Stiftunglife - News

Samstag, 5. Dezember 2020

Heute, am Tag des Ehrenamts



Manche Menschen spielen leidenschaftlich gerne Golf

Der grüne Sport macht Freude, kostet Zeit und Geld. So ist es auch bei uns - auch wir haben Freude an dem, was wir tun. Wir setzen unsere Freizeit ein und bezahlen alle Kosten selbst, die durch dieses Engagement entstehen. 29 Menschen engagieren sich als Team der Stiftunglife. Verteilt über ganz Deutschland, viele sind noch berufstätig. Der jüngste ist 25, der älteste 72 Jahre alt. Jeder arbeitet in seinem Home Office und verbindet sich mit den anderen durch verschiedene Netzwerke. WhatsApp und Zoom machen den Kontakt einfach - auch zu unseren Freunden  in Myanmar. Dort zeigt Capt. Wilk, dass beides geht, wenn man früh aufsteht: Golfspielen morgens um 5 am. Reis an die Armen verteilen um 11 am. Respekt 👍


Freitag, 4. Dezember 2020

English Conversation Training



Heute um 10.30 Uhr

Das ist ein Blick in unser tägliches Treffen. Heute waren 7 Studenten dabei und Khu Khu, links oben im Bild. Wer sich als Mentor in die Runde einklinkt hat gute Chancen, auch mal seinen Studenten zu treffen. Der Austausch mit den jungen Menschen belebt die Sinne. Hier ist der Link zum täglich Zoom Meeting :  https://us04web.zoom.us/j/8296143147?pwd=R3lYaml4REl0bU5NaHA3QUZnNFpWQT09  Einfach und ohne Voranmeldung mitmachen und schauen, wie die Menschen in Myanmar mit Corona leben : geduldig und voller Zuversicht. Kann gut sein, dass der Buddhismus den Menschen gerade in schwierigen Zeiten hilft. Heisst es doch "Leben ist Leiden".  Mit der Zuversicht, dass im nächsten Leben alles besser wird, leben die Burmesen. Wir wollen nicht so lange warten, wir schauen auf den Impfstoff und das kommende Jahr....


Was macht eigentlich Khu Khu ?



Jeden Tag Online von 10.30 bis 11.30 Uhr

Vor zehn Jahren ist uns die junge Englischlehrerin am Bagan Language Institut aufgefallen: engagiert und für alles Neue zu begeistern. Trotzdem hat es ein paar Jahre gedauert, bis wir das richtige Job Angebot für sie hatten. Mit dem „Meet and Greet" Projekt hat sie vor ein paar Jahren eine erste Aufgabe für uns übernommen: junge Menschen aus Deutschland und Myanmar zusammenbringen. Man kann das als Kultur Austauschprogramm sehen – oder als English Conversation Training. Beides war gut, solange man reisen konnte. Seit Reisen und Treffen nicht mehr möglich sind, haben wir unser „Meet and Greet" ins Netz verlegt. Jetzt treffen sich unsere Studenten Online, um ihr Englisch zu trainieren. Täglich für eine Stunde. Khu Khu gibt ein Thema vor und moderiert die Gruppe. Diese Aufgabe lässt sich gut mit ihrer neuen Rolle als Mutter vereinbaren. jg

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Doppelte Freude



Der Blick auf unser Spendenkonto macht gerade doppelte Freude: alle Tafelspenden der letzten Tage wurden durch eigene Erträge verdoppelt. Wenn man bedenkt, dass diese Spenden durch die Lions nochmal verdoppelt werden, wächst das zur vierfachen Tafelfreude. Wir danken allen, die uns bei dieser Aktion unterstützen. Die Tafeln können unsere Hilfe gut gebrauchen - besonders in dieser Corona belasteten Zeit. jg


Blue for Green


Heute startet ein großartiges Gemeinschaftsprojekt

Kühne+Nagel gehört zu den größten Logistik Unternehmen weltweit. Das Unternehmen ist in über hundert Ländern tätig, betreibt 1.000 Betriebsstätten und beschäftigt ungefähr 80.000 Mitarbeiter. Mit dem Slogan "Blue for Green" bereitet sich das Unternehmen aus die Zukunft vor - und wir dürfen dabei behilflich sein. Gemeinsam mit Nico und seinen mexikanischen Freunden werden wir im kommenden Jahr 80.000 Bäume pflanzen. Im Süden Mexikos, zusammen mit den Menschen, die in der Region San Cristobal da las Casas begrünen wir ein ganzes Tal. Ein großes Projekt, das wir Schritt für Schritt entwickeln, vom Samen zur Aufzucht der Setzlinge - vom Pflanzen der kleinen Bäumchen bis zur Pflege. Heute ist der offizielle Start. Das Motto „Blue for green" passt wunderbar für alle drei Beteiligten: die Logos von Kühne+Nagel, der HahnAir Foundation und Stiftunglife sind blau 👍

