Gesellschaft

„Du bist das, was deine Gesellschaft ist.“
Lord Chesterfield, englischer Staatsmann und Schriftsteller
Die Tafeln
Während manche Menschen mit jedem Cent rechnen müssen, werden viele gute Lebensmittel weggeworfen. In fast tausend deutschen Städten sorgen 60.000 freiwillige Helfer für den Ausgleich: sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die beim Bäcker ...weiterlesen
Wir schieben Oma
Die Flüchtlinge aus Syrien haben viel deutsche Hilfsbereitschaft zu spüren bekommen, als sie hier ankamen. Jetzt geben diese Menschen etwas in unsere Gesellschaft zurück: sie gehen in Seniorenheime und leisten den alten Menschen Gesellschaft. ...weiterlesen
Klimaausgleich
Natürlich können auf Trump schimpfen, können bewusster leben, auf manche Autofahrt verzichten, vielleicht sogar auf manchen Flug. Aber wenn wir unser Leben nicht grundsätzlich verändern wollen, bleibt nur eine vernünftige Möglichkeit: ...weiterlesen
Aktuelles von den Tafeln, den Omas und zum Klima
Stiftunglife - Gesellschaft

Samstag, 25. Mai 2019

In Frieden leben


Dieses Wahlplakat gibt es nicht
Es ist ein Entwurf einer Werbeagentur, die das Thema Europa auf ihre Art umgesetzt hat. Die Friedenstaube passt gut zu dem Leben, das wir heute in Europa leben dürfen. Frieden und Wohlstand. Es gab hier auch schon andere Zeiten. Wir freuen uns über alle, die Morgen ihre Stimme für ein friedlich vereintes Europa abgeben/jg

Freitag, 24. Mai 2019




Heute ist Freitag
In 1.300 Städten werden Kinder und Jugendliche heute auf die Straße gehen. Sie sind weder an eine Partei noch eine Organisation gebunden. Die Klimastreik Bewegung hat ihre eigene Dynamik. Vorbild für diese Streiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die sechzehnjährige Schwedin bestreikt seit Monaten Freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihre Tausende Schüler angeschlossen. Sie streiken, damit die Politiker (und jeder von uns) mehr fürs Klima tun. Es lohnt sich, mal auf die Seite fridaysforfuture.de zu gehen, da sind ein paar ganz vernünftige Argumente zu lesen/jg

Mittwoch, 22. Mai 2019

Europawahl


Am Sonntag wird gewählt
in den letzten Wochen ist viel über Europa geredet worden. Jede Partei hat ihr eigenes Programm, jeder Kandidat hat seine eigenen Schwerpunkte. Frieden und Wohlstand für alle ist ein Traum, für den sich jedes Engagement lohnt. Morgen werden wieder viele junge Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gehen, damit wir mehr fürs Klima tun. Kann gut sein, dass sich eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel an der Klimafrage entscheidet/jg

Samstag, 18. Mai 2019



„Freue mich, dass du da bist“, begrüßt Ola Källenius seine Mitarbeiter und Gäste. Der neue Daimler Chef kommt aus Schweden. Dort begrüßt man alle und jeden, gleichgültig, ob es sich um seinen besten Freund oder um das Finanzamt handelt, mit „hej“. Wir nutzen mit dem DU die anglifizierte Variante. Diese Anrede vermittelt ein Stück Vertrautheit, man könnte es (lt. süddeutscher Zeitung) übersetzen in: „Wir wollen gut sein und wir wollen von allen Gutes denken.“ In diesem Sinne bitten wir es zu verstehen, wenn wir in der Stiftung als allgemeine Anrede das DU nutzen. Ausnahmen bestätigen die Regel 🙂 jg

Sonntag, 12. Mai 2019


An so einem Tag 
freue ich mich ganz besonders, dass wir wieder jemanden gefunden haben, der sich um eins von den Kindern kümmert, die wir in Yangon unterstützen. Das sind Kinder, die aus den Konfliktgebieten im Rakhine und Shan kommen. Mit drei Euro am Tag können wir Ihnen die zweitbeste Chance im Leben schenken/jg




Mittwoch, 8. Mai 2019

Danke Joe


Danke, Emirates Foundation
Zwei Jahre ist es her, dass Dr. Joe Draws, HNO Arzt und Freunde der Stiftung, zu einem Einsatz bei den Swimming Doctors flog. Der Flug nach Yangon war lang, da schaut Mann mal ins Bordprogramm. Gefunden hat Joe dort Informationen über die Emirates Foundation. Die Stiftung fördert Medical Teams, die in entlegenen Gebiete helfen. Joe hat sich hingesetzt, geschrieben und unser Projekt geschildert - und die Foundation hat JA gesagt.  Seit einem halben Jahr fliegen unsere Ärzte kostenlos zu den Swimming Doctors Einsätzen. Finanziert werden diese Tickets aus den Meilenspenden der Emirates Vielflieger. Schade, dass wir den Vielfliegern nicht direkt danken können, sie sollten wissen, wieviel Gutes diese Spenden bewirken....

Bleibt noch die Frage der Klimabilanz. Dafür haben wir die zweitbeste Lösung: 
seit letztem Jahr kompensieren wir jeden Flug von Team Mitgliedern nach Myanmar.

Dienstag, 30. April 2019

Tag der Arbeit


Arbeit kann schön sein, bringt Geld und Anerkennung. 
Aber was ist, wenn man nicht mehr arbeitet, wenn man nicht mehr muss oder nicht mehr darf? 

