Klima und Umwelt

Wenn unsere Kinder und Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern oder unseren ökologischen Fußabdruck ausgleichen. Am besten beides. Alle Spenden, die wir für „Klima und Umwelt“ erhalten, investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Wer 330 Euro spendet, bekommt von uns einen digitalen Klimapass, hier erklären wir, wie das funktioniert. Wir garantieren, dass jede Spende zu hundert Prozent in Natur, Klima und Umwelt geht. Hier gibt es ein kleines Video zu den verschiedenen Projekten.

Bienen und Bäume

Seit Jahren schützen wir die Bienen, bringen
alte Obstsorten in die Gärten und finanzieren Wiederaufforstungen mit klimagerechtem Mischwald.

Mehr zu unseren Projekten

Geburtstagswiese

Solar und Wasser

In Myanmar finanzieren wir Solarprojekte in entlegenen Dörfern. Damit sparen die Menschen Geld und wir tun viel für die Umwelt. Mit dem Wasserfilter sorgen wir für sauberes Trinkwasser. Alle Dorfprojekte werden organisiert und betreut.

Kochöfen

Drei Steine, ein paar Äste und ein Topf: in vielen Entwicklungsländern wird heute noch so gekocht. Weil offenes Feuer schlecht ist für Gesundheit
und Umwelt, finanzieren wir den Bau von Kochöfen in Nepal.

Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Dienstag, 14. September 2021

Heute ist der Tag der Tropenwälder



Hier pflanzen wir in diesem Jahr 120.000 Bäume

Tropische Wälder findet man zwischen dem Äquator und 23,5° nördlicher und südlicher Breite. Die Temperaturen und Tageslängen sind in diesen Gebieten relativ konstant, die Vegetationsperioden werden durch Niederschläge bestimmt. Seit 2001 wurde mit der Erhebung von Satellitendaten begonnen, die den Verlust des tropischen Waldes dokumentieren. Der ist rasant: jährlich geht eine Fläche von rund 100.000 km² verloren. Da sind unsere Baumpflanzprojekte in Mexiko und Myanmar nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein - aber selbst die kleinen Tropfen sind besser, als nichts zu tun. In diesem Jahr finanzieren wir 80.000 tropische Baumpflanzungen im Süden Mexikos + 40.000 Baumpflanzungen in Myanmar. jg

Freitag, 10. September 2021

Gut fürs Klima




Es geht auch eine Nummer kleiner

Die Deutschen machen sich Sorgen um die Umwelt - und kaufen immer mehr SUVs. Die Konzerne freuen sich, an den PS starken Verbrennern verdienen sie das meiste Geld. Dabei ginge es auch eine Nummer kleiner.
Hubert hatte die Erkenntnis gewonnen, dass es nicht an mangelnden Pferdestärken gelegen hat, wenn er bei einem Termin zu spät dran war. Deshalb hat er sich beim Kauf seines neuen Autos für „eine Nummer kleiner" entschieden. Mit der Entscheidung hat er Geld gespart und viel Gutes getan: für die Umwelt und unsere Stiftungsprojekte. Dem guten Beispiel von Hubert folge ich in diesen Tagen: mein 16 Jahre alter Benziner hat ausgedient. Zukünftig fahre ich eine Nummer kleiner und elektrisch - mit dem Nebeneffekt, dass ich nun meinen Stromtarif auf Ökostrom umgestellt habe. jg

Donnerstag, 9. September 2021

Reisetipp



In diesem Jahr haben wir den Urlaub in Deutschland verbracht. Eine neue, gute Erfahrung – besonders, wenn man so eine Reise mit dem Besuch verschiedener Stiftungsprojekte verbinden kann: Bäume in der Uckermark und im Allgäu - Blühwiesen in Niederbayern und der Lüneburger Heide - Tafeln in ganz Deutschland, von Aurich bis nach Garmisch. Überall gibt es was zu sehen, wo ein kleines Stück unserer Stiftung drinsteckt. Wir geben gerne Tipps fürs die nächste Reiseplanung. jg

Dienstag, 7. September 2021

Gut fürs Klima



Darüber wird heftig gestritten

Andreas Scheuer und die Autoindustrie sind dagegen - Umweltschützer und Verkehrsexperten sind dafür. Wenn wir uns für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen aussprechen, hat das einen einfachen Grund: mit keiner anderen Maßnahme lassen sich so schnell und einfach 2.000.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Die Maßnahme würde nichts kosten und die Zahl der Verkehrstoten deutlich senken.  jg

Mittwoch, 1. September 2021

Rettet die Bienen


Nicht nur gut für schöne Bilder
Beate Jessel

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz fordert mehr Rechte, um Natur und Klima zu schützen. Sonst verschwinden Pflanzen, Tiere und Biotope. Zwei Drittel sind schon heute gefährdet. Es ist eine schleichende Entwicklung, wie das Insektensterben, das hat auch nicht von heute auf morgen angesetzt. Mit neu angelegten Blühwiesen halten wir dagegen. Die Blühwiesen sind Teil unserer Natur und Umweltprojekte in Deutschland. Im September kann man den Boden vorbereiten und aussäen, um sich im Frühsommer an der Blütenpracht zu erfreuen. Wenn ihr uns Euer Blühwiesenprojekt vorstellt, bekommt ihr das Saatgut kostenlos zugeschickt: mehrjährig und regional angepasst. Einfach eine kleine Mail an info@Stiftunglife.de schreiben. Wir antworten schnell. jg

Samstag, 21. August 2021

Lesetipp


Heute in der Süddeutschen und morgen bei uns

Wer sich für die Zukunft des Waldes interessiert, dem sei der Artikel heute in der Süddeutschen Zeitung empfohlen – und unsere Sonntagsrunde morgen um 12 Uhr. Da sprechen wir über unsere verschiedenen Baumpflanz Projekte in Deutschland und in der Welt - und erklären auch, warum „Bäume zählen" bei uns nicht im Vordergrund steht. Hier ist der Link für alle, die Zeit und Lust haben, dabei zu sein : https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09

Samstag, 14. August 2021

Was macht eigentlich Heiner ?



