Klima und Umwelt

Wenn unsere Kinder und Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern oder unseren ökologischen Fußabdruck ausgleichen. Am besten beides. Alle Spenden, die wir für „Klima und Umwelt“ erhalten, investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Wer 330 Euro pro Kopf spendet, bekommt einen digitalen Klimapass zugeschickt. Wir garantieren, dass jeder Euro zu hundert Prozent in die Projekte geht.

Bienen und Bäume

Seit Jahren schützen wir die Bienen in Deutschland, bringen alte Obstsorten in die Gärten und finanzieren Wiederaufforstungen mit klimagerechtem Mischwald. In Myanmar, in Mexiko und in Spanien pflanzen, pflegen und erhalten wir viele tausend Obst- und Laubbäume.



Geburtstagswiese
Wasser und Solar

In Myanmar finanzieren wir Solarlampen in entlegenen Dörfern und Solar-Wasseranlagen. Damit sparen die Menschen Geld und wir tun etwas für die Umwelt. Mit dem PAUL Wasserfilter sorgen wir für sauberes Trinkwasser. Diese Dorfprojekte werden durch eigene Mitarbeiter organisiert und langfristig betreut.

Kochöfen

Drei Steine, ein paar Äste und ein Topf: in vielen Entwicklungsländern wird heute noch so gekocht. Weil offenes Feuer schlecht ist für Gesundheit und Umwelt, finanzieren wir den Bau von Kochöfen in Nepal. Mit wenig Geld kann man viel erreichen: weniger Holzverbrauch, weniger CO2, weniger Rauchbelastung.

Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Dienstag, 20. April 2021

Gute Nachrichten/5



Zuversicht

In hoch entwickelten Ländern gelten Pessimisten gelten als kritisch und smart, Optimisten werden oft für sorglos und naiv gehalten. Beide Haltungen sind nicht sehr hilfreich. Gebraucht werden Realisten mit Sportsgeist, die auf der Grundlage von Forschung und Wissenschaft die Probleme der Zukunft im Blick haben. Über viele Fortschritte können wir uns schon heute freuen. Der Spiegel hatte bis vor zwei Jahren eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel „Früher war alles schlechter". In kommentierten Grafiken mischten sich Schweres und Leichtes, Ernstes und Heiteres, die facettenreiche Verbesserung der Welt wurde sichtbar. Wer hätte schon gewusst, dass in Nigeria mehr Filme produziert werden als in Hollywood? Und das in Ruanda schon seit zehn Jahren Plastiktüten verboten sind? Hans Rosling, der positiv denkende Schwede, bezeichnete sich als „Possibilist", der auch in schwierigen Zeiten an die bessere Welt glaubt. Dieser positiven Sicht schließen wir uns an, wenn wir Bäume pflanzen und Schulen bauen. Das aktuelle Jahrbuch der Stiftung wird den passenden Titel bekommen: Zuversicht


Donnerstag, 15. April 2021

Unser Klimapass


Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es  frei nach Erich Kästner

In den letzen acht Wochen haben schon 100 Freunde der Stiftung ihren persönlichen Klimapass bekommen. Den Pass bekommt jeder, der mindestens 330 Euro für Klima und Umwelt spendet - dafür können wir 12 Tonnen CO2 ausgleichen. Alle Spenden gehen in einen Klimakorb, dann werden zu je einem Drittel Bäume gepflanzt, Kochöfen und Solaranlagen gebaut. Zum Jahresende bekommt jeder den Nachweis über die Klimainvestitionen. Nachdem wir im letzten Jahr viele Bäume gepflanzt und Solaranlagen gebaut haben, wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Kochöfen liegen. Mit jedem Ofen sparen wir eine Tonne CO2 und halbieren den Holzverbrauch. jg


Dienstag, 13. April 2021

Lesetipp



Jeder Bums ein Baum

Wer sich für Klima und Umwelt interessiert, dem sei dieser Lesestoff unbedingt empfohlen: in der aktuellen Spiegel Ausgabe geht es um den boomenden Markt des Bäume pflanzen. VW und die Lufthansa sind genauso mit dabei wie Hornbach und der Kondom Hersteller Releaf. Alle versprechen den Konsumenten ein wohliges Gefühl (was bei dem Bums wahrscheinlich auch ohne Baum funktioniert). Ansonsten lautet die Botschaft „Kauf mich, ich tue Gutes". Es darf bezweifelt werden, dass die Kunden in ein paar Jahren kommen und nachfragen, was aus den Bäumen geworden ist.  Bäume pflanzen ist einfach, Bäume groß werden lassen braucht viel Zeit und Hingabe. So etwas bekommt man nicht als Zugabe beim Kauf eines Kondoms. Weil das Klima nicht alleine durch Bäumen zu retten ist, haben wir unsere Klimaprojekte breiter aufgestellt: seit vier Jahren finanzieren wir den Bau von Solaranlagen in Myanmar, seit dem letzten Jahr auch den Bau von Kochöfen in Nepal. Damit reduzieren wir CO2 sehr wirkungsvoll. Die Bäume fließen in unsere CO2 Berechnung kaum ein, die pflanzen wir fürs gute Gefühl. jg 


Montag, 12. April 2021

Schwerpunkte 2021


Als wir Anfang des Jahres das Budget 2021 planten, da ahnte noch keiner, dass diese Mühe bald hinfällig sein sollte. Jedenfalls, was die Pläne für unsere Projekte in Myanmar angeht. Natürlich werden uns dort weiterhin engagieren, im Rahmen der Möglichkeiten, aber die haben wir nicht in der Hand. Deshalb denken wir auch über neue Schwerpunkte nach. Gut, dass die Stiftung auf drei Beinen steht: es gibt ja auch noch unsere Umweltprojekte und das Engagement für die Tafeln. Hier ein kleiner Überblick zu den aktualisierten Schwerpunktthemen der Stiftunglife für das Krisenjahr 2020

In Myanmar wollen wir unsere Kindern und Studenten weiter unterstützen 

Für Klima und Umwelt bauen wir Kochöfen in Nepal und pflanzen Bäume in Mexiko

Für 200 Tafeln in Deutschland wollen wir unsere Spenden mit Lions und Rotary verdoppeln

In Syrien werden wir verschiedene Familien direkt unterstützen


Donnerstag, 8. April 2021

Money, money


Was ist ein fairer Preis ?
Wieviel kostet es, ein Kind groß zu ziehen? 
Wie viel Geld braucht man pro Patienten? 
Was kostet der Bau einer Schule ?
Warum kostet ein Apfelbaum mehr als ein Mangotree ?
Bekommen sie Studenten ihr Geld ?

