Stiftunglife - News

Sonntag, 14. Juni 2026

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Noch eine gute Nachricht aus Myanmar

Wir bauen wieder: die Sister of the poor bekommen eine neue Küche. Im August soll alles fertig sein, dann können die Suppen für hundert Menschen in einem überdachten Raum gekocht werden. Die Schwestern sind dankbar und ich freue mich auf eine Projektbesichtigung mit Mittagessen bei meinem nächsten Besuch in Yangon. Ein bisschen dauert es noch. jg



Samstag, 13. Juni 2026


Dynamic Pricing
Diese Fußballweltmeisterschaft ist voller Neuigkeiten. Dazu gehören Ticketpreise, die der Nachfrage angepasst werden. Die Fifa reibt sich die Hände, die Fans sprechen von „unverhohlener Gier”, Fußball wird vom Gemeinwohl zum reinen Profitgeschäft transformiert. So ganz neu ist die Idee nicht, wer schon mal im Oktober ein Hotelzimmer in München buchen wollte, kann ein Lied davon singen. Ganz frei von Dynamik Pricing (und erhöhter Nachfrage) bitten wir unverändert um einen Euro pro Tag fürs Klima. jg



Freitag, 12. Juni 2026


Luxus ist eine Notwendigkeit, die dort beginnt, wo die Notwendigkeit endet. Coco Chanel

Kunden, die sich bei Hermès für einen Birkin-Bag interessieren, müssen erst durch viele andere Käufe beweisen, dass sie würdig sind, so eine Tasche kaufen zu dürfen. Manche sind voller Hoffnung, dass es eines Tages klappen könnte. Die Welt der Luxusgüter ist voller erstaunlicher Regeln. Wie gut, dass wir uns mit den Notwendigkeiten des Lebens beschäftigen: mit Kindern, die zur Schule gehen wollen und mit Kranken, die auf medizinische Hilfe hoffen. Bei uns muss man sich nicht bewerben, wir nehmen Geld sofort entgegen, um damit Notwendigkeiten zu finanzieren, die weit entfernt sind von den Sorgen mancher Handtaschen Käuferin. jg



Donnerstag, 11. Juni 2026

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Auf der anderen Seite vom Fluss

Wer mal in Bagan war, erinnert sich an den Blick über den Irrawaddy River. Wir sind oft drüben gewesen, auf der anderen Seite, bei unseren Ausflügen in die Dörfer, bei Schuleinweihungen und zum Bäume pflanzen. Seit drei Jahren können wir nicht mehr rüber, auf der anderen Seite wird gekämpft. Der Blick über den Fluss verheißt nichts Gutes: letzte Woche haben sie in dem Dorf mit unserer Olivia School tausend Häuser niedergebrannt. Heute ist Donnerstag. Min Min hat wieder für 300 Menschen gekocht, die aus den Dörfern geflohen sind. jg



Mittwoch, 10. Juni 2026

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Back to school

Our kids are ready and very excited in the early morning. It's their first day back to school after long summer holidays. Now they start in the academic year 2026/27. After a long while, they will meet some old friends and will get some new friends. Total 110 kids from our orphanage are going to the school around the corner. 55 boys and 55 girls. School schedule is 9 am - 2:30 pm, so they have to bring a lunch box with them. You can see in the picture how they are preparing for first day of the school. Best regards Naing



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Wer die Wahl hat…

… sucht sich für die Behandlung den passenden Arzt aus. Das die richtigen Medikamente da sind, halten wir für selbstverständlich. Viele Menschen in der Ukraine haben keine Wahl, sie sind dankbar für jede Hilfe. An der Front werden Schwerverletzte transportfähig versorgt. Nachts werden sie dann mit Zügen in nachgelagerte Krankenhäuser gebracht, auch in „unser“ Krankenhaus in Winnyzja. Die Ärzte sind froh, wenn sie Schmerzmittel, Antibiotika und Medikamente in ausreichender Menge zur Verfügung haben. jg



