Klima und Umwelt

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Wir finanzieren verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent in die Projekte.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege, in Myanmar und in Mexiko pflanzen, pflegen und erhalten wir Bäume.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Plastik vermeiden/recyceln
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Donnerstag, 26. März 2020

33 gute Taten/8



8 - Rettet die Bienen

Seit einem Jahr bekommen die Bienen viel Aufmerksamkeit – und das ist gut so. Lange Zeit wurden die fleißigen Tiere immer weiter an den Rand gedrängt. Wir haben uns in diesem Jahr ein großes Ziel gesetzt: zusammen mit unseren Freunden von Blume2000 wollen wir auch in diesem Jahr Saatgut verteilen für 1 Million m² Blühwiesen. April und Mai sind die besten Monate für die Aussaat. Wir freuen uns über jeden, der die Bienen mit Rat und Tat unterstützt: bitte Blühwiesen anlegen oder für die Bienen spenden, einfach und sicher hier:  https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html 

Mittwoch, 18. März 2020

Corona in Deutschland, in Myanmar, weltweit.



Die aktuelle Lage in Myanmar
"Aktuell gibt es hier niemanden, der sich mit dem Corona Virus infiziert hat", berichtet Capt. Wilk. Die Regierung har die großen Schulferien vorgezogen und alle Schulen geschlossen. Nur ein paar Abschlussschüler sitzen noch in ihren Examen. Alle Kinos sind geschlossen, Veranstaltungen sind abgesagt, auch das Wasserfest. Einreisende aus Deutschland müssen für zwei Wochen in Quarantäne.


Die Arbeit in den Projekten läuft
An unseren Schul- und Solarprojekten in Bagan und im Delta gehen die Arbeiten voran, auch die Bäume werden weiterhin gepflanzt. Die Swimming Doctors sind in diesem Monat sogar zehn Tage länger unterwegs, weil das Wasserfest Mitte April eine (stille) Pause bringt. Anfang Mai beginnt dann wieder die reguläre Route für unser Schiff.


Wir arbeiten Zuhause 
Für viele Menschen ist es eine Umstellung – für uns ist es der Alltag: zu Hause den Laptop aufklappen und schauen, was zu erledigen ist. Weil die Teammitglieder der Stiftung über ganz Deutschland verteilt sind, arbeiten wir virtuell zusammen. Zum Beispiel das Swimming Doctors Team: Wolf lebt in München - Ludger und Joe arbeiten in Celle - Dieter lebt in Berlin. Mail, Internet und Facetime sind die Grundlage der täglichen Zusammenarbeit - und so funktioniert auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten auf dem Schiff. Das Büro der Stiftunglife in Celle besteht aus einem Schreibtisch im Büro von Gessner und Raap und einer engagierten Mitarbeiterin: Dörte organisiert neben der täglichen Büroarbeit auch noch die Stiftungssachen, besonders das Herzstück der Stiftunglife, das gläserne Konto - und das notfalls auch von Zuhause. Ein großes Dankeschön an alle, die sich auch in schwierigen Zeiten für die gute Sache engagieren - in Deutschland und in unseren Projekten in Myanmar. jg


Montag, 16. März 2020

Gerade jetzt!



Soll man sich jetzt wirklich um Bäume kümmern?


Martin Luther meinte, dass er ein Apfelbäumchen pflanzen würde, selbst wenn er wüsste, dass die Welt untergeht. So weit sind wir Gott sei Dank noch nicht. Es könnte also eine gute Ablenkung sein, wenn wir uns mit positiven Dingen beschäftigen. Zum Beispiel mit dem Bäume pflanzen. Grundsätzlich ist das gut, aber es macht nur Sinn zu pflanzen, wenn die Bäume auch stehen bleiben. Das ist nicht selbstverständlich, denn in vielen Entwicklungsländern wird mit Holz auf offenem Feuer gekocht. Wie hier auf dem Foto, bei der Schuleröffnung der HahnAir School. Wir zeigen den Menschen, wie man mit ganz einfachen Kochöfen eine Menge Holz sparen kann. Das spart Zeit und Mühe und hilft der Umwelt. Den Bau von 1.000 Kochöfen haben wir bereits finanziert. Der angenehme Nebeneffekt: viel mehr Bäume bleiben stehen. jg

Freitag, 13. März 2020

Kann man - muss man aber nicht

San Pellegrino im Strand Hotel

Noch nie habe ich verstanden, warum Menschen in die Ferne reisen, um sich dort das Tafelwasser servieren zu lassen, das sie bei ihrem Italiener Zuhause auch bekommen könnten. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt die verheerenden Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt - nicht nur mit Mineralwasser, das um die halbe Welt gekarrt wird. Während. Vor drei Monaten hätte noch niemand geglaubt, dass auch auf Flüge verzichten kann. Muss ja nicht für immer sein. Velleicht bringt uns diese Zeit die Erkenntnis, dass die unbeschränkte Globalisierung nicht nur Vorteile hat. Weil sich manche Flüge nicht vermeiden lassen, gibt es CO² Kompensationsangebote. Die gehören heute zum nachhaltigen Reisen. Wenig fliegen und am besten nur mitnehmen, was unbedingt nötig ist. Je leichter der Koffer, desto weniger Emissionen verursacht er. Gerne kleine Hotels buchen, die von Einheimischen geführt werden. Auf Pommes und McDonald verzichte und lieber die kleinen Restaurants abseits der Touristenströme ausprobieren. Dort warten neue kulinarische Eindrücke und es bietet sich die tolle Chance, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Zur Müllvermeidung empfiehlt es sich, die Trinkflasche von Zuhause mitzubringen, statt täglich Plastikflaschen zu verbrauchen. Im Bayview, im Savoy und vielen anderen Hotels kann die eigene Trinkflasche an Refill Stationen mit bestem Trinkwasser nachgefüllt werden. Einheimische Angebote und Dienstleistungen nutzen, denn damit bleiben Arbeitsplätze erhalten. Beim Strandspaziergang einfach einen Beutel mitnehmen und den Müll aufsammeln. Leere Sunlotion Flaschen mit nach Hause nehmen, weil Kunststoff in Deutschland recycelt werden kann. En bisschen Nachdenken und wir haben die Chance, Natur und Kultur für unsere Kinder zu erhalten. jg 


