Stiftunglife - News

Donnerstag, 14. Mai 2026


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Zuverlässig sein heißt das zu tun, worauf die Menschen zählen.
Walter Jakoby 

Es ist Donnerstag. Min Min hat wieder ein Mittagessen für 300 Menschen organisiert. Alle sind eingeladen, sie hätten auch nicht das Geld, um sich so ein Essen zu leisten. Es gab Gemüsesuppe und Eierspeisen, es ist das Highlight der Woche für die Menschen, die aus ihren Dörfern fliehen mussten. Danke Min Min 🙏



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Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu grundlegende medizinische Versorgung. Diese Menschen haben keine Krankenversicherung. Wer krank ist muss zahlen. Wer kein Geld hat, findet sich mit seinem Leiden ab. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute die lesenswerte Geschichte von Vanessa und den Mercy Ships. Eine wunderbare Frau und ein ausgezeichnetes Hilfsprojekt. Wir sagen Respekt und Anerkennung im Namen der Swimming Doctors - sozusagen von Schiff zu Schiff. jg



Mittwoch, 13. Mai 2026


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Samstag Vormittag in Hannover, die Menschen wärmen sich aufgereiht vor dem Café am Kröpke in der ersten Frühlingssonne. Ich nehme den einzigen Stuhl, der noch frei ist und sitze neben dem Bundeskanzler. Wir kommen ins Gespräch. 25 Jahre ist das her. Gerhard Schröder sprach von den großen Dingen der Welt, ich erzählte ihm von der Entwicklung der Tafeln. „Melden Sie sich gerne, wenn ich das unterstützen kann.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der Kanzler. Ein halbes Jahr später war ich bei ihm Zuhause zum Abendessen eingeladen. Ein paar Tafelfreunde hatte ich mitgebracht. Es war eine illustre Runde mit großen Namen der Deutschen Wirtschaft, die ersten Unterstützer der Tafeln. Nach dem Essen und einigen Höflichkeiten zündete sich Gerhard Schröder seine Zigarre an und fragte in die Runde „Was gibt’s denn sonst noch, was wir Gutes tun können?“ Auf diese Frage waren wir vorbereitet und so wurde „Start Social“ an dem Abend auf dem Weg gebracht. 25 Jahre später sitze ich wieder in der Frühlingssonne. Das Café am Kröpke gibt es nicht mehr, aber die Idee ist geblieben. Start Social hat sich gut entwickelt. Die alte Geschichte kommt mir jetzt in den Sinn, weil wir „Radeln ohne Alter“ unterstützen. Eine wunderbare Initiative, die von Start Social ausgezeichnet wurde. jg



Dienstag, 12. Mai 2026

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Ab und zu mal „Danke“ sagen

In der Coronazeit wurde ab und zu geklatscht für die Pflegekräfte. Hier und da gab es auch mal Initiativen für eine bessere Bezahlung. Inzwischen ist die Pflege wieder in Vergessenheit geraten - wenn man nicht gerade persönlich betroffen ist, oder die Politik über Pflege diskutiert. Dann aber nicht über die Pflegekräfte, sondern über die Kosten. Wir haben heute in Yangon und in Celle Pflegekräfte bei der Arbeit besucht, um „Danke“ zu sagen. Im Bild Sven mit einer Mitarbeiterin in der Residenz Blumlage. jg



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Freudige Überraschung

Heute stehen die Pflegekräfte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nicht nur In Deutschland, auch international, auch in Myanmar. Für Ko Naing in Yangon war das ein guter Grund für einen Besuch bei den Sister of the Poor. Als kleine Überraschung hatte er für jede Pflegekraft eine Rose dabei. Im Bild sind zwei von den 30 ehrenamtlichen Helferinnen zu sehen, die die Schwestern unterstützen. Danke, Ko Naing  🙏



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Diese interessante Frage kann man auf verschiedene Art beantworten. Bei der Bild Zeitung geht es um Geld. Da sind Geringverdiener aufgelistet, die mit einem Bruttogehalt von gut 1.500 Euro auskommen müssen. Ohne die Tafeln kommen diese Menschen kaum über die Runden. In der ZEIT unter der Überschrift „Was mein Leben reicher macht“ andere Reichtümer beschrieben. An diese „anderen Reichtümer“ kommen kann jeder von uns kommen, wenn wir achtsam durchs Leben gehen. jg



