Heidi

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent
in die Projekte.
Plastikmüll
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, Wasser/ Solaranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege. Jeden Tag werden bei „Plant for the planet“ zehn Bäume für uns gepflanzt. Im Herbst wollen wir selbst Hand anlegen, dann werden wir Bäume pflanzen. Das ist unser konkreter Beitrag für ein besseres Klima.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Sonntag, 14. Oktober 2018

Ein besonderer Tag


Heute sollte es losgehen mit der Rodung vom Hambacher Forst, die RWE war sich da schon ganz sicher. Engagierte Menschen haben den Wald (für einen Moment) gerettet. Nun sollten wir die Gelegenheit nutzen und darüber nachdenken, ob die Braunkohle wirklich lebensnotwendig ist. Weil sich durch das Nachdenken allein noch nichts verändert, werden wir weiter Bäume pflanzen: in diesem Jahr 4.000 Stück/jg 

Wild- und Honigbienen


In Bayern kommen über 500 Wildbienen Arten vor. Jede Biene hat ihre Lieblingspflanze, aber es werden immer weniger. Im kommenden Frühjahr wollen wir eine Million Quadratmeter in ganz Deutschland aufblühen lassen mit allem, was ein Bienenherz begehrt. Die Wildbienen brauchen nicht nur Futterpflanzen, sondern auch Nisthilfen. Auch darum werden wir uns kümmern. Vielleicht bekommen wir Unterstützung vom Bayerische Staatsministerium für Umwelt. Einen schönen Prospekt hat der Minister schon mal drucken lassen/jg 

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Lichtzeichen

Auch der Berliner Funkturm leuchtete gestern Abend in pink - mit Licht kann man ein Zeichen setzen. Unsere „Lichtzeichen" sind klein und solar: 4.000 Solarlampen mit neuester LED Technologie werden in diesen Tagen in Shanghai für uns verladen. In Myanmar gibt es viele Dörfer, in denen die Menschen freudig erwartungsvoll auf das neue Licht warten/jg

Pressespiegel


Heute Morgen in Celle: der Blick in die (gedruckte) Tageszeitung zeigt, dass wir uns mit drei gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigen: Bienen, Diesel und Pflege. Als kleine Stiftung können wir die großen Probleme nicht lösen – aber wir können Ideen und Initiativen unterstützen, die sich in unserem Land für bessere Lebensbedingungen und menschliches Miteinander einsetzen/jg

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Langsam investieren auch die großen Hersteller in Elektro Mobilität. Allerdings wird es nach unserer Einschätzung noch ein paar Jahre dauern, bis einsatzfähige Kühlfahrzeuge von Ford oder Mercedes mit Elektroantrieb für die Tafeln zum Einsatz kommen/jg

Der darf fahren


Während immer mehr Gerichte Fahrverbote anordnen, entwickelt sich eine saubere Lösung ganz vielversprechend: mehr als 8.000 Streetscooter sind bei der Post bereits im Einsatz. Gestern konnte ich das reine Elektrofahrzeug in Essen probefahren. Ein funktionelles Auto, dass für den Stadtverkehr entwickelt wurde. Der Laderaum ist mit 8 m³ überraschend groß. Ein Fahrzeug mit Kühlausbau werden wir noch in diesem Monat bei drei Tafeln im täglichen Einsatz testen. Die Erwartungen sind hoch, die Voraussetzungen sind gut. Es könnte gut sein, dass wir mit diesem Fahrzeug unsere langjährige Unterstützung für die Tafeln fortsetzen/jg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Tag des Lächelns


Normalerweise verschenken wir nichts. Nur wenn Menschen gar nichts haben, machen wir mal eine Ausnahme. Die beiden jungen Mönche besitzen nicht viel mehr als ihre Gewänder und ein paar Flipflops - und so freuen sie sich natürlich über die zwei Solarlampen, die wir ihnen geschenkt haben. Die Freude der jungen Mönche  passt gut in den Tag heute, dem „Tag des Lächelns". Die Idee, so einen Tag zu feiern hatte Harvey Ball, Werbegrafiker aus Worcester, Massachusetts. Er gilt als Erfinder der "Smileys" 

Donnerstag, 27. September 2018

Heute in der Süddeutschen


Wer die Natur und die Bäume liebt, dem empfehle ich heute einen Blick in die Süddeutsche Zeitung, genau gesagt in das SZ Magazin. Da geht es um Architektur und Design, um Eis am Stiel und um die Bretter, die die Welt bedeuten. „Holz ist der Stoff der Träume" und wir tun wir viel dafür, dass diese Träume erhalten bleiben: in diesem Jahr pflanzen wir für jeden Spender einen Baum in Myanmar. Die Setzlinge wurden gespendet, die Dorfbewohner übernehmen das Pflanzen und die Pflege der Bäume/jg

Herzlichen Glückwunsch


Wer ahnt schon, dass so eine kleine Fahrt von Celle nach Hamburg ein Leben entscheidend verändern kann: 25 Jahre ist es her, dass ich mich mit mit einem Scheck in der Tasche auf den Weg machte, Ami Dose und ihre Freunde zu treffen, die die Hamburger Tafel gründen wollten. Die Idee und die Menschen haben mich vom ersten Moment an überzeugt. Bis heute hat sich nichts daran geändert. Herzlichen Glückwunsch nach Berlin, wo heute gefeiert wird/jg 

