Klima und Umwelt

Wenn unsere Kinder und Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern oder unseren ökologischen Fußabdruck ausgleichen. Am besten beides. Alle Spenden, die wir für „Klima und Umwelt“ erhalten, investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Wer 330 Euro spendet, bekommt von uns einen digitalen Klimapass, hier erklären wir, wie das funktioniert. Wir garantieren, dass jede Spende zu hundert Prozent in Natur, Klima und Umwelt geht. Hier gibt es ein kleines Video zu den verschiedenen Projekten.

Bienen und Bäume

Seit Jahren schützen wir die Bienen, bringen
alte Obstsorten in die Gärten und finanzieren Wiederaufforstungen mit klimagerechtem Mischwald.

Mehr zu unseren Projekten

Geburtstagswiese

Solar und Wasser

In Myanmar finanzieren wir Solarprojekte in entlegenen Dörfern. Damit sparen die Menschen Geld und wir tun viel für die Umwelt. Mit dem Wasserfilter sorgen wir für sauberes Trinkwasser. Alle Dorfprojekte werden organisiert und betreut.

Kochöfen

Drei Steine, ein paar Äste und ein Topf: in vielen Entwicklungsländern wird heute noch so gekocht. Weil offenes Feuer schlecht ist für Gesundheit
und Umwelt, finanzieren wir den Bau von Kochöfen in Nepal.

Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Samstag, 24. Juli 2021

Heute ist der Tag der Freude

Lasst uns Freude verschenken


Wenn jemand fragt, ob das geht in dieser Zeit mit Corona überall, Flutschäden vor der Tür und Military Coup im goldenen Land, dann sagen wir JA
Ganz besonders in diesen Zeiten brauchen wir Freude. Wir fangen hier schon mit einem Foto an, dass uns Min Min vor ein paar Tagen aus Bagan geschickt hat. Trotz aller Schwierigkeiten werden in Myanmar Bäume gepflanzt. Es ist ein kleiner Lichtblick, ein Korb voller Freude den wir verschenken. Gut zu sehen an einer Frau, die (wie so oft) die Last trägt und trotzdem lacht. In ihrem Korb balanciert sie eine Handvoll junger Bäume nach Hause. Auf dem eigenen Grundstück werden die kleinen Bäumchen gepflanzt und gepflegt. Im nächsten Jahr werden wir die Familien besuchen und schauen was daraus geworden ist, aus den Bäumchen und aus den Menschen. jg

Freitag, 23. Juli 2021

Deutschlandtrend


81 % der Deutschen wollen mehr Klimaschutz 

Das zeigt der aktuelle Deutschlandtrend der ARD. Ein paar Tage nach der großen Flut sehen alle Altersgruppen, sowohl in Ost als auch in Westdeutschland großen Handlungsbedarf. Der Konsens reicht auch über fast alle Alters- und Parteigrenzen hinweg: Anhänger aller Parteien (mit Ausnahme der AfD) sehen mindestens großen klimapolitischen Handlungsbedarf. Bei so viel Zustimmung kann man nur hoffen, dass wir nicht die ganze Verantwortung an Politik und Wirtschaft abgeben, sondern selbst was tun. Wir haben als Stiftung verschiedene Angebote für alle, die was tun, die mit gutem Beispiel vorangehen wollen. jg




Hätte man mich vor zwanzig Jahren gefragt….

….was ich von Lions oder Rotary halte, wäre meine Antwort wohl aus einer der Schubladen gekommen, in denen wir manchmal stecken. Gut, dass ich die Gelegenheit bekam, mein Bild zu korrigieren. Mehr als 22 Millionen Euro haben wir in den letzten 15 Jahren für die Tafeln auf den Weg gebracht - immer in Zusammenarbeit mit den Lions und Rotary Clubs, die vor Ort präsent waren. Ohne die Zusammenarbeit mit diesen Clubs hätten wir das Geld nicht in 500 verschiedene deutsche Städte bringen können - andererseits hätte mancher Club seine Tafel nicht so großzügig unterstützen können, wenn wir nicht geholfen hätten. Es ist also eine klassische win : win  Situation. In diesem Fall darf man sogar von einer   win : win : win  Situation sprechen, denn die Tafeln profitieren natürlich auch von dieser Zusammenarbeit. Bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben gemeinsam wir fast 300.000 Euro zu den Tafeln gebracht. Am Sonntag stellen wir das Projekt vor. Hier ist der Link für alle, die um 12 Uhr Zeit und Lust haben dabei zu sein:  https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09 Zukünftig werden wir die Zusammenarbeit mit den Service Clubs auch auf die Bereiche Klima und Umweltschutz ausdehnen: für 1.000 Euro im Jahr stellen wir alle Treffen eines Clubs klimaneutral. Was wir mit dem Geld machen und wie das genau funktioniert, werden wir auch am Sonntag erklären. jg


Donnerstag, 22. Juli 2021

Bäume pflanzen für die EBS

   

Mehr als Bäume zählen

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist eine private, staatlich anerkannte Universität mit Standorten in Wiesbaden und Oestrich-Winkel. Sie verfügt über drei Fakultäten. Das jährlich stattfindende Sommer Symposium der Uni wird in diesem Jahr erstmals klimaneutral gestellt. Dafür gehen insgesamt 5.000 Euro in unseren Klimakorb für Bäume, Kochöfen und Solaranlagen. Hier sind die Bilder von der dafür angelegten Baumpflanz Aktion in Myanmar. Das Dorf, in dem wir die tausend Bäume gepflanzt haben, liegt ungefähr fünf Autostunden südlich von Yangon. Wir kennen die Dorfbewohner gut, weil wir mit unserem Schiff, den swimming doctors, immer in der Nähe des Dorfes anlegen. Im nächsten Jahr gibt es von uns ein Update zu den Bäumen. Das könnte dann der Grundstein für die nächste Klimakompensation sein. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt durchführen dürfen. Dabei geht es nicht nur ums Klima und das zählen von Bäumen - es ist auch eine Unterstützung für Menschen in besonders schwierigen Zeiten. jg

Mittwoch, 21. Juli 2021

Ein nachhaltiges Investment


Es lebe der tausendjährige Olivenbaum!

