Stiftunglife

Samstag, 24. August 2019

Datenschutz


Welche Daten werden gespeichert?
Wir versichern hier ganz offiziell, dass alle persönlichen Daten von Spendern bei der Stiftung auf einem eigenen Server in Celle gespeichert werden – und auch nur so lange, wie es den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten einer ordentlichen Buchhaltung entspricht, das sind zehn Jahre. Wir geben keine Daten weiter, wir kaufen- und verkaufen keine Daten. Nach Ablauf von zehn Jahren werden die Daten bei uns gelöscht. Zugriff auf diese Daten haben innerhalb der Stiftung nur die Projektleiter, die Datenverarbeitung und die Buchhaltung. jg

Freitag, 23. August 2019

Fridays for Future


„Während der Ferien haben in Hamburg genau so viele Schüler gestreikt, wie während der Schulzeit." Luisa Neubauer

Greta Thunberg kennt jeder, aber auch bei uns gibt es Jugendliche, die für die Sache brennen. Die 24 jährige Studentin ist das deutsche Gesicht der „Fridays for Future" Bewegung. Heute Vormittag war sie auf der Demo in Hamburg, heute Abend mit einem  beeindruckenden Interview auf 3 nach 9


Für die Freunde der Stiftung


Flüge vermeiden ist gut. Wenn das nicht möglich ist, dann sollte man den zweitbesten Weg wählen und seinen Flug kompensieren. Wir wollen kein Dienstleister auf diesem Gebiet werden, das würde uns überfordern, aber für die Freunde der Stiftung haben wir uns ein einfaches Kompensationsmodell ausgedacht. Berechnungsgrundlage sind Hin- und Rückflug in der Economy pro Person:

Flug in Deutschland 26 Euro  -  in Europa 50 Euro  -  Interkontinental 100 Euro  (für Business gelten die doppelten Beträge)

Wir versichern, das wir jeden Euro aus diesen Klimabeiträgen zu 100 Prozent in Baumpflanzungen und Solaranlagen investieren. Wir werden nicht jede einzelne Solarlampe und jeden einzelnen Baum adressieren können, weil der Aufwand dafür nicht in einem vernünftigen Verhältnis steht - aber wir werden zum Jahresende nachvollziehbar offenlegen, wieviel Geld wir für diese Massnahmen erhalten haben und wir zeigen alle Projekte, die mit dem Geld finanziert wurden. Auf unserer Spendenseite werden wir im Lauf des Monats eine entsprechende Spendenmöglichkeit einrichten. jg

Donnerstag, 22. August 2019

Was macht eigentlich Herr Kühne?


Klaus-Michael Kühne hat die Welt gesehen. 
Das gehört wohl zum Beruf, wenn man einen weltweiten Logistik Konzern führt. Nach Myanmar wollten Herr und Frau Kühne schon immer mal reisen. Zum Jahreswechsel 2017/18 hat es geklappt, das Ehepaar hat die gespendete „Christine II School" eröffnet. Alle waren glücklich und zufrieden. Aber das war nicht der einzige Grund der Reise. Herr Kühne wollte auch die WasserSolaranlagen zu sehen, die wir in und um Bagan bauen. Die Idee, vorhandene Wasserpumpen mit Solarenergie anzutreiben, geht auf seine Anregung zurück. Natürlich freuen wir uns, wenn wir Geld für unsere Arbeit bekommen - noch besser wird es, wenn wir von den Freunden der Stiftung Geld, Ideen und Vertrauen bekommen. Dafür vielen Dank an Klaus-Michael, Christine, Andrea, Ingeborg, Udo, Nico, Martina, Norbert, Renate, Britta, Gerd, René, Nico und alle anderen Freunde der Stiftung 🙏

Mittwoch, 21. August 2019

Drei Anmerkungen




Die absurde Gleichzeitigkeit von Kreuzfahrtschiffen und Flüchtlingsbooten auf dem Mittelmeer
Venedig liegt an der Spitze, nur noch übertroffen von Civitavecchia mit 793 Kreuzfahrt Schiffsankünften in diesem Jahr. Der italienische Innenminister hat nichts dagegen, dass die großen Pötte die Stadt kaputt machen - die Schiffe bringen Geld ins Land, koste es was es wolle. Herr Salvini sorgt dafür, dass ihm die kleinen Schiffe nicht in die Quere kommen - Flüchtlinge machen viel Schwierigkeiten kosten Geld. Im Titelthema vom Spiegel kommen gleich zwei Problemfelder zusammen: der zunehmende Kreuzfahrt Wahnsinn und die Unfähigkeit der EU, eine menschliche Flüchtlingslösung zu finden. 

