Klima und Umwelt

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt.
Jede Spende geht zu 100 Prozent in die Projekte.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege, in Myanmar und in Mexiko pflanzen, pflegen und erhalten wir Bäume.

Geburtstagswiese
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Plastik vermeiden/recyceln
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Donnerstag, 4. März 2021

Bäume pflanzen


Nur eine Stunde von München entfernt

Es reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun: um Bäume zu pflanzen braucht man Zeit und Geld - und das passende Stück Land. Hier im Bild kamen alle drei Dinge vor ein paar Tagen zusammen: der Waldbesitzer, die Stiftung und ein wunderbares Stück Land im Ostallgäu. Von der Lage ist dieses Aufforstungsgebiet das perfekte Gegengewicht zur Uckermark, wo wir im letzten Jahr gepflanzt haben. Der Boden ist schon vorbereitet. Auf gut einem Hektar werden in den nächsten vier Wochen gut gemischt 6.600 Bäume gepflanzt: Erlen, Ulmen und Eichen sind schon bestellt. Wir freuen uns auf eine Besichtigung im Sommer: für gut trainierte Münchner Freunde der Stiftung ist dieses Ziel auf mit dem Fahrrad zu erreichen 😊 jg

Dienstag, 2. März 2021

Warum Kochöfen...?



Den Holzverbrauch reduzieren

Bäume pflanzen ist gut, aber wir müssen auch schauen, dass weniger Bäume umgehauen werden. In vielen Entwicklungsländern wird noch mit Holz am offenen Feuer gekocht. Durch den Bau von einfachen Öfen halbieren wir den Holzverbrauch und ersparen der Umwelt eine Tonne CO2 pro Jahr. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt. Auch in diesem Jahr finanzieren wir den Bau von tausend Kochöfen in Nepal. 12 Euro kostet ein Ofen. In diesem Projekt arbeiten wir mit den Ofenbauer eV zusammen, die langjährige Erfahrung in Nepal haben. Diese Erfahrungen aus dem Ofenbau wollen wir nach Myanmar übertragen. Auch dort wird noch viel am offenen Feuer gekocht. Für jeden abgerechneten Ofen in Nepal gibt es ein Bild, auf dem Ofen, BesitzerIn und Seriennummer zu sehen sind. jg

Samstag, 27. Februar 2021

Netzwerke pflegen


Ruhig weitersagen...

Heute war ich bei einer Lions Diskussionsrunde. Da ging es um die Frage, wie man einen Freundeskreis pflegt und erweitert. Diese Frage dürfen wir uns natürlich auch in der Stiftung stellen. Christiane, Klaus und Tom haben eine einfache Lösung dafür gefunden: sie erzählen ihren Freunden von der Stiftunglife - von den Themen, den Projekten und den netten Menschen. Wenn ihr das auch machen wollt, stellen wir gerne ein paar kleine MUT Büchlein zur Verfügung. Neue Menschen beleben jeden Freundeskreis, besonders wenn sie interessiert und jung (geblieben) sind.


Freitag, 26. Februar 2021

So verbessern wir unsere Ziele



Bäume 
pflanzen, um das Klima zu retten ! ?

Mit dieser Devise sind wir vor zwei Jahren gestartet. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz: rund 80.000 Bäume haben wir in vergangenen Jahr gepflanzt.  Das ist gut für die Umwelt und gut für die Seele. Schaut man auf die CO2 Reduktion, kommt man nur zu einem mittelmäßigen Ergebnis, denn

- Bäume brauchen zehn Jahre, bis sie CO2 in nennenswerten Umfang einspeichern
- Kochöfen sind im CO2 Kosten/Nutzen Verhältnis wesentlich besser als Bäume
- Solarlampen geben Licht und sparen CO2 vom ersten Tag an

Diese Erkenntnis führt zu folgendem Ergebnis: auch in Zukunft werden wir Bäume pflanzen, weil wir der Natur und den Menschen Gutes tun wollen. Daneben bieten wir für den gezielten CO2 Ausgleich  einen Klimakorb an. Mit dem werden Bäume, Kochöfen und Solarprojekte finanziert. Damit stellen wir unseren Klimaschutz breiter auf und verbessern das Kosten/Nutzen Verhältnis. Ein kleiner Klimakorb enthält zehn Bäume + zehn Kochhöfen + zehn Solarlampen. Damit werden zehn Jahre lang 15 to CO2 pro Jahr kompensiert. Der kleine Korb kostet einmalig 330 Euro. Der mittlere Korb kompensiert die doppelte Menge und kostet doppelt so viel. Der große Korb kompensiert 45 t pro Jahr und kostet einmalig 990 Euro. jg

Mittwoch, 24. Februar 2021

Waldzustandsbericht aktuell



Dem deutschen Wald geht es so schlecht wie seit 1984 nicht

Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht hervor, der gerade veröffentlicht wurde. Ursachen sind die Dürre der vergangenen Jahre, Stürme und Schädlinge. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil der Bäume mit intakten Kronen nur noch 21 Prozent. Der Staat hilft mit insgesamt 1,5 Milliarden, damit Waldbesitzer und Forstwirte die Wälder umbauen. Wenn man die richtigen Bäume aussucht, kann man die Wälder an den Klimawandel anpassen. Mit der Anpassung der Menschen, die hier leben wollen, wird es schwieriger werden. Wir tun, was wir können, wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum - in Deutschland und in der Welt 🌳 

Heute um 20.15 Uhr auf 3sat


Das Geheimnis der Bäume

Unter der Regie von Oscar-Preisträger Luc Jacquet sind wir in eine Welt natürlicher Wunder eingeladen. Der Dokumentarfilm zeigt Regenwälder und das Zusammenwirkens von Pflanzen und Tieren. Der Film macht die Evolutionsgeschichte eines Urwalds und macht Bäume als Lebewesen begreifbar. Ameisen werden zu Untermietern und Verteidigern riesenhafter Bäume, Insekten lassen sich von Pflanzen an der Nase herumführen, und Urwaldgewächse fungieren als Regengötter. Der Film erforscht die Weisheit der Bäume und führt hinein in die Tiefen des tropischen Dschungels, in denen die Tiere über den Raum und die Bäume über die Zeit herrschen. "Das Geheimnis der Bäume" beweist, dass Entwicklungsbiologie auf die große Leinwand gehört - und ins richtige Leben: seit Anfang des Jahres pflanzen wir alle 9 Minuten einen Baum. Bis zum Jahresende werden es fast 60.000 Bäumen, die wir pflanzen (lassen) immer nur dort, wo wir die langfristige Betreuung durch persönliche Kontakte sichern können. jg

