Stiftunglife - News

Sonntag, 6. September 2026

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Das Wort zum Sonntag

Die Stiftunglife ist neutral, wir halten uns mit Kommentaren zu Religion und Politik zurück, soweit das geht. Aber mit der Neutralität ist das so eine Sache, so ganz neutral ist man nicht, wenn man sich für Menschenleben in Myanmar und in der Ukraine engagiert. Unsere Stiftung hat Werte, die weder mit Links- noch mit Rechtsradikalen Zielen zusammengehen. Man muss nicht 91 werden, um die Werte zu erkennen, die uns in Deutschland ein gutes Miteinander gebracht haben: https://www.instagram.com/reel/DcjSYPqoUlr/



Samstag, 5. September 2026


Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau

Bei Volkswagen denkt man gerne an die guten alten Zeiten zurück, als man Autos noch wie warme Semmeln verkaufen konnte. Damals haben die Menschen noch 40 Stunden gearbeitet. Work life Balance und die Rente mit 63 waren noch nicht erfunden. Nun sind die Autos zu teuer, Kosten und Löhne sind zu hoch. VW ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Wenn es zu Werksschließungen kommt, werden einige Menschen für Lebensmittel anstehen. Gut, dass es in Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau die Tafeln gibt, aber eine dauerhafte Lösung kann das nicht sein. jg



Freitag, 4. September 2026

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Wie die Zeit vergeht…

Die letzte gedruckte Ausgabe von Meyers Lexikon in 25 Bänden gab es zur Jahrtausendwende. Da waren der Bundesverband und das Büro der Stiftunglife noch eins. Jürgen war Vorstand der Stiftung und vom Bundesverband. Der hat seit langem ein eigenes Büro in Berlin und aus den 200 Tafeln sind 970 geworden. Unsere Unterstützung für die Tafeln ist geblieben. Die Tafelhelfer leisten viel für unsere Gesellschaft und für die Umwelt. Deshalb unterstützen wir die Tafeln und verdoppeln in diesem Jahr jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen. jg



Donnerstag, 3. September 2026

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Was macht eigentlich Natalia?

Die sympathische Moldavierin kam vor zehn Jahren nach Deutschland. Vier Tage in der Woche hat sie einen Bürojob. Montags hat sie frei, da hilft sie bei der Münchner Tafel, als eine von 650 ehrenamtlichen Helfer‘innen. Über das Stadtgebiet verteilt hat die Münchner Tafel 27 Ausgabestellen. Vor drei Jahren übernahm Natalia die Standleitung der Ausgabestelle Haidhausen. Zwanzig Helfer’innen arbeiten in ihrem Team. Jeden Montag bauen sie Mittags gemeinsam den Stand auf, sortieren die Ware und bedienen 200 bis 300 Menschen, die zur Tafel kommen. Wenn der letzte Kunde gegangen ist wird aufgeräumt und sauber gemacht, 52 mal im Jahr. Die Ausgabestelle hat keine Sommerpause und keine Winterpause. jg




Lasst uns mehr Mist machen…
… denn das kleine Wort hat eine erstaunlich fruchtbare Seite. Als Dünger liefert Mist dem Boden wertvolle Nährstoffe, fördert das Wachstum und lässt neues Leben entstehen. Für uns ist MIST eine Eselsbrücke, mit der wir uns bis zum Jahresende auf diese vier Projekte konzentrieren wollen:

M = Medikamente für die Ukraine. Mit jedem Transport retten wir Leben. Was will man mehr…?

I = Italienische Erle (Alnus cordata), ist ein schnellwachsender robuster Baum, der zunehmend als hitzetoleranter Stadt- und Klimabaum in Deutschland gepflanzt wird. Die Anpflanzung solcher Zukunftsbäume fördern wir.

S = SolarWasseranlagen sichern die Trinkwasserversorgung in den Dörfern rund um Bagan. Die Menschen bekommen Trinkwasser und sparen Geld, wir freuen uns über den guten Beitrag für die Umwelt.

T = Tafeln helfen in 970 deutschen Städten den Menschen, denen es nicht gut geht. 70.000 Helfer setzen für ihre Freizeit für diese wunderbare Initiative ein. Wir helfen den Helfern.




Mittwoch, 2. September 2026

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Warschaus grüne Verwandlung

Die polnische Hauptstadt passt sich in raschem Tempo dem Klimawandel an. Wo heute Bäume und Bänke stehen, war noch vor kurzem ein Parkplatz. Neben dem breiten Fußweg verläuft nun auch ein großzügiger Radweg. Die Autofahrer mussten Platz abgeben. Die neugestaltete Fußgängerzone wurde Anfang August eröffnet. Die Einwohnern nehmen diesen Lebensraum mit Freude an. jg



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Ob das reicht?