Das sind viele Fragen in unsicheren Zeiten. Hier unsere Antworten der Reihe nach:

Ein fairer Preis für unsere Schulbauten bildet sich aus den Kosten für die Baumaterialien + fairer Bezahlung für die Handwerker, die für uns arbeiten.
In Deutschland spricht man man sechsstelligen Summen, in unserem Kinderheim in Myanmar brauchen wir 3 Euro pro Tag und pro Kind
Bei den Swimming Doctors brauchen wir 6 Euro pro Patient incl. aller Untersuchungen, Behandlungen und der notwendigen Medizin.
Eine Schule mit fünf Klassenräumen kostet 33.000 Euro. Schulmöbel sind im Preis enthalten. Die Lehrer werden vom Staat bezahlt.
Junge Apfelbäume kosten in Deutschland 10 bis 20 Euro. Eine Baumschule in Myanmar verlangt 2 bis 3 Euro für einen kleinen Mangobaum.
Ja, unsere burmesischen Studenten bekommen (trotz aller Wirren) das monatliche Geld regelmäßig auf ihr Konto
Schreibt uns eine Mail, wenn Eure Frage nicht dabei war : info@stiftunglife.de  wir antworten schnell. jg


Montag, 5. April 2021

Bäume pflanzen


Die Projekte verbinden sich sinnvoll

Netzwerke leben nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch im richtigen Leben. Vor zwei Jahren haben wir in diesem Dorf einen Kindergarden gebaut und einen Wasserfilter hingebracht. Vor ein paar Monaten wurden dort Bäume gepflanzt. Hier ist der Bericht von Min Min:  The name of the village is Khwe Dauk Kon. It has 290 families with 1260 people. And most of them are farmers. We donated 1000 trees in December 2020. We donated 300 mango trees, 300 star-flowers trees, 200 red-flame trees and 200 Gant Gaw trees. We gave every family three trees and the rest we donated to the school and the monastery. Before we donate, we explain to the people about the climate changes and people are so happy to receive the trees. They planted their trees in their own places. And some trees are planted in the school compound. Here is the link to see the project on our website https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B44 


Sonntag, 4. April 2021

Ostergrüße


Zwei Hasen dürfen sich treffen... 

...wenn ich die Regeln richtig verstanden habe - zumal diese beiden aus einem Haushalt sind, einem Juweliergeschäft in der Münchner Innenstadt. Mit "Click und Collect" hätte ich sie besuchen dürfen. Nun steht mir gerade nicht der Sinn nach Gold und Glitzer, lieber verschenke ich in diesem Jahr Wiesen und Bäume. Diese Geschenke sind kalorienfrei, hinterlassen keinen Verpackungsmüll, sind nachhaltig und gut für die Umwelt. Zur Auswahl haben wir Blühwiesen in Deutschland - Orangenbäume auf Mallorca - und Olivenbäume im Hinterland von Alicante. Schreibt einfach eine Mail Mail info@stiftunglife.de und sagt. wieviel Ihr ausgeben möchtet, wir pflanzen schnell und zuverlässig. Jeder Euro geht direkt und zu 100 Prozent in Pflanzen und Pflege. Für alle, die unsere Wiesen und Bäume besuchen möchten, gibt es die Geodaten und einen Ansprechpartner vor Ort. jg


Freitag, 2. April 2021

Unsere drei Standbeine

Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Projekte hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss jetzt neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen natürlich beeinflussen. Gut, dass wir auf drei Beinen stehen, für die wir zukünftig eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit gut 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Unsere drei Standbeine


Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Verteilung hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen beeinflussen. Gut, dass unser Engagement auf drei Beinen steht, für die wir eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit rund 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Blumen und Bäume verschenken



Zu Ostern Blumen und Bäume verschenken

Geht ganz einfach mit einer kleinen Mail an juergen@stiftunglife.de Die Idee ist kalorienfrei und hinterlässt keinen Verpackungsmüll. Das ist nachhaltig gut für die Umwelt. Zur Auswahl haben wir Blühwiesen in Deutschland - Orangenbäume auf Mallorca - und Olivenbäume im Hinterland von Alicante. Schreibt uns einfach, wieviel Ihr ausgeben möchtet und wir pflanzen entsprechend. Jeder Euro geht direkt und zu 100 Prozent in das Pflanzen und nachhaltige Pflegen der Bäume. Ein paar Bilder und ein kleiner Bericht folgen. Und für alle, die mal ihre Wiese oder Ihre Bäume besuchen möchten, gibt es die Geodaten und einen Ansprechpartner vor Ort. jg


Dienstag, 30. März 2021

Unser Klimapass



Ein Lebensgefühl, das man kaufen kann

Den ersten Klimapass der Stiftung haben wir auf Jan ausgestellt. 330 Euro hat er dafür überwiesen. Das Geld investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Am Ende des Jahres gibt es eine Abrechnung und den Nachweis, dass wir für jeden Klimapass mindestens 12 Tonnen CO2 kompensiert haben. Dieses Klimaprojekt ist langfristig angelegt - wir sind am Ziel, wenn jeder Freund der Stiftung diesem Klimapass auf seinem Handy hat. jg


Nachricht von Hinterland



Die Erde ist zur Pflanzung bereit

Links der vorbereitete Boden, rechts ein Olivenbaum Setzling. Die gute Nachricht Nachricht : zusammen mit der Stiftunglife pflanzen wir auch in diesem Jahr wieder viele neue kleine Olivenbäume – genauer gesagt 2000 Stück! Ist das nicht großartig? Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und die großzügige Unterstützung der Stiftung. Die jungen Olivenbäume eignen sich hervorragend zur CO2-Speicherung, da sie aufgrund ihrer langen Lebenszeit viel davon aufnehmen können. Mal abgesehen davon, dass wir damit ein wenig dem Klimawandel entgegenwirken können, werden diese Bäume in fünf Jahren erste Früchte tragen und zur Wiederbelebung des Hinterlandes und damit zum Erhalt der Jahrhunderte alten Kulturlandschaft in Spanien einen Beitrag leisten. Wir sind sehr stolz und dankbar für diese Möglichkeit! Keine Sorge, weitere Fotos und Berichte folgen! Diesen Eintrag haben wir aus dem gerade erschienen Hinterland Newsletter übernommen. https://www.hinter-land.com