Dienstag, 25. September 2018

Deutschland blüht auf


Drei Jahre nach dem Bekanntwerden des Dieselbetrugs diskutiert die Politik (wieder mal) über die Möglichkeit, Hardware nachzurüsten. Bis diese Diskussionen (nach Beratung und Abstimmung mit den Betrügern) zu einer Durchführungsverordnung werden, wird es vermutlich nicht mehr viele alte Diesel zum Nachrüsten geben. Die Industrie hätte Ihr Ziel erreicht. Den Bienen könnte es genau so ergehen, wenn wir uns auf die Handlungskraft der Politik verlassen. Ein Volksbegehren, so wie hier in München, wird sicher nicht schaden - aber besser ist es, wenn wir die Sache selbst in die Hand nehmen. In diesem Fall kann man das ruhig wörtlich nehmen: im kommenden Frühjahr verschenken wir gaaaaaaanz viele Samentüten für Blühwiesen. Dann kann jeder in seiner Nähe dafür sorgen, dass die Artenvielfalt erhalten bleibt/jg







Samstag, 22. September 2018

Wiesn Paul


Nun ist es wieder soweit, heute Mittag um zwölf geht's los. Irgendwo zwischen sechs und sieben Millionen Maß werden es wohl auch in diesem Jahr werden. Das ist viel - und doch nichts im Vergleich zu den 120 Millionen Liter Wasser, die während der Wiesn von den Stadtwerken an Bierzelte, Aufsteller und Fahrgeschäfte geliefert werden. Damit unsere Freunde im fernen Myanmar auch etwas von diesem Fest haben, spenden wir einen Paul Wasserfilter für eine Schule im Delta/jg


Freitag, 21. September 2018

It´s a good deed to plant trees


Min Min pflanzt für uns in diesem Jahr Bäume in Bagan - bis heute 700 Stück - und er gibt uns ein bisschen Hintergrundwissen:
Many of Buddha's discourses indicate that he had a particular love of trees. As a young man he had his first deep spritual experience while sitting in the shade of a apple tree (M.I,246). He was enlightened under a Bodhi Tree. He taught that it is a good deed to plant shade trees along the sides of roads (S.I,33) and he considered forests to be good places to meditate in. Very often he would say to his disciples: `Here are the roots of the trees, here are the empty places. Meditate! (M.I,46). Some of the most beautiful passages in Buddhist literature relate to trees. The Buddha said of a kindly, hospitable person that he was `like a great banyan tree growing on the side of a road that welcomes weary travellers with its cool shade and soothes their tiredness' (Ja.VI,526). The Milindapa¤ha says we should try to be like a tree: `As a tree makes no distinction in the shade it gives, like this, the meditator should make no distinction between any beings, but develop love equally to thieves, murderers, enemies and to himself or herself' (Mil.410)

Dienstag, 18. September 2018

33 Hektar Bienenwiese


Im Hamburger Abendblatt wird heute ein Tierliebhaber besonderer Art vorgestellt: schon als Top Manager war Konrad Ellegast von der perfekten Organisation seiner Bienenvölker fasziniert, besonders von der effektive Kommunikation. „Wenn etwas dringend zu tun ist, sind alle 50.000 Mitglieder des Gemeinwesens innerhalb von zwei Minuten informiert."  Seit Ellegast im Ruhestand ist, hat er mehr Zeit, um sich um die Bienen zu kümmern. Gegenüber von seinem Bauernhaus blüht seit dem Frühjahr statt Monokultur eine 33.000 m² große „Bienenwiese" auf der mehr als 40 Pflanzenarten wie Sonnenblumen, Mohn und Klee wachsen. Das soll die nächsten sechs Jahre so bleiben. Mitglieder des Rotary Clubs Ahrensburg zahlen dem Landwirt, der sich dafür gewinnen ließ, eine Aufwandsentschädigung. 
Wir werden dieses gute Beispiel vorstellen, wenn wir im Frühjahr an den Start gehen mit unserem Projekt „ Deutschland blüht auf" jg 

P1 und P2



Wegen Übermüllung geschlossen
Am vergangenen Freitagvormittag fuhr eine mit Plastik gefüllte Straßenbahn durch Berlin. National Geographic will die Verbraucher darauf aufmerksam machen, wie Plastikmüll unsere Umwelt bedroht. Laut dem Magazin wurden bis heute bereits 8,4 Milliarden Tonnen Kunststoff erzeugt. Wenn wir so weitermachen, werden bis 2050 weitere 34 Milliarden Tonnen Kunststoff produziert. Dann gäbe es in den Meeren mehr Plastik als Fische. 
Solche Aktionen sind gut. Am liebsten würde ich die BVG bitten, den Plastikmüll direkt in unserer Plastikrecycling Station P1 in Pakoku  abzugeben. Dort verarbeiten wir seit drei Jahren Alltagsmüll zu Granulat. In diesem  Herbst soll P2 am Ngapali Beach an den Start gehen, nur ein paar hundert Meter vom Meer entfernt//jg 

Montag, 17. September 2018

Vorbild sein


Min Min motiviert, sammelt und kümmert sich um unsere Plastik Recycling Anlage in Pakoku
Today is World Claenup Day in Myanmar. A lot of small and big organizations have participated today activity. The movement leads by Bagan Plasctic Campign. We collected the recyclable plastic and the rest of the waste we burned. They send two full trucks per month to P1. So today we are not only waiting but also make an action. Our plastic recycle plant P1 had recycled over 25 tons of plastic waste in last three years. This year we plan for P2 in Ngapali Beach and P3 in Inle Lake/jg

Sonntag, 16. September 2018

Zu spät für die Tafeln


Ob die Erkenntnis gekommen ist ?
Wahrscheinlicher sind wohl wahltaktische Erwägungen. Kann auch sein, dass die Autoindustrie dem Minister gesagt hat, dass er nun die Nachrüstung ankündigen darf. Konkret sieht das so aus: drei Jahre nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs kündigte Herr Scheuer gestern in einer Videobotschaft an: „Wir werden uns Gedanken machen, wie wir bestimmte Fahrzeuge noch sauberer bekommen."  Bis aus ministeriellen Gedanken Taten werden, dürften die meisten alten Diesel vom Markt verschwunden sein. Für unsere Stiftung ist das Thema abgeschlossen. Wir werden kein Geld mehr für Tafel Dieselfahrzeuge oder Nachrüstungen bereitstellen. Zu spät, Herr Scheuer/jg

