Klima und Umwelt

Wenn unsere Kinder und Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern oder unseren ökologischen Fußabdruck ausgleichen. Am besten beides. Alle Spenden, die wir für „Klima und Umwelt“ erhalten, investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Wer 330 Euro spendet, bekommt von uns einen digitalen Klimapass, hier erklären wir, wie das funktioniert. Wir garantieren, dass jede Spende zu hundert Prozent in Natur, Klima und Umwelt geht. Hier gibt es ein kleines Video zu den verschiedenen Projekten.

Bienen und Bäume

Seit Jahren schützen wir die Bienen, bringen
alte Obstsorten in die Gärten und finanzieren Wiederaufforstungen mit klimagerechtem Mischwald.

Mehr zu unseren Projekten

Geburtstagswiese

Solar und Wasser

In Myanmar finanzieren wir Solarprojekte in entlegenen Dörfern. Damit sparen die Menschen Geld und wir tun viel für die Umwelt. Mit dem Wasserfilter sorgen wir für sauberes Trinkwasser. Alle Dorfprojekte werden organisiert und betreut.

Kochöfen

Drei Steine, ein paar Äste und ein Topf: in vielen Entwicklungsländern wird heute noch so gekocht. Weil offenes Feuer schlecht ist für Gesundheit
und Umwelt, finanzieren wir den Bau von Kochöfen in Nepal.

Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Lesetipp

Rasch, bevor der Monat zu Ende geht, noch einen Blick in die Oktoberausgabe der brand eins werfen. Da geht es geht um Begegnungen, das passt wunderbar zur Arbeit der Stiftunglife. Dass für dieses Titelbild die Begegnung mit einem Baum ausgewählt wurde, freut uns natürlich ganz besonders. Das passt in die Zeit und zu unserem Engagement. Wer Bäume mall wieder „in echt" spüren möchte, kann an unserer Baumpflanzaktion am 6. November in Buchloe teilnehmen. Schreibt uns einfach eine kleine Mail, wenn ihr Zeit Lust habt. jg

Samstag, 23. Oktober 2021

Heute in der Süddeutschen


Verzicht ?  Wir sollten uns ein neues, ein unbelastetes Wort suchen. Ein Wort, dass die Chancen betont, die in der notwendigen Veränderung stecken. Durch Corona haben wir manchen Gewinn durch Einschränkung erfahren - diese Erfahrung lässt sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Es kommt auf die Sichtweise an. Weniger Fleisch essen ist gut für die Umwelt - der Hausarzt wird uns bestätigen, wie gut es für die eigene Gesundheit ist. Weniger mit dem Auto fahren und öfter mal das Fahrrad nutzen ist gut für die Umwelt - und für die eigene Fitness. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute auf Seite 47 einen lesenswerten Artikel zu einem Thema, das uns alle angeht. jg


Freitag, 22. Oktober 2021

Greenwashing


Die Werbung ist gut. Würde der Absender Lucky Strike es ehrlich meinen, könnte er zunächst mal seine Zigarettenproduktion  einstellen. Damit würde er zwar nicht die ganze Welt retten, aber es wäre ein guter Anfang. Der Versuch vieler Firmen, sich ein zeitgemäß grünes Mäntelchen umzuhängen, treibt merkwürdige Marketingblüten. jg


Mittwoch, 20. Oktober 2021

Die eigenen Früchte ernten...


Vor Freunden bekam bekam ich kürzlich eine Kiste Äpfel aus dem eigenen Garten geschenkt. Nix besonderes, mag man denken - oder vielleicht doch? Es kommt wohl darauf an, wo wir leben und wie wir leben. Diese 12 Äpfel - ungespritzt, handgepflückt und mit Liebe verpackt - habe ich als ein wunderbares Geschenk empfunden. Nicht zu vergleichen mit einem Einkauf von im Supermarkt. Nicht zu vergleichen mit den gespritzten Apfelplantagen, die wir in Südtirol entlang der Autobahn sehen. 

Vor Beginn unserer Pflanzaktionen in Myanmar fragen wir immer, welche Bäume sich die Dorfbewohner wünschen. Für den Schulhof sind Bäume gefragt, die groß werden und Schatten spenden. Für das eigene Grundstück wünschen sich die Menschen Ostbäume, am beliebtesten ist die Mango. Die Menschen pflanzen und pflegen die Bäume, weil sie den eigenen Nutzen davon haben - und wir freuen uns über unserer grünen Beitrag für die Umwelt. Ganz selbstlos ist die Sache nicht: wenn wir die Dörfer besuchen (hoffentlich bald) werden wir mit frischen Früchten empfangen. jg


Montag, 18. Oktober 2021

Bäume pflanzen in Myanmar


Ordentliche Buchhaltung

Weil wir viele Bäume pflanzen, brauchen wir eine ordentliche Buchhaltung: Damit unser Umweltteam die Übersicht behält, wird jede Pflanzaktion dokumentiert, einschließlich der Geodaten. Im Abstand von 12 Monaten wird jedes Projekt besucht und das Wachstum der Bäume dokumentiert. Hier ist der erste Bericht der Baumpflanzung in Myat Kha Daw, einem kleinen Dorf in der Nähe von Bagan:
The name of the village is Myat Kha Daw. It has 120 families with 720 people. And most of them are farmers. We donated 1000 trees in October 2021. We donated 325 lemon trees, 325 guava trees and 350 star flower trees. We gave every family three trees and the rest we donated to another village nearby called Sat Sat Yo with 200 families. We give three trees for every family. Both of this village had a great connection with Mr. U Than Maung, he worked as a head master in village Myat Kha Daw and live in Sat Sat Yo. Before we donate, we explain to the people about the climate changes and people are so happy to receive the trees. They planted their trees in their own places. And some trees are planted in the school compound and in Monastery. Here is the link to see the project on our website https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B24  best regards, Min Min


