Unsere Unterstützung für die Ukraine

Wir konzentrieren unsere Hilfe auf die Stadt Vinniytsa, hundert Kilometer südwestlich von Kiew. Einmal im Monat bringen wir Medikamente, Wasserfilter und Generatoren direkt in drei Krankenhäuser. Menschlich und finanziell unterstützen wir junge Menschen im Studium, deren Familien durch den Krieg. Besonders betroffen sind. Sie bekommen 100 Euro im Monat und einen deutschen Mentor, der einen entsprechenden beruflichen Hintergrund hat. Mentor und Student stehen per Mail in persönlichem Kontakt miteinander. Ansprechpartner Jürgen Gessner und Annette Busch annette@stiftunglife.de

Aktuelles zur Hilfe der Ukraine
Stiftunglife - Ukraine

Freitag, 13. März 2026



3.550 Kilometer 

Zwei Fahrzeuge und vier Fahrer sind wieder in München angekommen. Die Fahrt war angenehm, in Vinnitsya sind wir freundschaftlich und dankbar empfangen worden. Medikamente und Geräte haben wir im Krankenhaus übergeben, haben unsere Studenten getroffen und viele Kinder beschenkt. Intensive Eindrücke, Bilder und Gespräche werden noch einige Zeit nachklingen. Wir waren gemeinsam unterwegs, von links nach rechts: 
Sergeij, Hubschrauberpilot
Andreas, Modehändler,
Klaus, Arzt
Jürgen, Immobilienentwickler.





Was der Krieg mit Kindern macht

Viele Kinder in der Ukraine leben in zerrissenen Familien. Sie hören den Luftalarm und spüren die Angst der Erwachsenen. Sie leiden an Hunger und Kälte. Der Schulunterricht findet oft nur online statt. Das alles scheint für einen Moment vergessen, wenn sie malen dürfen, tanzen, singen und musizieren. Seit einem halben Jahr unterstützen wir Kunsterziehung für Kinder in Vinnitsya. Erst haben wir Papier und Farben gespendet - dieses Mal hatten wir eine Bratsche und eine Trompete dabei für die Kinder der Musikschule. jg



Donnerstag, 12. März 2026


Armut, Kälte und Krankheit

Giacomo Puccini Jugendjahre waren karg. Der Vater starb früh, die Mutter hatte kein Geld, er musste sich mehr schlecht als recht durchschlagen. Mit Musik kam er schon früh in Berührung, aber sein großer Traum konnte sich nur erfüllen, weil er ein Stipendium bekam. Ohne dieses Stipendium gäbe es heute keine Tosca, La Boheme, und Madame Butterfly. Es lohnt sich also, Stipendien zu finanzieren, auch wenn nicht immer gleich große Opern dabei herauskommen 🙂



Mittwoch, 11. März 2026



Ein Kommen und Gehen

Die Menschen in der Ukraine leben unter schwierigen Bedingungen. Einigen können jetzt wir helfen: Rat und Tat sind gefragt für sechs Studentinnen, die wir neu in unser Förderprogramm aufgenommen haben. Sie studieren Medizin, Jura, Economy und Psychologie. Wer Zeit und Lust hat sich als Mentor:in zu engagieren ist herzlich willkommen. Im Juni werden uns vier Student:innen mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen - sie haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben. Zweite von links im Bild ist Iryna, die sich vor Ort um unsere Studenten kümmert. jg





Glücklicher Direktor

Der Elektrokauter Vio 100 CHF wurde von einer Augsburger Klinik gespendet. Gestern durfte ich das dem Direktor vom Emergency Hospital Vinnitsya übergeben. Die Ärzte vom Trauma Department können dieses Gerät zum Blutstillen gut gebrauchen, auch wenn es nicht mehr ganz neu ist. Bitte nehmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr gut funktionierende medizinische Geräte abgeben möchtet. Wir übernehmen gerne den Transport in die Ukraine und die zuverlässige Übergabe. jg





Montag, 9. März 2026


Sieht schön aus

Es reicht aber nicht, wenn wir die Farben der Ukraine fotografieren, wir müssen helfen. Man kann es als ein Gebot der Menschlichkeit sehen, oder als Unterstützung der Menschen, die auch für unsere Freiheit kämpfen…..