Samstag, 15. September 2018

Bäume pflanzen


Zwei Alternativen
Google ist meist vorinstalliert und deshalb einfach zu nutzen. Aber es gibt auch Alternativen: Cliqz, wenn man seine Privatsphäre schützen möchte - und Ecosia, eine ökologisch inspirierte Seite zur Suche im Web. Die Betreiberin arbeitet non Profit. Gewinne werden genutzt, um Bäume zu pflanzen. Das passt gut zu uns, wir pflanzen auch: in diesem Jahr bereits 4.000 mal. Davon wurden 3.000 Bäume von „Pant the Planet" für uns in Mexiko gepflanzt. Die anderen 1.000 Bäume haben Min Min und seine Freunde für uns in und um Bagan gepflanzt. Unser kleiner Beitrag für ein besseres Klima/jg


Donnerstag, 13. September 2018

Deutschland blüht auf


„Ich habe die Menschen gesehen, ihre Bienensorgen und ihre Riesenprojekte, ihre Götterpläne und ihre Mäusegeschäfte, das wunderseltsame Wettrennen nach Glückseligkeit." Friedrich Schiller

Auch wenn Schiller vieles gesehen und geschrieben hat, was heute noch gültig ist - das Bienensterben war für ihn wohl kaum voraussehbar. Damals bot die Natur noch genügend Lebensraum für Mensch und Tier. Inzwischen ist der Lebensraum für viele Tiere eng geworden. Wenn wir so weitermachen, wird der Lebensraum für uns Menschen eng. Also lieber den bedrohten Tierarten helfen, dann helfen wir uns selbst. Im kommenden Frühjahr wollen wir mit der Initiative „Deutschland blüht auf" Menschen bundesweit bewegen, Blumenwiesen für Bienen und Schmetterlinge anzulegen: eine Million Quadratmeter ist unser Ziel/jg

Dienstag, 11. September 2018

17 Ziele


Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele festgelegt, die für eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt wichtig sind. Als kleine Stiftung können wir uns nicht überall engagieren, aber immerhin, zehn von diesen 17 Zielen widmen wir unsere besondere Aufmerksamkeit: 1, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 12, 13 und 17

Montag, 10. September 2018

Saubere Sache


Das Hotel Stock liegt im Zillertal, dort wo Österreich am schönsten ist. Die Gäste werden mit bestem Service verwöhnt: zur Abreise kann sich jeder eine Flasche Wasser mitnehmen. Wer möchte, wirft einen Obolus in die Spendenbox. Über die Monate ist da einiges zusammengekommen. Vor ein paar Tagen konnten wir einen Scheck über 17.000 Euro in Empfang nehmen. Mit dem Geld werden wir dafür sorgen, dass Menschen in Myanmar sauberes Trinkwasser bekommen. Wir danken dem ganzen Team und allen Gästen/jg



Freitag, 31. August 2018

Klimaschutz als Urlaubsziel

Für die meisten von uns ist der Urlaub zu Ende. Wie schön die Tage uns in Erinnerung bleiben werden den, liegt mir an uns selbst, als an der Entfernung. Exotische Südseeromantik kostet Zeit und Geld, ist anstrengend und belastet die Umwelt. Die Anstrengung können wir mindern, aber für die Umwelt haben wir ein Angebot: für 300 Euro pro Kopf kompensieren wir die CO2 Belastung eines (Economy)Fluges in die Südsee. Die Reise nach Büsum oder in die Toskana kann man für 25 Euro kompensieren. Das ist nicht perfekt, aber besser als nichts zu tun.
Gerne gehen wir mit gutem Beispiel voran: seit Anfang des Jahres stellen wir alle Myanmarflüge der Team Mitglieder klimaneutral: 130 Euro kosten Hin- und Rückflug nach Yangon in der Economy. Das Geld geht zu 100 % in die Solaranlagen, mit denen wir den Dieselverbrauch in den Dörfern reduzieren/jg

Mittwoch, 29. August 2018

Klimaschutz als Geschäftsmodell



Siemens hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: in zehn Jahren will der Konzern klimaneutral wirtschaften. Mit diesem Ziel gehört das Unternehmen zu den Innovationstreibern für Technologien, die auf dem Weg in ein kohlenstoffarmes Industriezeitalter gebraucht werden. Der rasante Preisverfall bei erneuerbaren Energien macht Investitionen möglich, an denen nicht nur Umweltfreunde ihre Freude haben, sondern auch jeder Kaufmann. Weil wir unser „Gutes tun" gerne mit wirtschaftlichem Handeln verbinden, werden wir weiter in Solarsysteme investieren. Im sonnenreichen Myanmar mit ganz besonderer Freude (hier zu sehen bei der Eröffnungsfeier der ersten Anlage). Durch diese Solaranlagen (Stückpreis rund 10.000 Euro) die wir an bestehenden Brunnen installieren, sparen die Dorfbewohner bis zu 400 Dollar im Monat. Das ist der Betrag, den sie in heißen Monaten für den Diesel Generator ausgegeben haben. Jetzt kommt die Energie von der Sonne/jg

Donnerstag, 23. August 2018

Sonne satt


Alle reden übers Wetter. Den einen ist es zu heiß, den anderen zu trocken. Nur unsere Solaranlagen jubeln, die produzieren Strom, dass es eine wahre Freude ist: in kleinen Mengen für die Solarlampen - in großen Mengen (mit 48 Quadratmeter pro Anlage) für unsere Solar/Wasserpumpen. 

