Stiftunglife - News

Samstag, 24. Juli 2021

Heute ist der Tag der Freude

Lasst uns Freude verschenken


Wenn jemand fragt, ob das geht in dieser Zeit mit Corona überall, Flutschäden vor der Tür und Military Coup im goldenen Land, dann sagen wir JA
Ganz besonders in diesen Zeiten brauchen wir Freude. Wir fangen hier schon mit einem Foto an, dass uns Min Min vor ein paar Tagen aus Bagan geschickt hat. Trotz aller Schwierigkeiten werden in Myanmar Bäume gepflanzt. Es ist ein kleiner Lichtblick, ein Korb voller Freude den wir verschenken. Gut zu sehen an einer Frau, die (wie so oft) die Last trägt und trotzdem lacht. In ihrem Korb balanciert sie eine Handvoll junger Bäume nach Hause. Auf dem eigenen Grundstück werden die kleinen Bäumchen gepflanzt und gepflegt. Im nächsten Jahr werden wir die Familien besuchen und schauen was daraus geworden ist, aus den Bäumchen und aus den Menschen. jg

Freitag, 23. Juli 2021

Deutschlandtrend


81 % der Deutschen wollen mehr Klimaschutz 

Das zeigt der aktuelle Deutschlandtrend der ARD. Ein paar Tage nach der großen Flut sehen alle Altersgruppen, sowohl in Ost als auch in Westdeutschland großen Handlungsbedarf. Der Konsens reicht auch über fast alle Alters- und Parteigrenzen hinweg: Anhänger aller Parteien (mit Ausnahme der AfD) sehen mindestens großen klimapolitischen Handlungsbedarf. Bei so viel Zustimmung kann man nur hoffen, dass wir nicht die ganze Verantwortung an Politik und Wirtschaft abgeben, sondern selbst was tun. Wir haben als Stiftung verschiedene Angebote für alle, die was tun, die mit gutem Beispiel vorangehen wollen. jg




Hätte man mich vor zwanzig Jahren gefragt….

….was ich von Lions oder Rotary halte, wäre meine Antwort wohl aus einer der Schubladen gekommen, in denen wir manchmal stecken. Gut, dass ich die Gelegenheit bekam, mein Bild zu korrigieren. Mehr als 22 Millionen Euro haben wir in den letzten 15 Jahren für die Tafeln auf den Weg gebracht - immer in Zusammenarbeit mit den Lions und Rotary Clubs, die vor Ort präsent waren. Ohne die Zusammenarbeit mit diesen Clubs hätten wir das Geld nicht in 500 verschiedene deutsche Städte bringen können - andererseits hätte mancher Club seine Tafel nicht so großzügig unterstützen können, wenn wir nicht geholfen hätten. Es ist also eine klassische win : win  Situation. In diesem Fall darf man sogar von einer   win : win : win  Situation sprechen, denn die Tafeln profitieren natürlich auch von dieser Zusammenarbeit. Bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben gemeinsam wir fast 300.000 Euro zu den Tafeln gebracht. Am Sonntag stellen wir das Projekt vor. Hier ist der Link für alle, die um 12 Uhr Zeit und Lust haben dabei zu sein:  https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09 Zukünftig werden wir die Zusammenarbeit mit den Service Clubs auch auf die Bereiche Klima und Umweltschutz ausdehnen: für 1.000 Euro im Jahr stellen wir alle Treffen eines Clubs klimaneutral. Was wir mit dem Geld machen und wie das genau funktioniert, werden wir auch am Sonntag erklären. jg


Donnerstag, 22. Juli 2021

Bäume pflanzen für die EBS

   

Mehr als Bäume zählen

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist eine private, staatlich anerkannte Universität mit Standorten in Wiesbaden und Oestrich-Winkel. Sie verfügt über drei Fakultäten. Das jährlich stattfindende Sommer Symposium der Uni wird in diesem Jahr erstmals klimaneutral gestellt. Dafür gehen insgesamt 5.000 Euro in unseren Klimakorb für Bäume, Kochöfen und Solaranlagen. Hier sind die Bilder von der dafür angelegten Baumpflanz Aktion in Myanmar. Das Dorf, in dem wir die tausend Bäume gepflanzt haben, liegt ungefähr fünf Autostunden südlich von Yangon. Wir kennen die Dorfbewohner gut, weil wir mit unserem Schiff, den swimming doctors, immer in der Nähe des Dorfes anlegen. Im nächsten Jahr gibt es von uns ein Update zu den Bäumen. Das könnte dann der Grundstein für die nächste Klimakompensation sein. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt durchführen dürfen. Dabei geht es nicht nur ums Klima und das zählen von Bäumen - es ist auch eine Unterstützung für Menschen in besonders schwierigen Zeiten. jg

Mittwoch, 21. Juli 2021

Ein nachhaltiges Investment


Es lebe der tausendjährige Olivenbaum!

