Stiftunglife

Dienstag, 26. September 2017

Gibt's auch in Sachsen



Das Wahlergebnis macht nachdenklich, besonders in Sachsen. Dass wir in einer freien und offenen Gesellschaft leben, macht den meisten von uns Freude, besonders den Jüngeren. Aber manchen Menschen macht das Angst. Wir sollten uns darüber Gedanken machen, wie wir diesen Menschen die guten Seiten einer multikulturellen Gesellschaft näher bringen. Der kleine Werbeclip von Edeka ist ein schönes Beispiel dafür/jg

Montag, 25. September 2017

Was macht eigentlich Sebastian Ahrens?

Vor neun Jahren war er das Gesicht von Hapag Lloyd Kreuzfahrten, als wir uns in Hamburg kennenlernten. Mit ihm begann die schöne Zeit der Seekarten Versteigerungen auf der MS Europa. Schön für uns - und schön für die, die sich für unsere Projekte interessiert haben. Besuche in unseren Projekten in Südafrika und in Myanmar waren für manchen Gast Highlights der Reisen. Mit ihrem Umzug nach Frankfurt haben Susanne und Sebastian Anfang des Jahres ein neues Kapitel aufgeschlagen. Von hieraus leitet er als CEO eine Klinikgruppe, die Paaren hilft, ihren Kinderwünsche zu erfüllen. Seinem Hobby ist Sebastian treu geblieben: noch immer kocht und genießt er auf höchstem Niveau. Gestern Abend durfte ich daran teilhaben/jg

Am Tag nach der Wahl hoffen wir, dass manche Wahlversprechen gehalten werden - und rechte Ideen keinen weiteren Nährboden in unserem Land finden/jg

Sonntag, 24. September 2017

Vielen Dank

Viele Versprechen haben wir in den letzten Wochen gehört. Wenn die alle in Erfüllung gehen, haben wir das Paradies. Oder leben wir schon im Paradies? Mir fällt kein anderes Land ein, in dem ich dauerhaft leben möchte. Die ältere Generation hat Deutschland zu dem Land aufgebaut, ich dem wir heute in Wohlstand und in Frieden leben dürfen. Nun ist es an der jungen Generation, dies alles zu bewahren. Nicht die Industrie, sondern die Politiker, die heute unsere Stimme bekommen, müssen die Rahmenbedingungen für unser Leben schaffen. Wir können diese Rahmenbedingungen dann mit gutem Leben erfüllen: weniger Fleisch essen, mehr Fahrrad fahren, bewußter einkaufen und Urlaub auch mal in der Nähe machen. Einfach bewußter leben. Vielleicht auch "ein kleines Nebenamt" übernehmen, wie Albert Schweizer sich das von den Menschen gewünscht hat. Die vielen tausend ehrenamtlichen Wahlhelfer, die heute in den Wahllokalen dafür sorgen, dass wir unsere Stimmzettel abgeben können, haben schon ihren Beitrag geleistet. Das Wahlamt bedankt sich - wir auch 🙂

Samstag, 23. September 2017

Lesetipp

Ein Blick in die neue Spiegel Ausgabe lohnt sich für jeden, der Kinder hat. Natürlich kann man sich auch als Erwachsener für Neues Lernen interessieren. Wie wichtig Fortbildung auch für die Älteren ist, merke ich jedes Mal, wenn ich über einer PowerPoint Präsentation sitze (jetzt gerade für den Vortrag bei den Rotariern in Korbach am Montag) und mich frage "Wie ging das nochmal?" jg

Freitag, 22. September 2017

Solarlampen Test/ 1



Ein goldener Spätsommertag ist das heute in München: ideale Bedingungen für Schattenspiele und um Solarlampen aufzuladen. Neben unserer Lampe testen wir Ladestationen für Handys. Genau gesagt für Smartphones, die wesentlich mehr Strom ziehen als Handys. Vom Ergebnis werden wir berichten. Hier von links nach rechts die Kandidaten dieses Wettbewerbs: 
- das große Panel gehört zu einer Lampe, die einen USB Anschluss hat, mit der man auch ein Smartphone laden kann
- bei dem zweiten von links sind Panel und Lampe in einer Einheit verbaut, auch diese Lampe hat einen USB Anschluss
- dieses ist eine Powerbank, gut geeignet zum Laden vom Handy, hat nur eine kleine Taschenlampe
- das Panel gehört zu unserer Standartlampe, die wir derzeit im Einsatz haben, hat keinen USB Anschluss

