Gesellschaft

„Du bist das, was deine Gesellschaft ist.“
Lord Chesterfield, englischer Staatsmann und Schriftsteller
Die Tafeln
Während manche Menschen mit jedem Cent rechnen müssen, werden viele gute Lebensmittel weggeworfen. In fast tausend deutschen Städten sorgen 60.000 freiwillige Helfer für den Ausgleich:
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Wir schieben Oma
Die Flüchtlinge aus Syrien haben viel deutsche Hilfsbereitschaft zu spüren bekommen, als sie hier ankamen. Jetzt geben diese Menschen etwas in unsere Gesellschaft zurück: sie gehen in
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Klimaausgleich
Natürlich können auf Trump schimpfen, können bewusster leben, auf manche Autofahrt verzichten, vielleicht sogar auf manchen Flug. Aber wenn wir unser Leben nicht grundsätzlich
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Aktuelles von den Tafeln, den Omas und zum Klima
Stiftunglife - Gesellschaft

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Mädchen lieben Pink


Vielleicht hat sich der eine oder andere über pink angestrahlte Gebäude gewundert. Gestern war Welt Mädchentag und Mädchen lieben pink. Rund 2,3 Milliarden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben derzeit auf der Erde, etwa die Hälfte von ihnen sind Mädchen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines heute geborenen Mädchens liegt weltweit gesehen bei 74 Jahren - die Lebenserwartung eines heute in Deutschland geborenen Mädchens ist durchschnittlich 83 Jahre. Bei allen Projekten der Stiftung - besonders in Myanmar bei der Bezahlung unserer Mitarbeiter und der Studentenförderung) achten wir darauf, dass Mädchen im gleichen Mass bezahlt und gefördert werden, wie Jungen/jg 

Pressespiegel


Heute Morgen in Celle: der Blick in die (gedruckte) Tageszeitung zeigt, dass wir uns mit drei gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigen: Bienen, Diesel und Pflege. Als kleine Stiftung können wir die großen Probleme nicht lösen – aber wir können Ideen und Initiativen unterstützen, die sich in unserem Land für bessere Lebensbedingungen und menschliches Miteinander einsetzen/jg

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ein guter Grund zum Feiern

Es war eine gute Idee, die heute vor 29 Jahren zu Papier gebracht und beim Notar in Hannover unterschrieben wurde. Damals war es die gemeinsame Sache von Christiane, Sven und Jürgen – seit einigen Jahren wird die Stiftunglife von Freunden und einem engagierten Team getragen. Christiane und Sven sind dabei geblieben. Lasst uns höchst zuversichtlich auf die nächsten 29 Jahre trinken 😊

Der darf fahren


Während immer mehr Gerichte Fahrverbote anordnen, entwickelt sich eine saubere Lösung ganz vielversprechend: mehr als 8.000 Streetscooter sind bei der Post bereits im Einsatz. Gestern konnte ich das reine Elektrofahrzeug in Essen probefahren. Ein funktionelles Auto, dass für den Stadtverkehr entwickelt wurde. Der Laderaum ist mit 8 m³ überraschend groß. Ein Fahrzeug mit Kühlausbau werden wir noch in diesem Monat bei drei Tafeln im täglichen Einsatz testen. Die Erwartungen sind hoch, die Voraussetzungen sind gut. Es könnte gut sein, dass wir mit diesem Fahrzeug unsere langjährige Unterstützung für die Tafeln fortsetzen/jg

Montag, 8. Oktober 2018

Was macht eigentlich Christian?


Der sympathische junge Mann ist aus Amsterdam nach München gekommen, um den Avatar AV1 vorzustellen. Gestern Abend in kleiner Runde bei Jan - heute Mittag  im Ministerium. Mal schauen, ob wir uns mit dem digitalen Stellvertreter anfreunden können. Es wäre ein wunderbarer Weg, um langzeitkranke Kinder am Unterricht teilhaben zu lassen - wenn da nicht so viele datenschutzrechtlichen Bedenken wären...jg

Sonntag, 7. Oktober 2018

Erntedank



Wer heute in der Kirche war hat vielleicht mitbekommen, dass Erntedank gefeiert wird - aber irgendwie scheinen beide nicht mehr in unsere Zeit zu passen: der Sonntagsbesuch in der Kirche eben so wenig wie das Erntedankfest. Meist merkt man ja erst, welcher Wert in diesen Dingen steckt, wenn es sie nicht mehr gibt. Immerhin, ein kleiner Trost: in mancher Kirche dürfen die Tafeln nach dem Gottesdienst die Dekoration abräumen/jg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Tag des Lächelns


Normalerweise verschenken wir nichts. Nur wenn Menschen gar nichts haben, machen wir mal eine Ausnahme. Die beiden jungen Mönche besitzen nicht viel mehr als ihre Gewänder und ein paar Flipflops - und so freuen sie sich natürlich über die zwei Solarlampen, die wir ihnen geschenkt haben. Die Freude der jungen Mönche  passt gut in den Tag heute, dem „Tag des Lächelns". Die Idee, so einen Tag zu feiern hatte Harvey Ball, Werbegrafiker aus Worcester, Massachusetts. Er gilt als Erfinder der "Smileys" 

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Aus unserer Sicht

Jeder hat seinen persönlichen Blick auf den Tag der Deutschen Einheit. Der schönste Blick geht auf die Familien, die wieder zusammen gefunden haben. Für uns waren die 90er Jahre eine gute Gelegenheit den anderen Teil Deutschlands kennen zu lernen, Dort gründeten sind viele Tafeln Initiativen, eins der ersten bundesweiten Tafeltreffen fand in Jena statt. Aber die Tafeln in Altenburg, Chemnitz, Görlitz und Eberswalde hatten es schwer. Es gab viele Bedürftige, Menschen die arbeitslos geworden waren – aber wenig Unterstützung. Vielen den 422 Kühltransportern, die wir für die Tafeln mitfinanziert haben, sind weit mehr als 300 Fahrzeuge in die alten Bundesländer gegangen. In Celle, Lüneburg, Münster und Rosenheim gab es (von den Lions) immer mehr Unterstützung für die Tafeln und ihre Helfer/jg