Samstag, 20. Februar 2021

Waldrandflächen, Knicks und Hecken



Wild gewachsenen Hecken, die Hase und Igel beherbergen, sind selten geworden. Die Hecke wurde für den Hausgebrauch gezähmt und fristet nun ihr Dasein exakt beschnitten im Französischen Garten. Wir finanzieren auch in diesem Jahr wieder die Anpflanzung von Waldrandflächen und naturnahen Hecken in Deutschland. jg


Natürlich geben wir uns Mühe, unsere Projekte besser zu machen - aber das ist gar nicht so einfach, wenn man von den eigenen Dingen begeistert ist. Dafür braucht man Kritik von außen. Am kommenden Sonntag laden wir kluge Köpfe dazu ein: Freunde, Wegbegleiter, Spender und Wettbewerber. Jede Anregung wird aufgenommen und geprüft. Versprochen! Es dürfte eine spannende Runde werden. Wir berichten. jg

Donnerstag, 18. Februar 2021

SolarWasser



Die eierlegende Wollmilchsau

Solaranlagen funktionieren einfach, wenn die Sonne scheint produzieren sie Strom. Am besten ist es, wenn der Strom direkt verbraucht wird, dann muss man ihn nicht in Batterien speichern. So wie hier auf dem Bild: mit dem Strom der Solaranlage wird Trinkwasser tagsüber aus 200 Metern Tiefe hochgepumpt, direkt in den Wasserturm. Das einzige, was Solaranlagen nicht mögen, ist Staub. Wenn sich eine Staubschicht auf die Solarzellen gelegt hat, sinkt die Leistungskurve. Deshalb ist das regelmäßige Reinigen der Solarzellen wichtig. Manchmal erledigt das ein Regenschauer, aber Regentropfen sind selten in Bagan. Viel Sonnenschein ist die ideale Voraussetzung für unsere Anlagen. Im Bild zeigt eine von 22 Solaranlagen in und um Bagan. Eine Anlage kostet 10.000 Euro. Mit jeder Anlage werden 2.000 bis 3.000 Liter Diesel pro Jahr eingespart. Weil die Dorfbewohner viel Geld sparen (sie müssen kaum noch Diesel kaufen) sparen sie jedes Jahr zweitausend Euro. Über zehn Jahre gerechnet verdoppelt sich damit die 10.000 Euro Spende. Das freut die Dorfbewohner und uns freut der Klimabeitrag: jede Anlage kompensiert rund 10 to CO2 pro Jahr. jg

Montag, 15. Februar 2021



Die einen haben zu viel - die anderen zu wenig

LEDs sind in den vergangenen Jahren immer billiger geworden. Die Nachfolger der Glühbirne verbrauchen so wenig Energie, dass der Stromverbrauch kaum noch ins Gewicht fällt. In Vorgärten und Fenstern blickt es, nicht nur zur Weihnachtszeit.  Hell ausgeleuchtete Schaufenstern strahlen in die menschenleere Nacht. Vögel und Insekten leiden unter all dem Licht, manchmal auch der Mensch. Wir könnten sparsamer sein und die Erleuchtung gleichmäßig verteilen, Sauberes Licht verschenken. Unsere Solarlampen sind preiswert geworden: 10 Euro kosten die kleinen Wunderwerke, die wir zu den Menschen bringen. Ein paar tausend Hütten in Myanmar haben wir damit schon zum Leuchten gebracht. Gut für die Umwelt und gut für die Menschen. jg

Samstag, 13. Februar 2021

Kompensation, ein Ablasshandel ?


Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt Tetzel

Wenn wir über CO2 Kompensation reden, kommt über kurz oder lang der „Ablasshandel" ins Gespräch. Im 16. Jahrhundert machte sich unter den Gläubigen der katholischen Kirche zunehmend Unmut über die weit reichende Macht und den Reichtum der Kirche breit. Die erhob nicht nur Abgaben und Steuern, sondern entdeckte als einträgliche Einkommensquelle auch noch den so genannten Ablasshandel. Durch den Kauf von Ablassbriefen konnte der Gläubige die Vergebung Gottes für all seine Sünden erhalten. Ob diese Vergebung wirklich erfolgte, ist bis heute nicht belegt - genau dort zeigt sich der Unterschied. Wenn wir versprechen, zum Ausgleich Bäume zu pflanzen, dann belegen wir den Ort der Pflanzungen mit Bildern und Geodaten. jg

Seit bereit...


Schon Hamlets Ophelia säuselte: „Tomorrow is Saint Valentine's day
Da heißt es gerüstet sein. Der Einzelhandel rechnete im letzten Jahr mit einer Milliarde Umsatz zum Valentinstag, da waren die Geschäfte noch offen. In diesem Jahr ist alles anders. Wer jetzt noch keine Pralinen besorgt oder Blumen bestellt hat, ist spät dran. Wir empfehlen einen Baum als sinnliches Geschenk. Wie wir von Adam und Eva wissen, eignen sich Apfelbäume besonders gut als Zeichen der Liebe: für frisch Verliebte empfehlen wir ein zartes Bäumchen für jeden Tag, den ihr Euch kennt (sparsame Zeitgenossen rechnen in Monaten, lang verheiratete in Jahren) Wir kümmern uns um die Umsetzung und pflanzen für die Liebe, sobald  das witterungstechnisch möglich ist. Was Eva dann später mit den Äpfeln macht, liegt in Euerer Hand. jg

Donnerstag, 11. Februar 2021

Greenwashing


Cola ist Scheiße  Ben, 12 Jahre alt

Die Sprache der Jugendlichen ist manchmal ein bisschen rau - bringt die Sache aber kurz und knapp mit drei Worten auf den Punkt. Coca Cola, Pepsi und Nestlé sind die größten Verursacher von Kunststoffmüll weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt der Report, den die Organisation "Break Free from Plastic" vorgestellt hat. Bei einer jährlich stattfindenden Aktion sammelt und dokumentiert "Break Free From Plastic" Plastikmüll rund um die Welt und sortiert ihn nach Herstellermarken – in diesem Jahr waren es 346.494 Plastikteile aus 55 Ländern. Mit jeder Plastikflasche, die wir kaufen, sind wir mitverantwortlich für den Mülll, der in Malaysia landet und/oder im Meer. Gerade hat Coca Cola angekündigt, 100-prozentig recycelte Flaschen einzuführen. „Greenwashing" sagt Thomas Fischer von der DHU, denn dieses Material ist kein Plastik aus dem gelben Sack. Rund 70 Prozent der Einweg Plastikflaschen in Deutschland werden aus Rohöl hergestellt. Unser Tipp: lieber Wasser trinken, am besten aus dem Hahn und der eigenen Trinkflasche. Ist gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt. jg