Dienstag, 24. Februar 2026


Tanz in Kellerräumen 

Sie leben und proben unter widrigsten Bedingungen, wie hier bei einer Ballettprobe im Keller der Akademie von Charkiw. Die Menschen in der Ukraine trotzen der täglichen Angst mit Kunst und Theater, Tanz und Musik. Dabei sind die Voraussetzungen schlecht, es fehlt an allen Ecken. Wer noch ein Instrument hat, dass nicht mehr gebraucht wird, darf das gerne spenden. Wir bringen es direkt zu den Menschen, die Zuversicht und Hoffnung daraus schöpfen. jg




Vier Jahre Kampf

Heute vor vier Jahren begann der russische Angriff auf die Ukraine. Was ein rascher Sieg der russischen Truppen werden sollte, hat sich zu einem jahrelangen Abnutzungskrieg entwickelt, in dem viele hunderttausend Menschen gestorben sind. Seit vier Jahren liefern wir regelmäßig Medikamente in das Krankenhaus von Vinnitsya. Der nächste Transport startet in 10 Tagen. Wir haben noch etwas Platz im Auto - vielleicht hat jemand medizinisches Equipment, ein Ultraschallgerät, was nicht mehr gebraucht wird…?!



Dienstag, 10. Februar 2026


Kiew weint nicht laut

Wir haben gelernt,
zwischen Einschlag und Kaffee zu leben.
Wir halten die Stadt mit Verlängerungskabeln und Sturheit am Laufen. 
Mit Spenden, Generatoren und dreckigen Witzen.

Kiew weint nicht laut.
Es hat keine Zeit dafür.
Hier verschiebt man das Weinen auf später;
wie das Leben, wie den Schlaf, wie die Normalität.

Unsere Kinder rennen heute schneller in den Schutzraum,
als sie früher zu den Schaukeln liefen.
Und die Erwachsenen haben gelernt zu lächeln, 
damit niemand sieht, wie innen etwas zerbricht.

Wir gehen zwischen Trümmern und Cafés. 
Wir setzen die Stadt Stück für Stück zusammen, wie ein Puzzle.
Unsere Medizin ist Lachen in der Schlange nach Brot.
Und wenn der Strom ausfällt, fangen wir an, selbst zu leuchten.

Wir fragen nicht, wann das alles endet.
Wir fragen, wo wir uns heute treffen. 
Die Zeitpläne der Raketenangriffe sind präziser geworden
als die Zeitpläne der Stromversorgung.

Und der Frühling wird kommen.
Er kommt immer. Noch nie haben wir hier 
so sehr auf den Frühling gewartet.

Das hier (auszugsweise) veröffentliche Gedicht von Jurij Andrejew über das Leben zwischen Krieg und Eis in diesem Winter erschien diese Woche in der Süddeutschen Zeitung



Montag, 9. Februar 2026


Ein bisschen Frieden

Die Menschen in der Ukraine pflegen ein besonderes Verhältnis zu Tieren. Und so ist es im Zoo von Kiew momentan wärmer als in vielen Wohnungen. Die Süddeutsche Zeitung widmet heute die ganze Seite 3 einem stoischen Zoodirektor und der heilende Kraft der Tiere. Unbedingt lesenswert! jg



Montag, 26. Januar 2026


Heute in der Süddeutschen Zeitung

Es könnte auch die Geschichte unserer Studenten sein. Tscherkassy liegt zwei Autostunden südöstlich von Kiew. Vinnitsya liegt zwei Autostunden südwestlich von Kiew. Die Gegebenheiten sind sehr ähnlich. Viele Studenten leiden unter Angstzuständen und Depressionen, während sie versuchen, ein ganz normales Leben zu leben. jg



Mittwoch, 21. Januar 2026


Schwere Kältewarnung für München

Die Wetter App empfiehlt mir sofort Maßnahmen zu ergreifen. Ich drehe die Heizung etwas höher und denke an eine Million Menschen die seit Tagen in Kiew bei -15° ohne Heizung leben müssen. Iryna hat uns gestern geschrieben, dass es in Vinnitsya nur noch vier Stunden Strom am Tag gibt. Jetzt sind alle gut dran, die einen Generator haben. Besonders die zwei Krankenhäuser, denen wir schon vor einem Jahr große Generatoren geliefert haben. jg



Dienstag, 20. Januar 2026


Wer in diesen Tagen seinen BaföG Antrag einreichen will, kommt nicht weit. Auf dem bundesweiten Antragsportal steht ein kurzer Hinweis: „Wartungsarbeiten, wir sind bald zurück". Knapp drei Wochen ist die Website nicht erreichbar. So lange müssen Formulare ausgedruckt und mit der Post verschickt werden. Studenten in Myanmar und in der Ukraine kennen solche Probleme nicht: dort gibt es kein BaföG. jg



Sonntag, 11. Januar 2026


Heiß und kalt

Mitten im Winter sind die Hälfte aller Wohnungen in Kiew ohne Heizung und ohne Strom. Das ist die eine Seite des Krieges. Die andere Seite der Raketenangriffe haben wir bei unserem Besuch im Brandzentrum von Vinnitsya gesehen, dort werden immer mehr Menschen mit schwersten Verbrennungen eingeliefert. Die Ärzte tun ihr Bestes, aber es fehlt an Medikamenten und Equipment. Wir haben versprochen zu helfen. jg



