Stiftunglife

Freitag, 27. März 2020

33 gute Taten/9


9 - Vier Nähte und drei Falten

Vielen Krankenhäusern und Arztpraxen in Deutschland gehen die Schutzmasken aus. Helfen kann, wer wegen Corona zu Hause sitzt, wenig zu tun und eine Nähmaschine hat. Ein passender Baumwollstoff findet sich sicher, es muss ja nicht die Dior Bluse sein. Geblümt, gestreift oder gepunktet, alles ist erlaubt. Die passende Nähanleitung gibt es im Internet: vier gerade Nähte, drei Falten, fertig. Mit ein bisschen Übung braucht man 15 Minuten für eine Maske. Wenn die Familie versorgt ist, freuen sich Menschen, die keinen direkten Patientenkontakt haben: Reinigungskräfte und die Mitarbeiter der Essensausgabe in den Krankenhäusern zum Beispiel. jg

Donnerstag, 26. März 2020

33 gute Taten/8



8 - Rettet die Bienen

Seit einem Jahr bekommen die Bienen viel Aufmerksamkeit – und das ist gut so. Lange Zeit wurden die fleißigen Tiere immer weiter an den Rand gedrängt. Wir haben uns in diesem Jahr ein großes Ziel gesetzt: zusammen mit unseren Freunden von Blume2000 wollen wir auch in diesem Jahr Saatgut verteilen für 1 Million m² Blühwiesen. April und Mai sind die besten Monate für die Aussaat. Wir freuen uns über jeden, der die Bienen mit Rat und Tat unterstützt: bitte Blühwiesen anlegen oder für die Bienen spenden, einfach und sicher hier:  https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html 

Mittwoch, 25. März 2020

33 gute Taten/7


7 - Hilfe zur Selbsthilfe

Es gibt auch Tipps, die kaum Geld kosten: Sven hat mir erzählt, dass sein Lieblingsrestaurant die feinsten Speisen jetzt „to go" anbietet. Das sollte man nutzen. Mag sein, dass es etwas umständlich ist. Lieferando und Pizzadienst wären einfacher, aber uns geht es um die kleinen Lokale im Viertel. Das Kloster zum Beispiel, hier im Bild, dort würden wir heute bei dem schönen Wetter draußen sitzen. Statt dessen gehen wir nachher hin und holen uns das Abendessen. Gut für sie und gut für uns, eine echte Win : Win Situation. Das ist es doch, was wir in diesen Tagen brauchen 🙂

Dienstag, 24. März 2020

Corona Situation Myanmar


Dear Britta, please pass on the message to the friends of Stiftunglife, as some of them will wish to hear from us. Most of the students went back home this afternoon. Some are on the way and  some will go back tomorrow. A couple of students will have to wait for another 3/4 days to get the bus ticket. But they are fine at their hostels with friends and teachers who also have to wait. Yangon has become very quiet though the shops still open with crowded customers or no customers. All restaurants and Cafes in Mandalay are not allowed to have the guests sitting and eating at the shops. A few days ago, hundreds of Myanmar people working in Thailand also came back to Myanmar through Thai Myanmar border entrances. They all went back to their families in different parts of the country without being properly checked. Our state Counsellor talked to the public on TV at 6 pm today for about 3/4minutes. She talked in a smooth way not to be alarmed and wash hands properly etc without posting strict rules like stay home and not to go out etc. There were cases like sending back 2 covid19 suspicious Thai in the East of Shan State and some Chinese staying in Yangon. The government did the prevention /preparation of facilities as much as it can with the support of Myanmar rich people should there be a such a case arise. But due to the lack of knowledge, experience, method, right mindset, it seems not so effective as it should be. It is not easy for the government to control here like in other countries. What we can do is to follow dos and don'ts as our duty individually though it should be done by everybody in the whole country. Well, we do our best and will accept whatever the future will bring. Wishing all of you in Germany and all of us in Myanmar to be safe and hope to see you after the virus has gone out of the world. Best regards, Khin

