Team und Freunde

Als „Friends and Family“ sind wir in der Stiftung alle per Du. Das ganze Team arbeitet ehrenamtlich und ich bin ein Teil davon. Wir leben in verschiedenen Städten und leben unterschiedliche Leben. Was wir gemeinsam haben, ist die Freude an dem, was wir tun. Jeder zahlt die Kosten für sein Engagement (auch Flüge, Hotels und Briefmarken) selber. Die Freunde der Stiftung unterstützen das Team mit Zeit und Geld, Tipps und guten Ratschlägen.
Aktuelles rund um das Team der Stiftunglife
Stiftunglife - Team und Freunde

Mittwoch, 1. Februar 2023

Was macht eigentlich Malte?



Unser Bienenfreund

Kennengelernt haben wir uns bevor es die Stiftung gab, also vor einer Ewigkeit. Dass sich unsere Wege 30 Jahre später wieder gekreuzt haben, ist eine wunderbare Fügung. Malte lebt mit seiner Frau seit zehn Jahren in Singapur, die erwachsenen Kinder leben in Deutschland. Seit Jahrzehnten arbeitet Malte im Holzhandel, er ist uns ein guter Ratgeber für unsere Baumpflanzprojekte. Über ihn sind wir zu den Bienen gekommen, zu Clarence und seinem Freund Eugene. Malte schaut regelmäßig bei den beiden vorbei, schaut sich die Dokumentation der Rettungseinsätze an und verwaltet unser Geld. Ohne ihn könnten wir dieses wunderbare Projekt in Singapur nicht unterstützen. Danke Malte 🙏


Sonntag, 29. Januar 2023

Sonnenvitamine



Erst kamen die Griechen…

…bald darauf die Römer, die Vandalen und danach die Araber. Mallorca wurde von vielen Volksstämmen besiedelt, bis Jaime I. die Insel unter die katalanische Fahne stellte und das Königreich Mallorca ausrief. Noch heute lässt sich das Erbe der einzelnen Völker entdecken: das Quellensystem, die Trockenmauern und die Vegetation. Zum Beispiel die Orange. Die ursprünglich aus China stammende Kulturpflanze wurde im 9. Jahrhundert nach Mallorca importiert. Die arabischen Stämme, wahre Gartenkünstler und findige Wasser-Tüftler, revolutionierten in ihrer 300 Jahre währenden Zeit den Anbau der Orange. Auf Mallorca fanden sie alles Notwendige für einen erfolgreichen Anbau: ausreichende Wärme, frostfreie milde Winter, guter Boden und ausreichend Wasser. Das Tal von Sóller wurde, bedingt durch sein Mikroklima, zum Zentrum des Orangenanbaus. Für uns ist das Tal in diesem Jahr ganz besonders interessant: dort pflanzen wir 2023 für jeden Freund der Stiftung einen Orangenbaum. jg


Donnerstag, 19. Januar 2023

Was macht eigentlich Wolf?



Neugier wecken und Wissen vermitteln

Seit mehr als 40 Jahren gibt Prof. Wolf Mutschler sein medizinisches Wissen weiter. Mit welcher Freude und Hingabe er das tut, spüren die Studenten. Hier im Bild von links nach rechts Viktoriia, Iwan und Yana. Eigentlich hatten wir uns mit unseren ukrainischen Studenten nur auf einen Kaffee verabredet. Aus dem Gespräch entwickelten sich Fragen zu einem Patienten, die Wolf direkt im Café anschaulich mit einer Untersuchung des Knies beantwortet hat. alle Teilnehmer waren begeistert dankbar für diese Privatvorlesung. jg


Dienstag, 3. Januar 2023

Was macht eigentlich Jörg?



Der stille Helfer

Fast 30 Jahre lang unterstützt Jörg unsere Arbeit. Sein Verstand ist scharf, seine Anforderungen sind hoch und die Unterstützung kommt von Herzen. Jörg liebt und gibt für Kunst und Kultur, für kleine und große Menschen, in Deutschland und in der Welt. Mit seiner Filmproduktion hat er uns geholfen, die Idee der Tafeln bekannt zu machen. Für den Neubau der Swimming Doctors 2 hat er den entscheidenden Impuls (und die Finanzierung) gegeben. Für das Kinderheim in Yangon hat Jörg die Umstellung auf erneuerbare Energien finanziert. Das Foto entstand vor zehn Jahren bei einer Schuleröffnungsfeier in Bagan. Heute wird in Hamburg gefeiert, Jörg wird 80 und wir gratulieren herzlich. jg 


Sonntag, 1. Januar 2023

Was macht eigentlich Marlis?


Marlis versendet Karten

Die Freunde, von denen wir wissen wann sie Geburtstag haben, bekommen unsere guten Wünsche mit der Post. Im vergangenen Jahr hat Jürgen die Geburtstagskarten verschickt, in diesem Jahr versendet Marlis die Glückwünsche. Marlis  Lang lebt und arbeitet als Künstlerin in München. Die Karte für dieses Jahr wurde von ihr entworfen. Jede Karte ist ein Unikat. Die erste Geburtstagskarte in diesem Jahr darf Marlis an sich selbst schicken, sie hat heute Geburtstag 🎈 


Samstag, 31. Dezember 2022



Es war ein anspruchsvolles Jahr

Vielen Dank an alle, die geholfen haben, vor und hinter den Kulissen, am Bildschirm, auf dem Fahrersitz und in den Projekten. Auch wenn es hier und da mal schwierig war, hatten wir Freude mit den selbstgewählten Aufgaben. Ein großer Dank geht an alle Freunde, die in diesem Jahr so viel gespendet haben, wie noch nie zuvor. Wir haben uns redlich Mühe gegeben, das Beste aus dem Geld zu machen. Im kommenden Jahr werden wir es wieder tun, voller Freude und Zuversicht. jg


Mittwoch, 28. Dezember 2022

Was macht eigentlich Dr. Ayele?

