Umwelt

Plastic Recycling

Einfache Idee - große Wirkung: die Menschen in Pakoku sammeln Plastikmüll. Den bringen sie zu uns und wir geben Ihnen Geld dafür. Das Material wird in unserer Recycling Anlage gereinigt,
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Wasserfilter

Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue
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Solarlicht

Kerzen und Petroleumlampen könnten dank einer simplen Idee schon bald der Vergangenheit angehören. Die leistungsfähige LED-Solarlampe mit Panel kostet rund zehn Euro. Die Lampen sind
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Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Samstag, 17. Februar 2018


Man könnte ja ruhig mal fragen, an wem es liegt, dass so viel Dreck aus dem Auspuff kommt - nicht nur bei Autos, auch bei den Kreuzfahrtschiffen. Im Vergleich zu Schiffsmotoren sind Dieselfahrzeuge geradezu sauber. Auf hoher See wird Schweröl verbrannt, auf Flüssen sind weder Filter noch Katalysatoren üblich. Es ist die Sache der Politik, Rahmenbedingungen festzuschreiben und zu kontrollieren. Natürlich entschuldigt das nicht den Betrug von VW, Audi und Co, aber die Politik hat es den Betrügern zu leicht gemacht und wir, die Verbraucher, sind auf bunte Werbeversprechen hereingefallen. Beim nächsten Urlaub und beim nächsten Autokauf sollten wir einen Blick auf die Umweltbilanz werfen. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken/jg

Mittwoch, 14. Februar 2018

Vom Müll zum Rohstoff



Jeder schimpft über den Plastikmüll, aber ganz entgehen können wir ihm wohl nicht. „Bewusstes Handeln" ist das Zauberwort, dass einiges verändert, wenn wir uns darauf einlassen. So habe ich mich daran gewöhnt, einen Einkaufsbeutel in der Jackentasche zu haben. Kein Problem, in der kalten Jahreszeit habe ich immer eine Jacke dabei, muss nur an den Beutel denken. 

Für unser neues Plastik Recycling Projekt in Myanmar sind wir ein Stück weiter gekommen: in Ngapali konnten wir einige Hotels für unsere Idee begeistern. Bald werden die ersten gelben Tonnen aufgestellt und eine Mülltrennung eingeführt - zumindest in Plastikmüll und Restmüll. Für die Menschen ist das ein kleiner Anfang, für uns ist es eine große Hilfe beim Einsammeln des Rohstoffs/jg

Sonntag, 4. Februar 2018

Vier Religionen



Die vier Herren, die hier zusammenstehen, arbeiten zusammen für unser neues Plastik Recycling Projekt in Myanmar. Von links nach rechts: Kyaw Naing hat eine kleine Werkstatt in Mandalay. Er verarbeitet Plastikabfälle zu Bällen - daneben Jürgen, er kümmert sich um die Recycling Projekte der Stiftung  - Soe Myint betreibt unser erstes Projekt P1 in Pakokku seit zwei Jahren als Family Business - ganz rechts Min Min, er hält die Kontakte und kümmert sich um die baulichen Umsetzung.

Zwei Gründe gibt es für diesen Eintrag heute: alle vier sind heute ehrenamtlich unterwegs, jeder bringt seine Erfahrung ein, damit dieses Projekt der Stiftung auf dem neusten Stand der Technik kommt. Freundlich und offen gehen die vier miteinander um: ein Buddhist, ein Moslem, ein Hindu und ein Christ. Auch das ist Myanmar/jg 

Samstag, 3. Februar 2018

Gut für die Umwelt

Das Inle Heritage ist das beste Projekt, dass ich kenne - nicht nur am Inle See, sondern in ganz Myanmar. Sinnvoll greifen hier viele Dinge ineinander: das Restaurant mit dem kleinen Hotel (zehn Zimmer) die Kochschule, das Trainingscenter. Es gibt ein Waste Management, Solarenergie und biologische Abwasser Reinigung. Wovon andere träumen, ist hier Standart. Mit den Menschen, die das aufgebaut haben, wollen wir zusammenarbeiten. Das gemeinsame Ziel ist ehrgeizig: wir möchten die Motorboote auf dem Inle See auf Elektroantrieb umstellen. Hier auf dem Foto vermisst Tin Thun, unser Solaringenieur, eins der tausend Boote, die täglich über den See knattern/jg

