Bildung

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung" John F. Kennedy
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Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen ...weiterlesen

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Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue ...weiterlesen

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Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation doch um ein Vielfaches besser als in ...weiterlesen

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Aktuelles von Kinder, Schulen und Studenten
Stiftunglife - Bildung

Freitag, 18. Oktober 2019

Lebensfreude



So viel Freude auf allen Seiten 

Die Kinder im Kinderheim haben sich riesig gefreut über den Besuch aus München, die Jungs haben sogar extra ihre Bayern T-Shirts rausgeholt. Jacqueline hat sich gefreut, dass sie ihr Patenkind in den Arm nehmen konnte. Ich stehe daneben und freue mich, dass ich diese verschiedenen Welten miteinander verbinden darf. Was will Mann mehr 😊 jg

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Neues Schulprojekt in Thandwe


Selbst ausgesucht !

Ein paar Tage waren wir gemeinsam unterwegs: Jacqueline war bei einer Schuleröffnung mit dabei und sich vor Ort umgesehen. Das hat ihr so gut gefallen, dass sie bald wiederkommen will um ihre eigene Schule zu eröffnen. Mit einem Neubau wollen wir dieses alte Schulgebäude ersetzen. Es wird unser zweites Schulprojekt in dieser Gegend, mal schauen wie wir das organisieren. Nur eine Stunde vom Ngapali Strand entfernt sieht die Welt ganz anders aus. jg


Schuleröffnung in Bagan


Die Schule von Ines und Jörg ist etwas ganz Besonderes

Natürlich ist jede Schule etwas besonderes – für den Spender und für die Dorfbewohner. Diese Schule ist eine Altbaurenovierung, die so gut gelungen ist, dass man sie für einen Neubau hält. Man muss schon ganz genau im Detail schauen, um den Unterschied zu sehen. Spender, Freunde und Min Min haben sich über eine wunderbare Eröffnungsfeier gefreute. Möglich wurde das durch die großartige Unterstützung aller Dorfbewohner. Es ist ein sehr aktives Dorf, man könnte sagen:

Dieses Dorf ist ein ganz besonderes Dorf

Es ist unser erstes Five Star Village. Den guten Beispiel sollen noch viele andere Dörfer folgen. Ursula und Tina werden zukünftig ihr Augenmerk darauf legen, dass wir in den Dörfern, in denen wir schon mit Schulen vertreten sind, weitere Projekte entwickeln, die von den Dorfbewohnern gewünscht werden. Vergleichbar mit einem Wettbewerb, den es schon seit den sechziger Jahren in Deutschland gibt: „Unser Dorf soll schöner werden" jg

Montag, 7. Oktober 2019

Großes Glück



Dieser Kindergarten ist eine Preschool

Es mag ein bisschen verwirrend sein, das die Burmesen die Preschool als Kindergarten bezeichnen. Das war in beiden Sprachen richtig, solange der Besuch des Kindergartens freiwillig war. Seit einem Jahr ist der Besuch allerdings zur Pflicht geworden, zu sehen an der Schuluniform, die alle Kinder tragen. Nun nennen wir es Preschool und die Burmesen sagen weiterhin Kindergarten. Der Freude tut das keinen Abbruch – weder bei dem großen Spender, noch bei den Kindern. Dorothea und Christian sind für ein paar Tage mit Min Min in und um Bagan unterwegs. Neben den Pagoden (die sind gerade zum Weltkulturerbe erklärt worden) gibt es viel Schönes zu sehen, besonders wenn man in die abgelegenen Dörfer fährt/jg

Sonntag, 6. Oktober 2019

Doppeltes Glück


Wir Deutschen sind einfach zu ungeduldig. Gestern saßen wir noch zu viert zusammen: Ines, Jörn, Christian und ich. Große Freude bei den Damen, die schon sicher waren, dass sie all ihre Studentinnen, alte wie neue, um sich scharen würden, betretene Gesichter bei den Herren: keine Antwort vom Studenten, allmählich steigende Hoffnungslosigkeit...Und heute dann gleich doppeltes Glück: rechts Khaing Htoo, der "alte" Student, der seinStudium abgeschlossen hat und arbeitet - links Khant Zaw, der "neue" - und Jörn im Glück 🍀 ds


Die ersten Spenden für klimaneutrale Stiftungsarbeit sind eingegangen
Vielen Dank an alle, die unsere Idee aufgenommen haben. Gute Vorbilder sind besser als alle Ratschläge, mögen sie auch noch so klug formuliert sein 🙂

Freitag, 4. Oktober 2019

Was macht eigentlich Madhavi ?


Wir gratulieren herzlich

Dr. Madhavi Reddy ist Augenärztin. In Indien geboren und aufgewachsen, nach dem Studium mit ihrem Mann in die USA ausgewandert. Das Paar hat drei erwachsene Kinder, der Sohn Samir war mit unserem Meet & Greet in Myanmar unterwegs. Sie lebt mit der Familie in Brownsville Texas und arbeitet dort in einer eigenen Praxis. Vor vielen Jahren sind wir uns zum ersten Mal in Bagan begegnet - das Treffen ein paar Jahre später in der Hotelhalle in Addis Abeba war zufällig, mit großer Freude auf beiden Seiten. Madhavi war zu der Zeit als Operateurin im Einsatz auf einem Eye Camp in Äthiopien. Solche ehrenamtlichen Einsätze macht sie jedes Jahr. Gemeinsam haben wir uns das Augen/Brillenprojekt angeschaut, das wir zu der Zeit unterstützt haben. Dabei ist dieses Foto entstanden. Madhavi ist unserer Stiftung sehr verbunden, sie unterstützt ein Mädchen in unserem Kinderheim in Yangon. Grund für diesen Eintrag ist eine außergewöhnliche Ehrung: vom SEE International wurde sie gerade ausgezeichnet als „Humanitarian of the year 2019" wir gratulieren herzlich. jg

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Neu geordnet


3 Regionen, 75 Dörfer, 114 Projekte 

„Wie viele Schulen hat ihr schon gebaut?" werde ich oft gefragt. Die Antwort ist einfach: 81, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Was bei uns unter dem Schlagwort „Schulen bauen" läuft, ist in Wirklichkeit viel komplexer. In manchen Dörfern haben wir ein Schulgebäude – in anderen haben wir neben dem Schulgebäude einen Kindergarten, viele Solarlampen und eine WasserSolaranlage. Jetzt kommen die Baumprojekte dazu. Kein Wunder, dass Min Min die Stirn runzelt. Wir haben überlegt, wie man am besten die Übersicht behält. Unserer Website mit der Schulübersicht wird in drei Projektgebiete neu geordnet:

48 Dörfer in Bagan
Projektleiter Min Min
Team Ursula und Tina

13 Dörfer in Pakoku
Projektleiter Min Min
Team Ursula und Tina

14 Dörfer im Delta
Projektleiter Naing
Team Petra und Christian

Wie bei jeder Umstrukturierung wird es auch bei uns auch ein bisschen dauern, bis alles neu angelegt ist und sich jeder an das neue Ordnungssystem gewöhnt hat. Wir bitten um Nachsicht und Verständnis. jg


Mittwoch, 2. Oktober 2019

Neue Schule eröffnet



Geld macht viel Freude, wenn man es mit seinen Mitmenschen teilt. Buddha 

Im Landkreis Bagan gibt es 500 Schulgebäude, davon sind 200  renovierungsbedürftig oder müssten durch neue Gebäude erweitert werden. Die Regierung hat die Mittel für 15 Gebäude pro Jahr. Das haben wir gestern vom Distrikt Education Officer gehört, bei der Eröffnung der Babette School, südlich von Bagan. Die Zahlen zeigen, dass wir hier noch ein paar Jahre gebraucht werden. 

Min Min hat mit seinem Team einen einen perfekten Schulbau abgeliefert - Sein Sein hat gemeinsam mit den Dorfbewohnern, Schülern und Lehrern eine schöne Feier für uns alle organisiert. Dieses Mal war es eine Eröffnung ohne Luftballons, stattdessen wurden Bäume gepflanzt. Hier pflanzt die Schulspenderin ihrem Baum 🌳 unter den wachsamen Augen der Dorfbewohner. jg


Montag, 30. September 2019

5 Star Village in Myanmar


What is a five stars Village? 
A five stars Village is a Village where Stiftunglife's five Village Projekts operate. Like under the photo shows. First Star: A school Project, Second Star: A Water Solar Projekt, Third Star: Solar Lamp Projekt, Fourth Star: PAUL Drinking Water Project and Fifth Star: Tree for Future Projekt. Some of our Village had already five stars. Here is the first Village name Kan Ni Pauk. 30 Minutes Drive from Bagan. Some more Village will come after this Village. This is the good sign of good cooperation between Stiftunglife and the Village People in Myanmar. Min Min


Samstag, 28. September 2019

Kinderkram


Zwei, die Freude haben

Bei Fiammetta, links im Bild, ist es die Vorfreude auf die Zeit im Kinderheim – bei Renate (die unsere Kinderpaten betreut) ist es die Vorfreude auf Bilder und Berichte von den Kindern. Morgen reist Fiametta nach Yangon. Das Abitur hat die 18jährige gerade in der Tasche. Bis zum Beginn des Studiums ist es noch etwas hin, diese Zeit möchte sie (für sich und für andere) sinnvoll nutzen. Spiele, Musikinstrumente und gute Englischkenntnisse nimmt Fiammetta mit, die Kinder werden ihre Freude haben 🙂

Dienstag, 17. September 2019

Markehnen Kindergarten


Kindergarten oder Preschool ?

Früher waren es Kindergärten, die kleinen Schulgebäude, die wir mit zwei Klassenzimmern bauen. Vor zwei Jahren wurde in Myanmar das Schulsystem geändert. Seitdem ist der Besuch des Kindergartens verpflichtend im Sinne einer Vorschule. Deshalb nennen wir diese Gebäude seit einem Jahr „Preschool". Hier auf dem Luftbild die Markehnen Preschool (das Gebäude mit dem grünen Dach) in der Nähe von Bagan. Gut zu sehen ist die Abwägung, die wir bei der Festlegung des Bauplatzes treffen mussten. Ursprünglich war das neue Gebäude rechts unten neben dem Schulbau geplant. Das hätte den Fußballplatz halbiert. Nach einigen Diskussionen haben wir die richtige Lösung gefunden. Nun können die Kleinen zur Preschool gehen – und in der Pause Fußball spielen 🙂

Mittwoch, 11. September 2019


Ich muss den Kindern noch schnell „Gute Nacht" sagen

Jerzy kümmert sich um „seine Kinder" auch wenn er unterwegs ist. Gestern haben wir uns in der Nähe von Stuttgart getroffen.  Während der Besprechung holt Jerzy sein Handy raus und tippt (sich kurz entschuldigend) einen Gute Nacht Gruß für seine Kinder in Yangon. Seine Kinder sind ihm wichtig, 146 sind es zur Zeit in dem Kinderheim am Stadtrand von Yangon. 25 Jungen und Mädchen werden von uns durch regelmäßige Zahlungen unterstützt. Wir geben nicht nur Geld, wir sagen auch „Gute Nacht", bleiben nach dem Schulabschluss in Verbindung und helfen bei den ersten Schritten ins Berufsleben. jg


Drei Schulen im Bau

Das Jahr 2019 ist unser produktivstes  Jahr für die Schulbauten in Myanmar. Zur Zeit sind mit  MARKEHNEN, ALR und LILOU drei Schulbauten under construction. Möglich ist das, weil wir schon seit einiger Zeit zwei Projektleiter für die Schulen und Dorfprojekte in Myanmar haben: während sich Min Min weiterhin um alle Schulen, WasserSolaranlagen und Bäume in und um Bagan kümmert, ist Naing für unsere Schulen im Delta verantwortlich. Die werden vornehmlich in den Dörfern entlang der Swimming Doctors Route gebaut. jg

Mittwoch, 4. September 2019


Anfang der Woche wurden in der Myanmar Times die interessantesten Hotels und Restaurants des Landes vorgestellt. Ganz vorne mit dabei sind das Seeds und das Shwe Sa Bwe. „Der goldene Tisch" ist ein schöner Name für ein wundervolles Projekt. Unter professioneller Anleitung bekommen Jugendliche die Möglichkeit einer perfekten Gastronomie Ausbildung. Besonders interessant ist dieses Angebot für Jugendliche, die nicht den besten Schulabschluss haben. Sie bekommen hier ihre Chance, wenn sie freundlich und fleißig sind. Zwei Jungendliche aus unserem Kinderheim haben diese Chance genutzt, sie wurden  für die neunmonatige Ausbildung aufgenommen. Wir empfehlen beide Restaurants nicht ganz uneigennützig: das Seeds und das Shwe Sa Bwe, beide sammeln von jedem Gast einen Dollar für ein soziales Projekt ein. Wir haben die Freude, diese Projekte umzusetzen: eine Schule haben wir schon mit dem Geld gebaut 🙂


