind vorbereitet. Die neuen Schultaschen sind gepackt, die Bücher liegen bereit. Es kann losgehen. jg