Aktuell kostet eine Tonne CO2 im Zertifikatehandel 85 Euro
Die Bundesregierung setzt in diesem Jahr 55 Euro pro Tonne an. Da liegen wir mit unseren 35 Euro pro Tonne ausgesprochen günstig. Unser günstiger Preis hat folgende Ursache:
Neben den klassischen Elementen Bäume, Kochöfen und Solaranlagen rechnen wir uns das CO2 Guthaben an, dass durch unsere Förderung der Tafeln entsteht. Mit jeweils 1.000 Euro ermöglichen wir einer Tafel die Rettung von zwei Tonnen Lebensmitteln, das entspricht eine Einsparung von 5 Tonnen CO2. Bei 250 Tafeln, die von uns mit jeweils 1.000 Euro gefördert werden, steht uns ein Guthaben von 1.250 Tonnen zu. Dazu kommt das Guthaben, dass uns aus der langjährigen Förderung von Kochöfen in Nepal anzurechnen ist - und die Solaranlagen, die wir aus unserem Klima/Umwelttopf finanziert haben. Macht alles zusammen in diesem Jahr rund 2.500 t, die uns zur Verfügung stehen. Alle Bäume, die wir in Deutschland im Ausland pflanzen, gehen (zumindest in den kommenden zehn Jahren) nicht in unsere Klimaberechnungen ein.
Von diesen 2.500 t ziehen wir den eigenen Footprint der Stiftung mit 50 t ab - und die Zusagen, die wir den Menschen/Firmen gemacht haben, die (einen Euro) fürs Klima gespendet haben. Mit einem Guthaben im vierstelligen Bereich werden wir ins neue Jahr gehen. Eine genaue Aufstellung liefern wir im Januar 2026. Angemerkt sei noch, dass unser Beitrag fürs Klima frei ist von allen Nebenkosten. 100 % der Spenden gehen in die Projekte. Und dass wir frei sind von Zertifikaten, die Verschmutzung an anderer Stelle ermöglichen. Das ist eine Luxusposition, die wir uns gerne für die Zukunft erhalten. jg