Heidi

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent
in die Projekte.
Plastikmüll
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege. Jeden Tag werden bei „Plant for the planet“ zehn Bäume für uns gepflanzt. Im Herbst wollen wir selbst Hand anlegen, dann werden wir Bäume pflanzen. Das ist unser konkreter Beitrag für ein besseres Klima.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Mittwoch, 13. November 2019

Neue SolarWasseranlage



Liebe Freunde der Stiftung,
Wolf und ich das Privileg, im Namen unseres RC München-Mitte das „Solar Water Project" zu eröffnen. Es befindet sich im Dorf Kyi Kan im weit abgelegenen Hinterland von Bagan, ca. 600 km nördlich vom Irrawaddy-Delta. Das Wasser für die Dorfbewohner (50.000 Liter pro Tag) wird aus 200 Meter Tiefe hochgepumpt. Bis dato wurde der dafür benötigte Strom von einem Dieselaggregat erzeugt. Durch die installierten 24 Photovoltaik-Module kann die Pumpe nunmehr per Solarstrom betrieben werden. Das Dorf befindet sich auf dem sonnenreichen 21. nördlichen Breitengrad, so dass die Solarmodule auch bei Streulicht ausreichend Strom liefern können. Zwei große Zisternen dienen als Wasserspeicher. Die Einsparung ist beträchtlich: 2.600 € pro Jahr müssen nun nicht mehr für Diesel ausgegeben werden. Bei einem durchschnittlichen Monatsverdienst von 90 € bedeutet dies für die Dorfbewohner eine enorme Verbesserung. Auch für die fachliche Betreuung der Anlage ist gesorgt: Vom Dorf wurde eine Person bestimmt, die für die Pflege und Wartung der Anlage verantwortlich ist. Zudem musste das Dorf einen Betrag von 2.000 € aufbringen, der von Stiftunglife verwaltet wird und als Kapitalreserve für Reparatur- und Wartungskosten dient.
Und so feierte das ganze Dorf mit überwältigender Begeisterung die Inbetriebnahme der neuen Anlage. so feierte das ganze Dorf mit überwältigender Begeisterung die Inbetriebnahme der neuen Anlage. Ansprachen des Bürgermeisters und von Vertretern der Distriktverwaltung betonten, welche Leuchtturmfunktion unser Projekt für die ganze Region hat. Herzlichst, Wolf Mutschler & Reinhard Busch

Montag, 11. November 2019

Gute Idee



Schenken ist eine Freude, die man abonnieren kann

Bei der Oper gibt es Glück und Leid im Abo.  Dallmayr lockt mit einem Käse Abonnement und für den eleganten Herrn gibt es dunkle Socken im Abo. Da wollen wir nicht nachstehen und bieten ab sofort Bäume im Abonnement an. Zum eigenen Vergnügen, oder zum Verschenken. Natürlich gibt es auch eine schöne Urkunde 😊

Unser kleines Abonnement entspricht den hinteren Reihen in der Oper. Für 90 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jeden Monat einen Obstbaum. 

Unser mittleres Abonnent 
entspricht der guten Mitte im Opernhaus. Für 360 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jede Woche einen Obstbaum.

Unser großes Abonnent
ist vergleichbar den besten Plätzen in der Oper und persönlicher Begrüßung durch den Dirigenten. Für 2.500 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jeden Tag einen Obstbaum. 

Die schönsten Obstbäume werden in Deutschland, Spanien und Myanmar nur dann Früchte tragen, wenn es genügend Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge gibt. Deshalb legen wir mit jeden Baum, den wir pflanzen, auch 20 m² Blühwiesen für Bienen und Schmetterlinge an. jg

Samstag, 9. November 2019

Saturday for future



Wir pflanzen jede Stunde einen Baum
Manchmal sogar, wie hier auf dem Foto, unter fachlicher Anleitung eines Försters. Wer glaubt, dass Jugendliche nur Freitags demonstrieren gehen, sollte sich mal die Schüler der Gesamtschule Ehestorfer Weg anschauen. Die haben am Samstag den Spaten in die Hand genommen und Bäume gepflanzt. Begleitet wurden sie dabei von engagierten Lehrern und Eltern. Wir sind ganz glücklich, dass wir dieses jugendliche Engagement unterstützen dürfen - und freuen uns über jede weitere Schule, die sich bei uns meldet: wir unterstützen solche Baumpflanz Projekte gerne mit Rat und Tat. jg



Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen. 
Charlie Chaplin, der große Diktator, Rede des Friseurs

Das Strafrecht ließ bis in die 70er Jahre Milde walten, wenn es um Mundraub ging. Wer aus persönlicher Not Lebensmittel stahl, um sie aufzuessen, konnte mit mehr Nachsicht rechnen als der normale Dieb. Das war der letzte Ausläufer einer biblischen Mildtätigkeit. Das Containern ist der Mundraub des 21. Jahrhunderts. Meist ist es nicht akuter Hunger, der Menschen dazu bringt, Lebensmittel aus Abfallbehälter  zu klauben - es ist ein legitimes Mittel, um Staat und Gesellschaft auf diesen Überfluss aufmerksam zu machen. Der Gesetzgeber könnte Regeln erlassen, nach denen unverkaufte Lebensmittel an die Tafeln weitergegeben werden müssen. In Frankreich, Italien und Tschechien gibt es bereits entsprechende Gesetze. jg

Freitag, 8. November 2019

Friday’s for future


Nun ist Greta auch in Myanmar angekommen. 