Dienstag, 9. Juni 2026


Die kalabrische Weisstanne

Unsere Wälder leider unter der Klimakrise. Die heimischen Fichten kommen nicht gut damit zurecht. Deshalb experimentieren Förster nun mit Bäumen aus heißen Regionen. Die kalabrische Weisstanne könnte so ein Baum sein, der Hitze und Trockenheit besser Stand hält. Saatgut und junge Setzlinge sind schwer zu bekommen. Alles braucht seine Zeit. jg



Montag, 8. Juni 2026

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Die SZ Serie über Münchens Bäume ist wirklich lesenswert. Beim Lesen merkt man schnell, dass diese Bäume ihre Geschichten haben, so wie jeder Mensch eine eigene Geschichte hat. Es lohnt sich, diese Geschichten zu hören - bei den Bäumen und bei den Menschen. Mit jeder Geschichte wächst der Respekt. jg



Samstag, 6. Juni 2026

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Ausstellungstipp 

Die klimatischen Veränderungen schaffen neue Herausforderungen. Sie zwingen alle Lebewesen zur Anpassung. Das Klima war immer ausschlaggebend in der Geschichte der Menschheit. Die Ausstellung widmet sich in fünf Themenbereichen der Beziehung zwischen Mensch und Klima, jeweils mit einem Blick auf die Urgeschichte und auf heute. Sie lädt zum nachdenken ein, und sie will ermutigen. Ein Ausflug nach Würzburg, mit dem Besuch in Museum für Franken lohnt sich. jg



Freitag, 5. Juni 2026


Einladung zur Münchner Runde
Was gibt’s Neues, wie laufen die Projekte? Am 20 Juni gibt es die beste Gelegenheit sich direkt zu informieren. Um 11.30 Uhr laden wir ein zur Brotzeit im Biergarten. Annette, Dorothea, Pit und Wolfgang werden da sein. Meldet Euch gerne an, wenn Ihr Zeit und Lust habt, dabei zu sein: info@stiftunglife.de



Donnerstag, 4. Juni 2026

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Heute ist der 44. Donnerstag

Seit August 2025 organisiert Min Min jeden Donnerstag ein Mittagessen für 300 Menschen, die aus ihren Dörfern geflohen sind. Heute gab es eine Gemüsesuppe und Fisch mit Reis. Die Menschen sind glücklich und dankbar. Wir auch! jg



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Mit Brief und Siegel

Ein Wachs- oder Bleisiegel machte im Mittelalter aus einem gewöhnlichen Papier ein vertrauenswürdiges Dokument. Zeitgemäß „siegeln“ wir unsere Projekte mit Geodaten, damit die Spender wissen, wo genau ihr Geld geblieben ist. Mit einem Blick aus dem All (und guter Auflösung von Google Earth) kann man dann unsere Projekte sehen. Hier im Bild die gerade fertiggestellte WasserSolaranlage in der Nähe von Bagan. Min Min berichtet:

Good morning and Mingelabar from Bagan. Now we finished SolarWater „Rotary Munich Central 20“. It is not so easy to send the location, we are afraid of safety leakage. Thank you for support our people in this difficult situation. You help us with the two most important things: water and food. Best regards, Min Min from Bagan.



Mittwoch, 3. Juni 2026

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Trauriger Rekord
Die Armut in Deutschland nimmt zu. Der gerade erschienene Armutsbericht zählt mehr als 13 Millionen Menschen, die hier gerade so über die Runden kommen. Manche nur mit finanzieller Unterstützung. Gut, dass es die Tafeln gibt. Sie helfen mehr als einer Million Menschen mit dem, was am wichtigsten ist: etwas zu Essen. In Deutschland muss niemand verhungern, aber die Lebensmittel von der Tafel entlasten manche Haushaltskasse. Da bleibt dann ein bisschen Geld übrig und Kindern neue Turnschuhe zu kaufen oder vielleicht sogar mal eine Kinokarte. jg




