Stiftunglife

Donnerstag, 19. September 2019

Der Präsident ist weg


Ein gestohlenes Bild - und ein bemerkenswerte Freispruch

Zwei Aktivisten einer französischen Umweltorganisation haben im Februar ein Bild des Präsidenten aus dem Rathaus entwendet. Ihnen wurde Anfang der Woche in Lyon der Prozess wegen Diebstahls gemacht. Richter Emanuel Gounot sprach sie mit einer bemerkenswerten Begründung frei: „Die Aktion erfüllt den Tatbestand der Notwendigkeit. Der Klimawandel ist ein Fakt, der schwerwiegend die Zukunft der Menschheit belastet" führte er aus. Die Bürger sein zur kritischen Wachsamkeit verpflichtet. Man müsse das Abhängen des Fotos als Dialog interpretieren, mit dem die Bürger ihren Präsidenten erreichen wollen.

Wir sollten es den Franzosen gleich tun, und die Bilder von Frau Merkel abhängen, bis aus all dem Pillepalle ein wirksames Klimakonzept wird. Wem das zu reaktionär ist, der sollte wenigstens Morgen gemeinsam mit den Jugendlichen auf die Straße gehen bei der bundesweiten "Fridays for future" Demo. jg

Mittwoch, 18. September 2019

Das ist neu auf unserer Seite


Jobs

Viele von uns im Team haben eine feste Aufgabe übernommen. Daneben gibt es immer wieder mal kleine oder größere Jobs, für die wir jemanden suchen. Wer Zeit und Lust hat, sich zu engagieren, findet nun in der Rubrik über uns einen Button für Jobs, die gerade aktuell sind. Alles ehrenamtlich, das versteht sich bei uns von selbst. Bei Interesse bitte einfach eine Mail an info@stiftunglife.de 



Markehnen Kindergarten


Kindergarten oder Preschool ?

Früher waren es Kindergärten, die kleinen Schulgebäude, die wir mit zwei Klassenzimmern bauen. Vor zwei Jahren wurde in Myanmar das Schulsystem geändert. Seitdem ist der Besuch des Kindergartens verpflichtend im Sinne einer Vorschule. Deshalb nennen wir diese Gebäude seit einem Jahr „Preschool". Hier auf dem Luftbild die Markehnen Preschool (das Gebäude mit dem grünen Dach) in der Nähe von Bagan. Gut zu sehen ist die Abwägung, die wir bei der Festlegung des Bauplatzes treffen mussten. Ursprünglich war das neue Gebäude rechts unten neben dem Schulbau geplant. Das hätte den Fußballplatz halbiert. Nach einigen Diskussionen haben wir die richtige Lösung gefunden. Nun können die Kleinen zur Preschool gehen – und in der Pause Fußball spielen 🙂

Montag, 16. September 2019

Heute in der FAZ


Alle reden über das Klima

Bleibt die Frage, wie viele Menschen handeln. Diese Frage geht nicht nur an die Politik, sondern auch an jeden von uns persönlich. Dass jeder von uns etwas tun kann, das wissen wir. Das es manchmal unbequem ist, wissen wir auch. Es gibt aber auch Klima Beiträge, die Freude machen: Heute morgen haben sie im Radio gesagt, dass es bis zum Heiligabend noch 99 Tage sind. Da kann man sich ja schon mal Gedanken über Geschenke machen: wir bieten einen wirksamen Klimabeitrag im Geschenkpaket an: 

   30 Bäume für    300 Euro 
300 Bäume für 2.700 Euro

Zum verschenken gibt es eine hübsche Urkunde und die Geodaten mit dem Nachweis, wo die Bäume gepflanzt werden. Weil wir wissen, dass manche Gaben dem Schenkenden mehr Freude machen, als den Beschenkten, bieten wir eine Umtauschmöglichkeit an: wer die Bäume nicht mag, kann er sie bei uns auch gegen Blumenwiesen oder Solarlampen eintauschen 😊

Samstag, 14. September 2019

Konzert Tipp


Diesen Sonntag um 15 Uhr im Isartal

Wer an diesem Wochenende noch nichts vor hat, dem empfehlen wir (nicht ganz uneigennützig) ein Sonntagskonzert auf Burg Schwaneck in Pullach. Sanfter Jazz, groovender R'nB und eingängiger Pop, die Konzerte sind Futter für die Seele. Der a capella Chor begeistert durch musikalische Qualität und Leidenschaft. Mit den Erlösen des Benefizkonzerts wird die Anschaffung eines medizinischen Geräts für die Swimming Doctors  finanziert. Karten für 25 Euro gibt es direkt vor Ort oder unter Telefon 089 99 73 79 57

Freitag, 13. September 2019


Protestieren und Handeln 

Auch heute, am Freitag den 13. wird in vielen deutschen Städten gestreikt. Das ist gut, aber wir freuen uns auch über junge Hände, die beim pflanzen und pflegen junger Bäume mit anfassen. Zum Beispiel die Schüler einer Gesamtschule in Hamburg-Harburg: die streiken fürs Klima und sie pflanzen Bäume. Wir unterstützen beide:  die, die uns mit ihren Protesten antreiben und die, die mit jungen Bäumen sichtbare Zeichen der Veränderung setzen: jeder gepflanzte Baum verbessert unser Klima ein kleines bisschen. jg

Donnerstag, 12. September 2019

Was macht eigentlich Marlis?


