Stiftunglife

Mittwoch, 17. Januar 2018

Wir sind die Neuen


Nachdem wir nicht mehr auf der MS Europa mit unseren Projekten vertreten sind, fehlt uns der Bezug zu den philippinischen Seeleuten. Deshalb wollten wir die Studentenförderung auf den Philippinen eigentlich auslaufen lassen. Das es dann anders gekommen ist, liegt an ein paar ganz engagierten Menschen. Die Eltern unserer geförderten Studenten haben sich zu einem „Alumni Elternclub" zusammengeschlossen. Einziger Zweck dieses Clubs ist es, selbst in jedem Jahr Jahr ein oder zwei Studenten zu fördern. Damit wollen sie ein Stück von dem Glück weitergeben, dass ihre Kinder mit unserer Förderung bekommen haben. Auf dem Foto ganz rechts, dass sind die beiden, die jetzt vom Elternclub gefördert werden. Die anderen sieben werden von uns gefördert, das Projekt lebt weiter. Das freut uns alle, ganz besonders Leslie und Thomas, die dieses Projekt betreuen/jg 

Dienstag, 16. Januar 2018

Was macht eigentlich Thomas



Schaut man ins Internet, dann steht da geschrieben: „Dr. Thomas Oursin, ehemals Generalsekretär der Europäischen Investitionsbank Luxemburg."

Es ist schon ein paar Jahre her, dass Thomas berufliche Verantwortung für viele Menschen und große Summen hatte. Die jungen Menschen, um die er sich jetzt kümmert, profitieren von seiner Erfahrung und seinem großen Wissen. Seit drei Jahren betreut Thomas das Studenten Programm der Stiftung auf den Philippinen. Mit insgesamt 50 Studenten ist das etwas kleiner als unser Förderprogramm in Myanmar. Die meisten von Ihnen haben wir in diesen Tagen getroffen, in denen wir gemeinsam unterwegs sind. Viele junge Leute, die optimistisch in die Zukunft schauen. Das entspricht  dem Bild, das wir von den Philippinen mitnehmen. Mit 87 Jahren hat Thomas sich auf den Weg gemacht von Tutzing nach Manila. Er wollte die Gesichter sehen und die Menschen kennenlernen, die er schon so lange betreut. Mit dabei auf dieser Reise durch die 15 Millionen Metropole Manila und über die Insel Mindoro ist Leslie, die unsere Studenten hier betreut. Die ganze Kommunikation hier im Land läuft über Facebook. Gerade wurden zwei Gruppen angelegt: eine für unsere Studenten - und eine zweite für das beginnende Alumni Netzwerk

Thomas hat die Welt gesehen. Gelebt und gearbeitet hat er in Uganda, Washington, Luxemburg München. Gern gereist ist er in Italien und Japan. Vor 25 Jahren war er schon Mal auf den Philippinen. „aber am schönsten leben wir doch bei uns in Europa!" Das Foto von Leslie und Thomas habe ich heute vor der Christlichen Universität von Calapan gemacht. Mit auf dem Bild eine unserer Studentinnen, Kreca Als 19 jährige wird sie in zwei Monaten ihr Studium als Lehrerin beenden/jg

Montag, 15. Januar 2018

So klein ist die Welt

Gestern waren wir bei einer uralten Freundin von Christoph eingeladen. Es stellte sich heraus, dass mein Tischnachbar, Kinderarzt i.R., Ende Januar nach Myanmar fährt und dort zwei Wochen mit seinem Bruder auf den Swimming Doctors mitfährt: es war der Zwillingsbruder von Wolf Mutschler. So klein ist die Welt!
Liebe Grüße, Britta

Sonntag, 14. Januar 2018

Philippine Student

Das erste Foto hier im Konvent der Schwestern von Canossa haben wir vor sechs Jahren gemacht. Das war mein erster Besuch auf den Philippinen. Gemeinsam mit Leslie haben wir das Studenten Programm damals gestartet. Wie schön, dass Thomas (88 Jahre alt) mitgekommen ist, um „seine Studenten" zu sehen. Leslie (auf dem Foto ganz links) st noch immer dabei. Auch von den Studenten der ersten Stunde sind einige gekommen. Sie sind glücklich und haben alle einen gut bezahlten Job gefunden, einige verdienen mehr als 300 Dollar im Monat. Das reicht zum Leben hier auf den Philippinen/jg

Samstag, 13. Januar 2018

Mit gutem Beispiel voran



It has been a long time since I wrote an e-mail personally to you as my mentor. I've been doing very well in my job right now. Despite the little salary, I am very happy working with my passion.  Aside from that, I would like to share to you this very little transition that I started last November 2017. I started working on living a zero-waste lifestyle. It is very hard but I believe that small actions lead to big impacts like using stainless straws instead of plastic, bringing own reusable bags to using reusable coffee cup.​ I know, someday, if someone would see me and say that it's possible, they would do the same thing and one less plastic going to the landfill in the Philippines already is a big impact. If you want to know more about by baby-step journey, you can visit www.zerowastefilipina.wordpress.com. The goal of the website is to inspire and hopefully to teach my fellow Filipinos to lessen their waste to help the environment. Best regards, Angelica

Freitag, 12. Januar 2018

Veranstaltungstipp


Es gibt Musik in München, jetzt am Sonntag um 11 Uhr in der Komödie im Bayrischen Hof. 

Wer Zeit und Lust hat, kann zwei wunderbare Dinge miteinander verbinden: Freude haben und Gutes tun. Der gesamte Erlös der Eintrittskarten geht an die Lions für die Münchner Tafel. Gemeinsam mit dem Lions Club München Opera finanzieren wir den Kauf eines neuen Kühlfahrzeugs. Für uns wird dieses Fahrzeug ein ganz Besonderes sein, denn es bildet (voraussichtlich) den Abschluss des größten Stiftungsprojektes. 417 Kühlfahrzeuge im Gesamtwert von rund 22 Millionen Euro haben wir in den letzten zwölf Jahren für die Tafeln auf den Weg gebracht. Meist in Zusammenarbeit mit den örtlichen Lions Clubs. Dank und Ehre für Roland Schütz, der das alles organisiert hat/jg

Outstanding Student



Kurz vor Jahresende bekamen wir von Khin diesen Bericht über einen unserer Studenten. Khin hatte Ihre Mail mit „outstanding Muslim Student" überschrieben. Die Betonung liegt auf „Muslim", weil es in diesem Land nicht selbstverständlich ist, dass auch Menschen dieser Religion Ihre Chance bekommen. Um so mehr freut uns der Erfolg für den jungen Mann. Wir können zwar nicht die Welt verändern, aber wir können Zeichen setzen/jg

Ye Thiha Tun was selected for the Student Program in December 2015. He studies Civil Engineering. His parents are U Tun Tun Aye and Daw Hnin Yu Hlaing. They both are Muslimsliving in Sagaing. Ye Thiha has one younger sister and one younger brother. At the time of selection, he was quiet, shy and could not speak in English like many other students. But, he started to take an English course at a monastery at weekends since he joined the program. Luckily, the American Embassy provides the skilful teachers at the monastery for the development of young people. Ye Thiha could attend the course there and recently, he successfully finished his studies at the monastery. In the picture, he received a graduation certificate from the American Ambassador. We all are proud of his success. Best regards, Khin

Was macht eigentlich Khin?



Früher war Khin oft der erste Ansprechpartner der Stiftung, wenn Gäste aus Deutschland in Yangon ankamen. Seit Khin und Thein das Großstadtleben eingetauscht haben gegen das beschauliche Leben auf dem Lande, sind sie für uns nicht mehr so oft zu sehen. Dafür ist ihr Kontakt zu den Studenten in Mandalay und Sagaing noch enger geworden. Für dieses Foto - und ein Treffen von unserem neuen Mentor Jan Brecke mit seinem Wirtschaftsstudenten - gab es dann doch einen guten Grund, mal wieder nach Yangon zu reisen. Das herzliche Wiedersehen hat uns alle sehr gefreut/jg

Donnerstag, 11. Januar 2018

Projekte verbinden sich



Wunderbar zu sehen, wie sich die Dinge miteinander verbinden. Vor ein paar Wochen konnten wir uns darüber freuen, dass ein Stiftunglife Student (inzwischen fertiger Arzt) bei den Swimming Doctors arbeitet. Heute freuen wir uns über zwei junge deutsche Zahnärztinnen. Jana und Verena sind in diesem Monat mit unserem Schiff unterwegs. Heute Morgen habe ich die beiden zu einer Vorsorge Untersuchung in eine Schule begleitet. Das war ein ganz wunderbares Erlebnis, von dem diese bewegten Bilder einen kleinen Eindruck geben – für alle, die nicht dabei sein konnten/jg

Mittwoch, 10. Januar 2018

Neues Schulprojekt

Für zwei Tage bin ich in Delta unterwegs. Wir wollen entlang der Schiffsroute Schulen bauen. Später können wir diese Schulen dann einfach besuchen, indem wir bei den swimming doctors mitfahren. Es macht Sinn, diese Projekte miteinander zu verbinden. Der Bedarf ist groß, überall könnte man sich engagieren. Dieter und Naing haben schon die ersten zwei Dörfer ausgewählt. Die Dorfbewohner haben ihren finanziellen Anteil gesammelt, wir können bald mit dem Bau beginnen/jg

Dienstag, 9. Januar 2018

Die Schule hat wieder angefangen



Alle Kinder gehen heute wieder zur Schule. Alle träumen davon, später mal erfolgreich zu sein. Wie unterschiedlich die Voraussetzungen dafür sind, zeigt dieses eindrucksvolle Video. Es fängt in der Schule an und auch beim Studium sind die Voraussetzungen sehr unterschiedlich. Nicht nur bei den Kindern in Deutschland, sondern auch bei den Kindern in Myanmar, haben es manche einfacher als die anderen/jg

Montag, 8. Januar 2018

Feel Myanmar



„This is Burma, and it will be quite unlike any land you knowabout", wird Rudyard Kipling zitiert, als er 1889 für drei Tage in Yangon und Mawlamyaing verweilte. Auch wir durften diesen scheinbar zeitlosen Zauber von Myanmar erleben: Der mystische Sonnenaufgang über den Pagoden von Bagan, das besondere Licht über dem Inle Lake, das Eintauchen in die etwas abgelegenen Dörfer, das warme Baden im Golf von Bengalen am Ngapali Beach und die umtriebige Stadt Yagonmit der unfassbaren Shwedagon Pagode in der Dämmerung. Jeder dieser Momente ist besonders. Gleichzeitig ist das nur ein Teil des Zaubers, denn jeder von uns wird solche Momente aus anderen Ländern berichten können. Was den Zauber ausmacht, ist die Kombination mit den Menschen: Diese so feine, zurückhaltende, fast etwas demütig wirkende Art. Es ist dieses Lächeln, das erwidert wird, wenn sich die Menschen angesprochen und ermutigt fühlen. Es sind die Begegnungen und manchmal die kurzen Beziehungen, die in diesem Umfeld entstehen. Wir sind voller Respekt, was und auf welche Art und Weise in Myanmar entsteht, wissend, dass wir eigentlich unwissend sind und hier nur Eindrücke sammeln. Natürlich sehen wir auch den vielen Müll, das Betteln an der Straße zum Mount Popa und gerade in Yangon die Gegensätze zwischen Hinterhof und Kolonialstil. Gleichzeitig überwältigt uns das Potenzial und hier wieder das Gespräch mit einer 4-Jähringen, die im Kindergarten ist und unsere Fragen mit ganzen Sätze auf Englisch beantwortet.

Danke an Stiftunglife, speziell Jürgen, Khu Khu, Min Min und Naing aus Yangon. Vor einem Jahr hätten wir uns diese Eindrücke nicht einmal erträumt. Und jetzt haben wir zusätzlich einen Mentee, eine Schuleröffnung und das Waisenhaus erlebt. An unserem letzten Abend im Straßenrestaurant „feel myanmar" haben wir uns beide bei dem Gedanken bzw. der Frage erwischt, wie wir es schaffen könnten, die nächsten zwei Jahre hier „vor Ort" dabei zu sein.

Annette und Dirk, 7. Januar 2018

Sonntag, 7. Januar 2018

Weissagung der Cree Indianer


In der Zeitung lese ich, dass sich Firmen wie Amazon, Google und Facebook zu den größten Konzernen der Welt entwickelt haben. Die Vermögen dieser Unternehmen übersteigen  schon jetzt alle Vorstellungen. Eine Seite weiter ist zu lesen, dass 2017 ein teures Jahr war die Versicherungen. Noch nie zuvor haben so viel Geld für Schäden ausgegeben, die dem Klimawandel zuzuschreiben sind.

Auf den ersten Blick haben beide Meldungen nichts miteinander zu tun. Oder doch?  Mit dem Wachstum der bunten Konsumwelt wachsen auch die Belastungen für unsere Umwelt. Als mein Drucker im letzten Monat einen Softwarefehler angezeigt hat, könnte niemand diesen Fehler beheben. „Kaufen Sie sich doch einen Neuen, der kostet doch nicht viel." riet mir der smarte Verkäufer. „Wenn sie Ihren alten Diesel loswerden wollen, kommen sie zu uns, wir verkaufen Ihnen einen Neuen." So wirbt VW um die Käufer, die sie vorher betrogen haben. Was mit den alten, aber funktionierenden Druckern und Autos passiert, interessiert niemanden. Der Umsatz zählt. Wenn wir so weitermachen, werden die Schadensrechnungen weiter steigen. Noch geht es dabei (nur) um Geld. Irgendwann wird es auch um Platz und Lebensräume gehen, wenn wir nicht sorgsamer mit unseren Recoursen umgehen. Am besten ist es, wenn wir gleich damit anfangen: Solar, Recycling und Bäume pflanzen - in diesem Jahr werden wir unsere Umweltprojekte stärken/jg

Samstag, 6. Januar 2018

Was macht eigentlich Jan Brecke


Normalerweise sagt Jan Brecke den Menschen wo es lang geht. Hier muss er sich mal mit der Rolle des Beifahrers zufrieden geben. Seine Erfahrungen im Lenken von Ochsenkarren dürften auch überschaubar sein. Jan ist Buchautor und Coach für Führungskräfte. Seit ein paar Tagen ist er auch Mentor für einen Studenten in Myanmar. Der kann sich freuen, mit Jan hat er einen Mentor an der Seite, der in der Welt Zuhause ist. Jan Brecke hat gelebt und gearbeitet in Tokio, New York, Zürich und München. Bei einem Lions Abend haben wir uns im Oktober an der Isar kennengelernt. Gerade verbringen wir ein paar Urlaubstage mit regen Gedankenaustausch in Myanmar/jg 

Freitag, 5. Januar 2018

Die guten Vorsätze



Es gibt sie nicht nur bei uns, die guten Vorsätze - auch unsere burmesischen Freunde haben sich viel vorgenommen für das neue Jahr. Hier ist die erste Hälfte einer langen Liste zu sehen. Da sehe ich viele Punkte, die auch gut in unser Leben passen und manche, bei denen wir hier behilflich sein können. Am besten ist es,  wenn wir die Dinge, die uns gefallen, gleich auf die Liste unserer eigenen guten Vorsätze mit übertragen 🙂 jg

Donnerstag, 4. Januar 2018

Mentee trifft Mentor


Drei unvergessliche Stunden mit unserem Mentee - einfach nur schön!
Über regelmäßige E-Mails wissen Annette und ich schon einiges über Naing Linn Oo. Naing studiert Business in Meiktila, wohnt im Hostel und er arbeitet in seinen Semesterferien für 5.000 Kyat (ca. € 3,50) am Tag einschließlich „free lunch". Naing spielt Fußball und schließt seine Mails immer mit der Grußformel „please let me stop her, since I have to study😊.
Nun sind wir während der Weihnachtszeit in Myanmar und verabreden uns mit Naing am Mount PopaKhu Khu Phaw hat telefonisch mit Naing den genauen Treffpunkt arrangiert. KhuKhu ist im übrigen ein „must know". Sie betreut das „meet and greet" Programm und ist eine liebevolle wie exzellente Fremdenführerin. Naing kommt mit seinem Scooter und im Stiftunglife T-Shirt. Er fährt knapp 3 Stunden, um uns zu sehen. Wir verbringen wunderbare drei Stunden mit Naing und starten zusammen den Aufstieg zum Wallfahrtsort. Er ist so umsichtig und will uns beim Ausziehen der Schuhe behilflich sein. Der Aufstieg vergeht im Fluge, da wir natürlich 1001 Fragen mitgebracht haben. Hier ein kleiner Auszug aus den Antworten: Er lernt viel; in der Freizeit verdient er sich Geld dazu; nach dem Studium möchte er im Finanzbereich tätig sein; in der Freizeit spielt er Fußball und schwimmt. Oben angekommen erklärt er uns die Geschichte des Wallfahrtsortesund wir sprechen viel über das wunderbare Myanmar sowiedie Entwicklungschancen. In einem kleinen Schrein spendet Naing 220 kyat und „cremt" unser Gesicht mit einem magischen Mittel ein.  Das Kennenlernen setzen wir im Ressortrestaurant fort und wir fordern ihn auf, sein Lieblingsessen zu bestellen. Nach zwei dicken Scheiben Beef, Gemüse und drei Schüsseln Reis schwingt er sich wieder auf seinen Scooter und verabschiedet sich lächelnd. Drei Stunden, die unvergesslich sind.
Annette und Dirk 

Mittwoch, 3. Januar 2018

Kleines Teamtreffen am Kap

Wie sich die Dinge miteinander verbinden: Martin und Manuel überwintern in Kapstadt und kümmern sich dort mit viel Herz um die „Little Lambs". Ursula kümmert sich mit genau so viel Leidenschaft um die Kinder an unseren Schulen in Myanmar und um unsere „Little Lamps". Léon hat unser Stiftungstreffen in Einbeck möglich und spannend gemacht. Die vier werden sich viel zu erzählen gehabt haben, bei ihrem kleinen Stiftungstreffen diese Tage in Südafrika/jg