„Das kann zum Problem werden. Ich empfehle, lieber nicht an den alten Arbeitsplatz zurückzukehren", sagt Sven Kuntze. Er arbeitete drei Jahrzehnte für die ARD, war Korrespondent in Bonn, New York und in Berlin. Nach seinem letzten Arbeitstag hat er das ARD Gebäude nie wieder betreten.  Stattdessen hat Kuntze einen Bestseller über das Altern geschrieben: Altern wie ein Gentleman – Zwischen Müßiggang und Engagement. Sein wichtigster Rat: Mach dir keine Illusionen darüber, wie radikal sich alles ändert, wenn der Ruhestand beginnt. Es lohnt sich, dieses Kapitel des Lebens vorzubereiten. Wer keine Lust hat jeden Tag auf dem Golfplatz zu verbringen, kann dem Ratschlag von Albert Schweitzer folgen: „Nimm dir ein kleines Ehrenamt" hat er seinen Mitmenschen empfohlen. Dem guten Rat schließen wir uns an. Es muss ja nicht Lambarene sein - wir haben auch hier in Deutschland interessante Aufgaben für Menschen, die sich engagieren wollen/jg

Über den Umgang mit Menschen


So sieht die Software ein Gesicht
Mehr als die Hälfte aller deutschen Start ups verwendet künstliche Intelligenz für die Kundenbetreuung. Der Mensch wird zu einem Datensatz. Damit lassen sich Prozesse vereinfachen und Kosten senken. Was heute in online möglich ist, wird bald unseren Alltag bestimmen. Der Kassierer in der Bank wurde durch den Geldautomaten ersetzt. Die Fahrkarten für den Zug gibts im Internet. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis uns ein Automat das Essen serviert und der  Pflegeroboter „Gute Nacht" sagt....

Unsere Art, die Welt zu sehen, mag antiquiert erscheinen: handgeschriebene Postkarte, persönliche Gespräche, gemeinsame Reisen. Aber es gibt Dinge, die sich mit künstlicher Intelligenz (noch) nicht erzeugen lassen. Wir werden diese Dinge und ganz besonders den Umgang mit Menschen weiterhin persönlich pflegen. Man könnte es "Gesichtserkennung auf die alte Art" nennen: Menschen, Projekte und Ideen kennenlernen - bei einer Tasse Kaffee, bei einem guten Abendessen und einem Glas Wein/jg

Montag, 29. April 2019

Heute in der Süddeutschen Zeitung


Neue Schulen, in denen offenere Unterrichtsformen möglich sind.
In der Süddeutschen Zeitung von heute kann man viel über die neuen Lernformen an unseren Schulen erfahren – und die räumlichen Anpassungen, die dafür notwendig sind. Ganz anders in Myanmar. Wenn wir dort Schulgebäude bauen, folgen wir einem Bild, das bei uns vor vielen Jahren üblich war: ein Klassenraum, vorne die Tafel und in Reihen aufgestellte Schulbänke. Doch dieser Frontalunterricht war gestern. Die Zukunft gehört offenen Lernformen. Heute sind flexible Räume gefragt, in denen keiner mehr still sitzen muss. Schön für unsere Kinder in Deutschland. Bis solche Entwicklungen in Myanmar ankommen, wird noch viel Zeit vergehen. Jede Gesellschaft braucht Zeit, um sich zu entwickeln/jg

Montag, 22. April 2019


Ein Plakat für den Kirchentag
Vielleicht sollte man doch besser ein Fragezeichen hinter dieser Aussage setzen, denn aktuelle Umfragen zeigen, dass das Vertrauen in die Kirche deutlich gesunken ist. Genau gesagt ins letzte Drittel. Nur Politiker, Banken und Manager bekommen noch weniger Vertrauen von der deutschen Bevölkerung. Auch für NGOs aus sieht es nicht gut aus, sie landen auch im hinteren Drittel. Ein Grund mehr, unser gläsernes Konto sorgfältig zu pflegen, getreu der Devise „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser."

Eines ist sicher: 
das Vertrauen zu Ärzten und der Polizei, der Feuerwehr und den Universitäten, darin sind sich die unterschiedlichen Statistiken einig. Wir freuen uns über die vielen Ärzte, die unsere Arbeit unterstützen. Dieser Vertrauensbonus überträgt sich bestimmt auch auf unserer Arbeit/jg

Sonntag, 21. April 2019

Frohe Ostern


42% haben als Kind an den Osterhasen geglaubt
Hoffen wir, dass sich dieser Brauch noch lange hält und unsere Kinder und Enkel auch noch an den Osterhasen glauben. Es ist ein kleines Stück von der heilen Welt, die wir uns alle wünschen – und für die wir alle etwas tun können. Allen Freunden der Stiftung wünschen wir sonnigschön glückliche Ostertage/jg

Mittwoch, 17. April 2019



Ob es auch wirklich so viele getan haben?

Drei Tage noch, dann ist die Fastenzeit zu Ende. Sie sollte uns an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbrachte. Ob sich heute noch jemand daran erinnert? Fasten kann man auch, ohne tief verwurzelt in der Kirche zu sein. Sieben Wochen ohne Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten auszukommen tut dem Körper gut - und es rechnet sich: pro Tag habe ich damit bestimmt fünf Euro gespart. Weil Anna und Oksana mit mir fasten, summiert sich das bei uns auf 600 Euro. Die Idee liegt nah, dass wir diesen Betrag für einen guten Zweck spenden 🙂 Das Geld könnte ins Kinderheim oder ins Altenheim nach Yangon gehen. Auf jeden Fall soll es an Menschen gehen, denen es gut tut, wenn sie mal etwas mehr (Kalorien) bekommen/jg

Happy new Year



Happy together 
Man kann Vögel kaufen und die in die Freiheit entlassen, Wasserpistolen laden oder seine Freunde gleich eimerweise überschütten - jeder feiert das Wasserfest auf seine Art. Behörden und Banken sind geschlossen, die Zeitung stellt ihr Erscheinen für eine Woche ein. Ein ganzes Land ist seit vier Tagen im Ausnahmezustand. Mit dem Wasserfest werden alle Sorgen und Sünden des letzten Jahres abgewaschen. Mit Wasser und mit viel Alkohol. Heute beginnt das neue Jahr. Nach dem burmesischen Kalender wird es das Jahr 1380 sein. Wir wünschen viel Glück und Wohlergehen 🎉 Auf dem Foto sind Capt. Wilk, Naing und Luca zu sehen, die am Wochenende gemeinsam mit den Kindern im Heim gefeiert haben/jg

Donnerstag, 11. April 2019



Der Glaube an die Wahrhaftigkeit von Werbebotschaften ist angeknackst. 
Der strategisch angelegte Betrug großer Unternehmen hat die Glaubwürdigkeit unserer Gesellschaft erschüttert, weit über die Automobilindustrie hinaus. Nun sind kritische junge Menschen noch mehr auf der Suche nach Wahrheit. Der Einfluss dieser Digital Natives strahlt auch auf andere Käuferschichten ab. Der Zahnarztgattin aus der Werbung der achtziger Jahre kauft niemand mehr ihre Zahnpasta Empfehlung ab. 

