Stiftunglife - News

Freitag, 25. Juni 2021

Klimaschutz



Neue Vorgaben

Neue Vorgaben von der EU, neue Klimaziele der Regierung für die Bundesrepublik. Es tut sich was in Deutschland: VW will bald nur noch Elektrofahrzeuge produzieren und unser Drogeriemarkt an der Ecke will in 10 Jahren komplett klimaneutral sein. Die Wirtschaft muss sich neu erfinden. Wir können diese Entwicklung unterstützen, wenn wir uns täglich einmal fragen, was wir selber fürs Klima tun können. jg

Donnerstag, 24. Juni 2021

Bäume pflanzen und pflegen

   

Es gibt auch gute Nachrichten aus Myanmar

Zugegeben, es sind nicht viele Dinge die im goldenen Land zur Zeit gut funktionieren – umso mehr freuen wir uns über diese beiden Bilder. Der kleine Junge hält ein Bäumchen in der Hand, dass jetzt gepflanzt wird. Unser Mitarbeiter Ko Naing zeigt einen jungen Baum, der vor einem Jahr gepflanzt wurde (da war er genau so groß, wie das Bäumchen, das der kleine Junge in der Hand hält). Jetzt ist Regenzeit in Myanmar, die ideale Zeit um Bäume zu pflanzen. Jeden Monat pflanzen wir in einem Dorf gemeinsam mit den Dorfbewohnern : 1.000 Bäume pro Dorf, im Delta und in Bagan, immer dort, wo wir eine Schule haben: 85 Schulen haben wir gebaut,  48 Dörfer haben schon ihre Bäume bekommen. Zwei Jahre sind wir noch beschäftigt mit diesem Baumprojekt. Natürlich schauen wir bei den Baumpflanzaktionen auch immer nach unseren Schulgebäuden - so wie wir bei unseren regelmäßigen Schulbesuchen auch nach den Bäumen sehen. So verknüpfen sich die Dinge sinnvoll miteinander. jg

Mittwoch, 23. Juni 2021

Wie tolerant sind wir?


Heute Abend wird München bunt angestrahlt

Die Uefa hat den Antrag der Stadt abgelehnt, die Münchner Arena heute Abend in den Regenbogenfarben leuchten zu lassen. Nun findet die Stadt andere Mittel, ein Zeichen für Toleranz und Menschenrechte zu setzen, nun werden andere Münchner Wahrzeichen bunt beleuchtet, unter anderem der Olympiaturm. Zudem wird das Rathaus mit Regenbogenfahnen beflaggt. Wir nutzen die Gelegenheit um uns diesem Zeichen der Toleranz anzuschließen – und zeigen in unseren Grundsätzen mit Punkt 15, wo unser Toleranz endet  https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/grundsaetze.html

Dienstag, 22. Juni 2021

Fernsehtipp



Heute Abend um 20.15 auf arte

Brot, Brot, Brot, Brot, Brot, Brot, Brot, Brot, Brot…..spät in der Nacht fährt ein Lkw mit einem großen Container stadtauswärts. Jeden Tag wird in der größten Stadt Österreich, in Wien, so viel Brot entsorgt, dass man damit die Einwohner der zweitgrößten Stadt Österreichs, Graz, versorgen könnte. Heute Abend um 20:15 Uhr geht es auf arte um unser täglich Brot. Bei den Tafeln geht es jeden Tag ums Brot. Kein anderes Lebensmittel wird so oft weggeworfen, wie Brot. Gut, dass es die Tafeln gibt, die tun etwas gegen diese Verschwendung. Auch ein Grund, die Arbeit der Tafeln zu unterstützen. Am besten in Zusammenarbeit mit uns, denn wir verdoppeln jede Spende für die Tafel. jg

