Heidi

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent
in die Projekte.
Plastikmüll
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege. Jeden Tag werden bei „Plant for the planet“ zehn Bäume für uns gepflanzt. Im Herbst wollen wir selbst Hand anlegen, dann werden wir Bäume pflanzen. Das ist unser konkreter Beitrag für ein besseres Klima.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Samstag, 20. Juli 2019



Viel Aufmerksamkeit fürs Klima!

Die Kanzlerin hat den Einsatz der freitagsdemonstrierenden Jugendlichen gestern ausdrücklich gelobt. Ob dieses Lob von höchster Stelle zu der Rücknahme der Strafbefehle über 86 Euro für schulschwänzende Jugendliche geführt hat, ist nicht bekannt. Gestern Abend haben wir im Politbarometer erfahren, dass das Klima wichtig ist für zwei Drittel aller Deutschen - allerdings auch, dass nur ein Drittel  bereit ist, etwas dafür zu bezahlen. Nun enthüllt die Bild Zeitung, was die Sache kostet. In der heutigen Ausgabe steht alles drin. Man darf davon ausgehen, dass der Klimawandel ein wichtiges Thema ist, wenn es bei der Bild-Zeitung auf die Titelseite kommt....

Freitag, 19. Juli 2019

It’s Friday



Wir pflanzen jeden Tag einen Baum 🌳 

Manchmal pflanzen wir auch zwei. Im Augenblick ist das noch etwas unkoordiniert: in Celle pflanzen wir Obstbäume, in Myanmar schattenspendende Laubbäume für die Schulkinder. Jeder Baum hilft, auch wenn man realistischerweise sagen muss, dass es einige Jahre dauert, bis die Bäume Früchte tragen und nennenswerte CO2 Mengen aufnehmen. Ein Grund mehr, jetzt anzufangen. Jeder, der diese Investition in die Zukunft unterstützen möchte, ist uns herzlich willkommen. Wir brauchen Organisationstalente, Fachwissen und Kontakte zu Stadtverwaltungen/jg

Dienstag, 16. Juli 2019



Jetzt gibt es bei uns Punkte

Wer genau hingeschaut hat, hat die roten und gelben Punkte schon entdeckt, die seit ein paar Tagen in unserem gläsernen Konto am Anfang jeder Buchungszeile stehen. Der rote Punkt bedeutet, dass die Spende auf unserem Konto eingegangen ist. Wird der Punkt gelb, dann haben wir die Spende nach Myanmar überweisen (zum Beispiel für einen Schulbau) Wenn der Punkt von gelb auf grün umspringt, liegt die Quittung vor (zum Beispiel von Min Min für einen Schulbauten) mit der empfangenen Summe und den Geodaten für der Schule. Mit Datum, Unterschrift und der direkten Telefonnummer von Min Min. Ein paar Wochen brauchen wir noch, bis sich alles eingespielt hat, Mark und Dörte engagieren sich sehr. Wenn alles rund läuft, sind wir die Ersten in Deutschland, die eine überprüfbare Antwort auf die zwei Fragen liefern, die jeder hat, der Geld spendet:
1. Wo geht mein Geld hin?
2. Wieviel kommt an?

Verschenkt Bäume 👍


Was kann ich zum Geburtstag schenken?
Eine Frage, die besonders drückt, wenn der Jubilar mit grauen Haaren Geburtstag feiert. Erfahrungsgemäß ist dann die Einrichtung komplett. Deshalb hier eine Empfehlung, die langfristig wirkt: verschenkt Bäume! Wenn der Baum in Deutschland gepflanzt wird, kostet das 20 Euro pro Stück (mit Anwachs- und Pflegegarantie) wir verdoppeln das Geschenk, indem wir für jeden Baum, der in Deutschland gepflanzt wird, einen Baum in einem Dorf in Myanmar pflanzen. Für alle Spenden ab 200 Euro bieten wir die exakte Verfolgung über unser Spendentracking bis ins Ziel/jg


Freitag, 12. Juli 2019

Prima für´s Klima


Deutlich weniger CO2
In Deutschland ist der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bei der Stromerzeugung im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen. Es wurden 15 % weniger CO2 emittiert als im Vorjahreszeitraum. Der Energieverband BDEW führt diese Entwicklung auf die milde Witterung zurück und auf einen Rekord beim Ökostromanteil. 

Dazu kommen immer mehr Menschen, die ihre CO2 Belastung kompensieren: für Autofahrten und für Flüge kann man die Belastung über die verschiedenen Klimarechner leicht ermitteln. Mit unseren WasserSolaranlagen bieten wir einen direkten Klimaausgleich an. Hier im Bild die Anlage, die wir für die osb Unternehmensberatung in Hamburg gebaut haben. Die Mitarbeiter der osb kompensieren ihre Flüge durch diese Solaranlage, die einen Dieselgenerator weitgehend ersetzt/jg


Donnerstag, 11. Juli 2019

Fridays for future


"Ein bisschen Pillepalle reicht nicht mehr" Angela Merkel
Kürzlich berichtete die „Bild"-Zeitung von einer Unions-Fraktionssitzung, in der Bundeskanzlerin Angela Merkel ungewohnt heftige Worte gewählt haben soll. Nach dem Sommer dürfe es von der Regierung „kein Pillepalle mehr" geben, sondern Beschlüsse, die zu „disruptiven" Veränderungen führen. Schließlich sei seit 2002 nichts mehr passiert beim Klimaschutz. Das ist die Regierungsparteien aufgewacht sind liegt wohl nicht nur an eigenen Erkenntnissen, sondern auch am Wahlerfolg der Grünen. Während wir auf den großen Wurf der Politik warten, unterstützen wir die Jugend, indem wir schon mal die kleinen Schritte üben:
- weniger Auto, mehr Bahn
- weniger Plastik, mehr Recycling
- weniger Shoppen, etwas bewußter leben
- weniger Flugreisen, lieber nähere Ziele entdecken
Wer weiß, am Ende könnten wir feststellen, das weniger mehr ist 🙂



Donnerstag, 4. Juli 2019

Deutschland blüht auf


Es blüht an allen Ecken
und das ist gut so. Dafür haben wir schließlich mehr als 300.000 Tütchen, Tüten, Beutel und Säcke versandt. Rein rechnerisch gehen damit mehr 1.500.000 m2 Blühwiesen in Deutschland auf unser Konto - und das der vielen Helfer, die dafür gesorgt haben, dass die Wildblumenmischungen eingesät wurden. Trotzdem ist diese Blumenwiese vor dem Celler Schloss etwas Besonderes: diese Blumenwiese wurde schon vor einem Jahr eingesät. Sie hat schon im letzten Frühjahr geblüht und die Menschen erfreut. Dann ist sie verblüht, wurde spät geschnitten, sodass die Samen sich aussäen konnten. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Die mehrjährigen Samen sind wieder aufgegangen, uns allen zur Freude 🙂 jg

