Stiftunglife - News

Freitag, 22. Januar 2021

Sonne und Sand


Solaranlagen funktionieren einfach

Wenn die Sonne scheint produzieren sie Strom. Am besten ist es, wenn der Strom direkt verbraucht wird, dann muss man ihn nicht in Batterien speichern. So wie hier auf dem Bild: mit dem Strom der Solaranlage wird Trinkwasser tagsüber aus 200 Metern Tiefe hochgepumpt, direkt in den Wasserturm. Das einzige, was Solaranlagen nicht mögen, ist Staub. Wenn sich eine Staubschicht auf die Solarzellen gelegt hat, sinkt die Leistungskurve. Deshalb ist das regelmäßige Reinigen der Solarzellen wichtig. Manchmal erledigt das ein Regenschauer. Wenn der ausbleibt, dann wird Staub gewischt - direkt nachdem dieses Foto gemacht wurde. Es zeigt eine von 16 Solaranlagen in der Nähe von Bagan. Mit jeder Anlage werden 2.000 bis 3.000 Liter Diesel pro Jahr eingespart. jg

Plogging


Sport und Umweltschutz? 

Das passt zusammen. Plogging verbindet Outdoor-Fitness mit Engagement für den Umweltschutz. Während einer Jogging-Runde wird herumliegender Müll aufgesammelt und anschließend fachgerecht entsorgt. Dieser Trend begeistert nicht nur uns. Allein auf Instagram gibt es unter dem Hashtag #plogging bereits über 100.000 Beiträge, Tendenz steigend. Gesehen haben wir diese Idee bei Poellath + Partner. Mit Mülltüten ausgestattet, traten engagierte Mitarbeiter und deren Familien an, den Berliner Tiergarten von herumliegendem Müll zu befreien. Das Berliner Team hat seit langem eine besondere Verbindung zu dem Park, die Mitarbeiter nutzen den Park als Laufstrecke, Yogawiese und Naherholungsgebiet. 

Donnerstag, 21. Januar 2021

Talk ohne Show



Eine wunderbare Entwicklung

Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass eine tägliche Englischrunde Teil meines Alltags wird. Hätte ich doch in der Schule im Englisch Unterricht besser aufgepasst - heute mache ich das freiwillig, keiner zwingt mich dabei zu sein, wenn sich unsere burmesischen Studenten zu „Meet & Greet Online" treffen. Nachdem wir Dienstag und Mittwoch über Happiness gesprochen haben, ging es heute um Sadness. Khu Khu (in der Bildmitte) moderiert die Runde. Die wechselnden Themen und Teilnehmer machen die Sache interessant. Die Verbesserung der Englischkenntnisse ist bei allen Teilnehmern zu spüren. Täglich um 10.30 Uhr, hier ist der Link https://us04web.zoom.us/j/8296143147?pwd=R3lYaml4REl0bU5NaHA3QUZnNFpWQT09 


Myanmar oder Uckermark ?


Wo pflanzt man am besten Bäume ?

Die Antwort ist gar nicht schwer: am besten gedeihen die Bäume dort, wo wir ein Auge drauf haben - denn der Erfolg des Pflanzens zeigt sich erst nach Jahren. Nur wer sich um seine Bäume kümmert, kann gewiss sein, das sie mit den Jahren wachsen und gedeihen. Erste brauchbare Früchte (oder CO2 Speicherungen) kann ein Baum erst nach ein paar Jahren bringen. In Myanmar geht das deutlich schneller als in Deutschland. Ob in der Uckermark, in Bagan, auf Mallorca oder in Bautista Chico - wir pflanzen nur dort, wo wir einen persönlichen Kontakt haben. Unsere Freunde vor Ort schicken uns regelmäßig Berichte. Da sehen wir, ob alle Bäume angewachsen sind, ob die ausgesuchten Baumarten mit den Klimaveränderungen zurechtkommen und wieviel Bäumchen wir rausnehmen oder nachpflanzen müssen. Das Wort „Nachhaltigkeit" kommt aus der Forstwirtschaft. jg

Mittwoch, 20. Januar 2021

Bitte mehr Mehrweg



Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Einstein

Den Braunkohle Ausstieg muss die Politik regeln, die CO2 Bepreisung auch. Gut, dass es Bürger gibt, die den Politikern Beine machen. Meist sind das junge Menschen, die sich um Ihre Zukunft Sorgen machen. Natürlich nicht alle: altersübergreifend ist eine Generation „to go" unterwegs, denen man erst mit Verordnungen kommen muss, damit der Einwegbechermüll beendet wird. Leider ist die Politik zaghaft. Statt Einweg zu verbieten, stehen weiche Formulierungen mit langen Übergangsfristen im Raum. Ein paar Jahre werden wir wohl noch mit dem Müll leben müssen - es sei denn, wir legen Unachtsamkeit und Einwegbecher freiwillig aus der Hand. jg