Samstag, 9. Oktober 2021

Trees Planting Delta


Geodaten unserer Baumpflanzaktion:  16.400861, 95.758718 

Ein guter Grund mal wieder auf Google Earth zu schauen: wer sich die Mühe macht die Geodaten einzugeben, kann direkt das kleine Dorf am Fluss sehen, in dem wir vor ein paar Tagen Bäume gepflanzt haben. Genau gesagt waren es die Dorfbewohner, die ausgesucht, geschleppt und gepflanzt haben. Wir haben das Geld dafür gegeben, Ko Naing hat alles organisiert. Im Delta ist das etwas aufwändiger, weil die Pflanzen von der Baumschule über den Fluss ins Dorf transportiert werden müssen. Hier ist der Bericht von Ko Naing: Dear friends, ww planted 1,000 trees in Mi Chaung Aie Village which is our SD - 3 Route . Trees are Mango , Mangium, Mahogany and Star Flower. They also have pre height school and big area. Already planted in school compound and some gave to villagers. Every month we can go and monitor for our trees, because we are every month going to there and Principal also love and will take care of trees. Thanks Naing


Donnerstag, 7. Oktober 2021

World Press Photo

Das preisgekrönte Foto entstand in Monterey, Kalifornien

Das Tragen von Masken schützt die Menschen - oft schadet es der Natur. Manchmal werden sie achtlos weggeworfen, manchmal laden sie auf unerkennbaren Wegen in der Natur. Viele Masken enthalten Plastik, sie sind eine Gefahr für Fische, Vögel und Meerestiere. Jedes Jahr landen acht Millionen Tonen Plastikmüll im Meer. Eine unserer beiden Plastik Recycling Anlagen steht in Ngapali, nur ein paar Meter vom Meer entfernt. Wegen der politischen Unruhen in Myanmar steht die Anlage zur Zeit still. Hoffen wir auf bessere Zeiten - und Meer Bewußtsein. jg


Mittwoch, 6. Oktober 2021

Weg mit Einweg


Bequemlichkeit hat einen hohen Preis
 
Coffee to go, ein Sandwich auf die Hand und eine Limo - alles ist so herrlich einfach. Über den Preis wollen wir nicht nachdenken, es sind ja nur ein paar Euro. Jedenfalls auf den ersten Blick. Wer auf die überquellenden Papierkörbe und die Kosten der Müllentsorgung schaut, endet bei dem Plastikmüll, der im Meer landet. Mit jeder Plastikflasche sind wir dafür mit verantwortlich. Es geht auch anders:

Für den Coffee to go und das Wasser unterwegs kann man wiederverwendbare Becher und Trinkflaschen verwenden. Wir unterstützen Schulklassen und Hotels bei der Umstellung auf wiederverwendbare Trinkflaschen. Geht ganz einfach, spart am Ende viel Geld und tut der Umwelt gut. jg


Dienstag, 5. Oktober 2021

Plastik vermeiden


Showergel, Shampoo und Condioner

Früher habe ich so etwas als Erinnerung an eine schöne Reise mitgenommen, heute lasse ich das alles stehen. Heutzutage nehme ich meine eigene Seife und mein (festes) Shampoo mit auf Reisen. Das Badezimmer im Hotel sah bei meiner Abreise genauso aus wie bei der Ankunft. Die schönen Erinnerungen nehme ich jetzt im Kopf mit, oder auf dem Handy. Die Zeiten ändern sich. jg


Montag, 4. Oktober 2021

Plastik vermeiden



Eine Woche ohne Plastik

Lang genug hat es gedauert, aber nun gehören Strohhalme aus Plastik der Vergangenheit an. Mit der weiteren Plastikreduzierung sollten wir uns nicht so viel Zeit lassen. Statt auf gesetzliche Regelungen zu warten, sollten wir die Sache selbst in die Hand nehmen. Eine plastikfreie Woche (mit eigener Trinkflasche und ohne „coffee to go") wäre ein überschaubarer Anfang. Wenn das gut geht, könnte ein Plan daraus werden mit dem Zie, den Verbrauch von Einwegplastik zu halbieren. Damit tun wir zunächst dem Meer und den Fischen einen Gefallen - langfristig betrachtet auch uns selbst. jg


Freitag, 1. Oktober 2021

Plastik vermeiden


Wir sind dafür verantwortlich

Bananen in Plastik verpackt - so einen Unsinn kann es nur geben, solange Menschen so etwas im Supermarkt kaufen. Wenn wir die plastikverpackten Lebensmittel im Supermarkt liegen lassen, wird sich das ändern. Mag sein, dass die Umstellung mühsam ist, aber der Handel lernt schnell, wenn die Umsätze zurückgehen. jg


Dienstag, 28. September 2021

Ohne Biene keine Blume

Montag, 27. September 2021

Reisetipp



Was wäre die Welt ohne Touristen ?