Donnerstag, 8. Januar 2026



Vier Tage ohne Strom und Heizung

Für 100.000 Menschen in Berlin war das „ein Gefühl wie im Mittelalter" schrieb die Süddeutsche Zeitung. Für viele Menschen in der Ukraine ist das Leben ohne Strom Alltag geworden. Sie richten sich ein, finden Notlösungen und helfen sich gegenseitig. Keiner weiß, wie lange sie das noch durchhalten können. jg



Montag, 29. Dezember 2025


Einige haben ihren Vater verloren…

Unsere Hilfe für die Ukraine hat mit Medikamenten begonnen. Nachdem wir mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut waren haben wir überlegt, wie wir sonst noch helfen können. Es lag auf der Hand unser Studenten Förderprogramm zu nutzen, wir hatten einen persönlichen Kontakt zur Uni. In Vinnitsya gibt es viele Studenten, die durch den Krieg in finanzielle Schwierigkeiten gekommen sind. Einige haben ihren Vater verloren, andere ihre Heimat. Wir unterstützen Sie mit monatlich hundert Euro und stellen Ihnen einen Mentor an die Seite. 83 Studenten haben wir bis heute aufgenommen. Einige haben das Studium inzwischen abgeschlossen, 53 werden aktuell gefördert. 



Mittwoch, 24. Dezember 2025


Gold, Weihrauch und Myrrhe

In der Bibel steht, dass die drei Weisen aus dem Morgenland Gold, Weihrauch und Myrrhe mitbrachten. Über diese wertvollen Gaben freuten sich Maria und Josef bestimmt. Mit Gold in der Tasche muss man nicht im windigen Stall schlafen, da kann man ein schönes Hotel in Bethlehem buchen. In der Bibel steht aber auch, das die Geschenke dem Kind überreicht wurden. Es ist zu vermuten, dass Baby-Jesus mit einer kleinen Holzrassel mehr Spaß gehabt hätte, als mit Myrrhe und Weihrauch. Schon die Weihnachtsgeschichte zeigt, dass es gar nicht so leicht ist, gute Geschenke zu machen. Die goldene Regel des Schenkens lautet: denke dran, was die andere Person sich wünscht. jg





Gestern Abend gab es Geschenke

Weihnachten hatten sich die meisten anders vorgestellt, kein Mensch liegt gerne im Krankenhaus. Aber nun ist es so wie es ist, Verletzte brauchen Hilfe, Wunden müssen versorgt werden. Unsere Studenten in Vinnitsya haben Geschenke besorgt und eingepackt, für die Menschen, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen. Hier im Bild sind die Studenten zu sehen, die gestern 200 Taschen mit Geschenken an die Patienten übergeben haben. jg





Die Nacht vor Weihnachten
Rimsky-Korsakow

An der bayerischen Staatsoper singen russische Sänger auf ukrainisch eine russische Oper. Als Märchen taugt das unbedingt. Gogols gleichnamige Erzählung spielt in der Heiligen Nacht vor Weihnachten in einem ukrainischen Dorf, wo mythische Wesen mit menschlichen Schicksalen verschmelzen. Die Hexe trägt durch ihre lasterhafte, verführerische Art zur ambivalenten Weihnachtsstimmung bei. Sie verwischt die Grenze zwischen realer Welt und mythischen Geistern, balanciert Lust und Chaos gegen die christliche Erlösung. So schafft sie eine besinnlich-überschwängliche Atmosphäre von Verführung und Versöhnung zu Weihnachten. Gibt es eine schönere Botschaft für die Nacht vor Weihnachten? jg



Freitag, 12. Dezember 2025



Heute lohnt sich (mal wieder) der Blick ins Magazin der Süddeutschen Zeitung. In der Titelgeschichte werden Ukrainer:innen vorgestellt, die Pakete aus Deutschland in die Heimat senden. Unsere Päckchen und Weihnachtstüten sind schon angekommen und tragen gute Früchte: unsere Student:innen packen gerade 200 Päckchen für Soldaten, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen. Jedes Päckchen wird persönlich übergeben. jg



Dienstag, 9. Dezember 2025



Der gute Impuls trägt Früchte

Dieses Mal hatten wir nicht nur Medikamente und Orthesen, sondern auch Geschenke in den Fahrzeugen: Päckchen und Weihnachtstüten von den Mentoren für ihre Studenten. Der gute Impuls trägt Früchte: die Student:innen packen in den kommenden Tagen 200 Päckchen für Menschen die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen. Sie werden jedes Päckchen im Emergency Hospital übergeben. Dort in Vinnitsya sind die meisten Betten von verwundeten Soldaten belegt. Die freuen sich sich über Zuwendung und kleine Geschenke. Vielen Dank an alle, die diese Aktion unterstützen, ganz besonders an die Weinisch family. jg