Solarlampen Test/2

Oksana erklärt erstaunten Besuchern, dass unser dunkler Flur für ein paar Tage als Testlabor genutzt wird. 14 Stunden leuchten die drei Test Kandidaten an unserer Garderobe, davon die Hälfte der Zeit in der höchsten Stufe. Die rechte Lampe schwächelt schon ein wenig/jg

Donnerstag, 21. September 2017

Es gibt viele Wege



Tilman studiert in Friedrichshafen. Die Zeppelin Universität ist klein und weltoffen. In Sichtweise zum Campus gibt es ein Flüchtlingsheim - und einen regen Austausch von beiden Seiten. Studenten helfen mit Deutsch- und Englischkursen, spielen gemeinsam Fußball oder Kicker, wie hier auf dem Foto. Tilman steht hinten links im Licht. Es gibt viele Wege, eine Brücke zu anderen Menschen zu bauen. Im Idealfall ist diese Brücke so angelegt, dass sie Menschen auf beiden Seiten hilft, zueinander zu kommen. Ob wir Kicker spiele, oder Oma schieben ist nicht so wichtig - wichtig ist, dass wir aufeinander zugehen. Weil wir hier Zuhause sind, ist es einfacher die Hand auszustrecken um die Willkommen zu heißen, die gerne hier mit uns zusammen sein wollen/jg  

Gestern Abend in München


"Wenn einem so was Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert…." hieß es vor vielen vielen Jahren in der Werbung. Die Werbung ist vergessen - die Botschaft ist geblieben. Gestern Abend haben wir in München einen Schluck getrunken auf das schöne Filmprojekt und seine drei Protagonisten, von links: Hans der Filmemacher, der im zarten Alter von acht Jahren seinen ersten Film gedreht hat - Wolf in seiner Rolle als der Sprecher - Norbert, unser Kameramann vom BR. Viel abgestimmt hatten wir nicht vorher, es gab kein Drehbuch und keine Regie bei diesem „No Budget" Projekt. Das trotzdem etwas wunderbares dabei rausgekommen ist, verdanken wir Hans, der das alles so schön zusammengefügt und mit der passenden Musik unterlegt hat. Gemeinsam haben wir das Werk gefeiert, das hier zu sehen ist: https://www.youtube.com/watch?v=RFdv0stZrqk

Mittwoch, 20. September 2017

Zwei rechnen ab


Wenn das Bauwerk schon lange fertig und übergeben ist - hier im Hintergrund ist unser Wohnpark in Celle zu sehen - folgt die Abrechnung mit den Handwerkern. Es lohnt sich, jedes Aufmass zu überprüfen, Udo (im Vordergrund) ist da ganz genau. Wir haben alle viel von ihm gelernt. Dieser Blick fürs Detail kommt uns immer zugute, wenn wir unsere Schulbauten in Myanmar abrechnen. Danke Udo 😊

Welt Kindertag


Dieser Tag heute ist den Kindern und Jugendlichen in aller Welt gewidmet. Für uns als Stiftung heißt das: den Kindern und Jugendlichen in Myanmar. Die können nichts dafür, dass wir in diesen Tagen schlimme Bilder und Nachrichten aus jedem Land bekommen. Kinder sind immer die Betroffenen, wenn es u solche Dinge geht. Krieg, Vertreibung und Armut schmälern ihre Aussichten auf eine glückliche Zukunft. Um so mehr werden wir unsere Bildungsprojekte stärken: Schulen bauen und Studenten fördern, denn Bildung ist die Grundlage einer toleranten Gesellschaft. Wer sich von dieser These überzeugen möchte, braucht nicht weit zu reisen: in den letzten Tagen gab es immer wieder Bilder (vornehmlich aus Ostdeutschland) von rechten Hetzern zu sehen, die Stimmungen verbreiten, die weit weg sind von Bildung und Toleranz/jg

Dienstag, 19. September 2017

28 Jahre später

Heute in Zürich: 28 Jahre nach der Gründung in Deutschland wurde heute Mittag die Schweizer Vertretung der Stiftunglife gegründet. In Anwesenheit von ein paar Freunden wurde der Verwaltungsrat gewählt und Dieter Schlatter als Präsident bestätigt. Nach der Unterschrift und einem schönen Essen am Zürichsee wirft Dieter einen Stein in das Wasser. Ein schönes Symbol. Der kleine Anstoß wird Kreise ziehen, Menschen einbinden und für unsere Projekte in Myanmar begeistern - vielleicht auch ein eigenes Projekt in der Schweiz entwickeln. Wir gratulieren herzlich und freuen sich uns auf ein gutes Miteinander. In Zukunft wird es möglich sein, Spendenquittungen für die Schweizer Förderer auszustellen. Damit macht das Helfen noch mehr Freude/jg

Gutes tun...

