Bildung

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung" John F. Kennedy
Kinder
Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen
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Schulen
Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue
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Studenten
Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation doch um ein Vielfaches besser als in
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Aktuelles von Kinder, Schulen und Studenten
Stiftunglife - Bildung

Freitag, 21. September 2018

It´s a good deed to plant trees


Min Min pflanzt für uns in diesem Jahr Bäume in Bagan - bis heute 700 Stück - und er gibt uns ein bisschen Hintergrundwissen:
Many of Buddha's discourses indicate that he had a particular love of trees. As a young man he had his first deep spritual experience while sitting in the shade of a apple tree (M.I,246). He was enlightened under a Bodhi Tree. He taught that it is a good deed to plant shade trees along the sides of roads (S.I,33) and he considered forests to be good places to meditate in. Very often he would say to his disciples: `Here are the roots of the trees, here are the empty places. Meditate! (M.I,46). Some of the most beautiful passages in Buddhist literature relate to trees. The Buddha said of a kindly, hospitable person that he was `like a great banyan tree growing on the side of a road that welcomes weary travellers with its cool shade and soothes their tiredness' (Ja.VI,526). The Milindapa¤ha says we should try to be like a tree: `As a tree makes no distinction in the shade it gives, like this, the meditator should make no distinction between any beings, but develop love equally to thieves, murderers, enemies and to himself or herself' (Mil.410)

Mittwoch, 19. September 2018

Heute ist Weltkindertag


An so einem Tag werden viele Reden gehalten. Die kann man sich anhören und das Leid der Kinder beklagen, die in Armut aufwachsen - oder man tut etwas: wir bauen Kindergärten (hier im Bild zu sehen) und wir freuen uns über Paten, die Kinder ganz direkt unterstützen, hier zu sehen https://www.stiftunglife.de/projekte/bildung/schulen/kinder.html Wer ganz genau hingeschaut, sieht dass ein Kind noch keinen Paten hat. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Der Satz ist von Erich Kästner, passt aber auch gut zu unserer Stiftung/jg

Thank you Stiftunglife


Die nachfolgenden Zeilen kamen vor ein paar Tagen aus Texas von Dr. Madhavi Reddy, der Mutter von Samir (zweiter von rechts, hier zusammen mit unseren Studenten) Madhavi ist Augenärztin, sie kennt unsere Projekte und unterstützt ein Kind im Kinderheim von Yangon. Thank you, Madhavi 😊

"Meet and greet is the reason Samir loves Myanmar. Thanks to Stiftunglife, Samir Reddy, a 17 year old from Texas, USA was able to travel to Myanmar in summer of 2018. He returned from the two week trip with a big smile on his face and a thumbs up sign. He visited places, met students and made friendships that will last a lifetime. He shared stories about his life in Texas and heard much about education and life in Myanmar. The most precious moments were when they just hung out together having fun. He plans to go back to Myanmar in future, may be to teach English at the orphanage or may be just to reconnect with his Burmese friends! Best regards, Madhavi" 


Donnerstag, 13. September 2018

Ausgezeichnete Träume



Roncalli Chef Bernhard Paul ist gestern in Berlin für seine außergewöhnliche Leistung als Unternehmer ausgezeichnet worden. Wir gratulieren und freuen uns, dass wir mit unserem Projekt „Kinder zu Roncalli" dabei sind, zur Zeit in Österreich: Christian kümmert sich gerade (in Zusammenarbeit mit der Wiener Tafel) darum, dass 100 Kinder eine Vorstellung besuchen können. Die Jury hat bei der Preisverleihung darauf hingewiesen, dass Träume nicht reichen - Clowns und Kunst sind nur erfolgreich, wenn das unternehmerische Konzept stimmt. Das passt gut zu unserem Blick auf geförderte Menschen und Projekte/jg

Dienstag, 11. September 2018

„Wie ist es eigentlich mit den Lehrern?“

  

Die Frage nach den Lehrern wird immer wieder gestellt. In Deutschland ist das schwierig zu beantworten, wenn man den Bericht im aktuellen Stern liest - in Myanmar ist der Beruf des Lehrers ausgesprochen attraktiv: es gibt genügend Studienplätze, die relativ leicht zu erreichen sind. Es gibt genügend Bewerberinnen* und finanzielle Unterstützung vom Staat. 120 Euro verdient eine ausgebildete Grundschullehrerin im Monat. Eine Schulleiterin bekommt 50 Euro mehr. Dazu gibt es meist eine kleine Hütte auf dem Schulgelände, in dem die Lehrerinnen wohnen. In kleinen Dorfschulen unterrichtet eine Lehrerin 10 bis 20 Kinder in einer Klasse. Wenn Klassenzimmer fehlen, dann drängen sich auch schon mal 70 bis 80 Kinder in einen Raum. Unterrichtet wird fünf Tage in der Woche; Vormittags und (nach einer Mittagspause) am Nachmittag bis 16 Uhr. Viele Kinder sehen ihre Lehrer nochmal am späten Nachmittag, wenn Sie zur Nachhilfe gehen. 
*auch im goldenen Land sind die meisten Lehrer weiblich.

17 Ziele


Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele festgelegt, die für eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt wichtig sind. Als kleine Stiftung können wir uns nicht überall engagieren, aber immerhin, zehn von diesen 17 Zielen widmen wir unsere besondere Aufmerksamkeit: 1, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 12, 13 und 17

Freitag, 7. September 2018

Student Nummer 114


Aung Min Oo ist schon lange bei uns. Er ist einer unserer Förderstudenten in Myanmar. Der junge Mann ist bald fertig mit seinem Medizinstudium. Ab und zu berichtet er seinem Mentor, Pro. Wolf Mutschler. Die beiden kennen sich persönlich:
Dear Sir, how are you? I am in good health and happy so much on today's activity. In our university, we organize our students and establish an organization called "Kan Sint Let Myar". KSLM has been  operating since August 2016 with the main aim of "improving the health knowledge level of rural people" not so far from the university. For this year, in turn, I took the vice-President position and were undertaking the program main duties. Today, according to our plans, we went to "Ywar Khine" village where we hosted our mobile clinics and shared our health knowledge or gave health messages to the villagers. Then we gave health care services such as treating minor ailments, fever, and giving injections and infusions as required etc. to the villagers under the supervision of our teachers. The whole morning, I ran to and fro for arranging the places for health-talk, BP measurements, history taking and physical examination, injection and infusion rooms and drug counters. After that, I measured BP, made history taking, physical examination, injections and infusions. I heard a lot of voices that they are so pleased and so happy with our services and thank us so much like that. In the afternoon, I went to the monastery of that village, met with  adolescent boys and shared the knowledge mainly about adolescent health, environmental health and personal hygiene. I also talked about many other things dealing with a boy's life. After the talk, they served us with Burmese traditional snacks I like the snacks so much because of being delicious, nutritious and hygienic. I am so pleased and satisfied on my whole activity when seeing the innocent and beautiful smiles of the villagers. They deserve good standard health care, high health literacy status, better and healthier lives. I feel nothing is more special than that satisfaction or rapture for me. Being reaching into the medical field deeper and deeper, I crazy it more and more. I will try my best to be a good doctor, Sir. I will never forget your gratitude which I owe you for supporting me to attend the medical school. Thank you so much, Sir! I remember you and Anna. I wish you both to be happy and healthy. With best wishes! Your loving medical son Aung Min Oo


