Stiftunglife - News

Sonntag, 26. Mai 2024



Das Fazit der Reise

Seit zwei Jahren fahren wir jetzt regelmäßig in die Ukraine. Vor zwei Jahren sah es dort noch anders aus. Vor zwei Jahren gab es starke Krieger, viel Zuversicht und noch mehr Hilfe. Jetzt werden die Krieger müde. Wir, die Zuschauer, werden es auch. Trotzdem bleiben wir engagiert. Die nächste Fahrt in die Ukraine ist für Mitte August August geplant. Die Menschen brauchen unsere Hilfe, jetzt mehr denn je. In Lemberg gibt es heute „The stolen happiness" im Opernhaus. „Das passt gut", würde man sagen, wenn es nicht so traurig wäre. jg





Nelson Mandelas Vater verstarb früh. Ein Onkel ermöglichte ihm sein Jurastudium. 

Anna lebt in in der Ukraine, die junge Frau studiert Archäologie und Geschichte in Vinnitsya. Nachdem ihr Vater im Krieg gefallen ist, kam die Familie in finanzielle Schwierigkeiten. Wir konnten. Wir haben Anna in unser Studenten Förderprogramm aufgenommen und mit Glück den richtigen Mentor für sie gefunden. Hubert hat seine erfolgreiche Berufskarriere beendet, er studiert jetzt Geschichte. Die beiden werden sich viel zu erzählen haben. jg



Samstag, 25. Mai 2024



Der ganze Papierkram

Unsere Reise in die Ukraine hat mit vielen Formularen angefangen, am Ende der Reise geht es dann nochmal um Papiere. Jedes Medikament, jede Hilfslieferung muss genau dokumentiert werden: von der Rechnung und dem Lieferschein in München - zur Zollabfertigung an der polnischen Grenze - und dem Empfang im Emergency Hospital Vinnitsya. Andreas kümmert sich um den ganzen Papierkram von deutscher Seite. Irina dokumentiert den Empfang und die Verwendung in der Ukraine. jg



Freitag, 24. Mai 2024


There is no future without nature 

So richtig weiß keiner, was die Zukunft bringt. Als erstes wünschen sich alle Frieden für die Ukraine, dann geht es um den Wiederaufbau. An den Klimawandel kann hier im Augenblick kaum jemand denken, die Alltagssorgen überlagern alles andere. Trotzdem pflanzen wir Bäume: die ersten 550 Walnussbäume sind schon gut angewachsen, weitere 500 Bäume werden im Herbst gepflanzt. Ein großes Dankeschön an Alexander (rechts im Bild) von der Landwirtschaftskammer Vinnitsya, der das Projekt für uns organisiert hat. jg



Donnerstag, 23. Mai 2024



The Ukraine girls really knocked me out
The Beatles, White Album, 1968

Uns haben sie auch umgehauen, die Ukraine Girls (möglicherweise aus anderen Gründen) Sieben von unseren 14 Studentinnen sind hier im Bild zu sehen (die achte, ganz in weiß, in der Mitte, ist die Tochter von Iryna). Das Fotoshooting gabs nach unserem Studententreffen heute in Vinnitsya. Aktuell werden 14 Studentinnen und 15 Studenten von uns gefördert. Wir danken allen Mentoren für Ihre Unterstützung mit Rat und Tat – und wir danken Iryna in Vinnitsya und Annette in München, die dieses Stiftunglife Projekt organisieren. jg




Auf dem Weg zurück ins Leben

Die körperlichen Beeinträchtigungen kann man sehen, die seelischen Belastungen bleiben verborgen. Unsere Freunde, Irina und Sergeij sind nicht nur in Klinik und Universität engagiert, sie arbeiten auch in einem Rehacenter. Schwer verletzte Soldaten brauchen viel Hilfe bei ihrem Weg zurück ins Leben. jg