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Nachgerechnet


WasserSolaranlagen bauen, Bäume pflanzen oder Kochöfen bauen ?
Wo geht die Kosten/Nutzen Rechnung am besten auf?

Bei einer WasserSolaranlage rechnen mit einer mittleren Einsparung von 2.500 Litern Diesel pro Jahr. Das sind 2.000 Dollar Ersparnis für die Dorfbewohner - für die Umwelt sind das 7 Tonnen CO2 weniger. Eine Laufzeit von 20 Jahren ist durchaus realistisch. Laufende Ausgaben für Wartung und Reparatur sind kaum zu erwarten, sehen wir trotzdem 250 Euro pro Jahr vor, so liegt das Gesamtinvest bei 14.000 Euro = 700 Euro pro Jahr = 100 Euro pro Tonne 

Vergleicht man das mit unseren Baumpflanzungen, dann kompensieren 1.000 Bäume rund 10 Tonnen p.a. Rechnet man die Bäume auf eine Laufzeit von 20 Jahren ergibt sich folgende Rechnung: Anschaffung, Verteilung und Pflanzung von tausend Bäumen kosten 2.000 Euro. Dazu kommen über die Laufzeit 18.000 für Pflege und Erhalt, das ergibt ein Gesamtinvest von 20.000 Euro - und 10 Tonnen CO2 weniger.  1.000 Euro pro Jahr = 100 Euro pro Tonne 

Natürlich kann man das noch im Detail betrachten: bei der Solaranlage können Paneele kaputt gehen, oder die Pumpe. Der alte Generator (redundant) gibt den Geist auf. Anderserseite bringt eine Laufzeit von 20.000 Jahren eine Ersparnis von 40.000 $ für die Dorfbewohner. Das ist eine Menge Geld für die Grundbedürfnisse in den Familien. Bei den Bäumen kann man mögliche Trockenheit und den Klimawandel über die nächsten 20 Jahren nicht sicher voraussagen. Bäume bringen zwar kein Geld, aber sie bringen Früchte und sie produzieren Sauerstoff. Mit unserem Engagement setzen wir auf beide Säulen. Langfristig hätte ich gerne noch eine dritte Säule, das sind die Kochöfen. Auf dem Land wird noch sehr viel mit offenem Feuer gekocht, das ist reine Verschwendung von Ressourcen. Kochöfen der einfachsten Bauart reduzieren die Verletzungsgefahr, halbieren den Holzverbrauch und sparen bis zu einer Tonne C02 im Jahr - und das bei einem Investment von 30 Euro pro Ofen. Das würde in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung am besten abschneiden. Wir arbeiten an dem Thema…

Zehn Jahre Glücksgarantie



Wie die Zeit vergeht

Das Bild hat Min Min heute vor zehn Jahren gemacht, in Bagan, gleich bei ihm Zuhause um die Ecke. Richtigerweise müsste es heißen „wo er bis vor einem Jahr gewohnt hat". Inzwischen hat Min Min sein eigenes Haus gebaut. Seit über zehn Jahren arbeitet Min Min für uns, das ist  eine gute Nachricht. Die andere gute Nachricht steht hier auf dem Schild. Mich hat das Versprechen von dem Indian Cook so sehr beeindruckt, dass wir in der Stiftung es übernommen haben: wenn ein Spender mit der Verwendung seiner Spende nicht zufrieden ist, bekommt er sein Geld zurück! Ein gutes Gefühl für den Spender und für uns. jg 

