Stiftunglife

Montag, 20. Januar 2020

Reisebericht/1

Jana übt sich in der Anwendung 

Tha nat khar
so wird die hellbraune kühle Paste genannt, die hier in Myanmar  als Sonnenschutz aber auch  als Verzierung des Gesichtes benutzt wird. Wir haben sie von den Studenten als Geschenk erhalten. Dies war einer von vielen Momenten, in denen wir die besondere Freundlichkeit dieses Landes spüren durften. Während der drei Wochen, die wir nun schon in Myanmar sind, wurden wir überall mit offenen Armen empfangen. Die Studenten haben uns an ihrer Kulter und ihren Traditionen teilhaben  lassen und uns wunderschöne Orte gezeigt. Bei unserem neuesten Stop in Mandalay haben uns die Studenten einen wunderschönen Wasserfall in den Bergen gezeigt, wir haben gemeinsam den Mandalay Hill bestiegen und uns abends einen Hot pot geteilt.  Für uns war es schön mitzuerleben, wie sich das Gespräch während der gemeinsamen Zeit auflockerte und sich die Studenten immer mehr trauten ihr Englisch anzuwenden. Wir freuen uns auf jede weitere Erfahrung und Begegnung hier in Myanmar/Jana und Emma

Sonntag, 19. Januar 2020

Schöne Entwicklung


Ein neues Kapitel
Seit einigen Jahren arbeitet Ko Naing Aung mit großem Engagement für uns. Für die Swimming Doctors ist er das wichtige Bindeglied von Yangon zum Schiff - für die Schulprojekte im Delta organisiert und kontrolliert Ko Naing den Baufortgang. Bei der Einweihungsfeier der ALR School hielt Naing eine kleine Rede als Vertreter der Stiftunglife. Das hat uns gefreut, denn es ist das sichtbare Zeichen für den Übergang der Projektverantwortung: zukünftig sind die Rollen getauscht: Naing trägt die Verantwortung für die Auswahl und Abwicklung der Schulprojekte im Delta. Wir unterstützen ihn und berichten nach Hause. Genau gesagt sind es Petra und Christian, die ihn im Delta unterstützen. Ich begleite den Übergang und ziehe mich im Lauf des Jahres mit gutem Gefühl aus der Projektverantwortung für die Schulen im Delta und in Bagan zurück. jg

Samstag, 18. Januar 2020

Kunstszene Yangon



Mein Lieblingsbild
gestern gesehen in der Rainbow Gallery Downtown Yangon. Das Bild ist von Zay Zay Htut, er gehört zu der jungen Kunstszene der Stadt. Wer in der quirligen sieben Millionen Metropole mal einen kleinen Moment der Ruhe braucht, ist in der Gallerie gut aufgehoben. jg

Freitag, 17. Januar 2020

Heute im Delta


Eröffnung der ALR School
Da wurde es einen Moment ganz still, als Thomas von der Schulzeit seiner Mutter erzählte, wo alle Dorfkinder gemeinsam in einer Klasse unterrichtet wurden. Es gab einen Lehrer für 30 Schüler, alle Kinder im in einem Raum von der ersten bis zur achten Klasse. Die Kindern in Tha Mat Pyay haben es viel besser, dort gibt es nun ein schönes neues Schulgebäude mit fünf hellen Klassenräumen. Acht Lehrer kümmern sich um 140 Kinder. Ab Morgen wird in dem neuen Gebäude unterrichtet - heute wurde erst einmal ausgiebig gefeiert. Vielen Dank an alle, die geholfen haben dieses schöne Projekt auf den Weg zu bringen. jg

Donnerstag, 16. Januar 2020

Veränderungen



„Wie würden Sie sich entscheiden?"
Auf den Sonntag habe ich mich besonders gefreut, als ich noch klein war, denn Sonntags gab es Fleisch. Manchmal war es ein richtiger Braten, manchmal nur ein „falscher Hase". So oder so, der Sonntagmittag war etwas Besonders. Je weiter wir uns von der Natur entfernt haben, je billiger das Fleisch geworden ist, je mehr ist Fleisch zur Gewohnheit geworden: Hamburger, Döner, Currywurst: Masse statt Klasse. Wahrscheinlich würden wir nur halb so viel Fleisch essen, wenn wir mal gezwungen wären, eine dieser Schlachtfabriken zu besuchen, in der die Massen für unseren Alltag billig produziert werden. Die aktuelle Umfrage der ZEIT geht uns alle an. jg