Mittwoch, 22. Mai 2024



Gleiche Bilder - andere Schicksale 

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir Medikamente ausgeladen, bei Regen und Schnee. Nun wieder Sonnenschein. Die Bilder mögen sich gleichen, die Schicksale sind andere. Die Anzahl der Kriegsversehrten wird sichtbar mehr. Nicht nur rund um das Krankenhaus, auch im Alltag sehen wir immer mehr mensch mit Amputationen. Viele von Ihnen leiden unter Phantom Schmerzen. Ein Medikament aus Deutschland kann deutliche Linderung verschaffen. Kostet 300 Euro pro Patient. Ein paar Packungen haben wir dieses Mal dabei. jg



Dienstag, 21. Mai 2024


Wir haben die Wahl

Der Klinikatlas schaffst Transparenz in Deutschland. Hier kann sich jeder überlegen, ob er sein Knie in Pforzheim operieren lassen möchte. Die Menschen, die in das Emergency Hospital von Vinnitsya eingeliefert werden, haben sich diese Klinik nicht ausgesucht. Die meisten kommen mit schweren Verwendungen direkt von der Front. Bei ihnen geht es nicht um die beste Knie OP, sondern um Amputationen. Wir liefern Medikamente, die Schmerzen und Behandlungen ein bisschen erträglicher machen. jg



Montag, 20. Mai 2024



Tu was,
am besten gleich 👍

Viele Menschen fühlen sich hilflos, wenn es um den Klimawandel geht. Deshalb gibt's hier jeden Montag einen Tipp, der leicht umzusetzen ist: lasst uns Plastik vermeiden, nehmt die eigene Trinkflasche mit. Ich habe heute gleich zwei Flaschen mit bestem Münchner Leitungswasser gefüllt für die lange Reise in die Ukraine. Auffüllen lassen sich diese Flaschen unterwegs an jedem Wasserhahn. „Hahnenwasser" zählt in Deutschland zu den bestüberwachten Lebensmitteln. jg



Sonntag, 19. Mai 2024



Unsere ersten Früchte

Die Orangenbauern auf Mallorca haben Glück: sie konnten sich in diesem Jahr über eine auskömmlich Ernte freuen. Die Früchte sind zwar nicht besonders groß, aber Spitze im Geschmack. Über 3.000 kleine Orangenbäume haben wir in den letzten Jahren in Sóller pflanzen lassen. Unser Glück sind die ersten Früchte, die nun an unseren Bäumen hängen. jg



Samstag, 18. Mai 2024

Begeisterung



Begeisterung

Leidenschaft und Begeisterung fördern Wohlbefinden und Zufriedenheit. Auf das richtige Maß kommt es an, damit man sich nicht zu sehr verausgabt heute, am letzten Spieltag der Bundesliga. Für unsere Projekte gibt es keine Sommerpause, wir bleiben durchgehend engagiert. jg



Donnerstag, 16. Mai 2024



Die Sonne brennt herunter

Was für die Menschen in Myanmar eine Qual ist, ist die beste Voraussetzung für unsere Solaranlagen. Hier im Bild die 54. Anlage, die von Engelbert und Friends gespendet wurde. Gebaut wurde die Anlage von Min Min in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bagan. 20 Solarpaneele a 550 Watt ersetzen den alten Dieselgenerator (weitgehend). Die Dorfbewohner haben gesammelt und sich mit 20 % an den Baukosten beteiligt. Mit dieser Anlage wird die Trinkwasser Versorgung für 1.500 Menschen gesichert. Früher mussten die Menschen Geld für den Dieselgenerator kaufen. Jetzt bleibt dieses Geld in der Haushaltskasse. Die Menschen freuen sich über das ersparte Geld - wir freuen uns über den guten Beitrag für die Umwelt. Durch den günstigen Wechselkurs und gesunkene Preise wird der Bau dieser Anlagen immer günstiger. Aktuell kostet eine Anlage 6.600 Euro und spart jährlich 11 Tonnen CO2. jg



Mittwoch, 15. Mai 2024


Für unser Studenten/Mentoren Projekt in der Ukraine haben wir einen kleinen Flyer erstellt. In ihm werden die wichtigsten Fragen beantwortet und wir stellen Irina vor. Die engagierte Ärztin lebt mit ihrer Familie in Vinnitsya. Sie wählt die Studenten aus, hält den Kontakt zu Annette und kümmert sich, wenn irgendetwas mal rund läuft. Schreibt uns einfach eine Mail, wenn Ihr einen jungen Menschen mit Rat und Tat unterstützen wollt. jg



