Stiftunglife

Mittwoch, 18. Januar 2017

Was macht eigentlich Mirjam Schlatter?

Einige von uns kennen Dieter, die anderen werden ihm bei unserem Teamtreffen kennenlernen. Dieter Schlatter ist neu in unserem Team, er unterstützt Ursula bei den Schulprojekten, wir haben ihn schon auf dieser Seite vorgestellt. Wenn Dieter in diesen Tagen mit seiner Frau in Myanmar unterwegs ist, wird es einige Menschen in Zürich geben, die Momo und die Frau mit dem roten Schal vermissen - denn Mirjam hat eine ganz besondere Gabe: Mirjam hört zu. Auf ihrer Website beschreibt sie das so:
Momo hört zu. Momo hat Zeit. Die Figur aus dem beliebten Kinderbuch von Michael Ende hat etwas, was den meisten in unserer Gesellschaft fehlt – und dafür kommen die Menschen von weither zu mir. In meinem Beruf als Pflegefachfrau wurde mir klar, dass sich viele menschen genau danach sehnen: dass man ihnen zuhört. im modernen Gesundheitssystem besteht die Tendenz, dieses Bedürfnis zu pathologisieren. aber die allermeisten menschen sind nicht krank. Sie brauchen weder Psychotherapie noch Psychopharmaka; sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört. So entstand die Idee des Café Momo. Die Menschen kommen ins Café Momo – oder das Café Momo kommt zu ihnen. Es ist da, wo sie sind. Ich habe Zeit. Ich höre ihnen zu. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Dienstags und Donnerstags finden sie mich jeweils von 11 bis 18 Uhr in einem öffentlichen Café. Kommen sie vorbei. Ich bin da und höre ihnen zu – so viel und so lange sie wollen. das Angebot ist kostenlos und steht allen offen. Sie erkennen mich am roten Schal und dem Buch Momo. Das Cafi Momo ist mal hier, mal da. Wo es gerade ist, findet man auf der Website cafimomo.ch

Dienstag, 17. Januar 2017

Gutes Karma

"Vier Augen sehen mehr als zwei" sagt der Volksmund. Wieviel mehr die zweihundert Augen der Stiftung sehen, zeigt dieses Foto. Werner hat das Bild geschickt. Uns zur Freude, ganz besonders den Freunden der Stiftung zur Freude - denn ihnen ist diese Pagode gewidmet. Eine nette kleine Geschichte am Rande:
Im letzten Jahr, bei dem Besuch der Tempelfelder in Sagar (südlich vom Inlaysee) sprach ich mit dem Mönch über den Verfall der Pagoden. Der klagte mir sein Leid, bis ich fragte "Was kostet denn die Renovierung einer Pagode?" Mit ein bisschen nachdenken kam er auf viertausend Dollar. Während ich noch ein bisschen nachdachte, sprach er von all dem guten Karma, die es für so eine edle Tat gibt. "Ich bin aber nicht alleine, wir sind 100 Freunde der Stiftung..." gab ich zu bedenken. Der gläubige Mann strahlte mich an und versicherte mit tiefster Überzeugung "Das gute Karma reicht für Euch alle!" Am nächsten Morgen wechselten 4.000 Dollar den Besitzer. Die Renovierung ist nun fast fertig, nur das kleine Glockenspiel an der Spitze muss noch aufgesetzt werden. Das ist eine wichtige Zeremonie. Wenn die in den nächsten Tagen vollzogen ist, dann werden wir es alle spüren, das gute Karma, das über uns ausgeschüttet wird/jg

Montag, 16. Januar 2017

Die Zukunft wird spannend

In München treffen sich in diesen Tagen die wichtigsten Personen und Ideen der digitalen Zukunft. Künstliche Intelligenz, Mobility und Big Data sind die Stichworte von Vorträgen und Diskussionen. Was das mit uns zu tun hat? In der Vergangenheit waren viele Spender froh, wenn sie ihre Spendenquittung pünktlich bekommen haben. In der Zukunft wird das nicht reichen, in der Zukunft wird der Weg des Geldes so nachvollziehbar, wie der Weg eines DHL Pakets. Bei uns in der Stiftung sind wir schon mitten im Umbau. Seit Anfang des Jahres wird auf unserem gläsernen Konto der Weg jeder Spende in vier Schritten dokumentiert: vom Eingang des Geldes bis zur Umsetzung im Projekt.