Dienstag, 1. Dezember 2020

Wir verdoppeln jede Spende



Man kann nicht behaupten, dass alles gut ist, was aus Amerika zu uns herüberschwappt. Dieser Dienstag gehört zu den guten Anregungen - man bittet uns, etwas abzugeben. Wer dieser Bitte nachkommt, kann sich doppelt freuen: wir verdoppeln alle Spenden für die Tafeln. Die Tafeln sind eine gute Sache, die auch aus Amerika zu uns gekommen ist: New York City Harvest war das Vorbild für die erste Tafel, die in Deutschland gegründet wurde. Das war in Berlin vor 27 Jahren. Seit der Zeit unterstützen wir diese wunderbare Idee. Nun mit einer Verdoppelung für jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen. Die Verdoppelung erfolgt durch die bundesweite Zusammenarbeit mit den Lions und/oder aus eigenen Mitteln. Nicht nur heute am Giving Tuesday, sondern so lange bis Corona bei uns besiegt ist 👍 

Montag, 30. November 2020

Sonntagsarbeit


1.200 Reissäcke für die Armen 2.0

Während wir gestern Mittag in unserer Sonntagsrunde über Kirche und Religion diskutiert haben, waren Capt. Wilk und Ko Naing in tätiger Nächstenliebe unterwegs. Sie haben Reis und Öl an die Ärmsten verteilt - unterstützt wurden sie dabei von freiwilligen Helfern aus dem Kinderheim. Es war unsere zweite große Reisspende, eine dritte Aktion folgt in den nächsten Tagen in Bagan. Hier ist der Bericht von Ko Naing:
Yesterday, we supported 650 households in 3 places. No . 1 was near South Dagon Seikan Township along the River side , No . 2 was golf course day-labourer ( who they have daily income) and No . 3 was near golf course  and airport area who they are staying in small hut and don't know what is will be on tomorrow for their food. Actually now a day many people are  worrying for their food for tomorrow, that's why we try to find the right place and supported for Stiftunglife Foundation. I am really appreciate for your support and may I say very thank you for them to all of you. I hope all of you will satisfy our project. I will make a video presentation for this project and send to you soon,  For the moment please see the attachment for some record. Thanks and Best Regards, Naing 

Sonntag, 29. November 2020

Packstation


Jeder tut, was er kann 👍

Tillman hat die Adressdatei gepflegt, Klaus hat die Briefe adressiert, Jürgen schreibt und Oksana verpackt. Bei uns im Wohnzimmer sieht es aus wie in einer Weihnachtswerkstatt - dabei ist es eher Zufall, dass die Corona Büchlein der Stiftung gerade jetzt fertig geworden sind. Morgen gehen die ersten Briefe zur Post. Freut euch auf 64 Seiten Querschnitt durch die Arbeit der Stiftung in besonderen Zeiten. jg

Advent, Advent...


Ist Kirche noch zeitgemäß?

Mitte des 4. Jahrhunderts war die Adventszeit Teil einer 40tägigen Fastenzeit. Erst im 7. Jahrhundert bekam die Adventszeit den Bezug auf Weihnachten. Bis heute gilt die Adventszeit in der Kirche als „geschlossene Zeit", in der nicht getanzt und nicht gefeiert werden darf. So gesehen sind die kommenden Wochen ganz im Sinn der Kirche. Auch wenn die meisten von uns das Fasten nicht hinbekommen - Tanzen und Feiern sind abgesagt. Ein Virus bringt uns an inhaltliche Fragen, die wir längst vergessen haben. Zeit zum Nachzudenken hätten wir, bevor wir heute die erste Kerze anzünden - und einen Impulsgeber: Dr. Christoph Hasche und unsere Sonntagsrunde. Heute um 12 Uhr mit dem Thema: „Ist Kirche noch zeitgemäß?" Hier ist der Link für alle, die dabei sein mögen: https://us02web.zoom.us/j/84040782420?pwd=ZlIxMWtjdUwrc3BnSllYWlFkMjZ5Zz09

Samstag, 28. November 2020

Heute in der Süddeutschen



Warum unterstützen Lions- und Rotary Clubs unsere Projekte ?

Weil die Clubmitglieder philanthropisch denken. Der Begriff stammt aus der Antike, er stand für die großzügige Einstellung wohlhabender Menschen gegenüber ihren wirtschaftlich schwächeren Mitbürgern. Heute denkt man beim Begriff „Philanthropie" in erster Linie an Großspenden und an die Errichtung von Stiftungen. Auch wenn es um Geld geht, hinter jeder Spende, sei sie klein oder groß, steht ein Mensch. Und jeder Mensch fühlt sich wohl in Kreisen, in denen „die Leute ähnlich ticken."  Gemeinsam Gutes tun bestärkt so ein Gefühl. Das gilt für Lions- und Rotary Clubs, für das Miteinander und das gilt auch für unser Team, das ähnlich funktioniert. Wer sich für das Thema interessiert, findet dazu heute in der SZ einen ausführlichen Bericht. jg

