Stiftunglife

Montag, 15. Oktober 2018

Ein besonderer Tag


Heute sollte es losgehen mit der Rodung vom Hambacher Forst, die RWE war sich da schon ganz sicher. Engagierte Menschen haben den Wald (für einen Moment) gerettet. Nun sollten wir die Gelegenheit nutzen und darüber nachdenken, ob die Braunkohle wirklich lebensnotwendig ist. Weil sich durch das Nachdenken allein noch nichts verändert, werden wir weiter Bäume pflanzen: in diesem Jahr 4.000 Stück/jg 

Sonntag, 14. Oktober 2018

Wild- und Honigbienen


In Bayern kommen über 500 Wildbienen Arten vor. Jede Biene hat ihre Lieblingspflanze, aber es werden immer weniger. Im kommenden Frühjahr wollen wir eine Million Quadratmeter in ganz Deutschland aufblühen lassen mit allem, was ein Bienenherz begehrt. Die Wildbienen brauchen nicht nur Futterpflanzen, sondern auch Nisthilfen. Auch darum werden wir uns kümmern. Vielleicht bekommen wir Unterstützung vom Bayerische Staatsministerium für Umwelt. Einen schönen Prospekt hat der Minister schon mal drucken lassen/jg 

Samstag, 13. Oktober 2018

Money, Money

Gestern Abend nach einem kleinen Vortrag über die Arbeit der Stiftung wurde ich gefragt, wie wir die Spendengelder nach Myanmar bringen. Während ich meine Antwort formuliere: „Ab und zu in bar, direkt vom Spendenkonto bis ins Projekt, aber inzwischen auch immer öfter per Überweisung." denke ich an das Foto, das mir Min Min vor ein paar Tagen geschickt hat. Dort ist zu sehen, wie 10.000 Euro für den Bau eines Kindergartens ausgezahlt werden. Min Min braucht Bargeld, weil er die Handwerker in bar bezahlen muss. Leider hatte die Bank nur kleine Scheine vorrätig. Das Nachzählen hat drei Stunden gedauert/jg

Freitag, 12. Oktober 2018

Lichtzeichen

Auch der Berliner Funkturm leuchtete gestern Abend in pink - mit Licht kann man ein Zeichen setzen. Unsere „Lichtzeichen" sind klein und solar: 4.000 Solarlampen mit neuester LED Technologie werden in diesen Tagen in Shanghai für uns verladen. In Myanmar gibt es viele Dörfer, in denen die Menschen freudig erwartungsvoll auf das neue Licht warten/jg

Mädchen lieben Pink


Vielleicht hat sich der eine oder andere über pink angestrahlte Gebäude gewundert. Gestern war Welt Mädchentag und Mädchen lieben pink. Rund 2,3 Milliarden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben derzeit auf der Erde, etwa die Hälfte von ihnen sind Mädchen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines heute geborenen Mädchens liegt weltweit gesehen bei 74 Jahren - die Lebenserwartung eines heute in Deutschland geborenen Mädchens ist durchschnittlich 83 Jahre. Bei allen Projekten der Stiftung - besonders in Myanmar bei der Bezahlung unserer Mitarbeiter und der Studentenförderung) achten wir darauf, dass Mädchen im gleichen Mass bezahlt und gefördert werden, wie Jungen/jg 

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Pressespiegel


Heute Morgen in Celle: der Blick in die (gedruckte) Tageszeitung zeigt, dass wir uns mit drei gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigen: Bienen, Diesel und Pflege. Als kleine Stiftung können wir die großen Probleme nicht lösen – aber wir können Ideen und Initiativen unterstützen, die sich in unserem Land für bessere Lebensbedingungen und menschliches Miteinander einsetzen/jg

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ein guter Grund zum Feiern

Es war eine gute Idee, die heute vor 29 Jahren zu Papier gebracht und beim Notar in Hannover unterschrieben wurde. Damals war es die gemeinsame Sache von Christiane, Sven und Jürgen – seit einigen Jahren wird die Stiftunglife von Freunden und einem engagierten Team getragen. Christiane und Sven sind dabei geblieben. Lasst uns höchst zuversichtlich auf die nächsten 29 Jahre trinken 😊