Das kann man kaum mit einem Satz beantworten. Was viele Menschen erfreut, ist eine zunehmende Last für die Umwelt geworden. Die Erfindung der Billigflieger hat einen Massentourismus erzeugt, der vielen Städten nicht mehr gut tut. Dem Klima sowieso nicht. Dass es auch anders geht, zeigt dieses Buch. Bei einer Reise dem Zug wird der Weg wieder zum Ziel - wenn man sich darauf einlässt. jg


Sonntag, 26. September 2021

Jetzt ist der richtige Moment



Zwei Kreuzchen sind ein guter Anfang

Fast alle Spitzenkandidat*innen haben uns im Wahlkampf versprochen, mehr fürs Klima tun zu wollen. Aber die Politik kann nicht alles richten, wir müssen auch selber was tun. Am besten, wir fangen heute noch an. In diesem Büchlein gibt es viele Anregungen. Man kann es bei Greenpeace bestellen oder bei mir. jg


Freitag, 24. September 2021

Heute Mittag in München

Friedliches Miteinander

Während vorn im Bild ein paar Studentinnen der Kunsthochschule Skizzen anfertigen, sammeln sich ein paar Meter die Menschen um fürs Klima zu demonstrieren. Das sind zwei Zukunftsthemen in einem Bild: Bildung und Klimawandel - beides Schwerpunkte unserer Stiftungsarbeit. Man kann die Themen einzeln betrachten, aber im vernetzten Denken werden sie besser. Die Fragen, wie wir mit Klima und Umwelt umgehen, ist auch eine Frage der Bildung. jg


Gut für die Umwelt

   

Jede Lampe spart ein Barrel Öl

Corona, Container und China : dieses mal waren viele Hürden zu überwinden, aber nun ist es geschafft: die Lieferung von 2.000 Solarlampen ist in Myanmar angekommen. Nachdem Ko Naing gestern die Zollabfertigung in Yangon geregelt hat, lagern die Kartons nun in seinem Wohnzimmer. Die Hälfte der Lampen geht in den nächsten Tagen nach Bagan. Dort wird sich Ko Min Min um die Verteilung der Lampen in „unseren" Dörfern kümmern.  Die andere Hälfte kommt zu den Menschen im Delta, die Verteilung wird von Ko Naing organisiert. Jede Familie bekommt eine Lampe und spendet einen kleinen Betrag für das Maintenace Konto. Mit dem Geld werden Reparaturen an den Schulgebäuden bezahlt. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt! jg


Donnerstag, 23. September 2021

Engagiert Euch


Morgen gehen wir auf die Straße. Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen, wie wichtig es ist, sich zu engagieren. Schön, wenn viele mitmachen - aber das reicht nicht. Wir müssen unseren Lebensstil ändern und mit gutem Vorbild vorangehen. Jeder sollte bei sich selbst anfangen, am besten gleich. jg


Heute in der Süddeutschen



Er lohnt sich, der Blick in die SZ von heute - besonders für alle, die Kinder und Enkelkinder haben. „Unsere Kinder sollen es mal besser haben!"  Das war der Wunsch vieler Eltern vor 50 Jahren. Im Großen und Ganzen ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Geld, Gesundheit, Arbeit und Freizeit - nie ging es den Menschen in Deutschland so gut wie heute. Wenn wir wollen, dass das so bleibt, dann müssen wir einiges ändern. Jetzt! Das ist nicht nur eine Forderung an Wirtschaft und Politik, das ist eine Forderung an jeden von uns. jg


Mittwoch, 22. September 2021

Gute Idee


Leni spendet + Heidi verdoppelt

In einem Instagram Video stellt die Leni klar: „Es ist an uns, die Klimakrise zu bekämpfen". Von ihrem ersten dicken Honorar hat das junge Model 40.000 Bäume gekauft. Mama hat die Summe verdoppelt. Mit dem Geld konnten 80.000 Bäume im „Klumforrest" gepflanzt werden. Ihre Fans sind von der Aktion begeistert. Im Netz überschütten sie die 17-jährige mit freundlichen Kommentaren. Wer keine Mama hat, die verdoppelt, dem helfen wir: in diesem Monat verdoppeln wir alle Spenden, die wir für unsere Baumpflanzprojekte bekommen. jg


Sie rettet unser Klima


Es ist eine win : win Situation

Die Frau hat sich gerade ein paar junge Baumpflanzen geholt, die in ihrem Dorf verschenkt wurden. Die trägt sie jetzt vorsichtig nach Hause, um sie bei sich auf dem Grundstück einzupflanzen. Sie wird die Bäumchen pflegen, weil sich die ganze Familie auf die Früchte freut, die da in ein paar Jahren reifen werden. Wir wir haben die Pflanzen gekauft, Ko Naing organisiert die Verteilung. Die Dorfbewohner übernehmen das Pflanzen und die Pflege. Auch wenn das Leben für viele Menschen in Myanmar schwierig ist - unsere Pflanzaktionen in den Dörfern funktionieren ganz gut. Damit helfen wir der Umwelt + den Menschen. Wir kennen die Frau im Bild nicht - aber wir kennen Ko Naing, der diese Baum-Verteilaktionen im Delta regelmäßig organisiert. Hier ist sein Bericht: Dear Mr Jurgen, I just planted 1,000 trees in Con Tann Gyi, a small Village in the delta, four hours cardrive from Yangon. This village is not very far with our swimming doctors route. The people from the village come to our ship, they are good connection with us. In the village, we have Primary school as well. The villagers will plant the trees in the school compound and in village. They happy to plant the trees. Thanks and best regards, Naing

Dienstag, 21. September 2021

Der zweitbeste Weg




Keine Currywurst in Wolfsburg?

