Stiftunglife - News

Dienstag, 9. März 2021

Day 37


If you attack them, you must first attack me

Starting this day as I always do these days, checking with my people if they made it through the night ok. And, so far so good. Another night survived. Last night was traumatic. I leave you with the picture of this monk, standing up for his people. "If you attack them, you must first attack me", he is saying. "These are my people."  jh

Montag, 8. März 2021

Weltfrauentag

  

Für ein paar Dollar am Tag

Im Augenblick liegt alles brach - aber wenn wieder aufgebaut werden muss, was in diesen Wochen kaputt geht, dann tragen die Frauen die Last. So wie hier auf dem Foto, dass vor vielen Jahren in Bagan entstanden ist, bei der Renovierung einer Pagode. Bis heute hat sich nicht viel geändert: Frauen halten die Familie zusammen, Frauen schleppen Steine, bauen Strassen, gehen auf den Markt und auf die Strasse. Aber bei der Auswahl unserer Studenten achten wir darauf, dass viele Mädchen ihre Chance bekommen, damit zumindest im Bildungsbereich die Chancen gleichmäßig verteilt werden. jg


Sonntag, 7. März 2021

Zwischenbericht


Der zweite Monat unserer Tafelaktion ist schon rum

1. Unser Tafel-Team hat Zuwachs erhalten: Tina Fauvet, schwerpunktmäßig zuständig für die "Akquise" von Tafeln, und Franz-Peter Kaiser, unsere Schnittstelle zu den Rotary Clubs in Deutschland, verstärken nun das Tafel-Team. Herzlich willkommen und danke für Euren Einsatz!
2. Aktuell liegen 133 Anträge zur Jahresaktion vor. Davon wurden 72 durch LionsClubs gestellt, 61 durch die Tafeln.
3. Im Januar haben wir 17 Tafeln mit insgesamt 16.600 Euro unterstützt - im Februar 21 Tafeln mit insgesamt 20.750 Euro. Bis Ende Februar wurden 41.350 Euro durch die Stiftunglife an die Tafeln gespendet + 57.505 Euro durch Lions und Rotary-Clubs. All together rund 100.000 Euro in zwei Monaten
4. Für den März ist die Unterstützung von 14 Tafeln eingeplant (erfahrungsgemäß kommen noch ein paar hinzu)
Das war's in aller Kürze. ww

Samstag, 6. März 2021

Beeds School



Baubeginn für die Beeds School im Delta

Das Leben auf dem Land, vier Stunden südlich von Yangon, scheint unberührt von den Auseinandersetzungen in der Stadt. Vor ein paar Tagen wurde mit dem Bau der Beeds School begonnen. Die Dorfbewohner haben ihren Eigenanteil gesammelt - von den Seeds Gästen und  Karin & Jörg aus Hamburg kommt unser Anteil. Zu Ostern wird das Gebäude fertig sein. Bleibt nur noch die Frage offen, wann der Schulbetrieb wieder starten kann. Wir werden berichten…jg


Freitag, 5. März 2021

So helfen wir betroffenen Familien



Vorgestern wurden 38 Menschen erschossen, die an friedlichen Demonstrationen teilgenommen haben. Viele wurden verwundet, zum Teil schwer. Das Leid der Familien können wir nicht lindern, aber den betroffenen Familien wollen wir helfen, finanziell zu überleben. Gerade sind wir dabei zu klären, wie wir in Kontakt kommen, damit unsere Hilfe direkt zu den betroffenen Familien fließen kann. Für die Klärung brauchen wir noch etwas, es sind gerade schwierige Zeiten. Unser Glück ist, dass wir mit Capt. Wilk und Ko Naing verlässliche Menschen vor Ort haben, die unser Geld zuverlässig zu den richtigen Familien bringen werden. In der direkten Nachbarschaft von Ko Naing sind mehrere Familien betroffen. Wer diese Menschen unterstützen möchte, kann auf unserer Spendenseite unter "Nothilfe Myanmar" Geld überweisen. Wir versprechen, dass jede Spende zu 100 Prozent direkt zu den betroffenen Familien kommt. jg

