Bildung

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung" John F. Kennedy
Kinder
Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen ...weiterlesen

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Schulen + Dorfprojekte
Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue ...weiterlesen

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Studenten
Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation doch um ein Vielfaches besser als in ...weiterlesen

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Aktuelles von Kinder, Schulen und Studenten
Stiftunglife - Bildung

Dienstag, 25. Februar 2020

Nachfolgerin gesucht



Es waren glückliche Monate 
Aber die gehen bald zu Ende, ich fliege im kommenden Monat zurück nach Deutschland, um mein Studium zu beginnen. Nun ist die Zeit gekommen, nach einer Nachfolgerin Ausschau zu halten. Für ein Praktikum  im Kinderheim sollte man mindestens vier Monaten einplanen, weil es immer ein bisschen Zeit braucht, bis sich alle aneinander gewöhnt haben. Es ist eine tolle Chance für junge Leute, die Lust haben die Welt zu erkunden - und sich dabei engagieren möchten. Natürlich sollte man gerne mit Kindern umgehen. Offenheit und Neugier auf Kultur und Menschen sind gute Voraussetzungen. Vor Ort geschieht alles auf eigen Initiative. Gewinnbringend für beide Seiten ist der Alltag mit Spiel und Sport, besonders wenn dabei die Englischkenntnisse der Kinder aktiviert werden/ Fiametta
Wer Interesse hat, schreibt einfach eine Mail an info@stiftunglife.de


Sonntag, 23. Februar 2020

Goldene Momente


Zwei Monate waren Jana und Emma in Myanmar unterwegs
Mit dem Abi in der Tasche haben die beiden sympathischen Hamburgerinnen ein Stück der Welt erkundet, andere Menschen und Kulturen kennengelernt. So haben wir uns das Meet and Greet Projekt bei der Konzeption bestmöglich vorgestellt haben. "Sadly our two months in Myanmar are almost over but we had the chance to meet some more students! We got to know some very experienced meet and greet members, since they all participated for a lot of times!  It was very good, we could see the effects this program has on the students when they meet the german students regularly. We enjoyed the time with open minds. Jana and I tried out meditation and even got some Burmese names now! They depend on the weekday you are born and are carefully chosen by the students. We will miss Myanmar and the friendly welcoming people a lot when we get home but we are already planning our next trip and we hope to see all of you again/Emma"


Donnerstag, 20. Februar 2020

Goldene Momente



Zwei Monate waren Jana und Emma in Myanmar unterwegs
Mit dem Abi in der Tasche haben die beiden sympathischen Hamburgerinnen ein Stück der Welt erkundet, andere Menschen und Kulturen kennengelernt. So haben wir uns das Meet and Greet Projekt bei der Konzeption bestmöglich vorgestellt haben. Hier ist der Bericht von Emma:

Sadly our two months in Myanmar are almost over but we had the chance to go to Magway for a short visit and meet some more students! 
Together with Min Thu we got to know some very experienced meet and greet members, since they all participated for a lot of times! 
It was very good, we could see the effects this program has on the students when they meet the german students regularly. We enjoyed the time with open minds. Jana and I tried out meditation and even got some Burmese names now! They depend on the weekday you are born and are carefully chosen by the students. We will miss Myanmar and the friendly welcoming people a lot when we get home but we are already planning our next trip and we hope to see all of you again/Emma

Dienstag, 18. Februar 2020

Das Philippinen Projekt der Stiftung bringe ich noch zum guten Ende


In diesem Jahr feiert Thomas seinen 90. Geburtstag. 
Zeit, ein bisschen kürzer zu treten, mag man denken, aber „das Philippinen Projekt der Stiftung bringe ich noch zum guten Ende" hat er versprochen, als wir uns vor ein paar Tagen trafen. Hier ist der Bericht von Thomas und unseren Studenten:

Die Stiftung hat im Jahr 2019
  die Förderung von Studierenden auf der Insel Mindoro in den Philippinen weitergeführt. Zu Beginn des Jahres gehörten noch zwölf Stipendiaten zu diesem Programm, drei von ihnen haben im   März 2019 ihr Studium erfolgreich beendet und drei weitere werden im März 2020 ausscheiden. Für das akademische Jahr 2020/2021 werden damit noch sechs Studenten ein Stipendium erhalten.  Seit Beginn dieses Programms vor nahezu acht Jahren haben somit bislang insgesamt 39 Studierende mit Hilfe der Stiftung eine akademische Ausbildung erhalten. Auch im vergangenen Jahr haben wir wieder  viele anerkennende und dankbare Briefe von Studenten erhalten. Besonders gefreut hat uns in diesem Zusammenhang der Erfolg einer von unserem Programm geförderten  jungen Lehrerin, die sich in ihrer Heimat aktiv für den Umweltschutz einsetzt. In Anerkennung ihres Engagements hat sie jetzt von der Universität Montana in den Vereinigten Staaten eine Einladung  zu einem fünfwöchigen Seminar zum Thema „ Environmental Issues and Natural Resource Management" erhalten. Unsere Arbeit in den Philippinen wurde von Anbeginn von Mentoren unterstützt, die sich an den Kosten des Programms beteiligt haben und die, soweit möglich, durch e-mail Korrespondenz Kontakt zu „ihren" Studierenden aufgebaut haben. Gegenwärtig unterstützen noch vier Mentoren unser Programm. Die Stiftung wird im Jahre 2021, wenn  die sechs gegenwärtig noch von der Stiftung geförderten Studenten Ihr Studium abgeschlossen haben, ihre Arbeit in den Philippinen beenden. Wie bereits berichtet sind mit tatkräftiger Hilfe von Leslie Macuja, unserer Betreuerin vor Ort, in den vergangenen Jahren in Mansalay Eltern- und Alumniverbände gegründet worden, die sich um die Betreuung der Studierenden und um die Finanzierung weiterer Stipendien bemühen. Damit sind Strukturen entstanden, die die Arbeit der Stiftung überdauern und wir  können  davon ausgehen, dass auch in Zukunft Studierende von der Insel Mindoro von Eltern- und Alumniorganisationen Unterstützung während  Ihres Studium erhalten werden/Thomas


