Tafeln

Die Idee der Tafeln wirkt auf zwei Seiten: übrig gebliebene Lebensmittel finden Abnehmer + armen Menschen wird geholfen.
Ganz einfach und direkt in 940 Städten in Deutschland. Brot, Gemüse, Milch und Käse, manchmal mit ein paar Flecken und Beulen,
alles gut Ware. Mehr als 60.000 Freiwillige sammeln ein und teilen aus. Sie schenken ihre Zeit - wir helfen mit dem nötigen Kleingeld,
um den Laden am Laufen zu halten!
Lions und Rotary spenden, wir verdoppeln

Die Tafeln brauchen Geld für Hygiene Massnahmen, für Benzin und Versicherung. Wir helfen gerne, oft in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs: wenn ein Club
1.000 Euro für „seine Tafel" spendet, verdoppeln wir den Betrag. Anträge für diesen „matching fund“ können von der Tafel oder vom Club gestellt werden.
Ansprechpartner ist Wolfgang Weinisch wolfgang@stiftunglife.de

Aktuelles
Stiftunglife - Tafeln

Dienstag, 20. April 2021

Gute Nachrichten



Ein Blick über den Tellerrand 

Unsere Hilfe für die Tafeln ist auf Deutschland beschränkt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Nachdem Mallorca ist zum Corona-Hotspot Spaniens geworden ist, helfen wir auch dort. Die Zahl der in extremer Armut lebenden Mallorciner hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Die Suppenküche in Palma versorgt derzeit rund 700 Menschen, dreimal so viele wie vor der Corona-Krise. Mehr Bedürftige könnten sie nicht unterstützen, heißt es von den Organisatoren. Dafür fehlt es an Ressourcen. Wer als Hilfesuchender neu hinzukommt, muss sich in eine Warteliste eintragen. Mit unserer Unterstützung haben wir dafür gesorgt, dass diese Liste etwas kürzer wird. jg


Montag, 19. April 2021

Gute Nachrichten/2



Deutsche so reich wie nie

In der Summe sind die Deutschen trotz Corona so reich wie noch nie. Das Geldvermögen der privaten Haushalte belief sich Ende letzten Jahres auf knapp 7 Billionen Euro. Kein Essen gehen, kein Theater, Konzert, kein Kurzurlaub: viele Menschen sparen in der Krise, zugleich profitieren Sie an dem Boom der Aktienmärkte. Weltweit haussieren die Börsen: gleich zu Handelsauftakt übertrifft der deutsche Leitindex heute sein jüngstes Rekordhoch und steigt erstmals in seiner Geschichte über 15.500 Punkte. Wir danken den Menschen, die in diesen guten Zeiten auch an die denken, denen es nicht so gut geht. jg


Montag, 12. April 2021

Schwerpunkte 2021


Als wir Anfang des Jahres das Budget 2021 planten, da ahnte noch keiner, dass diese Mühe bald hinfällig sein sollte. Jedenfalls, was die Pläne für unsere Projekte in Myanmar angeht. Natürlich werden uns dort weiterhin engagieren, im Rahmen der Möglichkeiten, aber die haben wir nicht in der Hand. Deshalb denken wir auch über neue Schwerpunkte nach. Gut, dass die Stiftung auf drei Beinen steht: es gibt ja auch noch unsere Umweltprojekte und das Engagement für die Tafeln. Hier ein kleiner Überblick zu den aktualisierten Schwerpunktthemen der Stiftunglife für das Krisenjahr 2020

In Myanmar wollen wir unsere Kindern und Studenten weiter unterstützen 

Für Klima und Umwelt bauen wir Kochöfen in Nepal und pflanzen Bäume in Mexiko

Für 200 Tafeln in Deutschland wollen wir unsere Spenden mit Lions und Rotary verdoppeln

In Syrien werden wir verschiedene Familien direkt unterstützen


Sonntag, 11. April 2021

Zum Beispiel die Münchner Tafel



Seit Beginn der Pandemie kommen 10% mehr

Derzeit werden etwa 22.000 Tafelgäste mit gespendeten Lebensmitteln unterstützt. Hierzu gehören auch von Altersarmut betroffene Rentner, entwurzelte Menschen, Flüchtlinge, Personen mit schweren Schicksalsschlägen, kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Arbeitslose, physisch und/oder psychisch Kranke sowie Münchnerinnen und Münchner, die in versteckter Armut leben. Dank der tz/Merkur Themenwoche sind viele Menschen auf die Arbeit der Münchner Tafel aufmerksam geworden. „Die Versorgung eines Tafelgastes kostet uns im Jahr 78 Euro. Die Aktion der ist gerade jetzt eine unglaublich wichtige Hilfe für uns und die vielen Menschen, die uns brauchen.", so Hannelore Kiethe, (Mit)Gründerin und Vorsitzende der Münchner Tafel. Wir unterstützen die Münchner Tafel - und viele andere Tafeln in Deutschland. jg


Samstag, 10. April 2021

Vom Geben und Nehmen


A reversal of the normal order of things 

A Buddhist nunnery in a small Burmese town realized, it had stocks of rice left, while villagers were running out of rice. So, they go on the streets and instead of accepting alms, they delivered ricebags into homes that had little food remaining. Even in the worst times of horror and terror, the Dhamma finds a way through. from fb


Donnerstag, 8. April 2021

Tafel aktuell

            



1. Aktuell liegen uns 153 Anträge von den Tafel aus Deutschland für dieses Jahr vor.

2. Davon wurden im ersten Quartal 67 Tafeln mit mehr als 70.000 Euro unterstützt

3. 62 lokale Lions und Rotary Clubs gaben zur Verdoppelung fast 90.000 Euro dazu.