 

Congratulation my friend

In der täglichen Nachrichtenflut geht vieles unter. So ist es eher ein Zufall, dass ich heute von Dr. Ayeles Beförderung zum Gesundheitsminister von Äthiopien erfahren habe. Als wir uns 2008 ein paar Decken teilen mussten, um (nicht besonders komfortabel) durch die kalte Nacht zu reisen, war das alles noch weit entfernt. Damals haben wir gesehen, wie Ayele mit viel Expertise und Einfühlungsvermögen das Enat Hospital aufgebaut hat. Nun warten größere Aufgaben auf ihn. Auch wenn unser Förderprojekte in Äthiopien Vergangenheit sind, meine Decke würde ich jederzeit wieder mit ihm teilen. Congratulation my friend/tg


Montag, 26. Dezember 2022

Merry Christmas 🎄



Dear Stiftunglife Team,
Your team is taking care not only for supporting our children education but also for helping undeveloped area in our country. Therefore, I am so proud for serving you. Best wishes for Christmas. U Zaw Myo Lwin, Uniteam Treasurer, Yangon


Sonntag, 25. Dezember 2022

Letter from Khin



Dear Mentos and friends from Stiftunglife, 
working with students for almost 12 years has been a marvelous experience that I treasure so much. However, this year has taken me to a new path, as per the law of nature, everything is changing every moment. Since March 2020 when all the universities were closed, I have been living in a desperate mood with fear, worries, sorrow due to continuous complex circumstances in the country. I saw a dim light to come out of the darkness after meeting with Jürgen in February. I dedicated myself to learn about nature, trees and green before convincing myself to start a tree planting project for Stiftunglife. Today I feel so thankful, that you all believe in me. I wish each and everyone of you rest in your hearts, a smile on your lips, and twinkle in your eyes. You gave me a light of hope. Merry Christmas from my heart to yours.
Khin from Pyin Oo Lwin on 24. December


Dienstag, 20. Dezember 2022

Was macht eigentlich Tom?



Er ist der Beste 👍

Sein Berufsleben begann er als Bauingenieur. Es dauerte ein paar Jahre, bis Tom seine Passion zum Beruf machen konnte. David Hamilton, Roger Federer und Karla Knop - er hat sie alle vor der Linse gehabt. Tom König lebt und arbeitet in Stuttgart. Mit Vorliebe fotografiert er Menschen und Autos. Für die Projekte der Stiftunglife waren wir zusammen in Myanmar unterwegs, in Griechenland und in der Ukraine. Seine Bilder und Reportagen hat Tom der Stiftung  immer pro Bono zur Verfügung gestellt. Wir haben damit Ausstellungen bestückt, Bücher konzipiert und Projekte anschaulich gemacht. Danke Tom 🙏


Donnerstag, 10. November 2022

Tempora mutantur



Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in Ihnen
Hexameter aus dem 16. Jahrhundert

Kaufhof und Karstadt haben sich nicht geändert. Ein neues Logo reicht nicht für die neue Welt, Veränderungen müssen von innen kommen. Der Konzern ist mal wieder insolvent. Was eine Insolvenz bedeutet, wird ein Fachmann in der kommenden Sonntagsrunde erklären - und dabei auch die Frage beantworten, ob eine Stiftung insolvent werden kann (keine Sorge, bei uns ist das nicht zu befürchten). Hier ist der Link für alle, die am Sonntag um 12 Uhr Zeit und Interesse für dieses Thema haben: https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Mittwoch, 9. November 2022

7. Hamburger Runde



Von Myanmar bis zur Ukraine

Ein wunderschöner Besprechungsraum mit Blick über die Binnenalster, ein perfekter Gastgeber und interessierte Menschen - das war unser Abend gestern in Hamburg. Freunde der Stiftung trafen sich bei Udo Kronshage am Ballindamm. Hauptthema war die Entwicklungen in Myanmar und wie es weiter geht mit unseren Projekten. Jürgen hat von unserem Engagement in der Ukraine berichtet und von der erfolgreichen Unterstützung der Tafeln. Nach einer lebhaften Diskussion zu Klima- und Umweltfragen sind wir voller Anregungen und Ideen nach Hause gegangen. Vielen Dank an alle, die dabei waren. Bis zum nächsten Mal, im Frühjahr 2023 


Donnerstag, 20. Oktober 2022

Münchner Runde


Am Montag trafen sich die Freunden der Stiftung zur Münchner Runde. Margit König bewirtete uns königlich mit singhalesischen Speisen. Klaus und Jürgen informierten uns über den letzten Transport in die Ukraine, wo ein gespendetes Röntgengerät neue Verwendung findet. Der 700 kg Transport in den vierten Stock per Kran war abenteuerlich.
 Dank an alle Beteiligten für den gelungenen Abend und das tolle Engagement. Wer gelegentlich dabei sein möchte, bei der Münchner Runde, kann sich bei Jan anmelden jan@stiftunglife.de


Freitag, 14. Oktober 2022

Stiftunglife neu denken


Seit Ihr bereit für neues Denken? Wenn ich die Stiftung heute neu denken würde, käme mir Myanmar nicht in den Sinn: zu weit weg und politisch unsicher. Heute stehen bei uns Klima, Natur und Umwelt im Vordergrund - dazu entwickelt einzunehmendes Bewusstsein für Europa. Diese aktuellen Themen wollen wir in Einklang bringen mit unserem Engagement in Myanmar. Zeitenwenden finden nicht nur in der Politik statt. jg


