Klima und Umwelt

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt.
Jede Spende geht zu 100 Prozent in die Projekte.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege, in Myanmar und in Mexiko pflanzen, pflegen und erhalten wir Bäume.

Geburtstagswiese
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Plastik vermeiden/recyceln
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Freitag, 22. Januar 2021

Sonne und Sand


Solaranlagen funktionieren einfach

Wenn die Sonne scheint produzieren sie Strom. Am besten ist es, wenn der Strom direkt verbraucht wird, dann muss man ihn nicht in Batterien speichern. So wie hier auf dem Bild: mit dem Strom der Solaranlage wird Trinkwasser tagsüber aus 200 Metern Tiefe hochgepumpt, direkt in den Wasserturm. Das einzige, was Solaranlagen nicht mögen, ist Staub. Wenn sich eine Staubschicht auf die Solarzellen gelegt hat, sinkt die Leistungskurve. Deshalb ist das regelmäßige Reinigen der Solarzellen wichtig. Manchmal erledigt das ein Regenschauer. Wenn der ausbleibt, dann wird Staub gewischt - direkt nachdem dieses Foto gemacht wurde. Es zeigt eine von 16 Solaranlagen in der Nähe von Bagan. Mit jeder Anlage werden 2.000 bis 3.000 Liter Diesel pro Jahr eingespart. jg

Plogging


Sport und Umweltschutz? 

Das passt zusammen. Plogging verbindet Outdoor-Fitness mit Engagement für den Umweltschutz. Während einer Jogging-Runde wird herumliegender Müll aufgesammelt und anschließend fachgerecht entsorgt. Dieser Trend begeistert nicht nur uns. Allein auf Instagram gibt es unter dem Hashtag #plogging bereits über 100.000 Beiträge, Tendenz steigend. Gesehen haben wir diese Idee bei Poellath + Partner. Mit Mülltüten ausgestattet, traten engagierte Mitarbeiter und deren Familien an, den Berliner Tiergarten von herumliegendem Müll zu befreien. Das Berliner Team hat seit langem eine besondere Verbindung zu dem Park, die Mitarbeiter nutzen den Park als Laufstrecke, Yogawiese und Naherholungsgebiet. 

Donnerstag, 21. Januar 2021

Myanmar oder Uckermark ?


Wo pflanzt man am besten Bäume ?

Die Antwort ist gar nicht schwer: am besten gedeihen die Bäume dort, wo wir ein Auge drauf haben - denn der Erfolg des Pflanzens zeigt sich erst nach Jahren. Nur wer sich um seine Bäume kümmert, kann gewiss sein, das sie mit den Jahren wachsen und gedeihen. Erste brauchbare Früchte (oder CO2 Speicherungen) kann ein Baum erst nach ein paar Jahren bringen. In Myanmar geht das deutlich schneller als in Deutschland. Ob in der Uckermark, in Bagan, auf Mallorca oder in Bautista Chico - wir pflanzen nur dort, wo wir einen persönlichen Kontakt haben. Unsere Freunde vor Ort schicken uns regelmäßig Berichte. Da sehen wir, ob alle Bäume angewachsen sind, ob die ausgesuchten Baumarten mit den Klimaveränderungen zurechtkommen und wieviel Bäumchen wir rausnehmen oder nachpflanzen müssen. Das Wort „Nachhaltigkeit" kommt aus der Forstwirtschaft. jg

Mittwoch, 20. Januar 2021

Bitte mehr Mehrweg



Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Einstein

Den Braunkohle Ausstieg muss die Politik regeln, die CO2 Bepreisung auch. Gut, dass es Bürger gibt, die den Politikern Beine machen. Meist sind das junge Menschen, die sich um Ihre Zukunft Sorgen machen. Natürlich nicht alle: altersübergreifend ist eine Generation „to go" unterwegs, denen man erst mit Verordnungen kommen muss, damit der Einwegbechermüll beendet wird. Leider ist die Politik zaghaft. Statt Einweg zu verbieten, stehen weiche Formulierungen mit langen Übergangsfristen im Raum. Ein paar Jahre werden wir wohl noch mit dem Müll leben müssen - es sei denn, wir legen Unachtsamkeit und Einwegbecher freiwillig aus der Hand. jg

Dienstag, 19. Januar 2021

Termine




Es lohnt sich mal reinzuschauen, in den Kalender und in unsere Sonntagsrunde: offen für jeden, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert, oder einfach mal hören möchte, was wir in der Stiftung so machen - und wie wir es machen. Mit Engagement und mit Liebe zum Detail, soviel sei schon vorher verraten. Am kommenden Sonntag um 12 Uhr geht es um unsere Unterstützung für die Tafeln. Seit 27 Jahren unterstützen wir diese Idee in ganz Deutschland, seit einem Jahr mit der Tafelhilfe 4.0. Die sieht so aus: jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen, wird von uns verdoppelt - entweder mit eigenen Mitteln oder durch die Zusammenarbeit mit einem Lions Club vor Ort. Hier ist der Link zur Sonntagsrunde am 24.Januar: https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09

Donnerstag, 14. Januar 2021

Well project near Ngapali


Clear Water Project

Es war eine kleine Begebenheit am Rande: vor einem Jahr, nach dem Besuch einer Schule in der Nähe von Ngapali, hielten wir in einem Dorf an. Unser Fahrer hatte gehört, dass die Dorfbewohner ein Problem ihrem Brunnen haben. Seit Wochen war das Wasser gelb geworden, es schmeckte nicht mehr. Wir haben eine Probe mitgenommen und das Wasser in Yangon untersuchen lassen. „Für Mensch und Tier nicht zu gebrauchen" lautete das Ergebnis. Die Dorfbewohner haben für einen neuen Brunnen 1.000 Dollar gesammelt und wir haben 4.000 Dollar dazu gegeben. Nun freuen wir uns über das Ergebnis. Hier ist der Bericht von Naing: Dear Friends, I been to the U Yin Pyin Village which is our well project . Water is really clear now and they enjoy it. They did the proper storage and roof as well. Water can storage 1,500 Gallons. They pumping with electric pump and they use that water for general use. Can not drink that water. Little salty. Please see the photo. Thanks Naing

Montag, 11. Januar 2021

Congratulation Angel



Es ist immer wieder eine Freude, die Erfolge unserer Studenten zu erleben. Angel gehörte 2011 zu den ersten zehn Studenten, die wir auf den Philippinen gefördert haben. Ihre Schulnoten waren gut, die Eltern konnten die Gebühren für das College nicht bezahlen. Wir haben ihr Studium fürs Lehramt finanziert. Vier Jahre später hatte die junge Frau ihren Abschluss in der Hand - und einen gut bezahlten Job an einer Schule in Manila. Seit einem Jahr unterrichtet Angel ihre Schüler Online. Auch privat hat sich alles glücklich entwickelt: seit einem halben Jahr ist sie glücklich verheiratet. Ein schöner Lebensweg, an dem wir uns erfreuen. Vergleichbar mit dem Erfolg der anderen 49 Studenten, die wir auf den Philippinen gefördert haben. Was die Geschichte von Angel besonders macht, das ist ihr Engagement für ein plastikfreies Leben. Sie lebt und kämpft für den bewußten Umgang mit der Umwelt in ihrem Land. Wenn wir Angel in ihrem Kampf gegen Plastik unterstützen, helfen wir ihr und uns. Wer möchte schon die Plastikflaschen, die hier weggeworfen werden, beim nächsten Badeurlaub wiedersehen….
 

Samstag, 9. Januar 2021

Wofür ?



Katastrophen, Kirche, Kinder und Krankheiten

Dreiviertel aller deutschen Spenden gehen an die 4 K. Mit deutlichem Abstand folgt der Tierschutz, der bekommt damit noch doppelt so viel wie Klima und Umwelt. So gesehen befinden wir uns spendenmäßig gesehen in einem kleinen Liebhaberbereich, wenn wir für den Bau von Solaranlagen werben, für Bienen und Bäume. Aber das ist keine neue Situation für uns: auch mit unserer Unterstützung für die Tafeln standen wir vor 25 Jahren ziemlich allein da. Man muss sich für die Dinge einsetzen, von denen man überzeugt ist. jg

Donnerstag, 7. Januar 2021

Bäume pflanzen in der Uckermark


Da steckt viel Mühe dran

Unser großes deutsches Baumprojekt im Coronajahr war die Pflanzaktion in der Ukkermark. Ohne unsere tätige Mithilfe (ob das ein Vor- oder Nachteil war, bleibt offen) wurden die Bäume auf einem Hektar gepflanzt. Das Gebiet ist eingezäunt, um die jungen Triebe vor Verbiss zu schützen. Hier ist der Bericht vom Mann unseres Vertrauens vor Ort, von Wolf-Friedrich: Ganz glücklich kann ich berichten, dass in meinem Wald auf der gemeinsam besichtigten Fläche insgesamt 6900 Bäume gepflanzt sind, 5400 Eichen, 70 Esskastanien, 380 Wildäpfel , 70 Wildbirnen, 310 Bergahorne, 360 Vogelkirschen und 310 Flatterulmen. Ich glaube, eine ganz wunderbare Mischung, die aus diesem kleinen Erdflecken hoffentlich ein wunderbares vielfältiges und ökologisch höchst wertvolles Biotop macht.  Ich bin gespannt, das Wachstum zu verfolgen. Das Ganze war nur mit Eurer Hilfe möglich, für die ich noch einmal ganz herzlich Danke. Man kann die gepflanzten Bäume in dieser herbstlichen Umgebung kaum entdecken. Aber im Frühjahr, wenn es grünt, wird es ganz anders aussehen. Euch allen von Herzen alles Gute. Freue mich auf die nächste Begegnung. Herzlichen Gruß, Wolf-Friedrich

Dienstag, 5. Januar 2021

Happy Birthday Greta




Wenn wir die Corona-Krise überstanden haben, steht uns mit der Klimakrise die nächste große Aufgabe bevor. Ulrich Frankenberger

Am Sonntag hat sie ihren 18. Geburtstag gefeiert. Aus dem „kleinen Mädchen mit Zöpfen" ist eine junge Frau geworden. Drei Jahre ist es her, dass sie als Jugendliche in unser aller Gemütlichkeit platzte. Greta hielt sich nicht lange mit Höflichkeit auf. Ihre Botschaft war klar und direkt. Kaum eine Rede länger als 15 Minuten. Wenn wir in zwanzig Jahren von unseren Enkeln gefragt werden, was wir gegen den Klimawandel getan haben, werden wir uns nicht damit rausreden können, dass wir es nicht gewußt haben. Dafür hat Greta in den letzen drei Jahren gesorgt. Jetzt ist es an jedem von uns, eine eigene Haltung zu Klima und Umwelt zu definieren. Die Stiftung unterstützt Fridays for Future" auch in diesem Jahr. jg

Samstag, 2. Januar 2021

SolarWater



SolarWater 16

Today we made a ground Breaking of a new project for Rotary Club München Mitte. SolarWaterstation nr, 16 is located at Sin Ka village. This village has over 3.000 people  population. The tubewell has 1000ft depth. They used a lot of desiel for their tubewell for the water. In the future they will use mostly renewable energy. So they Save money and do god for environment. Min Min

Freitag, 1. Januar 2021

Gute Vorsätze


Für die Umwelt 

Es gibt viele Ideen, was man alles besser machen kann auf dieser Welt. Am besten ist es, wenn jeder bei sich selber anfängt. Das Foto ist von heute und der Spruch auf meinem T-Shirt passt. Das sind gute Voraussetzungen für meine Versprechen für das neue Jahr. Ich werde:

- weniger als 9.000 km mit dem Auto fahren
- maximal einmal in der Woche Fleisch essen
- keine neuen Kleidungsstücke  kaufen 
- meinen Plastikverbrauch halbieren
- tausend Bäume als CO2 Ausgleich pflegen und erhalten

Natürlich könnte mehr machen - oder weniger. Jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm wichtig ist und womit er gut umgehen kann. Am 31. Dezember 2021 werde ich berichten, ob ich meinen Umweltbeitrag geschafft habe. jg

Mittwoch, 30. Dezember 2020


Dieses schöne Wort hat Rupprecht Matthies, Wortkünstler in Hamburg, für die Stiftunglife gefertigt. Dabei Ist die Stiftung nur eine rechtliche Hülle - und Geld ist erst einmal nur bedrucktes Papier. Menschen sind es, die mit Vertrauen, Ideen und Engagement Hilfe möglich machen. Am liebsten würde ich mich bei jedem Einzelnen persönlich bedanken. Das ist in Coronazeiten nicht möglich - deshalb mag dieses Foto am Ende eines ungewöhnlichen Jahres den Dank zu Euch bringen. Wir waren alle gefordert, haben viel bewegt und viel Freude gehabt. Was kann man im Rückblick eines Jahres schöneres sagen. jg

Samstag, 26. Dezember 2020




Wenn heute um 12 Uhr unsere Sonntagsrunde* startet, wird er nicht dabei sein können - obwohl er sich sehr für unsere Baumprojekte interessiert. Klaus lässt sich entschuldigen: „Kann leider nicht teilnehmen. Der Tag heute ist lang ersehnt, wir beginnen mit den ersten Impfungen. Ich bin dabei. Hoffe auf eine große Impfbereitschaft und genügend Impfstoff."

* Die Sonntagsrunde heute um 12 Uhr zum Thema Bäume. Wer Zeit und Lust hat, kann sich über diesen Zoom Link direkt einwählen https://zoom.us/j/93909747871?pwd=bm1ubXcyWTVJNms1YThoTWJIRTRFdz09


Freitag, 25. Dezember 2020

Lesetipp


Entwurzelt und festlich geschmückt stehen sie für ein paar Tage in den Wohnzimmern - dann werden sie entsorgt und gehäckselt, es war ein kurzes Vergnügen. Wer sich über Tannenbäume Gedanken macht, landet schnell beim deutschen Wald. Das es den Bäumen nicht gut geht, liest man in der Zeitung - dass man etwas dagegen tun kann auch. In unserem Zoom Treffen am Sonntag um 12 Uhr stellen wir wunderbare Baumprojekte vor - und Menschen, die ein Auge auf die Bäume haben. Gäste sind willkommen, hier ist der Link https://zoom.us/j/93909747871?pwd=bm1ubXcyWTVJNms1YThoTWJIRTRFdz09   

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Last Minute Angebote




Eine Blumenwiese

Douglas hat zu. Mit dieser Tatsache müssen sich alle Männer abfinden, für die der Drogeriemarkt in den vergangenen Jahren die letzte Rettung war. Selbst für Onlineshopping ist es nun zu spät. Doch diese Situation erscheint nur auf den ersten Blick ausweglos, denn es eröffnen sich neue Chancen: Mann könnte seiner Liebsten eine Blumenwiese schenken, oder ein Kind. Beides bei uns zu haben: die Blumenwiese legen wir im Frühjahr an - die Patenschaftsbestätigung für ein Kind stellen wir noch heute aus. Anfragen für Wiese und Kind bitte an info@stiftunglife.de

Sonntag, 20. Dezember 2020

Ein Feigenblatt



Besser als gar kein Blatt

Nicht alle grünen Initiativen kommen von Herzen. Manchmal ist es nur der Versuch einer Marke, in der Öffentlichkeit besser da zu stehen, als man tatsächlich ist.  Und doch ist es ein Anfang, in dem immerhin die Erkenntnis steckt, dass die Konsumenten wacher geworden sind. In Zukunft werden mehr Menschen grüne Verpackungen kaufen und darauf achten, was drin ist. Unsere Projekte sind grün und echt, auch wenn ein paar Feigenblätter dabei sind: in Myanmar pflanzen wir Feigenbäume genau so gerne wie Golden Mango und Papaya. Wer Bäume spendet, darf sich selbst ein paar Früchte abholen. Alle Früchte, die nicht abgeholt werden, erfreuen die Kinder und Familien in den Dörfern. jg

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Ein gutes Investment



Leuchtkraft für dunkle Tage

Man könnte glauben, ein überdimensionaler Christbaum hätte seine Kugeln abgeschüttelt. Ist aber nicht so, das hier ist eine Kunstinstallation von Helmut Eding in München. Wir bedanken uns für diesen Lichtblick im öffentlichen Raum - und werben für viele kleine Lichtblicke in Myanmar. Mit unseren Solarlampen bringen wir Licht in die Dörfer, in denen es (noch) kein öffentliches Stromnetz gibt. 1000 Euro kostet es, ein kleines Dorf zu erleuchten. Ein gutes Investment für Menschen und Umwelt. jg

Dienstag, 15. Dezember 2020

Geschäfte zu - Herzen auf



Wenn wir jetzt mit den Beschränkungen hadern, wird die Stimmung grau. Das passt nicht zu Weihnachten. Es gibt viele Möglichkeiten andere Menschen glücklich zu machen – und damit auch uns selbst. Dieses Mal könnten Reissäcke unterm Weihnachtsbaum liegen, Blühwiesen und Solarlampen. Kann man alles online auf dieser Seite bestellen. Geliefert werden diese wunderbaren Geschenke nicht vom Weihnachtsmann, sondern von den Helfern der Stiftunglife in Myanmar. jg

Bäume zuerst!


Der Adenauer Garten

"Die Bäume zuerst" ist eine Gartenerfahrung, die einen Politiker Geduld lehren kann. Adenauer war Gärtner aus Leidenschaft – und jeder Gärtner weiß, dass Bäume zuerst gepflanzt werden müssen, denn sie wachsen am langsamsten. Als er 1937 seinen Garten in Rhöndorf anlegte, pflanzte er als erstes einen Blauglockenbaum. Es war eine gute Wahl, denn der Baum wächst schnell, zwei Meter im Jahr. Adenauers Baum wurde 80 Jahre alt. Als man ihn 2014 absägte, hatte er bereits selbst für Nachwuchs gesorgt. Einer seiner Samen war in der Nähe gelandet, hatte gekeimt und war herangewachsen. Jedes Jahr von April bis Mai blüht der Nachfolger herrlich blau. An diesem schönen Nachlass freuen sich die Besucher von Rhöndorf noch heute. In diesem Jahr haben wir 80.000 Bäume gepflanzt. Wir sind zuversichtlich, dass viele selbst für Nachwuchs sorgen - und manche auch 80 Jahre alt werden.  jg

Sonntag, 13. Dezember 2020

Start in Mexiko


Den Bäumen hat das feuchte Wetter gefallen

Gut so, denn um die Bäume geht es bei dem Projekt. Im kommenden Jahr dürfen wir 80.000 Bäume für Kühne + Nagel pflanzen. So ein großes Projekt passt für uns, weil wir die HahnAir Foundation an unserer Seite haben. In den vergangenen Jahren war es immer umgekehrt, da haben wir Projekte für die HahnAir Foundation in Myanmar umgesetzt - aber hier liegt die Expertise bei Nico und seinen Freunden. Nico hat in Mexiko gelebt, er kennt Land und Leute, spricht ihre Sprache und engagiert sich für die Umwelt. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt gemeinsam machen können - das verdoppelt die Freude. Das Bild ist vor ein paar Tagen bei der Kick Off Veranstaltung im Süden Mexikos entstanden. jg


Donnerstag, 10. Dezember 2020

Plastik vermeiden



Zero Waste. Einfach. Ökologisch

Heute ist Mama nicht Zuhause, wir müssen sehen, wie wir durchkommen. Ich habe Annas Lieblingsessen geholt. Verpackt in einer Mehrwegbox. Jetzt habe ich 7 Tage lang Zeit, die Schale kostenlos zurückzugeben, nach Ablauf der Frist fällt eine Gebühr an. Denn je schneller man die Schale in einem der Restaurants die mitmachen zurück gibt, desto nachhaltiger ist der Mehrweg-Kreislauf. Eine App erinnert mich rechtzeitig an die Rückgabe. Weitere Infos im App Store unter „Relevo". Wir machen hier keine Produktwerbung, sondern stellen nur gelegentlich Produkte vor, die unserer Umwelt gut tun. „Plastik vermeiden" gehört zu unseren Kernthemen. jg

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Mit Holz bauen


Es könnte auch ein Schulgebäude sein

Das Doppelhaus hier im Bild ersetzt ein baufällig gewordenes Bauernwohnhaus. Die Schweizer Architekten wollten an einem landwirtschaftlich geprägten Standort ein Gebäude zu erstellen, das die Typologie eines traditionellen Bauernhauses aufnimmt. Es ist ein moderner Holzbau. Ein Schulgebäude in Myanmar könnte ähnlich aussehen, wenn wir in Zukunft auf Stahl und Beton verzichten. Die Baubranche  gehört zu den größten Klimakillern. Das muss sich ändern. In den kommenden Jahr enwollen wir unsere Schulbauten an traditionelle Bauweisen heranführen - kombiniert mit modernster Solartechnik zur Stromerzeugung für den Schulbetrieb der Zukunft. jg


Dienstag, 8. Dezember 2020

Oh Tannenbaum


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum - andere hauen die Bäume um

Gott sei Dank sind es ja nicht unsere Bäume, die da umgehauen werden  - aber der ganze Sinn darf schon hinterfragt werden. Klimaschützer sagen: genau so umweltschädlich wie Kerzen und Kaminfeuer! Andererseits gehören diese Dinge für uns alle zur festlichen Grundausstattung wie „Jingle Bells" und das Christkind. Besonders in diesem Jahr, wo wir alle Zuhause feiern dürfen/müssen. Wer das heilige Fest mit guten Gewissen feiern will, kompensiert seinen Weihnachtsbaum. Glücklicher Weise hat die Stiftunglife das passende Angebot : wenn ihr einen Euro spendet, pflanzen wir einen Baum als Ersatz - und garantieren, dass der nicht umgehauen wird. Gegen eine großzügige Aufrundung solcher Weihnachtsbaumspenden haben wir nichts einzuwenden 😊 übrigens: jede dritte deutsche Familie hat schon ihren Baum gekauft!


Montag, 7. Dezember 2020

Lasst uns viele Lichter anzünden


Leuchtende Geschenke mit Mehrwert

Ein Geschenk soll dem Schenkenden Freude machen - im Idealfall auch dem Beschenkten. Wer Solarlampen verschenkt, tut dazu noch etwas für die Umwelt*. Unsere modernen Lampen mit Akku und LED Licht speichern die Sonnenenergie und geben Licht für eine ganze Nacht. Licht in der Küche, Licht zum Arbeiten, Licht zum Lernen. Eine Lampe wie hier auf dem Foto kostet im Einkauf 10 Euro. Inzwischen gibt es auch Lampen mit Zusatzakku zum Laden des Handys 20 Euro. Jede Familie, die eine Lampe bekommt, zahlt zwei Euro in die Dorf Gemeinschaftskasse. Mit dem Geld können kleine Anschaffungen oder Reparaturen in der Schule bezahlt werden. Mit hundert oder zweihundert Lampen kann man die Menschen in einem ganzen Dorf glücklich machen. jg

* für alle, die es genau wissen wollen: in den Dörfern, die keinen Strom haben, nutzen die Menschen Kerzen oder einen Diesel Generator. Beides ist schlecht für Gesundheit und Umwelt. Die 17 Lampen, die hier auf dem Foto zu sehen sind, kosten 200 Euro (Einkauf + Transport, Zoll und Verteilung). Rechnet man eine Lebensdauer von 10 Jahren, summiert sich eine ansehnliche Ersparnis: bisher brauchen die 17 Familien zusammen für drei Stunden Licht am Tag einen Liter Diesel für den Generator. Macht 3.650 Liter in zehn Jahren = 2.000 Euro und 10 Tonnen CO2. 

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Blue for Green


Heute startet ein großartiges Gemeinschaftsprojekt 

Kühne+Nagel gehört zu den größten Logistik Unternehmen weltweit. Das Unternehmen ist in über hundert Ländern tätig, betreibt 1.000 Betriebsstätten und beschäftigt ungefähr 80.000 Mitarbeiter. Mit dem Slogan "Blue for Green" bereitet sich das Unternehmen aus die Zukunft vor - und wir dürfen dabei behilflich sein. Gemeinsam mit Nico und seinen mexikanischen Freunden werden wir im kommenden Jahr 80.000 Bäume pflanzen. Im Süden Mexikos, zusammen mit den Menschen, die in der Region Cristobal da las Casas leben, begrünen wir ein ganzes Tal. Ein großes Projekt, das wir Schritt für Schritt entwickeln, vom Samen zur Aufzucht der Setzlinge - vom Pflanzen der kleinen Bäumchen bis zur Pflege. Heute ist der offizielle Start. Das Motto „Blue for green" passt wunderbar für alle drei Beteiligten: die Logos von Kühne+Nagel, der HahnAir Foundation und Stiftunglife sind blau 👍

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Nachgerechnet


WasserSolaranlagen bauen, Bäume pflanzen oder Kochöfen bauen ?
Wo geht die Kosten/Nutzen Rechnung am besten auf?

Bei einer WasserSolaranlage rechnen mit einer mittleren Einsparung von 2.500 Litern Diesel pro Anlage. In Geld sind das rund 2.000 Dollar Ersparnis für die Dorfbewohner - für die Umwelt sind das 7 Tonnen CO2 weniger. Eine Laufzeit von 20 Jahren ist durchaus realistisch. Laufende Ausgaben für Wartung und Reparatur sind kaum zu erwarten, sehen wir trotzdem 250 Euro pro Jahr vor, so liegt das Gesamtinvest bei 14.000 Euro = 700 Euro pro Jahr = 100 Euro pro Tonne 

Vergleicht man das mit unseren Baumpflanzungen, dann kompensieren 1.000 Bäume rund 10 Tonnen p.a. . Rechnet man die Bäume auch auf eine Laufzeit von 20 Jahren ergibt sich folgende Rechnung: die Anschaffung, Verteilung und Pflanzung von tausend Bäumen kostet 2.000 Euro. Dazu kommen über die Laufzeit 18.000 für Pflege und Erhalt, das ergibt ein Gesamtinvest von 20.000 Euro - und 10 Tonnen CO2 weniger.  1.000 Euro pro Jahr = 100 Euro pro Tonne 

Natürlich kann man das noch im Detail betrachten: bei der Solaranlage können Paneele kaputt gehen, oder die Pumpe. Der alte Generator (redundant) gibt den Geist auf. Anderserseite bringt eine Laufzeit von 20.000 Jahren eine Ersparnis von 40.000 $ für die Dorfbewohner. Das ist eine Menge Geld für die Grundbedürfnisse in den Familien. Bei den Bäumen kann man mögliche Trockenheit und den Klimawandel über die nächsten 20 Jahren nicht sicher voraussagen. Bäume bringen zwar kein Geld, aber sie bringen Früchte und sie produzieren Sauerstoff. Mit unserem Engagement setzen wir auf beide Säulen. Langfristig hätte ich gerne noch eine dritte Säule, das sind die Kochöfen. Auf dem Land wird noch sehr viel mit offenem Feuer gekocht, das ist reine Verschwendung von Ressourcen. Kochöfen der einfachsten Bauart reduzieren die Verletzungsgefahr, halbieren den Holzverbrauch und sparen bis zu einer Tonne C02 im Jahr - und das bei einem Investment von 30 Euro pro Ofen. Das würde in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung am besten abschneiden. Wir arbeiten an dem Thema…

Samstag, 28. November 2020

Mit Brief und Siegel




Grüner Knopf, blauer Engel und ein Testat von EY

Wenn man sich nicht auskennt, sucht man Orientierungshilfen. Siegel und Zertifikate finden wir gut. Aber nicht gut genug. Deshalb setzen wir unserem gläsernen Konto einen eigenen Standard, den jeder überprüfen kann. Wer hier auf der Seite rechts oben das gläserne Konto anklickt, sieht alle Ein- und Ausgaben der Stiftunglife. Ab dem 1. Januar wollen wir einen Schritt weiter gehen: dann wird jede Spende verfolgt wie ein DHL Paket. Mit Benachrichtigung an den Spender, wenn sein Geld im Projekt angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Donnerstag, 26. November 2020

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!



Myanmar, im Delta, vier Stunden südlich von Yangon: hier werden gerade 3.800 Bäumchen für actori verladen 

München, Sitz von actori, einem führenden Beratungsunternehmen für Kultur, Entertainment und Bildung

Es sind harte Zeiten für Kultur und Entertainment - trotzdem möchte actori klimagerecht handeln. Prof. Lausberg und seine Mitarbeiter haben ihren ökologischen Fußabdruck für das laufende Jahr berechnet: durch Reisen, Büros und Computer hat das 25 Köpfige Team rund 38 Tonnen CO2 emittiert. Bis zum Jahresende wird diese Umweltbelastung ausgeglichen durch die Anpflanzung von 3.800 Bäumen. Für das Klima ist es unerheblich, ob diese 3.800 Bäume im Bayrischen Wald gepflanzt werden, oder im Delta von Myanmar. Wichtig ist, dass man nicht nur darüber redet, sondern dass sie gepflanzt werden. Gemeinsam werden wir darauf achten, dass diese Bäume wachsen und gedeihen. Zum Nachweis schicken wir jedes Jahr einen Baum Zustands- und Pflegebericht nach München. Wer sich für das Thema Kultur und Sponsoring interessiert, findet hier weitere Informationen https://www.actori.de

Mittwoch, 25. November 2020

In der ZDF Mediathek


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 

Keine Sorge, unser Baumzähler zählt weiter, auch wenn er für ein paar Tage nicht zu sehen ist - an der Stelle zeigen wir jetzt das kleine Video, das René für uns gemacht hat. Die Bäume werden weiter gepflanzt: in diesem Jahr mehr als 90.000 Stück in großer Vielfalt. Das übertrifft all unsere Erwartungen. Vielen Dank an alle, die uns in den verschiedenen Regionen unterstützt haben. Wie wichtig diese gemischten Aufforstungen sind, dass war gestern Abend eindrucksvoll zu sehen. In der Sendereihe 37 Grad ging es um den deutschen Wald. Der leidet. Viele Waldbesitzer verlieren Geld, weil sie ihr Holz nicht loswerden. Der Bericht ist in der Mediathek verfügbar, es lohnt sich reinzuschauen - und wir pflanzen weiter…..

Sonntag, 22. November 2020

Zeit zum Umdenken


Mit dem SUV zum Einkaufen in die Stadt...

...oder die Kleinen zur Schule bringen, das war gestern. Auch „Technik durch Betrug" ist eine Idee von gestern. Zwei Tonnen Ungetüme werden nicht besser, wenn man ein paar Batterien einbaut. Es wird Zeit für neue Werte: die Zukunft muss leichter, schlanker und elektrisch werden, wenn es denn ein Auto sein muss. Bus und Bahn bieten Alternativen. Fahrradfahren ist gut für die Umwelt und unsere Gesundheit - und Brötchen kann man sogar zu Fuß holen. Jeder von uns kann etwas für die Umwelt tun. Es braucht nur etwas Mut für die Veränderung. jg

Mittwoch, 18. November 2020



In der Corona-Krise ist die Lebenszufriedenheit in Deutschland gesunken

Die Corona-Krise beeinflusst einer Umfrage zufolge die Lebenszufriedenheit der Menschen in Deutschland. Auf einer Skala von null bis zehn bewerteten die Befragten ihre allgemeine Zufriedenheit in diesem Jahr im Schnitt mit 6,74 Punkten - nach dem bisherigen Höchststand von 7,14 Punkten 2019. Das geht aus dem neuen Glücksatlas der Deutschen Post hervor. Die Zufriedenheit der Menschen in Westdeutschland sank stärker als in Ostdeutschland. Frauen büßten laut der Studie deutlich mehr an Zufriedenheit ein als Männer. Die 45- bis 59-Jährigen waren am meisten vom Rückgang betroffen. Der jetzige Wert ist der niedrigste seit 2006. Trotz der coronabedingten Einschnitte zeigten sich 45 Prozent der Befragten optimistisch, im kommenden Jahr wieder so zufrieden zu sein wie vor der Pandemie. 80 Prozent waren froh, während der Corona-Krise in einem Land wie Deutschland zu leben. Dazu tragen eine hohe politische und wirtschaftliche Stabilität sowie die soziale und gesundheitliche Absicherung bei, aber auch Faktoren wie Kreativität. Die Hälfte der Befragten beschrieb zudem den Eindruck, dass die Bevölkerung in der Krise zusammengerückt sei. Sonderthema der diesjährigen Untersuchung war die nachhaltige Lebensführung. Zwei Drittel der Befragten bezeichneten den Klimawandel als langfristig gefährlicher als das Coronavirus. 70 Prozent äußerten die Hoffnung, dass die Pandemie ein "Treiber" für ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem sein könnte. Nachhaltige Lebensführung wirke sich auch auf die Zufriedenheit aus, hieß es: 48 Prozent derjenigen, die konsequent umweltbewusst einkauften, hätten eine hohe Zufriedenheit - bei den "Sorglosen" seien es nur 29 Prozent.

Morgen ist Welt Toilettentag



Gut gebaute Toiletten gab es bereits um 2800 v. Chr. in Mesopotanien 
Im minoischen Palast von Knossos auf Kreta gab es schon Toiletten mit Wasserspülung. Auch die römische Kultur kannte Latrinen, bei denen die Fäkalien durch fließendes Wasser entfernt wurden, insbesondere in öffentlichen Anlagen, wie hier im Bild. In den Städten des Altertums mündeten die Abflüsse in die großen Abwasserkanäle die sogenannten Kloaken. Diese Technik ging mit dem Ende des Römischen Reiches verloren. Im Mittelalter gab es in Burgen und Klöstern Toiletten in Form von Nischen und Erkern die oft einfach ins Freie führten. Im städtischen Bereich wurden Toiletten in der Regel als Sickergruben angelegt. In großzügigen Schloss- und Palaisbauten des 17. und 18. Jahrhunderts war die Beseitigung der Abwässer und Fäkalien noch ungelöst. Die unzureichende Ausstattung hatte zur Folge, dass für die Notdurft ohne Hemmungen Korridore, Flure, Raumecken, Eingänge und Durchfahrten benutzt wurden und ein penetranter Geruch die Schlösser durchzog. Schlafgemächer und Kabinette waren mit tragbaren Toilettenstühlen ausgestattet.
Im Jahr 1596 erfand Sir John Harrigton das erste Wasserklosett der Neuzeit. Seine Erfindung geriet aber wieder in Vergessenheit, bis 1775 ein schottischer Erfinder die Idee wieder aufnahm. Die verbreitete sich nach und nach. Der Münchner Architekt Leo von Klenze installierte diese technische Innovation 1822 im neu erbauten Palais Leuchtenberg. In Deutschland verbreiteten sich Toiletten mit Wasserspülung gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Städten, als Wasseranschlüsse in den Häusern und vor allem die Kanalisation üblich wurden. Auf dem Land blieben dagegen oft noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Plumpsklos üblich. Bei unseren Schulbauten in Myanmar gehören saubere Toiletten mit Sickergrube zur Grundausstattung. Mit Handwaschbecken, an manchen Schulen sogar mit Toilettenfrau. Wer sich für das Thema interessiert, ist herzlich eingeladen an unserer Diskussionsrunde (in Englisch) teilzunehmen: Donnerstag, 19. November 10.30 Uhr. Hier ist der Link:  https://us04web.zoom.us/j/8296143147?pwd=R3lYaml4REl0bU5NaHA3QUZnNFpWQT09 

Sonntag, 15. November 2020


Wie wollen wir leben in Deutschland?

In der ARD Themenwoche werden Antworten auf diese Zukunftsfrage gesucht. Heute Abend geht es los. Im Vordergrund steht unser Verhältnis zur Umwelt. Dreiviertel Der Deutschen sind damit unzufrieden. Auch die Verteilung des Wohlstands sieht eine Mehrheit kritisch, besonders mit Blick auf die Zukunft. Wer Kinder und Enkelkinder hat, sollte einen Blick in die Welt von Morgen riskieren. jg

Freitag, 13. November 2020

Mit dem Segen von oben



Die Geburtstagsbäume der Stiftung haben es besonders gut

Es ist ein wunderschöner Ort, eine halbe Autostunde von Bagan, ganz in der Nähe vom großen Fluss. Dort stehen die Bäume, die wir den Freunden der Stiftung in diesem Jahr zum Geburtstag geschenkt haben. Gepflanzt wurden diese Bäume schon Anfang des Jahres. Dass sie sich gut entwickelt haben, kann auch daran liegen, dass Min Min und der Mönch regelmäßig nach den Bäumen schauen. Ende des Jahres werden wir noch ein kleines Schild vor Ort anbringen, auf dem alle Geburtstagskinder des 2020 vermerkt sind. jg


Dienstag, 10. November 2020

Klimawandel



Die Kinder finden es schon mal gut

Mitten im Herzen der Stadt steht das blau C. Während die Kinder die Skulptur als Spielplatz erobern, haben wir Zeit nachzudenken. Corona hat gezeigt, dass wie schnell wir unser Verhalten ändern können, wenn es um unsere Gesundheit und unser Leben geht. Nun ist ein Impfstoff in Aussicht und wir können uns darauf freuen, bald wieder zu leben wie vor einem Jahr - oder wir nutzen die Energie und stellen uns der nächsten Herausforderung, dem Klimawandel. Mit drei Maßnahmen kann jeder seinen ökologischen Fußabdruck deutlich verbessern: weniger Fliegen (ist zur Zeit ziemlich einfach) + Umsteigen auf Ökostron + weniger Fleisch essen. Ist doch nicht schwer. jg

Dienstag, 3. November 2020




Kaum was zu berechnen in dieser Zeit, oder?

Auch wenn die Flugzeuge am Boden bleiben - den CO2 Fußabdruck kann man auch für das Auto, die Heizung und das Steak ausrechnen. Aber ganz ehrlich, wer tut das schon? Wer sich wirklich für Klimaschutz engagieren will, muss sein Verhalten ändern - und investieren. Wer tausend Bäume pflanzt und pflegt, lebt klimaneutral. Dafür nimmt man den Spaten am besten selbst in die Hand. Wer das nicht möchte, kann bei uns investieren: Für tausend Euro pflanzen und pflegen wir 1.000 Bäume in einem Dorf in Myanmar. Der Spender bekommt von uns die Geodaten und einen jährlichen Bericht. Irgendwann dürfen wir wieder reisen, dann kann jeder Spender sein Dorf besuchen - ein Erlebnis, dass sich nicht Geld aufwiegen lässt. jg



Sonntag, 25. Oktober 2020

Lesenswert



Nicht für die Tonne 

Wie Abfall und Müll zu Bauplatten verarbeitet werden, diese interessante Geschichte aus Kenia wird in der neuen brand eins vorgestellt. Weil man mit diesen Platten die üblichen Holzbretter am Bau ersetzen kann, ist das gut für die Umwelt - und es ist ein kreativer Beitrag zur Lösung des Müllproblems. Wer sich mit einem schwierigen Thema auseinandersetzen möchte, dem sei der Artikel „Wie geht Konsumgesellschaft ohne Konsum?" empfohlen. Wir werben hier nicht ganz uneigennützig für einen Blick in die brand eins. In der November- und in der Dezember Ausgabe sind wir jeweils mit einer Kleinanzeige vertreten. Vor vielen Jahren haben wir auf diesem Weg zwei nette Menschen kennengelernt, die uns seitdem als Freunde der Stiftung begleiten 😊

Doppelt lesenswert


Myanmar und Bäume

In der Süddeutschen Zeitung vonIn der Süddeutschen Zeitung von diesem Wochenende gibt es gleich zwei Artikel auf der Seite 49, die sich mit unseren Themen beschäftigen. Wer sich fürs Detail interessiert, bekommt den vollständigen Artikel von uns per Post: einfach eine Mail schreiben an Info@Stiftunglife.de

Dienstag, 20. Oktober 2020

Seit 31 Jahren



Seit 1989 hat die Stiftung mehr als tausend Projekte abgewickelt. Dafür haben wir eigenes Geld eingesetzt und das Geld von von vielen Spendern. Alle waren zufrieden. Fast alle, zweimal wurde unsere Glücksgarantie eingesetzt: einmal für einem Spender, der andere Vorstellungen hatte und einmal für Dorfbewohner, die mit unserer Brunnenanlage unzufrieden waren. Das kann passieren. Betrachtet man es andersrum, kommt man zu dem Schluss, dass 99 % unserer Projekte zur Zufriedenheit der Beteiligten abgewickelt sein könnten 😊

Montag, 19. Oktober 2020

Unsere Bäume auf Mallorca



1.000 Orangenbäume im letzten Jahr +  1.000 Orangenbäume in diesem Jahr 

Ende September hatten wir endlich die Gelegenheit nach "unseren" Orangenbäumen auf Mallorca zu sehen, deren Anpflanzung wir letztes Jahr mit einer Spende unterstützt haben. Franz hat uns durch die Plantage geführt und uns einiges erklärt. Das Pflanzen der Jungbäume erfolgt auf einem aufgeschütteten Erdwall, der wiederum mit einer Plane abgedeckt ist. Das hat den Zweck, dass die Wurzeln der Pflänzchen nicht feucht werden oder gar im Wasser stehen, das mögen sie nämlich gar nicht. Nach ein paar Jahren hat sich der Wall dem Niveau der Umgebung angeglichen und die Wurzeln sind stark genug, dass ihnen das Wasser in Form eines kräftigen Regengusses auch nichts mehr anhaben kann. Solange allerdings werden sie tropfenweise durch eine Bewässerung am Austrocknen gehindert. Zwischen den Reihen der Bäume herrscht Wildwuchs und alles, was da wächst verhindert, dass Pilze wachsen. Wird das Ganze zu hoch, wird es gemäht und als Gründünger liegen gelassen, darunter wächst kein Pilz!  Auf dem Bild sieht man im Hintergrund Omar, ein Mann aus Mali, der die "chupones", wilde, unerwünschte  Triebe, von den Bäumchen entfernt.Wir behalten den Fortgang der Dinge im Auge behalten und berichten. Ulrich

Dienstag, 13. Oktober 2020

Bäume pflanzen



Die Sache selbst in die Hand nehmen

Man kann sich Gedanken machen, gute Ratschläge geben und Geld spenden - oder man nimmt die Sache selbst in die Hand: am letzten Wochenende im Oktober pflanzen wir fünftausend Bäume in der Uckermark. So ist jedenfalls der Plan. Hoffen wir, dass uns die Coronabeschränkungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich hier noch anmelden: info@stiftunglife.de 

Bäume pflanzen



Die Sache selbst in die Hand nehmen

Man kann sich Gedanken machen, gute Ratschläge geben und Geld spenden - oder man nimmt die Sache selbst in die Hand: am letzten Wochenende im Oktober pflanzen wir fünftausend Bäume in der Uckermark. So ist jedenfalls der Plan. Hoffen wir, dass uns die Coronabeschränkungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich hier noch anmelden: info@stiftunglife.de

Die Sonne scheint wieder


Vorsichtiger Besuch im Dorf

Min Min hat unser „Five Star Village„ südlich von Bagan besucht. Die Menschen im Dorf sind vorsichtig, Besucher aus Bagan werden mit Maske empfangen. Die Schulen sind geschlossen, die Kinder sind zu Hause. Viele helfen den Eltern bei der Feldarbeit. Nach dem Ende der Regenzeit gibt es wieder viel zu tun auf den Feldern. Die Sonne scheint, unsere SolarWasseranlage arbeitet auch im dritten Jahr zu aller Zufriedenheit. Inzwischen hat die Anlage fast 10.000 l Diesel eingespart. Gut für die Umwelt und gut für die Haushaltskasse der Dorfbewohner. jg

Sonntag, 11. Oktober 2020

Welt Mädchentag



Mit dem internationalen Mädchentag wollen die Vereinten Nationen darauf aufmerksam machen, das Mädchen nicht überall die gleichen Rechte haben wie Jungs. Glücklicherweise sind wir als Stiftung schwerpunktmäßig in zwei Ländern (Deutschland und Myanmar) tätig, in denen die Gleichberechtigung ziemlich weit fortgeschritten ist. Bei unseren Studenten Förderprogramm sind Mädchen genau so stark vertreten wie Jungs. In der westlichen Welt treibt ein junges Mädchen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an. „Greta im Nacken" lese ich heute als Überschrift in der Süddeutschen Zeitung. Das ist ein gutes Zeichen für eine neue Zeit. Im Bild Luisa Neubauer, die sich schon seit ihrer Jugend gesellschaftspolitisch in Deutschland engagiert. jg 

