Stiftunglife

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Advent


In der Adventszeit, jetzt wenige Tage vor Weihnachten dürfen wir uns freuen, in einem Land zu leben, in dem trotz aller Widrigkeiten jeder seine eigene Religion ausüben darf. Schön, dass in Deutschland inzwischen auch wieder öffentlich Chanukka, das jüdische Lichterfest, gefeiert wird/ab

Dieser Eintrag ist von Andrea aus Hamburg. Dr. Andrea Bästlein kümmert sich zukünftig um unsere Facebook Seite, nachdem Tilman Anfang des kommenden Jahres für ein Auslandssemester nach Kanada gehen wird/jg

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Lichtkunst


Vor zehn Jahren durften wir uns in der Vorweihnachtszeit an der Lichtkunst in der Münchner Rück erfreuen. Es war ein Erlebnis zu unserer Freude, damals wußten wir noch nicht, dass Licht für die Stiftung ein wichtiges Thema werden wird. Im kommenden Frühjahr werden wir ein kleines Stiftungstreffen in Celle organisieren. Wieder geht es um Licht, wir wollen uns dort an der Lichtkunst von Otto Piene erfreuen - und an den schönen Erfolgen unserer Solar Lichtprojekte in Myanmar. Den Termin für das Treffen legen wir nach Weihnachten fest/jg

Dienstag, 12. Dezember 2017

Was macht eigentlich Ahmad?


Ahmad kam vor drei Jahren zu uns nach Deutschland. Das ist lange her. Danach kamen die Flüchtlingswelle und ein beherztes „Wir schaffen das". Auch das ist schon lange her. Noch immer riskieren Menschen mit der gefährlichen Fahrt übers Mittelmeer ihr Leben. Wir haben Kerzen angezündet für die, die es nicht geschafft haben. Ein kleines, hilfloses Zeichen der Menschlichkeit. „In Syrien ist es im Augenblick ruhig", erzählt mir Ahmad. Er telefoniert regelmäßig mit den Eltern. Die sind dort geblieben, die drei Söhne sind in Deutschland. Eine zerrissene Familiengeschichte aus einem geschundenen Land. Ahmads Sohn geht in Fulda aufs Gymnasium. Ahmad darf seit zwei Monaten in seinem erlernten Beruf als Zahnarzt arbeiten. Es war ein langer Weg bis hier und der Weg ist noch nicht zu Ende. Die Berufszulassung ist provisorisch, die Wohnungseinrichtung auch. Es dauert lange, bis man in einem neuen Land Zuhause ist. Mit seinen syrischen Freunden geht Ahmad regelmäßig ins Altenheim in Bad Salzschlirf . Sie kümmern sich um die alten Menschen dort, helfen, spielen, unterhalten und geben so ein Stück von der Menschlichkeit in die Gesellschaft zurück, die die selbst erfahren haben. Danke Ahmad/jg

Montag, 11. Dezember 2017

Besuch bei den Little Lambs, Kapstadt



Wenn wir in Kapstadt sind, ist es und immer wieder eine große Freude, die Little Lambs zu besuchen. Mit der Stiftunglife unterstützen wir dieses Projekt seit Jahren. Der Kindergarten macht einen großartigen Eindruck. 260 Kinder vom Babyalter bis zum Schuleintritt werden von 14 Lehrern, 5 Hilfslehrern und 2 Köchinnen betreut. Es herrscht eine vorbildliche (schweizerische) Disziplin. In der Nachbarschaft entstand in der Zwischenzeit ein Kinderhort für Schüler, nachdem sie den Kindergarten verlassen haben. Dort bekommen die Kinder in einer sicheren, häuslichen Atmosphäre warmes Mittag- und Abendessen, Hausaufgabenhilfe und bei Bedarf therapeutische Betreuung. Gemeinsam unternehmen die Kinder und Jugendliche Ausflüge, werden bei der Ausbildung unterstützt und in ihrem Verhalten im Alltag geschult. Spiel und Spaß durch sportliche wie handwerkliche Aktivitäten gehören ebenso zum Programm des „Home of Hope". Wir treffen die Klassen mitten in ihren Weihnachtsvorbereitungen, die Kinder basteln am Weihnachtsschmuck, die verpackten Geschenke liegen bereit. Man spürt förmlich die große Vorfreude der Kleinen, Ende der Woche geht es in die großen Sommerferien. Wer mehr wissen will, frage uns gerne mundm.muc@hotmail.de

Sonntag, 10. Dezember 2017

Sonntagskonzert

Heute waren wir in Erl. Dort haben wir das Orchester besucht, in dem Oksana viele Jahre gespielt hat. Aber das ist nicht die einzige Bindung, die wir an das Minsk Ochestra haben, da gibt es noch etwas: einen Kontrabass, der unserer Stiftung gehört. Vor 14 Jahren haben wir das Instrument angeschafft. Es kommt aus Kopenhagen und wurde dort im Rundfunk Symphonie Orchester gespielt. Das alte Instrument hat einen wunderbaren samtigen Klang. Igor, hier genau in der Bildmitte, spielt unseren Kontrabass all die Jahre mit wachsender Lust und Begeisterung. Davon konnten wir uns heute, bei den Proben zu „La Bohème" überzeugen. Es gibt Controlling Aufgaben, die viel Freude machen/jg

Samstag, 9. Dezember 2017

Neu im Vorstand


Der Vorstand der Stiftunglife ist wieder mit drei Personen komplett besetzt. Unsere Wunschkandidatin Martina Rissmann hat gestern zugesagt. Martina, Sven und ich kennen uns seit vielen Jahren. Martina ist Freundin, Mentorin, Schulspenderin, sie hat Myanmar bereist, kennt unsere Projekte und sie liebt das Land und die Menschen. Als Unternehmensberaterin blickt Martina in die Zukunft, denkt strategisch und versteht viel von Zahlen. Was ihr sonst noch wissen wollt, könnt ihr hier nachlesen https://www.bcg.com/de-de/about/people/experts/martina-rissman.aspx  Natürlich freuen wir uns sehr, liebe Martina, herzlich Willkommen im Stiftungsteam/jg

Freitag, 8. Dezember 2017

Auf Facebook/1

Nach zehn Jahren muss man auch in Deutschland mal wieder renovieren. Das gilt im Kleinen, wo ein Zimmer neu tapezieren werden soll genauso wie im Großen, wenn wir bei unserem Ärztehaus in Celle die alte Beleuchtung gegen zeitgemäße LED Lampen austauschen. Ursula und Min Min kümmern sich darum, dass unser Schulgebäude in Myanmar auch nach zehn Jahren noch immer gut aussehen. Hier auf dem Foto ist die Innenrenovierung der SVEN School zu sehen. Nach dem verputzen der Innenwände und dem weißen Anstrich wird alles viel heller und freundlicher werden. Finanziert werden diese Erhaltungsmaßnahmen vom Spender oder aus unserem Maintanance Fond/jg

Auf Facebook/2


Wer schnell informiert sein möchte, schaut auf unsere Website. Wer schneller informiert sein möchte, schaut auf die Facebook Seite der Stiftung. Min Min postet dort Bilder und kurze Nachrichten direkt von der Baustelle. Hier im Bild die Schule in Neu Bagan, die wir Anfang Februar einweihen werden. Heute Abend treffen wir uns in München mit Petra und José - da können wir schon mal gemeinsam ein bisschen Vorfreude entwickeln/jg

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Post von der Münchner Tafel



Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass Sie uns wieder so großzügig bei der Erweiterung unseres Fuhrparks unterstützen! Unsere Arbeit wird immer umfangreicher, da die Anzahl der Tafelgäste laufend weiter zunimmt. Zum Glück erweitert sich auch unser Sponsorenkreis beständig - wir können uns wirklich glücklich schätzen - tun aber auch viel dafür. Die Münchner Tafel bewegt jährlich immerhin 6,2 Millionen KG Lebensmittel - da sind die Fahrzeuge so dringend von Nöten. Es wäre ja toll gewesen, wenn wir gerade durch Sie das erste Elektro Fahrzeug gesponsert bekommen hätten! Aber ich weiß, dass der Weg dorthin noch ein weiter ist. Die Lions haben sich ja schon sehr um das im Januar statt findende Benefiz Konzert bemüht, wir hoffen alle, dass es ein großer Erfolg wird. Mit dem Autohaus Ford-Sorg werden wir umgehend Kontakt aufnehmen und alle Details besprechen und unbedingt auf die rechtzeitige Auslieferung hinweisen. Nun wünsche ich Ihnen eine schöne Adventszeit. Bei uns läuft natürlich im Moment alles auf Hochtouren, und wir können unseren Schützlingen sehr viel Schönes bieten, dank großartigerSponsoren. Das macht einfach glücklich. Mit herzlichen Grüßen Hannelore Kiethe

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Geschenke, Geschenke


Laut einer Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung werden die Deutschen in diesem Jahr durchschnittlich 278 Euro pro Kopf für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Mama und Papa, Oma und Opa, Onkel und Tanten lassen sich nicht lumpen. Dazu kommen neue Familienmodelle: Patchwork Familien tragen zum Boom bei und wenn Eltern getrennt leben, haben manche Kinder zwei Kinderzimmer mit doppelter Spielzeug Grundausstattung. Das kurbelt den Umsatz an. Jedenfalls hier in unserer Welt....

....es gibt natürlich auch Kinder, die nicht so reich beschenkt werden. Für „unsere Kinder" im Kinderheim am Stadtrand von Yangon organisieren wir ein paar Geschenke - als kleinen Gruß aus einer Welt, in der das Fest der Liebe für viele Menschen zum Stress geworden ist. Laut einer Chrismon Umfrage werden 29 % von uns Deutschen wieder nicht zufrieden sein mit den Geschenken, die sie unterm Weihnachtsbaum finden/jg

Dienstag, 5. Dezember 2017

Tag des Ehrenamts

Manche Menschen spenden Geld, andere spenden ihre Zeit. Jeder gibt, was er kann. Wieviel ärmer wäre unsere Gesellschaft, wenn es die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht geben würde. Sie treten für die Menschenrechte ein, helfen beim Sport, in der Kirche, beim Naturschutz und bei den Flüchtlingen. Die Liste ist lang. Knapp 15 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland in ihrer Freizeit. Frauen doppelt so viel wie Männer. Bei den Tafeln sind 60.000 Menschen ohne Bezahlung im Einsatz (dazu kommen knapp fünf Prozent, rund 3.000 bezahlte Kräfte). Menschen gehen als Besucher und Vorleser in Krankenhäuser und Altenheime. Manch alter Mensch würde einsam im Rollstuhl sitzen, wenn es diese Helfer nicht gäbe. Wir helfen den Helfern/jg

Montag, 4. Dezember 2017

Nachgefragt


In Bayern ist was los heute und ich bin ganz nah dran, an der CSU Zentrale - man könnte auch sagen: an der wichtigsten politischen Meldung des Tages. Das Herr Söder das Rennen gemacht hat, ist belegt, das ist überall zu lesen. Manche andere Meldung dürfte falsch sein. Weil heute jeder Mensch Nachrichten in die Welt setzen kann, ist es schwer geworden, das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. In dem Seminar heute wird der Blick geschärft auf das, was man beachten sollte. Das Internet ist voller Informationen. Die meisten sind unvollständig, viele sind gesteuert, manche sind falsch. Ein Grund für uns hier zu versichern, dass unsere Informationen stets nach bestem Wissen eingetragen werden. Dafür stehe ich mit meinem Namen, Jürgen Gessner

Sonntag, 3. Dezember 2017

Obacht !