Dienstag, 19. Januar 2021

Termine



Es lohnt sich mal reinzuschauen, in den Kalender und in unsere Sonntagsrunde: offen für jeden, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert, oder einfach mal hören möchte, was wir in der Stiftung so machen - und wie wir es machen. Mit Engagement und mit Liebe zum Detail, soviel sei schon vorher verraten. Am kommenden Sonntag um 12 Uhr geht es um unsere Unterstützung für die Tafeln. Seit 27 Jahren unterstützen wir diese Idee in ganz Deutschland, seit einem Jahr mit der Tafelhilfe 4.0. Die sieht so aus: jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen, wird von uns verdoppelt - entweder mit eigenen Mitteln oder durch die Zusammenarbeit mit einem Lions Club vor Ort. Hier ist der Link zur Sonntagsrunde am 24.Januar: https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Viele Taxis, wenige Gäste



Gewinner und Verlierer

Die Politik möchte, dass mehr Menschen im Home Office arbeiten. Manche Menschen hadern mit dieser, andere genießen die neue Freiheit. Wenn Urlaubsreisen ausfallen, Essen gehen nicht möglich ist und die Theater zu sind, wächst in manchen Familien der Kontostand. Der Dax hat einen Höchststand erreicht. Es gibt immer Gewinner und Verlierer - auch in der reichen Stadt München: 466 Taxis warten auf Kunden. In der letzten Stunde sind nur 61 Fahrten vermittelt worden. Wer als Taxifahrer keine Rücklagen hat, kommt jetzt in Schwierigkeiten. Viele Selbständige haben sich arbeitslos gemeldet, manche müssen Hartz IV beantragen. Dann ist der Weg nicht mehr weit bis zur Tafel. Die Schlange vor den 26 Lebensmittel Ausgaben der Münchner Tafel werden länger. In Berlin, Hamburg und Köln das gleiche Bild. Corona hat manche Menschen reicher und viele ärmer gemacht. jg


Montag, 18. Januar 2021

Schön Essen


Wir verdoppeln die Hilfe

Während Deutschland im Lockdown ist, können sich die ersten Gäste wieder im Seeds Restaurant verwöhnen lassen. Nach acht Monaten öffnet sich das Leben für die Menschen in Myanmar vorsichtig. Derweil probieren wir in Deutschland neue Gerichte aus. Der heimische Herd ist im Home Office nicht weit entfernt vom Schreibtisch. Zeit haben wir auch und die Lebensmittelgeschäfte sind geöffnet. Also machen wir es uns Zuhause schön. Wer allerdings arbeitslos ist, auf Kurzarbeit, oder auf Jobsuche, muss sich einschränken. Von den Tafeln hören wir, dass die Schlangen vor den Lebensmittelausgaben immer länger werden. Hilfe tut Not, deshalb verdoppeln wir auch weiterhin aus eigenen Mitteln alle Spenden, die wir für die Tafeln erhalten. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen. jg

Sonntag, 17. Januar 2021

17. Januar 2020



Eröffnung der ALR School

Das Foto habe ich genau heute vor einem Jahr gemacht, bei der Schul Eröffnung im Delta. Corona war zu der Zeit noch weit entfernt, wir alle waren unbesorgt und voller Freude. Wenn wir wieder reisen dürfen, vielleicht gegen Ende dieses Jahres, wird es wieder viel zu Feiern geben. Trotz Corona sind einige Schulbauten im letzten Jahr fertig geworden: René, Leopold, Annette & Frank, Mangotree, Saffer, Jamaste und Together warten auf bunte Eröffnungsfeiern. In Myanmar stehen die Zeichen im Augenblick gut, die Fallzahlen gehen deutlich runter, das Leben normalisiert sich wieder in vielen Landesteilen. Hoffen wir, dass es so bleibt. jg

Es dauert nur noch ein bisschen...