50.000 Unterschriften sind viel, sogar deutlich mehr als für ein Bürgerbegehren in München nötig gewesen wären. Trotzdem darf man sich fragen ob das reicht. Unterschriften pflanzen keine Bäume. Wenn jeder Bürger einen Euro am Tag für Bäume in seiner Stadt spenden würde, würden viele Bürgermeister in Deutschland viele Bäume pflanzen lassen. jg



Dienstag, 1. September 2026

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Mission accomplished

Für Felix war das Charity Dinner ein Heimspiel. Der sympathische Schweizer ist in Zürich genauso zu Hause wie in Yangon. Min Min war das erste Mal in der Schweiz. Er konnte den Gästen von den drei Solaranlagen erzählen, für die vor zwei Jahren gesammelt wurde – und von dem Donnerstagessen für 300 Flüchtlinge, für die dieses Mal gespendet wurde. Mit großem Erfolg: 58 Gäste und acht Freunde der Stiftung (die nicht teilnehmen konnten, aber trotzdem dafür gespendet haben) sichern mit diesem Abend die Versorgung von 300 Menschen für mehr als ein Jahr. jg



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Zwischenbilanz

Die „Sven School“ war der Anfang, zwanzig Jahre ist das her. Ein bisschen Erfahrung hatten wir aus den Projekten in Äthiopien mitgebracht. Der Rest ergab sich Schritt für Schritt: die Swimming Doctors als Folge von Nargis. Kinder und Studenten fördern und viel Sympathie für die Öffnung des Landes. Die Idee der SolarWasseranlagen. Corona, der Coup. Wir haben uns den wechselnden Gegebenheiten angepasst und das Beste daraus gemacht. So wollen wir es auch in Zukunft halten. jg



Montag, 31. August 2026

Dear friends from Stiftunglife, we are immensely grateful for your ongoing support! Right now, it’s more important than ever! Special thanks for Actilize (a medicine for treating ischaemic stroke) and for Sinora (noradrenaline – you’ve provided us with enough to last practically two months) We’d also like to express our special thanks for the antibiotics; following the damage to our warehouses caused by rocket attacks, we’re currently facing occasional logistical challenges and difficulties in accessing certain medicines in general. Dr. Kovalenko, Emergency Hospital Vinnitsya.

Sonntag, 30. August 2026

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Sie haben uns die Medikamente förmlich aus der Hand gerissen
Andreas

Nach den schweren russischen Angriffen auf Kiew und Butscha sind die Medikamente in der Region knapp geworden und so sind Andreas und Tobi gestern genau zum richtigen Zeitpunkt in Vinnitsya angekommen. Wenn wir genügend Geld für unsere Ukrainehilfe hätten, könnten wir nächste Woche schon wieder fahren. So dringend werden die Medikamente und Antibiotika gebraucht, die wir liefern. jg



Samstag, 29. August 2026

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Ein großes Dankeschön an alle Freunde, die unser Engagement unterstützen. Ohne Euch gäbe es nur halb so viel Regen. Spätestens seit diesem Sommer wissen wir alle, wie wichtig der Regen für Mensch und Natur ist. jg



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Fahrt vorsichtig !

Vor 20 Jahren haben wir in Myanmar die erste Schule gebaut. Damals gab es eine Militärregierung, das Leben war geregelt. Das konnte einem Gefallen (oder auch nicht) man wusste, woran man war. Seit fünf Jahren hat sich das geändert, ist das Land instabil. Angst und Unsicherheit herrschen überall - wie in der Ukraine. Der große Unterschied liegt in der Ausrichtung: in Myanmar kämpft das Militär gegen das eigene Volk - in der Ukraine kämpfen sie gegen den Aggressor. Andreas und Tobi sind heute für uns in der Ukraine unterwegs, sie bringen Medikamente fürs Krankenhaus von Winnytsia. In diesen Zeiten bekommt der Wunsch "fahrt vorsichtig" eine ganz besondere Bedeutung. jg



Freitag, 28. August 2026

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Zwei Plätze sind noch frei

Falls jemand spontan Zeit und Lust hat, bitte direkt bei Didi anmelden. Min Min ist mit dabei, er wird von unserem Engagement in schwierigen Zeiten berichten. Bei Anmeldungen aus Deutschland bitte die Vorwahl für die Schweiz berücksichtigen. Wir freuen uns auf einen genussvollen Abend, interessante Menschen und eine wunderbare HIlfsaktion für die Menschen in Myanmar. jg