Freitag, 9. Oktober 2020

Herzlichen Glückwunsch


Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Mit dieser Weissagung eines alten Häuptlings an die weißen Eroberer trat Greenpeace vor 40 Jahren in die Öffentlichkeit. Wir empfehlen einen Blick in das Magazin, das jetzt zum Geburtstag erschienen ist. Viele der Themen sind doch unsere Themen und der Titel des Magazins ist auch unser Motto für das kommende Jahr: MUT 

Montag, 5. Oktober 2020



Geld anlegen ist schwierig geworden, seit es keine Zinsen mehr gibt. Ob „alles auf grün" die Lösung ist, können wir nicht beurteilen, auch wenn uns grüne Lösungen grundsätzlich sympathisch sind. Wir kommen ganz gut durch diese zinslosen Zeiten, weil das Grundstückvermögen der Stiftung in Immobilien angelegt ist - und weil wir Freunde haben, die unsere Arbeit unterstützen. Im gläsernen Konto der Stiftung kann jeder sehen, wofür wir eigenes und anvertrautes Geld verwenden. Zum Jahresende wollen wir unser Spendentracking nochmal verbessern. Mark tüftelt an einer Lösung, mit der jeder Spender eine Nachricht auf sein Handy bekommt, wenn seine Spende im Ziel angekommen ist. jg

Sonntag, 4. Oktober 2020

Mit dem Hubschrauber Bäume pflanzen


Heute Abend in der ARD um 19:20 Uhr im Weltspiegel

Unten stehen Säcke mit illegal geernteter Holzkohle. Oben fliegt der Hubschrauber. Dort, wo kaum noch Bäume stehen, öffnet Kinyanjui seine große Papiertüte und lässt schwarze Kugeln aus Holzkohlestaub vom Himmel regnen. Es ist ein Bild mit einer doppelten Bedeutung: einerseits die Bäume, die zu Holzkohle geworden sind - und andererseits der gepresste Holzkohlestaub, der einen Baumsamen in sich trägt und zurückfällt in die Erde, um wieder zum Baum zu werden.Die Heimat dieser Saatkugeln, der "Seedballs", liegt in einem Vorort von Kenias Hauptstadt Nairobi: auf einem schmucklosen Terrain, das die Kinderstube für Versuche mit Bäumen ist. Hier wird geschaut, wie gut Bäume wachsen, wenn die Kugeln in die Erde kommen - und welche Bäume man überhaupt pflanzen will. "Das hier ist eine Gelbfieberakazie. Ihre Rinde ist etwas gelber und sie hat Stacheln", erklärt Kinyanjui. "Sie ist berühmt, man sieht sie am Naivasha-See und in der ganzen Region. Leider ist das der erste Baum, der gefällt wird: Er gibt einfach gutes Feuerholz ab!

Die Samen für die Saatkugeln kommen vom nationalen kenianischen Waldforschungsinstitut, das wiederum von Bauern beliefert wird. Die Bauern können daran verdienen - und so beim Waldschutz helfen. Haben sich die Fachleute für eine Sorte entschieden, bekommen die Samen einen "Schutzmantel". Der verhindert, dass die Körner von Mäusen, Vögeln und Insekten gegessen werden. Es geht um die richtige Saat, die richtige Region und der richtige Schutz gegen diejenigen, die die Saatkörner fressen wollen. Wie das Korn in die Kugel kommt, ist Betriebsgeheimnis. Wie sie ausgebracht wird, nicht: Wer keinen Hubschrauber hat, kann sie einfach vergraben - oder verschießen mit den Zwillen, die es in Kenia an jeder Ecke gibt. Es geht um Abermillionen von Bäume auf dem Kontinent, die gepflanzt werden müssen, um allein den jährlichen Verlust durch Abholzung wieder auszugleichen. Text tagesschau

Samstag, 3. Oktober 2020

Erntedank


Zeit zum Nachsammeln

Die meisten Kartoffelfelder sind abgeerntet. Jetzt wäre die richtige Zeit zum Nachsammeln. Kaum einer von uns kann sich vorstellen, wie viele Kartoffeln dabei auf dem Acker bleiben. Die Supermärkte haben eine genaue Vorstellung, wie die Kartoffel auszusehen hat. Deshalb bleibt alles, was zu groß oder zu klein ist, auf dem Feld. Die Kartoffeln, die auf den Feldern bleiben, sind ein Teil von unserem verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln. Gut, dass es die Tafeln gibt, die nehmen auch Kartoffeln, die nicht verkaufsschön sind. Wir danken den vielen tausend Tafelhelfern für ihren Einsatz - für die Armen und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.

Freitag, 2. Oktober 2020

Die Regenzeit neigt sich dem Ende zu


Die Freude der Kinder bleibt - und das Fußballspiel wird ein bisschen einfacher. Die Menschen haben das Regenwasser in großen Becken gespeichert als Trinkwasservorrat für die nächsten Monate. Nach ein paar Wochen sieht das Wasser abgestanden aus, es hat die Farbe von Tee. Da leistet unser Paul Wasserfilter gute Dienste: er filtert 99,99 % aller Verunreinigungen aus, einschließlich Bakterien. Entwickelt wurde der Filter von der Uni Kassel, Prof. Frechen. Er arbeitet ohne Strom und ohne Chemie. Das Wasser geht mit Schwerkraft durch feine Membranen. 1.000 Euro kostet ein Filter. Wir stellen an allen unseren Schulen diesen Wasserfilter auf. Auch an der Jan Schule in Delta, zu der diese Kinder im Video gehören. jg Post-Einstellungen Labels Keine passenden Vorschläge Veröffentlicht am 02.10.20 06:30 Permalink Ort Optionen Post: Bearbeiten Weitere Posts wurden geladen.

Mittwoch, 30. September 2020

Heute mal vegetarisch


Gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt 

Vor drei Jahren war Khu Khu Gast bei unserem jährlichen Stiftungstreffen in Deutschland. Dabei hat sie deutsche Kultur kennengelernt. Essen gehört dazu. Als ich am Ende der Reise gefragt habe, was ihr am besten geschmeckt hat, zögerte sie nicht mit der Antwort: „der Döner am S-Bahnhof Friedrichstraße". Beim nächsten Deutschland Besuch sollten wir in Nürnberg Halt machen. Dort verkauft Ayhan Akbal einen vegetarischen Döner. Mittags und abends bilden sich lange Schlangen vor dem veganen Imbiss. Immer mehr junge Menschen pflegen einen fleischlosen Ernährungsstil. Das ist gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt. Nicht nur heute, am Welt Vegetariertag. jg