Stiftunglife

Freitag, 15. November 2019



Gut, dass wir in Bildung investieren 

Ein Blick in die Zeit dieser Woche lohnt sich. Dort kommt auch Wolfgang Lutz zu Wort, Professor an der Uni Wien. Er ist Demograf, einer der einflussreichsten Forscher weltweit. Seine Berechnungen geben uns die Hoffnung, dass die Weltbevölkerung langsamer wachsen könnte als erwartet. Entscheidend wird sein, wie sich die Geburtenrate in Afrika weiter entwickelt. Ein Beispiel aus Nigeria: Hadizatu Ahmed hat mit 13 ihr erstes Kind bekommen, sieben Kinder insgesamt. Ihre Tochter Teni hat sich einen Studienplatz erkämpft. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und lebt allein mit einem Kind. Die Unterschiede zwischen Mutter und Tochter sind zahlreich: die Generation, die Anzahl der Kinder, die Lebensphilosophie. Wolfgang Lutz würde all das auf ein Wort unterbrechen: „Bildung! Schon wenig Bildung macht einen Unterschied. Wenn Frauen verstehen, dass Kinderkriegen nicht gottgegeben ist, sondern eine bewusste Entscheidung sein kann, bekommen Sie automatisch weniger Kinder." 


Donnerstag, 14. November 2019

Neue SolarWasseranlage



Liebe Freunde der Stiftung,
Wolf und ich hatten das Privileg, im Namen unseres RC München-Mitte das „Solar Water Project" zu eröffnen. Es befindet sich im Dorf Kyi Kan im weit abgelegenen Hinterland von Bagan, ca. 600 km nördlich vom Irrawaddy-Delta. Das Wasser für die Dorfbewohner (50.000 Liter pro Tag) wird aus 200 Meter Tiefe hochgepumpt. Bis dato wurde der dafür benötigte Strom von einem Dieselaggregat erzeugt. Durch die installierten 24 Photovoltaik-Module kann die Pumpe nunmehr per Solarstrom betrieben werden. Das Dorf befindet sich auf dem sonnenreichen 21. nördlichen Breitengrad, so dass die Solarmodule auch bei Streulicht ausreichend Strom liefern können. Zwei große Zisternen dienen als Wasserspeicher. Die Einsparung ist beträchtlich: 2.600 € pro Jahr müssen nun nicht mehr für Diesel ausgegeben werden. Bei einem durchschnittlichen Monatsverdienst von 90 € bedeutet dies für die Dorfbewohner eine enorme Verbesserung. Auch für die fachliche Betreuung der Anlage ist gesorgt: Vom Dorf wurde eine Person bestimmt, die für die Pflege und Wartung der Anlage verantwortlich ist. Zudem musste das Dorf einen Betrag von 2.000 € aufbringen, der von Stiftunglife verwaltet wird und als Kapitalreserve für Reparatur- und Wartungskosten dient. Und so feierte das ganze Dorf mit überwältigender Begeisterung die Inbetriebnahme der neuen Anlage. so feierte das ganze Dorf mit überwältigender Begeisterung die Inbetriebnahme der neuen Anlage. Ansprachen des Bürgermeisters und von Vertretern der Distriktverwaltung betonten, welche Leuchtturmfunktion unser Projekt für die ganze Region hat. Herzlichst, Wolf Mutschler & Reinhard Busch

Bericht von Bord



Liebe Freunde der Stiftung,
Wolf Mutschler und ich grüßen ganz herzlich aus Myanmar. Für mich war es das erste Mal auf der Swimming Doctors und die Tage an Bord haben mich tief beeindruckt. Wolf übergab das neue Sehtest-Gerät an das Medical Team, das dank der Erlöse von eurem wunderbaren Benefizkonzert angeschafft werden konnte. Es erweitert die Diagnosemöglichkeiten insbesondere bei Kindern und hat schon wertvolle Dienste geleistet. So hatten wir eine Patientin, bei der eine Fehlsichtigkeit von 4.0 Dioptrien festgestellt werden konnte (also eine bereits signifikant eingeschränkte Sehleistung). Da die Swimming Doctors eine Auswahl an Brillen an Bord haben, konnte sie das Schiff mit einer für sie passenden Brille überglücklich verlassen. Es ist bewegend zu erleben, wie dankbar die „schwimmende Landarztklinik" von den überwiegend rmen Bewohnern im Irrawaddy-Delta angenommen wird - dank eurer Hilfe mit einer nunmehr noch breiteren ärztlichen Versorgung! Herzlichst, Wolf Mutschler & Reinhard Busch vom RC München-Mitte