4. Insgesamt haben die Tafel im ersten Vierteljahr rund 160.000 Euro erhalten

Ein großes Dankeschön an Tina, Franz-Peter und Wolfgang für Ihren tollen Einsatz. jg



Wer ist der Gewinner der Verdoppelung?

Die Lions spenden 1.000 Euro an die Tafel in ihrer Stadt + die Stiftunglife verdoppelt. Damit kann der Club symbolisch einen Scheck über 2000 Euro übergeben. Also ist der Lions Club der Gewinner, oder? Denken wir es einmal anders herum: wenn die Stiftung helfen möchte, stellt sich die Frage welcher Tafel geben wir Geld? Wie können wir in unserem schönen Büro in Celle beurteilen, ob die Tafel in Flensburg gerade Hilfe braucht, oder doch eher die Tafel in Rosenheim, oder in Leipzig?  Das kann man doch nur vor Ort beurteilen. Noch besser, wenn sich Menschen vor Ort engagieren. Dabei schauen sie auf Ihr Geld und auf unser Geld. Eine Win : Win Situation entsteht, in der die Tafel der wahre Gewinner ist - und das ist gut so. jg


Dienstag, 6. April 2021

Coffee on the wall


Probably the most beautiful wall

I sat with my friend in a well-known coffee shop in a neighboring town of Venice, Italy, the city of lights and water. As we enjoyed our coffee, a man entered and sat at an empty table beside us. He called the waiter and placed his order saying, "Two cups of coffee, one of them on the wall." We heard this order with rather interest and observed that he was served with one cup of coffee but he paid for two. When he left, the waiter put a piece of paper on the wall saying "A Cup of Coffee". While we were still there, two other men entered and ordered three cups of coffee, two on the table and one on the wall. They had two cups of coffee but paid for three and left. This time also, the waiter did the same; he put a piece of paper on the wall saying, "A Cup of Coffee". It was something unique and perplexing for us. We finished our coffee, paid the bill and left.

After a few days, we had a chance to go to this coffee shop again. While we were enjoying our coffee, a man poorly dressed entered. As he seated himself, he looked at the wall and said, "One cup of coffee from the wall." The waiter served coffee to this man with the customary respect and dignity. The man had his coffee and left without paying. We were amazed to watch all this, as the waiter took off a piece of paper from the wall and threw it in the trash bin. Now it was no surprise for us – the matter was very clear. The great respect for the needy shown by the inhabitants of this town. Ponder upon the need of what this man wanted. He enters the coffee shop without having to lower his self-esteen, no need to ask for a free cup of coffee. Without asking or knowing about the one who is giving this cup of coffee to him. He only looked at the wall, placed an order for himself, enjoyed his coffee and left. A truly beautiful thought. Probably the most beautiful wall you may ever see anywhere!


Freitag, 2. April 2021

Unsere drei Standbeine

Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Projekte hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss jetzt neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen natürlich beeinflussen. Gut, dass wir auf drei Beinen stehen, für die wir zukünftig eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit gut 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Donnerstag, 25. März 2021

Die Tafel in Leipzig



Liebe Stiftunglife, mit großer Freude haben wir die Nachricht zur finanziellen Unterstützung der Tafel Leipzig durch Ihre Stiftung erhalten. 3.000 Euro können wir gut gebrauchen, vom Lions Club Leipzig werden wir eine Spende in gleicher Höhe erhalten. Die Spende werden wir, hoffentlich nach baldiger Situationsverbesserung in der Pandemie, für Ferienfahrten der Tafelkinder verwenden. Die Ferienfahrten werden im Erzgebirge durchgeführt. Wandern, Spielen und Erholung sind auf dem Programm - und die Kinder lernen Mittagsgerichte zuzubereiten, die eine gesunde Ernährung fördern. Die Tafel Leipzig hilft monatlich ca. 15.000 Menschen, wobei die Zahlen steigend sind. Vorab schon mal recht herzlichen Dank. Dr. W


Mittwoch, 24. März 2021

Spende für die Tafeln


Die Tafeln in Hausham, Miesbach, Holzkirchen und Gmund haben von den Lions eine Spende von jeweils 1.000 Euro bekommen. Stiftunglife hat den Betrag verdoppelt, so dass insgesamt 8.000 Euro bei den Tafeln ankamen. Das Geld wird für die Anschaffung eines Fahrzeugs benötigt, das diese vier Tafeln im Verbund nutzen. Diese vier Tafeln in Oberbayern gehören zu den 50 Tafeln, die im ersten Vierteljahr eine verdoppelte Spende bekommen haben. Wir machen weiter: unser Ziel liegt bei 150 Tafeln in diesem Jahr. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen. jg


Montag, 15. März 2021

Überfluss bei Ladenschluss



Soooooo viele Lebensmittel werden weggeworfen

Die Tafelhelfer sorgen dafür, dass ein Teil davon bei den Armen ankommt. Die gibt es auch in Deutschland. Wer hier einmal unter die Armutsgrenze rutscht, bleibt lange arm. Der Anteil dauerhaft von Armut bedrohter Menschen ist heute doppelt so hoch wie Anfang des Jahrtausends. Nun droht die Corona-Pandemie die finanzielle Situation benachteiligter Gruppen noch weiter zu verschärfen: Selbstständige und Menschen mit niedrigen Einkommen, Geringqualifizierte und Alleinerziehende kämpfen zunehmend mit finanziellen Schwierigkeiten. Die aktuellen Zahlen zu dieser Aussage liefert der deutsche Armutsbericht - Hilfe mit Lebensmitteln gibt es bei den Tafeln. Stiftunglife unterstützt die Arbeit der Tafeln seit 28 Jahren. In diesem Jahr verdoppeln wir jede Spende, die wir zweckgebunden für die Tafeln erhalten jg