Donnerstag, 13. Oktober 2022

Schöne Anerkennung


Gestern Abend in Berlin

Franz-Peter Kaiser bekommt stellvertretend für unser Tafelteam von Bundesfamilienministerin Lisa Paus den Tafelteller überreicht. Die passenden Worte dazu kamen vom Vorsitzenden des Bundesverbandes Jochen Brühl, links im Bild: „Es ist die einzige (und damit die höchste) Anerkennung, die vom Bundesverband der Tafeln gegeben wird." jg


Montag, 10. Oktober 2022

So ein Tag


Diesen einen Tag würden wir gerne unbeschwert feiern - wenn da nicht die Bomben auf Kiew wären, die Schüsse in Myanmar, der Krieg in Äthiopien. Wir würden gerne von Bäumen berichten, die gewachsen sind, von Chancen, die genutzt wurden von vielen glücklichen Momenten.  Heute vor 33 Jahren habe ich die Gründungsurkunde der Stiftung unterschrieben. Christiane und Sven waren mit dabei. Inzwischen sind noch ein paar Menschen dazugekommen. Auf das Wohl der vielen Freunde und Weggefährten werde ich heute Abend trinken, die unsere Gründungsurkunde mit Leben erfüllt haben. jg


Dienstag, 20. September 2022

Heute ist Weltkindertag



Die zwei engagieren sich 👍

Renate aus Korbach und Madhavi aus Brownsville/Texas, zwei Frauen aus verschiedenen Welten, die unser Kinderheim in Myanmar unterstützen. Renate pflegt den Kontakt zwischen den Kindern und ihren Mentoren.  Madhavi gehört zu den Freunden der Stiftung, die eine Patenschaft für ein Kind übernommen haben. Neudeutsch könnte man von einer Patenschaft plus sprechen, weil das Engagement der beiden Frauen weit über die finanzielle Unterstützung der Kinder hinausgeht. Heute morgen sind beide Frauen früh aufgestanden, um sich am Münchner Flughafen endlich mal persönlich kennen zu lernen. jg


Sonntag, 18. September 2022

Was macht eigentlich Timm?



Timm schreibt den Espresso

Neben den großen Schriftsätzen zu gewichtigen Themen schreibt Timm nun auch den Espresso - zur Zeit noch im Wechsel mit Jürgen. Seit zwei Jahren lebt und arbeitet der geborene Münchner mit Frau und Tochter glücklich und zufrieden in Hamburg. Timm ist Fachanwalt für Kapital- und Insolvenzrecht. Von der Lebensqualität ist die große Stadt an der Elbe für die Familie erstklassig, für den Fußballfan ist das Leben dort leider nur zweitklassig. Für die Arbeit der Stiftung interessiert Timm sich schon länger. In Zukunft werden wir öfter von ihm hören...


Sonntag, 11. September 2022

Was macht eigentlich Kurt ?



Wir gratulieren 👏👏👏👏

Kennengelernt haben wir uns vor vielen Jahren in Bagan. Kurt hat einen der 19 Heißluftballons gesteuert, die dort jeden Morgen aufgestiegen sind. Wir hatten das Glück, die Tempelfelder mit ihm von oben anzuschauen. Ein unvergessenes Erlebnis aus einer anderen Zeit. Der sympathische Pilot lebt und arbeitet in der Schweiz. Beim Gordon Bennett Rennen hat Kurt (im Bild rechts) mit einem Team den zweiten Platz belegt. Vizeweltmeister! Der Start war in der Schweiz. Nach 60 Stunden in der Luft und einer Distanz von 1550 km sind die beiden sicher am Schwarzen Meer gelandet. Wir gratulieren herzlich. jg


Samstag, 10. September 2022

Lesetipp



Wieder eine grüne Ausgabe

Bahnfahren ist gut für die Umwelt. Manchmal ergibt sich dazu noch die  Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern: die September Ausgabe des Bahn Magazins ist grünen Themen gewidmet. Spannend zu lesen und voller Ideen und Anregungen 👍


Jetzt ist die richtige Zeit


 Was wir selber tun können…

Ein Mann erzählte der New York Times, er habe mit dem Stricken begonnen, während sein frühgeborenes Kind im Krankenhaus lag. Er strikte Mützen für Frühchen. Das Stricken veschaffte ihm das Gefühl von Sinn in einer für ihn schweren Zeit. Der Mann hatte ein sinnvolles Tun für seine Situation gefunden. 

Die Geschichte ist ein gutes Vorbild für schwierige Zeiten. Wenn wir jetzt anfangen zu stricken, werden wir den kalten Winter leichter überstehen. Wenn die großen Herausforderungen von Politik und Industrie geregelt werden, bleiben uns viele kleine Dinge, die wir selbst tun können. Zum Beispiel Stricknadeln, die wir selbst in die Hand nehmen. jg


Samstag, 3. September 2022

Was macht eigentlich Khin?