Montag, 1. Juli 2019


Let's start today in a plastic free July
More and more people around the globe refuse single use plastic. Be part of this group, so that we can have clean streets and a clean ocean. Starting today, think about alternatives. I will collect all my trash in this glas for the plastic waste  ceck. How will you start your plastic free July today?
Angel from Philippines


Freitag, 28. Juni 2019

Bäume pflanzen


Er hat es nicht überlebt
An dem jungen Baum wird es kaum gelegen haben - die kleine Eiche wurde mit Sorgfalt ausgesucht, bevor sie von Präsident Macron als Gastgeschenk übergeben wurde. Kann sein, dass der amerikanische Präsident beim Einpflanzen zu sehr draufgehauen hat. Sensibilität scheint nicht seine Stärke zu sein. Der zarte Baum ist jedenfalls eingegangen. Ob nachgepflanzt wird, wissen wir nicht. Das unterscheidet diese Aktion von unserem nachhaltigen Baumpflanz Programm in Bagan. Dort führen wir genau Buch über alle Bäume, die von uns gepflanzt werden.  Jedes Bäumchen das nicht gedeiht, wird durch ein Neues ersetzt. Mit Bäumen ist das einfacher zu machen als mit Politikern/jg


Immer mehr Schüler gehen für den Klimaschutz auf die Straße. So richtig ernst genommen wurden sie Anfangs nicht. „Den Klimaschutz sollen die lieber den Profis überlassen" meinte Herr Lindner. Nach den Ergebnissen der letzten Wahlen dürfte er diese Meinung überdenken. Die Klimapolitik der Bundesregierung wird sich ändern. Ob Einsicht dazu führt, oder der Wunsch nach Machterhalt, das bleibt offen. Auch jeder Bürger kann etwas fürs Klima tun. Manche Dinge sind ganz einfach, andere kosten ein bisschen Mühe oder Geld. Wir werden zukünftig jeden Freitag hier in diesem Blog einen Vorschlag dazu machen. Heute fangen wir mit einer ganz einfachen Empfehlung an: 

Hahnenwasser ist prima fürs Klima
Was für ein Luxus, bei uns kommt bestes Trinkwasser direkt aus dem Hahn. Deshalb in die Schweizer es auch „Hahnenwasser". Bei einer aktuellen Untersuchung von 55 plastikverpackten Mineralwassersorten war jede vierte Wasserprobe belastet. Das kann bei Trinkwasser aus dem Hahn kaum passieren. Leitungswasser ist das bestuntersuchte Lebensmittel in Deutschland. Meine Tochter nimmt es jeden Tag mit in die Schule. Auch unsere Studenten in Myanmar sind ganz begeistert von den „refill bottles". Leider können sie nicht einfach das Leitungswasser nutzen, sie müssen sich die Mühe machen, öffentliche „Refill Stationen" zu nutzen. Die werden glücklicherweise immer mehr/jg


Mittwoch, 26. Juni 2019

Money, money


In der Haut von Ola Källenius möchte ich nicht stecken, der musste gerade eine Gewinnwarnung herausgegeben. Wir dagegen haben die große Freiheit uns über gute Ergebnisse zu freuen – ohne weiteres Wachstum anzustreben. Aus Spenden und eigenen Erträgen haben wir im ersten Halbjahr 2019 eine halbe Million Euro eingenommen. Dieses gute Ergebnis lässt uns zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte schauen. Unser Ziel, eine Million im Jahr einzunehmen und den gleichen Betrag für Projekte auszugeben, scheint auch in diesem Jahr erreichbar zu sein. Wir danken allen, die mit Rat und Tat dazu beigetragen haben/jg

Das ist prima fürs Klima




Wer modern Auto fährt, kalkuliert sechs Liter/100 km. 

Bei modernen Flugzeugen rechnet man drei Liter/100 km pro Passagier. Damit ist es eine einfache Rechenaufgabe herauszufinden, wieviel Treibstoff die Urlaubstage in Italien gekostet haben. Bei uns waren es 7 Liter pro Tag und pro Kopf. Das ist die Waagschale, mit der wir das Klima belastet haben...

.... hier die andere Seite der Waagschale: in Myanmar haben wir seit ein paar Monaten eine Solaranlage, die einen alten Dieselgenerator (weitgehend) ersetzt.  Seit die Solaranlage läuft, sparen die Dorfbewohner damit 7 l Diesel pro Tag. Das ist gut für die Umwelt - für uns ist es auch ein Schritt zu einer ausgewogene Klimabilanz/jg


Dienstag, 25. Juni 2019

Nicht so prima fürs Klima


Auf Einheimische brauchen Sie keine Rücksicht zu nehmen, denn sie sind ja in der Überzahl
Hinweis für Touristen in dem alternativen Stadtführer für Regenburg

Für Prospekte werden Kreuzfahrtschiffe bevorzugt vor unberührter Natur abgelichtet. Die Bilder von Touristenmassen, die kleine Hafenstädte überschwemmen, sind für die Werbung nicht so gut geeignet. Dabei ächzen schon kleinere Hafenstädte unter der Flut der Touristen. Dubrovnik und Venedig sind schon untergegangen. Wenn der Boom der Kreuzfahrtschiffe nicht aufzuhalten ist, sollte man ihn wenigstens besser steuern: die Überflutung romantischer Städte mit Touristen und die Nutzung von Schweröl gehören verboten. Ein Klimaausgleich sollte für jeden Passagier genauso selbstverständlich sein wie ein das Trinkgeld. 10 Euro pro Tag und Person sind ein guter Mittelwert für einen Klimaausgleich. Für das Geld bauen wir Solaranlagen in Myanmar mit denen wir den Verbrauch von Diesel Kraftstoff reduzieren/jg