Drei Gründe, warum wir uns zu diesem Thema melden:
1. Von 2010 bis 2015 hatten wir eine Kooperation mit den Hapag Lloyd Kreuzfahrtschiffen. Wir waren gerne an Bord, haben den Hauch der großen weiten Welt genossen und bei den Gästen für unsere Projekte geworben. Unser Bewusstsein für die negativen Seiten der Kreuzfahrtindustrie war zu der Zeit noch nicht erwacht. Sorry.... 

2. Als Stiftung sind wir auch ein Teil der Gesellschaft. Das Schicksal der Flüchtlinge berührt uns, auch wenn es immer weniger Menschen geworden sind, die übers Mittelmeer kommen.. Die Chancen auf eine humane europäische Lösung können nur wachsen, wenn wir den Rechten und den ganz Rechten keine Stimme geben. 

3. Die negativen Folgen des Tourismus sind auch dort zu spüren, wo Menschen mit dem Flugzeug reisen. Wir gehören dazu, viele Stiftungsprojekte sind nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Dass wir in zehn Jahren noch so unbeschwert nach Myanmar fliegen (mit einer Klimabelastung von 6 Tonnen pro Person und Reise) wage ich zu bezweifeln. Ab sofort werde ich meine (klimakompensierten) Reisen nach Myanmar von vier auf zwei pro Jahr beschränken. jg


Dienstag, 20. August 2019


Besuch aus Myanmar

Es muss schon ein besonderer Grund geben, wenn wir jemanden aus Myanmar nach Deutschland einladen. Der Besuch von Dr. Than Myint erfolgt auf Einladung von Wolf und dem Ärzteteam der swimming doctors 2. Es ist unsere  Wertschätzung für den Arzt, der seit ein paar Jahren die medizinische Leitung an Bord der Swimming Doktors 3 hat. Die zwei Wochen werden er und seine Frau viel sehen von unserer Welt. Wir begleiten die beiden mit der gleichen Aufmerksamkeit, wie wir von unserem Team in  Myanmar begleitet werden. Herzlich Willkommen, Dr Than Myint. jg

Montag, 19. August 2019

In der Werft


Einmal im Jahr muss das Schiff in die Werft

Wir sind glücklich und dankbar, dass Capt. Wilk vor Ort ist und sich um die Untersuchung vor Ort kümmert: „Unterboden sieht gut aus, keine Beschaedigungen von Grundberuehrungen, wir sollten den Survey schnell durchziehen, und wenn es klappt kann es Anfang September wieder losgehen, 
Regen laesst auch etwas nach"  Die jährliche Inspektion (bei uns würde man TÜV sagen) ist notwendig für den Erhalt der Betriebsgenehmigung. Vielen Dank Jerzy 🙏

Unser Tipp in Yangon


We are happy to announce 

Das Shwe Sa Bwe in Yangon hat wieder geöffnet. Unter der Leitung von Chef Davy werden junge Menschen ausgebildet und Gäste verwöhnt. Chef Davy und sein Team haben einen hohen Anspruch. Davy war im Le Planteur der Chef De Cuisine, das prägt. Wir machen hier nicht ganz uneigennützig Werbung für das Shwe Sa Bwe: zwei von unseren Jugendlichen aus dem Kinderheim machen dort gerade ihre  Ausbildung. Wir wünschen viel Glück, den beiden Jungs und dem ganzen Team. jg

Sonntag, 18. August 2019

Wetten Das


Karlheinz Böhm hatte das Glück Frank Elstner zu treffen.
Am 16. Mai 1981 war Karlheinz Böhm bei "Wetten, dass..?" zu Gast. Der Abend verändert sein Leben. Die Zuschauer kannten den Schauspieler von den Sissi Filmen. Es war die dritte Ausstrahlung von „Wetten Das" mit dem Moderator Frank Elstner und Karlheinz Böhm wettete, er werde es nicht schaffen, dass "jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Schweizer Franken oder sieben österreichische Schilling für Menschen in der Sahelzone spendet". Zwar gewann er die Wette (es gelang nicht) aber dennoch kamen 1,2 Millionen DM zusammen. Es war der Grundstein für seine Hilfsorganisation „Menschen für Menschen"

