Stiftunglife

Sonntag, 25. Juni 2017

Tag der Schulfreunde



Heute, am 25. Juni 2017 wird weltweit der Tag der Schulfreunde gefeiert. In 2003 fand dieser Tag zum ersten Mal statt. An ihm sollen sich Schulfreunde, die sich lange Zeit nicht gesehen haben, wieder treffen oder miteinander Kontakt aufnehmen. Erinnerung an gute alte Zeiten, wie sie auf den Fotos zu sehen ist "Weißt Du noch früher...". Die Nachricht vom Tag der Schulfreunde ist vor ein paar Tagen aus Myanmar zu mir gekommen. Ein guter Impuls zur richtigen Zeit. Seit einiger Zeit bemühen wir uns, ein Alumni Netzwerk aufzubauen, damit wir unsere fertigen Studenten nicht aus den Augen verlieren. Denkbar wäre es vielleicht, das wir alle Studenten schon bei der Aufnahme darauf verpflichten, dem Alumni Netzwerk beizutreten - und sie verpflichten, dafür einen monatlichen Beitrag zu zahlen. 10.000 Kyat wären gut. Eine kleine „Rückzahlung" die den nachfolgenden Studenten in unserem Förderprogramm zugute kommt. Mit dem Geld könnte man die Kosten unserer Anual Meetings finanzieren. Das Netzwerk dann über das Jahrestreffen hinaus mit Inhalten zu erfüllen, wäre eine weitere Herausforderung/jg 

Samstag, 24. Juni 2017

Meet and Greet

So sieht es aus, wenn deutsche Studenten auf junge Burmesen treffen. In der Bildmitte Karla, rechts Isabel, beide aus Stuttgart. Zweite von rechts Khu Khu, die das Meet and Greet Projekt in Myanmar organisiert. Die anderen drei, das sind Studenten, die von uns gefördert werden. Die Aufnahme entstand beim Besuch der Shwedagon Pagode in Yangon. Gelegentlich sind die Studenten eben auch touristisch unterwegs - aber das ist die Ausnahme. Die meisten Wege führen in Bereiche, die noch unentdeckt sind: Universitäten, Teeshops für locals, gelegentlich auch ein Besuch bei den Eltern der Studenten im Dorf. Es gibt so viel zu entdecken (für beide Seiten) bei diesem interkulturellen Austausch. Khu Khu kommt nach Deutschland. Wer sich für dieses Projekt interessiert, kann die nette Burmesin hier treffen:
am 28. Juni in Frankfurt
am 29/30. Juni in Einbeck
am 2/3. Juli in Berlin
am 9. Juli in Bayrischzell
am 10. Juli in München
am 11. Juli in Stuttgart

Freitag, 23. Juni 2017

Aus Freude am Bauen

Ein Glücksfall des Lebens hat uns zusammengebracht - man könnte auch sagen, Jürgen hat uns zusammengebracht : Sven Raap, gelernter Bankkaufmann und Unternehmer, auf dem Foto links - und Udo Klische, Zimmermann, Bauingenieur und Architekt. Dazu gehört noch Jürgen Gessner, der das Foto gemacht hat. Gemeinsam haben wir drei einige Häuser in den letzten 30 Jahren gebaut, große und kleine, die meisten rund um Celle und Hamburg. Hier ein Foto vom Bau des Wohnparks Blumlage, Celle. Wir bauen, weil wir damit Geld verdienen - allerdings nicht immer: für unsere liebsten Bauvorhaben, die Schulen in Myanmar, geben wir Geld und Know How aus Freude. Für die BLUMLAGE School spenden wir gemeinsam mit den Planern, Ingenieuren und Handwerkern, die an dem Celler Bauwerk beteiligt waren. Gemeinsame Freude ist doppelte Freude. Es ist das 57. Schulprojekt der Stiftunglife in Myanmar/jg

