Bildung

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung" John F. Kennedy
Kinder
Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen ...weiterlesen

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Schulen + Dorfprojekte
Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue ...weiterlesen

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Studenten
Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation doch um ein Vielfaches besser als in ...weiterlesen

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Aktuelles von Kinder, Schulen und Studenten
Stiftunglife - Bildung

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/12

Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag eins unserer Projekte vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir ein paar nette Überraschungen. Zum Beispiel ein Stück Seife 😊


Wir waschen unsere Hände mehrmals am Tag (nicht immer in Unschuld)
In anderen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Machmal fehlt das Wasser, oft fehlt die Seife. Was am meisten fehlt, das sind gute Vorbilder. Wenn sich Eltern,  Geschwister und Lehrer die Hände nicht waschen, ist es für Kinder schwer zu verstehen, warum sie sich die Hände waschen sollen. Wir klären auf, bringen Handtücher und Seife in die Schulen und im Idealfall* einen „Livesafer", einen Menschen, der  darauf schaut, dass die Kinder sich die Hände waschen. Mit Seife! Besonders wichtig, wenn sie von der Toilette kommen und danach zum essen gehen. 
* Bei uns würden wir von einer Toilettenfrau sprechen. Ihr Einsatz lohnt sich besonders in großen Schulen mit vielen Kindern. Statistisch gesehen rettet man damit (für 1.000 Euro im Jahr) ein Menschenleben. 

Sonntag, 8. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/8

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, hier ist unser siebtes Türchen:



Heute werben wir für Bildung
Wenn man regelmäßig zur Schule geht und dort gut aufpasst, steigen die Chancen auf Bildung und Ausbildung. Wenn Mädchen in Entwicklungsländern länger zur Schule gehen, bekommen sie weniger Kinder. Wir können nicht beim Lernen helfen, aber wir können die Voraussetzungen verbessern. Deshalb bauen wir Schulgebäude in Myanmar. Das kleine Gebäude mit zwei Klassenzimmern für 10.000 Euro, das große Gebäude mit fünf Klassenzimmern für 30.000 Euro. Wer das Geld spendet und uns drei Monate Zeit gibt, den laden wir zur Eröffnungsfeier ein. Ist der Spender zufrieden, bekommt er eine Spendenquittung - sollte er nicht zufrieden sein, geben wir ihm sein Geld zurück. Das ist doch ein faires Angebot, heute, am Tag der Bildung. 

Freitag, 6. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/7

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, hier ist unser siebtes Türchen:



As chefs, we cook to please people, to nourish people José Andrés 

Wenn Kinder groß werden, müssen sie lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Das gilt auch für die Kinder aus unserem Kinderheim. Mit 17 haben sie ihre Schule abgeschlossen, dann suchen sie ihren eigenen Weg. Wir unterstützen sie dabei. Zwei von unseren Schützlingen bekommen eine neunmonatige Ausbildung im Shwe Sa Bwe. Ein guter Abschluss in dem Fine Dining Restaurant bietet beste Chancen in der Gastronomie. 

Dienstag, 3. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/4

 Bis zum 24. Dezember stellen wir hier jeden Tag eine Geschenkidee vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns jeden Tag neu ausdenken. Lasst euch überraschen, hier ist unser drittes Türchen: 



Den Kindern im Heim am Stadtrand von Yangon geht es gut - jedenfalls so gut, wie es Kindern gehen kann, die nicht Zuhause aufwachsen. Sie bekommen zu essen (nicht so üppig wie auf dem Foto) sie bekommen Zuneigung, Förderung und wir kümmern uns um ihre Ausbildung. Wer für dieses Projekt spendet bekommt von uns (mit etwas Glück) eine Einladung zu einer landestypischen Mohinga. Die gibt es auf goldgerandeten Tellern bei der burmesischen Botschafterin in Berlin.

Montag, 2. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/3

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns jeden Tag neu ausdenken. Lasst euch überraschen, hier ist unser drittes Türchen: 



Ventilatoren für die Klassenräume
Das Foto zeigt Naing im Gespräch mit einer Schulleiterin im Delta. Es geht um die Frage, wo etwas fehlt und wie wir am besten helfen können. „Die neuen Schulgebäude sind sehr schön, hell und luftig," sagt sie „nur im Sommer wird es noch immer sehr heiss. Ich wünsche mir Ventilatoren in den Klassenräumen." Diesen Wunsch wollen wir erfüllen: 300 Euro kostet ein solargetriebener Ventilator! Unter den Spendern verlosen wir einen erfrischenden Drink. jg

Sonntag, 1. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/2

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns für jeden Tag neu ausdenken. Die vorgestellten Projekte reichen von Solarlampen für Afrika bis zu Mangobäumen in Myanmar. Lasst euch überraschen, hier ist unser zweites Türchen:



Trinkflaschen für Schulkinder
Weil wir an unseren Schulen Wasserfilter aufgestellt haben, bekommen die Kinder sauberes Trinkwasser. Damit die Kinder auch Zuhause sauberes Wasser trinken, schenken wir jedem Kind seine persönliche Trinkwasserflasche. Nach dem Unterricht füllen die Kinder ihre Flasche auf und nimmt sie mit nach Hause. Für 200 Kinder sind das einmalige Anschaffungskosten von 500 Euro. Jeder Spender bekommt von uns eine Original Schul Wasserflasche aus Myanmar 👍