Montag, 17. Februar 2020

Success of Wai Phyo Aung


Dear Friends and Mentors, 
I am blessed to bring great news to you all that our student Wai Phyo Aung, 5th year Architect student was selected as one of the six students in the whole country for exchange program. They will be visiting Japan in March to participate in the Reconstruction from Disasters program. We are very proud and happy. Thank you for your continued support. Best regards, Khin

Sonntag, 16. Februar 2020

Praktikum im Kinderheim



Mit eigener Motivation die Zeit gestalten
So schnell gehen sechs Monate vorbei, in großen Schritten naht das Ende meiner Zeit im Kinderhaus am Stadtrand von Yangon. Das ist nun der richtige Zeitpunkt nach Nachfolgern Ausschau zu halten. Erfahrungsgemäß sollte die Aufenthaltszeit im Heim mindestens vier Monate betragen, da einige Zeit vergeht bis alle sich an die neue Situation gewöhnen. Als Nachfolger wünsche ich mir junge Leute, die gerne Kinder um sich haben - und die Lust, sich zu engagieren. Offenheit und Neugier auf Kultur und Menschen sind wichtig. Hier geschieht alles auf eigen Initiative. Gewinnbringend für beide Seiten ist der tägliche Umgang miteinander. Das gilt für den Austausch der Kulturen und besonders für die Englischkenntnisse, die man bei den Kindern fördert. Es gibt kein Geld, aber man muss auch nichts bezahlen. Man bekommt ein eigenes Zimmer im Heim, gut zu Essen und die Vielfalt des Lebens. Yangon liegt vor der Tür, man kann immer mal wieder „vor die Tür gehen" um die Stadt zu entdecken. Das ist jedesmal ein kleines Abenteuer. Wer Fragen und Interesse hat, kann sich gerne an mich wenden. Am besten schreibt Ihr eine Mail an info@stiftunglife.de

Freitag, 14. Februar 2020

Was macht eigentlich Timm ?


Timm engagiert sich für Kinder und Jugendliche
Sportlich war er schon als Kind, mit 16 gab Timm seine ersten Trainerstunden im Tennisverein. Neben Studium, Beruf und Karriere gab es immer einen Platz für den Sport (auch in schlechten Zeiten hält er zu Werder). Seit zwei Jahren ist Timm (links im Bild) im Vorstand der jungen Stiftung Borowskiandfriends.de engagiert. "Zu einem respektablen Fußballspieler habe ich es nie geschafft. Die Liebe für den Fußball und der Spaß am Sport sind jedoch bis heute geblieben. Daneben engagiere ich mich bereits seit Jahren für soziale Projekte in Myanmar. Ich freue mich sehr, mit ein paar guten Freunden nun Ideen in meiner Heimatregion Bremen entwickeln und umsetzen zu können. Damit werden wir hoffentlich einige Menschen glücklich machen." Mal schauen, vielleicht lässt sich ja ein sinnvolles Vater/Sohn Projekt entwickeln, das für beide Stiftungen passt. jg 

Dienstag, 11. Februar 2020

Lunch Menü


Passt gut zusammen
Das Shwe Sa Bwe macht auf Facebook Werbung für das neue Lunch Menü. Wer fein Essen mag, ist  am „goldenen Tisch" in Yangon gut aufgehoben. Die Küche ist ambitioniert, der Service gibt Dich viel Mühe. Das Shwe Sa Bwe ist ein Ausbildungs Restaurant. Die Mitarbeiter sind zur Hälfte Profis, zur Hälfte junge Menschen, die neun Monate trainiert werden. Sie bekommen kein Geld und müssen nichts zahlen, das ist ein fairer Deal. Wer durch diese Schule gegangen ist, bekommt überall einen Job. Schön, dass sie das Foto mit Britta und Khu Khu für Ihre Werbung ausgewählt haben: zwei starke Frauen, die sich für unsere Bildungsprojekte engagieren. jg

Montag, 10. Februar 2020

Steuerlich anerkannt

Im letzten Jahr haben wir rund 500 Spendenquittungen ausgestellt und mit der Post verschickt für jede Spende über 200 Euro - für alle Spenden bis 200 Euro akzeptiert das Finanzamt den Überweisungsbeleg als Nachweis. In der Regel versenden wir unsere Spendenquittungen innerhalb einer Woche. Wundert Euch nicht über den Text, der ist für die „Bestätigung für eine Geldzuwendung" vom Finanzamt vorgeben. jg

Donnerstag, 6. Februar 2020

Was macht eigentlich Nico ?



Nico freut sich
Dafür gibt es viele gute Gründe. Hier im Bild ist es die Freude über die Eröffnung der HahnAir II School, die ein Lächeln auf die Gesichter zaubert. Nico und seine Frau sind wieder einmal in Myanmar unterwegs. Sie schauen sich ihre Schulen an, die Kinder im Heim und das Schiff der Swimming Doctors. Alle drei Projekte werden von Nico und seiner HahnAir Foundation unterstützt. In diesem Jahr kommt ein neues Projekt dazu: in Mexiko werden wir gemeinsam Bäume pflanzen. Nico ist dort geboren und aufgewachsen, er kennt sich in dem Land so gut aus, wie wir in Myanmar. Es gibt noch ein paar Verbindungen zu Nico und seiner Stiftung: die HahnAir Foundation hat auch ein gläsernes Konto und arbeitet nach dem gleichen Grundsätzen wie die Stiftunglife - so macht Zusammenarbeit Freude 🙂 jg

