Heidi

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent
in die Projekte.
Plastikmüll
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege. Jeden Tag werden bei „Plant for the planet“ zehn Bäume für uns gepflanzt. Im Herbst wollen wir selbst Hand anlegen, dann werden wir Bäume pflanzen. Das ist unser konkreter Beitrag für ein besseres Klima.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Mittwoch, 15. Januar 2020

Veränderungen



„Wie würden Sie sich entscheiden?"
Auf den Sonntag habe ich mich besonders gefreut, als ich noch klein war, denn Sonntags gab es Fleisch. Manchmal war es ein richtiger Braten, manchmal nur ein „falscher Hase". So oder so, der Sonntagmittag war etwas Besonders. Je weiter wir uns von der Natur entfernt haben, je billiger das Fleisch geworden ist, je mehr ist Fleisch zur Gewohnheit geworden: Hamburger, Döner, Currywurst: Masse statt Klasse. Wahrscheinlich würden wir nur halb so viel Fleisch essen, wenn wir mal gezwungen wären, eine dieser Schlachtfabriken zu besuchen, in der die Massen für unseren Alltag billig produziert werden. Die aktuelle Umfrage der ZEIT geht uns alle an. jg

Dienstag, 14. Januar 2020

Schöne Geschichte




Die Dorfbewohner waren nicht zufrieden
Und das, obwohl Ko Min Min in ihrem Dorf mehr Paneele aufgebaut hatte, als üblich - die mangelnde Leistung der SolarWasseranlage konnten wir nicht verbessern. Wir haben nachgedacht, geforscht und uns viel Mühe geben, die Ursache konnten wir nicht herausfinden. Unglückliche Gesichter auf beiden Seiten. Da hat Ko Min Min den Dorfbewohnern von unseren Glücksgarantie erzählt und ihnen ihren Eigenanteil zurück gezahlt. Dann haben wir in einem anderen Dorf, das sich um eine SolarWasseranlage beworben hat, einen Testlauf mit den selben Paneelen gemacht und siehe da, hier funktionierte alles wunderbar. Jetzt wird die Anlage in dem einen Dorf abgebaut und an neuer Stelle wieder aufgebaut. Happy End und glückliche Gesichter überall 😊

Montag, 13. Januar 2020

Mangrovenschutz ist wirtschaftlich sinnvoller Klimaschutz



Mangroven sind Bäume unterschiedliche Art, die im tropischen Küstenregionen wachsen und salzresistent sind. Sie erfüllen wichtige ökologische Funktionen: mit ihren Luftwurzeln befestigen sie die Uferbereiche. Die artenreicher Ökosysteme bieten jungen Fischen, Krustentieren, Vögeln und Meeressäugern eine geschützte ”Kinderstube”. Das ist entscheidend für gesunde Fischbestände. Jährlich wird etwa ein Prozent der Fläche gerodet, um für Äcker und Aquakulturen Platz zu schaffen. Die Mangrovenwälder in Asien haben nach Meinung der Wissenschaftler das größte Potenzial zur Emissionsreduzierung mit zwei Drittel der weltweiten CO2 Speicherkapazität in Mangroven. Wir lassen in diesem Jahr 5.000 Mangroven pflanzen. jg

Mangrovenbäume



Lebenskünstler zwischen Land und Meer

Mangroven wachsen dort, wo die Bedingungen für gewöhnliche Bäume tödlich sind: in salzigem Wasser, unter sengender Sonne wo sie dem Wechsel der Gezeiten ausgesetzt. Sie säumen die Küsten der Tropen, halten Fluten ab und schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Mangroven sind ausgesprochen gute CO2 Speicher. Als unseren Beitrag für Klima und Umwelt werden wir die Anpflanzung von 5.000 Mangrovenbäumen finanzieren. Verantwortlich für das Projekt ist Dr. Maung Maung Kyi, hier im Bild. Der studierte Arzt hat sich seit vielen Jahren dem Naturschutz seines Landes verschrieben. Er lebt und arbeitet mit Leidenschaft für ein großes Mangrovenprojekt, drei Autostunden südlich von Ngapali Beach. jg

Sonntag, 12. Januar 2020



Schöner Beitrag auf Facebook von Ueli Morgenthaler. Gestern haben wir seine Arakan Lodge besucht, ein abgelegenes Paradies vier Stunden südlich vom Ngapali Beach. Dort findet man noch vollkommen unberührte Natur mit kilometerlangen Stränden. jg

Donnerstag, 9. Januar 2020

Bäume pflanzen




Wir pflanzen Bäume in Deutschland, Europa und in der Welt. 
Hier ein Foto von einer Baumpflanz Aktion in Myanmar. Wir pflanzen nur dort, wo Freunde der Stiftung vor Ort sind, die auf den nachhaltigen Erfolg unserer Pflanzungen  achten. Für Freunde, Lions Clubs oder Rotarier können wir ein "eigenes" Dorf auswählen, in dem wir 1.000 Bäume pflanzen. Ihr bekommt die Geodaten, jeder kann sein Dorf besuchen und auch selber pflanzen, wer mag. Bei der Organisation so einer Reise sind wir behilflich. Im Durchschnitt rechnen wir mit zwei bis drei Euro pro Baum (abhängig von den verschiedenen Sorten) für Kauf, Pflanzung und Pflege. jg