Donnerstag, 22. Juni 2017

Unsere beiden Schulmitarbeiter


Dieses Foto hat mir Ursula geschickt, als sie vor zwei Wochen mit Min Min (links) und Naing unterwegs war. Gemeinsam haben die drei unsere Schulen besucht. Dabei hat sich Naing vor Ort mit unserer Arbeitsweise vertraut gemacht. Bisher hat Naing sich um die Swimming Doctors gekümmert. Nun macht er sich schlau, weil wir zukünftig auch im Delta Schulen bauen wollen. Bevorzugt in den Dörfern, zu denen unsere Swimming Doctors regelmäßig kommen. Das bringt logistische Vorteile und kann auch die Vorsorge in den Schulen fördern, zum Beispiel beim Zähneputzen. Naing wird mit Dieter zusammenarbeiten, der ist zur Zeit in Myanmar - während Ursula weiterhin mit Min Min unterwegs sein wird. 57 Schulen pflegen und erhalten macht viel Arbeit und viel Freude. Von beidem hat uns Ursula in den letzten Wochen oft berichtet/jg 

An die frische Luft


Die Funke Mediengruppe hat gerade eine Studie veröffentlicht, nach der Jugendliche in Deutschland bis zu sieben Stunden täglich im Internet sind. Ob das noch gut ist? Wir empfehlen, heute mal ohne Handy an den Badesee zu fahren und das Leben draußen zu genießen - am besten mit einem Rieseneis, es soll heute heiß werden, sehr heiß 😊

Mittwoch, 21. Juni 2017

Welt Flüchtlingstag


Feierstunden, Orden und lobende Worte für die Ehrenamtlichen. Vielleicht habt Ihr es gemerkt, gestern war der Welt Flüchtlingstag. Seit 1914 gibt es einen Tag für Migranten und Flüchtlinge. Damals standen deutsche Flüchtlinge im Mittelpunkt. Es gibt noch weitere Tage Gedenktage. An Gedenktagen mangelt es uns nicht, aber an Lösungen für einen guten Umgang mit den Menschen, die aus Afrika zu uns strömen. Die ZEIT brachte das Problem im vergangenen Jahr auf den Punkt mit der Überschrift „Wir wollen nicht, dass sie ertrinken, aber wir wollen sie auch nicht alle bei uns haben." Damit wäre klar, was wir nicht wollen. Die Frage, was wir wollen, bleibt offen. Unserer Gesellschaft fehlt ein politisches Konzept für tragbare Rahmenbedingungen. Eins ist klar: Flucht ist für viele Menschen ein Geschäft. Die Menschen werden weiter fliehen, solange es in ihrer Heimat keine Chancen gibt. In Myanmar eröffnen wir solche Chancen. Sollten wir uns in Afrika engagieren? Können wir das leisten? In diesem Jahr unterstützen wir 16 verschiedene Flüchtlings Integrationsprojekte in Deutschland mit rund 40.000 Euro/jg

Dienstag, 20. Juni 2017

Vergangenheit und Zukunft

Nichts symbolisierte das deutsche Wirtschaftswunder stärker als das Auto. Niedriger Verbrauch und eine saubere Umwelt haben uns die VW Verkäufer versprochen. Jetzt sehen wir, dass Sie uns betrogen haben. Plötzlich sind alle Diesel dreckig, die Luftwerte in den Städten gefährden unsere Gesundheit. Der Diesel ist tot. In wenigen Jahren werden Hybrid- und Elektrofahrzeuge das Bild in den Städten dominieren. Wir müssen uns auf diese Entwicklung einstellen und überlegen, wie lange wir noch die Anschaffung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor für die Tafeln fördern wollen....jg

Montag, 19. Juni 2017

"Früher war alles besser"

Die Zahl der Menschen mit mehr als 10 Dollar pro Tag ist enorm gewachsen. Angaben in internationalen Dollar 1990

Es ist so leicht gesagt, besonders von älteren Menschen, das "Früher war alles besser". Die Fakten sprechen in vielen Fällen dagegen. Der Spiegel beleuchtet dieses Phänomen in einer Serie, die inzwischen auch als Buch erhältlich ist. Ja, die Einkommen sind noch immer ungleich verteilt auf dieser Welt, aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Zahl der Menschen mit mehr als 10 Dollar pro Tag ist enorm gewachsen. Auch in Myanmar. Bei dem einen oder anderen Burmesen haben wir sogar ein bisschen dazu beigetragen. Kürzlich traf ich einen unserer Studenten. Er hat sein Studium als Bauingenieur im letzten Jahr abgeschlossen und einen guten Job gefunden. "Ich verdiene 400 Dollar im Monat", erzählt er mir ganz stolz/jg

