Gesundheit

„Besonders überwiegt die Gesundheit aller äußeren Güter so sehr,
dass ein gesunder Bettler glücklicher ist, als ein kranker König.“
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph
Swimming Doctors 3
Im weit verzweigten Flussdelta des Irrawaddy-Flusses südlich von Yangon leben rund 6 Mio. Menschen in kleinen Dörfern, häufig fern ab von jeder Gesundheitsfürsorge und ärztlichen Hilfe. Die Wasserfahrt zu einem Arzt oder Krankenhaus bedeutet für viele Hilfesuchenden und Patienten oftmals eine stundenlange Anfahrt; auch können viele Bewohner die notwendigen Behandlungen nicht bezahlen. Nach dem tropischen
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2sehen
In Addis Abeba in Äthiopien werden in einer Behindertenwerkstatt aus Baumwollacetat in Handarbeit wunderbare Brillengestelle hergestellt. Diese Gestelle werden bei ausgewählten Optikern
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Aktuelles von den Swimming Doctors und den Augen Ops
Stiftunglife - Gesundheit

Donnerstag, 12. Juli 2018

Gute Nachrichten aus Afrika

In Äthiopien ist ein neuer Wind zu spüren. Der Friedensvertrag mit Eritrea macht Hoffnung auf neue Freiheit und wirtschaftliche Entwicklung. Wenn wir Glück haben, dann wirkt sich diese Entwicklung positiv aus auf unser Augen Projekt in Addis Abeba. Angelika und Christiane bemühen sich nach wie vor darum, die Anzahl der Augen OPs zu erhöhen. Unser Ziel ist es, jeden Tag eine Katarakt Operation für einen Bedürftigen Patienten zu finanzieren. Eine OP kostet 50 Euro, das sind 18.250 Euro im Jahr. Einen Teil des Geldes bekommen wir durch unsere Brillenprojekt wieder rein – aber es liegt nicht am Geld, es gibt nicht genügend Ärzte, die operieren können. Hier im Bild Dr. Madhavi Reddy, amerikanische Augenärztin, bei einem Einsatz zehn in Äthiopien. Ihr Sohn Samur ist Ende Juli mit Meet & Greet in Äthiopien unterwegs. Schön zu sehen, wie sich die Dinge vernetzen. Unser „Afrikateam" Angelika und Christiane arbeiten an der Entwicklung. Wir drücken die Daumen und freuen uns, wenn es weitere gute Nachrichten aus Äthiopien gibt/jg

Sonntag, 1. Juli 2018

Ein Freundeskreis für die Swimming Doctors


In den letzten Wochen haben wir über die langfristige Absicherung der Finanzierung für die Swimming Doctors nachgedacht. Dank Wolf und  seinen rotarischen Freunden haben wir ein gutes Fundament. Auch die HahnAir Foundation schenkt uns Vertrauen und Unterstützung. Daneben werden wir nun als dritte Säule einen Freundeskreis für die Swimming Doctors aufbauen. Als Zielgruppe sehen wir Menschen und Unternehmen, die sich für das Projekt begeistern, sich aber im Augenblick nicht selbst einbringen können. Ein Jahresbeitrag von 2.500 Euro erbitten wir, damit können wir eine Woche lang alle laufenden Kosten für diesen Job das bezahlen. Am schönsten wäre es, wenn sich jeweils drei Freunde zusammentun und einen Monat spenden = 7.500 Euro. Dieser Gruppe ordnen wir dann einen festen Monat zu, in dem sie Berichte und ein kleines Video vom Schiff bekommen. Die erste Gruppe steht schon: vielen Dank und herzlich Willkommen für Dieter, Sven und Udo, der Juli ist Euer Monat/jg

Dienstag, 26. Juni 2018

Swimming Doctors


Manchmal freut man sich, wenn digitale Daten gespeichert werden. Dieses Bild ist ziemlich genau zehn Jahre alt, sagen die im Bild gespeicherten Informationen. Aufgenommen im Delta, als ich ein paar Wochen nach Nargis dort mit Freunden und Helfern unterwegs war. Kalayar hatte ein Schiff gechartert und alles darauf gepackt, was die Menschen in den Überschwemmungsgebieten notwendig brauchten: Reis, Salz und Öl, Trinkwasser, Töpfe, Petroleum - und Menschen: Ärzte, Krankenschwestern und Helfer. So bin ich ins Delta gekommen und habe Menschen getroffen, die noch nie einen Arzt gesehen haben. In diesen Tagen ist die Idee für die Swimming Doktor entstanden. Es hat dann noch zwei Jahre gedauert, bis das passende Schiff (ein alter Reisfrachter) von uns gekauft und umgebaut wurde. Der Standart bei den Swimming Doctors 1 war einfach, sehr einfach, nicht zu vergleichen mit dem Standard, den wir heute bei den Swimming Doctors 3 haben. Schön zu sehen, was aus der Idee geworden ist. Ein großes Dankeschön an Wolf, Ludger und Dieter. Zusammen mit ihrem Ärzteteam haben sie die Idee mit viel persönlichem Engagement weiterentwickelt. Heute sind die Swimming Doctors nicht nur als mobile Arztpraxis für die Menschen im Delta im Einsatz - durch den regelmäßigen Einsatz deutscher Ärzte ist das Schiff zu einer Fortbildungseinheit für burmesische Ärzte geworden. Das macht Freude/jg

Freitag, 8. Juni 2018

Swimming Doctors Report



Nadja Hertenstein, die Autorin dieses erfrischenden Reiseberichtes von den Swimming doctors, ist Zahnärztin und eigentlich für die riverdoctors der artemed Stiftung in Myanmar im Einsatz . Nadja war nun die erste, die eine Grundidee der „Deltadocs“ ,unserem Zusammenschluss der drei im Delta eingesetzten Schiffe , umgesetzt hat: die bordübergreifende Mentorentätigkeit. Mit dieser Idee möchten wir die Behandlungsabläufe auf den Schiffen vergleichend beurteilen, die Teams vor Ort und in Deutschland näher zusammen bringen und einheitliche diagnostische und therapeutische Standards erarbeiten und umsetzen. Nadja und Dieter sind dafür beispielgebend. Wie spannend es ist, sozusagen fast live mit an Bord der Futura zu sein, könnt Ihr hier lesen

Mittwoch, 6. Juni 2018

Was macht eigentlich Ahmad ?


Ahmad strahlt, denn er arbeitet endlich wieder in seinem Beruf - davon durfte ich mich heute in Fulda überzeugen. Die Patienten lieben den netten Zahnarzt aus Syrien. In seiner Freizeit kümmert sich Ahmad um seine Familie und um sein eigenes kleines Projekt. Zusammen mit seinen Freunden kümmern sie sich dreimal in der Woche um alte Menschen, die im Heim leben. Der Name ist das Programm: „Wir schieben Oma" Die Menschen in Bad Salzschlirf sind begeistert und wir hoffen zuversichtlich, dass diese schöne Idee noch viele Nachahmer in Deutschland finden wird/jg 

Sonntag, 27. Mai 2018

Preisliste


Wir werden immer wieder mal gefragt, was denn unsere Projekte kosten. Hier eine kleine Übersicht. Anzumerken ist noch, dass wir jede Spende zu 100 Prozent für das Projekt einsetzen. Alle Nebenkosten wie Flüge, Hotels und Verwaltung werden von den Teammitgliedern privat bezahlt:

1.000 Euro, Support für ein Kind oder einen Student in Myanmar p.a

1.500 Euro, wenn wir 100 Kinder einen Nachmittag zu Roncalli bringen

2.500 Euro für ein Quest Seminar zur Lehrer- Fortbildung in Deutschland 

5.000 Euro für 500 Solarlampen in die abgelegenen Dörfer von Myanmar

9.000 Euro laufenden Kosten für einen Monat Swimming Doctors 3

10.000  Euro kostet ein Kindergarten oder eine Solar/Wasseranlage

20.000  Euro kostet der Bau einer Solar/Wasseranlage mit Wasserturm

30.000  Euro kostet der Bau von einem Schulgebäude mit Einrichtung

Sonntag, 20. Mai 2018

The great event today


Die schöne Geschichte kommt heute von den swimming doctors aus dem Delta. Nach einer kurzen Anfrage von den Ärzten und Rücksprache in Deutschland mit unserem medical Team haben wir die Kosten gerne übernommen, denn die Chance auf eine nachhaltige Verbesserung sind groß:
The child is 11 years old and living with congenital heart disease (ASD and Pulmonary hypertension).He will undergo Percutaneous closure of the atrial defects with Sheath in Yankin Children Hospital very soon.The value of sheaths are high. There is 2ASDs and Pulmonary stenosis also. Estimated cost will be around 5.000 US Dollar. Patient can afford only 700 Dollar. The remaining amount will be donated by our mission, Stiftunglife Foundation, Germany. Please say "Thanks" to all friends of Foundation on behalf of our country,Myanmar. ပုံတြင္ပါရွိေသာကေလးမွာေမြးရာပါနလံုးေရာဂါခံစားေနရဌ္ခြဲစိတ္ရမည္ျဖစ္ရာလိုေငြသိန္း၅၀ေက်ာ္ကိုဂ်ာမနီနိင္ငံ stiftung အဖြဲ့မွလူဒါန္းမည္ျဖစ္ပါသျဖင့္ဖတ္ရူသူအေပါင္းယင္းအသင္းအဖြဲ့ျကီးအားေက်းဇူးတင္ပါေျကာင္းျမန္မာျပည္သူမ်ားအေနျဖင့္ လုပ္သင့္ပါေျကာင္းတင္ျပပါသည္

Samstag, 19. Mai 2018

Gute Frage


Ist das, was wir tun gut und richtig?
Früher reichte es zu sagen, dass wir Gutes tun. Heute ist die Frage erlaubt, ob das zu beweisen ist. Gemessen an internationalen Standards liegt die Qualität von deutschen Projekten oft nur im mittleren Bereich. Die Schlüsselkriterien für eine Bewertung liegen bei: Relevanz, Effektivität, Effizienz, und Nachhaltigkeit.  Wir werden uns mit diesem Thema beschäftigen. Bis zum Ende des Jahres werden wir unsere eigenen Projekte nach diesen Kriterien bewerten - und diese Bewertungen jährlich aktualisieren. Die Ergebnisse werden wir hier auf der Seite vollständig veröffentlichen/jg

Montag, 14. Mai 2018

Die >1< für Arabisch

Tolle Idee : zwei Ärzte haben in Berlin einen telefonischen Dolmetscherdienst für Krankenhäuser eingerichtet. Er könnte Leben retten. Das Projekt wurde vor kurzem im Spiegel (Ausgabe vom 28. April) vorgestellt. Zum Beispiel Arabisch: über eine Berliner Telefonnummer werden gleichzeitig alle Handys der Arabischen Sprachmittler angewählt, die sich für diese Schicht eingeloggt haben. Wer als erster abhebt übersetzt. Ein Team von 190 Ehrenamtlichen übersetzt via Telefon arabisch, persisch, Russisch, Türkisch, vietnamesisch und demnächst noch weitere Sprachen. Die Ärzte erreichen Sie im Wechsel rund um die Uhr. Kinderärztin Lisanne Knop und der Hamburger Arzt Korbinian Fischer haben TRIAPHON gegründet und möchten es nun erweitern. Wir werden dieses Projekt unterstützen/jg

Mittwoch, 9. Mai 2018

Online Sprechstunde


3000 Patienten täglich rufen an und lassen sich von einem Arzt beraten. Medgate ist das größte telemedizinische Zentrum in Europa und beschäftigt mehr als 70 Ärzte. Patienten können sich sieben Tage in der Woche rund um die Uhr an einen Arzt wenden, ohne dafür das Haus verlassen zu müssen. Ein Anruf dauert in der Regel zehn Minuten. Danach stellt der Arzt entweder ein Rezept aus oder er schickt den Patienten weiter zu einem Facharzt. In der Hälfte aller Fälle ist keine weitere Behandlung nötig, die online Sprechstunde reicht aus. 

Diese online Sprechstunden sind auch in Baden-Württemberg möglich – allerdings nur als Modell Projekt. Heute wird auf den deutschen Ärztetag in Erfurt darüber abgestimmt, ob das Verbot gelockert werden soll. Für Patienten in ländlichen Gegenden könnte die Online Sprechstunde eine Erleichterung sein - für Menschen, die in Myanmar auf dem Land leben auch/jg 

Mittwoch, 2. Mai 2018

Heute vor zehn Jahren


Am 2. Mai 2008 fegte Nargis über das Land, der schwerste tropische Wirbelsturm in der Geschichte des Landes. 130.000 Tote waren zu beklagen. In den folgenden Wochen gab es viel Hilfe aus aller Welt - nicht immer gut koordiniert. Heinz Schöneich war vor Ort. Kurze Zeit später hatte Kalayar ein Schiff gechartert und alles geladen, was man für eine Hilfsaktion braucht. Heinz und ich waren mit an Bord. Wir haben geholfen, wo wir konnten. Auch einer Familie, die alles verloren hatte (auf dem Foto sind die Reste von ihrem Haus zu sehen) Hier ist die Idee der Swimming Doctors entstanden. Die meisten Helfer sind nach drei Monaten gegangen. Wir sind geblieben. Gestern sind die beiden Swimming Doctors Schiffe zur 114/115. Mission ausgelaufen/jg

Dienstag, 24. April 2018

Die richtige Diagnose

Bei dem Treffen der Swimming Doctors ging es dann gelegentlich auch in die medizinischen Details. Bei der letzten Reise von Professor Mutschler war sein Zwillingsbruder Uz mit an Bord. Uz hat viele Jahre mit einer eigenen Praxis als Kinderarzt in Hamburg gearbeitet. Nun gibt er seine Erfahrung weiter an das ganze Medical Team auf unserem Schiff. Ein Bericht über seinen Einsatz bei den Swimming Doctors 3 gibt es in der aktuellen Ausgabe der medizinischen Fachzeitschrift „Pädiatrie" zu lesen. In dem Bericht ist gut zu sehen, wie sich das Schiff durch die mitreisenden Fachärzte aus Deutschland zu einer Fortbildungseinheit für die burmesischen Ärzte entwickelt. In diesem Jahr wird unser Schiff noch acht weitere Einsätze im Delta haben. Jeder Einsatz beginnt am 1. des Monats und dauert drei Wochen. Für jeden Einsatz sind bereits deutsche Ärzte angemeldet/jg

Freitag, 20. April 2018

Ein Loblied auf die Rotarier



Rotary Clubs sind international verbreitete Service Clubs, zu denen sich Angehörige verschiedener Berufe unabhängig von politischen und religiösen Richtungen zusammengeschlossen haben. Als seine Ziele nennt Rotary humanitäre Dienste, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie Dienstbereitschaft im täglichen Leben. Im deutschsprachigen Raum nennen sich die Mitglieder Rotarier. Der Name Rotary (englisch für rotierend, drehend) erwuchs ursprünglich aus dem wöchentlich wechselnden Treffpunkt der Mitglieder. Gegründet 1905, ist Rotary unter den Service-Clubs der älteste und einer der größten. In 166 Staaten gibt es über 34.000 Rotary Clubs. In Deutschland gibt es 1.033 Rotary Clubs mit insgesamt 53.000 Rotarierinnen und Rotariern. Wir pflegen guten Kontakt mit Clubs in Deutschland, Myanmar und Singapore. Diese Clubs unterstützen unsere Arbeit. Deshalb werden wir heute, beim Jahrestreffen der Swimming Doctors in München, Danke sagen und einen großen Schluck auf ihr Wohl trinken/jg 

Samstag, 7. April 2018

Das höchste Glück


Gesundheit ist das höchste Gut – oder das höchste Glück? Bestimmt ist beides richtig, wenn auch nicht gleichmäßig auf alle Menschen verteilt. Die Welt Gesundheits Organisation WHO setzt sich seit ihrer Gründung heute vor 70 Jahren für eine weltweite Gesundheitsversorgung ein. Schwangerschaftsbetreuung, Kinderkrankheiten und Impfungen stehen ganz oben auf der Wunschliste. Auch bei uns, wir leisten unseren kleinen Beitrag im Delta von Myanmar. Hier im Bild zu sehen Dr. Jo Draws, HNO Facharzt aus Celle, bei seinem Einsatz bei den Swimming doctors. Gemeinsam mit seinem burmesischen Kollegen behandelt er einen Patienten an Bord. Der Patient wird eine halbe Stunde später glücklich nach Hause gehen, der burmesische Arzt hat von den Fachkenntnissen seines deutschen Kollegen lernen können und Jo hat was zu erzählen Zuhause - und beim Ärztetreffen der Deltadocs am 21. April in München. Interessenten sind herzlich willkommen. Informationen und Anmeldungen bitte direkt an wolf@stiftunglife.de 

Sonntag, 1. April 2018

Am 21. April in München


Zaw Gyi ist als tantrischer Tänzer, als Magier und als Alchimist in vielen burmesischen  Pagoden zu finden. Er wird in Myanmar auch als großer Schamane/Heiler verehrt; deshalb wurde unser erstes Schiff, swimming doctors 1, im Jahr 2010 auch auf den Namen Zaw Gyi getauft. Mit diesem  Bild von unseren Swimming Doctors 3 will ich ein bisschen Fernweh in euch auslösen. Auf dem Schiff hat sich einiges getan. Unsere Doktoren Than Myint und Nay arbeiten gut und in unserem Sinne, die Patientenzahlen sind in den letzten Monaten angestiegen. Leider hat uns die Zahnärztin verlassen, aber Ersatz ist schon gefunden. Davon und von vielem mehr wird zu berichten sein auf dem Treffen der DeltaDocs am 21. April in München. Bisher haben sich schon 30 Personen aus unserem Freundeskreis dazu angemeldet. Das ausführliche Programm senden wir gerne zu/wm 

Sonntag, 25. März 2018

Eine Erfolgsgeschichte



Das war mein Highlight in Bagan am Irrawaddy River: ein Wiedersehen mit Kay Thwe, der (inzwischen) jungen Frau, mit der unser Studentenprogramm in Myanmar vor zehn Jahren begann. Sie hat ihr Studium vor drei Jahren erfolgreich abgeschlossen und arbeitet seitdem als Ärztin im Krankenhaus von Pakoku. „In diesem Jahr möchte ich auch zu den swimming Doktors und dort arbeiten." sagt sie lachend und meint, dass sie sich auch vorstellen kann, langfristig auf dem Schiff zu sein. Mal schauen, ich werde ihren Weg weiter begleiten. Heute hatte sie ihren freien Tag, was für ein Glück für uns beide 😊

Noch eine Erfolgsgeschichte



My dear Friends, I am sending you this short story of mine. I passed my matriculation exam with all distinctions in 2009. It was possible to go to University of Medicine Mandalay as I aimed. As I came from an ordinary family, the tuition fee and others costs for medical student was very high for us. Luckily, we have met with Stiftunglife student program and they reduced our burden by offering some part of my study fee as scholorship. I finished my studies at University of Medicine Mandalay and graduated in June 2017. Then I started working as medical officer at some private hospitals in Mandalay. Now I came back to my native town and trying to provide medical service to the local people as much as I can. With respects, Thinzar

Montag, 19. März 2018

Eine Win-Win Situation


Heute in der Süddeutschen Zeitung gibt es einen Bericht über ein interessantes Projekt In Hamburg und Frankfurt. Dort funktioniert eine kostenlose Sprechstunde der Medizinstudenten seit mehreren Jahren. Gedacht für Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Unter der Aufsicht eines erfahrenen Arztes führen die Studenten das Behandlungsgespräch, begutachten Verletzungen in und stellen Diagnosen. Die Wurzeln der StuPoli liegen in Amerika, wo viele medizinische Fakultäten über eine Student Run Free Clinic verfügen. Seit einiger Zeit ermuntern wir unsere burmesischen Medizinstudenten zu einem Einsatz bei den Swimming Doctors. Mit Erfolg und einer steilen Lernkurve für die angehenden Mediziner/jg

Donnerstag, 1. März 2018

Händewaschen nicht vergessen

Die Grippewelle erlebt ihren Höhepunkt. Zeit etwas dagegen zu tun. Für die vierfach Impfung ist es inzwischen zu spät. Ein ganz probates Mittel, ganz ohne Diskussionen mit der Krankenkasse wegen der Kostenübernahme, ist das Händewaschen. 30 Sekunden dauert es, wenn man es richtig macht, mit Seife. Wir werben in Deutschland für dieses einfache Mittel (nicht nur zur Grippezeit) und bei unseren Schülern in Myanmar/jg

Dienstag, 20. Februar 2018

Brauchen wir Facebook ?


Als die Frage nach Sinn und Nutzen vor ein paar Jahren im Raum stand, war ich mir noch gar nicht so sicher. Gut, dass Tilman mich überzeugt und die Sache gleich in die Hand genommen hat. Heute halte ich Facebook für unverzichtbar â€" ganz besonders, wenn es um den Kontakt zu unseren burmesischen Freunden geht. Wenn wir mit denen kommunizieren wollen, dann erreichen wir sie am einfachsten über Facebook. Das gilt für unsere Studenten und für den Kontakt zu den Lehrern in unseren Schulen. Das gilt für Min Min und die aktuellen Bilder von den Schulbauten. Das gilt auch für den direkten Kontakt zum Team der Swimming Doktors. Alle nutzen Facebook. Wenn wir wissen wollen, was sie gerade tun und wie unsere Projekte laufen, dann bekommen wir dort am schnellsten die Informationen. Auch dieser Eintrag hier geht direkt auf unserer Facebook Seite. Dafür sorgt Andrea in Hamburg mit großem Erfolg, wie wir heute Morgen bei der aktuellen Auswertung unserer Facebook Seite sehen. Vielen Dank, liebe Andrea/jg

Montag, 19. Februar 2018

Nähkurs bei den Swimming Doctors


Naehkurs auf den " swimming doctors " ,klar ,dass es dabei nicht um das Zuschneiden von Longyis oder Seidenstickereien auf Maedchenblusen geht. Sondern um das Vernaehen von Wunden als Teil der chirurgischen Wundversorgung. Da gilt es viel zu beachten : wie ziehe ich Handschuhe so an, dass sie nicht unsteril werden, wie halte ich eine Pinzette und einen Nadelhalter richtig, wie spanne ich die Nadel an und v.a. wie fasse ich menschliches Gewebe an und steche richtig durch die Haut und bringe dann noch einen gut haltenden Knoten zustande? Und wie kann man es ueben, bevor es an den Menschen geht? Diese Loesung haben wir gefunden: Zuerst mehrfach demonstrieren,wie es korrekterweise duchgefuehrt wird, indem wir kleine Operationen Schritt fuer Schritt erklaert haben. Dann Aerzte  und Schwestern an den  Kuechentisch setzen und  aufgeschnittene Bananen  wieder zunaehen lassen. Danach dasselbe mit Schweinefleischbrocken wiederholen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Tadellose Naehte, mit viel Konzentration  und Spass verfertigt.
PS : die Bananen haben wir nach der Fadenentfernung  als Nachtisch  verspeist, zuvor gab es Schweinefleisch mit Gemuese/wm 

Sonntag, 18. Februar 2018

Das Toilettenhäuschen


Vorne entsteht das Gebäude für die HahnAir School. Ein bisschen abseits, im Hintergrund, wird an dem Toilettenhäuschen gebaut: drei Toiletten für die Jungs, drei Toiletten für die Mädchen, dazu zwei Handwaschbecken. Die baulichen Voraussetzungen sind gut. Hoffen wir, dass es dann auch aufmerksame Lehrer gibt, die den Kindern den Gebrauch von Wasser und Seife ans Herz legen. Das ist nicht ganz unwichtig in Myanmar, weil dort die meisten Menschen auf dem Land noch mit den Händen essen/jg 

Dienstag, 13. Februar 2018

Essen im Seeds und bei den swimming doctors


Ein Land - zwei Welten, mit welcher Leichtigkeit wir zwischen diesen Welten in Myanmar wechseln. Aber auch, welche Privilegien wir dabei geniessen. Wir wollen das in zwei Fotos veranschaulichen. 
Zum einen ein Gastmahl im "seeds ",  Spitzengastronomie aus Schweizerhand , serviert am harmonisch und bis in das letzte Detail abgestimmten Tisch mit Blick auf  den Inya-See und seine Lotusblumen. Lucia und Felix, Freunde und Foerderer der Stiftung, verwoehnen uns auf hoechstem Niveau, dieses Mal  mit kross gebratenem Fisch. Auch unser Koch bei den " swimming doctors " verwoehnt uns, wo und wie er nur kann. Morgens ist er als erster auf den Beinen, dann geht das Gebruzzel von Gemuese, Eiern, Kartoffelchips ,Reis und Huehnchen los. Reis mit Huehnchen gibt es heute zum Fruehstueck, scharf gewuerzt und von den seamen gerne aus der Hand gegessen. Zwei gastronomische Welten, schon ein Gegensatz, aber nicht unvereinbar, sondern zweifacher Genuss, weil uns das Land verbindet/wm

Dienstag, 30. Januar 2018

Heute Morgen in Yangon


Das ist eine nette Frühstücksunde heute Morgen im East Hotel in Yangon. Von links nach rechts: Lydia aus Barcelona und Markus aus München, zwei Filmemacher, die ein paar Bilder von den Swimming Doktors im Einsatz machen werden. Daneben Khin, die unser Studentenprogramm in Myanmar betreut. Hinter ihr Wolf, Unfallchirurg aus München, daneben sein Bruder, Kinderarzt aus Hamburg. Ganz rechts Kira, die sympathische Medizinstudenten aus Göttingen. Heute gehen alle zusammen auf unser Schiff, Morgen Früh um 6 Uhr legt die Futura ab, dann geht die Reise ins Delta los. So viel kann man jetzt schon sagen: der Start war gut 😊

Was macht eigentlich Wolf?



Wolf ist gerade wieder in Myanmar unterwegs, dieses Mal gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Uz. Der Vater war Arzt, die beiden Söhne sind erfolgreiche Mediziner geworden. Jetzt geben sie Ihr ganzes Wissen und Können weiter. Das Medical Team der Swimming Doctors ist dankbar für diese regelmäßige Unterstützung. Der Einsatz der deutschen Ärzte bringt nicht nur Dankbarkeit, sondern auch messbaren Erfolg: die Zahl der Patienten steigt kontinuierlich, wegen der hohen Nachfrage wird ein zweier Zahnarzt eingestellt. Damit haben wir dann vier burmesische Ärzte an Bord + die regelmäßige Unterstützung von Fachärzten aus Deutschland. Besonders gefragt sind Allgemeinmediziner, Zahnärzte, Frauenärztinnen und Kinderärzte. Am 24. April gibt es mehr Informationen beim Treffen der „Delta Docs" in München/jg

Samstag, 20. Januar 2018

Schnee und Myanmar...


....wie passt das zusammen?
Indem man ins tief verschneite Oslo fliegt und sich mit Peter (links im Bild) und dem Team von Impact Norway zu einem Workshop ueber schwimmende Klinken trifft. IMPACT wurde in GB 1985 gegruendet und  verfolgt in vielen Laendern Projekte  " to prevent and treat needless disability" . Peter Daee war lange in Bangladesh  taetig und hat viel Erfahrung mit einer schwimmenden Klinik im Delta dort . Und ein interessantes Konzept mit 5 kleinen floating clinics und einer fast moving ambulance in Kambodscha auf dem Tonle Sap Lake etabliert.Aehnliches planen sie fuer das Irrawaddy Delta in Myanmar in enger Kooperation mit uns. Grund genug, den erneuten Schulterschluss zu suchen. Zwei Dinge habe ich an dem Tag  gelernt : unsere Erfahrungen nach 8 Jahren swimming doctors koennen sich sehen lassen und der intensive Austausch bringt neue Perspektiven,z.b. mother clubs und floating gardens als flankierende Aktivitaeten. darueber wird noch zu berichten sein. Im Februar treffen wir uns wieder in Myanmar, zum Besuch der verschiedenen Ministerien.Denn das gehoert auch zu unseren Taetigkeiten, um die swimming doctors voran zu bringen/Wolf

Mittwoch, 10. Januar 2018

Projekte verbinden sich



Wunderbar zu sehen, wie sich die Dinge miteinander verbinden. Vor ein paar Wochen konnten wir uns darüber freuen, dass ein Stiftunglife Student (inzwischen fertiger Arzt) bei den Swimming Doctors arbeitet. Heute freuen wir uns über zwei junge deutsche Zahnärztinnen. Jana und Verena sind in diesem Monat mit unserem Schiff unterwegs. Heute Morgen habe ich die beiden zu einer Vorsorge Untersuchung in eine Schule begleitet. Das war ein ganz wunderbares Erlebnis, von dem diese bewegten Bilder einen kleinen Eindruck geben – für alle, die nicht dabei sein konnten/jg

Montag, 1. Januar 2018

Bitte vormerken



Das neue Jahr hat gut begonnen: Gestern Morgen um 7 sind die Swimming Doctors zur nächsten Mission ausgelaufen. Zwei deutsche Zahnärztinnen sind mit an Bord, sie werden in die Dörfer gehen und mit den Kindern Zähneputzen üben. Wir werden bald hören, wie gut das funktioniert: die deutschen Unterstützer der Swimming Doctors veranstalten in Zusammenarbeit mit den DeltaDocs ihr Jahrestreffen am 21. April ab 12 Uhr im Hörsaal der Chirurgischen Klinik der LMU München, Nussbaumstrasse 20. Wer Interesse hat, kann sich hier anmelden: wolf@stiftunglife.de

Montag, 18. Dezember 2017

Das 18. Türchen



Das soziale Engagement der deutschen Zahnmediziner ist vielfältig und spiegelt sich in den unterschiedlichsten Hilfsprojekten wider. Mit dem Adventskalender schenkt die ZM diesen Menschen jeden Tag ein Stück Öffentlichkeit - getreu dem Motto "Tue Gutes und rede darüber!" Heute: Die "Swimming Doctors" von Stiftunglife stellen sich vor. Für alle, die es genau wissen wollen, ist hier der Link zum Kalender https://www.zm-online.de/news/nachrichten/tue-gutes-und-sprich-darueber-19/

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Was sind Rotarier?

Bei Rotary handelt es sich um international verbreitete Clubs, zu denen sich Angehörige verschiedener Berufe unabhängig von politischen und religiösen Richtungen zusammengeschlossen haben. Als seine Ziele nennt Rotary humanitäre Dienste, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie Dienstbereitschaft im täglichen Leben. Im deutschsprachigen Raum nennen sich die Mitglieder Rotarier. Wolf ist seit vielen Jahren in München dabei. Er engagiert sich für Kinder und Projekte in Afrika, auch die Swimming Doctors werden seit Jahren von ihm und seinen rotarischen Freunden finanziell unterstützt. Aber es geht nicht nur um Geld, es geht auch um Netzwerke und ein gutes Miteinander im gesellschaftlichen Engagement. Manchmal auch Länderübergreifend: das Foto von Wolf entstand gestern bei einem Besuch des Rotary Clubs Yangon/jg

Samstag, 2. Dezember 2017

Nachgezählt

Am Ende des Tages haben wir nachgezählt und festgestellt: er hat sich gelohnt, der Einsatz bei der Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulen Gesellschaft in Stuttgart. Neben vielen Kontakten und wunderbaren Gesprächen sind über 6.000 Euro für die Swimming Doctors gespendet worden. Vielen Dank an die Helfer: an Annette, Karla und Jürgen Staude. Und ein ganz besonders an die Familie Knop, die uns die Chance und viele Möglichkeiten eröffnet hat - nicht nur in diesen Stuttgarter Tagen. Schön, dass es Euch gibt/jg

Donnerstag, 30. November 2017

Heute in Stuttgart


Jürgen und Tilman sind heute und morgen auf dem Deutschen Wirbelsäulenkongress, um die Stiftunglife fort zu vertreten. Es trifft sich gut, dass Tilmans Vater in diesem Jahr der Präsident der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft ist. Für unsere Swimming Doctors in Myanmar benötigen wir monatlich rund 9.000 Euro, die wir aus Spenden finanzieren. Außerdem freuen wir uns immer über engagierte Ärzte, die unser Medical Team in Myanmar unterstützen und fortbilden. Wir sind ganz zuversichtlich, interessierte Menschen in Stuttgart anzutreffen/tk

Sonntag, 26. November 2017

“Es läuft sehr gut!”


Liebe Freunde der Stiftung, 
meine Frau und ich, wir kommen gerade vom Schiff. Es läuft sehr gut bei den Swimming Doctors, die Patientenzahlen sind um 30% gestiegen. An machen Tagen ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Wir haben die Planungen für einen zweiten Zahnarzt aufgenommen, der oder die dann im Laufe des nächsten Jahres anfangen kann. In den Tagen, die wir an Bord waren, kamen jeden Tag 100 Patienten auf das Schiff. Da wir einen Alumni auf dem Schiff hatten, einen ehemaligen Förderstudenten der Stiftung, war diese Zahl zu bewältigen. Diese Verknüpfung der Studenten mit dem Schiff ist super. Ich konnte sehen, dass wir Studenten haben, die menschlich und medizinisch viel erreicht haben. Der junge Doctor Win Ko Oo - hier im Bild - ging für sein junges Alter sehr emphatisch und freundlich mit den Patienten um. Das Wissen war gut, es fehlt noch die praktische Übung. Hier konnten wir helfen. Die Möglichkeit Patienten mit uns zu besprechen, Erfahrung zu bekommen und dabei besondere Patienten zu sehen, die man nicht mehr vergisst hat unseren Besuch für alle Seiten besonders gemacht. Win Ko Oo geht bestärkt und mit der Möglichkeit jetzt auch Ohren untersuchen zu können und einem Otoskop reicher(welches er vorher nur von Bildern kannte) wieder an die alte Stelle zurück. Viele herzliche Grüße, Ludger

Donnerstag, 23. November 2017

Sprechstunde im Delta


Normalerweise hält Doktor Jo Draws seine Sprechstunde zu geregelten Zeiten in seiner Praxis in der Celler Innenstadt. Hier im Delta von Myanmar ist alles anders, hier wird zu jeder Zeit behandelt, zu der ein Patient an Bord kommt, sieben Tage in der Woche, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Wie kommt es, dass ein Arzt seine geordnete Praxiswelt verlässt, um Patienten im Delta zu behandeln....

Die Welt in Celle ist überschaubar: Dr. Draws kennt Dr. Potthoff und der ist zusammen mit seiner Frau schon seit vielen Jahren bei den Swimming Doctors engagiert. Von ihren Reisen in das goldene Land haben die beiden immer wieder faszinierende Bilder und Berichte mitgebracht. Es dauerte nicht lange, bis die Frage im Raum stand „Kann ich da mal mitkommen, gibt es da auch was für mich zu tun?". Die Antwort ist auf dem Foto zu sehen. Drei deutsche Ärzte und eine Hebamme begleiten den 71. Einsatz der Swimming Doctors im Delta. In ein paar Tagen werden sie wiederkommen, mit vielen glücklichen Bildern und Eindrücken im Gepäck/jg

Mittwoch, 22. November 2017

Auf dem Heimweg

Die November Mission der Swimming Doctors geht dieses Mal ein paar Tage früher zu Ende. Das Schiff ist auf dem Weg nach Yangon, um dort in die Werft zu gehen. Fünf Tage, eine Routineuntersuchung: einmal im Jahr wird das Schiff von unten angeschaut, damit mögliche Beschädigung am Rumpf früh erkannt und repariert werden können. Am 1. Dezember starten Schiff, Mannschaft in Gäste dann zur nächsten Fahrt ins Delta/jg

Doctor Win Ko Oo



Was ist aus dem Medizinstudenten Win Ko Oo geworden, der sieben Jahre lang Student in unserem Mentorenprogramm war. Wohin geht die Reise? Nachdem er sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat, arbeitet er jetzt als Assistent bei den Swimming Doctors3. Hier auf dem Foto mit dem ganzen Aerzteteam und den beiden Krankenschwestern. Schön, wenn wir den Nachwuchs auch weiterhin fördern können und sie auch mit uns arbeiten mögen/ds

Montag, 6. November 2017

Immer die anderen...

Heute treffen sich 25.000 Menschen in Bonn, um konkrete Klimaziele zu vereinbaren. Vermutlich wird jeder erst einmal auf den anderen schauen - so wie die meisten von uns das in ihrem Alltag tun. Inzwischen wissen wir (fast) alle, dass es so nicht weitergehen kann, aber Veränderungen sind unbequem. Dabei hätte es jeder von uns in der Hand, einen kleinen Beitrag zu leisten: die Heizung etwas runterdrehen, Bus und Bahn nutzen, beim Autokauf nicht auf die PS schauen, sondern auf die Effizienzklasse. Viele kleine Beiträge bewirken spürbare Veränderungen. Ich habe schon mal angefangen: für jeden Flug nach Myanmar spende ich 20 Solarlampen. Das ist mein Klimaausgleich. Die Solarlampen ersetzen Petroleumlampen und Kerzen. Nicht die hier an der Shwedagon Pagode, die sollen ruhig bleiben, den Gläubigen zur Besinnung und uns zur Freude/jg

Samstag, 4. November 2017



Myanmar hat 52 Millionen Einwohner und 54 Millionen aktive Sim Cards. Die Einsatzroute der Swimming Doctors können wir online auf dem Rechner verfolgen Bilder und Informationen kommen innerhalb von Minuten aus dem Delta direkt zu uns auf den Schreibtisch Per Webcam können wir live sehen, ob auf unserer Schulbaustelle in Bagan gearbeitet wird Min Min liefert mit seiner Drohne ein paar Luftaufnahmen vom Dorf und der Umgebung. Unsere Studenten sind in Facebook Gruppen und auf Viber (das asiatische WhatsApp) organisiert Monatliche Zahlungen gehen nicht mehr in bar, sondern per Überweisung an die Studenten Internet auf dem Dorf ist möglich, seit jedermann ein Smartphone besitzt Von den Kinder im Kinderheim kommen keine Briefe, nun gibt es kleine Videos. Die digitalen Veränderungen sind rasant - nicht nur bei uns, auch in Myanmar

Mittwoch, 11. Oktober 2017

500 Augen OPs



Herzlichen Glückwunsch nach Addis. Mittlerweile konnten über 500 Kataraktoperationen in bei Signum Vitae durchgeführt werden. Finanziert haben wir sie durch die handgefertigten Brillenfassungen aus Äthiopien. Ein ganz großes Dankeschön an alle beteiligten Optiker in Deutschland und an die Käufer solcher Brillen: zwei Menschen können wieder sehen - ein Deutscher mit einer wundervollen Brille und den entsprechenden Gläsern, ein Äthiopier durch die erfolgte Operation am Grauen Star. Und dann ist da auch noch derjenige, der die Brille in Addis Abeba mit der Hand gemacht hat, ein Behinderter, der so für sich und seine Familie finanziell sorgen kann. Bei Signum Vitae sind 80 größtenteils Behinderte angestellt, die u.a. in der Brillenfertigung arbeiten. Wir sind ganz zuversichtlich, dass wir die Zahl der Kataraktoperationen noch erhöhen können. In ganz Äthiopien gibt es 120 Augenärzte in Deutschland sind es 8000. Dabei leben in Äthiopien zwanzig Millionen Menschen mehr als bei uns. Gute Aussichten: im kommenden Jahr wird eine Augenärztin aus Deutschland für ein paar Wochen in der Augenklinik von Signum Vitae unterstützend tätig sein wird/ab

Montag, 9. Oktober 2017

500 OPERATIONEN!!





Mittlerweile konnten über 500 Kataraktoperationen in Äthiopien in Addis Abeba bei Signum Vitae durchgeführt werden. Finanziert werden sie durch den Verkauf von in Äthiopien handgefertigten Brillenfassungen in Deutschland. Ein ganz großes DANKESCHÖN an alle beteiligten Optiker hier in Deutschland und an die Käufer solcher Brillen: zwei Menschen können wieder sehen - ein Deutscher mit einer wundervollen Brille und den entsprechenden Gläsern, ein Äthiopier durch die erfolgte Operation am Grauen Star. Und dann ist da auch noch derjenige, der die Brille in Addis Abeba mit der Hand gemacht hat, ein Behinderter, der so für sich und seine Familie finanziell sorgen kann. Bei Signum Vitae sind  80 größtenteils Behinderte angestellt, die u.a. in der Brillenfertigung arbeiten.
Wir hoffen, dass wir die Zahl der Kataraktoperationen noch erhöhen können. In ganz Äthiopien gibt es nur 120 Augenärzte bei einer Bevölkerung von 103 Millionen Menschen ( zum Vergleich: in Deutschland gibt es ca. 8000 Augenärzte…). Aber wir sind zuversichtlich, dass im nächsten Jahr eine Augenärztin aus Deutschland für ein paar Wochen in der Augenklinik bei Signum Vitae unterstützend tätig sein wird./ab



Samstag, 7. Oktober 2017

Heute vor einem Jahr

Heute auf den Tag genau vor einem Jahr in Yangon: mit viel Freude, Ehre und Aufmerksamkeit wurde das Schiff für die Swimming Doctors eingeweiht. Das ist ein guter Grund zurückzuschauen und Danke zu sagen - ganz besonders bei der Futura Stiftung, bei Capt. Wilk und Capt. Than Oo. Durch ihr Engagement war es möglich, das dritte Schiff auf den Weg zu bringen. Seit dem 8. Oktober 2016 wurden mehr als 10.000 Patienten auf diesem Schiff behandelt. Den engagierten deutschen Ärzteteams um Prof. Wolf ist es zu verdanken, dass der Behandlungsstandart immer weiter verbessert wurde. Vielen Dank an alle, die sich in Myanmar und in Deutschland für dieses Projekt der Stiftung engagieren/jg

Dienstag, 3. Oktober 2017

Unser Team in Myanmar

Normalerweise arbeitet jeder für sich. "10 Jahre Stiftunglife" hat sie an einen Tisch gebracht, auf unserer Jubiläumsreise von Mandalay nach Bagan. Von links: Min Min aus Bagan, schon seit zehn Jahren dabei, zuständig für Schulbauten und Solarlampen - Khu Khu aus Yangon, seit letztem Jahr dabei, zuständig für unser Meet and Greet Programm - Naing aus Yangon, seit zwei Jahren dabei, zuständig für Swimming Doctors und Solarlampen im Delta - Khin aus Pyn Oo Lwin, die "Kaffeestadt" eine Stunde nördlich von Mandalay, seit sieben Jahren bei uns zuständig für das Studenten Förderprogramm. Gestern haben die vier zusammengearbeitet, Daten gesammelt und Adressen sortiert, als Grundlage für das ALUMNI Programm der Stiftung, dass wir in diesem Monat auf den Weg bringen wollen/jg

Sonntag, 1. Oktober 2017

Life changing places

Im aktuellen Lufthansa Magazin erzählen drei Menschen, wie eine Reise ihr Leben verändert hat. Die englische Übersetzung beginnt mit den Worten "Paradise found" und die Geschichten handeln von den Lofoten, von Mexiko und Südafrika. Drei Menschen erzählen von Zufällen und von dem Glück, dass sie gefunden haben. Meine Geschichte würde gut dazu passen. Ich könnte von dem Flyer erzählen, der bei uns in der Bäckerei an der Ecke auslag - von Christiane, die ein paar Häuser weiter wohnte, von Jürgen und Moses, von der ersten Reise nach Burma, der ersten Schule und dem ersten Studenten. Zehn Jahre ist das alles her. Zeit für eine Zwischenbilanz, die ich in den nächsten Tagen hier ziehen werde/jg

Donnerstag, 28. September 2017

Heute ist Weltschifffahrtstag


Heute ist Weltschifffahrtstag. Dieser Tag wurde von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation ins Leben gerufen, es ist ein Gedenktag, der von den Vereinten Nationen anerkannt wurde. Der Weltschifffahrtstag soll auf die Schiffssicherheit und die Sicherheit des Seeverkehrs hinweisen. Unter Schifffahrt wird die Benutzung von Wasserfahrzeugen auf Binnengewässern und Meeren verstanden - vor allem zur gewerbsmäßigen Beförderung von Personen und Gütern. Natürlich denken wir an heute besonders gerne an unsere Lieblingsschiffe und an die Mannschaften, die mit Swimming Doctors 2 und 3 im Delta von Myanmar unterwegs sind - aber auch allen anderen Seeleuten wünschen wir immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel/jg


Donnerstag, 21. September 2017

Gestern Abend in München


"Wenn einem so was Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert…." hieß es vor vielen vielen Jahren in der Werbung. Die Werbung ist vergessen - die Botschaft ist geblieben. Gestern Abend haben wir in München einen Schluck getrunken auf das schöne Filmprojekt und seine drei Protagonisten, von links: Hans der Filmemacher, der im zarten Alter von acht Jahren seinen ersten Film gedreht hat - Wolf in seiner Rolle als der Sprecher - Norbert, unser Kameramann vom BR. Viel abgestimmt hatten wir nicht vorher, es gab kein Drehbuch und keine Regie bei diesem „No Budget" Projekt. Das trotzdem etwas wunderbares dabei rausgekommen ist, verdanken wir Hans, der das alles so schön zusammengefügt und mit der passenden Musik unterlegt hat. Gemeinsam haben wir das Werk gefeiert, das hier zu sehen ist: https://www.youtube.com/watch?v=RFdv0stZrqk

Sonntag, 3. September 2017

Myanmar First H1N1 Tamiflu



Unbeachtet von der deutschen Öffentlichkeit brach Ende Juli in Myanmar die Schweinegrippe aus, wohl über den Norden von Myanmar eingeschleppt und rasch bis nach Yangon verbreitet. Die Schweinegrippe A / H1N1 ,auch „Neue Grippe" genannt , ist eine seit 2009 bekannte und auch bei uns seinerzeit aufgetretene hochansteckende Viruserkrankung. Sie ist mit einer Sterblichkeit von 1-2 % belastet; vor allem ältere Menschen und Kinder sind stark gefährdet. Neben Isolierung und Hygienemassnahmen helfen nur rasch durchgeführte Impfungen und Antivirenmittel wie Tamiflu. Unmittelbar nach Ausbruch der Schweinegrippe informierte uns die burmesische Botschaft in Berlin und bat um Mithilfe. Heinz Schöneich von Interplast und wir von Stiftunglife machten uns sofort daran, über Oliver E Soe Thet Medikamente zu besorgen. Nicht so einfach, denn der Markt war leergefegt. Jetzt war es soweit : unsere erste Medikamentenspende Tamiflu wurde am 27.8.2018 von Oliver im Sittwe State Hospital , einem Brennpunkt der Epidemie , an die Ärzte und die staatlichen Gesundheitseinrichtungen übergeben. Wir bleiben weiter aktiv/wm

Dienstag, 29. August 2017

Vielen Dank für Speis und Trank

Vor zwanzig Jahren war Kabeljau billig und einfach zu haben - heute ist der Fisch selten, teuer und damit zur Delikatesse geworden.



Vor zwanzig Jahren dachte ich, Rotarier sind ältere Herren, die sich bei einem Glas Rotwein Geschichten von früher erzählen - in den letzten Jahren habe ich gemerkt, wie viele interessante Menschen sich in den Clubs verbinden. Nicht nur, aber auch, um Projekte am Ort und in der weiten Welt zu fördern. Unsere Swimming doctors bekommen Anerkennung und Unterstützung von verschiedenen Rotary Clubs. Für mich war es ein guter Deal am Montag in Celle: für ein gutes Essen dürfte ich über ein wunderbares Projekt reden/jg

Mittwoch, 23. August 2017

Auf dem Weg in die Dörfer


Eine große Sendung von Solarlampen ist in Myanmar eingetroffen. Viele Lions Clubs haben sich an dieser Spende beteiligt. Die Lampen kommen aus China mit dem Schiff nach Yangon. Von dort erfolgt die Verteilung in die Projektgebiete:  Bagan, Pakoku, Sittwe und jetzt neu, ins Delta. Mit den Swimming Doctors sind die Lampen von Yangon ins Delta geschwommen. Hier auf dem Foto werden die Kartons von unserem großen Schiff auf kleine Boots umgeladen. Mit den kleinen Booten bringen wir die Lampen dann zu den Familien in die Dörfer. Vielen Dank an Naing, unserem Mann vor Ort, der das für uns sehr gut organisiert hat/jg 


Dienstag, 15. August 2017

Meeting Impact Norway

Man kann am 15. August, Maria Himmelfahrt, einem Feiertag im katholischen Teil von Bayern, bei strahlender Sonne zu den oberbayerischen Seen oder in die Berge fahren. Man kann aber auch Zuhause bleiben und nur gedanklich in die Ferne reisen. Das haben wir heute bei Heinz Schöneich getan. Wir, das Organisationsteam der DeltaDocs und Peter Daae, Gründer und Motor von Impact Norway. Eine NGO, die in Bangladesch und Kambodscha viel Erfahrung mit schwimmenden Kliniken und umfassender Fürsorge für die Landbevölkerung hat und nun auch ähnliche Projekte in Myanmar plant. Da liegt es nahe, an eine Kooperation mit uns zu denken. Also kam Peter heute aus Oslo zu uns, um uns zu "beschnuppern "und sich mit uns auszutauschen. Es wurde ein spannender Tag. Alle Konzepte und Erfahrungen mit mobilen medizinischen Einheiten stellten wir auf den Prüfstand und fanden so viel Gemeinsames ,dass wir in Zukunft gerne kooperieren wollen. Impact Norway will im Gebiet um Pathein operieren, wir bleiben rund um Bogale. "Getrennt marschieren, vereint schlagen," würden das Militärstrategen nennen. Wir nennen es "Common Action today to prevent disability tomorrow". Gerade schrieb Peter aus Oslo: "i went home richer than before." So empfanden wir auch/wm