Wir haben ein Angebot für diejenigen, die in diesen heißen Tagen über den Klimawandel nachdenken: mit einer kleinen Spende kann jeder von uns seine persönliche Klimabilanz verbessern: wir verwenden diese „Klimaspenden" für  den Bau von Solar/Wasseranlagen. Jede Anlage ersetzt einen Diesel Generator und erspart damit bis zu 10.000 Liter Diesel pro Jahr/jg

Samstag, 18. August 2018

32 Tonnen Müll



20.000 Viss haben wir in den letzten Jahren eingesammelt und recycelt in unserem kleinen Recyclingsbetrieb P1 in Myanmar, in der Nähe von Bagan. Genau genommen ist es heute gar nicht mehr unser Betrieb. Vor fünf Jahren haben wir die Idee geliefert und das Investment bezahlt. Bei den Anlaufkosten haben wir noch geholfen, bis es im Lauf der Jahre ein kleines family business wurde, dass sich selbst trägt. Wenn wir im Herbst unser zweites Recycling Projekt Ngapali Beach starten, haben wir schon einiges gelernt/jg
1 Viss = 1.6 kg

Neu bei Tchibo


Wasser, Wellen, unendliche Weite – wenn wir vom Meer träumen, kommen Müllberge in unserer Vorstellung eher selten vor. Leider werden die immer mehr zur Realität. In jedem Quadratkilometer unserer Meere schwimmen hunderttausende Teile Plastikmüll, darunter auch Fischernetze. Diesen Überreste werden zu zu Garn verarbeitet und daraus entsteht hübsche Mode: in diesen Tagen in jeder Tchibo Filiale zu sehen. Ich habe schon einen Badeanzug für Anna gekauft und denke nun darüber nach, wie wir aus unser Plastic Recyclingsanlage in Bagan ein bisschen mehr machen können/jg

Donnerstag, 16. August 2018

Der Stadtimker


Wer uns schon ein bisschen länger kennt weiß, dass wir zum Stadthaus Schlump in Hamburg ein ganz besonderes Verhältnis haben. Ein wunderschöner Platz zum Leben, ganz besonders für Familien. Ein Platz zum Ausruhen und Erholen mitten in der großen Stadt. Schon in der Bauphase vor 20 Jahren wurden ökologische Visionen verwirklicht: Mieterticket und Carsharing, Solarenergie, Grauwasser Nutzung und ein BHKW. Seit zwei Jahren hat diese Initiative eine neue Facette bekommen: einen Bienenstock, hier in der Bildmitte oben zu sehen. Bodo ist Stadtimker geworden. In seinem Hadleys Bed and Breakfast kann man den leckeren Honig kaufen/jg


Eine Million



Die Bienen standen im Mittelpunkt, das ist gut auf dem Bild zu sehen. Bodo ist Stadtimker mit Leib und Seele, Ina kümmert sich bei Blume2000 um das Wohl der Bienen - denn ohne Bienen keine Blumen. Gemeinsam haben wir heute bei unserem Konzeptgespräch in Hamburg darüber nachgedacht, wie man mehr Lebensraum für Bestäuber schaffen kann. Dafür wollen wir die Aktion „Celle blüht auf" etwas größer denken. Eine Million Quadratmeter Blühfläche ist unser Ziel für's nächste Frühjahr. Ist doch ein schöner Slogan: „Deutschland blüht auf" jg

Samstag, 11. August 2018

Unser Klimaschutzplan



Die Frau hatte 10.000 Euro bekommen und wollte die sinnvoll ausgeben. Dafür ist sie zweimal für eine Woche nach Myanmar geflogen, um vor Ort eine sinnvolle Verwendung zu suchen. Das war kurz nach Nargis, die Geschichte ist zehn Jahre her. Rechnet man Ihre Kosten für Flug und Hotel dagegen, dürften von den 10.000 Euro nicht viel übrig geblieben sein. Dabei ist die Umweltbelastung ihres Fluges noch gar nicht berücksichtigt....

Mit unseren Hilfsprojekten wollen wir nicht nur besonders gut und wirtschaftlich sein, wir wollen uns auch umweltgerecht verhalten. Unser persönlicher Klimaschutzplan ist eine Wasser/Solar Anlage, mit der wir jedes Jahr 30 Langstreckenflüge von Team Mitgliedern der Stiftung klimaneutral stellen. Nicht erst im 2050, sondern noch im Jahr 2018. Der Bau der Anlage wird aus Stiftungseigenen Mitteln finanziert/jg 

Dienstag, 7. August 2018

Let’s talk about money



Manchmal ist man geneigt zu denken, dass sich alle Probleme dieser Welt mit Geld lösen lassen. Beschäftigt man sich mal etwas intensiver mit der Wirksamkeit von Entwicklungshilfe Projekten, wird man diese Meinung überdenken. Für gut angelegte Hilfsprojekte braucht man Geld, die richtige Idee und einen Plan. Unsere Solar/Wasser Projekte sind ein Glücksfall, in dem alles zusammen kam: ein Spender hat uns Geld versprochen, wenn wir ihm eine innovative Idee im Bereich Trinkwasser präsentieren. Wir waren gefordert. Hier ist die Lösung: wir bauen eine Solaranlage in einem Dorf neben einem bestehenden Brunnen. Die Pumpe vom Brunnen braucht Strom, der kommt bisher von einem Diesel Generator, weil es in dem Dorf keinen Strom gibt. Durch unser Solarfeld wird die Sonne zum Stromlieferanten. Der Dieselgenerator springt nur noch an, wenn die Sonne mehrere Tage nicht scheint. Das erste Projekt wurde gestern eingeweiht, weitere Anlagen werden folgen. Das wirtschaftliche Ergebnis kann sich sehen lassen:

- Gesamtinvestition : 10.000 Euro plus 2.000 Euro von den Dorfbewohnern
- Einsparung für Diesel in den ersten sechs Monaten : 3.000 Euro
- die CO2 Reduzierung in einem Jahr kompensiert 30 Langstreckenflüge


Sonntag, 5. August 2018

Die Erleuchtung

Keine Frage, unsere Produkte machen Freude. Nicht nur beim Fotoshooting für die neue Solarlampe (rechts bei Min Min mit Handy Ladefunktion) sondern auch in den Dörfern. Besonders natürlich in den Dörfern, in denen es keine Elektrizität gibt - das sind viele tausend Dörfer in Myanmar. Genug zu tun für Min Min und Naing. Die Solarlampe mit Panel (links zu sehen bei Hannah) kostet 10 Euro, Das größere Pendel mit Solarlampe und power Bank fürs Handy kostet das Doppelte. Wir beziehen die Produkte direkt vom Hersteller in China, nur so sind diese günstigen Preise möglich. Mit der Lampe haben wir seit drei Jahren besten Erfahrungen/jg

Sonntag, 29. Juli 2018

Plastic recycling


Visitors from Nyaung Shwe, Ko Aung Kyaw Swar (Inle Heritage) and Inle Rose Waste Management Company come and look at our P1 ( Plastic Recycle Plant) in Myit Chay near Bagan. They are very intersted and this could be another Plastic Recycle Project in Inle and Nyaung Shwe region. We will be happy to help them to develop their project. We also prepare the start of our P2 this year at Ngapali Beach Region. Best regards, Min Min

Freitag, 13. Juli 2018

Gut recherchiert



Liebe Freunde, vor ein paar Wochen saß ich an einer Recherche für das Forschungszentrum. Diese Graphik könnte Euch interessieren. Sie zeigt den Anteil von nicht geregelt entsorgtem Plastikabfall (rot dargestellt) an der Gesamtmenge des anfallenden Plastilmülls. In Myanmar sind wir mit unserem Engagement gegen Plastikmüll auf jeden Fall richtig. Herzliche Grüße aus Vacouver, Tilman


Plastic Recycling



Zugegeben, unsere Vertragswerke in Myanmar halten kaum dem Stand, was wir von deutschen Verträgen gewohnt sind. Es gibt nicht mal etwas Kleingedrucktes. Trotzdem scheint alles zu funktionieren. Mit ein bisschen Verzögerung wurden alle Maschinen in Mandalay fertiggestellt. Das Grundstück in der Nähe vom Ngapali Beach ist vorbereitet. Jetzt warten wir nur noch auf gutes Wetter, so dass die Maschine transportiert und aufgestellt werden kann. Dazu wird eine kleine Hütte gebaut und Mitarbeiter werden angelernt. Bis die Saison beginnt, wollen wir mit unserer zweiten Recycling Anlage startbereit sein/jg

Freitag, 6. Juli 2018

More Solar/Water


Was für ein Glück, mit unseren Solar/Wasserprojekten haben wir ins Schwarze getroffen. Die Menschen sind begeistert,  wenn wir ihnen vorschlagen, den Diesel Generator durch Solarzellen zu ersetzen. Wir auch, jetzt noch mehr, weil wir an den laufenden Anlagen sehen, wie viel Geld die Menschen durch die Solarenergie einsparen. Hier ist der aktuelle Bericht von Min Min: 
Sar Gyin Village in Pakokku Township has 180 Familie. They have one tubewell. It is not enoungh for the whole village. Luckily the got the one new tubewell form an organisation. So they just got their fresh water 5 Days ago. Now the are going to build a water tower and the control room. Beside we already donated a school building with the name of Tico. So they knew about us and they got contact U Soe Min from P1. Today we visited together with U Soe Min and our Solar engineer U Tin Myo Nyunt. So we measure and disscuss with the people. Now they estimated per day as 5 Gallons of Diesel and will cost 20000 Kyats per day. After the discussion they are so happy to contributes 30 Lahkts from the village and they accepted their chance. They will come and pay on coming Monday and They will get at the end of this month the new energy. So no. 4 project for Solar Water Program is success. We are so happy for this project/Min Min

Mittwoch, 4. Juli 2018

Ziel erreicht


Mit dem Eintrag von gestern haben wir das Solarlampen Projekt „100 Lampen für 100 Dörfer" bei uns abgeschlossen. Hier noch eine wirtschaftliche Betrachtung zu Kosten und Nutzen dieser Aktion:

- in den zurückliegenden 12 Monaten haben wir insgesamt 15.000 Solarlampen in 118 Dörfer gebracht. 

- rund 14.000 Familien profitieren von dem neuen Licht. 

- jede Lampe ersetzt über lifetime einen Barrel Öl. 

- Mag unser Blick auf die Umwelt gerichtet sein, für die Menschen in den Dörfern zählt der finanzielle Vorteil. Der ist in enorm: wir dürfen davon ausgehen, dass eine Familie täglich mindestens 10 Cent für Petroleum und Kerosin ausgibt. Macht zwei Euro im Monat, 24 Euro im Jahr. 

- für die 14.000 Familien, die von dieser Aktion profitiert haben, sind das 336.000 Euro pro Jahr. 

- die Lebenszeit des Akkus liegt bei drei Jahren. Dann sind wir bei 1.000.000 Euro

- Den wechseln wir nach drei Jahren für weitere drei Jahre, dann nochmal, dann nochmal. 
Nach vorsichtiger Schätzung wird der wirtschaftliche Gesamtnutzen dieser Aktion über drei Millionen Euro liegen. 