Kann man - muss man aber nicht

San Pellegrino im Strand Hotel

Noch nie habe ich verstanden, warum Menschen in die Ferne reisen, um sich dort das Tafelwasser servieren zu lassen, das sie bei ihrem Italiener Zuhause auch bekommen könnten. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt die verheerenden Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt - nicht nur mit Mineralwasser, das um die halbe Welt gekarrt wird. Während. Vor drei Monaten hätte noch niemand geglaubt, dass auch auf Flüge verzichten kann. Muss ja nicht für immer sein. Velleicht bringt uns diese Zeit die Erkenntnis, dass die unbeschränkte Globalisierung nicht nur Vorteile hat. Weil sich manche Flüge nicht vermeiden lassen, gibt es CO² Kompensationsangebote. Die gehören heute zum nachhaltigen Reisen. Wenig fliegen und am besten nur mitnehmen, was unbedingt nötig ist. Je leichter der Koffer, desto weniger Emissionen verursacht er. Gerne kleine Hotels buchen, die von Einheimischen geführt werden. Auf Pommes und McDonald verzichte und lieber die kleinen Restaurants abseits der Touristenströme ausprobieren. Dort warten neue kulinarische Eindrücke und es bietet sich die tolle Chance, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Zur Müllvermeidung empfiehlt es sich, die Trinkflasche von Zuhause mitzubringen, statt täglich Plastikflaschen zu verbrauchen. Im Bayview, im Savoy und vielen anderen Hotels kann die eigene Trinkflasche an Refill Stationen mit bestem Trinkwasser nachgefüllt werden. Einheimische Angebote und Dienstleistungen nutzen, denn damit bleiben Arbeitsplätze erhalten. Beim Strandspaziergang einfach einen Beutel mitnehmen und den Müll aufsammeln. Leere Sunlotion Flaschen mit nach Hause nehmen, weil Kunststoff in Deutschland recycelt werden kann. En bisschen Nachdenken und wir haben die Chance, Natur und Kultur für unsere Kinder zu erhalten. jg 


Donnerstag, 12. März 2020

22 Grad, Sonnenschein


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳 

In diesen Zeiten braucht man auch mal gute Nachrichten. Die kommen von den Bäumen, die wir in Deutschland, Mexiko und  Myanmar pflanzen. Das Bild haben wir gerade von Fet a Soller auf der Insel Mallorca bekommen. Dort scheint die Sonne. Unsere jungen Orangenbäume werden bald aus den Gewächshäusern geholt und im Freien gepflanzt. 1.000 Orangenbäume haben wir im letzten Jahr gespendet. Wenn die gut wachsen und gedeihen, kommen in diesem Jahr weitere 1.000 Bäumchen dazu. Mit etwas Glück und guter Pflege werden in zwei bis drei Jahren die ersten Früchte zu ernten sein. Chrissi und Ulrich sind jedes Jahr vor Ort und schauen auf unsere Bäume. jg

Dienstag, 10. März 2020

2.000 Olivenbäume in Alicante


Liebe Stiftunglife,
ich wollte von den 2.000 Bäumen berichten, die wir zusammen im spanischen Hinterland pflanzen. Jetzt haben wir die ersten Setzlinge im Boden - etwas später als gedacht. Warum? Weil das Land, dass wir pachten wollten plötzlich anderweitig verkauft wurde und nicht mehr zur Verfügung stand. Das war natürlich sehr ärgerlich aber so ist es halt manchmal. Natürlich gibt es dafür eine Lösung. Welche? Ganz einfach, ich habe zusammen mit Michi in unmittelbarer Nachbarschaft fast 4 Hektar Land gekauft. Das war zwar recht teuer aber versprochen ist versprochen und jetzt können wir endlich loslegen. Wasser haben wir übrigens auch schon gelegt. Vermutlich wird es durch die Verzögerung noch etwas dauern bis auch wirklich alle 2.000 Bäume gepflanzt sind aber der Anfang ist gemacht und mit den ersten 1.000 Setzlingen geht es jetzt schon mal los. Ich kann aber nicht garantieren, dass wir in diesem Jahr alle Bäume schaffen.  Ich hoffe daher, dass es okay ist, falls ein Teil der Bäume erst im nächsten Jahr gepflanzt werden kann. Liebe Grüße, Alex


Warnung an die Menschheit
Das ist der Titel einer Veröffentlichung von 25 Wissenschaftler zum Insektensterben. Das Ausmaß des weltweiten Insektensterbens ist nach ihrer Einschätzung weitaus größer, als bislang angenommen. Die Industrialisierung der Landwirtschaft macht ihnen das Leben Immer schwerer. Sollte der gegenwärtige Negativtrend anhalten, sehen die Wissenschaftler gravierende Auswirkungen für die die Menschheit. Fast 90 % aller Blütenpflanzen dieser Erde werden von Insekten bestäubt. Um dieses Ökosystem zu erhalten, engagieren wir uns auch in diesem Jahr für mehr Lebensraum für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Kostenloses Saatgut für Blühwiesen kann bei uns angefordert werden. Einfach eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de


Montag, 9. März 2020

Unsere Studentin Angelica


A full-time teacher and environmentalist
Angel Mata is the woman behind Low Impact Filipina, shaping an important discussion about environmentalism through her rebranded blog, Low Impact Filipina. Speaking thoughtfully, she said, "I found out that plastic, or waste in general, is actually a very small portion of the problem." Angel attends several conferences and seminars to spread awareness, especially when local government units are involved, but she is also working towards arming herself with more knowledge: "I want to take my master's degree in Environmental Science." She'll be taking a five-week academic residency at the University of Montana. "As a teacher, one of my goals this year is to create a curriculum. I want to integrate environmentalism into teaching. Conferences and seminars are good, but actually integrating it in the classroom…I think it'll create a much bigger impact. It's a process. In our school, the vision, mission, and the goals are connected to environmentalism, so it's easier for me. But I will be making a curriculum guide that other teachers can access for free. On how to protect the environment: "We have existing laws for the environment already. What is lacking is the implementation. And this is where our privilege comes in, we can't blame the poor din naman kasi that's what they can afford. So corporations and the government need to provide better alternatives."