Marlis Lang lebt und arbeitet als Künstlerin in München

Besonders gut für uns, dass Marlis in der Nachbarschaft lebt. So konnte sie in früheren Jahren oft auf Anna aufpassen, wenn die Eltern abends ausgehen wollten. Tagsüber hat sie viele Jahre in der Druckerei von Martin gearbeitet. Das ist weniger geworden, seit einem Jahr arbeitet Marlis nur noch Teilzeit, es bleibt ihr mehr Zeit für die Kunst. Für die Stiftung fertig Marlis pro Bono Grußkarten und (hier auf dem Foto) Geschenkpapier. Jeder Bogen ein Unikat! jg



Wir bauen Solaranlagen, legen Blühwiesen an und pflanzen Bäume. Jeder kann diese Projekte unterstützen, indem er seinen Flug bei uns kompensiert. Es gibt viele verschiedene Berechnungsverfahren, wir haben uns für ein ganz einfaches in drei Stufen entschieden:

25 Euro für einen Flug in Deutschland  -  50 Euro in Europa  -  100 Euro Interkontinental

Gerechnet als Hin- und Rückflug in der Economy, für Business Flüge verdoppelt sich der Betrag. Wir versprechen, dass jeder Euro direkt und zu 100 Prozent in die oben genannten Klimaprojekte geht. Auf unserer Spendenseite https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html kann man die Flugkompensation direkt anklicken. Machen wir uns nichts vor, mit diesem Geld können wir das Klima nicht retten, aber es ist ein konstruktiver Beitrag. 16 Freunde der Stiftung sind mit guten Beispiel voran gegangen und haben unser Angebot schon genutzt. jg 

Mittwoch, 11. September 2019


Ich muss den Kindern noch schnell „Gute Nacht" sagen

Jerzy kümmert sich um „seine Kinder" auch wenn er unterwegs ist. Gestern haben wir uns in der Nähe von Stuttgart getroffen.  Während der Besprechung holt Jerzy sein Handy raus und tippt (sich kurz entschuldigend) einen Gute Nacht Gruß für seine Kinder in Yangon. Seine Kinder sind ihm wichtig, 146 sind es zur Zeit in dem Kinderheim am Stadtrand von Yangon. 25 Jungen und Mädchen werden von uns durch regelmäßige Zahlungen unterstützt. Wir geben nicht nur Geld, wir sagen auch „Gute Nacht", bleiben nach dem Schulabschluss in Verbindung und helfen bei den ersten Schritten ins Berufsleben. jg


Drei Schulen im Bau

Das Jahr 2019 ist unser produktivstes  Jahr für die Schulbauten in Myanmar. Zur Zeit sind mit  MARKEHNEN, ALR und LILOU drei Schulbauten under construction. Möglich ist das, weil wir schon seit einiger Zeit zwei Projektleiter für die Schulen und Dorfprojekte in Myanmar haben: während sich Min Min weiterhin um alle Schulen, WasserSolaranlagen und Bäume in und um Bagan kümmert, ist Naing für unsere Schulen im Delta verantwortlich. Die werden vornehmlich in den Dörfern entlang der Swimming Doctors Route gebaut. jg

Dienstag, 10. September 2019


Wir wissen nicht, wie der München-Vorteil bei der Sparkasse aussieht – aber die „Geld zurück Garantie" der Stiftunglife können wir mit wenigen Worten erklären: wenn ein Spender mit der Verwendung seiner Spende nicht zufrieden sein sollte, bekommt er sein Geld zurück. Diese Garantie ist privat verbürgt von den beiden Stiftungsgründern Sven Raap und Jürgen Gessner. jg

Montag, 9. September 2019


Zähneputzen nicht vergessen
Jeden Tag sage ich meiner Tochter, dass sie ihre Zähne sauber putzen soll - denn nur saubere Zähne können gute Arbeit leisten. Jedes Mal, wenn ich unsere Plastik Recycling Station in Pakoku besuche, sage ich den Helfern, dass die Solaranlage sauber geputzt werden soll. Am besten täglich. Nur mit sauberen Solarpanels bekommen wir genügend Stromertrag, um die ganze Station umweltfreundlich zu betreiben. Die Voraussetzungen sind da, muss sie nur ordentlich nutzen. jg