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Gestern in Bagan

In Bagan haben wieder 300 Menschen ein vollständiges gutes Mittagessen bekommen. Alles ist gut organisiert. In diesen Tagen, in denen Min Min in Deutschland unterwegs ist, kümmern sich Seinn Seinn und seine Freunde um das Mittagessen im Kloster. Vielen Dank an Friedrich und die vielen anderen Freunde, die unsere direkte Hilfe für die Menschen möglich machen. Jede Spende wird zu 100% in Essen umgewandelt. Ihr könnt uns beim Wort nehmen. jg



Donnerstag, 27. August 2026

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There are a lot of good people around

Seit Dienstagmorgen ist Min Min in Deutschland zu Besuch. Der Slogan vom Café Hadleys fast die ersten Eindrücke dieser Reise wunderbar zusammen. In Frankfurt, Celle und Hamburg haben wir Freunde der Stiftung getroffen, die interessiert zugehört haben, wenn Min Min von Land und Leuten in schwierigen Zeiten berichtet. Die Reise geht weiter: morgen treffen wir Freunde in München und am Samstag sind wir in Zürich. jg



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Gestern in Hamburg

Annemarie Dose hat dieser Platz immer gefallen. Er ist nicht so ordentlich, wie die Parkanlagen in Blankenese, eher nah dran an den einfachen Menschen. Das passt zur Tafel und das passt zum Schlump, wo die Hamburger Tafel 1993 angefangen hat. Ami hat viele viele Menschen für die Idee der Tafel begeistert, auch uns! jg



Mittwoch, 26. August 2026


Unternehmerischer Erfolg sollte mit der Förderung des Gemeinwohls einhergehen
Klaus-Michael Kühne

Die Kühne Stiftung konzentriert sich auf Logistik, Klimaforschung, Medizin und Kultur. Die Stiftung ist operativ tätig, sie ist keine klassische Förderstiftung, die nur Gesuche prüft und Finanzmittel vergibt. Bis jetzt war es Klaus Michael Kühne selbst, der entschied, wo er investieren wollte, welche Unternehmen er für attraktiv hielt und welchen gesellschaftlichen Anliegen er sein Geld zukommen lassen wollte. Die Unterstützung unserer Projekte in Myanmar war Klaus-Michael Kühne wichtig, nachdem er sich selbst vor Ort von der Sinnhaftigkeit unserer Projekte überzeugt hatte. jg



Dienstag, 25. August 2026

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Zugewandt, offen und interessiert

„Auf den ersten Blick wirkte er streng und unnahbar. Doch dieser Eindruck verflog im persönlichen Gespräch, da wirkte er zugewandt, offen und interessiert.“ So beschreibt die FAZ den großen deutschen Unternehmer in ihrem Nachruf gestern - und so habe ich Klaus Michael Kühne kennen gelernt. Sein Wunsch „Bringen Sie mir ein innovatives Wasserprojekt“ war der Anschluss zu einer wunderbaren Erfolgsgeschichte. Das ist zehn Jahre her, inzwischen laufen 90 SolarWasseranlagen in Myanmar. jg



Montag, 24. August 2026

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Sie würden gerne fröhlich feiern

35 Jahre ist es hier, dass die Ukraine ihre Unabhängigkeit erklärt hat. Wenn es den Krieg nicht gäbe, könnten die Menschen diesen Tag fröhlich feiern. So sind es eher Solidaritätsveranstaltungen, die im Land stattfinden. In zahlreichen Städten (im Bild Bregenz) organisieren ukrainische Communities Feiern und Kundgebungen. Am kommenden Wochenende startet unser nächster Medikamenten Transport in die Ukraine. jg



Sonntag, 23. August 2026

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Die Notenwenderin

Ohne die Frau im Hintergrund würde der Abend nicht funktionieren. Doch im Idealfall erinnert sich nach dem Konzert niemand mehr an Karoline Bauer, die Notenwenderin. Die Künstler stehen immer im Rampenlicht, hier im Bild Igor Levit. Das Bild lässt sich gut auf die Stiftunglife übertragen. In Celle wendet Dörte die Noten und Sven blättert in Mietverträgen und Kontoauszügen. In München schreibt Marlis Geburtstagsgrüße und Max beantragt die Mehrwertsteuererstattung, wenn wir in die Ukraine fahren. Ohne die „Notenwender'innen“ der Stiftung würde Jürgens Auftritt nicht funktionieren. jg