Master of the stripes

Seit drei Jahrzehnten sind wir immer wieder gelegentlich in Kontakt: Heiner lebt und arbeitet auf eigenem Grund als Landwirt in der Nähe von Celle. Gelegentlich bringt er uns Stadtmenschen mit seiner Welt in Berührung : Getreidefelder und Rübenanbau. Seit die meisten Flächen verpachtet sind, kann er sich seinem Hobby widmen, der Malerei. Gestern durften wir sein Atelier besichtigen. Natürlich haben wir uns dabei auch über die Landwirtschaft unterhalten und über Blühwiesen. Heiner weiß, wie wichtig Bienen und Schmetterlinge für das Gleichgewicht der Natur sind. Deshalb unterstützt er uns auch im kommenden Jahr mit der Anlage neuer Blühwiese. Zwei bis drei Hektar sind dafür eingeplant. Viel Arbeit ist damit nicht verbunden: nach der Aussaat im Frühling gibt es nur einen Maht im Spätherbst. Es bleibt also genügend Zeit für weitere Kunstwerke – und das ist gut so. jg

Freitag, 13. August 2021

Bienenretterin


Eine Million m² pro Jahr 🐝 

Seit drei Jahren kümmern wir uns um die Bienen - ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt mit Blume2000. Gestern haben wir in Hamburg Zwischenbilanz gezogen: bis zum Jahresende werden es insgesamt drei Millionen Quadratmeter Blühwiesen sein, die wir gemeinsam mit vielen Helfern angelegt haben. Das Saatgut ist mehrjährig, die Bienen werden auch im kommenden Jahr ihre Freude haben. Wer im Frühjahr keine Zeit hatte, kann im Herbst Blühwiese anlegen. Das Saatgut dafür gibt es in kleinen und in großen Tüten kostenlos von uns. Ina, hier im Bild, kümmert sich um die Bestellungen. Einfach eine kleine Mail schreiben an Info@Stiftunglife.de

Mittwoch, 11. August 2021

Goethe



Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.

Johann Wolfgang von Goethe
Quelle: Gespräche mit Johann Peter Eckermann, 13. Februar 1829

Dienstag, 10. August 2021

Klimawandel



Weniger als ein Prozent

Die Nachricht der Lufthansa macht nachdenklich. Dabei ist es „eindeutig, dass menschliches Handeln die Atmosphäre erwärmt hat." Der Bericht des Weltklimarates macht deutlich, dass die Zahlenbasis so gut ist, dass sich alles andere ausschließen lässt. Auch bei den Hitzewellen sind sich die Wissenschaftler sicher: die haben zugenommen und der Klimawandel ist schuld. Das ist bei anderen Ereignissen, wie etwa Starkregen oder Dürren, schwieriger nachzuweisen. Einfach weil sie seltener sind und auch die natürliche Streuung eine größere Rolle spielt. Aber auch da sprechen viele Daten für einen Zusammenhang. 

Es ist also klar: wenn unsere Kinder und Enkel auch ein gutes Leben haben wollen, müssen wir unser Verhalten ändern. Dafür reicht es nicht, wenn „weniger als ein Prozent" Verantwortung übernehmen. jg

Montag, 9. August 2021

Blick zurück



More for our environment 

Dieser Rückblick kommt von Min Min. Auch die Menschen in Myanmar haben verstanden, dass wir mehr für Natur und Umwelt tun wollen. Sauberes Trinkwasser ist ein guter Anfang. Über die Jahre haben wir insgesamt 100 Trinkwasserfilter in die Dörfer und zu unseren Schulen gebracht. Wir achten darauf, dass alle Wasserfilter gepflegt und erhalten werden - auch in schwierigen Zeiten.

Our first Paul water filters donation in Pakokku township. It had been already eight years. Now we need more pure warter and so also air or Oxygen. Now we are focusing more for our environment. Min Min

Samstag, 7. August 2021

Besuchsbericht


Unsere Orangenbäume auf der Insel Mallorca

Am 21.7. sind wir in Sollér gewesen, zum jährlichen Besuch unseres mallorquinischen Wiederaufforstungsprojektes. Von den Bäumen, deren Anpflanzung wir miterlebt hatten, wurden die ersten Orangen geerntet. Nicht viel, von einer regelrechten Ernte kann man noch nicht sprechen, aber alle Bäumchen sind angegangen und werden in Zukunft sowohl Vitamine spenden , als auch CO2 neutralisieren. Direkt daneben liegt ein weiteres Feld mit ganz jungen Pflanzen und 100 m weiter ein Brachstück, zu einer Pferdefarm gehörig, das für die Neuanpflanzung von Johannisbrotbäumen gepachtet wird. Der durch die Pferdehaltung anfallende Dung wiederum wird verwendet werden um natürlichen Stickstoff in die Erde zu bringen, ohne dass die Agrarchemie bemüht werden muss. Eine Idee, die uns sehr gut gefallen hat. Schlussendlich fortgeführt wird das Ganze - als Zukunftsprojekt- durch die Anpflanzung von Steineichen, einem früher den mallorquinischen Baumbestand dominierenden Baum. Durch Abholzung für Schiffsbau hauptsächlich, ist dieser, bis in eine Höhe von 1200 m gedeihende prachtvolle Baum, nur noch in vereinzelnden, wunderschönen Steineichenwäldern anzutreffen. Er wird verdrängt durch die sich massenhaft aussähenden Pinien, die manch einer für typisch für Mallorca hält, was mitnichten der Fall ist. Sie sind quasi das „Waldunkraut" der Insel. Wir hatten wieder einen sehr lehrreichen Tag mit Franz, dem wir an dieser Stelle für sein Engagement danken. Un saludo cordial de Mallorca, Chrissie und Ulrich

