Stiftunglife - News

Mittwoch, 21. April 2021

Gute Nachrichten/5



Zuversicht

In hoch entwickelten Ländern gelten Pessimisten gelten als kritisch und smart, Optimisten werden oft für sorglos und naiv gehalten. Beide Haltungen sind nicht sehr hilfreich. Gebraucht werden Realisten mit Sportsgeist, die auf der Grundlage von Forschung und Wissenschaft die Probleme der Zukunft im Blick haben. Über viele Fortschritte können wir uns schon heute freuen. Der Spiegel hatte bis vor zwei Jahren eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel „Früher war alles schlechter". In kommentierten Grafiken mischten sich Schweres und Leichtes, Ernstes und Heiteres, die facettenreiche Verbesserung der Welt wurde sichtbar. Wer hätte schon gewusst, dass in Nigeria mehr Filme produziert werden als in Hollywood? Und das in Ruanda schon seit zehn Jahren Plastiktüten verboten sind? Hans Rosling, der positiv denkende Schwede, bezeichnete sich als „Possibilist", der auch in schwierigen Zeiten an die bessere Welt glaubt. Dieser positiven Sicht schließen wir uns an, wenn wir Bäume pflanzen und Schulen bauen. Das aktuelle Jahrbuch der Stiftung wird den passenden Titel bekommen: Zuversicht


Dienstag, 20. April 2021

Gute Nachrichten/4



Blick über den Tellerrand 

Unsere Hilfe für die Tafeln ist auf Deutschland beschränkt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Nachdem Mallorca ist zum Corona-Hotspot Spaniens geworden ist, helfen wir auch dort. Die Zahl der in extremer Armut lebenden Mallorciner hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Die Suppenküche in Palma versorgt derzeit rund 700 Menschen, dreimal so viele wie vor der Corona-Krise. Mehr Bedürftige könnten sie nicht unterstützen, heißt es von den Organisatoren. Dafür fehlt es an Ressourcen. Wer als Hilfesuchender neu hinzukommt, muss sich in eine Warteliste eintragen. Mit unserer Unterstützung haben wir dafür gesorgt, dass diese Liste etwas kürzer wird. jg


Gute Nachrichten/3



Erwarte das Unerwartete

Eine englische Lebensweisheit lautet  "Expect the unexpected". Isaac Newton, Marie Curie und Özlem Türeçi haben die Welt mit neuen Ideen aus den Angeln gehoben. Man darf zuversichtlich sein, dass dergleichen immer wieder geschieht. Das Genie der Menschen, sein Erfindungs- und Unternehmergeist sind unerschöpflich. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass man mit erneuerbarer Energie in Deutschland so viel erreichen kann. Wind und Sonne stehen ausreichend zur Verfügung, wir müssen uns nur trauen, sie zu nutzen. Mit unseren 25 Solaranlagen erzeugen wir in Myanmar (auch in Krisenzeiten) jeden Tag bis zu 200 KW. Mit dem sauberen Strom werden 25 Pumpen betrieben, die täglich bis zu 80.000 Liter Trinkwasser fördern. Kein Gestank, kein Diesel, CO2 und viel Geld gespart. Was für ein Gewinn für die Umwelt und die Menschen. jg


Montag, 19. April 2021

Gute Nachrichten/2



Deutsche so reich wie nie

In der Summe sind die Deutschen trotz Corona so reich wie noch nie. Das Geldvermögen der privaten Haushalte belief sich Ende letzten Jahres auf knapp 7 Billionen Euro. Kein Essen gehen, kein Theater, Konzert, kein Kurzurlaub: viele Menschen sparen in der Krise, zugleich profitieren Sie an dem Boom der Aktienmärkte. Weltweit haussieren die Börsen: gleich zu Handelsauftakt übertrifft der deutsche Leitindex heute sein jüngstes Rekordhoch und steigt erstmals in seiner Geschichte über 15.500 Punkte. Wir danken den Menschen, die in diesen guten Zeiten auch an die denken, denen es nicht so gut geht. jg


