Projekte in Myanmar

Mit dem Bau unserer ersten Schule in Bagan im Jahr 2006 fing alles an. Seit 2010 ist das Delta als zweites Projektgebiet dazu gekommen.
Wir bauen Schulen und Solaranlagen in den Dörfern, immer mit finanzieller Beteiligung der Menschen. Wir fördern Kinder und Studenten.
Mit den Swimming Doctors bringen wir „nach Fahrplan“ medizinische Grundversorgung in entlegene Dörfer. Seit 2020 ist unsere
gemeinnützige Stiftung auch in Myanmar als Foundation registriert. Hier gibt es ein kleines Video zu dem Projekt.
Kinder
Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen ...weiterlesen
Schulen + Dorfprojekte
Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue ...weiterlesen
Studenten
Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation
doch um ein Vielfaches besser
als ...weiterlesen
Swimming Doctors 3
Im weit verzweigten Flussdelta des Irrawaddy-Flusses südlich von Yangon leben rund 6 Mio. Menschen in kleinen Dörfern, häufig fern ab von jeder Gesund-
heitsfürsorge und ärztlichen Hilfe. ...weiterlesen
Aktuelles von Kinder, Schulen, Studenten und Swimming Doctors
Stiftunglife - Myanmar

Samstag, 24. Juli 2021

Heute ist der Tag der Freude

Lasst uns Freude verschenken


Wenn jemand fragt, ob das geht in dieser Zeit mit Corona überall, Flutschäden vor der Tür und Military Coup im goldenen Land, dann sagen wir JA
Ganz besonders in diesen Zeiten brauchen wir Freude. Wir fangen hier schon mit einem Foto an, dass uns Min Min vor ein paar Tagen aus Bagan geschickt hat. Trotz aller Schwierigkeiten werden in Myanmar Bäume gepflanzt. Es ist ein kleiner Lichtblick, ein Korb voller Freude den wir verschenken. Gut zu sehen an einer Frau, die (wie so oft) die Last trägt und trotzdem lacht. In ihrem Korb balanciert sie eine Handvoll junger Bäume nach Hause. Auf dem eigenen Grundstück werden die kleinen Bäumchen gepflanzt und gepflegt. Im nächsten Jahr werden wir die Familien besuchen und schauen was daraus geworden ist, aus den Bäumchen und aus den Menschen. jg

Donnerstag, 22. Juli 2021

Bäume pflanzen für die EBS

   

Mehr als Bäume zählen

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist eine private, staatlich anerkannte Universität mit Standorten in Wiesbaden und Oestrich-Winkel. Sie verfügt über drei Fakultäten. Das jährlich stattfindende Sommer Symposium der Uni wird in diesem Jahr erstmals klimaneutral gestellt. Dafür gehen insgesamt 5.000 Euro in unseren Klimakorb für Bäume, Kochöfen und Solaranlagen. Hier sind die Bilder von der dafür angelegten Baumpflanz Aktion in Myanmar. Das Dorf, in dem wir die tausend Bäume gepflanzt haben, liegt ungefähr fünf Autostunden südlich von Yangon. Wir kennen die Dorfbewohner gut, weil wir mit unserem Schiff, den swimming doctors, immer in der Nähe des Dorfes anlegen. Im nächsten Jahr gibt es von uns ein Update zu den Bäumen. Das könnte dann der Grundstein für die nächste Klimakompensation sein. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt durchführen dürfen. Dabei geht es nicht nur ums Klima und das zählen von Bäumen - es ist auch eine Unterstützung für Menschen in besonders schwierigen Zeiten. jg

Samstag, 17. Juli 2021

Jeden Sonntag um 12 Uhr


Klaus Bölling entwickelte und moderierte ab 1963 den Weltspiegel. Die erste Satelliten-Live-Schalte nach Amerika war damals eine Sensation. Inzwischen bekommen wir sogar persönliche Liveberichte aus aller Welt: heute schlagen wir um 12 Uhr einen großen Bogen vom Besuch der burmesischen Botschafterin in München bis zu unseren Freunden und Studenten im goldenen Land. Mit Angst und Sorge werden sie berichten - dieses Mal nicht vom Militär, sondern von der größten Coronawelle im Land. Hier ist unser Link zur Sonntagsrunde https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09 

Sonntag, 11. Juli 2021

Was machen eigentlich Ko Naing und Ko Min Min ?



Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten

Vor zwei Jahren haben wir uns persönlich gesehen, bei unserem Teamtreffen im Sommer 2019 am Starnberger. Es ist ein Bild aus einer anderen Zeit. Corona und das Militär haben viel verändert in Myanmar. Geblieben ist das gute Verhältnis zu unseren beiden Projektleitern: Ko Min Min, rechts im Bild, kümmert sich um unsere 58 Schul- und Dorfprojekte in und um Bagan -  Ko Naing betreut die Swimming Doctors und unsere 20 Schulprojekte im Delta. Über die langen Jahre der Zusammenarbeit sind die beiden sehr selbstständig geworden. Das ist ein Glück für uns, nun kümmern sich Ko Min Min und Ko Naing eigenverantwortlich um Pflege und Erhalt unserer Projekte. Neue Schulen werden in diesem Jahr nicht gebaut - dafür gehen die Baumpflanz Projekte in den Dörfern gut voran. Es gibt immer etwas zu tun, auch wenn manche Ziele jetzt schwieriger zu erreichen sind. Das Versprechen der Stiftung ist klar: wir unterstützen die Menschen in Myanmar weiter, so gut wir können. jg

Superstar Naing Myo Oo



Das ist seine Chance

Aufgewachsen ist der junge Mann in dem Kinderheim, am Stadtrand von Yangon, dass wir seit einigen Jahren unterstützen. Nach dem Schulabschluss hatte er das Glück einen Ausbildungsplatz im Shwe Sa Bwe zu bekommen. Sein Chef ist hochzufrieden: "Please see attached photo of the superstar Naing Myo Oo. Naing Myo has been in charge of the cold kitchen recently and is doing a great job preparing the starters, canapes & amuse bouche for the customers. He is our frontliner. Great spirit, very motivated and very hard working. He keeps this positive attitude and energy he will go very far in his career." Dieser wunderbare Start ins Berufsleben ist ein Geschenk für den jungen Mann - und für uns, weil wir sehen, wir gut unsere Hilfe für die Kinder wirkt. Heute haben wir in der Sonntagsrunde wieder live aus dem Kinderheim berichtet. jg