Mittwoch, 3. Dezember 2025


Glückliche Momente 

Leider haben nicht alle Studenten auf das Bild gepasst, gestern bei unserer kleinen Weihnachtsfeier in Vinnitsya. In den letzten drei Jahren haben wir 84 Student:innen in unser Förderprogramm aufgenommen. Einige sind ausgeschieden, andere haben ihr Studium abgeschlossen. 53 junge Menschen werden derzeit aktiv von uns gefördert. Für jeden Studenten gab es ein kleines Geschenk. Ein großes Dankeschön an Wolfgang und seine Familie für 25 Weihnachtspäckchen, die ihr Ziel glücklich erreicht haben. jg



Dienstag, 2. Dezember 2025


Sie brauchen Medikamente, Strom, Waffen und Menschen. 
Sie brauchen Frieden.

Die Ärzte im Krankenhaus erzählen uns, was ihnen alles fehlt. Am Abend sehen wir viele Stadtviertel im Dunkeln liegen. Es gibt nicht genügend Strom für alle, es gibt nicht genügend Waffen und nicht genügend Menschen um das Land zu verteidigen, vielleicht auch unseren Frieden. Alle hätten gerne Frieden, am liebsten einen gerechten Frieden. Aber der kommt nicht von allein. Man muss etwas dafür tun. jg



Montag, 1. Dezember 2025



Bring dich in Situationen, wo du am Ende sagst, du hast weder deine Zeit noch dein Talent geschwänzt. 
André Heller

So eine Reise in die Ukraine ist nicht nur von Unsicherheit und Anstrengung geprägt. Es gibt auch lustige Momente. Gestern Abend im Hotel stand Deco rum, die wir zu unserer Freude genutzt haben. Heute morgen fahren wir mit unseren zwei Transportern zur Zollabfertigung und dann an die Grenze. Wenn alles gut geht, sind wir - vier ältere Herren die für diese Reise Zeit und Talent einsetzen - heute Abend in der Ukraine. Wir werden berichten. jg




Samstag, 29. November 2025


Medizin, Orthesen und Geschenke

Die beiden Autos sind gepackt, morgen früh startet unsere Weihnachtsreise in die Ukraine. Vielen Dank an alle Freunde und Mentoren, die unser Engagement unterstützen. Wir kümmern uns um den Transport und versichern, dass wir alles in die richtigen Hände übergeben werden. Wir werden berichten. jg



Donnerstag, 27. November 2025



Die tun was !

Der Weihnachtsmann (in dem Fall war es wohl eine Weihnachtsfrau) war heute Morgen schon einkaufen. Am Abend kommen Nikolaus und Krampus dazu um 25 Geschenkpakete zu packen. Morgen spannt Knecht Ruprecht seinen eSchlitten an und kurvt die Taschen nach Haidhausen. Den Weitertransport in die Ukraine übernehmen Andreas, Sergej, Rainer und Jürgen. Ein großes Dankeschön an die Familie Weinisch für diese tolle Aktion. jg



Dienstag, 25. November 2025


Hoffnung auf Frieden ?

Das verhandelt wird ist gut. Ob ein Frieden kommt wissen wir nicht. Waffenstillstand wäre schon ein Gewinn. Das liegt alles nicht in unserer Hand. Wir können nur im Kleinen helfen, Medikamente in die Ukraine bringen und Weihnachtspäckchen für unsere Studenten. Am kommenden Sonntag geht's los: zwei Fahrzeuge, vier Fahrer, 3.500 km, sechs Tage unterwegs. Wir werden berichten. jg



Samstag, 1. November 2025



Vielleicht seid Ihr noch nicht in Weihnachtsstimmung….

…wir schon, jedenfalls was die nächste Fahrt in die Ukraine angeht. Ende des Monats gehts los. Die Mentoren, die Ihrem Studenten ein Weihnachtspäckchen mitgeben möchten, dürfen sich schon mal Gedanken machen: bitte nicht größer als ein Standard Schuhkarton, damit wir noch genügend Platz für die Medikamente haben. Die Päckchen könnt ihr mir gerne mit der Post schicken oder in der Metzstrasse vorbeibringen, spätestens bis zum 25. November. Wer ein Päckchen hat, aber noch keinen Studenten, dem helfen wir gerne: für ein paar nette Student:innen suchen wir Mentoren aus dem Bereich Medizin, Psychologie und Wirtschaft. jg



Donnerstag, 9. Oktober 2025


Knapp bei Kasse?