Sonntag, 10. Mai 2026

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Auch in Myanmar wird heute Muttertag gefeiert

Für die beiden Jungs gibts nichts zu feiern, sie wachsen ohne Mutter auf. Nachdem der Vater früh verstarb, konnte die Mutter ihre zwei Kinder nicht ernähren. Sie ging nach Thailand, um ein bisschen Geld zu verdienen. Die Kinder brachte sie vorher ins Kloster. Als es dort eng wurde, kamen die Brüder ins Kinderheim nach Yangon. Dort leben sie jetzt schon ein paar Jahre. Khon Tun Khin, im Bild rechts, ist acht Jahre alt. Mit Carmen und Ralph hat er zwei nette Paten in Deutschland. Für den kleinen Bruder Khon Hla Myo, 5 Jahre alt, suchen wir noch eine Patin oder einen Paten. jg



Samstag, 9. Mai 2026


Unsere Quote kann sich sehen lassen

Nachdem die Kundenbewertungen bei Trade Republic immer schlechter geworden sind, hat die Firma tausend Mitarbeiter für den Kundensupport eingestellt. Statt Chabot und Ki sollen sich zukünftig echte Menschen um die Bedürfnisse der Kunden kümmern. Die Firma hat zehn Millionen Kunden. Geteilt durch tausend Mitarbeiter macht das 10.000 Kunden pro Mitarbeiter. Da kann sich unsere Quote sehen lassen: auf 100 Spender kommt bei uns ein Mitarbeiter. Wer das mal ausprobieren möchte, hat hier gleich zwei Telefonnummern: 0172 45 47741 und 0171 9103355



Freitag, 8. Mai 2026

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Nachruf

Sein Berufsleben hatte Stationen auf der ganzen Welt. Thomas Oursin war ein Weltbürger, er hat mit seiner Familie in Afrika, Amerika, Belgien und Deutschland gelebt. Die Philippinen haben wir gemeinsam entdeckt, weil Thomas sich auch im Ruhestand engagieren wollte. Über viele Jahre hat er 50 Studenten betreut, die wir dort gefördert haben. Sie erinnern sich gerne an den großen Mann. Anfang Mai ist Thomas mit 95 Jahren verstorben. jg



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Gute Nachrichten

Aus Myanmar kommen hin und wieder gute Nachrichten, die leicht untergehen im Strom der Weltereignisse. Die erste gute Nachricht: vor ein paar Tagen wurde Aung San Suu Kyi aus der Haft entlassen. Nun ist sie (etwas besser) untergebracht im Hausarrest. Die zweite: wir bauen in diesen Tagen eine weitere WasserSolaranlage in Bagan. Die dritte gute Nachricht kommt von unsere Mangroven. Die wachsen weiter, speichern CO2 und schützen die Küste, auch wenn der Bereich südlich vom Ngapali Beach aktuell für uns nicht zugänglich ist. jg



Donnerstag, 7. Mai 2026

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Kontinuität schafft Vertrauen

Es sind nicht die großen Gesten, die Vertrauen schaffen, sondern Versprechen, die gehalten werden. Und es sind Menschen die bleiben, auch wenn es unbequem wird. Heute am Donnerstag hat Min Min wieder gekocht. So, wie er seit acht Monaten jeden Donnerstag  für 300 Menschen kocht, die aus den umkämpften Dörfern geflohen sind. Danke Min Min 🙏



Mittwoch, 6. Mai 2026

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Diese Zeitungsbeilage hat mich angeregt, über die Frage nachzudenken, wie mein Glück aussehen würde, wenn ich es malen wollte. Hat mein persönliches Glück eine Farbe, ein Gesicht, oder ist es ein Moment? Es lohnt sich einen Moment darüber nachzudenken. Die Antworten dürften (wie bei den Künstlern) unterschiedlich ausfallen. Wollte ich mein Glück in Farben malen, würde es ein buntes Bild werden in dem die Freunde der Stiftung in ihrer großes Vielfalt vertreten sind. Schön, dass es Euch gibt  👍



Dienstag, 5. Mai 2026

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Was macht eigentlich Madhavi ?