Montag, 24. Juni 2019


Zweite Chance
Die Unterstützung für die Tafeln war großartig: 422 Fahrzeuge haben wir in den vergangenen 14 Jahren auf den Weg gebracht. Möglich wurde das durch die Zusammenarbeit mit vielen engagierten Lions Clubs in Deutschland. Weil wir dieses erfolgreiche Projekt beendet haben, können wir neue Schwerpunkte setzen. Wasser gehört dazu. Seit vielen Jahren kümmern wir uns um sauberes Trinkwasser an unseren Schulen und Kindergärten. Der Paul Wasserfilter war ein guter Anfang. Brunnen, Solarpumpen und Trinkflaschen gehören inzwischen dazu. Für dieses wichtige Thema bietet sich wieder die Zusammenarbeit mit den Lions an. Vielleicht haben wir Glück, vielleicht finden wir einen „zweiten Roland Schütz", dann könnten wir mit dem Thema Wasser eine zweite Erfolgsgeschichte schreiben/jg

Sonntag, 23. Juni 2019

Ganz schön grün


Das waren noch Zeiten
als Verpackungen so gemacht wurden, wie es das Gesetz vorschreibt: „Eine Verpackung muss das Produkt schützen, zu seiner optimalen Lagerung beitragen und einen effektiven Transport ermöglichen." Inzwischen sind Firmen dazu übergegangen, ihre Produkte immer aufwändiger zu verpacken, damit sie dem Kunden eher auffallen: Sticker, Banderolen und Sichtfenster aus Plastik. Kaum ein Produkt, dass nicht in Plastik verpackt ist und nach einmaligem Gebrauch in der Tonne landet. Die Industrie wird das nur ändern, wenn wir diese überverpackten Produkte im Regal stehen lassen/jg

Samstag, 22. Juni 2019

Randnotiz


Plastik im Mittelmeer
Die Reiseseite der Süddeutschen lockt mit diesem und jenen – und einer kleinen Anmerkung (oben links) zum Thema Plastikmüll. Wir sind (fast) alle mit daran schuld, dass es immer Meer Plastik gibt. Besonders in den Urlaubsregionen schaffen es die Müllentsorger nicht, alles ordnungsgemäß wegzuschaffen, was wir liegen lassen. In unberührten Urlaubsregionen gibt es gar keine organisierte Müllentsorgung. Daran sollten wir denken, wenn wir Shampoo, Duschgel und Sonnencreme einpacken. Alles in Plastikverpackungen, die wir vermutlich im Urlaubsland wegschmeißen. Ich weiß noch keine brauchbare Alternative für Bodylotion und Sonnencreme - aber Shampoo und Duschgel lassen sich durch entsprechende Seifenstücke ersetzen. Die Umstellung fällt nicht schwer, wenn man es will - oder besser gesagt mit Erich Kästner: Es reicht nicht das wollen, man muss es auch tun!

Plastikfrei leben


Die Idee wurde an einem Wintermorgen im Jahr 1991 geboren. 

„Der Künstler Todd Pink stand unter der Dusche, als er keine Seife mehr hatte. Er ging durch sein Haus und sammelte alle Seifenreste die er finden konnte ein und fügte sie zu einem Stück zusammen. Das Ergebnis inspirierte ihn zu den Kunstwerken, den SoapRocks. Ein kreativer Geist und sieben lange Jahre mischen von Kräutern, ätherischen Ölen und Zutaten höchster Qualität haben eine hochverträgliche Seife entstehen lassen. Die handgemachten Seifen werden von einer engagierten Gruppe von Künstlern hergestellt. Jeder SoapRock ist ein Unikat." Soweit der Werbetext. Die Künstler lassen sich ihre Inspiration unter der Dusche gut bezahlen: 12,28 Euro pro 100 g sind kein Sonderangebot. Zum Vergleich: Isana Sentensiv, eine Markenseife, kostet 0,23 Euro pro 100 g. Mit beiden Produkten kann man sich plastikfrei die Hände waschen. Wir freuen uns über jedes klassische Seifenstück, das Flüssigseife in Plastikpackungen ersetzt/jg

Donnerstag, 20. Juni 2019


Vor ein paar Tagen hatte ich in München einen Termin beim Bankhaus Metzler. Die haben ihr soziales Engagement in einem netten Buch zusammen gefasst. Von Farbe und Aufmachung ziemlich gewagt für so ein Traditionshaus, vom Inhalt begeisternd. Ganz besonders gefreut hat mich die Rechenkunst - und weil es erlaubt ist, möchte ich dieses Kunststück übernehmen. Nach der Philosophie der Chinesen ist das die höchste Form des Kompliments...

Unser Rechenkunststück heißt 1 + 1 = 4 und sieht so aus:

Der Mitarbeiter einer Firma spendet einen jungen Obstbaum, der in Deutschland privat gepflanzt und gepflegt wird. Kostet 25 bis 35 Euro pro Baum. 
+
Der Arbeitgeber verdoppelt dieses Engagement und spendet auch einen Baum.
+
Wir verdoppeln dieses Engagement indem wir zwei Bäume in Myanmar spenden, die dort privat gepflanzt und gepflegt werden. 
Für jede (Firmen)Baumgruppe hier und dort gibt es einen exakten Nachweis mit Geodaten

Mittwoch, 19. Juni 2019

Baumspende heute Morgen



Ursula berichtet aus Bagan
Heute Morgen bin ich mit MinMin und der 2. Ladung Baumsetzlinge, 900 insgesamt, in das Dorf gefahren, in dem die GF SW Anlage steht. Allein der Weg dorthin war halsbrecherisch, mit dem kleinen Pick Up über die ausgefahrenen und mit tiefen Löchern gespickten Sandwege. Wir waren froh, dass wir heil dort ankamen. Wir wurden schon von einer großen Menschenschar erwartet, denn der Dorfälteste hatte im Dorf verkündet, dass wir heute zur Baumspende kommen würden. Alles kam, groß und klein, alt und jung, es war ein buntes und fröhliches Durcheinander. Die Kinder halfen erst beim Abladen der Bäume. Danach haben MinMin und ich den Menschen erklärt, dass wir mit dieser Baumspende einen Beitrag für die Umwelt leisten möchten und ihnen gleichzeitig damit eine Freude machen möchten. Jede der 300 Familien soll drei Setzlinge bekommen. MinMin hat sie sorgfältig ausgesucht, es sind Bäume, die hier gut wachsen und die die Menschen auch gerne mögen. Ein Starflower tree, ein Eugenia tree und ein Mango Baum. Nach kurzem Gerangel, denn niemand wollte zu kurz kommen, hat der Dorfälteste Ordnung ins Durcheinander gebracht und haben sich die Menschen in einer Schlange hintereinander gestellt um jeder für seine Familie die Setzlinge ab zu holen. Es wurde auch sorgfältig Buch darüber geführt wer die Spende erhalten hat. Die meisten Menschen kamen mit den üblichen Körben, in die sie die Pflanzen stellten um sie nach Hause zu tragen. Es war ein sehr berührender Morgen. Die Menschen waren alle so ausgelassen und es war schön zu sehen, wie überglücklich die Menschen über diese Spende sind! Und mit dem Wasser aus der SW Anlage sollten die Setzlinge jedenfalls gut versorgt sein und mit der Pflege durch die Dorfbewohner gut wachsen. Ich bin sehr glücklich mit dieser Spende/ub