So helfen wir mit Reis


In den letzten drei Monaten haben wir bereits vier* Hilfsaktionen für die Ärmsten durchgeführt , Aktion 5 und 6 sind aktuell in Planung und werden wir durchführt, sobald sich die Situation etwas beruhigt hat. Mit jeder Reisaktion verschenken wir einen Sack Reis + eine Flasche Öl an eintausend Familien, die kein eigenes Land und kein Einkommen haben. Das sind zum Beispiel die Textilarbeiter in Yangon, deren Fabriken seit Monaten geschlossen sind, jetzt auch zunehmend Menschen, die wegen CDM kein Gehalt bekommen. .Eine Reisaktion kostet 5.000 Euro. Jede Spende wird zu 100 Prozent für den Einkauf von Reis und Öl verwandt. Die ganze Logistik und die Verteilung erfolgt über freiwillige Helfer. In Yangon wird das von Naing und Capt. Wilk organisiert - in Bagan hat Min Min das mit Helfern von der Feuerwehr zu den Menschen gebracht. Weil es im Augenblick schwierig ist, das hier gesammelte Geld nach Myanmar zu überweisen, werden wir die beiden nächsten Reisaktionen aus unserem beiden Maintenace Fonds vorfinanzieren. Das Geld wird zurückgeführt, sobald wir wieder überweisen können. Fast jeden Tag haben wir mit unseren Studenten Kontakt, die seit einem Jahr zu Hause sind, bei ihren Familien in den Dörfern. Man könnte fast sagen das Leben auf dem Land geht seinen ungestörten Gang, losgelöst von den Entwicklungen in den Städten. Die Dorfbewohner haben zu essen, weil sie ein Stück Land haben, oder jemanden in der Familie haben, der ein Stück Land hat. Die Menschen sind sehr solidarisch und helfen einander. Das ist auf dem Land einfacher, als in der Stadt. DEs sieht so aus, als wenn wir an unseren Schulen und Dörfern derzeit nicht helfen müssen. jg

Donnerstag, 4. März 2021

Ein schwarzer Tag


Bericht der Tagesschau von heute

Soldaten machen vor nichts mehr halt Menschen rannten panisch vor heran stürmenden Militär davon, Tränengas Schwaden zogen durch die Straßen Yangons, Schüsse fielen. 38 Tote an einem einzigen Tag zählten UN Beobachter. Damit stieg die Zahl der Opfer auf insgesamt 59. Mindestens, denn viele Schwerverletzte schweben nach wie vor in Lebensgefahr, von Schüssen im Kopf und Bauch getroffen. „Ich kann diese Gewalt nicht länger ertragen.." meldete die Mitarbeiterin des ARD Studios aus Yangon. "Um ehrlich zu sein, ich fühle mich hoffnungslos seit gestern. Ich habe gesehen, wie Soldaten Sanitäter daran gehindert haben, sich um Verletzte zu kümmern. Sie sind in ein Krankenhaus eingedrungen und haben Personal verprügelt. Ich fürchte, sie sind an einem Punkt, wo sie alles tun, um ihre Macht zu erhalten. Sie haben die Angst in die Herzen und Köpfe der Menschen gepflanzt und es wird schlimmer und schlimmer."

Bäume pflanzen


Nur eine Stunde von München entfernt

Es reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun: um Bäume zu pflanzen braucht man Zeit und Geld - und das passende Stück Land. Hier im Bild kamen alle drei Dinge vor ein paar Tagen zusammen: der Waldbesitzer, die Stiftung und ein wunderbares Stück Land im Ostallgäu. Von der Lage ist dieses Aufforstungsgebiet das perfekte Gegengewicht zur Uckermark, wo wir im letzten Jahr gepflanzt haben. Der Boden ist schon vorbereitet. Auf gut einem Hektar werden in den nächsten vier Wochen gut gemischt 6.600 Bäume gepflanzt: Erlen, Ulmen und Eichen sind schon bestellt. Wir freuen uns auf eine Besichtigung im Sommer: für gut trainierte Münchner Freunde der Stiftung ist dieses Ziel auf mit dem Fahrrad zu erreichen 😊 jg

Dienstag, 2. März 2021

Warum Kochöfen...?



