Stiftunglife

Freitag, 21. September 2018

Was macht eigentlich Tom ?


Der Mann ist in der Welt unterwegs. Gerade packt er seinen Koffer für einen Trip nach Amerika und Afrika - wobei die Foto Ausrüstung wahrscheinlich den meisten Platz einnimmt. Was für ein Glück, dass sich Tom zwischendurch immer mal wieder Zeit nimmt für uns und unsere Projekte. Mit den schönsten Bildern aus Myanmar hat er schon viele Menschen für unsere Arbeit begeistert. Die schönsten Fotos sind auf seiner Seite zu sehen: https://www.tom-koenig.com Über ist über die Zeit ist nebenbei eine wunderbare Portraitserie von den Freunden der Stiftung entstanden (an der Pinwand im Studio sieht man, wen er sonst so ablichtet) alles pro Bono. Wir überlegen noch den richtigen Rahmen, planen vielleicht eine Myanmar Ausstellung mit seinen Bildern. Danke Tom/jg 

It´s a good deed to plant trees


Min Min pflanzt für uns in diesem Jahr Bäume in Bagan - bis heute 700 Stück - und er gibt uns ein bisschen Hintergrundwissen:
Many of Buddha's discourses indicate that he had a particular love of trees. As a young man he had his first deep spritual experience while sitting in the shade of a apple tree (M.I,246). He was enlightened under a Bodhi Tree. He taught that it is a good deed to plant shade trees along the sides of roads (S.I,33) and he considered forests to be good places to meditate in. Very often he would say to his disciples: `Here are the roots of the trees, here are the empty places. Meditate! (M.I,46). Some of the most beautiful passages in Buddhist literature relate to trees. The Buddha said of a kindly, hospitable person that he was `like a great banyan tree growing on the side of a road that welcomes weary travellers with its cool shade and soothes their tiredness' (Ja.VI,526). The Milindapa¤ha says we should try to be like a tree: `As a tree makes no distinction in the shade it gives, like this, the meditator should make no distinction between any beings, but develop love equally to thieves, murderers, enemies and to himself or herself' (Mil.410)

Donnerstag, 20. September 2018

Heute ist Weltkindertag


An so einem Tag werden viele Reden gehalten. Die kann man sich anhören und das Leid der Kinder beklagen, die in Armut aufwachsen - oder man tut etwas: wir bauen Kindergärten (hier im Bild zu sehen) und wir freuen uns über Paten, die Kinder ganz direkt unterstützen, hier zu sehen https://www.stiftunglife.de/projekte/bildung/schulen/kinder.html Wer ganz genau hingeschaut, sieht dass ein Kind noch keinen Paten hat. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Der Satz ist von Erich Kästner, passt aber auch gut zu unserer Stiftung/jg

Mittwoch, 19. September 2018

Thank you Stiftunglife


Die nachfolgenden Zeilen kamen vor ein paar Tagen aus Texas von Dr. Madhavi Reddy, der Mutter von Samir (zweiter von rechts, hier zusammen mit unseren Studenten) Madhavi ist Augenärztin, sie kennt unsere Projekte und unterstützt ein Kind im Kinderheim von Yangon. Thank you, Madhavi 😊

"Meet and greet is the reason Samir loves Myanmar. Thanks to Stiftunglife, Samir Reddy, a 17 year old from Texas, USA was able to travel to Myanmar in summer of 2018. He returned from the two week trip with a big smile on his face and a thumbs up sign. He visited places, met students and made friendships that will last a lifetime. He shared stories about his life in Texas and heard much about education and life in Myanmar. The most precious moments were when they just hung out together having fun. He plans to go back to Myanmar in future, may be to teach English at the orphanage or may be just to reconnect with his Burmese friends! Best regards, Madhavi" 


Handy und WLAN


Kaum ein Land hat so eine schnelle Verbreitung von Smartphones erlebt, wie Myanmar. Was vor sieben Jahren noch undenkbar war, ist heute Alltag: alle haben ein Smartphone und Empfang gibt es (fast) im ganzen Land. Mit der Telekom gibt es ein Roaming Abkommen. Wesentlich günstiger ist es, am Flughafen eine burmesische Sim Card zu kaufen. Ganz komfortabel ist das, wenn man ein Handy hat, dass zwei Simkarten aufnehmen kann, so wie hier im Bild. Alle größeren Hotels haben ein (mehr oder weniger gutes) WLAN Netz/jg

