Klima und Umwelt

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Wir finanzieren verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent in die Projekte.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege, in Myanmar und in Mexiko pflanzen, pflegen und erhalten wir Bäume.

Geburtstagswiese
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Plastik vermeiden/recyceln
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Blue for Green


Heute startet ein großartiges Gemeinschaftsprojekt 

Kühne+Nagel gehört zu den größten Logistik Unternehmen weltweit. Das Unternehmen ist in über hundert Ländern tätig, betreibt 1.000 Betriebsstätten und beschäftigt ungefähr 80.000 Mitarbeiter. Mit dem Slogan "Blue for Green" bereitet sich das Unternehmen aus die Zukunft vor - und wir dürfen dabei behilflich sein. Gemeinsam mit Nico und seinen mexikanischen Freunden werden wir im kommenden Jahr 80.000 Bäume pflanzen. Im Süden Mexikos, zusammen mit den Menschen, die in der Region Cristobal da las Casas leben, begrünen wir ein ganzes Tal. Ein großes Projekt, das wir Schritt für Schritt entwickeln, vom Samen zur Aufzucht der Setzlinge - vom Pflanzen der kleinen Bäumchen bis zur Pflege. Heute ist der offizielle Start. Das Motto „Blue for green" passt wunderbar für alle drei Beteiligten: die Logos von Kühne+Nagel, der HahnAir Foundation und Stiftunglife sind blau 👍

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Nachgerechnet


WasserSolaranlagen bauen, Bäume pflanzen oder Kochöfen bauen ?
Wo geht die Kosten/Nutzen Rechnung am besten auf?

Bei einer WasserSolaranlage rechnen mit einer mittleren Einsparung von 2.500 Litern Diesel pro Anlage. In Geld sind das rund 2.000 Dollar Ersparnis für die Dorfbewohner - für die Umwelt sind das 7 Tonnen CO2 weniger. Eine Laufzeit von 20 Jahren ist durchaus realistisch. Laufende Ausgaben für Wartung und Reparatur sind kaum zu erwarten, sehen wir trotzdem 250 Euro pro Jahr vor, so liegt das Gesamtinvest bei 14.000 Euro = 700 Euro pro Jahr = 100 Euro pro Tonne 

Vergleicht man das mit unseren Baumpflanzungen, dann kompensieren 1.000 Bäume rund 10 Tonnen p.a. . Rechnet man die Bäume auch auf eine Laufzeit von 20 Jahren ergibt sich folgende Rechnung: die Anschaffung, Verteilung und Pflanzung von tausend Bäumen kostet 2.000 Euro. Dazu kommen über die Laufzeit 18.000 für Pflege und Erhalt, das ergibt ein Gesamtinvest von 20.000 Euro - und 10 Tonnen CO2 weniger.  1.000 Euro pro Jahr = 100 Euro pro Tonne 

Natürlich kann man das noch im Detail betrachten: bei der Solaranlage können Paneele kaputt gehen, oder die Pumpe. Der alte Generator (redundant) gibt den Geist auf. Anderserseite bringt eine Laufzeit von 20.000 Jahren eine Ersparnis von 40.000 $ für die Dorfbewohner. Das ist eine Menge Geld für die Grundbedürfnisse in den Familien. Bei den Bäumen kann man mögliche Trockenheit und den Klimawandel über die nächsten 20 Jahren nicht sicher voraussagen. Bäume bringen zwar kein Geld, aber sie bringen Früchte und sie produzieren Sauerstoff. Mit unserem Engagement setzen wir auf beide Säulen. Langfristig hätte ich gerne noch eine dritte Säule, das sind die Kochöfen. Auf dem Land wird noch sehr viel mit offenem Feuer gekocht, das ist reine Verschwendung von Ressourcen. Kochöfen der einfachsten Bauart reduzieren die Verletzungsgefahr, halbieren den Holzverbrauch und sparen bis zu einer Tonne C02 im Jahr - und das bei einem Investment von 30 Euro pro Ofen. Das würde in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung am besten abschneiden. Wir arbeiten an dem Thema…

Samstag, 28. November 2020

Mit Brief und Siegel




Grüner Knopf, blauer Engel und ein Testat von EY

Wenn man sich nicht auskennt, sucht man Orientierungshilfen. Siegel und Zertifikate finden wir gut. Aber nicht gut genug. Deshalb setzen wir unserem gläsernen Konto einen eigenen Standard, den jeder überprüfen kann. Wer hier auf der Seite rechts oben das gläserne Konto anklickt, sieht alle Ein- und Ausgaben der Stiftunglife. Ab dem 1. Januar wollen wir einen Schritt weiter gehen: dann wird jede Spende verfolgt wie ein DHL Paket. Mit Benachrichtigung an den Spender, wenn sein Geld im Projekt angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Donnerstag, 26. November 2020

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!



Myanmar, im Delta, vier Stunden südlich von Yangon: hier werden gerade 3.800 Bäumchen für actori verladen 

München, Sitz von actori, einem führenden Beratungsunternehmen für Kultur, Entertainment und Bildung

Es sind harte Zeiten für Kultur und Entertainment - trotzdem möchte actori klimagerecht handeln. Prof. Lausberg und seine Mitarbeiter haben ihren ökologischen Fußabdruck für das laufende Jahr berechnet: durch Reisen, Büros und Computer hat das 25 Köpfige Team rund 38 Tonnen CO2 emittiert. Bis zum Jahresende wird diese Umweltbelastung ausgeglichen durch die Anpflanzung von 3.800 Bäumen. Für das Klima ist es unerheblich, ob diese 3.800 Bäume im Bayrischen Wald gepflanzt werden, oder im Delta von Myanmar. Wichtig ist, dass man nicht nur darüber redet, sondern dass sie gepflanzt werden. Gemeinsam werden wir darauf achten, dass diese Bäume wachsen und gedeihen. Zum Nachweis schicken wir jedes Jahr einen Baum Zustands- und Pflegebericht nach München. Wer sich für das Thema Kultur und Sponsoring interessiert, findet hier weitere Informationen https://www.actori.de