Der BILD Zeitung war es die Titelzeile wert - auch wenn es nur um eine von mehreren Kantinen ging, in der die Currywurst vom Speiseplan gestrichen wurde. Viele Menschen tun sich schwer mit Veränderungen. Dabei wissen wir alle, dass wir nicht mehr weitermachen können wie bisher. Unser Alltag braucht mehr Fahrrad und weniger Fleisch, mehr Öko und weniger Plastik - am besten sofort. Für alle, die nicht verzichten können, gibt es ein Kompromiss Angebot: mit einer Klimaspende kann man seinen ökologischen Fußabdruck verbessern. Damit wird der eigene CO2 Fußabdruck zwar nicht verringert, aber Treibhausgase werden durch entsprechende Projekte reduziert. 330 Euro kostet das bei uns pro Kopf pro Jahr. Jede Spende geht zu 100% in Baumprojekte in Solaranlagen. jg

Dienstag, 14. September 2021

Heute ist der Tag der Tropenwälder



Hier pflanzen wir in diesem Jahr 120.000 Bäume

Tropische Wälder findet man zwischen dem Äquator und 23,5° nördlicher und südlicher Breite. Die Temperaturen und Tageslängen sind in diesen Gebieten relativ konstant, die Vegetationsperioden werden durch Niederschläge bestimmt. Seit 2001 wurde mit der Erhebung von Satellitendaten begonnen, die den Verlust des tropischen Waldes dokumentieren. Der ist rasant: jährlich geht eine Fläche von rund 100.000 km² verloren. Da sind unsere Baumpflanzprojekte in Mexiko und Myanmar nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein - aber selbst die kleinen Tropfen sind besser, als nichts zu tun. In diesem Jahr finanzieren wir 80.000 tropische Baumpflanzungen im Süden Mexikos + 40.000 Baumpflanzungen in Myanmar. jg

Freitag, 10. September 2021

Gut fürs Klima




Es geht auch eine Nummer kleiner

Die Deutschen machen sich Sorgen um die Umwelt - und kaufen immer mehr SUVs. Die Konzerne freuen sich, an den PS starken Verbrennern verdienen sie das meiste Geld. Dabei ginge es auch eine Nummer kleiner.
Hubert hatte die Erkenntnis gewonnen, dass es nicht an mangelnden Pferdestärken gelegen hat, wenn er bei einem Termin zu spät dran war. Deshalb hat er sich beim Kauf seines neuen Autos für „eine Nummer kleiner" entschieden. Mit der Entscheidung hat er Geld gespart und viel Gutes getan: für die Umwelt und unsere Stiftungsprojekte. Dem guten Beispiel von Hubert folge ich in diesen Tagen: mein 16 Jahre alter Benziner hat ausgedient. Zukünftig fahre ich eine Nummer kleiner und elektrisch - mit dem Nebeneffekt, dass ich nun meinen Stromtarif auf Ökostrom umgestellt habe. jg

Donnerstag, 9. September 2021

Reisetipp



In diesem Jahr haben wir den Urlaub in Deutschland verbracht. Eine neue, gute Erfahrung – besonders, wenn man so eine Reise mit dem Besuch verschiedener Stiftungsprojekte verbinden kann: Bäume in der Uckermark und im Allgäu - Blühwiesen in Niederbayern und der Lüneburger Heide - Tafeln in ganz Deutschland, von Aurich bis nach Garmisch. Überall gibt es was zu sehen, wo ein kleines Stück unserer Stiftung drinsteckt. Wir geben gerne Tipps fürs die nächste Reiseplanung. jg

Dienstag, 7. September 2021

Gut fürs Klima



Darüber wird heftig gestritten

Andreas Scheuer und die Autoindustrie sind dagegen - Umweltschützer und Verkehrsexperten sind dafür. Wenn wir uns für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen aussprechen, hat das einen einfachen Grund: mit keiner anderen Maßnahme lassen sich so schnell und einfach 2.000.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Die Maßnahme würde nichts kosten und die Zahl der Verkehrstoten deutlich senken.  jg

Mittwoch, 1. September 2021

Rettet die Bienen


Nicht nur gut für schöne Bilder
Beate Jessel

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz fordert mehr Rechte, um Natur und Klima zu schützen. Sonst verschwinden Pflanzen, Tiere und Biotope. Zwei Drittel sind schon heute gefährdet. Es ist eine schleichende Entwicklung, wie das Insektensterben, das hat auch nicht von heute auf morgen angesetzt. Mit neu angelegten Blühwiesen halten wir dagegen. Die Blühwiesen sind Teil unserer Natur und Umweltprojekte in Deutschland. Im September kann man den Boden vorbereiten und aussäen, um sich im Frühsommer an der Blütenpracht zu erfreuen. Wenn ihr uns Euer Blühwiesenprojekt vorstellt, bekommt ihr das Saatgut kostenlos zugeschickt: mehrjährig und regional angepasst. Einfach eine kleine Mail an info@Stiftunglife.de schreiben. Wir antworten schnell. jg

Samstag, 21. August 2021

Lesetipp


Heute in der Süddeutschen und morgen bei uns

Wer sich für die Zukunft des Waldes interessiert, dem sei der Artikel heute in der Süddeutschen Zeitung empfohlen – und unsere Sonntagsrunde morgen um 12 Uhr. Da sprechen wir über unsere verschiedenen Baumpflanz Projekte in Deutschland und in der Welt - und erklären auch, warum „Bäume zählen" bei uns nicht im Vordergrund steht. Hier ist der Link für alle, die Zeit und Lust haben, dabei zu sein : https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09

Samstag, 14. August 2021

Was macht eigentlich Heiner ?