CARINA School


Feierliches groudbreaking für einen neuen Kindergarten
Durch eine Änderung des Schulsystems ist der Kindergarten nun in Myanmar zum Bestandteil der Schule geworden. Eine „Pre School" für die 4 und 5jährigen ist der Wunsch, der Bedarf an Gebäuden ist groß. Wir freuen uns, dass wir mit dem CARINA Kindergarten ein weiteres Projekt auf den Weg bringen können. Das nette Dorf ist in der Nähe von Bagan. Es ist das 70. Schulprojekt der Stiftunglife. Tony, der sympathische Spender kam aus Bangkok um selbst einen Eckpfosten für das Gebäude in die Erde zu bringen. Tony ist Amerikaner. In seiner Jugend hat er ein paar Jahre in Deutschland gelebt, jetzt lebt er in Bangkok. Thank you Tony 👍

BABETTE School


Jedes Schulprojekt beginnt mit einer Dorfversammlung. 
Da wird gemeinsam besprochen, was die Lehrer sich wünschen und was möglich ist. Wir stellen unser Finanzierungsmodel 1 zu 5 vor und die Dorfbewohner beraten sich. Wenn sich alle einig sind, gibt es einen Vertrag. Die wichtigsten Dinge werden schriftlich festgehalten (in Burmesisch und in Englisch) was kostet die Schule, wie viel Geld sammeln die Dorfbewohner und wieviel Geld gibt die Stiftunglife. Natürlich gibt es auch einen Terminplan: möglichst schnell soll alles gehen. Im Bild ist zu sehen, dass sich die Parteien einig wurden. Min Min unterschreibt für die Stiftung, die Dorfältesten setzen ihre Unterschrift stolz und zufrieden daneben. Die Babette School kann gebaut werden/jg

Mittwoch, 5. September 2018

TONY IN BAGAN


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WHAT A WELCOME THE ENTIRE VILLAGE HAD FOR ME FOR THE GROUND BREAKING CEREMONY. WHAT A GREAT JOB MIN MIN AND HIS WIFE DID TO ORGANIZE THE EVENT!!!!!!!!!  REALLY A BLESSING.
 THE PLOT LINES FOR THE SCHOOL OUT ARE ALL LAID OUT. VILLAGERS SEEM QUITE ANXIOUS TO GET GOING. I MET THE WORKMEN AND THEY SHOWED ME SOME OF THEIR TOOLS, FOR THEY TOO, THE CARINA SCHOOL WILL BE BUILT IN NO  TIME!  i AM VERY HAPPY. THANKS SO MUCH FOR ALL YOU HAVE DONE TO MAKE THIS A REALITY. TONY

Dienstag, 28. August 2018

NINA Kindergarten

Allen Freunden, die diesen Text nicht einwandfrei lesen können, sei gesagt, dass es sich hier um die Einladung zu einer Eröffnungsfeier handelt. Der NINA Kindergarten wurde vor ein paar Tagen eröffnet. In einem kleinen Dorf, ein bisschen abgelegen hinter der Mt. Popa. Min Min und die Dorfbewohner haben eine tolle Feier organisiert, wie uns Heike berichtet:
Ihr Lieben, die Einweihung des Nina Kindergartens war ein einmaliges Erlebnis!!! Das ganze Dorf war auf den Beinen und hat uns die letzten Meter des Weges auf bunt geschmückten Ochsenkarren gefahren. Den Spendern sollen wir von allen ein herzliches Dankeschön bestellen. Vielen Dank, dass wir dabei sein durften. Liebe Grüße Heike

Donnerstag, 23. August 2018

Meet&Greet


Eins unserer Herzensprojekte ist das Meet & Greet Programm: jeden Monat reisen zwei junge Deutsche nach Myanmar. Dort sind sie mit unserer Mitarbeiterin Khu Khu unterwegs im ganzen Land. Sie treffen sich mit den burmesischen Studenten, die von uns gefördert werden. Sie kommen in die verschiedenen Städte, in denen sie leben und studieren. Oder sie fahren zu denen nach Hause, aufsLand, zu den Eltern. Die jungen Menschen lernen Menschen kennen. Es ist für sie eine tolle Möglichkeit abseits der Touristenrouten viel von einem anderen Land zu sehen - und dabei Spass zu haben. In den nächsten Tagen werden wir einige Bilder von vergangenen Meet&Greet Reisen zeigen. Danke an Isabel für die schönen Fotos! ab

Montag, 13. August 2018

Jetzt wird’s ernst



In Myanmar begann die Schule nach den großen Ferien im Juni - nun steht für rund 700.000 Sechsjährige in Deutschland die Einschulung bevor. Aufgeregt sind die Kinder hier und da. Wenn Sie Glück haben, sind die Klassen klein und die Lehrer können sich um jedes Kind kümmern. Wenn Sie Pech haben, dann sitzen die Kinder in Myanmar in viel größeren Klassen. Das Alphabet müssen sie hier und dort lernen. Aber auch da gibt es einen kleinen Unterschied: in Deutschland haben wir 26 Buchstaben, in Myanmar sind sieben mehr: 33 Buchstaben. Beim Lernen können wir nicht helfen, aber wir können helfen, die Voraussetzungen zu verbessern: am Stadtrand von Yangon gibt es eine Schule, die aus allen Nähten platzt. Dort sitzen 80 Kinder in einer Klasse. In ein paar Monaten werden wir dort ein neues Schulgebäude errichten/jg

Donnerstag, 9. August 2018

Die Lebenshaltungskosten


Vor ein paar Tagen saßen wir mit Studenten in Bagan zusammen (rechts im Bild Hannah, die unsere Meet&Greet Studenten betreut, solange sich Lhu Khu um Ihr Baby kümmert). Wir haben uns über das Leben unterhalten - im Allgemeinen und besonders über die Frage, wofür man als burmesischer Student sein Geld ausgibt. Hier die Zahlen, die wir gemeinsam zusammen getragen haben. Für einen Euro gibt es aktuell 1.640 Kyat.

70.000 Kyat für drei Mahlzeiten am Tag
30.000 Kyat für einen Platz im Hostel (drei/vier Studenten teilen sich ein Zimmer)
30.000 Kyat für Nachhilfe und Extraskurse
20.000 Kyat fürs Moped und/oder Bus
20.000 Kyat für Handy und Internet
20.000 Kyat für Hefte, Fachbücher und Material
20.000 Kyat für Wäsche, Hygiene und persönliche Ausgaben

Alles zusammen 210.000 Kyat als gemittelter Wert. Das Leben in Yangon und Mandalay  ist teurer, als hier aufgelistet - das Leben in kleinen Unistädten ist günstiger. Auch die persönlichen Ausgaben sind nicht gleich. Die Bandbreite liegt bei plus/minus 20 Prozent. Jeder Student* bekommt von uns monatlich 150.000 Kyat. Das Geld zahlen wir auch in den zwei Ferienmonaten, die die meisten jungen Leute Zuhause verbringen.