Samstag, 13. März 2021

Die Grundsätze der Stiftung


Rein statistisch gesehen dürfte uns Punkt 15 ein paar Spenden kosten 

Es kann gefährlich sein, für oder gegen eine Sache zu stehen. Viele jungen Menschen in Myanmar erfahren dass in diesen Tagen sehr schmerzlich. Jeden Tag höre ich von unseren Studenten, wie sich Angst und Schrecken in goldenen Landverbreiten. Nicht nur in Yangon und Mandalay, auch in kleineren Orten regiert die Gewalt. Da kommt man ins Grübeln, ob sich die Neutralität der Stiftung aufrecht erhalten lässt. In Abwägung der Argumente kommt man leider zu der Erkenntnis, dass Neutralität hier das geringere Übel ist. Anders ist es in Deutschland, denn bei uns herrscht Meinungsfreiheit. Diese Freiheit nutzen wir für die Festlegung unserer Grundsätze. Unter Punkt 15 zeigen wir eine klare Haltung gegen Rechts. Rein statistisch gesehen dürfte uns das ein paar Spenden kosten - aber es schützt unsere Werte. jg

Sonntag, 7. März 2021

Zwischenbericht


Der zweite Monat unserer Tafelaktion ist schon rum

1. Unser Tafel-Team hat Zuwachs erhalten: Tina Fauvet, schwerpunktmäßig zuständig für die "Akquise" von Tafeln, und Franz-Peter Kaiser, unsere Schnittstelle zu den Rotary Clubs in Deutschland, verstärken nun das Tafel-Team. Herzlich willkommen und danke für Euren Einsatz!
2. Aktuell liegen 133 Anträge zur Jahresaktion vor. Davon wurden 72 durch LionsClubs gestellt, 61 durch die Tafeln.
3. Im Januar haben wir 17 Tafeln mit 16.600 Euro unterstützt - im Februar 21 Tafeln mit insgesamt 20.750 Euro. Bis Ende Februar wurden 41.350 Euro durch die Stiftunglife an die Tafeln gespendet + 57.505 Euro durch Lions und Rotary-Clubs. All together rund 100.000 Euro in zwei Monaten!
4. Für den März ist die Unterstützung von 14 Tafeln eingeplant (erfahrungsgemäß kommen noch ein paar hinzu)
Das war's in aller Kürze. ww

Samstag, 6. März 2021

Wer vorher wenig verdient hat....


….ist in der Corona Zeit noch ärmer geworden

In Deutschland leiden Geringverdiener und Arbeitslose besonders unter den Folgen der Pandemie. Das zeigt ein Entwurf des aktuellen Armutsbericht der Bundesregierung. Bis Ende August haben 15 Millionen deutsche Haushalte Einkommenseinbußen hinnehmen müssen. Gering- und Normalverdiener sind am stärksten betroffen. Das merken die Tafeln, bei denen die die Schlangen länger werden. Wegen dieser besonderen Situation verdoppeln wir weiterhin alle Spenden, die wir für die Tafeln bekommen - entweder in Zusammenarbeit mit örtlichen Lions- und Rotary Clubs, oder aus eigenen Mitteln. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2021 haben die Tafeln aus dieser Aktion schon rund 100.000 Euro erhalten. jg

Samstag, 27. Februar 2021

Netzwerke pflegen


Ruhig weitersagen...

Heute war ich bei einer Lions Diskussionsrunde. Da ging es um die Frage, wie man einen Freundeskreis pflegt und erweitert. Diese Frage dürfen wir uns natürlich auch in der Stiftung stellen. Christiane, Klaus und Tom haben eine einfache Lösung dafür gefunden: sie erzählen ihren Freunden von der Stiftunglife - von den Themen, den Projekten und den netten Menschen. Wenn ihr das auch machen wollt, stellen wir gerne ein paar kleine MUT Büchlein zur Verfügung. Neue Menschen beleben jeden Freundeskreis, besonders wenn sie interessiert und jung (geblieben) sind.


Freitag, 26. Februar 2021

Über den Umgang mit Lebensmitteln


Nahrungsmittel werden immer teurer

Die Preise für Nahrungsmittel steigen weltweit den achten Monat in Folge. Das zeigt der aktuelle Lebensmittel Preisindex der Welternährungsorganisation. In manchen Teilen der Welt wird dieser Preisanstieg zu Hungersnot führen, vielleicht auch zu sozialen Unruhen. Bei uns könnte es den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln fördern. Hoffentlich, denn da gibt es noch viel zu tun: 85 Kilo Lebensmittel im Wert von rund 200 Euro werden pro Kopf in Deutschland jährlich weggeworfen. Gut, dass es die Tafeln gibt, die ein Großteil dieser Lebensmittel einsammeln und an bedürftige Menschen weitergeben. In den ersten acht Wochen dieses Jahres haben wir bereits 40 Tafeln mit unseren verdoppelten Spenden unterstützt 👍

Sonntag, 21. Februar 2021

Wir verdoppeln jede Spende



Das Herz der Tafeln, das sind die 60.000 Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Stadt für ihre Tafel engagieren. Sie setzen ihre Freizeit ein und wir unterstützen die Helfer mit dem nötigen Kleingeld. Ganz besonders für Hygiene Massnahmen, für Benzin und Versicherung der Fahrzeuge. Seit 25 Jahren unterstützen wir die Tafeln in Deutschland, oft in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs: wenn ein Club 1.000 Euro für „seine Tafel" spendet, verdoppeln wir den Betrag. Anträge für diesen „matching fund" können von der Tafel oder vom Club gestellt werden. Ansprechpartner ist Wolfgang Weinisch wolfgang@stiftunglife.de 

