Umwelt

Plastic Recycling

Einfache Idee - große Wirkung: die Menschen in Pakoku sammeln Plastikmüll. Den bringen sie zu uns und wir geben Ihnen Geld dafür. Das Material wird in unserer Recycling Anlage gereinigt,
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Wasser und Solar

An allen unseren Schulen setzen wir PAUL Wasserfilter ein. Entwickelt von der Uni Kassel, funktioniert dieser Filter unter einfachsten Bedingungen (ohne Strom und ohne Chemikalien)
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alle Solarlampen

Bienen und Bäume

„Ohne Bienen keine Blumen - ohne Bienen keine Bäume.“ Monokulturen und der Einsatz von Chemikalien haben den Bienen das Leben schwer gemacht. Wir fördern Projekte, die sich um die
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Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Freitag, 20. April 2018

Heute Morgen in Frankfurt/1

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Heute hatte ich das Glück von einem Morgenspaziergang mit Sonnenschein am Main entlang. Auf dem Weg zum Bahnhof lese ich nachdenklich die „Clean Facts" und denke an das schöne Geld und an die vielen Bäume, die wir in diesem Jahr pflanzen wollen. Tausend Stück mindestens/jg

Heute Morgen in Frankfurt/2

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Heute hatte ich das Glück von einem Morgenspaziergang mit Sonnenschein am Main entlang. Auf dem Weg zum Bahnhof lese ich nachdenklich die „Clean Facts" und denke an die Plastikflaschen, die wir sammeln: die Plastikdeckel werden in Deutschland gesammelt für „ein Leben ohne Kinderlähmung", eine Rotary Initiative. In Myanmar recyceln wir Plastikflaschen. Aus dem Rohmaterial werden dort Wandverkleidungen hergestellt/jg

Heute Morgen in Frankfurt/3


Heute hatte ich das Glück von einem Morgenspaziergang mit Sonnenschein am Main entlang. Auf dem Weg zum Bahnhof lese ich nachdenklich die „Clean Facts" und denke an den leckeren Espresso heute Morgen. Die Nespresso Kapseln sind ein Irrweg. Wie hoch mag der Müllberg sein, den unsere Bequemlichkeit jeden Tag damit produziert?

Sonntag, 15. April 2018

Über Bienen

Die EU Kommission hat für diesen Monat eine Abstimmung über die Verwendung von Neonicotinoide angekündigt. Mit dem Nervengift werden in der Landwirtschaft Schädlinge bekämpft. Das Pflanzenschutzmittel gilt allerdings auch als Mitverursacher für das Bienensterben. Wer hätte gedacht, dass die Bienen volkswirtschaftlich betrachtet zu den drei wichtigsten Nutztieren in Deutschland gehören? Rund 2.000.000.000 Euro macht die Bestäubungsleistung der Bienen alleine in Deutschland aus. Ohne Bienen gäbe es viel weniger Obst, Gemüse und Feldfrüchte. Ob wir die Leistung der Bienen in Deutschland mit menschlicher Arbeit ausgleichen können, wie hier auf dem Foto aus China, darf bezweifelt werden/jg

Samstag, 14. April 2018

Über Wasser

Der Mensch braucht das Wasser zum Leben, aber er achtet es nicht - jedenfalls dort, wo (scheinbar) genügend Wasser zur Verfügung steht. Wie auf dem Classic Golf Club in Palm Springs. Der ohnehin trockene Südwesten der USA erlebte seit 2014 die wärmsten drei Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Hitze zerstörte rund 100.000.000 Bäume. In Südafrika herrscht Wasser Notstand und die Meeresspiegel steigen. Da sind unsere kleinen Wasserprojekte in Myanmar wohl nicht mehr ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wer sich für das Thema interessiert: in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung gibt es eine ausführliche Betrachtung über die ungesunde Beziehung der Menschen zum Wasser zu lesen/jg