Mittwoch, 13. November 2019

Ein Hauch von Abenteuer


Ursula bekommt Verstärkung

Inzwischen sind es über 80 Schulen, die wir in Myanmar betreuen. Da war es absehbar, dass Ursula die regelmäßigen Schulbesuche nicht mehr alleine bewältigen kann. Mit Tina hat unser Schulteam wunderbare Verstärkung bekommen. In diesen Tagen ist die sympathischen Münchnerin in Myanmar unterwegs. Gemeinsam mit Min Min, wie auf dem Foto zu sehen ist, manchmal auch auf abgelegenen Wegen – hier bei dem Besuch der Jörg Schule in der Nähe von Bagan. Wir dürfen uns auf ausführliche Schulberichte freuen und wunderbar zusammengestellte Foto Dokumentationen 👍

Dienstag, 12. November 2019

Schuleröffnung LILOU


Wir durften die wunderschöne Schuleröffnung der LILOU Highschool feiern. 

Das neue Schulgebäude liegt auf dem Gelände der Anna & Wolf School. Die Schulspender Annette und Reinhard Busch sind dafür gemeinsam mit Anna und Wolf Mutschler nach Myanmar gereist. Ein großes Dankeschön an Min Min und Sein Sein, die einen großen Beitrag zu dieser gelungenen Opening Ceremony geleistet haben. Auch die Schulleitung hatte sich viel Mühe gegeben. Der Schulhof war super gepflegt mit vielen neuen Pflanzen. Wir wurden mit bunt geschmückten Ochsenkarren abgeholt und durch das Dorf zur Schule gebracht. Statt Luftballons steigen zu lassen haben wir neue Bäume gepflanzt und danach die Tanzaufführungen der Kinder und ein leckeres Essen genossen. Min Min hat sehr schöne neue Schulbänke bauen lassen. Tina

Montag, 11. November 2019

Gute Idee



Schenken ist eine Freude, die man abonnieren kann Bei der Oper gibt es Glück und Leid im Abo.  Dallmayr lockt mit einem Käse Abonnement und für den eleganten Herrn gibt es dunkle Socken im Abo. Da wollen wir nicht nachstehen und bieten ab sofort Bäume im Abonnement an. Zum eigenen Vergnügen, oder zum Verschenken. Natürlich gibt es auch eine schöne Urkunde 😊

Unser kleines Abonnement entspricht den hinteren Reihen in der Oper. Für 90 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jeden Monat einen Obstbaum. 

Unser mittleres Abonnent 
entspricht der guten Mitte im Opernhaus. Für 360 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jede Woche einen Obstbaum.

Unser großes Abonnent
ist vergleichbar den besten Plätzen in der Oper und persönlicher Begrüßung durch den Dirigenten. Für 2.500 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jeden Tag einen Obstbaum. 

Die schönsten Obstbäume werden in Deutschland, Spanien und Myanmar nur dann Früchte tragen, wenn es genügend Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge gibt. Deshalb legen wir mit jeden Baum, den wir pflanzen, auch 20 m² Blühwiesen für Bienen und Schmetterlinge an. jg

Sonntag, 10. November 2019

Saturday for future



Wir pflanzen jede Stunde einen Baum
Manchmal sogar, wie hier auf dem Foto, unter fachlicher Anleitung eines Försters. Wer glaubt, dass Jugendliche nur Freitags demonstrieren gehen, sollte sich mal die Schüler der Gesamtschule Ehestorfer Weg anschauen. Die haben am Samstag den Spaten in die Hand genommen und Bäume gepflanzt. Begleitet wurden sie dabei von engagierten Lehrern und Eltern. Wir sind ganz glücklich, dass wir dieses jugendliche Engagement unterstützen dürfen - und freuen uns über jede weitere Schule, die sich bei uns meldet: wir unterstützen solche Baumpflanz Projekte gerne mit Rat und Tat. jg

Samstag, 9. November 2019



Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen. 
Charlie Chaplin, der große Diktator, Rede des Friseurs

Das Strafrecht ließ bis in die 70er Jahre Milde walten, wenn es um Mundraub ging. Wer aus persönlicher Not Lebensmittel stahl, um sie aufzuessen, konnte mit mehr Nachsicht rechnen als der normale Dieb. Das war der letzte Ausläufer einer biblischen Mildtätigkeit. Das Containern ist der Mundraub des 21. Jahrhunderts. Meist ist es nicht akuter Hunger, der Menschen dazu bringt, Lebensmittel aus Abfallbehälter  zu klauben - es ist ein legitimes Mittel, um Staat und Gesellschaft auf diesen Überfluss aufmerksam zu machen. Der Gesetzgeber könnte Regeln erlassen, nach denen unverkaufte Lebensmittel an die Tafeln weitergegeben werden müssen. In Frankreich, Italien und Tschechien gibt es bereits entsprechende Gesetze. jg

Freitag, 8. November 2019

Friday’s for future


Nun ist Greta auch in Myanmar angekommen. 