Mittwoch, 25. November 2020

In der ZDF Mediathek


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 

Keine Sorge, unser Baumzähler zählt weiter, auch wenn er für ein paar Tage nicht zu sehen ist - an der Stelle zeigen wir jetzt das kleine Video, das René für uns gemacht hat. Die Bäume werden weiter gepflanzt: in diesem Jahr mehr als 90.000 Stück in großer Vielfalt. Das übertrifft all unsere Erwartungen. Vielen Dank an alle, die uns in den verschiedenen Regionen unterstützt haben. Wie wichtig diese gemischten Aufforstungen sind, dass war gestern Abend eindrucksvoll zu sehen. In der Sendereihe 37 Grad ging es um den deutschen Wald. Der leidet. Viele Waldbesitzer verlieren Geld, weil sie ihr Holz nicht loswerden. Der Bericht ist in der Mediathek verfügbar, es lohnt sich reinzuschauen - und wir pflanzen weiter…..

Sonntag, 22. November 2020

Zeit zum Umdenken


Mit dem SUV zum Einkaufen in die Stadt...

...oder die Kleinen zur Schule bringen, das war gestern. Auch „Technik durch Betrug" ist eine Idee von gestern. Zwei Tonnen Ungetüme werden nicht besser, wenn man ein paar Batterien einbaut. Es wird Zeit für neue Werte: die Zukunft muss leichter, schlanker und elektrisch werden, wenn es denn ein Auto sein muss. Bus und Bahn bieten Alternativen. Fahrradfahren ist gut für die Umwelt und unsere Gesundheit - und Brötchen kann man sogar zu Fuß holen. Jeder von uns kann etwas für die Umwelt tun. Es braucht nur etwas Mut für die Veränderung. jg

Mittwoch, 18. November 2020



In der Corona-Krise ist die Lebenszufriedenheit in Deutschland gesunken

Die Corona-Krise beeinflusst einer Umfrage zufolge die Lebenszufriedenheit der Menschen in Deutschland. Auf einer Skala von null bis zehn bewerteten die Befragten ihre allgemeine Zufriedenheit in diesem Jahr im Schnitt mit 6,74 Punkten - nach dem bisherigen Höchststand von 7,14 Punkten 2019. Das geht aus dem neuen Glücksatlas der Deutschen Post hervor. Die Zufriedenheit der Menschen in Westdeutschland sank stärker als in Ostdeutschland. Frauen büßten laut der Studie deutlich mehr an Zufriedenheit ein als Männer. Die 45- bis 59-Jährigen waren am meisten vom Rückgang betroffen. Der jetzige Wert ist der niedrigste seit 2006. Trotz der coronabedingten Einschnitte zeigten sich 45 Prozent der Befragten optimistisch, im kommenden Jahr wieder so zufrieden zu sein wie vor der Pandemie. 80 Prozent waren froh, während der Corona-Krise in einem Land wie Deutschland zu leben. Dazu tragen eine hohe politische und wirtschaftliche Stabilität sowie die soziale und gesundheitliche Absicherung bei, aber auch Faktoren wie Kreativität. Die Hälfte der Befragten beschrieb zudem den Eindruck, dass die Bevölkerung in der Krise zusammengerückt sei. Sonderthema der diesjährigen Untersuchung war die nachhaltige Lebensführung. Zwei Drittel der Befragten bezeichneten den Klimawandel als langfristig gefährlicher als das Coronavirus. 70 Prozent äußerten die Hoffnung, dass die Pandemie ein "Treiber" für ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem sein könnte. Nachhaltige Lebensführung wirke sich auch auf die Zufriedenheit aus, hieß es: 48 Prozent derjenigen, die konsequent umweltbewusst einkauften, hätten eine hohe Zufriedenheit - bei den "Sorglosen" seien es nur 29 Prozent.

Morgen ist Welt Toilettentag



Gut gebaute Toiletten gab es bereits um 2800 v. Chr. in Mesopotanien 
Im minoischen Palast von Knossos auf Kreta gab es schon Toiletten mit Wasserspülung. Auch die römische Kultur kannte Latrinen, bei denen die Fäkalien durch fließendes Wasser entfernt wurden, insbesondere in öffentlichen Anlagen, wie hier im Bild. In den Städten des Altertums mündeten die Abflüsse in die großen Abwasserkanäle die sogenannten Kloaken. Diese Technik ging mit dem Ende des Römischen Reiches verloren. Im Mittelalter gab es in Burgen und Klöstern Toiletten in Form von Nischen und Erkern die oft einfach ins Freie führten. Im städtischen Bereich wurden Toiletten in der Regel als Sickergruben angelegt. In großzügigen Schloss- und Palaisbauten des 17. und 18. Jahrhunderts war die Beseitigung der Abwässer und Fäkalien noch ungelöst. Die unzureichende Ausstattung hatte zur Folge, dass für die Notdurft ohne Hemmungen Korridore, Flure, Raumecken, Eingänge und Durchfahrten benutzt wurden und ein penetranter Geruch die Schlösser durchzog. Schlafgemächer und Kabinette waren mit tragbaren Toilettenstühlen ausgestattet.
Im Jahr 1596 erfand Sir John Harrigton das erste Wasserklosett der Neuzeit. Seine Erfindung geriet aber wieder in Vergessenheit, bis 1775 ein schottischer Erfinder die Idee wieder aufnahm. Die verbreitete sich nach und nach. Der Münchner Architekt Leo von Klenze installierte diese technische Innovation 1822 im neu erbauten Palais Leuchtenberg. In Deutschland verbreiteten sich Toiletten mit Wasserspülung gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Städten, als Wasseranschlüsse in den Häusern und vor allem die Kanalisation üblich wurden. Auf dem Land blieben dagegen oft noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Plumpsklos üblich. Bei unseren Schulbauten in Myanmar gehören saubere Toiletten mit Sickergrube zur Grundausstattung. Mit Handwaschbecken, an manchen Schulen sogar mit Toilettenfrau. Wer sich für das Thema interessiert, ist herzlich eingeladen an unserer Diskussionsrunde (in Englisch) teilzunehmen: Donnerstag, 19. November 10.30 Uhr. Hier ist der Link:  https://us04web.zoom.us/j/8296143147?pwd=R3lYaml4REl0bU5NaHA3QUZnNFpWQT09 

Sonntag, 15. November 2020


Wie wollen wir leben in Deutschland?

