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Sonntag, 15. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/16



Oh Flaschenbaum
Caroline Chaptini lebt im Libanon     Seit acht Monaten sammelt sie achtlos weggeworfen Plastikflaschen. Damit möchte sie in ihrer Heimatstadt Chekka einen 30 m hohen Weihnachtsbaum aus Plastikflaschen errichten. Seit gestern ist sie am Ziel! Weltrekord verdächtige 129.000 Flaschen hat sie dafür gesammelt. Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, sollen die Plastikflaschen als sortenreiner Müll verkauft werden. Der Erlös geht ans Rote Kreuz für Hörgeräte und Rollstühle. Chaptini ist keine Umweltaktivistin, aber das viele Plastik nervte sie irgendwann, da hat sie einfach angefangen zu sammeln Einen Weltrekord könnte das krisengebeutelte Land gut gebrauchen. Wenn es dafür nicht reichen sollte, hat eine engagierte arabische Frau immerhin ein paar Menschen zum Staunen gebracht - vielleicht sogar zum Nachdenken. 

Wir recyceln in Myanmar seit fünf Jahren Plastikmüll. Nicht so hübsch wie der libanesischen Flaschenbaum, aber immerhin wirtschaftlich (zumindest nach der Anlaufphase). Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir kleine nette Überraschungen. 

Adventskalender der guten Taten/15



Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir nette Überraschungen. 

„Ohhh wie süss!" sagen kleine Kinder.
Wer sich ein bisschen Gedanken über unsere Umwelt macht sieht Plastik, Folie und den Glitzerkram für 2,50 mit Unbehagen. Rechnet man 85 Cent Porto dazu, könnte man für das Geld eine nette Mail schreiben und zwei Bäume pflanzen. 

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/11

Bis zum Heiligabend stellen wir hier jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir nette Überraschungen, hier ist unser elftes Türchen:


Wer mindestens zehn Jahre lang denselben Plastikbaum nutz, verursacht weniger klimaschädliche Emissionen als derjenige, der jedes Jahr eine frische Tanne aufstellt. Das ist das Ergebnis einer australischen Studie. Ein echter Baum verursacht beim Züchten, Transportieren und der Verbrennung fünf Kilogramm CO2. Bei der Produktion eines Plastikbaums sind es 48 Kilogramm. Für die Weihnachtsbaum-Fans, die das Klima schonen wollen, empfehlen wir eine eingetopfte Tanne, die jeweils nur fürs Fest ins Haus geholt und anschließend wieder in den Garten gepflanzt wird. Für alle, die heute für Bäume spenden, pflanzen wir einen Weihnachtsausgleichsbaum in Myanmar.

Montag, 9. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/10

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir nette Überraschungen, hier ist unser zehntes Türchen:

In unserer Zeit ist die Verpackung inzwischen (fast) genauso wichtig, wie der Inhalt. Wenn jeder Deutsche zu Weihnachten drei Geschenke einpackt, dann sind das mal eben 8.000 t Geschenkpapier - oft mit Glitzer und Folie gedruckt. Da lohnt es sich doch ein bisschen nachzudenken. Passenden Seiten aus Zeitungen und Zeitschriften können eine Alternative sein - oder ökologisch hergestellte Geschenkpapiere, die wiederverwendbar und recyclebar sind. Wir verschenken heute einen Satz Geschenkpapier. 

Sonntag, 8. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/9

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir nette Überraschungen, hier ist unser siebtes Türchen:



Wir laden Kinder ein 
In jeder größeren Stadt, in der der Cirkus Roncalli sein Zelt aufschlägt, sind wir dabei. Wir laden Kinder aus armen Familien ein, damit sie an dem teilhaben können, was Kindern Freude macht: Clowns, Konfetti und Popcorn. Wer dafür spendet, den laden wir zu einem Zirkusbesuch ein. Freude ist am schönsten, wenn man sie mit Kindern teilen kann 😊

Freitag, 6. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/7

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, hier ist unser siebtes Türchen:



As chefs, we cook to please people, to nourish people José Andrés 

Wenn Kinder groß werden, müssen sie lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Das gilt auch für die Kinder aus unserem Kinderheim. Mit 17 haben sie ihre Schule abgeschlossen, dann suchen sie ihren eigenen Weg. Wir unterstützen sie dabei. Zwei von unseren Schützlingen bekommen eine neunmonatige Ausbildung im Shwe Sa Bwe. Ein guter Abschluss in dem Fine Dining Restaurant bietet beste Chancen in der Gastronomie. 

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/6

Jeden Tag etwas Gutes tun, bis zum 24. Dezember. Heute wollen wir etwas für die Menschen tun, die der Nikolaus vergessen hat:


Dafür brauchen wir eure Hilfe
Meldet Euch, wenn ihr heute nichts in Euren Stiefel bekommen habt - oder gebt uns einen Tipp, schreibt eine Mail an info@stiftunglife.de und sagt uns, wo ein Mensch eine nette kleine Überraschung verdient hat...