* ausgenommen sind Lehramt Studenten. Weil sie vom Staat mit monatlich 70.000 Kyat gefördert werden, überweisen wir ihnen nur den Differenzbetrag von 80.000 Kyat monatlich.

* Medizin Studenten haben deutlich höhere Ausgaben für Bücher, Lehrgänge und Instrumente. Bei Bedarf übernehmen wir diese zusätzlichen Kosten/jg

Mittwoch, 8. August 2018

Live Saver



Im letzten Espresso haben wir von unseren drei Lifesavern berichtet. 
Ein netter Name für die Toilettenfrauen, die sich an unseren Schulen darum kümmern, dass sich alle Kinder die Hände waschen. Mit Seife! Zu dieser Nachricht gab es ein Feedback von Philipp, dass wir hier gerne veröffentlichen:

Den Namen Life Saver finde ich gar nicht so abwegig. Eins der wichtigsten Dinge ist es den Menschen eine sinnvolle Tätigkeit zu geben, etwas das Sie verstehen und etwas auf das sie Stolz sein können. Man kann es gut am Beispiel von Reinigungskräften in Krankenhäusern erkennen. Bei einer Befragung fand man heraus, dass die eine Hälfte der Reinigungskräfte unmotiviert und lustlos bei der Arbeit sind. Sie gaben an, dass  ihre Arbeit nicht respektiert werde, weil sie den „Dreck" der anderen wegmachen. Dazu kommen schlechte Arbeitszeiten mit schlechter Bezahlung. Die andere Hälfte gab selbstbewusst an, dass ohne sie nichts funktioniert in dem Krankenhaus. Sie sind Zuständig für Ordnung, Sauberkeit und Hygiene. Damit schaffen sie die Basis dafür, dass Ärzte ihre Arbeit machen können. Sie tragen maßgeblich zur Gesundheit der Patienten bei. Ein schönes Bespiel für Life Saver/Philipp

Sonntag, 5. August 2018

Wenigstens ein Bild....

Anna Lena konnte nicht dabei sein, bei der Eröffnung von ihrem Kindergarten gestern. Aber wenigstens ein Bild gab es zu sehen (hier zusammen mit der Mama) für alle, die an der Feier teil genommen haben. Damit hatten die Menschen so viel Freude, dass wir beschlossen haben, in allen unseren Schulgebäuden ein Bild der Spender aufzuhängen. Also, liebe Freunde und Schulspender, kramt schon mal in Euren Schachteln oder in den digitalen Alben nach den schönsten Bildern - wir werden Euch in nächster Zeit danach fragen/jg

Samstag, 4. August 2018

Glück, dass man kaufen kann


Wenn man bedenkt, dass am Ende der Feier auch noch 300 Menschen lecker gegessen haben, war das Ganze mit 10.000 Euro eine bezahlbare Angelegenheit. Besser gesagt ein langfristiges Investment , dass uns schon jetzt viel Freude gemacht hat und weiter Freude machen wird. Besonders den Vorschulkindern und den Lehrern, die den ANNA LENA Kindergarten nutzen. Der einzige Wermutstropfen ist die Tatsache, dass Anna Lena heute nicht dabei sein konnte. Aber das werden wir nachholen. Ein Foto von der hübschen jungen Hamburgerin hängt schon in ihrem Kindergarten 🙂 jg

Donnerstag, 2. August 2018

Gutes Karma



Hier ein Foto im Bilderrahmen Fachgeschäft meines Vertrauens in Yangon: Dorothea, Nina und ihr Mann, Sven und Susanne sind würdig in Gold gerahmt. Auf vielfachen Wunsch der Dorfbewohner bringen wir ein Bild von den Spendern in jedes Projekt. Dann kann die Feier beginnen. Für Nina eröffnen wir einen Kindergarten in der Nähe von Bagan – für Dorothea, für Sven und Susanne weihen wir je eine frisch renovierte Pagode am Inle See ein. Wir werden davon berichten, gutes Karma gibt es so oder so/jg

Mittwoch, 1. August 2018

Schule im Bau


Das Delta ist groß, rund fünf Millionen Menschen leben hier. Die meisten von ihnen arbeiten im Reisanbau. Gerade werden die jungen Gräser in die gefluteten Felder gepflanzt. Eine Augenweide ist das in allen Grüntönen. Wir sind auf dem Weg, Schulen anzuschauen, die entlang der Swimming Doctors Route gebaut werden: Ucando, Dieter und (hier im Bild) Rotary one. Die Bedingungen für die Bauarbeiter sind nicht optimal in der Regenzeit, aber der Zeitplan steht: in drei Monaten soll hier die Eröffnungsparty steigen 😊

Freitag, 27. Juli 2018

Erwachsen werden und Erwachsen handeln


Auch in Deutschland engagieren wir uns für gute Ideen und Projekte.
Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Darauf müssen wir uns alle einstellen, besonders unsere Kinder müssen das lernen, denn sie werden in dieser neuen bunten Gesellschaft leben. Heute reicht es nicht, wenn man in der Schule Latein und Mathe lernt, die Entwicklung sozialer Kompetenzen kommt dazu - und sie wird immer wichtiger. Die Lions haben auf diesem Gebiet viel Erfahrung. Sie fördern schön lange Workshops, in denen Lehrer  fit gemacht werden für diese Herausforderung https://www.lions-quest.de  Wir fördern dieses Engagement. Zunächst mit Geld, mal schauen ob da noch mehr draus wird, wenn Jan an einem Seminar teilgenommen hat/jg

Donnerstag, 26. Juli 2018

Was macht eigentlich Carla ?


Carla Lüders ist den Spuren ihrer Eltern gefolgt. Die waren schon mehrmals in Myanmar. Offensichtlich hat sich die Liebe zu Land und Leuten auf die Tochter übertragen. Im vergangenen Jahr, direkt nach dem Abitur, war Carla als Trainee im Kinderheim in Thanlyin. Seitdem lassen sie die Kinder nicht mehr los. Inzwischen studiert Carla in Lübeck Medizin. Gemeinsam mit Renate kümmert sie sich um die Kinder und die 11 Paten hier in Deutschland. Im Frühjahr war sie vor Ort, hier ist ihr ausführlicher Bericht: 