In der ARD Themenwoche werden Antworten auf diese Zukunftsfrage gesucht. Heute Abend geht es los. Im Vordergrund steht unser Verhältnis zur Umwelt. Dreiviertel Der Deutschen sind damit unzufrieden. Auch die Verteilung des Wohlstands sieht eine Mehrheit kritisch, besonders mit Blick auf die Zukunft. Wer Kinder und Enkelkinder hat, sollte einen Blick in die Welt von Morgen riskieren. jg

Freitag, 13. November 2020

Mit dem Segen von oben



Die Geburtstagsbäume der Stiftung haben es besonders gut

Es ist ein wunderschöner Ort, eine halbe Autostunde von Bagan, ganz in der Nähe vom großen Fluss. Dort stehen die Bäume, die wir den Freunden der Stiftung in diesem Jahr zum Geburtstag geschenkt haben. Gepflanzt wurden diese Bäume schon Anfang des Jahres. Dass sie sich gut entwickelt haben, kann auch daran liegen, dass Min Min und der Mönch regelmäßig nach den Bäumen schauen. Ende des Jahres werden wir noch ein kleines Schild vor Ort anbringen, auf dem alle Geburtstagskinder des 2020 vermerkt sind. jg


Dienstag, 10. November 2020

Klimawandel



Die Kinder finden es schon mal gut

Mitten im Herzen der Stadt steht das blau C. Während die Kinder die Skulptur als Spielplatz erobern, haben wir Zeit nachzudenken. Corona hat gezeigt, dass wie schnell wir unser Verhalten ändern können, wenn es um unsere Gesundheit und unser Leben geht. Nun ist ein Impfstoff in Aussicht und wir können uns darauf freuen, bald wieder zu leben wie vor einem Jahr - oder wir nutzen die Energie und stellen uns der nächsten Herausforderung, dem Klimawandel. Mit drei Maßnahmen kann jeder seinen ökologischen Fußabdruck deutlich verbessern: weniger Fliegen (ist zur Zeit ziemlich einfach) + Umsteigen auf Ökostron + weniger Fleisch essen. Ist doch nicht schwer. jg

Dienstag, 3. November 2020




Kaum was zu berechnen in dieser Zeit, oder?

Auch wenn die Flugzeuge am Boden bleiben - den CO2 Fußabdruck kann man auch für das Auto, die Heizung und das Steak ausrechnen. Aber ganz ehrlich, wer tut das schon? Wer sich wirklich für Klimaschutz engagieren will, muss sein Verhalten ändern - und investieren. Wer tausend Bäume pflanzt und pflegt, lebt klimaneutral. Dafür nimmt man den Spaten am besten selbst in die Hand. Wer das nicht möchte, kann bei uns investieren: Für tausend Euro pflanzen und pflegen wir 1.000 Bäume in einem Dorf in Myanmar. Der Spender bekommt von uns die Geodaten und einen jährlichen Bericht. Irgendwann dürfen wir wieder reisen, dann kann jeder Spender sein Dorf besuchen - ein Erlebnis, dass sich nicht Geld aufwiegen lässt. jg



Sonntag, 25. Oktober 2020

Lesenswert



Nicht für die Tonne 

Wie Abfall und Müll zu Bauplatten verarbeitet werden, diese interessante Geschichte aus Kenia wird in der neuen brand eins vorgestellt. Weil man mit diesen Platten die üblichen Holzbretter am Bau ersetzen kann, ist das gut für die Umwelt - und es ist ein kreativer Beitrag zur Lösung des Müllproblems. Wer sich mit einem schwierigen Thema auseinandersetzen möchte, dem sei der Artikel „Wie geht Konsumgesellschaft ohne Konsum?" empfohlen. Wir werben hier nicht ganz uneigennützig für einen Blick in die brand eins. In der November- und in der Dezember Ausgabe sind wir jeweils mit einer Kleinanzeige vertreten. Vor vielen Jahren haben wir auf diesem Weg zwei nette Menschen kennengelernt, die uns seitdem als Freunde der Stiftung begleiten 😊

Doppelt lesenswert


Myanmar und Bäume

In der Süddeutschen Zeitung vonIn der Süddeutschen Zeitung von diesem Wochenende gibt es gleich zwei Artikel auf der Seite 49, die sich mit unseren Themen beschäftigen. Wer sich fürs Detail interessiert, bekommt den vollständigen Artikel von uns per Post: einfach eine Mail schreiben an Info@Stiftunglife.de

Dienstag, 20. Oktober 2020

Seit 31 Jahren



Seit 1989 hat die Stiftung mehr als tausend Projekte abgewickelt. Dafür haben wir eigenes Geld eingesetzt und das Geld von von vielen Spendern. Alle waren zufrieden. Fast alle, zweimal wurde unsere Glücksgarantie eingesetzt: einmal für einem Spender, der andere Vorstellungen hatte und einmal für Dorfbewohner, die mit unserer Brunnenanlage unzufrieden waren. Das kann passieren. Betrachtet man es andersrum, kommt man zu dem Schluss, dass 99 % unserer Projekte zur Zufriedenheit der Beteiligten abgewickelt sein könnten 😊

Montag, 19. Oktober 2020

Unsere Bäume auf Mallorca



1.000 Orangenbäume im letzten Jahr +  1.000 Orangenbäume in diesem Jahr 

Ende September hatten wir endlich die Gelegenheit nach "unseren" Orangenbäumen auf Mallorca zu sehen, deren Anpflanzung wir letztes Jahr mit einer Spende unterstützt haben. Franz hat uns durch die Plantage geführt und uns einiges erklärt. Das Pflanzen der Jungbäume erfolgt auf einem aufgeschütteten Erdwall, der wiederum mit einer Plane abgedeckt ist. Das hat den Zweck, dass die Wurzeln der Pflänzchen nicht feucht werden oder gar im Wasser stehen, das mögen sie nämlich gar nicht. Nach ein paar Jahren hat sich der Wall dem Niveau der Umgebung angeglichen und die Wurzeln sind stark genug, dass ihnen das Wasser in Form eines kräftigen Regengusses auch nichts mehr anhaben kann. Solange allerdings werden sie tropfenweise durch eine Bewässerung am Austrocknen gehindert. Zwischen den Reihen der Bäume herrscht Wildwuchs und alles, was da wächst verhindert, dass Pilze wachsen. Wird das Ganze zu hoch, wird es gemäht und als Gründünger liegen gelassen, darunter wächst kein Pilz!  Auf dem Bild sieht man im Hintergrund Omar, ein Mann aus Mali, der die "chupones", wilde, unerwünschte  Triebe, von den Bäumchen entfernt.Wir behalten den Fortgang der Dinge im Auge behalten und berichten. Ulrich

Dienstag, 13. Oktober 2020

Bäume pflanzen



Die Sache selbst in die Hand nehmen

Man kann sich Gedanken machen, gute Ratschläge geben und Geld spenden - oder man nimmt die Sache selbst in die Hand: am letzten Wochenende im Oktober pflanzen wir fünftausend Bäume in der Uckermark. So ist jedenfalls der Plan. Hoffen wir, dass uns die Coronabeschränkungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich hier noch anmelden: info@stiftunglife.de 

Bäume pflanzen



Die Sache selbst in die Hand nehmen

Man kann sich Gedanken machen, gute Ratschläge geben und Geld spenden - oder man nimmt die Sache selbst in die Hand: am letzten Wochenende im Oktober pflanzen wir fünftausend Bäume in der Uckermark. So ist jedenfalls der Plan. Hoffen wir, dass uns die Coronabeschränkungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich hier noch anmelden: info@stiftunglife.de

Die Sonne scheint wieder


Vorsichtiger Besuch im Dorf

Min Min hat unser „Five Star Village„ südlich von Bagan besucht. Die Menschen im Dorf sind vorsichtig, Besucher aus Bagan werden mit Maske empfangen. Die Schulen sind geschlossen, die Kinder sind zu Hause. Viele helfen den Eltern bei der Feldarbeit. Nach dem Ende der Regenzeit gibt es wieder viel zu tun auf den Feldern. Die Sonne scheint, unsere SolarWasseranlage arbeitet auch im dritten Jahr zu aller Zufriedenheit. Inzwischen hat die Anlage fast 10.000 l Diesel eingespart. Gut für die Umwelt und gut für die Haushaltskasse der Dorfbewohner. jg

Sonntag, 11. Oktober 2020

Welt Mädchentag



Mit dem internationalen Mädchentag wollen die Vereinten Nationen darauf aufmerksam machen, das Mädchen nicht überall die gleichen Rechte haben wie Jungs. Glücklicherweise sind wir als Stiftung schwerpunktmäßig in zwei Ländern (Deutschland und Myanmar) tätig, in denen die Gleichberechtigung ziemlich weit fortgeschritten ist. Bei unseren Studenten Förderprogramm sind Mädchen genau so stark vertreten wie Jungs. In der westlichen Welt treibt ein junges Mädchen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an. „Greta im Nacken" lese ich heute als Überschrift in der Süddeutschen Zeitung. Das ist ein gutes Zeichen für eine neue Zeit. Im Bild Luisa Neubauer, die sich schon seit ihrer Jugend gesellschaftspolitisch in Deutschland engagiert. jg 

Freitag, 9. Oktober 2020

Herzlichen Glückwunsch


Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Mit dieser Weissagung eines alten Häuptlings an die weißen Eroberer trat Greenpeace vor 40 Jahren in die Öffentlichkeit. Wir empfehlen einen Blick in das Magazin, das jetzt zum Geburtstag erschienen ist. Viele der Themen sind doch unsere Themen und der Titel des Magazins ist auch unser Motto für das kommende Jahr: MUT 

Montag, 5. Oktober 2020



Geld anlegen ist schwierig geworden, seit es keine Zinsen mehr gibt. Ob „alles auf grün" die Lösung ist, können wir nicht beurteilen, auch wenn uns grüne Lösungen grundsätzlich sympathisch sind. Wir kommen ganz gut durch diese zinslosen Zeiten, weil das Grundstückvermögen der Stiftung in Immobilien angelegt ist - und weil wir Freunde haben, die unsere Arbeit unterstützen. Im gläsernen Konto der Stiftung kann jeder sehen, wofür wir eigenes und anvertrautes Geld verwenden. Zum Jahresende wollen wir unser Spendentracking nochmal verbessern. Mark tüftelt an einer Lösung, mit der jeder Spender eine Nachricht auf sein Handy bekommt, wenn seine Spende im Ziel angekommen ist. jg

Sonntag, 4. Oktober 2020

Mit dem Hubschrauber Bäume pflanzen


Heute Abend in der ARD um 19:20 Uhr im Weltspiegel

Unten stehen Säcke mit illegal geernteter Holzkohle. Oben fliegt der Hubschrauber. Dort, wo kaum noch Bäume stehen, öffnet Kinyanjui seine große Papiertüte und lässt schwarze Kugeln aus Holzkohlestaub vom Himmel regnen. Es ist ein Bild mit einer doppelten Bedeutung: einerseits die Bäume, die zu Holzkohle geworden sind - und andererseits der gepresste Holzkohlestaub, der einen Baumsamen in sich trägt und zurückfällt in die Erde, um wieder zum Baum zu werden.Die Heimat dieser Saatkugeln, der "Seedballs", liegt in einem Vorort von Kenias Hauptstadt Nairobi: auf einem schmucklosen Terrain, das die Kinderstube für Versuche mit Bäumen ist. Hier wird geschaut, wie gut Bäume wachsen, wenn die Kugeln in die Erde kommen - und welche Bäume man überhaupt pflanzen will. "Das hier ist eine Gelbfieberakazie. Ihre Rinde ist etwas gelber und sie hat Stacheln", erklärt Kinyanjui. "Sie ist berühmt, man sieht sie am Naivasha-See und in der ganzen Region. Leider ist das der erste Baum, der gefällt wird: Er gibt einfach gutes Feuerholz ab!