Dienstag, 7. Januar 2020

Der zweitbeste Weg


Neun Tonnen  CO2 emittiert jeder von uns im Jahr 
Durchschnittlich betrachtet. Die gilt es zu reduzieren. Wissenschaftler sind sich einig, am besten wäre es, wenn wir weniger fliegen, weniger Autofahren, weniger heizen, weniger, weniger, weniger - wer will das wirklich? Während mache ernsthaft über diese Frage nachdenken, probieren die meisten den zweitbesten Weg. Neun Tonnen CO2 lassen sich klimakompensieren durch:

- neun CO2 Zertifikate kaufen für 25 Euro pro Tonne            225 Euro

- 50 Bäume pflanzen und pflegen, 5 Euro pro Baum              250 Euro

- 25 Solarlampen (ersetzen den Diesel Generator       250 Euro   

Machen wir uns nichts vor, diese Kompensations Angebote sind kein Freibrief, denn die Zahlen stimmen nicht. Vermutlich liegt der ehrliche Preis für eine Tonne CO2 bei 50 oder 100 Euro pro Tonne - aber es ist ein guter Anfang, den wir gemeinsam wagen sollten. jg



Sonntag, 5. Januar 2020

Das Geschäft mit den Gütesiegeln



Wer werben will, muss zahlen
In Zeiten von (unsicheren) Bewertungsplattformen haben klassische Gütesiegel einen guten Ruf. Doch hinter den meisten Siegeln steckt auch ein Geschäftsmodell: wer mit einem Siegel werben möchte, muss eine Lizenzgebühr dafür bezahlen. Dass das rechtens ist, hat der Bundesgerichtshof jüngst entschieden. 

Wir haben bewusst entschieden, an diesem Geschäftsmodell nicht teilzunehmen. Das DZI Spendensiegel würde uns jedes Jahr ein paar tausend Euro kosten - der Goldstandard zur Zertifizierung unserer Klimaprojekte ein Vielfaches. Das passt nicht zu unserem Versprechen, alle Spendengelder zu 100 Prozent in Projekte zu bringen. Deshalb werden wir auch im neuen Jahr unsere Projekte mit viel Engagement, aber ohne Siegel, weiter entwickeln. jg

Mittwoch, 1. Januar 2020

Plastic Recycling


Gemischte Plastik Bilanz
Am liebsten würden wir hier nur von Erfolgen berichten, von sauberen Stränden, vielgenutzten Refill Stationen und einer funktionierenden Plastik Recycling Anlage - aber es klappt noch nicht alles so, wie wir uns das vorstellen. Das Einsammeln und Verarbeiten des Plastikmülls verläuft schleppend. Die Hotels machen schon ganz gut mit, unsere gelben Tonnen werden schon ganz gut genutzt. Im nächsten Schritt müssen wir die Abholung und Verarbeitung zuverlässig organisieren. 

"Reduse Water in Plasticbottles, use refill Bottles and get best drinking water for free." Einige Hotels machen schon mit: die Refill Bottles werden bei der Ankunft an die Hotelgäste ausgegeben - aber die Plastik Wasserflaschen stehen trotzdem noch auf dem Zimmer. So eine Umstellung braucht offensichtlich Zeit. Die gute Nachricht zum Schluss: der ganze Strand am Ngapali Beach ist blitzblank sauber, der Spaziergang am Morgen ist die reine Freude 🙂


Samstag, 28. Dezember 2019


Nachahmung erwünscht! 🎉🎉🎉🎉🎉


Donnerstag, 26. Dezember 2019

Lesetipp



Für die einen ist er „das Bollwerk der Demokratie", für die anderen „zu Schad fürs Geld!" Ich schätze den Spiegel seit Jahrzehnten als verlässliche Nachrichtenquelle. Nach einem nächtlichen Besuch der Schlussredaktion (dort arbeitet Katharina, eine Freundin der Stiftung) ist die Achtung für die Arbeit der dort tätigen Journalisten noch mehr gestiegen. Der Bericht in der aktuellen Ausgabe über die Arbeit der Tafeln lohnt sich zu lesen - ganz besonders für uns, als Tafelfreunde seit 25 Jahren. jg


Mittwoch, 25. Dezember 2019

Weihnachtsbäume


Liebe ZEIT Redaktion
vielen Dank für die Zahlen und Informationen rund um den Weihnachtsbaum 2019. Zuversichtlich warten wir auf die Übersicht im nächsten Jahr - dann auch gerne mit einer weiteren Rubrik zu den gepflanzten Weihnachtsausgleichsbäumen. Wir haben in diesem Jahr schon mal angefangen zu pflanzen....

Sonntag, 22. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/22



Unicef-Foto des Jahres 2019
Das Bild zeigt ein Mädchen, das in einem Slum auf den Philippinen nach Plastikmüll sucht. Das Bild des deutschen Fotografen Hartmut Schwarzbach erzählt vom mutigen Überlebenskampf von Kindern angesichts gleich dreier Tragödien unserer Zeit: Armut, Umweltverschmutzung und Kinderarbeit. Wir engagieren uns seit vielen Jahren auch auf den Philippinen mit unserem Studenten Förderprogramm, damit junge Menschen bessere Chancen bekommen. 