Es gibt nicht nur Primark Kunden, es gibt auch junge Menschen, die Produktinformationen studieren, die Verpackungsmaterial hinterfragen und sich für die Ware und das Unternehmen interessieren, das dahinter steht. Der Markencoach Hermann Waller hat dem Thema unternehmerische Authenzität ein eigenes Buch gewidmet: „Meine Marke" Was Unternehmen authentisch, unverwechselbar und langfristig erfolgreich macht. Wer heute erfolgreich sein möchte, muss seine Kunden immer wieder für sich begeistern. Mit gut erzählten Geschichten, überzeugenden Botschaften und einer außergewöhnlichen Unternehmenskultur. 

Eine glaubwürdige Marke kann man nicht Top down leben, Markenbildung vollzieht sich heute durch die Menschen, die sich für eine Idee begeistern. Wir spüren das steigende Interesse für Ideen, die nicht mit Geld zu bezahlen sind - und die man selbst mitentwickeln kann. Ein großes Dankeschön an alle Freunde der Stiftung, die an diesem kontinuierlichen Verbesserungsprozess mitwirken - vor und hinter den Kulissen/jg

Mittwoch, 3. April 2019

Freude verschenken



Glückliches Feedback aus Mönchengladbach
Am 27. März durften wir eine Zirkusvorstellung mit 13 Kindern und 3 Erwachsenen in Mönchengladbach besuchen. Schon im Eingangsbereich waren die Kinder von der besonderen Atmosphäre begeistert. Ganz besonders toll war, dass sie in der bevorzugten ersten Reihe sitzen durften. So konnten die Kinder das bunte Zirkus Programm hautnah erleben. Einen besonders tiefen Eindruck hinterließen die Hologramme mit den Tierbildern, sowie die lustigen Auftritte der Clowns. Der Kinderschutzbund und die Kinder haben sich riesig über die Einladung gefreut. Der Zirkus von Kali hat einen tiefen Eindruck bei einem hinterlassen und für einen wunderbaren Nachmittag besorgt.

Aachen, Bonn und Hamburg sind die nächsten Städte, in denen der Zirkus Roncalli sein Zelt aufschlagen wird. Wir werden wieder arme Kinder und ihre Eltern zu einer Vorstellung einladen. Wer mehr zu diesem wunderbaren Projekt hören möchte, schickt einfach eine Mail an info@stiftunglife.de


Samstag, 30. März 2019

Eine Sonntagsgeschichte


70 Jahre alt und noch immer aktuell

Als der Löwe Alois, der Elefant Oskar und die Giraffe Leopold in der Zeitung lesen, dass die 86. internationale Konferenz der Menschen aufgelöst wurde, ohne dass die Regierungsvertreter eine Lösung für die von ihnen selbst verursachten Probleme wie Kriege, Hungersnöte und Umweltzerstörung gefunden hatten, beschließen die drei Tiere, dass es an der Zeit sei, selbst die Initiative zu ergreifen. Sie benachrichtigen alle Tiere rund um den Erdball, dass vier Wochen später eine Konferenz im Hochhaus der Tiere stattfinden wird. Delegierte der Tiere aus aller Welt und sogar die Tiere aus den Bilderbüchern reisen zu der Konferenz an. Zusätzlich wird ein Menschenkind von jedem Kontinent eingeladen, da die Tiere die Kinder für unschuldig an den Problemen der Menschheit halten und sie in ihre Pläne zur Verbesserung der Welt einbeziehen wollen. 

Zeitgleich findet eine weitere Konferenz der Menschen in Kapstadt statt. Die Tiere wollen eine Einigung aller Länder herbeiführen und greifen zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Zuerst organisieren sie einen Einfall der Nagetiere in das Konferenzgebäude der Menschen und vernichten so sämtliche Akten, die sie als hinderlich für eine Einigung ansehen. Sie verlangen von den Menschen eine sofortige friedliche Übereinkunft. Nachdem die Menschen Kopien aller Akten herbeigeschafft haben, ohne auf die Forderungen der Tiere einzugehen, fliegen Schwärme von Motten in den Konferenzsaal und fressen die Uniformen aller Teilnehmer auf, sodass diese nackt dastehen. Als auch dieses Problem von den Menschen überwunden werden kann, greifen die Tiere zu ihrer letzten Maßnahme und entführen die Kinder aus allen Familien der Welt. Sie bringen sie sicher in Verstecken unter, in denen sich Tiere um sie kümmern, während sie glücklich miteinander spielen. Die Erwachsenen jedoch merken dadurch, wie leer eine kinderlose Welt ist und erkennen die Notwendigkeit, um der Kinder willen eine bessere Zukunft zu schaffen. Alle Staatsoberhäupter unterzeichnen einen Vertrag, der festlegt, dass alle Grenzen aufgehoben, das Militär und alle Schuss- und Sprengwaffen abgeschafft werden und garantiert wird, dass alle künftigen Bestrebungen der Menschheit auf den Frieden und das Wohl der Kinder ausgerichtet sein sollen/Wikipedia