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/5

Jeden Tag etwas Gutes tun, bis zum 24. Dezember. Heute, am Tag des Ehrenamtes, wollen wir etwas für die Menschen tun, die sich für andere Menschen engagieren:


Dafür brauchen wir eure Hilfe
Gebt uns einen Tipp, schreibt eine Mail an info@stiftunlife.de und sagt uns, wo sich in eurer Nachbarschaft Menschen ehrenamtlich engagieren: für Kinder, Alte, Migranten oder Bedürftige. Wir überlegen uns dann eine nette Überraschung für die Helfer. Vielen Dank für eure Unterstützung. 

Dienstag, 3. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/4

 Bis zum 24. Dezember stellen wir hier jeden Tag eine Geschenkidee vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns jeden Tag neu ausdenken. Lasst euch überraschen, hier ist unser drittes Türchen: 



Den Kindern im Heim am Stadtrand von Yangon geht es gut - jedenfalls so gut, wie es Kindern gehen kann, die nicht Zuhause aufwachsen. Sie bekommen zu essen (nicht so üppig wie auf dem Foto) sie bekommen Zuneigung, Förderung und wir kümmern uns um ihre Ausbildung. Wer für dieses Projekt spendet bekommt von uns (mit etwas Glück) eine Einladung zu einer landestypischen Mohinga. Die gibt es auf goldgerandeten Tellern bei der burmesischen Botschafterin in Berlin.

Sonntag, 1. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/1


Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns für jeden Tag neu ausdenken. Die vorgestellten Projekte reichen von Solarlampen für Afrika bis zu Mangobäumen in Myanmar. Lasst euch überraschen, hier ist unser erstes Türchen:
Im kommenden Jahr werden wir auch in Mexiko Bäume pflanzen. ein Gemeinschaftsprojekt mit der HahnAir Foundation. Nico und seine Freunde sind mit vielen Projekten in Mexiko engagiert und im Land bestens vernetzt. Wenn Du für unsere Baumpflanzungen in Mexiko spendest, laden wir Dich (mit etwas Glück) zu einem mexikanischen Abendessen ein 😋

Samstag, 30. November 2019

Adventskalender der guten Taten

Ein besonderer Adventskalender 

Gemacht für Menschen, die anderen etwas Gutes tun und dabei selbst Freude haben wollen. Bis zum 24. Dezember stellen wir auf dieser Seite jeden Tag ein Projekt vor. Wer dafür spendet macht anderen Menschen eine Freude und sich selbst, denn wir verlosen für alle 24 Projekte nette Überraschungen, die wir uns für jeden Tag neu ausdenken. Ihr könnt für Bienen in Deutschland spenden, für Solarlampen für Afrika und Mangobäume in Myanmar. Lasst euch überraschen, morgen früh geht's los 👍

Freitag, 29. November 2019

Unser Angebot



Spende 2 und bekomme 3

Dem „Black Friday" Angebot von Sport Scheck wollen wir nicht nachstehen: wer zwei Bäume spendet, für den pflanzen wir drei! Dieses Angebot gilt natürlich nicht nur heute, sondern wie bei Media Markt „ab Freitag" und nur in haushaltsübliche Mengen bis maximal 2.000 Stück. Einen Baum pflanzen und pflegen kostet bei uns aktuell 5 Euro. 

Angefangen haben wir im Frühjahr mit den Obstbäumen in Celle für 19,60 Euro/Stück. Dann kamen Olivenbäume in Spanien dazu für 7 Euro/Stück und Orangenbäume auf Mallorca für 3,50 Euro/Stück. In Myanmar pflanzen wir Mango- und Laubbäume für 2 Euro/Stück. Jeder Spender bekommt die Anzahl „seiner Bäume" regional zugeordnet. Den Preis pro Baum ermitteln wir aus dem Durchschnittspreis aller Bäume, die in diesem Jahr von uns gepflanzt werden. jg

Donnerstag, 28. November 2019

Freitagsdemo



Während sich die Marketing Strategen überlegen, wie sich mit dem Black Friday neue Umsatzrekorde erzielen lassen, gehen junge Menschen auf die Straße, um für ein bewussteres Leben zu demonstrieren. Jeder hat selbst in der Hand, welcher Botschaft er folgen möchte. jg

Montag, 25. November 2019

Fast am Ziel



Ein großes Dankeschön 🙏

Heute haben wir die Million auf unserem gläsernen Konto erreicht, wieder ist ein Jahr gut gelaufen. Vielen Dank an alle, die unsere Arbeit gefördert haben. Eure finanzielle Unterstützung und unser ehrenamtliches Engagement ergänzen sich perfekt. Wir werden jede Spende sorgfältig in konkrete Projekte bringen - so schnell wie möglich und zu 100 Prozent. jg

Sonntag, 24. November 2019

Heute in der Welt am Sonntag


Wir pflanzen jede Stunde einen Baum

Es fing ganz harmlos an: Anfang des Jahres hatte meine Signatur den Satz "Wir pflanzen jeden Tag einen Baum". Nach vier Wochen wurden es zwei Bäume am Tag, dann drei, vier und fünf. Inzwischen sind wir bei 24 Bäumen pro Tag angekommen, jede Stunde ein Baum. In diese Projekte geben wir eigenes Geld und die Unterstützung von den Freunden der Stiftung. Klaus-Michael Kühne ist einer dieser Freunde, er fördert unsere Arbeit seit vielen Jahren. In einem lesenswerten Interview haben unsere Bäume und SolarWasseranlagen heute (unten links) ihre Aufmerksamkeit bekommen. jg

Ein Grund stolz zu sein ?!