Samstag, 21. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/21



Die „Time"-Redaktion würdigt die Persönlichkeiten des Weltgeschehens
Seit 1927 kommt zum Jahresende die Person aufs Titelbild, die das vergangene Jahr am stärksten geprägt hat. Im Jahr der Flüchtlingskrise 2015 wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Person des Jahres ernannt. Ein Jahr später wurde Donald Trump Person des Jahres, nachdem er kurz zuvor die US-Präsidentschaftswahl gewonnen hatte. 2018 wurde der ermordete saudische Journalist Jamal Khashoggi zur Person des Jahres gekürt. In diesem Jahr ist es Greta Thunberg. Wir unterstützen ihre „Fridays for Future" Bewegung mit Geld und persönlichem Engagement.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/19



So spart man 90 Prozent
Man tauscht die alte Glühbirne gegen eine moderne LED Lichtquelle. Die Ersparnis für die Umwelt ist noch viel größer, wenn der Strom mit einem Diesel Generator erzeugt wird. Genau dort gehen wir hin, in die Dörfer, in denen es keinen Strom gibt. Wir bringen den Dorfbewohnern das neue Licht. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt. Unter unseren Adventsspendern verlosen wir eine Solarlampe. 

Dienstag, 17. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/17



I took part on the mission from the swimming doctors 3 on the Irrawaddy-Delta. I' ve trainend the medical team in theory and practise about eye examination. How to make a vision-test in near and far. And how to make an objective refraction meassurement, to identify, if there is a near- or farsightedness or an astigmatism. And then, in the next step, how to seek which kind of glasses they need for a better vision. And we trained, how to adjust the frames for a good fitting.
The people in the Irrawaddy-Delta where really grateful about that new opportunity. Most people there didn't have the chance to buy glasses in this reagion. The medical team on the swimming doctors where also happy to have another possibility to help those people. A good vision is elementary for education and work. Thank you so much for your support! Stefanie Hornig

Sonntag, 15. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/16



Oh Flaschenbaum
Caroline Chaptini lebt im Libanon     Seit acht Monaten sammelt sie achtlos weggeworfen Plastikflaschen. Damit möchte sie in ihrer Heimatstadt Chekka einen 30 m hohen Weihnachtsbaum aus Plastikflaschen errichten. Seit gestern ist sie am Ziel! Weltrekord verdächtige 129.000 Flaschen hat sie dafür gesammelt. Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, sollen die Plastikflaschen als sortenreiner Müll verkauft werden. Der Erlös geht ans Rote Kreuz für Hörgeräte und Rollstühle. Chaptini ist keine Umweltaktivistin, aber das viele Plastik nervte sie irgendwann, da hat sie einfach angefangen zu sammeln Einen Weltrekord könnte das krisengebeutelte Land gut gebrauchen. Wenn es dafür nicht reichen sollte, hat eine engagierte arabische Frau immerhin ein paar Menschen zum Staunen gebracht - vielleicht sogar zum Nachdenken. 

Wir recyceln in Myanmar seit fünf Jahren Plastikmüll. Nicht so hübsch wie der libanesischen Flaschenbaum, aber immerhin wirtschaftlich (zumindest nach der Anlaufphase). Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir kleine nette Überraschungen. 

Adventskalender der guten Taten/15



Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir nette Überraschungen. 

„Ohhh wie süss!" sagen kleine Kinder.
Wer sich ein bisschen Gedanken über unsere Umwelt macht sieht Plastik, Folie und den Glitzerkram für 2,50 mit Unbehagen. Rechnet man 85 Cent Porto dazu, könnte man für das Geld eine nette Mail schreiben und zwei Bäume pflanzen. 

Samstag, 14. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/14

Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir ein paar nette Überraschungen 😊



Lucia, das Lichterfest, erleuchtet in diesen Tagen die Häuser und Menschen im Norden. Bis ein ganzes Dorf in Myanmar leuchtet, kostet das 2.000 bis 3.000 Euro, je nach Größe des Dorfes. Für das Geld kaufen wir Solarlampen, das Stück für zehn Euro (Solarlampen mit Powerbank 20 Euro) Diese Lampen bringen wir in abgelegene Dörfer, die keinen Strom haben und geben sie den Menschen, die bereit sind eine kleine Spende in unserer Maintanancekonto einzuzahlen. Die Dorfbewohner sind glücklich mit dIeser Regelung (sie sparen Geld und haben sauberes Licht) und wir freuen uns über das Geld, mit dem wir die Lampen und unsere Schulen gut in Schuss halten können.

Freitag, 13. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/13

Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag eins unserer Projekte vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir ein paar nette Überraschungen. Zum Beispiel eine Wasserflasche 😊 

Das Zauberwort heißt „Refill please"
Es funktioniert in Tokio, London, Yangon und sogar in Celle. Auf dem Stadtplan der romantischen Fachwerkstatt ist zu sehen, wo man seine Wasserflasche kostenlos auffüllen darf. Wer seine eigene Wasserflasche verwendet, tut viel für die Umwelt. Wir fördern die Umstellung: weg von Plastik, weg von den Einwegflaschen - hin zu eigenen Wasserflaschen, die man an jedem Wasserhahn in Deutschland mit besten Trinkwasser auffüllen kann. 