Langsam investieren auch die großen Hersteller in Elektro Mobilität. Allerdings wird es nach unserer Einschätzung noch ein paar Jahre dauern, bis einsatzfähige Kühlfahrzeuge von Ford oder Mercedes mit Elektroantrieb für die Tafeln zum Einsatz kommen/jg

Der darf fahren


Während immer mehr Gerichte Fahrverbote anordnen, entwickelt sich eine saubere Lösung ganz vielversprechend: mehr als 8.000 Streetscooter sind bei der Post bereits im Einsatz. Gestern konnte ich das reine Elektrofahrzeug in Essen probefahren. Ein funktionelles Auto, dass für den Stadtverkehr entwickelt wurde. Der Laderaum ist mit 8 m³ überraschend groß. Ein Fahrzeug mit Kühlausbau werden wir noch in diesem Monat bei drei Tafeln im täglichen Einsatz testen. Die Erwartungen sind hoch, die Voraussetzungen sind gut. Es könnte gut sein, dass wir mit diesem Fahrzeug unsere langjährige Unterstützung für die Tafeln fortsetzen/jg

Montag, 8. Oktober 2018

Was macht eigentlich Christian?


Der sympathische junge Mann ist aus Amsterdam nach München gekommen, um den Avatar AV1 vorzustellen. Gestern Abend in kleiner Runde bei Jan - heute Mittag  im Ministerium. Mal schauen, ob wir uns mit dem digitalen Stellvertreter anfreunden können. Es wäre ein wunderbarer Weg, um langzeitkranke Kinder am Unterricht teilhaben zu lassen - wenn da nicht so viele datenschutzrechtlichen Bedenken wären...jg

Sonntag, 7. Oktober 2018

Erntedank



Wer heute in der Kirche war hat vielleicht mitbekommen, dass Erntedank gefeiert wird - aber irgendwie scheinen beide nicht mehr in unsere Zeit zu passen: der Sonntagsbesuch in der Kirche eben so wenig wie das Erntedankfest. Meist merkt man ja erst, welcher Wert in diesen Dingen steckt, wenn es sie nicht mehr gibt. Immerhin, ein kleiner Trost: in mancher Kirche dürfen die Tafeln nach dem Gottesdienst die Dekoration abräumen/jg

Freitag, 5. Oktober 2018

Tag des Lächelns


Normalerweise verschenken wir nichts. Nur wenn Menschen gar nichts haben, machen wir mal eine Ausnahme. Die beiden jungen Mönche besitzen nicht viel mehr als ihre Gewänder und ein paar Flipflops - und so freuen sie sich natürlich über die zwei Solarlampen, die wir ihnen geschenkt haben. Die Freude der jungen Mönche  passt gut in den Tag heute, dem „Tag des Lächelns". Die Idee, so einen Tag zu feiern hatte Harvey Ball, Werbegrafiker aus Worcester, Massachusetts. Er gilt als Erfinder der "Smileys" 

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Ein neuer Kindergarten


Während Koh Naing die Einweihung der Rotary One School im Delta vorbereitet, planen wir bereits das nächste Projekt für den Rotary Club Korbach - Bad Arolsen: der rotarische Freund Ralph möchte einen Kindergarten spenden. Koh Min Min hat in der Nähe von Bagan den passenden Platz ausgesucht. In zwei Wochen werden wir das Projekt auf den Weg bringen. Die Kindergärten sind von der Konstruktion wie eine Schule gebaut, nur etwa halb so groß. Sie sind als „pre school" Teil des Schulsystems in Myanmar, der Besuch ist Pflicht. Wir freuen uns, dass wir wieder einen Traum erfüllen dürfen: 10.000 Euro kostet das Projekt. Die Dorfbewohner sammeln ihren Teil, den wir auf unser Maintanance Konto einzahlen. Der Ralph Kindergarten wird das 73. Schulprojekt der Stiftung/jg 