Der nette Mann auf dem Foto links hat gerade unsere Website gehackt. Ganz nebenbei, bei einer Tasse Kaffee und einer freundlichen Unterhaltung in einem Café in Stuttgart. Der Mann ist ein Profi, er weiß was er tut. Gut für uns (und viele andere) dass er diese Seiten im Internet nur hackt, wenn er dafür von den Eigentümern beauftragt wird. Thomas findet jede Sicherheitslücke und zeigt seinen Auftraggebern, was sie tun müssen, um ihre Seiten zu sichern. Thomas und seine Kollegen von Code White sind gefragte Spezialisten. Wir hatten Glück: durch einen persönlichen Kontakt haben sie unsere Seite pro Bono gehackt - um uns dann bei einer Tasse Kaffee zu erzählen, was wir tun müssen, um unsere Webseiten sicherer zu machen/jg

Samstag, 2. Dezember 2017

Nachgezählt

Am Ende des Tages haben wir nachgezählt und festgestellt: er hat sich gelohnt, der Einsatz bei der Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulen Gesellschaft in Stuttgart. Neben vielen Kontakten und wunderbaren Gesprächen sind über 6.000 Euro für die Swimming Doctors gespendet worden. Vielen Dank an die Helfer: an Annette, Karla und Jürgen Staude. Und ein ganz besonders an die Familie Knop, die uns die Chance und viele Möglichkeiten eröffnet hat - nicht nur in diesen Stuttgarter Tagen. Schön, dass es Euch gibt/jg

Freitag, 1. Dezember 2017

Heute in Stuttgart


Jürgen und Tilman sind heute und morgen auf dem Deutschen Wirbelsäulenkongress, um die Stiftunglife fort zu vertreten. Es trifft sich gut, dass Tilmans Vater in diesem Jahr der Präsident der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft ist. Für unsere Swimming Doctors in Myanmar benötigen wir monatlich rund 9.000 Euro, die wir aus Spenden finanzieren. Außerdem freuen wir uns immer über engagierte Ärzte, die unser Medical Team in Myanmar unterstützen und fortbilden. Wir sind ganz zuversichtlich, interessierte Menschen in Stuttgart anzutreffen/tk

Donnerstag, 30. November 2017

Die kleine Lösung



Was die deutsche Automobilindustrie nicht hinbekommen hat - oder nicht hinbekommen wollte - hat die deutsche Post selbst auf den Weg gebracht: 5.000 batteriegetriebene Streetscooter werden bereits in ganz Deutschland abgasfrei für die Zustellung von Briefen und Paketen eingesetzt. Damit hat die Post einen Wettbewerbsvorteil, wenn die Nutzung von Dieselfahrzeugen im kommenden Jahr in den Städten eingeschränkt wird. Auch für die Post lohnt sich die neue Technologie, die Wartungskosten für die Elektrotransporter betragen im Vergleich zu konventionellen Transportern nur die Hälfte. Wenn die ersten Tafeltransporter elektrisch fahren sind wir gerne mit dabei/jg

Die große Lösung


Die deutsche Post und ihre Tochter Streetscooter haben zusammen mit Ford den Work XL gebaut. Das Elektrofahrzeug ist ein Lieferwagen auf Basis des Ford Transits, der bis zu 200 km mit einer Akkuladung fährt. 2.500 Fahrzeuge werden gebaut, die ersten Vorserienmodelle sind bereits im Einsatz. Das Fahrzeug hat ein Ladevolumen von 20 Kubikmetern und wird mit einem modularen Batteriesystem ausgerüstet, dessen Kapazität zwischen 30 und 90 kWh rangiert. Die Reichweite liegt demnach bei 80 bis 200 km. Der Akku wird an einer Schnellladestation mit 22 Kilowatt in ungefähr 3 Stunden wieder aufgeladen. Die Motorleistung liegt bei bis zu 204 PS. Das könnte ein Fahrzeug für die Tafeln werden - besonders, wenn der Laderaum mit Solartechnologie gekühlt werden kann. Im kommenden Jahr werden die ersten Modelle zu sehen sein/jg