Mittwoch, 4. März 2020



Einsparen statt kompensieren
Die Hamburger Otto Group wird beim Umweltschutz andere Wege gehen als die meisten Unternehmen. Der Handelskonzern wird vor allem CO2 Emissionen reduzieren und nicht, wie viele andere es tun, kompensieren, um klimaneutral zu werden. Sicher ist das die bessere Lösung - ein gutes Beispiel, dem wir folgen sollten: auf Flugreisen verzichten, den öffentlichen Nahverkehr nutzen, Fahrrad fahren, jeder hat die Möglichkeit, etwas fürs Klima zu tun. Kompensationsangebote sind besser als nichts, aber sie sind nur die zweitbeste Lösung. jg

Plastik reduzieren


Bei Tchibo im Angebot
Mit diesen frühlingsfreundlichen Trinkflaschen kann man der Umwelt viele Einweg Plastikflaschen ersparen. Natürlich gibt es auch andere Anbieter, aber 14,95 Euro ist ein brauchbares Angebot. Wenn diese Flaschen täglich mit "Hahnenwasser" aufgefüllt und genutzt werden, ist das gut für die Umwelt und gut fürs Portmonee. jg 

Sonntag, 1. März 2020




Erst mal ein paar Kilo runter, dann geht es auch mit dem Sport leichter. Wer das konsequent macht, kann sich nach ein paar Tagen mit einem Blick auf die Waage belohnen. Fastet man unter Anleitung, kostet es Geld und Zeit. Dafür sind Gespräche inbegriffen. Ziel der Übung ist es Kraft zu tanken, einen klaren Kopf bekommen und ein Körpergefühl, dass zu innerem Frieden führt. 

Man kann es auch so sehen:
Einige Kirchen verbinden mit dem Motto „So viel du brauchst" die Fastenzeit mit einer Besinnungspause. Es reicht nicht aus, 40 Tage auf Fleisch, Alkohol und Schokolade zu verzichten - wir sollten das Klimafasten hinzuzufügen. So ein kombiniertes Fastenprogramm spart Geld und schärft die Sinne. Vielleicht finden wir so viel Gefallen daran, dass wir nach 40 Tagen gar nicht aufhören wollen. jg

Das letzte Jahr war grün



Dieses Jahr wird grüner
Im vergangenen Jahr haben wir 10.000 Bäume gepflanzt. Dieses Jahr werden es viel mehr. Am liebsten pflanzen wir in Myanmar. Dort werden unsere Baumspenden geschätzt und gepflegt. Jedes „unserer" Dörfer bekommt 1000 Bäume. Wer als Spender eine Patenschaft für diese Bäume übernimmt, kann damit sein Leben hier klimaneutral stellen. Das ist eine echte win : win Situation. Die ersten vier Dörfer (zwei in Bagan und zwei im Delta) haben ihre Bäume schon bekommen. Anfang März geht es weiter - unser Ziel ist es, in jedem Monat in zwei Dörfern je 1.000 Bäume zu pflanzen 🌳


Donnerstag, 27. Februar 2020

Ein Krankheitsfall



Dem deutschen Wald geht es schlecht
Der Borkenkäfer legte sich in diesem Winter kaum zur Ruhe. Viel zu warm waren die vergangenen Monate, Frost gab es kaum, von Schnee ganz zu schweigen. Der gefährlichste Schädling für den deutschen Wald konnte sich richtig sattfressen. Und jetzt, in diesem frühlingshaften Februar, ist er schon dabei, sich zu vermehren. Nach zwei trockenen Hitzejahren ist der deutsche Wald so geschwächt, dass der Borkenkäfer paradiesische Zustände vorfindet. Neue Daten des Landwirtschaftsministeriums zeigen: in den vergangenen Monaten wurde in Deutschland deutlich mehr Wald zerstört, als angenommen. Das Schlimmste steht uns nach Meinung der Experten noch bevor. Weil jammern nicht hilft, pflanzen wir alle 10 Minuten einen Baum 🌳

Montag, 24. Februar 2020



Rettet die Bienen!
Vor einem Jahr waren die Bienen in aller Munde. Dass Volksbegehren Artenvielfalt war ein großartiger Erfolg. Bienen sind die größten  Sympathieträger unter den Insekten. Durch die anhaltende Berichterstattung sind uns wichtige Zusammenhänge bewusst geworden. Es geht um Lebensräume für Insekten - und um Lebensräume für Menschen. Wenn wir etwas für die Bienen und Schmetterlinge tun, tun wir viel für uns selbst. Auch in diesem Jahr spenden wir Wildblütensamen für Blühwiesen. Wer Zeit, Lust und ein Stück Land hat, kann jetzt schon seine kostenlose Samenliefeung bestellen: info@stiftunglife.de

Mittwoch, 19. Februar 2020

Tausend Öfen für Nepal


Bäume pflanzen ist gut - weniger Holz verbrennen ist genau so wichtig
Diese Erkenntnis hat uns hat uns nach Nepal gebracht. Das Land hat ehrgeizige Ziele in Sachen COEinsparung, in zehn Jahren soll jeder Haushalt Zugang zu sauberen Energien zum Kochen haben. Die Elektrifizierung soll bis dahin eine hundertprozentige Abdeckung des Landes erreicht haben. Schon jetzt haben mehrere Organisationen elektrische Kochplatten verteilt. Problem ist, dass die Stromversorgung für deren Betrieb nicht annähernd ausreicht. Wenn der Kocher nicht funktioniert, dann wird wieder zurückgegriffen auf offene Feuer, und das ist ein echter Rückschritt! Mit dem Fortschreiten des Straßenbaus auch in entlegene Gegenden besteht die Möglichkeit, Waren einfacher zu transportieren. Gas-Zylinder können so auch in abgelegene Gebiete gebracht werden. Allerdings steigen die Preise für Gas mit dem Aufwand des Transportes. In vielen Häusern kann man einen Gaskocher finden, der aber nur selten und ganz gezielt eingesetzt wird, etwa zum Teekochen.Die restlichen Mahlzeiten werden auf Feuerholz gekocht. Kleine Metallöfen, vergleichbar mit einem Gartengrill, sind besonders im südlichen Flachlandgürtel, weit verbreitet. Als Brennstoff kommen Feuerholz, Pellets, Altpapier-Briketts oder getrockneter Dung in Frage. Diese „Rocket Stoves" sind transportabel und flexibel einsetzbar. Sie optimieren den Verbrennungsprozess und sind daher sparsam. Für eine Familie benötigt man immer mehrere solcher Öfchen, oder nimmt zusätzlich das offene Feuer in Kauf. Lehm- oder Metallöfen mit zwei bis drei Kochstellen und einem Rauchabzug sind weit verbreitet und lösen immer mehr die offenen Feuer ab. Aber sie sind wesentlich teurer in der Anschaffung als Lehmöfen, und bergen die Gefahr von Verbrennungsunfällen.

Lehmöfen bestehen zum größten Teil aus überall vorhandenen Materialien und können nach entsprechendem Training relativ einfach aufgebaut werden. Sie sind in der Handhabung einfach. Das Material Lehm wird auch sonst in den Bauernhäusern genutzt und ist ein Werkstoff, der traditionell bekannt ist. Die Lehmöfen strahlen wenig Hitze ab und reduzieren damit die Gefahr der Verbrennungen. Der Holzverbrauch wird wesentlich reduziert und durch den Schornstein entweicht der Rauch aus dem Küchenraum. Am wichtigsten ist aber, dass diese Öfen regelmäßig genutzt werden und von den Hausfrauen akzeptiert sind, da sie der Kochkultur in Nepal sehr entgegenkommen.In vielen Gesprächen und bei Besuchen in den Dörfern stellen wir fest, dass der Lehmofen weiterhin die Kochstelle der ersten Wahl ist. Neben diesem Ofen wird oft ein Mix aus anderen sauberen Energien genutzt. Diese werden immer gezielt eingesetzt, wie Kochgas für Tee. Nepalesische Hausfrauen sind meist stolz, wenn sie „moderne" Kochplatten erhalten, die Nutzung allerdings gestaltet sich schwierig. Zu einer Umstellung der Kochgewohnheiten benötigt man eine lange Zeit und neben Unterweisung auch Begleitung. Dies wird wahrscheinlich in den Städten und größeren Orten möglich sein, aber die Landbevölkerung wird weiterhin auf ihre traditionellen Küchen und Öfen zurückgreifen.Ein Ofen kostet 12 Euro und spart rund eine Tonne CO2. Alles zusammen waren das gute Argumente für uns, den Bau von tausend Kochöfen zu finanzieren. Mal schauen, ob sich diese Idee auch auf unsere Projekte in Myanmar übertragen lässt. jg

Bäume pflanzen



Es geht um unseren Planeten 
In diesem Jahr haben wir den Freunden der Stiftung empfohlen, Ecosia als Suchmaschine zu nutzen: die Suchmaschine, die Bäume pflanzt. In Burkina Faso vier Millionen Bäume, um „tote" Landstriche wiederzubeleben. In Madagaskar sechs Millionen Bäume entlang der Küste. Die Mangrovenbäume werden nicht nur riesige Mengen CO2 neutralisieren, sondern die Inselbewohner zusätzlich vor Stürmen und Überschwemmungen schützen. In Kenia werden zusammen mit Green Belt eine Million Bäume gepflanzt. Wangari Maathai, die Gründerin von Green Belt, wurde für ihren Einsatz für Umwelt und Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Bäumepflanzen muss man ernst nehmen. Wichtig sind artenreiche Mischwälder mit einheimischen Baumarten, die zu den ausgewählten Standorten passen und geeignete klimatische Bedingungen. Wir als Stiftunglife pflanzen nur dort, wo wir Freunde haben, die noch nach Jahren nach unseren Bäumen schauen. Es gibt weltweit nur wenige Organisationen, die diese Standards erfüllen. Manche im Großen,wie Ecosiua - manche im Kleinen, wie wir 😊

Donnerstag, 13. Februar 2020

Für Dich soll’s rote Rosen regnen



Es ist Valentinstag - Zeit für eine romantische Geste. 
Dachte sich offenbar auch Street-Art-Künstler Bansky. Er hat seiner Heimatstadt Bristol ein neues Werk geschenkt: ein Mädchen, das mit einer Steinschleuder in der Hand in Richtung eines riesigen Kleckses aus roten Rosen zielt. Banksys Graffiti-Gemälde sind schon in vielen Ländern aufgetaucht - aber noch nicht in Yangons junger Street Art Szene. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die „Yangon Walls".  Wir planen ein Street Art Projekt mit viel Grün für dieses Jahr in Yangon - ohne Bansky, aber mit vielen Rosen 🌹 



Mittwoch, 12. Februar 2020

Unsere Helfer


Hummeln gehören zu den wichtigsten Insekten.
Aber der Klimawandel lässt ihre Lebensräume immer weiter schrumpfen. Das hat Folgen für die Natur und die Menschen. In einer Langzeitstudie haben Forscher der Universität Ottawa einen massiven Rückgang zahlreicher Hummelarten in Europa und Nordamerika festgestellt. Die Bestäuber zu schützen, dient unserer Ernährung. Weltweit werden 90 % aller Blütenpflanzen und 75 % aller wichtigen Nutzpflanzen von Insekten bestäubt. Auch in diesem Jahr werden wir uns wieder für die Bienen und die Hummeln engagieren. Gemeinsam mit Blume2000 finanzieren wir Blühsamen für 100 Hektar = eine Million Quadratmeter. jg

Montag, 10. Februar 2020

Steuerlich anerkannt

Im letzten Jahr haben wir rund 500 Spendenquittungen ausgestellt und mit der Post verschickt für jede Spende über 200 Euro - für alle Spenden bis 200 Euro akzeptiert das Finanzamt den Überweisungsbeleg als Nachweis. In der Regel versenden wir unsere Spendenquittungen innerhalb einer Woche. Wundert Euch nicht über den Text, der ist für die „Bestätigung für eine Geldzuwendung" vom Finanzamt vorgeben. jg

Sonntag, 9. Februar 2020


Süddeutsche Zeitung vom 27. Januar 2020


Billionen oder Trillionen ?
Wenn man die Zahlen sieht, die derzeit veröffentlicht werden, kann einem ganz schwindlig werden. Bäume pflanzen scheint keine große Kunst zu sein – es bleibt allerdings die Frage offen, wie viele dieser Bäume fünf oder zehn Jahre alt werden. Erst dann werden sie wirksame CO2 Speicher. Wir werden bei unserem Prinzip bleiben, dass wir Bäume in private Hände geben. Wer die Früchte reifen sieht, wird sich gerne um den Erhalt seines Baumes kümmern. jg

Co2-Ausgleichsberechnung

Wie schnell bzw. wie viel CO2 ein Baum bindet, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die Baumart, das Alter des Baumes, dessen Holzdichte oder Zuwachsrate. Aber auch äußere Faktoren wie das Klima, die Bodenqualität oder die Wasserversorgung spielen eine entscheidende Rolle. Deswegen sind allgemeingültige Aussagen schwierig. Um eine grobe Vorstellung über die CO2-Bindungskapazität von Bäumen zu bekommen, hilft ein Beispiel: Eine normal gewachsene Buche, 23 Meter hoch mit einem Stammdurchmesser von 30 Zentimetern speichert circa 550 Kilogramm Trockenmasse in seinen Blättern, Ästen und seinem Stamm. Schätzt man noch etwa zehn Prozent hinzu, die in der Wurzelbiomasse gespeichert sind, so werden insgesamt etwa 600 Kilogramm Trockenmasse gebunden. Diese Menge Trockenmasse kann eine Tonne CO2 binden. Das heißt: Pro Jahr bindet die Buche 12,5 Kilogramm CO2. Sie müssten also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder zu kompensieren. Zu beachten ist, dass Bäume in den ersten Jahren nach Pflanzung eher geringe Biomassevorräte anlegen. Erst mit zunehmendem Alter wird vermehrt CO2 gebunden."
Dr. Daniel Klein (Wald-Zentrum der Universität Münster)

Freitag, 7. Februar 2020

Mergui Atoll


Mehrfacher Nutzen
Ein Ausflug in das Mergui Atoll sei jedem empfohlen, der Lust hat ein Stück unberührter Welt zu entdecken. Das Gebiet kann man nur mit einem Boot erkunden. Wir waren mit einem wunderschönen Oldtimer, einer 50 Jahre alten Segelyacht, unterwegs. Solche Erkundungsreisen kann man natürlich auch für die Stiftung nutzen. Unsere Solarlampen haben bei den Menschen auf den abgelegenen Inseln großes Interesse gefunden. Min Min erklärt, wie es funktioniert. Kapitän Aye (im blauen Shirt) wird bei seiner nächsten Reise die Auslieferung der Lampen auf Nyaung We Island übernehmen. jg

Mittwoch, 5. Februar 2020

Heute in der Süddeutschen Zeitung


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳 
Ecosia ist schon ein bisschen weiter als wir, die pflanzen schon im Sekundentakt. Das Konzept der „Suchmaschine, die Bäume pflanzt" hat uns überzeugt. Vor einem Jahr habe ich meine Rechner von Google auf Ecosia umgestellt. Ich finde alles was ich suche und mir gefällt die Idee, dass die Gewinne dieser Suchmaschine weitgehend der Allgemeinheit zugute kommen. In der Süddeutschen Zeitung ist heute ein lesenswerter Hintergrundbericht. jg

Win - Win - Win



Rein statistisch betrachtet erzeugt jeder Deutsche 9 Tonnen CO2 proJahr. zum Vergleich: jeder Myanmar erzeugt im Durchschnitt 2 Tonnen. Uns geht es gut, die Klimabelastung ist eine Folge des guten Lebensstils. Auf den wollen wir nicht so recht verzichten – also bleibt nur die zweitbeste Lösung, das ist die Klimakompensation. Da sind sich alle Fachleute einig. Bleibt nur noch die Frage, wo und wie man seinen Klimabeitrag leisten möchte. Es gibt große Organisationen wie Atmosfair und MyClimate, die Geld für große Projekte einsammeln. Mit dem Geld werden Bäume gepflanzt, Solaranlagen gebaut und Kochöfen finanziert. Wir tun das gleiche mit kleinen ausgesuchten Dörfern und Menschen, zu denen wir eine persönliche Beziehung haben. Hier ist unser Angebot:

Win : gemeinsam mit den Dorfbewohnern pflanzen wir in einem Dorf 1.000 Bäume. zum Beispiel Mangobäume. Die tragen nach ein paar Jahren Früchte, darüber freuen sich die Menschen, wie auf dem Foto zu sehen ist. Das Bild entstand vor ein paar Tagen bei unserem Dorfprojekt in Bagan. 

Win - Win : nach ein paar Jahr fangen die Bäume an CO2 zu speichern. 1.000 Bäume speichern jedes Jahr 10 Tonnen CO2. Damit gleichen diese Bäume die durchschnittliche CO2 Bilanz eines Deutschen aus. 

Win - Win - Win : pflanzen brauchen Pflege, wenn sie gedeihen sollen. Wir möchten, dass unsere Bäume auch in zehn und zwanzig Jahren noch CO2 speichern. Deshalb zahlen wir für jeden Baum der gepflegt und erhalten wird 70 Cent jährlich in die Dorf Gemeinschaftskasse. Mit dem Geld werden Brunnen gebaut oder Kochöfen angeschafft, die den Verbrauch von Brennholz reduzieren. So ergänzen sich die Dinge sinnvoll.

Und so gehts : für das Jahr 2020 planen wir 24 solcher Dorfprojekte. Wer die Patenschaft für ein Dorf übernehmen möchte, hilft beim pflanzen und zahlt jährlich 1.000 Euro für den Erhalt der Bäume. Wir kümmern uns um den Rest und berichten jährlich. jg

Dienstag, 4. Februar 2020

Kinotipp


Seit zwei Wochen läuft der Film  nach dem gleichnamigen Sachbuch von Peter Wohlleben in unseren Kinos. Es gibt Bilder, die schön anzusehen sind und viele interessante Informationen. Dazu Anekdoten und Metaphern und immer wieder die alte Geschichte: das alles mit allem zusammen hängt in der Natur, dass Pflanzen, Tiere, Menschen sich ähnlicher sind, als viele Menschen wahrhaben wollen. wer den Film gesehen hat bekommt Lust, Bäume zu pflanzen 🌱 

Mit dem Naturschutz schützen wir nicht nur die Natur, 
sondern auch unser eigenes Leben.
Peter Wohlleben


Montag, 3. Februar 2020

Gute Ernte



Frisch auf den Tisch
Frischer geht es kaum: im Garten von „unserem" Kinderheim wird vieles angebaut, was nach der Ernte frisch auf den Tisch kommt. Hier im Bild präsentiert präsentiert der Heimleiter stolz die bevorstehende Bananenernte: klein, süß und lecker 😊

Samstag, 1. Februar 2020



Aus der Zeit gefallen
Beim Rückflug blättere ich im Bordmagazin, Dezemberausgabe. Wie schnell die Zeit vergeht - der Weihnachtsrummel ist vergangen, die Silvester Feuerwerke sind abgebrannt. Lass es krachen auf Madeiras, neun Tonnen Feuerwerkskörper wurden zu Silvester in Funchal abgebrannt, „mehr als in London" wird da stolz berichtet. Mir scheint so eine Werbung aus der Zeit gefallen - sie passt nicht zu den Diskussionen über Feinstaub und Klimawandel. Vielleicht passen solche Wochenendtrips (Weihnachtsshopping in New York und Silvester auf Madeiras) nicht mehr in unsere Zeit. jg

Mittwoch, 29. Januar 2020


Wir bringen die Erleuchtung 
Als ich heute Ko Naing fragte, wie viele Solarlampen ich für die nächste Lieferung bestellen soll, antwortete er knapp „So viel wie möglich!" Die Nachfrage in unseren Dörfern ist hoch - und die Lampen sind jetzt noch besser geworden, seit ein Standard Akku zum Einsatz kommt, der sich nach drei Jahren leicht tauschen lässt. Wir kümmern uns auch um die Nachsorge: die schwach gewordenen Akkus (nach tausend mal laden) sammeln wir ein uns bringen sie zum Recycling. 10 Euro zahlen wir für eine Lampe. Jede Familie, die eine Lampe bekommt, spendet drei Euro dafür in die Dorf Gemeinschaftskasse. jg


Samstag, 25. Januar 2020

Erdbeeren im Januar


Erdbeeren sind lecker
besonders im Sommer, dann wachsen sie bei uns in Deutschland vor der Tür. Erdbeeren im Januar sind bei uns weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Als Konsumenten bestimmen wir die Sortimentsgestaltung im Supermarkt. Was wir liegenlassen, wird bald nicht angeboten. Die Erdbeeren auf dem Foto kann man mit gutem Gewissen essen, in Myanmar gedeihen Erdbeeren das ganze Jahr. Das Bild habe ich heute auf dem Markt in Kawthaung gemacht. Die kleine Stadt am äußersten Südzipfel des Landes ist ein guter Ausgangspunkt für alle Ausflüge ins Mergui Atoll. jg

Mittwoch, 15. Januar 2020

Veränderungen



„Wie würden Sie sich entscheiden?"
Auf den Sonntag habe ich mich besonders gefreut, als ich noch klein war, denn Sonntags gab es Fleisch. Manchmal war es ein richtiger Braten, manchmal nur ein „falscher Hase". So oder so, der Sonntagmittag war etwas Besonders. Je weiter wir uns von der Natur entfernt haben, je billiger das Fleisch geworden ist, je mehr ist Fleisch zur Gewohnheit geworden: Hamburger, Döner, Currywurst: Masse statt Klasse. Wahrscheinlich würden wir nur halb so viel Fleisch essen, wenn wir mal gezwungen wären, eine dieser Schlachtfabriken zu besuchen, in der die Massen für unseren Alltag billig produziert werden. Die aktuelle Umfrage der ZEIT geht uns alle an. jg

Dienstag, 14. Januar 2020

Schöne Geschichte




Die Dorfbewohner waren nicht zufrieden
Und das, obwohl Ko Min Min in ihrem Dorf mehr Paneele aufgebaut hatte, als üblich - die mangelnde Leistung der SolarWasseranlage konnten wir nicht verbessern. Wir haben nachgedacht, geforscht und uns viel Mühe geben, die Ursache konnten wir nicht herausfinden. Unglückliche Gesichter auf beiden Seiten. Da hat Ko Min Min den Dorfbewohnern von unseren Glücksgarantie erzählt und ihnen ihren Eigenanteil zurück gezahlt. Dann haben wir in einem anderen Dorf, das sich um eine SolarWasseranlage beworben hat, einen Testlauf mit den selben Paneelen gemacht und siehe da, hier funktionierte alles wunderbar. Jetzt wird die Anlage in dem einen Dorf abgebaut und an neuer Stelle wieder aufgebaut. Happy End und glückliche Gesichter überall 😊

Montag, 13. Januar 2020

Mangrovenschutz ist wirtschaftlich sinnvoller Klimaschutz



Mangroven sind Bäume unterschiedliche Art, die im tropischen Küstenregionen wachsen und salzresistent sind. Sie erfüllen wichtige ökologische Funktionen: mit ihren Luftwurzeln befestigen sie die Uferbereiche. Die artenreicher Ökosysteme bieten jungen Fischen, Krustentieren, Vögeln und Meeressäugern eine geschützte ”Kinderstube”. Das ist entscheidend für gesunde Fischbestände. Jährlich wird etwa ein Prozent der Fläche gerodet, um für Äcker und Aquakulturen Platz zu schaffen. Die Mangrovenwälder in Asien haben nach Meinung der Wissenschaftler das größte Potenzial zur Emissionsreduzierung mit zwei Drittel der weltweiten CO2 Speicherkapazität in Mangroven. Wir lassen in diesem Jahr 5.000 Mangroven pflanzen. jg

Mangrovenbäume



Lebenskünstler zwischen Land und Meer

Mangroven wachsen dort, wo die Bedingungen für gewöhnliche Bäume tödlich sind: in salzigem Wasser, unter sengender Sonne wo sie dem Wechsel der Gezeiten ausgesetzt. Sie säumen die Küsten der Tropen, halten Fluten ab und schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Mangroven sind ausgesprochen gute CO2 Speicher. Als unseren Beitrag für Klima und Umwelt werden wir die Anpflanzung von 5.000 Mangrovenbäumen finanzieren. Verantwortlich für das Projekt ist Dr. Maung Maung Kyi, hier im Bild. Der studierte Arzt hat sich seit vielen Jahren dem Naturschutz seines Landes verschrieben. Er lebt und arbeitet mit Leidenschaft für ein großes Mangrovenprojekt, drei Autostunden südlich von Ngapali Beach. jg

Sonntag, 12. Januar 2020



Schöner Beitrag auf Facebook von Ueli Morgenthaler. Gestern haben wir seine Arakan Lodge besucht, ein abgelegenes Paradies vier Stunden südlich vom Ngapali Beach. Dort findet man noch vollkommen unberührte Natur mit kilometerlangen Stränden. jg

Donnerstag, 9. Januar 2020

Bäume pflanzen




Wir pflanzen Bäume in Deutschland, Europa und in der Welt. 
Hier ein Foto von einer Baumpflanz Aktion in Myanmar. Wir pflanzen nur dort, wo Freunde der Stiftung vor Ort sind, die auf den nachhaltigen Erfolg unserer Pflanzungen  achten. Für Freunde, Lions Clubs oder Rotarier können wir ein "eigenes" Dorf auswählen, in dem wir 1.000 Bäume pflanzen. Ihr bekommt die Geodaten, jeder kann sein Dorf besuchen und auch selber pflanzen, wer mag. Bei der Organisation so einer Reise sind wir behilflich. Im Durchschnitt rechnen wir mit zwei bis drei Euro pro Baum (abhängig von den verschiedenen Sorten) für Kauf, Pflanzung und Pflege. jg

Dienstag, 7. Januar 2020

Der zweitbeste Weg


Neun Tonnen  CO2 emittiert jeder von uns im Jahr 
Durchschnittlich betrachtet. Die gilt es zu reduzieren. Wissenschaftler sind sich einig, am besten wäre es, wenn wir weniger fliegen, weniger Autofahren, weniger heizen, weniger, weniger, weniger - wer will das wirklich? Während mache ernsthaft über diese Frage nachdenken, probieren die meisten den zweitbesten Weg. Neun Tonnen CO2 lassen sich klimakompensieren durch:

- neun CO2 Zertifikate kaufen für 25 Euro pro Tonne            225 Euro

- 50 Bäume pflanzen und pflegen, 5 Euro pro Baum              250 Euro

- 25 Solarlampen (ersetzen den Diesel Generator       250 Euro   

Machen wir uns nichts vor, diese Kompensations Angebote sind kein Freibrief, denn die Zahlen stimmen nicht. Vermutlich liegt der ehrliche Preis für eine Tonne CO2 bei 50 oder 100 Euro pro Tonne - aber es ist ein guter Anfang, den wir gemeinsam wagen sollten. jg



Sonntag, 5. Januar 2020

Das Geschäft mit den Gütesiegeln



Wer werben will, muss zahlen
In Zeiten von (unsicheren) Bewertungsplattformen haben klassische Gütesiegel einen guten Ruf. Doch hinter den meisten Siegeln steckt auch ein Geschäftsmodell: wer mit einem Siegel werben möchte, muss eine Lizenzgebühr dafür bezahlen. Dass das rechtens ist, hat der Bundesgerichtshof jüngst entschieden. 

Wir haben bewusst entschieden, an diesem Geschäftsmodell nicht teilzunehmen. Das DZI Spendensiegel würde uns jedes Jahr ein paar tausend Euro kosten - der Goldstandard zur Zertifizierung unserer Klimaprojekte ein Vielfaches. Das passt nicht zu unserem Versprechen, alle Spendengelder zu 100 Prozent in Projekte zu bringen. Deshalb werden wir auch im neuen Jahr unsere Projekte mit viel Engagement, aber ohne Siegel, weiter entwickeln. jg

Mittwoch, 1. Januar 2020

Plastic Recycling


Gemischte Plastik Bilanz
Am liebsten würden wir hier nur von Erfolgen berichten, von sauberen Stränden, vielgenutzten Refill Stationen und einer funktionierenden Plastik Recycling Anlage - aber es klappt noch nicht alles so, wie wir uns das vorstellen. Das Einsammeln und Verarbeiten des Plastikmülls verläuft schleppend. Die Hotels machen schon ganz gut mit, unsere gelben Tonnen werden schon ganz gut genutzt. Im nächsten Schritt müssen wir die Abholung und Verarbeitung zuverlässig organisieren. 

"Reduse Water in Plasticbottles, use refill Bottles and get best drinking water for free." Einige Hotels machen schon mit: die Refill Bottles werden bei der Ankunft an die Hotelgäste ausgegeben - aber die Plastik Wasserflaschen stehen trotzdem noch auf dem Zimmer. So eine Umstellung braucht offensichtlich Zeit. Die gute Nachricht zum Schluss: der ganze Strand am Ngapali Beach ist blitzblank sauber, der Spaziergang am Morgen ist die reine Freude 🙂


Samstag, 28. Dezember 2019


Nachahmung erwünscht! 🎉🎉🎉🎉🎉


Donnerstag, 26. Dezember 2019

Lesetipp



Für die einen ist er „das Bollwerk der Demokratie", für die anderen „zu Schad fürs Geld!" Ich schätze den Spiegel seit Jahrzehnten als verlässliche Nachrichtenquelle. Nach einem nächtlichen Besuch der Schlussredaktion (dort arbeitet Katharina, eine Freundin der Stiftung) ist die Achtung für die Arbeit der dort tätigen Journalisten noch mehr gestiegen. Der Bericht in der aktuellen Ausgabe über die Arbeit der Tafeln lohnt sich zu lesen - ganz besonders für uns, als Tafelfreunde seit 25 Jahren. jg


Mittwoch, 25. Dezember 2019

Weihnachtsbäume


Liebe ZEIT Redaktion
vielen Dank für die Zahlen und Informationen rund um den Weihnachtsbaum 2019. Zuversichtlich warten wir auf die Übersicht im nächsten Jahr - dann auch gerne mit einer weiteren Rubrik zu den gepflanzten Weihnachtsausgleichsbäumen. Wir haben in diesem Jahr schon mal angefangen zu pflanzen....

Sonntag, 22. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/22



Unicef-Foto des Jahres 2019
Das Bild zeigt ein Mädchen, das in einem Slum auf den Philippinen nach Plastikmüll sucht. Das Bild des deutschen Fotografen Hartmut Schwarzbach erzählt vom mutigen Überlebenskampf von Kindern angesichts gleich dreier Tragödien unserer Zeit: Armut, Umweltverschmutzung und Kinderarbeit. Wir engagieren uns seit vielen Jahren auch auf den Philippinen mit unserem Studenten Förderprogramm, damit junge Menschen bessere Chancen bekommen. 

Samstag, 21. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/21



Die „Time"-Redaktion würdigt die Persönlichkeiten des Weltgeschehens
Seit 1927 kommt zum Jahresende die Person aufs Titelbild, die das vergangene Jahr am stärksten geprägt hat. Im Jahr der Flüchtlingskrise 2015 wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Person des Jahres ernannt. Ein Jahr später wurde Donald Trump Person des Jahres, nachdem er kurz zuvor die US-Präsidentschaftswahl gewonnen hatte. 2018 wurde der ermordete saudische Journalist Jamal Khashoggi zur Person des Jahres gekürt. In diesem Jahr ist es Greta Thunberg. Wir unterstützen ihre „Fridays for Future" Bewegung mit Geld und persönlichem Engagement.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/19



So spart man 90 Prozent
Man tauscht die alte Glühbirne gegen eine moderne LED Lichtquelle. Die Ersparnis für die Umwelt ist noch viel größer, wenn der Strom mit einem Diesel Generator erzeugt wird. Genau dort gehen wir hin, in die Dörfer, in denen es keinen Strom gibt. Wir bringen den Dorfbewohnern das neue Licht. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt. Unter unseren Adventsspendern verlosen wir eine Solarlampe. 

Dienstag, 17. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/17



I took part on the mission from the swimming doctors 3 on the Irrawaddy-Delta. I' ve trainend the medical team in theory and practise about eye examination. How to make a vision-test in near and far. And how to make an objective refraction meassurement, to identify, if there is a near- or farsightedness or an astigmatism. And then, in the next step, how to seek which kind of glasses they need for a better vision. And we trained, how to adjust the frames for a good fitting.
The people in the Irrawaddy-Delta where really grateful about that new opportunity. Most people there didn't have the chance to buy glasses in this reagion. The medical team on the swimming doctors where also happy to have another possibility to help those people. A good vision is elementary for education and work. Thank you so much for your support! Stefanie Hornig

Sonntag, 15. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/16



Oh Flaschenbaum
Caroline Chaptini lebt im Libanon     Seit acht Monaten sammelt sie achtlos weggeworfen Plastikflaschen. Damit möchte sie in ihrer Heimatstadt Chekka einen 30 m hohen Weihnachtsbaum aus Plastikflaschen errichten. Seit gestern ist sie am Ziel! Weltrekord verdächtige 129.000 Flaschen hat sie dafür gesammelt. Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, sollen die Plastikflaschen als sortenreiner Müll verkauft werden. Der Erlös geht ans Rote Kreuz für Hörgeräte und Rollstühle. Chaptini ist keine Umweltaktivistin, aber das viele Plastik nervte sie irgendwann, da hat sie einfach angefangen zu sammeln Einen Weltrekord könnte das krisengebeutelte Land gut gebrauchen. Wenn es dafür nicht reichen sollte, hat eine engagierte arabische Frau immerhin ein paar Menschen zum Staunen gebracht - vielleicht sogar zum Nachdenken. 

Wir recyceln in Myanmar seit fünf Jahren Plastikmüll. Nicht so hübsch wie der libanesischen Flaschenbaum, aber immerhin wirtschaftlich (zumindest nach der Anlaufphase). Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir kleine nette Überraschungen. 

Adventskalender der guten Taten/15



Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir nette Überraschungen. 

„Ohhh wie süss!" sagen kleine Kinder.
Wer sich ein bisschen Gedanken über unsere Umwelt macht sieht Plastik, Folie und den Glitzerkram für 2,50 mit Unbehagen. Rechnet man 85 Cent Porto dazu, könnte man für das Geld eine nette Mail schreiben und zwei Bäume pflanzen. 

Samstag, 14. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/14

Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir ein paar nette Überraschungen 😊



Lucia, das Lichterfest, erleuchtet in diesen Tagen die Häuser und Menschen im Norden. Bis ein ganzes Dorf in Myanmar leuchtet, kostet das 2.000 bis 3.000 Euro, je nach Größe des Dorfes. Für das Geld kaufen wir Solarlampen, das Stück für zehn Euro (Solarlampen mit Powerbank 20 Euro) Diese Lampen bringen wir in abgelegene Dörfer, die keinen Strom haben und geben sie den Menschen, die bereit sind eine kleine Spende in unserer Maintanancekonto einzuzahlen. Die Dorfbewohner sind glücklich mit dIeser Regelung (sie sparen Geld und haben sauberes Licht) und wir freuen uns über das Geld, mit dem wir die Lampen und unsere Schulen gut in Schuss halten können.

Freitag, 13. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/13

Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag eins unserer Projekte vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir ein paar nette Überraschungen. Zum Beispiel eine Wasserflasche 😊 

Das Zauberwort heißt „Refill please"
Es funktioniert in Tokio, London, Yangon und sogar in Celle. Auf dem Stadtplan der romantischen Fachwerkstatt ist zu sehen, wo man seine Wasserflasche kostenlos auffüllen darf. Wer seine eigene Wasserflasche verwendet, tut viel für die Umwelt. Wir fördern die Umstellung: weg von Plastik, weg von den Einwegflaschen - hin zu eigenen Wasserflaschen, die man an jedem Wasserhahn in Deutschland mit besten Trinkwasser auffüllen kann. 

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/12

Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag eins unserer Projekte vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir ein paar nette Überraschungen. Zum Beispiel ein Stück Seife 😊


Wir waschen unsere Hände mehrmals am Tag (nicht immer in Unschuld)
In anderen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Machmal fehlt das Wasser, oft fehlt die Seife. Was am meisten fehlt, das sind gute Vorbilder. Wenn sich Eltern,  Geschwister und Lehrer die Hände nicht waschen, ist es für Kinder schwer zu verstehen, warum sie sich die Hände waschen sollen. Wir klären auf, bringen Handtücher und Seife in die Schulen und im Idealfall* einen „Livesafer", einen Menschen, der  darauf schaut, dass die Kinder sich die Hände waschen. Mit Seife! Besonders wichtig, wenn sie von der Toilette kommen und danach zum essen gehen. 
* Bei uns würden wir von einer Toilettenfrau sprechen. Ihr Einsatz lohnt sich besonders in großen Schulen mit vielen Kindern. Statistisch gesehen rettet man damit (für 1.000 Euro im Jahr) ein Menschenleben.