Mut macht der erfolgreiche Start der Impfungen im Werdenfelser Land, einem Nachbarbezirk von Oberammergau. Dr. Klaus Fiedler, Freund der Stiftung ist dort seit dem 27 Dezember im Einsatz. In Oberammergau hat man  frühzeitig die Schwere der Pandemie erkannt hat. Deshalb wurden die Passionsspiele abgesagt. Vielleicht auch wegen der historischen Erfahrung mit der Pest, derentwegen die Passionsspiele seit 1633 aufgeführt werden. Jetzt kommt das Licht am Ende des Tunnels: seit drei Wochen kann geimpft werden. Bisher ist das fast völlig reibungslos verlaufen. Bei den Bewohnern der Altenheime und dem Pflegepersonal gibt es eine große Impfbereitschaft. Gelegentliche Skepsis konnte meist durch eine Aufklärung behoben werden. Lasst uns zuversichtlich bleiben, dass wir uns bald wieder umarmen können. kf


Samstag, 16. Januar 2021

Im Wandel der Zeit



Heutzutage hat die Marmortafel einen QR-Code

im Jahr 1932 wurde das Goethemuseum in Frankfurt feierlich eröffnet. Vorher wurde Geld gesammelt: Thomas Mann und Max Reinhart bitten einen Freund um Unterstützung. In ihrem Brief weisen sie darauf hin, dass besonders großzügige Spender mit ihrem Namen auf einer Marmortafel verewigt werden. „Tue Gutes und rede drüber" würde man heute sagen. Die Marmortafel mit dem Namen gibt es auch bei uns: an allen Schulbauten, Kindergärten und WasserSoleranlagen. Zukünftig mit QR-Code, über den jeder Besucher die ganz Historie des Projekts vor Ort abrufen kann. jg

Freitag, 15. Januar 2021

Mehr Mut



Ein paar Bücher haben wir noch…

Dr. Christiane hilft im Impfzentrum Stuttgart, Dr. Klaus ist südlich von München im Einsatz. Die erste Million ist bald geimpft, es geht aufwärts in Deutschland (auch wenn es noch ein bisschen dauern wird) Wir brauchen Zuversicht und etwas Geduld. Ein bisschen MUT hilft auch: wir haben noch ein paar Exemplare liegen. Schreibt uns eine Mail info@stiftunglife.de wenn ihr ein Büchlein haben wollt, oder zwei. Wir versenden schnell, kostenfrei und gerne. jg

Vor 20 Jahren wurde Wikipedia gegründet



24  gegen  1472 Bände

Bei uns im Büro in Celle steht eine glanzvolle Brockhaus Ausgabe in 24 Bänden - herausgegeben zur Jahrtausendwende. Viele Angaben sind längst veraltet. Wenn wir etwas wissen wollen, schauen wir bei Wikipedia nach. Das deutschsprachige Wissen ist dort aktuell in 1.472 Bänden gespeichert (wenn man es mal ausdrucken würde, das Bild ist aus dem Heute Journal gestern Abend)  Natürlich gibt es bei Wikipedia auch einem Eintrag zur Stiftunglife https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftunglife Die Idee von Wikipedia geht um die Welt. Verbreitet wird sie durch Menschen, die sich dafür engagieren. Unbezahlt! Das ehrenamtliche Engagement der Wikipedianer wurde zum Vorbild der Stiftunglife: alle 30 Team Mitglieder in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich mit Zeit und Ideen für Kinder und Studenten, für die Swimming Doctors, die Bäume und die Tafeln.. Bei so viel Verbundenheit ist klar, dass wir die Arbeit von Wikipedia jährlich mit einer Spende unterstützen. jg
 

Donnerstag, 14. Januar 2021

Well project near Ngapali


Clear Water Project

Es war eine kleine Begebenheit am Rande: vor einem Jahr, nach dem Besuch einer Schule in der Nähe von Ngapali, hielten wir in einem Dorf an. Unser Fahrer hatte gehört, dass die Dorfbewohner ein Problem ihrem Brunnen haben. Seit Wochen war das Wasser gelb geworden, es schmeckte nicht mehr. Wir haben eine Probe mitgenommen und das Wasser in Yangon untersuchen lassen. „Für Mensch und Tier nicht zu gebrauchen" lautete das Ergebnis. Die Dorfbewohner haben für einen neuen Brunnen 1.000 Dollar gesammelt und wir haben 4.000 Dollar dazu gegeben. Nun freuen wir uns über das Ergebnis. Hier ist der Bericht von Naing: Dear Friends, I been to the U Yin Pyin Village which is our well project . Water is really clear now and they enjoy it. They did the proper storage and roof as well. Water can storage 1,500 Gallons. They pumping with electric pump and they use that water for general use. Can not drink that water. Little salty. Please see the photo. Thanks Naing