Samstag, 31. August 2019

    

Es wird gebaut - und wir können zusehen

In der Nähe von Bagan entsteht unter der Aufsicht von min Min neben der Markehnen Schule ein Markehnen Kindergarten. Im Delta kümmert sich Naing um den Bau der ALR School. Unsere beiden Projektleiter kümmern sich vor Ort, tauschen sich aus und berichten regelmäßig auf Facebook. Die größte technische Neuerung liegt in der Möglichkeit, die Arbeiten live zu verfolgen. An jeder Baustelle  haben wir eine Kamera installiert. Die Schulspender können über eine spezielle App jederzeit direkt auf die Kamera zugreifen und den Baufortschritt live beobachten. jg


Dienstag, 27. August 2019

Wir suchen einen Mentor



90 Prozent beenden ihr Studium mit einem Abschluss 

Dass unsere burmesischen Studenten so erfolgreich sind, ist der Frauenpower in unserer Stiftung zu verdanken: in Hamburg kümmern sich Britta und Dorothea um das Studentenprogramm und die Mentoren – vor Ort in Myanmar betreut Khin alle 108 Studenten. Ganz besonders kümmert sich Khin um den Medizinstudenten, den wir gerade aufgenommen haben. Er ist der Einzige (von 108 geförderten Studenten) der noch keinen Mentor hat. Das Foto ist vor zwei Jahren entstanden als Khin in Deutschland zu Besuch war. Im kommenden Jahr freuen wir uns wieder auf ihren Besuch. jg

New Job

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Große Freude, nach zehn Jahren so viel Gutes zu hören. Thin Nwe Htwe (in der Bildmitte mit der Urkunde) war eine der ersten Studenten, die wir gefördert haben. Mit Erfolg, wie hier zu lesen ist:

Dear All, greeting from Myanmar!
I am really sorry for lack of contact with you for a long time. 
How are you? I believe that you all are well and happy. For me, I am pretty good in health and also my job. I was promoted to Staff Officer of Treasury Department under Ministry of Planning and Finance since last two years. Now, I am getting more economic knowledge related with my job but, I need to study more. In my office, we have many experts for respective section for developing our capacity. I much appreciate you for your kind and continuous support to us. Although we are not living  in the same continent, we know each other because of Stiftunglife program. I am lucky. I have to try my best and for the country through my knowledge. Please, forgive me because I didn't keep in touch with you. I'm always remembering your kindness considering me. I am praying for your health and success. Here are my photos that took in Bangkok since last two weeks for attending the course on Macroeconomic Diagnostics. Best Regards, Thin Nwe Htwe
Staff OfficerDebt Management Division
Ministry of Planning and FinanceMyanmar

Montag, 19. August 2019

Unser Tipp in Yangon


We are happy to announce 

Das Shwe Sa Bwe in Yangon hat wieder geöffnet. Unter der Leitung von Chef Davy werden junge Menschen ausgebildet und Gäste verwöhnt. Chef Davy und sein Team haben einen hohen Anspruch. Davy war im Le Planteur der Chef De Cuisine, das prägt. Wir machen hier nicht ganz uneigennützig Werbung für das Shwe Sa Bwe: zwei von unseren Jugendlichen aus dem Kinderheim machen dort gerade ihre  Ausbildung. Wir wünschen viel Glück, den beiden Jungs und dem ganzen Team. jg

Montag, 12. August 2019

Was macht eigentlich Karla?




Wie können wir unser Meet & Greet Projekt verbessern?

Vor drei Jahren war Karla zusammen mit Isi in Myanmar unterwegs. Nach dem Abi wollten die beiden etwas von der Welt sehen, Freiheit genießen und Gutes tun. Diese drei Wünsche haben sich erfüllt: sie haben ein exotisches Land abseits der Touristen kennengelernt, nette Menschen getroffen und die englischen Sprachkenntnisse unserer burmesischen Studenten aktiviert. So war das auch bei den anderen, die an unserem Meet & Greet teilgenommen haben. Also alles in Butter...?

Nicht ganz, denn zur Zeit haben wir (zu) wenig Bewerbungen für unser Meet & Greet. Die Lösung liegt auf der Hand: „Wir müssen mehr Werbung dafür machen!" Während wir darüber nachdenken, wie wir das am besten machen, entwickelt sich parallel eine Klimadiskussion: ist es noch zeitgemäß, just for fun nach Asien zu fliegen? Können wir als Stiftung einerseits „fridays for future" unterstützten und andererseits solche Erlebnissreisen fördern? Spannende Fragen, die Karla heute mitnimmt nach München, um das mit Philipp zu diskutieren. jg



Samstag, 10. August 2019



Schritt für Schritt
Neue Projekte fallen nicht vom Himmel, sie entwickeln sich langsam, Schritt für Schritt. Meist fängt es damit an, dass sich Dorfbewohner bei uns melden mit der Frage „Könnt ihr uns mal besuchen, wir möchten auch gerne eine Schule bauen..." 

Zweiter Schritt:
Zusammen mit Min Min fahren wir in das Dorf und besprechen den Plan für die neue Schule mit den Menschen. Dabei stellen wir unser Finanzierungsmodelle vor: für 1.000 Kyat die von den Dorfbewohnern gespendet werden, geben wir 5000 Kyat. 

Dritter Schritt:
Die Dorfbewohner sammeln das Geld und melden sich bei Min Min, wenn sie ihren Anteil zusammen haben. Dann wird diese Eigenanteil feierlich übergeben, hier auf dem Foto für den Bau der Lilou School. 

Vierter Schritt:
Feierliches groundbreaking! Dabei gibt der Mönch dem Bauvorhaben seinen Segen und wir beginnen mit den Bauarbeiten. 

Fünfter Schritt:
Feierliche Einweihung (seit Anfang des Jahres ohne Luftballons) und Nutzung des neuen Schulgebäudes durch Kinder und Lehrer. Freude auf allen Seiten.