Min Min hat mir gerade den Artikel aus der Myanmar Times geschickt. Natürlich ist es im goldenen Land (noch) nicht so, dass jetzt die Schüler auf die Straße gehen - aber durch den Bericht in der Zeitung entstehen Fragen. Auch in Myanmar gibt es Menschen, die sich über den Klimawandel Gedanken machen. Mit unseren Baumpflanz Aktionen und den Solaranlagen sind wir mitten im Thema - und das schon seit einigen Jahren. Was für ein Glück, dass wir mit Min Min und Naing Ansprechpartner vor Ort haben, die uns bei diesen Umweltprojekten mit viel Engagement unterstützen. Nicht nur Freitags 😊 jg

Donnerstag, 7. November 2019

Wo ist denn Jacqueline?



Versteckt unter all den Kindern

Wahrscheinlich war der Besuch des Kinderheims die größte Freude ihrer Reise. Jacqueline hat gestrahlt, als die „ihr Kind" in die Arme nehmen konnte. Genauso ist es Britta ergangen, als sie diese Tage „ihr Kind" besucht hat. Freude und Neugier sind auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt. Wer das Talent hat mit den Kindern zu spaßen und zu spielen, gewinnt schnell ihre Herzen. Im Gehen fragt man sich als Pate, wer denn hier der Beschenkte ist. Für drei Euro am Tag bekommt ein Kind von uns die Chance auf eine glückliche Zukunft. jg

Mittwoch, 6. November 2019

Lesetipp


Das November Magazin der Bahn

Der ICE bringt mich in fünf Stunden von Celle direkt nach München. Ich sitze in Speisewagen und blättere im „mobil" Magazin der Bahn. Die grüne November Ausgabe ist besonders lesenswert, weil die 154 Seiten dem Klimaschutz gewidmet sind. Viele Tipps und Anregungen, über die es sich lohnt nachzudenken. Mit einem guten Gefühl lehne ich mich zurück: die Bahn fährt mit Ökostrom. Warum habe ich eigentlich zu Hause unseren Stromtarif noch nicht umgestellt auf Ökostrom. Ist doch eigentlich ganz einfach - aber auch hier reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun. jg



Dienstag, 5. November 2019


Wir machen das einfach! Ami Dose

Drei Jahre nach ihrem Tod ist sie noch immer present - Annemarie Dose hat die Hamburger Tafel weit über ihren Tod hinaus geprägt. Heute hat sich die Tafel mit einer festlichen Veranstaltung im Ernst Deutsch Theater bei ihren 120 ehrenamtlichen Helfern bedankt, bei Spendern und Sponsoren. Der erste Bürgermeister der Stadt Hamburg würdigte die Leistung der Helfer:

40 Tonnen Lebensmittel werden jede Woche eingesammelt und an 67 soziale Einrichtungen in Hamburg verteilt. 

Mats Regenbogen, erster Vorsitzender des Vereins, hier im Bild, lebt die Idee seiner Großmutter weiter. Wir gratulieren von Herzen und freuen uns am Erfolg der Idee - die Hamburger Tafel hat auch mein Leben und die Arbeit der Stiftunglife vielfältig bereichert. jg

Wie funktioniert eigentlich das gläserne Konto?



Mit einem Blick aufs Konto hat man alle notwendigen Informationen. Die Idee zum gläsernen Konto entstand vor zehn Jahren. Als ich Mark Zum ersten Mal davon erzählte, hat er interessiert geschaut und sich an die Arbeit gemacht. Herausgekommen ist eine vereinfachte Einnahmen und Ausgaben Rechnung. Die Kontobewegungen werden dafür tagesaktuell von unserem Sparkassenkonto übernommen und den verschiedenen Projekten zugeordnet - gleichzeitig wird die Spendenquittung erzeugt. 