Wir stellen unsere gesamte Arbeit klimaneutral.

Gut, dass wir uns um Kinder kümmern, Schulen bauen und Wasserfilter installieren - doch auch „guten Taten" verursachen Klimabelastungen. Dieser Eintrag auf unserer Website verbraucht Energie, jede Mail und jeder Seitenaufruf im Internet verbraucht Energie. Freunde der Stiftung haben sich in München getroffen, Ärzte fliegen nach Myanmar. Das alles belastet unser Klima, auch wenn wir uns bemühen, mit diesen Dingen bewusst umzugehen. Zu unserem Treffen in München sind die meisten mit der Bahn angereist, alle haben vegetarisch gegessen und das Wasser gab's aus dem Hahn. Das reicht natürlich nicht aus. Zählt man die Klimabelastung unserer Stiftungsarbeit zusammen, kommt man leicht auf 300 t pro Jahr. Einigermaßen realistisch ist ein Ausgleichsbetrag von 40 Euro pro Tonne. Macht 12.000 Euro für das Jahr 2019. Den größten Teil davon haben wir schon zusammen. Vielen Dank an alle, die für diesen Zweck gespendet haben. Wir können jetzt schon sagen, dass wir unsere Stiftungsarbeit 2019 klimaneutral geleistet haben. Ein Grund stolz zu sein? Ja, ein bisschen 🙂 jg

Donnerstag, 21. November 2019

Alle Jahre wieder...



Jedes Jahr die gleiche Plage - sind Weihnachtskarten noch zeitgemäß ?

Im vergangenen Jahr waren es 126 Weihnachtskarten, die ich in die Hand bekam - 5 habe ich aufgehoben. Keine schlechte Quote, es gab schon Jahre, in denen ich weniger aufgehoben habe. Ist das noch zeitgemäß, wenn man bedenkt, wie viele Bäume für Karten und Umschläge gefällt worden, um nach kurzer Reise im Papierkorb zu landen? Ich denke an die vielen Firmenweihnachtsgrüße die versandt werden - meist versehen mit einer kaum lesbaren Unterschrift und dem Hinweis, dass man in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke verzichtet und stattdessen für arme Kinder in Afrika spendet. Wer prüft das schon nach?

Versendet eure Grüße per Mail. Das schont die Umwelt und rettet vielen Bäumen das Leben. Für das ersparte Geld könnt ihr Bäume spenden. Wir werden für alle Weihnachtskartenverzichtsspender eine kleine Baumgruppe anlegen in einem Dorf in Myanmar. Ihr bekommt die Geodaten, damit ihr eure Bäume im nächsten Urlaub besuchen könnt. Wer die Idee umsetzen möchte schreibt mir einfach eine Mail: juergen@stiftunglife.de





Montag, 18. November 2019

Feiern und pflanzen



Wir pflanzen jede Stunde einen Baum 🌳 Stiftunglife.de

Unser Engagement für die Umwelt wirkt bis in unsere bunten Eröffnungsfeiern. Wo früher bunte Luftballons aufstiegen, da werden nun Bäume gepflanzt. Das ist zugegeben nicht ganz so farbenfroh spektakulär, aber deutlich besser für die Umwelt. Die Fotos hat uns Tina aus Bagan geschickt, sie sind von der Eröffnung der Rotary SolarWasseranlage letzte Woche. jg



Naing und Min Min



Unser Schuldorfswimmingdoctors Team

Die beiden waren nicht dabei, gestern bei unserer großen Feier in München – und waren doch dabei, durch ein schönes Bild im Überraschungsbilderbuch. Dieses Foto vom Teamtreffen in Starnberg hat mir ganz besonders viel Freude gemacht. Auch wenn die beiden an verschiedenen Standorten arbeiten - Naing im Delta und Min Min in Bagan - sind sie ein gutes Team geworden. Ihre Aufgaben gehen längst über den Bau von Schulgebäuden hinaus: Wasserfilter, Solarlampen, Kindergärten und Bäume stehen auf der Wunschliste der Dorfbewohner. Unsere beiden Projektleiter fragen nach, überlegen und vermitteln uns was wichtig ist. Dann geht es an die Organisation der Projekte, an Pflege und Erhalt. Gestern Abend haben wir ein großes Glas auf ihr Wohl getrunken. Zwei von vier Mitarbeitern, ohne die unsere Projekte in Myanmar nicht halb so schön wären. jg

Montag, 11. November 2019

Gute Idee



Schenken ist eine Freude, die man abonnieren kann

Bei der Oper gibt es Glück und Leid im Abo.  Dallmayr lockt mit einem Käse Abonnement und für den eleganten Herrn gibt es dunkle Socken im Abo. Da wollen wir nicht nachstehen und bieten ab sofort Bäume im Abonnement an. Zum eigenen Vergnügen, oder zum Verschenken. Natürlich gibt es auch eine schöne Urkunde 😊

Unser kleines Abonnement entspricht den hinteren Reihen in der Oper. Für 90 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jeden Monat einen Obstbaum. 

Unser mittleres Abonnent 
entspricht der guten Mitte im Opernhaus. Für 360 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jede Woche einen Obstbaum.