Freitag, 14. Juni 2019

Blogeintrag


Das Wort zum Freitag
Jeden Morgen die gleiche Frage:  Welches Thema nehme ich heute für diesen Blog Eintrag? Interessant und abwechslungsreich darf es sein. Es soll etwas mit der Stiftung zu tun haben, ohne fortwährend eigene Projekte zu loben. Es darf also auch ein Blick über den eigenen Tellerrand sein. Freitags bietet sich ein Klimathema an, auch um die Jugendlichen zu unterstützen, die sich für ihre und unsere Zukunft einsetzen. Ihr Engagement steckt an, inspiriert (hoffentlich auch die Politik) zu eigenen Taten. Frei nach Erich Kästner: Es reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun! jg

Sonntag, 9. Juni 2019

Dieses Produkt sollte man meiden




Vittel ist
 Wasser in Plastikflaschen


Aber Vittel ist auch ein Ort in den Vogesen. In diesem Ort wird das Wasser knapp, das hat etwas mit den Plastikflaschen zu tun. Der Nestlé Konzern befüllt die Plastikflaschen mit Wasser aus Vittel und verkauft es gewinnbringend in der ganzen Welt. Gern betont der Konzern, dass bei der Produktion "der nachhaltig umweltbewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen großgeschrieben" werde. Nur stimmt das leider nicht. Denn der Konzern pumpt so viel Wasser aus dem Boden, dass eine wichtige Quelle zu versiegen droht. Im französischen Vittel protestieren die Anwohner. Dabei geht es nicht nur um Wasser, sondern auch um Plastik. Wasser in Plastik verpackt wird von Nestle auch in Länder verkauft, in denen es gar keine Recycling Möglichkeiten gibt. Millionen Plastikflaschen werden produziert, befüllt und Tausende von Kilometern durch die Gegend gefahren. Am Ende landen sie auf dem Müll oder im Meer. In unserer Plastik Recycling Anlage am Ngapali Beach räumen wir weg, was Nestlé in die Welt bringt. Das kleine Glied zwischen dem Supermarktregal und dem Plastik im Meer sind wir, die Konsumenten. Den Lauf der Welt können wir unterbrechen, wenn wir dieses Produkt im Regal stehenlassen. Statt dessen können wir Leitungswasser trinken. In der Gesamtbilanz ist das besser für uns und für die Umwelt/jg

Freitag, 7. Juni 2019

Dreifacher Gewinn


Die perfekte Lösung
Ein kluger Mensch, der gerade darüber nachdenkt, wie er weniger fliegen kann um seine CO2 Bilanz zu verbessern, gewinnt bei einer Tombola einen Flug nach Myanmar. So geschehen Ende letzten Jahres beim Deutschen Wirbelsäulen Kongress in Wiesbaden. Was ist zu tun…?

Hier kommt die wunderbare Auflösung: Der Gewinner hat seinen Flug an Carla, unsere Medizinstudentin, gespendet. Carla fliegt einmal im Jahr nach Yangon, um nach „unseren Kindern" im Heim zu sehen. Wir stellen den Flug (für alle Team Mitglieder) klimaneutral. Der Spender freut sich über die gute Verwendung, Carla schont ihr schmales Studentenbudget und die Umwelt atmet auf. Was für ein glücklicher Tag 😊

Mittwoch, 5. Juni 2019

Gestern, heute, morgen...


Wir pflanzen jeden Tag einen Baum 
Das hört sich nicht viel an – aber wenn jeder, der diesen Eintrag liest, auch täglich einen Baum pflanzen würde, wäre schon viel gewonnen. Kostet nicht mehr als eine Tasse Cappuccino. Bei uns ist der Satz „Wir pflanzen jeden Tag einen Baum" nur symbolisch zu sehen, er steht für den Willen zum konkreten Handeln. In Wirklichkeit sind es mehr als 3.000 Bäume, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben, in diesem Jahr werden es über 4.000 Bäume sein. Viele davon werden in Deutschland gepflanzt, noch mehr in Myanmar. Rein statistisch gesehen pflanzen wir damit rund zehn Bäume pro Tag. Alle Standorte der Anpflanzungen erfassen wir Geodatengenau. Wir kümmern uns um die Pflege der Setzlinge und freuen uns über jeden, der uns dabei mit Rat und Tat unterstützt/jg

Montag, 3. Juni 2019

Freude in Celle/1


Celle blüht auf
Große Freude, wenn man den Erfolg vor der Haustür sehen kann: bei Spaziergang durch den Schlosspark fällt die bunte Blumenwiese gleich ins Auge. Wer sich nun wundert, dass die eigene Salat im Garten noch nicht aufgeblüht ist, dem sei gesagt, dass diese Blumenwiese aus der Einsaat vom letzten Jahr entstanden ist. Im Spätsommer 2018 wurde die Wiese gemäht. Die Samen hatten sich ausgesät und nun blühen die Blumen wieder, ohne dass wir etwas dafür getan haben. Auch die vielen hunderttausend Wildlumensamen, die wir gemeinsam mit Blume2000 in den letzten Wochen verteilt haben, sind mehrjährig 🙂

Freude in Celle/2


Der Freiherr von Berlepesch kommt wieder zu ehren
Auch die „Köstliche von Charneux" und der lang lagerfähige „Ontario". Es sind alles einheimische Obstsorten, die in diesen Herbst gepflanzt werden. Die Fachleute vom Stadtgartenamt in Celle haben die Obstsorten ausgesucht und den Kauf der Bäume ausgeschrieben. Die Stiftung übernimmt die Kosten für den Kauf. Die Stadtverwaltung übernimmt die Registrierung und Verteilung. Die Bürger holen die Bäumchen ab, pflanzen, hegen, pflegen und ernten. Eine lokale Win-Win-Win Situation. Seit gestern dürfen wir noch ein weiteres „Win" hinzufügen: anlässlich der Eröffnung ihrer 200. Filiale spendet Blume2000 (unser Partner im Bienenprojekt) 200 Bäume. Insgesamt werden im Rahmen dieser Aktion 600 Bäume gepflanzt/jg

Ein Zeichen setzen



Keine 10 % der Plastikabfälle
werden sortiert, eingeschmolzen, wiederverwertet. Sagt Thomas Maschmeyer. Unser Freund Christoph Hein hat den Professor in Sidney getroffen. Das lesenswerte Interview ist am Samstag in der FAZ erschienen. Maschmeyer macht sich Gedanken um die 90 % der Plastikabfälle, in die in Verbrennungsöfen enden, auf der Mülldeponie oder im Ozean. Das schafft Probleme, gegen die sich immer mehr Menschen auflehnen. Malaysia hat gerade angekündigt, hunderte Tonnen Plastikmüll an die Absender, unter anderem Deutschland und Australien, zurück schicken zu wollen. Auf Bali hat man Plastikstrohhalme verboten, in Myanmar sammeln wir den Plastikmüll am Ngapali Beach auf. Das sind eher Zeichen als grundlegende Änderungen.....