Sonntag, 30. September 2018

Tsunami in Indonesien


Die Nachrichten aus Indonesien sind traurig. Leider haben wir keine direkten Verbindungen in das Land, deshalb können wir im Augenblick auch nur die großen Hilfsorganisationen unterstützen. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, den Wiederaufbau zu unterstützen. Wir werden die Augen offen halten und nach entsprechenden Möglichkeiten suchen/jg

Na dann Prost



Prostspenden für den guten Zweck

Die Besucher des Oktoberfestes können pro getrunkener Maß Bier einen Euro an die Münchner Tafel zu spenden: www.prostspenden.de Ziel dieses bierseligen Spendenaufrufs ist es, Geld zu sammeln für auf die Münchner Tafel - aber auch, um die Wiesnbesucher für die Themen der Lebensmittelverschwendung und Armut aufmerksam zu machen. In München werden jeden Tag 168 Tonnen verzehrbare Lebensmittel weggeworfen. Dagegen ist die Bavaria mit ihren 84 Tonnen ein echtes Fliegengewicht. Die Münchner Tafel rettet diese Lebensmittel und gibt sie an Bedürftige weiter. In ganz Deutschland gibt es nur ein echtes Oktoberfest, aber 940 echte Tafeln/jg

Schöne Geschichte



Wie das Leben spielt, wenn man als Kind in ein DDR Waisenhaus kommt und heute als Zahnarzt in München arbeitet, Das kann man in der Wochenendausgabe der Süddeutschen gelesen. Die Geschichte eines Lebens zwischen Namibia und Deutschland ist ein gutes Beispiel für Menschen, die fern von hier geboren wurden und heute unser Leben bereichern. „Es war nicht leicht", sagt Vapula Haukongo, „die Lebensmittel habe ich mir von der Münchner Tafel geholt, anders hätte ich es nicht geschafft!"  Ich lese diese Aussage mit Vergnügen und freue mich, dass die Münchner Tafel im Lauf der letzten 13 Jahre vier Fahrzeuge von uns bekommen hat - immer in Zusammenarbeit mit Roland Schütz und den Lions Clubs in München jg

Donnerstag, 27. September 2018

Herzlichen Glückwunsch


Wer ahnt schon, dass so eine kleine Fahrt von Celle nach Hamburg ein Leben entscheidend verändern kann: 25 Jahre ist es her, dass ich mich mit mit einem Scheck in der Tasche auf den Weg machte, Ami Dose und ihre Freunde zu treffen, die die Hamburger Tafel gründen wollten. Die Idee und die Menschen haben mich vom ersten Moment an überzeugt. Bis heute hat sich nichts daran geändert. Herzlichen Glückwunsch nach Berlin, wo heute gefeiert wird/jg 

Mittwoch, 26. September 2018

Wir schieben Oma



Die Welt ist reich an guten Ideen und mit etwas Glück findet man Menschen, die so eine Idee mit Leben erfüllen. Wir hatten Glück, wir konnten Ahmad und seine Freunde für unsere Idee begeistern. Seitdem ist das Leben schöner geworden für ein paar Menschen in Bad Salzschlirf: für Ahmad und seine Freunde, die mehr Kontakt zu Deutschen bekommen haben - und für ein paar Menschen, die im Altersheim leben. Für eine Stunde oder zwei kommen Menschen aus verschiedenen Welten zusammen: die einen sind aus Syrien geflohen und (Zufall oder Fügung) in Bad Salzschlirf gelandet. Die anderen waren schon immer dort, aber ihr Leben hat sich auch geändert, seit sie alt geworden sind. Die Syrer haben endlich Gelegenheit, Ihre Deutschkenntnisse zu üben. Die alten Menschen freuen sich über die Aufmerksamkeit, die Ahmad und seine Freunde ihnen schenken - und über die Sonne im Park. Eine vergleichbare Initiative gibt es auch seit einem Jahr in Celle/jg






Samstag, 22. September 2018

Wiesn Paul


Nun ist es wieder soweit, heute Mittag um zwölf geht's los. Irgendwo zwischen sechs und sieben Millionen Maß werden es wohl auch in diesem Jahr werden. Das ist viel - und doch nichts im Vergleich zu den 120 Millionen Liter Wasser, die während der Wiesn von den Stadtwerken an Bierzelte, Aufsteller und Fahrgeschäfte geliefert werden. Damit unsere Freunde im fernen Myanmar auch etwas von diesem Fest haben, spenden wir einen Paul Wasserfilter für eine Schule im Delta/jg


Sonntag, 16. September 2018

Zu spät für die Tafeln


Ob die Erkenntnis gekommen ist ?
Wahrscheinlicher sind wohl wahltaktische Erwägungen. Kann auch sein, dass die Autoindustrie dem Minister gesagt hat, dass er nun die Nachrüstung ankündigen darf. Konkret sieht das so aus: drei Jahre nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs kündigte Herr Scheuer gestern in einer Videobotschaft an: „Wir werden uns Gedanken machen, wie wir bestimmte Fahrzeuge noch sauberer bekommen."  Bis aus ministeriellen Gedanken Taten werden, dürften die meisten alten Diesel vom Markt verschwunden sein. Für unsere Stiftung ist das Thema abgeschlossen. Wir werden kein Geld mehr für Tafel Dieselfahrzeuge oder Nachrüstungen bereitstellen. Zu spät, Herr Scheuer/jg

