Stiftunglife - News

Sonntag, 21. April 2024



Dass die Zeiten verwirrend sind, muss ich vermutlich nicht betonen. Aber ich will erzählen, wie sich diese Verwirrungen auf unseren Schwerpunkt ausgewirkt hat. Die schlechte Stimmung und die multiplen Krisen haben auch uns aufs Gemüt geschlagen, und wir haben überlegt, was man dagegen setzen kann. Unser Antwort: Engagement. Und zwar dort, wohin wir vor lauter Home-Office und Video Konferenzen kaum noch kommen: vor der Tür. Dort warten nicht nur echte Menschen, sondern auch gute Gelegenheiten. Und beides hilft gegen das Gefühl, ohnmächtig und ausgeliefert zu sein. In jedem Fall lohnt es sich, vor die Tür zu gehen. Dort ist erstaunlich viel los. Und es gibt viel zu tun. Gabriele Fischer, Chefredakteurin in der April Ausgabe der brandeins

Mexiko und Myanmar sind interessante ferne Länder - aber es müssen nicht immer exotische Ziele sein, man kann sich auch in der Nähe engagieren: in unserem Tafelteam, oder bei einer Baumpflanz-Aktion in deiner Region. Wir finden die passende Aufgabe für Menschen. jg



Samstag, 20. April 2024



Die Hilferufe werden lauter

Luftalarm in Kiew: für Vizekanzler Robert Habeck hat der Freitagmorgen im Luftschutzkeller begonnen. Russland hat den Druck der Angriffe nochmal erhöht. Die Hilferufe aus der Ukraine werden immer lauter. In diesem Jahr haben wir bereits zwei Transporte nach Vinnitsya finanziert, Ende Mai fahren wir wieder hin. Besonders gebraucht werden Generatoren, Medikamente und ein Kinder Defibrillator.



Freitag, 19. April 2024



Sie haben gebetet und gefeiert

Das Wasserfest ist vorbei. Die Sünden des alten Jahres haben die Menschen abgewaschen. Wem das mehr Freude gemacht hat, den Großen oder den Kleinen, das bleibt offen. Hier ein Bild aus dem Kinderheim am Stadtrand von Yangon. Jetzt geht es voller Zuversicht ins neue Jahr. Alle Warten auf den Regen, damit die Temperatur endlich wieder erträglich wird. Im Augenblick ist es in Myanmar so heiß, dass alte Menschen aus den Gefängnissen entlassen wurden, damit sie dort nicht den Hitzetod sterben. Auch Aung San Suu Kyi, 78, durfte ihre Zelle verlassen und nach Hause gehen - allerdings unter Arrest. jg



Donnerstag, 18. April 2024



Happy New Year from Myanmar

On our new year day we pray on the ship for blessing. We will leave the old year behind us and we look forward to a new year with good luck. All our donors we wish the same like us. This is our tradition, that we celebrate on new year day everywhere. The whole team is on holiday now, we will start back to our regular mission on 1. May 2024. In our old Burmese calendar we are in the year 1386 now. Thank you for supporting our medical help for the people in the delta. Best Regards On behalf of the whole swimming doctors team, Ko Naing



Mittwoch, 17. April 2024



Mehr Mut zu neuem Denken

Eigentlich sind Flachdächer nur die zweitbeste Lösung. Dass wir sie trotzdem gebaut haben lag daran, dass sie einfach zu bauen sind. Es blieb nur immer die Sorge, wie lange das dicht bleibt. Die Sorge um die Dichtigkeit wird bleiben, wenn wir unsere Flachdächer begrünen - aber die Lebensqualität für uns alle wird steigen. Im Bild der größte begrünte Dachgarten in Europa, das ehemalige Fiat Fabrikationsgebäude in Turin. jg



Dienstag, 16. April 2024


Auch wenn es Arbeit ist, den Zustand der Welt zu verbessern – wir sollten es mit Liebenswürdigkeit und einem Lächeln tun. Wolfgang Höbel



Montag, 15. April 2024



Mehr Rentner bei den Tafeln

Immer mehr alte Menschen stehen für ein paar Lebensmittel bei den Tafeln an. Angesichts hoher Mieten und gestiegener Energiepreise dürften es in den nächsten Jahren noch mehr werden. Die Tafelhelfer tun ihr bestes, damit jeder mit einer vollen Tüte nach Hause gehen kann. Damit wir dieses Engagement bestmöglich unterstützen können, verdoppeln wir jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen. jg



Sonntag, 14. April 2024



Working poor

Als ich den Begriff vor 25 Jahren gehört habe, dachte ich, dass es so etwas nur in Amerika gibt. Vielleicht war es damals so. Heute gehört „Working poor" auch zu unserem Alltag. Es geht um Menschen, die ganz normal Montag bis Freitag arbeiten und trotzdem nicht genügend Geld für ihren Lebensunterhalt haben. Wer das nicht glauben kann, muss sich mal den Lohnzettel von einem Paketboten ansehen – und dann schauen, was eine kleine Mietwohnung in München kostet. Die Rechnung geht nicht auf. Diese Menschen brauchen Hilfe. Weil sie tagsüber nicht zur Tafel gehen können, hat die Münchner Tafel auch am Samstag geöffnet mit einer Extra Ausgabe für Berufstätige (in der Bildmitte zu sehen, hinter dem Tor der Großmarkthalle München) jg