Samstag, 1. Juni 2019

Beschlossen wurde nichts


Die Europawahl war der Anfang: Eine junge, lautstarke Generation macht die Erderwärmung zur sozialen Frage. Wie die 68er fordern sie den radikalen Wandel - durch das Netz wirken sie mächtiger als ihre Vorgänger.

Nach der Wahlschlappe vom Sonntag blieb der Koalition kaum etwas anderes übrig, als beim Klimaschutz konkreter zu werden. Am Mittwoch tagte das Klimakabinett. Die zuständigen Minister hatten erstmals Vorschläge dabei, mit denen die Klimaziele für das Jahr 2030 Realität werden könnten. Wie man hört, gab es viele Ideen - beschlossen wurde nichts! jg

Freitag, 31. Mai 2019

Fotomotiv


Schön war's - aber nicht mehr zeitgemäß
Das Foto ist vom letzten Jahr, jetzt sind die Roten weg, das Münchner Rathaus ist grün geworden - und in ein paar Wochen wird es bunt. Sie sind ein kleiner sichtbar Nebeneffekt des Volksbegehrens, die bunt bepflanzten Blumenkästen am Münchner Rathaus. Das Bayern bienenfreundlich geworden ist, kann man jetzt am Münchner Rathaus sehen. Aus der Insektenperspektive winkt ein gigantisches Festmahl in den Blumenkästen am Rathaus. Mehr als 1000 Sommerblumen in 111 Kisten warten auf Besuch aus der Luft. Buntnesseln sind dabei, Prachtkerzen, Zinnien und Löwenmäulchen. In kulinarischen Notfällen können die Rathausmitarbeiter auch von der neuen Bepflanzung profitieren, denn vor ihren Fenstern sprießen nun auch Basilikum, Salbei und Süßkartoffeln. Wir freuen uns, dass wir unseren Teil zum bienenfreundlichen Frühling 2019 beigetragen konnten. Um genau zu sein: 1,5 Millionen Quadratmeter Wildbumensamen haben wir in den letzten Wochen „an den Mann gebracht". Jetzt freuen wir uns auf viele bunte Wiesen voller Bienen und Schmetterlinge/jg

Donnerstag, 30. Mai 2019

21 Jahre später



Achten Sie auf das Wort vorschnell"

Das peinlichste Social-Media-Video ist 37 Sekunden lang. Es geht um die Frage, ob in Deutschland eine CO2 Steuer eingeführt werden soll. Der Umwelt Sachverständigenrat hat eine Steuer vorgeschlagen - Angela Merkel will keine. Sie sei zuversichtlich, dass die Automobilindustrie demnächst das "Drei-Liter-Auto" auf den Markt bringen werde. Der Clip stammt aus der Tagesschau vom 2. April 1998. Merkel war damals Bundesumweltministerin. Das Drei-Liter-Auto kam, aber keiner wollte es haben. Warum auch, der Sprit war billig, die Autos wurden von Jahr zu Jahr größer und schwerer. Der meistverkaufte VW ist nicht mehr der Golf, sondern der Touran, ein kleiner SUV. Vor ein paar Tagen, gut 21 Jahre nach dem Bericht  in der Tagesschau twitterte Nico Lange, Chefstratege der CDU-Vorsitzenden zum Thema #CO2Steuer: "Wir wollen nicht vorschnell zu einfachen Mittel greifen." jg

Mittwoch, 29. Mai 2019

San Francisco verbietet Plastikflaschen


Warum trinken wir Mineralwasser aus Plastik?
Das Leitungswasser in Deutschland hat überall Trinkwasserqualität. Nicht nur in Deutschland ist Plastik auf dem Vormarsch. Weltweit werden 500 Milliarden Pastikflaschen pro Jahr hergestellt. Coca-Cola produziert nach eigenen Angaben drei Millionen Tonnen Plastikverpackungen pro Jahr und Nestlè 1,7 Millionen Tonnen jährlich. San Francisco macht da nicht mehr mit und verbietet Plastikflaschen. Es gibt Alternativen. In Yangon und Ngapali unterstützen drei Hotels in Yangon bei der Umstellung von Plastik auf Mehrweg: jeder Gast bekommt (statt der üblichen zwei Wasserflaschen aufs Zimmer) bei der Ankunft seine eigene Trinkflasche. Die Flasche kann der Gast dann an verschiedenen Refill Stationen auffüllen. Kostenlos, so oft man möchte. Das rechnet sich für den Gast, für das Hotel und für die Umwelt/jg

Montag, 27. Mai 2019

Prima fürs Klima


Junge Menschen sind ungeduldig 
Das ist manchmal nervig, hat aber auch gute Seiten wenn es darum geht, mehr fürs Klima zu tun. Anna und Tilman wollten nicht bis Mittwoch warten, wenn die Beyond Burger bei Lidl angeboten werden. Also sind wir in München vegan Essen gegangen. Was da auf dem Teller liegt, sieht aus wie Fleisch und schmeckt wie Fleisch. Hergestellt aus Erbsenpüree. Das perfekte Angebot für alle, die gerne mit gutem Gewissen Fleisch essen möchten. Beyond Burger sind eine Erfolgsgeschichte in Amerika: der Aktienwert hat sich seit der Ausgabe Anfang Mai verdreifacht. Der Hersteller verspricht 90 Prozent weniger Treibhausgas Emissionen. Auch bei der Produktion wird deutlich weniger Wasser und Energie verbraucht. Fleisch, das kein Fleisch ist, aber genauso schmeckt. Die beiden waren hochzufrieden. 