Ich hatte das Glück, Karlheinz Böhm zu treffen. 
Das war im Herbst 1981, nach der Rückkehr von seiner ersten Äthiopienreise. Ich war beeindruckt, wollte auch helfen und er gab mir die Gelegenheit. Dass sich so ein Handeln für einen selbst auszahlt, kam mir später bei den Worten von einem Freund in den Sinn „Je mehr ich gegeben habe, desto mehr habe ich zurückbekommen". Der Satz hat sich für mein Leben bewahrheitet. Die Stiftung hat mich mit vielen interessanten Menschen zusammen gebracht, gestern Abend mit Frank Elstner. Er hat damals den Mut, die ungewöhnliche Wette von Karlheinz Böhm in seiner Sendung zuzulassen. jg

Samstag, 17. August 2019



20 % ignorieren den Klimawandel

70 % reden viel

10 % handeln


Natürlich können die 10 % nicht die Welt retten - aber sie können mit gutem Beispiel vorangehen. Erfahrungsgemäß bringt das mehr, als viele kluge Ratschläge.

Freitag, 16. August 2019

Fridays for future


Greta auf dem Weg nach New York

Die erste zwei Nächte auf dem Atlantik hat sie überstanden. Das Innere der Yacht, mit der sie unterwegs ist, ist karg. Vier einfache Kojen gibt es an Bord: eine für Greta, eine für ihren Vater und eine für einen Filmemacher. Die beiden erfahrenen Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi teilen sich eine Koje. Die Überfahrt ist kein Zuckerschlecken. Im September möchte Greta am UN Klimagipfel in New York teilnehmen und an der Klimakonferenz in Chile. Die emisionsfreie Reise dorthin ist eine PR Aktion. Das ist gut so, denn emisionsbelastete Klimakonferenzen hat es genügend gegeben. Weitere Konferenzen macht nur Sinn, wenn sie messbare Ergebnisse produzieren. Das war in der Vergangenheit nicht der Fall. Jetzt treibt eine 16-jährige Schülerin und eine mobilisierte Jugend die Politik vor sich her. Auch das ist gut, denn die etablierten Parteien haben es jahrelang versäumt,  notwendige Veränderungen einzuleiten. „Jetzt reicht kein Pillepalle mehr" hat Frau Merkel gesagt. Ob sie das aus Sorge ums Klima sagte, oder mit Blick auf schwindende Wählergunst, mag offen bleiben. Wichtig ist, dass etwas passiert. Nicht 2030, sondern jetzt. Wir dürfen Greta und ihren Freunden für Ihr Engagement danken, sie haben schon viel erreicht. jg

Mittwoch, 14. August 2019

Ein Klimapaket



Für 2.700 Euro pflanzen wir 300 Bäume
Einen Obstbaum in Celle pflanzen und pflegen zu lassen kostet 20 Euro  - in Bagan zahlen wir nur ein Zehntel, 3.300 Kyat. Für das Klima ist es gleich, ob wir einen Baum hier oder dort pflanzen lassen. Wichtig ist, dass die richtigen Bäume gepflanzt werden (wir arbeiten uns in dieses Thema gerade ein) und dass die Bäume gepflegt werden. Deshalb finanzieren wir Baumpflanz Aktionen nur dort, wo wir persönliche Kontakte haben. So können wir auch noch  nach ein paar Jahren schauen, ob es unseren Bäumen  gut geht. Hier ist unser aktuelles Angebot: für 2.700 Euro pflanzen wir:

100 Obstbäume in Celle + 100 Orangenbäume auf Mallorca + 100 Laubbäume in Bagan

Wer so ein Klimapaket haben möchte und den entsprechenden Betrag auf unser Konto überweist, bekommt von uns eine Dokumentation mit den Geodaten für die gepflanzten Bäume. Und versprochen, wir schauen auch in ein paar Jahren noch nach den Bäumen. jg

Dienstag, 13. August 2019

Für Bienen und Schmetterlinge


Das macht Freude

Der schöne Schmetterling hat seine Freude an dem Schmetterlingsflieder. Gerade jetzt, da vieles schon verblüht ist, sind die leuchtenden Blüten vom Schmetterlingsflieder eine reichhaltige Nektarquelle für Falter und Bienen. Ein paar Blüten dürfen wir uns zurechnen lassen: rund 150 Hektar Blühwiesen sind in diesem Jahr durch unsere Initiative „Deutschland blüht auf" entstanden. Viele der mehrjährigen Pflanzen werden im kommenden Jahr wieder blühen. Das schöne Foto gibt es heute in der Süddeutschen Zeitung zu sehen. jg

Montag, 12. August 2019

Was macht eigentlich Karla?


Wie können wir unser Meet & Greet Projekt verbessern?