Montag, 29. März 2021



In diesen Tagen muss man suchen, um Nachrichten zu finden die glücklich machen. Wie unterschiedlich die Sorgen sind und die Voraussetzungen, sieht man beim Thema Licht. In Deutschland schauen wir, das Licht nicht nur hell macht - es soll auch zufriedener und leistungsfähiger machen. Dafür bilden moderne Leuchten in das Farbspektrum des Sonnenlichts ab. In vielen Ländern dieser Welt haben die Menschen keinen Strom - und damit nur wenig Licht. Mit Solarlampen für Myanmar können wir helfen: die Lampen bringen sauberes Licht und sparen Geld. Bleibt im Augenblick nur die Frage offen, wie wir die Lampen ins Land bekommen und in die Dörfer… jg


Sonntag, 28. März 2021

Diamant Mango



Wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum 🌳 

Es ist ein besonderes Glück, wenn man die Früchte der Arbeit genießen kann. In diesem Fall sind es Mangofrüchte, die beste Sorte, Diamond Mango, die jetzt reif werden. Min MIn hat uns dieses Bild geschickt aus einem Dorf, in dem wir Bäume gepflanzt haben. Zwar sind das noch nicht die Früchte von unseren Bäumen, die brauchen noch ein wenig Zeit und Pflege. Wir hoffen auf weitere gute Nachrichten aus Myanmar. Gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, brauchen wir Zuversicht. jg


Montag, 22. März 2021

Welt Wassertag


Ich garantiere, dass dieses Bild echt ist

Heute, am Welt Wassertag, werden wieder alle betonen, wie wichtig das Grundrecht auf sauberes Trinkwasser ist. Das ist nett gesagt und hilft den Menschen genauso viel wie die Feststellung, dass alle Menschen auf dieser Welt das gleiche Recht haben, schnell geimpft zu werden. Unsere Welt ist aufgeteilt in die, die es haben – und die, die es nicht haben. Weil wir den großen Gang der Welt nicht ändern können, konzentrieren wir uns auf kleine Projekte. Zum Beispiel auf die Kinder der Thandar School im Delta. Der Junge im Foto zeigt uns in dem rechten Glas Wasser aus dem Fluss – und im linken Glas das gleiche Wasser, nachdem es durch unseren Trinkwasserfilter gereinigt wurde. Ich garantiere, dass dieses Bild echt ist. Im Lauf der letzten fünf Jahre haben wir an jeder Schule, die wir gebaut haben, einen Paul Trinkwasserfolter aufgestellt. Laut Wikipedia filtert er durch ein ausgeklügeltes Membransystem 99,99 % aller Schadstoffe aus, einschließlich Bakterien. 1.500 Euro kostet ein Wasserfilter. Nicht viel Geld, wenn man bedenkt, dass wir damit manches Leben retten. jg


Heute in der Süddeutschen



Was für ein hübsches Bild, was für ein süßer Titel, möchte man sagen - aber hier geht es knallhart um Geld. Um viel Geld. In diesen Tagen finden in Brüssel die finalen Verhandlungen zur gemeinsamen Agrarpolitik der EU statt. Wie viel Geld soll in den Umweltschutz fließen? Wissenschaftler sind sich einig: am besten alles! Weil wir die große Politik nicht beeinflussen können, wirken wir im Rahmen unserer Möglichkeiten: in diesem Jahr finanzieren wir Saatgut für zwei Hektar Blühwiesen: eine im Norden, am Rand der Lüneburger Heide - und eine im Süden, in Neuötting/Oberbayern. Bienen und Schmetterlinge werden sich freuen. jg


Sonntag, 21. März 2021

Tag des Waldes



Wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum 🌳

Der 21. März ist nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch der "Internationale Tag des Waldes", der Ende der 70er Jahre durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Das diesjährige Motto lautet „Wiederherstellung von Wäldern: ein Weg zur Erholung von Natur und Gesellschaft". Es soll die Wichtigkeit der Wälder und Ökosysteme für unser Wohlergehen in unser Bewusstsein bringen. In unserer Sonntagsrunde geht es heute um Bäume. Hier ist der Link, für alle, die Lust und Zeit haben  https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Frühlingsanfang


Die Kirschblüte hat begonnen

Nicht bei uns, aber im nördlichen Teil von Japan. Jedes Jahr gibt es dort einen großen Hype um die Kirschblüte, denn das Kirschblütenfest ist einer der Höhepunkte im japanischen Kalender. Gefeiert wird mehr als eine Woche entlang der sogenannten Kirschblütenfront, was geographische Gründe besitzt. Durch die langgezogene Form der japanischen Inselwelt findet die Kirschblüte nicht überall am gleichen Tag statt. In Okinawa kann man schon gegen Ende Januar die Kirschblüten bewundern, auf Hokkaido ist die Blütezeit erst Ende April. Die Kirschblüte wird gefeiert, um sich vom kalten Winter zu verabschieden und das Aufkeimen einer neuen Blütensaison zu genießen. Unter den 100.000 Bäumen, die wir in den letzten Jahren gepflanzt haben, sind viele Obstbäume: Apfel-, Pfirsich-, Mango- und natürlich auch ein paar Kirschbäume. Bis die hier bei uns blühen, müssen wir noch ein wenig warten. jg


Samstag, 20. März 2021

Heute ist Welt Glückstag


Zum Glück!