Vor mehr als 1000 Jahren wurde Mallorca von arabischen Stämmen bevölkert. Sie brachten die Kultur der schönen Künste auf die Insel und die LandwirtschaftMit einer technischen Meisterleistung verstanden sie es, Wasser über viele Kilometer dorthin zu leiten, wo es gerade benötigt wurde. Diese technische Errungenschaft dient heute noch zur Bewässerung der Zitrusplantagen im Hochtal von Sóller. In der Zeit entstand ein zusammenhängendes Olivenanbaugebiet über 100 km Länge. Dort hat sich der Anbau von Oliven bis heute erhalten. Die tausendjährigen Olivenbäume harren an ihrem angestammten Platz aus. Leben mit den Jahreszeiten und den alljährlichen Ernteperioden. In kleine Parzellen aufgeteilt, sorgt ein jeder Eigentümer für den Erhalt seiner Ölquelle: Jährliches Entfernen von totem Holz, alle paar Jahre ein Grobschnitt, um die Form zu wahren und um neue Energie zuzuführen. Schafe und Ziegen säubern die Parzellen von unerwünschtem anderem Pflanzenwuchs und schenken eine Gabe Kot bedingten Stickstoff. Die sonst notwendigen Mineralien finden die Wurzeln in der Tiefe des Gesteins. Dank der geografischen Lage regnet es fast regelmäßig seine ca. 500-700 Liter im Jahr. Eigentlich ist alles am Olivenbaum ideal für uns Menschen: das Öl schmeckt, die Blätter liefern notwendige Bitterstoffe, das Vitamin- und Mineralien reiche Öl schützt die Haut - und der Baum ist ein unglaublicher guter CO2 Speicher. Wir finanzieren jedes Jahr die Anpflanzung von tausend Olivenbäumen + tausend Orangenbäumen in Spanien. Im Bild der 1.100 Jahre alte Olivenbaum, der auf Mallorca gerade zum besten monumentalen Olivenbaum Spaniens gekürt wurde. jg 

Montag, 19. Juli 2021


There is no future without nature 🐝

Erich Kästner hat es fein formuliert „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Die offene Formulierung ist angenehm zu lesen, weil wir Zuschauer bleiben und uns beruhigt zurücklehnen, denn irgendjemand wird es schon tun. Der kleine Greenpeace Ratgeber ist da schon direkter. Ohne große Umschweife spricht er jeden von uns direkt an: „Tu was!" ist eine an Aufforderung an den Leser. Man kann mit Ja antworten, mit Nein oder wegschauen… jg

Samstag, 17. Juli 2021

Eine große Aufgabe


Natürlich stehen jetzt alle zusammen und helfen den Betroffenen der Flut. Wenn alles aufgeräumt ist, dann beginnt der Wiederaufbau. Die Dörfer, die Straßen, die Plätze, alles soll einmal wieder genau so schön sein wie vorher. Oder auch nicht? Vielleicht sollten wir der Natur mehr Raum geben, weniger Flächen versiegeln, Grünstreifen und Überflutungsflächen breiter anlegen. Das hilft der Natur - und noch mehr den Menschen. Ahmad hat in Bad Salzschlirf eine kleine Blühwiese für uns angelegt. Weitere Flächen sind in Vorbereitung. Ein kleiner Beitrag für eine große Aufgabe: der Natur mehr Raum geben. jg

Donnerstag, 15. Juli 2021

Die große Flut


There is no future without nature 🐝 

Bei Unwettern im Westen Deutschlands sind viele Menschen von Bäumen und Dächern gerettet worden - andere sind ums Leben gekommen. Die Natur hat sich ihren Weg gesucht, ohne Rücksicht auf Menschen, Fahrzeuge und Gebäude. Vielleicht werden wir Lehren daraus ziehen – vielleicht sehen wir das Ganze als Gottgegeben an, dann können wir weitermachen wie bisher. Es liegt in unserer Hand. jg

Mittwoch, 14. Juli 2021

Lesetipp



Es gibt viele Redewendungen mit der Farbe grün: grünes Licht geben, der grüne Daumen und auf einen grünen Zweig kommen. Grün ist die Hoffnung auf Freiheit und Reisen. Vielleicht ein Urlaub in Deutschland. Man könnte mal was neues ausprobieren: reisen mit der Bahn! Bahnfahren ist umweltfreundlich und voller Ideen. In diesem Monat gibt es bei der Bahn ein Magazin voller grüner Ideen kostenlos zu jeder Bahnfahrt. Es liegt an uns, die eine oder andere Idee aufzunehmen. Die Zeit ist reif dafür. Wer nicht so oft mit der Bahn unterwegs ist, kann das Magazin von mir bekommen: einfach eine kurze Mail an juergen@stiftunglife.de

Dienstag, 13. Juli 2021

Your Forest


Bäume zählen ist nicht genug

Nico und sein Team arbeiten intensiv an einem Pilotprojekt mit der Bauernfamilie „Kleiver und Doña Rosita" in der Nähe der Ortschaft von San Lucas. In diesem Zusammenhang werden wir mehr tun, als nur Bäume zählen. Wir denken an die Regeneration von Flächen durch "Feldwaldbau". Man könnte auch sagen, dass hier die Natur im Vordergrund steht und nicht die Effizienz. Dafür werden wir die Kosten pro Hektar ermitteln. In der Gegend, in der wir tätig sind, haben wir gute Voraussetzungen, um „Syntropischen Feldwaldbau" umzusetzen:
- Tausende armer Bauernfamilien mit schlechtem Land, deren Leben wir verbessern können.
- suptropisches Gebiet mit einer ausgeprägten Regenzeit, dadurch schnelles Wachstum durch Hitze und in der Regenzeit Wasser zu sammeln.
- im Vergleich zu Deutschland geringe Lohnkosten für unsere Mitarbeiter vor Ort und die Bauernfamilien.
- eine Anfangs-Investition unsererseits, um Flächen einer Familie vorzubereiten und mit einer Erstausstattung an Pflanzen zu versehen, dazu Wissenstransfer, Schulungen und die Betreuung der Projekte. Sobald die Bauernfamilien das Konzept verstanden haben, sollte es dann von alleine laufen. Die Familien hätten aber in unserer Organisation auch in der Zukunft immer einen technischen Ansprechpartner. Nach den ersten Erfolgen wird sich das bei den Bauern in der Gegend herumsprechen und so hoffen wir, vielen Familien zu helfen und das Ökosystem der Gegend zu verbessern. In den beiden Videos wird gezeigt, wie so etwas funktioniert: //www.youtube.com/watch?v=gSPNRu4ZPvE