Sonntag, 18. Juni 2017

Auf in den Preiskampf



Um es gleich vorweg zu sagen, ich schäme mich. 36 Euro für fünf Polo Shirts, alles Bio Baumwolle, macht 7.20 Euro pro Stück. Das ist unanständig wenig. "Du hättest Dir auch etwas bei Esprit kaufen können..." meint meine Frau. Allein, mir fehlt der Glaube, dass die den Näherinnen in Bangladesch mehr zahlen. Es sieht eher so aus, als wenn die Preisspirale immer weiter nach unten geht: Primark, Tchibo, Lidl und Kik sind schon ganz unten angekommen - jetzt steigen auch noch Kaufhof und Karstadt in den Markt für billige Markenklamotten ein. Die Näherinnen in Bangladesch sind weit entfernt, an die denken wir erst wieder im kommenden April, wenn die Medien an den Zusammenbruch der Textilfabrik Rena Plaza erinnern. Am 24. April 2013 wurden dort 1135 Näherinnen getötet und 2438 verletzt. Es war der schwerste Fabrikunfall des Landes.
Was das alles mit unserer Stiftung zu tun hat?
Die Nachricht gehört zu meinen unerfüllten Träumen. Für unser Projekt "One for her" haben wir leider keinen Partner gefunden. Schade, ich hätte gerne einen Euro mehr gezahlt für jedes Polo Shirt, wenn dieses Geld direkt an die Näherinnen gehen würde/jg

Tag der Musik

Gestern, am Tag der Musik, gingen Profi- wie Laienmusiker mit unterschiedlichen musikalischen Projekten in die Öffentlichkeit. Chöre, Orchester, Musik- und allgemein bildende Schulen nahmen ebenso als Veranstalter teil, wie Theater, Opernhäuser, Kulturämter und Musikhochschulen. Ziel dieses Tages war es, die Bedeutung und den Wert der Musik zu verdeutlichen. Wir waren in der Oper, haben schöne Musik gehört, auch wenn an diesem Abend das Cello der Stiftung seinen freien Tag hatte. Emanuel, der sympathische Solochellist der Münchner Oper, der unser Instrument spielt, ist vor einigen Wochen Vater geworden. Zwillinge!!


Samstag, 17. Juni 2017

Was macht eigentlich Nico Gormsen?


Für das Foto hat sich Nico umgesetzt, normaler Weise ist er ganz vorne, Nico ist Pilot. Vierzig Tage im Jahr sitzt er hinter dem Steuer einer Linienmaschine. Die anderen Tage arbeitet Nico im Büro der Hahn Air in Dreieich bei Frankfurt. Dort buchen 300 Mitarbeiter weltweit Flüge für Reisebüros und rechnen die ab. Das Geschäftsmodell ist erfolgreich. So erfolgreich, dass die Hahn Air Foundation weltweit soziale Projekte unterstützt. Auch unsere Swimming Doctors, die Studenten auf den Philippinen und die Kinder in Kapstadt erhalten finanzielle Förderung von der Hahn Air Foundation. Wir freuen uns über den netten Kontakt zu dem aktiven Unternehmer und seiner sympathischen Frau/jg

Freitag, 16. Juni 2017

Heute in Hamburg


Christian und ich haben heute einen unglaublichen Spendenlauf der Gorch-Fock Schule zugunsten der PAUL Schule erlebt. Alle Schülerinnen und Schüler von der Vorschule bis Klasse 4 haben ihr Bestes gegeben, sind unermüdlich bis zu 30 Runden gelaufen. Es war eine großartige Atmosphäre und wir glauben, dass ordentlich Geld erlaufen wurde. Die von Eltern und Freunden zugesagten Gelder müssen noch eingesammelt werden. Deshalb dauert es ein bisschen, bis wir den genauen Betrag wissen. Die Kollegin, die das Projekt initiiert hat, wird zum Schuljahresende pensioniert. Sie hat bereits für eine Nachfolgerin gesorgt, das Projekt wird von einer jungen Kollegin weitergeführt. Die ist selbst schon durch Myanmar gereist und kennt das Land ein wenig. Das ist natürlich besonders schön. Wir werden von der Schule ein paar "erlaubte" Fotos von offizieller Seite bekommen. Herzlicher Gruß aus Hamburg, Britta 