In der Vergangenheit waren viele Schulspender froh, wenn sie Fotos und Berichte aus Myanmar bekommen haben. In der Zukunft wird das nicht reichen, Spender möchten den Bau ihrer Schule gerne live miterleben. Technisch ist das schon heute möglich, in ein oder zwei Jahren wird das auch bezahlbar sein. Dann werden wir die Fahrt der Swimming Doctors und den Bau einer Schule im Delta mit täglich aktualisierten Satellitenbildern verfolgen können. Die Zukunft wird spannend. Besonders für die, die sie mitgestalten dürfen/jg

Sonntag, 15. Januar 2017

Seitenwechsel

Nur der kennt Mitleid, Huld und Gnad',
der, eh' man ihn zum Rang erhoben,
des wandelbaren Schicksals Proben
im niederen Staub gesammelt hat.
Mozart Zaide

Gestern Abend in München: ich hatte Wasseem gefragt, ob er mitkommen möchte. "Ja, gerne, ich war noch nie in einer Oper." Der Abend war eine gute Erfahrung für uns. Mozarts Oper ist nie fertig geworden, der Ausgang der Handlung bleibt offen. Das trifft auch auf die Münchner Fassung dieser Oper zu, die das Flüchtlingsthema in den Mittelpunkt stellt. Spannend wurde es im zweiten Akt, als wir, die wohletablierten deutschen Bürger, mit einem mal fliehen mussten. Da standen wir mit einem Mal vor fremden Grenzen und Beamten, verstanden kein Wort, keine Formulare und wußten nicht wie es weiter gehen soll. Für das Verständnis von Situationen hilft so ein Seitenwechsel ganz enorm - auch wenn es nur für ein paar Minuten ist/jg

Samstag, 14. Januar 2017

Eine Brille - zwei Menschen

Schorndorf liegt 26 km östlich von Stuttgart. Die kleine Stadt mit 20.000 Einwohnern erfreut sich landesweit großer Berühmtheit. Im Jahr 1834 kam hier Gottlieb Daimler, der Erfinder des "leichten, schnelllaufenden Benzinmotors" zur Welt. Deshalb wird die Stadt auch von vielen Menschen als die "Daimlerstadt" bezeichnet. Aber nicht nur das macht Schorndorf zu etwas Besonderem. Bei mir steht ein Besuch von Schorndorf demnächst auf dem Plan, weil ich Alexander Baier besuchen möchte. Der engagierte Optiker verkauft unsere "Brillen mit Mehrwert" mit viel Herzblut, das ist zu spüren. Für seine Kunden hat er ein 12seitiges Heft drucken lassen, in dem viel Wissenswertes über Äthiopien steht, über unser Projekt, über die Augenoperationen und die handgemachten Brillen von Signum Vitae/jg

Arzt mit Nebenwirkungen


Während im Fernsehen gestern Abend der "Arzt mit Nebenwirkungen" im Ersten lief, trafen sich in Stuttgart interessierte Mediziner zu einem Äthiopien Abend. Christiane und Christian hatten eingeladen. Es geht um unser Projekt www.2sehen.de , das möchten Angelika, Christiane und ihre Freunde voranbringen. Im Augenblick mangelt es noch an ausreichend OP Kapazitäten, es gibt zu wenig Operateure in Äthiopien. Über zukünftige Nebenwirkungen dieses Treffens lässt sich noch nichts genaues sagen, aber die Aussichten sind gut. Zur Jahresmitte wollen die Ärzte nach Addis fliegen, um sich die OP Voraussetzungen vor Ort anzuschauen. Wenn alles gut geht, dann könnte es Anfang des nächsten Jahres dort einen Einsatz geben, bei dem 100 poor patients am grauen Star operiert werden können. Das sind gute Aussichten, wir werden berichten/jg

Freitag, 13. Januar 2017

Kostenfaktoren

Wenn im Wirtschaftsteil einer Zeitung über Kinder zu lesen ist, dann geht es ums Geld. Unter der Überschrift "Kinder, das kostet!" hat die Süddeutsche Zeitung aufgelistet, was Eltern in Deutschland für ihre Kinder ausgeben: bis zum 18 Geburtstag kommen 150.000 Euro zusammen. Wenn die Kinder dann noch studieren möchten, kostet das nochmal 250.000 Euro. Das die Ausgaben für die süßen Kleinen immer mehr werden, liegt auch an den Ansprüchen der Eltern. Manche halten es für zukunftsentscheidend, dass ihr Kind früh für eine zweite Fremdsprache lernt, Klavier spielt, Yoga trainiert und zweisprachig betreut wird. Das kostet! Aber das war nicht immer so. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren Kinder bei uns eine Rentenversicherung. Jedes Kind war eine helfende Hand mehr auf dem Hof und im Haushalt. In vielen Ländern der Welt ist das heute noch so. Auch in Myanmar, besonders auf dem Land, müssen viele Kinder helfen. Diese drei auf dem Foto haben allerdings gerade besseres zu tun: sie haben sich hübsch gemacht, um bei einer Schuleröffnung für uns zu tanzen. Tom König hat das vor ein paar Jahren eingefangen. In diesen Tagen ist unser Lieblingsfotograf wieder in Myanmar unterwegs. Bestimmt wird er auch wieder ein paar Kostenfaktoren fotografieren. Zu sehen gibt es die schönsten Bilder dann in einer Ausstellung in der zweiten Hälfte des Jahres/jg