Dienstag, 18. September 2018

33 Hektar Bienenwiese


Im Hamburger Abendblatt wird heute ein Tierliebhaber besonderer Art vorgestellt: schon als Top Manager war Konrad Ellegast von der perfekten Organisation seiner Bienenvölker fasziniert, besonders von der effektive Kommunikation. „Wenn etwas dringend zu tun ist, sind alle 50.000 Mitglieder des Gemeinwesens innerhalb von zwei Minuten informiert."  Seit Ellegast im Ruhestand ist, hat er mehr Zeit, um sich um die Bienen zu kümmern. Gegenüber von seinem Bauernhaus blüht seit dem Frühjahr statt Monokultur eine 33.000 m² große „Bienenwiese" auf der mehr als 40 Pflanzenarten wie Sonnenblumen, Mohn und Klee wachsen. Das soll die nächsten sechs Jahre so bleiben. Mitglieder des Rotary Clubs Ahrensburg zahlen dem Landwirt, der sich dafür gewinnen ließ, eine Aufwandsentschädigung. 
Wir werden dieses gute Beispiel vorstellen, wenn wir im Frühjahr an den Start gehen mit unserem Projekt „ Deutschland blüht auf" jg 

P1 und P2



Wegen Übermüllung geschlossen
Am vergangenen Freitagvormittag fuhr eine mit Plastik gefüllte Straßenbahn durch Berlin. National Geographic will die Verbraucher darauf aufmerksam machen, wie Plastikmüll unsere Umwelt bedroht. Laut dem Magazin wurden bis heute bereits 8,4 Milliarden Tonnen Kunststoff erzeugt. Wenn wir so weitermachen, werden bis 2050 weitere 34 Milliarden Tonnen Kunststoff produziert. Dann gäbe es in den Meeren mehr Plastik als Fische. 
Solche Aktionen sind gut. Am liebsten würde ich die BVG bitten, den Plastikmüll direkt in unserer Plastikrecycling Station P1 in Pakoku  abzugeben. Dort verarbeiten wir seit drei Jahren Alltagsmüll zu Granulat. In diesem  Herbst soll P2 am Ngapali Beach an den Start gehen, nur ein paar hundert Meter vom Meer entfernt//jg 

Montag, 17. September 2018

Vorbild sein


Min Min motiviert, sammelt und kümmert sich um unsere Plastik Recycling Anlage in Pakoku
Today is World Claenup Day in Myanmar. A lot of small and big organizations have participated today activity. The movement leads by Bagan Plasctic Campign. We collected the recyclable plastic and the rest of the waste we burned. They send two full trucks per month to P1. So today we are not only waiting but also make an action. Our plastic recycle plant P1 had recycled over 25 tons of plastic waste in last three years. This year we plan for P2 in Ngapali Beach and P3 in Inle Lake/jg

Sonntag, 16. September 2018

Zu spät für die Tafeln


Ob die Erkenntnis gekommen ist ?
Wahrscheinlicher sind wohl wahltaktische Erwägungen. Kann auch sein, dass die Autoindustrie dem Minister gesagt hat, dass er nun die Nachrüstung ankündigen darf. Konkret sieht das so aus: drei Jahre nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs kündigte Herr Scheuer gestern in einer Videobotschaft an: „Wir werden uns Gedanken machen, wie wir bestimmte Fahrzeuge noch sauberer bekommen."  Bis aus ministeriellen Gedanken Taten werden, dürften die meisten alten Diesel vom Markt verschwunden sein. Für unsere Stiftung ist das Thema abgeschlossen. Wir werden kein Geld mehr für Tafel Dieselfahrzeuge oder Nachrüstungen bereitstellen. Zu spät, Herr Scheuer/jg

Bäume pflanzen


Zwei Alternativen
Google ist meist vorinstalliert und deshalb einfach zu nutzen. Aber es gibt auch Alternativen: Cliqz, wenn man seine Privatsphäre schützen möchte - und Ecosia, eine ökologisch inspirierte Seite zur Suche im Web. Die Betreiberin arbeitet non Profit. Gewinne werden genutzt, um Bäume zu pflanzen. Das passt gut zu uns, wir pflanzen auch: in diesem Jahr bereits 4.000 mal. Davon wurden 3.000 Bäume von „Pant the Planet" für uns in Mexiko gepflanzt. Die anderen 1.000 Bäume haben Min Min und seine Freunde für uns in und um Bagan gepflanzt. Unser kleiner Beitrag für ein besseres Klima/jg


Samstag, 15. September 2018

Was macht eigentlich Bernhard ?