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/12

Bis zum Heiligabend stellen wir hier  jeden Tag eins unserer Projekte vor. Unter den Adventsspendern verlosen wir ein paar nette Überraschungen. Zum Beispiel ein Stück Seife 😊


Wir waschen unsere Hände mehrmals am Tag (nicht immer in Unschuld)
In anderen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Machmal fehlt das Wasser, oft fehlt die Seife. Was am meisten fehlt, das sind gute Vorbilder. Wenn sich Eltern,  Geschwister und Lehrer die Hände nicht waschen, ist es für Kinder schwer zu verstehen, warum sie sich die Hände waschen sollen. Wir klären auf, bringen Handtücher und Seife in die Schulen und im Idealfall* einen „Livesafer", einen Menschen, der  darauf schaut, dass die Kinder sich die Hände waschen. Mit Seife! Besonders wichtig, wenn sie von der Toilette kommen und danach zum essen gehen. 
* Bei uns würden wir von einer Toilettenfrau sprechen. Ihr Einsatz lohnt sich besonders in großen Schulen mit vielen Kindern. Statistisch gesehen rettet man damit (für 1.000 Euro im Jahr) ein Menschenleben. 

Adventskalender der guten Taten/11

Bis zum Heiligabend stellen wir hier jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir nette Überraschungen, hier ist unser elftes Türchen:


Wer mindestens zehn Jahre lang denselben Plastikbaum nutz, verursacht weniger klimaschädliche Emissionen als derjenige, der jedes Jahr eine frische Tanne aufstellt. Das ist das Ergebnis einer australischen Studie. Ein echter Baum verursacht beim Züchten, Transportieren und der Verbrennung fünf Kilogramm CO2. Bei der Produktion eines Plastikbaums sind es 48 Kilogramm. Für die Weihnachtsbaum-Fans, die das Klima schonen wollen, empfehlen wir eine eingetopfte Tanne, die jeweils nur fürs Fest ins Haus geholt und anschließend wieder in den Garten gepflanzt wird. Für alle, die heute für Bäume spenden, pflanzen wir einen Weihnachtsausgleichsbaum in Myanmar.

Montag, 9. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/10

Bis zum 24. Dezember stellen wir hier jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir nette Überraschungen, hier ist unser zehntes Türchen:

In unserer Zeit ist die Verpackung inzwischen (fast) genauso wichtig, wie der Inhalt. Wenn jeder Deutsche zu Weihnachten drei Geschenke einpackt, dann sind das mal eben 8.000 t Geschenkpapier - oft mit Glitzer und Folie gedruckt. Da lohnt es sich doch ein bisschen nachzudenken. Passenden Seiten aus Zeitungen und Zeitschriften können eine Alternative sein - oder ökologisch hergestellte Geschenkpapiere, die wiederverwendbar und recyclebar sind. Wir verschenken heute einen Satz Geschenkpapier. 

Sonntag, 1. Dezember 2019

Adventskalender der guten Taten/1


Bis zum 24. Dezember stellen wir hier auf der Seite jeden Tag ein Projekt vor. Unter den Spendern verlosen wir eine nette Überraschung, die wir uns für jeden Tag neu ausdenken. Die vorgestellten Projekte reichen von Solarlampen für Afrika bis zu Mangobäumen in Myanmar. Erstes Türchen:
Im kommenden Jahr werden wir auch in Mexiko Bäume pflanzen. ein Gemeinschaftsprojekt mit der HahnAir Foundation. Nico und seine Freunde sind mit vielen Projekten in Mexiko engagiert und im Land bestens vernetzt. Wenn Du für unsere Baumpflanzungen spendest, laden wir Dich (mit etwas Glück) zu einem mexikanischen Abendessen ein 😋

Freitag, 29. November 2019

Unser Angebot



Spende 2 und bekomme 3

Dem „Black Friday" Angebot von Sport Scheck wollen wir nicht nachstehen: wer zwei Bäume spendet, für den pflanzen wir drei! Dieses Angebot gilt natürlich nicht nur heute, sondern wie bei Media Markt „ab Freitag" und nur in haushaltsübliche Mengen bis maximal 2.000 Stück. Einen Baum pflanzen und pflegen kostet bei uns aktuell 5 Euro. 

Angefangen haben wir im Frühjahr mit den Obstbäumen in Celle für 19,60 Euro/Stück. Dann kamen Olivenbäume in Spanien dazu für 7 Euro/Stück und Orangenbäume auf Mallorca für 3,50 Euro/Stück. In Myanmar pflanzen wir Mango- und Laubbäume für 2 Euro/Stück. Jeder Spender bekommt die Anzahl „seiner Bäume" regional zugeordnet. Den Preis pro Baum ermitteln wir aus dem Durchschnittspreis aller Bäume, die in diesem Jahr von uns gepflanzt werden. jg

Donnerstag, 28. November 2019


Anfang des Monats haben die Menschen In Celle einen Baum bekommen, die sich im Sommer dafür beworben hatten. Das Gartenamt der Stadt Celle hatte die Idee. Ihre Fachleute haben die passenden heimischen Obstsorten ausgesucht, ausgeschrieben und die Verteilung übernommen. Wir haben die Rechnung bezahlt. Die glücklichen Gartenbesitzer haben gepflanzt. Jetzt heißt es pflegen und warten 😊 jg

Freitagsdemo



Während sich die Marketing Strategen überlegen, wie sich mit dem Black Friday neue Umsatzrekorde erzielen lassen, gehen junge Menschen auf die Straße, um für ein bewussteres Leben zu demonstrieren. Jeder hat selbst in der Hand, welcher Botschaft er folgen möchte. jg