Jeder gibt, was er kann


Den Satz vom Geben haben wir vor vielen Jahren für die Tafeln geprägt. Gelegentlich führt der Satz zu Diskussionen über das Geben und Nehmen. Manche Menschen glauben, dass dies eine Frage des Geldes sei. Denen empfehle ich ein Projekt, für das sich auch viele Rotary Clubs in Deutschland engagieren: Deckel sammeln!  Es gehört nicht mehr dazu, als ein kleiner Moment Aufmerksamkeit. Kunststoffdeckel gibts überall, auf jeder Limo und jeder Wasserflasche. 25 Cent am Pfandautomaten gibts auch ohne Deckel. Für 500 Deckel wird ein Kind in Afrika gegen Kinderlähmung geimpft. Anna sammelt mit ihren Freundinnen an der ganzen Schule. Weitere Informationen: http://deckel-gegen-polio.de/  

Donnerstag, 15. Juni 2017

Früh übt sich!


Liebe Freunde, dieses Foto entstand heute Morgen in der Oksana Schule. Liegend auf dem Boden spielen zwei dieser drei Kindergartenkinder auf einem Spielzeug Plastikhandy und haben ihren Spaß. Die Zeiten ändern sich auch in Myanmar/ub

Wo Kinder am besten leben


Heute berichtet Spiegel online von einer Erhebung des Uno-Kinderhilfswerk Unicef. Danach lebt jedes fünfte Kind in Industriestaaten in relativer Armut. Jedes achte Kind laufe Gefahr, nicht genug zu essen zu bekommen, heißt es in dem Bericht. Als arm definieren die Autoren Haushalte, denen weniger als 50 Prozent des Medianeinkommens im jeweiligen Land zur Verfügung stehen. In den meisten reichen Ländern vergrößere sich der Abstand zwischen Arm und Reich seit Jahren. Deutschland schnitt bei der Untersuchung gut ab: Unter den 41 untersuchten Ländern landet die Bundesrepublik auf Platz zwei. Spitzenreiter ist Norwegen. Hinter Deutschland folgen die nordischen Länder Dänemark, Schweden und Finnland. In allen neun Unterkategorien liegt Deutschland auf den vorderen Plätzen - mit einer Ausnahme: Wegen der hohen Feinstaubbelastung in Städten, die über dem international als bedenkenlos anerkannten Mittel liege, landet die Bundesrepublik in der Kategorie "nachhaltige Städte" auf Platz 24. 
Gesundheit (Platz 4 von 41): Die Sterbequote bei Neugeborenen liege bei 2,2 pro 1000 Kinder. 
Ausbildung (Platz 7): 75,5 Prozent der 15-Jährigen seien altersmäßig kompetent in Schreiben, Mathe und Naturwissenschaften. 
Arbeitschancen (Platz 6): Nur 2,9 Prozent der 15- bis 19-Jährigen seien nicht in der Schule oder Ausbildung oder hätten eine Arbeit. 
Armut und Hunger (Platz 8): 15,1 Prozent leben in relativer Armut; 4,9 Prozent der Kinder unter 15 Jahren haben nicht immer genug zu essen.

Dienstag, 13. Juni 2017

Afrika

Dem Hamburger Abendblatt war der schwarze Erdteil heute eine besondere Titelseite wert: "Die Welt steht vor der schlimmsten humanitären Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. In Afrika und im Jemen sind 23 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Wir müssen etwas tun." Bleibt die Frage, was wir tun müssen. Wenn wir Spenden sammeln um Weizen zu kaufen, dann unterstützen wir kurzfristig - die Menschen und eine ganze Mitleidsindustrie. Es ist Sache der Politik, endlich faire Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich dieser Kontinent frei entwickeln kann.

Eine persönliche Anmerkung: im Jahr 1986 war ich das erste Mal mit Karl-Heinz Böhm in Äthiopien. Damals herrschte dort "die größte Hungersnot seit Menschengedenken." Vor dreißig Jahren hatte Äthiopien 26 Millionen Einwohner - heute sind es 103 Millionen Menschen. Es gibt Momente, in denen es schwer fällt, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen/jg