Dienstag, 26. November 2019

Annual Student Meeting



Wunderbare Tage liegen hinter uns

Am Sonnabend fand die Studentenauswahl statt. 36 gut vorbereitete und aufgeregte junge Schulabgänger waren von Khin eingeladen. 18 haben wir in unser Programm aufgenommen. Die Auswahl war nicht leicht, am liebsten hätten wir alle genommen. Für die meisten der 18 Studenten haben wir auch schon einen Mentor. Am Sonntag ging es weiter mit einem English-Speaking-Workshop. Die Englischkenntnisse unserer Studenten haben sich schon verbessert. Viele sprechen freier und flüssiger. Am Nachmittag hat Khin einen Wettbewerb organisiert: 10 Studenten haben 3minütige Vorträge auf Englisch gehalten. Als Preis gab es für alle 10 ein Ticket zu unserem
Summercamp. Das Treffen bot auch unseren Mentoren Vincent, Christoph und Sabine Gelegenheit ihre Mentees zu treffen. Britta traf auch ihren ehemaligen Studenten Chit Thu San, der nun Lehrer in seinem Heimatdorf ist und dort Verantwortung übernimmt. Ein großer Dank an Khin für die großartige Organisation dieses Wochenendes. Britta

Freitag, 15. November 2019

Was macht eigentlich Britta?



Britta ist in Myanmar unterwegs

Dieses Mal mit einem großen Programm: gemeinsam mit der ganzen Familie wurde eine Schule eingeweiht, ein Kindergarten und eine Solar Wasseranlage. Jetzt geht es weiter nach Mandalay und Sagain zum jährlichen Treffen unserer Studenten. Das Foto ist in Yangon entstanden, beim Besuch vom Shwe Sa Bwe, einem Fine Dining Restaurant mit Trainingseinheit für begabte junge Menschen. Hier werden gerade zwei Mädchen aus „unserem" Kinderheim für eine Karriere in der Gastronomie trainiert. Britta fragt interessiert nach, motiviert und begeistert die Berufsanfänger. jg



Gut, dass wir in Bildung investieren 

Ein Blick in die Zeit dieser Woche lohnt sich. Dort kommt auch Wolfgang Lutz zu Wort, Professor an der Uni Wien. Er ist Demograf, einer der einflussreichsten Forscher weltweit. Seine Berechnungen geben uns die Hoffnung, dass die Weltbevölkerung langsamer wachsen könnte als erwartet. Entscheidend wird sein, wie sich die Geburtenrate in Afrika weiter entwickelt. Ein Beispiel aus Nigeria: Hadizatu Ahmed hat mit 13 ihr erstes Kind bekommen, sieben Kinder insgesamt. Ihre Tochter Teni hat sich einen Studienplatz erkämpft. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und lebt allein mit einem Kind. Die Unterschiede zwischen Mutter und Tochter sind zahlreich: die Generation, die Anzahl der Kinder, die Lebensphilosophie. Wolfgang Lutz würde all das auf ein Wort unterbrechen: „Bildung! Schon wenig Bildung macht einen Unterschied. Wenn Frauen verstehen, dass Kinderkriegen nicht gottgegeben ist, sondern eine bewusste Entscheidung sein kann, bekommen Sie automatisch weniger Kinder." 


Mittwoch, 13. November 2019

Ein Hauch von Abenteuer


Ursula bekommt Verstärkung

Inzwischen sind es über 80 Schulen, die wir in Myanmar betreuen. Da war es absehbar, dass Ursula die regelmäßigen Schulbesuche nicht mehr alleine bewältigen kann. Mit Tina hat unser Schulteam wunderbare Verstärkung bekommen. In diesen Tagen ist die sympathischen Münchnerin in Myanmar unterwegs. Gemeinsam mit Min Min, wie auf dem Foto zu sehen ist, manchmal auch auf abgelegenen Wegen – hier bei dem Besuch der Jörg Schule in der Nähe von Bagan. Wir dürfen uns auf ausführliche Schulberichte freuen und wunderbar zusammengestellte Foto Dokumentationen 👍

Dienstag, 12. November 2019

Schuleröffnung LILOU


Wir durften die wunderschöne Schuleröffnung der LILOU Highschool feiern. 

Das neue Schulgebäude liegt auf dem Gelände der Anna & Wolf School. Die Schulspender Annette und Reinhard Busch sind dafür gemeinsam mit Anna und Wolf Mutschler nach Myanmar gereist. Ein großes Dankeschön an Min Min und Sein Sein, die einen großen Beitrag zu dieser gelungenen Opening Ceremony geleistet haben. Auch die Schulleitung hatte sich viel Mühe gegeben. Der Schulhof war super gepflegt mit vielen neuen Pflanzen. Wir wurden mit bunt geschmückten Ochsenkarren abgeholt und durch das Dorf zur Schule gebracht. Statt Luftballons steigen zu lassen haben wir neue Bäume gepflanzt und danach die Tanzaufführungen der Kinder und ein leckeres Essen genossen. Min Min hat sehr schöne neue Schulbänke bauen lassen. Tina

Donnerstag, 7. November 2019

Wo ist denn Jacqueline?



Versteckt unter all den Kindern

Wahrscheinlich war der Besuch des Kinderheims die größte Freude ihrer Reise. Jacqueline hat gestrahlt, als die „ihr Kind" in die Arme nehmen konnte. Genauso ist es Britta ergangen, als sie diese Tage „ihr Kind" besucht hat. Freude und Neugier sind auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt. Wer das Talent hat mit den Kindern zu spaßen und zu spielen, gewinnt schnell ihre Herzen. Im Gehen fragt man sich als Pate, wer denn hier der Beschenkte ist. Für drei Euro am Tag bekommt ein Kind von uns die Chance auf eine glückliche Zukunft. jg

Montag, 4. November 2019

Wie funktioniert eigentlich das gläserne Konto?