Dienstag, 26. März 2019

Halbzeit


Die Hälfte ist geschafft
40 Tage dauert die Fastenzeit, die ersten 20 Tage liegen hinter uns. Die Kirche hat das Monopol auf die Fastenzeit verloren, es gibt auch weltliche Anstrengungen: Anna verzichtet auf Fleisch und Süßigkeiten – Oksana auf Fleisch, Süßigkeiten und Alkohol. Ich habe mir den weitgehenden Verzicht auf Fleisch, Plastik und Konsum vorgenommen. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen. Nicht nur im Ergebnis, sondern auch in der Kommunikation: wir haben über gesellschaftliche Themen geredet, die sonst zu kurz kommen/jg

Sonntag, 17. März 2019

Schulschwänzerin



Noch hat sie gut lachen
Mal schauen, wie das morgen aussieht für Anna und ihre Mitschülerinnen, die am Freitag den Unterricht geschwänzt haben. Mit einem Verweis oder mit Strafarbeiten ist zu rechnen, aber das wussten die Jugendlichen vorher. Um so mehr Achtung verdient ihr Einsatz für ein besseres Klima. Gesellschaftliche Veränderungen sind immer erstritten worden, im Widerstand gegen geltende Regelungen. Schulen und Lehrer können diese Auseinandersetzung als Beitrag für eine gesellschaftliche Entwicklung sehen - oder sich fest an einen Lehrplan halten, der sich schwer tut mit solchen Veränderungen/jg

Samstag, 16. März 2019

Solibäume für die Kinder


Gute Idee auf betterplace
Betterplace ist eine Spendenplattform aus Berlin, die von einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft (was es nicht alles gibt) betrieben wird. Die Plattform kann von gemeinnützigen Hilfsprojekten zum Spenden sammeln genutzt werden. Wir haben das einmal probiert, waren damit aber nicht sehr erfolgreich. Deshalb bleiben wir lieber bei unserem direkten Weg: wir versprechen unseren Spendern, dass wir ihr Geld direkt und zu 100 % ins Ziel bringen. Die Idee von betterplace, Solibäume zu pflanzen für die Akteure von „Fridays for Future" finden wir gut. Deshalb bieten wir an, für Schulklassen und Schulen Bäume zu pflanzen - und Blumenwiesen anzulegen. Am liebsten gemeinsam mit den Jugendlichen. Frei nach dem Motto: Demonstrieren ist gut, konkretes Handeln noch besser/jg

Sonntag, 10. März 2019

Gestern Abend in München/2


Rettet das Klima
Die Creative Night in München ist ein Heimspiel für Jan. Dort hat er gestern Abend gezeigt, was wir fürs Klima tun: mit Solaranlagen ersetzen wir Dieselgeneratoren und in der Dry Zone Pflanzen wir Bäume. Jeder Euro, den wir hier einsammeln, geht zu 100 % nach Myanmar in unsere Projekte. Dieser direkte Weg unterscheidet uns von vielen anderen Umweltinitiativen. Jan hat für einen Klimabeitrag geworben, die jeder von uns leisten könnte – ganz besonders die, die viel fliegen. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn wir alle ein bisschen „grüner" werden. So, wie Udo Kronshage. Für ihn und sein mehrfach ausgezeichnetes Team von der osb Unternehmenberatung stellen wir seit Anfang des Jahres alle Flüge klimaneutral/jg

Samstag, 9. März 2019

Veranstaltungstipp



Die Netzwerknacht der Kreativwirtschaft mit Talks, Aktionen, Ausstellung, Flashmobs, Musik, Mode, Film und Party

Heute Abend auf der MUCBOOK Creative Night feiern und vernetzen sich die innovativen Köpfe Bayerns. In verschiedensten Formen und Formaten präsentieren die Akteure Spannendes, Innovatives, Visionäres und bringen Menschen aus den Bereichen Film, Design, Architektur, Mode und Medien zusammen. Ein unkonventionelles Event, das inspiriert. Ab 19 Uhr an der HFF München, der Hochschule für Fernsehen und Film. Mit dabei als Referenten: Simon Weinisch, der unser Bienenprojekt vorstellt - und Jan Brecke mit der Idee „Miles for Future"


Freitag, 8. März 2019

Wir schieben Oma


Frau Ali macht den Führerschein
Vor drei Jahren ist Frau Ali aus Syrien nach Deutschland gekommen. Genau gesagt nach Celle. Wir haben uns kennen gelernt, als ich in einem Deutschkurs für unser Projekt geworben habe. Seitdem geht Frau Ali jede Woche zweimal ins Altenheim, um sich dort um Menschen zu kümmern, die sich über ein bisschen Abwechslung freuen. Der gemeinsame Spaziergang im Französischen Garten gehört zu den größten Freuden der alten Menschen. Weil Frau Ali etwas für unsere Gesellschaft tut, tun wir etwas für sie. Wir unterstützen Frau Ali finanziell, damit sie ihren Führerschein machen kann/jg

Donnerstag, 7. März 2019

Internationaler Tag der Frauen


If you don't fit in with the crowd, perhaps it is because you were meant to lead it. Marilyn Monroe
Heute haben in in Weißrussland alle Frauen Blumen bekommen. Muttertag in Deutschland ist ein Klacks dagegen. Interessant ist es, wenn man die Frauen in ein Gespräch über „Ihren" Tag verwickelt. Die Vorstellungen, was von so einem Tag erwartet wird – außer dem obligatorischen Blumenstrauß – gehen weit auseinander. Das hat etwas mit Alter und Bildung zu tun, wie in anderen Ländern auch. Ein guter Grund mehr, dass wir als Stiftung in Bildung investieren. Rund die Hälfte aller von uns geförderten Studenten in Myanmar sind weiblich. Wenn die These stimmt, dass die Zukunft weiblich ist, sind wir auch in der Stiftung gut aufgestellt: mehr als die Hälfte von unserem 32köpfigen Team ist weiblich. Das sind doch gute Voraussetzungen für den Internationalen Tag der Frau/jg

Dienstag, 5. März 2019



Seit zweitausend Jahren wird bei uns gefastet. Lange Zeit galten diese Wochen als öffentliche Bußezeit und als Vorbereitung auf die Taufe, die früher nur in der Osternacht gespendet wurde. In unserer Überflussgesellschaft hat das Fasten nicht mehr viel mit Religion zu tun. Manche Menschen fasten, um schlanker und schöner zu werden, andere wollen ihre Willensstärke prüfen. So oder so haben wir in den nächsten Wochen (genau gesagt bis zum 18. April) die Gelegenheit zu zeigen, auf was wir verzichten können und wollen/jg 

Freitag, 1. März 2019

Pflanzen, pflanzen, pflanzen, pflanzen....