Sonntag, 11. Juni 2017

Besuch der Yezin Universität

Hallo Ihr Lieben, Heute Morgen haben Khu Khu und ich uns zusammen mit Wei Pyiu, unserem Fahrer, auf die 270 km lange Fahrt von Bagan zur Yezin Universität aufgemacht. 5 Stunden fuhren wir immer Richtung Süd-Osten. Aus der trockenen Umgebung von Bagan in eine Gegend, die sehr grün und fruchtbar ist. Nicht umsonst hat sich dort die Land- und Forstwirtschaftliche Uni von Myanmar angesiedelt! Unsere beiden Studenten LinLin und Pale studieren Landwirtschaft. LinLin sehe ich heute zum zweiten Mal, er studiert jetzt im 4.Semester. Er ist sehr aufgeschlossen und spricht einigermaßen gut Englisch. Er hat das selbe Hobby wie wir auch: wandern! Und er ist hier in Myanmar schon an den gleichen Orten gewesen wie Léon und ich, da ergibt sich Gesprächsstoff! Pale studiert erst im 2. Semester und für ihn wie mich ist es das erste Zusammentreffen. Ich kann ihm anmerken, dass er es spannend findet, er ist sehr zurückhaltend. Seine passiven Englischkenntnisse sind wohl viel größer als seine aktiven; mit ihm lässt sich nur sehr schwer kommunizieren. Ich freue mich, dass Khu Khu mich begleitet, denn sie kann so eine gute Verbindung zwischen uns dreien herstellen! Wir haben ein paar schöne und interessante Stunden zusammen verbracht. Nach einem späten Mittagessen in einem Studentenrestaurant haben wir uns verabschiedet. Für Khu Khu war dies der erste Besuch an der Yezin Universität. Sie hat die Gelegenheit wahrgenommen um zu schauen, ob sie mit den beiden Studenten und noch zwei anderen an der Uni das nächste Meet and Greet machen kann. Es war ein eindrucksvoll schöner Tag. Ich bin sehr glücklich, dass wir die Gelegenheit haben jungen Menschen in Myanmar ein Studium zu ermöglichen. Liebe Grüße Ursula

Samstag, 10. Juni 2017

Ein Mensch


Lieber Jürgen, dieses neunjährige Mädchen habe ich vor einem Jahr an der Markus und Nicola Schule gesehen. Heute waren wir wieder an der Schule und haben das Mädchen mit den Eltern zu Dr. Hla Thun in die Sprechstunde mitgenommen. Die Eltern waren mit dem Kind schon im Krankenhaus. Man hat Ihnen gesagt, dass das Kind einen Herzfehler hat. Dr. Hla Thun bestätigte die Diagnose. Ein Harzklappenfehler, durch den ein Teil des Blutes zurück ins Herz fließt und das Herz dadurch viel mehr pumpen muss. Folge ist dann auch ein niedrigerer Sauerstoffgehalt im Blut. Dr. Hla Thun hat vorgeschlagen, dass die Eltern im Kinderkrankenhaus vorstellig werden und das Mädchen auf eine Liste für Herzoperationen kommt. In Yangon werden Herzoperationen  durchgeführt. Spezialisten aus verschiedenen Ländern kommen mehrmals im Jahr für solche Herzoperationen. Dann bezahlt der Patient 'nur' die Materialkosten. Die liegen in diesem Fall bei maximal 4000 Euro. Eine Summe, die die Eltern niemals bezahlen können. Wenn die Operation nicht gemacht wird, wird das Mädchen in ein paar Jahren kläglich sterben. Das werde ich ihr ersparen! Dr. Hla Thun lässt die Freunde der Stiftung herzlich grüßen/Ursula 

Freitag, 9. Juni 2017

We serve

Der erste Rotary Club wurde 1905 in Amerika gegründet. Zwölf Jahre später wurde in Chicago der erste Lions Club gegründet. Heute folgen weltweit 1,4 Millionen Menschen der "We serve" Idee des Gründers Melvin Jones. Die Lions unterstützen bedürftige Menschen und Projekte. Die Clubs helfen Kindern, pflanzen Bäume und fördern die Tafeln in ihrer Stadt. Hier im Foto ein Bericht der Celleschen Zeitung über die Aktivitäten vor Ort. Aber die Lions engagieren sich auch in Entwicklungsländern. Unsere Solarlampen in Myanmar sind ein gutes Beispiel für dieses Engagement. Im Freundeskreis der Stiftung sind Udo, Roland, Peter, Thorsten und Sascha Mitglieder bei den Lions/jg