Mit einem Blick aufs Konto hat man alle notwendigen Informationen. Die Idee zum gläsernen Konto entstand vor zehn Jahren. Als ich Mark Zum ersten Mal davon erzählte, hat er interessiert geschaut und sich an die Arbeit gemacht. Herausgekommen ist eine vereinfachte Einnahmen und Ausgaben Rechnung. Die Kontobewegungen werden dafür tagesaktuell von unserem Sparkassenkonto übernommen und den verschiedenen Projekten zugeordnet - gleichzeitig wird die Spendenquittung erzeugt. 

Ein großes Dankeschön an Dörte Hoepfner, die sogar im Urlaub dafür sorgt, dass das unser gläsernes Konto immer auf dem neuesten Stand ist. 

Zum Beginn des neuen Jahres wollen wir soweit sein, dass sich jede Spende vom Spender bis ins Ziel verfolgen lässt, wie ein DHL Paket. Unsere Spender sollen wissen, wann und wieviel von ihrem Geld im Ziel angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Freude verschenken



Heute gehen wir in den Zirkus

An der Kasse werden wir ziemlich sicher ein paar Kinder treffen, die schon ganz aufgeregt sind. Ein Besuch im Cirkus Roncalli ist etwas Besonderes - vor allem für Kinder, die in armen Familien leben. Wir freuen uns, dass wir den Kindern den Besuch ermöglichen können. Möglich wird das durch die gute Zusammenarbeit mit mit Bernard Paul und seinem Team - jeder verschenkt Freude auf seine Weise. Vielen Dank an Christian, der auch diese Besuche in München organisiert hat. jg

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Schul/Dorfprojekte in Myanmar



Zeiten- und Rollenwechsel

Min Min und Jürgen: vor 12 Jahren haben wir unsere Zusammenarbeit in Myanmar begonnen. Ich wusste damals schon, wie man Schulgebäude baut. Min Min war jung und aufmerksam, er hat schnell und viel gelernt. Inzwischen weiß er genauso viel, wahrscheinlich sogar mehr als ich. Für die Zusammenarbeit mit Ko Naing gilt das selbe.  Es ist Zeit für einen Rollentausch: Ko Min Min und Ko Naing übernehmen als Projektleiter die Verantwortung für die Schulbauten in ihrem Land. Ursula und Tina, Petra und Christian werden die beiden mit Rat und Tat begleiten. Es ändert sich nicht viel, nur die Rollen werden getauscht. Damit folgt das Schulteam dem erfolgreichen Vorbild der Swimming  Doctors. Auch dort haben haben wir in den Anfangsjahren viel selbst gemacht, haben die deutschen Ärzte viele Patientenbehandlungen selbst durchgeführt. Heute sehen sie sich vornehmlich als Ratgeber für ihre burmesischen Kollegen. jg

Dienstag, 29. Oktober 2019



Geld bedeutet: Zugang zu Chancen Fatoumata Be

Letzte Woche in der Süddeutschen Zeitung wurde die 32-jährige Wagnisgründerin aus dem Senegal interviewt. Ein lesenswertes Gespräch über Geld und über Chancen. Das Geld einen Zugang zu Chancen eröffnet, zeigt unser Studentenprogramm in Myanmar: seit elf Jahren fördern wir ganz gezielt junge Talente mit guten Abiturnoten. Die leben auf dem Land, haben arme Eltern und würden ohne unsere finanzielle Unterstützung ihre Zukunft auf den Erdnussfeldern verbringen. Mit Geld, Betreuung und der Förderung durch Mentoren ermöglichen wir ihnen den Zugang in eine anderen Welt. in vier Wochen ist es wieder soweit, dann werden in Sagaing die neuen Kandidaten ausgewählt. Khin hat alles wunderbar vorbereitet, Britta und Christoph werden mit dabei sein – und wir werden berichten/jg

Samstag, 26. Oktober 2019

Team Meeting Myanmar



Summercamp 2020

Die Erfahrungen von unseren Sommercamp 2019 waren gemischt, deshalb ist die Frage zulässig, ob wir das im nächsten Jahr wieder machen wollen. Gestern haben wir in Yangon darüber diskutiert, es war eins von vielen Themen bei unserem 4. Team Meeting in Myanmar. Capt. Wilk war mit dabei, er hat uns auch den Tagungsraum (mit plastikfreier Trinkwasserversorgung) zur Verfügung gestellt. Der Wunsch für ein nächstes Summercamp war groß, an der Auswahl der Themen und Referenten feilen wir noch. Freuen wir uns auf ein Treffen in Naypidaw Anfang April. jg

Freitag, 25. Oktober 2019

Unser Delta Team



Seit drei Tagen sind wir gemeinsam im Delta unterwegs und die Freude wächst auf allen Seiten. Naing kennt unsere 14 Deltaprojekte, die meisten Bauten hat er selbst organisiert. Neu im Team sind Petra und Christian aus Bad Arolsen. Petra ist Lehrerin, Christian ist Arzt, beide haben ihr berufliches Engagement beendet. Christian war schon mehrfach bei den swimming doctors im Einsatz. Wir kennen die beiden schon seit vielen Jahren als Freunde, Mentoren und Spender. Nun haben sie mit Ihrem aktivem Engagement ein neues Kapitel aufgeschlagen - für sich und für uns. Herzlich Willkommen im Team 😊