Donnerstag, 12. Januar 2017

Vorfreude

Im Sommer 2013 war Jürgen Gessner und die Stiftunglife mit rund 25 Menschen bei uns auf dem Sillberghaus zu Gast. Da Sabine und ich im November mal ganz grob eine Myanmar Reise ins Auge gefasst hatten, bot Jürgen an, uns bei einem Abendessen in München gerne ein paar Tipps zu geben. Das Abendessen, irgendwann Anfang Oktober kam, die Schilderungen, Erfahrungen und Insider-Tipps von Jürgen waren toll, dank der Hilfe von Khin die Flüge und Hotels schnell gebucht und....etwa 20 Tage vor Abflug fragte ich mich mal nachts um 3:00 Uhr, ob man für die Einreise nach Myanmar wohl hoffentlich kein Visum braucht. Kurzum: man brauchte eines. Dank neuer Option via Internet hatten wir die Visa 2 Tage vor Abflug erhalten. Was folgte, war einer der spannensten Urlaube in unserem Leben. Zwei Wochen lang haben wir mit Jürgen, Khin, Min Min und Khu Khu sagenhafte bekannte und unbekannte Sehenswürdigkeiten besichtigt, dazwischen drei, vier Schulen besucht, waren bei der Anbahnung von Schulprojekten mit dabei, haben ein Urwaldkrankenhaus und das Swimming Doctors Schiff besucht und durften so ein wenig mehr Eindrücke von Myanmar und seinen Einwohnern mitnehmen als es wohl den meisten Urlaubern vergönnt ist. Sicher, wir waren auch eine Woche in einem Top-Hotel am wohl schönsten Strand in Myanmar . . . aber was bleibt, sind die zwei „Intensiv-Wochen" mit der Stiftunglife.

Heute blicken wir erwartungsvoll auf unsere nächste Myanmar-Reise. Diesmal geht es – Ende Februar - um die Eröffnung unseres eigenen Schulprojektes in der Nähe von Bagan, das wir zusammen mit Freunden und Familie zum Anlass unserer Hochzeit ins Leben gerufen hatten. Und das ist für uns weit mehr als nur ein Urlaub/ Peter und Sabine

Mittwoch, 11. Januar 2017

Das Plastikproblem


Die Deutschen sind Weltmeister im Recycling - die meisten Burmesen wissen vermutlich noch nicht einmal, wie das Wort Recycling geschrieben wird. So gerne wir auf dieser Seite von unseren nachhaltigen Erfolgen berichten, bei diesem Thema tun wir uns schwer. Die Anlage, die wir in Pakoku gebaut haben, läuft tadellos. Solange Min Min sich um den Betrieb gekümmert hat, kam auch ein ordentliches Ergebnis raus. Im August haben wir die Recyclinganlage an die Dorfbewohner übergeben, seitdem ist alles mühsam geworden. Kann sein, dass wir die gleiche Erfahrung machen, wie vor zwanzig Jahren in Celle - da hatten wir unser erstes Elektroauto. Wir waren ganz glücklich mit unserem wunderbaren Hotzenblitz. Leider waren wir weit und breit die Einzigen, die sich für diese neue Mobilität begeistert haben. Die Firma stellte die Produktion ein, sie waren zwanzig Jahre zu früh auf dem Markt. Alles braucht seine Zeit/jg

Dienstag, 10. Januar 2017

Nachruf

Zwanzig Jahre ist es her, da hatte ich das Glück Roman Herzog zu treffen. Zusammen mit Ami Dose waren wir eingeladen zu einem Tag, an dem die Ehrenamtlichen geehrt wurden. Der Bundespräsident war ein Freund klarer Worte. Deshalb ging er dem Begriff der "Ehrenamtlichen" gleich zu Beginn seiner Rede auf den Grund: "...schon das Wort ist irreführend, denn für die Aufgaben, die sie in unserer Gesellschaft übernehmen, gibt es kaum Ehre und kein Amt." Die Arbeit der Tafelhelfer hat er immer ganz besonders gewürdigt - so wie die drei Bundespräsidenten, die ihm bis heute gefolgt sind/jg

Müssen wir auf Facebook vertreten sein?