Donnerstag, 13. September 2018

Ausgezeichnete Träume



Roncalli Chef Bernhard Paul ist gestern in Berlin für seine außergewöhnliche Leistung als Unternehmer ausgezeichnet worden. Wir gratulieren und freuen uns, dass wir mit unserem Projekt „Kinder zu Roncalli" dabei sind, zur Zeit in Österreich: Christian kümmert sich gerade (in Zusammenarbeit mit der Wiener Tafel) darum, dass 100 Kinder eine Vorstellung besuchen können. Die Jury hat bei der Preisverleihung darauf hingewiesen, dass Träume nicht reichen - Clowns und Kunst sind nur erfolgreich, wenn das unternehmerische Konzept stimmt. Das passt gut zu unserem Blick auf geförderte Menschen und Projekte/jg

Dienstag, 11. September 2018

17 Ziele


Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele festgelegt, die für eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt wichtig sind. Als kleine Stiftung können wir uns nicht überall engagieren, aber immerhin, zehn von diesen 17 Zielen widmen wir unsere besondere Aufmerksamkeit: 1, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 12, 13 und 17

Sonntag, 9. September 2018

Immer wieder Sonntags

Das eine Kanzlerin viele reist, viele Leute trifft und dabei auch viele Informationen verarbeitet, wissen wir. Dass sie darüber hinaus regelmäßig die Schulbank drücken muss, hätten wir kaum für möglich gehalten. Doch genau das ist vor den Sommerferien geschehen. Immer wieder Sonntags saß die Regierungschefin im Kanzleramt und ließ sich von einem Internetexperten die digitale Welt erklären. Tempo, Technik, Folgen für Menschen - wer sich mit diesen Fragen nicht beschäftigt, verliert.
Wer sehen möchte, wie schnell sich auch unsere Welt verändert, schaut am besten unseren Ärzten über die Schulter. Jede Woche gibt es Konsultationen zu Patienten, die 10.000 km entfernt von den Swimming Doctors behandelt werden. Oder wir schauen uns den Bau einer Schule an: wann wir wollen, über eine Camera, die Livebilder direkt auf mein Handy sendet. Das Internet macht's möglich. Im Januar/Februar werden wir kleine Workshops anbieten, in denen wir die digitale Seite der Stiftung erklären/jg

Mittwoch, 5. September 2018

Schaffen wir das ?

Drei Jahre ist es her, dass Angela Merkel eine Entscheidung getroffen hat,deren Folgen Deutschland bis heute umtreiben. In der Nacht vom 4. auf den 5. September 2015 beschloss die Kanzlerin, Österreich mit der Aufnahme von Flüchtlingen, die sich auf den Weg Richtung Westen gemacht hatte, nicht allein zu lassen. Der Zuzug der Asylsuchenden löste zunächst eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, der bald zunehmende Ernüchterung und ein Streit über die Asyl Politik folgten. Mehr als eine Million Menschen sind seit 2015 gekommen. Viele durften bleiben. Was ist aus Ihnen geworden? Die Süddeutsche Zeitung zeigt in einer Serie, was funktioniert – und wo es noch hakt. Heute wird Wael Dabous aus Aleppo vorgestellt (hier auf dem Foto mit seiner Frau), der seit 2016 in Deutschland lebt und arbeitet/jg

Dienstag, 28. August 2018

Job Angebot

Manche kehren aus den Ferien glücklich zurück an ihren Arbeitsplatz - andere fragen sich, ob nicht immer Urlaub sein könnte. Es gibt kein Lebensmodell, dass alle Menschen im gleichen Maß glücklich macht. Wer früher in Rente gehen will, sollte seinen Alltag auch ohne Job creativ gestalten können. Mit einer Kunstaktion, wie hier auf den Foto - mit einer Reise um die Welt - oder einer Aufgabe, die Freude und Sinn macht. Wir haben bei uns noch ein paar Aufgaben zu vergeben. Manche sind am heimischen Schreibtisch zu erledigen, andere vor Ort in unseren Projektgebieten. Wer Zeit und Lust hat, schreibt eine kleine Mail an juergen@stiftunglife.de

Samstag, 25. August 2018

Happy birthday

In der Regel gratulieren wir zum Geburtstag persönlich. Heute gibt's mal eine Ausnahme, zum 90. Geburtstag sei das erlaubt. Liselotte Raap feiert den Tag heute mit ihrer Familie in Celle. Ohne Lilo gebe es Sven nicht – und ohne Sven gebe es die Stiftung nicht in dieser Form. Das ist ein guter Grund zu gratulieren. Von vielen weiteren guten Gründen zeigen wir einen hier im Bild: mit ihrem Wunsch, an die frische Luft zu kommen, war sie die Ideengeberin für „Wir schieben Oma!"

Freitag, 24. August 2018

Glückwunsch!

Glückwunsch und Ahmet, Hannan, Merwat und ihre Freunde. Über den Projektnamen, kann man streiten - über die Sache nicht. Seit einem Jahr kümmern sich Flüchtlinge ehrenamtlich um alte Menschen. Mehr als 500 Stunden sind die Helfer in Celle und Bad Salzschlirf in seem letzten 12 Monaten unterwegs gewesen. Die älteren Herrschaften freuen sich, wenn sich jemand (jenseits von Essen, Waschen, Schlafen) um sie kümmert. Die engagierten Helfer unterstützen wir bei ihren Integrationsbemühungen in Deutschland: wir finanzieren für die engagierten Helfer Fahrtkosten, Deutschkurse und Weiterbildungsmaßnahmen. Diese Forderung ist ganz direkt und richtet sich nach den unterschiedlichen Bedürfnissen. Das ist besser, als die 50 Deutschkurse, die wir davor gefördert haben. Von den Kursteilnehmern gab es nicht ein einziges Feedback. Wir wussten nie, wie viele Menschen die Kurse (erfolgreich) besucht haben. Nun helfen wir denen, die sich engagieren. Das entspricht den Grundsätzen unserer Stiftung/jg

