Klima und Umwelt

Wenn unsere Kinder und Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern oder unseren ökologischen Fußabdruck ausgleichen. Am besten beides. Alle Spenden, die wir für „Klima und Umwelt“ erhalten, investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Wer 330 Euro spendet, bekommt von uns einen digitalen Klimapass, hier erklären wir, wie das funktioniert. Wir garantieren, dass jede Spende zu hundert Prozent in Natur, Klima und Umwelt geht. Hier gibt es ein kleines Video zu den verschiedenen Projekten.

Bienen und Bäume

Seit Jahren schützen wir die Bienen, bringen
alte Obstsorten in die Gärten und finanzieren Wiederaufforstungen mit klimagerechtem Mischwald.

Mehr zu unseren Projekten

Geburtstagswiese

Solar und Wasser

In Myanmar finanzieren wir Solarprojekte in entlegenen Dörfern. Damit sparen die Menschen Geld und wir tun viel für die Umwelt. Mit dem Wasserfilter sorgen wir für sauberes Trinkwasser. Alle Dorfprojekte werden organisiert und betreut.

Kochöfen

Drei Steine, ein paar Äste und ein Topf: in vielen Entwicklungsländern wird heute noch so gekocht. Weil offenes Feuer schlecht ist für Gesundheit
und Umwelt, finanzieren wir den Bau von Kochöfen in Nepal.

Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Donnerstag, 24. Juni 2021

Klimaschutz



Neue Vorgaben

Neue Vorgaben von der EU, neue Klimaziele der Regierung für die Bundesrepublik.
Es tut sich was in Deutschland: VW will bald nur noch Elektrofahrzeuge produzieren und unser Drogeriemarkt  will in 10 Jahren komplett klimaneutral sein. Die Wirtschaft muss neu denken. Wir können diese Entwicklung unterstützen, wenn wir uns täglich einmal (beim Einkaufen) fragen, was wir selber fürs Klima tun können. jg

Bäume pflanzen und pflegen

   

Es gibt auch gute Nachrichten aus Myanmar

Zugegeben, es sind nicht viele Dinge die im goldenen Land zur Zeit gut funktionieren – umso mehr freuen wir uns über diese beiden Bilder. Der kleine Junge hält ein Bäumchen in der Hand, dass jetzt gepflanzt wird. Unser Mitarbeiter Ko Naing zeigt einen jungen Baum, der vor einem Jahr gepflanzt wurde (da war er genau so groß, wie das Bäumchen, das der kleine Junge in der Hand hält). Jetzt ist Regenzeit in Myanmar, die ideale Zeit um Bäume zu pflanzen. Jeden Monat pflanzen wir in einem Dorf gemeinsam mit den Dorfbewohnern : 1.000 Bäume pro Dorf, im Delta und in Bagan, immer dort, wo wir eine Schule haben: 85 Schulen haben wir gebaut,  48 Dörfer haben schon ihre Bäume bekommen. Zwei Jahre sind wir noch beschäftigt mit diesem Baumprojekt. Natürlich schauen wir bei den Baumpflanzaktionen auch immer nach unseren Schulgebäuden - so wie wir bei unseren regelmäßigen Schulbesuchen auch nach den Bäumen sehen. So verknüpfen sich die Dinge sinnvoll miteinander. jg

Montag, 21. Juni 2021



Nachdem die Corona Lage sich entspannt hat, steht nun die Sorge vor dem Klimawandel bei den Deutschen auf Platz 1. Das ergab eine aktuell veröffentlichte Umfrage der Münchner Sicherheitskonferenz. Auch beim beim Treffen der G 7 Staaten an diesem Wochenende stand das Thema auf der Tagesordnung. Bei der großen Politik sind wir nur Zuschauer - im täglichen Leben können wir selbst handeln: aktiv, in dem wir unser Verhalten ändern + passiv, in dem wir unsere Emissionen kompensieren. 330 Euro kostet unser Klimapass, mit den die durchschnittlichen CO2 Emissionen eines Deutschen für ein Jahr kompensiert werden.jg

Montag, 14. Juni 2021

Was macht eigentlich Min Min ?