Samstag, 10. Juli 2021

Wichtige Bestäuber


Sexy hin oder her, wir brauchen Insekten. Um die kleinen Brummer steht es gerade nicht gut: die rote Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten wird immer länger. Die Anzahl der Insekten hat sich in den letzten zwanzig Jahren bei uns halbiert. Die Gründe dafür sind bekannt, die industrielle Landwirtschaft hat unsere Lebensräume verändert. Viele Weiden, Hecken und Randflächen sind verschwunden - und mit ihnen der Lebensraum für Insekten und Vögel. Wenn wir es nicht schaffen, das Insektensterben zu stoppen, hat das dramatische Konsequenzen. Denn Insekten sind nicht nur Bestäuber - sie sind auch Nahrung für die Vögel. Wo Insekten sind, sind auch Vögel. Insekten zersetzen totes Material, erhöhen die Bodenfruchtbarkeit und reinigen unsere Gewässer. Es gibt viele Gründe, Blühwiesen für Bienen, Schmetterlinge und Taubenschwänzchen (hier im BIld) anzulegen. Wir unterstützen jede Initiative mit kostenlosem Saatgut. Bei Bedarf einfach eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de wir helfen gerne mit Rat und Tat. jg

Freitag, 9. Juli 2021

Blühwiesen in Neuötting

Freude auch im dritten Jahr

Eine knappe Stunde dauert die Fahrt von München nach Neuötting - gefühlt ist es eine Reise in eine andere Welt, weg von der geschäftigen Stadt aufs ruhige Land. Gut, wenn es dort Menschen gibt, die einen an die Hand nehmen. Heute war so ein Glückstag: Theresia (hier im Bild) und André haben uns gezeigt, wie schön sich die Blühwiese entwickelt hat, die sie vor drei Jahren gemeinsam angelegt haben. Sie hatten die Idee und wir haben das Saatgut gestellt. Weil die Eltern ein paar Häuser weiter wohnen, gibt es immer einen wachen Blick auf unsere Wiese. Damit noch nicht genug der Freude: die Stadt Neuötting hat die Idee aufgegriffen und auf kommunalen Flächen weitere Blühwiesen angelegt. Die Bilder von den Flächen zeigen wir hier in vier Wochen, denn wenn die neuen Flächen blühen, fahren wir wieder hin 😊 jg

Mittwoch, 7. Juli 2021

Unsere Bäume in Spanien


Alicante, im Juli 2021

Johanna ist gerade vor Ort. Mit viel Herzblut kümmert sich die junge Hamburgerin um das Oliven(baum)projekt, dass wir seit drei Jahren gerne unterstützenwww.hinter-land.com Hier ist ihr Bericht: Die Sonne strahlt im Hinterland wie verrückt und die Temperaturen steigen täglich über 30 Grad. Mit der Nachsenke kühlt es sich wieder auf ca. 16-17 Grad ab. Genau so lieben es die Olivenbäume. Und die Früchte an den großen Bäumen sind schon zu sehen! Du kannst ihnen richtig beim Wachsen zusehen und sie entwickeln sich vielversprechend! Ganz glücklich können wir die mitteilen, dass alle neugepflanzten Bäume die ersten beiden kritischen Monate überstanden haben. Besonders in den ersten zwei Monaten muss aufgepasst werden, dass die kleinen Setzlinge genügend Wasser haben, nicht in der Sonne verbrennen und keine Angreifer, wie zum Beispiel Hasen, die Bäumchen beschädigen. Das hat alles wunderbar geklappt, die 1.000 Bäume der Stiftunglife entwickeln sich prächtig. jz

Dienstag, 6. Juli 2021

Unsere Bäume in Mexiko


Zwei Baumprojekte in Mexiko

Es gibt gute Nachrichten aus Mexiko: die erste Hälfte der Bäume in den Gewächshäusern ist soweit, um von der Baumschule an ihren Bestimmungsort gebracht zu werden. Das Wetter ist grau und feucht, das sind beste Voraussetzungen zum Einpflanzen der jungen Bäume. Auf dem Foto sind die Vorbereitungen für unsere zwei Baumprojekte (Kühne+Nagel und Max) zu sehen. In der nächsten Woche soll es los gehen. Weitere Fotos und Videos aus Mexiko folgen, wenn gepflanzt wird. Ein großes Dankeschön Dank an Nico und unser Team vor Ort, das dieses schöne Projekt möglich macht. jg

Freitag, 2. Juli 2021

Gut für Gesundheit und Umwelt



Der Kräuter Seibling vereint alle Eigenschaften in sich, die wir für eine bessere Zukunft brauchen: er schont unsere Ressourcen, in dem er nur wenig Wasser benötigt und auch wenig CO2 abgibt. Er ist gesund, Cholesterin frei und enthält kaum Fett, dafür aber viele Ballaststoffe. Er macht Kreislauf Wirtschaft möglich und hinterlässt keine Spuren in der Natur. Und er ist ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Sollte man mal probieren. Dies ist kein Rezeptvorschlag, sondern eine Anregung zu den Dingen, die wir für uns und fürs Klima tun können: weniger Fleisch essen. jg