Donnerstag, 23. August 2018

Meet&Greet


Eins unserer Herzensprojekte ist das Meet & Greet Programm: jeden Monat reisen zwei junge Deutsche nach Myanmar. Dort sind sie mit unserer Mitarbeiterin Khu Khu unterwegs im ganzen Land. Sie treffen sich mit den burmesischen Studenten, die von uns gefördert werden. Sie kommen in die verschiedenen Städte, in denen sie leben und studieren. Oder sie fahren zu denen nach Hause, aufsLand, zu den Eltern. Die jungen Menschen lernen Menschen kennen. Es ist für sie eine tolle Möglichkeit abseits der Touristenrouten viel von einem anderen Land zu sehen - und dabei Spass zu haben. In den nächsten Tagen werden wir einige Bilder von vergangenen Meet&Greet Reisen zeigen. Danke an Isabel für die schönen Fotos! ab

Montag, 20. August 2018

100 Menschen



In Zeiten, in denen sich Menschen mit all ihren Wünschen digital erfassen lassen, mag unser Konzept der „100 Menschen" antiquiert erscheinen. Aber es bleibt dabei, wir wollen die Menschen, die uns unterstützen, persönlich kennen lernen. Das ist ein Anspruch und ein limitierendes System. Wir, die Freunde der Stiftung, wissen was wir aneinander haben. Stabile Partnerschaften sind gut für eine stabile Gemeinschaft. Das ergibt besonders dann einen Sinn (sagen Wissenschaftler) wenn das Individium genau so von dieser Idee profitieret, wie die Gemeinschaft. 

Es gibt eben Dinge, die der Mensch allein nicht herstellen kann (wie fleißig er auch ist) die er aber zum glücklich sein braucht. Mit unseren Schulen und Kindergärten stellen wir solche Dinge her: anfassbar und erfüllt mit dem Leben von Kindern. Das Bild, das ich für diesen Eintrag ausgewählt habe, zeigt zwei glückliche Menschen in glücklicher Gemeinschaft mit anderen Menschen  bei der Eröffnung von „ihrem"  Kindergarten. Was wollen wir mehr? jg

Freitag, 17. August 2018

5,4,3,2,1, frei!

Für viele ist die Zeit zwischen Montag und Freitag nur der Prolog des Wochenendes. Dann wird Energie getankt für die kommende Woche. Oder nach Herzenslust gefeiert. Samstag und Sonntag unterscheiden sich dabei maßgeblich, das sieht man auf Instagram. Mit #Samstag verbinden Sie Party, Drinks und gute Laune. Ganz anders ganz anders die Emojis am #Sonntag: Sonne, Natur, Kaffee und Kuchen. Während wir darüber nachdenken, mit welchen # unsere Stiftung gut abgebildet werden kann, wünschen wir allen Freunden der Stiftung ein schönes Wochenende. Am besten mit Party und Kuchen/jg

Samstag, 11. August 2018

Unser Klimaschutzplan



Die Frau hatte 10.000 Euro bekommen und sie wollte dieses Geld sinnvoll ausgeben. Dafür ist sie zweimal für eine Woche nach Myanmar geflogen, um vor Ort eine sinnvolle Verwendung für das Geld zu suchen. Das war kurz nach Nargis, die Geschichte ist zehn Jahre her. Rechnet man Ihre Kosten für Flug und Hotel dagegen, dürften von den 10.000 Euro nicht viel übrig geblieben sein. Dabei ist die Umweltbelastung ihres Fluges noch gar nicht berücksichtigt....

Mit unseren Hilfsprojekten wollen wir nicht nur besonders gut und wirtschaftlich sein, wir wollen uns auch umweltgerecht verhalten. Unser persönlicher Klimaschutzplan ist eine Wasser/Solar Anlage, mit der wir jedes Jahr 30 Langstreckenflüge von Team Mitgliedern der Stiftung klimaneutral stellen. Nicht erst im 2050, sondern noch im Jahr 2018. Der Bau der Anlage wird aus Stiftungseigenen Mitteln finanziert/jg 

Dienstag, 24. Juli 2018

Handgeschrieben


Gestern hatten Gerhard Geburtstag und Ludwig Sütterlin. Wer kennt sie noch, die Sütterlin Schrift, mit der unsere Großmutter Ihre Liebesbriefe schrieb. In Hamburg gibt es Freunde der alten Schrift. Sie erhalten Anfragen aus aller Welt, alte Dokumente in heute lesbare Schrift übertragen.. "Wir werden regelrecht überrannt" sagen sie, denn die Senioren können nicht nur Sütterlin entziffern, jene 1911 vom Berliner Grafiker Ludwig Sütterlin vereinheitlichte Normschrift, sondern auch ältere, etwa die Kurrent- oder die Kanzleischriften. Die Hamburger Einrichtung, kürzlich vom Senat der Stadt für ihre Verdienste ausgezeichnet, funktioniert ehrenamtlich. Jeder Text konfrontiert die Mitglieder der Sütterlinstube mit einer anderen Epoche, einem anderen Schicksal. Man freut sich, man leidet mit.. Mal geht es um Lösegeldforderungen aus dem Dreißigjährigen Krieg. mal um einen Augenzeugenbericht über die Schlacht bei Waterloo 1815.  "Man bleibt nie unberührt", so Lieberich, einer der „Sütterlin Übersetzer", der früher Staatsanwalt war.