" Identität geht durch den Magen" hat die Frankfurter Romanisten Christine Ott geschrieben. Tatsächlich ist Essen der Identitätsmarker unserer Zeit, für viele wichtiger als Mode oder Popmusik. Ein Statussymbol, an dem sich Bildung, Einkommen und Weltanschauung ablesen lassen. Speisen machen Leute/jg

Sonntag, 26. Mai 2019

Wir tun was für‘s Klima


Öfter mal das Auto stehen lassen
Es gibt schlechtere Arbeitsplätze. Min Min und Lynn Lynn sind für uns am Ngapali Beach unterwegs. Die beiden verzichten auf das Auto und fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit: unsere Plastik Recycling Anlage P2 soll im kommenden Monat auf Solarenergie umgestellt werden. Die Solarpanele sind schon vor Ort. Jetzt wird gemessen, installiert und eingerichtet. Wer mehr dazu wissen möchte kann sich das Projekt vor Ort anschauen - oder Min Min fragen, wenn er Ende Juni nach Deutschland kommt/jg


Freitag, 24. Mai 2019




Heute ist Freitag
In 1.300 Städten werden Kinder und Jugendliche heute auf die Straße gehen. Sie sind weder an eine Partei noch eine Organisation gebunden. Die Klimastreik Bewegung hat ihre eigene Dynamik. Vorbild für diese Streiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die sechzehnjährige Schwedin bestreikt seit Monaten Freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihre Tausende Schüler angeschlossen. Sie streiken, damit die Politiker (und jeder von uns) mehr fürs Klima tun. Es lohnt sich, mal auf die Seite fridaysforfuture.de zu gehen, da sind ein paar ganz vernünftige Argumente zu lesen/jg

Dienstag, 21. Mai 2019


Wir pflanzen jeden Tag einen Baum 
In Bagan ist es heiß in düsen Tagen, sehr heiß. Damit die jungen Setzlingen gut anwachsen, bekommen sie mindestens einmal in der Woche Wasser. Fein dosiert, damit kein Tropfen 💦 von dem kostbaren Lust verloren geht (hier im Bild zu sehen) Von den 3.000 Bäumen, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben, Sind 92 Prozent angewachsen. Die 240 Setzlinge, die es nicht geschafft haben, wurden schon nachgepflanzt. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder 3.000 Bäume in und um Bagan pflanzen. Wir danken allen freiwilligen Helfern, die sich dafür vor Ort engagieren/jg

Montag, 20. Mai 2019

Weltbienentag



Ohne Bienen keine Blumen 🐝   
Heute, am Weltbienentag, schauen wir auf die fleißigen Tierchen. Am 20. Mai 1734 wurde der Pionier der modernen Imkerei Anton Janša geboren. Bienen sind bekannt für ihre Rolle bei der Bestäubung und für die Produktion von Honig und anderen Bienenprodukten. Wir brauchen die Bienen - und die Bienen brauchen mehr Lebensraum. Dafür engagieren wir uns gemeinsam mit den Freunden von Blume2000 in Hamburg. Für das Projekt gibt es eine eigenständige Webseite, hier ist der aktuelle Stand zu sehen www.deutschlandbluehtauf.org Freut Euch mit uns über den Erfolg dieser Aktion, das Ziel von einer Million Quadratmeter haben wir schon lange erreicht. Vielen Dank an alle, die uns dabei tatkräftig unterstützt haben/jg

 

Samstag, 18. Mai 2019

Das Leben geht weiter, als wäre nichts geschehen, dabei ist der 3. Mai ist schon ein paar Tage vorbei. Seit dem Tag haben wir alles verbraucht, was die Erde uns für dieses Jahr zu bieten hatte. Seit zwei Wochen leben wir Deutschen auf Kosten der Natur und derer, die sie weniger ausbeuten. Würde die ganze Welt uns nachahmen, wäre es schnell zu Ende mit uns. Wir leben auf zu großem Fuß. Der Zustand unseres Planeten verschlechtert sich: Die Böden werden ausgelaugt, Seen verlanden, Wälder verschwinden, das Klima ändert sich. Das sind die Folge von unserem übermäßigen Verbrauch. Wir könnten unsere Gewohnheiten ändern: mehr zu Fuß gehen, oder mit dem Fahrrad fahren. Weniger Fernreisen, weniger Fleisch, weniger Plastik. Die Enkelkinder werden es uns danken/jg

Freitag, 17. Mai 2019

„Sie wirken zaghaft!“


BMW Hauptversammlung in München
Während sich die Vollversammlung Gedanken gemacht zu der gesunkenen Dividende (von 4 auf 3,50 Euro pro Aktie) tritt ein 18jähriger ans Mikrofon. Ferdinand Klemm ist eigentlich fehl am Platz, denn er besitzt keine Aktien, er engagiert sich für eine lebenswerte  Zukunft. Sein Auftritt zeigt, dass „Fridays for future"  im Kern der Wirtschaft angekommen ist. Am Dienstag bei VW, gestern bei BMW. Ob der Dank von Aufsichtsratschef Norbert Reithofer für die mahnenden Worte nur höflich ist, oder ein Aufbruch in neues Denken, wird sich zeigen. Die gerade neu vorgestellten  Fahrzeuge sind leistungsstärker: endlich gibt es auch einen 7er als SUV...

Mittwoch, 15. Mai 2019

„Was Sie hier tun ist nicht genug.“


Jahreshauptversammlung in Berlin
Der Auftritt der 18 Jahre alten Schülerin Clara Mayer war einer der Höhepunkte der Aussprache auf dem Aktionärstreffen. Sie redete VW-Chef Diez ins Gewissen:„Nur um das klarzustellen, wir streiken nicht jeden Freitag, weil wir schwänzen wollen, sondern gerade weil wir in der Schule besonders gut aufgepasst haben", sagte die Schülerin des Schiller-Gymnasiums in Berlin-Charlottenburg. Die Klimakrise sei da. „Ich bin hier, um Ihnen zu sagen: Was Sie hier tun, ist nicht genug."

Für die Aussage gab es viel Applaus. Applaus ist schön, aber damit hat sich noch nicht viel geändert. Jeder von uns kann sich nun die Frage selber stellen: „Tue ich genug?"