Montag, 21. Oktober 2019

Schulbesuche/2



Für die Schüler ist es aufregend, wenn wir kommen
jedenfalls für die meisten. In die abgelegenen Gebiete des Deltas, in denen wir unterwegs sind, kommt selten Besuch – und schon gar nicht aus Europa. Hier hat sich nichts verändert in den letzten zehn Jahren - politische und wirtschaftliche Umbrüche sind genau so weit entfernt, wie das pulsierende Leben in Yangon  Hier auf dem Land läuft das Leben in gleichmäßigen Bahnen. Fast alle leben vom Reisanbau. Die Ernte ist gut in diesem Jahr, die Preise sind schlecht. Es ist, wie es ist", sagen die Menschen und  nehmen das Leben gelassen hin. jg

Sonntag, 20. Oktober 2019

Freude und Verantwortung



Oft wird der Wunsch an uns herangetragen...

..das Kinderheim zu besichtigen, dass wir in Yangon unterstützen. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie weit wir diesem Wunsch folgen können. Deshalb haben wir gemeinsam mit den verantwortlichen Personen vor Ort folgende Guideline entwickelt:

1. Kinder sind keine Sehenswürdigkeiten, die besichtigt werden können. Deshalb organisieren wir die Besichtigung des Kinderheims nur für die Freunde der Stiftung, die eine Patenschaft für ein Kind übernommen haben.

2. Für den Besuch des Kinderheims bitten wir um vorherige Anmeldung.

3. Besuche bitte nur in Begleitung einer uns und den Kindern bekannten Person, zum Beispiel Naing oder Khu Khu.

4. Es ist in Ordnung, wenn man Bilder mit "seinem Patenkind" machen möchte -ansonsten bitten wir das Fotografieren im Kinderheim auf das Nötigste zu beschränken und die Persönlichkeitsrechte der Kinder zu respektieren. 

5. Direkte Kontakte zwischen dem Paten und dem Kind sind nicht erwünscht (im Gegensatz zu unserer Studenten Programm, da gibt es direkte Kontakte) bitte immer Renate mit einbeziehen.

6. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – aber bitte wirklich nur kleine Geschenke für das Patenkind. Größere Geschenke nach Absprache, was benötigt wird, bitte nur für das ganze Kinderheim und damit auch für alle Kinder. jg

Freitag, 18. Oktober 2019

Lebensfreude



So viel Freude auf allen Seiten 

Die Kinder im Kinderheim haben sich riesig gefreut über den Besuch aus München, die Jungs haben sogar extra ihre Bayern T-Shirts rausgeholt. Jacqueline hat sich gefreut, dass sie ihr Patenkind in den Arm nehmen konnte. Ich stehe daneben und freue mich, dass ich diese verschiedenen Welten miteinander verbinden darf. Was will Mann mehr 😊 jg

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Neues Schulprojekt in Thandwe


Selbst ausgesucht !

Ein paar Tage waren wir gemeinsam unterwegs: Jacqueline war bei einer Schuleröffnung mit dabei und sich vor Ort umgesehen. Das hat ihr so gut gefallen, dass sie bald wiederkommen will um ihre eigene Schule zu eröffnen. Mit einem Neubau wollen wir dieses alte Schulgebäude ersetzen. Es wird unser zweites Schulprojekt in dieser Gegend, mal schauen wie wir das organisieren. Nur eine Stunde vom Ngapali Strand entfernt sieht die Welt ganz anders aus. jg


Schuleröffnung in Bagan


Die Schule von Ines und Jörg ist etwas ganz Besonderes

Natürlich ist jede Schule etwas besonderes – für den Spender und für die Dorfbewohner. Diese Schule ist eine Altbaurenovierung, die so gut gelungen ist, dass man sie für einen Neubau hält. Man muss schon ganz genau im Detail schauen, um den Unterschied zu sehen. Spender, Freunde und Min Min haben sich über eine wunderbare Eröffnungsfeier gefreute. Möglich wurde das durch die großartige Unterstützung aller Dorfbewohner. Es ist ein sehr aktives Dorf, man könnte sagen:

Dieses Dorf ist ein ganz besonderes Dorf

Es ist unser erstes Five Star Village. Den guten Beispiel sollen noch viele andere Dörfer folgen. Ursula und Tina werden zukünftig ihr Augenmerk darauf legen, dass wir in den Dörfern, in denen wir schon mit Schulen vertreten sind, weitere Projekte entwickeln, die von den Dorfbewohnern gewünscht werden. Vergleichbar mit einem Wettbewerb, den es schon seit den sechziger Jahren in Deutschland gibt: „Unser Dorf soll schöner werden" jg

Montag, 7. Oktober 2019

Großes Glück



Dieser Kindergarten ist eine Preschool

Es mag ein bisschen verwirrend sein, das die Burmesen die Preschool als Kindergarten bezeichnen. Das war in beiden Sprachen richtig, solange der Besuch des Kindergartens freiwillig war. Seit einem Jahr ist der Besuch allerdings zur Pflicht geworden, zu sehen an der Schuluniform, die alle Kinder tragen. Nun nennen wir es Preschool und die Burmesen sagen weiterhin Kindergarten. Der Freude tut das keinen Abbruch – weder bei dem großen Spender, noch bei den Kindern. Dorothea und Christian sind für ein paar Tage mit Min Min in und um Bagan unterwegs. Neben den Pagoden (die sind gerade zum Weltkulturerbe erklärt worden) gibt es viel Schönes zu sehen, besonders wenn man in die abgelegenen Dörfer fährt/jg

Sonntag, 6. Oktober 2019

Doppeltes Glück


Wir Deutschen sind einfach zu ungeduldig. Gestern saßen wir noch zu viert zusammen: Ines, Jörn, Christian und ich. Große Freude bei den Damen, die schon sicher waren, dass sie all ihre Studentinnen, alte wie neue, um sich scharen würden, betretene Gesichter bei den Herren: keine Antwort vom Studenten, allmählich steigende Hoffnungslosigkeit...Und heute dann gleich doppeltes Glück: rechts Khaing Htoo, der "alte" Student, der seinStudium abgeschlossen hat und arbeitet - links Khant Zaw, der "neue" - und Jörn im Glück 🍀 ds


Die ersten Spenden für klimaneutrale Stiftungsarbeit sind eingegangen
Vielen Dank an alle, die unsere Idee aufgenommen haben. Gute Vorbilder sind besser als alle Ratschläge, mögen sie auch noch so klug formuliert sein 🙂

Freitag, 4. Oktober 2019

Was macht eigentlich Madhavi ?


Wir gratulieren herzlich

Dr. Madhavi Reddy ist Augenärztin. In Indien geboren und aufgewachsen, nach dem Studium mit ihrem Mann in die USA ausgewandert. Das Paar hat drei erwachsene Kinder, der Sohn Samir war mit unserem Meet & Greet in Myanmar unterwegs. Sie lebt mit der Familie in Brownsville Texas und arbeitet dort in einer eigenen Praxis. Vor vielen Jahren sind wir uns zum ersten Mal in Bagan begegnet - das Treffen ein paar Jahre später in der Hotelhalle in Addis Abeba war zufällig, mit großer Freude auf beiden Seiten. Madhavi war zu der Zeit als Operateurin im Einsatz auf einem Eye Camp in Äthiopien. Solche ehrenamtlichen Einsätze macht sie jedes Jahr. Gemeinsam haben wir uns das Augen/Brillenprojekt angeschaut, das wir zu der Zeit unterstützt haben. Dabei ist dieses Foto entstanden. Madhavi ist unserer Stiftung sehr verbunden, sie unterstützt ein Mädchen in unserem Kinderheim in Yangon. Grund für diesen Eintrag ist eine außergewöhnliche Ehrung: vom SEE International wurde sie gerade ausgezeichnet als „Humanitarian of the year 2019" wir gratulieren herzlich. jg

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Neu geordnet


3 Regionen, 75 Dörfer, 114 Projekte 

„Wie viele Schulen hat ihr schon gebaut?" werde ich oft gefragt. Die Antwort ist einfach: 81, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Was bei uns unter dem Schlagwort „Schulen bauen" läuft, ist in Wirklichkeit viel komplexer. In manchen Dörfern haben wir ein Schulgebäude – in anderen haben wir neben dem Schulgebäude einen Kindergarten, viele Solarlampen und eine WasserSolaranlage. Jetzt kommen die Baumprojekte dazu. Kein Wunder, dass Min Min die Stirn runzelt. Wir haben überlegt, wie man am besten die Übersicht behält. Unserer Website mit der Schulübersicht wird in drei Projektgebiete neu geordnet:

48 Dörfer in Bagan
Projektleiter Min Min
Team Ursula und Tina

13 Dörfer in Pakoku
Projektleiter Min Min
Team Ursula und Tina

14 Dörfer im Delta
Projektleiter Naing
Team Petra und Christian

Wie bei jeder Umstrukturierung wird es auch bei uns auch ein bisschen dauern, bis alles neu angelegt ist und sich jeder an das neue Ordnungssystem gewöhnt hat. Wir bitten um Nachsicht und Verständnis. jg


Mittwoch, 2. Oktober 2019

Neue Schule eröffnet



Geld macht viel Freude, wenn man es mit seinen Mitmenschen teilt. Buddha 

Im Landkreis Bagan gibt es 500 Schulgebäude, davon sind 200  renovierungsbedürftig oder müssten durch neue Gebäude erweitert werden. Die Regierung hat die Mittel für 15 Gebäude pro Jahr. Das haben wir gestern vom Distrikt Education Officer gehört, bei der Eröffnung der Babette School, südlich von Bagan. Die Zahlen zeigen, dass wir hier noch ein paar Jahre gebraucht werden. 

Min Min hat mit seinem Team einen einen perfekten Schulbau abgeliefert - Sein Sein hat gemeinsam mit den Dorfbewohnern, Schülern und Lehrern eine schöne Feier für uns alle organisiert. Dieses Mal war es eine Eröffnung ohne Luftballons, stattdessen wurden Bäume gepflanzt. Hier pflanzt die Schulspenderin ihrem Baum 🌳 unter den wachsamen Augen der Dorfbewohner. jg


Montag, 30. September 2019

5 Star Village in Myanmar


What is a five stars Village? 
A five stars Village is a Village where Stiftunglife's five Village Projekts operate. Like under the photo shows. First Star: A school Project, Second Star: A Water Solar Projekt, Third Star: Solar Lamp Projekt, Fourth Star: PAUL Drinking Water Project and Fifth Star: Tree for Future Projekt. Some of our Village had already five stars. Here is the first Village name Kan Ni Pauk. 30 Minutes Drive from Bagan. Some more Village will come after this Village. This is the good sign of good cooperation between Stiftunglife and the Village People in Myanmar. Min Min


Samstag, 28. September 2019

Kinderkram


Zwei, die Freude haben

Bei Fiammetta, links im Bild, ist es die Vorfreude auf die Zeit im Kinderheim – bei Renate (die unsere Kinderpaten betreut) ist es die Vorfreude auf Bilder und Berichte von den Kindern. Morgen reist Fiametta nach Yangon. Das Abitur hat die 18jährige gerade in der Tasche. Bis zum Beginn des Studiums ist es noch etwas hin, diese Zeit möchte sie (für sich und für andere) sinnvoll nutzen. Spiele, Musikinstrumente und gute Englischkenntnisse nimmt Fiammetta mit, die Kinder werden ihre Freude haben 🙂

Dienstag, 17. September 2019

Markehnen Kindergarten


Kindergarten oder Preschool ?