Süddeutsche Zeitung


Man kann es nicht allen recht machen

Umweltschützer gegen Landwirte: das ist die Kampflinie, wenn es um den Schutz der Insekten geht. Seit Jahren schon. Nun soll ein neues Gesetzespaket helfen, den Streit beizulegen. Zumindest vorläufig: Glyphosat und der Einsatz von Chemie an Gewässerstreifen wird verboten. Artenreiches Grünland und Streuobstwiesen werden zu gesetzlich geschützten Biotopen. Während der Streit zwischen Politik, Umwelt und Landwirten weitergeht, bestellen wir in diesen Tagen Saatgut für unsere Aktion „Deutschland blüht auf". Die ersten Großflächen haben wir schon gesichert. jg

Montag, 8. Februar 2021



Google steht bei mir in der zweiten Reihe - meine tägliche Suchmaschine ist "die Seite, die Bäume pflanzt". Die Suche der deutschen Ecosia Seite funktioniert genau so gut wie Seite aus dem Silikon Valley. Der kleine Unterschied liegt in den Gewinnen. Während Google seine Gewinne steuerlich optimiert, werden bei Ecosia die Erträge zu 90 Prozent genutzt, um Bäume zu pflanzen. Man kann ganz einfach Gutes tun, wenn man sich einmal die Mühe macht, Ecosia als Standart Suchmaschine auf dem eigenen Rechner zu installieren. Wie erfolgreich das ist, kann man auf dem Screenshot oben rechts sehen: durch die Suchanfragen von meinem Rechner wurden schon 994 Bäume gepflanzt. Zur Nachahmung empfohlen 👍


Baum des Jahres 2021



Bestechend schön

Die immergrüne Stechpalme (Ilex) wurde gerade zum Baum des Jahres gewählt. Botanisch ist sie keine Palme. Seit Jahrhunderten ist die Pflanze mit den roten Früchten und den stacheligen, lederartigen Blättern in Europa heimisch. Oft sehen wir sie als Zierstrauch in Gärten und Parks, selten in der freien Natur. In Wäldern kann sie bis zu 5 m hoch werden. Dort bereichert der buschige Baum die biologische Vielfalt und bietet Insekten und Kleintieren Nahrung und Lebensraum. Die Stechpalme ist besonders geschützt und darf nicht wild gepflückt werden. Das älteste Exemplar in Deutschland steht in der Nähe von Gießen, hat einen Stammumfang von fast 3 Metern und ist 270 Jahre alt. Bei unseren diesjährigen Baumpflanzungen werden wir dem „Baum des Jahres" einen Platz geben. jg

Freitag, 5. Februar 2021



Insektenschutz und Pflanzenschutz

In Niedersachsen gibt es einen politischen Konsens, dass Landwirte mehr natürliche Entwicklung auf ihren Fächern zulassen müssen. Bauern dürfen an Gräben und Flüssen weder düngen noch Pflanzenschutzmittel aufbringen. Hecken, Büsche und Alleen sollen Lebensraum bleiben für Insekten, Vögel und Kleintiere. Seit Jahren sind Bienen von chemischem Pflanzenschutz bedroht. Wir halten mit Blühwiesen dagegen: auch in diesem Jahr finanzieren wir wieder Saatgut für Eure Blühwiesen. Meldet Euch, wenn ihr freie Flächen habt - in Niedersachsen und natürlich auch in allen anderen Bundesländern. jg

Mittwoch, 3. Februar 2021

Nachgerechnet

Es gibt viele Gründe, Bäume zu pflanzen. Mancher möchte damit ein Stück vom Himmel gewinnen, andere wollen ihren ökologischen Fußabdruck verbessern. Im Durchschnitt belastet jeder Deutsche die Umwelt mit 11 to CO2 im Jahr. Das ist schlecht fürs Klima. Wir müssen unseren Lebensstil ändern, reduzieren und  kompensieren. Mit Bäume kann kann jeder seine CO2 Bilanz verbessern - allerdings in der langfristigen Wirkung, denn Bäume beginnen erst ab einer gewissen Größe (in Deutschland nach acht bis zehn Jahren) mit der Einspeicherung von CO2. Dank dieser Erkenntnis werden wir zukünftig unsere Baumpflanzungen mit Solarprojekten verbinden. Damit verdoppelt sich die Wirkung: während die Bäume den langfristigen Nutzen bringen, wird durch Solarenergie vom ersten Tag an CO2 kompensiert. jg


Freitag, 29. Januar 2021

Solar statt Diesel


Baubeginn für unsere 20. Anlage

Was vor drei Jahren mit in den Bau unserer ersten Anlage begann, entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte. 30 Solarpanele ersetzen bis zu 3.000 Liter Diesel im Jahr, wenn das Trinkwasser aus 200 Meter Tiefe hochgepumpt wird. Das ist gut für die Umwelt und die Menschen sparen Geld. Hier ist der Bericht von Min Min: Today we made a ground breaking ceremony for Taung Wa village with the monk, who donated a new Tubewell there. And now we will add the solar energy pumping system. So there will be (nearly) no need for the generator for the pumping system in the future. This village is close to B16 near Bagan. Min Min

Mittwoch, 27. Januar 2021

1.000 Kochöfen in Nepal


1.000 Tonnen CO2 Einsparung und 4.200 glückliche Hausfrauen

Arghakanchis Hauptstadt Sandikharka liegt 300 km südwestlich von Kathmandu entfernt. Eine Reise von 20 Stunden mit dem Fernbus. Nur das Zentrum ist städtisch, zum größeren hat die Stadt dörfliche Strukturen. Hier leben 200 000 Menschen in 45.000 Haushalten. Die meisten haben eine kleine Landwirtschaft, bauen Reis und Getreide an. Oft gibt es ein oder zwei Kühe, einige Ziegen und Hühner. In den letzten zehn Jahren sind 40 000 Menschen, meist junge Männer, in die Städte und ins Ausland abgewandert, um dort Arbeit zu suchen. Natürlich wirkt sich das negativ aus auf das Leben in den Dörfern: landwirtschaftliche Arbeit und Kochen muss von den Frauen erledigt werden. Hier wirdmit Holz gekocht, meist auf offenen Feuern.