Lesetipp


Schöne Geschichten sind das, die in der aktuellen Ausgabe vom Stern zu lesen sind. Wer sich mit Herzblut eine Sache verschreibt, kann großes Glück daraus ziehen und die Gesellschaft bereichern. Menschen voller Hingabe und Herzblut, manchmal aber auch stur und kompromisslos. Wie so oft im Leben ist auch hier die gute Balance wichtig. Im Idealfall schaffen leidenschaftliche Menschen es, auch noch andere Bereiche des Lebens gelten zu lassen. Bei uns in der Stiftung kann man sein Engagement ans Leben anpassen. 28 Team Mitglieder engagieren sich mehr oder weniger, projektbezogen oder mit einer festen Aufgabe. Unter der Überschrift „Mit Herzblut" könnten dort auch die Geschichten von Britta, Dörte und Renate stehen, von René, Wolfgang und den vielen Freunden, die sich bei uns engagiere- vor uns hinter den Kulissen. jg

Montag, 21. Juni 2021



Nachdem die Corona Lage sich entspannt hat, steht nun die Sorge vor dem Klimawandel bei den Deutschen auf Platz 1. Das ergab eine aktuell veröffentlichte Umfrage der Münchner Sicherheitskonferenz. Auch beim beim Treffen der G 7 Staaten an diesem Wochenende stand das Thema auf der Tagesordnung. Bei der großen Politik sind wir nur Zuschauer - im täglichen Leben können wir selbst handeln: aktiv, in dem wir unser Verhalten ändern + passiv, in dem wir unsere Emissionen kompensieren. 330 Euro kostet unser Klimapass, mit den die durchschnittlichen CO2 Emissionen eines Deutschen für ein Jahr kompensiert werden.jg

Sonntag, 20. Juni 2021

Myanmar, Syrien und der Südsudan


Heute ist Welt Flüchtlingstag
Sie verstecken sich im Wald, trinken Wasser aus Pfützen und essen wilde Beeren: ethnische Minderheiten im Norden und Osten von Myanmar versuchen über die grüne Grenze nach Thailand zu fliehen. Sie gehören zu den 82 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. In die letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Flüchtlinge verdoppelt. Konflikte, Verfolgung, Gewalt , Hunger und Klimawandel treiben Menschen in die Flucht, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr leben können. In anderen Ländern sind sie nur selten willkommen. Wir helfen 100 Familien in Myanmar + 10 Familien in Syrien. Das ist nicht viel, aber besser als nichts. Wenn wir für diese direkte Hilfe mehr Geld bereitstellen würden, könnten vielleicht mehr Menschen in ihrem Land bleiben. Aber ein ausreichendes Konzept ist das auch noch nicht….?

Samstag, 19. Juni 2021


Wie geht es weiter in Myanmar?

Diese Frage beschäftigt die Freunde der Stiftung seit Monaten. Eine zuverlässige Antwort kann uns niemand geben. Schulen auf, Schulen zu – Universitäten auf, Universitäten zu. Keiner weiß wie das weiter geht. Natürlich hat das Folgen für unsere Projektarbeit. Solange nicht klar ist, wann die Schulen öffnen (und die Schüler hingehen) macht es keinen Sinn neue Schulgebäude zu bauen. Auch der Bau von Solaranlagen ist derzeit mit Schwierigkeiten verbunden. Sicher hingegen ist die weitere Unterstützung für 45 Kinder im Heim + für unsere 100 Studenten und ihre Familien + für die swimming doctors. Diese drei Projekte kann man sich mit KISS MYANMAR gut merken. Natürlich werden unsere 85 Schulen und Dörfer auch in schwieriger Zeit regelmäßig besucht. Solange Ursula und Tina nicht selbst hinfahren können, übernehmen das Min Min und Naing. In einigen Dörfern pflanzen sie Bäume zusammen mit den Familien. Das ist auch ein schönes kleines Projekt, was weiterlaufen kann. Min Min und Naing berichten regelmäßig mit Bildern aus den Dörfern. jg