Im Studium sind viele knapp bei Kasse, oft geht die Hälfte des Einkommens für die Miete drauf. Kein Wunder also, wenn am Ende des Monats das Geld knapp ist. Bis zu 992 Euro BaföG kann jeder Studierende vom Deutschen Staat pro Monat bekommen. Zur Hälfte ist das Geld geschenkt, der Rest ist ein Kredit. in Myanmar und in der Ukraine gibt es kein BaföG. Ein Glück, dass wir dort 80 junge Menschen finanziell unterstützen können. Wer als Mentor fördern und helfen möchte, ist herzlich willkommen. jg



Mittwoch, 1. Oktober 2025


Welchen Informationen kann man trauen? 

Mit Bilder konnte man beweisen, was wahr ist. Das galt für den Zieleinlauf beim Pferderennen, wie für den Videobeweis im Fußball. Seit ein paar Monaten gilt das nicht mehr. Einfache KI-Tools haben unsere Gewissheit zerstört. Seit ein paar Monaten kann jeder täuschend echte Videos erstellen, und nun fluten irreführende Inhalte die Netze. Da kann man ruhig mal darauf hinweisen, dass alle Bilder auf unserer Seite echt sind. jg



Freitag, 12. September 2025


Was ist ein Mentor?

Viel gute Erfahrung haben wir in den letzten 15 Jahren gesammelt. Begonnen hat alles mit Kay Thwe, der besten Abschlussschülerin in Bagan. Ihre Eltern hatten nicht das Geld, um das talentierte junge Mädchen an die Universität zu schicken. Wir sind eingesprungen, haben ihr monatlich 100 Euro gegeben und ihren Weg begleitet. Weil wir mehr sein wollten als Geldgeber, haben wir einen Mentor für Kay Thwe gesucht. 

Ein Mentor ist kein klassischer Lehrer oder ausgebildeter Coach, die Beziehung ist individueller und beruht meist auf Erfahrung sowie praktischer Unterstützung im Lebens- oder Arbeitsalltag.

Durch die politischen Umstände ist die Förderung von jungen Menschen in Myanmar nur noch vereinzelt möglich. Seit zwei Jahren fördern wir junge Menschen in der Ukraine, die in finanziellen Schwierigkeiten sind. Viele von ihnen haben durch den Krieg den Vater verloren. Wer einenStudenten als Mentor unterstützen möchte, bekommt alle weiteren Informationen von Annette Busch: annette@stiftunglife.de



Donnerstag, 11. September 2025



Die angenehme Seite des Lebens 

Zum Ausgleich vieler negativer Meldungen hier mal zwei positive Nachrichten aus der Ukraine: die Anzahl der von uns geförderten Studenten wächst. Bei diesem Besuch haben wir fünf neue Psychologie und Law Student:innen aufgenommen. Es wird nicht nur fleißig studiert, es entstehen Freundschaften und ein bisschen mehr 😊



Dienstag, 9. September 2025


Den ersten Paul* übergeben

Empfänger ist hier ein Bild das Küchenteam in dem Mutter/Kind Camp, dass wir schon im letzten Jahr mit dem Bau einer Solaranlage unterstützt haben. Das Camp liegt in der Nähe von Winnyzja. Dort können sich Mütter mit Kindern erholen, die in umkämpften Gebieten leben: 10 Tage ruhig schlafen, versorgt werden und Freude haben. Ein wunderbares Projekt, in dem es ab und zu Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung gibt. Ein Fluss ist ganz in der Nähe, dort kann man Wasser holen und das Trinkwasser selbst aufbereiten. jg

* Portable Aqua Unit for Lifesaving 


Montag, 8. September 2025



Ist die Reise in die Ukraine gefährlich?
Ja

Die immer wieder gestellte Frage ist einfach zu beantworten. Es ist, wie es ist. Mitleid allein hilft den Menschen nicht, wir fahren nicht zum Vergnügen. Die Ärzte, noch mehr Kranke und Verletzte, brauchen die Medikamente, wir geladen haben. Wer sich für die Situation interessiert, dem sei der Artikel über das rollende Lazarett in der aktuellen Ausgabe der „Zeit" empfohlen. Einer der beschriebenen Züge bringt jede zweite Nacht schwerverletzte Menschen aus den Frontgebieten nach Winnyzja. Dort werden sie im Krankenhaus von Serhii und seinen Kollegen versorgt. Die Ärzte sind froh und dankbar, dass ihnen unsere Medikamente zur Verfügung stehen. jg



Sonntag, 7. September 2025



Lager- und Lademeister, Fahrer, Quartiermeister, Controller und Zollabfertiger 

Andreas ist das Herzstück für unsere Transporte in die Ukraine. Ohne ihn wären unsere Medikamententransporte nicht möglich. Natürlich gibt es auch andere Fahrer und Helfer, aber am Ende läuft alles bei Andreas zusammen. Seit 2023 organisiert er unsere Reisen, kontrolliert Ladung, Rechnungen und kümmert sich gut gelaunt um alle Papiere. Danke Andreas 🙏





In ein paar Jahren…

…werden wir elektrisch in die Ukraine fahren. Dann haben wir keine Medikamente geladen, dann sind wir mit Freunden und Familie unterwegs. Dann ist Frieden in Europa und in der Welt - und die Reichweite der E-Autos ermöglicht auch lange Reisen. Mann wird ja mal träumen dürfen, heute, am Tag der sauberen Luft. jg




Mitleid allein reicht nicht
Man muss was tun!