Mit Brief und Siegel




Grüner Knopf, blauer Engel und ein Testat von EY

Wenn man sich nicht auskennt, sucht man Orientierungshilfen. Siegel und Zertifikate finden wir gut. Aber nicht gut genug. Deshalb setzen wir unserem gläsernen Konto einen eigenen Standard, den jeder überprüfen kann. Wer hier auf der Seite rechts oben das gläserne Konto anklickt, sieht alle Ein- und Ausgaben der Stiftunglife. Ab dem 1. Januar wollen wir einen Schritt weiter gehen: dann wird jede Spende verfolgt wie ein DHL Paket. Mit Benachrichtigung an den Spender, wenn sein Geld im Projekt angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Freitag, 27. November 2020

Black Friday



Wenn die Kunden zögern, muss man reagieren

 In unsicheren Zeiten hält man das Geld lieber zusammen - und so kommt es, dass der Verkauf unserer Wasser/Solaranlagen gerade etwas stockt. Eigentlich ist es ja kein Verkauf, wenn man 80 % der Kosten geschenkt bekommt, aber die Menschen zögern. Für den Bau einer Schule oder WasserSolaranlage wünschen wir uns 20 % Eigenanteil von den Dorfbewohnern. Diese zwanzig Prozent sind in Krisenzeiten schwer zusammen zu bekommen, auch wenn jeder den Vorteil der Anlage sieht. Deshalb haben wir einen Corona Rabatt beschlossen: jetzt müssen die Dorfbewohner nur noch 10 % Eigenanteil bringen. Von Min Min höre ich, dass nun alle  ganz aktiv sind, jedes Dorf möchte sich diesen Rabatt sichern 🙂

Donnerstag, 26. November 2020

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!



Myanmar, im Delta, vier Stunden südlich von Yangon: hier werden gerade 3.800 Bäumchen für actori verladen 

München, Sitz von actori, einem führenden Beratungsunternehmen für Kultur, Entertainment und Bildung

Es sind harte Zeiten für Kultur und Entertainment - trotzdem möchte actori klimagerecht handeln. Prof. Lausberg und seine Mitarbeiter haben ihren ökologischen Fußabdruck für das laufende Jahr berechnet: durch Reisen, Büros und Computer hat das 25 Köpfige Team rund 38 Tonnen CO2 emittiert. Bis zum Jahresende wird diese Umweltbelastung ausgeglichen durch die Anpflanzung von 3.800 Bäumen. Für das Klima ist es unerheblich, ob diese 3.800 Bäume im Bayrischen Wald gepflanzt werden, oder im Delta von Myanmar. Wichtig ist, dass man nicht nur darüber redet, sondern dass sie gepflanzt werden. Gemeinsam werden wir darauf achten, dass diese Bäume wachsen und gedeihen. Zum Nachweis schicken wir jedes Jahr einen Baum Zustands- und Pflegebericht nach München. Wer sich für das Thema Kultur und Sponsoring interessiert, findet hier weitere Informationen https://www.actori.de

Mittwoch, 25. November 2020

In der ZDF Mediathek


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 

Keine Sorge, unser Baumzähler zählt weiter, auch wenn er für ein paar Tage nicht zu sehen ist - an der Stelle zeigen wir jetzt das kleine Video, das René für uns gemacht hat. Die Bäume werden weiter gepflanzt: in diesem Jahr mehr als 90.000 Stück in großer Vielfalt. Das übertrifft all unsere Erwartungen. Vielen Dank an alle, die uns in den verschiedenen Regionen unterstützt haben. Wie wichtig diese gemischten Aufforstungen sind, dass war gestern Abend eindrucksvoll zu sehen. In der Sendereihe 37 Grad ging es um den deutschen Wald. Der leidet. Viele Waldbesitzer verlieren Geld, weil sie ihr Holz nicht loswerden. Der Bericht ist in der Mediathek verfügbar, es lohnt sich reinzuschauen - und wir pflanzen weiter…..