Unser großes Abonnent
ist vergleichbar den besten Plätzen in der Oper und persönlicher Begrüßung durch den Dirigenten. Für 2.500 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jeden Tag einen Obstbaum. 

Die schönsten Obstbäume werden in Deutschland, Spanien und Myanmar nur dann Früchte tragen, wenn es genügend Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge gibt. Deshalb legen wir mit jeden Baum, den wir pflanzen, auch 20 m² Blühwiesen für Bienen und Schmetterlinge an. jg

Samstag, 9. November 2019

Saturday for future



Wir pflanzen jede Stunde einen Baum
Manchmal sogar, wie hier auf dem Foto, unter fachlicher Anleitung eines Försters. Wer glaubt, dass Jugendliche nur Freitags demonstrieren gehen, sollte sich mal die Schüler der Gesamtschule Ehestorfer Weg anschauen. Die haben am Samstag den Spaten in die Hand genommen und Bäume gepflanzt. Begleitet wurden sie dabei von engagierten Lehrern und Eltern. Wir sind ganz glücklich, dass wir dieses jugendliche Engagement unterstützen dürfen - und freuen uns über jede weitere Schule, die sich bei uns meldet: wir unterstützen solche Baumpflanz Projekte gerne mit Rat und Tat. jg



Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen. 
Charlie Chaplin, der große Diktator, Rede des Friseurs

Das Strafrecht ließ bis in die 70er Jahre Milde walten, wenn es um Mundraub ging. Wer aus persönlicher Not Lebensmittel stahl, um sie aufzuessen, konnte mit mehr Nachsicht rechnen als der normale Dieb. Das war der letzte Ausläufer einer biblischen Mildtätigkeit. Das Containern ist der Mundraub des 21. Jahrhunderts. Meist ist es nicht akuter Hunger, der Menschen dazu bringt, Lebensmittel aus Abfallbehälter  zu klauben - es ist ein legitimes Mittel, um Staat und Gesellschaft auf diesen Überfluss aufmerksam zu machen. Der Gesetzgeber könnte Regeln erlassen, nach denen unverkaufte Lebensmittel an die Tafeln weitergegeben werden müssen. In Frankreich, Italien und Tschechien gibt es bereits entsprechende Gesetze. jg

Freitag, 8. November 2019

Friday’s for future


Nun ist Greta auch in Myanmar angekommen. 

Min Min hat mir gerade den Artikel aus der Myanmar Times geschickt. Natürlich ist es im goldenen Land (noch) nicht so, dass jetzt die Schüler auf die Straße gehen - aber durch den Bericht in der Zeitung entstehen Fragen. Auch in Myanmar gibt es Menschen, die sich über den Klimawandel Gedanken machen. Mit unseren Baumpflanz Aktionen und den Solaranlagen sind wir mitten im Thema - und das schon seit einigen Jahren. Was für ein Glück, dass wir mit Min Min und Naing Ansprechpartner vor Ort haben, die uns bei diesen Umweltprojekten mit viel Engagement unterstützen. Nicht nur Freitags 😊 jg

Donnerstag, 7. November 2019

Wo ist denn Jacqueline?



Versteckt unter all den Kindern

Wahrscheinlich war der Besuch des Kinderheims die größte Freude ihrer Reise. Jacqueline hat gestrahlt, als die „ihr Kind" in die Arme nehmen konnte. Genauso ist es Britta ergangen, als sie diese Tage „ihr Kind" besucht hat. Freude und Neugier sind auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt. Wer das Talent hat mit den Kindern zu spaßen und zu spielen, gewinnt schnell ihre Herzen. Im Gehen fragt man sich als Pate, wer denn hier der Beschenkte ist. Für drei Euro am Tag bekommt ein Kind von uns die Chance auf eine glückliche Zukunft. jg

Dienstag, 5. November 2019


Wir machen das einfach! Ami Dose

Drei Jahre nach ihrem Tod ist sie noch immer present - Annemarie Dose hat die Hamburger Tafel weit über ihren Tod hinaus geprägt. Heute hat sich die Tafel mit einer festlichen Veranstaltung im Ernst Deutsch Theater bei ihren 120 ehrenamtlichen Helfern bedankt, bei Spendern und Sponsoren. Der erste Bürgermeister der Stadt Hamburg würdigte die Leistung der Helfer:

40 Tonnen Lebensmittel werden jede Woche eingesammelt und an 67 soziale Einrichtungen in Hamburg verteilt. 

Mats Regenbogen, erster Vorsitzender des Vereins, hier im Bild, lebt die Idee seiner Großmutter weiter. Wir gratulieren von Herzen und freuen uns am Erfolg der Idee - die Hamburger Tafel hat auch mein Leben und die Arbeit der Stiftunglife vielfältig bereichert. jg

Montag, 4. November 2019

Wie funktioniert eigentlich das gläserne Konto?



Mit einem Blick aufs Konto hat man alle notwendigen Informationen. Die Idee zum gläsernen Konto entstand vor zehn Jahren. Als ich Mark Zum ersten Mal davon erzählte, hat er interessiert geschaut und sich an die Arbeit gemacht. Herausgekommen ist eine vereinfachte Einnahmen und Ausgaben Rechnung. Die Kontobewegungen werden dafür tagesaktuell von unserem Sparkassenkonto übernommen und den verschiedenen Projekten zugeordnet - gleichzeitig wird die Spendenquittung erzeugt. 