Vor mehr als 1000 Jahren wurde Mallorca von arabischen Stämmen bevölkert. Sie brachten die Kultur der schönen Künste auf die Insel und die LandwirtschaftMit einer technischen Meisterleistung verstanden sie es, Wasser über viele Kilometer dorthin zu leiten, wo es gerade benötigt wurde. Diese technische Errungenschaft dient heute noch zur Bewässerung der Zitrusplantagen im Hochtal von Sóller. In der Zeit entstand ein zusammenhängendes Olivenanbaugebiet über 100 km Länge. Dort hat sich der Anbau von Oliven bis heute erhalten. Die tausendjährigen Olivenbäume harren an ihrem angestammten Platz aus. Leben mit den Jahreszeiten und den alljährlichen Ernteperioden. In kleine Parzellen aufgeteilt, sorgt ein jeder Eigentümer für den Erhalt seiner Ölquelle: Jährliches Entfernen von totem Holz, alle paar Jahre ein Grobschnitt, um die Form zu wahren und um neue Energie zuzuführen. Schafe und Ziegen säubern die Parzellen von unerwünschtem anderem Pflanzenwuchs und schenken eine Gabe Kot bedingten Stickstoff. Die sonst notwendigen Mineralien finden die Wurzeln in der Tiefe des Gesteins. Dank der geografischen Lage regnet es fast regelmäßig seine ca. 500-700 Liter im Jahr. Eigentlich ist alles am Olivenbaum ideal für uns Menschen: das Öl schmeckt, die Blätter liefern notwendige Bitterstoffe, das Vitamin- und Mineralien reiche Öl schützt die Haut - und der Baum ist ein unglaublicher guter CO2 Speicher. Wir finanzieren jedes Jahr die Anpflanzung von tausend Olivenbäumen + tausend Orangenbäumen in Spanien. Im Bild der 1.100 Jahre alte Olivenbaum, der auf Mallorca gerade zum besten monumentalen Olivenbaum Spaniens gekürt wurde. jg 

Dienstag, 20. Juli 2021


There is no future without nature 🐝

Erich Kästner hat es fein formuliert „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Die offene Formulierung ist angenehm zu lesen, weil wir Zuschauer bleiben und uns beruhigt zurücklehnen, denn irgendjemand wird es schon tun. Der kleine Greenpeace Ratgeber ist da schon direkter. Ohne große Umschweife spricht er jeden von uns direkt an: „Tu was!" ist eine an Aufforderung an den Leser. Man kann mit Ja antworten, mit Nein oder wegschauen… jg

Montag, 19. Juli 2021

Armut bei Kindern wächst weiter



Gut, dass es die Tafeln gibt

In den vergangenen zehn Jahren hat die Bundesregierung einiges unternommen, um Familien zu unterstützen und dadurch auch die Zahl der Kinder zu verringern die in Armut auf wachsen. Gelungen ist das leider nicht. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigt sich, dass die Zahl der armen Mädchen und Jungen kontinuierlich gestiegen ist. Aktuell sind knapp 21% der Kinder in Deutschland arm oder armutsgefährdet. Es trifft vor allem die Kinder von Alleinerziehenden und die Kinder in kinderreichen Familien. Arm bedeutet nicht, dass die Kinder Hunger leiden. Viele fühlen sich unsicher und ausgegrenzt, melden sich bei Schulausflügen krank, oder können ihren Geburtstag nicht mit Freunden feiern. Wenn diese Familien Lebensmittel von der Tafel bekommen, dann bleibt etwas mehr Geld in der Haushaltskasse. Geld, mit dem diese Kinder vielleicht mal ins Kino gehen können, oder ein paar neue Turnschuhe kaufen dürfen. jg