Wie wir aus einer 1.000 Euro Spende 4.000 Euro machen

Ein kleiner Rückblick über die ersten fünf Monate dieses Jahres: bis Ende Mai konnten wir in Summe 108 Tafeln unterstützen. Durch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Lions- und Rotary Clubs wurde eine Gesamtsumme von insgesamt 276.389 Euro  an diese 108 Tafeln überwiesen. Hier ein Beispiel, wie wir aus einer 1.000 Euro Spende 4.000 Euro machen (fast zu schön um wahr zu sein)

1. Axel spendet 1.000 Euro an die Stiftunglife für die Tafeln
2. Stiftunglife verdoppelt aus eigenen Erträgen, damit stehen 2.000 Euro zur Verfügung
3. Von den 2.000 Euro gehen 1.000 Euro an die Tafel in Rosenheim, der örtliche Lions Club überweist ebenfalls (mindestens) 1.000 Euro an die Tafel
4. Die verbleibenden 1.000 Euro gehen an die Tafel in Dresden, der örtliche Rotary Club überweist ebenfalls (mindestens) 1.000 Euro an die Tafel



Dienstag, 2. Juni 2026

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Eine Chance fürs Leben

1935 brachte eine Frau ihren neunjährige Nichte in einen Waisenhaus. Ein Mädchen mit braunen Locken namens Norma Jeane Baker. Sie war kein Waisenkind, ihre Mutter hatte das Kind abgegeben, weil sie überfordert war. Der Vater hatte sich früh aus dem Staub gemacht. Es könnte auch die Geschichte von einem unserer Kinder in Yangon sin. Wenn solche Kinder im Waisenhaus aufwachsen, bekommen eine Chance fürs Leben. Ob das Leben dann besser oder schlechter sein wird, liegt nicht in unserer Hand. Wie bei unseren eigenen Kindern können wir nur dafür sorgen, dass sie einen bestmöglichen Start bekommen. Die Geschichte von Norma Jeane endete traurig. Als Marilyn Monroe wäre die gestern 100 Jahre alt geworden. jg



Montag, 1. Juni 2026

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World Press Foto 

In Amsterdam sind gerade die prämierten Fotos des Jahres 2026 zu sehen. World Press Fotos sind keine Unterhaltungsware, es sind Dokumente der Zeitgeschichte. Man kann sie auch als Mahnung an unsere Gesellschaft verstehen, das Leid der Welt nicht zu vergessen. Das Bild aus der Ukraine zeigt eine schwerverletzte Rentnerin nach einem russischen Angriff. Sie braucht kein Mitleid, sondern Ärzte und Medikamente. jg



Sonntag, 31. Mai 2026

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Die Wege der Bürokratie sind unergründlich

Nicht nur in Deutschland, auch in Myanmar. Nach langen Verhandlungen mit verschiedenen Behörden steht fest: der Name von unserem Schiff muss geändert werden. Nun sind wir als „Doctors going in Creek“ unterwegs. Im Gegenzug gibt es eine Betriebsgenehmigung. Die Zusammenhänge muss man nicht verstehen, aber akzeptieren. Wichtig ist, dass das Schiff weiter im Einsatz bleiben darf. In Deutschland werden wir weiter von den „Swimming Doctors“ berichten. jg



Freitag, 29. Mai 2026


„Warum soll ich fürs Klima spenden,
das ist doch nur Ablasshandel“

Es ist ja ganz gut mit früher vergleichbar, wenn man aufgefordert wird Geld zu geben, damit die hier begangenen (Klima)sünden vergeben werden. Und doch ist da ein merklicher Unterschied: was früher mit dem eingesammelten Geld geschah blieb im Dunkeln. Was bei uns mit dem Geld geschieht, kann jeder sehen: fast tagesaktuell auf unserem gläsernen Konto. jg