Den Holzverbrauch reduzieren

Bäume pflanzen ist gut, aber wir müssen auch schauen, dass weniger Bäume umgehauen werden. In vielen Entwicklungsländern wird noch mit Holz am offenen Feuer gekocht. Durch den Bau von einfachen Öfen halbieren wir den Holzverbrauch und ersparen der Umwelt eine Tonne CO2 pro Jahr. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt. Auch in diesem Jahr finanzieren wir den Bau von tausend Kochöfen in Nepal. 12 Euro kostet ein Ofen. In diesem Projekt arbeiten wir mit den Ofenbauer eV zusammen, die langjährige Erfahrung in Nepal haben. Diese Erfahrungen aus dem Ofenbau wollen wir nach Myanmar übertragen. Auch dort wird noch viel am offenen Feuer gekocht. Für jeden abgerechneten Ofen in Nepal gibt es ein Bild, auf dem Ofen, BesitzerIn und Seriennummer zu sehen sind. jg

Montag, 1. März 2021

Kein fine dining today

 Foto

Lucia und Felix berichten aus Yangon

Am liebsten würden sie Gäste bewirten, das ist ihr Leben. Erst kam Corona, dann kam die politische Unsicherheit. Jetzt fallen Schüsse in Yangon. Von Tag zu Tag muss das Leben neu geplant werden. Die Miete muss bezahlt werden, 50 Mitarbeiter wollen arbeiten und am Monatsende ihren Lohn haben. Kurzarbeitergeld und staatlich Hilfen für die Gastronomie gibt es nicht. Keiner weiß in diesen Tagen, wie es weitergeht….

Bitte entschuldigt, dass wir gestern nicht dabei waren. Die Ausschreitungen waren enorm in Yangon gestern am Sonntag und wir hörten den ganzen Nachmittag Schüsse vom Lake Deck aus. Natürlich haben samt und sonders alle Gäste annulliert. Wir müssen unseren Emergency Plan heute wieder anpassen, falls die Ausgangssperre wie in Mandalay in Yangon auch um 6 Uhr obligatorisch wird, muss bereits in Szenario vorliegen. Wir bleiben dran. Alles Liebe aus Yangon, Lucia und Felix 

Sonntag, 28. Februar 2021

Money Money

In der Sonntagsrunde heute Mittag hatten wir eine gute Diskussion zum Thema Geld. Ein paar wichtige Grundsätze der Stiftung wurden diskutiert:

* Stabilität und Qualität statt Wachstum des angestrebten Spendenvolumen (eine Mio jährlich aus Spenden und Erträgen)
* Kleine feiner Circle an Spendern und engagierten Unterstützern der Stiftung, mit individueller Betreuung und Einbindung über die Spenden hinaus
* Zwei Säulen für die Finanzierung der Projekte:  Spenden – und Stiftungserträge (mittelfristig 50%-50%)
* Schwerpunkte und Verbindlichkeit im Projektportfolio aber keine Feinbudgetsteuerung. 50%/50% Deutschland und Ausland; mit MUT drei  Schwerpunktthemen: Myanmar, Umwelt und Tafeln. Die Möglichkeit aus Stiftungserträge auch kurzfristig oder unabhängig vom Spendenaufkommen Projekte zu realisieren  (wie im Corona Jahr die 33 guten Taten )
* Keine Verwaltungskosten in Deutschland – landesgerechte Bezahlung der Teams in Myanmar
* Langfristige Absicherung der Projekte  durch Beteiligung der Dörfer und Patienten. Die 20% Eigenanteil gehen aufs Maintance Konto
* Absicherung der Geldflüsse nach Myanmar und in Myanmar sind gegeben

Zur Erinnerung: die Stiftungssatzung, alle Protokolle und die Jahresabschlüsse werden auf der Seite der Stiftung „über uns" veröffentlicht. mr 


Zahltag in Myanmar

Myanmars Banken schließen die Pforten

Am Freitag waren die Löhne fällig. Die Menschen zweifeln an der Stabilität des Finanzsystems, und vor den Banken bilden sich Schlangen. Die Arbeitsniederlegungen der Menschen lähmt die Wirtschaft. Immer mehr Menschen scheinen zu denken "lieber bricht alles zusammen, als dass sich das Militär wieder einnistet", sagt ein europäischer Manager, der das Land gerade verlassen hat. Nachdem Warnungen aufkamen, die Generäle bemächtigten sich der Auslandsreserven Myanmars, welche auch auf Konten Singapurer Banken lägen, rief die Notenbank des südostasiatischen Finanzplatzes ihre Institute zur Vorsicht auf: Die Monetary Authority of Singapore warnte vor „Transaktionen, die Risiken für die Institutionen darstellen", und vor Geschäftsverbindungen zu „Firmen und Individuen, die von ausländischen Systemen mit Sanktionen belegt sind". Die Amerikaner haben inzwischen Anlagen von Militärs im Gesamtwert von rund einer Milliarde Dollar eingefroren. Finanzsystem des Landes treibt nach dem Putsch auf den Kollaps zu. Öl wird nicht mehr eingeführt. Singapurs Notenbank warnt. Ein Bericht der FAZ von unserem Freund Christoph Hein aus Singapur. Noch wird unsere Arbeit wird durch diese Entwicklung nicht beeinträchtigt. Alle Studenten haben ihre Februar Überweisung erhalten.jg

Samstag, 27. Februar 2021

Netzwerke pflegen


Ruhig weitersagen...