Samstag, 20. Februar 2021


Natürlich geben wir uns Mühe, unsere Projekte besser zu machen - aber das ist gar nicht so einfach, wenn man von den eigenen Dingen begeistert ist. Dafür braucht man Kritik von außen. Am kommenden Sonntag laden wir kluge Köpfe dazu ein: Freunde, Wegbegleiter, Spender und Wettbewerber. Jede Anregung wird aufgenommen und geprüft. Versprochen! Es dürfte eine spannende Runde werden. Wir berichten. jg

Dienstag, 2. Februar 2021

Unterstützung für die Tafeln


Kurz und knapp der Stand der Dinge:

1. Aktuell liegen 90 Anträge zur Jahresaktion 2021 vor.
2. Davon wurde ca 53 durch LionsClubs gestellt, 37 durch die Tafeln.
4. Ein Antrag eines Clubs wurde zurückgenommen, weil er nicht mehr spenden kann/möchte.
5. Ein Antrag einer Tafel wurde zurückgenommen, da diese zwischenzeitlich viele andere Spenden erhalten hat.
6. Unterstützt haben wir im Januar 17 Tafeln mit 16 x 1.000.- Euro und 1 x 600.- Euro
7. Geplant für Februar sind aktuell bereits 13 Tafeln
8. Für den Großraum "Berlin/Brandenburg" habe ich soeben den LC Neuruppin gewinnen können.

Wolfgang Weinisch, der froh und glücklich ist, diese Aktion begleiten zu dürfen
Anfragen und und weitere Informationen wolfgang@stiftunglife.de

Montag, 25. Januar 2021

Vertrauen ist gut


90 % aller Deutschen lieben Eier von glücklichen Hühnern

Aber nur 10 % aller Deutschen kaufen Bio Eier. Warum?

Vor zwanzig Jahren habe ich mit Sven über diese Frage diskutiert. „Warum soll ich 50 Cent für ein Bio Ei zahlen, wenn ich gar nicht sehen kann, ob die Eier wirklich Bio sind?"  Meine Antwort damals: „Mit 50 Cent hast Du zumindest eine gute Chance, ein Bio Ei zu bekommen. Für 15 Cent ist das unmöglich." Die Sache hat viel mit Vertrauen zu tun. In den letzten Jahren haben VW, Audi und Mercedes viel getan für den zunehmenden Vertrauensverlust in unserer Gesellschaft. Zwischen Fake news und gekauften Bewertungen zerbröselt gerade der Rest an Vertrauen. Ob sich mit den 12 stelligen Codes, die heute auf die Eier aufgedruckt werden, Vertrauen zurückgewinnen lässt, ist fraglich. Aber es ist ein Angebot - so wie bei uns das gläserne Konto. Jeder kann sich informieren, auch wenn dass es ein wenig Mühe macht. Gegen Betrug ist man damit nicht gefeit, aber damit sind wir wieder bei Audi, VW und Mercedes….Für alle, die es wissen wollen: die erste Zahl bei den Eiern sagt viel aus: 0 steht für Bio Eier, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. jg

Lebensmittel für die Armen



Das Geld für die Tafeln ist gut angelegt  Prof. Gerd Munzert

Der Meinung von Gerd konnten sich jeder anschließen, der gestern bei unserer Sonntagsrunde war. Mats Regenbogen hat von der Arbeit der Hamburger Tafel erzählt - mit allen Höhen und Tiefen in Corona Zeiten. Mats führt die Arbeit der Hamburger Tafel mit der Leidenschaft weiter, die er von seiner Oma mitbekommen hat. „Ich bin mit der Tafel aufgewachsen" erzählt der junge Mann mit Blick auf Annemarie Dose, die Gründerin der Hamburger Tafel. Viele kleine Tafeln in Norddeutschland profitieren von den gut gefüllten Warenlager in Hamburg. Wer die Hamburger Tafel unterstützt, der fördert ein ganzes Netzwerk der guten Taten im Norden. Wir gehören gerne zu den Unterstützern. Bis auf Weiteres verdoppeln wir alle Spenden, die wir für die Tafel erhalten. jg

Samstag, 23. Januar 2021



0 Verwaltungskosten
wir bringen jede Spende zu 100 % ins Projekt, manchmal auch mit 200 %


5 WasserSolaranlagen 
in den Dörfern um Bagan gebaut, wo Trinkwasser aus 200 Metern Tiefe hochgepumpt werden muss


5 Schulgebäude
im Delta gebaut, entlang den Dörfern, die von den Swimming Doctors regelmäßig angefahren werden.


30 Team Mitglieder
in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich, professionell und tragen ihre Kosten selber


33 gute Taten
für Menschen und Projekte, die von der Corona Krise besonders betroffen waren


40 Kinder + Paten
die Kinder im Kinderheim von Yangon werden von uns unterstützt und gefördert


100 Studenten + Mentoren
die Universitäten in Myanmar sind geschlossen. Wir unterstützen unsere Studenten und ihre Familien