Dienstag, 7. Mai 2019

Er hatte die Idee



Wie gewinnt man Leser und für die
Zeitung? 
Die innovativsten Ideen wurden in Berlin ausgezeichnet. Mit dabei die Cellesche Zeitung. Mit ihrer Aktion ,Celle blüht auf' hat sie es geschafft, bei ihren Lesern ein Problembewusstsein für die Artenvielfalt und unsere natürlichen Grundlagen zu schaffen. „Die Redaktion hat zahlreiche Beiträge zu dem Thema veröffentlicht und aufgezeigt, was jeder Einzelne unternehmen kann, um einen eigenen Beitrag zum Naturschutz und gegen das Artensterben zu leisten", heißt es in der Begründung für die Auszeichnung. Als im Frühjahr 2018 die Aktion „Celle blüht auf" an den Start ging, ahnte Initiator Michael Ende (im Bild) nicht, welche Dimensionen die Aktion bekommen sollte: 25.000 kleine bunte Tütchen mit Wildblumen Saatmischung standen am Anfang. Relativ schnell wurde klar: Es muss auch loses Saatgut für größere Flächen her, um der Aktion Flügel zu verleihen. Im Jahr 2019 stehen 45.000 Tüten bereit. Die Bestellungen für größere Flächen haben sich in diesem Jahr vervielfacht. Möglich wurde dies auch durch die Unterstützung der Stiftunglife, die den Gedanken von „Celle blüht auf" aufgreift, und die Aktion mit „Deutschland blüht auf" auf ein bundesweites Level hebt/cz 

Ohne Bienen keine Blumen 🐝


Eine Million Arten vor dem Aussterben
Der Bericht wurde gestern vorgestellt: viele Pflanzen und Tiere könnten für immer verschwinden, warnt der Welt Biodiversitätrat und fordert ein radikales Umdenken. Der Mensch dürfe die Erde nicht länger ausbeuten, heißt es in dem Bericht. Die Realität sieht anders aus: durch die Industrialisierung der Landwirtschaft gehen immer mehr „Königreiche" verloren. Die gute Nachricht ist: man kann etwas dagegen tun - und offensichtlich sind auch viele Menschen bereit, etwas zu tun. Wir haben in den letzten Wochen fast 400.000 Tüten mit Wildblumen Saatgut verteilt. Gut für mehr als eine Million Quadratmeter, gut für Bienen, Schmetterlinge und alle Bestäuber. Ein großes Dankeschön an alle die abgefüllt, verpackt, verteilt und gesät haben/jg

Freitag, 3. Mai 2019

Hilfe für Afrika


Gut für die Umwelt und für den Ertrag
Durch den Besuch Frau Merkel rückte Burkina Faso diese Tage in unser Blickfeld. Ein kleines Land in West Afrika in einem schwierigen Umfeld. Durch den direkten Kontakt zu Walter Korn finanzieren wir dort seit einigen Jahren Solarlampen (hier im Bild) und nun eine Solarpumpe. Die Regierung hat ein Grundstück zur Verfügung gestellt für bedürftigen Familien. Die Frauen bewirtschaften die kleinen Felder und bekommen Nahrung oder ein kleines Einkommen. Das Projekt wird mit einer Solarpumpe noch besser (für die Umwelt und den Ertrag) denn der Generator verbraucht jetzt für zehn Euro Diesel am Tag. Damit ist der Gewinn aus der Produktion fast verbraucht. Wir haben 5.300 Euro für den Kauf der Solarpumpe überwiesen. 60 Großfamilien werden direkt von dem Projekt profitieren, rund 500 Personen/jg

Donnerstag, 2. Mai 2019

Doppelte Freude


Zu schön um wahr zu sein
Den Baum, der Mangos und Solarlampen als Früchte trägt, gibt es nur bei Min Min im Garten. Da haben wir für dieses Foto ein paar Solarlampen in seinen Mangobaum gehängt. Allerdings, die Kombination gibt es schon: die Solarlampen bringen wir seit Jahren in die Dörfer rund um Bagan. Nun kommen die Mangobäume. Alles Setzlinge, die wir kaufen (drei Euro pro Stück) und den Dorfbewohnern schenken. Jede Familie darf sich einen Baum aussuchen. Die Menschen freuen sich, pflanzen und pflegen das junge Grün. Min Min organisiert in den nächsten Wochen die Verteilung der ersten 1.000 Bäume mit seinem Team. In zwei Jahren kann geerntet werden. Vorfreude ist die schönste Freude 🙂


Mittwoch, 1. Mai 2019

Freude und eine kleine Anleitung


Die gemeine Küchenschelle blüht von März bis Mai
Sie liebt warme und sonnige Standorte im Garten. Bienen schätzen vor allem das reichhaltige Pollenangebot der Küchenschelle! Wenn es wieder mehr Küchenschellen gibt, dann ist es gut für die Bienen und für die Menschen, die sich an den Schönheiten der Natur erfreuen. Wir danken allen Freunden, die unsere Aktion „Deutschland blüht auf" unterstützt haben. Das meiste Saatgut haben wir inzwischen verteilt. In dem kleinen Video kann man sehen, wie die Saat am besten in die Erde kommt: https://youtu.be/ajEvBhuG2Qc

Sonntag, 28. April 2019

Heute in München


Für uns ist es Müll, für den Künstler ist es ein Wertstoff
Im Haus der Kunst in München wird Plastikmüll zur Kunst. Die sorgfältig zusammengefügte Flaschenverschlüsse von El Anatsui sind dort noch bis Mitte des Jahres zu besichtigen. Es ist die höchste Form des Upcycling. Offensichtlich kommt es darauf an, was man aus dem macht, was täglich übrig bleibt. Weil wir keine Künstler sind, konzentrieren wir uns beim Plastik auf Vermeidung und Recycling. Besonders gut ist das zu erklären am Beispiel einer Wasserflasche. Die meisten sind aus Plastik und werden Einweg genutzt. Wir empfehlen folgende Reihenfolge:

- Nicht nutzen, lieber eine Trinkflasche mit Leitungswasser nehmen.
- wenn es sich die Flasche nicht vermeiden lässt, den Deckel sammeln und zu https://deckel-gegen-polio.de geben
- die Flasche zum Recycling bringen, damit Rohstoffe gespart werden
- Künstler werden, die Reste verarbeiten und warten, dass man berühmt wird

Samstag, 27. April 2019

Morgen in Manila


Hey there Earthlings!

Unveiling our second speaker, Ms. Angelica Mata, she is a low impact lifestyle advocate and a high school teacher based in San Pablo City, Laguna. She founded the Facebook group called Low Impact Philippines. Angel believes that our consumption, our waste and our impact are interconnected with one another. She emphasized that if we want to reduce our waste, we should also need to take into consideration our consumption. During weekends, Angel dedicates her time in conducting seminars and workshops about the environment in different universities and organizations both inside and outside Manila which she called Sustainable Saturdays. 