Dear Khin, thank you so much for your mail. Let´s stay together and try our best. We will continue full payment to our team and all our students. Stay in good health and please let us know, when we can give you any assistance. Best regards to you from your German friends. We hope to have you with us after Corona Crisis in our summermeeting in Celle. Yours, Jurgen

33 gute Taten/6



6 - Hilfe für unsere Tourguides in Myanmar

Ohne kompetente Begleitung ist eine Reise durch das goldene Land nur halb so schön. Viele von uns haben Myanmar mit „ihren Lieblings Tourguide" entdeckt, oft auch abseits der touristischen Routen. Von den Tourguides in Bagan haben wir auch Unterstützung für unsere Projekte bekommen. Hier auf dem Bild helfen sie uns bei der Verteilung der gespendeten Paul Wasserfilter. Jetzt brauchen sie unsere Hilfe, denn die ohnehin schwache Saison ist vorzeitig zu Ende gegangen, es gibt keine Touristen im goldenen Land. Hier könnt Ihr online für unsere Tourguides in Myanmar spenden: https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html Wir sorgen dafür, dass das Geld zu 100 Prozent bei ihnen ankommt. 

Montag, 23. März 2020

33 gute Taten/5



5 - Notfall Vorsorge für die Menschen in Myanmar

Bis heute gibt es erst zwei bestätigte Corona Fälle in Myanmar. Das mag hauptsächlich daran liegen, dass bisher kaum getestet wurde. Es gibt kaum Labore im Land, die diese Test auswerten können. Alles eine Frage der Zeit - die Tests, die Labore und die ersten Infizierten. Heute sammeln wir für einen kleinen Notfall Fond, mit dem wir die medizinische Ausrüstung im Land unterstützen werden, wenn es nötig wird.

Sonntag, 22. März 2020

33 gute Taten/4


4 - Kleingeld für die Obdachlosen

Sie sind die ärmsten der Gesellschaft. Verschuldet oder unverschuldet, wer von uns will das schon beurteilen. Tauschen möchte keiner von uns mit ihrem Leben. Viele von ihnen sind in ständigem Krisen Modus, auch ohne Corona-Krise. Jetzt warten sie umsonst darauf, das jemand etwas in ihren Becher wirft. Die Stadt ist leergefegt, keine Touristen, keine Menschen auf dem Weg zur Arbeit, fast niemand kommt vorbei. Wir versprechen, zu ihnen zu gehen - jetzt, bei den (noch) erlaubten täglich Spaziergängen und wir wollen freigebiger geben, wenn das alles vorbei ist. Hier könnt Ihr online für die spenden, die auf der Strasse leben, jetzt sogar mit Spendenquittung für das Geld, das wir in die Becher werfen: https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html

Samstag, 21. März 2020

33 gute Taten/3



3 - Ein Dankeschön an die, die jetzt an der Kasse sitzen

Wir wollen hier keine gesellschaftspolitische Diskussion anzetteln (obwohl die sicher auch mal angebracht wäre) wollen nur Danke sagen, bei den Menschen, die in diesen Tagen ganz besonders gefordert sind. Wer jetzt bei Penny, Edeka und DM an der Kasse sitzt, muss viel aushalten. Wenn das alles vorbei ist und das normale Leben wieder da ist, verschenken wir an diese Menschen und ihre Familien mindesten tausend Gutscheine für einen Besuch im Kino oder im Zirkus Roncalli. Hier könnt Ihr online dafür spenden: https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html 