Lesetipp



Hast du dieses Buch in deiner Hand:
Hurra! Dann geht's ins Ferienland!
Endlich mal raus aus dem staubigen Straßen –
Endlich die Schule hinter sich lassen 
Endlich mal raus aus dem Großstadtgeschrei 
Hinein in die Ferien!  Seid ihr dabei?
Kurt Tucholsky 

Wer in diesem Buch blättert, findet vieles, was es zu entdecken gibt. Ein Reiseführer durch Schönes und Unbekanntes in unserem Land. Geordnet im Rhythmus eines Kalenders. Für längere Urlaube genauso gut geeignet wie für Tagesausflüge. Als Geschichtsbuch erzählt es die Entwicklung des Reisens in Deutschland. Kann gut sein, dass unser wachsendes Bewusstsein für Klima und Umwelt ein neues Kapitel eröffnet: Reisen in Deutschland. jg

Mittwoch, 30. Juni 2021

Auf den Dächern tut sich was - 1



Das Fahrradhäuschen ist grün geworden

Was für ein Glück für die Menschen, die hier wohnen. Beim Blick in den Hof schauen sie nun auf frisches Grün - statt auf schwarze Teerpappe. Gerade in den Städten werden die Grünflächen immer wichtiger: sie sind nicht nur schön anzuschauen - sie reinigen die Luft, speichern die Feuchtigkeit und sind Lebensraum für Insekten. Mit einem bisschen guten Willen lassen sich viele Flächen in den Städten finden, die für so eine Begrünung geeignet sind. jg

Auf den Dächern tut sich was - 2


Unser Haus hat eine Frischzellenkur bekommen

Die Solaranlage produziert 30% mehr Strom wie wir verbrauchen. Von dem produzierten Strom speisen wir etwa 70 Prozent ins Netz. Da die Anlage seit über 10 Jahren läuft, ist für uns eine Vergütung des eingespeisten Stroms noch lukrativ. Von den restlichen 30 Prozent decken wir die Hälfte unsere eigenen Bedarfs einschließlich des Stroms für das E-Auto. Das ist nur durch ein Batterie und eine intelligente Steuerung der Stromnutzung möglich, um auch in Zeiten ohne Sonnenschein genügend eigenen Strom zur Verfügung zu haben. Im Sommer ist das vollständig möglich, im Winter etwas weniger, weniger da die Heizung über eine Wärmepumpe läuft. lp

Dienstag, 29. Juni 2021

Selber machen!


Wir haben ein Müllproblem

Das größte Problem im Weltraum ist der Müll. Der häuft sich in den Umlaufbahnen an und niemand will ihn wegräumen. Das größte Müllproblem auf der Erde ist Plastik. Es ist einfach, darauf zu warten, dass Strohhalme und Plastiktüten vom Gesetzgeber verboten werden. Wir sollten uns auf unsere Kindertage besinnen, da hatten wir immer den Wunsch, die Dinge selber machen zu wollen. Wenn wir diesen Wunsch wieder in uns aktivieren, entdecken wir viele plastikfreie Angebote: festes Shampoo und Seifenstücke sind nur ein kleiner Anfang. jg

Montag, 28. Juni 2021

Vom Denken zum Handeln



160 Frauen und Männer kamen zusammen, Jung und Alt, Stadt und Land, mit und ohne Migrationshintergrund, mit Abitur oder Hauptschulabschluss, aus unterschiedlichen sozialen Milieus. Ein Mini-Deutschland wollten die Organisationen im Bürgerrat Klimaschutz abbilden. Dieses Mini-Deutschland hat beschlossen, sich von der Wurst zu verabschieden. 76 % waren dafür, im Sinne des Klimaschutzes weitgehend auf Fleischprodukte zu verzichten. Jetzt geht es nur noch darum, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Es könnte das Ziel dieser Woche sein. Wem diese Übung zu schwer fällt, der kann sich ja für eine plastikfreie Woche entscheiden. Kostet kein Geld und ist auch gut für die Umwelt 👍


Donnerstag, 24. Juni 2021

Klimaschutz



Neue Vorgaben

Neue Vorgaben von der EU, neue Klimaziele der Regierung für die Bundesrepublik.
Es tut sich was in Deutschland: VW will bald nur noch Elektrofahrzeuge produzieren und unser Drogeriemarkt  will in 10 Jahren komplett klimaneutral sein. Die Wirtschaft muss neu denken. Wir können diese Entwicklung unterstützen, wenn wir uns täglich einmal (beim Einkaufen) fragen, was wir selber fürs Klima tun können: mehr Fahrrad und mehr Bewegung, weniger Plastik und weniger Fleisch. Kostet kein Geld, tut uns gut und hilft der Umwelt. Soweit zu den guten Vorsätzen 😊 wer mehr tun möchte, dem empfehlen wir unseren Klimakorb: für 330 Euro kann jeder seinen ökologischen Fußabdruck für ein Jahr auf Null stellen. Wir investieren jede Spende zu 100 Prozent in Bäume, Solar und Kochöfen. Wer sich für Klima, Natur und Umwelt interessiert und mehr dazu wissen möchte, bekommt von Klaus weitere Informationen: klaus@stiftunglife.de 

Bäume pflanzen und pflegen

   

Es gibt auch gute Nachrichten aus Myanmar

Zugegeben, es sind nicht viele Dinge die im goldenen Land zur Zeit gut funktionieren – umso mehr freuen wir uns über diese beiden Bilder. Der kleine Junge hält ein Bäumchen in der Hand, dass jetzt gepflanzt wird. Unser Mitarbeiter Ko Naing zeigt einen jungen Baum, der vor einem Jahr gepflanzt wurde (da war er genau so groß, wie das Bäumchen, das der kleine Junge in der Hand hält). Jetzt ist Regenzeit in Myanmar, die ideale Zeit um Bäume zu pflanzen. Jeden Monat pflanzen wir in einem Dorf gemeinsam mit den Dorfbewohnern : 1.000 Bäume pro Dorf, im Delta und in Bagan, immer dort, wo wir eine Schule haben: 85 Schulen haben wir gebaut,  48 Dörfer haben schon ihre Bäume bekommen. Zwei Jahre sind wir noch beschäftigt mit diesem Baumprojekt. Natürlich schauen wir bei den Baumpflanzaktionen auch immer nach unseren Schulgebäuden - so wie wir bei unseren regelmäßigen Schulbesuchen auch nach den Bäumen sehen. So verknüpfen sich die Dinge sinnvoll miteinander. jg