Sonntag, 8. September 2019

Korrektur nach oben




Wir pflanzen jeden Tag 15  Bäume  🌳🌳🌳🌳🌳 🌳🌳🌳🌳🌳 🌳🌳🌳🌳🌳 

Für unsere Baumpflanz Projekte bekommen wir viel Zuspruch: Eltern pflanzen einen Baum, wenn ein Kind geboren wird - Großeltern möchten ein Symbol für die Enkel setzen - Lions und Rotarier verbinden Gutes tun mit gemeinschaftlichen handeln - Vielflieger verbessern ihren ökologischen Fußabdruck. Es gibt verschiedene Blickwinkel und viele gute Gründe um Bäume zu pflanzen. Wir freuen uns über so viel Unterstützung, dass wir unsere Pflanzquote heute schon von 11 auf 15 Bäume pro Tag erhöhen können. jg

Samstag, 7. September 2019

Trees for Future



Wir pflanzen jeden Tag 11 Bäume  🌳🌳🌳🌳🌳 🌳🌳🌳🌳🌳 🌳

Fehlte nur noch der richtige Name für unser Programm. Den haben wir nun gefunden, auch wenn nicht alle damit glücklich sind. "Ich finde die Pflanzhelden trotzdem besser!" murmelte Udo nachdem das Ergebnis unser Umfrage bekannt wurde. "Das ist eben Demokratie, Opa, dass wir uns nun mit "Trees for Future" anfreunden." bemerkte Enkeltochter Esther trocken. Vielen Dank an 100 Freunde der Stiftung, die uns bei der Namensgebung geholfen haben. 60 Stimmen gingen an an den Siegertitel - die restlichen 40 Stimmen ziemlich ausgeglichen auf die beiden anderen Vorschläge. jg

Freitag, 6. September 2019

Ökologischer Fußabdruck



Andrea liebt das Reisen. 


Gleichzeitig liegt ihr die Umwelt sehr am Herzen. Mit ihrer vegetarischen Lebensweise hält sie ihren ökologischen Fußabdruck im Bereich Ernährung auf einem erträglichen Maß. Mit ihren Flugreisen macht sie ihn im Bereich Mobilität und Konsum kaputt. (Für eine individuelle Berechnung gehe etwa zu www.fussabdruck.de. Was also tun? Andrea ist hin und her gerissen, ist sie doch neugierig auf die Welt, weiss aber auch zugleich, dass Flüge die Umwelt stark belasten. In diesem Jahr hat sie einen Kompromis mit sich selbst geschlossen. Sie ist geflogen und hat einen Teil von Afrika entdeckt. Dafür hat sie bei atmosfair den Betrag errechnet, mit dem sie diesen Flug "ausgleichen" kann. In den nächsten Tagen wird sie diesen Betrag an die Stiftung überweisen, damit diese Bäume pflanzt. Hier weiss sie, dass ihr Geld in guten Händen ist. Dies rettet nicht die Erde, ist aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Wie haltet ihr es mit Flugreisen? ab

Donnerstag, 5. September 2019


On the way

Unser Schiff war Ende August für die jährlichen Wartungsarbeiten in der Werft, die ganze Mannschaft hat ein paar Tage Urlaub – nun sind die swimming doctors sind wieder auf dem Weg. Dank guter Internetverbindung im Delta bekommen wir regelmäßig Bilder und medizinische Anfragen vom Schiff. Durch viele persönliche Kontakte und WLan auf dem Schiff ist die Bindung von unserem Ärzteteam zu dem burmesischen medical Team immer enger geworden. jg

Mittwoch, 4. September 2019


Anfang der Woche wurden in der Myanmar Times die interessantesten Hotels und Restaurants des Landes vorgestellt. Ganz vorne mit dabei sind das Seeds und das Shwe Sa Bwe. „Der goldene Tisch" ist ein schöner Name für ein wundervolles Projekt. Unter professioneller Anleitung bekommen Jugendliche die Möglichkeit einer perfekten Gastronomie Ausbildung. Besonders interessant ist dieses Angebot für Jugendliche, die nicht den besten Schulabschluss haben. Sie bekommen hier ihre Chance, wenn sie freundlich und fleißig sind. Zwei Jungendliche aus unserem Kinderheim haben diese Chance genutzt, sie wurden  für die neunmonatige Ausbildung aufgenommen. Wir empfehlen beide Restaurants nicht ganz uneigennützig: das Seeds und das Shwe Sa Bwe, beide sammeln von jedem Gast einen Dollar für ein soziales Projekt ein. Wir haben die Freude, diese Projekte umzusetzen: eine Schule haben wir schon mit dem Geld gebaut 🙂

Dienstag, 3. September 2019



Noch schnell, bevor in zwei Tagen die neue ZEIT am Kiosk liegt, ein Blick in die aktuelle Ausgabe. Dort wird aufgezeigt, dass der Klimawandel Herausforderung ist und Chance. Klima könnte das größte Geschäft des 21. Jahrhunderts werden – gerade für die Deutschen, die vor 20 Jahren schon einmal führend waren bei der Umweltpolitik und der Umwelttechnik. Das Land der Ingenieure und Exporteure, der Mülltrenner und Waldschützer könnte ganz vorne mitmischen. Aber wenn uns der Mut fehlt, dann wird uns Amerika zeigen wie es geht. Dann werden wir als Zuschauer verfolgen, wie neben dem Silicon Valley ein Climate Valley am Pazifik entsteht. jg