33 gute Taten/2



2 - Ein Lifesaver für die Schulkinder

Wer hätte gedacht, dass Händewaschen eine Sache ist, an die man sogar bei uns in Deutschland erinnern muss. Dabei haben wir doch schon im Kindergarten gelernt, wie es geht: mit Seife und mindestens 20 Sekunden einreiben. Schwieriger, viel schwieriger ist das in Myanmar: warum sollen die Kinder sich die Hände waschen, wenn Lehrer und Eltern es nicht tun. Wir haben lange probiert, bis wir mit dem „Lifesaver" die richtige Lösung gefunden haben. Einfach gesagt ist das eine Toilettenfrau, die während der Schulzeit darauf achtet, dass alle Kinder, die von der Toilette kommen, ihre Hände ordentlich mit Seife waschen. Bei den größeren Schulen mit mehr als 500 Kindern hat die Frau gut zu tun. Anfangs wollte niemand diesen Job machen, bis uns der Mönch geholfen hat. Er hat den Menschen erklärt, wie wichtig das ist - und dass wir mit dem Händewaschen Leben retten.
Heute sammeln wir Geld für's Händewaschen: https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html

Freitag, 20. März 2020

33 gute Taten/1

 

1 - Starthilfe für die Tafeln

Für viele arme Menschen in Deutschland wird die Corona Krise zu einer harten Belastungsprobe. Die Unterstützung für sie nimmt ab, weil viele Tafeln in diesen Tagen ihren Betrieb einstellen. In Pinneberg und Bergedorf, in Hessen und in Bayern sind schon viele Tafeln zu. Das liegt vor allen Dingen am fortgeschrittenen Alter der Tafelhelfer. Viele von Ihnen sind Rentner, 65 Jahre und älter, sie müssen vorsichtig sein, sich selbst und ihre Familien schützen. Eine schwierige Situation, die kaum zu ändern ist. Hoffen wir auf einen guten Neuanfang, wenn die Krise vorbei ist. Dafür sammeln wir heute: Geld als Starthilfe für die Tafeln. Hier könnt Ihr online dafür spenden: https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html

Donnerstag, 19. März 2020

Jeden Tag eine gute Tat


Warum bis zum Dezember warten ?

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit gibt es den „Adventskalender der guten Taten". Bei der Süddeutschen Zeitung gibt es ihn genauso wie beim Hamburger Abendblatt. Aber warum bis zum Dezember warten? Damit uns die Coronakrise nicht mit allen Sinnen gefangen nimmt, konzentrieren wir uns bis zum 20 April jeden Tag einen Moment lang auf das Leben der anderen. Dafür stellen wir hier auf der Seite täglich eine Idee vor, die Ihr unterstützen könnt. Unsere Vorschläge reichen von der Unterstützung für die Tafeln in Deutschland - bis zu einem Händewasch Programm an unseren Schulen in Myanmar. Unter den Spendern verlosen wir kleine und große Überraschungen. Im Augenblick heißt es von offizieller Seite, dass am 20. April die Schule und das normale Leben wieder beginnen sollen. Bis dahin sind es 33 Tage, deshalb nennen wir unser Projekt 33 gute Taten. Hoffen wir, dass die Rechnung aufgeht 😊 jg

Wenn alles vorbei ist...


Wenn wir das Coronavirus überstanden haben

und einigermaßen gut davon gekommen sind, können wir für den Rest des Jahres noch viele gute Taten tun. Wir können anderen Menschen helfen, die nicht nur für ein paar Monate, sondern schon seit Jahren um ihr Leben bangen. Der Krieg in Syrien dauert schon neun Jahre. Die Bilder kommen in unser Wohnzimmer und wir stehen hilflos daneben. Ich hoffe sehr auf die Zeit, in der das alles vorbei ist - nicht nur hier, sondern auch dort. Dann werde ich mit Ahmad nach Syrien reisen um zu sehen, was wir für die armen Menschen tun können, versprochen! jg

Mittwoch, 18. März 2020

Corona in Deutschland, in Myanmar, weltweit.


Die aktuelle Lage in Myanmar
"Aktuell gibt es hier niemanden, der sich mit dem Corona Virus infiziert hat", berichtet Capt. Wilk. Die Regierung har die großen Schulferien vorgezogen und alle Schulen geschlossen. Nur ein paar Abschlussschüler sitzen noch in ihren Examen. Alle Kinos sind geschlossen, Veranstaltungen sind abgesagt, auch das Wasserfest. Einreisende aus Deutschland müssen für zwei Wochen in Quarantäne.