Montag, 21. Juni 2021



Nachdem die Corona Lage sich entspannt hat, steht nun die Sorge vor dem Klimawandel bei den Deutschen auf Platz 1. Das ergab eine aktuell veröffentlichte Umfrage der Münchner Sicherheitskonferenz. Auch beim beim Treffen der G 7 Staaten an diesem Wochenende stand das Thema auf der Tagesordnung. Bei der großen Politik sind wir nur Zuschauer - im täglichen Leben können wir selbst handeln: aktiv, in dem wir unser Verhalten ändern + passiv, in dem wir unsere Emissionen kompensieren. 330 Euro kostet unser Klimapass, mit den die durchschnittlichen CO2 Emissionen eines Deutschen für ein Jahr kompensiert werden.jg

Montag, 14. Juni 2021

Was macht eigentlich Min Min ?



Min Min pflanzt Bäume

Es sind schwierige Zeiten im goldenen Land. Die meisten ausländischen NGOs haben ihre Arbeit eingestellt - wir bleiben da, passen uns den Möglichkeiten an und machen weiter. Weil Schulbauten gerade schwierig zu realisieren sind, nutzen wir Zeit und Geld, um Bäume zu pflanzen. Für uns ist das ein Beitrag für die Umwelt - für die Menschen im Dorf ist es ein positiver Impuls. Jede Familie bekommt die Bäumchen geschenkt, die sie haben möchte. Was man geschenkt bekommt, darf man mit nach Hause nehmen. Und so werden die Bäumchen in die heimischen Gärten getragen, mit Liebe gepflanzt und gepflegt, bis sie Früchte tragen. jg

Dienstag, 8. Juni 2021

Anpflanzung in der Uckermark

  

Unsere Bäume sind gut angewachsen

Hier ist der Bericht von Wolf-Friedrich: Zum großen Glück haben wir dieses Jahr kein trockenes Frühjahr. Im wörtlichen Sinne ist der Himmel mit uns. Unser Neuanpflanzung aus dem letzten Herbst ist hervorragend angewachsen. Hier ein paar Fotos, die ich am Sonntag gemacht habe. Es ist wirklich beeindruckend, wie gut selbst die kleinen Eichen schon wachsen. Auch die ganzen anderen Bäume wie Flatterulme, Bergahorn Wildbirne, Wildapfel, Kirsche, Esskastanie und Lärche wachsen wunderbar und schieben ordentlich Triebe. Durch das feuchte Wetter wachsen auch sehr gut alle möglichen Gräser. Man sieht das auf den Bildern. Wir werden wahrscheinlich im Juni oder Juli die erste Pflegemaßnahme durchführen müssen, um die neuen Pflanzen von den sie überwuchernden Gräsern wieder freizustellen. Aber das gehört dazu.Ich bin jedenfalls ganz glücklich über diese gelungene Aufforstungsmaßnahme mit einer großartigen ökologisch wertvollen Baummischung. Vielleicht schaffen wir es, die Fläche einmal gemeinsam zu besichtigen, wenn ihr wieder einmal in der Gegend seid. Wolf-Friedrich


Montag, 7. Juni 2021

Ohne Bienen keine Blumen


Honigbienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren

Deshalb spenden wir Saatgut an alle, die noch Blühwiesen anlegen wollen. Wer uns jetzt eine Mail schreibt, bekommt noch kleine Tüten mit Saatgut für Balkon und Garten - und für größere Flächen abgestimmte Mischungen, passend für die Region. Alles kostenlos: wir spenden das Saatgut, Ihr bringt es in die Erde. Auf dem Foto sind Bienen in der Morgensonne zu sehen. Sie sitzen in einer Klatschmohnblüte und sammeln Nektar. Ohne Bienen keine Blumen, aber auch keine Äpfel, Birnen und Pflaumen. Für die Landwirtschaft ist die Bestäubung der Blüten durch die Honigbiene von großer Bedeutung. jg


Sonntag, 30. Mai 2021

Was kann ich selbst für den Schutz von Insekten tun?


Was kann ich selbst für den Schutz von Insekten tun?

...wurde gestern in der Sonntagsrunde gefragt. Eine einfache Möglichkeit ist das Aussähen und Pflegen von Wildwiesen. Für diejenigen, die noch mehr tun wollen, bietet sich das Aufstellen eines "Insektenhotels" an. Da viele Bestäuber heutzutage durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft bedroht sind, verkleinern sich ihre Lebensräume. Mit den Insektenhotels sollen optimale Bedingungen zum Nisten geschaffen werden. Wer einen Beitrag dazu leisten möchte, findet Bauanleitungen oder Hinweise zum Kauf eines Insektenhotels zum Beispiel bei Flowers4Bees./tk

Samstag, 29. Mai 2021

Sonntagsrunde


Ohne Bienen keine Blumen
Alexander Zoern, Blumenhändler

18 lange Minuten war Angelina Jolie bei diesem Fotoshooting mit all den Bienen bedeckt. Das Ergebnis: kein einziger Stich und viele tolle Bilder, mit denen sie auf das Aussterben der Tiere aufmerksam macht. In der Natur hängt alles sinnvoll zusammen, ohne Bienen keine Bestäubung, keine Blumen, kein Obst. Am Sonntag reden wir über Bienen und Blumen. Angelina kann leider nicht dabei sein, aber andere nette Menschen treffen sich um 12 Uhr. Tilman übernimmt die Moderation. Wir reden auch über Bäume, Solaranlagen und Kochöfen. Dabei stellen wir Projekte vor, Menschen, Ideen und Anregungen. Gäste sind herzlich willkommen. Den Link für die Teilnahme gibt es hier: info@stiftunglife.de