Donnerstag, 8. Juli 2021

Unsere Hilfe wirkt


Dear friends, please find here below an e-mail which I have just received from my mentee Aein Min Khant. I am very happy to read that he is now able to get access to the funds I am paying for him and that he is so thoughtful, solidary and responsible that he is donating part of the funds for the fight against Covid-19. He is such a brave and fantastic young man! All the best to you! Christoph 

Dear Mr. Christoph, How are you? I hope you and your family are in good health.  In Myanmar, Covid-19 third wave began and we protect it as much as possible we can. I would like to thank to you, my mentor, Ma Khin and the program for supporting us by mentally and physically.  It helps us a lot and we use it in right way. Last week I donate to the Lanmadaw Red Cross Society to buy Personal protective equipmemt for Covid -19 case. All of these happended beacuse of your support and I would like to thank you again. Please spread my love to your family. With best regards! Your loving student, Aein


Resilienz Training


Wie man schwierigen Zeiten überstehen kann

An wem kann ich mich ausrichten, wer kann mein Vorbild sein? Vielleicht kann man in schwierigen Zeiten sogar besser werden? In einem zweistündigen Online Workshop haben unsere burmesischen Studenten heute ein paar Anleitungen bekommen. Ein großes Dankeschön an Jan, der dieses Seminar pro Bono ausgerichtet hat. Das Bild vom Schwamm ist ein schönes Symbol für die Eigenschaften, die jetzt gefragt sind: wenn ein Schwamm einfach liegen bleibt, trocknet er aus und wird brüchig. In den richtigen Zustand gebracht, wird er weich und anpassungsfähig. Jan hat den Studenten die Tipps gegeben, mit denen sie sich in den richtigen Zustand bringen können, um schwierige Zeiten zu überstehen. Für alle, die ein bisschen mehr über Resilienz wissen wollen, hier noch die Wikipedia Erklärung: 

Während einige Forscher Resilienz als ein Merkmal oder eine Eigenschaft einer Person betrachten, gehen andere davon aus, dass Resilienz eher einem Prozess entspricht und mit einer Reihe komplexer und dynamischer Interaktionen zwischen einer Person und ihrer weiteren Umgebung verbunden ist. Gegenwärtige Strömungen in der Resilienzforschung stimmen im Allgemeinen darin überein, Resilienz zu verstehen als ein Produkt komplexer Interaktionen innerhalb und zwischen Individuen sowie sozioökologischen Determinanten. Resilienz als Eigenschaft wird bei Kindern oder Jugendlichen in der Regel als Reaktion auf schädliche Umgebungen verstanden. So werden zum Beispiel Kinder als resilient bezeichnet, die in einem sozialen Umfeld aufwachsen, das durch Risikofaktoren, wie zum Beispiel Armut, Drogenkonsum oder Gewalt, gekennzeichnet ist und als Erwachsene dennoch zu einer erfolgreichen Lebensführung in der Lage sind. Die Resilienz von Erwachsenen ist dagegen häufiger eine Frage der Bewältigung eines einmaligen und normalerweise kurzen traumatischen Ereignisses.So werden auch Menschen, die nach einem Trauma, wie etwa Vergewaltigung oder Kriegserlebnissen nicht aufgeben, sondern die Fähigkeit haben, weiterzumachen, als resilient bezeichnet. Resiliente Personen haben gelernt, dass sie selbst es sind, die über ihr eigenes Schicksal bestimmen. Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall, sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand und haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten. In einer Studie wurden resiliente Kinder von ihren Erzieherinnen als anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, neugierig und voller Selbstvertrauen beschrieben. 

Montag, 5. Juli 2021

Glück und Leid


85 Schulen, 250 Studenten, 20.000 Patienten und 110.000 Bäume

Das sind die beeindruckenden Fakten der 15 Jahre Stiftunglife in Myanmar. Eine kleine exklusive Gruppe diskutierte gestern in der Sonntagsrunde über diese Fakten. Es war eine spannende Diskussion um alte und neue Fakten – und ein guter Vorgeschmack auf viele interessante Diskussionen die wir im September in größerer Runde führen werden. sind wir auf ein paar weitere Bereiche und Fragen gestoßen, die sicher auch interessant wären für die Freunde der Stiftung:

Wie viele Menschen haben diese guten Taten über all die Jahre erreicht?
Wie viele Menschen haben sich mit Taten und finanziellen Mitteln über die Jahre engagiert?
Wie setzt sich die Spender Struktur zusammen und wie hat sie sich entwickelt?
Wie nachhaltig sind unsere Projekte über die Zeit?
Welche Projekte verstärken sich über die Zeit und entwickeln sich zu einer selbstverstärkenden Aktivität?
Welche Projekte sind über Spenden welche über Erträge finanziert worden?
Welche Mittel sind in Selbstkonzipierte und welche in „fremde" auserwählte Projekte geflossen?

Gegen 13 Uhr haben sich dann Min Min, Khin und Khu Khu zu unserer Sonntagsrunde dazugeschaltet. Es waren keine guten Nachrichten die wir gehört haben – Covid nimmt zu und die Fälle kommen näher, das Land nähert sich dem Bürgerkrieg. Alle drei berichten von Gewalt, Angst und Ausweglosigkeit. Man konnte in ihren Gesichtern sehen, wie verzweifelt sie sind. Wir haben uns hilflos gefühlt. Sie sind dankbar für alles, was wir tun können: für das Bäume pflanzen in den Dörfern, für die Unterstützung der Kinder und der Alten und das Coaching durch Jan für die Studenten wie man mit dieser angsteinflössenden Situation umgeht. Alles fühlt sich so hilflos an. mr

Impfen hier und dort


New York
Wer hier noch nicht geimpft ist, der wollte nicht. Impfmobile fahren zu den Stränden und Parks, an Bahnhöfen wird geimpft und in Drogerien. Termine braucht man längst keine mehr. Oft gibt es zur Spritze noch etwas dazu: Tickets für die U-Bahn, Gutschein für Pommes, Karten für den Zoo, die Freiheitsstatue und so weiter. Man konnte sich im Natural History Museum impfen lassen und auf dem Empire State Building. Geimpft wurde und wird immer und überall. Bisweilen hat man das Gefühl, wenn man die Wohnungstür nur einen winzigen Spalt öffnet, dass da jemand im Flur steht, der eine rasche Impfung anbietet.