169 Tafeln in Deutschland
finanzielle Unterstützung, insgesamt 360.000 Euro, in Zusammenarbeit mit vielen Lions Clubs


2.000 Solarlampen
bringen sauberes Licht zu den Menschen und sind gut für die Umwelt


4.000 Reissäcke
Nothilfe in Yangon für Menschen ohne Arbeit, die nichts haben, als das Hemd am Leib


12.600 Patienten
trotz aller logistischer Schwierigkeiten bei den Swimming Doctors medizinisch behandelt 


70.000 Bäume 
unser Beitrag fürs Klima in Deutschland, Spanien, Mexiko und Myanmar



Dienstag, 19. Januar 2021

Termine




Es lohnt sich mal reinzuschauen, in den Kalender und in unsere Sonntagsrunde: offen für jeden, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert, oder einfach mal hören möchte, was wir in der Stiftung so machen - und wie wir es machen. Mit Engagement und mit Liebe zum Detail, soviel sei schon vorher verraten. Am kommenden Sonntag um 12 Uhr geht es um unsere Unterstützung für die Tafeln. Seit 27 Jahren unterstützen wir diese Idee in ganz Deutschland, seit einem Jahr mit der Tafelhilfe 4.0. Die sieht so aus: jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen, wird von uns verdoppelt - entweder mit eigenen Mitteln oder durch die Zusammenarbeit mit einem Lions Club vor Ort. Hier ist der Link zur Sonntagsrunde am 24.Januar: https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09

Viele Taxis, wenige Gäste



Gewinner und Verlierer

Die Politik möchte, dass mehr Menschen im Home Office arbeiten. Manche Menschen hadern mit dieser, andere genießen die neue Freiheit. Wenn Urlaubsreisen ausfallen, Essen gehen nicht möglich ist und die Theater zu sind, wächst in manchen Familien der Kontostand. Der Dax hat einen Höchststand erreicht. Es gibt immer Gewinner und Verlierer - auch in der reichen Stadt München: 466 Taxis warten auf Kunden. In der letzten Stunde sind nur 61 Fahrten vermittelt worden. Wer als Taxifahrer keine Rücklagen hat, kommt jetzt in Schwierigkeiten. Viele Selbständige haben sich arbeitslos gemeldet, manche müssen Hartz IV beantragen. Dann ist der Weg nicht mehr weit bis zur Tafel. Die Schlange vor den 26 Lebensmittel Ausgaben der Münchner Tafel werden länger. In Berlin, Hamburg und Köln das gleiche Bild. Corona hat manche Menschen reicher und viele ärmer gemacht. jg


Montag, 18. Januar 2021

Schön Essen


Wir verdoppeln die Hilfe

Während Deutschland im Lockdown ist, können sich die ersten Gäste wieder im Seeds Restaurant verwöhnen lassen. Nach acht Monaten öffnet sich das Leben für die Menschen in Myanmar vorsichtig. Derweil probieren wir in Deutschland neue Gerichte aus. Der heimische Herd ist im Home Office nicht weit entfernt vom Schreibtisch. Zeit haben wir auch und die Lebensmittelgeschäfte sind geöffnet. Also machen wir es uns Zuhause schön. Wer allerdings arbeitslos ist, auf Kurzarbeit, oder auf Jobsuche, muss sich einschränken. Von den Tafeln hören wir, dass die Schlangen vor den Lebensmittelausgaben immer länger werden. Hilfe tut Not, deshalb verdoppeln wir auch weiterhin aus eigenen Mitteln alle Spenden, die wir für die Tafeln erhalten. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen. jg

Dienstag, 12. Januar 2021

Nachgerechnet


Mit dem Zins ist das ja so eine Sache, da kann man in dieser Zeit lange auf eine Verdoppelung warten. Bei uns geht das deutlich schneller: wenn ein Lions Club für die Tafel in seinem Ort tausend Euro spendet, spenden wir den gleichen Betrag. Das ist unser Angebot für dieses Jahr. Von der Stiftung stellen wir dafür 150.000 Euro bereit. Die Anträge können vom Lions Club oder von der Tafel formlos gestellt werden. Einfach eine Mail schreiben an wolfgang@stiftunglife.de

Mittwoch, 30. Dezember 2020


Dieses schöne Wort hat Rupprecht Matthies, Wortkünstler in Hamburg, für die Stiftunglife gefertigt. Dabei Ist die Stiftung nur eine rechtliche Hülle - und Geld ist erst einmal nur bedrucktes Papier. Menschen sind es, die mit Vertrauen, Ideen und Engagement Hilfe möglich machen. Am liebsten würde ich mich bei jedem Einzelnen persönlich bedanken. Das ist in Coronazeiten nicht möglich - deshalb mag dieses Foto am Ende eines ungewöhnlichen Jahres den Dank zu Euch bringen. Wir waren alle gefordert, haben viel bewegt und viel Freude gehabt. Was kann man im Rückblick eines Jahres schöneres sagen. jg

Sonntag, 27. Dezember 2020



Evelin Schulz

Im Focus wurden 100 Frauen des Jahres vorgestellt. Mit dabei die Geschäftsführerin der Tafeln, Evelin Schulz. Ihre Arbeit ist in der Corona Krise wichtiger denn je. 60.000 ehrenamtliche Tafelhelfer retten jährlich 265.000 t Lebensmittel (das entspricht einer LKW Ladung pro Stunde)  950 Tafeln in Deutschland helfen damit Kindern und Erwachsenen, die mit jedem Cent rechnen müssen. Die Tafeln funktionieren auch in Krisenzeiten mit angepassten Hygienekonzepten. Wir unterstützen diese großartige Idee seit 27 Jahren, oft zusammen mit den Lions. In diesem Jahr mit rund 350.000 Euro. jg

Montag, 21. Dezember 2020

Weihnachtsfeier


Keine Feier, keine Kosten....!?