Mittwoch, 15. Januar 2020

Schöne Geschichte




Die Dorfbewohner waren nicht zufrieden
Und das, obwohl Ko Min Min in ihrem Dorf mehr Paneele aufgebaut hatte, als üblich - die mangelnde Leistung der SolarWasseranlage konnten wir nicht verbessern. Wir haben nachgedacht, geforscht und uns viel Mühe geben, die Ursache konnten wir nicht herausfinden. Unglückliche Gesichter auf beiden Seiten. Da hat Ko Min Min den Dorfbewohnern von unseren Glücksgarantie erzählt und ihnen ihren Eigenanteil zurück gezahlt. Dann haben wir in einem anderen Dorf, das sich um eine SolarWasseranlage beworben hat, einen Testlauf mit den selben Paneelen gemacht und siehe da, hier funktionierte alles wunderbar. Jetzt wird die Anlage in dem einen Dorf abgebaut und an neuer Stelle wieder aufgebaut. Happy End und glückliche Gesichter überall 😊

Dienstag, 14. Januar 2020

Mangrovenschutz ist wirtschaftlich sinnvoller Klimaschutz



Mangroven sind Bäume unterschiedliche Art, die im tropischen Küstenregionen wachsen und salzresistent sind. Sie erfüllen wichtige ökologische Funktionen: mit ihren Luftwurzeln befestigen sie die Uferbereiche. Die artenreicher Ökosysteme bieten jungen Fischen, Krustentieren, Vögeln und Meeressäugern eine geschützte ”Kinderstube”. Das ist entscheidend für gesunde Fischbestände. Jährlich wird etwa ein Prozent der Fläche gerodet, um für Äcker und Aquakulturen Platz zu schaffen. Die Mangrovenwälder in Asien haben nach Meinung der Wissenschaftler das größte Potenzial zur Emissionsreduzierung mit zwei Drittel der weltweiten CO2 Speicherkapazität in Mangroven. Wir lassen in diesem Jahr 5.000 Mangroven pflanzen. jg

Montag, 13. Januar 2020

Mangrovenbäume



Lebenskünstler zwischen Land und Meer

Mangroven wachsen dort, wo die Bedingungen für gewöhnliche Bäume tödlich sind: in salzigem Wasser, unter sengender Sonne wo sie dem Wechsel der Gezeiten ausgesetzt. Sie säumen die Küsten der Tropen, halten Fluten ab und schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Mangroven sind ausgesprochen gute CO2 Speicher. Als unseren Beitrag für Klima und Umwelt werden wir die Anpflanzung von 5.000 Mangrovenbäumen finanzieren. Verantwortlich für das Projekt ist Dr. Maung Maung Kyi, hier im Bild. Der studierte Arzt hat sich seit vielen Jahren dem Naturschutz seines Landes verschrieben. Er lebt und arbeitet mit Leidenschaft für ein großes Mangrovenprojekt, drei Autostunden südlich von Ngapali Beach. jg



Schöner Beitrag auf Facebook von Ueli Morgenthaler. Gestern haben wir seine Arakan Lodge besucht, ein abgelegenes Paradies vier Stunden südlich vom Ngapali Beach. Dort findet man noch vollkommen unberührte Natur mit kilometerlangen Stränden. jg

Sonntag, 12. Januar 2020

Swimming Doctors 3


Sechs Euro pro Behandlung
Das swimming Doktors Projekt wird von einem Leitungsteam geführt: vier Ärzte, die sich voller Engagement um das Projekt kümmern: von links nach rechts Dr. Dieter Buhtz, Berlin - Dr. Ludger Potthoff und Dr. Joachim Draws, beide aus Celle - Prof. Wolf Mutschler, München. Gerade hat das Team die aktuellen Zahlen für das vergangene Jahr zusammengestellt: von den Swimming Doctors 3 wurden 21.430 Patienten im Delta behandelt. Für Löhne und Medikamente, Treibstoff und Unterhalt haben wir im Jahr 2019 insgesamt 127.625 Euro ausgegeben = knapp sechs Euro pro Patient. jg

Samstag, 11. Januar 2020

Was macht eigentlich Ko Naing ?



Unser Mann im Delta
Der junge Mann ist immer erreichbar und immer da, wenn man ihn braucht. Ko Naing beantwortet jede Nachricht zuverlässig und schnell - neuerdings sogar mit deutscher Anrede, seitdem er sich im Goethe-Institut zu einem Deutschkurs angemeldet hat. Mit seiner Frau und zwei Söhnen lebt er in Yangon, in der Nähe vom Flughafen. Seit vielen Jahren arbeitet Ko Naing für Capt. Wilk, seit drei Jahren auch für uns. Er betreut das Swimming Doctors, kümmert sich um das Kinderheim und um die Schulbauten im Delta. Wir alle schätzen seine umsichtige und zuverlässige Art ist. Für ein paar Tage sind wir zusammen in Ngapali unterwegs. Das Foto ist heute Morgen beim groundbreaking für die Jaqueline Schule entstanden. jg

Freitag, 10. Januar 2020

School family day

Every year in January in Myanmar we celebrate School Family Day. It will happen on different dates in different schools. Teacher, Parents and some government officer come together on that day. They rewards the good school boy and girls. Then the children dance to perform. That is a great thing to do for all children and teachers. Today we got invited by Markus and Nicola School. So we happily attended. And as far as I know other our school like Martin and Manuel School, Anna and Wolf School, LiLou School celebrate on the same day Today. Wish you all our schools best success in year 2020.
Min Min Tun