Mittwoch, 26. Mai 2021

Dr. Eckhart Hirschhausen



Wir müssen nicht das Klima retten, sondern uns Eckart von Hirschhausen

Er hat die Menschen zum Lachen gebracht, gelegentlich auch zum Nachdenken. Als Doktor der Nation wurde Eckart von Hirschhausen in Deutschland prominent. Seine aktuelle Diagnose: Klimawandel und Artensterben machen uns Menschen krank. Zum Glück gibt es viele kleine Maßnahmen, die Besserung versprechen. Der vielbeschäftigte Mann fliegt nicht mehr Innerdeutsch, sondern fährt mit der Bahn. Seine Ernährung hat er auch umgestellt: „Fleisch gibt es nur noch einmal in der Woche.  Es gibt so viele leckere vegetarische Gerichte, dass das kein Verzicht ist - höchstens ein Verzicht auf Herzinfarkt und Schlaganfall. Darauf verzichte ich gerne." 


Dienstag, 25. Mai 2021

Fünf Fragen

Gefühlt gibt es derzeit nur ein Thema. Dabei gibt es so viele Herausforderungen auf unserem schönen blauen Planeten, die unsere Aufmerksamkeit dringend erfordern. Warum? Bitte schätz mal:

  • Um wieviel Grad hat sich unser Klima in den letzten 100 Jahren aufgeheizt?
  • Ab wann kommt es zu Kettenreaktionen, die wir nicht mehr stoppen können?
  • Verbrennen wir heute mehr Kohle als im Jahr 2000 oder weniger? Wieviel?
  • Um wieviel Prozent ist das Eis am Nordpol in den letzten 40 Jahren bereits geschmolzen?
  • Was ist ein großer Hebel, um all das zu stoppen?



Hier sind die Antworten. Wieviele hattest Du richtig…?

  • Die Erde wurde in diesem Zeitraum um ein Grad Celsius wärmer.
  • Ab 2 Grad beginnt eine automatische Erwärmungsspirale nach oben.
  • Trotzdem verbrennen wir heute 80 Prozent mehr Kohle als im Jahr 2000.
  • In den letzten 40 Jahren sind bereits 80 Prozent des Eises am Nordpol geschmolzen.
  • Ein großer Hebel ist die Reduktion von Methan, das wirkt als Treibhausgas 25-mal stärker als CO2.


Sonntag, 23. Mai 2021

Josef Beuys



Stadtverwaldung  

Vor 100 Jahren wurde Joseph Beuys geboren. Künstler, Macher, Lehrer, Aktivist und Politiker - er trug viele Hüte. Im Vorfeld der Documenta 7 erschreckte Joseph Beuys die Stadt Kassel mit einer folgenreichen Aktion: 7.000 junge Laubbäume ließ der Künstler auf eigene Kosten in und um Kassel pflanzen. Nach anfänglichen Widerstand sind die Bäume den Menschen ans Herz gewachsen, die Bürger haben die Stadtverwaldung mittlerweile auch als Kunst begriffen. 614 Mark hat Josef Beuys 1982 pro Baum bezahlt, einschließlich einer Basaltstele an jedem Baum. Ganz ohne Kunst, nur fürs Klima und die Menschen, zahlen wir heute im Durchschnitt 10 Euro pro Baum, der in Deutschland gepflanzt und gepflegt wird. jg


Freitag, 21. Mai 2021

Unser Mangroven Projekt


Hier wachsen die besten CO2 Speicher

Auch in schwierigen Zeiten geht das Leben in Myanmar weiter – an manchen Stellen scheinbar und berührt von den politischen Ereignissen. Unsere Mitarbeiter Ko Naing (im weißen Hemd) war vor Ort, um sich die neuen Mangroven Pflanzungen anzuschauen. Nach den ersten 10.000 Pflanzungen im letzten Jahr, wurden jetzt weitere 10.000 Mangroven in dem Naturschutzgebiet gepflanzt, zwei Autostunden südlich von Ngapali. Hier ist sein Bericht: I went to Mangrove planting last week . Dr. Maung Maung (green shirt) did very good organize and he look satisfied for it. I spoke with him and got a lot of knowledge from him . We finance already 20.000 trees and Dr. Maung Maung and his team keep look after it . Good to see: on every white stick are they planted the new baby trees. They still have some more place for next plantation. If we want again, he is ready for it. Here is location - 17.998721, 94.483582. Thanks & Best Regards, Naing


Donnerstag, 20. Mai 2021

Tag der Biene


Als Kinder lieben wir erst die Biene Maja, dann den Bienenstich - bis uns die Biene sticht. In der Schule lernen wir, dass der Schwänzeltanz die Tiere zu den schönsten Blüten lockt (dabei hat man inzwischen herausgefunden, dass ihre Navigation viel raffinierter ist) Über die Wirtschaftsleistung der Bienen denken wir wohl erst als Erwachsene nach. Aus China gibt es Bilder zu sehen, wo Obstbäume von Hand bestäubt werden müssen, weil es dort keine Bienen mehr gibt...jg


Dienstag, 18. Mai 2021

Gute Idee



There is no future without nature 🐝 

Die Stiftunglife ist neutral. Das gilt besonders für Religion und Politik. (Ausnahmen bestätigen die Regel, mit der AfD wollen wir nichts zu tun haben) Es geht uns um Bienen und Schmetterlinge, wenn wir Blühwiesen in Bad Salzschlirf finanzieren. Die Idee ist gut: Bürger-Blühwiesen könnten auch in anderen Gemeinden aufblühen, wenn jemand die Sache in die Hand nimmt. Für alle Anfragen sind wir offen, schwarz, grün, rot und gelb - vor und nach der Wahl 😊 jg