In Indien ist sie aufgewachsen, hat dort studiert und geheiratet. In den 90er Jahren zog es die junge Frau mit ihrem Mann nach Texas. Neben der Arbeit in ihrer Praxis ist die sympathische Augenärztin weltweit  mit den „Eye doctors“ unterwegs: 28 Einsätze hatte sie in Entwicklungsländern. Kennengelernt haben wir uns erst in Myanmar und dann in Äthiopien. Seit vielen Jahren unterstützt Madhavi unsere Studenten in Myanmar und in der Ukraine. Heute haben wir uns auf ein Bier in München getroffen. Wunderbar 👍



Montag, 4. Mai 2026

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Keine gute Nachricht

Am liebsten berichten wir von Erfolgen, aber gelegentlich muss man auch mal einen Misserfolg hinnehmen: im Januar war es krachend kalt in der Ukraine. Die 500 Walnussbäume, die wir dort vor zwei Jahren gepflanzt haben, sind alle erfroren. Wir haben uns vor Ort davon überzeugt. Bei einer Nachpflanzung im kommenden Herbst werden wir die jungen Pflanzen besser schützen und wieder berichten. jg



Sonntag, 3. Mai 2026

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Luftalarm, Leid und Leben

Für die Menschen in Vinnytsia ist der Luftalarm Teil des Alltags geworden Man hat sich daran gewöhnt. An die vielen Menschen, die durch Kriegsverletzungen mit einem Bein leben müssen, gewöhnt man sich nicht. Im Alltag von Vinnytsia durchmischen sich menschliches Leid und ganz normales Leben. jg



Samstag, 2. Mai 2026

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Auch wenn die Bilder sich gleichen

Jeder Medikamententransport in die Ukraine hat seine eigene Geschichte. Dieses Mal waren wir nur mit einem Fahrzeug unterwegs, aber der Inhalt war wertvoll: wir hatten Medikamente und Verbandsmaterial für 50.000 Euro geladen. Zwei wichtige Eckpunkte unserer Transporte:

1. Wir liefern nicht was hier gespendet wird, sondern genau die Medikamente, die jetzt in der Ukraine gebraucht werden. Dafür bekommen wir kurz vor der Abfahrt eine aktuelle Bestellliste aus dem Krankenhaus, nach der wir einkaufen

2. Wir kaufen ein, verladen die Medikamente und das Verbandsmaterial in eigene Fahrzeuge und bringen alles selbst in die Ukraine. Nur so können wir garantieren, dass alle Medikamente zu 100 Prozent bei den Ärzten im Krankenhaus ankommen. jg



Freitag, 1. Mai 2026


Heute verbringen wir den Tag in Vinnitsya mit unseren 55 Studenten. Als kleinen Impuls für dieses Treffen haben wir verschiedene Zettel vorbereitet, auf denen jeweils eins der nachfolgenden Zitate zu lesen ist. Jeder Student darf sich ein Zitat aussuchen um uns seine Gedanken zu dem Thema vorzutragen. Es könnte gut sein, dass daraus interessante Diskussionen entstehen. Welches Zitat hättet du ausgesucht?

I never met an successful pessimist. Ulrich Bremi

The more you give, the more you receive. Taylor Swift

Ever tried, ever failed. No matter, try again. Fall again, fall better. Samuel Beckett.

It’s not about ideas, it’s about execution. Mark Zuckerberg

Good preparation is most important for success. Dietrich von Choltitz

Experience is what you get, when you don’t get what do you want. Chester Crocker

The secret of freedom is courage. Donald Trump



Mittwoch, 29. April 2026

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Wir fahren trotzdem

Der Halt an der Tankstelle ist aktuell nicht so schön. Der Krieg nimmt darauf keine Rücksicht, die Ärzte in Vinnitsya warten auf die Medikamente, die wir geladen haben. Wir sind auf dem Weg. jg



Montag, 27. April 2026

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Lesetipp 

In der aktuellen Chrismon Ausgabe geht es darum, anderen Menschen Mut zu machen. Es lohnt sich, den Artikel zu lesen, denn genau das ist der Kern von unserem Studenten Förderprogramm: jungen Menschen Mut machen. Wir übernehmen diese Aufgabe für einen Tag, wenn wir in der Ukraine sind.  Unsere Mentoren machen Mut auf Entfernung und es funktioniert (meistens) wunderbar. Ein großes Dankeschön an alle, die jungen Menschen Mut machen. jg