....kann so einfach sein: von außen betrachtet schauen sie eher aus wie eine Rockergruppe - hinter der rustikalen Fassade steckt ein guter Sinn. Sie nennen sich "Barber Angels" und sie schneiden den Menschen die Haare. Normaler Weise für viel Geld - kostenlos für die, die sich einen Besuch beim Friseur nicht leisten können. Sie verschenken ein Stück vom Glück und ein bisschen Würde für ein paar Tage an Menschen, die auf der Straße leben. Tolles Projekt/jg

Montag, 18. September 2017

Was macht eigentlich Martina?

Wir treffen uns im Berliner Büro oder bei BCG in München - wenn Martina nicht gerade in der Welt unterwegs ist. Dieses Mal ist es anders: Martina nutzt ein paar freie Tage für das beste Investment, das der Mensch tätigen kann: Martina investiert in sich selbst - in Natur, Gesundheit, Freude, Freunde und die Seele baumeln lassen. In München haben wir bei einer Tasse Tee über unsere burmesischen Studenten geredet, über den Alumnikreis, über dies und das. Martina interessiert sich für alle Stiftungsdinge. Sie gehört zu den langjährigen Freunden der Stiftung, hilft mit Rat und Tat, denkt mit - und freut sich an der schönen Entwicklung der Projekte, hier im Bild beim Anschauen von unserem neuen Swimming Doctors Film. Im November sehen wir uns wieder, beim Treffen der Stiftungsfreunde in Berlin/jg

Sonntag, 17. September 2017

Welt Ozontag

So glücklich sind die Menschen, denen wir unsere Solarlampen bringen. Sie tauschen ihre Kerzen und Petroleumlampen gerne gegen das neue Licht: weil es heller ist - und weil es nichts kostet, wenn die Sonne die Batterie aufläd. Diese Menschen wissen nichts vom Klimawandel, aber wir wissen (bis auf wenige Ausnahmen) dass es gut ist, auf das Klima zu achten. Jede Solarlampe ersetzt über Lifetime einen Barrel Öl. Ist doch nicht schlecht für eine Anfangs Investition von zehn Euro für eine Lampe/jg

Samstag, 16. September 2017

Heute ist Tafeltag


1993 wurde in Berlin die erste deutsche Tafel gegründet. Zwei Monate später, bei der Gründung der Hamburger Tafel waren wir schon als Unterstützer mit dabei - und wir sind bis heute dabei geblieben. 2017 gibt es 925 Tafeln mit mehr als 60.000 ehrenamtlichen Helfern in ganz Deutschland, die rund 1,5 Mio. Menschen, darunter ein Drittel Kinder und Jugendliche, mit Lebensmitteln helfen. Diese Lebensmittel bekommen die Tafeln durch Spenden von Supermärkten, Restaurants und Herstellern. Somit arbeiten die Tafelhelfer seit 24 Jahren auch gegen Lebensmittelverschwendung. Zu viel, zu reif, oder krummes Gemüse: ohne die Leistung der Tafel würden unverkäufliche Lebensmittel im Müll landen. Leider passiert das – trotz Tafeln – immer noch viel zu oft. Ein Drittel aller weltweit hergestellten Lebensmittel landet zum Schluss nicht auf dem Teller, sondern vorher im Müll, so eine Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Allein in Deutschland werden jedes Jahr knapp 11 Mio. t Lebensmittel weggeworfen. Im Durchschnitt wirft jeder Deutsche im Jahr 82 kg weg. Ältere weniger als Jüngere, Reiche mehr als Arme. Nah einer Meldung des World Food Programm steigt die Zahl der Menschen die hungern, erstmals seit zehn Jahren wieder an: 815 Millionen/jg

Essen und Trinken

O'zapft is!
Seit ein paar Minuten strömt das Bier in München, biegen sich Tische und Bänke mit Haxn und Hendl. Die Maß ist auf einem Rekordpreis, die nächsten Tage werden uns weitere Rekordmeldungen bringen. Ein weiteres, nicht ganz so großes Ereignis, bewegt heute die Menschen in vielen Städten: der Deutsche Tafeltag. Viele hundert Tafeln werben in ihren Städten für Ihre Idee: übrig gebliebene Lebensmittel an arme Menschen abgeben. Frei von Geschäftssinn etwas Gutes tun für beide Seiten der Gesellschaft: für die, die Zuviel haben - und für die, die sich vieles nicht leisten können. Gesellschaftliche Teilhabe zählt dazu. Nicht jeder kann 11 Euro für eine Maß zahlen. Richtig teurer wird es, wenn man mit den Kindern auf die Wiesn gehen möchte: mit einem Hunderter kommt man da nicht weit/jg