Der Ofenbauer eV. hat nach entsprechenden Verhandlungen mit den örtlichen Behörden, vereinbart in dem Bezirk Lehmöfen zu bauen. Zwar wird auch dann weiter mit Feuerholz gekocht, aber viel ökonomischer, denn ein Lehmofen spart 50% des Feuerholzes ein. Und es wird gesünder gekocht: durch einen Schornstein werden die Rauchgase nach draußen geleitet. Durch die Reduzierung des Holzverbrauches spart jeder Ofen etwa eine Tonne CO2 jährlich ein. Im ländlichen Umland von Sandikharka wurden insgesamt mehr als 10 000 Lehmöfen eingebaut - davon wurden 1.000 Öfen durch eine 12.000 Euro Spende der Stiftunglife finanziert. Mehrere Ofenbauer waren an dem Projekt beteiligt, meist Frauen, sie  sind die besseren Ofenbauer. Aus eigener Erfahrung kennen sie die Vorteile. Der Ehemann wird überzeugt durch das Argument: Man kann viel Geld sparen, da man keinen Hustensaft und Augentropfen mehr kaufen muss. Mit umgerechnet zwei Euro beteiligt sich jede Familie an den entstehenden Kosten, bringt den Lehm herbei, Wasser, Kuhdung und eine Kiepe Reisschalen. Dann muss die Lehmmasse gestampft werden, um die Steine herzustellen. Die günstigste Stelle innerhalb des Küchenraumes wird gemeinsam festgelegt. Der Hausherr muss das Loch für den Schornsteindurchbruch in die Außenwand zu stemmen. Dann wird der Ofen gebaut. In vier Stunden ist der Lehmofen fertig. Dann folgt die Unterweisung zur Nutzung und Pflege. Zum Schluss wird ein Übergabeprotokoll unterzeichnet und über der Haustür ein „Typenschild" angenagelt. Das Schild zeigt wer den Ofen gebaut hat, und der wievielte Ofen das ist. Nach einer Trocknungszeit von einigen Tagen kann angeheizt werden. Ein Bericht von Christa Drigalla, Nepal

Rettet die Bienen


 Bild Reuters

Cynthia Callizaya setzt sich für den Schutz der Wildbienen in Bolivien ein...

….und wir tun etwas für die Wildbienen auf einer Ackerfläche in Fintel, am Rand der Lüneburger Heide. Im Frühjahr geht es los. Einjähriger Buchweizen bildet einen Schirm, unter dem sich Wildkräuter entwickeln. Der Buchweizen friert im Winter ab und im zweiten Jahr kommen die Wildkräuter in Fahrt, die dann auch noch ein weiteres Jahr stehen. Wir eine gute Mischung aus ein- und mehrjährigen Pflanzen. Vom Saatguthersteller wurde uns zugesichert, dass die Nutzungsdauer der Mischung bei 4-5 Jahren liegt. Wir gehen davon aus, dass die neuerliche Bodenbearbeitung für mindestens drei Jahre nicht notwendig ist, was gut ist, da die Wildtiere dann ganzjährig Deckung finden und keine Störung durch den Menschen erfolgt. Dieses Blühwiesen Projekt wird fachlich von der Deutschen Wildtier Stiftung begleitet. jg


Samstag, 23. Januar 2021



0 Verwaltungskosten
wir bringen jede Spende zu 100 % ins Projekt, manchmal auch mit 200 %


5 WasserSolaranlagen 
in den Dörfern um Bagan gebaut, wo Trinkwasser aus 200 Metern Tiefe hochgepumpt werden muss


5 Schulgebäude
im Delta gebaut, entlang den Dörfern, die von den Swimming Doctors regelmäßig angefahren werden.


30 Team Mitglieder
in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich, professionell und tragen ihre Kosten selber


33 gute Taten
für Menschen und Projekte, die von der Corona Krise besonders betroffen waren


40 Kinder + Paten
die Kinder im Kinderheim von Yangon werden von uns unterstützt und gefördert


100 Studenten + Mentoren
die Universitäten in Myanmar sind geschlossen. Wir unterstützen unsere Studenten und ihre Familien


169 Tafeln in Deutschland
finanzielle Unterstützung, insgesamt 360.000 Euro, in Zusammenarbeit mit vielen Lions Clubs


2.000 Solarlampen
bringen sauberes Licht zu den Menschen und sind gut für die Umwelt


4.000 Reissäcke
Nothilfe in Yangon für Menschen ohne Arbeit, die nichts haben, als das Hemd am Leib


12.600 Patienten
trotz aller logistischer Schwierigkeiten bei den Swimming Doctors medizinisch behandelt 


70.000 Bäume 
unser Beitrag fürs Klima in Deutschland, Spanien, Mexiko und Myanmar


Freitag, 22. Januar 2021

Sonne und Sand


Solaranlagen funktionieren einfach

Wenn die Sonne scheint produzieren sie Strom. Am besten ist es, wenn der Strom direkt verbraucht wird, dann muss man ihn nicht in Batterien speichern. So wie hier auf dem Bild: mit dem Strom der Solaranlage wird Trinkwasser tagsüber aus 200 Metern Tiefe hochgepumpt, direkt in den Wasserturm. Das einzige, was Solaranlagen nicht mögen, ist Staub. Wenn sich eine Staubschicht auf die Solarzellen gelegt hat, sinkt die Leistungskurve. Deshalb ist das regelmäßige Reinigen der Solarzellen wichtig. Manchmal erledigt das ein Regenschauer. Wenn der ausbleibt, dann wird Staub gewischt - direkt nachdem dieses Foto gemacht wurde. Es zeigt eine von 16 Solaranlagen in der Nähe von Bagan. Mit jeder Anlage werden 2.000 bis 3.000 Liter Diesel pro Jahr eingespart. jg

Plogging


Sport und Umweltschutz? 

Das passt zusammen. Plogging verbindet Outdoor-Fitness mit Engagement für den Umweltschutz. Während einer Jogging-Runde wird herumliegender Müll aufgesammelt und anschließend fachgerecht entsorgt. Dieser Trend begeistert nicht nur uns. Allein auf Instagram gibt es unter dem Hashtag #plogging bereits über 100.000 Beiträge, Tendenz steigend. Gesehen haben wir diese Idee bei Poellath + Partner. Mit Mülltüten ausgestattet, traten engagierte Mitarbeiter und deren Familien an, den Berliner Tiergarten von herumliegendem Müll zu befreien. Das Berliner Team hat seit langem eine besondere Verbindung zu dem Park, die Mitarbeiter nutzen den Park als Laufstrecke, Yogawiese und Naherholungsgebiet. 

Donnerstag, 21. Januar 2021

Myanmar oder Uckermark ?


Wo pflanzt man am besten Bäume ?