Master of the stripes

Seit drei Jahrzehnten sind wir immer wieder gelegentlich in Kontakt: Heiner lebt und arbeitet auf eigenem Grund als Landwirt in der Nähe von Celle. Gelegentlich bringt er uns Stadtmenschen mit seiner Welt in Berührung : Getreidefelder und Rübenanbau. Seit die meisten Flächen verpachtet sind, kann er sich seinem Hobby widmen, der Malerei. Gestern durften wir sein Atelier besichtigen. Natürlich haben wir uns dabei auch über die Landwirtschaft unterhalten und über Blühwiesen. Heiner weiß, wie wichtig Bienen und Schmetterlinge für das Gleichgewicht der Natur sind. Deshalb unterstützt er uns auch im kommenden Jahr mit der Anlage neuer Blühwiese. Zwei bis drei Hektar sind dafür eingeplant. Viel Arbeit ist damit nicht verbunden: nach der Aussaat im Frühling gibt es nur einen Maht im Spätherbst. Es bleibt also genügend Zeit für weitere Kunstwerke – und das ist gut so. jg

Freitag, 13. August 2021

Bienenretterin


Eine Million m² pro Jahr 🐝 

Seit drei Jahren kümmern wir uns um die Bienen - ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt mit Blume2000. Gestern haben wir in Hamburg Zwischenbilanz gezogen: bis zum Jahresende werden es insgesamt drei Millionen Quadratmeter Blühwiesen sein, die wir gemeinsam mit vielen Helfern angelegt haben. Das Saatgut ist mehrjährig, die Bienen werden auch im kommenden Jahr ihre Freude haben. Wer im Frühjahr keine Zeit hatte, kann im Herbst Blühwiese anlegen. Das Saatgut dafür gibt es in kleinen und in großen Tüten kostenlos von uns. Ina, hier im Bild, kümmert sich um die Bestellungen. Einfach eine kleine Mail schreiben an Info@Stiftunglife.de

Mittwoch, 11. August 2021

Goethe



Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.

Johann Wolfgang von Goethe
Quelle: Gespräche mit Johann Peter Eckermann, 13. Februar 1829

Dienstag, 10. August 2021

Klimawandel



Weniger als ein Prozent

Die Nachricht der Lufthansa macht nachdenklich. Dabei ist es „eindeutig, dass menschliches Handeln die Atmosphäre erwärmt hat." Der Bericht des Weltklimarates macht deutlich, dass die Zahlenbasis so gut ist, dass sich alles andere ausschließen lässt. Auch bei den Hitzewellen sind sich die Wissenschaftler sicher: die haben zugenommen und der Klimawandel ist schuld. Das ist bei anderen Ereignissen, wie etwa Starkregen oder Dürren, schwieriger nachzuweisen. Einfach weil sie seltener sind und auch die natürliche Streuung eine größere Rolle spielt. Aber auch da sprechen viele Daten für einen Zusammenhang. 

Es ist also klar: wenn unsere Kinder und Enkel auch ein gutes Leben haben wollen, müssen wir unser Verhalten ändern. Dafür reicht es nicht, wenn „weniger als ein Prozent" Verantwortung übernehmen. jg

Montag, 9. August 2021

Blick zurück



More for our environment 

Dieser Rückblick kommt von Min Min. Auch die Menschen in Myanmar haben verstanden, dass wir mehr für Natur und Umwelt tun wollen. Sauberes Trinkwasser ist ein guter Anfang. Über die Jahre haben wir insgesamt 100 Trinkwasserfilter in die Dörfer und zu unseren Schulen gebracht. Wir achten darauf, dass alle Wasserfilter gepflegt und erhalten werden - auch in schwierigen Zeiten.

Our first Paul water filters donation in Pakokku township. It had been already eight years. Now we need more pure warter and so also air or Oxygen. Now we are focusing more for our environment. Min Min

Samstag, 7. August 2021

Besuchsbericht


Unsere Orangenbäume auf der Insel Mallorca

Am 21.7. sind wir in Sollér gewesen, zum jährlichen Besuch unseres mallorquinischen Wiederaufforstungsprojektes. Von den Bäumen, deren Anpflanzung wir miterlebt hatten, wurden die ersten Orangen geerntet. Nicht viel, von einer regelrechten Ernte kann man noch nicht sprechen, aber alle Bäumchen sind angegangen und werden in Zukunft sowohl Vitamine spenden , als auch CO2 neutralisieren. Direkt daneben liegt ein weiteres Feld mit ganz jungen Pflanzen und 100 m weiter ein Brachstück, zu einer Pferdefarm gehörig, das für die Neuanpflanzung von Johannisbrotbäumen gepachtet wird. Der durch die Pferdehaltung anfallende Dung wiederum wird verwendet werden um natürlichen Stickstoff in die Erde zu bringen, ohne dass die Agrarchemie bemüht werden muss. Eine Idee, die uns sehr gut gefallen hat. Schlussendlich fortgeführt wird das Ganze - als Zukunftsprojekt- durch die Anpflanzung von Steineichen, einem früher den mallorquinischen Baumbestand dominierenden Baum. Durch Abholzung für Schiffsbau hauptsächlich, ist dieser, bis in eine Höhe von 1200 m gedeihende prachtvolle Baum, nur noch in vereinzelnden, wunderschönen Steineichenwäldern anzutreffen. Er wird verdrängt durch die sich massenhaft aussähenden Pinien, die manch einer für typisch für Mallorca hält, was mitnichten der Fall ist. Sie sind quasi das „Waldunkraut" der Insel. Wir hatten wieder einen sehr lehrreichen Tag mit Franz, dem wir an dieser Stelle für sein Engagement danken. Un saludo cordial de Mallorca, Chrissie und Ulrich