Freitag, 15. September 2017

Hundert kluge Köpfe kamen am Hammerhof zusammen, um Anregungen zu sammeln und sich auszutauschen: wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft und was kann jeder von uns tun für eine bessere Welt. Wir durften dabei sein (Jürgen als Zuhörer, Philipp als Mitgestalter des Kreativen Unternehmertums) wenn über künstliche Intelligenz gesprochen wurde - und über künstlich Dummheit. Über Blockchain und Digitalisierung, über moralische Schönheit, politische Poesie und menschlich Großgesinntheit. Jetzt, nach zwei Tagen voller Inspiration ist es an uns, diese Ideen in die Welt zu tragen, die Menschen in unserem Umfeld zu begeistern und voller Freude das weiter zu tun, was wir tun - gemeinsam mit unseren Freunden uns Weggefährten, mit Euch 😊

Seit wir Philipp kennen, kennen wir die Idee der Kreativen Unternehmer, gegründet an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. In diesem Jahr findet das Treffen der KU auf dem Hammerhof statt - ein kleiner Ort, abseits gelegen im Frankenland. Hier kommt man nicht zufällig vorbei, hierher muss man sich bemühen. Hundert junge und jung gebliebene Unternehmer haben Zeit investiert und die Mühe auf sich genommen. Es hat sich gelohnt. Selten habe ich so einen facettenreichen Blick auf die Zukunft bekommen wie hier. Die Menschen, die sich hier treffen und miteinander reden, wollen etwas bewegen - für sich selbst und für eine lebenswerte Gesellschaft. Auf meinem Namensschild ist der zentrale Inhalt dieser zwei Tage in wenigen Worten zusammengefasst: "Was wollen wir unseren Enkeln erzählen?" Die Frage passt gut zu unserer Arbeit. Es gibt einige Projekte, von denen wir gerne und mit leuchtenden Augen erzählen werden/jg

Donnerstag, 14. September 2017

Zwischen Tag und Traum

Heute öffnet die IAA in Frankfurt ihre Pforten. Die große Schau der Möglichkeiten. Hoffen wir, dass es neben den vielen Zukunftsträumen auch ein paar Antworten für die Gegenwart gibt: ich möchte gerne wissen, wie wir die 240 Transporter mit Euro5 und Euro6 sauber bekommen, die wir in vergangenen Jahren den Markt gebracht haben. Verschrottungsprämien für sechs Jahre alte Fahrzeuge sind für uns keine Option, sie dienen nicht der Umwelt - höchsten den Herstellern/jg

Mittwoch, 13. September 2017

Junge Talente


Gestern Nachmittag in München: fünf angehende Informatiker denken darüber nach, wie die verschiedenen Datenbanken der Stiftung intelligent miteinander vernetzt werden können. Das Flipchart ist noch leer und auf dem Bildschirm im Hintergrund ist ein großes Fragezeichen zu sehen. Das war der Anfang - im Lauf der Stunden hat sich das alles mit Inhalten gefüllt. Die Pro Bono Unterstützung durch die Firma CompuSafe haben wir Werner und Ralf zu verdanken. Beide sind Freunde der Stiftung und Mentoren für zwei burmesische Studenten, darüber sind wir ins Gespräch gekommen. Wir dürfen ganz zuversichtlich sein, dass diese Kooperation beiden Seiten gut tun. Vielen Dank an alle, die sich für dieses große Projekt engagieren/jg

Dienstag, 12. September 2017



Wie gut, dass es junge Menschen gibt - auch bei uns in der Stiftung. Über unser „Meet and Greet" Projekt haben wir in letzter Zeit Kontakt zu jungen Menschen bekommen, die etwas tun wollen: Tilman betreut unsere Facebook Seite, Karla und Isi kümmern sich um die, die Myanmar aus einer anderen Perspektive kennenlernen wollen. Weil diese Erfahrungen für beide Seiten gut sind, bieten wir nun einen Praktikumsplatz in München an. Wer Zeit und Lust hat sein Wissen neben dem Studium praxisnah einzusetzen, bekommt bei uns die Gelegenheit. Bitte einfach eine kurze Bewerbung schreiben an juergen@stiftunglife.de