Nicht bei uns, sondern bei der Bundesregierung. Der Bundesfinanzminister muss sparen, das trifft auch den Etat von Frau Reem Alabali Radovan. Die Ministerin für Entwicklungshilfe rechnet mit drastischen Kürzungen. Während Deutschland sein Engagement reduziert, bauen andere Staaten ihre Präsenz aus: China, Russland und die Golfstaaten investieren immer stärker in Entwicklungshilfe. Sie gewinnen dadurch mehr politischen und wirtschaftlichen Einfluss in Afrika und Asien.
Die Teilung von unserem Etat haben wir vor 20 Jahren in den Grundsätzen der Stiftung festgeschrieben: die Hälfte aller Gelder wird in Deutschland ausgegeben, weil das das Land ist, in dem wir leben. Die andere Hälfte geben wir für Menschen und Projekte in Entwicklungsländern aus. Diesem Grundsätzen bleiben wir treu. In Myanmar werden wir auch in Zukunft Menschen unterstützen, die selbst viel dafür tun, um einigermaßen über die Runden zu kommen. jg