Donnerstag, 5. August 2021

Tolle Aktion mit gutem Feedback



Jeder Mitarbeiter bekommt einen Baum zum Geburtstag geschenkt 👍

Wenn ein großes Unternehmen klimaneutral werden möchte, kann das nur gelingen, wenn alle Mitarbeiter mitziehen. Die Firma Kühne + Nagel hat einen schönen Weg gefunden, ihre Mitarbeiter für das Thema zu begeistern: das Unternehmen lässt für jeden Mitarbeiter einen Baum zum Geburtstag pflanzen. CHRO Lothar Harings (im Bild ganz links, ganz rechts seine Mitarbeiterin Valerie Molière) hat das Projekt angestoßen, Nico Gormsen (zweiter von links) steuert und überwacht unsere Baumpflanzungen in Mexiko. 80.000 Kühne + Nagel Mitarbeiter weltweit dürfen sich über ihre persönlichen „Geburtstagsbäume" freuen. Die Hälfte der Bäume sind schon als Mischwald gepflanzt. Zeit für eine Zwischenbilanz. Anfang der Woche haben wir uns dafür in Zürich getroffen. In den Gesichtern kann man sehen, dass das Ergebnis ganz zufriedenstellend ausgefallen sein dürfte. jg

Mittwoch, 4. August 2021

Von Mexiko bis Myanmar


grün = Klima, Umwelt und Natur orange = Lebensmittel blau = Gesundheit    gelb = Bildung

Auf dieser Karte haben wir unsere Projekte nach Regionen gekennzeichnet. Gut zu sehen, dass die Umweltprojekte unseren Blick in die Welt geöffnet haben. Der Klimawandel wirkt global, deshalb muss ein Engagement für Klima und Umwelt auch global sein. Bis auf eine Ausnahme investieren wir nur dort, wo wir Menschen vor Ort haben, denen wir vertrauen und zu denen wir ein persönliches Verhältnis haben. Alle Projekte sind nachhaltig angelegt - wir begleiten jedes Projekt mit Überwachung und Reporting durch ehrenamtliche Helfer. Vielen Dank an alle Spender, die unser Engagement auch in schwierigen Zeiten unterstützen. jg

Dienstag, 3. August 2021

Ausstellungstipp



Zauber des Regenwaldes

Ein Besuch der Ausstellung in München ist empfehlenswert. Beim Betrachten der wunderschönen Bilder steigt Wut in uns auf - Wut auf den Politiker, der diese wunderbare Natur abholzen lässt. Zumindest tut  Jair Bolsonaro nichts dagegen. 

Allerdings könnten wir uns auch fragen, was wir gegen die Abholzung des Regenwaldes tun. Dann wird es allerdings unbequem: nur wenige Menschen achten beim Einkauf darauf, dass die Produkte kein Palmöl enthalten – und muss man wirklich jeden Tag Fleisch essen? Machen wir uns nichts vor, wir sind mitverantwortlich für die Abholzung des Regenwaldes, wenn wir unser Konsumverhalten nicht verändern. Weniger Rindfleisch essen und Verzicht auf Palmölprodukte bewirken mehr, als ein paar Euro für den Regenwald zu spenden - ist nur schwieriger umzusetzen….jg

Sonntag, 1. August 2021

Acht Monate später



There is no future without nature 🐝 

Es war eine Freude zu sehen, wie die jungen Bäumchen angewachsen sind. Gestern, bei unserem Ausflug nach Waal, eine Stunde westlich von München. Weil das mit dem Pflanzen und pflegen so gut geklappt hat, werden wir im Spätherbst wieder pflanzen. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich gerne hier anmelden: info@stiftunglife.de

Donnerstag, 29. Juli 2021

Unsere Blühwiese im Norden



Zwischen Bremen und Hamburg

Das gute Wetter sollte man für einen Besuch in Fintel, am Rand der Lüneburger Heide, nutzen. Diese Empfehlung gilt ganz besonders für alle Freunde der Stiftung im Norden, denen wir eine Blühwiese zum Geburtstag geschenkt haben. Unsere Blühwiese liegt hier:  Südlich vom Redderberg 12 in 27389 Fintel. Die Blütezeit des Buchweizens ist zwischen Juli und Oktober. Bald kann man die ersten Blüten, die so aussehen, wie hier auf den beiden Bildern. Diese Wiese ist eine Freude für alle Bienen, Schmetterlinge und Menschen in der Region. jg

Heute in der Süddeutschen



Die gute Nachricht vorweg: wir sind auf dem richtigen Weg, Der CO2 Ausstoß in Deutschland sinkt. Aber wir haben lange getrödelt, deshalb muss es jetzt schnell gehen, wenn wir die gesetzten Klimaziele erreichen wollen. Heute gibt es einen aktuellen Lagebericht zu dem Thema in der Süddeutschen Zeitung. Wer nicht nur lesen möchte, dem bieten wir viele Handlungsoptionen. Wir informieren gerne: 

- per Mail an info@stiftunglife.de  -  am Telefon direkt 0172 45 477 41 - oder im persönlichen Gespräch 

Dienstag, 27. Juli 2021

Tag der Jugend


Jugend forscht Plakat 2018

Der Tag heute soll uns an due Jugend erinnern. An die eigene, hoffentlich unbeschwerte Zeit in der wir glücklich und unbeschwert ins Leben gesprungen sind. Vor uns lag die ganze Welt voller Möglichkeiten - man brauchte nur zuzugreifen. Die meisten Jugendlichen wachsen heute genauso unbeschwert auf. Aber es gibt auch junge Menschen, denen eine Perspektive fehlt: weil die Eltern arm sind – oder weil sie in der falschen Zeit im falschen Land geboren wurden. Da kann man sagen „Pech gehabt", so ist nun mal das Leben – oder man kann kümmern. In unserer Stiftung haben wir drei Bereiche, in denen wir Jugendliche unterstützen:

Bildung: Seit vielen Jahren finanzieren Freunde der Stiftung den Bau und den Erhalt von Kindergärten und Schulen in Myanmar + und wir vergeben Stipendien: 100 engagierte Mentoren in Deutschland finanzieren und begleiten das Studium von 100 jungen Menschen in Myanmar mit Rat und Tat.