Ein großes Dankeschön an Dörte Hoepfner, die sogar im Urlaub dafür sorgt, dass das unser gläsernes Konto immer auf dem neuesten Stand ist. 

Zum Beginn des neuen Jahres wollen wir soweit sein, dass sich jede Spende vom Spender bis ins Ziel verfolgen lässt, wie ein DHL Paket. Unsere Spender sollen wissen, wann und wieviel von ihrem Geld im Ziel angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Richtfest


Ein kleines Stück der Stiftung

Ist mit dabei, wenn heute der Richtkranz in Celle weht. Die Stiftung hat den größten Teil des Grundstockvermögens in Immobilien investiert und das ist gut so. Während mit klassischen Geldanlagen kaum noch eine Rendite zu erwirtschaften ist, liegen wir jährlich bei Erträgen zwischen 4 und 5 Prozent. Ein großes Dankeschön an Sven, der sich um die Entwicklung und den Erhalt unserer Immobilien kümmert. jg

Freitag, 1. November 2019

Diese Ehre will sie nicht



Der einzige Preis, den wir wollen, ist eine gute Zukunft Greta Thunberg

Der nordische Rat (das höchste politische Forum der nordischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und Finnland) hatte es gut gemeint, aber Greta Thunberg lehnte den ihr zugedachten Umweltpreis ab. Sie bedankte sich für die Ehre der Auszeichnung. Dann sagte sie: „Die Klimabewegung braucht keine weiteren Preise. Wir brauchen Politiker und Regierungen, die endlich der neuesten Wissenschaft zuhören. Wir leben in Ländern, welche die Möglichkeit hätten, viel zu tun, aber sie tun im Prinzip noch nichts.. Der einzige Preis, den wir wollen, ist eine gute Zukunft." 

Sonntag, 20. Oktober 2019

Freude und Verantwortung



Oft wird der Wunsch an uns herangetragen...

..das Kinderheim zu besichtigen, dass wir in Yangon unterstützen. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie weit wir diesem Wunsch folgen können. Deshalb haben wir gemeinsam mit den verantwortlichen Personen vor Ort folgende Guideline entwickelt:

1. Kinder sind keine Sehenswürdigkeiten, die besichtigt werden können. Deshalb organisieren wir die Besichtigung des Kinderheims nur für die Freunde der Stiftung, die eine Patenschaft für ein Kind übernommen haben.

2. Für den Besuch des Kinderheims bitten wir um vorherige Anmeldung.

3. Besuche bitte nur in Begleitung einer uns und den Kindern bekannten Person, zum Beispiel Naing oder Khu Khu.

4. Es ist in Ordnung, wenn man Bilder mit "seinem Patenkind" machen möchte -ansonsten bitten wir das Fotografieren im Kinderheim auf das Nötigste zu beschränken und die Persönlichkeitsrechte der Kinder zu respektieren. 

5. Direkte Kontakte zwischen dem Paten und dem Kind sind nicht erwünscht (im Gegensatz zu unserer Studenten Programm, da gibt es direkte Kontakte) bitte immer Renate mit einbeziehen.

6. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – aber bitte wirklich nur kleine Geschenke für das Patenkind. Größere Geschenke nach Absprache, was benötigt wird, bitte nur für das ganze Kinderheim und damit auch für alle Kinder. jg

Samstag, 19. Oktober 2019


Guter und nicht so guter Tourismus

Um die große Lücke auszugleichen, die durch fehlende europäische Touristen entstanden ist, wurde die Visa Freiheit für chinesische Touristen eingeführt. Aber die Rechnung geht nicht auf. Chinesischen Touristen kommen mit Bussen und übernachten in einfachen Gästehäusern. Es fehlen die individuellen Reisenden im Land, Menschen die in schönen Hotels übernachten, die sich in der Vielfalt burmesischer Kultur umschauen, gut Essen gehen und einen Guide an ihrer Seite haben. Nie war das Reisen in Myanmar so einfach und preiswert wie heute. jg

Myanmar ganz vorn


Eine Umfrage in 126 Staaten hat untersucht, wo die großzügigsten Menschen leben. Die Ergebnisse sind überraschend. Die aktuelle Studie hat das untersucht. Die Ergebnisse der Langzeitbefragung zeigen Überraschendes: In vielen Ländern, in denen große Not herrscht, ist die Bereitschaft zu geben groß. Dies wird in den Spitzenplatzierungen deutlich. Unerwartet belegt Myanmar Platz 2 des Rankings, obwohl das Bruttoinlandsprodukt des Landes unter dem von Kambodscha und dem Sudan liegt.
Auf Platz 1 landet die USA. Nirgendwo sonst werden Spenden so gebraucht, um Dinge am Laufen zu halten, die anderswo der Staat übernimmt. Die Oper oder die Obdachlosenhilfe, Museum oder Universität: Alle bekommen nur wenig oder gar keine öffentliche Hilfe. Deutschland schafft es im Ranking auf den 18. Platz. Laut Umfrage spenden rund die Hälfte der Bürger Geld oder helfen anderen Menschen in Not - jeder Vierte engagiert sich ehrenamtlich. Spiegel online