Heute war ich bei einer Lions Diskussionsrunde. Da ging es um die Frage, wie man einen Freundeskreis pflegt und erweitert. Diese Frage dürfen wir uns natürlich auch in der Stiftung stellen. Christiane, Klaus und Tom haben eine einfache Lösung dafür gefunden: sie erzählen ihren Freunden von der Stiftunglife - von den Themen, den Projekten und den netten Menschen. Wenn ihr das auch machen wollt, stellen wir gerne ein paar kleine MUT Büchlein zur Verfügung. Neue Menschen beleben jeden Freundeskreis, besonders wenn sie interessiert und jung (geblieben) sind.


So verbessern wir unsere Ziele



Bäume pflanzen, um das Klima zu retten ! ?

Mit dieser Devise sind wir vor zwei Jahren gestartet. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz: rund 80.000 Bäume haben wir in vergangenen Jahr gepflanzt.  Das ist gut für die Umwelt und gut für die Seele. Schaut man auf die CO2 Reduktion, kommt man nur zu einem mittelmäßigen Ergebnis, denn

- Bäume brauchen zehn Jahre, bis sie CO2 in nennenswerten Umfang einspeichern
- Kochöfen sind im CO2 Kosten/Nutzen Verhältnis wesentlich besser als Bäume
- Solarlampen geben Licht und sparen CO2 vom ersten Tag an

Diese Erkenntnis führt zu folgendem Ergebnis: auch in Zukunft werden wir Bäume pflanzen, weil wir der Natur und den Menschen Gutes tun wollen. Daneben bieten wir für den gezielten CO2 Ausgleich  einen Klimakorb an. Mit dem werden Bäume, Kochöfen und Solarprojekte finanziert. Damit stellen wir unseren Klimaschutz breiter auf und verbessern das Kosten/Nutzen Verhältnis. Ein kleiner Klimakorb enthält zehn Bäume + zehn Kochhöfen + zehn Solarlampen. Damit werden zehn Jahre lang 15 to CO2 pro Jahr kompensiert. Der kleine Korb kostet einmalig 330 Euro. Der mittlere Korb kompensiert die doppelte Menge und kostet doppelt so viel. Der große Korb kompensiert 45 t pro Jahr und kostet einmalig 990 Euro. jg

Freitag, 26. Februar 2021

Über den Umgang mit Lebensmitteln


Nahrungsmittel werden immer teurer

Die Preise für Nahrungsmittel steigen weltweit den achten Monat in Folge. Das zeigt der aktuelle Lebensmittel Preisindex der Welternährungsorganisation. In manchen Teilen der Welt wird dieser Preisanstieg zu Hungersnot führen, vielleicht auch zu sozialen Unruhen. Bei uns könnte es den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln fördern. Hoffentlich, denn da gibt es noch viel zu tun: 85 Kilo Lebensmittel im Wert von rund 200 Euro werden pro Kopf in Deutschland jährlich weggeworfen. Gut, dass es die Tafeln gibt, die ein Großteil dieser Lebensmittel einsammeln und an bedürftige Menschen weitergeben. In den ersten acht Wochen dieses Jahres haben wir bereits 40 Tafeln mit unseren verdoppelten Spenden unterstützt 👍

Donnerstag, 25. Februar 2021

Waldzustandsbericht aktuell



Dem deutschen Wald geht es so schlecht wie seit 1984 nicht

Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht hervor, der gerade veröffentlicht wurde. Ursachen sind die Dürre der vergangenen Jahre, Stürme und Schädlinge. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil der Bäume mit intakten Kronen nur noch 21 Prozent. Der Staat hilft mit insgesamt 1,5 Milliarden, damit Waldbesitzer und Forstwirte die Wälder umbauen. Wenn man die richtigen Bäume aussucht, kann man die Wälder an den Klimawandel anpassen. Mit der Anpassung der Menschen, die hier leben wollen, wird es schwieriger werden. Wir tun, was wir können, wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum - in Deutschland und in der Welt 🌳 

Mittwoch, 24. Februar 2021

Heute um 20.15 Uhr auf 3sat


Das Geheimnis der Bäume

Unter der Regie von Oscar-Preisträger Luc Jacquet sind wir in eine Welt natürlicher Wunder eingeladen. Der Dokumentarfilm zeigt Regenwälder und das Zusammenwirkens von Pflanzen und Tieren. Der Film macht die Evolutionsgeschichte eines Urwalds und macht Bäume als Lebewesen begreifbar. Ameisen werden zu Untermietern und Verteidigern riesenhafter Bäume, Insekten lassen sich von Pflanzen an der Nase herumführen, und Urwaldgewächse fungieren als Regengötter. Der Film erforscht die Weisheit der Bäume und führt hinein in die Tiefen des tropischen Dschungels, in denen die Tiere über den Raum und die Bäume über die Zeit herrschen. "Das Geheimnis der Bäume" beweist, dass Entwicklungsbiologie auf die große Leinwand gehört - und ins richtige Leben: seit Anfang des Jahres pflanzen wir alle 9 Minuten einen Baum. Bis zum Jahresende werden es fast 60.000 Bäumen, die wir pflanzen (lassen) immer nur dort, wo wir die langfristige Betreuung durch persönliche Kontakte sichern können. jg

Dienstag, 23. Februar 2021

Letter to Leslie


The end of the story

Mit diesem wunderbaren Brief an Leslie gehen zwei Kapitel zu Ende. Zum einen ist es das Ende unseres Engagements auf den Philippinen – zum anderen ist es das großartige Engagement von Dr. Thomas Oursin, das damit zu Ende geht - mit 92 Jahren darf man sich langsam zur Ruhe setzen. Freundschaftlich verbunden bleibt uns Thomas – und auch zu den Philippinen werden wir über soziale Medien weiter Kontakt haben. Besonders zu erwähnen ist eine Stiftunglife Alumni Gruppe, die aktiv junge und hilfsbedürftige Menschen unterstützt. Eine unserer ersten Studentinnen, Angelica Mata, hat als "Zero Waste Filipina" viele Menschen inspiriert. Auch unsere burmesischen Studenten waren beeindruckt, als wir Angelica vor zwei Jahren in Yangon und Mandalay zu Gast hatten bei unserem Summercamp. Let's stay in contact. jg


Montag, 22. Februar 2021

Täglich um 10.30 Uhr



Was können wir tun?

Natürlich hören wir oft die Frage, was wir in diesen Tagen für die Menschen in Myanmar tun können. Auch wenn wir nur Zuschauer sind, kann das eine Hilfe sein - es kommt darauf an, wohin wir schauen. Während die meisten Menschen sich mit den Bilder der Tagesschau begnügen müssen, haben wir jeden Tag um 10.30 Uhr einen direkten Draht zu den Menschen: Meet and Greet online.  Das Englisch conversation Training unserer Studenten ist zum Sprachrohr einer jungen Generation geworden. Pharmazie student Pyae Pyae Aung, unten rechts, war heute 6 Stunden auf den Strassen von Yangon unterwegs, um für Frieden und Freiheit zu demonstrieren. Studentin Nu Wai Zin, oben rechts war heute mit den Booten auf den Inle See unterwegs. Studentin Pyo Zin Oo, unten links, war heute in Bagan/Nyang Oo auf der Strasse unterwegs, zusammen mit ihrer kleinen Schwester. Diese Stimmen wollen gehört werden und jeder von uns kann seinen Teil dazu beitragen. Täglich um 10.30 Uhr. jg

Blick auf den Inle See


Was auf den ersten Blick wie eine kunstvolle Grafik aussieht, ist ein Blick auf den Inle See von oben. So viele Boote sind in diesen Tagen bei den Demonstrationen auf dem Inle See unterwegs, dass an manchen Stellen kaum noch das Wasser zu sehen ist. Heute sind wieder mehrere Hunderttausend Menschen in Myanmar unterwegs, um für Demokratie und Meinungsfreiheit zu demonstrieren. „in dieser Woche werden wir gewinnen oder verlieren" sagen die Demonstranten. Wir können nur zuschauen und hoffen, dass es von beiden Seiten friedlich bleibt. Aktuelle Informationen bekommen wir von unseren Studenten bei unseren Meet & Greet Online. Wer dabei sein möchte, bekommt hier den Link: info@stiftunglife.de