Für die Gastronomie sind ausgefallene Weihnachtsfeiern ein harter Schlag. Auch viele Mitarbeiter hätten sich über ein nettes Zusammensein und ein festliches Essen gefreut. Nun freut sich der Chef über das eingesparte Geld. Normalerweise. Nicht so bei der ALR, da wurde das Geld der ausgefallenen Weihnachtsfeier gespendet für die Tafeln. Da wird es Menschen zugute kommen, die kaum Gelegenheit haben, an festlich gedeckten Tischen  zu feiern. jg


Donnerstag, 10. Dezember 2020

USA und Deutschland


Die wirtschaftliche Not in den USA in der Corona-Krise ist riesig.
50 Millionen Menschen sind auf Lebensmitteltafeln angewiesen. 

In einem Ortsteil von New Orleans stehen hunderte Autos die ganze Nacht an, um ein paar Lebensmittel zu bekommen, berichtet AP. Jeder sorgt sich um seine nächste Mahlzeit, immer mehr wissen nicht mehr, wovon sie Miete und Strom bezahlen sollen. In den letzten neun Monaten hat die Zahl der Bedürftigen um 50 Prozent zugenommen. Vor allem Familien mit Kindern sind betroffen. Auch in Deutschland werden die Schlagen bei den Tafeln immer länger. Deshalb verstärken wir unsere Hilfe: bis zum Jahresende verdoppeln wir jede Spende, die wir für die Tafeln erhalten. jg

Freitag, 4. Dezember 2020

Heute, am Tag des Ehrenamts



Manche Menschen spielen leidenschaftlich gerne Golf

Der grüne Sport macht Freude, kostet Zeit und Geld. So ist es auch bei uns - auch wir haben Freude an dem, was wir tun. Wir setzen unsere Freizeit ein und bezahlen alle Kosten selbst, die durch dieses Engagement entstehen. 29 Menschen engagieren sich als Team der Stiftunglife. Verteilt über ganz Deutschland, viele sind noch berufstätig. Der jüngste ist 25, der älteste 72 Jahre alt. Jeder arbeitet in seinem Home Office und verbindet sich mit den anderen durch verschiedene Netzwerke. WhatsApp und Zoom machen den Kontakt einfach - auch zu unseren Freunden  in Myanmar. Dort zeigt Capt. Wilk, dass beides geht, wenn man früh aufsteht: Golfspielen morgens um 5 am. Reis an die Armen verteilen um 11 am. Respekt 👍

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Doppelte Freude



Der Blick auf unser Spendenkonto macht gerade doppelte Freude: alle Tafelspenden der letzten Tage wurden durch eigene Erträge verdoppelt. Wenn man bedenkt, dass diese Spenden durch die Lions nochmal verdoppelt werden, wächst das zur vierfachen Tafelfreude. Wir danken allen, die uns bei dieser Aktion unterstützen. Die Tafeln können unsere Hilfe gut gebrauchen - besonders in dieser Corona belasteten Zeit. jg


Dienstag, 1. Dezember 2020

Zehn Jahre Glücksgarantie



Wie die Zeit vergeht

Das Bild hat Min Min heute vor zehn Jahren gemacht, in Bagan, gleich bei ihm Zuhause um die Ecke. Richtigerweise müsste es heißen „wo er bis vor einem Jahr gewohnt hat". Inzwischen hat Min Min sein eigenes Haus gebaut. Seit über zehn Jahren arbeitet Min Min für uns, das ist  eine gute Nachricht. Die andere gute Nachricht steht hier auf dem Schild. Mich hat das Versprechen von dem Indian Cook so sehr beeindruckt, dass wir in der Stiftung es übernommen haben: wenn ein Spender mit der Verwendung seiner Spende nicht zufrieden ist, bekommt er sein Geld zurück! Ein gutes Gefühl für den Spender und für uns. jg 

Wir verdoppeln jede Spende



Man kann nicht behaupten, dass alles gut ist, was aus Amerika zu uns herüberschwappt. Dieser Dienstag gehört zu den guten Anregungen - man bittet uns, etwas abzugeben. Wer dieser Bitte nachkommt, kann sich doppelt freuen: wir verdoppeln alle Spenden für die Tafeln. Die Tafeln sind eine gute Sache, die auch aus Amerika zu uns gekommen ist: New York City Harvest war das Vorbild für die erste Tafel, die in Deutschland gegründet wurde. Das war in Berlin vor 27 Jahren. Seit der Zeit unterstützen wir diese wunderbare Idee. Nun mit einer Verdoppelung für jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen. Die Verdoppelung erfolgt durch die bundesweite Zusammenarbeit mit den Lions und/oder aus eigenen Mitteln. Nicht nur heute am Giving Tuesday, sondern so lange bis Corona bei uns besiegt ist. 👍

Samstag, 28. November 2020

Heute in der Süddeutschen



Warum unterstützen Lions- und Rotary Clubs unsere Projekte ?

Weil die Clubmitglieder philanthropisch denken. Der Begriff stammt aus der Antike, er stand für die großzügige Einstellung wohlhabender Menschen gegenüber ihren wirtschaftlich schwächeren Mitbürgern. Heute denkt man beim Begriff „Philanthropie" in erster Linie an Großspenden und an die Errichtung von Stiftungen. Auch wenn es um Geld geht, hinter jeder Spende, sei sie klein oder groß, steht ein Mensch. Und jeder Mensch fühlt sich wohl in Kreisen, in denen „die Leute ähnlich ticken."  Gemeinsam Gutes tun bestärkt so ein Gefühl. Das gilt für Lions- und Rotary Clubs, für das Miteinander und das gilt auch für unser Team, das ähnlich funktioniert. Wer sich für das Thema interessiert, findet dazu heute in der SZ einen ausführlichen Bericht. jg