Samstag, 12. Oktober 2019

Große Freude


„Kleinvieh hat macht auch Mist" sagt der Volksmund

Seit zwei Jahren sammeln Lucia und Felix (beide in der Mitte des Bildes mit der Urkunde) von ihren Gästen einen Dollar ein, wenn sie im Restaurant essen. Zwei Dollar sind nicht viel, wenn man zu zweit 100 Dollar ausgibt für ein Abendessen im besten Restaurant in Myanmar. Im Laufe eines Jahres haben sich diese vielen kleinen Beträge summiert: gestern haben uns Lucia und Felix mit ihrem Team 20.000 Dollar übergeben. Wir dürfen das Geld für unsere Schulen verwenden, für Wasserprojekte und für die Swimming Doctors. Vielen Dank 🙏 

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Fridays for Future


Was für ein Glück, dass uns die Kinder dieser Welt nachhaltig darauf aufmerksam machen, dass es nicht reicht übers Klima zu reden. Es muss gehandelt werden. Das geht ganz einfach, wenn man sich dafür entschieden hat. Bei uns fing es im Frühjahr an mit der Planung einer Baumpflanzaktion. Inzwischen sind 10 weitere Pflanzprojekte dazu gekommen, in Alicante, Myanmar und auf der Insel Mallorca. Alle Projekte sind so angelegt, dass ein Freund der Stiftung vor Ort ein Auge drauf hat. So können wir das Wachstum der Bäume im Auge behalten. Ziel für das Jahr 2019 sind 8760 Bäume. Wenn wir das schaffen, haben wir jede Stunde einen Baum gepflanzt. Wir finanzieren diese Projekte durch die Spenden, die wir als Klimaausgleich für die Stiftung (und als persönlichen Klimaausgleich) erhalten. Unsere Kinder und Enkelkinder werden dankbar sein. jg

Dienstag, 8. Oktober 2019

Kleine Freude


Anna wollte in den großen Ferien etwas für die Stiftung tun. 
Das ist dabei herausgekommen: ein Kartenset für die Freunde der Stiftung. Dafür hat Anna deren persönliches „Wort des Jahres" erbeten. Die Rücksendungen wurden von ihr nett gestaltet und als Kartenset an alle Beteiligten zurückgeschickt. Hier im Bild ganz obenauf Brittas „Bienenparadies" Da freuen sich nicht nur die Bienen 🐝 

Sonntag, 6. Oktober 2019


Die ersten Spenden für klimaneutrale Stiftungsarbeit sind eingegangen
Vielen Dank an alle, die unsere Idee aufgenommen haben. Gute Vorbilder sind besser als alle Ratschläge, mögen sie auch noch so klug formuliert sein 🙂

Freitag, 4. Oktober 2019

Was macht eigentlich Madhavi ?


Wir gratulieren herzlich

Dr. Madhavi Reddy ist Augenärztin. In Indien geboren und aufgewachsen, nach dem Studium mit ihrem Mann in die USA ausgewandert. Das Paar hat drei erwachsene Kinder, der Sohn Samir war mit unserem Meet & Greet in Myanmar unterwegs. Sie lebt mit der Familie in Brownsville Texas und arbeitet dort in einer eigenen Praxis. Vor vielen Jahren sind wir uns zum ersten Mal in Bagan begegnet - das Treffen ein paar Jahre später in der Hotelhalle in Addis Abeba war zufällig, mit großer Freude auf beiden Seiten. Madhavi war zu der Zeit als Operateurin im Einsatz auf einem Eye Camp in Äthiopien. Solche ehrenamtlichen Einsätze macht sie jedes Jahr. Gemeinsam haben wir uns das Augen/Brillenprojekt angeschaut, das wir zu der Zeit unterstützt haben. Dabei ist dieses Foto entstanden. Madhavi ist unserer Stiftung sehr verbunden, sie unterstützt ein Mädchen in unserem Kinderheim in Yangon. Grund für diesen Eintrag ist eine außergewöhnliche Ehrung: vom SEE International wurde sie gerade ausgezeichnet als „Humanitarian of the year 2019" wir gratulieren herzlich. jg

Land des Lächelns


Birma, Birma, Myanmar - das goldene Land hat viele Namen
Ich nenne es am liebsten „Land des Lächelns".  Das die Menschen so freundlich auf uns, die Fremden, zukommen macht den Aufenthalt so leicht und angenehm. Wenn jeder, der als Gast hier herkommt, dieses Lächeln in seinen eigenen Alltag mitnimmt, wird unser Leben viel besser. Am besten nicht nur heute, am Tag des  Welttag des Lächelns 🙂

Dienstag, 1. Oktober 2019

Rückblick in den Süden


Die Stille der Berge genießen
Ein Tag nach dem Treffen der Hamburger Runde kamen die Freunde der Stiftung im Süden zusammen. Dieses Mal nicht bei Jan zu Hause, sondern bei Peter in den Bergen. Das Sillberg Haus ist immer ein schöner Platz für gute Gespräche. Für alle die Interesse haben, hier schon mal der Termin für die nächsten Treffen: die Hamburger Runde trifft Dich bei Udo am 21. März – und die Münchner Runde am 22. März bei Jan. jg