Gute Nachrichten/1


Eine Woche lang nur gute Nachrichten

Im Hickhack um Kanzlerkandidatur, Inzidenz und Ausgangssperren gehen sie manchmal unter, die guten Nachrichten. Deshalb wollen wir ihnen hier eine Woche lang Raum geben. Mit den Impferfolgen fangen wir an: an den Masern starben weltweit jedes Jahr zwei bis drei Millionen Menschen, bevor 1963 endlich ein Impfstoff zur Verfügung stand. Die Entwicklung dieses Impfstoffs hatte sieben Jahre gedauert. Bei Corona hat es ein Jahr gedauert: 12 Monate nach Bekanntwerden von Corona standen die ersten Impfstoffe zur Verfügung. Was für ein Glück, dass wir in dieser Zeit leben. jg


Sonntag, 18. April 2021

Sonntagsrunde



Corona hat uns allen viele Einschränkungen gebracht – und einen großen Sprung in die Digitalisierung. Seit ein paar Monaten treffen wir per Video Meeting mehr Menschen, als das im echten Leben möglich ist. Für den Gedankenaustausch mit den Freunden der Stiftung ist das wunderbar. Jeden Sonntag gibt es ein Thema. Heute ging es um unsere Schulen, um die Menschen und das Leben in Myanmar. Vielen Dank an alle, die sich Zeit dafür genommen haben. Am kommenden Sonntagmittag um 12 Uhr wird unsere kleine Hilfe für die Menschen in Syrien im Mittelpunkt stehen. jg


Happy new year


Das neue Jahr hat gut angefangen

Jedenfalls für die Kinder in unserem Kinderheim. Capt. Wilk kam zu Besuch und er hatte 200 Portionen Eiscreme dabei. Große Freude bei Temperaturen von über 35 Grad. Den Kindern geht es gut. Das Leben hinter den hohen Mauern hat seinen eigenen Rhythmus mit Essen, Lernen und Freizeit. Die Schulen in Myanmar sind weiterhin geschlossen. Hoffen wir, dass sich das Leben bald wieder normalisiert. Wir wünschen Glück und Zuversicht: nach dem burmesischen Kalender hat gestern das Jahr 1383 begonnen. jg


Samstag, 17. April 2021

Sonntagsrunde



Unsere Runde ist für jeden offen - die Schulen sind es leider nicht

Die Situation in Myanmar ist schwierig. Schulen und Universitäten sind geschlossen. Viele Menschen sind arbeitslos geworden. Weil sie kein Einkommen haben, wird die Situation wird immer schlechter, auch für unsere burmesischen Mitarbeiter. Jeder muss aufpassen, wann er rausgeht und mit wem er Kontakt hat. Wir sprechen regelmäßig mit Min Min und Ko Naing. Bisher geht das noch ganz gut, auch wenn das Internet nur noch eingeschränkt nutzbar ist. Am kommenden Sonntag wollen wir unseren Schulspendern Gelegenheit geben sich mit uns und unseren Kollegen vor Ort über die momentane Situation zu unterhalten. Jeder soll sich seinen eigenen Eindruck machen zu können. Hier ist der Link zu unserem Zoom Meeting um 12 Uhr https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Freitag, 16. April 2021

Heute ist der letzte Tag vom Wasserfest

Blick zurück in glückliche Myanmar Wasserfest Tage

Dieses Jahr ist es ein stilles Wasserfest, wo doch in normalen Zeiten in diesen Tagen kein Kleidungsstück trocken bleibt: Mitte April geht das alte Jahr im buddhistischen Kalender zu Ende. Bevor das neue Jahr beginnt, sollen alle Sünden abgewaschen sein. Dafür braucht man viel Wasser und weil man die Sünden bei den anderen Menschen besser sieht als bei sich selbst, spritzt man die anderen nass. Wir haben diese Tage immer voller Freude erlebt. Das Land war in einem fröhlichen Ausnahmezustand. Büros, Fabriken, Geschäfte und Ämter waren für mindestens eine Woche geschlossen. Es wurde viel gereist, nach Hause zu den Eltern gefahren. Ebenso legte man die herrschenden Streits bei und versöhnte sich. Da gibt es in diesem Jahr viel zu tun. Thagyamin, das Oberhaupt der nat, bringt Segen und Glück für das neue Jahr - und vergibt Lob und Tadel für das letzte Jahr.  jg