Aside from being a Pillar of Hope Awardee by Eton International School in 2018, Angel was also part of Stiftunglife Summercamp, a Germany-led foundation in Yangon, Myanmar to speak about plastic pollution and how we can contribute to a positive change through individual action. Get to meet and know more this speaker on 28. April/jg

Donnerstag, 25. April 2019

Regen/1


Wir pflanzen jeden Tag einen Baum 🌳 
Die Setzlinge stehen bereit, jetzt müssen wir uns nur noch ein paar Wochen gedulden, bis die Regenzeit beginnt. Wenn es regnet in Myanmar, dann kann die große Pflanzaktion beginnen: in jedem Dorf, in dem wir eine Schule haben, wollen wir Bäume pflanzen. Insgesamt rechnen wir mit 10.000 Bäumen, die wir in diesem Jahr in die Erde bringen. Für einen kleinen Teil werden wir den Spaten selbst in die Hand nehmen: für den Herbst 2019 planen wir in Niedersachsen eine kleine Baumpflanz Aktion für die Freunde der Stiftung/jg

Mittwoch, 24. April 2019

Regen/2


Warten auf den Regen
Sonnenschein und hohe Temperaturen erfreuen die Osterurlauber - den Landwirten bringen das Sorgenfalten auf die Stirn, weil ihre Felder staubtrocken sind. Man kann zwar beregnen, aber das kostet Geld und die Wassermengen sind reglementiert. Die Mengen werden von den Wasserbehörden zugeteilt und überwacht, damit nicht zu viel Grundwasser für die Beregnung der Felder entnommen wird. Hoffen wir also auf Regen, damit die 10.000 m² Wildblumensamen gut angehen, die gestern von einem Landwirt in der Nähe von Celle eingesät wurden. Unser Ziel, 1.000.000 m² zum blühen zu bringen, haben wir bereits erreicht – zumindest, was die verteilten Mengen angeht. Jetzt brauchen wir nur noch ein bisschen Geduld und Regen/jg

Samstag, 20. April 2019

Die Bienen von Notre-Dame


"Die Bienen leben. Das hatte ich nicht erwartet." Nicolas Géant

Als in Notre-Dame am Montagabend das verheerende Feuer ausbrach, galt seine große Sorge auch den Bienen, die seit 2013 auf dem Dach der Sakristei leben. Nun konnte Nicolas Géant, der Imker der Kathedrale, eine gute Nachricht verkünden: Alle drei Bienenstöcke auf dem Dach der Sakristei sind intakt. "Die Bienen leben. Das hatte ich nicht erwartet", sagt Géant. Im Fall eines Brands saugten sie sich mit Honig voll und schützten ihre Königin. Der Imker hofft, die rund 180.000 Insekten kommende Woche in Augenschein nehmen zu können. Er sei informiert, dass die Bienen putzmunter seien und um ihre Häuser herumschwirrten. Wir freuen uns über diese gute Nachricht und über das große Interesse, dass die Bienen in diesem Jahr von allen Seiten bekommen - auch unsere Aktion „Deutschland blüht auf" läuft auf Hochtouren. Viele tausend Tüten Wildblumen Saatgutmischung wurden von Sybill und Wolfgang in den letzten Wochen verschickt/jg

Freitag, 19. April 2019

Ein Wettbewerb




Message on a bottle
Noch steht sie nackt und bloß da, aber das soll sich bald ändern. Alle Freunde der Stiftung sind aufgerufen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen: wir suchen das beste Design für diese Refill Bottle: schön soll es sein, modern, interessant und mit einer klaren Aussage - denn durch die Nutzung einer eigenen Trinkflasche kann jeder dazu beitragen, den Gebrauch von Einweg Plastikflaschen zu reduzieren. Das funktioniert in Hamburg genau so gut, wie auf Mallorca oder am Ngapali Beach. Neben 100 Dollar Preisgeld gibt es Ruhm und Ehre zu gewinnen: die Siegerflasche lassen wir in einer kleinen Serie drucken für die Freunde der Stiftung. Wer Zeit und Lust hat mitzumachen, sendet seinen Entwurf einfach bis Ende des Monats an Info@Stiftunglife.de



Junge Vorbilder


Man musste kein Genie sein, um zu begreifen, dass es so nicht weitergehen konnte. Melati Wijsen

Teenager zeigen der Welt, was Überzeugung und Begeisterung bewirken können: vor sechs Jahren haben Melati Wijsen und ihre Schwester Isabel die Kampagne „Bye Bye Plastikbags" gestartet. Die beiden wollen ihre Landsleute ermutigen, wieder gewebte Körbe statt Plastik zu verwenden. Die indonesische Urlaubsinsel Bali droht, im Abfall zu ersticken. Melati und ihre zwei Jahre jüngere Schwester haben geschafft, was die Politiker ihres Landes noch nicht einmal versucht hatten: sie erkämpfte ein Plastiktütenverbot. Seit Beginn dieses Jahres gibt es in den Supermärkten, Lebensmittelgeschäften und Einkaufszentren in Bali ist Hauptstadt Denpasar keine Plastiktüten mehr. Damit haben zwei Jugendliche auf Bali mehr erreicht, als deutsche Politiker, die sich bisher nur zu einer halbherzigen Lösung durchringen konnten/jg

Dienstag, 16. April 2019

Ausstellungstipp


Kunst wächst aus jeder spezifischen Situation und ich glaube, Künstler sollten besser mit dem arbeiten, was ihre Umgebung gerade ausspuckt  El Anatsui

Ein Blickfang dieser Ausstellung ist schon im Vorbeifahren zu sehen: die ganze Fassade vom Haus der Kunst wurde mit Druckplatten verkleidet. Normalerweise werden diese gebrauchten Aluminiumplatten nach ihrem Einsatz recycelt. Anders verhält es sich mit Flaschenverschlüssen, die meist achtlos weggeworfen werden. Der nigerianische Künstler El Anatsui fügt diese Verschlüsse zu monomentalen Kunstwerken zusammen. Man kann diese Kunst schön finden oder auch nicht. Im jedem Fall werden die Sinne angeregt und man kommt schnell zu der Frage, was man mit vielen Dingen machen kann, die achtlos weggeworfen werden. Die Ausstellung ist noch bis Mitte des Jahres in München zu sehen. Eine Frage, die uns in diesem Jahr beschäftigt, indem wir darüber nachdenken, wie wir unsere recycelten Kunststoff Pallets weiter verarbeiten können/jg