Die Antwort ist gar nicht schwer: am besten gedeihen die Bäume dort, wo wir ein Auge drauf haben - denn der Erfolg des Pflanzens zeigt sich erst nach Jahren. Nur wer sich um seine Bäume kümmert, kann gewiss sein, das sie mit den Jahren wachsen und gedeihen. Erste brauchbare Früchte (oder CO2 Speicherungen) kann ein Baum erst nach ein paar Jahren bringen. In Myanmar geht das deutlich schneller als in Deutschland. Ob in der Uckermark, in Bagan, auf Mallorca oder in Bautista Chico - wir pflanzen nur dort, wo wir einen persönlichen Kontakt haben. Unsere Freunde vor Ort schicken uns regelmäßig Berichte. Da sehen wir, ob alle Bäume angewachsen sind, ob die ausgesuchten Baumarten mit den Klimaveränderungen zurechtkommen und wieviel Bäumchen wir rausnehmen oder nachpflanzen müssen. Das Wort „Nachhaltigkeit" kommt aus der Forstwirtschaft. jg

Mittwoch, 20. Januar 2021

Bitte mehr Mehrweg



Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Einstein

Den Braunkohle Ausstieg muss die Politik regeln, die CO2 Bepreisung auch. Gut, dass es Bürger gibt, die den Politikern Beine machen. Meist sind das junge Menschen, die sich um Ihre Zukunft Sorgen machen. Natürlich nicht alle: altersübergreifend ist eine Generation „to go" unterwegs, denen man erst mit Verordnungen kommen muss, damit der Einwegbechermüll beendet wird. Leider ist die Politik zaghaft. Statt Einweg zu verbieten, stehen weiche Formulierungen mit langen Übergangsfristen im Raum. Ein paar Jahre werden wir wohl noch mit dem Müll leben müssen - es sei denn, wir legen Unachtsamkeit und Einwegbecher freiwillig aus der Hand. jg

Dienstag, 19. Januar 2021

Termine




Es lohnt sich mal reinzuschauen, in den Kalender und in unsere Sonntagsrunde: offen für jeden, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert, oder einfach mal hören möchte, was wir in der Stiftung so machen - und wie wir es machen. Mit Engagement und mit Liebe zum Detail, soviel sei schon vorher verraten. Am kommenden Sonntag um 12 Uhr geht es um unsere Unterstützung für die Tafeln. Seit 27 Jahren unterstützen wir diese Idee in ganz Deutschland, seit einem Jahr mit der Tafelhilfe 4.0. Die sieht so aus: jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen, wird von uns verdoppelt - entweder mit eigenen Mitteln oder durch die Zusammenarbeit mit einem Lions Club vor Ort. Hier ist der Link zur Sonntagsrunde am 24.Januar: https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09

Donnerstag, 14. Januar 2021

Well project near Ngapali


Clear Water Project

Es war eine kleine Begebenheit am Rande: vor einem Jahr, nach dem Besuch einer Schule in der Nähe von Ngapali, hielten wir in einem Dorf an. Unser Fahrer hatte gehört, dass die Dorfbewohner ein Problem ihrem Brunnen haben. Seit Wochen war das Wasser gelb geworden, es schmeckte nicht mehr. Wir haben eine Probe mitgenommen und das Wasser in Yangon untersuchen lassen. „Für Mensch und Tier nicht zu gebrauchen" lautete das Ergebnis. Die Dorfbewohner haben für einen neuen Brunnen 1.000 Dollar gesammelt und wir haben 4.000 Dollar dazu gegeben. Nun freuen wir uns über das Ergebnis. Hier ist der Bericht von Naing: Dear Friends, I been to the U Yin Pyin Village which is our well project . Water is really clear now and they enjoy it. They did the proper storage and roof as well. Water can storage 1,500 Gallons. They pumping with electric pump and they use that water for general use. Can not drink that water. Little salty. Please see the photo. Thanks Naing

Montag, 11. Januar 2021

Congratulation Angel



Es ist immer wieder eine Freude, die Erfolge unserer Studenten zu erleben. Angel gehörte 2011 zu den ersten zehn Studenten, die wir auf den Philippinen gefördert haben. Ihre Schulnoten waren gut, die Eltern konnten die Gebühren für das College nicht bezahlen. Wir haben ihr Studium fürs Lehramt finanziert. Vier Jahre später hatte die junge Frau ihren Abschluss in der Hand - und einen gut bezahlten Job an einer Schule in Manila. Seit einem Jahr unterrichtet Angel ihre Schüler Online. Auch privat hat sich alles glücklich entwickelt: seit einem halben Jahr ist sie glücklich verheiratet. Ein schöner Lebensweg, an dem wir uns erfreuen. Vergleichbar mit dem Erfolg der anderen 49 Studenten, die wir auf den Philippinen gefördert haben. Was die Geschichte von Angel besonders macht, das ist ihr Engagement für ein plastikfreies Leben. Sie lebt und kämpft für den bewußten Umgang mit der Umwelt in ihrem Land. Wenn wir Angel in ihrem Kampf gegen Plastik unterstützen, helfen wir ihr und uns. Wer möchte schon die Plastikflaschen, die hier weggeworfen werden, beim nächsten Badeurlaub wiedersehen….
 

Samstag, 9. Januar 2021

Wofür ?



Katastrophen, Kirche, Kinder und Krankheiten

Dreiviertel aller deutschen Spenden gehen an die 4 K. Mit deutlichem Abstand folgt der Tierschutz, der bekommt damit noch doppelt so viel wie Klima und Umwelt. So gesehen befinden wir uns spendenmäßig gesehen in einem kleinen Liebhaberbereich, wenn wir für den Bau von Solaranlagen werben, für Bienen und Bäume. Aber das ist keine neue Situation für uns: auch mit unserer Unterstützung für die Tafeln standen wir vor 25 Jahren ziemlich allein da. Man muss sich für die Dinge einsetzen, von denen man überzeugt ist. jg