Die Antwort ist ein klares Ja. Kein anderes Medium hat unter der Jugendlichen hier und dort solche Verbreitung. Fragt man die Lehrer in den abgelegenen Dörfern von Myanmar, ob sie auf Facebook sind, bekommt man ein zustimmend stolzes Lächeln. Sucht man den Kontakt zu unseren Studenten auf den Philippinen, findet man den am besten auf Facebook. Die Nachricht, dass die Swimming Doctors kommen, verbreitete sich früher von Mund zu Mund. Heute über Facebook. Betrachten wir es als Investition in die Zukunft, wenn wir die neuesten Nachrichten teilen, linken und sharen. 366 Freunde haben wir schon. Tilman organisiert unseren Facebook Auftritt seit einem Jahr mit großem Erfolg, das ist auf der Grafik gut zu sehen. Wer Zeit und Lust hat, ihn bei dieser Aufgabe zu unterstützen, ist herzlich willkommen. Einfach eine Mail an tilman@stiftunglife.de

Montag, 9. Januar 2017

Welche App ?


Heute Morgen beim Sport stellte einer die Preisfrage: "Was war die meistgenutzte App während der Fußball WM in Deutschland?"
Ich bin kein kein großer Fußballexperte, also raten....

Sicher ist, dass unsere StiftungsApp zu der Zeit noch nicht verfügbar war. Heute mag ich diese und manche andere kleine App auf meinem Handy nicht mehr missen. Am 9. Januar vor zehn Jahren wurde von Steve Jobs das erste iPhone vorgestellt. In Myanmar kostete zu der Zeit eine Simcard 2.500 Dollar. Heute liegt der Preis für eine Simcard bei einem Dollar. Gefühlt haben inzwischen alle Burmesen ein Smartphone, manche sogar mit unserer App (leider im Moment nur für Apple Geräte verfügbar). Zum Schluss noch "one more little thing", die Auflösung der Preisfrage: im Jahr 2006 gab es noch keine App /jg

Sonntag, 8. Januar 2017

Da kommt die Erleuchtung

Gute Neuigkeiten aus China - die ersten 5.000 Solarlampen wurden in Container verladen und sind nun mit dem Schiff Richtung Myanmar unterwegs. Damit bekommen 500 Familien sauberes Licht. Weil dann keine Kerzen mehr gekauft werden müssen, stehen jeder Familie im Monat etwa 5 Euro mehr zur Verfügung - das reicht für zehn Mittagessen, für einen Satz Schulkleidung oder für ein paar Medikamente. Die Frau verwaltet das Geld in den Familien und sie weiß am besten, wofür das gesparte Geld eingesetzt werden kann. So oder so sind das gute Aussichten für das neue Jahr. Über die Verteilung und den Einsatz der Lampen werden wir im Februar berichten/sf

Samstag, 7. Januar 2017

Bücken lohnt sich

Auf den ersten Blick haben Paul Maar und Robin Schulz nicht viel gemeinsam. Der eine hat in seiner Jugend Pfandpflaschen gesammelt, um zu überleben. Heute ist der 79jährige Sams-Autor einer der erfolgreichsten Schriftsteller in Deutschland. Der andere, 29 Jahre alt, bekommt erst seit ein paar Jahren Geld für seine Arbeit. Vor vier Jahren lebte der erfolgreichste deutsche Popstar der Gegenwart noch vom Flaschensammeln und von Hartz IV. So gesehen befinden wir uns in guter Gesellschaft, wenn wir heute Flaschen sammeln. Um genau zu sein: wir sammeln nur die Deckel, damit wir den Menschen, die hier und heute Flaschen sammeln müssen, nichts wegnehmen (der Automat spuckt den Pfandbon auch für deckellose Flaschen aus). Was Anna da in den Händen hält, das sind die Deckel, die wir im Urlaub gesammelt haben. Die blauen in Ngapali am Strand, die rosa Deckel von den Wasserflaschen im East Hotel. Die gesammelten Deckel geben wir beim Rotary Club Lüneburg ab. Damit unterstützen wir deren Engagement gegen Kinderlähmung: für 500 Deckel wird ein Kind in Afrika geimpft/jg