Montag, 17. Mai 2021

Ein erster Schritt


Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt Laotse 

Die Weisheit aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. ist heute noch gültig. Deshalb sollten wir nicht über die 0,6 Prozent lachen, sondern anerkennen, dass dieses Unternehmen einen ersten Schritt gegangen ist. Ob die Aktion wirklich ernst zu nehmen ist, werden wir sehen, wenn die Zahlen für 2021 veröffentlicht werden: dann müsste es mindestens die zwanzigfache Menge sein, um ernst genommen zu werden. Wir wissen, dass jetzt viele Schritte nötig sind. Nicht nur bei dem Unternehmen, sondern auch bei uns selbst. Jeder von uns kann seinen Beitrag fürs ein besseres Klima leisten. Der persönliche Klimapass könnte ein guter Anfang sein. Den gibt es bei uns für 330 Euro. Weitere Informationen dazu gibt es hier www.stiftunglife.de/umwelt.html


Pro und Kontra



Warum wir Bäume pflanzen
Bäume sind gut fürs Gefühl und fürs Klima, sie filtern die Luft, speichern Wasser, sind Lebensraum für Mensch und Tier. Bäume produzieren den Sauerstoff, der uns am Leben erhält - und sie speichern CO2, später, wenn sie mal groß sind. Bis sie groß sind, brauchen sie Aufmerksamkeit und Plege. Deshalb pflanzen wir Bäume nur in den Dörfern, die wir regelmäßig besuchen. So wie hier im Bild, in der Nähe von Bagan. In dem Dorf haben wir vor ein paar Jahren eine Schule gebaut. Lyn Pyae durfte sich (wie alle anderen Dorfbewohner) die Bäume aussuchen, die er mag. Er nimmt sie mit nach Hause und pflanzt sie auf seinem eigenen Grundstück. Er wird sie pflegen, weil er etwas davon hat: die Früchte, an denen sich seine Kinder in ein paar Jahren erfreuen werden. 


Warum wir keine Bäume pflanzen
Die Bäume, die wir heute pflanzen, werden erst in zehn Jahren in nennenswertem Umfang CO2 einspeichern. Das gilt natürlich nur für die Bäume, die dann noch da sind. Überlässt man die Bäume der freien Natur, darf man mit einer Überlebensrate von 20 % rechnen. Da ist die Wirkung von einfachen Kochöfen schneller: sie halbieren den Holzverbrauch vom ersten Tag an. Weil der Bau dieser Kochöfen einfach und preiswert ist, eignen sie sich viel besser für eine wirksame CO2 Reduzierung. Dazu sind sie wesentlich preiswerter pro eingesparter Tonne CO2. Die gute Wirkung vom ersten Tag an haben auch unsere Solaranlagen. Die haben haben darüber hinaus einen wunderbaren Social Impact: die Dorfbewohner sparen jährlich bis zu 3.000 Liter Diesel und damit viel Geld. Das ist gut für die  die Haushaltskasse. Direkter kann Hilfe nicht wirken. jg 


Sonntag, 16. Mai 2021

Licht ist Leben


In Myanmar warten viele Menschen auf die Erleuchtung

Besonders in den abgelegenen Dörfern, in denen es keinen Strom gibt. Wir helfen mit unseren Solarlampen. Die sind heiß begehrt. Weil wir nichts verschenken, geben die Menschen einen kleinen Obolus pro Lampe für unser Maintenance Konto (von dem Geld werden Schulmöbel gekauft und Klassenzimmer renoviert) Für 2.000 Euro kann man ein ganzes Dorf zum Leuchten bringen. Min Min und Naing kümmern sich nicht nur um die Verteilung der Lampen, sondern später auch um das Wechseln der Akkus. Dabei achten wir darauf, dass die alten Akkus eingesammelt und recycelt werden. jg


Dienstag, 11. Mai 2021

Pflanzen und pflegen



Unsere Orangenbäume auf Mallorca 🌳  

Bäume pflanzen kann jeder.  Für die Pflege und das Veredeln braucht man Fachwissen. Die Orangen, die wir heute kennen, stammen von den drei Urformen der Zitrusfamilie ab: Mandarine, Pampelmuse und die Zitronatzitrone. Über Jahrhunderte hinweg haben findige Menschen der Natur auf die Sprünge geholfen, so sind viele neue Zitrussorten entstanden. Immer abhängig von der Region und der jeweiligen Notwendigkeit. Da die Natur den Obstbaum mit einem dezentralen Organismus ausgestattet hat, kann ein dicker Ast abgeschnitten werden, ohne dass der Baum sein Leben lässt. Erfolgt dieser Schnitt zum richtigen Zeitpunkt, entwickelt sich schnell ein neuer Ast. Setzt man an der Schnittstelle ein Ästchen einer anderen Zitrusfrucht ein, erhält man ein anderes Früchtchen auf demselben Baum. So kommen wir zu unseren Orangen. Das dauert ein paar Jahre, bis dahin schenkt uns der Baum frische Luft. 2.000 Bäumchen haben wir schon gepflanzt, in diesem Jahr kommen weitere 1.000 Bäumchen dazu. Chrissi und Ulrich schauen regelmäßig vor Ort nach unseren Orangenbäumchen. jg


Samstag, 8. Mai 2021

Selber machen!



Frisches Grün
Wir freuen uns an der aufblühenden Natur. Bienen und Schmetterlinge freuen sich auch, wenn was zum Freuen da ist. Durch eigenes Handeln können wir die großen Klimaziele der Politik unterstützen: jetzt ist die beste Zeit, Blühwiesen anzulegen. Auf dem Balkon, im Garten, oder auf dem Flachdach. Eine kleine Fläche findet sich überall. Wir spenden das Saatgut für kleine und für große Flächen. Bienen und Schmetterlinge werden sich freuen. Schreibt einfach eine kleine Mail an info@stiftunglife.de und sagt uns, wieviel Quadratmeter ihr begrünen wollt. Wir versenden schnell und kostenlos. jg