Vor drei Jahren war Karla zusammen mit Isi in Myanmar unterwegs. Nach dem Abi wollten die beiden etwas von der Welt sehen, Freiheit genießen und Gutes tun. Diese drei Wünsche haben sich erfüllt: sie haben ein exotisches Land abseits der Touristen kennengelernt, nette Menschen getroffen und die englischen Sprachkenntnisse unserer burmesischen Studenten aktiviert. So war das auch bei den anderen, die an unserem Meet & Greet teilgenommen haben. Also alles in Butter...?

Nicht ganz, denn zur Zeit haben wir (zu) wenig Bewerbungen für unser Meet & Greet. Die Lösung liegt auf der Hand: „Wir müssen mehr Werbung dafür machen!" Während wir darüber nachdenken, wie wir das am besten machen, entwickelt sich parallel eine Klimadiskussion: ist es noch zeitgemäß, just for fun nach Asien zu fliegen? Können wir als Stiftung einerseits „fridays for future" unterstützten und andererseits solche Erlebnissreisen fördern? Spannende Fragen, die Karla heute mitnimmt nach München, um das mit Philipp zu diskutieren. jg

Sonntag, 11. August 2019



Schritt für Schritt
Neue Projekte fallen nicht vom Himmel, sie entwickeln sich langsam, Schritt für Schritt. Meist fängt es damit an, dass sich Dorfbewohner bei uns melden mit der Frage „Könnt ihr uns mal besuchen, wir möchten auch gerne eine Schule bauen..." 

Zweiter Schritt:
Zusammen mit Min Min fahren wir in das Dorf und besprechen den Plan für die neue Schule mit den Menschen. Dabei stellen wir unser Finanzierungsmodelle vor: für 1.000 Kyat die von den Dorfbewohnern gespendet werden, geben wir 5000 Kyat. 

Dritter Schritt:
Die Dorfbewohner sammeln das Geld und melden sich bei Min Min, wenn sie ihren Anteil zusammen haben. Dann wird diese Eigenanteil feierlich übergeben, hier auf dem Foto für den Bau der Lilou School. 

Vierter Schritt:
Feierliches groundbreaking! Dabei gibt der Mönch dem Bauvorhaben seinen Segen und wir beginnen mit den Bauarbeiten. 

Fünfter Schritt:
Feierliche Einweihung (seit Anfang des Jahres ohne Luftballons) und Nutzung des neuen Schulgebäudes durch Kinder und Lehrer. Freude auf allen Seiten.

Sechster Schritt:
Ein paar Monate später kommen wir wieder und schauen, ob die Schule in Ordnung ist und alle zufrieden sind. Manchmal kommt dann die Dorfbewohner schon mit der nächsten Idee auf uns zu

Siebter Schritt:
Die Schule wächst, es gibt mehr Kinder, ein kleines Gebäude für eine Preschool wäre schön. Oder vielleicht doch erst einmal eine Solaranlage für den Dieselgenerator - und Bäume würden wir auch gerne Pflanzen. Es gibt immer wieder etwas zu tun, wenn man mit dem Dorf in Verbindung bleibt. Der Bau einer Schule ist meist nur der Anfang einer langjährigen Beziehung..

Samstag, 10. August 2019

Foto Wettbewerb


Viele viele tausend Samentüten, Beutel und Säcke haben wir im Frühjahr  verschickt. Nun seit ihr dran, uns zu zeigen, was ihr zum Blühen gebracht habt. Der angekündigte Fotowettbewerb läuft. Detailliertere Informationen und die Teilnahmebedingungen findet ihr hier http://dba.flowers4bees.org/unsere-erfolge/wettbewerb/ Da gibt es auch eine kleine Anleitung, wie der Wettbewerb in 4 einfachen Schritten funktioniert/jg

Freitag, 9. August 2019

Am besten helfen Laubbäume



Das es gut ist, Bäume zu pflanzen, wissen wir - es lohnt sich auch darüber nachzudenken, was für Bäume. Laubbäume sind gut fürs Klima. Obstbäume bringen Erträge. Die Stadt Essen beschäftigt sich mit der Frage, welche Bäume die zunehmende Hitze besser vertragen, als unsere heimischen Arten. Jeder kann Bäume pflanzen (lassen) und damit etwas fürs Klima tun. Es gibt Angebote für Baum Patenschaften mit Zertifikat - und „Hands on“ Aktionen gegen r alle, die selbst etwas tun wollen. Wir pflanzen jeden Tag drei Bäume, manchmal auch vier 🌳🌳🌳🌳