Donnerstag, 5. August 2021

Tolle Aktion mit gutem Feedback



Jeder Mitarbeiter bekommt einen Baum zum Geburtstag geschenkt 👍

Wenn ein großes Unternehmen klimaneutral werden möchte, kann das nur gelingen, wenn alle Mitarbeiter mitziehen. Die Firma Kühne + Nagel hat einen schönen Weg gefunden, ihre Mitarbeiter für das Thema zu begeistern: das Unternehmen lässt für jeden Mitarbeiter einen Baum zum Geburtstag pflanzen. CHRO Lothar Harings (im Bild ganz links, ganz rechts seine Mitarbeiterin Valerie Molière) hat das Projekt angestoßen, Nico Gormsen (zweiter von links) steuert und überwacht unsere Baumpflanzungen in Mexiko. 80.000 Kühne + Nagel Mitarbeiter weltweit dürfen sich über ihre persönlichen „Geburtstagsbäume" freuen. Die Hälfte der Bäume sind schon als Mischwald gepflanzt. Zeit für eine Zwischenbilanz. Anfang der Woche haben wir uns dafür in Zürich getroffen. In den Gesichtern kann man sehen, dass das Ergebnis ganz zufriedenstellend ausgefallen sein dürfte. jg

Mittwoch, 4. August 2021

Von Mexiko bis Myanmar


grün = Klima, Umwelt und Natur orange = Lebensmittel blau = Gesundheit    gelb = Bildung

Auf dieser Karte haben wir unsere Projekte nach Regionen gekennzeichnet. Gut zu sehen, dass die Umweltprojekte unseren Blick in die Welt geöffnet haben. Der Klimawandel wirkt global, deshalb muss ein Engagement für Klima und Umwelt auch global sein. Bis auf eine Ausnahme investieren wir nur dort, wo wir Menschen vor Ort haben, denen wir vertrauen und zu denen wir ein persönliches Verhältnis haben. Alle Projekte sind nachhaltig angelegt - wir begleiten jedes Projekt mit Überwachung und Reporting durch ehrenamtliche Helfer. Vielen Dank an alle Spender, die unser Engagement auch in schwierigen Zeiten unterstützen. jg

Dienstag, 3. August 2021

Ausstellungstipp



Zauber des Regenwaldes

Ein Besuch der Ausstellung in München ist empfehlenswert. Beim Betrachten der wunderschönen Bilder steigt Wut in uns auf - Wut auf den Politiker, der diese wunderbare Natur abholzen lässt. Zumindest tut  Jair Bolsonaro nichts dagegen. 

Allerdings könnten wir uns auch fragen, was wir gegen die Abholzung des Regenwaldes tun. Dann wird es allerdings unbequem: nur wenige Menschen achten beim Einkauf darauf, dass die Produkte kein Palmöl enthalten – und muss man wirklich jeden Tag Fleisch essen? Machen wir uns nichts vor, wir sind mitverantwortlich für die Abholzung des Regenwaldes, wenn wir unser Konsumverhalten nicht verändern. Weniger Rindfleisch essen und Verzicht auf Palmölprodukte bewirken mehr, als ein paar Euro für den Regenwald zu spenden - ist nur schwieriger umzusetzen….jg

Sonntag, 1. August 2021

Acht Monate später



There is no future without nature 🐝 

Es war eine Freude zu sehen, wie die jungen Bäumchen angewachsen sind. Gestern, bei unserem Ausflug nach Waal, eine Stunde westlich von München. Weil das mit dem Pflanzen und pflegen so gut geklappt hat, werden wir im Spätherbst wieder pflanzen. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich gerne hier anmelden: info@stiftunglife.de

Donnerstag, 29. Juli 2021

Unsere Blühwiese im Norden



Zwischen Bremen und Hamburg

Das gute Wetter sollte man für einen Besuch in Fintel, am Rand der Lüneburger Heide, nutzen. Diese Empfehlung gilt ganz besonders für alle Freunde der Stiftung im Norden, denen wir eine Blühwiese zum Geburtstag geschenkt haben. Unsere Blühwiese liegt hier:  Südlich vom Redderberg 12 in 27389 Fintel. Die Blütezeit des Buchweizens ist zwischen Juli und Oktober. Bald kann man die ersten Blüten, die so aussehen, wie hier auf den beiden Bildern. Diese Wiese ist eine Freude für alle Bienen, Schmetterlinge und Menschen in der Region. jg

Heute in der Süddeutschen



Die gute Nachricht vorweg: wir sind auf dem richtigen Weg, Der CO2 Ausstoß in Deutschland sinkt. Aber wir haben lange getrödelt, deshalb muss es jetzt schnell gehen, wenn wir die gesetzten Klimaziele erreichen wollen. Heute gibt es einen aktuellen Lagebericht zu dem Thema in der Süddeutschen Zeitung. Wer nicht nur lesen möchte, dem bieten wir viele Handlungsoptionen. Wir informieren gerne: 