ArmutWir finanzieren das Leben und die Ausbildung von 50 Kindern und Jugendlichen in einem Kinderheim in Yangon. In Deutschland helfen wir den jungen Menschen indirekt: weil Kinder immer die Betroffenen der Armut ihrer Eltern sind, unterstützen wir die Tafeln. 

UmweltWir wollen gute Vorbilder sein. Deshalb fliegen wir jetzt weniger, fahren mehr mit dem Fahrrad und pflanzen viele Bäume, damit unsere Kinder und Enkelkinder auch noch frische Luft bekommen - und wir verzichten auf Plastik, damit unsere Kinder auch noch im Meer schwimmen können.

Samstag, 24. Juli 2021

Heute ist der Tag der Freude

Lasst uns Freude verschenken


Wenn jemand fragt, ob das geht in dieser Zeit mit Corona überall, Flutschäden vor der Tür und Military Coup im goldenen Land, dann sagen wir JA
Ganz besonders in diesen Zeiten brauchen wir Freude. Wir fangen hier schon mit einem Foto an, dass uns Min Min vor ein paar Tagen aus Bagan geschickt hat. Trotz aller Schwierigkeiten werden in Myanmar Bäume gepflanzt. Es ist ein kleiner Lichtblick, ein Korb voller Freude den wir verschenken. Gut zu sehen an einer Frau, die (wie so oft) die Last trägt und trotzdem lacht. In ihrem Korb balanciert sie eine Handvoll junger Bäume nach Hause. Auf dem eigenen Grundstück werden die kleinen Bäumchen gepflanzt und gepflegt. Im nächsten Jahr werden wir die Familien besuchen und schauen was daraus geworden ist, aus den Bäumchen und aus den Menschen. jg

Freitag, 23. Juli 2021

Deutschlandtrend


81 % der Deutschen wollen mehr Klimaschutz 

Das zeigt der aktuelle Deutschlandtrend der ARD. Ein paar Tage nach der großen Flut sehen alle Altersgruppen, sowohl in Ost als auch in Westdeutschland großen Handlungsbedarf. Der Konsens reicht auch über fast alle Alters- und Parteigrenzen hinweg: Anhänger aller Parteien (mit Ausnahme der AfD) sehen mindestens großen klimapolitischen Handlungsbedarf. Bei so viel Zustimmung kann man nur hoffen, dass wir nicht die ganze Verantwortung an Politik und Wirtschaft abgeben, sondern selbst was tun. Wir haben als Stiftung verschiedene Angebote für alle, die was tun, die mit gutem Beispiel vorangehen wollen. jg




Hätte man mich vor zwanzig Jahren gefragt….

….was ich von Lions oder Rotary halte, wäre meine Antwort wohl aus einer der Schubladen gekommen, in denen wir manchmal stecken. Gut, dass ich die Gelegenheit bekam, mein Bild zu korrigieren. Mehr als 22 Millionen Euro haben wir in den letzten 15 Jahren für die Tafeln auf den Weg gebracht - immer in Zusammenarbeit mit den Lions und Rotary Clubs, die vor Ort präsent waren. Ohne die Zusammenarbeit mit diesen Clubs hätten wir das Geld nicht in 500 verschiedene deutsche Städte bringen können - andererseits hätte mancher Club seine Tafel nicht so großzügig unterstützen können, wenn wir nicht geholfen hätten. Es ist also eine klassische win : win  Situation. In diesem Fall darf man sogar von einer   win : win : win  Situation sprechen, denn die Tafeln profitieren natürlich auch von dieser Zusammenarbeit. Bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben gemeinsam wir fast 300.000 Euro zu den Tafeln gebracht. Am Sonntag stellen wir das Projekt vor. Hier ist der Link für alle, die um 12 Uhr Zeit und Lust haben dabei zu sein:  https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09 Zukünftig werden wir die Zusammenarbeit mit den Service Clubs auch auf die Bereiche Klima und Umweltschutz ausdehnen: für 1.000 Euro im Jahr stellen wir alle Treffen eines Clubs klimaneutral. Was wir mit dem Geld machen und wie das genau funktioniert, werden wir auch am Sonntag erklären. jg


Donnerstag, 22. Juli 2021

Bäume pflanzen für die EBS

   

Mehr als Bäume zählen

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist eine private, staatlich anerkannte Universität mit Standorten in Wiesbaden und Oestrich-Winkel. Sie verfügt über drei Fakultäten. Das jährlich stattfindende Sommer Symposium der Uni wird in diesem Jahr erstmals klimaneutral gestellt. Dafür gehen insgesamt 5.000 Euro in unseren Klimakorb für Bäume, Kochöfen und Solaranlagen. Hier sind die Bilder von der dafür angelegten Baumpflanz Aktion in Myanmar. Das Dorf, in dem wir die tausend Bäume gepflanzt haben, liegt ungefähr fünf Autostunden südlich von Yangon. Wir kennen die Dorfbewohner gut, weil wir mit unserem Schiff, den swimming doctors, immer in der Nähe des Dorfes anlegen. Im nächsten Jahr gibt es von uns ein Update zu den Bäumen. Das könnte dann der Grundstein für die nächste Klimakompensation sein. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt durchführen dürfen. Dabei geht es nicht nur ums Klima und das zählen von Bäumen - es ist auch eine Unterstützung für Menschen in besonders schwierigen Zeiten. jg

Mittwoch, 21. Juli 2021

Ein nachhaltiges Investment


Es lebe der tausendjährige Olivenbaum!

Vor mehr als 1000 Jahren wurde Mallorca von arabischen Stämmen bevölkert. Sie brachten die Kultur der schönen Künste auf die Insel und die LandwirtschaftMit einer technischen Meisterleistung verstanden sie es, Wasser über viele Kilometer dorthin zu leiten, wo es gerade benötigt wurde. Diese technische Errungenschaft dient heute noch zur Bewässerung der Zitrusplantagen im Hochtal von Sóller. In der Zeit entstand ein zusammenhängendes Olivenanbaugebiet über 100 km Länge. Dort hat sich der Anbau von Oliven bis heute erhalten. Die tausendjährigen Olivenbäume harren an ihrem angestammten Platz aus. Leben mit den Jahreszeiten und den alljährlichen Ernteperioden. In kleine Parzellen aufgeteilt, sorgt ein jeder Eigentümer für den Erhalt seiner Ölquelle: Jährliches Entfernen von totem Holz, alle paar Jahre ein Grobschnitt, um die Form zu wahren und um neue Energie zuzuführen. Schafe und Ziegen säubern die Parzellen von unerwünschtem anderem Pflanzenwuchs und schenken eine Gabe Kot bedingten Stickstoff. Die sonst notwendigen Mineralien finden die Wurzeln in der Tiefe des Gesteins. Dank der geografischen Lage regnet es fast regelmäßig seine ca. 500-700 Liter im Jahr. Eigentlich ist alles am Olivenbaum ideal für uns Menschen: das Öl schmeckt, die Blätter liefern notwendige Bitterstoffe, das Vitamin- und Mineralien reiche Öl schützt die Haut - und der Baum ist ein unglaublicher guter CO2 Speicher. Wir finanzieren jedes Jahr die Anpflanzung von tausend Olivenbäumen + tausend Orangenbäumen in Spanien. Im Bild der 1.100 Jahre alte Olivenbaum, der auf Mallorca gerade zum besten monumentalen Olivenbaum Spaniens gekürt wurde. jg 

Montag, 19. Juli 2021


There is no future without nature 🐝

Erich Kästner hat es fein formuliert „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Die offene Formulierung ist angenehm zu lesen, weil wir Zuschauer bleiben und uns beruhigt zurücklehnen, denn irgendjemand wird es schon tun. Der kleine Greenpeace Ratgeber ist da schon direkter. Ohne große Umschweife spricht er jeden von uns direkt an: „Tu was!" ist eine an Aufforderung an den Leser. Man kann mit Ja antworten, mit Nein oder wegschauen… jg

Samstag, 17. Juli 2021

Eine große Aufgabe


Natürlich stehen jetzt alle zusammen und helfen den Betroffenen der Flut. Wenn alles aufgeräumt ist, dann beginnt der Wiederaufbau. Die Dörfer, die Straßen, die Plätze, alles soll einmal wieder genau so schön sein wie vorher. Oder auch nicht? Vielleicht sollten wir der Natur mehr Raum geben, weniger Flächen versiegeln, Grünstreifen und Überflutungsflächen breiter anlegen. Das hilft der Natur - und noch mehr den Menschen. Ahmad hat in Bad Salzschlirf eine kleine Blühwiese für uns angelegt. Weitere Flächen sind in Vorbereitung. Ein kleiner Beitrag für eine große Aufgabe: der Natur mehr Raum geben. jg

Donnerstag, 15. Juli 2021

Die große Flut


There is no future without nature 🐝 

Bei Unwettern im Westen Deutschlands sind viele Menschen von Bäumen und Dächern gerettet worden - andere sind ums Leben gekommen. Die Natur hat sich ihren Weg gesucht, ohne Rücksicht auf Menschen, Fahrzeuge und Gebäude. Vielleicht werden wir Lehren daraus ziehen – vielleicht sehen wir das Ganze als Gottgegeben an, dann können wir weitermachen wie bisher. Es liegt in unserer Hand. jg

Mittwoch, 14. Juli 2021

Lesetipp



Es gibt viele Redewendungen mit der Farbe grün: grünes Licht geben, der grüne Daumen und auf einen grünen Zweig kommen. Grün ist die Hoffnung auf Freiheit und Reisen. Vielleicht ein Urlaub in Deutschland. Man könnte mal was neues ausprobieren: reisen mit der Bahn! Bahnfahren ist umweltfreundlich und voller Ideen. In diesem Monat gibt es bei der Bahn ein Magazin voller grüner Ideen kostenlos zu jeder Bahnfahrt. Es liegt an uns, die eine oder andere Idee aufzunehmen. Die Zeit ist reif dafür. Wer nicht so oft mit der Bahn unterwegs ist, kann das Magazin von mir bekommen: einfach eine kurze Mail an juergen@stiftunglife.de