Sechster Schritt:
Ein paar Monate später kommen wir wieder und schauen, ob die Schule in Ordnung ist und alle zufrieden sind. Manchmal kommt dann die Dorfbewohner schon mit der nächsten Idee auf uns zu

Siebter Schritt:
Die Schule wächst, es gibt mehr Kinder, ein kleines Gebäude für eine Preschool wäre schön. Oder vielleicht doch erst einmal eine Solaranlage für den Dieselgenerator - und Bäume würden wir auch gerne Pflanzen. Es gibt immer wieder etwas zu tun, wenn man mit dem Dorf in Verbindung bleibt. Der Bau einer Schule ist meist nur der Anfang einer langjährigen Beziehung...


Mittwoch, 7. August 2019


Groundbreaking für die Markehnen Preschool

Der Himmel ist grau, aber das hält Min Min nicht davon ab, mit dem Bau des kleinen Schulgebäudes zu beginnen. Die Zeit drängt: die Dorfbewohner sind voller Energie und Tatkraft, die Vorschulkinder warten und Mitte November soll das Projekt feierlich eröffnet werden. wir wünschen einen guten Bauverlauf – und ab und zu auch einen kleinen Sonnenstrahl. Die Baukosten liegen noch immer bei 10.000 Euro für das Gebäude mit zwei Klassenräumen. Nach vier Jahren  Preisstabilität werden wir im kommenden Jahr die Preise für unseren Schulbauten um 10 Prozent erhöhen müssen. Das ist viel Geld - oder auch wenig, wenn man sich die Steigerung der Baukosten in Deutschland über die letzten Jahre anschaut. jg


Mittwoch, 31. Juli 2019

Reiseexperte



Seit 35 Jahren bereise ich die Welt 

Dabei sehe ich nicht nur die schönen Seiten. Großer Reichtum in enger Nachbarschaft mit menschenunwürdiger Armut ist leider in vielen Ländern der Welt völlig normal. Das Elend der einfachen Menschen in Afrika wird mit jedem Tag größer, während die Regierungen das Blaue vom Himmel versprechen und zahlreiche  Hilfsorganisationen viel Geld für völlig Unnützes verschwenden. Nagelneue Geländefahrzeuge bringen kein Kind weiter. Für ein solches Auto könnte man ein ganzes Dorf jahrelang mit Wasser und Strom versorgen. Brunnen bauen müssen wir niemandem beibringen, das konnten die Bauern in Afrika bereits, als wir noch gar nicht wussten, wo Afrika eigentlich liegt. Aber in Myanmar, Ägypten oder auch Indien können wir mit der gezielten Intelligenzförderung viel erreichen. Ein Stipendium fördert, ein von fern per Internet unterstütztes Begleitprogramm seitens des Stifters lässt beide Beteiligten nicht in der sonst leider üblichen Anonymität. Solche Hilfe ergibt für mich Sinn, vor allem auch, da der ausgebildete Student schließlich und endlich seinem eigenen Land hilft. Stiftunglife zeigt dafür Lösungen auf, die jeder nachvollziehen kann. Meine Unterstützung in dieser Sache hat sie von ganzem Herzen!
Wolfgang Peters, Hapag-Lloyd Reiseexperte und Autor in „Glücksmomente, Geschichten von Menschen und Leben"

Dienstag, 30. Juli 2019

Schulbau im Delta


Die Baustelle im Auge
Was auf den ersten Blick wie ein Vogelhäuschen aussieht, das ist ein Kamerasystem mit SIM Card und eigener Solarstromversorgung. Das System wurde heute an unserer Baustelle im Delta montiert. Der Spender dieser Schule bekommt von uns den passenden Zugangscode, damit er die Bauarbeiten an seiner Schule live verfolgen kann/jg

Dienstag, 23. Juli 2019


Ein neuer Schulbau im Delta

Gut das es Facebook gibt. Dieser Satz gilt bestimmt nicht für alle Lebenslagen, aber für die Kommunikation mit unseren burmesischen Freunden und Mitarbeitern ist die soziale Plattform wunderbar. Weil Min Min und Naing gerne zeigen wo sie sind, erfahren wir schnell und aktuell den Stand unserer Projekte. Am Sonntag wurde mit dem Bau der ALR School im Delta begonnen. Wir werden weiter berichten – nicht nur über Facebook, sondern auch hier auf unserer Website und über eine Livecam, die uns Bilder direkt von der Baustelle schicken wird/jg


Dienstag, 16. Juli 2019



Jetzt gibt es bei uns Punkte

Wer genau hingeschaut hat, hat die roten und gelben Punkte schon entdeckt, die seit ein paar Tagen in unserem gläsernen Konto am Anfang jeder Buchungszeile stehen. Der rote Punkt bedeutet, dass die Spende auf unserem Konto eingegangen ist. Wird der Punkt gelb, dann haben wir die Spende nach Myanmar überweisen (zum Beispiel für einen Schulbau) Wenn der Punkt von gelb auf grün umspringt, liegt die Quittung vor (zum Beispiel von Min Min für einen Schulbauten) mit der empfangenen Summe und den Geodaten für der Schule. Mit Datum, Unterschrift und der direkten Telefonnummer von Min Min. Ein paar Wochen brauchen wir noch, bis sich alles eingespielt hat, Mark und Dörte engagieren sich sehr. Wenn alles rund läuft, sind wir die Ersten in Deutschland, die eine überprüfbare Antwort auf die zwei Fragen liefern, die jeder hat, der Geld spendet:
1. Wo geht mein Geld hin?
2. Wieviel kommt an?

Montag, 8. Juli 2019

Platz 5 von 963


Der goldene Tisch
Das Restaurant ist eine Institution, es liegt versteckt in der Nähe vom amerikanischen Club. Vor 15 Jahren wurde das shwe sa bwe von einem Franzosen gegründet, der die Idee hatte, talentierte junge Burmesen „on the Job" für die Gastronomie zu trainieren. Mit einem anspruchsvollen Mix von europäisch/burmesischer Küche hat er es bei TripAdvisor auf Platz 5 von 963 Restaurants in Yangon geschafft. Das liegt bestimmt auch an Lucia und Felix vom Seeds, die das Projekt unterstützen. Wir empfehlen einen Besuch am goldenen Tisch (shwe sa bwe) das Essen ist lecker und jeder Gast unterstützt mit seinem Besuch die Ausbildung der junger Menschen. Ein Junge aus „unserem Kinderheim" hat dort auch einen Ausbildungsplatz gefunden/jg