Früher waren es Kindergärten, die kleinen Schulgebäude, die wir mit zwei Klassenzimmern bauen. Vor zwei Jahren wurde in Myanmar das Schulsystem geändert. Seitdem ist der Besuch des Kindergartens verpflichtend im Sinne einer Vorschule. Deshalb nennen wir diese Gebäude seit einem Jahr „Preschool". Hier auf dem Luftbild die Markehnen Preschool (das Gebäude mit dem grünen Dach) in der Nähe von Bagan. Gut zu sehen ist die Abwägung, die wir bei der Festlegung des Bauplatzes treffen mussten. Ursprünglich war das neue Gebäude rechts unten neben dem Schulbau geplant. Das hätte den Fußballplatz halbiert. Nach einigen Diskussionen haben wir die richtige Lösung gefunden. Nun können die Kleinen zur Preschool gehen – und in der Pause Fußball spielen 🙂

Mittwoch, 11. September 2019


Ich muss den Kindern noch schnell „Gute Nacht" sagen

Jerzy kümmert sich um „seine Kinder" auch wenn er unterwegs ist. Gestern haben wir uns in der Nähe von Stuttgart getroffen.  Während der Besprechung holt Jerzy sein Handy raus und tippt (sich kurz entschuldigend) einen Gute Nacht Gruß für seine Kinder in Yangon. Seine Kinder sind ihm wichtig, 146 sind es zur Zeit in dem Kinderheim am Stadtrand von Yangon. 25 Jungen und Mädchen werden von uns durch regelmäßige Zahlungen unterstützt. Wir geben nicht nur Geld, wir sagen auch „Gute Nacht", bleiben nach dem Schulabschluss in Verbindung und helfen bei den ersten Schritten ins Berufsleben. jg


Drei Schulen im Bau

Das Jahr 2019 ist unser produktivstes  Jahr für die Schulbauten in Myanmar. Zur Zeit sind mit  MARKEHNEN, ALR und LILOU drei Schulbauten under construction. Möglich ist das, weil wir schon seit einiger Zeit zwei Projektleiter für die Schulen und Dorfprojekte in Myanmar haben: während sich Min Min weiterhin um alle Schulen, WasserSolaranlagen und Bäume in und um Bagan kümmert, ist Naing für unsere Schulen im Delta verantwortlich. Die werden vornehmlich in den Dörfern entlang der Swimming Doctors Route gebaut. jg

Mittwoch, 4. September 2019


Anfang der Woche wurden in der Myanmar Times die interessantesten Hotels und Restaurants des Landes vorgestellt. Ganz vorne mit dabei sind das Seeds und das Shwe Sa Bwe. „Der goldene Tisch" ist ein schöner Name für ein wundervolles Projekt. Unter professioneller Anleitung bekommen Jugendliche die Möglichkeit einer perfekten Gastronomie Ausbildung. Besonders interessant ist dieses Angebot für Jugendliche, die nicht den besten Schulabschluss haben. Sie bekommen hier ihre Chance, wenn sie freundlich und fleißig sind. Zwei Jungendliche aus unserem Kinderheim haben diese Chance genutzt, sie wurden  für die neunmonatige Ausbildung aufgenommen. Wir empfehlen beide Restaurants nicht ganz uneigennützig: das Seeds und das Shwe Sa Bwe, beide sammeln von jedem Gast einen Dollar für ein soziales Projekt ein. Wir haben die Freude, diese Projekte umzusetzen: eine Schule haben wir schon mit dem Geld gebaut 🙂


Samstag, 31. August 2019

    

Es wird gebaut - und wir können zusehen

In der Nähe von Bagan entsteht unter der Aufsicht von min Min neben der Markehnen Schule ein Markehnen Kindergarten. Im Delta kümmert sich Naing um den Bau der ALR School. Unsere beiden Projektleiter kümmern sich vor Ort, tauschen sich aus und berichten regelmäßig auf Facebook. Die größte technische Neuerung liegt in der Möglichkeit, die Arbeiten live zu verfolgen. An jeder Baustelle  haben wir eine Kamera installiert. Die Schulspender können über eine spezielle App jederzeit direkt auf die Kamera zugreifen und den Baufortschritt live beobachten. jg


Dienstag, 27. August 2019

Wir suchen einen Mentor



90 Prozent beenden ihr Studium mit einem Abschluss 

Dass unsere burmesischen Studenten so erfolgreich sind, ist der Frauenpower in unserer Stiftung zu verdanken: in Hamburg kümmern sich Britta und Dorothea um das Studentenprogramm und die Mentoren – vor Ort in Myanmar betreut Khin alle 108 Studenten. Ganz besonders kümmert sich Khin um den Medizinstudenten, den wir gerade aufgenommen haben. Er ist der Einzige (von 108 geförderten Studenten) der noch keinen Mentor hat. Das Foto ist vor zwei Jahren entstanden als Khin in Deutschland zu Besuch war. Im kommenden Jahr freuen wir uns wieder auf ihren Besuch. jg