Dienstag, 13. Juli 2021

Your Forest


Bäume zählen ist nicht genug

Nico und sein Team arbeiten intensiv an einem Pilotprojekt mit der Bauernfamilie „Kleiver und Doña Rosita" in der Nähe der Ortschaft von San Lucas. In diesem Zusammenhang werden wir mehr tun, als nur Bäume zählen. Wir denken an die Regeneration von Flächen durch "Feldwaldbau". Man könnte auch sagen, dass hier die Natur im Vordergrund steht und nicht die Effizienz. Dafür werden wir die Kosten pro Hektar ermitteln. In der Gegend, in der wir tätig sind, haben wir gute Voraussetzungen, um „Syntropischen Feldwaldbau" umzusetzen:
- Tausende armer Bauernfamilien mit schlechtem Land, deren Leben wir verbessern können.
- suptropisches Gebiet mit einer ausgeprägten Regenzeit, dadurch schnelles Wachstum durch Hitze und in der Regenzeit Wasser zu sammeln.
- im Vergleich zu Deutschland geringe Lohnkosten für unsere Mitarbeiter vor Ort und die Bauernfamilien.
- eine Anfangs-Investition unsererseits, um Flächen einer Familie vorzubereiten und mit einer Erstausstattung an Pflanzen zu versehen, dazu Wissenstransfer, Schulungen und die Betreuung der Projekte. Sobald die Bauernfamilien das Konzept verstanden haben, sollte es dann von alleine laufen. Die Familien hätten aber in unserer Organisation auch in der Zukunft immer einen technischen Ansprechpartner. Nach den ersten Erfolgen wird sich das bei den Bauern in der Gegend herumsprechen und so hoffen wir, vielen Familien zu helfen und das Ökosystem der Gegend zu verbessern. In den beiden Videos wird gezeigt, wie so etwas funktioniert: //www.youtube.com/watch?v=gSPNRu4ZPvE

Samstag, 10. Juli 2021

Wichtige Bestäuber


Sexy hin oder her, wir brauchen Insekten. Um die kleinen Brummer steht es gerade nicht gut: die rote Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten wird immer länger. Die Anzahl der Insekten hat sich in den letzten zwanzig Jahren bei uns halbiert. Die Gründe dafür sind bekannt, die industrielle Landwirtschaft hat unsere Lebensräume verändert. Viele Weiden, Hecken und Randflächen sind verschwunden - und mit ihnen der Lebensraum für Insekten und Vögel. Wenn wir es nicht schaffen, das Insektensterben zu stoppen, hat das dramatische Konsequenzen. Denn Insekten sind nicht nur Bestäuber - sie sind auch Nahrung für die Vögel. Wo Insekten sind, sind auch Vögel. Insekten zersetzen totes Material, erhöhen die Bodenfruchtbarkeit und reinigen unsere Gewässer. Es gibt viele Gründe, Blühwiesen für Bienen, Schmetterlinge und Taubenschwänzchen (hier im BIld) anzulegen. Wir unterstützen jede Initiative mit kostenlosem Saatgut. Bei Bedarf einfach eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de wir helfen gerne mit Rat und Tat. jg

Freitag, 9. Juli 2021

Blühwiesen in Neuötting

Freude auch im dritten Jahr

Eine knappe Stunde dauert die Fahrt von München nach Neuötting - gefühlt ist es eine Reise in eine andere Welt, weg von der geschäftigen Stadt aufs ruhige Land. Gut, wenn es dort Menschen gibt, die einen an die Hand nehmen. Heute war so ein Glückstag: Theresia (hier im Bild) und André haben uns gezeigt, wie schön sich die Blühwiese entwickelt hat, die sie vor drei Jahren gemeinsam angelegt haben. Sie hatten die Idee und wir haben das Saatgut gestellt. Weil die Eltern ein paar Häuser weiter wohnen, gibt es immer einen wachen Blick auf unsere Wiese. Damit noch nicht genug der Freude: die Stadt Neuötting hat die Idee aufgegriffen und auf kommunalen Flächen weitere Blühwiesen angelegt. Die Bilder von den Flächen zeigen wir hier in vier Wochen, denn wenn die neuen Flächen blühen, fahren wir wieder hin 😊 jg

Mittwoch, 7. Juli 2021

Unsere Bäume in Spanien


Alicante, im Juli 2021

Johanna ist gerade vor Ort. Mit viel Herzblut kümmert sich die junge Hamburgerin um das Oliven(baum)projekt, dass wir seit drei Jahren gerne unterstützenwww.hinter-land.com Hier ist ihr Bericht: Die Sonne strahlt im Hinterland wie verrückt und die Temperaturen steigen täglich über 30 Grad. Mit der Nachsenke kühlt es sich wieder auf ca. 16-17 Grad ab. Genau so lieben es die Olivenbäume. Und die Früchte an den großen Bäumen sind schon zu sehen! Du kannst ihnen richtig beim Wachsen zusehen und sie entwickeln sich vielversprechend! Ganz glücklich können wir die mitteilen, dass alle neugepflanzten Bäume die ersten beiden kritischen Monate überstanden haben. Besonders in den ersten zwei Monaten muss aufgepasst werden, dass die kleinen Setzlinge genügend Wasser haben, nicht in der Sonne verbrennen und keine Angreifer, wie zum Beispiel Hasen, die Bäumchen beschädigen. Das hat alles wunderbar geklappt, die 1.000 Bäume der Stiftunglife entwickeln sich prächtig. jz

Dienstag, 6. Juli 2021

Unsere Bäume in Mexiko


Zwei Baumprojekte in Mexiko

Es gibt gute Nachrichten aus Mexiko: die erste Hälfte der Bäume in den Gewächshäusern ist soweit, um von der Baumschule an ihren Bestimmungsort gebracht zu werden. Das Wetter ist grau und feucht, das sind beste Voraussetzungen zum Einpflanzen der jungen Bäume. Auf dem Foto sind die Vorbereitungen für unsere zwei Baumprojekte (Kühne+Nagel und Max) zu sehen. In der nächsten Woche soll es los gehen. Weitere Fotos und Videos aus Mexiko folgen, wenn gepflanzt wird. Ein großes Dankeschön Dank an Nico und unser Team vor Ort, das dieses schöne Projekt möglich macht. jg