****** Village


Von der Schule zu den Sternen
Seit zwölf Jahren bauen wir Schulen in Myanmar, immer in Verbindung mit den Dorfbewohnern, die den Bau mit Rat und Tat - und mit eigenem Geld unterstützen. Durch die regelmäßigen Besuche unserer Schulen entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis, dass Über kurz oder lang zu der Frage führt Was können wir noch gemeinsam tun, um das Leben im Dorf zu verbessern. Acht verschiedene Projekte können wir anbieten:
*Schule  mit Toiletten
*Kindergarten
*Wasserfilter 
*Trinkwasserflaschen
*WasserSolarAnlage 
*Bäume pflanzen 
*Solarlampen 
*Lifesaver 
Die Luftaufnahme hat mit Min Min mit seiner Drohne gemacht. Das Dorf Kan Ni Pauk liegt dreißig Minuten südlich von Bagan. Vor zwei Jahren haben wir dort mit einer WasserSolaranlage begonnen. Inzwischen hat das Dorf bereits fünf Sterne. Die aktiven Dorfbewohner haben schon gefragt, was sie tun müssen, um alle acht Sterne zu bekommen 😊

Freitag, 5. Juli 2019

Bauen in Myanmar


Sichtbarer Fortschritt
Nicht so sehr bei den Bauarbeiten, sondern bei der Bildübertragung. Früher war das ziemlich umständlich, weil es in Myanmar kein gutes Internet gab – heute können wir die Bauarbeiten über eine Kamera live verfolgen. Hier ein Bild von den Arbeiten an der Markehnen School, in der Nähe von Bagan. Der Bau ist bald abgeschlossen, die Familie Hasche kann sich auch eine schöne Eröffnungsfeier im Herbst freuen/jg

Dienstag, 18. Juni 2019



Die etwa 21 Millionen Rentner in Deutschland erhalten zum 1. Juli spürbar höhere Bezüge. Auch Schüler und Studenten können sich auf mehr Unterstützung vom Staat freuen. Der Höchstbetrag fürs BAföG steigt vom neuen Schuljahr und kommenden Wintersemester in zwei Stufen von 735 auf 861 Euro im Monat.

In Myanmar gibt es kein BAföG, auch dort steigen die Lebenshaltungskosten. Deshalb erhöhen wir nach zehn Jahren den jährlichen Förderbetrag für unsere Studenten um 200 Euro auf 1200 Euro. Für 108 Mentoren sind das 3,30 Euro pro Tag - für 108 jungen Menschen ist es die Chance des Lebens. 92 % unserer Studenten nutzen diese Chance und beenden ihr Studium mit einem Abschluss/jg

Was soll ich studieren ?


Wie viele Studiengänge gibt es in Deutschland ?

Wie viele Studiengänge gibt es in Myanmar ?

In der Spätantike kam man mit den sieben freien Künste (Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie) schon gut aus. In den fünfziger Jahren waren es dann schon 126 verschiedene Studienabschlüsse, die man in Deutschland erlangen konnte. Inzwischen sind es ein paar mehr geworden: friesische Philologie kann man heutzutage studieren, Körperpflege, Biodiversity, Mediation, Gerontologie, und kulinarische Management - um nur mal ein paar von den 19.000 Studiengängen zu benennen, die in Deutschland angeboten werden. Abiturienten, die sich bei so viel Auswahl nicht gleich entscheiden wollen, bieten wir mit Meet&Greet einen anderen Blick auf die Welt https://www.stiftunglife.de/bildung/meet-and-greet.html



Sonntag, 16. Juni 2019


In der Zeitung lese ich, dass ein großer Renovierungsstau an den Schulen in Deutschland herrscht. Wir wissen, dass es an den meisten Schulen in Myanmar auch so ist - und doch sind es ganz unterschiedliche Welten. Wie es auch sei, Schulen bauen ist einfacher, als sie langfristig gut zu erhalten. Für unsere Schulen in Myanmar haben wir gut vorgesorgt. Durch die regelmäßigen Schulbesuche haben wir den Zustand im Auge, den wir für jedes Projekt dokumentieren. Wenn etwas gerichtet, repariert, erweitert oder erneuert werden soll, stellen wir aus unserem Maintenance das Geld für das Material zur Verfügung. Die Dorfbewohner übernehmen dann die Ausführung der Arbeit. So bleiben unsere 77 Schulen in gutem Zustand/jg

Bauen und erhalten

 

Schulen bauen ist leicht 
über die Jahre haben wir das gelernt und ein ganz gutes System dafür entwickelt. Viel aufwändiger ist es, die Projekte nachhaltig zu pflegen und zu erhalten. Ursula mach das seit drei Jahren mit viel Engagement, seit diesem Jahr mit Unterstützung von Zins. Hier ist der aktuelle Bericht vom Besuch in der Jürgen Schule: 

Es ist schon eine Weile her, dass ich in Der Schule zu Besuch war. Als wir angekommen sind die Kinder gerade zur Mittagspause nach Hause gegangen. Der Schulhof liegt ruhig und verlassen da. Alles sieht sauber und aufgeräumt aus, die Klassen Zimmer sind ordentlich und in jedem Raum steht eine große Wasserflasche mit Trinkwasser. Es sind durchweg kleine Klassen mit acht Kindern und einem Lehrer, welch ein Luxus. Auch die Toiletten sind sauber. Die Dorfbewohner haben eine neue Hint was Station gebaut. Es ist genügend Wasser da für die Toiletten und zum Hände waschen. Vorbildlich..
Beim Trinkwassertest in dieser Schule haben wir festgestellt, dass das Wasser in den tönernen Gefäßen mit Bakterien belastet ist. Zwar nicht in einem hohen Umfang, aber wir wünschen uns, dass die Kinder das saubere Trinkwasser so wie es aus dem PAUL  kommt, trinken können. Da die Schule vom Umfang sehr klein ist, schlagen wir den Lehrern vor, dass sie das Trinkwasser täglich frisch aus dem PAUL in größere Plastikflaschen umfüllen, von denen sie einige hier haben. Am Ende des Tages sollen die Flaschen geleert und gesäubert werden. Nach ein paar Monaten machen wir dann einen neuen Test.
Die Dorfbewohner waren gestern bei MinMin, da sie gerne unsere Unterstützung für eine Solarwasseranlage hätten. Das Dorf hat an zwei verschiedenen Stellen Brunnen, die mit Generatoren betrieben werden. Ein Brunnen steht direkt neben der Schule, der Generator läuft von morgens 5 Uhr bis abends 18 Uhr. Er macht einen ziemlichen Lärm, mir tun die Schüler leid, die das jeden Tag anhören müssen. Jetzt soll geschaut werden, an welchem Brunnen der Generator gegen Solar ausgetauscht werden soll. Ich hoffe, dass es hier bei der Schule gemacht werden kann, dann wären die Kinder von diesem Lärm erlöst! ub
76 Schüler 
9 Lehrer
KG- Grade 6
PAUL Installation