Donnerstag, 6. Mai 2021

Heute in der Welt


There is no future without nature 🐝 

Es ist noch gar nicht so lange her, da mahnte Altkanzler Gerhard Schröder seine SPD nicht grüner werden zu wollen als die Grünen. Nun ändern sich für Zeichen, nun wollen alle grün werden. Der Natur und den Menschen kann es nur Recht sein. Bleibt zu hoffen, dass dieses plötzliche Interesse für den Klimaschutz auch noch anhält, wenn die Wähler ihr Kreuzchen gemacht haben. jg


Sonntag, 2. Mai 2021

Rettet die Wespen



Wespen gelten oft als nutzlose Insekten

Doch das ist ein großer Irrtum, berichtet ein Forscherteam vom University College London. Die Wespen bewahren Nutzpflanzen vor Ungeziefer und tragen wesentlich zu den Bioleistungen aller Insektenarten bei. Wichtig ist ihr Beitrag beim Bestäuben: 164 Pflanzenarten werden ausschließlich von Wespen gestäubt. Es gilt nicht nur auf die süße Honigbiene zu schauen, sondern auch auf die anderen Bestäuber. Wir freuen uns über jeden, der Blühwiesen für Bienen, Wespen und Schmetterlinge anlegen möchte. Das Saatgut stellen wir kostenlos zur Verfügung. Anfragen bitte an info@stiftunglife.de


Freitag, 30. April 2021

Klima und Umwelt


Von einer „epochalen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts" wurde gestern Abend in den Nachrichten gesprochen. Der Gesetzgeber muss nachbessern. Er wird zu konkreten Maßnahmen verpflichtet, mit denen die Rechte zukünftiger Generationen gestärkt werden. Das passt gut zu unserer Sonntagsrunde am 2. Mai, in der wir uns über Klima und Umwelt unterhalten wollen. Wir freuen uns über alle, die Zeit und Lust haben dabei zu sein. Wir werden uns besonders mit der Frage beschäftigen, welche Auswirkung das Urteil auf unser tägliches Leben hat - und was jeder von uns tun kann. jg


Mittwoch, 28. April 2021

Happy birthday


Heute habe ich von Min Min diese Bilder aus Pakoku bekommen. Sie zeigen das Schild, dass er bei den Geburtstagsbäumen aufgestellt hat: im vergangenen Jahr haben wir für viele Freunde der Stiftung einen Baum zum Geburtstag gepflanzt. Drei Monate konnte Min Min nicht auf die andere Seite vom Fluss fahren. Jetzt scheint ganz normal, mit Segen vom Mönch - auch wenn nichts normal ist in dieser Zeit. jg


Dienstag, 27. April 2021

Energiewende


Dann doch lieber LED und Solarenergie

Vor 35 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, vor zehn Jahren Fukushima. Gut, dass wir diesen Weg verlassen haben. Inzwischen wissen wir, dass der weltweite Energieverbrauch durch Wind und Solarkraft gedeckt werden kann. Die Welt geht in eine neue Epoche, vergleichbar mit der industriellen Revolution. Genügend Land für Solar und Windkraft Anlagen ist vorhanden: 450.000 Quadratkilometer werden gebraucht, um die gesamte globale Energie zu erzeugen - weniger, als derzeit für die Gewinnung fossiler Brennstoffe gebraucht wird*. Mit vielen tausend Solarlampen und 22 Solaranlagen in Myanmar leisten wir unseren Beitrag zur Energiewende. Auch in diesem schwierigen Jahr ist der Bau von drei weiteren Anlagen geplant. In der kommenden Sonntagsrunde werden wir über dieses Thema reden. jg
* aktueller Report des Thinktanks Carbon Trackerjg


Montag, 26. April 2021

Gute Nachricht


Ein weltweit bekanntes Logo 

Die Idee dazu hatte Anne Lund aus Dänemark. Die damals 22-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften hat das Logo im April 1975 erfunden. Mit einem orangefarbenen Wachsmalstift zeichnete sie das Logo mit „Atomkraft? Nej tak". Die ersten 500 Buttons fanden  begeisterte Abnehmer. Anne wollte zu Freundlichkeit aufzurufen. Der Schriftzug stellt keine Forderung, sondern eine Frage („Atomkraft?"), die er auch freundlich-höflich („Nein danke") beantwortet. Mit der Sonne wird eine Alternative zur Atomkraft gezeigt. Als Ausdruck der Zeitgeschichte ist das Logo im Deutschen Historischen Museum zu sehen. Bei einer Gedenkstunde für die Opfer von Tschernobyl habe ich gestern ein kleines Fähnchen gesehen. Gut, dass die Energiewende vorangeht - und dass wir ein Teil davon sind: 22 Solaranlagen, die wir in den letzten vier Jahren gebaut haben, produzieren Strom mit der Kraft der Sonne. jg


Sonntag, 25. April 2021

Gute Nachrichten/11


Heute ist der Tag des Baumes

Die Wichtigkeit eines Tages wird deutlich, wenn sich die Vereinten Nationen mit seiner Bedeutung beschäftigten: 1951 wurde der  "Tag des Baumes" von der UN offiziell beschlossen. Der Tag soll den Menschen bewusst machen, wie wichtig Wälder sind. Jeder Mensch ist auf die Erhaltung die Bäume angewiesen, sie sind die Sauerstoff Lieferanten für unser Leben. Julius Sterling Morton hat den "Tag des Baumes" ins Leben gerufen. Der Journalist reichte im Jahre 1872 bei der Regierung von Nebraska einen entsprechenden Antrag ein. Es dauerte dann ein paar Jahre, ehe dieser Antrag zum offiziellen "Tag des Baumes" wurde. Seitdem werden an diesem Tag auf der ganzen Welt Bäume gepflanzt. Pflanzen ist einfach, es braucht Pflege, um Bäume wachsen zu lassen. Hier ein Foto von den tausend Orangenbäumen, die wir im letzten Jahr auf Mallorca gepflanzt haben. Sie sing gut angewachsen. Wenn es in drei Jahren wieder ein echtes Stiftungstreffen gibt, servieren wir unsere Bio Früchte von der Sonneninsel.Versprochen. jg