Donnerstag, 7. Januar 2021

Bäume pflanzen in der Uckermark


Da steckt viel Mühe dran

Unser großes deutsches Baumprojekt im Coronajahr war die Pflanzaktion in der Ukkermark. Ohne unsere tätige Mithilfe (ob das ein Vor- oder Nachteil war, bleibt offen) wurden die Bäume auf einem Hektar gepflanzt. Das Gebiet ist eingezäunt, um die jungen Triebe vor Verbiss zu schützen. Hier ist der Bericht vom Mann unseres Vertrauens vor Ort, von Wolf-Friedrich: Ganz glücklich kann ich berichten, dass in meinem Wald auf der gemeinsam besichtigten Fläche insgesamt 6900 Bäume gepflanzt sind, 5400 Eichen, 70 Esskastanien, 380 Wildäpfel , 70 Wildbirnen, 310 Bergahorne, 360 Vogelkirschen und 310 Flatterulmen. Ich glaube, eine ganz wunderbare Mischung, die aus diesem kleinen Erdflecken hoffentlich ein wunderbares vielfältiges und ökologisch höchst wertvolles Biotop macht.  Ich bin gespannt, das Wachstum zu verfolgen. Das Ganze war nur mit Eurer Hilfe möglich, für die ich noch einmal ganz herzlich Danke. Man kann die gepflanzten Bäume in dieser herbstlichen Umgebung kaum entdecken. Aber im Frühjahr, wenn es grünt, wird es ganz anders aussehen. Euch allen von Herzen alles Gute. Freue mich auf die nächste Begegnung. Herzlichen Gruß, Wolf-Friedrich

Dienstag, 5. Januar 2021

Happy Birthday Greta




Wenn wir die Corona-Krise überstanden haben, steht uns mit der Klimakrise die nächste große Aufgabe bevor. Ulrich Frankenberger

Am Sonntag hat sie ihren 18. Geburtstag gefeiert. Aus dem „kleinen Mädchen mit Zöpfen" ist eine junge Frau geworden. Drei Jahre ist es her, dass sie als Jugendliche in unser aller Gemütlichkeit platzte. Greta hielt sich nicht lange mit Höflichkeit auf. Ihre Botschaft war klar und direkt. Kaum eine Rede länger als 15 Minuten. Wenn wir in zwanzig Jahren von unseren Enkeln gefragt werden, was wir gegen den Klimawandel getan haben, werden wir uns nicht damit rausreden können, dass wir es nicht gewußt haben. Dafür hat Greta in den letzen drei Jahren gesorgt. Jetzt ist es an jedem von uns, eine eigene Haltung zu Klima und Umwelt zu definieren. Die Stiftung unterstützt Fridays for Future" auch in diesem Jahr. jg

Samstag, 2. Januar 2021

SolarWater



SolarWater 16

Today we made a ground Breaking of a new project for Rotary Club München Mitte. SolarWaterstation nr, 16 is located at Sin Ka village. This village has over 3.000 people  population. The tubewell has 1000ft depth. They used a lot of desiel for their tubewell for the water. In the future they will use mostly renewable energy. So they Save money and do god for environment. Min Min

Freitag, 1. Januar 2021

Gute Vorsätze


Für die Umwelt 

Es gibt viele Ideen, was man alles besser machen kann auf dieser Welt. Am besten ist es, wenn jeder bei sich selber anfängt. Das Foto ist von heute und der Spruch auf meinem T-Shirt passt. Das sind gute Voraussetzungen für meine Versprechen für das neue Jahr. Ich werde:

- weniger als 9.000 km mit dem Auto fahren
- maximal einmal in der Woche Fleisch essen
- keine neuen Kleidungsstücke  kaufen 
- meinen Plastikverbrauch halbieren
- tausend Bäume als CO2 Ausgleich pflegen und erhalten

Natürlich könnte mehr machen - oder weniger. Jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm wichtig ist und womit er gut umgehen kann. Am 31. Dezember 2021 werde ich berichten, ob ich meinen Umweltbeitrag geschafft habe. jg

Mittwoch, 30. Dezember 2020


Dieses schöne Wort hat Rupprecht Matthies, Wortkünstler in Hamburg, für die Stiftunglife gefertigt. Dabei Ist die Stiftung nur eine rechtliche Hülle - und Geld ist erst einmal nur bedrucktes Papier. Menschen sind es, die mit Vertrauen, Ideen und Engagement Hilfe möglich machen. Am liebsten würde ich mich bei jedem Einzelnen persönlich bedanken. Das ist in Coronazeiten nicht möglich - deshalb mag dieses Foto am Ende eines ungewöhnlichen Jahres den Dank zu Euch bringen. Wir waren alle gefordert, haben viel bewegt und viel Freude gehabt. Was kann man im Rückblick eines Jahres schöneres sagen. jg

Samstag, 26. Dezember 2020




Wenn heute um 12 Uhr unsere Sonntagsrunde* startet, wird er nicht dabei sein können - obwohl er sich sehr für unsere Baumprojekte interessiert. Klaus lässt sich entschuldigen: „Kann leider nicht teilnehmen. Der Tag heute ist lang ersehnt, wir beginnen mit den ersten Impfungen. Ich bin dabei. Hoffe auf eine große Impfbereitschaft und genügend Impfstoff."

* Die Sonntagsrunde heute um 12 Uhr zum Thema Bäume. Wer Zeit und Lust hat, kann sich über diesen Zoom Link direkt einwählen https://zoom.us/j/93909747871?pwd=bm1ubXcyWTVJNms1YThoTWJIRTRFdz09


Freitag, 25. Dezember 2020

Lesetipp


Entwurzelt und festlich geschmückt stehen sie für ein paar Tage in den Wohnzimmern - dann werden sie entsorgt und gehäckselt, es war ein kurzes Vergnügen. Wer sich über Tannenbäume Gedanken macht, landet schnell beim deutschen Wald. Das es den Bäumen nicht gut geht, liest man in der Zeitung - dass man etwas dagegen tun kann auch. In unserem Zoom Treffen am Sonntag um 12 Uhr stellen wir wunderbare Baumprojekte vor - und Menschen, die ein Auge auf die Bäume haben. Gäste sind willkommen, hier ist der Link https://zoom.us/j/93909747871?pwd=bm1ubXcyWTVJNms1YThoTWJIRTRFdz09   

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Last Minute Angebote




Eine Blumenwiese

Douglas hat zu. Mit dieser Tatsache müssen sich alle Männer abfinden, für die der Drogeriemarkt in den vergangenen Jahren die letzte Rettung war. Selbst für Onlineshopping ist es nun zu spät. Doch diese Situation erscheint nur auf den ersten Blick ausweglos, denn es eröffnen sich neue Chancen: Mann könnte seiner Liebsten eine Blumenwiese schenken, oder ein Kind. Beides bei uns zu haben: die Blumenwiese legen wir im Frühjahr an - die Patenschaftsbestätigung für ein Kind stellen wir noch heute aus. Anfragen für Wiese und Kind bitte an info@stiftunglife.de