Yangon
Wer hier geimpft ist ist, hat gute Beziehungen. Alle anderen haben Angst: vor dem Virus und vor den Soldaten, die in der Stadt umherziehen. Die politische Entwicklung der letzten fünf Monate hat vier Monate lang alles andere überlagert. Erst seit zwei Wochen, seit die indische Variante ins Land schwappt, bekommt das Virus wieder mehr Aufmerksamkeit. Impfangebote für die breite Bevölkerung gibt es nicht. Es gibt auch keine Informationen für die Bevölkerung. Niemand weiß, wann wann und wo der Impfstoff. jg


Sonntag, 4. Juli 2021

Bagan update



Some of our school are running well

But some are not. In Robert and Marcy School, there are 75 children in the school with 9 teachers. Children are playing around school and in the new play ground in the lunch break time. And Toilet and Hand wash basin were working well with the soap. Paul water filter is also working well. The school building is also in a good shape. Today we got with the trees 4 stars in this village. I hope and I wish all children and teachers to have a happy future and far away from Covid. Here are the 4 stars * School Building  **Paul. ***Solar Lamps. ****1000 Trees

Montag, 28. Juni 2021

Noch eine gute Nachricht


Greetings and updates from Shwe Sa Bwe

We will be ending this season with the students in July and start the new season in August with a new batch of students. Last week we went to a village that was along the highway from Yangon to Naypyidaw and were able to interview a few candidates. It was interesting to hear that this village was full of people from Kayah state who were displaced already 20 years ago due to armed conflict that had been happening to the ethnic minorities of the country. Most of the men in the village are working in factories in Thailand. Thankfully the village hasn't been affected by the current situation, but some unfortunately refuse to go to school because of CDM. Which honestly is a shame and it really makes me upset that the country is using education as a political tool. On the other hand it was amazing to see how beautiful and pure the people in this village were (please see some photos attached). We hope to visit a few more places close to Yangon and see how the condition is and also see if there will be any back of house or front of house candidates. Currently Shwe Sa Bwe has been operating 5 days per/week (Wednesday - Sunday). On Mondays we have english class, service and kitchen lessons. Tuesday is a day off for everyone. The staff have been taking 75% of their salary for the past 3 months without service charge. It's a daily challenge to get some business in for the restaurant but thankfully the business is surviving and June has started reasonably well with an avg of 15-20 customers on a weekday & 25-30 customers on a weekend. We keep coming up with new and creative ways to invite locals and expats alike. Step by step we will try to increase the avg spend and increase the amount of customers dining with us. I am also very happy that the staff is still able to provide for themselves and their families during these difficult times. This has so far been one of the biggest challenges I have faced in my life and I hope to overcome this and be able to enjoy a normal operation for once. Looking forward to seeing you all in Myanmar again and wish you all a great start to the week.vKind regards, Davy Eek   Das Shwe Sa Bwe (der goldene Tisch)  ist ein Restaurant mit Ausbildungsbetrieb in Yangon. Die Hälfte der Mitarbeiter sind Profis, die Hälfte sind Auszubildende. Das Projekt geht gerade durch schwierige Zeiten. Trotzdem gelingt es Davy 15 jungen Menschen eine Chance zu geben. Sie erhalten eine einjährige Ausbildung mit Abschlussprüfung. Zwei von den Jugendlichen kommen aus dem Kinderheim in Yangon, dass wir unterstützen. jg

Samstag, 26. Juni 2021

Die gute Nachricht

  

Update swimimming doctors

Die gute Nachricht unser Schiff die Futura ist wieder unterwegs. Allen Crewmitgliedern und dem medizinischen Team geht es gut. Wir haben den vollen medizinischen Betrieb wieder aufgenommen und die Junimission gerade beendet. Es wurden 1495 allgemeinmedizische Patienten und 390 zahnmedizinische Patienten behandelt. Das ist in diesen schwierigen Zeiten nicht selbstverständlich. Wir hatten in den letzten zwei Monaten verschiedene Hürden zu überwinden, um die Verlängerung der Zulassung für das Schiff zu erhalten. Durch den großen Einsatz unseres Teams, Capitän Wilk und Ko Naing ist das gelungen. Die medizinische Versorgung ist dringend notwendig.  Auch im Delta gibt es in den Krankenhäuser nund Healthpoints große Probleme auf Grund der allgemeinen Situation im Land. Corona wird im Moment wieder deutlich schlimmer. Unsere Crew und das medizinische Team sind mittlerweile zweimal geimpft und halten sich weiter an die Hygienemaßnahmen.  Zur Unterstützung des Teams ist ein Student der Stiftung, Nanda Zaw, auf dem Schiff.  Er hat die Initiative ergriffen und um Mitarbeit nachgefragt um in Zeiten geschlossener Universitäten Erfahrung zu sammeln und den Menschen vor Ort zu helfen. Für weiteren Informationen ist das Swimming doctors Team jederzeit ansprechbar. lp

Donnerstag, 24. Juni 2021

Bäume pflanzen und pflegen

   