Min Min hat mir gerade den Artikel aus der Myanmar Times geschickt. Natürlich ist es im goldenen Land (noch) nicht so, dass jetzt die Schüler auf die Straße gehen - aber durch den Bericht in der Zeitung entstehen Fragen. Auch in Myanmar gibt es Menschen, die sich über den Klimawandel Gedanken machen. Mit unseren Baumpflanz Aktionen und den Solaranlagen sind wir mitten im Thema - und das schon seit einigen Jahren. Was für ein Glück, dass wir mit Min Min und Naing Ansprechpartner vor Ort haben, die uns bei diesen Umweltprojekten mit viel Engagement unterstützen. Nicht nur Freitags 😊 jg

Mittwoch, 6. November 2019

Lesetipp


Das November Magazin der Bahn

Der ICE bringt mich in fünf Stunden von Celle direkt nach München. Ich sitze in Speisewagen und blättere im „mobil" Magazin der Bahn. Die grüne November Ausgabe ist besonders lesenswert, weil die 154 Seiten dem Klimaschutz gewidmet sind. Viele Tipps und Anregungen, über die es sich lohnt nachzudenken. Mit einem guten Gefühl lehne ich mich zurück: die Bahn fährt mit Ökostrom. Warum habe ich eigentlich zu Hause unseren Stromtarif noch nicht umgestellt auf Ökostrom. Ist doch eigentlich ganz einfach - aber auch hier reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun. jg



Montag, 4. November 2019

Wie funktioniert eigentlich das gläserne Konto?



Mit einem Blick aufs Konto hat man alle notwendigen Informationen. Die Idee zum gläsernen Konto entstand vor zehn Jahren. Als ich Mark Zum ersten Mal davon erzählte, hat er interessiert geschaut und sich an die Arbeit gemacht. Herausgekommen ist eine vereinfachte Einnahmen und Ausgaben Rechnung. Die Kontobewegungen werden dafür tagesaktuell von unserem Sparkassenkonto übernommen und den verschiedenen Projekten zugeordnet - gleichzeitig wird die Spendenquittung erzeugt. 

Ein großes Dankeschön an Dörte Hoepfner, die sogar im Urlaub dafür sorgt, dass das unser gläsernes Konto immer auf dem neuesten Stand ist. 

Zum Beginn des neuen Jahres wollen wir soweit sein, dass sich jede Spende vom Spender bis ins Ziel verfolgen lässt, wie ein DHL Paket. Unsere Spender sollen wissen, wann und wieviel von ihrem Geld im Ziel angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Samstag, 2. November 2019

Leben am Straßenrand




Wir pflanzen jede Stunde einen Baum 🌳 

Noch sind es meist Obstbäume, die wir pflanzen lassen. Aber auch die Städte brauchen Hilfe: in Koblenz müssen 500 Bäume gefällt werden, in Karlsruhe werden 1.200 Stadtbäume gefällt. Der Bergahorn an Würzburg Straßen ist komplett ausgestorben. Es ist nicht nur die Trockenheit, die den Bäumen massiv zusetzt. Es ist auch die Hitze, denn der Beton speichert die Wärme. Nachts kühlt es nicht mehr ab. Je mehr die Städte versiegelt werden, desto weniger können sich die Wurzeln entfalten. Dazu kommen Schäden durch Falschparker, Hundeurin und das Streusalz im Winter. „Ich bin froh, dass ich kein Straßenbaum bin." sagt Derk Ehlert vom Berliner Umweltsenat. An vielen Instituten wird geforscht: der Stadtbaum der Zukunft muss frostresistent sein, hitzebeständig und er muss starker UV Strahlung standhalten können. Im nächsten Jahr werden wir uns mit diesem Thema beschäftigen. jg

Freitag, 1. November 2019

Diese Ehre will sie nicht



Der einzige Preis, den wir wollen, ist eine gute Zukunft Greta Thunberg

Der nordische Rat (das höchste politische Forum der nordischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und Finnland) hatte es gut gemeint, aber Greta Thunberg lehnte den ihr zugedachten Umweltpreis ab. Sie bedankte sich für die Ehre der Auszeichnung. Dann sagte sie: „Die Klimabewegung braucht keine weiteren Preise. Wir brauchen Politiker und Regierungen, die endlich der neuesten Wissenschaft zuhören. Wir leben in Ländern, welche die Möglichkeit hätten, viel zu tun, aber sie tun im Prinzip noch nichts.. Der einzige Preis, den wir wollen, ist eine gute Zukunft." 

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Fridays for Future


 

Wir pflanzen jeden Tag 24 Bäume. Man kann auch einfach sagen, jede Stunde einen Baum! wenn es uns gelingt bis zum Jahresende 8.800 Bäume auf den Weg zu bringen. Das Ziel scheint erreichbar. Es ist unser anfassbarer Beitrag zur „Fridays for future" Bewegung. Damit wir jedem Spender sagen können, wo sein Baum steht, haben wir alle Bäume durchnummeriert, von 001 bis 8.800. Eine Übersichtskarte mit allen Pflanzengebeten ist in Arbeit - genauso wie die hier abgebildeten kleinen Anhänger, die wir an jedem Baum anbringen werden. jg


Donnerstag, 10. Oktober 2019

Fridays for Future



Was für ein Glück, dass uns die Kinder dieser Welt nachhaltig darauf aufmerksam machen, dass es nicht reicht übers Klima zu reden. Es muss gehandelt werden. Das geht ganz einfach, wenn man sich dafür entschieden hat. Bei uns fing es im Frühjahr an mit der Planung einer Baumpflanzaktion. Inzwischen sind 10 weitere Pflanzprojekte dazu gekommen, in Alicante, Myanmar und auf der Insel Mallorca. Alle Projekte sind so angelegt, dass ein Freund der Stiftung vor Ort ein Auge drauf hat. So können wir das Wachstum der Bäume im Auge behalten. Ziel für das Jahr 2019 sind 8760 Bäume. Wenn wir das schaffen, haben wir jede Stunde einen Baum gepflanzt. Wir finanzieren diese Projekte durch die Spenden, die wir als Klimaausgleich für die Stiftung (und als persönlichen Klimaausgleich) erhalten. Unsere Kinder und Enkelkinder werden dankbar sein. jg

Sonntag, 6. Oktober 2019


Die ersten Spenden für klimaneutrale Stiftungsarbeit sind eingegangen
Vielen Dank an alle, die unsere Idee aufgenommen haben. Gute Vorbilder sind besser als alle Ratschläge, mögen sie auch noch so klug formuliert sein 🙂

Freitag, 4. Oktober 2019

Land des Lächelns


Birma, Birma, Myanmar - das goldene Land hat viele Namen
Ich nenne es am liebsten „Land des Lächelns".  Das die Menschen so freundlich auf uns, die Fremden, zukommen macht den Aufenthalt so leicht und angenehm. Wenn jeder, der als Gast hier herkommt, dieses Lächeln in seinen eigenen Alltag mitnimmt, wird unser Leben viel besser. Am besten nicht nur heute, am Tag des  Welttag des Lächelns 🙂

Samstag, 28. September 2019

Auf dem Weg nach Myanmar


Das Foto habe ich gerade aus China bekommen, der kleine Lastwagen ist auf dem Weg zum Hafen von Shanghai. Dort werden die Kartons in einen Container verladen. In den Dörfern rund um Bagan (und im Delta) warten die Menschen schon auf die neuen Lampen. Soweit die gute Nachricht, über die wir uns alle freuen.

2.000 neue Solarlampen 

Der Kauf dieser Solarlampen wurde im Wesentlichen durch eine Daimler Spende finanziert. Ganz korrekt gesagt: durch eine Spende von Daimler Mitarbeitern, die vom Unternehmen verdoppelt wurde - gerade darin liegt das Problem. Anfang des Jahres haben wir bereits der Robert Bosch Stiftung mitgeteilt, dass wir kein Geld haben möchten von Unternehmen, die in den Diesel Betrug verstrickt sind. Das gilt nun auch für Daimler. Die juristische Aufarbeitung dieser Vergehen dürfte noch einige Zeit dauern. Wir möchten unsere Zusammenarbeit bis zum Abschluss dieser Verfahren aussetzen. Die Pflege der Robert-Bosch Schule in Bagan (die wir von der Myanmar-Stiftung übernommen haben) werden wir mit eigenen Mitteln fortführen - das Solarlampen Projekt auch. jg




Diese Erleuchtung spart Geld

Die Solarlampen, die wir nach Myanmar bringen, werden in den Dörfern mit Freude erwarte. 5.000 Kyat gibt jeder, der eine Lampe bekommt. Da Geld kommt in unsere Gemeinschaftskasse. Damit reparieren wir Brunnen, Pumpen, Türen und Fensterscheiben an den Schulgebäuden....und was sonst so alles an Kleinigkeiten anfällt. jg


Freitag, 27. September 2019

Heute ist Welt Tourismus Tag



Ein lachendes und ein weinendes Auge

Als Thomas Cook im Juli 1841 die erste Pauschalreise organisierte, ging es recht spartanisch zu. Die Bahnfahrt 3. Klasse ohne Sitzgelegenheit, in offenen Waggons wurde nicht zum Geldverdienen organisiert, sie sollte die Menschen hinaus an die frische Luft bringen. Im Reisepreis waren neben Hin- und Rückfahrt ein Schinkenbrot und eine Tasse Tee enthalten. Zwei Jahre später organisierte Cook Reisen nach Liverpool, Schottland und zur Weltausstellung nach London. Im Mai 1861 ging es dann nach Paris. Erstmals waren bei dieser Reise die Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung im Preis inbegriffen. Damit nahmen Pauschalreisen ihren Anfang. Wer die weitere Entwicklung des Massentourismus sehen möchte, soll sich den Bettenburgen in der Türkei und an Spaniens Stränden ansehen. Vielleicht ist es ein Zufall, vielleicht ein Zeichen des Wandels, dass Thomas Cook nun pleite ist.

Die Lufthansa preist „Asien ab 499 Euro" an. Ob so ein Preis mit unserem wachsenden Klimabewußtsein zu vereinbaren ist? Die Zahl der Reisenden, die ihre Flüge kompensieren, ist noch immer sehr überschaubar. Auch wir müssen uns als Stiftung überlegen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unsere Reisen nach Myanmar haben wird. Flüge kompensieren oder besser reduzieren? Ich fange mit dem besten Weg an, dem Reduzieren. Ab sofort gibt es für mich nur noch zwei Asienflüge pro Jahr. Gut wenn die so günstig sind, dann habe ich mehr Geld zum kompensieren. jg

Donnerstag, 26. September 2019


Der Klimawandel trifft uns alle...

...wenn wir nichts dagegen tun. Deshalb engagieren sich Freunde der Stiftunglife hier und dort für ein besseres Klima. Wir pflanzen Bäume - nicht nur am „World Ozone Day". Ein großes Dankeschön an die Spendenläuferinnen vom Edith Stein Gymnasium und an Min Min mit seinem Team in Bagan:
Today is the international Day for the Preservation of the Ozone Layer in the year 2019. Let's say World Ozone Day. We did our best in our part. Today we went to Kyi Kan Village where Jürgen School and Rotary Club Water Solar built. And we gave 719 Trees for 235 Families as presents. Every Family get three different trees. Mango tree, Star-flower tree and Gant Gaw tree. This is an environmental project from Stiftunglife and this donation will call as " Edith Stein ". And this Village becomes one of our Five-Stars Village. I hope this will make people there very happy. So also for our environment and our life.

*Trees for Future ( Edith Stein)
*Jürgen School
*Rotary Club Water Solar
*Solar Lamps 
*PAUL Water Filter

Mittwoch, 25. September 2019

Was machen eigentlich Klaus und Irmi ?



Wir retten das Klima...

... falls das nicht klappt, haben wir es jedenfalls versucht. In diesem Jahr sind wir gut gestartet: gemeinsam mit Blume2000 haben wir im Frühjahr Saatgut für 160 ha Blühwiesen verteilt, zur Freude von Bienen und Schmetterlingen. Bis zum Jahresende haben wir 10.000 Bäume gepflanzt und zehn WasserSolaranlagen gebaut. In der Organisation dieser Projekte steckt viel Detailarbeit. Bisher haben sich Sybill und Jürgen darum gekümmert - jetzt gibt es Unterstützung von Klaus und Irmi, hier im Bild. Die beiden werden sich erst einmal um unsere Baumprojekte kümmern: 10.000 Bäume wollen durchnummeriert und zugeordnet werden, damit jeder Spender weiß, wo sein Bäumchen wächst. Klaus und Irmi leben in München. Ihr könnt sie direkt erreichen  klaus@stiftunglife.de  wenn sie nicht gerade mit dem Fahrrad unterwegs sind. jg



Montag, 23. September 2019



Schüler, Fußballvereine, Wissenschaftler und Großeltern gehen auf die Straße. „Beim Klima sind sich alle einig, dass jetzt gehandelt werden muss." sagt Ortwin Renn vom Institut für Nachhaltigkeitsforschung. Die Bundesregierung plant die Einführung von Klimazertifikaten für das Jahr 2021. Zehn Euro soll eine Tonne CO2 zu Anfang kosten, später dann 35 Euro. Wir wollen nicht zwei Jahre warten, wir starten unser Klimaprogramm schon heute:

So stellen wir unsere Stiftungsarbeit klimaneutral
Nach überschlägigen Berechnungen verursacht die Stiftung mit der Umsetzung aller Projekte rund 300 Tonnen CO2 pro Jahr. Um das zu kompensieren bitten wir Freunde und Förderer um einen Klimabeitrag von 10 Euro im Monat. Wenn wir 100  Menschen für diesen Plan begeistern, erreichen wir unser Ziel. Das eingesammelte Geld geht zu 100 Prozent in eigene Baumprojekte und Solaranlagen. 

So stellt man sein eigenes Leben klimaneutral
Wer umweltbewusst lebt, spendet 10 Euro. Wer viel unterwegs ist, liegt eher bei 30, 40 oder 50 Euro im Monat. Jeder stuft sich selbst ein und spendet seinen persönlichen Klimabeitrag. Für das ein gesammelte Geld pflanzen wir Bäume und bauen Solaranlagen. Der Begriff „klimaneutral" mag ein bisschen zu hoch gegriffen sein, aber es ist ein guter Anfang, der deutlich über den Entwurf der Bundesregierung hinausgeht. jg

Samstag, 21. September 2019




In Deutschland bewegt sich was

Vielen mag das zu wenig, manchen zu viel sein. So ist das, wenn eine neue Zeit anbricht. Wir wollen diese neue Zeit aktiv gestalten. Das war die  gemeinsame Haltung gestern beim Treffen der „Hamburger Runde" am Ballindamm - und es gibt einen konkreten Plan. Wir wollen unsere sinnvollen Projekte realisieren, ohne die Umwelt zu belasten: Wir wollen die Arbeit der Stiftung klimaneutral gestalten. Heute Nachmittag, beim Treffen der „Münchner Runde" werden wir die Idee zu einem Plan weiterentwickeln. jg

Gestern in München


Es reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun. Erich Kästner

Natürlich waren wir mit dabei, gestern in München auf dem Königsplatz. Viel (junges) Engagement war dort zu sehen. Als Stiftung unterstützen wir „Fridays for Future" mit guten Worten, Zeit und Geld - und wir fördern die, die aktiv werden wollen: Bäume pflanzen, Solaranlagen bauen und Plastik vermeiden sind unsere Themen. „Könnte, hätte und wollte" sollen der Vergangenheit angehören, wir wollen jetzt handeln. jg

Freitag, 20. September 2019

Aktuell


Heute wird demonstriert

In München auf dem Königsplatz und den 550 anderen deutschen Städten. Heute werden nicht nur Schüler unterwegs sein, sondern der ganze Querschnitt der Gesellschaft. Immer mehr Menschen verstehen, dass wir den Politikern damit machen müssen. Bleibt zu hoffen, dass wir auch verstehen, dass es ein besseres Klima nicht umsonst gibt. jg


Mittwoch, 18. September 2019

Der Präsident ist weg


Ein gestohlenes Bild - und ein bemerkenswerte Freispruch

Zwei Aktivisten einer französischen Umweltorganisation haben im Februar ein Bild des Präsidenten aus dem Rathaus entwendet. Ihnen wurde Anfang der Woche in Lyon der Prozess wegen Diebstahls gemacht. Richter Emanuel Gounot sprach sie mit einer bemerkenswerten Begründung frei: „Die Aktion erfüllt den Tatbestand der Notwendigkeit. Der Klimawandel ist ein Fakt der schwerwiegend die Zukunft der Menschheit belastet" führte er aus. Die Bürger sein zur kritischen Wachsamkeit verpflichtet. Man müsse das Abhängen des Fotos als Dialog interpretieren, mit dem die Bürger ihren Präsidenten erreichen wollen.

Wir sollten es den Franzosen gleich tun, und die Bilder von Frau Merkel abhängen, bis aus all dem Pillepalle ein wirksames Klimakonzept wird. Wem das zu reaktionär ist, der sollte wenigstens Morgen gemeinsam mit den Jugendlichen auf die Straße gehen bei der bundesweiten "Fridays for future" Demo. jg





Das ist neu auf unserer Seite


Jobs

Viele von uns im Team haben eine feste Aufgabe übernommen. Daneben gibt es immer wieder mal kleine oder größere Jobs, für die wir jemanden suchen. Wer Zeit und Lust hat, sich zu engagieren, findet nun in der Rubrik über uns einen Button für Jobs, die gerade aktuell sind. Alles ehrenamtlich, das versteht sich bei uns von selbst. Bei Interesse bitte einfach eine Mail an info@stiftunglife.de 



Montag, 16. September 2019

Heute in der FAZ


Alle reden über das Klima

Bleibt die Frage, wie viele Menschen handeln. Diese Frage geht nicht nur an die Politik, sondern auch an jeden von uns persönlich. Dass jeder von uns etwas tun kann, das wissen wir. Das es manchmal unbequem ist, wissen wir auch. Es gibt aber auch Klima Beiträge, die Freude machen: Heute morgen haben sie im Radio gesagt, dass es bis zum Heiligabend noch 99 Tage sind. Da kann man sich ja schon mal Gedanken über Geschenke machen: wir bieten einen wirksamen Klimabeitrag im Geschenkpaket an: 

   30 Bäume für    300 Euro 
300 Bäume für 2.700 Euro

Zum verschenken gibt es eine hübsche Urkunde und die Geodaten mit dem Nachweis, wo die Bäume gepflanzt werden. Weil wir wissen, dass manche Gaben dem Schenkenden mehr Freude machen, als den Beschenkten, bieten wir eine Umtauschmöglichkeit an: wer die Bäume nicht mag, kann er sie bei uns auch gegen Blumenwiesen oder Solarlampen eintauschen 😊

Sonntag, 15. September 2019


Jeder Deutsche trinkt 150 l Mineralwasser pro Jahr. Im vergangenen Jahr waren das 11,7 Milliarden Liter Mineralwasser, für die man zunächst Flaschen herstellen musste, größtenteils aus Plastik.  11,7 Milliarden Liter, die in Anlagen abgefüllt werden, um sie dann durch das gesamte Land zu transportieren – manchmal bis ans Ende der Welt. Ich habe noch nie verstanden, warum San Pellegrino in Flensburg, Kapstadt und Singapore serviert werden. Ein Irrsinn für Geldbeutel und Umwelt, von dem die Hersteller durch geschicktes Marketing profitieren. 

Lasst uns „Hahnenwasser" trinken, wie die Schweizer sagen. 

Es ist das bestuntersuchte Lebensmittel, auch in Deutschland. Manchmal schneiden Leitungswasserproben in Vergleichstests besser ab, als Mineralwasser. Lasst die Plastik Wasserflaschen stehen. Nehmt die eigene Trinkflasche mit, die man überall befüllen kann. Wer Leitungswasser trinkt, schont den eigenen Geldbeutel, die Umwelt und das Klima. jg


Donnerstag, 12. September 2019


Protestieren und Handeln 

Auch heute, am Freitag den 13. wird in vielen deutschen Städten gestreikt. Das ist gut, aber wir freuen uns auch über junge Hände, die beim pflanzen und pflegen junger Bäume mit anfassen. Zum Beispiel die Schüler einer Gesamtschule in Hamburg-Harburg: die streiken fürs Klima und sie pflanzen Bäume. Wir unterstützen beide:  die, die uns mit ihren Protesten antreiben und die, die mit jungen Bäumen sichtbare Zeichen der Veränderung setzen: jeder gepflanzte Baum verbessert unser Klima ein kleines bisschen. jg

Montag, 9. September 2019


Zähneputzen nicht vergessen
Jeden Tag sage ich meiner Tochter, dass sie ihre Zähne sauber putzen soll - denn nur saubere Zähne können gute Arbeit leisten. Jedes Mal, wenn ich unsere Plastik Recycling Station in Pakoku besuche, sage ich den Helfern, dass die Solaranlage sauber geputzt werden soll. Am besten täglich. Nur mit sauberen Solarpanels bekommen wir genügend Stromertrag, um die ganze Station umweltfreundlich zu betreiben. Die Voraussetzungen sind da, muss sie nur ordentlich nutzen. jg

Sonntag, 8. September 2019

Korrektur nach oben




Wir pflanzen jeden Tag 15  Bäume  🌳🌳🌳🌳🌳 🌳🌳🌳🌳🌳 🌳🌳🌳🌳🌳 

Für unsere Baumpflanz Projekte bekommen wir viel Zuspruch: Eltern pflanzen einen Baum, wenn ein Kind geboren wird - Großeltern möchten ein Symbol für die Enkel setzen - Lions und Rotarier verbinden Gutes tun mit gemeinschaftlichen handeln - Vielflieger verbessern ihren ökologischen Fußabdruck. Es gibt verschiedene Blickwinkel und viele gute Gründe um Bäume zu pflanzen. Wir freuen uns über so viel Unterstützung, dass wir unsere Pflanzquote heute schon von 11 auf 15 Bäume pro Tag erhöhen können. jg

Freitag, 6. September 2019

Trees for Future



Wir pflanzen jeden Tag 11  Bäume 🌳🌳🌳🌳🌳 🌳🌳🌳🌳🌳 🌳 

Fehlte nur noch der richtige Name für unser Programm. Den haben wir nun gefunden, auch wenn nicht alle damit glücklich sind. "Ich finde die Pflanzhelden trotzdem besser!" murmelte Udo nachdem das Ergebnis unser Umfrage bekannt wurde. "Das ist eben Demokratie, Opa, dass wir uns nun mit "Trees for Future" anfreunden." bemerkte Enkeltochter Esther trocken. Vielen Dank an 100 Freunde der Stiftung, die uns bei der Namensgebung geholfen haben. 60 Stimmen gingen an an den Siegertitel - die restlichen 40 Stimmen ziemlich ausgeglichen auf die beiden anderen Vorschläge. jg

Ökologischer Fußabdruck



Andrea liebt das Reisen.
Gleichzeitig liegt ihr die Umwelt sehr am Herzen. Mit ihrer vegetarischen Lebensweise hält sie ihren ökologischen Fußabdruck im Bereich Ernährung auf einem erträglichen Maß. Mit ihren Flugreisen macht sie ihn im Bereich Mobilität und Konsum kaputt. (Für eine individuelle Berechnung gehe etwa zu www.fussabdruck.de). Was also tun? Andrea ist hin und her gerissen, ist sie doch neugierig auf die Welt, weiss aber auch zugleich, dass Flüge die Umwelt stark belasten. In diesem Jahr hat sie einen Kompromis mit sich selbst geschlossen. Sie ist geflogen und hat einen Teil von Afrika entdeckt. Dafür hat sie bei atmosfair den Betrag errechnet, mit dem sie diesen Flug "ausgleichen" kann. In den nächsten Tagen wird sie diesen Betrag an die Stiftung überweisen, damit diese Bäume pflanzt. Hier weiss sie, dass ihr Geld in guten Händen ist. Dies rettet nicht die Erde, ist aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Wie haltet ihr es mit Flugreisen? ab

Dienstag, 3. September 2019



Noch schnell, bevor in zwei Tagen die neue ZEIT am Kiosk liegt, ein Blick in die aktuelle Ausgabe. Dort wird aufgezeigt, dass der Klimawandel Herausforderung ist und Chance. Klima könnte das größte Geschäft des 21. Jahrhunderts werden – gerade für die Deutschen, die vor 20 Jahren schon einmal führend waren bei der Umweltpolitik und der Umwelttechnik. Das Land der Ingenieure und Exporteure, der Mülltrenner und Waldschützer könnte ganz vorne mitmischen. Aber wenn uns der Mut fehlt, dann wird uns Amerika zeigen wie es geht. Dann werden wir als Zuschauer verfolgen, wie neben dem Silicon Valley ein Climate Valley am Pazifik entsteht. jg

Montag, 2. September 2019


Unser Kind braucht einen Namen

Klima und Umwelt werden nun auch in Deutschland zu Schwerpunktthemen. Mit 160 Hektar Blühwiesen für Bienen und Schmetterlinge haben wir in diesem Jahr angefangen (das setzen wir im kommenden Jahr fort) mit Bäumen machen wir weiter. Wir pflanzen in Deutschland, Spanien und Myanmar. Besonders gerne pflanzen wir Obstbäume, die passen gut zu unserem Engagement für die Bienen. Gepflanzt wird mit Kommunen und Förstern, privaten Initiativen und Schulklassen. Engagierte Menschen nehmen den Spaten in die Hand und wir bezahlen die Rechnung für die jungen Bäume. Manchmal auch die Brotzeit für fleißige Hände. Das Projekt braucht noch eine Identifikation. Im Augenblick stehen drei Begriffe zur Auswahl:

Pflanzhelden   oder   Trees for Future   oder   pflanzen, pflegen, pflücken

Schreibt uns bis Ende des Monats per Mail, Facebook oder Instagram welcher Begriff Euch besser gefällt - oder überrascht uns mit eigenen Vorschlägen: info@stiftunglife.de

Freitag, 30. August 2019


Land in Sicht

Zwei Wochen nach Beginn der Atlantiküberquerung hat Greta Thunberg New York erreicht. Bei durchwachsenen Wetter wurde sie von Segelbooten der Vereinten Nationen begrüßt. In den kommenden Monaten stehen Klimaproteste und Konferenzen auf ihrem Programm. Auch Gespräche in Washington sind geplant – allerdings nicht mit Präsident Trump, der den Klimawandel mehrfach in Abrede gestellt hat. jg

Montag, 26. August 2019

Bäume pflanzen


Die beste Zeit einen Baum zu pflanzen war vor 30 Jahren. 
Die zweitbeste Zeit ist heute. Afrikanische Weisheit

Bäume pflanzen ist ziemlich einfach: man geht ins Garten Center, sucht sich aus, was gefällt und geht zur Kasse: 29 Euro könnten auf dem Kassenzettel stehen. Dann geht man nach Hause (fahren ist wohl realistischer) und nimmt den Spaten in die Hand. 

Die Alternative
Man spendet bei einem der großen Anbieter und hofft, dass die versprochenen Bäume in Mexiko, Borneo oder im Regenwald gepflanzt werden. So richtig Nachprüfen kann das keiner. Kostet einen Euro pro Baum, oder zwanzig, die Preisspanne ist enorm. 

Der Mittelweg
Wir pflanzen nur dort, wo wir* selbst vor Ort ein Auge auf unsere Bäume werfen. Damit gewährleisten wir den nachhaltigen Bestand. Das Pflanzen von 300 Bäumen kostet 2.700 Euro (im Durchschnitt neun Euro pro Baum) mit Anwachs- und Pflegegarantie. 

* Dörte kümmert sich in Celle um die Obstbäume. Min Min bringt Bäume in die Dörfer rund um Bagan. Auf Mallorca schaut Ulrich nach den Orangenbäumen. In Spanien hat Alex ein Auge auf die Olivenbäume. Durch verschiedene Regionen bekommen wir die Vielfalt der Baumsorten und unterschiedliche Pflanzzeiten: im Frühjahr in Spanien, im Sommer (der Regenzeit) in Myanmar und im Herbst in Deutschland. Dem Baum auf dem Foto habe ich vor 30 Jahren in Celle gepflanzt. Jetzt freue ich mich jeden Tag, wenn ich ihn sehe. jg

Freitag, 23. August 2019

Fridays for Future



„Während der Ferien haben in Hamburg genau so viele Schüler gestreikt, wie während der Schulzeit." Luisa Neubauer

Greta Thunberg kennt jeder, aber auch bei uns gibt es Jugendliche, die für die Sache brennen. Die 24 jährige Studentin ist das deutsche Gesicht der „Fridays for Future" Bewegung. Heute Vormittag war sie auf der Demo in Hamburg, heute Abend mit einem  beeindruckenden Interview auf 3 nach 9



Nachgerechnet



Als Kind habe ich mich an den schönen Himmelsstreifen erfreut. Inzwischen weiß ich, um die schädliche Seite des Fliegens. Es wäre besser, wenn wir alle weniger fliegen würden. Aber das scheint unrealistisch zu sein. Derzeit wird viel über den zweitbesten Weg diskutiert, die Kompensationen von Flügen. Mittwochabend hat Herr Spohr im "Heute Journal" stolz verkündet, dass man bei der Lufthansa Flüge klimaneutral reisen kann. Wir haben für den Flug   München - Yangon - München   die gängigen Kompensationsangebote nachgerechnet. In der Economy Class kostet uns das gute Gewissen 

bei der Lufthansa  21 Euro  -  bei MyClimate  70 Euro  -  bei Atmosfair  101 Euro

Die Wegstrecken sind mit 16.400 km bei allen drei Anbietern gleich, die Angaben zu den Emissionen reichen allerdings von 1,1 to bei der Lufthansa bis zu 4,4 to bei Atmosfair. Die Kosten für eine Tonne CO2 berechnen die drei Anbieter auf der Basis des Europäischen Emissionshandels mit rund 25 Euro pro Tonne. Zur Erreichung der Pariser Klimaziele sind allerdings 50 Euro pro Tonne notwendig. Die Kostenschätzung der Fachleute aus dem Bundes Umwelt Ministerium liegen bei 180 Euro pro Tonne. Noch schwieriger wird der Kostenvergleich, wenn man die Umsetzung des Geldes in CO2 reduzierende Projekte betrachtet. Wer welche Bäume zu welchem Preis über andere Organisationen wo pflanzen lässt, ist kaum nachvollziehbar. Woran soll man sich orientieren?


Für die Freunde der Stiftung



Der zweitbeste Weg

Flüge vermeiden ist gut. Wenn das nicht möglich ist, dann sollte man seinen Flug kompensieren. Wir wollen kein Dienstleister auf diesem Gebiet werden, das würde uns überfordern, aber für die Freunde der Stiftung haben wir uns ein einfaches Kompensationsmodell ausgedacht. Berechnungsgrundlage sind Hin- und Rückflug in der Economy pro Person:

Flug in Deutschland 26 Euro  -  in Europa 50 Euro  -  Interkontinental 100 Euro  (für Business gelten die doppelten Beträge)

Wir versichern, das wir jeden Euro aus diesen Klimabeiträgen zu 100 Prozent in Baumpflanzungen und Solaranlagen investieren. Wir werden nicht jede einzelne Solarlampe und jeden einzelnen Baum adressieren können, weil der Aufwand dafür nicht in einem vernünftigen Verhältnis steht - aber wir werden zum Jahresende nachvollziehbar offenlegen, wieviel Geld wir für diese Massnahmen erhalten haben und wir zeigen alle Projekte, die mit dem Geld finanziert wurden. Auf unserer Spendenseite werden wir im Lauf des Monats eine entsprechende Spendenmöglichkeit einrichten. jg

Freitag, 16. August 2019




20 % ignorieren den Klimawandel

70 % reden viel

10 % handeln


Natürlich können die 10 % nicht die Welt retten - aber sie können mit gutem Beispiel vorangehen. Erfahrungsgemäß bringt das mehr, als viele kluge Ratschläge.


Fridays for future


Greta auf dem Weg nach New York

Die erste zwei Nächte auf dem Atlantik hat sie überstanden. Das Innere der Yacht, mit der sie unterwegs ist, ist karg. Vier einfache Kojen gibt es an Bord: eine für Greta, eine für ihren Vater und eine für einen Filmemacher. Die beiden erfahrenen Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi teilen sich eine Koje. Die Überfahrt ist kein Zuckerschlecken. Im September möchte Greta am UN Klimagipfel in New York teilnehmen und an der Klimakonferenz in Chile. Die emisionsfreie Reise dorthin ist eine PR Aktion. Das ist gut so, denn emisionsbelastete Klimakonferenzen hat es genügend gegeben. Weitere Konferenzen macht nur Sinn, wenn sie messbare Ergebnisse produzieren. Das war in der Vergangenheit nicht der Fall. Jetzt treibt eine 16-jährige Schülerin und eine mobilisierte Jugend die Politik vor sich her. Auch das ist gut, denn die etablierten Parteien haben es jahrelang versäumt,  notwendige Veränderungen einzuleiten. „Jetzt reicht kein Pillepalle mehr" hat Frau Merkel gesagt. Ob sie das aus Sorge ums Klima sagte, oder mit Blick auf schwindende Wählergunst, mag offen bleiben. Wichtig ist, dass etwas passiert. Nicht 2030, sondern jetzt. Wir dürfen Greta und ihren Freunden für Ihr Engagement danken, sie haben schon viel erreicht. jg

Dienstag, 13. August 2019

Ein Klimapaket



Für 2.700 Euro pflanzen wir 300 Bäume
Einen Obstbaum in Celle pflanzen und pflegen zu lassen kostet 20 Euro  - in Bagan zahlen wir nur ein Zehntel, 3.300 Kyat. Für das Klima ist es gleich, ob wir einen Baum hier oder dort pflanzen lassen. Wichtig ist, dass die richtigen Bäume gepflanzt werden (wir arbeiten uns in dieses Thema gerade ein) und dass die Bäume gepflegt werden. Deshalb finanzieren wir Baumpflanz Aktionen nur dort, wo wir persönliche Kontakte haben. So können wir auch noch nach ein paar Jahren schauen, ob es unseren Bäumen  gut geht. Hier ist unser aktuelles Angebot: für 2.700 Euro pflanzen wir:

100 Obstbäume in Celle + 100 Orangenbäume auf Mallorca + 100 Laubbäume in Bagan

Wer so ein Klimapaket haben möchte und den entsprechenden Betrag auf unser Konto überweist, bekommt von uns eine Dokumentation mit den Geodaten für die gepflanzten Bäume. Und versprochen, wir schauen auch in ein paar Jahren noch nach den Bäumen. jg

Für Bienen und Schmetterlinge


Das macht Freude

Der schöne Schmetterling hat seine Freude an dem Schmetterlingsflieder. Gerade jetzt, da vieles schon verblüht ist, sind die leuchtenden Blüten vom Schmetterlingsflieder eine reichhaltige Nektarquelle für Falter und Bienen. Ein paar Blüten dürfen wir uns zurechnen lassen: rund 150 Hektar Blühwiesen sind in diesem Jahr durch unsere Initiative „Deutschland blüht auf" entstanden. Viele der mehrjährigen Pflanzen werden im kommenden Jahr wieder blühen. Das schöne Foto gibt es heute in der Süddeutschen Zeitung zu sehen. jg