Min Min pflanzt Bäume

Es sind schwierige Zeiten im goldenen Land. Die meisten ausländischen NGOs haben ihre Arbeit eingestellt - wir bleiben da, passen uns den Möglichkeiten an und machen weiter. Weil Schulbauten gerade schwierig zu realisieren sind, nutzen wir Zeit und Geld, um Bäume zu pflanzen. Für uns ist das ein Beitrag für die Umwelt - für die Menschen im Dorf ist es ein positiver Impuls. Jede Familie bekommt die Bäumchen geschenkt, die sie haben möchte. Was man geschenkt bekommt, darf man mit nach Hause nehmen. Und so werden die Bäumchen in die heimischen Gärten getragen, mit Liebe gepflanzt und gepflegt, bis sie Früchte tragen. jg

Dienstag, 8. Juni 2021

Anpflanzung in der Uckermark

  

Unsere Bäume sind gut angewachsen

Hier ist der Bericht von Wolf-Friedrich: Zum großen Glück haben wir dieses Jahr kein trockenes Frühjahr. Im wörtlichen Sinne ist der Himmel mit uns. Unser Neuanpflanzung aus dem letzten Herbst ist hervorragend angewachsen. Hier ein paar Fotos, die ich am Sonntag gemacht habe. Es ist wirklich beeindruckend, wie gut selbst die kleinen Eichen schon wachsen. Auch die ganzen anderen Bäume wie Flatterulme, Bergahorn Wildbirne, Wildapfel, Kirsche, Esskastanie und Lärche wachsen wunderbar und schieben ordentlich Triebe. Durch das feuchte Wetter wachsen auch sehr gut alle möglichen Gräser. Man sieht das auf den Bildern. Wir werden wahrscheinlich im Juni oder Juli die erste Pflegemaßnahme durchführen müssen, um die neuen Pflanzen von den sie überwuchernden Gräsern wieder freizustellen. Aber das gehört dazu.Ich bin jedenfalls ganz glücklich über diese gelungene Aufforstungsmaßnahme mit einer großartigen ökologisch wertvollen Baummischung. Vielleicht schaffen wir es, die Fläche einmal gemeinsam zu besichtigen, wenn ihr wieder einmal in der Gegend seid. Wolf-Friedrich


Montag, 7. Juni 2021

Ohne Bienen keine Blumen


Honigbienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren

Deshalb spenden wir Saatgut an alle, die noch Blühwiesen anlegen wollen. Wer uns jetzt eine Mail schreibt, bekommt noch kleine Tüten mit Saatgut für Balkon und Garten - und für größere Flächen abgestimmte Mischungen, passend für die Region. Alles kostenlos: wir spenden das Saatgut, Ihr bringt es in die Erde. Auf dem Foto sind Bienen in der Morgensonne zu sehen. Sie sitzen in einer Klatschmohnblüte und sammeln Nektar. Ohne Bienen keine Blumen, aber auch keine Äpfel, Birnen und Pflaumen. Für die Landwirtschaft ist die Bestäubung der Blüten durch die Honigbiene von großer Bedeutung. jg


Sonntag, 30. Mai 2021

Was kann ich selbst für den Schutz von Insekten tun?


Was kann ich selbst für den Schutz von Insekten tun?

...wurde gestern in der Sonntagsrunde gefragt. Eine einfache Möglichkeit ist das Aussähen und Pflegen von Wildwiesen. Für diejenigen, die noch mehr tun wollen, bietet sich das Aufstellen eines "Insektenhotels" an. Da viele Bestäuber heutzutage durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft bedroht sind, verkleinern sich ihre Lebensräume. Mit den Insektenhotels sollen optimale Bedingungen zum Nisten geschaffen werden. Wer einen Beitrag dazu leisten möchte, findet Bauanleitungen oder Hinweise zum Kauf eines Insektenhotels zum Beispiel bei Flowers4Bees./tk