Botschafter der Stiftunglife
Die diplomatische Karriere liest sich beeindruckend. Bernhard von der Planitz hat Deutschland in der Welt vertreten – und als Protokollchef der Bundesregierung die Welt in Deutschland empfangen. Nach seinem Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst unterstützt Bernhard unsere Projekte mit viel Interesse und eigenem Engagement. Heute haben wir uns in Berlin getroffen, um die nächste gemeinsame Reise zu besprechen: Gilla und Bernhard möchten im nächsten Jahr ihre drei Schulen in Bagan besuchen/jg 

Freitag, 14. September 2018

Deutschland blüht auf


„Ich habe die Menschen gesehen, ihre Bienensorgen und ihre Riesenprojekte, ihre Götterpläne und ihre Mäusegeschäfte, das wunderseltsame Wettrennen nach Glückseligkeit." Friedrich Schiller

Auch wenn Schiller vieles gesehen und geschrieben hat, was heute noch gültig ist - das Bienensterben war für ihn wohl kaum voraussehbar. Damals bot die Natur noch genügend Lebensraum für Mensch und Tier. Inzwischen ist der Lebensraum für viele Tiere eng geworden. Wenn wir so weitermachen, wird der Lebensraum für uns Menschen eng. Also lieber den bedrohten Tierarten helfen, dann helfen wir uns selbst. Im kommenden Frühjahr wollen wir mit der Initiative „Deutschland blüht auf" Menschen bundesweit bewegen, Blumenwiesen für Bienen und Schmetterlinge anzulegen: eine Million Quadratmeter ist unser Ziel/jg

Donnerstag, 13. September 2018

Ausgezeichnete Träume



Roncalli Chef Bernhard Paul ist gestern in Berlin für seine außergewöhnliche Leistung als Unternehmer ausgezeichnet worden. Wir gratulieren und freuen uns, dass wir mit unserem Projekt „Kinder zu Roncalli" dabei sind, zur Zeit in Österreich: Christian kümmert sich gerade (in Zusammenarbeit mit der Wiener Tafel) darum, dass 100 Kinder eine Vorstellung besuchen können. Die Jury hat bei der Preisverleihung darauf hingewiesen, dass Träume nicht reichen - Clowns und Kunst sind nur erfolgreich, wenn das unternehmerische Konzept stimmt. Das passt gut zu unserem Blick auf geförderte Menschen und Projekte/jg

Mittwoch, 12. September 2018

„Wie ist es eigentlich mit den Lehrern?“

  

Die Frage nach den Lehrern wird immer wieder gestellt. In Deutschland ist das schwierig zu beantworten, wenn man den Bericht im aktuellen Stern liest - in Myanmar ist der Beruf des Lehrers ausgesprochen attraktiv: es gibt genügend Studienplätze, die relativ leicht zu erreichen sind. Es gibt genügend Bewerberinnen* und finanzielle Unterstützung vom Staat. 120 Euro verdient eine ausgebildete Grundschullehrerin im Monat. Eine Schulleiterin bekommt 50 Euro mehr. Dazu gibt es meist eine kleine Hütte auf dem Schulgelände, in dem die Lehrerinnen wohnen. In kleinen Dorfschulen unterrichtet eine Lehrerin 10 bis 20 Kinder in einer Klasse. Wenn Klassenzimmer fehlen, dann drängen sich auch schon mal 70 bis 80 Kinder in einen Raum. Unterrichtet wird fünf Tage in der Woche; Vormittags und (nach einer Mittagspause) am Nachmittag bis 16 Uhr. Viele Kinder sehen ihre Lehrer nochmal am späten Nachmittag, wenn Sie zur Nachhilfe gehen. 
*auch im goldenen Land sind die meisten Lehrer weiblich.

Dienstag, 11. September 2018

17 Ziele


Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele festgelegt, die für eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt wichtig sind. Als kleine Stiftung können wir uns nicht überall engagieren, aber immerhin, zehn von diesen 17 Zielen widmen wir unsere besondere Aufmerksamkeit: 1, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 12, 13 und 17

Montag, 10. September 2018

Saubere Sache


Das Hotel Stock liegt im Zillertal, dort wo Österreich am schönsten ist. Die Gäste werden mit bestem Service verwöhnt: zur Abreise kann sich jeder eine Flasche Wasser mitnehmen. Wer möchte, wirft einen Obolus in die Spendenbox. Über die Monate ist da einiges zusammengekommen. Vor ein paar Tagen konnten wir einen Scheck über 17.000 Euro in Empfang nehmen. Mit dem Geld werden wir dafür sorgen, dass Menschen in Myanmar sauberes Trinkwasser bekommen. Wir danken dem ganzen Team und allen Gästen/jg