Montag, 29. Januar 2018

Plastik Recycling

Bevor wir eine weitere Recycling Anlage in Betrieb nehmen, schauen wir uns an wie andere Betriebe arbeiten. Letzte Woche in Mandalay, diese Woche in Yangon. Mal sehen, was an den Maschinen zu optimieren ist – vielleicht können wir auch einen weiteren Verarbeitungsschritt anfügen, wie hier im Bild: da werden in einem kleinen Workshop in Mandalay aus dem Rohmaterial Bälle gefertigt. Das müsste sich auch mit den Gehäusen für unsere Solarlampen machen lassen. Wir werden uns weiter umschauen und berichten/jg

Sonntag, 28. Januar 2018

Zwei Welten



Es ist ein Sprung durch die Zeiten: auf dem Weg ins Dorf begegnet uns ein Ochsenkarren - ein paar Minuten später stehen wir vor einer Solaranlage, die von neuester Hybridtechnologie gesteuert wird: Das Solarfeld ersetzt den Diesel Generator weitgehend: Wenn die Sonne scheint, kommt die Energie für die Pumpe von der Solaranlage. Wenn es bedeckt ist, oder wenn es regnet, dann muss der Generator eingeschaltet werden - aber dann gibt es ja auch keinen großen Wasserbedarf. Die Sonnenenergie geht direkt von den Solarzellen in die Pumpe. Die Zwischenspeicherung in Batterien entfällt. Wir stehen davor und staunen. Zu hören ist das leise Rauschen des Wassers, das aus 100 Meter Tiefe hochgepumpt wird, oben in den Wasserturm. Das Projekt hat allen Beteiligten so viel Freude* gemacht, dass wir versuchen werden vergleichbare Projekte zu entwickeln. Aus den Nachbardörfern kommen schon die ersten Anfragen/jg
* die Dorfbewohner sparen  monatlich 300 Euro, die sie bisher für Diesel ausgegeben haben
*es ist ruhig geworden auf dem Schulgelände, keiner vermisst das rattern des Generators
* die CO2 Ersparnis kommt uns allen Zugute, sie wird Teil des Klimaausgleichs für die Freunde der Stiftung 

Mittwoch, 23. August 2017

Auf dem Weg in die Dörfer



Eine große Sendung von Solarlampen ist in Myanmar eingetroffen. Viele Lions Clubs haben sich an dieser Spende beteiligt. Die Lampen kommen aus China mit dem Schiff nach Yangon. Von dort erfolgt die Verteilung in die Projektgebiete: Bagan, Pakoku, Sittwe und jetzt neu, ins Delta. Mit den Swimming Doctors sind die Lampen von Yangon ins Delta geschwommen. Hier auf dem Foto werden die Kartons von unserem großen Schiff auf kleine Boots umgeladen. Mit den kleinen Booten bringen wir die Lampen dann zu den Familien in die Dörfer. Vielen Dank an Naing, unserem Mann vor Ort, der das für uns sehr gut organisiert hat/jg

Donnerstag, 10. August 2017

Willkommen im Netz

"Das ist Intern" hieß es früher, wenn mit wichtiger Miene wichtige Papiere weggeschlossen wurden. Heute gibt es bei Firmen und Organisationen das Internet für alles, was sichtbar sein soll - und das Intranet für die internen Dinge. Bei uns ist das anders: die Informationen, die wir täglich auf diese Seite stellen, sind fürs Team und für Freunde. Wer als "Neuer" auf unsere Seite schaut, wird nicht gleich alle Zusammenhänge, Personen und Projekte verstehen, aber das kommt mit der Zeit. Schaut uns ruhig über die Schulter bei dem, was wir tun und wie wir es tun. Das Verstehen kommt mit der Zeit - und damit keine Fragen offen bleiben, gibt es bei uns immer Menschen, die man anrufen kann: richtige Menschen, die ohne Hotlineschleifen direkt ans Telefon gehen. Probiert es gerne aus:  0172 45 477 41 Jürgen Gessner

Mittwoch, 2. August 2017

Die nächste Solarlampenlieferung ist in Yangon angekommen



So sieht es aus, wenn 5.000 Solarlampen im Lager Yangon stehen. Gerade ist die Ware aus China angekommen. Die Hälfte der Lampen geht gleich weiter ins Delta. Naing wird sich dort um die Verteilung kümmern und alles dokumentieren. Hier ist seine Nachricht: "Yesterday evening I received the solar lamp 5,000 pcs.I checked some already. Now I planing to distribute to delta region as much as can quick, because they are waiting for me. I will let you know if any special. Thanks Naing"