Das kleine Team ist bunt gemischt: ein Hubschrauberpilot, ein Immobilienmann, ein Modehändler und ein Filmemacher sind sechs Tage gemeinsam unterwegs. Im richtigen Leben hätten sich die vier vermutlich nie getroffen, der Krieg in der Ukraine hat sie zusammengebracht. Jeder trägt dazu bei, dass konkrete Hilfe ankommt: Medikamente und Wasserfilter für Menschen in Not. Heute Morgen um 6 Uhr sind wir in München gestartet. Am Dienstag übergeben wir alles an die Ärzte im Krankenhaus von Winnyzja. jg



Freitag, 5. September 2025



Heute ist der internationale Tag der Wohltätigkeit
Warum eigentlich nur heute?

Jedes Jahr am 5. September wird weltweit auf die Bedeutung von Wohltätigkeit und Ehrenamt aufmerksam gemacht. Mit Informationen und Aktionen soll dieser Tag mehr Menschen dazu bringen, sich zu engagieren. So ein Tag ist auch eine gute Gelegenheit „Danke" zu sagen an alle, die ihre Freizeit bei uns einsetzen: für die Tafeln, für die Bäume und die Menschen in der Ukraine. jg



Dienstag, 26. August 2025



Wenn man kein Geld hat, denkt man sehr oft an Geld.
Wenn man viel Geld hat, denkt man nur noch an Geld.
Jean Paul Getty

Der amerikanische Öl-Magnat war erfolgreich und philanthropisch engagiert. 1953 stattete er das Jean Paul Getty Museum in Kalifornien mit 700 Millionen Dollar Stiftungsvermögen aus. Es war die reichste Kunststiftung der Welt. Der Mann verstand was von Geld, unser Wirtschafts Student in Vinnitsya muss sich noch in die Materie einarbeiten. Im Augenblick kommt er (wie viele Menschen in der Ukraine) nur knapp über die Runden. Wir suchen jemanden, der diesen Studenten fördern mag. jg



Sonntag, 24. August 2025


In Hamburg ist alles ruhig

In Vinnitsya lauscht sie auch im Schlaf in die Nacht. Die Drohnen sind gut zu hören, wenn sie über die Stadt fliegen. In Hamburg ist alles ruhig. An das Gefühl, ohne Angst einzuschlafen muss sich Iryna erst gewöhnen. Die junge Psychologiestudentin besucht ihren Mentor in Hamburg. Es ist ihre erste Reise ins Ausland. Die vorsichtige Annäherungen wird zu einer wunderbare Erfahrung für beide Seiten. Noch ist der Google Translater immer mit dabei, wenn die beiden ins Gespräch kommen. Iryna hat sich fest vorgenommen ihr Englisch zu verbessern, damit sie bei ihrem nächsten Besuch auf diese Hilfe verzichten können. jg



Sonntag, 17. August 2025


Wir sind Zuschauer
Nicht nur!

Die Welt sehnt sich nach Frieden. Dementsprechend hoch war das Interesse der Medien an dem Treffen in Alaska. Bei der großen Politik sind wir leider nur Zuschauer, die nichts bewirken können – umso dankbarer bin ich, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen können. Ganz direkt, von Mensch zu Mensch, am 7. September fahren wir wieder los: bringen Medikamente in die Ukraine und treffen uns mit den 40 Studenten, die von uns gefördert werden. jg



Montag, 11. August 2025


Warum in der Ukraine und in Myanmar?
Warum nicht in Gaza oder im Sudan?

Die Bilder von Hunger, Krieg und Vertreibung sind kaum auszuhalten. Wir würden gerne im Gazastreifen helfen und im Sudan. Aber unsere Mittel sind begrenzt, wir können nicht überall sein, wir müssen uns entscheiden. In Myanmar kennen wir uns aus, wir kennen die Menschen, denen wir vertrauen. Das gleiche gilt für die Ukraine. Deshalb geben wir unser Geld dorthin - voller Zuversicht, dass wir ein paar hundert Menschen helfen, durch schwierige Zeiten zu kommen. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen. jg