Wer sich nun fragt, was das mit unserer Stiftung zu tun hat, dem sei gesagt, dass wir uns hin und wieder das Vergnügen leisten, handgeschriebene Briefe an unsere Spender und Freunde zu versenden. Wohl wissend, dass diese nicht immer ganz einfach zu lesen sind – aber jeder Empfänger spürt, dass es sich bei diesen Briefen um ein Zeichen höchster Wertschätzung handelt. Keiner weiß, In welcher Wolke die Flut der Mails unserer Zeit verschwinden wird. Der eine oder andere handgeschriebener Brief wird die Zeit überstehen, auch wenn er dann vielleicht in eine lesbare Sprache übertragen werden muss. Dafür werden sich Menschen finden, die das mit Begeisterung tun/jg


Mittwoch, 18. Juli 2018

Alltagshelden

Die Bilder vom Besuch der Kanzlerin in einem Pflegeheim waren gestern in der Presse zu sehen. Frau Merkel hat mit dem Besuch ihr Versprechen eingelöst. In einer Videobotschaft bezeichnete die Kanzlerin die Pfleger und Pflegerinnen in Altenheimen als die "Helden des Alltags". Während Frau Merkel im Johannesstift in Paderborn war, habe ich mich mit drei Alltagsheldinnen in Celle getroffen: seit einem Jahr gehen Nora, Mervat und Waafra jede Woche für ein oder zwei Stunden in ein Altenheim. Dort kümmern sie sich um Menschen, die sich über ein bisschen Gesellschaft freuen. Wenn das Wetter schön ist, gehen sie raus in den Park mit denen, die im Rollstuhl sitzen. "Wir schieben Oma" heist das Projekt, in dem sich diese drei Frauen engagieren, die vor zwei Jahren als Flüchtlinge nach Celle kamen/jg

Dienstag, 10. Juli 2018

Erwachsen handeln



Erwachsen werden ist das Ziel â€" meine 13jährige Tochter kann es kaum abwarten. Erwachsen handeln ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn die Eltern ein gutes Vorbild sind und sich Zeit für ihre Kinder nehmen. Leider ist es mit der Zeit so eine Sache, immer mehr Aufgaben werden in die Schule verlagert. Die logische Fortsetzung der Seminare „Erwachsen werden“ ist ein Programm, dass sich an Lehrkräfte wendet die sich Jugendliche und junge Erwachsene kümmern, die über 15 Jahre alt sind. „Erwachsen handeln“ wurde konzipiert, um Schüler aus allgemeinbildenden Schulen zu erreichen und auch junge Erwachsene am Ãœbergang von Schule zum Beruf. Wir unterstützen auch diese Seminare in Zusammenarbeit mit lokalen Lions Clubs/jg

Erwachsen werden

Mönche, Tempel, Gold und traumhafte Sonnenuntergänge – aus Myanmar bekommen wir schöne Bilder von unseren Projekten und von Land und Leuten. Weil die Bilder aus Deutschland alltäglicher sind nehmen wir sie nicht so wahr. Dabei gibt es auch vor der Tür viele tolle Projekte: Lions Quest ist so ein wunderbares Projekt. Mit dem Thema „Erwachsen werden" richtet es sich an Lehrer, die Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren unterrichten. Die Lehrkräfte werden geschult, die persönlichen und sozialen Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gezielt zu stärken. Einfach gesagt: unsere Kinder fit zu machen fürs Leben, jenseits von Formeln, Vokabeln und Grammatik. Die Lions fördern diese Fortbildungen für Lehrer seit 25 Jahren. Wir unterstützen die Clubs bei der Finanzierung dieser Zwei Tages Seminare. Gerade haben wir zwei Zusagen gegeben für Lions Quest Seminare in Ludwigsburg und Biberach. Jan kümmert sich bei uns im Team um diese Projekte/jg

Montag, 9. Juli 2018

Vom Geben und Nehmen




Der „World giving Index" ist ein jährlicher Bericht, in dem die Bereitschaft zu spenden in 140 Ländern dieser Erde verglichen wird. Diese Aufstellung hier ist aus dem November 2016, sie zeigt Myanmar auf Platz 1 noch vor Amerika. Natürlich geht es hier nicht um die absolute Höhe des eingesammelten Geldes, sondern es geht um die Frage, wie viele Menschen in der Bevölkerung des Landes bereit sind, zu spenden. Über 90 % der Burmesen spenden gerne. Für die Menschen dort bedeutet das Geben einen glückliche Gelegenheit, etwas Gutes für andere und für das eigene Karma zu tun. Dazu passt der landestypische Dank: in Myanmar bedankt sich derjenige, der gibt 👍



Sonntag, 1. Juli 2018

Lasst uns über Geld reden


Wie war das erste halbe Jahr?
In Zeiten, in denen alle auf die Quartalsergebnisse schielen, darf man mal eine Halbzeitbilanz ziehen. Bitcoins wären eine schlechte Investition gewesen - Aktien aus Tunesien und der Ukraine waren der Renner. Für uns ist das uninteressant, wir dürfen mit dem Anlagevermögen der Stiftung nicht spekulieren. Über 4 Prozent Rendite hat Sven im ersten halben Jahr erwirtschaftet, damit sind wir in dieser Zeit hoch zufrieden/jg

Mittwoch, 27. Juni 2018

Kinder zu Roncalli/2


Es ist immer eine Freude, Kindern ein Freude zu machen
Vielleicht ist Popcorn nicht das Wichtigste an einem Zirkusbesuch, aber irgendwie gehört es dazu. Auch für die 100 Kinder, die wir vor ein paar Tagen zu einem Besuch im Cirkus Roncalli eingeladen haben. Die Düsseldorfer Tafel hat uns zum zweiten Mal geholfen, die  Kinder zu finden, für die ein Zirkusbesuch noch etwas ganz Besonderes ist. Vielen Dank an alle, die geholfen haben, diesen Nachmittag so schön zu gestalten - und an Christian, der das für uns organisiert hat/jg