Freitag, 18. Juni 2021

Blick zurück


Feedback Magazin 1/99

Die Frage, wer arm ist, stellte sich auch schon vor 22 Jahren, als wir (René und ich) das erste Magazin für die Tafeln herausgegeben haben. Armut ist relativ, an dem Satz hat sich bis heute nichts geändert. Die netten Worte der Politiker „Möge die Arbeit der Tafeln in ein paar Jahren überflüssig werden" haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: während die weltweite Armutsrate sinkt, ist sie in Deutschland gestiegen. Die Anzahl der Tafeln auch. 1999 gab es 150 Tafeln in Deutschland, heute sind es 800 mehr. In jeder deutschen Stadt gibt es eine Tafel. Wir haben unser Engagement dieser Entwicklung angepasst. Allein in diesem Jahr unterstützen wir 200 Tafeln in Deutschland. Vielen Dank an Tina, Wolfgang und Franz-Peter, die diese Hilfe koordinieren - und an alle, die uns dabei unterstützen. jg

Donnerstag, 17. Juni 2021

Jugendstudie


Kundschaft für die Tafeln

Die Lebenssituation junger Menschen in Europa hat sich durch die Corona Pandemie verschlechtert. Laut der gerade veröffentlichen Tui Jugendstudie gaben 52 % der Befragten an, dass sich hr Leben in der Krise zu schlechteren gewendet hat. In Deutschland waren es 46 Prozent. Befragt wurden junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Fast vier von zehn verloren laut der Studie in den vergangenen Monaten den Job oder verdienten weniger. Staatliche Hilfsangebote Unterstützung reichen aus, wenn man noch bei den Eltern wohnt. Wer auf sich selbst gestellt ist und in München oder Berlin lebt, kann davon nicht leben. Und so wie die Schlangen bei den Tafeln länger – fürs uns ein Grund mehr, unser Angebot zu verlängern: wir verdoppeln jede Spende für die Tafeln. jg

Mittwoch, 16. Juni 2021

Junge Helfer



Überwältigende Solidarität

Dank einer unglaublichen Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung konnten viele Tafeln schnell auf Veränderungen reagieren. In kurzer Zeit wurden coronagerechte Ausgaben organisiert und Lieferdienste eingerichtet. Besonders junge Menschen haben sich bei den Tafeln engagiert, in der Zeit, in der die Schulen und Unis geschlossen waren. Hoffen wir, dass viele junge Helfer dabei bleiben, wenn das Leben wieder in gewohnte Bahnen kommt. Für uns als Stiftung steht fest: wir werden unser Engagement für die Tafeln auch in „normalen Zeiten" fortsetzen. jg

Dienstag, 15. Juni 2021

Lions und Rotary


Für eine gute Sache kann man ruhig mal Werbung machen

Seit 25 Jahren bekommen die Tafeln Lebensmittel von den Rewe Supermärkten. Ohne diese Lebensmittel hätten die 60.000 ehrenamtlichen Helfer nichts zu tun und die vielen Tafeltransporter nichts zu transportieren. Als Stiftunglife sind wir schon genau so lange dabei: In den ersten Jahren haben wir den Tafeln beim Aufbau der Struktur geholfen – im zweiten Kapitel haben wir 422 Kühlfahrzeuge zu den Tafeln gebracht – im dritten Kapitel sorgen wir jetzt für das nötige Kleingeld, damit die Tankrechnung bezahlt werden kann: wenn uns ein Lions* Club eine Spende an seine Tafel vor Ort nachweist, verdoppeln wir diesen Betrag noch am gleichen Tag. jg

* dieses Angebot gilt auch für alle Rotary Clubs in Deutschland

Alles hat seine Zeit



Alles in damit an, dass ich Mitte der 80er Jahre Karlheinz Böhm kennengelernt habe. Durch diese persönliche Beziehung war die Stiftunglife in den ersten Jahren in Äthiopien engagiert. 