Samstag, 10. August 2019

Foto Wettbewerb


Viele viele tausend Samentüten, Beutel und Säcke haben wir im Frühjahr  verschickt. Nun seit ihr dran, uns zu zeigen, was ihr zum Blühen gebracht habt. Der angekündigte Fotowettbewerb läuft. Detailliertere Informationen und die Teilnahmebedingungen findet ihr hier http://dba.flowers4bees.org/unsere-erfolge/wettbewerb/ Da gibt es auch eine kleine Anleitung, wie der Wettbewerb in 4 einfachen Schritten funktioniert/jg

Freitag, 9. August 2019

Am besten helfen Laubbäume



Das es gut ist, Bäume zu pflanzen, wissen wir - es lohnt sich auch darüber nachzudenken, was für Bäume. Laubbäume sind gut fürs Klima. Obstbäume bringen Erträge. Die Stadt Essen beschäftigt sich mit der Frage, welche Bäume die zunehmende Hitze besser vertragen, als unsere heimischen Arten. Jeder kann Bäume pflanzen (lassen) und damit etwas fürs Klima tun. Es gibt Angebote für Baum Patenschaften mit Zertifikat - und „Hands on“ Aktionen gegen r alle, die selbst etwas tun wollen. Wir pflanzen jeden Tag drei Bäume manchmal auch vier 🌳🌳🌳🌳

Mittwoch, 7. August 2019

Der Siegel schöner Schein




Viele NGOs und Stiftungen glänzen mit Siegeln und Zertifikaten.

Gelegentlich komme ich mir etwas schmucklos vor in dem, was wir tun. Die Gründe, warum wir bis heute kein DZI Spendensiegel beantragt haben, sind schnell aufgezählt: das Siegel ist teuer und unvollständig. Aktuell prüfen wir eine Zertifizierung unserer Umweltprojekte nach dem internationalen Gold Standard. Die begehrte Medaille ist so gut, das damit sogar CO2 Zertifikate gehandelt werden können. Leider ist die Prüfung zeitaufwändig und so teuer, dass sich unsere WasserSolarprojekte um mindestens 25 % verteuern würden. Das passt nicht zu uns. Wir werden unsere Projekte wohl weiterhin mit glänzenden Augen, aber ohne ohne glänzende Medaillen anbieten. jg

Samstag, 3. August 2019




Es gibt eine gute Alternative zu Google: wir empfehlen die Suchmaschine, die Bäume pflanzt. Bei einer aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest landete Ecosia direkt nach Startpage und Google auf Platz drei. Vor zehn Jahren gegründet, zahlt Ecosia ortsübliche Steuersätze. Im ersten Jahr haben Christian Kroll und sein Team 100.000 Euro für Bäume gespendet - im letzten Jahr waren es über 4.000.0000 Euro. Wer diese Suchmaschine nutzt, tut was fürs Klima. Im Durchschnitt sind 45 Suchen notwendig, um einen Baum zu pflanzen. Ecosia passt gut zu uns, wir pflanzen auch Bäume: jeden Tag drei Stück in Deutschland, manchmal auch vier 🌳🌳🌳🌳 

Freitag, 2. August 2019

Fridays for Future


Die Entdeckung der Klimapolitik

Auch in den Ferien demonstrieren sie fürs Klima, hier auf dem Bild in Dortmund. Derweil drängt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil beim Klimaschutz auffällig zur Eile. Das hatte man aus den vergangenen Jahren noch anders in Erinnerung. CSU Chef Markus Söder wird zum politischen Vorreiter der Umweltschützer, wer hätte das gedacht. Er will Bahntickets verbilligen und Millionen Bäume pflanzen lassen - wir werden ihn gerne dabei unterstützen: in diesem Jahr mit mehr als 5.000 Bäumen, im kommenden Jahr werden es doppelt so viel. Das ist zwar nur ein kleiner, aber greifbarer Anfang - während die großen Worte der Politik erst einmal Erfüllung finden müssen. Wer weiß, ob die Bemühungen um den Klimaschutz noch genauso groß sind, wenn die „Fridays for Future" Bewegung mal nachlassen sollte. Die Schüler haben schon viel bewegt. Wir wünschen Ihnen Durchhaltevermögen - und weil gute Wünsche alleine nicht reichen, werden wir diese Initiative zukünftig auch finanziell unterstützen. jg

Donnerstag, 1. August 2019

Solarlampen für Afrika



Ouagadougou ist nicht einfach auszusprechen


Noch viel schwieriger ist die Hauptstadt von Burkina Faso (rund 22 Mio Einwohner) zu erreichen. Unsere Solarlampen Lieferung hat den langen Weg von Shanghai nach Ouagadougou geschafft. Von dort ging es in das Projektgebiet, den kleine Ort Petessiro. Walter Korn, langjähriger Freund der Stiftung und Bildredakteur der Süddeutschen Zeitung hat vor Jahren den Kontakt hergestellt. Er kennt das Projekt schon lange, ist jedes Jahr vor Ort und unterstützt die Menschen dort mit der gleichen Leidenschaft, wie wir das für unsere Projekte in Myanmar tun. Dies ist bereits unsere dritte Solarlampen Lieferung nach Burkina Faso. Die Menschen zahlen (wie bei uns in Myanmar) einen Eigenbeitrag für das saubere Licht. Mit diesem Geld werden die laufenden Kosten der Krankenstation in Petessiro bezahlt. jg

Sonntag, 28. Juli 2019

Mehr Blüten in Deutschland



Im ersten Halbjahr wurden in Deutschland Blüten sichergestellt im Wert von 1,6 Millionen

Im gleichen Zeitraum haben wir in Deutschland Samen verteilt für 1,6 Millionen m² Blüten