Montag, 3. Februar 2020

Gute Ernte



Frisch auf den Tisch
Frischer geht es kaum: im Garten von „unserem" Kinderheim wird vieles angebaut, was nach der Ernte frisch auf den Tisch kommt. Hier im Bild präsentiert präsentiert der Heimleiter stolz die bevorstehende Bananenernte: klein, süß und lecker 😊

Freitag, 31. Januar 2020

Emma und Jana


Zwei Freundinnen entdecken die Welt
Seit fünf Wochen sind die beiden jungen Frauen im goldenen Land unterwegs. Mit dem Abitur in der Tasche wollen sie die Welt entdecken. Raus aus dem behüteten Zuhause, ein anderes Land, eine andere Kultur und andere Menschen kennenlernen. Ein Stück des Weges sind wir gemeinsam gereist, das war ein großes Glück auf beiden Seiten. Viele schöne Momente haben wir gemeinsam erlebt – das verdoppelt die Freude, wie wir wissen. Die beiden netten Hamburgerinnen haben ihre Reise mit als Meet & Greet Teilnehmer begonnen. Mit Interesse und Flexibilität haben sie mehr daraus gemacht, als das Programm vorsah. Das ist ihr Glück, denn wir können nur die Voraussetzungen schaffen. Was die jungen Menschen während der Reise (und danach)  daraus machen, liegt in Ihrer Hand. jg

Mittwoch, 29. Januar 2020

Glücklicher Tag im Delta



Einweihung der HahnAir II School
Viele zufriedene Gesichter gab es heute bei der Eröffnung von unserem 14. Schulprojekt im Delta. Bis zum Jahresende könnten es zwanzig Schulen werden entlang der Swimming Doctors Route. Gute Aussichten sind das - für uns und für die Menschen. jg


Wir bringen die Erleuchtung 
Als ich heute Ko Naing fragte, wie viele Solarlampen ich für die nächste Lieferung bestellen soll, antwortete er knapp „So viel wie möglich!" Die Nachfrage in unseren Dörfern ist hoch - und die Lampen sind jetzt noch besser geworden, seit ein Standard Akku zum Einsatz kommt, der sich nach drei Jahren leicht tauschen lässt. Wir kümmern uns auch um die Nachsorge: die schwach gewordenen Akkus (nach tausend mal laden) sammeln wir ein uns bringen sie zum Recycling. 10 Euro zahlen wir für eine Lampe. Jede Familie, die eine Lampe bekommt, spendet drei Euro dafür in die Dorf Gemeinschaftskasse. jg

Sonntag, 26. Januar 2020

Bericht aus dem Kinderheim




Liebe Freunde der Stiftung, 
endlich komme ich dazu, euch von meiner großen Freude hier im Kinderheim zu berichten. Wie ihr an den Bildern sehen könnt, verbringe ich hier einfach glückliche Stunden! Es war ein wunderbarer Empfang gestern, Capt. Wilk hat uns zu Kaffee und Kuchen eingeladen, die Kinder haben gespielt, getanzt und gesungen. Es ist eine riesige Freude, dass alles hier miterleben zu dürfen.
Man kann es wirklich nicht beschreiben, man muss es erleben, was für ein wunderbares Zuhause die Kinder hier gefunden haben! Gestern durfte ich einen schönen Sonntag dort verleben, es gab vorzügliches Essen, Thet Lwin, der Kinderheimleiter und Fiammetta, unsere Volontärin, sind so warmherzig und die Kinder lieben sie sehr.
Alle Angestellten sind unglaublich freundliche und herzliche Menschen.
Die Kinder sind glücklich, sie spielen, häkeln sich kleine Schals, malen und lernen fleißig. Es gibt einen hervorragend ausgestatteten Computerraum und alle bekommen Computer Unterricht. Außerdem gibt es zusätzliche Lernunterstützung für die Vorbereitung auf die Prüfung. Es ist einfach unglaublich, was hier im Kinderheim für alle getan wird. An alle Patinnen und Paten herzlichen Dank für die Unterstützung. Mit drei Euro am Tag eröffnen wir diesen Kindern eine Chance. Liebe Grüße aus Myanmar von Renate

Samstag, 25. Januar 2020

Chancen eröffnen


Was für ein Glück
Wer Kinder hat, freut sich über die Chancen und Möglichkeiten, die das Leben heute bietet - jedenfalls in unserer Welt. Die Kinder, die auf den Inseln im Mergui Atoll geboren werden, sind (noch) weit entfernt von der Welt. Kann gut sein, dass sie glücklicher aufwachsen, als unsere Kinder. Aber in ein paar Jahren wird auch auf diesen Inseln mit dem Internet ein Fenster zur Welt aufgehen. Dann sollten wir wiederkommen, es wird Kinder geben, die sich für die Welt jenseits der Fischerboote interessieren. jg


Nette Nachricht von Klaus



Klaus und Irmi haben gestern in Yangon ihren Studenten getroffen.  Khin hat das Treffen organisiert, wie es scheint mit großem Vergnügen für alle vier:  Drei von vielen, die voller Erwartungen, am Tag vor dem chinesischen neuen Jahr, in die Linse und dahinter auf Irmi und die Zukunft schauen. Klaus

Sonntag, 19. Januar 2020

Reisebericht/1

Jana übt sich in der Anwendung 

Tha nat khar
so wird die hellbraune kühle Paste genannt, die hier in Myanmar  als Sonnenschutz aber auch  als Verzierung des Gesichtes benutzt wird. Wir haben sie von den Studenten als Geschenk erhalten. Dies war einer von vielen Momenten, in denen wir die besondere Freundlichkeit dieses Landes spüren durften. Während der drei Wochen, die wir nun schon in Myanmar sind, wurden wir überall mit offenen Armen empfangen. Die Studenten haben uns an ihrer Kulter und ihren Traditionen teilhaben  lassen und uns wunderschöne Orte gezeigt. Bei unserem neuesten Stop in Mandalay haben uns die Studenten einen wunderschönen Wasserfall in den Bergen gezeigt, wir haben gemeinsam den Mandalay Hill bestiegen und uns abends einen Hot pot geteilt.  Für uns war es schön mitzuerleben, wie sich das Gespräch während der gemeinsamen Zeit auflockerte und sich die Studenten immer mehr trauten ihr Englisch anzuwenden. Wir freuen uns auf jede weitere Erfahrung und Begegnung hier in Myanmar/Jana und Emma

Samstag, 18. Januar 2020

Schöne Entwicklung


Ein neues Kapitel
Seit einigen Jahren arbeitet Ko Naing Aung mit großem Engagement für uns. Für die Swimming Doctors ist er das wichtige Bindeglied von Yangon zum Schiff - für die Schulprojekte im Delta organisiert und kontrolliert Ko Naing den Baufortgang. Bei der Einweihungsfeier der ALR School hielt Naing eine kleine Rede als Vertreter der Stiftunglife. Das hat uns gefreut, denn es ist das sichtbare Zeichen für den Übergang der Projektverantwortung: zukünftig sind die Rollen getauscht: Naing trägt die Verantwortung für die Auswahl und Abwicklung der Schulprojekte im Delta. Wir unterstützen ihn und berichten nach Hause. Genau gesagt sind es Petra und Christian, die ihn im Delta unterstützen. Ich begleite den Übergang und ziehe mich im Lauf des Jahres mit gutem Gefühl aus der Projektverantwortung für die Schulen im Delta und in Bagan zurück. jg

Freitag, 17. Januar 2020

Kunstszene Yangon



Mein Lieblingsbild
gestern gesehen in der Rainbow Gallery Downtown Yangon. Das Bild ist von Zay Zay Htut, er gehört zu der jungen Kunstszene der Stadt. Wer in der quirligen sieben Millionen Metropole mal einen kleinen Moment der Ruhe braucht, ist in der Gallerie gut aufgehoben. jg

Heute im Delta


Eröffnung der ALR School
Da wurde es einen Moment ganz still, als Thomas von der Schulzeit seiner Mutter erzählte, wo alle Dorfkinder gemeinsam in einer Klasse unterrichtet wurden. Es gab einen Lehrer für 30 Schüler, alle Kinder im in einem Raum von der ersten bis zur achten Klasse. Die Kindern in Tha Mat Pyay haben es viel besser, dort gibt es nun ein schönes neues Schulgebäude mit fünf hellen Klassenräumen. Acht Lehrer kümmern sich um 140 Kinder. Ab Morgen wird in dem neuen Gebäude unterrichtet - heute wurde erst einmal ausgiebig gefeiert. Vielen Dank an alle, die geholfen haben dieses schöne Projekt auf den Weg zu bringen. jg

Freitag, 10. Januar 2020

School family day

Every year in January in Myanmar we celebrate School Family Day. It will happen on different dates in different schools. Teacher, Parents and some government officer come together on that day. They rewards the good school boy and girls. Then the children dance to perform. That is a great thing to do for all children and teachers. Today we got invited by Markus and Nicola School. So we happily attended. And as far as I know other our school like Martin and Manuel School, Anna and Wolf School, LiLou School celebrate on the same day Today. Wish you all our schools best success in year 2020.
Min Min Tun

Montag, 6. Januar 2020

Swimming Doctors



Da begegnen sich Welten
Vor ein paar Tagen an Bord: links im Bild Jana aus Hamburg, in der Mitte Dr Zay Naw Soe and Dr Ye Khaung Lin, rechts im Bild Emma aus Hamburg. Die beiden Mädels wollen Medizin studieren – die beiden jungen Herren haben gerade ihr Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen und sammeln jetzt erste praktische Erfahrungen im Einsatz bei den Swimming Doctors. Es sind ganz besonders schöne Momente, wenn interessierte Menschen aus unterschiedlichen Welten einander begegnen. Auf dem Schiff bietet sich die Gelegenheit – auch bei den Studententreffen und den Besuchen im Kinderheim.  jg

Mittwoch, 1. Januar 2020


Das Jahr hat gut angefangen
Heute haben wir in der Nähe von Yangon den Grundstein für die zweite Nivea Schule gelegt. Tomasz - Chef vom Beiersdorf Myanmar – und seine Frau, sind beide oben im Bild bei der Arbeit zu sehen. Wir kümmern uns um den Rest des Bauvorhabens. Wer Zeit und Lust hat, den Fortgang der Baustelle live zu verfolgen, kann sich direkt auf die Kamera aufschalten, die wir an der Baustelle installiert haben. Wenn alles nach Plan läuft, kann die Schule zu Ostern eingeweiht werden. jg

Samstag, 28. Dezember 2019

Final year students



Dear Friends, I am so blessed to tell you both that all our final year students from Technology University passed with stars. That means they passed with high qualifications:
Htet Myo Win,
Thaw Zin Lin
Htet Wun Yan
Nay Paying Soe
May Saw Han
This year is the most satisfactory year for me since I started serving for Stiftunglife at the beginning of 2011 (out of 9years service). The goal of achieving 100% pass rate (108 out of 108students passed) with 80% highly qualified for further studies is reached today. It is a tiny milestone for me in my 9years service and I deeply thank you all Britta and Dorothea and Sascha from the bottom of my heart for trusting me, standing next to me and supporting me through my difficulties. Besides, I owe greatest gratitude to Jürgen for giving me such a big opportunity to raise up the young people in our country to a certain level and many many thanks to every single mentor who generously sponsored Myanmar students for their studies. Wishing you all the best for 2020!
Yours faithfully,  Khin

Freitag, 20. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/20


Wenn Zufall auf Bereitschaft trifft
Wir können nicht allen jungen Menschen helfen, die Talent haben. Es ist also auch ein bisschen Glück im Spiel, Zufall oder Fügung, wenn wir einen jungen Menschen in unser burmesisches Förderprogramm aufnehmen. Gute Abiturnoten sind eine Voraussetzung, arme Eltern die zweite. Wer nach einer Vorauswahl und einem Interview bei uns aufgenommen wird, bekommt während seines Studiums monatlich 100 Euro + Betreuung im Land + einen deutschen Mentor. Der Erfolg macht Freude: 92 Prozent unserer geförderten Studenten schließen ihr Studium erfolgreich ab. Vor wenigen Wochen war Britta in Mandalay um acht neue Studenten in unser Programm aufzunehmen. Wer jetzt für unsere Studenten spendet, nimmt an unserer Adventsverlosung teil. 

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/12

Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag eins unserer Projekte vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir ein paar nette Überraschungen. Zum Beispiel ein Stück Seife 😊


Wir waschen unsere Hände mehrmals am Tag (nicht immer in Unschuld)
In anderen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Machmal fehlt das Wasser, oft fehlt die Seife. Was am meisten fehlt, das sind gute Vorbilder. Wenn sich Eltern,  Geschwister und Lehrer die Hände nicht waschen, ist es für Kinder schwer zu verstehen, warum sie sich die Hände waschen sollen. Wir klären auf, bringen Handtücher und Seife in die Schulen und im Idealfall* einen „Livesafer", einen Menschen, der  darauf schaut, dass die Kinder sich die Hände waschen. Mit Seife! Besonders wichtig, wenn sie von der Toilette kommen und danach zum essen gehen. 
* Bei uns würden wir von einer Toilettenfrau sprechen. Ihr Einsatz lohnt sich besonders in großen Schulen mit vielen Kindern. Statistisch gesehen rettet man damit (für 1.000 Euro im Jahr) ein Menschenleben. 

Sonntag, 8. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/8

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, hier ist unser siebtes Türchen:



Heute werben wir für Bildung
Wenn man regelmäßig zur Schule geht und dort gut aufpasst, steigen die Chancen auf Bildung und Ausbildung. Wenn Mädchen in Entwicklungsländern länger zur Schule gehen, bekommen sie weniger Kinder. Wir können nicht beim Lernen helfen, aber wir können die Voraussetzungen verbessern. Deshalb bauen wir Schulgebäude in Myanmar. Das kleine Gebäude mit zwei Klassenzimmern für 10.000 Euro, das große Gebäude mit fünf Klassenzimmern für 30.000 Euro. Wer das Geld spendet und uns drei Monate Zeit gibt, den laden wir zur Eröffnungsfeier ein. Ist der Spender zufrieden, bekommt er eine Spendenquittung - sollte er nicht zufrieden sein, geben wir ihm sein Geld zurück. Das ist doch ein faires Angebot, heute, am Tag der Bildung. 

Freitag, 6. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/7

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, hier ist unser siebtes Türchen:



As chefs, we cook to please people, to nourish people José Andrés 

Wenn Kinder groß werden, müssen sie lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Das gilt auch für die Kinder aus unserem Kinderheim. Mit 17 haben sie ihre Schule abgeschlossen, dann suchen sie ihren eigenen Weg. Wir unterstützen sie dabei. Zwei von unseren Schützlingen bekommen eine neunmonatige Ausbildung im Shwe Sa Bwe. Ein guter Abschluss in dem Fine Dining Restaurant bietet beste Chancen in der Gastronomie. 

Dienstag, 3. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/4

 Bis zum 24. Dezember stellen wir hier jeden Tag eine Geschenkidee vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns jeden Tag neu ausdenken. Lasst euch überraschen, hier ist unser drittes Türchen: 



Den Kindern im Heim am Stadtrand von Yangon geht es gut - jedenfalls so gut, wie es Kindern gehen kann, die nicht Zuhause aufwachsen. Sie bekommen zu essen (nicht so üppig wie auf dem Foto) sie bekommen Zuneigung, Förderung und wir kümmern uns um ihre Ausbildung. Wer für dieses Projekt spendet bekommt von uns (mit etwas Glück) eine Einladung zu einer landestypischen Mohinga. Die gibt es auf goldgerandeten Tellern bei der burmesischen Botschafterin in Berlin.

Montag, 2. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/3

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns jeden Tag neu ausdenken. Lasst euch überraschen, hier ist unser drittes Türchen: 



Ventilatoren für die Klassenräume
Das Foto zeigt Naing im Gespräch mit einer Schulleiterin im Delta. Es geht um die Frage, wo etwas fehlt und wie wir am besten helfen können. „Die neuen Schulgebäude sind sehr schön, hell und luftig," sagt sie „nur im Sommer wird es noch immer sehr heiss. Ich wünsche mir Ventilatoren in den Klassenräumen." Diesen Wunsch wollen wir erfüllen: 300 Euro kostet ein solargetriebener Ventilator! Unter den Spendern verlosen wir einen erfrischenden Drink. jg

Sonntag, 1. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/2

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns für jeden Tag neu ausdenken. Die vorgestellten Projekte reichen von Solarlampen für Afrika bis zu Mangobäumen in Myanmar. Lasst euch überraschen, hier ist unser zweites Türchen:



Trinkflaschen für Schulkinder
Weil wir an unseren Schulen Wasserfilter aufgestellt haben, bekommen die Kinder sauberes Trinkwasser. Damit die Kinder auch Zuhause sauberes Wasser trinken, schenken wir jedem Kind seine persönliche Trinkwasserflasche. Nach dem Unterricht füllen die Kinder ihre Flasche auf und nimmt sie mit nach Hause. Für 200 Kinder sind das einmalige Anschaffungskosten von 500 Euro. Jeder Spender bekommt von uns eine Original Schul Wasserflasche aus Myanmar 👍

Dienstag, 26. November 2019

Annual Student Meeting



Wunderbare Tage liegen hinter uns

Am Sonnabend fand die Studentenauswahl statt. 36 gut vorbereitete und aufgeregte junge Schulabgänger waren von Khin eingeladen. 18 haben wir in unser Programm aufgenommen. Die Auswahl war nicht leicht, am liebsten hätten wir alle genommen. Für die meisten der 18 Studenten haben wir auch schon einen Mentor. Am Sonntag ging es weiter mit einem English-Speaking-Workshop. Die Englischkenntnisse unserer Studenten haben sich schon verbessert. Viele sprechen freier und flüssiger. Am Nachmittag hat Khin einen Wettbewerb organisiert: 10 Studenten haben 3minütige Vorträge auf Englisch gehalten. Als Preis gab es für alle 10 ein Ticket zu unserem
Summercamp. Das Treffen bot auch unseren Mentoren Vincent, Christoph und Sabine Gelegenheit ihre Mentees zu treffen. Britta traf auch ihren ehemaligen Studenten Chit Thu San, der nun Lehrer in seinem Heimatdorf ist und dort Verantwortung übernimmt. Ein großer Dank an Khin für die großartige Organisation dieses Wochenendes. Britta

Freitag, 15. November 2019

Was macht eigentlich Britta?



Britta ist in Myanmar unterwegs

Dieses Mal mit einem großen Programm: gemeinsam mit der ganzen Familie wurde eine Schule eingeweiht, ein Kindergarten und eine Solar Wasseranlage. Jetzt geht es weiter nach Mandalay und Sagain zum jährlichen Treffen unserer Studenten. Das Foto ist in Yangon entstanden, beim Besuch vom Shwe Sa Bwe, einem Fine Dining Restaurant mit Trainingseinheit für begabte junge Menschen. Hier werden gerade zwei Mädchen aus „unserem" Kinderheim für eine Karriere in der Gastronomie trainiert. Britta fragt interessiert nach, motiviert und begeistert die Berufsanfänger. jg



Gut, dass wir in Bildung investieren 

Ein Blick in die Zeit dieser Woche lohnt sich. Dort kommt auch Wolfgang Lutz zu Wort, Professor an der Uni Wien. Er ist Demograf, einer der einflussreichsten Forscher weltweit. Seine Berechnungen geben uns die Hoffnung, dass die Weltbevölkerung langsamer wachsen könnte als erwartet. Entscheidend wird sein, wie sich die Geburtenrate in Afrika weiter entwickelt. Ein Beispiel aus Nigeria: Hadizatu Ahmed hat mit 13 ihr erstes Kind bekommen, sieben Kinder insgesamt. Ihre Tochter Teni hat sich einen Studienplatz erkämpft. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und lebt allein mit einem Kind. Die Unterschiede zwischen Mutter und Tochter sind zahlreich: die Generation, die Anzahl der Kinder, die Lebensphilosophie. Wolfgang Lutz würde all das auf ein Wort unterbrechen: „Bildung! Schon wenig Bildung macht einen Unterschied. Wenn Frauen verstehen, dass Kinderkriegen nicht gottgegeben ist, sondern eine bewusste Entscheidung sein kann, bekommen Sie automatisch weniger Kinder." 


Mittwoch, 13. November 2019

Ein Hauch von Abenteuer


Ursula bekommt Verstärkung

Inzwischen sind es über 80 Schulen, die wir in Myanmar betreuen. Da war es absehbar, dass Ursula die regelmäßigen Schulbesuche nicht mehr alleine bewältigen kann. Mit Tina hat unser Schulteam wunderbare Verstärkung bekommen. In diesen Tagen ist die sympathischen Münchnerin in Myanmar unterwegs. Gemeinsam mit Min Min, wie auf dem Foto zu sehen ist, manchmal auch auf abgelegenen Wegen – hier bei dem Besuch der Jörg Schule in der Nähe von Bagan. Wir dürfen uns auf ausführliche Schulberichte freuen und wunderbar zusammengestellte Foto Dokumentationen 👍

Dienstag, 12. November 2019

Schuleröffnung LILOU


Wir durften die wunderschöne Schuleröffnung der LILOU Highschool feiern. 

Das neue Schulgebäude liegt auf dem Gelände der Anna & Wolf School. Die Schulspender Annette und Reinhard Busch sind dafür gemeinsam mit Anna und Wolf Mutschler nach Myanmar gereist. Ein großes Dankeschön an Min Min und Sein Sein, die einen großen Beitrag zu dieser gelungenen Opening Ceremony geleistet haben. Auch die Schulleitung hatte sich viel Mühe gegeben. Der Schulhof war super gepflegt mit vielen neuen Pflanzen. Wir wurden mit bunt geschmückten Ochsenkarren abgeholt und durch das Dorf zur Schule gebracht. Statt Luftballons steigen zu lassen haben wir neue Bäume gepflanzt und danach die Tanzaufführungen der Kinder und ein leckeres Essen genossen. Min Min hat sehr schöne neue Schulbänke bauen lassen. Tina

Donnerstag, 7. November 2019

Wo ist denn Jacqueline?



Versteckt unter all den Kindern

Wahrscheinlich war der Besuch des Kinderheims die größte Freude ihrer Reise. Jacqueline hat gestrahlt, als die „ihr Kind" in die Arme nehmen konnte. Genauso ist es Britta ergangen, als sie diese Tage „ihr Kind" besucht hat. Freude und Neugier sind auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt. Wer das Talent hat mit den Kindern zu spaßen und zu spielen, gewinnt schnell ihre Herzen. Im Gehen fragt man sich als Pate, wer denn hier der Beschenkte ist. Für drei Euro am Tag bekommt ein Kind von uns die Chance auf eine glückliche Zukunft. jg

Montag, 4. November 2019

Wie funktioniert eigentlich das gläserne Konto?