New Job

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Große Freude, nach zehn Jahren so viel Gutes zu hören. Thin Nwe Htwe (in der Bildmitte mit der Urkunde) war eine der ersten Studenten, die wir gefördert haben. Mit Erfolg, wie hier zu lesen ist:

Dear All, greeting from Myanmar!
I am really sorry for lack of contact with you for a long time. 
How are you? I believe that you all are well and happy. For me, I am pretty good in health and also my job. I was promoted to Staff Officer of Treasury Department under Ministry of Planning and Finance since last two years. Now, I am getting more economic knowledge related with my job but, I need to study more. In my office, we have many experts for respective section for developing our capacity. I much appreciate you for your kind and continuous support to us. Although we are not living  in the same continent, we know each other because of Stiftunglife program. I am lucky. I have to try my best and for the country through my knowledge. Please, forgive me because I didn't keep in touch with you. I'm always remembering your kindness considering me. I am praying for your health and success. Here are my photos that took in Bangkok since last two weeks for attending the course on Macroeconomic Diagnostics. Best Regards, Thin Nwe Htwe
Staff OfficerDebt Management Division
Ministry of Planning and FinanceMyanmar

Montag, 19. August 2019

Unser Tipp in Yangon


We are happy to announce 

Das Shwe Sa Bwe in Yangon hat wieder geöffnet. Unter der Leitung von Chef Davy werden junge Menschen ausgebildet und Gäste verwöhnt. Chef Davy und sein Team haben einen hohen Anspruch. Davy war im Le Planteur der Chef De Cuisine, das prägt. Wir machen hier nicht ganz uneigennützig Werbung für das Shwe Sa Bwe: zwei von unseren Jugendlichen aus dem Kinderheim machen dort gerade ihre  Ausbildung. Wir wünschen viel Glück, den beiden Jungs und dem ganzen Team. jg

Montag, 12. August 2019

Was macht eigentlich Karla?




Wie können wir unser Meet & Greet Projekt verbessern?

Vor drei Jahren war Karla zusammen mit Isi in Myanmar unterwegs. Nach dem Abi wollten die beiden etwas von der Welt sehen, Freiheit genießen und Gutes tun. Diese drei Wünsche haben sich erfüllt: sie haben ein exotisches Land abseits der Touristen kennengelernt, nette Menschen getroffen und die englischen Sprachkenntnisse unserer burmesischen Studenten aktiviert. So war das auch bei den anderen, die an unserem Meet & Greet teilgenommen haben. Also alles in Butter...?

Nicht ganz, denn zur Zeit haben wir (zu) wenig Bewerbungen für unser Meet & Greet. Die Lösung liegt auf der Hand: „Wir müssen mehr Werbung dafür machen!" Während wir darüber nachdenken, wie wir das am besten machen, entwickelt sich parallel eine Klimadiskussion: ist es noch zeitgemäß, just for fun nach Asien zu fliegen? Können wir als Stiftung einerseits „fridays for future" unterstützten und andererseits solche Erlebnissreisen fördern? Spannende Fragen, die Karla heute mitnimmt nach München, um das mit Philipp zu diskutieren. jg



Samstag, 10. August 2019



Schritt für Schritt
Neue Projekte fallen nicht vom Himmel, sie entwickeln sich langsam, Schritt für Schritt. Meist fängt es damit an, dass sich Dorfbewohner bei uns melden mit der Frage „Könnt ihr uns mal besuchen, wir möchten auch gerne eine Schule bauen..." 

Zweiter Schritt:
Zusammen mit Min Min fahren wir in das Dorf und besprechen den Plan für die neue Schule mit den Menschen. Dabei stellen wir unser Finanzierungsmodelle vor: für 1.000 Kyat die von den Dorfbewohnern gespendet werden, geben wir 5000 Kyat. 

Dritter Schritt:
Die Dorfbewohner sammeln das Geld und melden sich bei Min Min, wenn sie ihren Anteil zusammen haben. Dann wird diese Eigenanteil feierlich übergeben, hier auf dem Foto für den Bau der Lilou School. 

Vierter Schritt:
Feierliches groundbreaking! Dabei gibt der Mönch dem Bauvorhaben seinen Segen und wir beginnen mit den Bauarbeiten. 

Fünfter Schritt:
Feierliche Einweihung (seit Anfang des Jahres ohne Luftballons) und Nutzung des neuen Schulgebäudes durch Kinder und Lehrer. Freude auf allen Seiten.

Sechster Schritt:
Ein paar Monate später kommen wir wieder und schauen, ob die Schule in Ordnung ist und alle zufrieden sind. Manchmal kommt dann die Dorfbewohner schon mit der nächsten Idee auf uns zu

Siebter Schritt:
Die Schule wächst, es gibt mehr Kinder, ein kleines Gebäude für eine Preschool wäre schön. Oder vielleicht doch erst einmal eine Solaranlage für den Dieselgenerator - und Bäume würden wir auch gerne Pflanzen. Es gibt immer wieder etwas zu tun, wenn man mit dem Dorf in Verbindung bleibt. Der Bau einer Schule ist meist nur der Anfang einer langjährigen Beziehung...