"Ein gutes Jahr ist es her, dass ich mein Praktikum im Kinderheim beendet habe und schon damals wusste ich, dass ich, wenn irgend möglich, zurückkommen möchte. Ich fand es schade, dass die Kinder zwar mit jedem neuen Praktikanten wieder neue Gesichter, Persönlichkeiten und ein Stück der weiten Welt kennenlernen, diese neuen Bekanntschaften aber meist nie wieder sehen. Gerade, wenn man sich nah gekommen ist, die Verständigung besser zu klappen beginnt und sich der Alltag einspielt, verschwindet der oder die Liebgewonnene aus fernen Landen wieder. Diesen Lauf wollte ich durchbrechen und nahm mir deswegen vor, wieder zu kommen! Als ich wieder ankam, war es, als sei ich nie weg gewesen: die Kinder erinnerten sich alle an mich, die Scheu, die bei Fremden herrscht, war keine Minute zu spüren, und gleich wurde ich munter zum Fangen und Skipo spielen ermutigt. Die älteren Mädchen, mit denen ich im letzten Jahr viele Lieder gesungen und getanzt habe, versicherten alle, dass sie bei den Tönen von „Because of you" nostalgisch würden. Die knappe Woche, die ich nun mit den Kindern verbringen konnte, war erfüllt von Freude, Malen, Basteln, Singen, Tanzen und Quatschen. Besonders gefielen den Kleinen die Spiele „Reise nach Jerusalem" und „Karotten ziehen". Die Älteren äußerten Wünsche, welche Lieder sie lernen möchten, und so schmetterten wir am Ende der Woche alle aus vollem Halse „One thing" von One Direction, beinahe wie deutsche Mädchen, nur eben dem Trend etwas nachhinkend. Gegen Abend, wenn es nicht mehr ganz so heiß war, holte ich meinen Laptop und eine Gruppe von ca. 20 Mädchen tanzte zusammen zu verschiedensten Zumba-Videos auf Youtube und war hellauf begeistert. Vor ein paar Wochen sind viele neue Kinder ins Heim gekommen. Einige von ihnen sprechen die burmesische Sprache noch nicht und so unterrichteten die Ältesten sie jeden Tag ein bisschen im burmesischen Alphabet, traditionellen Gesängen und Tänzen. Wie liebevoll die Kinder miteinander umgehen (klar, auch hier gibt es mal geschwisterliche Streitereien) und die familiäre Rolle einnehmen, ist wirklich toll anzusehen. Während meines kurzen Besuchs wurden vier Nähmaschinen gespendet, da einige Mädchen mir immer wieder erzählten, sie würden gerne Designerinnen werden. Als die mechanischen Maschinen dann ankamen, war die Freude riesig und gleich am nächsten Tag begannen die Kinder, fleißig zu üben: erst einmal nur mit Zeitungspapier die Stiche, später dann auch mit Faden. Zwei Mitarbeiterinnen können gut nähen und bringen es ihren Schützlingen bei. Sicherlich dürfen wir schon bald die ersten Stücke bewundern. Ganz neugierig waren die Kinder auch darauf, wie es mir im letzten Jahr ergangen war, und lauschten gespannt, wenn ich von meinem Umzug und dem interessanten Studium erzählte. Einige von ihnen wollen selbst Medizin studieren, die Älteste würde gerne Krankenschwester werden. „Ma Carla, bitte besuche uns wieder!", baten mich meine Mädels und wie auch letztes Jahr, nehme ich es mir fest vor, mein Versprechen zu halten. Eine kurze Woche, unglaublich schön, berührend und voll von Glück." Carla

Mittwoch, 25. Juli 2018

Student Report



Khin war wieder unterwegs und hat einige unserer Studenten, darunter Ihren Studenten, in ihren Heimatdörfern besucht. Wir freuen uns, dass Khin so den Kontakt auch zu den Familien der Studenten herstellt bzw. hält. Besonders schön ist es, dass diesmal auch eine fertige Zahnärztin dabei war, die bereits in unserem Alumniprogramm dabei ist. Hier ist der ganze Report über ihre Tour. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und weiterhin einen schönen Sommer. Herzliche Grüße aus Hamburg, Britta


Dienstag, 24. Juli 2018

Sommerfest im Kinderheim



Am Stadtrand von Yangon leben hundert Mädchen und Jungen in einem gut geführten Heim, das wir mit unserer Stiftung unterstützen. Wir schenken ihnen Aufmerksamkeit und finanzieren mit drei Euro am Tag ihr Leben und ihre Ausbildung bis zum 18. Lebensjahr. Dabei darf die Freude am Leben und Kindsein nicht zu kurz kommen. So werden auch Ausflüge organisiert und Feste gefeiert. So wie vor kurzem, als alle kräftig an einem Seil zogen beim Sommerfest. Es freut uns, die Kinder so glücklich und ausgelassen zu sehen/ab

Besuch oder Besichtigung ?



"Ich möchte gerne das Kinderheim anschauen, die Kinder sind so süß..."
Weil wir diesen Wunsch immer wieder mal zu hören bekommen, geben wir hier einen kleinen Einblick in die Grundsätze unserer Arbeit: 

1. Wir sind kein Reiseunternehmen, wir organisieren keine Besichtigungen, wir geben gerne Tipps und vermitteln den Kontakt zu einem Reisebüro in Yangon.
2. Wir laden unsere Spender ein, sich vor Ort davon zu überzeugen, dass Ihr Geld gut und richtig in unseren Projekten eingesetzt wird. Auch im Kinderheim.

Der kleine feine Unterschied zwischen 1 und 2 liegt in dem Unterschied zwischen einer Besichtigung und einem Besuch. Man kann den Duden für eine Definition bemühen oder Wikipedia, ich habe meine 13 jährige Tochter gefragt. Hier ist ihre Erklärung: „Für einen Besuch bekomme ich eine Einladung von Menschen, die ich kenne, oder die mich kennenlernen möchten - bei einer Besichtigung schauen wir uns Sehenswürdigkeiten an, oder ein Museum. Da muss man Eintritt bezahlen, aber man braucht keine Einladung." jg


Montag, 23. Juli 2018

Welten begegnen sich


Vici und Sophie (im Bild rechts) sind in Myanmar unterwegs. Hannah (im roten Shirt am Ende vom Tisch) kümmert sich um die beiden, bringt sie an verschiedenen Orten mit unseren Studenten zusammen. Wie interessant das für die jungen Burmesen ist, kann man in den Gesichtern lesen. Aber auch Vici und Sophie nehmen viel mit aus dieser anderen Welt - unter anderem die Erfahrung, dass man mit sehr viel weniger Geld* auch ganz glücklich leben kann/jg

* die meisten unserer Studenten erhalten monatlich 150.000 Kyat (knapp 100 Euro). Das reicht nur knapp zum Leben, besonders für die Studenten in Yangon und Mandalay ist das Leben teuer. Ein bisschen Geld bekommen die meisten von Eltern, Onkel oder Tanten. Manche verdienen sich etwas Geld dazu.

Freitag, 20. Juli 2018

Die Ware Wahrheit



Das Magazin der Süddeutschen Zeitung berichtet heute, wie dubiose Geschäftemacher die Wissenschaft unterwandern und dabei Millionen verdienen – und warum viele Forscher und Unternehmen mitspielen. Interessant zu lesen und natürlich kommt man ins Zweifeln, welche Dinge man glauben kann und welche nicht. Auf unser Dinge übertragen heißt das: Wieviel Geld braucht ein Student im Monat - und was kostet der Bau einer Schule in Myanmar - und wie kann man das belegen. Zu den Lebenshaltungskosten haben wir Menschen befragt, die in Yangon, Madalay und Sagaing leben. Zu den Baukosten haben wir Menschen befragt, denen wir vertrauen: in Myanmar Capt. Than Oo, in Deutschland Dipl. Ing. Udo Klische. Beide haben vollkommen unabhängig voneinander und jeweils mit ihren Möglichkeiten die die Kosten für Material und Löhne unserer Schulbauten geprüft. Beide sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir preiswert und gut bauen. Wir stellen gerne die Details unser Baukosten zur Verfügung – genau so die Auflistung der Lebenshaltungskosten unserer Studenten/jg

Baufortschritt

Schön zu sehen, wie schnell die Bauarbeiten an der Blumlage School voranschreiten. Min Min organisiert die Baustelle und kontrolliert den Bauablauf gemeinsam mit unserem Ingenieur. Es ist das 68. Bauprojekt der Stiftung (incl. der zehn Schulen, die wir von der Myanmar Foundation übernommen haben) Weil wir mit mit jedem Schulprojekt nachhaltig in Verbindung bleiben wollen, brauchen wir Verstärkung in unserem Schulteam. Im Herbst wird Ursula zusammen mit Tina auf die Reise gehen. Gemeinsam werden die beiden unsere Dörfer und Projekte besuchen. Natürlich auch die Blumlage School. Wer Zeit und Lust hat kann sie schon mal den Termin der Eröffnungsfeier notieren: 12 November. Das sind gute Aussichten, wir werden berichten/jg

Montag, 16. Juli 2018

Lebensretter


Es lohnt sich ab und zu durch die Facebook Welt zu scrollen um Neuigkeiten aus unseren Projekten zu sehen. Min Min posted gerne, hier ein paar Bilder vom Besuch der osb Schule. Die Schüler und Lehrer waren ganz glücklich, dass Min Min für jeden Klassenraum zwei Ventilatoren mitgebracht hat. Gut, dass es in dem Dorf Strom gibt. Ganz besonders freut mich das kleine Bild unten rechts: das übergibt Min Min 100.000 Kyat (rund 70 Euro) Monatslohn an unseren Lifesafer (bei uns würde man von einer Toilettenfrau sprechen) Das ist kein beliebter Job – weder in Deutschland noch in Myanmar. Deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen, um eine Frau dafür zu begeistern, den ganzen Tag am Toilettenhäuschen der Schule zu sitzen und darauf zu achten, dass sich alle Kinder die Hände waschen. Mit Seife! Natürlich gibt es für Kinder und Lehrer auch ein frisches Handtuch und ein nettes Wort mit auf den Weg/jg

Samstag, 14. Juli 2018

Zehn Jahre her....

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Wunderbar, zu sehen wie die Zeit vergeht. Dieses Bild wurde vor genau zehn Jahren gemacht (dann digitaler Informationen ist das in den Bildern abgespeichert) Damals waren Min Min und ich noch mit dem Motorbike unterwegs auf der Suche nach den ersten Studenten. Heute sind wir bei der Studenten Nummer 226 angekommen - und im Herbst kommen zwanzig weitere dazu. Die ersten hundert haben erfolgreich ihren Weg gemacht. Khin betreut die jungen Menschen mit Hingabe, Weitsicht und gelegentlicher Strenge - und das ist gut so.  Während wir uns fragen, wie es unseren Studenten aus dem Jahr 2008 wohl ergangen sein mag, was aus ihnen geworden ist, erreicht uns diese Mail:

Dear Mr and Madam,
greeting from Myanmar. I am respectfully writing to you. How are you and your family? I didn't write to you for a long time. Please forgive me. I've worked for Treasury Department under Ministry of Planning and Finance of Myanmar as an Deputy Staff Officer since 2013 after graduation. Last year, I was promoted to Staff Officer for Debt Management Division (DMD) at my Department. As an Officer of DMD, I am responsible for formulating Debt Sustainability Analysis (DSA), Medium- Term Debt Management Strategy (MTDS) and Government Debt Report. That is about my profession. Thanks for your kind supporting me throughout my university life. I got smoothly my degree (especially finance) cause of you. I pray for your health. Warmly wishes to you. Best Regards, Thin Nwe Htwe, Timm* Group (2008) Myanmar 

* TIMM = Trust In Mind and Motivation, so hieß unser Studentenprogramm zu Anfang

Baubeginn

Das Bauprojekt an der Blumlage in Celle ist schon seit einem Jahr abgeschlossen – jetzt beginnen die Arbeiten an dem Blumlage Schule in Myanmar. Die Dorfbewohner haben ihren finanziellen Beitrag gesammelt, die Arbeiten können losgehen. Fundament und Konstruktion haben in die Dorfbewohner schon in Eigenleistung erstellt, so können wir direkt mit den Maurerarbeiten beginnen. Das Wetter ist gut, es regnet nicht viel in Bagan, so dass wir mit einer Fertigstellung bis zum Oktober rechnen können. Wer Zeit und Lust hat, bei der Einweihungsfeier dabei zu sein, ist herzlich eingeladen/jg

Donnerstag, 12. Juli 2018

Keine Nachricht aus Afrika

Vor genau zehn Jahren haben wir den Bau einer Schule in Äthiopien finanziert. Zu der Zeit war ist das größte Projekt der Stiftung: 230.000 Euro sind auch heute noch viel Geld für die Stiftung. Vier Autostunden nördlich von Addis wurden mit dem Geld zwei Schulgebäude gebaut, mit Nebengebäuden, Toiletten und einem Wassertank. Die Feier zur Schuleröffnung war großartig, mit vielen Kinder, Tanz und Gesang. Alle waren glücklich, wie das bei Schuleröffnungen so ist. „Menschen für Menschen" hat das Projekt damals für uns gebaut. Leider haben wir nie wieder was von der Karlheinz Böhm Stiftung und unserer Schule gehört/jg

Dienstag, 10. Juli 2018

Erwachsen handeln



Erwachsen werden ist das Ziel â€" meine 13jährige Tochter kann es kaum abwarten. Erwachsen handeln ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn die Eltern ein gutes Vorbild sind und sich Zeit für ihre Kinder nehmen. Leider ist es mit der Zeit so eine Sache, immer mehr Aufgaben werden in die Schule verlagert. Die logische Fortsetzung der Seminare „Erwachsen werden“ ist ein Programm, dass sich an Lehrkräfte wendet die sich Jugendliche und junge Erwachsene kümmern, die über 15 Jahre alt sind. „Erwachsen handeln“ wurde konzipiert, um Schüler aus allgemeinbildenden Schulen zu erreichen und auch junge Erwachsene am Ãœbergang von Schule zum Beruf. Wir unterstützen auch diese Seminare in Zusammenarbeit mit lokalen Lions Clubs/jg

Erwachsen werden

Mönche, Tempel, Gold und traumhafte Sonnenuntergänge – aus Myanmar bekommen wir schöne Bilder von unseren Projekten und von Land und Leuten. Weil die Bilder aus Deutschland alltäglicher sind nehmen wir sie nicht so wahr. Dabei gibt es auch vor der Tür viele tolle Projekte: Lions Quest ist so ein wunderbares Projekt. Mit dem Thema „Erwachsen werden" richtet es sich an Lehrer, die Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren unterrichten. Die Lehrkräfte werden geschult, die persönlichen und sozialen Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gezielt zu stärken. Einfach gesagt: unsere Kinder fit zu machen fürs Leben, jenseits von Formeln, Vokabeln und Grammatik. Die Lions fördern diese Fortbildungen für Lehrer seit 25 Jahren. Wir unterstützen die Clubs bei der Finanzierung dieser Zwei Tages Seminare. Gerade haben wir zwei Zusagen gegeben für Lions Quest Seminare in Ludwigsburg und Biberach. Jan kümmert sich bei uns im Team um diese Projekte/jg

Montag, 9. Juli 2018

Bei Studenten Zuhause


Khin war in den Ferien unterwegs und hat einige unserer Studenten Zuhause besucht. So auch
Win Min Aung, der sich in seinem letzten Jahr seines Lehramtsstudiums befindet. Im September wird er sein Studium beenden. Die Ferien hat er genutzt, um Zeichnen und Malen zu lernen, zudem unterrichtet er die Kinder in seinem Dorf. Seiner Meinung nach ist Kunst wichtig, um ein guter Lehrer zu sein. Dem wollen wir nicht widersprechen/ab 


Donnerstag, 5. Juli 2018

Zehn Kinder



Die ganze Welt atmet auf, die zehn Kindern in Thailand sind gefunden worden. Mehr als eine Woche haben wir alle um das Leben der Kinder gebangt. Das in der gleichen Zeit zehn Kinder im Mittelmeer ertrunken sind, war den Medien kaum eine Zeile wert. Manche Kinder bekommen zu viel Aufmerksamkeit, andere zu wenig. Für die Kinder in Thailand können wir nichts tun, da müssen speziell ausgebildete Helfer ran. Wir können viel für die Kinder tun, die von den Eltern zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Mit unseren Paten Programm bauen wir Brücken zu den Kindern in „unserem" Kinderheim in Yangon. Unsere Paten geben Geld - und Jerzy, Naing und das Team machen das Beste daraus: sie kümmern sich um diese Kinder, damit die auch ihre Chance bekommen/jg


Samstag, 30. Juni 2018

Brieffreundschaften



Das waren noch Zeiten, als echte Briefe hin und hergeschickt wurden. 
Die Elektronische Welt ist schneller geworden, aber die Grundregeln sind gleich geblieben: wer schreibt, der wartet auf Antwort. Das gilt für unsere Studenten genau so wie für Mentoren. In Myanmar hält Khin unsere Studenten "auf Trab", damit sie sich regelmäßig bei den Mentoren melden. Viele Mentoren melden uns, dass das ziemlich gut klappt und dass sich vor allem die Beherrschung der englischen Sprache deutlich verbessert hat. Nun haben sich ein paar Studenten bei uns gemeldet und gesagt, dass sie wirklich alles tun, aber trotzdem keine Nachricht vom Mentor bekommen. Deshalb werben wir hier für ein gutes Miteinander von deutscher Seite - auch wenn wir alle viel um die Ohren haben und die Köpfe voll sind, gibt es immer einen Moment für ein paar Zeilen. Unsere Studenten haben nämlich eine klare Rangfolge im Kopf:

- Toll, wenn man überhaupt einen persönlichen Mentor hat!
- Noch besser, wenn man in Kontakt steht!
- Am besten, wenn man sich irgendwann in Myanmar persönlich kennenlernt!

Freitag, 22. Juni 2018

Was macht eigentlich Philipp?

Philipp macht sauber*, oder besser gesagt: Philipp lässt sauber machen, denn bei ihm erledigen Maschinen diese Arbeit. Zu sehen sind die auf der „Automatica" in München. Eine Fachmesse, auf der die Automatisierung von Herstellungsprozessen gezeigt wird. Philipp Kist und seine Ingenieure in Dresden konstruieren Maschinen, die Dinge staubfrei machen. Zum Beispiel die Glasscheiben unserer Hangys, bevor sie auf die vormontierte Elektronik gesetzt werden. Diese Maschinen gehen in die ganze Welt, jeder Auftrag ist eine Sonderanfertigung. Philipp ist unserer Stiftung seit einigen Jahren als Mentor verbunden - und er hat dafür gesorgt, dass unsere Plastik Recycling Anlage in Myanmar einen Feinstaubfilter hat/jg

* Weil Philipp Fachmann für Sauberkeit ist, hat er sich über unseren Wettbewerb für die sauberste Schule in Myanmar gefreut. Er stiftet den ersten Preis 😊 und wir bedanken uns herzlich.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Reisebericht aus Myanmar/3


Der lange Weg zur ACRONIS Schule hat sich gelohnt. Die Kinder haben gerade Pause als wir ankommen, sie rennen und spielen auf dem großen Spielplatz. Die großen Flammenbäume spenden Schatten und es ist ein angenehmer Ort für eine Schule. Die Kinder haben viel Platz. 
Hier ist es deutlich kühler als in Nyaung Oo. Das Gebäude ist wie erwartet in sehr gutem Zustand, die Kinder von KG – Grade 4 dürfen sich die Klassenzimmer eigen nennen. Sie sind voll besetzt mit jeweils über 30 Kindern. Über die 5 Computer sind sie sehr froh. Der Strom, der mit den Solarpanelen erzeugt wird, ist mehr als genug. Die Lehrerin unterrichtet die Kinder von Grade 6 bis 10 einmal in der Woche eine Stunde. Das ist sehr wenig, aber besser als gar nichts. Die Toiletten sind auch in Ordnung, es gibt Wasser. Obwohl das hier wohl ein Problem zu sein scheint. Denn das Dorf bekommt das Wasser aus einem anderen Dorf. Vor allem der Wasserdruck ist manchmal ein Problem. Das Wasser muss 1km durch eine Leitung laufen, bis es an der Schule ist, das ist sehr weit. Wir werden unseren Solaringenieur untersuchen lassen, ob es möglich wäre im Ata Dorf selbst, wo die Schule liegt, einen Brunnen mit einer Solarpumpe an zu legen. Dann hätte das ganze Dorf Wasser. Jetzt müssen alle mit den Ochsenkarren in das nächste Dorf fahren oder zu Fuß das Wasser dort holen. Nur die Schule ist mit einer Leitung an die Wasserpumpe angeschlossen.Es ist eine Dorfgemeinschaft aus 5 Dörfern, die Schüler kommen auch aus diesen 5 Dörfern. Für PAUL gibt es genug Wasser, es wird in die traditionellen tönernen Gefäße geschüttet und die Kinder mögen das Wasser. Dieses Jahr hat kein einziger Schüler das Matrix Examen geschafft. Auf meine Nachfrage, wie das denn kommt, sagen die Lehrer, dass die besseren Schüler in eine Boarding School gehen und dort ihre Examen ablegen. Um aber im nächsten Jahr ein paar erfolgreiche Schüler zu bekommen, haben sie sich einen Plan ausgedacht: die Kinder werden von den Lehrern abends und morgens früh, nach und vor dem Unterricht unterrichtet werden. Dazu sollen die 23 Schüler mit den Lehrern an der Schule übernachten. Ich wünsche ihnen viel Glück dazu. Zwei Klassenzimmer in einem der älteren Gebäude sind sehr dunkel. Ich überlege mit MinMin ob wir ein paar Wellblechelemente mit durchsichtigen Elementen ersetzen lassen, das brächte Licht in die Dunkelheit/ub
KG- Grade 10
Schüler 381
Lehrer 21
Keine Elektrizität 
ein PAUL
Gebäude 5
Klassenzimmer 14 inkl. Lehrerzimmer
Toiletten 14
8 Lehrer schlafen in einer Hütte auf dem Schulgelände 

Dienstag, 19. Juni 2018

Was macht eigentlich Ursula ?