Die 150.000 Euro Spenden für diese Aktion sind offensichtlich gut investiert. Wir danken allen Freunden und Lions Clubs, die mitgemacht haben. Auch wenn wir jetzt keine Werbung für die Lampen betreiben, wird dieses Projekt bei uns weiter geführt. In den nächsten Jahren werden wir in Myanmar verstärkt Solar/Wasserprojekte bauen, bei denen ist der Wirkungsgrad noch besser/jg

Montag, 2. Juli 2018

Ziel erreicht


Das einzige 24 Stunden Kunstmuseum gibt es in Celle. 
Tagsüber ist es ein "ganz normales" Museum. Viele Exponate kommen erst in der Nacht richtig zur Geltung, wenn sie durch die raumhohen Fenster leuchten. Vorbeigehende sind eingeladen, das Gebäude mit den leuchtenden Kunstobjekten von außen zu betrachten. Licht. Was in Celle zur Kunst wird, ist an anderen Teilen der Welt eine Notwendigkeit für den Alltag. Mit unseren Solarlampen haben wir 100 Dörfer in Myanmar erleuchtet. Die Menschen freuen sich, weil das Licht kostenlos von oben kommt. Gespeichert wird die Sonnenenergie in kleinen Akkus, die wir nach drei Jahren austauschen und recyceln. Die Gemeinschaftsaktion zum 100jährigen Lions Jubiläum „100 Lampen für 100 Dörfer" ist abgeschlossen, wir haben das gesetzte Ziel erreicht. Vielen Dank an alle Freunde und Lions Clubs, die sich beteiligt haben. Wir machen weiter, bringen weiterhin viele Solarlampen ins Land, denn der Bedarf ist groß. Ein Engagement für die Umwelt und damit auch für uns: jede Solarlampe über lifetime ersetzt einen Barrel Öl/jg

Freitag, 29. Juni 2018

Celle blüht auf



Tolle Idee, großartig umgesetzt
Eine Doppelseite in der Celleschen Zeitung bekommt man nicht geschenkt, dafür muss man was tun. Unzählige Leser der Celleschen Zeitung haben sich an der Aktion beteiligt und die ausgegebene Saatgut Mischung „Blühende Landschaft" in ihren Gärten aus gebracht. Das Ergebnis ist hübsch anzusehen, Bienen und Insekten freuen sich über das Nahrungsangebot von 41 Wild- und Kulturpflanzen, die nun blühen. Dafür wurden 25.000 Tütchen Saatgut kostenlos verteilt. Kindergärten, Schulen, Firmen und Vereine haben sich engagiert. Wir werden die gute Idee aufnehmen und aktiv weiter verbreiten. Schöne Aussichten für das kommende Frühjahr/jg

Dienstag, 26. Juni 2018

Gute Idee



„Der Lions Club Rheurdt/Niederrhein sagt Danke für Ihre Unterstützung"
Es ist leicht um Geld zu bitten – aber es ist nicht leicht, sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit für eine Spende zu bedanken. Die darf nicht viel kosten (sonst macht es keinen Sinn) und sie soll nach Möglichkeit einen Nutzen für jeden haben. Ein Stück Schokolade zum Beispiel – oder eine Schachtel Streichhölzer. Die Mitglieder vom Lions Club Rheurdt am Niederrhein wann kreativ und erfolgreich. Mit ihrer Aktion haben Sie ein ganzes Dorf in Myanmar erleuchtet. Wir danken herzlich für die Unterstützung und freuen uns an der tollen Idee/jg

Sonntag, 24. Juni 2018

Bagan Plastic Campaign


Vor ein paar Tagen war ich zur Geburtstagsfeier der BPC eingeladen, die feierte ihr 4jähriges Bestehen. Ich konnte mehrere Verantwortliche kennenlernen. Dabei habe ich gleich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und den Männern eine Zusammenarbeit mit der Moses Schule vorgeschlagen. Die Schulleiterin dort ist nämlich sehr am Umweltthema interessiert und würde sehr gerne die Abfalltrennung an der Schule einführen. Dazu muss natürlich der Plastikmüll bei der Schule abgeholt werden und da kommt dann die BPC zum Zug. Die Herren zeigten sich sehr aufgeschlossen der Idee gegenüber. In den vergangenen Jahren haben sie es bereits an mehreren Schulen ausprobiert aber es scheiterte letztendlich meistens an der Schulleitung und dem Bereitstellen des Mülls. Minmin und ich werden mit der Schulleiterin darüber sprechen und sie dabei unterstützen. Evtl. mit einem kleinen finanziellen Beitrag und den dafür notwendigen Containern. Die Herren der BPC werden zusammen mit MinMin an die Schule gehen und dort die Kinder zum Thema sensibilisieren. Heute Abend wollen wir das alles mit dem District Officer und dem District Educational Officer besprechen. Wir hoffen, dass wir deren Zustimmung dafür bekommen. Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft Schulkinder am Einsammeln des Plastikmülls teilnehmen. Das ist im Moment wohl noch ein Schritt zu weit, aber wer weiß was aus dieser Aktion werden kann/Ursula

Mittwoch, 20. Juni 2018

Zwei Euro


Im Februar hatte die europäische Kommission den Restaurants in Europa vorgeschlagen, dass sie ein Glas Wasser kostenlos anbieten sollten: „Als nette Geste, wir zwingen sie nicht dazu." Nun gibt es in manchen Cafés das Wasser weiterhin kostenlos, in anderen muss man für ein Glas Leitungswasser einen Euro bezahlen, oder zwei. Für beide Seiten gibt es gute Argumente....