Mittwoch, 11. April 2018

Happy Wasserfest


Wer in diesen Tagen in Myanmar unterwegs ist, der wird nass. Das ist sicher. Das fröhliche Rumspritzen zum Ende des burmesischen Jahres hat Tradition. Aller Schmutz wird abgewaschen, damit einredet sauber ins neue Jahr gehen kann. Das bei dieser Wasserspritzerei hauptsächlich die anderen nass werden, ist wohl beabsichtigt und erhöht den Spaß bei allen Beteiligten, wie auf dem Foto zu sehen ist. Mit auf dem Foto zu sehen ist PAUL, unser Wasserfilter, den Timm und ich gerade ausliefern wollten. Ist schon ein paar Jahre her. Heute beginnt das Wasserfest in Myanmar. Mindestens eine Woche lang wird das ganze Land im Ausnahmezustand sein. Dann beginnt das neue Jahr. Nach der burmesischen Zeitrechnung schreiben wir ab Sonntag das Jahr 1380/jg

Dienstag, 27. März 2018

Voller Ernergie


1886 gelang es Charles Brown und Walter Boweri in der Schweiz erstmals, elektrischen Strom durch Kupferdrähte über weite Distanzen zu transportieren. Fünf Jahre später erteilte die Stadt Frankfurt den beiden den Auftrag, eine Leitung nach dem 175 Km entfernten Wasserwerk in Lauffen am Neckar zu ziehen und zu beweisen, dass sich Strom auch über sehr weite Strecken transportieren lässt. Brown und Boweri nahmen die Herausforderung an. Mit 75 Prozent Wirkungsgrad waren sie sensationell erfolgreich.

An der Technik liegt es also nicht, wenn 132 Jahre später noch immer viele Gegenden auf dieser Welt ohne Strom sind. Es liegt am Geld. Geld, das gebraucht wird um Kraftwerke und die entsprechende Infrastruktur aufzubauen. Ob das Geld noch gut angelegt ist in den herkömmlichen Technologien? Heutzutage ist Energieerzeugung auch dezentral möglich, besonders in den Ländern, dir so viel Sonne haben, wie Myanmar. Was wir mit unseren kleinen Solarlampen und Solar Wasserpumpen zur Freude der Menschen in die Dörfer bringen, lässt sich auch in größerem Stil entwickeln/jg

Montag, 26. März 2018

Bäume pflanzen

Ein paar Baumpflanz Aktionen haben wir schon finanziert, besonders in den ersten Jahren der Stiftung. So sind alte Obstsorten wieder in Celler Gärten gekommen - neu angelegte Radwege begrünt - und Pflanzaktionen in Schleswig-Holstein möglich geworden. In diesem Jahr wollen wir selbst Hand anlegen: erst mit unserem ganzen Team, später dann gemeinsam mit den Freunden der Stiftung, werden wir Bäume pflanzen. Das ist ein konkreter Beitrag für ein besseres Klima und zu unserer eigenen Freude. Im Herbst ist die beste Pflanzzeit, bis zur Umsetzung haben wir also noch ein bisschen Zeit - Zeit zur Vorfreude/jg

Samstag, 24. März 2018

Ein Waterpond

Ein Waterpond ist ein kleiner See, der natürlich vorhanden ist oder künstlich angelegt wird. In der Regenzeit füllt sich der See ist zum Rand. Die Menschen schöpfen ihn dann im Lauf der Monate leer. Der Waterpond ist ihre Trinkwasserversorgung. Manche Dörfer haben auch einen Brunnen, sind also auf den Waterpond nicht angewiesen. Trotzdem nutzen die Dorfbewohner lieber das Wasser aus dem Pond, denn das gibt es umsonst. Für das Wasser aus dem Brunnen muss jeder etwas bezahlen, damit wird Diesel gekauft für den Generator. Der ist notwendig, um das Wasser hochzupumpen, manchmal aus 400 Meter Tiefe. Gestern haben wir „Klaus 2" gestartet, unser zweites Projekt, in dem der Generator durch Solarenergie ersetzt wird. Die Menschen sind dankbar für diese Hilfe, denn jetzt in der Trockenzeit ist Wasser an allen Ecken knapp. Hier stehen wir* vor einem leeren Wasserpond. Davon habe ich viele gesehen, als wir gestern unterwegs waren, südlich von Bagan in der „Dry Zone"

* gestern hat uns Aung Naing begleitet (hier auf dem Foto leider nur von hinten zu sehen) einer unserer Alumni. Vor ein paar Jahren haben wir ihm sein Studium als civil engineer ermöglicht. Er hat das Studium abgeschlossen und einen gut bezahlten Job gefunden. In seiner Freizeit berät er uns nun bei der Suche nach geeigneten Projekten in der Region, in der er sich gut auskennt. Was für eine Freude/jg

Sonntag, 18. März 2018

Ablasshandel


Der Ablass ist in der katholischen Kirche eine Tat, um Gottes Gnade zu erlangen nach einer begangenen Sünde. Im 15. und 16. Jahrhundert hatte es sich eingebürgert, dass man den Ablassmit Geld kaufen konnte. Es war eine beliebte Methode: den Gläubigen wurde gesagt, dass sie damit die Zeit im Fegefeuer verkürzen können. Auch wenn die Angst vorm Fegefeuer nicht mehr drückt, das schlechte Gewissen holt uns manchmal ein: wenn wir die Klimaanlage anstellen oder mit dem Auto fahren, obwohl das Ziel auch mit der Bahn zu erreichen wäre. Für alle, die sich Sorgen um unser Klima machen, gibt es CO2 Zertifikate. Sie sind der Ablasshandel unserer Zeit. Wer es ein bisschen konkreter mag, spendet bei uns ein paar Solarlampen: jede Lampe ersetzt über lifetime einen Barrel Öl. Wir kümmern uns um die Abwickelung und Verteilung - ab tausend Euro mit Foto, Nachweis und Zuordnung der Lampen in ein bestimmtes Dorf in Myanmar. Das wunderbare Foto ist von Markus Dlouhy. Die burmesische Beschriftung auf der Lampe sagt „Ruf uns an, wenn die Lampe nicht geht". Wir wechseln dann den Akku und sorgen dafür, dass der verbrauchte Akku entsorgt und recycelt wird/jg




Samstag, 17. März 2018


Angelica war „meine" Studentin auf den Philippinen. Vor einem Jahr hat sie ihr Studium abgeschlossen und angefangen als Lehrerin zu arbeiten. Sie ist eine engagierte Lehrerin, die ihre Kindern für Mathe und Geschichte interessieren möchte - und für die Welt, in der wir leben. Angelika träumt von einer plastikfreien Welt. Bei meinem Besuch hat sie mir einen Strohhalm aus Metall geschenkt. „Den kann man leicht einstecken. Überleg mal, wie viel Strohhalme jeden Tag weggeworfen werden, nachdem sie nur ein einziges Mal gebraucht wurden." Angelika hat sich dieses Jahr ein hohes Ziel gesetzt, sie möchte 365 Tage ohne Einweg Plastik auskommen. Ihre Schüler machen mit. Eine wunderbare Initiative in einem Land, dass aus 7.000 Inseln besteht. Zwischen den Inseln schwimmen Plastikinseln im Meer, die größer sind als manche Insel/jg

Montag, 12. März 2018

Was machen Jan und Jürgen ?


Die beiden bereiten unseren Auftritt bei den Lions in Leipzig vor. Jürgen (rechts im Bild) war schon mit dabei, als wir uns im letzten Herbst in Stuttgart auf einem Kongress präsentiert haben. Neu im Team ist Jan. Als Lions Mitglied* weiß er, wie die Lions fühlen und was sie wollen. Bei dem neuen Motto „100 Jahre Lions...und dann?" liegen die Schwerpunkte bei Wasser und Klimaschutz. Das passt perfekt zusammen mit den Wasser/Solaranlagen, die wir zur Zeit in Myanmar bauen. Diese Anlagen bringen den Menschen sauberes Wasser (besonders in Verbindung mit dem PAUL Wasserfilter) und senken den Dieselverbrauch, ein perfekter Beitrag für den Klimaschutz. Dieses Zukunftsprojekt wollen wir in Zusammenarbeit mit den Lions voranbringen/jg 
* Mitglied im Lions Club München Opera

Sonntag, 11. März 2018

Zu viel Liebe ?

Heute Abend werden in Berlin die Träume eingepackt, die ITB ist zu Ende. Vier Tage lang wurde um Touristen geworben, auch wenn manche Strände schon längst überfüllt sind. Urlauber suchen ein authentisches Erlebnis und zerstören dabei, was sie lieben. Wie viele Besucher verträgt Mallorca? Wie viele Besucher vertragen Venedig, Barcelona und Florenz. Reisen war einst das Privileg der Adligen. In diesem Moment, während Du diese Zeilen liest, sind eine Million Menschen in der Luft. Mehr als 30 Millionen Touristen kamen im letzten Jahr allein nach Thailand. Nach Myanmar kamen keine 2 Millionen. Menschenleere Strände wie hier im Bild der Ngapali Beach sind zu einem Luxusgut geworden. Mit kluger Strategie und den richtigen Investitionen in die Umwelt kann man Paradiese erhalten. Wir arbeiten daran: ein paar hundert Meter entfernt von diesem schönen Strand wird in diesem Jahr unsere zweite Plastik Recycling Anlage ihren Betrieb aufnehmen/jg

Samstag, 10. März 2018

Eine Frage der Verantwortung



Gestern haben wir 22.000 Euro überwiesen für den Kauf von zwei Kühltransportern. Die beiden Fahrzeuge gehen an die Traunsteiner- und die Höchberger Tafel, sie haben die Euro 6 Norm. Das ist der (noch unbefriedigende) Standard. In absehbarer Zeit werden Fahrzeuge mit der neuen Euro 6d Norm auf den Markt kommen. Bei den Fahrzeugen wird die Emission dann im Fahrbetrieb gemessen. Kleiner Blick zurück: im Jahr 2005, mit Einführung der Euro Norm 4 haben wir die ersten Kühltransporter für die Tafeln finanziert. Manche dürften davon noch im Betrieb sein, die meisten haben ihre Arbeit getan und sind verschrottet. Der größte Anteil der Fahrzeuge, die wir in den letzten 13 Jahren gemeinsam mit den Lions für die Tafeln auf den Weg gebracht haben, haben die Euro Norm 5. Die meisten dieser (geschätzt) 200 Fahrzeuge sind noch in Betrieb. Der Aufwand, diese Fahrzeuge sauber zu machen, ist relativ gering. Fachleute rechnen Kosten von 2.000 bis 3.000 Euro für eine entsprechende Hardware Nachrüstung. Für uns ist klar, dass wir uns an den Kosten beteiligen werden - gerne wieder zusammen mit den örtlichen Lions Clubs. Sobald die entsprechenden Voraussetzungen da sind, werden die Tafeln und die Lions Clubs entsprechende Angebote von uns bekommen/jg

Dienstag, 27. Februar 2018

Fahrverbote


Gefreut habe ich mich, als ich diese Werbung für eine eine Reise mit der MS Europa das erste mal sah. Fünf oder sechs Jahre ist das her. Wir hatten zu der Zeit eine Kooperation mit Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, haben nette Reisen gemacht und viele Menschen kennengelernt. Wir waren glücklich, alles war schön. Heute kann ich mich nicht mehr so unbeschwert freuen. Die Hochglanzprospekte locken noch immer mit schönen Bildern, aber die Schattenseiten werden immer deutlicher: Kreuzfahrtschiffe fahren meist mit Schweröl. Ein großes Schiff wie die. "Harmony of the Seas" verbraucht 150 Tonnen pro Tag und pustet 450 kg Feinstaub aus den Schornsteinen - genau so viel wie 21 Millionen VW Passat an einem Tag in die Luft pusten. Wenn es heute ein Urteil zu möglichen Fahrverboten gibt, dann sollten die großen Dreckschleudern auf den Meeren auch gleich stillgelegt werden. Oder man lässt sie sauber fahren, die Technik dafür gibt es für Schiffe genau so wie für Dieselfahrzeuge/jg

Samstag, 17. Februar 2018


Man könnte ja ruhig mal fragen, an wem es liegt, dass so viel Dreck aus dem Auspuff kommt - nicht nur bei Autos, auch bei den Kreuzfahrtschiffen. Im Vergleich zu Schiffsmotoren sind Dieselfahrzeuge geradezu sauber. Auf hoher See wird Schweröl verbrannt, auf Flüssen sind weder Filter noch Katalysatoren üblich. Es ist die Sache der Politik, Rahmenbedingungen festzuschreiben und zu kontrollieren. Natürlich entschuldigt das nicht den Betrug von VW, Audi und Co, aber die Politik hat es den Betrügern zu leicht gemacht und wir, die Verbraucher, sind auf bunte Werbeversprechen hereingefallen. Beim nächsten Urlaub und beim nächsten Autokauf sollten wir einen Blick auf die Umweltbilanz werfen. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken/jg

Mittwoch, 14. Februar 2018

Vom Müll zum Rohstoff



Jeder schimpft über den Plastikmüll, aber ganz entgehen können wir ihm wohl nicht. „Bewusstes Handeln" ist das Zauberwort, dass einiges verändert, wenn wir uns darauf einlassen. So habe ich mich daran gewöhnt, einen Einkaufsbeutel in der Jackentasche zu haben. Kein Problem, in der kalten Jahreszeit habe ich immer eine Jacke dabei, muss nur an den Beutel denken. 

Für unser neues Plastik Recycling Projekt in Myanmar sind wir ein Stück weiter gekommen: in Ngapali konnten wir einige Hotels für unsere Idee begeistern. Bald werden die ersten gelben Tonnen aufgestellt und eine Mülltrennung eingeführt - zumindest in Plastikmüll und Restmüll. Für die Menschen ist das ein kleiner Anfang, für uns ist es eine große Hilfe beim Einsammeln des Rohstoffs/jg

Sonntag, 4. Februar 2018

Vier Religionen



Die vier Herren, die hier zusammenstehen, arbeiten zusammen für unser neues Plastik Recycling Projekt in Myanmar. Von links nach rechts: Kyaw Naing hat eine kleine Werkstatt in Mandalay. Er verarbeitet Plastikabfälle zu Bällen - daneben Jürgen, er kümmert sich um die Recycling Projekte der Stiftung  - Soe Myint betreibt unser erstes Projekt P1 in Pakokku seit zwei Jahren als Family Business - ganz rechts Min Min, er hält die Kontakte und kümmert sich um die baulichen Umsetzung.

Zwei Gründe gibt es für diesen Eintrag heute: alle vier sind heute ehrenamtlich unterwegs, jeder bringt seine Erfahrung ein, damit dieses Projekt der Stiftung auf dem neusten Stand der Technik kommt. Freundlich und offen gehen die vier miteinander um: ein Buddhist, ein Moslem, ein Hindu und ein Christ. Auch das ist Myanmar/jg 

Samstag, 3. Februar 2018

Gut für die Umwelt

Das Inle Heritage ist das beste Projekt, dass ich kenne - nicht nur am Inle See, sondern in ganz Myanmar. Sinnvoll greifen hier viele Dinge ineinander: das Restaurant mit dem kleinen Hotel (zehn Zimmer) die Kochschule, das Trainingscenter. Es gibt ein Waste Management, Solarenergie und biologische Abwasser Reinigung. Wovon andere träumen, ist hier Standart. Mit den Menschen, die das aufgebaut haben, wollen wir zusammenarbeiten. Das gemeinsame Ziel ist ehrgeizig: wir möchten die Motorboote auf dem Inle See auf Elektroantrieb umstellen. Hier auf dem Foto vermisst Tin Thun, unser Solaringenieur, eins der tausend Boote, die täglich über den See knattern/jg

Montag, 29. Januar 2018

Plastik Recycling

Bevor wir eine weitere Recycling Anlage in Betrieb nehmen, schauen wir uns an wie andere Betriebe arbeiten. Letzte Woche in Mandalay, diese Woche in Yangon. Mal sehen, was an den Maschinen zu optimieren ist – vielleicht können wir auch einen weiteren Verarbeitungsschritt anfügen, wie hier im Bild: da werden in einem kleinen Workshop in Mandalay aus dem Rohmaterial Bälle gefertigt. Das müsste sich auch mit den Gehäusen für unsere Solarlampen machen lassen. Wir werden uns weiter umschauen und berichten/jg

Sonntag, 28. Januar 2018

Zwei Welten



Es ist ein Sprung durch die Zeiten: auf dem Weg ins Dorf begegnet uns ein Ochsenkarren - ein paar Minuten später stehen wir vor einer Solaranlage, die von neuester Hybridtechnologie gesteuert wird: Das Solarfeld ersetzt den Diesel Generator weitgehend: Wenn die Sonne scheint, kommt die Energie für die Pumpe von der Solaranlage. Wenn es bedeckt ist, oder wenn es regnet, dann muss der Generator eingeschaltet werden - aber dann gibt es ja auch keinen großen Wasserbedarf. Die Sonnenenergie geht direkt von den Solarzellen in die Pumpe. Die Zwischenspeicherung in Batterien entfällt. Wir stehen davor und staunen. Zu hören ist das leise Rauschen des Wassers, das aus 100 Meter Tiefe hochgepumpt wird, oben in den Wasserturm. Das Projekt hat allen Beteiligten so viel Freude* gemacht, dass wir versuchen werden vergleichbare Projekte zu entwickeln. Aus den Nachbardörfern kommen schon die ersten Anfragen/jg
* die Dorfbewohner sparen  monatlich 300 Euro, die sie bisher für Diesel ausgegeben haben
*es ist ruhig geworden auf dem Schulgelände, keiner vermisst das rattern des Generators
* die CO2 Ersparnis kommt uns allen Zugute, sie wird Teil des Klimaausgleichs für die Freunde der Stiftung 

Mittwoch, 23. August 2017

Auf dem Weg in die Dörfer



Eine große Sendung von Solarlampen ist in Myanmar eingetroffen. Viele Lions Clubs haben sich an dieser Spende beteiligt. Die Lampen kommen aus China mit dem Schiff nach Yangon. Von dort erfolgt die Verteilung in die Projektgebiete: Bagan, Pakoku, Sittwe und jetzt neu, ins Delta. Mit den Swimming Doctors sind die Lampen von Yangon ins Delta geschwommen. Hier auf dem Foto werden die Kartons von unserem großen Schiff auf kleine Boots umgeladen. Mit den kleinen Booten bringen wir die Lampen dann zu den Familien in die Dörfer. Vielen Dank an Naing, unserem Mann vor Ort, der das für uns sehr gut organisiert hat/jg

Donnerstag, 10. August 2017

Willkommen im Netz

"Das ist Intern" hieß es früher, wenn mit wichtiger Miene wichtige Papiere weggeschlossen wurden. Heute gibt es bei Firmen und Organisationen das Internet für alles, was sichtbar sein soll - und das Intranet für die internen Dinge. Bei uns ist das anders: die Informationen, die wir täglich auf diese Seite stellen, sind fürs Team und für Freunde. Wer als "Neuer" auf unsere Seite schaut, wird nicht gleich alle Zusammenhänge, Personen und Projekte verstehen, aber das kommt mit der Zeit. Schaut uns ruhig über die Schulter bei dem, was wir tun und wie wir es tun. Das Verstehen kommt mit der Zeit - und damit keine Fragen offen bleiben, gibt es bei uns immer Menschen, die man anrufen kann: richtige Menschen, die ohne Hotlineschleifen direkt ans Telefon gehen. Probiert es gerne aus:  0172 45 477 41 Jürgen Gessner

Mittwoch, 2. August 2017

Die nächste Solarlampenlieferung ist in Yangon angekommen



So sieht es aus, wenn 5.000 Solarlampen im Lager Yangon stehen. Gerade ist die Ware aus China angekommen. Die Hälfte der Lampen geht gleich weiter ins Delta. Naing wird sich dort um die Verteilung kümmern und alles dokumentieren. Hier ist seine Nachricht: "Yesterday evening I received the solar lamp 5,000 pcs.I checked some already. Now I planing to distribute to delta region as much as can quick, because they are waiting for me. I will let you know if any special. Thanks Naing"

Samstag, 3. Juni 2017

Die Erleuchtung



Noch ist es ein Prototyp, die neue Solarlampe, die wir vor ein paar Tagen von unserem chinesischen Lieferanten bekommen haben. Wie ein Taschenbuch liegt sie in der Hand. Panel und Lampe sind hier in einem Gehäuse vereint. Das LED Licht reicht für die ganze Nacht, es kann in zwei Stufen geschaltet werden. Das ist gut, aber das große Plus dieser Lampe ist der USB Anschluß, mit dem jedes Handy geladen werden kann. Das wird immer wichtiger: in Myanmar gibt es heute 53 Millionen aktive Mobiltelefone - bei 51 Millionen Einwohnern/jg

Samstag, 13. Mai 2017

100 Jahre Lions









Die Lions feiern Ihr 100jähriges Jubiläum - und wir sind mit dabei. Heute ist der letzte Tag mit verschiedenen Aktionen in Berlin, direkt an der Gedächtniskirche. Da werden Projekte vorgestellt, bei denen sich die Lions engagieren. Sascha und Lennart erläutern unsere Hilfe für die Tafeln - und Ursula führt die Solarlampen vor. "Licht für 100 Dörfer in Myanmar" ist unser Ziel. Ab tausend Euro bekommt jeder Spender sein "eigenes Dorf". 30 Dörfer haben wir schon. Hier gibt es alle weiteren Informationen: https://www.stiftunglife.de/projekte/solarlampen/

Freitag, 28. April 2017

Die Erleuchtung



Im SZ Magazin haben sie das Wort "Taschenlampe" wörtlich genommen und gezeigt, wie das dann aussieht. Wir haben mal aufs Preisschild geschaut und verglichen: dieses hübsche Prada Täschchen kostet schlappe zweieinhalbtausend Euro. Weil meine Frau gestern trotz Hochzeitstag auf den Kauf des Täschchens verzichtet hat, können wir für das gleiche Geld 250 Solarlampen kaufen. Die Lampen bringen wir zu den Menschen nach Myanmar, die weder Strom noch Prada haben. Damit machen wir 250 Familien glücklich, denn jede Familie spart über die Lebensdauer der Lampe 500 Euro. Rechnet man 250 Lampen x 500 Euro, kommen da 125.000 Euro raus. Ein Betrag, über den selbst Prada Käufer gelegentlich nachdenken/jg

Montag, 24. April 2017

Neues von der Hannover Messe



Um ein Haar haben wir uns verpasst, gestern auf der Hannover Messe war die Kanzlerin nah dran, an dem Stand mit den Solarlampen. Sie hat ihren Rundgang fortgesetzt und ich bin ein bisschen geblieben. Die chinesischen Lieferanten haben mir gezeigt, welche neuen Entwicklungen zu erwarten sind: kleine Solarsysteme, die Licht liefern + Strom für's Handy. Im Augenblick sind diese Einheiten noch ziemlich teuer, mal schauen was es auf der Solarmesse Ende Mai in München zu sehen gibt. Jetzt haben wir erst einmal 5.000 Solarlampen bestellt, von dem bewährten Typ, mit dem wir unser Projekt "Licht für 100 Dörfer in Myanmar" erleuchten. Doch die Entwicklung schreitet voran: auch in den weit entfernten Dörfern hat inzwischen jeder ein Handy. Das braucht Strom. Die nächsten Systeme müssen beides können: Licht geben und Handy laden/jg

Mittwoch, 29. März 2017

Die Erleuchtung



Donald Trump macht Ernst mit dem Rückzug aus dem Klimaschutz: per Dekret lockert der amerikanische Präsident die Auflagen für Kohlekraftwerke. Für uns ist das ein guter Grund mehr, etwas für den Klimaschutz zu tun. Jede Solarlampe, die wir nach Myanmar bringen, ersetzt über die Laufzeit rund ein Barrel Öl. Das ist gut für die Menschen in den Dörfern und das ist gut für die Welt, in der unsere Kinder leben möchten. Viele kleine Lampen bringen die Erleuchtung - wir schicken auch gerne einige ins Weiße Haus/jg