There is no future without nature

Seit zehn Jahren betreut Khin unsere Studenten in Myanmar. Leider ist die individuelle Förderung junger Menschen in den letzten zwei Jahren immer schwieriger geworden. Seit zwei Jahren nehmen wir keine neuen Studenten auf, das Ende dieses schönen Projekts scheint absehbar. Vielleicht wird es nur eine große Pause, weil sich alles wieder zum Besseren wandelt - wer vermag das heute schon zu sagen…

Weil wir die Gegebenheiten nicht ändern können, passen wir unsere Projekte den Möglichkeiten an: seit einem halben Jahr investieren wir nachhaltig und sozial in Kaffee und Bäume. Auch ein Zukunftsprojekt der Stiftung. Khin kümmert sich um die Entwicklung der jungen Pflanzen mit der gleichen Sorgfalt und  Hingabe, mit der sie sich um unsere Studenten gekümmert hat. jg


Freitag, 26. August 2022

Feedback


Der 9. Oktober ist vorgemerkt 

Bernhard und seine Familie gehören zu den langjährigen Freunden und Spendern unserer Stiftung. Natürlich hat er sich für die Evaluierung interessiert und die aufmerksam gelesen. Um es mal vorsichtig auszudrücken: Bernhard ist begeistert! Diese Begeisterung gilt auch dem Ergebnis der Untersuchung – aber vielmehr der methodischen Arbeit und den breit angelegten Hintergrundinformationen zur Arbeit der Stiftunglife. Besonders interessant sind die Gretchenfragen. Im Herbst werden wir uns mit diesen Fragen in verschiedenen Sonntagsrunden beschäftigen. Der 9. Oktober ist schon dafür vorgemerkt. jg


Donnerstag, 25. August 2022

Schweizer Freunde



Die Menschen in Zürich lieben ihren See mitten in der Stadt. Eine kleine Freude ist die Fahrt mit dem Schiff über den See - eine große Freude ist das Engagement für unser Ärzteschiff im Delta von Myanmar. Ein großes Dankeschön an Lucia, Christian und Harald für die nachhaltige Unterstützung der Swimming Doctors. Nur mit unsere Hilfe kann das medical team seine Arbeit leisten. Besonders jetzt, wo alles teurer geworden ist. Die Preise für den Einkauf der Medikamente haben sich verdoppelt. jg


Dienstag, 16. August 2022

Was macht eigentlich Jürgen?



Jürgen schaut sich das Ende an

Den Anfang kennen wir alle: Lebensmittel, Medikamente und Geld für die Ukraine sammeln. Wie es weitergeht, hat sich Jürgen vor zwei Wochen angeschaut, als er einen Transport als Fahrer begleitet hat: München - Prag - Krakau - Lviv. Zwanzig Stunden Autofahrt von Tür zu Tür. In dem Fall vom Lager München bis ins Lager Lviv (Lemberg). Der nächste Transport wird von Katja und Klaus vorbereitet. Wieder drei Transporter vollgepackt mit medizinischen Geräten und Medikamenten. Jürgen wird noch einmal mitfahren, dieses Mal bis zum Endpunkt der Reise, dem Krankenhaus in Vinnitsya, wo die Mitarbeiter auf unsere Hilfe warten. jg


Mittwoch, 27. Juli 2022

Was macht eigentlich Malte ?


Der Bienenretter 🐝 

Vor 30 Jahren haben wir uns in Celle kennengelernt. Dann haben sich die Wege getrennt, Malte ist mit seiner Frau nach Afrika gegangen, später dann nach Asien. Seit zehn Jahren leben die beiden in Singapur. Malte ist groß geworden im Holzhandel, er hat uns schon manchen guten Rat für unsere Baumpflanzungen gegeben. Vor einem Jahr hat Malte ein Bienenprojekt in Singapur entdeckt, dass wir gemeinsam unterstützen.  Bisher war es so: wenn sich ein Bienenschwarm in die große Stadt verirrt hat, wurde eine Firma gerufen, die dem Schwarm unschädlich gemacht hat. Das ist nicht schön, aber sehr einfach. Dass es auch anders geht, zeigt ein engagierter Bienenretter. Er fängt den Schwarm ein und bringt ihn auf eine Grünfläche, wo sich der Bienenschwarm neu ansiedeln kann. Wir fördern jede Rettungsaktion mit hundert Dollar. Mit dieser kleinen Geldspritze konnten schon 20 Bienenschwärme gerettet werden. Malte begleitet das Projekt und kontrolliert unsere Ausgaben. Danke Malte 🙏


Samstag, 23. Juli 2022

Was macht eigentlich Katja ?


Energie ohne Ende

Als wir Katja in der Vorbereitung der Ukrainehilfe kennengelernt haben, war ihre Energie ohne Ende – aber nach 30 Stunden auf den Beinen ist die sympathische junge Ärztin auch erschöpft. Aber es hat sich wieder gelohnt: drei Fahrzeuge voller Medikamente sind in der Ukraine angekommen. Katja hat die unterschiedlichen Wünsche der Krankenhäuser aufgenommen und bestmöglich erfüllt: Schmerzmittel, Antibiotika, Insulin, Verbandsmaterial…. die Liste ist lang.  Dank der guten Kontakte von Klaus und Ralf konnte alles zum Einkaufspreis besorgt werden. Katja kommt aus Kiew. Seit fünf Jahren lebt sie mit ihrem Mann in München. Ihre Ausbildung zur Fachärztin hat sie für sechs Monate unterbrochen, damit sie sich ganz und gar dem Engagement für ihre Heimat kann. Gemeinsam mit Freunden hat sie den Verein solidUArity gegründet. Dieses Engagement unterstützen wir gerne. jg


Montag, 18. Juli 2022

Was machen Gerd und Georg?