Samstag, 13. April 2024


Dieses Bild ist richtig
auch wenn es nicht echt ist 

Das Bild wurde am Computer erzeugt. Rechts im Bild die Swimming Doctors 2, das Schiff ist vor zehn Jahren gestartet und seit ein paar Jahren als "River Doctors" im Delta rund um Bogole unterwegs. Links im Bild die Swimming Doctors 3, seit 2016 rund um Pyapon im Einsatz. Auf jedem Schiff werden monatlich 1000 bis 2000 Patienten (fast kostenlos) behandelt. Für viele Menschen in der Region sind diese beiden Schiffe das einzige medizinische Angebot. Beide Schiffe werden zukünftig in Deutschland von der Artemed Stiftung betreut. Die Finanzierung der laufenden Kosten teilen sich Artemed und Stiftunglife. jg



Freitag, 12. April 2024


A little workshop for our girls

Ten girls from our orphanage attended the course. Later they will teach the other girls and boys, how to do some craft work out of waste and recycle stuff. We have school holidays here in Myanmar for three months, so we look for a lot of different activities. Me and Jerzy most likely will come in October to Germany. So we will tell you more about this project. Our trainer show them five different items. Later on the girls can create more designs on their own ideas. We will have a follow up workshop in May. Best regards Naing



Donnerstag, 11. April 2024



Wie gefährlich das Leben in Myanmar für viele Familien geworden ist, lässt sich auf der Karte mit der „Zahl der Opfer" sehen, die diese Woche in der SZ veröffentlicht wurde. Die meisten Minenopfer sind Zivilisten, darunter viele Kinder. Kein Wunder, wenn Familien ihre Kinder in Sicherheit bringen wollen. Immer mehr Kinder aus Kriegsgebieten werden von ihren Eltern weggeschickt. Wenn sie Glück haben, kommen in unser Kinderheim in Yangon. Letzte Woche waren es 15 Mädchen und Jungen aus dem nördlichen Shan Gebiet. Im Heim bekommen sie Schutz und werden versorgt. Friedliche Zeiten sind in Myanmar noch lange nicht in Sicht. jg



Mittwoch, 10. April 2024



Selber machen!

Bis zur Olivenente sind es noch sechs Monate, aber man kann sich ja schon mal den Termin in den Kalender eintragen: am 19. Oktober werden im Hinterland von Spanien Oliven geerntet. Unser 3.000 gepflanzten Bäume tragen noch keine Früchte, aber es sind genügend andere Bäume da, bei denen von Hand geerntet werden kann. Nach der Ernte wird gefeiert! Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich bei Johanna anmelden: info@hinter-land.com Baumbesitzer werden bei der Anmeldung bevorzugt 😊



Dienstag, 9. April 2024



Solar statt Geranien

Immer mehr Menschen bauen kleine Solarkraftwerke auf ihre Balkone. In Deutschland sind schon mehr als 400.000 Anlagen in Betrieb. Die Anlagen sind günstig und das Anmeldeverfahren wurde vereinfacht. Man gewinnt sofort Strom und deckt rund 20 % des eigenen Bedarfs. Im 35. Jahr der Stiftung fördern wir die Anschaffung von 35 Balkonanlagen in Deutschland mit der Hälfte der Anschaffungskosten, max 300 Euro pro Anlage. Wer Interesse hat, schreibt uns einfach eine Mail. jg



Montag, 8. April 2024


Ein schönes Bild..?

„Eisbett" heisst das Wildlife Photo 2023. Das Bild wurde an den Svalbard Inseln aufgenommen, wo das Eis in diesen Tagen dramatisch schnell schmilzt. Wenn es bei uns zu heiß wird, kaufen wir uns eine Klimaanlage. Der Eisbär kann das nicht, wenn sein Eisbett geschmolzen ist, ist seine Lebensgrundlage weg. Mit unseren Klimaprojekten können wir diese Entwicklung nicht aufhalten, nur ein wenig verlangsamen…tg 



Sonntag, 7. April 2024


Ein Tropfen auf dem heißen Sand

Früher war Myanmar ein fruchtbares Land, weitgehend bewaldet. Dann kamen die Engländer mit ihrem Hunger nach Tropenholz. Man sagt, dass jeder zweite Klodeckel im Königreich aus diesen edlen Hölzern gemacht wurde. Zurückgelassen haben die Engländer eine entwaldete Fläche, die sogenannte „dry zone", in der die Menschen unter Hitze und Wassermangel leiden. Da sind die 50.000 Bäume, die wir in der Zone gepflanzt haben, nur ein Tropfen auf dem heißen Sand. Aber ein Tropfen ist besser als nichts. Die Temperaturanzeige hat uns Min Min gestern aus Bagan geschickt. jg