Montag, 25. Juni 2018

Neue Chance


„Wir Lions haben ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Mitmenschen"
Der Satz ist aus einem Interview mit Christiane Lafeld, 66, Deutschland Chefin der Lions. Weil der Satz auch gut zu uns passt, arbeiten wir so gut zusammen. Nicht mit allen, aber mit vielen der 1.570 Lions Clubs in Deutschland. Gemeinsam haben wir Solarlampen für 100 Dörfer nach Myanmar gebracht - Trinkwasser Filter für Schulkinder gespendet - und viele Kinder in den Cirkus Roncalli eingeladen. Dazu das größte Projekt der letzten 14 Jahre: unsere Zusammenarbeit für die Tafeln in Deutschland. Das war eine echte Win Win Situation: die Lions Clubs waren dankbar, wenn wir Ihren Einsatz verdoppelt haben. Wir waren dankbar, dass die Clubmitglieder die Verwendung unserer Gelder vor Ort überwacht haben. Nach dem Abschluss des Tafelprojektes (gestern haben wir das letzte Auto in München übergeben) eröffnen sich neue Perspektiven für die Zusammenarbeit. Es liegt an den Lions und an uns, diese  Chance sinnvoll zu nutzen/jg



Nummer 421


Kleine Feierstunde heute Vormittag an der Großmarkthalle in München zur Übergabe eines neuen Kühltranporters an die Münchner Tafel. Präsident Christoph Geuther und seine engagierten Freunde vom Lions Club München Opera waren da, gemeinsam mit ihnen haben wir dieses Fahrzeug auf den Weg gebracht - und Roland Schütz, der unsere Hilfe für die Tafeln seit 14 Jahren organisiert. Hannelore Kiethe, die lachende Gewinnerin dieser Aktion, hat sich als Chefin der Münchner Tafel für dieses Foto hinters Lenkrad gesetzt. Nach heutigem Stand der Dinge war dieser 421. Transporter das letzte Diesel Fahrzeug, dessen Anschaffung wir für die Tafeln gefördert haben/jg

Sonntag, 24. Juni 2018

Wofür man Bares braucht


Bei uns in der Kirche freut sich der Pastor, wenn es im Klingelbeutel raschelt. In Schweden spenden die Gläubigen bargeldlos. Der „Kollektomat" gehört in den schwedischen Kirchen zum Alltag, wie hier im Dom von Uppsala. Nach dem Eintippen der PIN ist das Geld weg. Daran hat sich nichts geändert, obwohl die Digitalisierung geradezu anbietet, den Weg des Geldes bis ins Ziel zu verfolgen. Mancher Spender dürfte sich dafür interessieren. So bleibt neben dem Glauben an den lieben Gott nur die Hoffnung, dass seine Stellvertreter auf Erden sorgsam mit dem umgehen, was wir Ihnen anvertrauen/jg

Dienstag, 19. Juni 2018

Weltflüchtlingstag


Im Jahr 1914 hat Papst Benedikt XV. den „Welttag der Migranten und Flüchtlinge" ausgerufen. Es lohnt sich, mal darüber nachzudenken, wie viele Deutsche seit der Zeit aus Deutschland geflohen und in anderen Ländern aufgenommen worden sind. So eine Reflexion wäre ein schönes Thema für die Predigt am kommenden Sonntag, besonders in den bayrischen Kirchen. 

Während die große Politik in diesen Tagen um eine tragbare Lösung ringt, konzentrieren wir uns auf den Alltag. Ahmad und seine Freunde tun viel dafür, dass sie in unsere Gesellschaft aufgenommen werden. Wir unterstützen sie dabei - manchmal mit einem netten Wort, gelegentlich auch mit ein paar Euro für eine Monatskarte oder einen Computerkurs. Das macht Freude hier und dort. Integration braucht Menschen auf beiden Seiten, die bereit sind, sich auf einander einzulassen. Am Ende können Freundschaften fürs Leben daraus werden/jg

Donnerstag, 14. Juni 2018

Heute im SZ Magazin

Jeden Freitag gibt es mit der Süddeutschen das SZ Magazin. Von Journalisten gemacht, die sauber recherchieren und sich auch an kritische Themen wagen. In unserer heutigen Informationsfluss ist das keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Idee zu unserem Tafelprojekt kam vor 12 Jahre durch einen Artikel im SZ Magazin, in dem die 100 ärmsten Deutschen vorgestellt wurden: mit Bild, Namen und Anschrift.

Was für ein glücklicher Zufall, dass gerade heute, mitten in der aufbrandenden Flüchtlingsdiskussion, eine "Frau mit Klasse" vorgestellt wird. Die Frau hat sich vorgenommen, Deutschland zu mögen. Weil sie begreift, dass sie Deutschland genauso braucht wie Deutschland sie. Nur, begreifen dass auch die Deutschen? Es lohnt sich, diesen Artikel über die engagierte Lehrerin zu lesen - nicht nur, wenn man Kinder hat/jg

Montag, 11. Juni 2018

Künstliche Intelligenz


Morgen öffnet die Cebit in Hannover. Künstliche Intelligenz wird eins der Hauptthemen sein auf der weltgrößten Computermesse. Heute sind selbstlernende Computersysteme schon in der Lage Telefonanrufe zu beantworten wie ein echter Mensch. Kann sein, dass Menschen irgendwann nicht mehr gebraucht werden, um Menschen zu betreuen. Da mag unser Modell der Kundenbetreuung etwas antiquiert wirken, denn wir informieren die Freunde der Stiftung am liebsten persönlich. Das mag nicht besonders effizient sein, aber es ist menschlich und entspricht damit seit fast dreißig Jahren den Grundsätzen unserer Stiftung. Wenn die modernen Computersysteme uns helfen, den Weg jeder einzelnen Spende vom Eingang auf unserem Spendenkonto bis ins Projekt zu verfolgen, sind wir gerne dabei. Unser gläserne Konto ist ein guter Anfang, der sich mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Systemen sicher noch verbessern lässt. Wir arbeiten daran/jg 

Sonntag, 10. Juni 2018

Vertrauen


Früher war die Welt einfacher, früher stand Mercedes für Vertrauen und Wertarbeit. Heute schauen wir kritisch auf alle, die uns 100 Prozent versprechen. Besonders, wenn solche Versprechen von Automobilherstellern kommen.