Das Glück will gepflegt sein. Und oft genug verlangt es förmlich nach Mut, um es herauszufordern. Verwechselt man jedoch den Mut mit Übermut, dann wird das schöne Glück nur zu gerne wieder flüchtig und leicht erleidet man dann das Unglück. Wie kein anderer ist der Orangenbauer auf Mallorca ein mutiger Geselle. Voller Gottvertrauen gibt er seine Ernte in die Hand von Regen, Sonne und Wind. Alles hat er getan, damit seine Ernte erfolgreich wird: Bäume beschnitten, die Erde bearbeitet, neue Energie durch Kompost zugefügt und regelmäßig Wasser gegeben. Und doch, ohne das Quäntchen Glück kann ihm die Blüte verregnen, das Wachstum wegen Wassermangel im Hochsommer gestört werden oder ein übler tierischer Fruchtfeind versaut ihm die Frucht.Wenn das Zusammenspiel aller Eventualitäten ihm dann doch  eine auskömmliche Ernte beschert, braucht er noch ein Quäntchen Glück, dass den wertvollen Inhalt reich an Vitaminen und Mineralien besonders gut schmecken lässt. Wer zu den besonders Glücklichen zählt, kann bald das zauberhafte Spektakel der Orangenblüte in voller Pracht mit allen Sinnen vor Ort zu erleben. Welch ein unvergessliches Glück! Diese besondere Sicht auf das das Glück haben uns Freunde von Fet a Soller auf Mallorca geschickt, wo wir auch in diesem Jahr wieder 1.000 Orangenbäumchen pflanzen lassen. Mehr Informationen zu Orangen-, Oliven-, Mango- und unseren anderen Bäumen in der kommenden Sonntagsrunde um 12 Uhr. Hier gibt es den Zoom Link info@stiftunglife.de



Donnerstag, 18. März 2021

Nachgerechnet



Jeder sollte seinen eigenen Fußabdruck ermitteln

Das geht ganz einfach,  im Internet steht eine Reihe von verschiedenen Klimarechnern zur Verfügung, zum Beispiel dieser hier vom Bundes Umweltamt: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/  Ihr werdet vom Ergebnis überrascht sein, vielleicht nachdenken und im besten Fall euer Verhalten ändern: weniger fliegen, weniger Autofahren, weniger Fleisch essen - oder um es positiv zu formulieren: mehr mit der Bahn fahren, das Fahrrad nutzen, regional einkaufen und den Reiz vegetarischer Küche entdecken. Wer noch mehr für die Umwelt tun möchte, kann den Rest kompensieren. Ganz einfach mit einer Spende für unseren Klimakorb, kostet 330 Euro im Jahr pro Person. Damit lebt man klimaneutral (zumindest in der Theorie). Von uns gibt es für jeden Spender einen elektronischen Klimapass. Der ist gut für's Gewissen und für Diskussionen mit der jungen Generation. jg


Mittwoch, 17. März 2021

Bäume und Solar

  

Auf dem Weg zum Klimakorb

Im vergangenen Jahr haben wir viele Bäume gepflanzt. Hier im Bild unsere Pflanzaktion aus dem letzten Jahr in Kan Ni Gyi village. In diesem Jahr werden wir in Myanmar verstärkt Solarprojekte fördern. Damit stärken wir die Idee von einem Klimakorb, mit dem wir die Risiken verteilen und die Kosten pro Tonne CO2 senken. Die gepflanzten Bäume behalten wir natürlich im Auge. Hier ist der Bericht von Min MIn zu Kan Ni Gyi village, near Bagan. The little village has 350 families with 1700 people. And most of them are farmers. We come in this village, when we donated „Marcus and Nicola School" here in the year 2014. Since that time we have a good relationship with the people. Last year in january, we donated 1000 trees:  400 mango trees, 300 star flowers trees and 300 Gant Gaw trees. We gave every family for three trees and the rest we donated to the school and the monastery. Before we donate we explained the people about the climate changes and people are so happy to received the trees. They planted their trees on their own places. And some trees are planted in the school compound. Here you can see the location and all other informations for this village: https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B26


Dienstag, 16. März 2021

Gute Nachricht


Deutschland hält die Klimaziele ein 👍

So hat Corona auch etwas Gutes: 41% weniger Emissionen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Jahr 1990. Die detaillierten Zahlen sind in dem Klimabericht nachzulesen, den das Umweltbundesamt heute veröffentlicht hat. Diese Zahlen übertreffen sogar die im Klimaschutzgesetz vereinbarte Zielmarke. Freuen wir uns über diese gute Nachricht - ohne die Corona Lockdowns wäre das nicht gelungen. Zu einem kleinen Teil haben natürlich auch die 80.000 Bäume beigetragen, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben. jg

Herzlichen Glückwunsch



There is no future without nature 🐝

Stiftunglife hat mit einem MUT Büchlein seinen 30. Geburtstag gefeiert, Greenpeace Deutschland feiert auch mit einem MUT Buch. Wir gratulieren zum 40. Geburtstag. Das lesenswerte Jubiläumsbuch ist im Zeitschriftenhandel erhältlich. Unsere Ziele sind ähnlich, auch wenn die Herangehensweise unterschiedlich ist: Greenpeace Anhänger ketten sich an Bäume, damit die nicht abgeholzt werden - wir finanzieren wir den Bau von Kochöfen, damit mehr Bäume stehen bleiben. Unser Dank geht an alle, die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Nicht nur mit Worten, sondern mit Taten. Frei nach Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer DU tust es! jg


Montag, 15. März 2021

Ersten, zweitens, drittens...



Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Grünen haben bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg einen klaren Erfolg gefeiert. Das lag an der Person Kretschmann. Der 72-Jährige überzeugte auch die ältere Generation. Dabei war sein Wahlprogramm, wie er es im Heute Journal vorstellte, einfach zu merken:
1. Klimaschutz
2. Klimaschutz
3. Klimaschutz


Samstag, 13. März 2021

Die Grundsätze der Stiftung


Rein statistisch gesehen dürfte uns Punkt 15 ein paar Spenden kosten 

Es kann gefährlich sein, für oder gegen eine Sache zu stehen. Viele jungen Menschen in Myanmar erfahren dass in diesen Tagen sehr schmerzlich. Jeden Tag höre ich von unseren Studenten, wie sich Angst und Schrecken in goldenen Landverbreiten. Nicht nur in Yangon und Mandalay, auch in kleineren Orten regiert die Gewalt. Da kommt man ins Grübeln, ob sich die Neutralität der Stiftung aufrecht erhalten lässt. In Abwägung der Argumente kommt man leider zu der Erkenntnis, dass Neutralität hier das geringere Übel ist. Anders ist es in Deutschland, denn bei uns herrscht Meinungsfreiheit. Diese Freiheit nutzen wir für die Festlegung unserer Grundsätze. Unter Punkt 15 zeigen wir eine klare Haltung gegen Rechts. Rein statistisch gesehen dürfte uns das ein paar Spenden kosten - aber es schützt unsere Werte. jg

Freitag, 12. März 2021

Ziel erreicht...?!