Donnerstag, 15. April 2021

Unser Klimapass


Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es  frei nach Erich Kästner

In den letzen acht Wochen haben schon 100 Freunde der Stiftung ihren persönlichen Klimapass bekommen. Den Pass bekommt jeder, der mindestens 330 Euro für Klima und Umwelt spendet - dafür können wir 12 Tonnen CO2 ausgleichen. Alle Spenden gehen in einen Klimakorb, dann werden zu je einem Drittel Bäume gepflanzt, Kochöfen und Solaranlagen gebaut. Zum Jahresende bekommt jeder den Nachweis über die Klimainvestitionen. Nachdem wir im letzten Jahr viele Bäume gepflanzt und Solaranlagen gebaut haben, wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Kochöfen liegen. Mit jedem Ofen sparen wir eine Tonne CO2 und halbieren den Holzverbrauch. jg


Mittwoch, 14. April 2021

Lesetipp



Jeder Bums ein Baum

Wer sich für Klima und Umwelt interessiert, dem sei dieser Lesestoff unbedingt empfohlen: in der aktuellen Spiegel Ausgabe geht es um den boomenden Markt des Bäume pflanzen. VW und die Lufthansa sind genauso mit dabei wie Hornbach und der Kondom Hersteller Releaf. Alle versprechen den Konsumenten ein wohliges Gefühl (was bei dem Bums wahrscheinlich auch ohne Baum funktioniert). Ansonsten lautet die Botschaft „Kauf mich, ich tue Gutes". Es darf bezweifelt werden, dass die Kunden in ein paar Jahren kommen und nachfragen, was aus den Bäumen geworden ist.  Bäume pflanzen ist einfach, Bäume groß werden lassen braucht viel Zeit und Hingabe. So etwas bekommt man nicht als Zugabe beim Kauf eines Kondoms. Weil das Klima nicht alleine durch Bäumen zu retten ist, haben wir unsere Klimaprojekte breiter aufgestellt: seit vier Jahren finanzieren wir den Bau von Solaranlagen in Myanmar, seit dem letzten Jahr auch den Bau von Kochöfen in Nepal. Damit reduzieren wir CO2 sehr wirkungsvoll. Die Bäume fließen in unsere CO2 Berechnung kaum ein, die pflanzen wir fürs gute Gefühl. jg 


Dienstag, 13. April 2021

Menschen in Syrien


Heute beginnt der Ramadan

Vvor gut zehn Jahren kannte ich Ahmad noch nicht und in Syrien war alles ruhig. Wenn in dieser Zeit von Syrien gesprochen wurde, habe ich immer an das Saliba in Hamburg gedacht. Leckeres Essen hatte ich im Kopf und den Geruch von Zimt, Weihrauch und wunderbaren Gewürzen. Wie sich die Zeiten geändert haben: nun kommen mir Bilder von Hunger und Not in den Kopf, wenn ich an Syrien denke. Gut, dass unsere kleine Syrienhilfe jetzt konkrete Formen annimmt. Ahmads Vater lebt in der Nähe von Aleppo nahe der türkischen Grenze. Er hat sechs Familien ausgesucht, denen wir helfen wollen. Man muss wohl eher von Restfamilien sprechen, oft ist der Mann im Krieg gefallen, die Mütter sitzen jetzt alleine mit den Kindern da. Einige der Familien kennt Ahmad persönlich. Wir bekommen kleine Vitas und Bilder von den Familien zugeschickt. Wir werden diese sechs Familien mit 100 Euro im Monat unterstützen. Heute fangen wir an. Ahmad kümmert sich um den Geldtransfer. Man muss gleich sagen, dass nicht das ganze Geld ankommt, 25 Euro pro 100 bleiben bei denen hängen, die den Geldtransport organisieren. Reguläre Überweisungen und Western Union sind derzeit nicht möglich. Es ist das, was möglich ist. Ein kleiner Lichtblick passend zum Beginn des Ramadan heute. jg