Sonntag, 18. Juli 2021

Jeden Sonntag um 12 Uhr


Klaus Bölling entwickelte und moderierte ab 1963 den Weltspiegel. Die erste Satelliten-Live-Schalte nach Amerika war damals eine Sensation. Inzwischen bekommen wir sogar persönliche Liveberichte aus aller Welt: heute schlagen wir um 12 Uhr einen großen Bogen vom Besuch der burmesischen Botschafterin in München bis zu unseren Freunden und Studenten im goldenen Land. Mit Angst und Sorge werden sie berichten - dieses Mal nicht vom Militär, sondern von der größten Coronawelle im Land. Hier ist unser Link zur Sonntagsrunde https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09 

Samstag, 17. Juli 2021

Eine große Aufgabe


Natürlich stehen jetzt alle zusammen und helfen den Betroffenen der Flut. Wenn alles aufgeräumt ist, dann beginnt der Wiederaufbau. Die Dörfer, die Straßen, die Plätze, alles soll einmal wieder genau so schön sein wie vorher. Oder auch nicht? Vielleicht sollten wir der Natur mehr Raum geben, weniger Flächen versiegeln, Grünstreifen und Überflutungsflächen breiter anlegen. Das hilft der Natur - und noch mehr den Menschen. Ahmad hat in Bad Salzschlirf eine kleine Blühwiese für uns angelegt. Weitere Flächen sind in Vorbereitung. Ein kleiner Beitrag für eine große Aufgabe: der Natur mehr Raum geben. jg

Freitag, 16. Juli 2021

Die große Flut


There is no future without nature

Bei Unwettern im Westen Deutschlands sind viele Menschen von Bäumen und Dächern gerettet worden - andere sind ums Leben gekommen. Die Natur hat sich ihren Weg gesucht, ohne Rücksicht auf Menschen, Fahrzeuge und Gebäude. Vielleicht werden wir Lehren daraus ziehen – vielleicht sehen wir das Ganze als Gottgegeben an, dann können wir weitermachen wie bisher. Es liegt in unserer Hand. jg

Donnerstag, 15. Juli 2021

Zwischenstand 300.000 Euro



Hier kommt nach einer kleinen Pause ein "dicker Fisch". Der Lions Club in  Neuburg an der Donau hat neun Tafeln in seiner Region mit jeweils tausend Euro unterstützt. Deshalb zahlen wir nun den gleichen Betrag an diese Tafeln aus. Damit erfüllen wir unser Versprechen, wir verdoppeln jede Spende für die Tafeln. Die Aktion findet viel Unterstützung bei den Lions Clubs und den Rotariern in ganz Deutschland. In diesen Tagen erreichen wir die 300.000 Euro Schwelle für unser Tafelprojekt. Ein dickes Dankeschön und große Anerkennung an Tina, Franz-Peter und Wolfgang. jg

Mittwoch, 14. Juli 2021

Lesetipp



Es gibt viele Redewendungen mit der Farbe grün: grünes Licht geben, der grüne Daumen und auf einen grünen Zweig kommen. Grün ist die Hoffnung auf Freiheit und Reisen. Vielleicht ein Urlaub in Deutschland. Man könnte mal was neues ausprobieren: reisen mit der Bahn! Bahnfahren ist umweltfreundlich und voller Ideen. In diesem Monat gibt es bei der Bahn ein Magazin voller grüner Ideen kostenlos zu jeder Bahnfahrt. Es liegt an uns, die eine oder andere Idee aufzunehmen. Die Zeit ist reif dafür. Wer nicht so oft mit der Bahn unterwegs ist, kann das Magazin von mir bekommen: einfach eine kurze Mail an juergen@stiftunglife.de