Die Samen für die Saatkugeln kommen vom nationalen kenianischen Waldforschungsinstitut, das wiederum von Bauern beliefert wird. Die Bauern können daran verdienen - und so beim Waldschutz helfen. Haben sich die Fachleute für eine Sorte entschieden, bekommen die Samen einen "Schutzmantel". Der verhindert, dass die Körner von Mäusen, Vögeln und Insekten gegessen werden. Es geht um die richtige Saat, die richtige Region und der richtige Schutz gegen diejenigen, die die Saatkörner fressen wollen. Wie das Korn in die Kugel kommt, ist Betriebsgeheimnis. Wie sie ausgebracht wird, nicht: Wer keinen Hubschrauber hat, kann sie einfach vergraben - oder verschießen mit den Zwillen, die es in Kenia an jeder Ecke gibt. Es geht um Abermillionen von Bäume auf dem Kontinent, die gepflanzt werden müssen, um allein den jährlichen Verlust durch Abholzung wieder auszugleichen. Text tagesschau

Samstag, 3. Oktober 2020

Erntedank


Zeit zum Nachsammeln

Die meisten Kartoffelfelder sind abgeerntet. Jetzt wäre die richtige Zeit zum Nachsammeln. Kaum einer von uns kann sich vorstellen, wie viele Kartoffeln dabei auf dem Acker bleiben. Die Supermärkte haben eine genaue Vorstellung, wie die Kartoffel auszusehen hat. Deshalb bleibt alles, was zu groß oder zu klein ist, auf dem Feld. Die Kartoffeln, die auf den Feldern bleiben, sind ein Teil von unserem verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln. Gut, dass es die Tafeln gibt, die nehmen auch Kartoffeln, die nicht verkaufsschön sind. Wir danken den vielen tausend Tafelhelfern für ihren Einsatz - für die Armen und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.

Freitag, 2. Oktober 2020

Die Regenzeit neigt sich dem Ende zu


Die Freude der Kinder bleibt - und das Fußballspiel wird ein bisschen einfacher. Die Menschen haben das Regenwasser in großen Becken gespeichert als Trinkwasservorrat für die nächsten Monate. Nach ein paar Wochen sieht das Wasser abgestanden aus, es hat die Farbe von Tee. Da leistet unser Paul Wasserfilter gute Dienste: er filtert 99,99 % aller Verunreinigungen aus, einschließlich Bakterien. Entwickelt wurde der Filter von der Uni Kassel, Prof. Frechen. Er arbeitet ohne Strom und ohne Chemie. Das Wasser geht mit Schwerkraft durch feine Membranen. 1.000 Euro kostet ein Filter. Wir stellen an allen unseren Schulen diesen Wasserfilter auf. Auch an der Jan Schule in Delta, zu der diese Kinder im Video gehören. jg Post-Einstellungen Labels Keine passenden Vorschläge Veröffentlicht am 02.10.20 06:30 Permalink Ort Optionen Post: Bearbeiten Weitere Posts wurden geladen.

Mittwoch, 30. September 2020

Heute mal vegetarisch


Gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt 

Vor drei Jahren war Khu Khu Gast bei unserem jährlichen Stiftungstreffen in Deutschland. Dabei hat sie deutsche Kultur kennengelernt. Essen gehört dazu. Als ich am Ende der Reise gefragt habe, was ihr am besten geschmeckt hat, zögerte sie nicht mit der Antwort: „der Döner am S-Bahnhof Friedrichstraße". Beim nächsten Deutschland Besuch sollten wir in Nürnberg Halt machen. Dort verkauft Ayhan Akbal einen vegetarischen Döner. Mittags und abends bilden sich lange Schlangen vor dem veganen Imbiss. Immer mehr junge Menschen pflegen einen fleischlosen Ernährungsstil. Das ist gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt. Nicht nur heute, am Welt Vegetariertag. jg

Freitag, 25. September 2020



Da gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen als: bitte hingehen, mit Maske und Abstand halten. Den Klimastreik gibt es heute in 400 Städten - in Deutschland und in der ganzen Welt. Wir keine Zeit hat hinzugehen (oder keine Lust bei dem Regen) kann ersatzweise auch ein paar Bäume spenden. Das ist ein guter Beitrag fürs Klima. Geht bei uns ganz einfach online hier auf der Seite. Es geht auch noch konkreter: wer Zeit und Lust hat, kann in vier Wochen die Sache selbst in die Hand nehmen: am 30/31. Oktober pflanzen wir 7.000 junge Eichen in der Uckermark. jg

Donnerstag, 24. September 2020

Nur noch drei Monate


Ein Orangenbaum in Spanien - oder ein Eichenwald in der Ukkermark 

Noch drei Monate bis Heiligabend. Normaler Weise würden wir jetzt unsere Reise nach Myanmar planen, mit Festessen am Tempel und Silvesterparty am Strand. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Wir werden wieder Zuhause feiern, wie früher und es wird wieder einen Weihnachtsbaum geben. Besonders umweltfreundlich ist diese Tradition nicht, denn nach der Feier werden die meisten Bäume verbrannt oder geschreddert. Damit wir alle mit gutem Gewissen feiern können, bietet die Stiftung Weihnachtsbaum-Ersatzpflanzungen in Deutschland, Spanien und Myanmar an. Schreibt uns Eure Wünsche und wir konzipieren ein „grünes Weihnachtsgeschenk" für Euch und Eure Lieben. jg

Montag, 21. September 2020



Die Temperatur steigt

Besonders die Städte werden wärmer und wärmer, das belegen langfristige Messungen. Für viele Tier- und Pflanzenarten in der Stadt hat das fatale Folgen. Hummeln verschwinden und Bäume vertrocknen. In einer aktuellen Studie kommt der Deutsche Wetterdienst zu dem Ergebnis, dass große Städte vom Klimawandel besonders betroffen sind. In manchen Städten kümmern sich Paten um Bäume in ihrer Straße. In diesen Wochen kann man mit zwei Kannen Wasser am Tag das Klima direkt vor der Haustür retten. jg

Freitag, 18. September 2020

Neues entdecken


1818 Konnten die Münchner neben einer Maß Bier erstmals auch „Erfrischungen aller Art" auf der Wiesn trinken. Sogar Wasser!