Rückblick in den Norden


Die Zeit fliegt vorbei
Ist schon zwei Wochen her, das erste Treffen der Hamburger Runde - hier im beim gemeinsamen Besuch der eindrucksvollen Ausstellung im Bucerius Forum. Danach gab es einen kleinen Spaziergang zum Ballindamm und ein Treffen bei Udo Kronshage. Die Treffen der Hamburger und der Münchner Runde dienen dazu, Menschen miteinander zu verbinden – und sie sind Ideengeber, Feedback und Meinungsmacher der Stiftung. Vielen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben. jg

Montag, 30. September 2019



Heute vor 30 Jahren

Die Gründung einer Stiftung fällt nicht vom Himmel. Es gibt eine Geschichte und in diesem Fall auch eine Vorgeschichte (zu lang, um sie hier zu erzählen) Sven und ich, wir waren jedenfalls der Meinung, dass wir mit unseren Immobiliengeschäften genügend Geld verdienen, um davon etwas abzugeben: an Menschen, die aus den verschiedensten Gründen nicht so gut über die Runden kommen. Es war für uns nicht vorhersehbar, dass die Entwicklung der Stiftung uns selbst do gut tun würde. Viele gute Ideen, Impulse und glücklichen Begegnungen der letzten Jahre sind durch die Stiftung zu uns gekommen. Heute vor 30 Jahren wurde die Gründungsurkunde bei einem Notar in Hannover unterzeichnet. Die Bekanntmachung der Bezirksregierung erfolgte eine einige Monate später. jg


Samstag, 28. September 2019

Auf dem Weg nach Myanmar


Das Foto habe ich gerade aus China bekommen, der kleine Lastwagen ist auf dem Weg zum Hafen von Shanghai. Dort werden die Kartons in einen Container verladen. In den Dörfern rund um Bagan (und im Delta) warten die Menschen schon auf die neuen Lampen. Soweit die gute Nachricht, über die wir uns alle freuen.

2.000 neue Solarlampen 

Der Kauf dieser Solarlampen wurde im Wesentlichen durch eine Daimler Spende finanziert. Ganz korrekt gesagt: durch eine Spende von Daimler Mitarbeitern, die vom Unternehmen verdoppelt wurde - gerade darin liegt das Problem. Anfang des Jahres haben wir bereits der Robert Bosch Stiftung mitgeteilt, dass wir kein Geld haben möchten von Unternehmen, die in den Diesel Betrug verstrickt sind. Das gilt nun auch für Daimler. Die juristische Aufarbeitung dieser Vergehen dürfte noch einige Zeit dauern. Wir möchten unsere Zusammenarbeit bis zum Abschluss dieser Verfahren aussetzen. Die Pflege der Robert-Bosch Schule in Bagan (die wir von der Myanmar-Stiftung übernommen haben) werden wir mit eigenen Mitteln fortführen - das Solarlampen Projekt auch. jg




Diese Erleuchtung spart Geld

Die Solarlampen, die wir nach Myanmar bringen, werden in den Dörfern mit Freude erwarte. 5.000 Kyat gibt jeder, der eine Lampe bekommt. Da Geld kommt in unsere Gemeinschaftskasse. Damit reparieren wir Brunnen, Pumpen, Türen und Fensterscheiben an den Schulgebäuden....und was sonst so alles an Kleinigkeiten anfällt. jg


Freitag, 27. September 2019

Heute ist Welt Tourismus Tag



Ein lachendes und ein weinendes Auge

Als Thomas Cook im Juli 1841 die erste Pauschalreise organisierte, ging es recht spartanisch zu. Die Bahnfahrt 3. Klasse ohne Sitzgelegenheit, in offenen Waggons wurde nicht zum Geldverdienen organisiert, sie sollte die Menschen hinaus an die frische Luft bringen. Im Reisepreis waren neben Hin- und Rückfahrt ein Schinkenbrot und eine Tasse Tee enthalten. Zwei Jahre später organisierte Cook Reisen nach Liverpool, Schottland und zur Weltausstellung nach London. Im Mai 1861 ging es dann nach Paris. Erstmals waren bei dieser Reise die Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung im Preis inbegriffen. Damit nahmen Pauschalreisen ihren Anfang. Wer die weitere Entwicklung des Massentourismus sehen möchte, soll sich den Bettenburgen in der Türkei und an Spaniens Stränden ansehen. Vielleicht ist es ein Zufall, vielleicht ein Zeichen des Wandels, dass Thomas Cook nun pleite ist.