Ursula ist Teil der „Greening Campaign" in Bagan geworden. Hier im Bild bekommt sie gerade eine Auszeichnung, zusammen mit Min Min, für dieses Engagement. Beide haben nicht nur Geld dafür gegeben, sondern auch selbst den Spaten in die Hand genommen und geholfen, die Baumsetzlinge in die Erde zu bringen. Bei 40° im Schatten kann man da schon ein paar Schweißperlen sehen. Die Bäume sind, wie das Trinkwasser, kleine wichtige Projekte am Weg, um die wir uns gerne kümmern - aber die größte Aufmerksamkeit gehört den Schulen. Ein- bis zweimal im Jahr heißt Ursula durch das ganze Land um gemeinsam mit Min Min unsere 67 Schulen zu besuchen. Überall schauen die beiden nach dem Rechten, unterhalten sich mit den Dorfbewohnern, den Kindern und den Lehrern um herauszufinden, was zu tun ist. Einen Report von jedem Schulbesuch gibt es direkt an die Spender – und auf unserer Website. Danke Ursula 😊

Sonntag, 17. Juni 2018

Reisebericht aus Myanmar/2


Gestern Nachmittag waren wir zu Besuch im Ella Kindergarten. Wir kamen nach Schulschluss, aber Kinder und Lehrer haben auf uns gewartet. Es hat sich gelohnt, wir haben die Kinder mit der deutschen Fahne verziert. Min Min hatte bei seinem Besuch in Deutschland Schminkmaterial für die Fußball WM geschenkt bekommen. Die Fußball WM geht hier auf dem Land allerdings an allen vorbei, denn in diesem Dorf gibt es keinen Strom. Aber die  Kinder sind glücklich mit dem Fußball, den wir ihnen mitgebracht haben. Sonst ist alles in Ordnung. Auch einige Leute vom Dorfkomitee sind gekommen. Sie freuen sich über unseren Besuch. Alles ist sauber und ordentlich, eigentlich habe ich es auch nicht anders erwartet. In einen Klassenzimmer ist die Kindergarten Gruppe, im anderen Raum ist das Klassenzimmer von Grade 1, das die Schüler sich mit den Lehrern teilen. Wir erzählen den Lehrern von unserem Wettbewerb um die sauberste Schule. Sie finden das eine gute Idee und machen gerne mit/Ursula

Espresso

 

Lieber Jürgen, wie immer interessant, den Espresso* zu lesen.
Richtig, das Spielen in der Sandkiste ist die Basis fuer gegenseitiges Verstaendnis und Toleranz und natuerlich die Besuche von den jungen Deutschen, die nach Myanmar kommen. Die 32.8% sind eine klare Aussage ueber den unmoeglichen Zustand des Birmanischen Schulsystem. Jeder weiss es, jeder spricht von schnellen Aenderungen, aber passieren tut so gut wie nichts. Wir werden aus dem Kinderheim im naechsten Maerz 6 Maedels haben und 9 Jungs, die fuer ihr 10 Standard Exam sitzen. Bei den Maedels bin ich sehr positiv, was das Bestehen betrifft, bei den Jungs müssen wir mal sehen, am Ende muss ich sehen, wie ich sie alle unterbringe. Gut das ich die Hotels und die Outlets im Flughafen habe, wo ich sie in Service, Kueche und in den Hotels auch im allgemeinen Wartungsdienst unterbringen kann. So verliere ich nicht den Ueberblick was die Teenager 16 - 18 tun und kann mit meinen Mitarbeitern verhindern, das sie ins Negative abrutschen. Auch Kinder die von MTYC weggelaufen, sind neuerdings mit mir in Kontakt und brauchen Jobs wo sie nicht ausgenutzt werden. Das Strassenleben fuer junge Menschen ist voller Risiken. Drogen sind in einigen Stadtteilen in Gross Yangon ein Riesenproblem. Aber Jammern hilft nicht, wir muessen es gezielt zupacken und es mit Erfolg fuer den Einzelnen beenden. Danke fuer Eure Unterstuetzung bei den Studenten und fuer die Aufmerksamkeit fuer unsere Kinder im HeimIm Moment haben die 15 Exam Kinder jeden Tag Nachhilfe: Unterricht plus Samstags meine vaeterlich Ermahnung zu lernen, nicht fur mich sondern fuer die eigene Zukunft. Ich hoffe, ich bin ueberzeugend genug. In dem Sinne einen schoenen Sonntag aus dem nicht ganz so feuchten Yangon, Jerzy

* Espresso heißt der wöchentliche Rückblick zu den Projekten und den Menschen, die sich in der Stiftung engagieren. Wir versenden den Espresso jeden Samstag per Mail an die Freunde der Stiftung. Bitte bei mir melden, wenn er nicht angekommen sein sollte: juergen@stiftunglife.de
 

Samstag, 16. Juni 2018

Reisebericht aus Myanmar/1


Min Min ist wieder in Myanmar. Ursula ist mitgereist, zusammen sind die beiden jetzt jeden Tag unterwegs, um alle Schulen zu besuchen. Das ist anstrengend in dieser Zeit, in der das Thermometer oft die 40 Grad erreicht. Hier ist Ursulas Bericht vom Besuch beim NINA Kindergarten:
Das neue Kindergarten Gebäude ist fast fertig, nur das Streichen der Wände fehlt noch. Das wird in ein paar Monaten geschehen, im Moment ist es so feucht, dass die Farbe fast nicht trocknen würde. Wir dürfen uns auf die Einweihung freuen. Was für eine schwierige Aufgabe es ist, an diesem Berg zu bauen, sehe ich jetzt. Es gibt an vielen Stellen Erosion und es muss viel mit Steinen aufgefüllt werden. Da gibt es noch einiges zu tun und das Dorf muss ständig dran bleiben.Die beiden Räume werden bereits benutzt, einer als KG, der andere zum Unterricht. Wir geben der Schulleiterin die Informationen zu unserem Schulwettbewerb „Die saubere Schule". Min Min erklärt ausführlich worum es dabei geht, denn diese Schule ist neu bei uns im Projekt. Auch, dass wir regelmäßig die Schule besuchen werden und auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Dorf setzen. Ich glaube, das sollte hier funktionieren, es waren jetzt auch wieder Leute vom Dorfkomitee hier und ich kann sehen, dass Interesse gezeigt wird. Die Schule hat auch noch keinen Wasserfilter, die Dorfbewohner zeigen Interesse, würden auch den Eigenbeitrag bezahlen. Das Wasser kommt aus einem Brunnen oder das Regenwasser wird getrunken. Ich werde veranlassen, dass ein PAUL an die Schule kommt. Die Schule hat bei der Regierung eine Anfrage für neue Toiletten gemacht, denn es gibt nur 2 Toiletten für 130 Kinder. Aber ob dafür Geld bewilligt wird? Sie haben die Anfrage schon öfter gestellt. In ein paar Monaten soll  der KG feierlich eingeweiht werden/ub


Dienstag, 12. Juni 2018

99 gegen 33 Prozent


Abizeit in Deutschland. Die meisten haben ihre Prüfungen hinter sich. Die meisten werden auch bestanden haben: 95 bis 99 Prozent (abhängig davon, in welchen Bundesland man Abitur macht) bestehen das Abitur. In Myanmar ist das ganz anders. Dort haben die Abiturienten den Stress schon seit Februar hinter sich. Letzte Woche gab's die Ergebnisse:

- 789.845 Schüler haben am Matrix Exam (so heißt das Abitur dort) teilgenommen.
- 289.845 Schüler (32,82 Prozent) hatten mehr als 300 Punkte und damit bestanden.