Der Plan, den Planeten zu retten, ist da.
Wir brauchen weniger CO2 in der Atmosphäre und mehr Bäume, um CO2 aus der Luft herauszunehmen. Privates Handeln und Initiativen sind ebenso wichtig wie politische Entscheidungen, wissenschaftliche und technologische Forschung und Investitionen der Industrie. Wir sind schon auf gutem Weg, aber wir stehen erst am Anfang. Immer noch wird der größte Teil unserer Energie mit Öl, Gas und Kohle erzeugt. Die Welt war früher mit doppelt so viel Bäumen bedeckt, bevor der Mensch mit der Eroberung des Planeten begann. Deshalb ist Bäume pflanzen ein sichtbarer Schritte in eine bessere Zukunft. Menschen brauchen Grün, besonders wenn sie in großen Städten leben. Es gibt viele Initiativen: „Plant for the planet" und Ecosia gehören dazu. Wir auch, wir pflanzen Bäume in Deutschland und in Myanmar. Das zeigt schon der Titel von unserem Jahrbuch, das gerade gedruckt wird. Wer nicht so lange warten möchte, kann bei René auf der Seite https://kroegerconcept.de/buch/#wrapper-wir563148b0eff06 schon mal reinschauen/jg

Mittwoch, 27. Februar 2019

Über den Tellerrand


Noch 100 Tage bis zur Europawahl 
Das Volksbegehren für die Bienen hat viel Begeisterung und ein großes Medienecho ausgelöst - weit über die Grenzen von Bayern hinaus. Für die Europawahl hingegen ist wenig Begeisterung zu spüren. Es fehlt die Freude, sich für das Thema Europa zu engagieren – obwohl wir alle wissen, wie wichtig der Ausgang dieser Wahlen für uns ist. Wenn wir die richtige Idee hätten, dann würden wir - neben Myanmar und Deutschland – uns gerne auch für ein europäisches Projekt engagieren. Gute Ideen sind willkommen/jg

Dienstag, 26. Februar 2019

Kinder zu Roncalli




Gute Nachricht aus Köln
Vom Cirkus Roncalli bekamen wir gerade folgende Mail: „Wir freuen uns sehr, dass Sie wieder eine Zusammenarbeit in Betracht ziehen. Gerne wollen wir die im vergangenen Jahr erprobte Zusammenarbeit fortsetzen." 
Das freut uns alle sehr. Christian wird sich von Hamburg aus wieder um die Kinder kümmern, die sich so einen Cirkusbesuch nicht leisten können. Mindestens 100 Kinder bringen wir in jeder Stadt in eine Vorstellung, manchmal auch in zwei Vorstellungen. Am besten funktioniert das in Zusammenarbeit mit den Tafeln, wir sind auch für Kontakte der Lions und Rotarier offen. Schön, dass wir dieses Projekt im 10. Jahr weiterführen können. Vielen Dank an Bernhard Paul und sein Team für die ermäßigten Karten. Hier sind schon mal die Tourneedaten für dieses Jahr:

Mönchengladbach 14. März bis 07. April
Aachen 12. April bis 05. Mai
Bonn 10. Mai bis 01. Juni
Hamburg 07. Juni bis 07. Juli
Lübeck 01. August bis 25. August
Hannover 30. August bis 06. Oktober
München 17. Oktober bis 17. November
Bremen 23. November bis 15. Dezember

Dienstag, 5. Februar 2019

Zwischen den Zeiten

In der neuen Ausgabe Lions Zeitschrift zu lesen
Ein (nicht mehr ganz aktueller) Bericht von der Übergabe des Kühltransporters. Es war ein schöner Moment, die Mitarbeiter der Münchner Tafel haben sich gefreut, die Lions haben sich gefreut – doch  bei aller Freude lag ein bisschen Wehmut in der Luft. Alle wussten, das „die 421" eins der letzten Fahrzeuge ist, dass wir für die Tafeln (mit)finanzieren. Projekte die gut laufen, beendet man nicht leichten Herzens. Wir sahen keine andere Wahl, nachdem die Firma Ford nicht bereit war, uns die echten Schadstoffwerte der Fahrzeuge zu benennen. Fast zwei Jahre nach dieser Entscheidung ist die Zukunft der Dieselfahrzeuge weiterhin ungewiss – während vergleichbare Transporter mit Elektroantrieb noch nicht marktreif sind. Wir bleiben an dem Thema dran, führen weitere Verhandlungen mit Streetscooter und werden wieder berichten.....jg


Montag, 4. Februar 2019

Blick zurück



100 Verbeugungen für eine lange Liste
Auf der Suche nach ein paar Kontaktdaten bekam ich diese lange Liste in die Hand. Sorgfältig sind da alle burmesischen Studenten aufgeführt, die in den letzten elf Jahren von uns gefördert wurden. Mit Kay Thwe fing unser Förderprogramm im Jahr 2008 an. Das talentiertes Mädchen hatte ein erstklassiges Abitur geschrieben, aber die Eltern konnten ihr kein Studium finanzieren. Min Min hat mir das Mädchen vorgestellt und geholfen, die Idee auf den Weg zu bringen. Im Jahr 2011 waren es schon 30 Studenten, als Khin das Projekt übernahm. Gemeinsam haben wir die Idee konsequent weiterentwickelt. Zwei Jahre später kamen die ersten deutschen Mentoren dazu, die von Britta und Dorothea betreut werden. 