Dienstag, 13. Juli 2021

Your Forest


Bäume zählen ist nicht genug

Nico und sein Team arbeiten intensiv an einem Pilotprojekt mit der Bauernfamilie „Kleiver und Doña Rosita" in der Nähe der Ortschaft von San Lucas. In diesem Zusammenhang werden wir mehr tun, als nur Bäume zählen. Wir denken an die Regeneration von Flächen durch "Feldwaldbau". Man könnte auch sagen, dass hier die Natur im Vordergrund steht und nicht die Effizienz. Dafür werden wir die Kosten pro Hektar ermitteln. In der Gegend, in der wir tätig sind, haben wir gute Voraussetzungen, um „Syntropischen Feldwaldbau" umzusetzen:
- Tausende armer Bauernfamilien mit schlechtem Land, deren Leben wir verbessern können.
- suptropisches Gebiet mit einer ausgeprägten Regenzeit, dadurch schnelles Wachstum durch Hitze und in der Regenzeit Wasser zu sammeln.
- im Vergleich zu Deutschland geringe Lohnkosten für unsere Mitarbeiter vor Ort und die Bauernfamilien.
- eine Anfangs-Investition unsererseits, um Flächen einer Familie vorzubereiten und mit einer Erstausstattung an Pflanzen zu versehen, dazu Wissenstransfer, Schulungen und die Betreuung der Projekte. Sobald die Bauernfamilien das Konzept verstanden haben, sollte es dann von alleine laufen. Die Familien hätten aber in unserer Organisation auch in der Zukunft immer einen technischen Ansprechpartner. Nach den ersten Erfolgen wird sich das bei den Bauern in der Gegend herumsprechen und so hoffen wir, vielen Familien zu helfen und das Ökosystem der Gegend zu verbessern. In den beiden Videos wird gezeigt, wie so etwas funktioniert: https://www.youtube.com/watch?v=gSPNRu4ZPvE

Montag, 12. Juli 2021

Was machen eigentlich Ko Naing und Ko Min Min ?



Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten

Vor zwei Jahren haben wir uns persönlich gesehen, bei unserem Teamtreffen im Sommer 2019 am Starnberger. Es ist ein Bild aus einer anderen Zeit. Corona und das Militär haben viel verändert in Myanmar. Geblieben ist das gute Verhältnis zu unseren beiden Projektleitern: Ko Min Min, rechts im Bild, kümmert sich um unsere 58 Schul- und Dorfprojekte in und um Bagan -  Ko Naing betreut die Swimming Doctors und unsere 20 Schulprojekte im Delta. Über die langen Jahre der Zusammenarbeit sind die beiden sehr selbstständig geworden. Das ist ein Glück für uns, nun kümmern sich Ko Min Min und Ko Naing eigenverantwortlich um Pflege und Erhalt unserer Projekte. Neue Schulen werden in diesem Jahr nicht gebaut - dafür gehen die Baumpflanz Projekte in den Dörfern gut voran. Es gibt immer etwas zu tun, auch wenn manche Ziele jetzt schwieriger zu erreichen sind. Das Versprechen der Stiftung ist klar: wir unterstützen die Menschen in Myanmar weiter, so gut wir können. jg

Sonntag, 11. Juli 2021

Superstar Naing Myo Oo



Das ist seine Chance

Aufgewachsen ist der junge Mann in dem Kinderheim, am Stadtrand von Yangon, dass wir seit einigen Jahren unterstützen. Nach dem Schulabschluss hatte er das Glück einen Ausbildungsplatz im Shwe Sa Bwe zu bekommen. Sein Chef ist hochzufrieden: "Please see attached photo of the superstar Naing Myo Oo. Naing Myo has been in charge of the cold kitchen recently and is doing a great job preparing the starters, canapes & amuse bouche for the customers. He is our frontliner. Great spirit, very motivated and very hard working. He keeps this positive attitude and energy he will go very far in his career." Dieser wunderbare Start ins Berufsleben ist ein Geschenk für den jungen Mann - und für uns, weil wir sehen, wir gut unsere Hilfe für die Kinder wirkt. Heute haben wir in der Sonntagsrunde wieder live aus dem Kinderheim berichtet. jg

Samstag, 10. Juli 2021

Wichtige Bestäuber


Sexy hin oder her, wir brauchen Insekten. Um die kleinen Brummer steht es gerade nicht gut: die rote Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten wird immer länger. Die Anzahl der Insekten hat sich in den letzten zwanzig Jahren bei uns halbiert. Die Gründe dafür sind bekannt, die industrielle Landwirtschaft hat unsere Lebensräume verändert. Viele Weiden, Hecken und Randflächen sind verschwunden - und mit ihnen der Lebensraum für Insekten und Vögel. Wenn wir es nicht schaffen, das Insektensterben zu stoppen, hat das dramatische Konsequenzen. Denn Insekten sind nicht nur Bestäuber - sie sind auch Nahrung für die Vögel. Wo Insekten sind, sind auch Vögel. Insekten zersetzen totes Material, erhöhen die Bodenfruchtbarkeit und reinigen unsere Gewässer. Es gibt viele Gründe, Blühwiesen für Bienen, Schmetterlinge und Taubenschwänzchen (hier im BIld) anzulegen. Wir unterstützen jede Initiative mit kostenlosem Saatgut. Bei Bedarf einfach eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de wir helfen gerne mit Rat und Tat. jg