1881 kam ein ganz besonderes Highlight auf die Wiesn: der Metzgermeister Johann Rössler stellte erstmals einen Apparat zum Braten eines ganzen Ochsen auf. 

1913 wurde die Bräurosl-Festhalle mit 12.000 Plätzen zum größten Zelt auf der Wiesn. 

Auch in diesem Jahr wird's a Maß geben, auch auf den eigens entworfenen Oktoberfestkrug müssen wir nicht verzichten. Alles andere ist Geschichte. In diesem Jahr müssen wir versuchen, ohne Wiesn zurecht zu kommen. Die Zeit ist da, neue Dinge zu entdecken, neue Wege auszuprobieren...


Freude verdoppeln

Immer wieder freuen wir uns, wenn wir schöne Projekte auf den Weg bringen - am liebsten gemeinsam mit Freunden. Nico und Norbert von der HahnAir Foundation gehören zu diesen Freunden. Sie unterstützen unsere Studenten, das Kinderheim, die Swimming Doctors und sie haben drei Schulbauten finanziert. In diesem Jahr engagieren sich HahnAir und Stiftunglife gemeinsam für ein großes Umweltprojekt im Süden von Mexiko. Wir pflanzen viele Bäume, begrünen ein ganzes Tal. Ein Engagement mit umgekehrten Vorzeichen. Bei dem Projekt liegt die inhaltliche Verantwortung bei Nico (in Mexiko geboren) und seinen Freunden und wir geben Geld dazu. Wunderbar 👍

Mittwoch, 16. September 2020



Die Bandbreite könnte kaum größer sein: FAZ und taz haben das Thema Wasser heute auf ihrer Titelseite. Gut zu wissen, dass genug Wasser für alle da ist. Eigentlich, denn das Wasser wird ungerecht verteilt. Es lohnt sich nachzulesen, für wen das von Vorteil und für wen das von Nachteile ist. Unser Beitrag zum Thema Wasser ist in den Dörfern von Myanmar zu sehen, dort
💦 finanzieren wir den Bau von Brunnen
💦 bauen wir Solaranlagen für die Brunnenpumpen
💦 stellen wir Trinkwasserfilter an den Schulen auf
💦 schenken wir jedem Schulkind eine eigene Trinkflasche

Sonntag, 13. September 2020

Tag der Tropenwälder


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum
Dabei lohnt sich auch ein Blick auf die Art der Bäume, die wir in Myanmar pflanzen. Obstbäume für die Dorfbewohner sind wunderbar, sie fördern die gesunde Ernährung der Familien. An den Schulen pflanzen wir gerne Raintrees, sie spenden großräumig Schatten. Das Highlight der Klimabilanz sind die Mangroven, hier im Bild. Sie kommen mit Brackwasser zurecht, binden viel mehr CO2 als die meisten anderen Bäume, befestigen die Küsten und geben in ihrem reichverzweigten Wurzelwerk vielen Tieren ein Zuhause. 10.000 Bäume haben wir in diesem Jahr bereits gepflanzt, Anfang des kommenden Jahres werden wir südlich von Ngapali weitere 10.000 Mangroven pflanzen. Gut für die Umwelt, gut für uns. jg

Freitag, 11. September 2020

Ein gutes Investment



Die Luftqualität in Deutschland hat sich verbessert

Positive Nachrichten vom Umweltbundesamt : die Luftqualität Deutschland hat sich verbessert und die Städte werden grüner. Das zeigen aktuelle Erhebungen des Umweltbundesamtes und des Statistischen Bundesamtes. Wir sind froh und glücklich über unseren kleinen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung. Für eine bessere Umwelt werden wir weiterhin Bäume pflanzen, Blühwiesen anlegen und Solaranlagen bauen. Vielen Dank an Susanne & Sven und alle anderen Freunde der Stiftung, die unsere Klima- und Umweltprojekte unterstützen. jg

Donnerstag, 10. September 2020

Es herbstelt


Blumen im Regen, wie sie dieser Tage häufig zu sehen sind

Die Bilder aus Oberbayern zeigen eine kleine, noch grüne Zitronenfrucht, die Blüte einer Hibiskuspflanze und den Stand des Roten Sonnenhutes, jeweils vom Regen benetzt. Der September hat im Süden des Landes mit kühlen Temperaturen und viel Regen begonnen. Das sind nach dem Frühjahr jetzt nochmal gute Voraussetzungen, um Blühwiesen anzulegen zur Freude von Bienen und Schmetterlingen im nächsten Jahr. Das Saatgut stellen wir kostenlos zur Verfügung - einfach eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de


Dienstag, 8. September 2020


Saubere Sache

Zur Standard Ausstattung an unseren Schulen gehört auch ein Trinkwasserfilter. „Paul" filtert täglich bis zu 2.000 Liter sauberes Trinkwasser. Damit die Kinder dieses gute Wasser mit nach Hause nehmen können, bekommt jedes Schulkind eine eigene Trinkflasche von uns geschenkt. Hier im Bild die Übergabe der Flaschen an die Kinder der Kathmann Schule im Delta - mit Einweisung durch Ko Naing für den richtigen Gebrauch der Flaschen. jg

Sonntag, 6. September 2020

Refuse, reduse, recycle




Bei so einem strahlenden Lächeln denkt man nicht zuerst an 1.000 kleine Kunststoffteilchen, die im Wasser schwimmen. Aber irgendwie hängt doch alles zusammen, der Plastikmüll im Meer und unsere tägliche Körperpflege. Shampoo, Duschgel und Zahnpasta sind In Plastik verpackt. Auch wenn wir die leeren Verpackungen korrekt entsorgen, heißt das noch lange nicht, dass die anschließend recycelt werden. In Deutschland landen jährlich mehr als 400 Millionen Zahnpastatuben im Müll. Ein Teil von unserem Wohlstand Müll landet im Meer. Deshalb steht das refuse (Englisch für zurückweisen) an erster Stelle eines wachsenden Umweltbewußtseins. Bei der Drogeriekette dm gibt es Zahnputztabletten, die in Papier verpackt sind. Nach Angabe des Herstellers sorgen diese „Denttabs" für strahlend saubere Zähne. jg