Die können gut lachen bei solchen Ergebnissen

Natürlich sind wir alle davon überzeugt, dass wir mit der Stiftunglife Gutes tun. Aber ist das wirklich so? Gerd (links im Bild) und Georg haben sich zwei Jahre lang mit dieser Frage beschäftigt. Vor zwei Wochen haben sie ihr Ergebnis der Evaluierung vorgelegt. Der Begriff Evaluierung steht lateinisch für valere „stark, wert sein". Man bezeichnet damit eine sach- und fachgerechte Untersuchung und Bewertung. Im Allgemeinen lässt sich als Evaluierung auch die grundsätzliche Untersuchung begreifen, ob und inwieweit etwas geeignet erscheint, einen angestrebten Zweck zu erfüllen. Im Sprachgebrauch werden auch Evaluierung, Untersuchung und Analyse gleichbedeutend im Sinne einer Bestandsaufnahme ohne besondere Zweckorientierung gebraucht. Nach Wikipedia

Gerd arbeitet in der medizinischen Forschung. Projekte und Ergebnisse zu überprüfen und zu vergleichen gehört zu seiner täglichen Arbeit. Georg kennt das goldene Land von seiner Zeit als Deutscher Botschafter in Myanmar. Die beiden haben den ganzen Ablauf analysiert - von der Spende über den Weg des Geldes bis ans Ziel. Kurz zusammengefasst lautet das Ergebnis ihrer Untersuchung: die Stiftung leistet gute Arbeit, kümmert sich nachhaltig um die Spender und ihre Projekte, arbeitet effizient, macht die Geldflüsse für jeden sichtbar und bringt das Geld zu 100 Prozent ins Ziel. Natürlich gibt es auch Punkte in ihrer Untersuchung, die besondere Aufmerksamkeit verdienen, das sind die „Gretchenfragen": Wie organisiert sich die Stiftung neu, wenn Jürgen weniger arbeiten möchte? Wie bindet man mehr junge Menschen in die Arbeit der Stiftung ein? Wollen wir in Myanmar engagiert bleiben? Interessante Fragen, über die wir uns gerne Gedanken machen. Wer sich für die ausführliche Analyse interessiert, kann sich das ganze Dokument gerne zusenden lassen. Bitte einfach eine Mail schreiben an: martina@stiftunglife.de


Dienstag, 12. Juli 2022

Bye bye



To my dear friends in Germany 

Thank you for everyone of your kindness, help , talk , respect, sharing the knowledge and support to my country. I am really had amazing trip in Germany. Honestly I more happy now then the last trip to Germany. I feel more close each other of relationships. Happy to meet you in Myanmar one day.
I got new friend and meet other citizens. A specially very thank you to Jurgen. You are well organized. You gave me a lot of things which I not expect. Best regards to all of you, Naing


Montag, 11. Juli 2022

Immer im Einsatz



Wenn das die Kinder wüßten…

Nach einem schönen Spaziergang in den Bergen gibt einen neuen Paten für das Kinderheim in Yangon. Weil die Gelegenheit so günstig ist, haben sich die Teamleiter Renate uns Gerd gleich mit Ko Naing zusammengesetzt um die neuen Paten in die Liste einzutragen. Wenn Ko Naing heute nach Hause fliegt, wird er die gute Nachricht im Gepäck haben – neben vielen anderen schönen Eindrücken dieser Reise. Wir freuen uns sehr, dass er bei uns war, um von Land und Leuten und unseren Projekten zu berichten. Danke Ko Naing 🙏


Mittwoch, 6. Juli 2022

Never Give Up


Schöne Geschichte

Ko Naing hat viele Geschichten aus Myanmar mitgebracht - gute und nicht so gute. Die Geschichte von Naing Myo Oo ist eine gute Geschichte:
His name is Naing Myo Oo. He lived fpr six years in our Orphanage in Yangon. He tried 10 Grade examination but he did not passed. But he got the second chance at Shwe Sa Bwe Restaurant. So he learned to cook, to serve and to bake. Finally he succeed the internship. In training time also he tried to learn everything, not all young people pass the test. He took this chance - and he show the kids from the orphanage that it is good never to give up, as there is always a second chance for everyone. You need to be patient and keep forward. Thanks Naing


Dienstag, 5. Juli 2022

Was macht eigentlich Ko Naing?


Seit sieben Jahren dabei

Wie gut, dass Capt. Wilk unsere Arbeit in Myanmar unterstützt. Über ihn haben wir vor sieben Jahren Ko Naing kennengelernt. Seitdem arbeitet Ko Naing nicht nur für Capt. Wilk, sondern zunehmend immer mehr für uns: Er kümmert sich um das Kinder- und das Altenheim in Yangon, pflanzt Bäume für die Stiftung und organisiert die Swimming Doctors. Das sind viele Aufgaben für einen jungen Mann  Er erledigt sie alle korrekt und zuverlässig. Für seine Arbeit wird Ko Naing fair bezahlt. Er lebt in Yangon, ist verheiratet uns hat zwei Söhne, 11 und 7 Jahre alt.  Zur Zeit ist Ko Naing in Deutschland, um an unserem Stiftungstreffen teilzunehmen. Das Foto wurde gestern in der Sparkasse Celle aufgenommen. Unsere Unterstützung für die „Sister of the poor" wird er nächste Woche direkt in Yangon bei Schwester Magret abgeben. Danke, Ko Naing 🙏


Mittwoch, 22. Juni 2022

Was macht eigentlich Klaus?



Mit Herz und Verstand für die Ukraine

Als Unternehmer hat Klaus in seinem Leben viele Dinge erfolgreich voran gebracht. Nun gehört er zu den Menschen, die sich für die Ukraine engagieren. Mit seiner privaten Hilfslieferung fing es an: die hat Klaus im März zur Ukrainischen Gemeinde in München gebracht. Zufall oder Fügung, dort hat er Katja, eine ukrainische Ärztin kennengelernt - seitdem engagieren sich die beiden gemeinsam für die Menschen in der Ukraine. Klaus sammelt in seinem Freundeskreis Spenden ein und Katja organisiert mit dem Geld einen ausgefeilten Medikamenten Einkauf. Medikamente und medizinische Geräte bringt Katja mit einem Transporter selbst nach Lemberg. Dort wird alles für die verschiedenen Krankenhäusern hergerichtet. Die Krankenhäuser holen die Medikamente mit eigenen Fahrzeugen aus Lemberg ab. Wir unterstützen die beiden bestmöglich. Wer mehr Informationen haben möchte, bekommt die direkt von kpk1960@googlemail.com