Dienstag, 24. November 2020

Genau noch vier Wochen


Weihnachten ganz anders feiern 

Dieses Jahr ist einiges anders. Wenn wir den Weihnachtsbummel in der Stadt ausfallen lassen und stattdessen im Katalog oder bei Amazon bestellen, haben wir nicht viel aus dieser Chance gemacht. Es bieten sich bessere Möglichkeiten an. Wer sich mit dem Ursprung des Festes beschäftigt, kommt schnell auf die Idee anderen zu helfen: armen Menschen ein Quartier anbieten, ein warmes Essen schenken und ein Licht in der Dunkelheit anzünden. Wir kümmern uns gerne um die zeitgemäße Umsetzung, indem wir die Tafeln unterstützen und Solarlampen in die Dörfer bringen. Und wenn wir schon bei den guten Taten sind, sollten wir auch gleich noch die Weihnachtsgans begnadigen 😊

Montag, 23. November 2020

Mentorenfreude



München - Mandalay

Was für ein Glück, dass es das Internet gibt - nicht nur bei uns, sondern auch in Myanmar. Für alle, die jetzt zu Hause sitzen (müssen) ist es ein Fenster zur Welt. Wer dieses Fenster öffnet, kann sich sich mit der Welt verbinden - und mit unseren burmesischen Studenten. Die Freude ist auf beiden Seiten groß. Hier zu sehen im Gesicht von Renate. Die pensionierte Schulleiterin in München ist Mentorin für eine Lehramt Studentin in Mandalay. Wer Zeit und Lust hat für einen Blick in unser Meet and Greet Online - täglich von 10.30 bis 11.30 Uhr - hier ist der Link zu unseren Studenten:  
https://us04web.zoom.us/j/8296143147?pwd=R3lYaml4REl0bU5NaHA3QUZnNFpWQT09 

Sonntag, 22. November 2020

Zeit zum Umdenken


Mit dem SUV zum Einkaufen in die Stadt...

...oder die Kleinen zur Schule bringen, das war gestern. Auch „Technik durch Betrug" ist eine Idee von gestern. Zwei Tonnen Ungetüme werden nicht besser, wenn man ein paar Batterien einbaut. Es wird Zeit für neue Werte: die Zukunft muss leichter, schlanker und elektrisch werden, wenn es denn ein Auto sein muss. Bus und Bahn bieten Alternativen. Fahrradfahren ist gut für die Umwelt und unsere Gesundheit - und Brötchen kann man sogar zu Fuß holen. Jeder von uns kann etwas für die Umwelt tun. Es braucht nur etwas Mut für die Veränderung. jg

Kill your darling


422 Kühltransporter für die Tafeln

Es war ein Erfolgsmodell: 15 Jahre lang haben wir Fahrzeuge für die Tafel gespendet – immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Mit dem Dieselbetrug kam das plötzliche Ende. Nachdem die Autohersteller uns nicht die echten Abgaswerte geben wollten, haben wir das Projekt beendet. Die Arbeit der Tafeln in Deutschland werden wir weiterhin unterstützen. Wieder gemeinsam mit den Lions: wenn ein örtlicher Club 1.000 oder 2.000 Euro an die Tafel spendet, verdoppeln wir diesen Betrag. Im Frühjahr, in der ersten Coronawelle, konnten wir bereits 160 Tafeln helfen. Jetzt geht es weiter. Wolfgang organisiert die Hilfe für die Tafeln bei uns. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen. jg

Samstag, 21. November 2020


Auf die ersten vier Silben kommt es an: Mindesthaltbarkeitsdatum 

Bei den Amerikanern ist das Wort viel einfacher, da heißt es „Best before". Bis zu dem Datum, so die Garantie der Hersteller, ist die Ware zu 100 % in Ordnung. Natürlich können diese Lebensmittel auch länger in Ordnung sein, wenn sie ordnungsgemäß gelagert werden. Das heißt in der Regel: kühl, trocken und dunkel. So gesehen ist es ordentliche Ware, die von den Tafeln angeboten wird - nur zu nah am MHD, manchmal zu krumm oder mit ein paar Flecken. "Nicht schön genug für den Verkauf", sagt der Filialleiter im Supermarkt, aber gut zu essen. Wir danken den vielen Tafelhelfern in Deutschland, die auch heute dafür sorgen werden, dass diese Ware gute Verwendung findet: in Obdachlosen Einrichtungen, Suppenküchen und bei vielen armen Familien. Die 60.000 ehrenamtlichen Tafelhelfer geben ihre Zeit - und wir bezahlen die Benzinrechnung. Jeder gibt, was er kann. jg