Die Arbeit in den Projekten läuft
An unseren Schul- und Solarprojekten in Bagan und im Delta gehen die Arbeiten voran, auch die Bäume werden weiterhin gepflanzt. Die Swimming Doctors sind in diesem Monat sogar zehn Tage länger unterwegs, weil das Wasserfest Mitte April eine (stille) Pause bringt. Anfang Mai beginnt dann wieder die reguläre Route für unser Schiff.

Wir arbeiten Zuhause 
Für viele Menschen ist es eine Umstellung – für uns ist es der Alltag: zu Hause den Laptop aufklappen und schauen, was zu erledigen ist. Weil die Teammitglieder der Stiftung über ganz Deutschland verteilt sind, arbeiten wir virtuell zusammen. Zum Beispiel das Swimming Doctors Team: Wolf lebt in München - Ludger und Joe arbeiten in Celle - Dieter lebt in Berlin. Mail, Internet und Facetime sind die Grundlage der täglichen Zusammenarbeit - und so funktioniert auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten auf dem Schiff. Das Büro der Stiftunglife in Celle besteht aus einem Schreibtisch im Büro von Gessner und Raap und einer engagierten Mitarbeiterin: Dörte organisiert neben der täglichen Büroarbeit auch noch die Stiftungssachen, besonders das Herzstück der Stiftunglife, das gläserne Konto - und das notfalls auch von Zuhause. Ein großes Dankeschön an alle, die sich auch in schwierigen Zeiten für die gute Sache engagieren - in Deutschland und in unseren Projekten in Myanmar. jg

Dienstag, 17. März 2020


Viele glückliche Gesichter 

Die gibt es, wenn wir mit den Kindern in den Zirkus gehen. Weil sich manche Familien mit schmalem Budget so einen Besuch nicht leisten können, sponsern wir diese Besuche seit vielen Jahren gemeinsam mit Roncalli. Schade, dass die Vorstellungen in Recklinghausen ausfallen. Für die Veranstaltungen in Köln gibt es noch ein großes Fragezeichen. Hoffen wir auf den Sommer in Düsseldorf und Ludwigsburg. jg


Ab jetzt arbeiten wir Zuhause 

Für viele Menschen ist es eine Umstellung – für die Team Mitglieder der Stiftung ist es der Alltag: zu Hause den Laptop aufklappen und schauen, was zu erledigen ist. Weil die Team Mitglieder über ganz Deutschland verteilt sind, arbeiten wir virtuell zusammen. Zum Beispiel das Swimming Doctors Team: Wolf lebt in München - Ludger und Joe arbeiten in Celle - Dieter lebt in Berlin. Mail, Internet und Facetime sind die Grundlage der täglichen Zusammenarbeit - genau so funktioniert auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten auf dem Schiff. Das Büro der Stiftunglife in Celle besteht aus einem Schreibtisch im Büro Gessner und Raap und einer engagierten Mitarbeiterin: Dörte organisiert neben der täglichen Büroarbeit auch noch die Stiftungssachen, besonders das Herzstück der Stiftunglife, das gläserne Konto. Ein großes Dankeschön an alle, die sich auch in schwierigen Zeiten für die gute Sache engagieren - in Deutschland und in unseren Projekten in Myanmar. jg

Montag, 16. März 2020

Was ist Bokashi ?

„Bokashi" ist ein Wort aus dem Japanischen und wird für fermentiertes Material verwendet, das eine weitere Verwendung erfährt. Wer Spaß am Selbermachen hat, kann sein eigenes Bokashi herstellen – ganz einfach aus pflanzlichen Küchen- oder Gartenabfällen. Das ist ökologisch und es erfreut das Gärtnerherz, wenn sich die bokashi-gedüngten Pflanzen wunderbar entwickeln. Die sympathische Jenny haben wir in Yangon kennengelernt. Jenny möchte die „Bokashi" Idee mit ihrem Team in Myanmar bei Privatpersonen und Firmen populär machen. Hoffen wir, dass es gelingt, es ist gut für die Umwelt. Der nachfolgenden Bericht von Jenny gibt einen aktuellen Blick auf Yangon:

I'm on my way home. Back to Sweden after 9 months in Myanmar. Turns out it's not that easy to get from A to B if your B isn't where your quarantine address is. Feels like I've been negotiating for hours, first to get from RGN to BKK and then to get my seat on the BKK-OSL flight. But it worked, amazingly. I was forced to raise the stakes at the gate though: passport, national identity card, plus a formal letter outlining my quarantine arrangements. What struck me at the airport in Bangkok though was the relative calm despite all the extra checks and temp guns. It felt to me like a friendlier, more human place than it normally is. People, all people, were trying hard to be kind and accomodating, I found that really hopeful. Now i am back in Sweden, i hope we're corona-proof and bokashi remains the coolest thing that's happened in the garden world for generations. How do I feel about leaving Myanmar? Really, really sad. It's just 10 weeks until I'm back (god willing) but I will miss the beautiful people I have in my life, and the pure energy of that wonderful team we're creating. I will so not miss eating rice multiple times per day, nor the scorching heat we have ahead of us the next two months. The chaos I've grown to love, but some peace and quiet will be wonderful. Corona in Myanmar? impossible to say, really. No cases last time I checked, but on the other hand there is more or less no capacity for testing, and health care is world-leadingly basic. Could be the virus gets fried in the super-heat, or that there are some traumatic weeks ahead for the country as a whole. No way of knowing. Myanmar started locking down its borders today to a whole bunch of countries. Strange, as it has a huge border to china that has been open all this while. These thoughts take you in all directions: to the many, internally (and externally displaced people) who are already suffering hard and will do it tough if an epidemic is added to the mix. These thought take you to the many, many people here who have lost their jobs because China has been shut for business for so long, and because the trickle of tourists that did exist has now dried up. People here have no buffers, and are often supporting a huge extended family. There's no silver lining there. But the Yangon I left this afternoon was happy, and vibrant, and full of noise and smog and chatter as always. No self-distancing whatsoever, it's not even a thing. Yangon is the most random of cities, so f hot and exhausting, but I really enjoy it. And I'm ready to go back soon as I can and kick ass in that project of ours. Because it's a really cool project, and it finally feels like we can make it work. So in a few hours I'll be back to base, all going well. All the many things I was meant to do in Sweden while I'm home are basically cancelled. It's the perfect chance to do all that web stuff that so totally needs doing, and get down to some writing and stuff. Lots of silver linings! My plan is to eat cheese and chocolate by the fire (really miss them both), hang out with my laptop etc etc and reaquaint myself with the concept of fresh air, no traffic, no neighbours, and ridiculously many birch trees. And spring is on the way! Jenny

Gerade jetzt!



Soll man sich jetzt wirklich um kleine Bäume kümmern?

Martin Luther meinte, dass er ein Apfelbäumchen pflanzen würde, selbst wenn er wüsste, dass die Welt untergeht. So weit sind wir Gott sei Dank noch nicht. Es könnte also eine gute Ablenkung sein, wenn wir uns mit positiven Dingen beschäftigen. Zum Beispiel mit dem Bäume pflanzen. Grundsätzlich ist das gut, aber es macht nur Sinn zu pflanzen, wenn die Bäume auch stehen bleiben. Das ist nicht selbstverständlich, denn in vielen Entwicklungsländern wird mit Holz auf offenem Feuer gekocht. Wie hier auf dem Foto, bei der Schuleröffnung der HahnAir School. Wir zeigen den Menschen, wie man mit ganz einfachen Kochöfen eine Menge Holz sparen kann. Das spart Zeit und Mühe und hilft der Umwelt. Den Bau von 1.000 Kochöfen haben wir bereits finanziert. Der angenehme Nebeneffekt: es bleiben mehr Bäume stehen. jg

Sonntag, 15. März 2020

Was macht uns glücklich?



Gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis
Manchmal stimmt einfach alles. Die Freunde sitzen um den Tisch, das Essen schmeckt, der Wein ist gut. Doch auch wenn alles passt, stellt sich das Glück nicht ein. Warum? Manchmal geschieht sogar das Gegenteil. Es will kein gutes Gespräch aufkommen, der Abend bröselt vor sich hin, und es wird mal wieder klar, dass Spaß auf Knopfdruck nicht funktioniert. Dann fällt es einem wieder ein, wie es früher war, als die Abende noch nicht perfekt geplant waren. Bei denen in der Küche getanzt wurde und niemand genau sagen konnte, warum es so kam. Woraus besteht es denn überhaupt, das Glück?  Pessimisten sagen: Glück ist die Abwesenheit von Leid. Hedonisten sagen: Glück ist Konsum. Neurobiologen sagen: Glück ist Biochemie. Aristoteles schrieb: Glück ist Selbstgenügsamkeit. Für den Arzt Albert Schweitzer bedeutete das Glück einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis. jg


Samstag, 14. März 2020

Namasté



In Indien und in Südostasien ist es in erster Linie eine Grußgeste
Diese Geste ist ähnlich dem Händeschütteln in unserer westlichen Kultur, aber ohne direkten Körperkontakt. „ Namasté" sagt man sich in Verbindung mit der Grußgeste sowohl zur Begrüßung als auch zur Verabschiedung. Im Alltag nimmt diese traditionelle Geste nach wie vor einen hohen Stellenwert ein. Es ist ein Gruß, der von Herzen kommt, der eine viel tiefere Bedeutung birgt als ein profanes «Hallo». Das aus dem Sanskrit stammende Wort «Namasté» bedeutet wortwörtlich «Ich verbeuge mich vor Dir». Damit ist die Namasté Geste ein Ausdruck der Bescheidenheit, der Dankbarkeit und des höchsten RespektsWir würdigen uns selbst und unser Gegenüber. Distanz und viele gute Inhalte, das sollten wir üben, besonders in diesen Tagen. jg

Freitag, 13. März 2020

Kann man - muss man aber nicht


San Pellegrino im Strand Hotel

Schwer zu verstehen, warum Menschen in die Ferne reisen, um sich dort das Tafelwasser servieren zu lassen, das sie bei ihrem Italiener Zuhause genau so gut bekommen können. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt die verheerenden Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt - nicht nur mit Mineralwasser, das um die halbe Welt gekarrt wird. Vor drei Monaten hätte noch niemand geglaubt, dass man auf Flüge verzichten kann. Muss ja nicht für immer sein. Velleicht bringt uns diese Zeit die Erkenntnis, dass die unbeschränkte Globalisierung nicht nur Vorteile hat. Weil sich manche Flüge nicht vermeiden lassen, gibt es CO² Kompensationsangebote. Die gehören heute zum nachhaltigen Reisen. Wenig fliegen ist das Gebot und am besten nur mitnehmen, was unbedingt nötig ist. Je leichter der Koffer, desto weniger Emissionen verursacht er. Gerne kleine Hotels buchen, die von Einheimischen geführt werden. Auf Pommes und McDonald verzichten  und lieber die kleinen Restaurants abseits der Touristenströme ausprobieren. Dort warten kulinarische Eindrücke und die tolle Chance, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Zur Müllvermeidung empfiehlt es sich, die Trinkflasche von Zuhause mitzubringen, statt Plastikflaschen zu verbrauchen. Im Bayview, im Savoy und vielen anderen Hotels kann die eigene Trinkflasche an Refill Stationen mit bestem Trinkwasser nachgefüllt werden. Einheimische Angebote und Dienstleistungen nutzen, denn damit bleiben Arbeitsplätze erhalten. Beim Strandspaziergang einfach einen Beutel mitnehmen und den Müll aufsammeln. Leere Sunlotion Flaschen mit nach Hause nehmen, weil Kunststoff in Deutschland recycelt werden kann. En bisschen Nachdenken und wir haben die Chance, Natur und Kultur für unsere Kinder zu erhalten. jg