Ein großes Dankeschön an Dörte Hoepfner, die sogar im Urlaub dafür sorgt, dass das unser gläsernes Konto immer auf dem neuesten Stand ist. 

Zum Beginn des neuen Jahres wollen wir soweit sein, dass sich jede Spende vom Spender bis ins Ziel verfolgen lässt, wie ein DHL Paket. Unsere Spender sollen wissen, wann und wieviel von ihrem Geld im Ziel angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Montag, 4. November 2019

Richtfest


Ein kleines Stück der Stiftung

Ist mit dabei, wenn heute der Richtkranz in Celle weht. Die Stiftung hat den größten Teil des Grundstockvermögens in Immobilien investiert und das ist gut so. Während mit klassischen Geldanlagen kaum noch eine Rendite zu erwirtschaften ist, liegen wir jährlich bei Erträgen zwischen 4 und 5 Prozent. Ein großes Dankeschön an Sven, der sich um die Entwicklung und den Erhalt unserer Immobilien kümmert - auch um diesen Neubau in bester Innenstadtlage. jg

Sonntag, 3. November 2019

Swimming Doctors



Today is a graceful day on board the Swimming Doctors 

Mr. Reinhard (Chairman of Rotary club Munich and monthly donor of the ship and his wife, Dr. Christiana and her girl friend Ms. Agnes,Ms. Stafnie ,optician,led by Prof. Wolf Mutchler and wife Anna are visiting onboard the ship. Ms. Agnes donated Euro 1.000 to use for poor needy patients. Ms. Stafnie will check the visual defect patients whether they need glasses or not. The test kit is offered by Rotary club and will be left onboard to be used by us. Dr. Christiana brought a lot of useful things(BMI card,Height measuring tape,instant photo film and Blue book). We have to thank them for their compassinate unilatetal helps to us. Let's appreciate their supports. Dr. Than

Samstag, 2. November 2019

Leben am Straßenrand




Wir pflanzen jede Stunde einen Baum 🌳 

Noch sind es meist Obstbäume, die wir pflanzen lassen. Aber auch die Städte brauchen Hilfe: in Koblenz müssen 500 Bäume gefällt werden, in Karlsruhe werden 1.200 Stadtbäume gefällt. Der Bergahorn an Würzburg Straßen ist komplett ausgestorben. Es ist nicht nur die Trockenheit, die den Bäumen massiv zusetzt. Es ist auch die Hitze, denn der Beton speichert die Wärme. Nachts kühlt es nicht mehr ab. Je mehr die Städte versiegelt werden, desto weniger können sich die Wurzeln entfalten. Dazu kommen Schäden durch Falschparker, Hundeurin und das Streusalz im Winter. „Ich bin froh, dass ich kein Straßenbaum bin." sagt Derk Ehlert vom Berliner Umweltsenat. An vielen Instituten wird geforscht: der Stadtbaum der Zukunft muss frostresistent sein, hitzebeständig und er muss starker UV Strahlung standhalten können. Im nächsten Jahr werden wir uns mit diesem Thema beschäftigen. jg

Freitag, 1. November 2019

Diese Ehre will sie nicht



Der einzige Preis, den wir wollen, ist eine gute Zukunft Greta Thunberg

Der nordische Rat (das höchste politische Forum der nordischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und Finnland) hatte es gut gemeint, aber Greta Thunberg lehnte den ihr zugedachten Umweltpreis ab. Sie bedankte sich für die Ehre der Auszeichnung. Dann sagte sie: „Die Klimabewegung braucht keine weiteren Preise. Wir brauchen Politiker und Regierungen, die endlich der neuesten Wissenschaft zuhören. Wir leben in Ländern, welche die Möglichkeit hätten, viel zu tun, aber sie tun im Prinzip noch nichts.. Der einzige Preis, den wir wollen, ist eine gute Zukunft." 

Was macht eigentlich Khu Khu?



Das Leben organisieren

Für eine alleinerziehende Mutter ist das Leben in Deutschland eine Herausforderung. In Myanmar hilft die Familie: während Khu Khu mit Freunden der Stiftung als Tourguide unterwegs ist, kümmern sich ihre Eltern um den kleinen Sohn. Der Großvater hat das weise eingefädelt, als er vor vielen Jahren ein Stück Land gekauft hat. Das hat er in Parzellen aufgeteilt und an die Kinder vererbt. Nun leben in der kleinen Straße Onkel und Tanten mit ihren Familien zusammen. Jeder hilft und passt auf den anderen auf. ein schönes Lebenskonzept. jg