Mit Brief und Siegel




Grüner Knopf, blauer Engel und ein Testat von EY

Wenn man sich nicht auskennt, sucht man Orientierungshilfen. Siegel und Zertifikate finden wir gut. Aber nicht gut genug. Deshalb setzen wir unserem gläsernen Konto einen eigenen Standard, den jeder überprüfen kann. Wer hier auf der Seite rechts oben das gläserne Konto anklickt, sieht alle Ein- und Ausgaben der Stiftunglife. Ab dem 1. Januar wollen wir einen Schritt weiter gehen: dann wird jede Spende verfolgt wie ein DHL Paket. Mit Benachrichtigung an den Spender, wenn sein Geld im Projekt angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Sonntag, 22. November 2020

Kill your darling


422 Kühltransporter für die Tafeln

Es war ein Erfolgsmodell: 15 Jahre lang haben wir Fahrzeuge für die Tafel gespendet – immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Mit dem Dieselbetrug kam das plötzliche Ende. Nachdem die Autohersteller uns nicht die echten Abgaswerte geben wollten, haben wir das Projekt beendet. Die Arbeit der Tafeln in Deutschland werden wir weiterhin unterstützen. Wieder gemeinsam mit den Lions: wenn ein örtlicher Club 1.000 oder 2.000 Euro an die Tafel spendet, verdoppeln wir diesen Betrag. Im Frühjahr, in der ersten Coronawelle, konnten wir bereits 160 Tafeln helfen. Jetzt geht es weiter. Wolfgang organisiert die Hilfe für die Tafeln bei uns. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen. jg

Samstag, 21. November 2020


Auf die ersten vier Silben kommt es an: Mindesthaltbarkeitsdatum 

Bei den Amerikanern ist das Wort viel einfacher, da heißt es „Best before". Bis zu dem Datum, so die Garantie der Hersteller, ist die Ware zu 100 % in Ordnung. Natürlich können diese Lebensmittel auch länger in Ordnung sein, wenn sie ordnungsgemäß gelagert werden. Das heißt in der Regel: kühl, trocken und dunkel. So gesehen ist es ordentliche Ware, die von den Tafeln angeboten wird - nur zu nah am MHD, manchmal zu krumm oder mit ein paar Flecken. "Nicht schön genug für den Verkauf", sagt der Filialleiter im Supermarkt, aber gut zu essen. Wir danken den vielen Tafelhelfern in Deutschland, die auch heute dafür sorgen werden, dass diese Ware gute Verwendung findet: in Obdachlosen Einrichtungen, Suppenküchen und bei vielen armen Familien. Die 60.000 ehrenamtlichen Tafelhelfer geben ihre Zeit - und wir bezahlen die Benzinrechnung. Jeder gibt, was er kann. jg

Freitag, 20. November 2020

Die Armen werden durch Corona ärmer

Süddeutsche Zeitung vom 20. November

Wer schon vorher wenig verdiente, verlor in der Krise

In der menschlichen Geschichte haben Seuchen und Kriege viele Ungleichheiten reduziert. Reiche verloren besonders. In Corona Zeiten ist das anders. Diesmal trifft es diejenigen, die ohnehin schon wenig verdienen. Das geht aus dem Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts hervor. Und so werden die Schlangen vor den Ausgabestellen der Tafeln länger. Ein Grund mehr für uns, die Arbeit der Tafeln in dieser Zeit besonders zu unterstützen: in Zusammenarbeit mit den Lions verdoppeln wir bis auf weiteres jede Spende, die wir für die Tafeln erhalten.habt. Weitere Infos dazu in unserer nächsten Sonntagsrunde am 22. November. Wer dabei sein möchte, bekommt eine Einladung hier: info@stiftunglife.de

Montag, 16. November 2020

Money, money...


Für heute Abend hätten wir Opernkarten gehabt
Daraus wird nun nichts: kein Theater, keine Oper, kein Konzert. Auch der Weihnachtsurlaub fällt aus. Ob es uns gefällt oder nicht - wir sparen damit eine Menge Geld, während andere Menschen jetzt am Hungertuch nagen. Da liegt es doch auf der Hand, den alten Begriff der Solidarität zu Neuem Leben zu  erwecken. Wenn wir das gesparte Geld in den Solidaritätsfond der Stiftung einzahlen, kann armen Menschen geholfen werden. In Deutschland und in Myanmar. jg

Sonntag, 15. November 2020

Zum Beispiel die Münchner Tafel



Armut  nimmt zu - Hilfe auch

Heute, am Montag, wird er wieder am Johannisplatz stehen und Lebensmittel ausgeben. Seit zehn Jahren steht er hier jeden Montag gemeinsam mit dem Tafelteam vom Johannisplatz. Eine von 27 Ausgabestellen der Münchener Tafel. Die meisten im Team sind Frauen, die meisten Kunden auch: Alleinerziehende Mütter, Rentnerinnen, Frauen mit Kopftuch. Er kennt seine Kunden, die Menschen kennen ihn. Paul Breitner spendet seine Zeit, wir spenden das Benzingeld. Jeder gibt, was er kann. In der Sonntagsrunde am 22. November wollen wir für die Arbeit der Tafeln werben. Paul Breitner wird dabei unser Gast sein. jg


Wie wollen wir leben in Deutschland?