Montag, 13. Juni 2022

New Captain for Swimming Doctors


He took his chance

His name is Khaing Kyaw Lin and he was born from normal parent in Dedaye  township Delta Region. Most of our Germany Guests know him a Khaing. Beginning he start work for us a cook and helping to the Dentist in Swimming doctors 2. And then he tried to learn how to drive the ship. After 5 years he became a second Captain for our Swimming Doctors 3 . Last month, our Senior Cpt U Ni pass away and he get the chance to be the new Captain. He have a  spouse and one boy. He is very loyalty and patient with everyone. Because he stay with us total 10 year over and no problem with other, and also he has positive attitude. Finally he became a Captain of our ship and he have next Junior Captain. So he can teach to his junior. Thanks Naing


Hamburger Runde


Hamburger Runde

Neben der Münchner Runde hat sich inzwischen auch eine Hamburger Runde etabliert. Udo und Katharina (beide rechts im Bild) waren am Donnerstagabend die perfekten Gastgeber am Ballindamm. Zehn Freunde der Stiftung haben die Gelegenheit genutzt, sich über die Situation in Myanmar und unsere verschiedenen Projektentwicklungen zu informieren. Es war ein wunderbarer Abend mit Freunden. Danke Udo 🙏


Freitag, 10. Juni 2022

Was macht eigentlich René?


Das Gesicht der Stiftung

Nach langer Zeit haben wir mal wieder etwas drucken lassen: eine Klappkarte als kleine Übersicht zu den Projekten, die wir im kommenden Jahr fördern wollen. Die Gestaltung lag wieder in den Händen von René. Seit 30 Jahren prägt der sympathische Hamburger das Gesicht ist Stiftung. Alles pro bono und meist bescheiden im Hintergrund - weshalb ich ihn hier mal mit seinem Werk aufs Foto gebeten habe. Danke René 🙏


Samstag, 28. Mai 2022

Was macht eigentlich Zaw Myo Lwin?



Der Mann verteilt das Geld

Von unserem Spendenkonto können wir nicht einfach Geld an das Kinderheim in Yangon überweisen, oder an unsere Studenten in Myanmar. Dafür brauchen wir Hilfe: Uniteam Financial Service wickelt diese Geld Transfers für uns ab: über die Büros in Hamburg und Zypern kommt das Geld (als kleinerTeil einer großen Dollar Sammelüberweisung) in das Büro Yangon. Ko Zaw Myo ist der Leiter der Finanzabteilung. Er kümmert sich um einen guten Wechselkurs für die Stiftung (aktuell gibt es 2.100 Kyat für einen Euro) und sorgt für die pünktliche Überweisung der Gelder. Die Studenten erhalten ihre monatlichen Überweisungen auf ihr Konto. Das Konto wird auf dem Handy verwaltet. Nachdem die Banken weitgehend geschlossen sind und die Geldautomaten nicht mehr funktionieren, erfolgt die Auszahlung von Bargeld meist über Geldhändler. Kostet drei bis fünf Prozent. So gesehen müssen wir die Aussage der Stiftung etwas korrigieren: in diesem Bereich bringen wir tatsächlich nicht mehr 100 Prozent der Spenden ins Ziel, sondern nur noch 95 bis 97 Prozent. Damit müssen wir im Augenblick leben. jg


Sonntag, 22. Mai 2022

Was machen eigentlich Britta und Dorothea?


Zuversicht verbreiten

Das ist gar nicht so einfach in dieser Zeit, denn ihr Projekt - die Studenten Förderung in Myanmar - durchlebt schwierige Zeiten. Erst hat Corona das Studieren stark beeinträchtigt, weil alle Universitäten geschlossen waren. Dann kam der Militär Coup und mit ihm eine Vielzahl von sozialen Spannungen. Manche Studenten gehen jetzt wieder zur Universität, andere leisten zivilen Widerstand. Die Situation ist sehr unterschiedlich in den verschiedenen Landesteilen, so dass wir den Studenten keinen einheitlichen Rat geben können. Die Menschen im Land leben von der Hoffnung, dass eine neu gewählte Regierung Ruhe und Frieden bringen könnte. Vielleicht im kommenden Jahr. Bis dahin werden wir viele individuelle Lösungen mittragen und keine neuen Studenten in unser Programm aufnehmen. Vielen Dank an alle Mentoren, die diese schwierige Situation mit viel Verständnis undNachsicht begleiten. jg


Donnerstag, 21. April 2022

Was macht eigentlich Sven ?



Sven kümmert sich

Seit 33 Jahren arbeiten wir zusammen. Sven führt das Immobiliengeschäft von Gessner und Raap in Celle - und kümmert sich um die Immobilien der Stiftung, um Mietverträge, Geldanlagen und den Jahresabschluss der Stiftung. Das ist viel Arbeit im Hintergrund, mit der Sven die wirtschaftliche Grundlage der Stiftung sichert. Dazu kommt aktuell eine ukrainische Flüchtlingsfamilie, die in Celle. Sven hat eine Wohnung besorgt und kümmert sich um die Menschen.  jg


Montag, 11. April 2022

Was macht eigentlich Anastasiia?


Hello, my name is Anastasiia. I am from Ukraine, from Dnipro. I came to Munich three weeks ago. And once I left the train station, I felt that the city suits me. Partly because I'm tired from the long and hard road, partly because the people here are nice, partly because of the bikes and green spaces. And decided to stop here. In Ukraine, I worked as an economist-analyst in a construction company, our department brought light and energy to new buildings. I liked to go deeper into projects every year. Here I want to find a job close to what I did in Ukraine and what I am good at. And to help all my family that stayed in Ukraine.