Montag, 12. April 2021

Schwerpunkte 2021


Als wir Anfang des Jahres das Budget 2021 planten, da ahnte noch keiner, dass diese Mühe bald hinfällig sein sollte. Jedenfalls, was die Pläne für unsere Projekte in Myanmar angeht. Natürlich werden uns dort weiterhin engagieren, im Rahmen der Möglichkeiten, aber die haben wir nicht in der Hand. Deshalb denken wir auch über neue Schwerpunkte nach. Gut, dass die Stiftung auf drei Beinen steht: es gibt ja auch noch unsere Umweltprojekte und das Engagement für die Tafeln. Hier ein kleiner Überblick zu den aktualisierten Schwerpunktthemen der Stiftunglife für das Krisenjahr 2020

In Myanmar wollen wir unsere Kindern und Studenten weiter unterstützen 

Für Klima und Umwelt bauen wir Kochöfen in Nepal und pflanzen Bäume in Mexiko

Für 200 Tafeln in Deutschland wollen wir unsere Spenden mit Lions und Rotary verdoppeln

In Syrien werden wir verschiedene Familien direkt unterstützen


Zum Beispiel die Münchner Tafel



Seit Beginn der Pandemie kommen 10% mehr

Derzeit werden etwa 22.000 Tafelgäste mit gespendeten Lebensmitteln unterstützt. Hierzu gehören auch von Altersarmut betroffene Rentner, entwurzelte Menschen, Flüchtlinge, Personen mit schweren Schicksalsschlägen, kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Arbeitslose, physisch und/oder psychisch Kranke sowie Münchnerinnen und Münchner, die in versteckter Armut leben. Dank der tz/Merkur Themenwoche sind viele Menschen auf die Arbeit der Münchner Tafel aufmerksam geworden. „Die Versorgung eines Tafelgastes kostet uns im Jahr 78 Euro. Die Aktion der ist gerade jetzt eine unglaublich wichtige Hilfe für uns und die vielen Menschen, die uns brauchen.", so Hannelore Kiethe, (Mit)Gründerin und Vorsitzende der Münchner Tafel. Wir unterstützen die Münchner Tafel - und viele andere Tafeln in Deutschland. jg


Samstag, 10. April 2021

Vom Geben und Nehmen


A reversal of the normal order of things 

A Buddhist nunnery in a small Burmese town realized, it had stocks of rice left, while villagers were running out of rice. So, they go on the streets and instead of accepting alms, they delivered ricebags into homes that had little food remaining. Even in the worst times of horror and terror, the Dhamma finds a way through. from fb


Freitag, 9. April 2021

Heute in der FAZ

Dahinter steckt ein kluger Kopf

Wir kennen den Slogan, mit dem die Frankfurter Allgemeine Zeitung wirbt, und wir kennen den Autor dieser Berichterstattung: in vielen Sonntagsrunden war Dr. Christoph Hein unser Gast. Geboren in Köln, aufgewachsen in Münster. Nach dem Abitur widmete er sich dem Segeln und dem Reisen. Dann Studium der Ethnologie und Philosophie, danach Germanistik, Soziologie und Betriebswirtschaft. Ein Forschungsaufenthalt an der Akademie der Künste in Leipzig verschaffte 1989 Einblick in das Sterben der DDR. Um das Wirtschaftsleben von innen kennenzulernen, folgten zwei Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens. Da sich das Interesse am Journalismus durchsetzte, nahm er ein Angebot der „Welt" an, in deren Wirtschaftsredaktion einzutreten. 1998 Wechsel als Wirtschaftskorrespondent zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ende 1999 Umzug nach Singapur. Als Wirtschaftskorrespondent berichtete er zehn Jahre über China und Südostasien, später kam der indische Subkontinent hinzu. Heute konzentriert er sich auf den Süden der Region, von Pakistan bis in die Pazifikregion. Dr. Christoph Hein ist Autor mehrerer Bücher. jg


Money, money


Was ist ein fairer Preis ?
Wieviel kostet es, ein Kind groß zu ziehen? 
Wie viel Geld braucht man pro Patienten? 
Was kostet der Bau einer Schule ?
Warum kostet ein Apfelbaum mehr als ein Mangotree ?
Bekommen sie Studenten ihr Geld ?