Dienstag, 26. November 2019

Lesetipp



Das Licht vermieten

Energiesparende Lampen vermieten: das schont die Umwelt und den Geldbeutel. In Deutschland eine Geschäftsidee, in Myanmar ein Flop - jedenfalls waren wir nicht erfolgreich mit der Idee, das neue Licht zu vermieten. Seitdem verschenken wir unsere Solarlampen an die Dorfbewohner, wenn sie eine kleine Spende für die Dorfgemeinschaftskasse (unser Maintanance Konto) geben. Mit diesem System haben wir seit fünf Jahren Erfolg: die Dorfbewohner freuen sich an den Solarlampen – und unsere Schulgebäude bleiben gut in Schuss. Die Geschichte von den vermieteten Licht ist trotzdem eine lesenswerte Geschichte in der neuen brand eins. jg

Sonntag, 24. November 2019

Heute in der Welt am Sonntag


Wir pflanzen jede Stunde einen Baum

Es fing ganz harmlos an: Anfang des Jahres hatte meine Signatur den Satz "Wir pflanzen jeden Tag einen Baum". Nach vier Wochen wurden es zwei Bäume am Tag, dann drei, vier und fünf. Inzwischen sind wir bei 24 Bäumen pro Tag angekommen, jede Stunde ein Baum. In diese Projekte geben wir eigenes Geld und die Unterstützung von den Freunden der Stiftung. Klaus-Michael Kühne ist einer dieser Freunde, er fördert unsere Arbeit seit vielen Jahren. In einem lesenswerten Interview haben unsere Bäume und SolarWasseranlagen heute (unten links) ihre Aufmerksamkeit bekommen. jg

Ein Grund stolz zu sein ?!


Wir stellen unsere gesamte Arbeit klimaneutral.

Gut, dass wir uns um Kinder kümmern, Schulen bauen und Wasserfilter installieren - doch auch „guten Taten" verursachen Klimabelastungen. Dieser Eintrag auf unserer Website verbraucht Energie, jede Mail und jeder Seitenaufruf im Internet verbraucht Energie. Freunde der Stiftung haben sich in München getroffen, Ärzte fliegen nach Myanmar. Das alles belastet unser Klima, auch wenn wir uns bemühen, mit diesen Dingen bewusst umzugehen. Zu unserem Treffen in München sind die meisten mit der Bahn angereist, alle haben vegetarisch gegessen und das Wasser gab's aus dem Hahn. Das reicht natürlich nicht aus. Zählt man die Klimabelastung unserer Stiftungsarbeit zusammen, kommt man leicht auf 300 t pro Jahr. Einigermaßen realistisch ist ein Ausgleichsbetrag von 40 Euro pro Tonne. Macht 12.000 Euro für das Jahr 2019. Den größten Teil davon haben wir schon zusammen. Vielen Dank an alle, die für diesen Zweck gespendet haben. Wir können jetzt schon sagen, dass wir unsere Stiftungsarbeit 2019 klimaneutral geleistet haben. Ein Grund stolz zu sein? Ja, ein bisschen 🙂 jg

Donnerstag, 21. November 2019

Alle Jahre wieder...



Jedes Jahr die gleiche Plage - sind Weihnachtskarten noch zeitgemäß ?

Im vergangenen Jahr waren es 126 Weihnachtskarten, die ich in die Hand bekam - 5 habe ich aufgehoben. Keine schlechte Quote, es gab schon Jahre, in denen ich weniger aufgehoben habe. Ist das noch zeitgemäß, wenn man bedenkt, wie viele Bäume für Karten und Umschläge gefällt worden, um nach kurzer Reise im Papierkorb zu landen? Ich denke an die vielen Firmenweihnachtsgrüße die versandt werden - meist versehen mit einer kaum lesbaren Unterschrift und dem Hinweis, dass man in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke verzichtet und stattdessen für arme Kinder in Afrika spendet. Wer prüft das schon nach?

Versendet eure Grüße per Mail. Das schont die Umwelt und rettet vielen Bäumen das Leben. Für das ersparte Geld könnt ihr Bäume spenden. Wir werden für alle Weihnachtskartenverzichtsspender eine kleine Baumgruppe anlegen in einem Dorf in Myanmar. Ihr bekommt die Geodaten, damit ihr eure Bäume im nächsten Urlaub besuchen könnt. Wer die Idee umsetzen möchte schreibt mir einfach eine Mail: juergen@stiftunglife.de





Dienstag, 19. November 2019

Feiern und pflanzen


Wir pflanzen jede Stunde einen Baum 🌳 

Unser Engagement für die Umwelt wirkt bis in unsere bunten Eröffnungsfeiern. Wo früher bunte Luftballons aufstiegen, da werden nun Bäume gepflanzt. Das ist zugegeben nicht ganz so farbenfroh spektakulär, aber deutlich besser für die Umwelt. Die Fotos hat uns Tina aus Bagan geschickt, sie sind von der Eröffnung der Rotary SolarWasseranlage letzte Woche. jg 