Es gibt auch gute Nachrichten aus Myanmar

Zugegeben, es sind nicht viele Dinge die im goldenen Land zur Zeit gut funktionieren – umso mehr freuen wir uns über diese beiden Bilder. Der kleine Junge hält ein Bäumchen in der Hand, dass jetzt gepflanzt wird. Unser Mitarbeiter Ko Naing zeigt einen jungen Baum, der vor einem Jahr gepflanzt wurde (da war er genau so groß, wie das Bäumchen, das der kleine Junge in der Hand hält). Jetzt ist Regenzeit in Myanmar, die ideale Zeit um Bäume zu pflanzen. Jeden Monat pflanzen wir in einem Dorf gemeinsam mit den Dorfbewohnern : 1.000 Bäume pro Dorf, im Delta und in Bagan, immer dort, wo wir eine Schule haben: 85 Schulen haben wir gebaut,  48 Dörfer haben schon ihre Bäume bekommen. Zwei Jahre sind wir noch beschäftigt mit diesem Baumprojekt. Natürlich schauen wir bei den Baumpflanzaktionen auch immer nach unseren Schulgebäuden - so wie wir bei unseren regelmäßigen Schulbesuchen auch nach den Bäumen sehen. So verknüpfen sich die Dinge sinnvoll miteinander. jg

Sonntag, 20. Juni 2021

Myanmar, Syrien und der Südsudan


Heute ist Welt Flüchtlingstag
Sie verstecken sich im Wald, trinken Wasser aus Pfützen und essen wilde Beeren: ethnische Minderheiten im Norden und Osten von Myanmar versuchen über die grüne Grenze nach Thailand zu fliehen. Sie gehören zu den 82 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. In die letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Flüchtlinge verdoppelt. Konflikte, Verfolgung, Gewalt , Hunger und Klimawandel treiben Menschen in die Flucht, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr leben können. In anderen Ländern sind sie nur selten willkommen. Wir helfen 100 Familien in Myanmar + 10 Familien in Syrien. Das ist nicht viel, aber besser als nichts. Wenn wir für diese direkte Hilfe mehr Geld bereitstellen würden, könnten vielleicht mehr Menschen in ihrem Land bleiben. Aber ein ausreichendes Konzept ist das auch noch nicht….?

Samstag, 19. Juni 2021


Wie geht es weiter in Myanmar?

Diese Frage beschäftigt die Freunde der Stiftung seit Monaten. Eine zuverlässige Antwort kann uns niemand geben. Schulen auf, Schulen zu – Universitäten auf, Universitäten zu. Keiner weiß wie das weiter geht. Natürlich hat das Folgen für unsere Projektarbeit. Solange nicht klar ist, wann die Schulen öffnen (und die Schüler hingehen) macht es keinen Sinn neue Schulgebäude zu bauen. Auch der Bau von Solaranlagen ist derzeit mit Schwierigkeiten verbunden. Sicher hingegen ist die weitere Unterstützung für 45 Kinder im Heim + für unsere 100 Studenten und ihre Familien + für die swimming doctors. Diese drei Projekte kann man sich mit KISS MYANMAR gut merken. Natürlich werden unsere 85 Schulen und Dörfer auch in schwieriger Zeit regelmäßig besucht. Solange Ursula und Tina nicht selbst hinfahren können, übernehmen das Min Min und Naing. In einigen Dörfern pflanzen sie Bäume zusammen mit den Familien. Das ist auch ein schönes kleines Projekt, was weiterlaufen kann. Min Min und Naing berichten regelmäßig mit Bildern aus den Dörfern. jg

Donnerstag, 10. Juni 2021

Kleine Nan Moe


Besser in Kinderheim, als im Kriegsgebiet

Im Kinderheim von Yangon sind wieder neue Kinder angekommen. Schön, wenn wir für das eine oder andere einen Paten finden. Die meisten Kinder kommen aktuell aus den Konfliktgebieten, in denen die Gewalt immer mehr zunimmt- von beiden Seiten. Viele Eltern sind froh, wenn sie ihre Kinder aus der Gefahrenzone bringen können. Dieses nette Bild hat uns Ko Naing gerade geschickt: Her name is Nan Moe Thu Zar and 6 years old. She is from Shan State and just arrive this week. Now she studying in Grade 1. Her date of birth is 13.12.2015  Wer sich für eine Patenschaft interessiert, bekommt alle weiteren Informationen von Renate: renate@stiftunglife.de

Donnerstag, 27. Mai 2021

Kinderheim Yangon


Aufregung im Heim

Am 1. Juni sollen die Schulen in Myanmar wieder öffnen. Ob das wirklich klappt, ob die Lehrer kommen oder nicht, das kann heute noch niemand sagen. Aber unsere Kinder sind vorbereitet. Die neuen Schultaschen sind gepackt, die Bücher liegen bereit. Es kann losgehen. jg


Sonntag, 23. Mai 2021

Kinder im Heim


Die Chance des Lebens

Auf den ersten Blick ist es nur eine langweilige Exel -Liste - die ganze Liste hat 142 Positionen und ist damit zu lang, um sie hier zu zeigen. Für die 142 Kinder, deren Name auf dieser Liste stehen ist es die Chance für's Leben. Die blau gekennzeichneten Namen haben es besonders gut, sie haben einen Paten in Deutschland, einen Menschen der an sie denkt. In unruhigen Zeiten werden mehr Kinder ins Heim gebracht. Vor ein paar Tagen kamen sieben Kinder aus dem nördlichen Shangebiet ins Heim. Hier sind sie sicher, hier bekommen sie Zuwendung und Unterstützung. Es wurde sogar regelmäßigen Unterricht für die Kinder organisiert, jetzt, in einer Zeit in der die Schulen im Land schon lange geschlossen sind. Ein großes Dankeschön an Capt. Wilk und Ko Naing, die sich vor Ort um die Kinder und die Verbindung zu uns kümmern. jg


Freitag, 21. Mai 2021

Saffer School


Unser Projektleiter Ko Naing hat es letzte Woche unter widrigen Umständen geschafft nach Ngapali zu reisen, um nach den Schulen zu schauen. Den Dorfbewohner und den Kindern geht es gut. Die meisten sind Bauern und Fischer. So sind sie nicht von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen wie viele Menschen in den Städten. Ko Naing musste allerdings mit  Erstaunen feststellen, dass in dem kleinen Dorf, in dem wir vor zwei Jahren die Saffer School gebaut haben, ein weiteres Schulgebäude entstanden ist. Völlig unerwartet wurde das von der Regierung gebaut. Die Dorfgemeinde hatte seit Jahren vergeblich darum gebeten. Aber so läuft es manchmal, das kann an der Trägheit des Systems liegen. Eine Firma bekam den Auftrag und hat diesen ausgeführt. Egal, ob es noch Bedarf gab, oder nicht.  So etwas ist uns bei den 84 Schulbauten, die wir bisher gebaut haben, erst zweimal passiert. In diesen zwei Fällen war das nicht tragisch, weil viele Kinder dort waren und alle Räume genutzt werden konnten. Aber in diesem kleinen Dorf haben wir Bedenken. Dort gab es bisher nur wenige Kinder, es war eine richtige „Zwergenschule" mit 25 Schülern. Jetzt werden wir abwarten, was in den nächsten Wochen passiert. Mal schauen, wieviele Kinder kommen, wenn der Unterricht wieder losgeht und wie die Gebäude genutzt werden. Sollte die Saffer School nicht ordentlich genutzt werden, werden wir die Spende zurückzahlen oder für die Spender eine neue, gleichwertige Schule in der Delta Region bauen. Dafür gibt es bei der Stiftunglife eine „Glücksgarantie" jg


Montag, 17. Mai 2021

Pro und Kontra



Warum wir Bäume pflanzen
Bäume sind gut fürs Gefühl und fürs Klima, sie filtern die Luft, speichern Wasser, sind Lebensraum für Mensch und Tier. Bäume produzieren den Sauerstoff, der uns am Leben erhält - und sie speichern CO2, später, wenn sie mal groß sind. Bis sie groß sind, brauchen sie Aufmerksamkeit und Plege. Deshalb pflanzen wir Bäume nur in den Dörfern, die wir regelmäßig besuchen. So wie hier im Bild, in der Nähe von Bagan. In dem Dorf haben wir vor ein paar Jahren eine Schule gebaut. Lyn Pyae durfte sich (wie alle anderen Dorfbewohner) die Bäume aussuchen, die er mag. Er nimmt sie mit nach Hause und pflanzt sie auf seinem eigenen Grundstück. Er wird sie pflegen, weil er etwas davon hat: die Früchte, an denen sich seine Kinder in ein paar Jahren erfreuen werden. 

Warum wir keine Bäume pflanzen
Die Bäume, die wir heute pflanzen, werden erst in zehn Jahren in nennenswertem Umfang CO2 einspeichern. Das gilt natürlich nur für die Bäume, die dann noch da sind. Überlässt man die Bäume der freien Natur, darf man mit einer Überlebensrate von 20 % rechnen. Da ist die Wirkung von einfachen Kochöfen schneller: sie halbieren den Holzverbrauch vom ersten Tag an. Weil der Bau dieser Kochöfen einfach und preiswert ist, eignen sie sich viel besser für eine wirksame CO2 Reduzierung. Dazu sind sie wesentlich preiswerter pro eingesparter Tonne CO2. Die gute Wirkung vom ersten Tag an haben auch unsere Solaranlagen. Die haben haben darüber hinaus einen wunderbaren Social Impact: die Dorfbewohner sparen jährlich bis zu 3.000 Liter Diesel und damit viel Geld. Das ist gut für die  die Haushaltskasse. Direkter kann Hilfe nicht wirken. jg 


Sonntag, 16. Mai 2021

Licht ist Leben


In Myanmar warten viele Menschen auf die Erleuchtung

Besonders in den abgelegenen Dörfern, in denen es keinen Strom gibt. Wir helfen mit unseren Solarlampen. Die sind heiß begehrt. Weil wir nichts verschenken, geben die Menschen einen kleinen Obolus pro Lampe für unser Maitenance Konto (mit dem Geld werden dann Schulmöbel gekauft oder Klassenzimmer renoviert). Für 2.000 Euro kann man schon leicht ein ganzes Dorf zum Leuchten bringen. Min Min und Naing kümmern sich nicht nur um die Verteilung, sondern später auch um das Auswechseln der Akkus. Dabei achten wir darauf, dass die alten Akkus eingesammelt und recycelt werden. jg


Samstag, 15. Mai 2021

Nothilfe Myanmar/1



Früher waren es Care Pakete

Als es uns schlecht ging, in Deutschland nach dem Krieg, kamen Lebensmittelspenden zu vielen Familien ins Haus. Ein Geschenk vom Himmel, im wörtlichen Sinn, denn diese Pakete kamen mit dem Flugzeug nach Deutschland. Es waren Gesten der Menschlichkeit. Die Menschen, die im fernen Amerika Pakete gepackt hatten, kannten die Empfänger:innen nicht. Mit unseren Lebensmittelspenden ist das so ähnlich:,Spender und Empfänger kennen sich nicht. Es ist eine Geste der Menschlichkeit, wenn Freunde der Stiftung für Menschen in Myanmar spenden. Dort leiden Menschen seit einem Jahr unter Corona und unter anderen Unzulänglichkeiten. Wir schicken keine Pakete per Luftfracht (kostet zu viel Geld und schädigt die Umwelt). Statt dessen geben unseren hundert Studenten das eingesammelt Geld und bitten sie, armen Menschen in ihrer Nachbarschaft zu helfen. Direkter kann Hilfe nicht funktionieren. Vielen Dank an alle Helfer hier und dort. jg


Nothilfe Myanmar/2

  

In Myanmar bedankt sich der, der gibt

Viele Freunde der Stiftung haben für die „Nothilfe Myanmar" gespendet. Die Hälfte von dem Geld haben wir an ein Krankenhaus in Yangon gegeben. Eins der wenigen Häuser, das in denen in dieser schwierigen Zeit geöffnet ist. Die andere Hälfte des Geldes wurde über unsere Studenten an arme Menschen verteilt. Viele berührende Bilder haben wir inzwischen von dieser Verteilaktion bekommen. Hier im Bild ein Student, der am 10. Mai in seinem Heimatdorf Reis und kleine Geldgeschenke an bedürftige Nachbarn verteilt hat. Das sich im goldenen Land derjenige verbeugt, der gibt, ist eine wunderbare Geste die uns alle erfreut. jg


Mittwoch, 12. Mai 2021

Sister of the poor


Tag der Krankenpflege

Der Tag heute soll die Arbeit der Krankenschwestern und Pflegekräfte in unser aller Bewusstsein bringen - besonders in das Bewusstsein der Politiker, die für die Rahmenbedingungen der Pflege verantwortlich sind. Eine angemessene Bezahlung gehört zu Grundvoraussetzungen, die in Deutschland nicht erfüllt werden. Da hilft auch kein Klatschen, die Pflege von Kranken und Alten kostet Geld. Wir nutzen diesen Tag um die Arbeit der „Sister of the poor" zu würdigen. Seit vielen Jahren unterstützen wir diese Einrichtung in Yangon, in der sich Schwestern aus Nächstenliebe um 130 alten Menschen kümmern. Das ganze Projekt wird aus Spenden finanziert und wir sind gerne mit dabei. jg


Sonntag, 9. Mai 2021

Zum Muttertag


Kinder, die ohne Mütter aufwachsen
In Deutschland ist es ein Fest für die Blumenhändler, in Amerika wird der Muttertag umsatzmäßig nur noch von Weihnachten übertroffen. Wohl denn, Freude für alle Mütter - und ein ganz besonderer Dank von uns an die 40 Freunde der Stiftung, die sich um Kinder kümmern, die ohne Mutter aufwachsen müssen. Für drei Euro am Tag bekommen die Kinder ihre Chance fürs Leben. Hier im Bild Jacqueline, die ich vor gut einem Jahr beim Besuch Ihres Patenkinds in Yangon fotografiert habe. So schwierig die Zeiten auch sind in Myanmar, unseren Kindern geht es gut. Wenn das Internet wieder stabil ist, werden wir unsere Sonntagsrunde live ins Kinderheim schalten. Vielleicht schon am kommenden Sonntag. jg


Mittwoch, 5. Mai 2021

Hände waschen



Vom Händeschütteln wird abgeraten 

Heute ist der internationale Tag der HandhygieneDer 5. Mai wurde als Eselsbrücke gewählt, weil zweimal fünf Finger die menschlichen Hände symbolisieren. Wie wichtig das Händewaschen ist, haben durch Corona alle Menschen verstanden. Auch in Myanmar, wo wir bis vor kurzem noch für das Händewaschen werben mussten, weiß inzwischen jedes Kind wie wichtig das ist. Mal schauen, wie es damit aussieht, wenn Corona vorbei ist. Wir werden weiterhin darauf achten, dass an unseren Schulen Waschbecken vorhanden sind - und Seife. jg


Donnerstag, 29. April 2021

Nothilfe Myanmar



Wie bringt man Hilfe zu den Menschen?

In den vergangenen Wochen haben wir rund 20.000 Euro Spenden für die „Nothilfe Myanmar" bekommen. Um dieses Geld möglichst direkt zu den Menschen zu bringen, haben wir zwei Wege gewählt: die eine Hälfte des Geldes geht an die swimming doctors für medizinische Nothilfe. Die andere Hälfte des Geldes haben unsere hundert Studenten bekommen, um betroffenen Familien in ihrer Nachbarschaft zu helfen. Im Bild zeigt eine unserer Student:innen, was sie gekauft hat: Reis, Eier und Öl. Das bringt sie, nett als Geschenk dekoriert, zu den Familien, die seit Monaten keine Arbeit haben - und keinen Lohn. Unsere Hilfe ist neutral, sie orientiert sich weder nach Politik noch nach Religion, sondern nur an Bedürftigkeit. jg


Mittwoch, 28. April 2021

Happy birthday


Heute habe ich von Min Min diese Bilder aus Pakoku bekommen. Sie zeigen das Schild, dass er bei den Geburtstagsbäumen aufgestellt hat: im vergangenen Jahr haben wir für viele Freunde der Stiftung einen Baum zum Geburtstag gepflanzt. Drei Monate konnte Min Min nicht auf die andere Seite vom Fluss fahren. Jetzt scheint ganz normal, mit Segen vom Mönch - auch wenn nichts normal ist in dieser Zeit. jg


Dienstag, 27. April 2021

Energiewende


Dann doch lieber LED und Solarenergie

Vor 35 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, vor zehn Jahren Fukushima. Gut, dass wir diesen Weg verlassen haben. Inzwischen wissen wir, dass der weltweite Energieverbrauch durch Wind und Solarkraft gedeckt werden kann. Die Welt geht in eine neue Epoche, vergleichbar mit der industriellen Revolution. Genügend Land für Solar und Windkraft Anlagen ist vorhanden: 450.000 Quadratkilometer werden gebraucht, um die gesamte globale Energie zu erzeugen - weniger, als derzeit für die Gewinnung fossiler Brennstoffe gebraucht wird*. Mit vielen tausend Solarlampen und 22 Solaranlagen in Myanmar leisten wir unseren Beitrag zur Energiewende. Auch in diesem schwierigen Jahr ist der Bau von drei weiteren Anlagen geplant. In der kommenden Sonntagsrunde werden wir über dieses Thema reden. jg
* aktueller Report des Thinktanks Carbon Tracker


Montag, 26. April 2021

Gute Nachricht


Ein weltweit bekanntes Logo 

Die Idee dazu hatte Anne Lund aus Dänemark. Die damals 22-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften hat das Logo im April 1975 erfunden. Mit einem orangefarbenen Wachsmalstift zeichnete sie das Logo mit „Atomkraft? Nej tak". Die ersten 500 Buttons fanden  begeisterte Abnehmer. Anne wollte zu Freundlichkeit aufzurufen. Der Schriftzug stellt keine Forderung, sondern eine Frage („Atomkraft?"), die er auch freundlich-höflich („Nein danke") beantwortet. Mit der Sonne wird eine Alternative zur Atomkraft gezeigt. Als Ausdruck der Zeitgeschichte ist das Logo im Deutschen Historischen Museum zu sehen. Bei einer Gedenkstunde für die Opfer von Tschernobyl habe ich gestern ein kleines Fähnchen gesehen. Gut, dass die Energiewende vorangeht - und dass wir ein Teil davon sind: 22 Solaranlagen, die wir in den letzten vier Jahren gebaut haben, produzieren Strom mit der Kraft der Sonne. jg


Samstag, 24. April 2021

Gute Nachrichten



Das Geld kommt an

Gar nicht so einfach in diesen Zeiten, unseren 100 Prozent Anspruch zu erfüllen. Bis jetzt haben wir es geschafft. Bis jetzt haben alle Mitarbeiter und Studenten in Myanmar ihr Geld bekommen. Auch das Geld für die Kinder ist im Heim angekommen. Obwohl die meisten Banken geschlossen haben, funktionieren die Überweisungen im Land noch. Die Auszahlung funktioniert über Geldautomaten mit eingeschränktem Tageslimit. Manchmal sind die Automaten leer, dann kann man sich Guthaben aufs Handy übertragen. Cash gibt es dann in den kleinen Shops. Alles ist schwierig, die Preise auf dem Markt steigen, der Kyat verliert an Wert, aber funktioniert alles noch gerade so. jg


Dienstag, 20. April 2021

Gute Nachrichten



Erwarte das Unerwartete

Eine englische Lebensweisheit lautet  "Expect the unexpected". Isaac Newton, Marie Curie und Özlem Türeçi haben die Welt mit neuen Ideen aus den Angeln gehoben. Man darf zuversichtlich sein, dass dergleichen immer wieder geschieht. Das Genie der Menschen, sein Erfindungs- und Unternehmergeist sind unerschöpflich. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass man mit erneuerbarer Energie in Deutschland so viel erreichen kann. Wind und Sonne stehen ausreichend zur Verfügung, wir müssen uns nur trauen, sie zu nutzen. Mit unseren 25 Solaranlagen erzeugen wir in Myanmar (auch in Krisenzeiten) jeden Tag bis zu 200 KW. Mit dem sauberen Strom werden 25 Pumpen betrieben, die täglich bis zu 80.000 Liter Trinkwasser fördern. Kein Gestank, kein Diesel, CO2 und viel Geld gespart. Was für ein Gewinn für die Umwelt und die Menschen. jg



Samstag, 17. April 2021

Happy new year


Das neue Jahr hat gut angefangen

Jedenfalls für die Kinder in unserem Kinderheim. Capt. Wilk kam zu Besuch und er hatte 200 Portionen Eiscreme dabei. Große Freude bei Temperaturen von über 35 Grad. Den Kindern geht es gut. Das Leben hinter den hohen Mauern hat seinen eigenen Rhythmus mit Essen, Lernen und Freizeit. Die Schulen in Myanmar sind weiterhin geschlossen. Hoffen wir, dass sich das Leben bald wieder normalisiert. Wir wünschen Glück und Zuversicht: nach dem burmesischen Kalender hat gestern das Jahr 1383 begonnen. jg


Freitag, 16. April 2021

Sonntagsrunde



Unsere Runde ist für jeden offen - die Schulen sind es leider nicht

Die Situation in Myanmar ist schwierig. Schulen und Universitäten sind geschlossen. Viele Menschen sind arbeitslos geworden. Weil sie kein Einkommen haben, wird die Situation wird immer schlechter, auch für unsere burmesischen Mitarbeiter. Jeder muss aufpassen, wann er rausgeht und mit wem er Kontakt hat. Wir sprechen regelmäßig mit Min Min und Ko Naing. Bisher geht das noch ganz gut, auch wenn das Internet nur noch eingeschränkt nutzbar ist. Am kommenden Sonntag wollen wir unseren Schulspendern Gelegenheit geben sich mit uns und unseren Kollegen vor Ort über die momentane Situation zu unterhalten. Jeder soll sich seinen eigenen Eindruck machen zu können. Hier ist der Link zu unserem Zoom Meeting um 12 Uhr https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09

Heute ist der letzte Tag vom Wasserfest

Blick zurück in glückliche Myanmar Wasserfest Tage

Dieses Jahr ist es ein stilles Wasserfest, wo doch in normalen Zeiten in diesen Tagen kein Kleidungsstück trocken bleibt: Mitte April geht das alte Jahr im buddhistischen Kalender zu Ende. Bevor das neue Jahr beginnt, sollen alle Sünden abgewaschen sein. Dafür braucht man viel Wasser und weil man die Sünden bei den anderen Menschen besser sieht als bei sich selbst, spritzt man die anderen nass. Wir haben diese Tage immer voller Freude erlebt. Das Land war in einem fröhlichen Ausnahmezustand. Büros, Fabriken, Geschäfte und Ämter waren für mindestens eine Woche geschlossen. Es wurde viel gereist, nach Hause zu den Eltern gefahren. Ebenso legte man die herrschenden Streits bei und versöhnte sich. Da gibt es in diesem Jahr viel zu tun. Thagyamin, das Oberhaupt der nat, bringt Segen und Glück für das neue Jahr - und vergibt Lob und Tadel für das letzte Jahr.  jg


Montag, 12. April 2021

Schwerpunkte 2021


Als wir Anfang des Jahres das Budget 2021 planten, da ahnte noch keiner, dass diese Mühe bald hinfällig sein sollte. Jedenfalls, was die Pläne für unsere Projekte in Myanmar angeht. Natürlich werden uns dort weiterhin engagieren, im Rahmen der Möglichkeiten, aber die haben wir nicht in der Hand. Deshalb denken wir auch über neue Schwerpunkte nach. Gut, dass die Stiftung auf drei Beinen steht: es gibt ja auch noch unsere Umweltprojekte und das Engagement für die Tafeln. Hier ein kleiner Überblick zu den aktualisierten Schwerpunktthemen der Stiftunglife für das Krisenjahr 2020