Mittwoch, 12. Juni 2019

From our friend Angelica


A plan without a goal is just a wish

Dear friends, how are you doing? As for me, the school in Manila has just started and everything went busy. I have new set of students. I am still teaching English for Grade 9, Research Writing for Grade 10 and Oral Communication for Grade 11.  On our first day, I asked them to trace their hands from a paper and cut them out. I also asked to write down their goals, both short term and long term on the fingers and palm of the hands. The hands will be posted on the wall together with their classmates'. I also made mine, and mine work as the trunk. The trunk serves as the support for the whole class to be focused to their goals. Their photos are hung on one of the fingers and it symbolizes the fruits. Their goals whether short term or long term can bear fruits one day, and it is the best version of themselves. The long and short term goals were made sure to be: 

S-pecific
M-easurable
A-ttainable
R-ealistic
T-imely

Montag, 10. Juni 2019

First day of School



So ordentlich geht es zu, wenn Kinder zur Schule gehen. 
Bestimmt ist das nicht überall so – aber unsere Kinder im Kinderheim in Yangon haben viel von deutscher Ordnung und Gründlichkeit mitbekommen 😊 der wöchentliche Besuch von Capt. Wilk trägt seinen Teil dazu bei. Während sich die Schüler bei uns auf die Sommerferien vorbereiten, hat in Myanmar gerade das neue Schuljahr begonnen. Drücken wir ihnen die Daumen für einen guten Start ins Leben. 24 Kinder haben inzwischen einen Paten bekommen. Gemeinsam werden wir jedes einzelne Kind mit Rat und Tat durch die Schuljahre begleiten/jg

Samstag, 8. Juni 2019

Zwei nette Angebote


Die Abiturprüfungen sind vorbei
die jungen Menschen können aufatmen und den Sommer genießen. Das Wintersemester beginnt erst im Oktober. Manche werden sich ein Gap year nehmen, andere wissen noch nicht, was sie machen wollen. Zwei nette Angebote für die Unentschlossenen: mit unserem Meet & Greet bringen wir 18 bis 25jährige aus Deutschland für vier Wochen mit Gleichaltrigen in Myanmar zusammen. Was vor drei Jahren als „English Conversation Training" begonnen hat, ist zu einem Cultural Exchange Programm gewachsen mit Gewinnern auf beiden Seiten. Wer ein bisschen mehr Zeit hat, kann sich auf einen Praktikumsplatz im Kinderheim Yangon bewerben. Weitere Infos über annette@stiftunglife.de

Freitag, 7. Juni 2019

Dreifacher Gewinn


Die perfekte Lösung
Ein kluger Mensch, der gerade darüber nachdenkt, wie er weniger fliegen kann um seine CO2 Bilanz zu verbessern, gewinnt bei einer Tombola einen Flug nach Myanmar. So geschehen Ende letzten Jahres beim Deutschen Wirbelsäulen Kongress in Wiesbaden. Was ist zu tun…?

Hier kommt die wunderbare Auflösung: Der Gewinner hat seinen Flug an Carla, unsere Medizinstudentin, gespendet. Carla fliegt einmal im Jahr nach Yangon, um nach „unseren Kindern" im Heim zu sehen. Wir stellen den Flug (für alle Team Mitglieder) klimaneutral. Der Spender freut sich über die gute Verwendung, Carla schont ihr schmales Studentenbudget und die Umwelt atmet auf. Was für ein glücklicher Tag 😊

Sonntag, 2. Juni 2019


Fast fertig: SAFFER School
Es ist die erste Schule, die wir am Ngapali Beach bauen. Eine kleine Dorfschule im Hinterland, knapp eine Stunde vom Strand entfernt. Die Eröffnungsfeier planen wir für den Herbst. Zusammen mit unserer Plastik Recycling Station P2 nun ein guter Grund mehr für ein paar Urlaubstage am Strand/jg


Baubeginn für die Markehnen School 
Das Dorf wurde sorgfältig ausgewählt, die Dorfbewohner haben ihren Eigenbeitrag gesammelt - nun kann es losgehen. Normalerweise dauert der Bau einer Schule drei Monate. In der Regenzeit kann es vielleicht vier Wochen länger dauern. Min Min kümmert sich und wir sind zuversichtlich, dass alles fertig sein wird, wenn Familie Hasche im November nach Myanmar reist. Wir freuen uns alle auf die Eröffnungsfeier😊

Freitag, 17. Mai 2019

Leben in Myanmar


Hier stellen wir unseren Studenten Len Kee Thang vor
Er ist einer von den 104 Studenten, die von uns in Myanmar mit Rat und Tat gefördert werden. Er studiert Forstwirtschaften und Umweltwissenschaften an der Uni in der Hauptstadt Naypidaw. Der junge Mann ist nicht nur ein guter Student, sondern auch an den Gebräuchen seiner Vorfahren, der Chin, interessiert. In den Ferien hilft er seinen Eltern auf deren kleiner Plantage. Nach Abschluss seines Studiums im kommenden Jahr möchte er gerne Förster beim Umweltministerium werden. Wir drücken die Daumen! 

Len Kee Thang is a final year student who studies Forestey and
Environmental Science, in Yezin. He got excellent results again in his first semester exam in March as in the past years. He spent his summer vacation at his home in Kanpetlet, Chin State helping his parents with the plantation of white yum and learning his tribe's authorites and his clan's history. Sometimes, he reads books on the technology of planting Amorphophallus Campanulatus Blume. He wants to be a forester at the Ministry of Natural resources & Environmental Conservation when he finishes the studies. Great to hear how he spent his vacation very well. Enjoy the remaining days of your vacation, Kee Thang! ab