Mittwoch, 13. November 2019

Neue SolarWasseranlage



Liebe Freunde der Stiftung,
Wolf und ich das Privileg, im Namen unseres RC München-Mitte das „Solar Water Project" zu eröffnen. Es befindet sich im Dorf Kyi Kan im weit abgelegenen Hinterland von Bagan, ca. 600 km nördlich vom Irrawaddy-Delta. Das Wasser für die Dorfbewohner (50.000 Liter pro Tag) wird aus 200 Meter Tiefe hochgepumpt. Bis dato wurde der dafür benötigte Strom von einem Dieselaggregat erzeugt. Durch die installierten 24 Photovoltaik-Module kann die Pumpe nunmehr per Solarstrom betrieben werden. Das Dorf befindet sich auf dem sonnenreichen 21. nördlichen Breitengrad, so dass die Solarmodule auch bei Streulicht ausreichend Strom liefern können. Zwei große Zisternen dienen als Wasserspeicher. Die Einsparung ist beträchtlich: 2.600 € pro Jahr müssen nun nicht mehr für Diesel ausgegeben werden. Bei einem durchschnittlichen Monatsverdienst von 90 € bedeutet dies für die Dorfbewohner eine enorme Verbesserung. Auch für die fachliche Betreuung der Anlage ist gesorgt: Vom Dorf wurde eine Person bestimmt, die für die Pflege und Wartung der Anlage verantwortlich ist. Zudem musste das Dorf einen Betrag von 2.000 € aufbringen, der von Stiftunglife verwaltet wird und als Kapitalreserve für Reparatur- und Wartungskosten dient.
Und so feierte das ganze Dorf mit überwältigender Begeisterung die Inbetriebnahme der neuen Anlage. so feierte das ganze Dorf mit überwältigender Begeisterung die Inbetriebnahme der neuen Anlage. Ansprachen des Bürgermeisters und von Vertretern der Distriktverwaltung betonten, welche Leuchtturmfunktion unser Projekt für die ganze Region hat. Herzlichst, Wolf Mutschler & Reinhard Busch

Montag, 11. November 2019

Gute Idee



Schenken ist eine Freude, die man abonnieren kann

Bei der Oper gibt es Glück und Leid im Abo.  Dallmayr lockt mit einem Käse Abonnement und für den eleganten Herrn gibt es dunkle Socken im Abo. Da wollen wir nicht nachstehen und bieten ab sofort Bäume im Abonnement an. Zum eigenen Vergnügen, oder zum Verschenken. Natürlich gibt es auch eine schöne Urkunde 😊

Unser kleines Abonnement entspricht den hinteren Reihen in der Oper. Für 90 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jeden Monat einen Obstbaum. 

Unser mittleres Abonnent 
entspricht der guten Mitte im Opernhaus. Für 360 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jede Woche einen Obstbaum.

Unser großes Abonnent
ist vergleichbar den besten Plätzen in der Oper und persönlicher Begrüßung durch den Dirigenten. Für 2.500 Euro im Jahr pflanzen und pflegen wir jeden Tag einen Obstbaum. 

Die schönsten Obstbäume werden in Deutschland, Spanien und Myanmar nur dann Früchte tragen, wenn es genügend Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge gibt. Deshalb legen wir mit jeden Baum, den wir pflanzen, auch 20 m² Blühwiesen für Bienen und Schmetterlinge an. jg

Samstag, 9. November 2019

Saturday for future



Wir pflanzen jede Stunde einen Baum
Manchmal sogar, wie hier auf dem Foto, unter fachlicher Anleitung eines Försters. Wer glaubt, dass Jugendliche nur Freitags demonstrieren gehen, sollte sich mal die Schüler der Gesamtschule Ehestorfer Weg anschauen. Die haben am Samstag den Spaten in die Hand genommen und Bäume gepflanzt. Begleitet wurden sie dabei von engagierten Lehrern und Eltern. Wir sind ganz glücklich, dass wir dieses jugendliche Engagement unterstützen dürfen - und freuen uns über jede weitere Schule, die sich bei uns meldet: wir unterstützen solche Baumpflanz Projekte gerne mit Rat und Tat. jg



Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen. 
Charlie Chaplin, der große Diktator, Rede des Friseurs

Das Strafrecht ließ bis in die 70er Jahre Milde walten, wenn es um Mundraub ging. Wer aus persönlicher Not Lebensmittel stahl, um sie aufzuessen, konnte mit mehr Nachsicht rechnen als der normale Dieb. Das war der letzte Ausläufer einer biblischen Mildtätigkeit. Das Containern ist der Mundraub des 21. Jahrhunderts. Meist ist es nicht akuter Hunger, der Menschen dazu bringt, Lebensmittel aus Abfallbehälter  zu klauben - es ist ein legitimes Mittel, um Staat und Gesellschaft auf diesen Überfluss aufmerksam zu machen. Der Gesetzgeber könnte Regeln erlassen, nach denen unverkaufte Lebensmittel an die Tafeln weitergegeben werden müssen. In Frankreich, Italien und Tschechien gibt es bereits entsprechende Gesetze. jg

Freitag, 8. November 2019

Friday’s for future


Nun ist Greta auch in Myanmar angekommen. 

Min Min hat mir gerade den Artikel aus der Myanmar Times geschickt. Natürlich ist es im goldenen Land (noch) nicht so, dass jetzt die Schüler auf die Straße gehen - aber durch den Bericht in der Zeitung entstehen Fragen. Auch in Myanmar gibt es Menschen, die sich über den Klimawandel Gedanken machen. Mit unseren Baumpflanz Aktionen und den Solaranlagen sind wir mitten im Thema - und das schon seit einigen Jahren. Was für ein Glück, dass wir mit Min Min und Naing Ansprechpartner vor Ort haben, die uns bei diesen Umweltprojekten mit viel Engagement unterstützen. Nicht nur Freitags 😊 jg

Mittwoch, 6. November 2019

Lesetipp


Das November Magazin der Bahn

Der ICE bringt mich in fünf Stunden von Celle direkt nach München. Ich sitze in Speisewagen und blättere im „mobil" Magazin der Bahn. Die grüne November Ausgabe ist besonders lesenswert, weil die 154 Seiten dem Klimaschutz gewidmet sind. Viele Tipps und Anregungen, über die es sich lohnt nachzudenken. Mit einem guten Gefühl lehne ich mich zurück: die Bahn fährt mit Ökostrom. Warum habe ich eigentlich zu Hause unseren Stromtarif noch nicht umgestellt auf Ökostrom. Ist doch eigentlich ganz einfach - aber auch hier reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun. jg



Montag, 4. November 2019

Wie funktioniert eigentlich das gläserne Konto?