Bäume pflanzen, um das Klima zu retten 

In den ersten dreißig Jahren der Stiftung haben wir 20.000 Bäume gepflanzt - im vergangenen Jahr waren es 80.000 Bäume!  Alles zusammen 100.000 Bäume. Das ist gut für die Umwelt und gut für die Seele. Wir danken allen, die uns unterstützt haben. Jetzt möchten wir Euch zum nächsten Ziel mitnehmen: 100.000 100.000 Kochöfen + 100.000 Solarzellen* wollen wir realisieren. Mit dem Drittelmix stellen wir unseren Klimaschutz breiter auf, kompensieren mehr CO2 und verbessern das Kosten/Nutzen Verhältnis pro Tonne CO2. Natürlich werden wir auch weiterhin Bäume pflanzen - und noch wichtiger: wir werden darauf schauen, dass unsere Bäume gehegt und gepflegt werden. jg

* eine Solarlampe hat eine Zelle, eine SolarWasseranlage hat 30 Paneele mit 1.800 Solarzellen. 
Bis heute haben wir die Hälfte der 100.000 Solarzellen installiert (22 SolarWasseranlagen + 10.000 Solarlampen) 


100 von 100.000


Unser Baumzähler hat die 100.000 übersprungen

Wir pflanzen in Mexiko und Myanmar, in Spanien und in Derichsweiler. Dort haben  Barbara und Andreas Apfelbäume verschenkt. Alte, regionale Apfelsorten, die leckere Äpfel geben und den Tieren Nahrung und Unterschlupf  bieten. Es wird eine Streuobstwiese mit Lebensmöglichkeiten für viele Organismen. Es wurden Hochstämme gewählt, die 80 bis 100 Jahre Lebenserwartung haben. Bei der Sortenauswahl wurde auf regional typisch Früchte geachtet, die vom Aussterben bedroht sind. Alte Sorten sind robust und an das lokale Klima angepasst. Wir haben uns gerne mit 2.000 Euro an den Kosten beteiligt. jg


Mittwoch, 10. März 2021

Solarlight



Licht in dunklen Zeiten

Das Bild ist vor fünf Jahren entstanden. Da konnten Hannah und Min MIn noch unbeschwert lachen Bei der Präsentation unserer Solarlampen. Links die Lampe mit dem kleinen Solarpanel - rechts die gleiche Lampe + powerbank und großem Solarfeld. Wir kaufen sie Lampe für zehn Euro (mit powerbank 20 Euro) ein und verschenken sie an die Dorfbewohner, wenn die eine kleine Spende für unser Maintenancekonto geben. Mit den Solarlampen sparen die Familien das Geld für Kerzen und Petroleum. Gut für die Menschen und gut für die Umwelt. jg

Was machen die Bienen?

 

Die Bienen warten auf den Frühling

In den kalten Wintertagen verlassen die Bienen ihren Stock nicht, sie leben von ihrem Vorräten. Selbst bei Minusgraden halten sich die Bienen warm: durch Muskelzittern und enges Aneinanderkuscheln heizen sie sich auf. Im Stock herrschen dann immer noch Temperaturen von über 20°. Im Sommer sind es dann 35°. Während Menschen und Bienen auf den Frühling warten, bereiten wir zwei Pflanzflächen für Blühwiesen vor: einen Hektar in der Lüneburger Heide und eine große Fläche in Oberbayern. In vier Wochen kann gesät werden, wir werden berichten. jg

Donnerstag, 4. März 2021

Bäume pflanzen


Nur eine Stunde von München entfernt

Es reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun: um Bäume zu pflanzen braucht man Zeit und Geld - und das passende Stück Land. Hier im Bild kamen alle drei Dinge vor ein paar Tagen zusammen: der Waldbesitzer, die Stiftung und ein wunderbares Stück Land im Ostallgäu. Von der Lage ist dieses Aufforstungsgebiet das perfekte Gegengewicht zur Uckermark, wo wir im letzten Jahr gepflanzt haben. Der Boden ist schon vorbereitet. Auf gut einem Hektar werden in den nächsten vier Wochen gut gemischt 6.600 Bäume gepflanzt: Erlen, Ulmen und Eichen sind schon bestellt. Wir freuen uns auf eine Besichtigung im Sommer: für gut trainierte Münchner Freunde der Stiftung ist dieses Ziel auf mit dem Fahrrad zu erreichen 😊 jg

Dienstag, 2. März 2021

Warum Kochöfen...?



Den Holzverbrauch reduzieren

Bäume pflanzen ist gut, aber wir müssen auch schauen, dass weniger Bäume umgehauen werden. In vielen Entwicklungsländern wird noch mit Holz am offenen Feuer gekocht. Durch den Bau von einfachen Öfen halbieren wir den Holzverbrauch und ersparen der Umwelt eine Tonne CO2 pro Jahr. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt. Auch in diesem Jahr finanzieren wir den Bau von tausend Kochöfen in Nepal. 12 Euro kostet ein Ofen. In diesem Projekt arbeiten wir mit den Ofenbauer eV zusammen, die langjährige Erfahrung in Nepal haben. Diese Erfahrungen aus dem Ofenbau wollen wir nach Myanmar übertragen. Auch dort wird noch viel am offenen Feuer gekocht. Für jeden abgerechneten Ofen in Nepal gibt es ein Bild, auf dem Ofen, BesitzerIn und Seriennummer zu sehen sind. jg

Samstag, 27. Februar 2021

Netzwerke pflegen


Ruhig weitersagen...

Heute war ich bei einer Lions Diskussionsrunde. Da ging es um die Frage, wie man einen Freundeskreis pflegt und erweitert. Diese Frage dürfen wir uns natürlich auch in der Stiftung stellen. Christiane, Klaus und Tom haben eine einfache Lösung dafür gefunden: sie erzählen ihren Freunden von der Stiftunglife - von den Themen, den Projekten und den netten Menschen. Wenn ihr das auch machen wollt, stellen wir gerne ein paar kleine MUT Büchlein zur Verfügung. Neue Menschen beleben jeden Freundeskreis, besonders wenn sie interessiert und jung (geblieben) sind.


Freitag, 26. Februar 2021

So verbessern wir unsere Ziele



Bäume 
pflanzen, um das Klima zu retten ! ?

Mit dieser Devise sind wir vor zwei Jahren gestartet. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz: rund 80.000 Bäume haben wir in vergangenen Jahr gepflanzt.  Das ist gut für die Umwelt und gut für die Seele. Schaut man auf die CO2 Reduktion, kommt man nur zu einem mittelmäßigen Ergebnis, denn

- Bäume brauchen zehn Jahre, bis sie CO2 in nennenswerten Umfang einspeichern
- Kochöfen sind im CO2 Kosten/Nutzen Verhältnis wesentlich besser als Bäume
- Solarlampen geben Licht und sparen CO2 vom ersten Tag an

Diese Erkenntnis führt zu folgendem Ergebnis: auch in Zukunft werden wir Bäume pflanzen, weil wir der Natur und den Menschen Gutes tun wollen. Daneben bieten wir für den gezielten CO2 Ausgleich  einen Klimakorb an. Mit dem werden Bäume, Kochöfen und Solarprojekte finanziert. Damit stellen wir unseren Klimaschutz breiter auf und verbessern das Kosten/Nutzen Verhältnis. Ein kleiner Klimakorb enthält zehn Bäume + zehn Kochhöfen + zehn Solarlampen. Damit werden zehn Jahre lang 15 to CO2 pro Jahr kompensiert. Der kleine Korb kostet einmalig 330 Euro. Der mittlere Korb kompensiert die doppelte Menge und kostet doppelt so viel. Der große Korb kompensiert 45 t pro Jahr und kostet einmalig 990 Euro. jg

Mittwoch, 24. Februar 2021

Waldzustandsbericht aktuell



Dem deutschen Wald geht es so schlecht wie seit 1984 nicht

Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht hervor, der gerade veröffentlicht wurde. Ursachen sind die Dürre der vergangenen Jahre, Stürme und Schädlinge. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil der Bäume mit intakten Kronen nur noch 21 Prozent. Der Staat hilft mit insgesamt 1,5 Milliarden, damit Waldbesitzer und Forstwirte die Wälder umbauen. Wenn man die richtigen Bäume aussucht, kann man die Wälder an den Klimawandel anpassen. Mit der Anpassung der Menschen, die hier leben wollen, wird es schwieriger werden. Wir tun, was wir können, wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum - in Deutschland und in der Welt 🌳 

Heute um 20.15 Uhr auf 3sat


Das Geheimnis der Bäume

Unter der Regie von Oscar-Preisträger Luc Jacquet sind wir in eine Welt natürlicher Wunder eingeladen. Der Dokumentarfilm zeigt Regenwälder und das Zusammenwirkens von Pflanzen und Tieren. Der Film macht die Evolutionsgeschichte eines Urwalds und macht Bäume als Lebewesen begreifbar. Ameisen werden zu Untermietern und Verteidigern riesenhafter Bäume, Insekten lassen sich von Pflanzen an der Nase herumführen, und Urwaldgewächse fungieren als Regengötter. Der Film erforscht die Weisheit der Bäume und führt hinein in die Tiefen des tropischen Dschungels, in denen die Tiere über den Raum und die Bäume über die Zeit herrschen. "Das Geheimnis der Bäume" beweist, dass Entwicklungsbiologie auf die große Leinwand gehört - und ins richtige Leben: seit Anfang des Jahres pflanzen wir alle 9 Minuten einen Baum. Bis zum Jahresende werden es fast 60.000 Bäumen, die wir pflanzen (lassen) immer nur dort, wo wir die langfristige Betreuung durch persönliche Kontakte sichern können. jg

Samstag, 20. Februar 2021

Waldrandflächen, Knicks und Hecken



Wild gewachsenen Hecken, die Hase und Igel beherbergen, sind selten geworden. Die Hecke wurde für den Hausgebrauch gezähmt und fristet nun ihr Dasein exakt beschnitten im Französischen Garten. Wir finanzieren auch in diesem Jahr wieder die Anpflanzung von Waldrandflächen und naturnahen Hecken in Deutschland. jg


Natürlich geben wir uns Mühe, unsere Projekte besser zu machen - aber das ist gar nicht so einfach, wenn man von den eigenen Dingen begeistert ist. Dafür braucht man Kritik von außen. Am kommenden Sonntag laden wir kluge Köpfe dazu ein: Freunde, Wegbegleiter, Spender und Wettbewerber. Jede Anregung wird aufgenommen und geprüft. Versprochen! Es dürfte eine spannende Runde werden. Wir berichten. jg

Donnerstag, 18. Februar 2021

SolarWasser



Die eierlegende Wollmilchsau

Solaranlagen funktionieren einfach, wenn die Sonne scheint produzieren sie Strom. Am besten ist es, wenn der Strom direkt verbraucht wird, dann muss man ihn nicht in Batterien speichern. So wie hier auf dem Bild: mit dem Strom der Solaranlage wird Trinkwasser tagsüber aus 200 Metern Tiefe hochgepumpt, direkt in den Wasserturm. Das einzige, was Solaranlagen nicht mögen, ist Staub. Wenn sich eine Staubschicht auf die Solarzellen gelegt hat, sinkt die Leistungskurve. Deshalb ist das regelmäßige Reinigen der Solarzellen wichtig. Manchmal erledigt das ein Regenschauer, aber Regentropfen sind selten in Bagan. Viel Sonnenschein ist die ideale Voraussetzung für unsere Anlagen. Im Bild zeigt eine von 22 Solaranlagen in und um Bagan. Eine Anlage kostet 10.000 Euro. Mit jeder Anlage werden 2.000 bis 3.000 Liter Diesel pro Jahr eingespart. Weil die Dorfbewohner viel Geld sparen (sie müssen kaum noch Diesel kaufen) sparen sie jedes Jahr zweitausend Euro. Über zehn Jahre gerechnet verdoppelt sich damit die 10.000 Euro Spende. Das freut die Dorfbewohner und uns freut der Klimabeitrag: jede Anlage kompensiert rund 10 to CO2 pro Jahr. jg