Auch Projekte, die gut laufen, lassen sich verbessern. Meet&Greet heißt das Projekt, mit dem wir seit zwei Jahren jungen Menschen aus Deutschland die Begegnung mit unserem burmesischen Studenten ermöglichen - ein Gewinn für beide Seiten. Seit einem Jahr bauen wir ein Alumni Programm auf. Im nächsten Monat bieten wir unsere ersten Fortbildungskurse für Alumni in Yangon und Mandalay an. Den jungen Menschen Chancen eröffnen ist eine Freude, die auf uns zurück strahlt. Spätestens, wenn man sich die lange Liste derjenigen anschaut, die es geschafft haben: mehr als 90% unserer Studenten haben ihr Studium abgeschlossen und einen gut bezahlten Job gefunden. Meine große Verbeugung gilt unserem deutsch/burmesischem Team und allen Mentoren, die sich als Chancengeber einbringen/jg

Sonntag, 3. Februar 2019

Lesetipp

Der Mann hat was zu sagen:
Thilo Bode hat Soziologie und Volkswirtschaft studiert, als Entwicklungshelfer und Manager gearbeitet - und als Geschäftsführer von Greenpeace. In seine Zeit dort fallen einige der spektakulärsten Aktionen von Greenpeace, wie die gegen die Versenkung der Ölplattform Brent Spar. 2002 gründete Thilo Bode Footwatch, einen gemeinnützigen Verein, der für bessere Lebensmittel und Verbraucherrechte kämpft. Das lesenswerte Interview steht auf Seite 52 in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung/jg

Noch ein Lesetipp

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine lebenswertere Zukunft definiert. Die meisten Ziele sind noch lange nicht erreicht – weder in der großen weiten Welt, noch in der Stadt in der wir leben. Am Beispiel der Stadt München kann man in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung sehen, was wichtig ist – und ganz besonders, was jeder selbst für sein Umfeld tun kann/jg

Dienstag, 29. Januar 2019

Veranstaltungstipp


Von brand eins wird am 23. Mai ein Konferenztag in Hamburg angeboten: für realistische Träumer, konstruktive Aktivisten, erfahrene Problemlöser, ungeduldige Weltverbesserer, überzeugte Zweifler und alle, die Mehr wollen. Wer begleitet mich bei diesem Blick in die Zukunft? jg

Sonntag, 27. Januar 2019

Danke


Ein großes Dankeschön an die 30 Menschen, die sich im Stiftunglife Team engagieren. Ganz konkret heißt das: jeder übernimmt eine Aufgabe, ein Projekt der Stiftung. Wir begrüßen neu im Team: Anne, hilft bei den Zahlen - Vici, macht die Stiftung bei Instagram sichtbar - Sybill, sie wird sich um unsere Bienen und Bäume kümmern. Herzlich Willkommen, damit sind wir nun 33 im Team/jg

Freitag, 25. Januar 2019

Es geht um ihre Zukunft

Der Klimawandel war schon oft das Thema auf Seite drei

Aber noch nie aus der Sicht streikender Schüler. Ihr Vorbild ist Greta Thunberg. Die Neuntklässlerin aus Schweden geht seit etwa einem halben Jahr jeden Freitag nicht zum Unterricht, sondern demonstriert stattdessen für Klimaschutz. Auch die Schüler, die gestern in Berlin fürs Klima demonstrierten, verpassten die Schule. Sie nahmen für die politische Aktion stundenlange Fahrten auf sich. Sie machen Überstunden fürs Klima, sie halten Schilder hoch, auf denen sie in drei Sprachen zum Klimaschutz aufrufen. Die Lehrer reagieren unsicher. Das bayerische Kultusministerium hat den Schulleitern freigestellt, ob sie freigeben oder Verweise erteilen. Ob das ausreicht, um Zukunft zu gestalten, darf bezweifelt werden/jg

Dienstag, 22. Januar 2019

Hör auf Dein Herz


Willst du eine Stunde glücklich sein, mache ein Nickerchen.

Willst du einen Monat glücklich sein, heirate.

Willst du ein Jahr glücklich sein, erbe ein Vermögen.

Willst du dein ganzes Leben glücklich sein, hilf anderen.

Asiatisches Sprichwort






Montag, 21. Januar 2019

Heute ist Welt Kuscheltag


Warum Kuscheln für Kinder so wichtig ist
In Familien sollte mehr gekuschelt werden, weil es gut ist für Körper und Seele. Das weiß jeder von uns, der eine Familie hat. Aber was tun, wenn es keine Familie gibt?  Tilman war für einige Monate in dem Kinderheim, das wir in Yangon unterstützen. Das ist schon zwei Jahre her. Als ich ihn vor Kurzem gefragt habe, was ihm am stärksten in Erinnerung geblieben ist, erzählte er von den Momenten am Abend, in denen er mit den Kleinen vor dem Schlafengehen ein bisschen gekuschelt hat/jg

Mittwoch, 16. Januar 2019

Begegnungen


Paul ist mit unserem Studentenprogramm Meet & Greet in Myanmar unterwegs. 
Er berichtet von der Zeit in Magway letzte Woche. Er und sein Freund Luca haben Spaß an der typisch burmesischen Sportart Chimlone gefunden bei der mit einer Art luftigen Fußball gespielt wird. Mit Min Thu, einem unserer Studenten hatten sie dabei einen guten Lehrer.  Nach dem Spiel, beim Sonnenuntergang, wurde dann im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt gesprochen und den Jungs ein Einblick in den Buddhismus durch die Studenten gewährt/ab


Samstag, 12. Januar 2019

Hands on



„Der Worte sind genug gewechselt, ich will auch endlich Taten sehen!"
Goethe hat die Sache kurz und bündig auf den Punkt gebracht: irgendwann sind genügend wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht, gute Ratschläge erteilt, Hinweisplakate gedruckt - irgendwann muss man die Sache in die Hand nehmen. Das gilt für's Bienensterben genauso wie für den Müll im Meer oder auf der Straße. Das junge Mädchen (gesehen heute beim Morgenspaziergang in Yangon) hat die Sache schon mal selbst in die Hand genommen. 