In Myanmar wollen wir unsere Kindern und Studenten weiter unterstützen 

Für Klima und Umwelt bauen wir Kochöfen in Nepal und pflanzen Bäume in Mexiko

Für 200 Tafeln in Deutschland wollen wir Spenden mit Lions und Rotary verdoppeln

In Syrien werden wir verschiedene Familien direkt unterstützen


Samstag, 10. April 2021

Vom Geben und Nehmen


A reversal of the normal order of things 

A Buddhist nunnery in a small Burmese town realized, it had stocks of rice left, while villagers were running out of rice. So, they go on the streets and instead of accepting alms, they delivered ricebags into homes that had little food remaining. Even in the worst times of horror and terror, the Dhamma finds a way through. from fb


Freitag, 9. April 2021

Heute in der FAZ

Dahinter steckt ein kluger Kopf

Wir kennen den Slogan, mit dem die Frankfurter Allgemeine Zeitung wirbt, und wir kennen den Autor dieser Berichterstattung: in vielen Sonntagsrunden war Dr. Christoph Hein unser Gast. Geboren in Köln, aufgewachsen in Münster. Nach dem Abitur widmete er sich dem Segeln und dem Reisen. Dann Studium der Ethnologie und Philosophie, danach Germanistik, Soziologie und Betriebswirtschaft. Ein Forschungsaufenthalt an der Akademie der Künste in Leipzig verschaffte 1989 Einblick in das Sterben der DDR. Um das Wirtschaftsleben von innen kennenzulernen, folgten zwei Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens. Da sich das Interesse am Journalismus durchsetzte, nahm er ein Angebot der „Welt" an, in deren Wirtschaftsredaktion einzutreten. 1998 Wechsel als Wirtschaftskorrespondent zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ende 1999 Umzug nach Singapur. Als Wirtschaftskorrespondent berichtete er zehn Jahre über China und Südostasien, später kam der indische Subkontinent hinzu. Heute konzentriert er sich auf den Süden der Region, von Pakistan bis in die Pazifikregion. Dr. Christoph Hein ist Autor mehrerer Bücher. jg


Donnerstag, 8. April 2021

Heute ist der Tag der älteren Generation

  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. Alexis Carrel

Von den Sistern of the Poor bekommen sie mehr Leben geschenkt: 130 alte Menschen, um die sich sonst keiner kümmert, werden von katholischen Schwestern liebevoll versorgt. Seit 1892 kümmern sich die Sister of the Poor um hilfsbedürftige alte Menschen aller Hautfarben und Religionen. Während es auf den Strassen von Yangon immer lauter und unruhiger wird, geht das Leben seinen täglich gleichen Gang. Von hohen Mauern umgeben leben die Ihren eigenen Tagesrhythmus. Wer kann, hilft beim Vorbereiten der Mahlzeiten. Gekocht wird auf einem 100 Jahre alten Herd. Bis vor einigen Jahren wurde die gesamte Wäsche für 200 Menschen von Hand gewaschen. Nach der Renovierung der Waschküche gibt es zwei Waschmaschine im Haus. Alles wird durch Spenden finanziert. Wir schätzen uns glücklich, die Arbeit der Schwestern unterstützen zu dürfen. Für alle, die spendabel sein wollen: eine Kaffeestunde für 200 Personen kostet 35 Euro, mit Kuchen das doppelte: 30 Cent pro Kopf. jg


Mittwoch, 7. April 2021


Eben habe ich lange mit einer Freundin in Myanmar telefoniert. Die Verbindung war super gut, sie rief aus irgendeinem Nachbarhaus an, weil sie dort in Ruhe telefonieren kann. Es sind schwierige Zeiten, wir haben über dies und das geredet. Ich habe Ihr gesagt,  dass wir leider nichts tun können, weil uns aus verschiedenen Gründen die Hände gebunden sind. Darauf antwortet sie mit diesem Satz „Dass Ihr in Gedanken bei uns seid, gibt uns Zuversicht" jg


Welt Gesundheitstag


Die Gesundheit liegt an der Kette

Heute, am 7. April ist Weltgesundheitstag. Die WHO erinnert jedes Jahr an ihre Gründung und ihr Wirken. Ziel ist es, die Gesundheitsprobleme in armen Ländern ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Immer verbunden mit dem Appell, den ärmeren Ländern bei der Lösung dieser Probleme zu helfen. Das funktioniert mal mehr und mal weniger gut, wie man gerade an der ungleichen Verteilung der Impfstoffe sehen kann. Mit der Strategie "Gesundheit für alle"  rücken zunehmend Themen von strategischer Bedeutung wie Gesundheitskommunikation und Gesundheitsförderung in den Blickpunkt. Unser Beitrag zur Gesundheitsförderung liegt seit ein paar Tagen an der Kette. Die Swimming Doctors dürfen derzeit nicht arbeiten. Ob Sicherheitsgründe für die Anordnung der Behörden sprechen, ist derzeit unklar - wie so manches im goldenen Land. jg


Dienstag, 6. April 2021


Wir könnten auch ohne Stau auskommen: ob auf der Autobahn oder im Suez Kanal, ein Stau bringt die Pläne durcheinander. Wenn wir im Stau stecken, hilft nur Vertrauen, dass das Hindernis bald beseitigt ist. Das hoffen wir auch, wenn wir auf unser Konto schauen. Dort staut sich im Augenblick viel Geld, das für unsere Projekte in Myanmar vorgesehen war. Aufgrund der unsicheren Lage halten wir diese Gelder zurück, bis wir wieder mit gutem Gewissen nach Myanmar überweisen können. jg


Montag, 5. April 2021

Bäume pflanzen


Die Projekte verbinden sich sinnvoll

Netzwerke leben nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch im richtigen Leben. Vor zwei Jahren haben wir in diesem Dorf einen Kindergarden gebaut und einen Wasserfilter hingebracht. Vor ein paar Monaten wurden dort Bäume gepflanzt. Hier ist der Bericht von Min Min:  The name of the village is Khwe Dauk Kon. It has 290 families with 1260 people. And most of them are farmers. We donated 1000 trees in December 2020. We donated 300 mango trees, 300 star-flowers trees, 200 red-flame trees and 200 Gant Gaw trees. We gave every family three trees and the rest we donated to the school and the monastery. Before we donate, we explain to the people about the climate changes and people are so happy to receive the trees. They planted their trees in their own places. And some trees are planted in the school compound. Here is the link to see the project on our website https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B44