Montag, 15. Februar 2021



Die einen haben zu viel - die anderen zu wenig

LEDs sind in den vergangenen Jahren immer billiger geworden. Die Nachfolger der Glühbirne verbrauchen so wenig Energie, dass der Stromverbrauch kaum noch ins Gewicht fällt. In Vorgärten und Fenstern blickt es, nicht nur zur Weihnachtszeit.  Hell ausgeleuchtete Schaufenstern strahlen in die menschenleere Nacht. Vögel und Insekten leiden unter all dem Licht, manchmal auch der Mensch. Wir könnten sparsamer sein und die Erleuchtung gleichmäßig verteilen, Sauberes Licht verschenken. Unsere Solarlampen sind preiswert geworden: 10 Euro kosten die kleinen Wunderwerke, die wir zu den Menschen bringen. Ein paar tausend Hütten in Myanmar haben wir damit schon zum Leuchten gebracht. Gut für die Umwelt und gut für die Menschen. jg

Samstag, 13. Februar 2021

Kompensation, ein Ablasshandel ?


Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt Tetzel

Wenn wir über CO2 Kompensation reden, kommt über kurz oder lang der „Ablasshandel" ins Gespräch. Im 16. Jahrhundert machte sich unter den Gläubigen der katholischen Kirche zunehmend Unmut über die weit reichende Macht und den Reichtum der Kirche breit. Die erhob nicht nur Abgaben und Steuern, sondern entdeckte als einträgliche Einkommensquelle auch noch den so genannten Ablasshandel. Durch den Kauf von Ablassbriefen konnte der Gläubige die Vergebung Gottes für all seine Sünden erhalten. Ob diese Vergebung wirklich erfolgte, ist bis heute nicht belegt - genau dort zeigt sich der Unterschied. Wenn wir versprechen, zum Ausgleich Bäume zu pflanzen, dann belegen wir den Ort der Pflanzungen mit Bildern und Geodaten. jg

Seit bereit...


Schon Hamlets Ophelia säuselte: „Tomorrow is Saint Valentine's day
Da heißt es gerüstet sein. Der Einzelhandel rechnete im letzten Jahr mit einer Milliarde Umsatz zum Valentinstag, da waren die Geschäfte noch offen. In diesem Jahr ist alles anders. Wer jetzt noch keine Pralinen besorgt oder Blumen bestellt hat, ist spät dran. Wir empfehlen einen Baum als sinnliches Geschenk. Wie wir von Adam und Eva wissen, eignen sich Apfelbäume besonders gut als Zeichen der Liebe: für frisch Verliebte empfehlen wir ein zartes Bäumchen für jeden Tag, den ihr Euch kennt (sparsame Zeitgenossen rechnen in Monaten, lang verheiratete in Jahren) Wir kümmern uns um die Umsetzung und pflanzen für die Liebe, sobald  das witterungstechnisch möglich ist. Was Eva dann später mit den Äpfeln macht, liegt in Euerer Hand. jg

Donnerstag, 11. Februar 2021

Greenwashing


Cola ist Scheiße  Ben, 12 Jahre alt

Die Sprache der Jugendlichen ist manchmal ein bisschen rau - bringt die Sache aber kurz und knapp mit drei Worten auf den Punkt. Coca Cola, Pepsi und Nestlé sind die größten Verursacher von Kunststoffmüll weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt der Report, den die Organisation "Break Free from Plastic" vorgestellt hat. Bei einer jährlich stattfindenden Aktion sammelt und dokumentiert "Break Free From Plastic" Plastikmüll rund um die Welt und sortiert ihn nach Herstellermarken – in diesem Jahr waren es 346.494 Plastikteile aus 55 Ländern. Mit jeder Plastikflasche, die wir kaufen, sind wir mitverantwortlich für den Mülll, der in Malaysia landet und/oder im Meer. Gerade hat Coca Cola angekündigt, 100-prozentig recycelte Flaschen einzuführen. „Greenwashing" sagt Thomas Fischer von der DHU, denn dieses Material ist kein Plastik aus dem gelben Sack. Rund 70 Prozent der Einweg Plastikflaschen in Deutschland werden aus Rohöl hergestellt. Unser Tipp: lieber Wasser trinken, am besten aus dem Hahn und der eigenen Trinkflasche. Ist gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt. jg

Süddeutsche Zeitung


Man kann es nicht allen recht machen

Umweltschützer gegen Landwirte: das ist die Kampflinie, wenn es um den Schutz der Insekten geht. Seit Jahren schon. Nun soll ein neues Gesetzespaket helfen, den Streit beizulegen. Zumindest vorläufig: Glyphosat und der Einsatz von Chemie an Gewässerstreifen wird verboten. Artenreiches Grünland und Streuobstwiesen werden zu gesetzlich geschützten Biotopen. Während der Streit zwischen Politik, Umwelt und Landwirten weitergeht, bestellen wir in diesen Tagen Saatgut für unsere Aktion „Deutschland blüht auf". Die ersten Großflächen haben wir schon gesichert. jg

Montag, 8. Februar 2021



Google steht bei mir in der zweiten Reihe - meine tägliche Suchmaschine ist "die Seite, die Bäume pflanzt". Die Suche der deutschen Ecosia Seite funktioniert genau so gut wie Seite aus dem Silikon Valley. Der kleine Unterschied liegt in den Gewinnen. Während Google seine Gewinne steuerlich optimiert, werden bei Ecosia die Erträge zu 90 Prozent genutzt, um Bäume zu pflanzen. Man kann ganz einfach Gutes tun, wenn man sich einmal die Mühe macht, Ecosia als Standart Suchmaschine auf dem eigenen Rechner zu installieren. Wie erfolgreich das ist, kann man auf dem Screenshot oben rechts sehen: durch die Suchanfragen von meinem Rechner wurden schon 994 Bäume gepflanzt. Zur Nachahmung empfohlen 👍