Bis Anastasiia etwas Deutsch gelernt und einen Job gefunden hat, hilft sie uns den Kontakt mit Ukrainer:innen zu organisieren. jg


Mittwoch, 9. März 2022

Münchner Runde


Dieses Mal konnten Suzana und Jan nicht die Gastgeber sein, coronabedingt wurde das Treffen von Grünwald nach Haidhausen verlegt. Themenschwerpunkte des Abends waren unsere Projekte in Myanmar und konkrete Hilfsangebote für die Ukraine. Der Abend endete mit ganz konkreten Ergebnissen: Karin nimmt Flüchtlinge auf, der Rotary Club Korbach engagiert sich und Gerhard kommt mit in das „Ukraine Team" der Stiftunglife, das sich gerade organisiert. Wir werden berichten. jg


Montag, 28. Februar 2022

Was macht eigentlich Ko Naing?



Die Abrechnung der Reise

Ko Naing war auf dieser Reise mein ständiger Begleiter. Bei dieser Reise, bei der alles ein bisschen anders war als sonst. Er hat auch Geld gewechselt, Übernachtungen gebucht und Besuche organisiert. Am Ende der Reise gibt es immer eine Zusammenfassung der Dinge, die noch zu erledigen sind, was wir versprochen haben – und die Abrechnung der Reisekosten. Weil jeder Besucher aus Deutschland seine Kosten selbst bezahlt, wird am letzten Tag abgerechnet. Ko Naing war ein umsichtiger Begleiter, hat auf Sicherheit geachtet, auf Termine und Bedürfnisse. Das tut er auch, wenn er sich um die Projekte der Stiftung kümmert: um die Schulen und Baumprojekte im Delta, das Kinderheim und die Swimming Doctors . Schön, dass er zu einem festen Teil unserer Stiftung geworden ist. jg

Donnerstag, 24. Februar 2022

Was macht eigentlich Ma Khin?



Viel Zeit zum Reden

Wie gut dass ich Khin treffen konnte. Seit zehn Jahren betreut sie unsere ausgewählten Studenten in Myanmar. Wir hatten viel Zeit zum Reden. Das war notwendig, nach einer langen Zeit ohne persönliche Kontakte. Die Menschen in Myanmar müssen sich mit der derzeitigen Situation irgendwie arrangieren. Auf der einen Seite steht die Militär Regierung mit aller Macht - auf der anderen Seite kämpfen verschiedene ethnische Gruppen und die Widerstandsbewegung für ihre Rechte. Dazwischen versucht jeder seinen eigenen Weg zu finden. Das gilt auch für Khin, das gilt auch für die Studenten.  Wir können kaum mehr tun als zuhören. Was ich aus den verschiedenen Gesprächen gelernt habe ist die Erkenntnis, dass es nicht nur eine richtige Antwort gibt. Das gilt auch für die vielen Fragen, die unsere Studenten täglich auf dem Herzen haben. Wir können Ihnen auch nicht sagen wie es weitergeht. Für die nächsten Monate reduzieren wir die monatlichen Zahlungen an die Studenten und bleiben bereit, die Förderung wieder in vollem Umfang aufzunehmen, wenn die jungen Leute wieder zur Uni gehen können und wollen. jg


Mittwoch, 23. Februar 2022

Was macht eigentlich Min Min?



No tourguide anymore

Ganz stolz hat uns seine Tourguide Lizenz gezeigt, als wir ihn vor 15 Jahren in Bagan kennen gelernt haben. Tatsächlich hat Min Min neben seinem Engagement für die Stiftunglife auch immer mal als Tourguide gearbeitet: oft für die Freunde der Stiftung, manchmal auch extern. Aus dem jungen Mann ist über die Jahre ein verantwortungsvoller Familienvater geworden mit zwei wunderbaren Kindern. Die sitzen seit zwei Jahren zu Hause. Aus verschiedenen Gründen möchten Min Min und seine Frau die beiden nicht zur Schule schicken. Vor zwei Jahren hat die Familie ein schönes Haus in Nyang Oo gebaut. Während alle anderen Tourguides von Bagan (es sind mehr als 200) seit zwei Jahren arbeitslos sind, hat Min Min gut zu tun - auch wenn wir im Augenblick keine neuen Schulgebäude bauen. Die 60 Schulgebäude, die über die Jahre entstanden sind, sollen gepflegt und erhalten werden. In den letzten zwei Jahren haben wir unser Engagement an die Möglichkeiten angepasst: nun liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit bei den Bäumen und den SolarWasseranlagen. Min Min ist flexibel und engagiert. Schön, dass es ihn gibt. jg


Donnerstag, 17. Februar 2022

Was macht eigentlich Capt. Wilk ?



In Celle geboren

Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum wir uns so gut verstehen. Aufgewachsen ist Jerzy Wilk in der Nähe von Hannover. Als Seemann, Offizier und als Kapitän hat er die Welt gesehen. Anfang der Neunzigerjahre ist er in Yangon sesshaft geworden, um die Geschäfte für Uniteam in Myanmar zu führen. Mit sehr großem Erfolg. Seit fünf Jahren kümmert sich Capt. Wilk um die Investments einer burmesischen Unternehmensgruppe. 2007 haben wir uns kennengelernt. Seitdem begleitet Capt. Wilk unser Engagement mit Rat und Tat. In seinem Alter pflegen die meisten Menschen ihren Ruhestand. Für ihn beginnt der Tag Frühmorgens mit einer Runde Golf, einem Besuch im Kinderheim – oder gleich am heimischen Schreibtisch, bevor er ins Büro fährt. Arbeit ist sein Leben. Der Captain kennt „Gott und die Welt", zumindest hier in Myanmar. Wie wichtig solche Netzwerke sind, merken wir immer, wenn gewohnte Prozesse ins Stocken geraten. Capt. Wilk weiß immer einen Rat und Ko Naing kümmert sich um die Umsetzung. Die beiden kennen sich gut, seit 13 Jahren arbeitet Ko Naing für seinen Chef, seit fünf Jahren auch für uns. Capt. Wilk ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und sechs Enkelkinder. jg


Dienstag, 1. Februar 2022

Was macht unser Umwelt Team?