- per Mail an info@stiftunglife.de  -  am Telefon direkt 0172 45 477 41 - oder im persönlichen Gespräch 

Dienstag, 27. Juli 2021

Tag der Jugend


Jugend forscht Plakat 2018

Der Tag heute soll uns an due Jugend erinnern. An die eigene, hoffentlich unbeschwerte Zeit in der wir glücklich und unbeschwert ins Leben gesprungen sind. Vor uns lag die ganze Welt voller Möglichkeiten - man brauchte nur zuzugreifen. Die meisten Jugendlichen wachsen heute genauso unbeschwert auf. Aber es gibt auch junge Menschen, denen eine Perspektive fehlt: weil die Eltern arm sind – oder weil sie in der falschen Zeit im falschen Land geboren wurden. Da kann man sagen „Pech gehabt", so ist nun mal das Leben – oder man kann kümmern. In unserer Stiftung haben wir drei Bereiche, in denen wir Jugendliche unterstützen:

Bildung: Seit vielen Jahren finanzieren Freunde der Stiftung den Bau und den Erhalt von Kindergärten und Schulen in Myanmar + und wir vergeben Stipendien: 100 engagierte Mentoren in Deutschland finanzieren und begleiten das Studium von 100 jungen Menschen in Myanmar mit Rat und Tat.

ArmutWir finanzieren das Leben und die Ausbildung von 50 Kindern und Jugendlichen in einem Kinderheim in Yangon. In Deutschland helfen wir den jungen Menschen indirekt: weil Kinder immer die Betroffenen der Armut ihrer Eltern sind, unterstützen wir die Tafeln. 

UmweltWir wollen gute Vorbilder sein. Deshalb fliegen wir jetzt weniger, fahren mehr mit dem Fahrrad und pflanzen viele Bäume, damit unsere Kinder und Enkelkinder auch noch frische Luft bekommen - und wir verzichten auf Plastik, damit unsere Kinder auch noch im Meer schwimmen können.

Samstag, 24. Juli 2021

Heute ist der Tag der Freude

Lasst uns Freude verschenken


Wenn jemand fragt, ob das geht in dieser Zeit mit Corona überall, Flutschäden vor der Tür und Military Coup im goldenen Land, dann sagen wir JA
Ganz besonders in diesen Zeiten brauchen wir Freude. Wir fangen hier schon mit einem Foto an, dass uns Min Min vor ein paar Tagen aus Bagan geschickt hat. Trotz aller Schwierigkeiten werden in Myanmar Bäume gepflanzt. Es ist ein kleiner Lichtblick, ein Korb voller Freude den wir verschenken. Gut zu sehen an einer Frau, die (wie so oft) die Last trägt und trotzdem lacht. In ihrem Korb balanciert sie eine Handvoll junger Bäume nach Hause. Auf dem eigenen Grundstück werden die kleinen Bäumchen gepflanzt und gepflegt. Im nächsten Jahr werden wir die Familien besuchen und schauen was daraus geworden ist, aus den Bäumchen und aus den Menschen. jg

Freitag, 23. Juli 2021

Deutschlandtrend


81 % der Deutschen wollen mehr Klimaschutz 

Das zeigt der aktuelle Deutschlandtrend der ARD. Ein paar Tage nach der großen Flut sehen alle Altersgruppen, sowohl in Ost als auch in Westdeutschland großen Handlungsbedarf. Der Konsens reicht auch über fast alle Alters- und Parteigrenzen hinweg: Anhänger aller Parteien (mit Ausnahme der AfD) sehen mindestens großen klimapolitischen Handlungsbedarf. Bei so viel Zustimmung kann man nur hoffen, dass wir nicht die ganze Verantwortung an Politik und Wirtschaft abgeben, sondern selbst was tun. Wir haben als Stiftung verschiedene Angebote für alle, die was tun, die mit gutem Beispiel vorangehen wollen. jg




Hätte man mich vor zwanzig Jahren gefragt….

….was ich von Lions oder Rotary halte, wäre meine Antwort wohl aus einer der Schubladen gekommen, in denen wir manchmal stecken. Gut, dass ich die Gelegenheit bekam, mein Bild zu korrigieren. Mehr als 22 Millionen Euro haben wir in den letzten 15 Jahren für die Tafeln auf den Weg gebracht - immer in Zusammenarbeit mit den Lions und Rotary Clubs, die vor Ort präsent waren. Ohne die Zusammenarbeit mit diesen Clubs hätten wir das Geld nicht in 500 verschiedene deutsche Städte bringen können - andererseits hätte mancher Club seine Tafel nicht so großzügig unterstützen können, wenn wir nicht geholfen hätten. Es ist also eine klassische win : win  Situation. In diesem Fall darf man sogar von einer   win : win : win  Situation sprechen, denn die Tafeln profitieren natürlich auch von dieser Zusammenarbeit. Bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben gemeinsam wir fast 300.000 Euro zu den Tafeln gebracht. Am Sonntag stellen wir das Projekt vor. Hier ist der Link für alle, die um 12 Uhr Zeit und Lust haben dabei zu sein:  https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09 Zukünftig werden wir die Zusammenarbeit mit den Service Clubs auch auf die Bereiche Klima und Umweltschutz ausdehnen: für 1.000 Euro im Jahr stellen wir alle Treffen eines Clubs klimaneutral. Was wir mit dem Geld machen und wie das genau funktioniert, werden wir auch am Sonntag erklären. jg