Gestern Abend wurde ich gefragt, wie wir die Verwendung der Spendengelder in Myanmar kontrollieren. Da habe ich von unserem gläsernen Konto erzählt, von unseren eigenen Mitarbeitern vor Ort und unseren direkten Kontrollen. Mein Gesprächspartner war zufrieden, ich war es nicht. Früher wurden Dokumente gefälscht, heute lassen sich Ton und Videoaufnahmen perfekt fälschen. Künstliche Intelligenz macht's möglich. Was uns auf der einen Seite voran bringt, macht das Leben auf der anderen Seite schwierig. Es wird immer einfacher wird, etwas als wahr zu verkaufen, was nicht wahr ist. Kann sein, dass wir in ein paar Jahren soweit sind, dass sich jede Spende über eine Blockchain bis ins Ziel verfolgen lässt. Bis das soweit ist, liegt es in unserer Hand, die Projekte und unser Handeln so transparent zu machen, dass man uns gerne vertraut/jg 

Samstag, 9. Juni 2018

Alles hat zwei Seiten


Früher hat man geschimpft, weil die Kinder und Jugendliche so viel vor den Fernseher gesessen haben. Seid alle ein Smartphone haben, hat sich das Problem fast erledigt. Heute geht es um die viele Zeit, die (nicht nur) Kinder und Jugendliche in sozialen Medien verbringen. Auch unsere Freunde in Myanmar sind täglich auf Facebook unterwegs. Auf Facebook sehen wir täglich, wo sie unterwegs sind und wie sich unsere Projekte entwickeln. Wie hier auf den Bildern, die Naing vor ein paar Tagen von der Verteilung der PAUL Wasserfilter gepostet hat. Danke Naing/jg

Mittwoch, 6. Juni 2018

Was macht eigentlich Ahmad ?


Ahmad strahlt, denn er arbeitet endlich wieder in seinem Beruf - davon durfte ich mich heute in Fulda überzeugen. Die Patienten lieben den netten Zahnarzt aus Syrien. In seiner Freizeit kümmert sich Ahmad um seine Familie und um sein eigenes kleines Projekt. Zusammen mit seinen Freunden kümmern sie sich dreimal in der Woche um alte Menschen, die im Heim leben. Der Name ist das Programm: „Wir schieben Oma" Die Menschen in Bad Salzschlirf sind begeistert und wir hoffen zuversichtlich, dass diese schöne Idee noch viele Nachahmer in Deutschland finden wird/jg 

Samstag, 2. Juni 2018

Teamtreffen auf Föhr

Hier kommt das offizielle Gruppenfoto von unserem Treffen auf der Insel. Es waren drei wunderbare Tage voller Gastfreundlichkeit, Information und Inspiration. In ein paar Tagen gibt es die inhaltlichen Ergebnisse vollständig und in einem Protokoll zusammengefasst hier auf unserer Seite zu lesen. Soviel schon vorweg: das von Ahmad vorgestellte Projekt „Wir schieben Oma" ist so positiv aufgenommen worden, dass wir die Idee weitertragen wollen. Wer Zeit und Lust hat, sich dafür zu engagieren, ist herzlich willkommen. Und noch etwas: auf Anregung von Tilman wird die Stiftung in diesem Jahr alle Flüge von Teammitgliedern nach Myanmar klimaneutral stellen. Das passt gut zu den Themen Klima und Umwelt, in denen wir uns weiter engagieren wollen. Nicht nur in Myanmar, sondern auch vor unserer Haustür/jg

Donnerstag, 31. Mai 2018

Reisefreiheit


Was es heißt, den richtigen Pass zu besitzen, habe ich vor einigen Jahren selbst erfahren. Bei einer Kreuzfahrt durch die Ostsee mußte Oksana - damals noch mit einem weißrussischen Pass - an Bord bleiben, während sich für meinen Pass alle Schranken öffneten. Für Reisen nach Myanmar braucht man (noch) ein Visum. Aber das geht einfach und schnell. Beim letzten Mal hielt ich 32 Minuten, nachdem ich auf „Senden" gedrückt hatte, mein E-Visa in der Hand/jg

Mittwoch, 30. Mai 2018

Gestern in Düsseldorf


Was für ein wunderbarer Auftakt für den Neustart diese schönen Projektes mit Roncalli! 100 glückliche Kinder aus einer Grundschule in einem nicht ganz einfachen Düsseldorfer Stadtviertel, aus Familien, von denen die meisten sich einen Zirkusbesuch kaum leisten können. Mit verbilligten Karten von Roncalli und unserer Hilfe konnten sie es! Die Kleinen waren begeistert und staunten manchmal so sehr, dass sie ganz vergaßen zu klatschen. Begleitet wurden die Kinder von ihren Lehrerinnen sowie einigen Eltern. Zu Fuß ging es zum Zirkus, und zu Fuß ging es auch wieder zurück zur Schule, jeweils 40 Minuten, eine Menge für so kurze Beine!