Donnerstag, 7. August 2025


Augsburg feiert den Frieden

Während alle anderen arbeiten, wird heute in Augsburg gefeiert: die Stadt hat 14 gesetzliche Feiertage pro Jahr, mehr als jede andere Stadt in Deutschland. Neben den gesetzlichen Feiertagen gibt es noch „Mariä Himmelfahrt" und exklusiv für Augsburg das „Hohe Friedensfest" am 8. August. Ein Feiertag, der leider nur für das Stadtgebiet gilt (wir könnten so ein Fest überall gebrauchen) und an das Ende der Unterdrückung der Protestanten im Dreißigjährigen Krieg erinnert. jg



Freitag, 1. August 2025

 

Liebe in Zeiten des Krieges

In der Ukraine herrscht seit über drei Jahren Krieg. Die Front hat eine Länge von tausend Kilometern. Das ist keine abstrakte Größe. Wenn dein Partner in der Armee ist, bist du täglich in Gedanken bei Ihm. Wo ist er gerade, wie geht es ihm, wann sieht man sich wieder und kommt er dann zurück ins zivile Leben? Victoria und Bohdan haben vor zwei Jahren geheiratet. Im letzten Jahr ist der junge Ehemann an die Front gegangen. Sie hat auf ihn gewartet. Vor ein paar Monaten kam er schwer verletzt zurück, ein Bein musste amputiert werden. Wenn alles gut geht, kann Victoria in diesem Jahr ihr Studium beenden. Bis dahin unterstützen wir die beiden. Und dann..? jg




Es geht um Leben

Im Zollstreit mit den USA geht es nicht nur um Profite, sondern auch um Leben, denn Medikamente sind mehr als Produkte. In der Coronakrise haben wir alle gemerkt, wie abhängig wir von Lieferketten sind. Corona ist lange her, die meisten von uns haben das vergessen, wir nicht. Unsere Lieferkette für die Ukraine steht: Mitte August holen wir sieben Paletten Medikamente ab, zwei Wochen später fahren wir wieder. Die Ärzte in Vinnitsya warten auf die lebenswichtige Lieferung. jg



Sonntag, 27. Juli 2025


Annette und Irina

Gestern Abend in München gab es leckere Pizza und viel Zeit. Das war gut so, denn die beiden Frauen hatten viel zu bereden: Annette, links im Bild, wohnt in München. Sie kümmert sich seit zwei Jahren um die Mentoren, die einen Studenten in der Ukraine unterstützen. Irina ist ein paar Tage zu Besuch, sie lebt mit ihrer Familie in Vinnitsya und arbeitet dort als Dozentin an der Uni. Irina betreut unsere 50 Studenten vor Ort. Vier Student:innen sind noch ohne Mentoren. Für sie suchen wir interessierte Menschen mit dem beruflichen Hintergrund IT und/oder Wirtschaft. jg



Donnerstag, 24. Juli 2025



Gute Frage

Der Himmel über der Ukraine ist leer, es fliegen keine zivilen Flugzeuge mehr. Wer von Vinnitsya nach München reisen will muss sich ins Auto setzen, oder in den Zug. Irina und Serhii haben sich ins Auto gesetzt, sind 24 Stunden durchgefahren, um uns in München zu besuchen. Am liebsten würden wir miteinander Pläne für die Zukunft schmieden, aber im Augenblick geht es nur ums Überleben: welche Medikamente werden benötigt und wieviel Verbandsmaterial? Was ist am dringendsten, wieviel passt in zwei Transporter, haben wir genug Geld, um die notwendigen Medikamente zu kaufen? 



Mittwoch, 23. Juli 2025


Myanmar und die Ukraine

Unsere Projektgebiete sind nur zwei Brandherde auf dieser Welt. Derzeit wird der Frieden auch in Afrika und im Nahen Osten dringend gebraucht. So nett die frommen Wünsche auch sind, das reicht nicht. Wir müssen tatkräftig helfen: Reis spenden, Wasserfilter und Medikamente kaufen. Ein großer Dank an alle, die uns dabei tatkräftig unterstützen. jg



Dienstag, 22. Juli 2025


Gegenverkehr

Peter und Jens-Peter von der Ukrainehilfe Lüneburg sind heute auf dem Weg nach Vinnitsya. Wenn alles nach Plan läuft, wird Peter dort Morgen die Medizinstudentin Anna treffen, die er als Mentor unterstützt. Irina und Serhii sind gerade in der Gegenrichtung unterwegs, nach Deutschland. Sie wollen ein paar Tage Abstand vom Krieg haben, ausschlafen ohne Luftalarm und Freunde treffen. Verbindungen von Mensch zu Mensch sind das Bindeglied, dass wir gemeinsam pflegen wollen. jg



Sonntag, 20. Juli 2025


An diesem Wochenende wird gefeiert

Reiner feiert heute seinen 75. und Bene feiert seinen 40. Die beiden haben etwas gemeinsam: statt vieler Geschenke möchten sie was Gutes tun. Der eine möchte für die Ukraine spenden, dem anderen liegen Natur und Umwelt am Herzen. Wir dürfen diese Wünsche umsetzen, bedanken uns für das Vertrauen und gratulieren herzlich. jg  