Mittwoch, 13. Januar 2021

Swimming Doctors

Mit Vorsicht und Sorgfalt

Die gute Nachricht gleich vorweg: die Zahlen gehen runter in Myanmar, das Leben ist wieder fast normal - auch im Delta. Die Swimming Doctors sind im Einsatz. Wie gewohnt und doch ist alles anders. Zum Schutz von den Patienten und der Mannschaft gelten besondere Hygieneregeln an Bord. Alle Mitarbeiter werden regelmäßig getestet. Auch wenn jetzt weniger Patienten an Bord kommen, gibt es viel zu tun. Wie das alles funktioniert, erfahren wir am kommenden Sonntag um 12 Uhr: da gibt es in unserer Sonntagsrunde eine Liveschaltung zum Schiff. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein ist herzlich Willkommen. Den Zugangscode für das Zoom Treffen bekommt ihr von Jan: jan@stiftunglife.de

Dienstag, 12. Januar 2021

Nachgerechnet


Mit dem Zins ist das ja so eine Sache, da kann man in dieser Zeit lange auf eine Verdoppelung warten. Bei uns geht das deutlich schneller: wenn ein Lions Club für die Tafel in seinem Ort tausend Euro spendet, spenden wir den gleichen Betrag. Das ist unser Angebot für dieses Jahr. Von der Stiftung stellen wir dafür 150.000 Euro bereit. Die Anträge können vom Lions Club oder von der Tafel formlos gestellt werden. Einfach eine Mail schreiben an wolfgang@stiftunglife.de

Montag, 11. Januar 2021

The happiest people in the world


Das Wunder wirkt weiter

Als wir vor zehn Jahren unser Studentenprogramm gestartet haben da war das eine Verbeugung vor den philippinischen Seeleuten, die wir auf der MS Europa kennengelernt haben. Da der Versteigerungserlös der Seekarte unseren Projekten zugute kam, sollten sie nicht am Rand stehen bleiben. So haben wir unsere guten Erfahrungen aus Myanmar genommen und sind damit nach Manila gereist. Über persönliche Kontakte haben wir die richtigen Menschen kennengelernt. Der Rest ist schnell erzählt: Studenten aussuchen und vor Ort betreuen und in Deutschland Mentoren suchen. Thomas hat die Projektleitung in die Hand genommen. Alles lief wunderbar, bis die Zusammenarbeit mit den Schiffen endete. Das war vor fünf Jahren. Wir haben dann keine neuen Studenten mehr aufgenommen - aber alle geförderten Studenten bis zum Abschluss begleitet. Aktuell fördern wir nur noch zwei Studenten, die im Sommer fertig werden. Aber es gibt eine aktive Alumni Gruppe. Studenten, die ihren Abschluss gemacht und einen Job gefunden haben, engagiert sich aus eigener Initiative für arme Menschen in ihrem Umfeld. Was für eine Freude. jg

Congratulation Angel



Es ist immer wieder eine Freude, die Erfolge unserer Studenten zu erleben. Angel gehörte 2011 zu den ersten zehn Studenten, die wir auf den Philippinen gefördert haben. Ihre Schulnoten waren gut, die Eltern konnten die Gebühren für das College nicht bezahlen. Wir haben ihr Studium fürs Lehramt finanziert. Vier Jahre später hatte die junge Frau ihren Abschluss in der Hand - und einen gut bezahlten Job an einer Schule in Manila. Seit einem Jahr unterrichtet Angel ihre Schüler Online. Auch privat hat sich alles glücklich entwickelt: seit einem halben Jahr ist sie glücklich verheiratet. Ein schöner Lebensweg, an dem wir uns erfreuen. Vergleichbar mit dem Erfolg der anderen 49 Studenten, die wir auf den Philippinen gefördert haben. Was die Geschichte von Angel besonders macht, das ist ihr Engagement für ein plastikfreies Leben. Sie lebt und kämpft für den bewußten Umgang mit der Umwelt in ihrem Land. Wenn wir Angel in ihrem Kampf gegen Plastik unterstützen, helfen wir ihr und uns. Wer möchte schon die Plastikflaschen, die hier weggeworfen werden, beim nächsten Badeurlaub wiedersehen….
 