Samstag, 5. September 2020

Wunschbaum

Wunschbäume gibt es in zahlreichen Kulturen. Oft sind sie Bestandteil alter Tradition. Im Bild eine 100-jährige Steineiche in der Toskana. Kinder unf Erwachsene wünschen für sich selbst und für andere. Was für ein Glück für denjenigen, der diesen Baum einmal gepflanzt hat: der Baum hat ihn überlebt und hat viele Menschen glücklich gemacht. Bei der Vielzahl der Bäume, die wir in diesem Jahr pflanzen, kann nicht jeder Baum gedeihen und nicht jeder kann ein Wunschbaum werden. Aber mit jedem Baum den wir pflanzen, erhöhen wir die Chancen für ein besseres Leben und für unsere Wünsche. jg

Freitag, 4. September 2020

Nachgedacht



Weiter wie bisher?
In „unseren Dörfern" in Myanmar bauen wir nicht nur Schulen - wir pflanzen auch Bäume, bauen Brunnen und Solaranlagen. Beliebt bei den Dorfbewohnern sind unsere Solarlampen: klein, handlich und robust. Zehn Euro kostet eine Lampe, die wir direkt vom Hersteller in China kaufen. Mit dem Produkt und dem Service sind wir zufrieden. Trotzdem müssen wir uns die Frage stellen, ob wir Solarlampen und Solarpaneele weiterhin in China kaufen wollen. Erst waren es die Berichte aus Hongkong, die uns aufgeschreckt haben. Nun erfährt man immer mehr über den Umgang Pekings mit den Uiguren. Die chinesische Außenminister hat Anfang dieser Woche in Berlin gesagt, dass uns diese Dinge nichts angehen. Ich denke, es ist Zeit, über Alternativen nachzudenken. Vielleicht kann man vergleichbare Produkte in Indien kaufen. Wir schauen uns um. jg

Mittwoch, 2. September 2020

40 Pappeln


Bäume sind uns lieb und teuer

Wer die Leopoldstraße kennt, liebt die Pappeln links und rechts der Straße. Jetzt wird die Allee am Siegestor um 40 Bäume erweitert. Die Löcher sind schon ausgehoben und die Rechnung liegt auch schon auf dem Tisch: alles in allem zahlt die Stadt München 5,8 Millionen Euro einschließlich der Pflasterarbeiten und der neuen Fahrradwege. Dagegen sind unsere Baumpflanzungen geradezu ein Schnäppchen: je nach Baumart, Größe und Region pflanzen wir für 1 bis 20 Euro pro Baum. jg

Dienstag, 1. September 2020



Wir sollten uns schon mal langsam überlegen, was wir  unseren Enkelkindern antworten, wenn sie uns in zwanzig Jahren fragen, was wir fürs Klima getan haben. Mit der Ausrede „Ich habe das nicht gewusst" werden wir nicht durchkommen. Tipps und Hinweise, was jeder von uns tun kann, gibt es genug. Hier eine kleine Übersicht aus dem Stern. Gut zu sehen, wo wir besonders aufmerksam sein sollten: beim Fliegen, beim Heizen und beim Autofahren. jg

Sonntag, 30. August 2020

Ein guter Grund mehr, ins Kino zu gehen


Die fünf Seen, um die es hier geht, liegen südwestlich von München. Noch eine Woche lang lässt sich der Ausflug an einen See mit einem schönen Filmabend verbinden. Das ganze Programm gibts hier zu sehen: http://www.fsff.de/  Dank einer Spende der ALR Treuhand können wir eine Reihe von Filmvorführungen klimaneutral stellen, indem wir für jeden Besucher einen Baum pflanzen. Ein guter Grund mehr, mal wieder ins Kino zu gehen. jg

Freitag, 28. August 2020

Ausgetütet



Chile verbannt die Plastiktüte endgültig 
Zwei Jahre nach dem Verbot für die großen Supermärkte ist nun die Übergangsphase für kleine Betriebe ausgelaufen. Wer jetzt noch einen Plastikbeutel ausgibt, riskiert 260 Euro Strafe. So eine konsequente Plastikreduzierung würde uns in Deutschland auch gut tun. jg

Donnerstag, 27. August 2020



Alle 10 Minuten pflanzen wir einen Baum 🌳
Unsere Baumpflanzungen verteilen sich über die Welt: wir pflanzen in Deutschland, Spanien, Mexiko und in Myanmar. Vorzugsweise pflanzen wir Laub- und Obstbäume.  Voraussetzung ist immer, dass wir einen persönlichen Kontakt in das Land, zu den Menschen und dem Pflanzgebiet haben. Das Foto hat uns Min Min geschickt. Er pflanzt mit seinem Team jeden Monat 1.000 Bäume. Hier im Bild die Bäume für den August, die wurden in der Nähe von Bagan gepflanzt, in Taung Paw Village, wo wir im letzten Jahr die Markehnen Schule gebaut haben. jg


Montag, 24. August 2020

Es wird immer mehr


Doppelt so viel durch Corona

Jens Blume kommen regelmäßig Zweifel, ob die Deutschen das mit der Mülltrennung im Gelben Sack wirklich verstanden haben. Vergangenes Jahr fischten seine Mitarbeiter eine Panzerabwehrrakete von einem der Förderbänder der Sortieranlage in Bassum bei Bremen. Ein anderes Mal ging Leuchtspurmunition in der Anlage hoch. In den vergangenen Monaten kam für Betriebsleiter Blume ein schwerwiegendes Problem hinzu: Das Gelände drohte überzuquellen vor Kunststoffmüll aus der Wertstofftonne: 380 Tonnen kommen an normalen Tagen in Bassum an und werden auf Rüttelbändern und mit Infrarotscannern sortiert und in Ballen gepresst. Seit Corona sind es fast doppelt so viel. Auf den Halden türmt sich die Überbleibsel der Krise: Einmalhandschuhe, To Go Verpackungen, Desinfektionsflaschen. Nur einen Teil wird recycelt, viele Ballen werden ins Ausland verschifft. Ein Teil davon landet im Meer. jg