Mit einem Blick aufs Konto hat man alle notwendigen Informationen. Die Idee zum gläsernen Konto entstand vor zehn Jahren. Als ich Mark Zum ersten Mal davon erzählte, hat er interessiert geschaut und sich an die Arbeit gemacht. Herausgekommen ist eine vereinfachte Einnahmen und Ausgaben Rechnung. Die Kontobewegungen werden dafür tagesaktuell von unserem Sparkassenkonto übernommen und den verschiedenen Projekten zugeordnet - gleichzeitig wird die Spendenquittung erzeugt. 

Ein großes Dankeschön an Dörte Hoepfner, die sogar im Urlaub dafür sorgt, dass das unser gläsernes Konto immer auf dem neuesten Stand ist. 

Zum Beginn des neuen Jahres wollen wir soweit sein, dass sich jede Spende vom Spender bis ins Ziel verfolgen lässt, wie ein DHL Paket. Unsere Spender sollen wissen, wann und wieviel von ihrem Geld im Ziel angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Freude verschenken



Heute gehen wir in den Zirkus

An der Kasse werden wir ziemlich sicher ein paar Kinder treffen, die schon ganz aufgeregt sind. Ein Besuch im Cirkus Roncalli ist etwas Besonderes - vor allem für Kinder, die in armen Familien leben. Wir freuen uns, dass wir den Kindern den Besuch ermöglichen können. Möglich wird das durch die gute Zusammenarbeit mit mit Bernard Paul und seinem Team - jeder verschenkt Freude auf seine Weise. Vielen Dank an Christian, der auch diese Besuche in München organisiert hat. jg

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Schul/Dorfprojekte in Myanmar



Zeiten- und Rollenwechsel

Min Min und Jürgen: vor 12 Jahren haben wir unsere Zusammenarbeit in Myanmar begonnen. Ich wusste damals schon, wie man Schulgebäude baut. Min Min war jung und aufmerksam, er hat schnell und viel gelernt. Inzwischen weiß er genauso viel, wahrscheinlich sogar mehr als ich. Für die Zusammenarbeit mit Ko Naing gilt das selbe.  Es ist Zeit für einen Rollentausch: Ko Min Min und Ko Naing übernehmen als Projektleiter die Verantwortung für die Schulbauten in ihrem Land. Ursula und Tina, Petra und Christian werden die beiden mit Rat und Tat begleiten. Es ändert sich nicht viel, nur die Rollen werden getauscht. Damit folgt das Schulteam dem erfolgreichen Vorbild der Swimming  Doctors. Auch dort haben haben wir in den Anfangsjahren viel selbst gemacht, haben die deutschen Ärzte viele Patientenbehandlungen selbst durchgeführt. Heute sehen sie sich vornehmlich als Ratgeber für ihre burmesischen Kollegen. jg

Dienstag, 29. Oktober 2019



Geld bedeutet: Zugang zu Chancen Fatoumata Be

Letzte Woche in der Süddeutschen Zeitung wurde die 32-jährige Wagnisgründerin aus dem Senegal interviewt. Ein lesenswertes Gespräch über Geld und über Chancen. Das Geld einen Zugang zu Chancen eröffnet, zeigt unser Studentenprogramm in Myanmar: seit elf Jahren fördern wir ganz gezielt junge Talente mit guten Abiturnoten. Die leben auf dem Land, haben arme Eltern und würden ohne unsere finanzielle Unterstützung ihre Zukunft auf den Erdnussfeldern verbringen. Mit Geld, Betreuung und der Förderung durch Mentoren ermöglichen wir ihnen den Zugang in eine anderen Welt. in vier Wochen ist es wieder soweit, dann werden in Sagaing die neuen Kandidaten ausgewählt. Khin hat alles wunderbar vorbereitet, Britta und Christoph werden mit dabei sein – und wir werden berichten/jg

Samstag, 26. Oktober 2019

Team Meeting Myanmar



Summercamp 2020

Die Erfahrungen von unseren Sommercamp 2019 waren gemischt, deshalb ist die Frage zulässig, ob wir das im nächsten Jahr wieder machen wollen. Gestern haben wir in Yangon darüber diskutiert, es war eins von vielen Themen bei unserem 4. Team Meeting in Myanmar. Capt. Wilk war mit dabei, er hat uns auch den Tagungsraum (mit plastikfreier Trinkwasserversorgung) zur Verfügung gestellt. Der Wunsch für ein nächstes Summercamp war groß, an der Auswahl der Themen und Referenten feilen wir noch. Freuen wir uns auf ein Treffen in Naypidaw Anfang April. jg

Freitag, 25. Oktober 2019

Unser Delta Team



Seit drei Tagen sind wir gemeinsam im Delta unterwegs und die Freude wächst auf allen Seiten. Naing kennt unsere 14 Deltaprojekte, die meisten Bauten hat er selbst organisiert. Neu im Team sind Petra und Christian aus Bad Arolsen. Petra ist Lehrerin, Christian ist Arzt, beide haben ihr berufliches Engagement beendet. Christian war schon mehrfach bei den swimming doctors im Einsatz. Wir kennen die beiden schon seit vielen Jahren als Freunde, Mentoren und Spender. Nun haben sie mit Ihrem aktivem Engagement ein neues Kapitel aufgeschlagen - für sich und für uns. Herzlich Willkommen im Team 😊

Montag, 21. Oktober 2019

Schulbesuche/2



Für die Schüler ist es aufregend, wenn wir kommen
jedenfalls für die meisten. In die abgelegenen Gebiete des Deltas, in denen wir unterwegs sind, kommt selten Besuch – und schon gar nicht aus Europa. Hier hat sich nichts verändert in den letzten zehn Jahren - politische und wirtschaftliche Umbrüche sind genau so weit entfernt, wie das pulsierende Leben in Yangon  Hier auf dem Land läuft das Leben in gleichmäßigen Bahnen. Fast alle leben vom Reisanbau. Die Ernte ist gut in diesem Jahr, die Preise sind schlecht. Es ist, wie es ist", sagen die Menschen und  nehmen das Leben gelassen hin. jg

Sonntag, 20. Oktober 2019

Freude und Verantwortung



Oft wird der Wunsch an uns herangetragen...