Mittwoch, 7. August 2019


Groundbreaking für die Markehnen Preschool

Der Himmel ist grau, aber das hält Min Min nicht davon ab, mit dem Bau des kleinen Schulgebäudes zu beginnen. Die Zeit drängt: die Dorfbewohner sind voller Energie und Tatkraft, die Vorschulkinder warten und Mitte November soll das Projekt feierlich eröffnet werden. wir wünschen einen guten Bauverlauf – und ab und zu auch einen kleinen Sonnenstrahl. Die Baukosten liegen noch immer bei 10.000 Euro für das Gebäude mit zwei Klassenräumen. Nach vier Jahren  Preisstabilität werden wir im kommenden Jahr die Preise für unseren Schulbauten um 10 Prozent erhöhen müssen. Das ist viel Geld - oder auch wenig, wenn man sich die Steigerung der Baukosten in Deutschland über die letzten Jahre anschaut. jg


Mittwoch, 31. Juli 2019

Reiseexperte



Seit 35 Jahren bereise ich die Welt 

Dabei sehe ich nicht nur die schönen Seiten. Großer Reichtum in enger Nachbarschaft mit menschenunwürdiger Armut ist leider in vielen Ländern der Welt völlig normal. Das Elend der einfachen Menschen in Afrika wird mit jedem Tag größer, während die Regierungen das Blaue vom Himmel versprechen und zahlreiche  Hilfsorganisationen viel Geld für völlig Unnützes verschwenden. Nagelneue Geländefahrzeuge bringen kein Kind weiter. Für ein solches Auto könnte man ein ganzes Dorf jahrelang mit Wasser und Strom versorgen. Brunnen bauen müssen wir niemandem beibringen, das konnten die Bauern in Afrika bereits, als wir noch gar nicht wussten, wo Afrika eigentlich liegt. Aber in Myanmar, Ägypten oder auch Indien können wir mit der gezielten Intelligenzförderung viel erreichen. Ein Stipendium fördert, ein von fern per Internet unterstütztes Begleitprogramm seitens des Stifters lässt beide Beteiligten nicht in der sonst leider üblichen Anonymität. Solche Hilfe ergibt für mich Sinn, vor allem auch, da der ausgebildete Student schließlich und endlich seinem eigenen Land hilft. Stiftunglife zeigt dafür Lösungen auf, die jeder nachvollziehen kann. Meine Unterstützung in dieser Sache hat sie von ganzem Herzen!
Wolfgang Peters, Hapag-Lloyd Reiseexperte und Autor in „Glücksmomente, Geschichten von Menschen und Leben"

Dienstag, 30. Juli 2019

Schulbau im Delta


Die Baustelle im Auge
Was auf den ersten Blick wie ein Vogelhäuschen aussieht, das ist ein Kamerasystem mit SIM Card und eigener Solarstromversorgung. Das System wurde heute an unserer Baustelle im Delta montiert. Der Spender dieser Schule bekommt von uns den passenden Zugangscode, damit er die Bauarbeiten an seiner Schule live verfolgen kann/jg

Dienstag, 23. Juli 2019


Ein neuer Schulbau im Delta

Gut das es Facebook gibt. Dieser Satz gilt bestimmt nicht für alle Lebenslagen, aber für die Kommunikation mit unseren burmesischen Freunden und Mitarbeitern ist die soziale Plattform wunderbar. Weil Min Min und Naing gerne zeigen wo sie sind, erfahren wir schnell und aktuell den Stand unserer Projekte. Am Sonntag wurde mit dem Bau der ALR School im Delta begonnen. Wir werden weiter berichten – nicht nur über Facebook, sondern auch hier auf unserer Website und über eine Livecam, die uns Bilder direkt von der Baustelle schicken wird/jg


Dienstag, 16. Juli 2019



Jetzt gibt es bei uns Punkte

Wer genau hingeschaut hat, hat die roten und gelben Punkte schon entdeckt, die seit ein paar Tagen in unserem gläsernen Konto am Anfang jeder Buchungszeile stehen. Der rote Punkt bedeutet, dass die Spende auf unserem Konto eingegangen ist. Wird der Punkt gelb, dann haben wir die Spende nach Myanmar überweisen (zum Beispiel für einen Schulbau) Wenn der Punkt von gelb auf grün umspringt, liegt die Quittung vor (zum Beispiel von Min Min für einen Schulbauten) mit der empfangenen Summe und den Geodaten für der Schule. Mit Datum, Unterschrift und der direkten Telefonnummer von Min Min. Ein paar Wochen brauchen wir noch, bis sich alles eingespielt hat, Mark und Dörte engagieren sich sehr. Wenn alles rund läuft, sind wir die Ersten in Deutschland, die eine überprüfbare Antwort auf die zwei Fragen liefern, die jeder hat, der Geld spendet:
1. Wo geht mein Geld hin?
2. Wieviel kommt an?

Montag, 8. Juli 2019

Platz 5 von 963


Der goldene Tisch
Das Restaurant ist eine Institution, es liegt versteckt in der Nähe vom amerikanischen Club. Vor 15 Jahren wurde das shwe sa bwe von einem Franzosen gegründet, der die Idee hatte, talentierte junge Burmesen „on the Job" für die Gastronomie zu trainieren. Mit einem anspruchsvollen Mix von europäisch/burmesischer Küche hat er es bei TripAdvisor auf Platz 5 von 963 Restaurants in Yangon geschafft. Das liegt bestimmt auch an Lucia und Felix vom Seeds, die das Projekt unterstützen. Wir empfehlen einen Besuch am goldenen Tisch (shwe sa bwe) das Essen ist lecker und jeder Gast unterstützt mit seinem Besuch die Ausbildung der junger Menschen. Ein Junge aus „unserem Kinderheim" hat dort auch einen Ausbildungsplatz gefunden/jg