Montag, 7. Juli 2025


Es wird viel zu tun geben
wenn der Krieg vorbei ist

Die Hoffnung, dass der Krieg schnell vorbei sein möge, müssen wir begraben. Unser Engagement in der Ukraine wird langfristig sein. Solange gekämpft wird, bringen wir Medikamente für die Verletzten. Wenn die Waffen schweigen, werden wir den Wiederaufbau unterstützen. Auch wenn wir nicht viel tun (gemessen an dem was gebraucht wird) bleiben wir nachhaltig engagiert. Vielen Dank an alle, die uns aber unterstützen. jg



Sonntag, 6. Juli 2025


Die Russen bombardieren Kiew

Kaum hatten Putin und Trump ihr Telefonat beendet, startete Russland einen Angriffswille auf Kiew, wie es sie noch nicht gegeben hat. Die Menschen sind zermürbt. Wir haben Mitleid, aber das reicht nicht. Medikamente in die Region bringen ist das wenige, was wir tun können. Im August fahren wir wieder hin, Vinnitsya ist nur drei Autostunden von Kiew entfernt. jg



Mittwoch, 4. Juni 2025

 

We have great news

Der Vater von Anastasia ist beim letzten Gefangenen-Austausch freigekommen. Hier ist die Nachricht von unserer Studentin: Dear friends, I have great news, our father is with us. Ten days, during a big exchange, our father returned to his homeland! He is currently undergoing rehabilitation, has lost a lot of weight and has health problems. How long will the rehabilitation last, we do not know, doctors will look at the state of health. We are very happy, finally our father is with us. We waited for this tree years and 5 days. We will do our best to ensure that my father returns to normal health as soon as possible. Anastasia



Sonntag, 25. Mai 2025


Letztes Wochenende in Kiew

Das ist kein schöner Sonnenuntergang, das sind Bilder der Zerstörung. Die Ukraine erlebt mit 70 Raketen und 300 Drohnen die massivsten Angriffe seit Kriegsbeginn. Den Toten können wir nicht helfen, aber den Verletzten. Es gibt Tage, da operieren die Ärzte rund um die Uhr, dafür brauchen sie Medikamente. Wir bekommen eine Bedarfsliste aus dem Krankenhaus. Danach kaufen wir ein, verladen alles in zwei Transporter und bringen die Medikamente direkt ins Emergency Hospital Vinnitsya. Wir danken allen, die dieses Engagement unterstützen. jg



Samstag, 17. Mai 2025



Gemeinsam Neues entdecken 

Viele von uns waren oft schon in Paris und London, aber noch nie in Lemberg oder Chemnitz. Es wird Zeit Neues zu entdecken, die Stiftung bietet sich als Reiseführer an: bei unserem Stiftungtreffen vom 13. bis 15. Juni werden wir ganz nebenbei die Kulturhauptstadt Chemnitz entdecken - und bei der nächsten Fahrt in die Ukraine vom 19. bis 24. August ist ein Besuch in Lemberg fest eingeplant. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein kann sich hier anmelden: info@stiftunglife.de



Mittwoch, 7. Mai 2025



Kellerkinder

Gestern 8.10 Uhr in Venezia: Luftalarm kurz nachdem der Unterricht angefangen hat. Die Lehrer gehen mit ihren Schülern in den Keller. Der Platz ist sicher, aber an Unterricht ist unter den beengten Verhältnissen nicht zu denken. Um 14.20 Uhr wird der Luftalarm aufgehoben. jg




Voller Zuversicht

Victoria ist eine der ersten, die Nummer 5, in unserem Studenten Förderprogramm (inzwischen sind wir bei Nummer 71) Voller Zuversicht und Energie hat sie ihr Studium durchgezogen, auch nachdem ihr Vater im Krieg gefallen ist. Vor zwei Jahren hat Victoria ihre große Liebe Bogdan geheiratet. Kurz darauf wurde er eingezogen. Vor zwei Monate kam er schwer verletzt von der Front zurück. Jetzt muss Bogdan sein Leben mit einem Bein neu organisieren. Mit Viktoriia an seiner Seite wird ihm das gelingen, die beiden sind voller Zuversicht. In zwei Jahren wird Victoria ihr Studium abschließen. Wie schön, dass wir sie unterstützen können. jg



Dienstag, 6. Mai 2025



Luftalarm

Es ist Abend, wir sind mit Iryna in ihrem Auto unterwegs. Unvermittelt ertönt Alarm, die Navigation im Handy wechselt automatisch auf die Karte der Ukraine. Auf meine Frage, was wir jetzt machen, antwortet Iryna: „Nichts! Wir müssen damit leben, dass es jeden Tag zu Ende sein kann."