Mit einem Blick aufs Konto hat man alle notwendigen Informationen. Die Idee zum gläsernen Konto entstand vor zehn Jahren. Als ich Mark Zum ersten Mal davon erzählte, hat er interessiert geschaut und sich an die Arbeit gemacht. Herausgekommen ist eine vereinfachte Einnahmen und Ausgaben Rechnung. Die Kontobewegungen werden dafür tagesaktuell von unserem Sparkassenkonto übernommen und den verschiedenen Projekten zugeordnet - gleichzeitig wird die Spendenquittung erzeugt. 

Ein großes Dankeschön an Dörte Hoepfner, die sogar im Urlaub dafür sorgt, dass das unser gläsernes Konto immer auf dem neuesten Stand ist. 

Zum Beginn des neuen Jahres wollen wir soweit sein, dass sich jede Spende vom Spender bis ins Ziel verfolgen lässt, wie ein DHL Paket. Unsere Spender sollen wissen, wann und wieviel von ihrem Geld im Ziel angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Samstag, 2. November 2019

Leben am Straßenrand




Wir pflanzen jede Stunde einen Baum 🌳 

Noch sind es meist Obstbäume, die wir pflanzen lassen. Aber auch die Städte brauchen Hilfe: in Koblenz müssen 500 Bäume gefällt werden, in Karlsruhe werden 1.200 Stadtbäume gefällt. Der Bergahorn an Würzburg Straßen ist komplett ausgestorben. Es ist nicht nur die Trockenheit, die den Bäumen massiv zusetzt. Es ist auch die Hitze, denn der Beton speichert die Wärme. Nachts kühlt es nicht mehr ab. Je mehr die Städte versiegelt werden, desto weniger können sich die Wurzeln entfalten. Dazu kommen Schäden durch Falschparker, Hundeurin und das Streusalz im Winter. „Ich bin froh, dass ich kein Straßenbaum bin." sagt Derk Ehlert vom Berliner Umweltsenat. An vielen Instituten wird geforscht: der Stadtbaum der Zukunft muss frostresistent sein, hitzebeständig und er muss starker UV Strahlung standhalten können. Im nächsten Jahr werden wir uns mit diesem Thema beschäftigen. jg

Freitag, 1. November 2019

Diese Ehre will sie nicht



Der einzige Preis, den wir wollen, ist eine gute Zukunft Greta Thunberg

Der nordische Rat (das höchste politische Forum der nordischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und Finnland) hatte es gut gemeint, aber Greta Thunberg lehnte den ihr zugedachten Umweltpreis ab. Sie bedankte sich für die Ehre der Auszeichnung. Dann sagte sie: „Die Klimabewegung braucht keine weiteren Preise. Wir brauchen Politiker und Regierungen, die endlich der neuesten Wissenschaft zuhören. Wir leben in Ländern, welche die Möglichkeit hätten, viel zu tun, aber sie tun im Prinzip noch nichts.. Der einzige Preis, den wir wollen, ist eine gute Zukunft." 

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Fridays for Future


 

Wir pflanzen jeden Tag 24 Bäume. Man kann auch einfach sagen, jede Stunde einen Baum! wenn es uns gelingt bis zum Jahresende 8.800 Bäume auf den Weg zu bringen. Das Ziel scheint erreichbar. Es ist unser anfassbarer Beitrag zur „Fridays for future" Bewegung. Damit wir jedem Spender sagen können, wo sein Baum steht, haben wir alle Bäume durchnummeriert, von 001 bis 8.800. Eine Übersichtskarte mit allen Pflanzengebeten ist in Arbeit - genauso wie die hier abgebildeten kleinen Anhänger, die wir an jedem Baum anbringen werden. jg


Donnerstag, 10. Oktober 2019

Fridays for Future



Was für ein Glück, dass uns die Kinder dieser Welt nachhaltig darauf aufmerksam machen, dass es nicht reicht übers Klima zu reden. Es muss gehandelt werden. Das geht ganz einfach, wenn man sich dafür entschieden hat. Bei uns fing es im Frühjahr an mit der Planung einer Baumpflanzaktion. Inzwischen sind 10 weitere Pflanzprojekte dazu gekommen, in Alicante, Myanmar und auf der Insel Mallorca. Alle Projekte sind so angelegt, dass ein Freund der Stiftung vor Ort ein Auge drauf hat. So können wir das Wachstum der Bäume im Auge behalten. Ziel für das Jahr 2019 sind 8760 Bäume. Wenn wir das schaffen, haben wir jede Stunde einen Baum gepflanzt. Wir finanzieren diese Projekte durch die Spenden, die wir als Klimaausgleich für die Stiftung (und als persönlichen Klimaausgleich) erhalten. Unsere Kinder und Enkelkinder werden dankbar sein. jg