Freitag, 2. Juli 2021

Gut für Gesundheit und Umwelt



Der Kräuter Seibling vereint alle Eigenschaften in sich, die wir für eine bessere Zukunft brauchen: er schont unsere Ressourcen, in dem er nur wenig Wasser benötigt und auch wenig CO2 abgibt. Er ist gesund, Cholesterin frei und enthält kaum Fett, dafür aber viele Ballaststoffe. Er macht Kreislauf Wirtschaft möglich und hinterlässt keine Spuren in der Natur. Und er ist ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Sollte man mal probieren. Dies ist kein Rezeptvorschlag, sondern eine Anregung zu den Dingen, die wir für uns und fürs Klima tun können: weniger Fleisch essen. jg

Lesetipp



Hast du dieses Buch in deiner Hand:
Hurra! Dann geht's ins Ferienland!
Endlich mal raus aus dem staubigen Straßen –
Endlich die Schule hinter sich lassen 
Endlich mal raus aus dem Großstadtgeschrei 
Hinein in die Ferien!  Seid ihr dabei?
Kurt Tucholsky 

Wer in diesem Buch blättert, findet vieles, was es zu entdecken gibt. Ein Reiseführer durch Schönes und Unbekanntes in unserem Land. Geordnet im Rhythmus eines Kalenders. Für längere Urlaube genauso gut geeignet wie für Tagesausflüge. Als Geschichtsbuch erzählt es die Entwicklung des Reisens in Deutschland. Kann gut sein, dass unser wachsendes Bewusstsein für Klima und Umwelt ein neues Kapitel eröffnet: Reisen in Deutschland. jg

Mittwoch, 30. Juni 2021

Auf den Dächern tut sich was - 1



Das Fahrradhäuschen ist grün geworden

Was für ein Glück für die Menschen, die hier wohnen. Beim Blick in den Hof schauen sie nun auf frisches Grün - statt auf schwarze Teerpappe. Gerade in den Städten werden die Grünflächen immer wichtiger: sie sind nicht nur schön anzuschauen - sie reinigen die Luft, speichern die Feuchtigkeit und sind Lebensraum für Insekten. Mit einem bisschen guten Willen lassen sich viele Flächen in den Städten finden, die für so eine Begrünung geeignet sind. jg

Auf den Dächern tut sich was - 2


Unser Haus hat eine Frischzellenkur bekommen

Die Solaranlage produziert 30% mehr Strom wie wir verbrauchen. Von dem produzierten Strom speisen wir etwa 70 Prozent ins Netz. Da die Anlage seit über 10 Jahren läuft, ist für uns eine Vergütung des eingespeisten Stroms noch lukrativ. Von den restlichen 30 Prozent decken wir die Hälfte unsere eigenen Bedarfs einschließlich des Stroms für das E-Auto. Das ist nur durch ein Batterie und eine intelligente Steuerung der Stromnutzung möglich, um auch in Zeiten ohne Sonnenschein genügend eigenen Strom zur Verfügung zu haben. Im Sommer ist das vollständig möglich, im Winter etwas weniger, weniger da die Heizung über eine Wärmepumpe läuft. lp

Dienstag, 29. Juni 2021

Selber machen!


Wir haben ein Müllproblem

Das größte Problem im Weltraum ist der Müll. Der häuft sich in den Umlaufbahnen an und niemand will ihn wegräumen. Das größte Müllproblem auf der Erde ist Plastik. Es ist einfach, darauf zu warten, dass Strohhalme und Plastiktüten vom Gesetzgeber verboten werden. Wir sollten uns auf unsere Kindertage besinnen, da hatten wir immer den Wunsch, die Dinge selber machen zu wollen. Wenn wir diesen Wunsch wieder in uns aktivieren, entdecken wir viele plastikfreie Angebote: festes Shampoo und Seifenstücke sind nur ein kleiner Anfang. jg

Montag, 28. Juni 2021

Vom Denken zum Handeln



160 Frauen und Männer kamen zusammen, Jung und Alt, Stadt und Land, mit und ohne Migrationshintergrund, mit Abitur oder Hauptschulabschluss, aus unterschiedlichen sozialen Milieus. Ein Mini-Deutschland wollten die Organisationen im Bürgerrat Klimaschutz abbilden. Dieses Mini-Deutschland hat beschlossen, sich von der Wurst zu verabschieden. 76 % waren dafür, im Sinne des Klimaschutzes weitgehend auf Fleischprodukte zu verzichten. Jetzt geht es nur noch darum, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Es könnte das Ziel dieser Woche sein. Wem diese Übung zu schwer fällt, der kann sich ja für eine plastikfreie Woche entscheiden. Kostet kein Geld und ist auch gut für die Umwelt 👍


Donnerstag, 24. Juni 2021

Klimaschutz



Neue Vorgaben

Neue Vorgaben von der EU, neue Klimaziele der Regierung für die Bundesrepublik.
Es tut sich was in Deutschland: VW will bald nur noch Elektrofahrzeuge produzieren und unser Drogeriemarkt  will in 10 Jahren komplett klimaneutral sein. Die Wirtschaft muss neu denken. Wir können diese Entwicklung unterstützen, wenn wir uns täglich einmal (beim Einkaufen) fragen, was wir selber fürs Klima tun können: mehr Fahrrad und mehr Bewegung, weniger Plastik und weniger Fleisch. Kostet kein Geld, tut uns gut und hilft der Umwelt. Soweit zu den guten Vorsätzen 😊 wer mehr tun möchte, dem empfehlen wir unseren Klimakorb: für 330 Euro kann jeder seinen ökologischen Fußabdruck für ein Jahr auf Null stellen. Wir investieren jede Spende zu 100 Prozent in Bäume, Solar und Kochöfen. Wer sich für Klima, Natur und Umwelt interessiert und mehr dazu wissen möchte, bekommt von Klaus weitere Informationen: klaus@stiftunglife.de 

Bäume pflanzen und pflegen

   