Wenn wir einen PAUL Wasserfilter an unsere Schulen bringen, gibt es mehr als ein Glas Wasser kostenlos für Kinder und Lehrer. Sauberes Trinkwasser ist die beste Voraussetzung, damit Kinder gut lernen können. Rund einen Cent kostet uns das pro Kind pro Tag.  Macht zwei Euro am Tag für 200 Kinder 😊

Dienstag, 19. Juni 2018

118 Flammenbäume

Ursula ist nicht nur für unsere Schulen unterwegs, sie interessiert sich auch für Ideen und Initiativen links und rechts des Weges. Weil wir seit über zehn Jahren in und um Bagan tätig sind, eröffnen sich für uns immer mehr Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Gestern haben Ursula und Min Min weitere 118 Bäume gepflanzt. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftunglife mit der Bagan Plastik campaign. Unser Ziel in diesem Jahr sind 1.000 Bäume - fast die Hälfte haben wir schon geschafft/jg

Sonntag, 17. Juni 2018

The Mastaba



Das neueste Werk des amerikanischen Verhüllungskünstlers Christo ist fertig. 7506 Ölfässer schwimmen als spektakulärer Hingucker auf einem See im Londoner Hyde Park. Das Werk ist 20 Meter hoch, 30 Meter breit und 40 Meter lang sein. "Ich freue mich, diese temporäre Außenskulptur in Großbritannien zu realisieren. Die Londoner „Mastaba" wird für die Öffentlichkeit frei sein. Keine Tickets, keine Reservierungen, keine Besitzer. Das Werk wird allen gehören, bis es wieder weg ist", sagte Christo anlässlich des Beginns der Bauarbeiten im April. Heute ist es fertig, zu besichtigen bis zum 23. September.

Hier noch eine kleine Anmerkung, falls Ihr Euch fragt, was das mit unserer Stiftung zu tun hat: die 1.000 Fässer, die auf diesem Foto zu sehen sind, entsprechen der Menge Diesel, die wir mit einer Wasser/Solaranlage in Myanmar einsparen. Zwei Anlagen laufen schon, die dritte ist im Bau. Das sind 3.000 Fässer. Die Kunstinstallation besteht aus insgesamt 7.506 Fässern/jg 

Sonntag, 10. Juni 2018

Was macht eigentlich Jerzy Wilk?

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Jerzy Wilk freut sich auf das Wochenende. Seit zehn Jahren kümmert er sich jeden Sonntagmorgen um „seine Kinder" im Kinderheim am Stadtrand von Yangon. Alle 120 Kinder kennt er beim Namen, kennt ihre Geschichten von zerrissenen Familien, von Hunger und Gewalt. Seit vielen Jahren sind wir uns menschlich und in verschiedenen Projekten verbunden. Jerzy unterstützt das Engagement der Stiftung in Myanmar und er beobachtet unser Miteinander hier mit Interesse und Ideen. Hier sind seine Anmerkungen zu unserem aktuellen Espresso :


Lieber Juergen,
das Teamtreffen ueber einen 2-3 taegigen Zeitraum finde ich sehr gut.
Man ist nicht unter Zeitdruck und kann auch persoenliche Gespraeche fuehren welche die Zusammenarbeit vertiefen. Und wenn es dann in einem Umfeld wie Foehr ist, um so besser. Der Kommunikationsaustausch von jungen Schuelern, sprich Kindern, ist eine tolle Sache und wird ueber die Zeit helfen solide Bruecken zu bauen. Die Anpflanzung von Baeumen ist generell wichtig, specially in der Trockenzone Bagan, Pakukko, Magwe. Hier finde ich, um einen Erfolg zu haben,  ist es wichtig das die Dorfgemeinschaft voll dabei ist und auch versteht warum diese Pflanzungen sein muessen.Im Rhakine, ausserhalb von Sittwe in Richtung der Muslimischen Doerfer ist viel abgeholzt, die Menschen brauchen einfach Feuerholz zum ueberleben. Wenn sich die politische Lage verbessert, und es alternativen fuer die muslimische Bevoelkerung gibt, wird es in allen Bereichen viel zu tun geben. Es faengt in den Kindergaerten an und mit den Gebaeuden leistet Die Stiftung eine gesunde Basis fuer die Weiterentwicklung der jungen Menschen in diesem Land. Um Deine Worte zu benutzen, Gut das es Euch gibt, noch besser das ich Euch kenne und hier und da helfen darf/kann. In diesem Sinne einen schoenen Sonntag aus dem sehr feuchten Yangon, Gruss Jerzy 

Samstag, 9. Juni 2018

Alles hat zwei Seiten


Früher hat man geschimpft, weil die Kinder und Jugendliche so viel vor den Fernseher gesessen haben. Seid alle ein Smartphone haben, hat sich das Problem fast erledigt. Heute geht es um die viele Zeit, die (nicht nur) Kinder und Jugendliche in sozialen Medien verbringen. Auch unsere Freunde in Myanmar sind täglich auf Facebook unterwegs. Auf Facebook sehen wir täglich, wo sie unterwegs sind und wie sich unsere Projekte entwickeln. Wie hier auf den Bildern, die Naing vor ein paar Tagen von der Verteilung der PAUL Wasserfilter gepostet hat. Danke Naing/jg

Donnerstag, 7. Juni 2018

Recycling ist gut...