Vorbild sein


"Viele Faktoren spielen bei der Berufswahl eine Rolle: Talent, Interesse, das soziale Umfeld und die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Oft sind es aber auch Begegnungen mit anderen Menschen, die tiefen Eindruck hinterlassen und Begeisterung wecken." schreibt die Süddeutsche zum Thema Beruf und Karriere. Dieser Gedanke passt gut zu unserem Mentoren Programm in Myanmar und auf den Philippinen. Auch dort gibt es junge Menschen mit Talent und Interesse. Manche von ihnen haben Glück und kommen in unser Förderprogramm. Dann werden sie betreut und bekommen 100 Dollar im Monat. Das reicht gerade so zum Leben. Das Glück wird für unsere Studenten perfekt, wenn sie einen Mentor bekommen. Dann haben sie ein Vorbild, an dem sie sich orientieren können. Wir suchen gerade zwei Vorbilder, einmal für einen Maschinenbau Studenten und einen für einen Studenten der Elektrotechnik. Wer einen beruflichen Hintergrund hat, der dazu passt - und sich für das Land und für die Menschen interessiert, ist in unserer Runde willkommen. Von Dorothea gibt es weiteren Informationen dazu, einfach eine kleine Mail schreiben an: dorothea@stiftunglife.de

Freitag, 6. Januar 2017

Was macht eigentlich Oliver?

Wer einmal am Ngapali Beach war, kennt Oliver. Vor 22 Jahren kam der gelernte Koch nach Myanmar. Er lernte das Land und Khet Khet lieben., heiratete und wurde Vater. Wenn Oliver heute kocht, dann nur noch für die Gäste seiner Laguna Lodge: Öko Bewußtsein mit Robinson Charme am Ngapali Strand. Aber das ist nur die eine Seite von Oliver, seine andere Seite verbindet uns viel mehr: wo immer es etwas zu helfen gibt, da ist Oliver zur Stelle. Er engagiert sich für die Deutschen Ärzte, die nach Myanmar kommen, hilft Betroffenen nach jeder Flut und engagiert sich für die Raghine. Dieses Engagement ist in einer der Geschichten nachzulesen in dem neuen Myanmar Buch von Dr. Christoph Hein. Erschienen ist das Büchlein im Picus Verlag, wir empfehlen es jedem Asienfreund als Reiselektüre/jg

Donnerstag, 5. Januar 2017

Kleines Stiftungstreffen in Yangon

In unserem kleinen Netzwerk gibt es immer wieder nette Verbindungen - sei es bei einem geplanten Abendessen in heimischer Umgebung oder bei zufällig glücklichen Zusammenkünften in der weiten Welt. So trafen Dorothea und Christian letzte Woche Mentoren im Oman - und in Yangon gab es gestern Abend es ein kleines Stiftungsmeeting bei Sharkeys. Von links nach rechts: Lucia, Jürgen, Ursula, Anna, Felix, Leon und Oksana. Heute geht jeder wieder seinen Weg. Während Familie Gessner nach Hause fliegt (am Montag fängt in Bayern die Schule wieder an) reisen Ursula und Leon ins Delta, um zwei Schulen von uns zu besuchen. Lucia und Felix planen die nächste Schule, dieses Mal zusammen mit ihren Gästen. In ihrem neuen Restaurant, traumhaft gelegen in Yangon am Inyalake, wird jeder Gast mit seiner Rechnung einen Dollar für dieses Schulprojekt spenden. Wir werden berichten wenn das SEEDS in wenigen Wochen eröffnet/jg

Mittwoch, 4. Januar 2017

Internet Training in Myanmar

Bei uns in Deutschland wächst heutzutage jedes Kind mit dem Internet auf. In den burmesischen Dörfern, aus denen unsere neuen 14 Studenten kommen, gibt's noch kein Internet - an den Universitäten in Myanmar schon. Von Khin werden die jungen Menschen auf den Sprung in die andere Welt vorbereitet. Hier ist ihr Bericht:
Every year, after selection of the new students, we gave a training to them how to use computer and get access to internet to send emails to mentors to report their studies. Some years ago, we had to bring new students to internet shop in big cities to train them as in the first picture. Aye Aye Myo, the girl in the middle behind me in the first picture was one of them. She is now a final year Education student and is now one of the trainers this year. One good point of changes in Myanmar is that almost every student has a mobile phone now. So, it is easier to train the new students this year as in the second picture. Thank you and we wish you a great day! Best regards, Khin