Bäume pflanzen



Wir pflanzen Bäume in Deutschland, Europa und in der Welt. 
Hier ein Foto von einer Baumpflanz Aktion in Myanmar. Wir pflanzen nur dort, wo Freunde der Stiftung vor Ort sind, die auf den nachhaltigen Erfolg unserer Pflanzungen  achten. Für Freunde, Lions Clubs oder Rotarier können wir ein "eigenes" Dorf auswählen, in dem wir 1.000 Bäume pflanzen. Ihr bekommt die Geodaten, jeder kann sein Dorf besuchen und auch selber pflanzen, wer mag. Bei der Organisation so einer Reise sind wir behilflich. Im Durchschnitt rechnen wir mit zwei bis drei Euro pro Baum (abhängig von den verschiedenen Sorten) für Kauf, Pflanzung und Pflege. jg

Donnerstag, 9. Januar 2020

Nachfolge



„Wie hast Du es mit der Nachfolge?"
Die Gretchenfrage aller Familienunternehmer ist auch eine wichtige Frage bei uns in der Stiftung. Die Söhne von Erich Sixt führen das Familienunternehmen seit Jahren in die Zukunft. Die ererbte Nachfolge haben sie gemeinsam mit Marc Fielmann, Christoph Werner und Max Viessmann. Weil es in der Stiftunglife keine ererbte Nachfolge gibt, können wir viel freier über mögliche Nachfolgeregelungen diskutieren. Ein Leitungsteam, wie es sich bei den Swimming Doctors etabliert hat, könnte ein gutes Vorbild für die zukünftige Führung der Stiftung sein. jg

Mittwoch, 8. Januar 2020



Neun Tonnen  CO2 emittiert jeder von uns im Jahr 
Durchschnittlich betrachtet. Die gilt es zu reduzieren. Wissenschaftler sind sich einig, am besten wäre es, wenn wir weniger fliegen, weniger Autofahren, weniger heizen, weniger, weniger, weniger - wer will das wirklich? Während mache ernsthaft über diese Frage nachdenken, probieren die meisten den zweitbesten Weg. Neun Tonnen CO2 lassen sich klimakompensieren durch:

- neun CO2 Zertifikate kaufen für 25 Euro pro Tonne            225 Euro

- 50 Bäume pflanzen und pflegen, 5 Euro pro Baum              250 Euro

- 25 Solarlampen (ersetzen den Diesel Generator       250 Euro   

Machen wir uns nichts vor, diese Kompensations Angebote sind kein Freibrief, denn die Zahlen stimmen nicht. Vermutlich liegt der ehrliche Preis für eine Tonne CO2 bei 50 oder 100 Euro pro Tonne - aber es ist ein guter Anfang, den wir gemeinsam wagen sollten. jg



Dienstag, 7. Januar 2020

Babykleidung gesucht



Welcome to all donors of used clothes.
Rural people are very poor. They can not afford to buy baby clothing 
because it Is expensive. If you have some used baby clothes please donate us. We shall offer them to poor needy family. I am sure you will be happy for your priceless donation and it will be a stepping stone for your next life. In the pictures you will feel graceful scene. Dr. Than

Swimming Doctors



Da begegnen sich Welten
Vor ein paar Tagen an Bord: links im Bild Jana aus Hamburg, in der Mitte Dr Zay Naw Soe and Dr Ye Khaung Lin, rechts im Bild Emma aus Hamburg. Die beiden Mädels wollen Medizin studieren – die beiden jungen Herren haben gerade ihr Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen und sammeln jetzt erste praktische Erfahrungen im Einsatz bei den Swimming Doctors. Es sind ganz besonders schöne Momente, wenn interessierte Menschen aus unterschiedlichen Welten einander begegnen. Auf dem Schiff bietet sich die Gelegenheit – auch bei den Studententreffen und den Besuchen im Kinderheim.  jg

Montag, 6. Januar 2020

Das Geschäft mit den Gütesiegeln



Wer werben will, muss zahlen
In Zeiten von (unsicheren) Bewertungsplattformen haben klassische Gütesiegel einen guten Ruf. Doch hinter den meisten Siegeln steckt auch ein Geschäftsmodell: wer mit einem Siegel werben möchte, muss eine Lizenzgebühr dafür bezahlen. Dass das rechtens ist, hat der Bundesgerichtshof jüngst entschieden. Wir haben bewusst entschieden, an diesem Geschäftsmodell nicht teilzunehmen. Das DZI Spendensiegel würde uns jedes Jahr ein paar tausend Euro kosten - der Goldstandard zur Zertifizierung unserer Klimaprojekte ein Vielfaches. Das passt nicht zu unserem Versprechen, alle Spendengelder zu 100 Prozent in Projekte zu bringen. Deshalb werden wir auch im neuen Jahr unsere Projekte mit viel Engagement, aber ohne Siegel, weiter entwickeln. jg