...aber viel besser ist es, wenn wir Müll vermeiden. Als das winzige Ruanda vor zwölf Jahren beschloss, Plastiktüten zu verbannen, wurde es noch belächelt. Inzwischen hat sich sogar in Deutschland der Gebrauch von Plastiktüten in den letzten zwei Jahren halbiert: statistisch gesehen verbraucht jeder Deutsche 29 Kunststofftaschen im Jahr. Nun werden mehr Papiertüten genutzt. Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Richtig gut wird es erst, wenn wir ganz auf Einwegtüten verzichten und uns wieder daran gewöhnen, einen eigenen Einkaufsbeutel mitzunehmen. Auch wiederverwendbare Kaffeebecher sind möglich, wenn es „to go" sein soll. Auf Strohhalme könnte man ganz verzichten. Solche Dinge machen ein bisschen Mühe - und sind doch nichts gegen das, was Angelica versucht zu leben: ein Jahr ohne Müll! Voller Respekt schaue ich, wie die engagierte junge Frau (sie war eine unserer geförderten Studenten) sich für eine bessere Umwelt einsetzt. Vor ein paar Tagen wurde sie von der Universität Manila eingeladen, von ihren Erfahrungen zu berichten/jg 

Dienstag, 5. Juni 2018

Bäume pflanzen

Genau gesagt waren es 300 Bäume, die wir heute in Bagan gepflanzt haben. Nicht persönlich, aber immerhin haben wir diese Pflanzaktion finanziert. Min Min hat alles organisiert und seine Freunde von der Tour Guide Assoziation haben den Spaten in die Hand genommen. Dieser Aktion heute am weltweiten Umwelttag werden weitere folgen. 1.000 Bäume in und um Bagan sind unser gemeinsames Ziel für dieses Jahr. Finanziert wurde der Kauf der Bäume übrigens aus den Geldern, die wir in Myanmar von den Menschen für unsere Solarlampen bekommen. Damit verbinden wir voller Freude zwei Umweltprojekte, die den Menschen gut tun/jg

Montag, 4. Juni 2018

Ein Tag für die Umwelt


Dieses schöne Bild mit dem Zitat von Frau Ebner-Eschenbach habe ich am Frankfurter Flughafen fotografiert. So ein Flughafen ist ein guter Ort, um über Sinn und Nutzen des eigenen Handelns nachzudenken. Wieviel Gutes bewirken wir mit unseren Flügen nach Myanmar – und wie sehr belasten wir dabei die Umwelt mit unseren Flügen? Kann man das gegeneinander aufwiegen, oder muss man das gegeneinander aufrechnen? Tilman hat bei unserem Treffen auf Föhr eine fruchtbare Diskussion zu diesem Thema angestoßen. Das Ergebnis ist einfach und klar: nachdem alle Teammitglieder bereits auf eigene Kosten zu den Einsätzen fliegen (zum Beispiel für die Arbeit bei den Swimming Doktors) wird die Stiftung die CO2 Kompensation für diese Flüge bezahlen. Nach dem Atmosfair Klimarechner sind das 123 Euro für einen Flug Frankfurt- Yangon - Frankfurt in der Economy . Diesen Betrag geben wir für jedes Teammitglied pro Flug aus eigenen Mitteln für unsere Umweltprojekte. Gleich heute, am Welt Umwelttag, fangen wir damit an/jg

Samstag, 2. Juni 2018

Teamtreffen auf Föhr

Hier kommt das offizielle Gruppenfoto von unserem Treffen auf der Insel. Es waren drei wunderbare Tage voller Gastfreundlichkeit, Information und Inspiration. In ein paar Tagen gibt es die inhaltlichen Ergebnisse vollständig und in einem Protokoll zusammengefasst hier auf unserer Seite zu lesen. Soviel schon vorweg: das von Ahmad vorgestellte Projekt „Wir schieben Oma" ist so positiv aufgenommen worden, dass wir die Idee weitertragen wollen. Wer Zeit und Lust hat, sich dafür zu engagieren, ist herzlich willkommen. Und noch etwas: auf Anregung von Tilman wird die Stiftung in diesem Jahr alle Flüge von Teammitgliedern nach Myanmar klimaneutral stellen. Das passt gut zu den Themen Klima und Umwelt, in denen wir uns weiter engagieren wollen. Nicht nur in Myanmar, sondern auch vor unserer Haustür/jg

Montag, 28. Mai 2018

Ein Schluck Wasser


Es steckt eine Menge Arbeit drin, in so einem Schluck Wasser, bevor wir den genießen können. Frisch aus dem Bergquell, wie Heidi es getrunken hat, ist Wasser heute kaum noch verfügbar. Bei uns in Deutschland wirken sich Überdüngung und Massentierhaltung negativ auf das Grundwassers aus. Zuviel Nitrat verteuert die Aufbereitung des Grundwassers bei uns. Anders in der „Dry Zone" in Myanmar. Dort geht es um die Frage, wie man besten an Trinkwasser kommt. Am einfachsten geht das mit den Waterponds. Das sind natürliche (oder künstliche angelegte) Vertiefungen, in denen sich das Wasser in der Regenzeit sammelt. Ein stehendes Gewässer, wir würden sagen ein kleiner See. Aus ihm schöpfen die Menschen, so lange der Vorrat reicht. Jetzt, am Ende Trockenzeit, sind die meisten Waterponds leer.

Zuverlässiger ist die Versorgung durch Brunnen. Allerdings kostet das Brunnenbohren viel Geld, besonders wenn es in mehrere 100 Meter Tiefe geht. Für das Fördern des Wassers braucht man eine Pumpe - für die Pumpe einen Diesel Generator - und  für den Betrieb braucht man Diesel. Das kostet Geld im laufenden Betrieb.  Geld, das viele Familien nicht haben. Deshalb das Angebot der Stiftung: wir ersetzen den Dieselgenerator durch ein Solarfeld. Die Dorfbewohner sparen damit viel Geld und wir tun etwas für die Umwelt: jede Anlage ersetzt den Verbrauch von 5000 l Diesel pro Jahr/jg