Das sind viele Fragen in unsicheren Zeiten. Hier unsere Antworten der Reihe nach:

Ein fairer Preis für unsere Schulbauten bildet sich aus den Kosten für die Baumaterialien + fairer Bezahlung für die Handwerker, die für uns arbeiten.
In Deutschland spricht man man sechsstelligen Summen, in unserem Kinderheim in Myanmar brauchen wir 3 Euro pro Tag und pro Kind
Bei den Swimming Doctors brauchen wir 6 Euro pro Patient incl. aller Untersuchungen, Behandlungen und der notwendigen Medizin.
Eine Schule mit fünf Klassenräumen kostet 33.000 Euro. Schulmöbel sind im Preis enthalten. Die Lehrer werden vom Staat bezahlt.
Junge Apfelbäume kosten in Deutschland 10 bis 20 Euro. Eine Baumschule in Myanmar verlangt 2 bis 3 Euro für einen kleinen Mangobaum.
Ja, unsere burmesischen Studenten bekommen (trotz aller Wirren) das monatliche Geld regelmäßig auf ihr Konto
Schreibt uns eine Mail, wenn Eure Frage nicht dabei war : info@stiftunglife.de  wir antworten schnell. jg


Donnerstag, 8. April 2021

Tafel aktuell

            



1. Aktuell liegen uns 153 Anträge von den Tafel aus Deutschland für dieses Jahr vor.

2. Davon wurden im ersten Quartal 67 Tafeln mit mehr als 70.000 Euro unterstützt

3. 62 lokale Lions und Rotary Clubs gaben zur Verdoppelung fast 90.000 Euro dazu.

4. Insgesamt haben die Tafel im ersten Vierteljahr rund 160.000 Euro erhalten

Ein großes Dankeschön an Tina, Franz-Peter und Wolfgang für Ihren tollen Einsatz. jg



Wer ist der Gewinner der Verdoppelung?

Die Lions spenden 1.000 Euro an die Tafel in ihrer Stadt + die Stiftunglife verdoppelt. Damit kann der Club symbolisch einen Scheck über 2000 Euro übergeben. Also ist der Lions Club der Gewinner, oder? Denken wir es einmal anders herum: wenn die Stiftung helfen möchte, stellt sich die Frage welcher Tafel geben wir Geld? Wie können wir in unserem schönen Büro in Celle beurteilen, ob die Tafel in Flensburg gerade Hilfe braucht, oder doch eher die Tafel in Rosenheim, oder in Leipzig?  Das kann man doch nur vor Ort beurteilen. Noch besser, wenn sich Menschen vor Ort engagieren. Dabei schauen sie auf Ihr Geld und auf unser Geld. Eine Win : Win Situation entsteht, in der die Tafel der wahre Gewinner ist - und das ist gut so. jg


Heute ist der Tag der älteren Generation

  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. Alexis Carrel

Von den Sistern of the Poor bekommen sie mehr Leben geschenkt: 130 alte Menschen, um die sich sonst keiner kümmert, werden von katholischen Schwestern liebevoll versorgt. Seit 1892 kümmern sich die Sister of the Poor um hilfsbedürftige alte Menschen aller Hautfarben und Religionen. Während es auf den Strassen von Yangon immer lauter und unruhiger wird, geht das Leben seinen täglich gleichen Gang. Von hohen Mauern umgeben leben die Ihren eigenen Tagesrhythmus. Wer kann, hilft beim Vorbereiten der Mahlzeiten. Gekocht wird auf einem 100 Jahre alten Herd. Bis vor einigen Jahren wurde die gesamte Wäsche für 200 Menschen von Hand gewaschen. Nach der Renovierung der Waschküche gibt es zwei Waschmaschine im Haus. Alles wird durch Spenden finanziert. Wir schätzen uns glücklich, die Arbeit der Schwestern unterstützen zu dürfen. Für alle, die spendabel sein wollen: eine Kaffeestunde für 200 Personen kostet 35 Euro, mit Kuchen das doppelte: 30 Cent pro Kopf. jg


Mittwoch, 7. April 2021


Eben habe ich lange mit einer Freundin in Myanmar telefoniert. Die Verbindung war super gut, sie rief aus irgendeinem Nachbarhaus an, weil sie dort in Ruhe telefonieren kann. Es sind schwierige Zeiten, wir haben über dies und das geredet. Ich habe Ihr gesagt,  dass wir leider nichts tun können, weil uns aus verschiedenen Gründen die Hände gebunden sind. Darauf antwortet sie mit diesem Satz „Dass Ihr in Gedanken bei uns seid, gibt uns Zuversicht" jg


Welt Gesundheitstag


Die Gesundheit liegt an der Kette

Heute, am 7. April ist Weltgesundheitstag. Die WHO erinnert jedes Jahr an ihre Gründung und ihr Wirken. Ziel ist es, die Gesundheitsprobleme in armen Ländern ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Immer verbunden mit dem Appell, den ärmeren Ländern bei der Lösung dieser Probleme zu helfen. Das funktioniert mal mehr und mal weniger gut, wie man gerade an der ungleichen Verteilung der Impfstoffe sehen kann. Mit der Strategie "Gesundheit für alle"  rücken zunehmend Themen von strategischer Bedeutung wie Gesundheitskommunikation und Gesundheitsförderung in den Blickpunkt. Unser Beitrag zur Gesundheitsförderung liegt seit ein paar Tagen an der Kette. Die Swimming Doctors dürfen derzeit nicht arbeiten. Ob Sicherheitsgründe für die Anordnung der Behörden sprechen, ist derzeit unklar - wie so manches im goldenen Land. jg


Dienstag, 6. April 2021


Wir könnten auch ohne Stau auskommen: ob auf der Autobahn oder im Suez Kanal, ein Stau bringt die Pläne durcheinander. Wenn wir im Stau stecken, hilft nur Vertrauen, dass das Hindernis bald beseitigt ist. Das hoffen wir auch, wenn wir auf unser Konto schauen. Dort staut sich im Augenblick viel Geld, das für unsere Projekte in Myanmar vorgesehen war. Aufgrund der unsicheren Lage halten wir diese Gelder zurück, bis wir wieder mit gutem Gewissen nach Myanmar überweisen können. jg


Coffee on the wall


Probably the most beautiful wall

I sat with my friend in a well-known coffee shop in a neighboring town of Venice, Italy, the city of lights and water. As we enjoyed our coffee, a man entered and sat at an empty table beside us. He called the waiter and placed his order saying, "Two cups of coffee, one of them on the wall." We heard this order with rather interest and observed that he was served with one cup of coffee but he paid for two. When he left, the waiter put a piece of paper on the wall saying "A Cup of Coffee". While we were still there, two other men entered and ordered three cups of coffee, two on the table and one on the wall. They had two cups of coffee but paid for three and left. This time also, the waiter did the same; he put a piece of paper on the wall saying, "A Cup of Coffee". It was something unique and perplexing for us. We finished our coffee, paid the bill and left.

After a few days, we had a chance to go to this coffee shop again. While we were enjoying our coffee, a man poorly dressed entered. As he seated himself, he looked at the wall and said, "One cup of coffee from the wall." The waiter served coffee to this man with the customary respect and dignity. The man had his coffee and left without paying. We were amazed to watch all this, as the waiter took off a piece of paper from the wall and threw it in the trash bin. Now it was no surprise for us – the matter was very clear. The great respect for the needy shown by the inhabitants of this town. Ponder upon the need of what this man wanted. He enters the coffee shop without having to lower his self-esteen, no need to ask for a free cup of coffee. Without asking or knowing about the one who is giving this cup of coffee to him. He only looked at the wall, placed an order for himself, enjoyed his coffee and left. A truly beautiful thought. Probably the most beautiful wall you may ever see anywhere!