Baum des Jahres 2021



Bestechend schön

Die immergrüne Stechpalme (Ilex) wurde gerade zum Baum des Jahres gewählt. Botanisch ist sie keine Palme. Seit Jahrhunderten ist die Pflanze mit den roten Früchten und den stacheligen, lederartigen Blättern in Europa heimisch. Oft sehen wir sie als Zierstrauch in Gärten und Parks, selten in der freien Natur. In Wäldern kann sie bis zu 5 m hoch werden. Dort bereichert der buschige Baum die biologische Vielfalt und bietet Insekten und Kleintieren Nahrung und Lebensraum. Die Stechpalme ist besonders geschützt und darf nicht wild gepflückt werden. Das älteste Exemplar in Deutschland steht in der Nähe von Gießen, hat einen Stammumfang von fast 3 Metern und ist 270 Jahre alt. Bei unseren diesjährigen Baumpflanzungen werden wir dem „Baum des Jahres" einen Platz geben. jg

Freitag, 5. Februar 2021



Insektenschutz und Pflanzenschutz

In Niedersachsen gibt es einen politischen Konsens, dass Landwirte mehr natürliche Entwicklung auf ihren Fächern zulassen müssen. Bauern dürfen an Gräben und Flüssen weder düngen noch Pflanzenschutzmittel aufbringen. Hecken, Büsche und Alleen sollen Lebensraum bleiben für Insekten, Vögel und Kleintiere. Seit Jahren sind Bienen von chemischem Pflanzenschutz bedroht. Wir halten mit Blühwiesen dagegen: auch in diesem Jahr finanzieren wir wieder Saatgut für Eure Blühwiesen. Meldet Euch, wenn ihr freie Flächen habt - in Niedersachsen und natürlich auch in allen anderen Bundesländern. jg

Mittwoch, 3. Februar 2021

Nachgerechnet

Es gibt viele Gründe, Bäume zu pflanzen. Mancher möchte damit ein Stück vom Himmel gewinnen, andere wollen ihren ökologischen Fußabdruck verbessern. Im Durchschnitt belastet jeder Deutsche die Umwelt mit 11 to CO2 im Jahr. Das ist schlecht fürs Klima. Wir müssen unseren Lebensstil ändern, reduzieren und  kompensieren. Mit Bäume kann kann jeder seine CO2 Bilanz verbessern - allerdings in der langfristigen Wirkung, denn Bäume beginnen erst ab einer gewissen Größe (in Deutschland nach acht bis zehn Jahren) mit der Einspeicherung von CO2. Dank dieser Erkenntnis werden wir zukünftig unsere Baumpflanzungen mit Solarprojekten verbinden. Damit verdoppelt sich die Wirkung: während die Bäume den langfristigen Nutzen bringen, wird durch Solarenergie vom ersten Tag an CO2 kompensiert. jg


Freitag, 29. Januar 2021

Solar statt Diesel


Baubeginn für unsere 20. Anlage

Was vor drei Jahren mit in den Bau unserer ersten Anlage begann, entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte. 30 Solarpanele ersetzen bis zu 3.000 Liter Diesel im Jahr, wenn das Trinkwasser aus 200 Meter Tiefe hochgepumpt wird. Das ist gut für die Umwelt und die Menschen sparen Geld. Hier ist der Bericht von Min Min: Today we made a ground breaking ceremony for Taung Wa village with the monk, who donated a new Tubewell there. And now we will add the solar energy pumping system. So there will be (nearly) no need for the generator for the pumping system in the future. This village is close to B16 near Bagan. Min Min

Mittwoch, 27. Januar 2021

1.000 Kochöfen in Nepal


1.000 Tonnen CO2 Einsparung und 4.200 glückliche Hausfrauen

Arghakanchis Hauptstadt Sandikharka liegt 300 km südwestlich von Kathmandu entfernt. Eine Reise von 20 Stunden mit dem Fernbus. Nur das Zentrum ist städtisch, zum größeren hat die Stadt dörfliche Strukturen. Hier leben 200 000 Menschen in 45.000 Haushalten. Die meisten haben eine kleine Landwirtschaft, bauen Reis und Getreide an. Oft gibt es ein oder zwei Kühe, einige Ziegen und Hühner. In den letzten zehn Jahren sind 40 000 Menschen, meist junge Männer, in die Städte und ins Ausland abgewandert, um dort Arbeit zu suchen. Natürlich wirkt sich das negativ aus auf das Leben in den Dörfern: landwirtschaftliche Arbeit und Kochen muss von den Frauen erledigt werden. Hier wirdmit Holz gekocht, meist auf offenen Feuern.

Der Ofenbauer eV. hat nach entsprechenden Verhandlungen mit den örtlichen Behörden, vereinbart in dem Bezirk Lehmöfen zu bauen. Zwar wird auch dann weiter mit Feuerholz gekocht, aber viel ökonomischer, denn ein Lehmofen spart 50% des Feuerholzes ein. Und es wird gesünder gekocht: durch einen Schornstein werden die Rauchgase nach draußen geleitet. Durch die Reduzierung des Holzverbrauches spart jeder Ofen etwa eine Tonne CO2 jährlich ein. Im ländlichen Umland von Sandikharka wurden insgesamt mehr als 10 000 Lehmöfen eingebaut - davon wurden 1.000 Öfen durch eine 12.000 Euro Spende der Stiftunglife finanziert. Mehrere Ofenbauer waren an dem Projekt beteiligt, meist Frauen, sie  sind die besseren Ofenbauer. Aus eigener Erfahrung kennen sie die Vorteile. Der Ehemann wird überzeugt durch das Argument: Man kann viel Geld sparen, da man keinen Hustensaft und Augentropfen mehr kaufen muss. Mit umgerechnet zwei Euro beteiligt sich jede Familie an den entstehenden Kosten, bringt den Lehm herbei, Wasser, Kuhdung und eine Kiepe Reisschalen. Dann muss die Lehmmasse gestampft werden, um die Steine herzustellen. Die günstigste Stelle innerhalb des Küchenraumes wird gemeinsam festgelegt. Der Hausherr muss das Loch für den Schornsteindurchbruch in die Außenwand zu stemmen. Dann wird der Ofen gebaut. In vier Stunden ist der Lehmofen fertig. Dann folgt die Unterweisung zur Nutzung und Pflege. Zum Schluss wird ein Übergabeprotokoll unterzeichnet und über der Haustür ein „Typenschild" angenagelt. Das Schild zeigt wer den Ofen gebaut hat, und der wievielte Ofen das ist. Nach einer Trocknungszeit von einigen Tagen kann angeheizt werden. Ein Bericht von Christa Drigalla, Nepal