1993 kam die Idee der Tafel nach Deutschland und wieder lag der Schlüssel in den persönlichen Erfahrungen, die der Tafelidee in unserer Stiftung Gewicht gegeben haben. 

2006 haben wir die erste Schule in Myanmar gebaut. Das goldene Land wurde für fünfzehn Jahre mit verschiedenen Projekten zum Mittelpunkt der Stiftunglife.

Seit drei Jahren drängen sich Klima und Umwelt in den Vordergrund. In den kommenden Jahren wird dieses Thema in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft und unserer Stiftung rücken. jg

Montag, 14. Juni 2021

Was macht eigentlich Min Min ?



Min Min pflanzt Bäume

Es sind schwierige Zeiten im goldenen Land. Die meisten ausländischen NGOs haben ihre Arbeit eingestellt - wir bleiben da, passen uns den Möglichkeiten an und machen weiter. Weil Schulbauten gerade schwierig zu realisieren sind, nutzen wir Zeit und Geld, um Bäume zu pflanzen. Für uns ist das ein Beitrag für die Umwelt - für die Menschen im Dorf ist es ein positiver Impuls. Jede Familie bekommt die Bäumchen geschenkt, die sie haben möchte. Was man geschenkt bekommt, darf man mit nach Hause nehmen. Und so werden die Bäumchen in die heimischen Gärten getragen, mit Liebe gepflanzt und gepflegt, bis sie Früchte tragen. jg

Sonntag, 13. Juni 2021

Was macht eigentlich Ko Naing ?



Der gute Geist für unser Schiff
Seit vier Jahren kümmert sich Ko Naing um die Swimming Doctors. Er ist unser Mann, der an Land alles für das Schiff organisiert: Proviant, Medikamente, Reparaturen und Lohnabrechnung in schwierigen Zeiten. Wo bekommt man soviel Bargeld her, wenn die Banken geschlossen sind und die Geldautomaten kaum noch etwas ausspucken. Ko Naing findet eine Lösung für alle Probleme. In unserer Sonntagsrunde heute um 12 Uhr wird er live von seiner Arbeit und der Situation im Delta berichten. Hier gibt es den Link, für alle, die dabei sein mögen: info@stiftunglife.de

Samstag, 12. Juni 2021

Wir verdoppeln jede Spende



Jeden Tag müssen viele Kisten transportiert werden

Die Kühltransporter sind das Herzstück der Tafelarbeit - und all die vielen Helfer, die diese Fahrzeuge bewegen und die vielen Kisten schleppen. 422 Fahrzeuge haben wir für die Tafeln auf den Weg gebracht - jetzt sammeln wir Geld für Steuern Versicherungen und die monatliche Tankrechnung. Dank der guten Zusammenarbeit mit vielen Lions und Rotary Clubs können wir jede Spende verdoppeln, die wir für die Tafeln bekommen. Die Latte liegt hoch: im letzten Jahr waren es 166 Tafeln, in diesem Jahr wollen wir 200 Tafeln unterstützen. Jede Tafel bekommt 1.000 Euro, wenn ein Lions- oder Rotary Club mindestens in gleicher Höhe spendet.

Donnerstag, 10. Juni 2021

Kleine Nan Moe


Besser in Kinderheim, als im Kriegsgebiet

Im Kinderheim von Yangon sind wieder neue Kinder angekommen. Schön, wenn wir für das eine oder andere einen Paten finden. Die meisten Kinder kommen aktuell aus den Konfliktgebieten, in denen die Gewalt immer mehr zunimmt- von beiden Seiten. Viele Eltern sind froh, wenn sie ihre Kinder aus der Gefahrenzone bringen können. Dieses nette Bild hat uns Ko Naing gerade geschickt: Her name is Nan Moe Thu Zar and 6 years old. She is from Shan State and just arrive this week. Now she studying in Grade 1. Her date of birth is 13.12.2015  Wer sich für eine Patenschaft interessiert, bekommt alle weiteren Informationen von Renate: renate@stiftunglife.de