Mittwoch, 15. Mai 2019

Unser Dorf soll schöner werden

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Was wir in den Dörfern von Myanmar tun, ist über die Jahre weit mehr geworden als Schulen bauen oder Solarlampen verteilen. Man könnte es als ein „Village integrated Programm" bezeichnen, ein Dorfentwicklungsprogramm. Das gab es vor vielen Jahren auch mal in Deutschland: „Unser Dorf soll schöner werden", hieß es damals. Wenn man den Gedanken ein bisschen weiterspinnt, dann wird das „schöner werden" zur Grundlage für ein besseres Leben in den Dörfern. Schönes Leben auf dem Land ist notwendig, denn eine Gesellschaft braucht nicht nur Stadtleben. Das gilt für die Dörfer im bayerischen Wald genauso wie für die Dörfer im Delta. Wir unterstützen die Bemühungen der Dorfbewohner. Mit dem Bau einer Schule fängt es an. Welche weiteren Projekte dann dazukommen, das liegt an den Wünschen und Möglichkeiten der Dorfbewohner. Wir versuchen die Entwicklung in den Dörfern mit Rat und Tat zu begleiten. Hier ist eine kleine Übersicht zu unseren acht verschiedenen Bausteinen der Dorfentwicklung:

Schulgebäude groß und klein
Wir bauen unser Standard Schulgebäude mit fünf Klassenräumen, dazu ein Toilettenhäuschen mit sechs Toiletten und Handwashstation. Gesamtkosten fix und fertig 30.000 Euro. Min Min man wickelt diesen Schulbau für uns als Generalunternehmer ab. Sein Verdienst richtet sich nach dem Preis der Steine, dem Preis des Stahls und seinem Verhandlungsgeschick mit den Handwerkern. Naing gibt den vollen Betrag an den Unternehmer weiter und bekommt von uns 1.500 Dollar pro Schulgebäude, dieser Betrag wird aus dem Maintenance Fond* bezahlt. Es gibt ein kleines Gebäude, in der gleichen Konstruktion, aber nur mit zwei Räumen, ohne Toiletten für 10.000 Euro. Diese Gebäude haben wir früher als Kindergarten bezeichnet, durch die Neuorganisation des Schulsystems nennen wir es nun Preschool (zur Erklärung: der Besuch von einem Kindergarten ist freiwillig, der Besuch der Preschool ist verpflichtend)

Livesaver
An unseren Schulen bauen wir Toilettenanlagen mit Handwash Stations. Die sind natürlich besonders sinnvoll, wenn sie genutzt werden – aber warum sollen sich Kinder die Hände waschen, wenn die Erwachsenen das auch nicht tun. Schaubilder und Plakate sind hübsch anzusehen, bewirken aber leider nicht viel. Eine Toilettenfrau wäre die Lösung, die jeden Kind nach dem Toilettenbesuch ein Stück Seife und ein Handtuch reicht, bis die Kinder das gelernt haben. Das Problem: wir fanden keine Frau, die das machen wollte. Erst mit gutem Zureden vom Mönch und der Erklärung, dass dieser Job Leben rettet, waren wir erfolgreich. Kosten: 80 Euro pro Monat.

PAUL Wasserfilter und Trinkflaschen
An allen unseren Schulen steht in der Regel ein PAUL Wasserfilter. Wir haben das Wasser untersuchen lassen, auch nach jahrelangem Gebrauch ist die Qualität des gefilterten Wasser hervorragend. Das geht allerdings nur, wenn das Wasser direkt aus dem Wasserfilter gezapft und frisch getrunken wird. Um das sicherzustellen, wollen wir im Laufe dieses Jahres neue Zwischenspeicher testen und/oder Wasserflaschen an Schüler und Lehrer verteilen. 

Unsere Schule soll schöner werden
Was können wir dafür tun, dass unsere Schule noch schöner wird? Mit Sauberkeit fängt das ganze an, auf dem Schulhof und in den Klassenräumen. Man kann Bäume pflanzen und Blumenbeet anlegen. Wir unterstützen diese in sehr tive, in dem wir jedes Jahr einen Preis für „Die schönste Schule" ausloben. Das Preisgeld ist für Kinder und Lehrer bestimmt, für einen Ausflug oder eine besondere Anschaffung.

Plastik Recycling
Vor vier Jahren haben wir die Plastik Recycling Station P1 in Pakoku auf den Weg gebracht. Das Investment wurde von der Stiftung finanziert, auch die ersten zwei Jahre des laufenden Betriebs. Seit zwei Jahren läuft das Projekt als selbstständiges family Business. Der Plastikmüll wird von den Menschen in der Umgebung eingesammelt und gebracht, sie bekommen ein paar hundert Kyat für jeden Sack Plastikmüll, den sie abgeben. Am Ende des Recyclingsvorgangs gibt es Granulat, das verkauft wird. Aus dem Verkaufserlös werden die laufenden Kosten gedeckt. Seit Anfang des Jahres läuft das zweite Projekt, P2 am Ngapali Beach. In der zweiten Hälfte des Jahres soll P3 in Bagan starten.

Solarlampen, auch mit Mobilcharger
wir importieren Solarlampen aus China, das Stück für zehn Euro. Die Solarlampen mit Akku fürs Handy kosten 20 Euro pro Stück. Die Lampen werden über Min Min und Naing in den Dörfern verteilt. Die Dorfbewohner Spenden 5.000 Kyat für die Lampe und 10.000 Kyat für die Lampe mit Akku. Für die Verteilung bekommen Min Min/Naing von diesem Geld 1.000 Kyat für die Lampe bzw 1.500 Kyat für die Lampe mit Akku. 4.000 bzw 8.500 gehe in das entsprechende Maintanance Konto. 

WasserSolarlanlagen
Mit seiner Anregung „ Bringen Sie mir ein innovatives Wasserprojekt" hat Herr Kühne eine Idee auf den Weg gebracht, die wir seit zwei Jahren mit großem Erfolg für verfolgen: Solaranlagen aufstellen an vorhandenen Brunnen, die jetzt mit einem Dieselgenerator betrieben werden. Der Dieselgenerator bleibt redundant stehen, die Anlage wird Hybrid betrieben, die Solarfelder übernehmen zu mehr als 90% die Stromversorgung für die Elektropumpe. Gesamtkosten abhängig von der Brunnentiefe in der Regel 10.000 Euro plus Eigenanteil der Dorfbewohner 2.000 Euro.  Der Eigenanteil wird auf das Maintenance Konto eingezahlt. Ersparnis für die Dorfbewohner 2.000 bis 3.000 Dollar pro Jahr

Bäume pflanzen
In diesem Jahr verschenken wir Bäume als Zeichen einer langfristigen Verbindung. Das Angebot geht an alle Bewohner der 80 Dörfer, in denen wir Projekte haben. Angeboten werden fünf verschiedene Baumsorten, die regional abgestimmt sind. Ein Setzling kostet im Schnitt drei Euro. Min Min und Naing übernehmen die Verteilung, die Dorfbewohner dürfen sich ihren Wunschbaum aussuchen, sie pflanzen und pflegen den Baum in der Regel auf ihrem Grundstück.