„Gemeinnützige Stiftung für Leben und Umwelt" steht in der Gründungsurkunde der Stiftung Life - damals noch in zwei Worten geschrieben (mit dem Internet und der ersten Website vor zwanzig Jahren wurde „Stiftunglife" daraus). Die ersten Fördergelder haben wir für hundert Bäume ausgegeben, die wurden in der Nähe von Celle an einem Radweg gepflanzt. Inzwischen pflanzen wir Bäume auch außerhalb von Celle: in Spanien, Mexiko und Myanmar. Ende dieses Jahres wird unser Baumzähler auf 300.000 stehen. Inzwischen pflanzen wir nicht nur, wir finanzieren auch den Bau von Kochöfen in Nepal und Mexiko. Weil einfache Öfen den Holzverbrauch reduzieren. Das ist gut für die Umwelt und gut für unsere CO2 Bilanz. Und wir bauen Solaranlagen, um den Verbrauch von Diesel zu reduzieren. Ein wunderbares Team engagiert sich ehrenamtlich mit Herz und Verstand für diese Projekte: Ursula kümmert sich um die Solaranlagen, Klaus und Nico um die Bäume, Annette Busch um die Kochöfen, Christiane und Annette Bantel-Kochan  um unsere Klimapässe. Jürgen hat ein Auge auf die Lebensmittel - weil das etwas aufwändiger zu erklären ist, bekommt das Thema Morgen einen eigenen Eintrag hier. jg



Samstag, 22. Januar 2022

Was macht eigentlich Sven ?


Sven macht sich die Hände schmutzig

Das Leben von Sven hat (mindestens) zwei Seiten. Die meisten von uns kennen Sven, den Bankkaufmann, der sich ins Handelsblatt vertieft, in Finanzierungsangebote und in Architekturpläne. Aber es gibt auch Sven, den Handwerker, der selbst mit anfasst, wenn Wasserhähne zu reparieren sind, oder ein Fehler in der Elektroverteilung gesucht wird. Heute hat er sich im Einsatz für die Stiftung die Hände schmutzig gemacht: bei der Baumpflanz Aktion in der Nähe von Celle hat Sven 80 junge Rotbuchen gepflanzt. jg


Sonntag, 14. November 2021

Was macht eigentlich Ursula ?



Myanmar und Mexiko

Seit sieben Jahren engagiert sich Ursula in der Stiftunglife. Ein glücklicher Zufall (mit Namen Roman) hat uns zusammengebracht. In Myanmar betreut Ursula mit ihrem kleinen Team* unsere Schul- und Dorfprojekte. Normalerweise heißt das zweimal im Jahr nach Myanmar reisen, um alle Projekte vor Ort anzuschauen. Seit zwei Jahren sind solche Reisen nicht möglich. Die regelmäßigen Berichte aus den Dörfern gibt es trotzdem: unsere jahrelangen Begleiter Min Min und Ko Naing haben diese Aufgabe sehr selbständig übernommen. So war es wieder eine glückliche Fügung (dieses Mal mit Namen Nico) dass wir zusammen gereist sind. Dieses Mal nach Mexiko, ins südliche Hochland von San Christobal. In den Ausläufern des Regenwaldes  finanzieren wir gemeinsam mit der HahnAir Foundation „grüne Zukunftsprojekte". Für Ursula war diese Reise ein Heimspiel - vor dreißig Jahren hat sie mit ihrem Mann in Mexiko gelebt. Ursula spricht Spanisch und interessiert sich für alles, was grünt und blüht. In diesem Jahr haben wir dort 80.000 Bäume gepflanzt. Die sympathische Deutsch/Holländerin wird unser grünes Mexiko Engagement betreuen und weiterhin berichten. jg
* neben Ursula engagieren sich im Myanmar Schulteam Tina, Petra und Christian 


Montag, 11. Oktober 2021

Was macht eigentlich Georg?



Moskau, Bangkok, Beirut und Dehli, Yangon

Julius Georg Luy hatte schon viel von der Welt gesehen, bevor er 2008 den Posten als Botschafter in Myanmar antrat. Dort haben wir uns kennen gelernt und sind über die Jahre in Verbindung geblieben. Danach war Julius Georg Luy deutscher Botschafter beim Europarat in Straßburg, danach in Kairo. Im aktiven Ruhestand lebt er seit zwei Jahren mit seiner Familie in Rumänien. Bei meinem Besuch in Bukarest haben wir viele interessante Gesprächsthemen: Myanmar, Europa und Stiftunglife gehören dazu. Seit Anfang des Jahres geht Georg (zusammen mit Gerd und Tilman) der Frage nach, was in der Stiftung gut läuft - uns was man noch verbessern könnte. 

Übrigens: der Herr links im Bild, das ist Robert Schumann. Von 1948 bis 1952 leitete er die französische Außenpolitik in neue Bahnen und gab ihr ein europäisches Profil. Schumann wurde zum französischen Verhandlungsführer der europäischen Einigung. Er unterzeichnet die Satzung des Europarats und die europäische Menschenrechtskonvention. Robert Schumann geht als einer der Baumeister Europas in die Geschichte ein. jg