In der ARD Themenwoche werden Antworten auf diese Zukunftsfrage gesucht. Heute Abend geht es los. Im Vordergrund steht unser Verhältnis zur Umwelt. Dreiviertel Der Deutschen sind damit unzufrieden. Auch die Verteilung des Wohlstands sieht eine Mehrheit kritisch, besonders mit Blick auf die Zukunft. Wer Kinder und Enkelkinder hat, sollte einen Blick in die Welt von Morgen riskieren. jg

Samstag, 14. November 2020

Spenden und genießen



Der Lions Club München Opera hatte eine süße Idee

Sonst verkaufen die Lions in der Vorweihnachtszeit Glühwein in der Fußgängerzone. In diesem Jahr ist das nicht drin. Die Mitglieder eines Clubs haben Krapfen gekauft und verschenkt.: an Kollegen, an Freunde und Bedürftige. Weil die Krapfen gesponsert waren, kam eine hübsche Summe zustande, mit der die Münchner Tafel und soziale Projekte in der Stadt gefördert werden. Über ein paar Krapfen, die am Ende übrig blieben, haben sich die Familie gefreut, wie hier im Bild die Tochter. jg

Donnerstag, 12. November 2020



Wo fängt Solidarität an und wo hört sie auf ?

Zusammenhalt ist ein schönes Wort. Manche Menschen verbinden den Zusammenhalt mit der Familie. „Alle Menschen werden Brüder" sagen die Anderen und schauen auf die ganze Welt. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rahmen und seine eigenen Möglichkeiten. Mir geht es gut, ich bin ein Gewinner der Krise, auch finanziell gesehen. Keine Opern, keine Restaurantbesuche, keine Urlaubspläne. Damit das Guthaben auf dem Konto nicht weiter wächst, überweise ich monatlich 500 Euro in den Solidaritätsfond der Stiftung. Mit dem Geld unterstützen wir die Verlierer der Krise: Menschen ohne Job und ohne Geld, die sich bei der Tafel anstellen, damit sie was zu essen haben. jg

Dienstag, 10. November 2020


Heutzutage gibt es nicht mehr allzu viele Ritter, die durch die Gegend reiten. Die Menschen, die ihre Mäntel mit frierenden Bettlern teilen, sind auch rar geworden. Der Bettler von heute bleibt außer Sichtweite, wenn wir mit dem Auto zur Arbeit fahren. Heutzutage geht es am Martinstag vornehmlich um (ausgefallene) Laternenumzüge und die Frage, ob die Martinsgans wohl ein glückliches Leben hatte.

Wer heute seinen Mantel teilen möchte, macht das symbolisch: er gibt etwas von seinem eigenen Wohlstand ab, um einem armen Menschen zu helfen. Diese armen Menschen gibt es überall. Wir unterstützen gerade Menschen in Myanmar, die grad nicht viel mehr haben, als das Hemd auf dem Leib. Die brauchen keinen halben Mantel, sondern einen Sack Reis. jg

Samstag, 7. November 2020

Direkte Hilfe


Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle die gleichen Chancen.

Der großen Satz von Konrad Adenauer, ein bisschen angepasst an die Nachricht, die heute in der Zeitung zu lesen war: Die 235.000 Siemens Beschäftigten weltweit erhalten einen 1.000 Euro Bonus, für die besonderen Corona Belastungen in diesem Jahr. Da werden viele Menschen neidvoll blicken. Menschen, die keine Arbeit haben, kein Geld und keinen Bonus. In Myanmar gilt das für (fast) alle Fabrikarbeiter, Tourguides, Kellner und Zimmermädchen. Mit der Unterstützung von Kalayar und ihrem Team wollen wir in der nächsten Woche eintausend Säcke Reis an arbeitslose Fabrikarbeiter und ihre Familien in Yangon verteilen. jg

Freitag, 30. Oktober 2020



Mit der ersten Welle wurde die Schlange schon länger. Nicht nur bei der Münchner Tafel, wie hier im Bild - auch in Hamburg, Duisburg, Dresden und Rostock sind die Tafeln am Anschlag. Menschen, die im Niedriglohnbereich beschäftigt waren und nun auf Kurzarbeit sind, können sich direkt bei der Tafel anstellen. Dort, wo schon seit jeher die Schwachen der Gesellschaft stehen: die Rentner, die Alleinerziehenden und die Ausländer. Unsere Hilfe in der ersten Welle war gut. So gut, dass wir sie verdoppelt weiterführen werden. Besonders jetzt, in der zweiten Welle, ist jede Unterstützung willkommen. Deshalb verdoppeln wir jede Spende, bevor wir sie an die Tafeln geben durch eigene Mittel und/oder durch Spenden der örtlichen Lions Clubs. jg

Samstag, 24. Oktober 2020

Den Tafeln helfen



Nur noch zwei Monate bis zum Heiligabend 

Bald ist es soweit: während wir Nachmittags den Weihnachtsbaum schmücken, duftet es schon aus der Küche. Zuhause ist es warm und kuschelig. Nicht bei allen Menschen. Manche sind arm, allein und ohne Perspektive. Gut, dass es die Tafeln gibt. In vielen Städten sorgen sie mit kleinen Päckchen, vielleicht auch mit einer Weihnachtsfeier für Menschen, die sich keinen Festtagsbraten leisten können. Dieses Stück Menschlichkeit ist ein guter Grund mehr, die Tafeln zu unterstützen - immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Wir freuen uns über jeden, der hilft. Bis zum Jahresende verdoppeln wir alle Spenden, die wir für die Tafeln bekommen, aus eigenen Mitteln. 

Dienstag, 20. Oktober 2020

Seit 31 Jahren



Seit 1989 hat die Stiftung mehr als tausend Projekte abgewickelt. Dafür haben wir eigenes Geld eingesetzt und das Geld von von vielen Spendern. Alle waren zufrieden. Fast alle, zweimal wurde unsere Glücksgarantie eingesetzt: einmal für einem Spender, der andere Vorstellungen hatte und einmal für Dorfbewohner, die mit unserer Brunnenanlage unzufrieden waren. Das kann passieren. Betrachtet man es andersrum, kommt man zu dem Schluss, dass 99 % unserer Projekte zur Zufriedenheit der Beteiligten abgewickelt sein könnten 😊