Es gibt auch gute Nachrichten aus Myanmar

Zugegeben, es sind nicht viele Dinge die im goldenen Land zur Zeit gut funktionieren – umso mehr freuen wir uns über diese beiden Bilder. Der kleine Junge hält ein Bäumchen in der Hand, dass jetzt gepflanzt wird. Unser Mitarbeiter Ko Naing zeigt einen jungen Baum, der vor einem Jahr gepflanzt wurde (da war er genau so groß, wie das Bäumchen, das der kleine Junge in der Hand hält). Jetzt ist Regenzeit in Myanmar, die ideale Zeit um Bäume zu pflanzen. Jeden Monat pflanzen wir in einem Dorf gemeinsam mit den Dorfbewohnern : 1.000 Bäume pro Dorf, im Delta und in Bagan, immer dort, wo wir eine Schule haben: 85 Schulen haben wir gebaut,  48 Dörfer haben schon ihre Bäume bekommen. Zwei Jahre sind wir noch beschäftigt mit diesem Baumprojekt. Natürlich schauen wir bei den Baumpflanzaktionen auch immer nach unseren Schulgebäuden - so wie wir bei unseren regelmäßigen Schulbesuchen auch nach den Bäumen sehen. So verknüpfen sich die Dinge sinnvoll miteinander. jg

Montag, 21. Juni 2021



Nachdem die Corona Lage sich entspannt hat, steht nun die Sorge vor dem Klimawandel bei den Deutschen auf Platz 1. Das ergab eine aktuell veröffentlichte Umfrage der Münchner Sicherheitskonferenz. Auch beim beim Treffen der G 7 Staaten an diesem Wochenende stand das Thema auf der Tagesordnung. Bei der großen Politik sind wir nur Zuschauer - im täglichen Leben können wir selbst handeln: aktiv, in dem wir unser Verhalten ändern + passiv, in dem wir unsere Emissionen kompensieren. 330 Euro kostet unser Klimapass, mit den die durchschnittlichen CO2 Emissionen eines Deutschen für ein Jahr kompensiert werden.jg

Montag, 14. Juni 2021

Was macht eigentlich Min Min ?



Min Min pflanzt Bäume

Es sind schwierige Zeiten im goldenen Land. Die meisten ausländischen NGOs haben ihre Arbeit eingestellt - wir bleiben da, passen uns den Möglichkeiten an und machen weiter. Weil Schulbauten gerade schwierig zu realisieren sind, nutzen wir Zeit und Geld, um Bäume zu pflanzen. Für uns ist das ein Beitrag für die Umwelt - für die Menschen im Dorf ist es ein positiver Impuls. Jede Familie bekommt die Bäumchen geschenkt, die sie haben möchte. Was man geschenkt bekommt, darf man mit nach Hause nehmen. Und so werden die Bäumchen in die heimischen Gärten getragen, mit Liebe gepflanzt und gepflegt, bis sie Früchte tragen. jg

Dienstag, 8. Juni 2021

Anpflanzung in der Uckermark

  

Unsere Bäume sind gut angewachsen

Hier ist der Bericht von Wolf-Friedrich: Zum großen Glück haben wir dieses Jahr kein trockenes Frühjahr. Im wörtlichen Sinne ist der Himmel mit uns. Unser Neuanpflanzung aus dem letzten Herbst ist hervorragend angewachsen. Hier ein paar Fotos, die ich am Sonntag gemacht habe. Es ist wirklich beeindruckend, wie gut selbst die kleinen Eichen schon wachsen. Auch die ganzen anderen Bäume wie Flatterulme, Bergahorn Wildbirne, Wildapfel, Kirsche, Esskastanie und Lärche wachsen wunderbar und schieben ordentlich Triebe. Durch das feuchte Wetter wachsen auch sehr gut alle möglichen Gräser. Man sieht das auf den Bildern. Wir werden wahrscheinlich im Juni oder Juli die erste Pflegemaßnahme durchführen müssen, um die neuen Pflanzen von den sie überwuchernden Gräsern wieder freizustellen. Aber das gehört dazu.Ich bin jedenfalls ganz glücklich über diese gelungene Aufforstungsmaßnahme mit einer großartigen ökologisch wertvollen Baummischung. Vielleicht schaffen wir es, die Fläche einmal gemeinsam zu besichtigen, wenn ihr wieder einmal in der Gegend seid. Wolf-Friedrich


Montag, 7. Juni 2021

Ohne Bienen keine Blumen


Honigbienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren

Deshalb spenden wir Saatgut an alle, die noch Blühwiesen anlegen wollen. Wer uns jetzt eine Mail schreibt, bekommt noch kleine Tüten mit Saatgut für Balkon und Garten - und für größere Flächen abgestimmte Mischungen, passend für die Region. Alles kostenlos: wir spenden das Saatgut, Ihr bringt es in die Erde. Auf dem Foto sind Bienen in der Morgensonne zu sehen. Sie sitzen in einer Klatschmohnblüte und sammeln Nektar. Ohne Bienen keine Blumen, aber auch keine Äpfel, Birnen und Pflaumen. Für die Landwirtschaft ist die Bestäubung der Blüten durch die Honigbiene von großer Bedeutung. jg


Sonntag, 30. Mai 2021

Was kann ich selbst für den Schutz von Insekten tun?


Was kann ich selbst für den Schutz von Insekten tun?

...wurde gestern in der Sonntagsrunde gefragt. Eine einfache Möglichkeit ist das Aussähen und Pflegen von Wildwiesen. Für diejenigen, die noch mehr tun wollen, bietet sich das Aufstellen eines "Insektenhotels" an. Da viele Bestäuber heutzutage durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft bedroht sind, verkleinern sich ihre Lebensräume. Mit den Insektenhotels sollen optimale Bedingungen zum Nisten geschaffen werden. Wer einen Beitrag dazu leisten möchte, findet Bauanleitungen oder Hinweise zum Kauf eines Insektenhotels zum Beispiel bei Flowers4Bees./tk