Samstag, 3. Juni 2017

Die Erleuchtung



Noch ist es ein Prototyp, die neue Solarlampe, die wir vor ein paar Tagen von unserem chinesischen Lieferanten bekommen haben. Wie ein Taschenbuch liegt sie in der Hand. Panel und Lampe sind hier in einem Gehäuse vereint. Das LED Licht reicht für die ganze Nacht, es kann in zwei Stufen geschaltet werden. Das ist gut, aber das große Plus dieser Lampe ist der USB Anschluß, mit dem jedes Handy geladen werden kann. Das wird immer wichtiger: in Myanmar gibt es heute 53 Millionen aktive Mobiltelefone - bei 51 Millionen Einwohnern/jg

Samstag, 13. Mai 2017

100 Jahre Lions









Die Lions feiern Ihr 100jähriges Jubiläum - und wir sind mit dabei. Heute ist der letzte Tag mit verschiedenen Aktionen in Berlin, direkt an der Gedächtniskirche. Da werden Projekte vorgestellt, bei denen sich die Lions engagieren. Sascha und Lennart erläutern unsere Hilfe für die Tafeln - und Ursula führt die Solarlampen vor. "Licht für 100 Dörfer in Myanmar" ist unser Ziel. Ab tausend Euro bekommt jeder Spender sein "eigenes Dorf". 30 Dörfer haben wir schon. Hier gibt es alle weiteren Informationen: https://www.stiftunglife.de/projekte/solarlampen/

Freitag, 28. April 2017

Die Erleuchtung



Im SZ Magazin haben sie das Wort "Taschenlampe" wörtlich genommen und gezeigt, wie das dann aussieht. Wir haben mal aufs Preisschild geschaut und verglichen: dieses hübsche Prada Täschchen kostet schlappe zweieinhalbtausend Euro. Weil meine Frau gestern trotz Hochzeitstag auf den Kauf des Täschchens verzichtet hat, können wir für das gleiche Geld 250 Solarlampen kaufen. Die Lampen bringen wir zu den Menschen nach Myanmar, die weder Strom noch Prada haben. Damit machen wir 250 Familien glücklich, denn jede Familie spart über die Lebensdauer der Lampe 500 Euro. Rechnet man 250 Lampen x 500 Euro, kommen da 125.000 Euro raus. Ein Betrag, über den selbst Prada Käufer gelegentlich nachdenken/jg

Montag, 24. April 2017

Neues von der Hannover Messe



Um ein Haar haben wir uns verpasst, gestern auf der Hannover Messe war die Kanzlerin nah dran, an dem Stand mit den Solarlampen. Sie hat ihren Rundgang fortgesetzt und ich bin ein bisschen geblieben. Die chinesischen Lieferanten haben mir gezeigt, welche neuen Entwicklungen zu erwarten sind: kleine Solarsysteme, die Licht liefern + Strom für's Handy. Im Augenblick sind diese Einheiten noch ziemlich teuer, mal schauen was es auf der Solarmesse Ende Mai in München zu sehen gibt. Jetzt haben wir erst einmal 5.000 Solarlampen bestellt, von dem bewährten Typ, mit dem wir unser Projekt "Licht für 100 Dörfer in Myanmar" erleuchten. Doch die Entwicklung schreitet voran: auch in den weit entfernten Dörfern hat inzwischen jeder ein Handy. Das braucht Strom. Die nächsten Systeme müssen beides können: Licht geben und Handy laden/jg

Mittwoch, 29. März 2017

Die Erleuchtung



Donald Trump macht Ernst mit dem Rückzug aus dem Klimaschutz: per Dekret lockert der amerikanische Präsident die Auflagen für Kohlekraftwerke. Für uns ist das ein guter Grund mehr, etwas für den Klimaschutz zu tun. Jede Solarlampe, die wir nach Myanmar bringen, ersetzt über die Laufzeit rund ein Barrel Öl. Das ist gut für die Menschen in den Dörfern und das ist gut für die Welt, in der unsere Kinder leben möchten. Viele kleine Lampen bringen die Erleuchtung - wir schicken auch gerne einige ins Weiße Haus/jg