Wer selbst etwas tun möchte, um unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen, kann sich in unseren Projekten engagieren. Mit Rat und Tat - wobei das Gewicht bei uns auf der Tat liegt. Wer Lust hast, eine konkrete Aufgabe in unserem Team zu übernehmen, ist herzlich willkommen. Aktuell suchen wir jemanden, der bei uns die Organisation für das Projekt „Deutschland blüht auf" übernimmt/jg

Sonntag, 6. Januar 2019

0 Verwaltungskosten


0 Verwaltungskosten liest sich prima - stimmt aber nicht
Natürlich haben wir auch Verwaltungskosten, im vergangenen Jahr waren das rund 7 Prozent. Der Unterschied zu vielen anderen Organisationen ist ganz einfach: bei uns trägt jeder im deutschen Team seine Kosten für Telefon, Reisen und Hotels selber. Kann sein, dass wir deshalb günstiger sind mit unserem Verwaltungskosten, als viele andere Organisationen: mit dem eigenen Geld geht gehen die meisten Menschen sparsamer um/jg

Montag, 24. Dezember 2018

Gutes Geben


She asked him, 'How much are you selling the eggs for?'
The old seller replied, '$.25 an egg, Madam.'
She said to him, 'I will take 6 eggs for $1.25 or I will leave.'
The old seller replied, 'Come take them at the price you want. Maybe, this is a good beginning because I have not been able to sell even a single egg today.'

She took the eggs and walked away feeling she has won. She got into her fancy car and went to a posh restaurant with her friend. There, she and her friend, ordered whatever they liked. They ate a little and left a lot of what they ordered. Then she went to pay the bill. The bill costed her $45.00 She gave $50.00 and asked the owner of the restaurant to keep the change.

This incident might have seemed quite normal to the owner but, very painful to the poor egg seller.

The point is,
Why do we always show we have the power when we buy from the needy ones? And why do we get generous to those who do not even need our generosity?

I once read somewhere:

'My father used to buy simple goods from poor people at high prices, even though he did not need them. Sometimes he even used to pay extra for them. I got concerned by this act and asked him why does he do so? Then my father replied, "It is a charity wrapped with dignity, my child"



Dienstag, 18. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 19. Türchen


Alleinsein im Alter ist ungesund
Die Plakataktion der DAK ist nett. Ob sie etwas bewirkt?
Dabei wäre es so einfach, man muss nur mal das Telefon die Hand nehmen, oder sich eine Stunde Zeit nehmen, um Oma zu besuchen. Wenn die eigene Oma zu weit entfernt wohnt, gibt es genügend ältere Damen im Heim um die Ecke, die sich um über einen Besuch freuen. Nicht nur zur Weihnachtszeit...

Ahmad und seine syrischen Freunde kümmern sich schon seit zwei Jahren um die Omas in Bad Salzschlirf. Zu fünft gehen sie jede Woche ein- oder zweimal ins Heim, um den alten Damen Gesellschaft zu leisten - und wenn das Wetter schön ist, geht es raus in den Park. Wer Lust hat kann heute unsere Initiative „Wir schieben Oma" unterstützen - oder seine Oma drücken 🙂

Dienstag, 4. Dezember 2018

Das fünfte Türchen


Seit 25 Jahren unterstützen wir die Arbeit der Tafeln in Deutschland. Unsere große Hochachtung gilt den 60.000 Menschen, die sich in ihrer Freizeit für die Idee der Tafel engagieren (hier im Bild Mitarbeiter der Berliner Tafel) Heute am Tag des Ehrenamtes können Sie etwas für die Helfer zu tun: spenden Sie eine Kaffeestunde oder einen Neujahrsempfang für die Tafelhelfer in Ihrer Stadt. Wir kümmern uns gerne um die Umsetzung/jg

Sonntag, 2. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das dritte Türchen


„Guter Rat ist teuer"  sagt der Volksmund
Was für ein Glück, dass wir Freunde der Stiftung haben, die viel wissen. Es muss ja nicht immer gleich der Rat der Weisen sein (wie hier auf dem Foto) Manchmal geht es um eine Steuerfrage - um IT Support - um Fragen zur Digitalisierung - den Druck von Briefpapier - oder die Berechnung der Klimabelastung. Jeder gibt, was er kann: Schenken Sie uns ihr Wissen und ihren guten Rat und werden sie damit ein Teil von „unserer Stiftung"

Freitag, 30. November 2018

Global warming




Erst schmilzt das Eis, dann schmilzt der Mensch. Wir müssen etwas tun, jetzt umsteigen: Bahn fahren statt fliegen, die Brötchen zu Fuß holen und mehr Fahrrad fahren. Ob das reicht, darf bezweifelt werden. Wir müssten der Natur helfen. Es wäre ein guter Anfang, wenn wir alle weniger Benzin verbrauchen und mehr Bäume pflanzen. Entsprechende Projekte und den Willen zur Veränderung haben wir, lasst uns gemeinsam etwas Konkretes tun/jg