Ausgewählt wurde die Grundschule durch die Düsseldorfer Kindertafel, die viele Kinder in dieser Schule mit einem warmen Mittagessen versorgt und auch sonst betreut, zum Beispiel mit kulturellen Veranstaltungen hier und dort - ebenso wie die insgesamt 1.800 Kinder, um die die Kindertafel sich in Düsseldorf kümmert. Die Leiterin der Düsseldorfer Tafel und Kindertafel, Heike Vongehr, die diese segensreichen Einrichtungen vor 24 bzw. zwölf Jahren gegründet hat, war heute auch dabei und hat sich zusammen mit uns bei mehr als 35° ins Zirkuszelt gesetzt und in der Pause eine Runde Popcorn ausgegeben. Eine beeindruckende Dame, die Dinge mit großem Engagement bewegt, und dies in einem Alter, in dem die meisten sich in erster Linie um sich selbst drehen. Der Plan ist nun, am 13. oder 20. Juli einer anderen Düsseldorfer Grundschule einen Nachmittag bei Roncalli zu ermöglichen. Die Kindertafel sucht gerade nach der passenden Schule! Und dann ziehen wir im Juli mit Roncalli weiter nach Ludwigsburg/cs 

Donnerstag, 24. Mai 2018

DSGVO


Ab heute ist sie gültig, die neue Verordnung. Alle, die Daten speichern, waren gezwungen sich mit dem Thema zu beschäftigen. "Es ist gut, dass jetzt an vielen Orten ein Frühjahrsputz stattfindet und auch kleine Unternehmen, Vereine oder Blogger sich endlich mal Gedanken machen, welche Daten sie erheben, warum, und ob das wirklich so nötig ist", sagt der grüne EU-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht, einer der Mitautoren der DSGVO. Datenschutz ist auch ein Gebot der Höflichkeit. Das Prinzip der Datensparsamkeit, nach dem Motto "so wenig wie nötig", sollte sich in der Grundeinstellung widerspiegeln. Zudem gilt das "Recht auf Vergessenwerden". Daten, die nicht mehr nötig sind, müssen gelöscht werden. Wir verpflichten uns, diese Grundsätze einzuhalten/jg


Mittwoch, 23. Mai 2018

Eine Frage der Verantwortung


In Hamburg werden in diesen Tagen die ersten Schilder montiert. Ob dieser Weg sinnvoll ist, darf bezweifelt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Diskussionen um die Dieselfahrzeuge doch noch dazu führen, dass die Firmen zur Rechenschaft gezogen werden, die betrogen haben. Mit billiger Software Nachrüstung lässt sich das Problem der Euro 5 Diesel nicht lösen. Gemeinsam mit den Lions haben wir 250 Dieselfahrzeuge Euro 5 für die Tafeln auf den Weg gebracht. Für die Tafeln war das ein Glück. Dieses Glück soll aber auch für alle anderen Menschen verträglich sein. Deshalb werden wir uns an den Kosten einer Nachrüstung beteiligen, wenn die Automobilfirmen (in unserem Fall die Firma Ford) entsprechende Hardware Lösungen anbieten. Für uns ist das eine Frage der Verantwortung - es hat aber auch etwas mit dem vielgenutzten Begriff des „nachhaltigen Handelns" zu tun/jg

Montag, 21. Mai 2018

Mensch und Maschine

In ein paar Tagen tritt die neue Datenschutzverordnung in Kraft. Jeder der Daten speichert, muss die neuen Regelungen beachten. Das gilt für Facebook, Instagram, Twitter & Co., das gilt aber auch für uns. Aber es gibt Unterschiede: in den sozialen Netzwerken werden Daten gesammelt, um sie zu verkaufen - bei uns bleiben alle Daten im Haus. Am besten gespeichert in den Köpfen der Menschen, sich um unsere Projekte kümmern. Ein paar von ihnen sind in dieser Bildmontage zu sehen. Wo es notwendig ist, speichern wir Daten auch elektronisch entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Wer Fragen dazu hat, oder wissen möchte welche Daten wir von ihm gespeichert haben, bekommt jederzeit vollständige Auskunft/jg

Freitag, 18. Mai 2018

0,5 Prozent


Man kann bei Amazon bestellen - man muss aber nicht. Es gibt viele Gründe dafür und bestimmt genau so viele Gründe dagegen. Allerdings, wenn man bei dem weltgrößten Versandhändler bestellt, dann am besten über die Seite "smile.amazon.de". Die Angebote und die Preise sind mit der Hauptseite identisch, nur spendet das Unternehmen bei Bestellungen über diese Seite 0,5 Prozent des Einkaufspreises an gemeinnützige Organisationen. Die Kunden können verschiedene Organisationen aus einer Liste auswählen, die Stiftunglife ist dort gelistet. Am Mittwoch sind 77,76 Euro bei uns auf dem Spendenkonto eingegangen. Für uns ist das ohne jede Verpflichtung. Ich werde meine Bücher auch zukünftig lieber bei der Buchhändlerin an der Ecke kaufen, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, damit etwas aus der Zeit gefallen zu sein/jg 


Donnerstag, 17. Mai 2018

Nützliche Netzwerke



Das neu aufgelegte Programm „Meet & Greet" für Schüler und Studenten in Myanmar ist eine tolle Idee: es bringt junge Leute in einer wichtigen Phase ihres Lebens zusammen. In dieser Phase lassen sich gemeinsame Erfahrungen, Ideen,Träume und auch Ängste austauschen und zusammen diskutieren. In der Gruppe sind Lösungen und Wege oft leichter zu finden als allein. Und die Suche hat zudem den schönen Effekt, dass sich in vielen Fällen aus Bekanntschaften und ersten Begegnungen Freundschaften entwickeln. Auch das ist immer wieder eine große Hilfe und Unterstützung. Aber dieses Programm hat noch einen weiteren, lebenslangen Nutzen: Ein Netzwerk von interessierten Schülern & Studenten entsteht, das später im Berufsleben, aber auch privat vielfach eine große Hilfe sein kann. Das Vertrauen, das sich in dieser Zeit bildet hält oft ein  ganzes Leben: Dieses Vertrauen und die Verbindungen sind ein wertvoller Schatz für jeden, auch wenn man sich zwischenzeitlich aus den Augen verliert oder vielleicht sogar auf einem anderen Kontinent lebt. Die gemeinsame Suche und das Finden von Lösungen am Anfang des eigenen Lebens verbinden oft ein Leben lang. Also nicht nur nützlich, sondern bereichernd/mm