Sonntag, 6. Oktober 2019


Die ersten Spenden für klimaneutrale Stiftungsarbeit sind eingegangen
Vielen Dank an alle, die unsere Idee aufgenommen haben. Gute Vorbilder sind besser als alle Ratschläge, mögen sie auch noch so klug formuliert sein 🙂

Freitag, 4. Oktober 2019

Land des Lächelns


Birma, Birma, Myanmar - das goldene Land hat viele Namen
Ich nenne es am liebsten „Land des Lächelns".  Das die Menschen so freundlich auf uns, die Fremden, zukommen macht den Aufenthalt so leicht und angenehm. Wenn jeder, der als Gast hier herkommt, dieses Lächeln in seinen eigenen Alltag mitnimmt, wird unser Leben viel besser. Am besten nicht nur heute, am Tag des  Welttag des Lächelns 🙂

Samstag, 28. September 2019

Auf dem Weg nach Myanmar


Das Foto habe ich gerade aus China bekommen, der kleine Lastwagen ist auf dem Weg zum Hafen von Shanghai. Dort werden die Kartons in einen Container verladen. In den Dörfern rund um Bagan (und im Delta) warten die Menschen schon auf die neuen Lampen. Soweit die gute Nachricht, über die wir uns alle freuen.

2.000 neue Solarlampen 

Der Kauf dieser Solarlampen wurde im Wesentlichen durch eine Daimler Spende finanziert. Ganz korrekt gesagt: durch eine Spende von Daimler Mitarbeitern, die vom Unternehmen verdoppelt wurde - gerade darin liegt das Problem. Anfang des Jahres haben wir bereits der Robert Bosch Stiftung mitgeteilt, dass wir kein Geld haben möchten von Unternehmen, die in den Diesel Betrug verstrickt sind. Das gilt nun auch für Daimler. Die juristische Aufarbeitung dieser Vergehen dürfte noch einige Zeit dauern. Wir möchten unsere Zusammenarbeit bis zum Abschluss dieser Verfahren aussetzen. Die Pflege der Robert-Bosch Schule in Bagan (die wir von der Myanmar-Stiftung übernommen haben) werden wir mit eigenen Mitteln fortführen - das Solarlampen Projekt auch. jg




Diese Erleuchtung spart Geld

Die Solarlampen, die wir nach Myanmar bringen, werden in den Dörfern mit Freude erwarte. 5.000 Kyat gibt jeder, der eine Lampe bekommt. Da Geld kommt in unsere Gemeinschaftskasse. Damit reparieren wir Brunnen, Pumpen, Türen und Fensterscheiben an den Schulgebäuden....und was sonst so alles an Kleinigkeiten anfällt. jg


Freitag, 27. September 2019

Heute ist Welt Tourismus Tag



Ein lachendes und ein weinendes Auge

Als Thomas Cook im Juli 1841 die erste Pauschalreise organisierte, ging es recht spartanisch zu. Die Bahnfahrt 3. Klasse ohne Sitzgelegenheit, in offenen Waggons wurde nicht zum Geldverdienen organisiert, sie sollte die Menschen hinaus an die frische Luft bringen. Im Reisepreis waren neben Hin- und Rückfahrt ein Schinkenbrot und eine Tasse Tee enthalten. Zwei Jahre später organisierte Cook Reisen nach Liverpool, Schottland und zur Weltausstellung nach London. Im Mai 1861 ging es dann nach Paris. Erstmals waren bei dieser Reise die Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung im Preis inbegriffen. Damit nahmen Pauschalreisen ihren Anfang. Wer die weitere Entwicklung des Massentourismus sehen möchte, soll sich den Bettenburgen in der Türkei und an Spaniens Stränden ansehen. Vielleicht ist es ein Zufall, vielleicht ein Zeichen des Wandels, dass Thomas Cook nun pleite ist.

Die Lufthansa preist „Asien ab 499 Euro" an. Ob so ein Preis mit unserem wachsenden Klimabewußtsein zu vereinbaren ist? Die Zahl der Reisenden, die ihre Flüge kompensieren, ist noch immer sehr überschaubar. Auch wir müssen uns als Stiftung überlegen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unsere Reisen nach Myanmar haben wird. Flüge kompensieren oder besser reduzieren? Ich fange mit dem besten Weg an, dem Reduzieren. Ab sofort gibt es für mich nur noch zwei Asienflüge pro Jahr. Gut wenn die so günstig sind, dann habe ich mehr Geld zum kompensieren. jg

Donnerstag, 26. September 2019


Der Klimawandel trifft uns alle...

...wenn wir nichts dagegen tun. Deshalb engagieren sich Freunde der Stiftunglife hier und dort für ein besseres Klima. Wir pflanzen Bäume - nicht nur am „World Ozone Day". Ein großes Dankeschön an die Spendenläuferinnen vom Edith Stein Gymnasium und an Min Min mit seinem Team in Bagan:
Today is the international Day for the Preservation of the Ozone Layer in the year 2019. Let's say World Ozone Day. We did our best in our part. Today we went to Kyi Kan Village where Jürgen School and Rotary Club Water Solar built. And we gave 719 Trees for 235 Families as presents. Every Family get three different trees. Mango tree, Star-flower tree and Gant Gaw tree. This is an environmental project from Stiftunglife and this donation will call as " Edith Stein ". And this Village becomes one of our Five-Stars Village. I hope this will make people there very happy. So also for our environment and our life.

*Trees for Future ( Edith Stein)
*Jürgen School
*Rotary Club Water Solar
*Solar Lamps 
*PAUL Water Filter