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Aus unserer Sicht

Jeder hat seinen persönlichen Blick auf den Tag der Deutschen Einheit. Der schönste Blick geht auf die Familien, die wieder zusammen gefunden haben. Für uns waren die 90er Jahre eine gute Gelegenheit den anderen Teil Deutschlands kennen zu lernen, Dort gründeten sind viele Tafeln Initiativen, eins der ersten bundesweiten Tafeltreffen fand in Jena statt. Aber die Tafeln in Altenburg, Chemnitz, Görlitz und Eberswalde hatten es schwer. Es gab viele Bedürftige, Menschen die arbeitslos geworden waren – aber wenig Unterstützung. Vielen den 422 Kühltransportern, die wir für die Tafeln mitfinanziert haben, sind weit mehr als 300 Fahrzeuge in die alten Bundesländer gegangen. In Celle, Lüneburg, Münster und Rosenheim gab es (von den Lions) immer mehr Unterstützung für die Tafeln und ihre Helfer/jg

Dienstag, 2. Oktober 2018

Was macht eigentlich Walter?

In ein paar Tagen fliegt Walter nach Burkina Faso. Heute haben wir uns in München getroffen um zu besprechen, welche Projekte wichtig sind. Für uns sind das die Solarlampen, die wir dorthin gebracht haben. Walter kontrolliert den Einsatz, die Verteilung und die Verwendung der kleinen Einnahmen für die Kosten der Krankenstation in Pettesiro. Für dieses Engagement setzt Walter Korn seine Freizeit ein. Im richtigen Leben arbeitet der sympathische Münchner als Fotograf und Bildredakteur bei der Süddeutschen Zeitung/jg

Montag, 1. Oktober 2018

Tsunami in Indonesien


Die Nachrichten aus Indonesien sind traurig. Leider haben wir keine direkten Verbindungen in das Land, deshalb können wir im Augenblick auch nur die großen Hilfsorganisationen unterstützen. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, den Wiederaufbau zu unterstützen. Wir werden die Augen offen halten und nach entsprechenden Möglichkeiten suchen/jg

Sonntag, 30. September 2018

Na dann Prost



Prostspenden für den guten Zweck

Die Besucher des Oktoberfestes können pro getrunkener Maß Bier einen Euro an die Münchner Tafel zu spenden: www.prostspenden.de Ziel dieses bierseligen Spendenaufrufs ist es, Geld zu sammeln für auf die Münchner Tafel - aber auch, um die Wiesnbesucher für die Themen der Lebensmittelverschwendung und Armut aufmerksam zu machen. In München werden jeden Tag 168 Tonnen verzehrbare Lebensmittel weggeworfen. Dagegen ist die Bavaria mit ihren 84 Tonnen ein echtes Fliegengewicht. Die Münchner Tafel rettet diese Lebensmittel und gibt sie an Bedürftige weiter. In ganz Deutschland gibt es nur ein echtes Oktoberfest, aber 940 echte Tafeln/jg

Schöne Geschichte



Wie das Leben spielt, wenn man als Kind in ein DDR Waisenhaus kommt und heute als Zahnarzt in München arbeitet, Das kann man in der Wochenendausgabe der Süddeutschen gelesen. Die Geschichte eines Lebens zwischen Namibia und Deutschland ist ein gutes Beispiel für Menschen, die fern von hier geboren wurden und heute unser Leben bereichern. „Es war nicht leicht", sagt Vapula Haukongo, „die Lebensmittel habe ich mir von der Münchner Tafel geholt, anders hätte ich es nicht geschafft!"  Ich lese diese Aussage mit Vergnügen und freue mich, dass die Münchner Tafel im Lauf der letzten 13 Jahre vier Fahrzeuge von uns bekommen hat - immer in Zusammenarbeit mit Roland Schütz und den Lions Clubs in München jg

Samstag, 29. September 2018

Wikipedia Eintrag für die Swimming Doctors



Früher war das Wissen in Büchern aufgehoben, heute schaut man bei Wikipedia nach. Tilman hat sich ein bisschen damit beschäftigt und uns geholfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: nun sind auch die wichtigsten Informationen über die Swimming Doktors im Nachschlagewerk unserer Zeit nachzulesen. Vielen Dank Tilman 😊