Der Maintanance Fond
Grundlage unserer Arbeit ist die Einbeziehung der Menschen in die Projekte – oder besser gesagt: wir schauen und fragen, was die Menschen sich für ihr Leben wünschen. Wenn wir die Möglichkeit sehen, Ihnen bei der Erfüllung ihrer Wünsche zu helfen, dann tun wir das. Voraussetzung ist immer, dass die Dorfbewohner mit eigenen finanziellen Mitteln in Vorleistung gehen. Für 1.000 Kyat, die ein Dorfbewohner spendet (für eine Schule, einen Wasserfilter oder eine Solarlampe) geben wir 5.000 Kyat. Nach diesem Grundsatz entwickeln wir alle Projekte. Diese Gelder, die von den Dorfbewohnern gegeben werden, kommen auf ein „Maintanance Konto". Aus diesem Konto zahlen wir alle Reparaturen und Instandhaltungen unserer Projekte. Verfügungsberechtigt für das Bagan Konto sind Ursula/Tina und Min Min - für das Delta Konto sind es Naing mit Petra/Christian/jg

Sonntag, 12. Mai 2019

Dörfer im Delta


HahnAir 2 School 
Durch den langjährigen Einsatz der swimming doctors im Delta haben wir Kontakt zu vielen Dorfbewohnern bekommen. Hier und da haben sich freundschaftliche Verhältnisse gebildet, wir sind mit den Menschen ins Gespräch gekommen. Unser medical Team ist in die Schulen gegangen, um mit den Kindern über Hygiene zu sprechen und Zähneputzen zu üben. Dabei haben wir viel Mangel gesehen – nicht nur bei der Hygiene, sondern auch bei den Schulbauten. So ist die Idee entstanden, entlang der swimming doctors Route Schulen zu bauen. Die Idee schreitet gut voran: die Schule hier im Bild ist bereits unser achtes Schulprojekt im Delta. Rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres wird dieses Gebäude in den nächsten Tagen fertig. Bauzeit drei Monate, Baukosten 30.000 Euro. Im Herbst wird es eine schöne Einweihungsfeier geben/jg

Dörfer rund um Bagan


VOLKER Preschool
vor einem Jahr gab es eine Änderung im Schulsystem von Myanmar. Was früher freiwillig war, ist nun zur Pflicht geworden: der Besuch der Vorschule. Dadurch haben die Kinder ein Schuljahr mehr – und die Schulen brauchen einen Unterrichtsraum mehr. Wir helfen den Schulen, die dafür zusätzliche Räume brauchen, mit dem Bau eines kleinen Schulgebäudes. Von der Konstruktion ist das wie unser Schulgebäude, nur eben kleiner, mit zwei Klassenräumen. Natürlich kostet es auch weniger: 10.000 Euro, hier im Bild die Volker Preschool in der Nähe vom Bagaan. Mit etwas Glück ist das Projekt im Juni fertig, wenn die Schule nach den großen Ferien wieder beginnt. Für den Herbst ist dann die Einweihungsfeier geplant/jg

Sonntag, 5. Mai 2019

Saubere Sache


Heute ist der Tag der Händehygiene 
Das Datum 5.5. symbolisiert die zweimal fünf Finger des Menschen. Händehygiene ist ein wichtiger Schutz vor Infektionen. Regelmäßiges Händewaschen gilt als eine der entscheidenden Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionskrankheiten. Die Kinder hier auf dem Foto haben sich ihre Hände gewaschen. Nicht, weil es so üblich ist, sondern weil wir sie darum gebeten haben. Es ist gar nicht so leicht, Kinder dauerhaft zu motivieren, die Hände zu waschen - besonders nach dem Gang zur Toilette. An einigen Schulen rund um Bagan testen wir seit ein paar Monaten den Einsatz einer Toilettenfrau. Sie reicht den Kindern Handtuch und Seife und achtet darauf, das jedes Kind ordentlich die Hände wäscht. Nicht ganz unwichtig in einem Land, in dem viele Menschen ihren Reis mit den Händen essen/jg

Heute ist Welt Lachtag


Lachen wirkt positiv auf Psyche und Körper

Einfach nur komisch ist das Lachen nicht., sagen die Wissenschaftler. Sie wissen, dass Kinder oder besonders alberne erwachsene Exemplare sich so in einen sprichwörtlichen Lachkrampf hineinsteigern können, dass sie kaum mehr zu stoppen sind. Andere bekommen Atemnot oder Seitenstechen, wenn es besonders lustig zugeht. Aber keine Sorge, Totlachen kann man sich nicht, im Gegenteil: Es ist ein gutes Training für den Körper, denn während eines lauten Gelächters sind 200 Muskeln aktiv. Der Puls steigt, die Atmung beschleunigt sich und Blut staut sich im Gehirn, weil im Brustkorb ein Druck entsteht. Bei manchen Menschen ist das deutlich sichtbar: Biegen sie sich vor Lachen, bekommen sie dabei einen roten Kopf. Manchmal fängt alles, wie auf dem Foto zu sehen ist, mit einer roten Nase an. Die Kinder in „unserem" Kinderheim hatten viel zu Lachen, als Carla sie besucht hat/jg


Montag, 29. April 2019

Heute in der Süddeutschen Zeitung


Neue Schulen, in denen offenere Unterrichtsformen möglich sind.
In der Süddeutschen Zeitung von heute kann man viel über die neuen Lernformen an unseren Schulen erfahren – und die räumlichen Anpassungen, die dafür notwendig sind. Ganz anders in Myanmar. Wenn wir dort Schulgebäude bauen, folgen wir einem Bild, das bei uns vor vielen Jahren üblich war: ein Klassenraum, vorne die Tafel und in Reihen aufgestellte Schulbänke. Doch dieser Frontalunterricht war gestern. Die Zukunft gehört offenen Lernformen. Heute sind flexible Räume gefragt, in denen keiner mehr still sitzen muss. Schön für unsere Kinder in Deutschland. Bis solche Entwicklungen in Myanmar ankommen, wird noch viel Zeit vergehen. Jede Gesellschaft braucht Zeit, um sich zu entwickeln/jg