Die Lufthansa preist „Asien ab 499 Euro" an. Ob so ein Preis mit unserem wachsenden Klimabewußtsein zu vereinbaren ist? Die Zahl der Reisenden, die ihre Flüge kompensieren, ist noch immer sehr überschaubar. Auch wir müssen uns als Stiftung überlegen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unsere Reisen nach Myanmar haben wird. Flüge kompensieren oder besser reduzieren? Ich fange mit dem besten Weg an, dem Reduzieren. Ab sofort gibt es für mich nur noch zwei Asienflüge pro Jahr. Gut wenn die so günstig sind, dann habe ich mehr Geld zum kompensieren. jg

Samstag, 21. September 2019

Münchner Freuden


Einladung ins Zelt

Heute wird die 186. Wiesn in München geöffnet. Wer in diesen Tagen eine Einladung ins Zelt erhält, rechnet mit einem Besuch im Bierzelt. Meine Gäste waren überrascht, als ich sie stattdessen in ein Zirkuszelt führte. Das war im Oktober 1976. André Heller und Bernhard Paul versprachen „Die größte Poesie des Universums, den Zirkus als Gesamtkunstwerk". Sie haben Wort gehalten. Ich war so fasziniert, dass ich am nächsten Abend wieder im Zelt saß. 43 Jahre später, im Oktober 2019 kommt der Cirkus Roncalli wieder nach München - und wir werden wieder ins Zelt einladen. Dieses Mal begleiten uns viele Kinder aus armen Familien. Seit zehn Jahren haben wir dafür eine Kooperation mit dem Cirkus Roncalli. Christian kümmert sich bei und um die Abstimmung der Besuche mit Eltern, Schulen, Lions und den Tafeln. Pic wird uns nicht mehr mit Seifenblasen faszinieren, zeitgemäß gibt es nun einen Elefanten als Hologramm in der Show. jg

Freitag, 13. September 2019

Konzert Tipp



Diesen Sonntag um 15 Uhr im Isartal

Wer an diesem Wochenende noch nichts vor hat, dem empfehlen wir (nicht ganz uneigennützig) ein Sonntagskonzert auf Burg Schwaneck in Pullach. Sanfter Jazz, groovender R'nB und eingängiger Pop, die Konzerte sind Futter für die Seele. Der a capella Chor begeistert durch musikalische Qualität und Leidenschaft. Mit den Erlösen des Benefizkonzerts wird die Anschaffung eines medizinischen Geräts für die Swimming Doctors finanziert. Karten für 25 Euro gibt es direkt vor Ort oder unter Telefon 089 99 73 79 57

Mittwoch, 11. September 2019



Wir bauen Solaranlagen, legen Blühwiesen an und pflanzen Bäume. Jeder kann diese Projekte unterstützen, indem er seinen Flug bei uns kompensiert. Es geht ganz einfach in drei Stufen:

25 Euro in Deutschland - 50 Euro in Europa - 100 Euro Interkontinental


Gerechnet in der Economy, für Business Flüge verdoppelt sich der Betrag. Wir versprechen, dass jeder Euro direkt und zu 100 Prozent in die oben genannten Klimaprojekte geht. Auf unserer Spendenseite könnt ihr die Flugkompensation direkt anklicken https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html Machen wir uns nichts vor, mit diesem Geld können wir das Klima nicht retten, aber es ist ein konstruktiver Beitrag. 16 Freunde der Stiftung sind mit guten Beispiel voran gegangen und haben unser Angebot schon genutzt. jg

Dienstag, 10. September 2019

Wir wissen nicht, wie der München-Vorteil bei der Sparkasse aussieht – aber die „Geld zurück Garantie" der Stiftunglife können wir mit wenigen Worten erklären: wenn ein Spender mit der Verwendung seiner Spende nicht zufrieden sein sollte, bekommt er sein Geld zurück. Diese Garantie ist privat verbürgt von den beiden Stiftungsgründern Sven Raap und Jürgen Gessner. jg

Freitag, 6. September 2019

Trees for Future



Wir pflanzen jeden Tag 11  Bäume
Manchmal auch zwölf 🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳 

Fehlte nur noch der richtige Name für unser Programm. Den haben wir nun gefunden, auch wenn nicht alle damit glücklich sind. "Ich finde die Pflanzhelden trotzdem besser!" murmelte Udo nachdem das Ergebnis unser Umfrage bekannt wurde. "Das ist eben Demokratie, Opa, dass wir uns nun mit "Trees for Future" anfreunden." bemerkte Enkeltochter Esther trocken. Vielen Dank an 100 Freunde der Stiftung, die uns bei der Namensgebung geholfen haben. 60 Stimmen gingen an an den Siegertitel - die restlichen 40 Stimmen ziemlich ausgeglichen auf die beiden anderen Vorschläge. jg

Ökologischer Fußabdruck



Andrea liebt das Reisen.


Gleichzeitig liegt ihr die Umwelt sehr am Herzen. Mit ihrer vegetarischen Lebensweise hält sie ihren ökologischen Fußabdruck im Bereich Ernährung auf einem erträglichen Maß. Mit ihren Flugreisen macht sie ihn im Bereich Mobilität und Konsum kaputt. (Für eine individuelle Berechnung gehe etwa zu www.fussabdruck.de). Was also tun? Andrea ist hin und her gerissen, ist sie doch neugierig auf die Welt, weiss aber auch zugleich, dass Flüge die Umwelt stark belasten. In diesem Jahr hat sie einen Kompromis mit sich selbst geschlossen. Sie ist geflogen und hat einen Teil von Afrika entdeckt. Dafür hat sie bei atmosfair den Betrag errechnet, mit dem sie diesen Flug "ausgleichen" kann. In den nächsten Tagen wird sie diesen Betrag an die Stiftung überweisen, damit diese Bäume pflanzt. Hier weiss sie, dass ihr Geld in guten Händen ist. Dies rettet nicht die Erde, ist aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Wie haltet ihr es mit Flugreisen? ab