Sonntag, 9. September 2018

Immer wieder Sonntags


Das eine Kanzlerin viele reist, viele Leute trifft und dabei auch viele Informationen verarbeitet, wissen wir. Dass sie darüber hinaus regelmäßig die Schulbank drücken muss, hätten wir kaum für möglich gehalten. Doch genau das ist vor den Sommerferien geschehen. Immer wieder Sonntags saß die Regierungschefin im Kanzleramt und ließ sich von einem Internetexperten die digitale Welt erklären. Tempo, Technik, Folgen für Menschen - wer sich mit diesen Fragen nicht beschäftigt, verliert. Wer sehen möchte, wie schnell sich auch unsere Welt verändert, schaut am besten unseren Ärzten über die Schulter. Jede Woche gibt es Konsultationen zu Patienten, die 10.000 km entfernt von den Swimming Doctors behandelt werden. Oder wir schauen uns den Bau einer Schule an: wann wir wollen, über eine Camera, die Livebilder direkt auf mein Handy sendet. Das Internet macht's möglich. Im Januar/Februar werden wir kleine Workshops anbieten, in denen wir die digitale Seite der Stiftung erklären/jg

Samstag, 8. September 2018

Student Nummer 114


Aung Min Oo ist schon lange bei uns. Er ist einer unserer Förderstudenten in Myanmar. Der junge Mann ist bald fertig mit seinem Medizinstudium. Ab und zu berichtet er seinem Mentor, Pro. Wolf Mutschler. Die beiden kennen sich persönlich:
Dear Sir, how are you? I am in good health and happy so much on today's activity. In our university, we organize our students and establish an organization called "Kan Sint Let Myar". KSLM has been  operating since August 2016 with the main aim of "improving the health knowledge level of rural people" not so far from the university. For this year, in turn, I took the vice-President position and were undertaking the program main duties. Today, according to our plans, we went to "Ywar Khine" village where we hosted our mobile clinics and shared our health knowledge or gave health messages to the villagers. Then we gave health care services such as treating minor ailments, fever, and giving injections and infusions as required etc. to the villagers under the supervision of our teachers. The whole morning, I ran to and fro for arranging the places for health-talk, BP measurements, history taking and physical examination, injection and infusion rooms and drug counters. After that, I measured BP, made history taking, physical examination, injections and infusions. I heard a lot of voices that they are so pleased and so happy with our services and thank us so much like that. In the afternoon, I went to the monastery of that village, met with  adolescent boys and shared the knowledge mainly about adolescent health, environmental health and personal hygiene. I also talked about many other things dealing with a boy's life. After the talk, they served us with Burmese traditional snacks I like the snacks so much because of being delicious, nutritious and hygienic. I am so pleased and satisfied on my whole activity when seeing the innocent and beautiful smiles of the villagers. They deserve good standard health care, high health literacy status, better and healthier lives. I feel nothing is more special than that satisfaction or rapture for me. Being reaching into the medical field deeper and deeper, I crazy it more and more. I will try my best to be a good doctor, Sir. I will never forget your gratitude which I owe you for supporting me to attend the medical school. Thank you so much, Sir! I remember you and Anna. I wish you both to be happy and healthy. With best wishes! Your loving medical son Aung Min Oo


Freitag, 7. September 2018

CARINA School


Feierliches groudbreaking für einen neuen Kindergarten
Durch eine Änderung des Schulsystems ist der Kindergarten nun in Myanmar zum Bestandteil der Schule geworden. Eine „Pre School" für die 4 und 5jährigen ist der Wunsch, der Bedarf an Gebäuden ist groß. Wir freuen uns, dass wir mit dem CARINA Kindergarten ein weiteres Projekt auf den Weg bringen können. Das nette Dorf ist in der Nähe von Bagan. Es ist das 70. Schulprojekt der Stiftunglife. Tony, der sympathische Spender kam aus Bangkok um selbst einen Eckpfosten für das Gebäude in die Erde zu bringen. Tony ist Amerikaner. In seiner Jugend hat er ein paar Jahre in Deutschland gelebt, jetzt lebt er in Bangkok. Thank you Tony 👍

BABETTE School


Jedes Schulprojekt beginnt mit einer Dorfversammlung. 
Da wird gemeinsam besprochen, was die Lehrer sich wünschen und was möglich ist. Wir stellen unser Finanzierungsmodel 1 zu 5 vor und die Dorfbewohner beraten sich. Wenn sich alle einig sind, gibt es einen Vertrag. Die wichtigsten Dinge werden schriftlich festgehalten (in Burmesisch und in Englisch) was kostet die Schule, wie viel Geld sammeln die Dorfbewohner und wieviel Geld gibt die Stiftunglife. Natürlich gibt es auch einen Terminplan: möglichst schnell soll alles gehen. Im Bild ist zu sehen, dass sich die Parteien einig wurden. Min Min unterschreibt für die Stiftung, die Dorfältesten setzen ihre Unterschrift stolz und zufrieden daneben. Die Babette School kann gebaut werden/jg