..das Kinderheim zu besichtigen, dass wir in Yangon unterstützen. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie weit wir diesem Wunsch folgen können. Deshalb haben wir gemeinsam mit den verantwortlichen Personen vor Ort folgende Guideline entwickelt:

1. Kinder sind keine Sehenswürdigkeiten, die besichtigt werden können. Deshalb organisieren wir die Besichtigung des Kinderheims nur für die Freunde der Stiftung, die eine Patenschaft für ein Kind übernommen haben.

2. Für den Besuch des Kinderheims bitten wir um vorherige Anmeldung.

3. Besuche bitte nur in Begleitung einer uns und den Kindern bekannten Person, zum Beispiel Naing oder Khu Khu.

4. Es ist in Ordnung, wenn man Bilder mit "seinem Patenkind" machen möchte -ansonsten bitten wir das Fotografieren im Kinderheim auf das Nötigste zu beschränken und die Persönlichkeitsrechte der Kinder zu respektieren. 

5. Direkte Kontakte zwischen dem Paten und dem Kind sind nicht erwünscht (im Gegensatz zu unserer Studenten Programm, da gibt es direkte Kontakte) bitte immer Renate mit einbeziehen.

6. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – aber bitte wirklich nur kleine Geschenke für das Patenkind. Größere Geschenke nach Absprache, was benötigt wird, bitte nur für das ganze Kinderheim und damit auch für alle Kinder. jg

Freitag, 18. Oktober 2019

Lebensfreude



So viel Freude auf allen Seiten 

Die Kinder im Kinderheim haben sich riesig gefreut über den Besuch aus München, die Jungs haben sogar extra ihre Bayern T-Shirts rausgeholt. Jacqueline hat sich gefreut, dass sie ihr Patenkind in den Arm nehmen konnte. Ich stehe daneben und freue mich, dass ich diese verschiedenen Welten miteinander verbinden darf. Was will Mann mehr 😊 jg

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Neues Schulprojekt in Thandwe


Selbst ausgesucht !

Ein paar Tage waren wir gemeinsam unterwegs: Jacqueline war bei einer Schuleröffnung mit dabei und sich vor Ort umgesehen. Das hat ihr so gut gefallen, dass sie bald wiederkommen will um ihre eigene Schule zu eröffnen. Mit einem Neubau wollen wir dieses alte Schulgebäude ersetzen. Es wird unser zweites Schulprojekt in dieser Gegend, mal schauen wie wir das organisieren. Nur eine Stunde vom Ngapali Strand entfernt sieht die Welt ganz anders aus. jg


Schuleröffnung in Bagan


Die Schule von Ines und Jörg ist etwas ganz Besonderes

Natürlich ist jede Schule etwas besonderes – für den Spender und für die Dorfbewohner. Diese Schule ist eine Altbaurenovierung, die so gut gelungen ist, dass man sie für einen Neubau hält. Man muss schon ganz genau im Detail schauen, um den Unterschied zu sehen. Spender, Freunde und Min Min haben sich über eine wunderbare Eröffnungsfeier gefreute. Möglich wurde das durch die großartige Unterstützung aller Dorfbewohner. Es ist ein sehr aktives Dorf, man könnte sagen:

Dieses Dorf ist ein ganz besonderes Dorf

Es ist unser erstes Five Star Village. Den guten Beispiel sollen noch viele andere Dörfer folgen. Ursula und Tina werden zukünftig ihr Augenmerk darauf legen, dass wir in den Dörfern, in denen wir schon mit Schulen vertreten sind, weitere Projekte entwickeln, die von den Dorfbewohnern gewünscht werden. Vergleichbar mit einem Wettbewerb, den es schon seit den sechziger Jahren in Deutschland gibt: „Unser Dorf soll schöner werden" jg

Montag, 7. Oktober 2019

Großes Glück



Dieser Kindergarten ist eine Preschool

Es mag ein bisschen verwirrend sein, das die Burmesen die Preschool als Kindergarten bezeichnen. Das war in beiden Sprachen richtig, solange der Besuch des Kindergartens freiwillig war. Seit einem Jahr ist der Besuch allerdings zur Pflicht geworden, zu sehen an der Schuluniform, die alle Kinder tragen. Nun nennen wir es Preschool und die Burmesen sagen weiterhin Kindergarten. Der Freude tut das keinen Abbruch – weder bei dem großen Spender, noch bei den Kindern. Dorothea und Christian sind für ein paar Tage mit Min Min in und um Bagan unterwegs. Neben den Pagoden (die sind gerade zum Weltkulturerbe erklärt worden) gibt es viel Schönes zu sehen, besonders wenn man in die abgelegenen Dörfer fährt/jg

Sonntag, 6. Oktober 2019

Doppeltes Glück


Wir Deutschen sind einfach zu ungeduldig. Gestern saßen wir noch zu viert zusammen: Ines, Jörn, Christian und ich. Große Freude bei den Damen, die schon sicher waren, dass sie all ihre Studentinnen, alte wie neue, um sich scharen würden, betretene Gesichter bei den Herren: keine Antwort vom Studenten, allmählich steigende Hoffnungslosigkeit...Und heute dann gleich doppeltes Glück: rechts Khaing Htoo, der "alte" Student, der seinStudium abgeschlossen hat und arbeitet - links Khant Zaw, der "neue" - und Jörn im Glück 🍀 ds