Sonntag, 20. Dezember 2020

Ein Feigenblatt



Besser als gar kein Blatt

Nicht alle grünen Initiativen kommen von Herzen. Manchmal ist es nur der Versuch einer Marke, in der Öffentlichkeit besser da zu stehen, als man tatsächlich ist.  Und doch ist es ein Anfang, in dem immerhin die Erkenntnis steckt, dass die Konsumenten wacher geworden sind. In Zukunft werden mehr Menschen grüne Verpackungen kaufen und darauf achten, was drin ist. Unsere Projekte sind grün und echt, auch wenn ein paar Feigenblätter dabei sind: in Myanmar pflanzen wir Feigenbäume genau so gerne wie Golden Mango und Papaya. Wer Bäume spendet, darf sich selbst ein paar Früchte abholen. Alle Früchte, die nicht abgeholt werden, erfreuen die Kinder und Familien in den Dörfern. jg

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Ein gutes Investment



Leuchtkraft für dunkle Tage

Man könnte glauben, ein überdimensionaler Christbaum hätte seine Kugeln abgeschüttelt. Ist aber nicht so, das hier ist eine Kunstinstallation von Helmut Eding in München. Wir bedanken uns für diesen Lichtblick im öffentlichen Raum - und werben für viele kleine Lichtblicke in Myanmar. Mit unseren Solarlampen bringen wir Licht in die Dörfer, in denen es (noch) kein öffentliches Stromnetz gibt. 1000 Euro kostet es, ein kleines Dorf zu erleuchten. Ein gutes Investment für Menschen und Umwelt. jg

Dienstag, 15. Dezember 2020

Geschäfte zu - Herzen auf



Wenn wir jetzt mit den Beschränkungen hadern, wird die Stimmung grau. Das passt nicht zu Weihnachten. Es gibt viele Möglichkeiten andere Menschen glücklich zu machen – und damit auch uns selbst. Dieses Mal könnten Reissäcke unterm Weihnachtsbaum liegen, Blühwiesen und Solarlampen. Kann man alles online auf dieser Seite bestellen. Geliefert werden diese wunderbaren Geschenke nicht vom Weihnachtsmann, sondern von den Helfern der Stiftunglife in Myanmar. jg

Bäume zuerst!


Der Adenauer Garten

"Die Bäume zuerst" ist eine Gartenerfahrung, die einen Politiker Geduld lehren kann. Adenauer war Gärtner aus Leidenschaft – und jeder Gärtner weiß, dass Bäume zuerst gepflanzt werden müssen, denn sie wachsen am langsamsten. Als er 1937 seinen Garten in Rhöndorf anlegte, pflanzte er als erstes einen Blauglockenbaum. Es war eine gute Wahl, denn der Baum wächst schnell, zwei Meter im Jahr. Adenauers Baum wurde 80 Jahre alt. Als man ihn 2014 absägte, hatte er bereits selbst für Nachwuchs gesorgt. Einer seiner Samen war in der Nähe gelandet, hatte gekeimt und war herangewachsen. Jedes Jahr von April bis Mai blüht der Nachfolger herrlich blau. An diesem schönen Nachlass freuen sich die Besucher von Rhöndorf noch heute. In diesem Jahr haben wir 80.000 Bäume gepflanzt. Wir sind zuversichtlich, dass viele selbst für Nachwuchs sorgen - und manche auch 80 Jahre alt werden.  jg

Sonntag, 13. Dezember 2020

Start in Mexiko


Den Bäumen hat das feuchte Wetter gefallen

Gut so, denn um die Bäume geht es bei dem Projekt. Im kommenden Jahr dürfen wir 80.000 Bäume für Kühne + Nagel pflanzen. So ein großes Projekt passt für uns, weil wir die HahnAir Foundation an unserer Seite haben. In den vergangenen Jahren war es immer umgekehrt, da haben wir Projekte für die HahnAir Foundation in Myanmar umgesetzt - aber hier liegt die Expertise bei Nico und seinen Freunden. Nico hat in Mexiko gelebt, er kennt Land und Leute, spricht ihre Sprache und engagiert sich für die Umwelt. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt gemeinsam machen können - das verdoppelt die Freude. Das Bild ist vor ein paar Tagen bei der Kick Off Veranstaltung im Süden Mexikos entstanden. jg


Donnerstag, 10. Dezember 2020

Plastik vermeiden



Zero Waste. Einfach. Ökologisch

Heute ist Mama nicht Zuhause, wir müssen sehen, wie wir durchkommen. Ich habe Annas Lieblingsessen geholt. Verpackt in einer Mehrwegbox. Jetzt habe ich 7 Tage lang Zeit, die Schale kostenlos zurückzugeben, nach Ablauf der Frist fällt eine Gebühr an. Denn je schneller man die Schale in einem der Restaurants die mitmachen zurück gibt, desto nachhaltiger ist der Mehrweg-Kreislauf. Eine App erinnert mich rechtzeitig an die Rückgabe. Weitere Infos im App Store unter „Relevo". Wir machen hier keine Produktwerbung, sondern stellen nur gelegentlich Produkte vor, die unserer Umwelt gut tun. „Plastik vermeiden" gehört zu unseren Kernthemen. jg

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Mit Holz bauen


Es könnte auch ein Schulgebäude sein

Das Doppelhaus hier im Bild ersetzt ein baufällig gewordenes Bauernwohnhaus. Die Schweizer Architekten wollten an einem landwirtschaftlich geprägten Standort ein Gebäude zu erstellen, das die Typologie eines traditionellen Bauernhauses aufnimmt. Es ist ein moderner Holzbau. Ein Schulgebäude in Myanmar könnte ähnlich aussehen, wenn wir in Zukunft auf Stahl und Beton verzichten. Die Baubranche  gehört zu den größten Klimakillern. Das muss sich ändern. In den kommenden Jahr enwollen wir unsere Schulbauten an traditionelle Bauweisen heranführen - kombiniert mit modernster Solartechnik zur Stromerzeugung für den Schulbetrieb der Zukunft. jg


Dienstag, 8. Dezember 2020

Oh Tannenbaum


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum - andere hauen die Bäume um

Gott sei Dank sind es ja nicht unsere Bäume, die da umgehauen werden  - aber der ganze Sinn darf schon hinterfragt werden. Klimaschützer sagen: genau so umweltschädlich wie Kerzen und Kaminfeuer! Andererseits gehören diese Dinge für uns alle zur festlichen Grundausstattung wie „Jingle Bells" und das Christkind. Besonders in diesem Jahr, wo wir alle Zuhause feiern dürfen/müssen. Wer das heilige Fest mit guten Gewissen feiern will, kompensiert seinen Weihnachtsbaum. Glücklicher Weise hat die Stiftunglife das passende Angebot : wenn ihr einen Euro spendet, pflanzen wir einen Baum als Ersatz - und garantieren, dass der nicht umgehauen wird. Gegen eine großzügige Aufrundung solcher Weihnachtsbaumspenden haben wir nichts einzuwenden 😊 übrigens: jede dritte deutsche Familie hat schon ihren Baum gekauft!