Der verkehrte Adventskalender


Morgen ist es soweit: in einer Wiener Kirchengemeinde gibt es wieder einen "verkehrten Adventskalender".  Da wird nichts verschenkt, sondern jeden Tag etwas Gutes reingetan. Als ein Gemeindemitglied vor ein paar Jahren die Idee hatte, waren alle sofort begeistert. Man hat gleich einen alten Kasten aufgetrieben, den man mit 24 Kästchen und 24 Anliegen versehen hat. Grundidee des "verkehrten Adventskalenders" war es, die aktuellen Nöte armer Gemeindemitglieder zu lindern: durch warme Bekleidung, haltbare Lebensmittel, Fahrscheine und vieles mehr. Einzelpersonen wurden auch mal mit einer Mietunterstützung oder der Suche nach einem Heizstrahler unterstützt. Die Spenden können direkt in das passende Kästchen gelegt werden, die Spender wissen, wohin ihre Spende geht. Die Idee hat uns so gut gefallen, dass wir ab morgen auch einen "verkehrten Adventskalender" haben:  dafür haben wir 24 wichtige Wünsche gesammelt und aufgeschrieben. Unser Kasten ist digital, morgen früh um 7 Uhr gehts los, hier auf dieser Seite/jg

Mittwoch, 28. November 2018

Eine kleine Ausstellung in Celle

image1.jpeg

In der Weihnachtzeit wird viel gespendet, oft für Menschen und Projekte, die weit entfernt sind. Wie kommt das Geld dahin und wer kümmert sich darum?

Warum reisen Celler Ärzte zu den Swimming Doctors nach Myanmar? 

Warum bauen Celler Geschäftsleute ein Wohnhaus in der Kanzleistrasse und eine Schule in Myanmar? 

Bekommt die Celler Tafel ein Elektro Kühlfahrzeug?  

Einige dieser Fragen beantworten die Bilder einer Ausstellung im Kanzleicafe. Die Ausstellung wird am Sonntagnachmittag um 16 Uhr mit einem Adventskaffee eröffnet. Interessierte Gäste sind willkommen/jg

Wenn es nur das Kopftuch wäre...


"Warum ist es normal in Deutschland, so viele Dönerbuden zu haben, aber ein kleines Minarett wird zum Problem?" Amra 

Unter dem Titel „Was guckst du?" berichteten letzte Woche fünf junge Frau über ihren Alltag in München. Dabei ging es kreuz und quer durch Befindlichkeitswelten, vor allem aber um diskriminierende Erlebnisse im Alltag einer Muslimin. Mit dem augenscheinlichen Anderssein geht jede der Frauen auf ihre eigene Weise um. Starke, gebildete Frauen haben Strategien entwickelt, ihren Glauben offen zu leben. Viele müssen sich ständig rechtfertigen für ihre Religionszugehörigkeit. Wir brauchen mehr Toleranz. Heute eröffnet Minister Seehofer die Islam Konferenz in Berlin. In einem Gastbeitrag schrieb er dazu gestern in der FAZ„Als Heimatsminister werde ich die deutschen Muslime in ihrer Vielfältigkeit mit den Instrumenten meines Ministeriums dabei unterstützen, ihre deutsche und muslimische Identität zu stärken und die Identifikation mit ihrer deutschen Heimat zu fördern."

Sonntag, 25. November 2018

Randnotiz/1


Bad news are good news
Die Nachricht „Nur eins von hundert Kindern spricht Zuhause Deutsch" schaffte es letzte Woche bei der Bild Zeitung auf die Titelseite. Gute Nachrichten hingegen muss man suchen - hier links als Randnotiz im Hamburger Abendblatt: Die Zahl der Migranten, die eine feste Arbeit haben, die Steuern zahlen und Sozialabgaben, hat sich in den letzten zwei Jahren in Schleswig-Holstein mehr als verdoppelt. Warum steht das nicht mal auf der Titelseite? jg

Samstag, 24. November 2018

Konzerttipp


Erleben Sie ein Konzert mit Musik, die in Deutsch, Burmesisch und Englisch gesungen wird! Mit Vögeln als Haustieren in Käfigen, frei durch die Natur fliegend, Nachrichten übermittelnd und mit Menschen, die Vögel lieben und sich so wie diese durch die Welt umherdrehen. Komponisten verschiedener Epochen wurden durch diese Symbole fasziniert. Am 29. November im Goethe Institut Yangon. Wer am kommenden Donnerstag nicht gerade in Yangon sein sollte, dem sei dieser Platz auch an jedem anderen Tag für einen Besuch empfohlen/jg

Freitag, 23. November 2018

Giving Friday


Wie man dem „Black Friday" einen Sinn gibt
Spätestens heute beginnt die Weihnachtszeit im Handel. Mit Rabatten und Aktionen werden Umsätze generiert, mit dem Fest der Nächstenliebe hat das nur noch wenig zu tun. Es gibt eine schöne Ausnahme: die Drogeriekette dm spendet heute fünf Prozent des Tagesumsatzes an verschiedene Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Jeder einzelne dm-Markt hat entschieden, welche gemeinnützige regionale Initiative er unterstützen möchte. Viele Industriemarken unterstützen die Idee des „giving Friday". Sie spenden ebenfalls fünf Prozent ihrer Tagesumsätze bei dm. So einem guten Beispiel darf man gerne folgen, das funktioniert in jeder Firma, in jedem Hotel, in jedem Restaurant 👍 

Mittwoch, 21. November 2018

Willst Du mich heiraten?



Noch immer warten einige Frauen darauf, dass er vor ihr auf die Knie fällt. Die Erklärung dafür liegt in der Geschichte des Antrags. Lange Zeit war es auch bei uns die Familie des Mannes, die die Frage stellte (nicht der Braut, sondern ihrem Vater) Geheiratet wurde dann aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen. Erst im 18. und 19. Jahrhundert kritisierten Künstler der europäischen Romantik die Vernunftehe und forderten die Liebesheirat. 

In Myanmar wandelt sich gerade vieles, aber mit einem Blick "hinter die Kulissen" ist zu sehen, das Äußerlichkeiten sich leichter ändern lassen, als gewachsene Traditionen. Hier reden die Eltern bei der Eheschließung noch immer ein ganz gewichtiges Wort mit. Erst mit ihrer Zustimmung werden die Nachbarn informiert. Dann gibt es eine große Feier und das war's! Die Scheidung ist (meist) genau so leicht vollzogen, allerdings ohne Feier/jg