Dienstag, 14. Mai 2024


Hilfe für die Ukraine

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist heute zu einem Besuch in die Ukraine gereist. Im Mittelpunkt seiner Gespräche stehen die jüngsten Angriffe Russlands auf die Energie Infrastruktur. Wir reisen eine Woche später, bringen Medikamente in die Ukraine und kümmern uns um die 40 Studenten, die wir mit Rat und Tat unterstützen. Über die Reise des Ministers wird in den Medien berichtet - über die Ergebnisse unserer Reise berichten wir im nächsten Espresso. Ein großes Dankeschön an alle, die sich für die Ukraine engagieren – im Großen und im Kleinen. jg



Montag, 13. Mai 2024



Tu was, am besten gleich!

In einer Greenpeace zum Klimawandel wurde „Hilfllosigkeit" sehr oft genannt. Dagegen wollen wir was tun: ab sofort gibt es hier jeden Montag ein Mittel gegen die Hilflosigkeit, einen Tipp, der leicht umzusetzen ist. Heute fangen wir an: falls Du noch immer Google als Suchmaschine nutzt, bitten wir dich auf Ecosia zu wechseln https://www.ecosia.org/  Das kostet kein Geld und liefert in der Regel genau so gute Ergebnisse. Der Unterschied liegt im Gewinn: Google nutzt den Gewinn für sich selbst - Ecosia nutzt den Gewinn, um Bäume zu pflanzen. jg





So klingt Europa

Das Finale vom Eurovision Song Contest fand am Samstag in Schweden statt. Wer es lieber klassisch mag, war gestern Abend in der Waldbühne, hier im Bild: ein Orchester aus Österreich, ein Dirigent aus Italien, Musik gab es zu hören aus Norwegen und Spanien. Musik ist Vielfalt. Was für ein Glück, dass die Sprache der Musik in allen Ländern verstanden wird. jg



Sonntag, 12. Mai 2024


Das schönste Bild zum Muttertag

Anfang des Jahres hatten wir ein Abendessen mit den Helfern der Münchner Tafel. An unserem Tisch erzählte mir Karin, dass es fast alles gibt bei der Tafel - nur keine Blumen. Davon hatte ich Alexander erzählt und er hat eine ganze Blumensendung zur Tafel geschickt. Das Foto bekam ich zwei Stunden später per Mail. Für mich ist es das schönste Bild zum Muttertag. Ein großes Dankeschön an Alexander und unsere Freunde von Blume2000




Von der Romantik in die Zukunft

Eine groß angelegte Schau in drei Museen beschäftigt sich mit der wechselhaften Beziehung des Menschen zum Wald. Die drei Ausstellungen zeigen, wie sich das Naturverständnis geändert hat. Die Ausstellungen "Wälder" sind zu sehen bis zum 11. April in Frankfurt im Senckenberg Museum und im Deutsches Romantik Museum + im Sinclair Haus in Bad Homburg. jg



Samstag, 11. Mai 2024


In Myanmar ist es immer noch warm

Zum Glück gibt es seit ein paar Tagen ein bisschen Regen. Das macht das Leben ein bisschen angenehmer. Zur Zeit bauen wir zwei Schulen, eine baut Min Min in Bagan (hier im Bild) die andere baut Naing im Delta. Beide Projekte sollen fertig sein, wenn das neue Schuljahr im Juni beginnt. Min Min wird uns von seinen Projekten und der Situation im Land berichten, wenn er Ende Juni nach Deutschland kommt. jg




Der Energiebedarf für die Kühlung von Gebäuden wird in Zukunft den Bedarf für die Heizung übersteigen. Aktuell ist es so, dass für die gleiche Kühlleistung etwa das Dreifache an Energie im Vergleich zur Heizung benötigt wird. Schätzungen gehen davon aus, dass der Kühlbedarf weltweit den Wärmebedarf bis 2050 übersteigen wird, hauptsächlich aufgrund des Klimawandels und steigenden Wohlstands. Es wird erwartet, dass effizientere Technologien notwendig sind, um diesen wachsenden Bedarf zu decken. jg