Freitag, 21. August 2020

Wasser wird knapp in Deutschland



Die höchste Priorität hat die Versorgung der Menschen Svenja Schulze, Umweltministerin

In Deutschland hat es zu wenig geregnet. Nun wird das Wasser in einigen Bundesländern knapp, besonders in Mittel- und Ostdeutschland.Experten halten die anhaltende Trockenheit für eine Folge des Klimawandels. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat in der Rheinischen Post eine nationale Wasser Strategie angekündigt. „Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen geht vor", erst dann wird entschieden, ob zunächst das Schwimmbad schließen muss oder die Hausbesitzer ihre Gärten nicht mehr sprengen dürfen. Soweit zu unserem Sorgen in Deutschland. 

In der „Dry Zone" von Myanmar ist die Wasserknappheit täglicher Begleiter. Dort geht es nicht um Schwimmbad und/oder grüne Rasenflächen - dort geht es um Trinkwasser. Wir helfen mit Brunnenbohrungen und Trinkwasserfiltern. jg

Donnerstag, 20. August 2020

To go


Der Henkelmann

Die Älteren unter uns kennen den Henkelmann noch, den Jüngeren müssen wir das erklären. Der Henkelmann stammt aus einer Zeit, in der „to go" noch noch nicht erfunden war - man nahm sich praktischerweise selbst etwas zu Essen mit. Heute sehe ich in Yangon gelegentlich noch Menschen, die morgens mit einem Henkelmann ins Büro gehen. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Lieferdienste auch in Myanmar die Oberhand gewinnen. Bequemlichkeit siegt. Wir begrüßen Delivery Hero als neues Mitglied im Dax. Die Aktie hat viele reich gemacht. Wer bezahlt eigentlich die Entsorgung der riesigen Mengen von Verpackungsmüll ?

Mittwoch, 19. August 2020



Wir sollten Panik kriegen. Nur so werden wir die eigene Komfortzone verlassen.  Greta Thunberg

Vor genau zwei Jahren hat die heute 17jährige ihren einsamen Klimastreik vor dem Reichstag in Stockholm begonnen. Die unerschrockene Jugendliche hat uns allen klargemacht, dass der Klimawandel jetzt passiert - und dass wir dafür verantwortlich sind. Wir werden uns nicht rausreden können, wenn uns unsere Enkelkinder in zwanzig Jahren fragen: „Was hast Du gegen den Klimawandel getan ?

Dienstag, 18. August 2020

Mit Verlaub: dieses Urteil ist ein Scheiß !



Ist diese Banane noch essbar ?

Für die meisten Verbraucher schon. Für die Verkaufstheken der Supermärkte ist sie nicht mehr „verkaufsschön". Deshalb landet sie, wenn Sie Glück, hat bei der Tafel -wenn sie Pech hat im Müll.  
Menschen, die dabei erwischt werden, weggeworfene Lebensmittel aus dem Müllcontainer zu holen, müssen damit rechnen, als Diebe verurteilt zu werden. Zwei Studentinnen sind mit ihrer Verfassungsbeschwerde gescheitert. Der Gesetzgeber dürfe grundsätzlich auch das Eigentum an wirtschaftlich wertlosen Sachen strafrechtlich schützen, teilte das Bundesverfassungsgericht gestern in Karlsruhe mit. Die jungen Frauen hatten Obst, Gemüse und Joghurt aus dem Müllcontainer eines Supermarkts gefischt. Sie wollten zeigen, dass Supermärkte massenweise Lebensmittel wegwerfen, obwohl diese noch genießbar wären. Weil der Container verschlossen war, werteten die Gerichte das als Diebstahl. Nach den Berechnungen der Universität Stuttgart landen in Deutschland jährlich 13 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Gut, dass es die Tafeln gibt, sie retten ein bis zwei Millionen Tonnen Lebensmittel ganz legal. jg

Er vernichtet den Wald




Von oben betrachtet sieht er ganz nett aus. Weltweit gibt es 6000 Arten des Borkenkäfer. Der Feind des Waldes hat nach offiziellen Angaben im vergangenen Jahr zwei Millionen Festmeter stehendes Holz in Thüringens Wäldern befallen. Mehr als je zuvor. Stark betroffen sind Fichten, die mit der lang anhaltenden Trockenheit schlecht zurechtkommen. In diesem Jahr rechnet man in Thüringen mit der doppelten Schadensmenge. Das Holz ist unverkäuflich, weil es zu viel Holz auf dem Markt gibt. 

Wir bauen ihn wieder auf

In der Uckermark bepflanzen wir im Herbst eine Fläche, die vom Borkenkäfer befallen war. Die Fichten wurden gefällt und aus dem Wald entfernt. Die Pflanzfläche wird vorbereitet und wir pflanzen dort einen Mischwald an: Eichen und Esskastanien, die mit der Trockenheit (hoffentlich) besser zurechtkommen werden. Wer Zeit und Lust hat, Ende Oktober mitzupflanzen, ist herzlich Willkommen. jg

Montag, 17. August 2020

Happy Birthday



Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳 

Jeder einzelne Baum ist ein Geschenk für die Menschen – die Bäume in Bon Kan Village sind ein besonderes Geschenk: in diesem kleinen Ort in der Nähe von Bagan gibt es die Klaus School und hier pflanzen wir die Bäume, die wir den Freunden der Stiftung zum Geburtstag schenken. Jetzt wird ein Baum gepflanzt für Thomas Oursin, der heute seinen 90. Geburtstag feiert. Thomas kümmert sich seit Jahren um die ausgewählten Studenten, die wir auf den Philippinen mit einem Stipendium fördern. jg