Donnerstag, 22. Juli 2021

Bäume pflanzen für die EBS

   

Mehr als Bäume zählen

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist eine private, staatlich anerkannte Universität mit Standorten in Wiesbaden und Oestrich-Winkel. Sie verfügt über drei Fakultäten. Das jährlich stattfindende Sommer Symposium der Uni wird in diesem Jahr erstmals klimaneutral gestellt. Dafür gehen insgesamt 5.000 Euro in unseren Klimakorb für Bäume, Kochöfen und Solaranlagen. Hier sind die Bilder von der dafür angelegten Baumpflanz Aktion in Myanmar. Das Dorf, in dem wir die tausend Bäume gepflanzt haben, liegt ungefähr fünf Autostunden südlich von Yangon. Wir kennen die Dorfbewohner gut, weil wir mit unserem Schiff, den swimming doctors, immer in der Nähe des Dorfes anlegen. Im nächsten Jahr gibt es von uns ein Update zu den Bäumen. Das könnte dann der Grundstein für die nächste Klimakompensation sein. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt durchführen dürfen. Dabei geht es nicht nur ums Klima und das zählen von Bäumen - es ist auch eine Unterstützung für Menschen in besonders schwierigen Zeiten. jg

Mittwoch, 21. Juli 2021

Ein nachhaltiges Investment


Es lebe der tausendjährige Olivenbaum!

Vor mehr als 1000 Jahren wurde Mallorca von arabischen Stämmen bevölkert. Sie brachten die Kultur der schönen Künste auf die Insel und die LandwirtschaftMit einer technischen Meisterleistung verstanden sie es, Wasser über viele Kilometer dorthin zu leiten, wo es gerade benötigt wurde. Diese technische Errungenschaft dient heute noch zur Bewässerung der Zitrusplantagen im Hochtal von Sóller. In der Zeit entstand ein zusammenhängendes Olivenanbaugebiet über 100 km Länge. Dort hat sich der Anbau von Oliven bis heute erhalten. Die tausendjährigen Olivenbäume harren an ihrem angestammten Platz aus. Leben mit den Jahreszeiten und den alljährlichen Ernteperioden. In kleine Parzellen aufgeteilt, sorgt ein jeder Eigentümer für den Erhalt seiner Ölquelle: Jährliches Entfernen von totem Holz, alle paar Jahre ein Grobschnitt, um die Form zu wahren und um neue Energie zuzuführen. Schafe und Ziegen säubern die Parzellen von unerwünschtem anderem Pflanzenwuchs und schenken eine Gabe Kot bedingten Stickstoff. Die sonst notwendigen Mineralien finden die Wurzeln in der Tiefe des Gesteins. Dank der geografischen Lage regnet es fast regelmäßig seine ca. 500-700 Liter im Jahr. Eigentlich ist alles am Olivenbaum ideal für uns Menschen: das Öl schmeckt, die Blätter liefern notwendige Bitterstoffe, das Vitamin- und Mineralien reiche Öl schützt die Haut - und der Baum ist ein unglaublicher guter CO2 Speicher. Wir finanzieren jedes Jahr die Anpflanzung von tausend Olivenbäumen + tausend Orangenbäumen in Spanien. Im Bild der 1.100 Jahre alte Olivenbaum, der auf Mallorca gerade zum besten monumentalen Olivenbaum Spaniens gekürt wurde. jg 

Montag, 19. Juli 2021


There is no future without nature 🐝

Erich Kästner hat es fein formuliert „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Die offene Formulierung ist angenehm zu lesen, weil wir Zuschauer bleiben und uns beruhigt zurücklehnen, denn irgendjemand wird es schon tun. Der kleine Greenpeace Ratgeber ist da schon direkter. Ohne große Umschweife spricht er jeden von uns direkt an: „Tu was!" ist eine an Aufforderung an den Leser. Man kann mit Ja antworten, mit Nein oder wegschauen… jg

Samstag, 17. Juli 2021

Eine große Aufgabe


Natürlich stehen jetzt alle zusammen und helfen den Betroffenen der Flut. Wenn alles aufgeräumt ist, dann beginnt der Wiederaufbau. Die Dörfer, die Straßen, die Plätze, alles soll einmal wieder genau so schön sein wie vorher. Oder auch nicht? Vielleicht sollten wir der Natur mehr Raum geben, weniger Flächen versiegeln, Grünstreifen und Überflutungsflächen breiter anlegen. Das hilft der Natur - und noch mehr den Menschen. Ahmad hat in Bad Salzschlirf eine kleine Blühwiese für uns angelegt. Weitere Flächen sind in Vorbereitung. Ein kleiner Beitrag für eine große Aufgabe: der Natur mehr Raum geben. jg

Donnerstag, 15. Juli 2021

Die große Flut


There is no future without nature 🐝 

Bei Unwettern im Westen Deutschlands sind viele Menschen von Bäumen und Dächern gerettet worden - andere sind ums Leben gekommen. Die Natur hat sich ihren Weg gesucht, ohne Rücksicht auf Menschen, Fahrzeuge und Gebäude. Vielleicht werden wir Lehren daraus ziehen – vielleicht sehen wir das Ganze als Gottgegeben an, dann können wir weitermachen wie bisher. Es liegt in unserer Hand. jg