Die meisten Abiturienten in Myanmar sind 16 oder 17 Jahre alt. Geprüft wird in sechs Fächern. In jedem Fach kann man maximal 100 Punkte bekommen, also sind insgesamt 600 Punkte möglich. Das ist ein theoretischer Wert, die beste Abschluss Schülerin hatte in diesem Jahr 553 Punkte. Das bedeutet freie Auswahl bei der Wahl der Studienfachs. Für die meisten Schüler ist die Wahl von Studienfach und Studienort vom Notenschnitt abhängig. In den kommenden Wochen wird Khin sich bemühen, die besten Studenten aus ländlichen Regionen für unser Scholarship Programm zu gewinnen. Zwanzig neue Hoffnungsträger wollen wir aufnehmen. Von den Ergebnissen werden wir berichten/jg

Montag, 11. Juni 2018

Ende der Ferien

Während bei uns die großen Ferien bevorstehen, gehen sie in Myanmar gerade zu Ende. Hier auf dem Foto sind ein paar von den Kindern zu sehen, die wir in Yangon unterstützen. Der Weg vom Kinderheim zur öffentlichen Schule ist nicht sehr weit, mit einem Pick up werden sie in der Früh hingebracht und Mittags abgeholt. Weil dort, am Rand der großen Stadt, so unglaublich viele Kinder zur Schule gehen, wird in zwei Schichten unterrichtet: Frühschicht und Spätschicht. Trotz dieser Aufteilung sind die Klassen mit bis zu 80 Kindern so groß, dass gutes Lernen nur schwer möglich ist. Im Kinderheim bekommen sie Nachhilfe und Förderung, so dass alle ihre Chance bekommen – und für die Schule sind wir ganz zuversichtlich, dass wir dort bald mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes helfen können. Wir werden berichten/jg

Sonntag, 10. Juni 2018

Was macht eigentlich Jerzy Wilk?

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Jerzy Wilk freut sich auf das Wochenende. Seit zehn Jahren kümmert er sich jeden Sonntagmorgen um „seine Kinder" im Kinderheim am Stadtrand von Yangon. Alle 120 Kinder kennt er beim Namen, kennt ihre Geschichten von zerrissenen Familien, von Hunger und Gewalt. Seit vielen Jahren sind wir uns menschlich und in verschiedenen Projekten verbunden. Jerzy unterstützt das Engagement der Stiftung in Myanmar und er beobachtet unser Miteinander hier mit Interesse und Ideen. Hier sind seine Anmerkungen zu unserem aktuellen Espresso :


Lieber Juergen,
das Teamtreffen ueber einen 2-3 taegigen Zeitraum finde ich sehr gut.
Man ist nicht unter Zeitdruck und kann auch persoenliche Gespraeche fuehren welche die Zusammenarbeit vertiefen. Und wenn es dann in einem Umfeld wie Foehr ist, um so besser. Der Kommunikationsaustausch von jungen Schuelern, sprich Kindern, ist eine tolle Sache und wird ueber die Zeit helfen solide Bruecken zu bauen. Die Anpflanzung von Baeumen ist generell wichtig, specially in der Trockenzone Bagan, Pakukko, Magwe. Hier finde ich, um einen Erfolg zu haben,  ist es wichtig das die Dorfgemeinschaft voll dabei ist und auch versteht warum diese Pflanzungen sein muessen.Im Rhakine, ausserhalb von Sittwe in Richtung der Muslimischen Doerfer ist viel abgeholzt, die Menschen brauchen einfach Feuerholz zum ueberleben. Wenn sich die politische Lage verbessert, und es alternativen fuer die muslimische Bevoelkerung gibt, wird es in allen Bereichen viel zu tun geben. Es faengt in den Kindergaerten an und mit den Gebaeuden leistet Die Stiftung eine gesunde Basis fuer die Weiterentwicklung der jungen Menschen in diesem Land. Um Deine Worte zu benutzen, Gut das es Euch gibt, noch besser das ich Euch kenne und hier und da helfen darf/kann. In diesem Sinne einen schoenen Sonntag aus dem sehr feuchten Yangon, Gruss Jerzy 

Montag, 4. Juni 2018

Schul Patenschaft


Sie haben noch nie miteinander gespielt und noch nie gemeinsam auf einer Schulbank gesessen und sind sich doch verbunden: die Kinder von der Gorch Fock Schule in Hamburg und die Kinder der Paul Schule in Pakkoku. Bei einem Spendenlauf im vergangenen Jahr haben die Hamburger Grundschüler bei Eltern, Onkeln und Tanten so viel Geld gesammelt, dass ein Kindergarten in Myanmar gebaut werden konnte. Genau gesagt reichte das Geld Dank großzügiger Verdopplung sogar für zwei Kindergärten + die Renovierung des Lehrerhäuschens + ein Solar/Wasser Umweltprojekt. Heute hat Min Min die Kinder in Ihrer Schule in Hamburg besucht. Er hat von der Schule in Myanmar, dem Kindergarten und dem Leben dort berichtet. Die Schüler haben aufmerksam zugehört und viele Fragen gestellt. Die meisten konnten wir beantworten. In ein paar Tagen, wenn Min Min nach Hause fliegt, wird er Briefe im Gepäck haben von den Kindern der Gorch Fock Schule. Die wird den Kindern in Myanmar überbringen und dabei von seinem schönen Besuch in Hamburg berichten/jg

Sonntag, 27. Mai 2018

Was macht eigentlich Min Min ?


Heute Morgen in München: eine Stunde nach der Ankunft  kann Min Min wieder lachen, nachdem er seinen Koffer gefunden hat (vorher stand er eine halbe Stunde am falschen Band) die Reise durch Deutschland kann beginnen. Min Min wird an unserem Teamtreffen auf Föhr teilnehmen und Freunde der Stiftung treffen:
- am 30. Mai in Celle
- am 3. Juni in Hamburg
- am 4. Juni in Korbach
- am 6. Juni in Stuttgart
- am 11. Juni in München
Wer Zeit und Lust hat, unseren „Schulbaumeister" zu treffen, ist herzlich willkommen. Min Min weiß viel über Land und Leute zu erzählen, über das goldene Land in Zeiten der Veränderung und über die verschiedenen Projekte der Stiftung. Seit zehn Jahren arbeitet Min Min für uns. Jedes Projekt (auch das Studenten Programm und die Swimming Doctors - haben wir zusammen mit Min Min begonnen/jg