Sonntag, 10. Januar 2021

Sonntagsrunde



4 Mentoren + Khin + 11 Studenten 

Eine bunt gemischte Gruppe kam heute Mittag bei unserer Sonntagsrunde zusammen. 11 Studenten haben von Ihrem Leben in Coronazeiten berichtet: alle sind Zuhause, studieren und helfen den Eltern. Der junge Mann mit dem Strohhut erklärt uns gerade die Herstellung dieser Hüte. Seine Familie betreibt ein kleines Geschäft mit diesen Hüten. Die sind bei der Landbevölkerung sehr beliebt, sie schützen vor Sonnenschein und Regen. Drei bis vier Stunden braucht man, um einen Hut anzufertigen. Dafür gibt es dann 3.000 Kyat = rund zwei Euro. Andere Studenten helfen den Eltern bei der Feldarbeit. Studiert wird am Nachmittag und am Abend. Trotz mancher Einschränkung sind unsere Studenten fleißig und voller Zuversicht. Es war eine vergnügt unterhaltsame Stunde. Vielen Dank an alle, die dabei waren. Am kommenden Sonntag stehen die Swimming Doctors im Mittelpunkt unserer Gesprächsrunde. Wer dabei sein möchte, bekommt den Zugangscode von Jan: jan@stiftunglife.de


Samstag, 9. Januar 2021

Homeschooling im Kinderheim



Der Lockdown mach erfinderisch

Studenten unterrichten Kinder, Online natürlich. Einen Monat brauchte es von der Idee bis zur Umsetzung. Am Dienstag begann der Unterricht unserer Studenten für die Kinder im Kinderheim unter Khins Anleitung. Alle technischen Voraussetzungen für einen coronagemäßen, digitalen Unterricht wurden von Renate, Jerzy und Naing geschaffen. Es sieht so aus, als ob das besser klappt, als an mancher Schule in Deutschland. Khin hat einen Unterrichtsplan mit unseren Studenten erstellt und verschiedene Inhalte mit ihnen erarbeitet. Am ersten Tag ging es um „ethics for pupils and teachers with related stories"  Gestern wurden Biografien von berühmte Personen besprochen. Die Aufregung ist auf allen Seiten groß. Wir freuen uns, dass sich in Myanmar-Deutscher Teamarbeit unsere beiden Projekte Kinderheim und Studentenprogramm miteinander verknüpfen. bh

Wofür ?



Katastrophen, Kirche, Kinder und Krankheiten

Dreiviertel aller deutschen Spenden gehen an die 4 K. Mit deutlichem Abstand folgt der Tierschutz, der bekommt damit noch doppelt so viel wie Klima und Umwelt. So gesehen befinden wir uns spendenmäßig gesehen in einem kleinen Liebhaberbereich, wenn wir für den Bau von Solaranlagen werben, für Bienen und Bäume. Aber das ist keine neue Situation für uns: auch mit unserer Unterstützung für die Tafeln standen wir vor 25 Jahren ziemlich allein da. Man muss sich für die Dinge einsetzen, von denen man überzeugt ist. jg

Freitag, 8. Januar 2021

Bäume pflanzen in der Uckermark


Da steckt viel Mühe dran

Unser großes deutsches Baumprojekt im Coronajahr war die Pflanzaktion in der Ukkermark. Ohne unsere tätige Mithilfe (ob das ein Vor- oder Nachteil war, bleibt offen) wurden die Bäume auf einem Hektar gepflanzt. Das Gebiet ist eingezäunt, um die jungen Triebe vor Verbiss zu schützen. Hier ist der Bericht vom Mann unseres Vertrauens vor Ort, von Wolf-Friedrich: Ganz glücklich kann ich berichten, dass in meinem Wald auf der gemeinsam besichtigten Fläche insgesamt 6900 Bäume gepflanzt sind, 5400 Eichen, 70 Esskastanien, 380 Wildäpfel , 70 Wildbirnen, 310 Bergahorne, 360 Vogelkirschen und 310 Flatterulmen. Ich glaube, eine ganz wunderbare Mischung, die aus diesem kleinen Erdflecken hoffentlich ein wunderbares vielfältiges und ökologisch höchst wertvolles Biotop macht.  Ich bin gespannt, das Wachstum zu verfolgen. Das Ganze war nur mit Eurer Hilfe möglich, für die ich noch einmal ganz herzlich Danke. Man kann die gepflanzten Bäume in dieser herbstlichen Umgebung kaum entdecken. Aber im Frühjahr, wenn es grünt, wird es ganz anders aussehen. Euch allen von Herzen alles Gute. Freue mich auf die nächste Begegnung. Herzlichen Gruß, Wolf-Friedrich