Montag, 7. Dezember 2020

Lasst uns viele Lichter anzünden


Leuchtende Geschenke mit Mehrwert

Ein Geschenk soll dem Schenkenden Freude machen - im Idealfall auch dem Beschenkten. Wer Solarlampen verschenkt, tut dazu noch etwas für die Umwelt*. Unsere modernen Lampen mit Akku und LED Licht speichern die Sonnenenergie und geben Licht für eine ganze Nacht. Licht in der Küche, Licht zum Arbeiten, Licht zum Lernen. Eine Lampe wie hier auf dem Foto kostet im Einkauf 10 Euro. Inzwischen gibt es auch Lampen mit Zusatzakku zum Laden des Handys 20 Euro. Jede Familie, die eine Lampe bekommt, zahlt zwei Euro in die Dorf Gemeinschaftskasse. Mit dem Geld können kleine Anschaffungen oder Reparaturen in der Schule bezahlt werden. Mit hundert oder zweihundert Lampen kann man die Menschen in einem ganzen Dorf glücklich machen. jg

* für alle, die es genau wissen wollen: in den Dörfern, die keinen Strom haben, nutzen die Menschen Kerzen oder einen Diesel Generator. Beides ist schlecht für Gesundheit und Umwelt. Die 17 Lampen, die hier auf dem Foto zu sehen sind, kosten 200 Euro (Einkauf + Transport, Zoll und Verteilung). Rechnet man eine Lebensdauer von 10 Jahren, summiert sich eine ansehnliche Ersparnis: bisher brauchen die 17 Familien zusammen für drei Stunden Licht am Tag einen Liter Diesel für den Generator. Macht 3.650 Liter in zehn Jahren = 2.000 Euro und 10 Tonnen CO2. 

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Blue for Green


Heute startet ein großartiges Gemeinschaftsprojekt 

Kühne+Nagel gehört zu den größten Logistik Unternehmen weltweit. Das Unternehmen ist in über hundert Ländern tätig, betreibt 1.000 Betriebsstätten und beschäftigt ungefähr 80.000 Mitarbeiter. Mit dem Slogan "Blue for Green" bereitet sich das Unternehmen aus die Zukunft vor - und wir dürfen dabei behilflich sein. Gemeinsam mit Nico und seinen mexikanischen Freunden werden wir im kommenden Jahr 80.000 Bäume pflanzen. Im Süden Mexikos, zusammen mit den Menschen, die in der Region Cristobal da las Casas leben, begrünen wir ein ganzes Tal. Ein großes Projekt, das wir Schritt für Schritt entwickeln, vom Samen zur Aufzucht der Setzlinge - vom Pflanzen der kleinen Bäumchen bis zur Pflege. Heute ist der offizielle Start. Das Motto „Blue for green" passt wunderbar für alle drei Beteiligten: die Logos von Kühne+Nagel, der HahnAir Foundation und Stiftunglife sind blau 👍

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Nachgerechnet


WasserSolaranlagen bauen, Bäume pflanzen oder Kochöfen bauen ?
Wo geht die Kosten/Nutzen Rechnung am besten auf?

Bei einer WasserSolaranlage rechnen mit einer mittleren Einsparung von 2.500 Litern Diesel pro Anlage. In Geld sind das rund 2.000 Dollar Ersparnis für die Dorfbewohner - für die Umwelt sind das 7 Tonnen CO2 weniger. Eine Laufzeit von 20 Jahren ist durchaus realistisch. Laufende Ausgaben für Wartung und Reparatur sind kaum zu erwarten, sehen wir trotzdem 250 Euro pro Jahr vor, so liegt das Gesamtinvest bei 14.000 Euro = 700 Euro pro Jahr = 100 Euro pro Tonne 

Vergleicht man das mit unseren Baumpflanzungen, dann kompensieren 1.000 Bäume rund 10 Tonnen p.a. . Rechnet man die Bäume auch auf eine Laufzeit von 20 Jahren ergibt sich folgende Rechnung: die Anschaffung, Verteilung und Pflanzung von tausend Bäumen kostet 2.000 Euro. Dazu kommen über die Laufzeit 18.000 für Pflege und Erhalt, das ergibt ein Gesamtinvest von 20.000 Euro - und 10 Tonnen CO2 weniger.  1.000 Euro pro Jahr = 100 Euro pro Tonne 

Natürlich kann man das noch im Detail betrachten: bei der Solaranlage können Paneele kaputt gehen, oder die Pumpe. Der alte Generator (redundant) gibt den Geist auf. Anderserseite bringt eine Laufzeit von 20.000 Jahren eine Ersparnis von 40.000 $ für die Dorfbewohner. Das ist eine Menge Geld für die Grundbedürfnisse in den Familien. Bei den Bäumen kann man mögliche Trockenheit und den Klimawandel über die nächsten 20 Jahren nicht sicher voraussagen. Bäume bringen zwar kein Geld, aber sie bringen Früchte und sie produzieren Sauerstoff. Mit unserem Engagement setzen wir auf beide Säulen. Langfristig hätte ich gerne noch eine dritte Säule, das sind die Kochöfen. Auf dem Land wird noch sehr viel mit offenem Feuer gekocht, das ist reine Verschwendung von Ressourcen. Kochöfen der einfachsten Bauart reduzieren die Verletzungsgefahr, halbieren den Holzverbrauch und sparen bis zu einer Tonne C02 im Jahr - und das bei einem Investment von 30 Euro pro Ofen. Das würde in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung am besten abschneiden. Wir arbeiten an dem Thema…

Samstag, 28. November 2020

Mit Brief und Siegel




Grüner Knopf, blauer Engel und ein Testat von EY

Wenn man sich nicht auskennt, sucht man Orientierungshilfen. Siegel und Zertifikate finden wir gut. Aber nicht gut genug. Deshalb setzen wir unserem gläsernen Konto einen eigenen Standard, den jeder überprüfen kann. Wer hier auf der Seite rechts oben das gläserne Konto anklickt, sieht alle Ein- und Ausgaben der Stiftunglife. Ab dem 1. Januar wollen wir einen Schritt weiter gehen: dann wird jede Spende verfolgt wie ein DHL Paket. Mit Benachrichtigung an den Spender, wenn sein Geld im Projekt angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg