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Wir haben auf jeder Solarlampe einen burmesischen Aufdruck mit unserer Telefonnummer und „ruft uns an, wenn es ein Problem gibt“. Das Problem ist in der Regel der Akku, der schwach wird. Den tauschen wir dann aus. Die alten Akkus bringen wir zu einem Recycling Betrieb in Yangon. jg

# Eintrag vom 03.12.2017 #

Wir finanzieren Solaranlagen im Delta, sind dort seit 2005. Wie muss eine Solarbatterie (gewartet) sein, damit sie länger als nur 4 Jahre hält?
Danke! Heinz Ermatinger für die INEDUCO-stiftung aus der Schweiz.

# Eintrag vom 03.12.2017 #

Icg bitte kontaktauufnahme zu mir tanja.maischack@gmx.de

# Eintrag vom 24.11.2017 #

Lieber René, ich glaube, man muss das im Zusammenhang mit der Zeit sehen. Zu Luthers Zeit war die Kindersterblichkeit hoch, da brauchte man einige Kinder für den eigenen Erhalt und den der Gesellschaft. Heute gibt es Länder, die zu viele Kinder haben - und andere, die sehr wenig haben.

Mir fiel bei dem Luther Zitat die Rede von Wolf ein, bei der Eröffnung der „Anna und Wolf School“. Er sagte „Anna und ich, wir haben keine eigenen Kinder. Aber nun, mit dieser Schule, haben wir 200 Kinder, für die wir da sein wollen.“

jürgen

# Eintrag vom 31.10.2017 #

Mit Verlaub, das Lutherzitat ist Quatsch - wiederspricht vielem was ich kenne und auch den Gegebenheiten in so manchem Land, welches der Stiftung am Herzen liegt. Grüezi René

# Eintrag vom 31.10.2017 #

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lieber Jürgen ! Weiterhin Gesundheit, Erfolg, Glück und Lebensfreude! Schön, dass es dich gibt!👍🍀

# Eintrag vom 15.10.2017 #

Hallo zusammen, VW und eine Waffenfirma in einen Topf zu werfen ist irgendwie komisch für mein schlichtes Gemüt. Abgashin und her aber VW baut immerhin ein Produkt welches seit Jahren bei den Tafeln seinen guten Dienst tut. Ich weiß nicht ob man ähnliches über ein Angebot aus dem Sortimentvon Kraus-Maffai-Wegmannsagen könnte. Daher würde mir persönlich eine Grenzziehung relativ einfach fallen. Gruß René

# Eintrag vom 03.08.2017 #

Lieber Jürgen,die Rüstungsindustrie an sich ist für mich ein ethisches NoNo. Es kommt also bei Kraus-Maffei-Wegmann gar nicht auf das Fehlverhalten eines einzelnen Unternehmens an, um mich dagegen zu positionieren. Bei VW ist genau dies anders, obwohl Automotiv so manchem auch als ethisch unsympathisch erscheinen mag. Gerade die Umweltfrage ist es ja die uns beim Autofahren Sorgen bereitet und diese Sorge hat VW mit Füßen getreten. Macht sie das damit generell unglaubwürdiger als zuvor? Oder anders gefragt, sind wir als Verbraucher nicht allzu gern gutgläubig? Jede dieser Fragen wirft neue, spannende Fragen auf. Zum Beispiel diejenige, wen von uns es ehrlich überrascht, dass die Emissionsangaben von den Automobilunternehmen seit Jahren manipuliert werden? Mich jedenfalls nicht und gerade deswegen finde ich die Entscheidung für die Umrüstung der 417 (!) Tafel-Fahrzeuge eine grandiose Entscheidung! Oder um es mit Janas Worten zu sagen, das ist richtig oool! Das VW die Gemüter in der Stiftung bewegt, liegt wohl möglich auch daran, dass es um mehr geht, als um die VW-Frage an sich. Tatsächlich steht VW auch stellvertretend für andere nationale und internationale Konzerne und damit für die Frage, wie weit will sich die Stiftung hier öffnen will. Das ist eine wirklich lohnende Diskussion und ich bin gespannt auf die Antwort. Liebe Grüße, Alex P.S. unseren Mailwechsel kannst Du gern weiterreichen. Bin gespannt auf die verschiedenen Sichtweisen!

# Eintrag vom 02.08.2017 #

Lieber Alex, der Dank ist ganz auf meiner Seite. Die Freunde der Stiftung geben mir das wunderbare Gefühl, Lebensfreuden und Werte zu teilen. Das es dabei auch manchmal zu unterschiedlichen Meinungen kommt ist manchmal anstrengend - in jedem Fall ist es gut. Es macht das Miteinander spannend und lebenswert. Du hast Deine Meinung so wohl abgewogen aufgeschrieben, dass ich unseren Mailwechsel gerne ans Team weiterleiten möchte, wenn Du das erlaubst...? Es gibt keine einheitliche Meinung, wen wundert es, dafür ist die Stiftung zu vielschichtig. Von vollkommener Ablehnung: "Auf keinen Fall annehmen!" bis zum genauen Gegenteil war alles dabei. Die Wellen gehen hoch her, noch nie gab es so viel Feedback in der Stiftung. Die Mehrheit hat sich dafür ausgesprochen, eine Spende von VW anzunehmen. Interessant wurde es, als ich die Frage nachgeschoben habe: "....und wie wäre es, wenn der Rüstungskonzern Kraus-Maffei-Wegmann spenden würde?" Da waren dann (fast) alle dagegen. Warum eigentlich, wo zieht man die Grenze und was sind die Kriterien, nach denen wir uns abgrenzen wollen...? Die Diskussion ist noch nicht zu Ende, aber als Folge des Diesel Betrugs gibt es eine Entscheidung, die heute auf der Stiftungsseite zu lesen ist: bis auf weiteres werden wir keine Anschaffung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor für die Tafeln fördern. Statt dessen werden wir für 417 Fahrzeuge die Umrüstung auf die vorgeschriebene europäische Norm finanzieren. Die ist nicht nur als Software Billiglösung zu haben, wie es uns die Industrie jetzt unterjubeln möchte, sondern auch in einer technischen Lösung. Die kostet allerdings Geld: rund 2.000 Euro pro Fahrzeug. Bis wir dieses Projekt abgewickelt haben, könnte auch wieder mehr Klarheit in die Diskussion gekommen sein. Bis das Vertrauen in die Marke VW wiederhergestellt ist, dürfte es sehr viel länger dauern. Dabei wundert es mich, wie unkritisch der Verbraucher sich verhält.... Herzliche Grüße aus München Jürgen

# Eintrag vom 02.08.2017 #

Lieber Jürgen, sehr gern lesen wir immer Deinen Espresso, denn es ist eine große Freude teil zu haben an etwas uneigennützig Schönem und Gutem. Du ermöglichst uns das und dafür möchten wir heute einfach einmal Danke sagen! Zur VW-Diskussion: als denkender Mensch muss man natürlich eine Meinung dazu haben und jeder hat seine ganz eigene Sicht auf die Dinge. Das liegt in der Natur des Menschen und das ist auch prima so. Gleichwohl braucht auch jede Organisation eine Haltung an der sie sich ausrichten kann und mit der sich die Mitglieder identifizieren - oder eben auch nicht. Eine Haltung benötigt für ihre operative Umsetzung wiederum, Normen. Nur so können im Tagesgeschäft Entscheidungen getroffen werden, die eben nicht beliebig, sondern ethisch gefestigt sind. Was ist richtig, was falsch? Das Gute vom Bösen, das Moralische vom Unmoralischen zu trennen, ist tatsächlich eine philosophische Diskussion! Die Antworten sind vielfältig und natürlich auch immer situationsabhängig. Spannend wird These und Antithese zudem auch dadurch, dass oftmals ja auch etwas Gutes im Bösen steckt. Die VW-Frage ist hierfür ein herrliches Beispiel und läd ein zu langen Nächten mit hitzigem Disput und wohl temperiertem Rotwein! Wie auch immer, am Ende siegt (zumeist) seit tausenden von Jahren der Pragmatismus. Warum? Ganz einfach deswegen, weil es sehr selten eine eindeutige Antwort auf die Gretchenfrage gibt! Pragmatismus darf dabei aber nicht beliebig sein, sondern braucht Normen. Normen sind grundsätzlich etwas Gutes - es müssen halt nur "die Richtigen" sein! Für VW gelten, wie für alle Unternehmen, die Verfassung und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland. Daran - und an Ihrem eigenen Code of Conduct - muss sich VW messen lassen. Das finde ich gut und schlage daher vor, dass wir es in der Stiftung genauso halten. Mit anderen Worten, so lange VW von Legislative und Executive nicht sanktioniert wird, sollten wir es nicht besser wissen. Auch wenn dies nicht in jeder Hinsicht eine befriedigende Antwort auf die VW-Frage ist, gefällt mir der Gedanke, dass die Tafeln alsbald mit den notwendigen Fahrzeugen unterstützt werden.Lieben Gruß,Alex

# Eintrag vom 02.08.2017 #

Ihr Lieben, das was Wolfgang da schreibt ist, meiner Meinung nach, irgendwie wahr! Ich sehe das weitestgehend genau so. 1. Das Geld von Lügnern und Betrügern zu nehmen nöö eigentlich nicht - dann aber konsequent und das hiesse wirklich jeden überprüfen 2. Die Ökobilanz von Dieselfahrzeugen. Die ist bestimmt nicht super, tun wir doch aber bitte nicht so als ob das eine neue Erkenntnis sei?! Und dennoch hat sich die Stiftung 12 Jahre dran beteiligt. Also bitte keine spontanen Aufschreie machen, wie viele da draußen. Dennoch – irgendwann muss man ja anfangen und daher finde ich die Idee mit den Elektrofahrzeugen prima. Aber auch hier mit Augenmaß denn man braucht sich dabei wegen des ökologischen Fingerabdruck nicht auf die Schulter klopfen. Die ist nämlich durch die Herstellung, im Moment zumindest, noch kein deut besser als bei normalen Fahrzeugen. Ist auch kein Geheimnis. Also bitte nicht zu sehr mit dem Aspekt „Umwelt“ beim Stiftungsmotto wedeln. Aber wie schon gesagt, man muss ja irgendwann loslegen und daher finde ich den Gedankengut. und wer weiß, vielleicht kann man ja noch die Kaufprämie vom Staat dazu beantragen?! Lieber Gruß René

# Eintrag vom 01.08.2017 #

Lieber Jürgen, im letzten „Espresso“ vom 22.7. hast Du geschrieben, dass die Diskussionen im Hause Gessner seit dem Einzug von Tilmann lebhafter geworden sind. Das finde ich prima! Zumal, wenn es sich um das Thema „VW-Affäre“ handelt, von dem ich bisher dachte, es wäre ohnehin kein Thema, über das Du überhaupt diskutieren würdest. Ich habe darüber viel und häufig nachgedacht und auch eine ganz klare Meinung dazu: Ohne Frage ist die Manipulation der Diesel-Abgaswerte ein Skandal und darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Aber: es ist ganz sicher kein VW-Skandal, sondern ein globaler Skandal mit bisher nur wenig sichtbaren Spitzen - vergleichbar mit einem Eisberg. Erkennbar ist das in meinen Augen allein schon daran, dass jeder Wettbewerber (und davon hat VW weltweit sehr viele) der diesbezüglich eine weiße Weste haben will, das bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des Skandals und vermutlich sehr plakativ öffentlich angezeigt hätte. Es wirft nur keiner der anderen Hersteller einen Stein, weil sie alle im selben Glashaus sitzen. Nur sind sie (noch) nicht erwischt worden. Aber macht das die anderen deshalb wirtschaftsethisch besser? Auch die aktuell aufgedeckten Absprachen untern den Fahrzeugherstellern lässt ja schon sehr weit blicken,welche „Gaunereien“ nicht nur in jüngster Zeit - und sicher nicht nur in der Automobilbranche - gemacht wurden. Mal abgesehen davon, dass der „Diesel-Skandal“ global einer umfangreichen Aufdeckung und Wiedergutmachung bedarf, wie hoch wird wohl der Anteil derer sein, die sich einen VW-Diesel ausschließlich der besonders niedrigen Abgaswerte wegen gekauft haben? Sicherlich nicht das absolute Gros der Käufer. Das wird nur werbepolitisch anders dargestellt. Menschen mit verantwortungsvollem Ökogedanken verzichten wohl eher ganz auf Verbrennungsmotoren… Wenn Du jetzt die Frage stellst, ob die Stiftung Geld eines ertappten „Betrügers“ annehmen würde, dann stellt sich für mich eher die Frage, wie das erwirtschaftet wurde. Wir sprechen bei VW doch nicht von Drogen- oder Waffengeldern - auch nicht von Geldern aus Menschenhandel. Willst Du zukünftig alle Deine Spender durchleuchten, ob die Gelder dort jeweils ohne „Tricksereien“ erwirtschaftet wurden? Und wäre es nicht korrekter darüber nachzudenken, ob Ford Deutschland, als aktueller Lieferant der Stiftungs-/Tafelfahrzeuge ethisch noch haltbar ist? Ein Fahrzeug, dessen Konzernmutter aus den USA kommt - ein Land also, das in den letzten Monaten nicht gerade durch menschenfreundliche Führung aufgefallen ist. Und ein Fahrzeug, dessen Teile und Fertingung großteils aus der Türkei stammen… Es grüßt Dich recht herzlich, Wolfgang W.

# Eintrag vom 25.07.2017 #