Samstag, 29. Mai 2021

Sonntagsrunde


Ohne Bienen keine Blumen
Alexander Zoern, Blumenhändler

18 lange Minuten war Angelina Jolie bei diesem Fotoshooting mit all den Bienen bedeckt. Das Ergebnis: kein einziger Stich und viele tolle Bilder, mit denen sie auf das Aussterben der Tiere aufmerksam macht. In der Natur hängt alles sinnvoll zusammen, ohne Bienen keine Bestäubung, keine Blumen, kein Obst. Am Sonntag reden wir über Bienen und Blumen. Angelina kann leider nicht dabei sein, aber andere nette Menschen treffen sich um 12 Uhr. Tilman übernimmt die Moderation. Wir reden auch über Bäume, Solaranlagen und Kochöfen. Dabei stellen wir Projekte vor, Menschen, Ideen und Anregungen. Gäste sind herzlich willkommen. Den Link für die Teilnahme gibt es hier: info@stiftunglife.de


Mittwoch, 26. Mai 2021

Dr. Eckhart Hirschhausen



Wir müssen nicht das Klima retten, sondern uns Eckart von Hirschhausen

Er hat die Menschen zum Lachen gebracht, gelegentlich auch zum Nachdenken. Als Doktor der Nation wurde Eckart von Hirschhausen in Deutschland prominent. Seine aktuelle Diagnose: Klimawandel und Artensterben machen uns Menschen krank. Zum Glück gibt es viele kleine Maßnahmen, die Besserung versprechen. Der vielbeschäftigte Mann fliegt nicht mehr Innerdeutsch, sondern fährt mit der Bahn. Seine Ernährung hat er auch umgestellt: „Fleisch gibt es nur noch einmal in der Woche.  Es gibt so viele leckere vegetarische Gerichte, dass das kein Verzicht ist - höchstens ein Verzicht auf Herzinfarkt und Schlaganfall. Darauf verzichte ich gerne." 


Dienstag, 25. Mai 2021

Fünf Fragen

Gefühlt gibt es derzeit nur ein Thema. Dabei gibt es so viele Herausforderungen auf unserem schönen blauen Planeten, die unsere Aufmerksamkeit dringend erfordern. Warum? Bitte schätz mal:

  • Um wieviel Grad hat sich unser Klima in den letzten 100 Jahren aufgeheizt?
  • Ab wann kommt es zu Kettenreaktionen, die wir nicht mehr stoppen können?
  • Verbrennen wir heute mehr Kohle als im Jahr 2000 oder weniger? Wieviel?
  • Um wieviel Prozent ist das Eis am Nordpol in den letzten 40 Jahren bereits geschmolzen?
  • Was ist ein großer Hebel, um all das zu stoppen?



Hier sind die Antworten. Wieviele hattest Du richtig…?

  • Die Erde wurde in diesem Zeitraum um ein Grad Celsius wärmer.
  • Ab 2 Grad beginnt eine automatische Erwärmungsspirale nach oben.
  • Trotzdem verbrennen wir heute 80 Prozent mehr Kohle als im Jahr 2000.
  • In den letzten 40 Jahren sind bereits 80 Prozent des Eises am Nordpol geschmolzen.
  • Ein großer Hebel ist die Reduktion von Methan, das wirkt als Treibhausgas 25-mal stärker als CO2.


Sonntag, 23. Mai 2021

Josef Beuys



Stadtverwaldung  

Vor 100 Jahren wurde Joseph Beuys geboren. Künstler, Macher, Lehrer, Aktivist und Politiker - er trug viele Hüte. Im Vorfeld der Documenta 7 erschreckte Joseph Beuys die Stadt Kassel mit einer folgenreichen Aktion: 7.000 junge Laubbäume ließ der Künstler auf eigene Kosten in und um Kassel pflanzen. Nach anfänglichen Widerstand sind die Bäume den Menschen ans Herz gewachsen, die Bürger haben die Stadtverwaldung mittlerweile auch als Kunst begriffen. 614 Mark hat Josef Beuys 1982 pro Baum bezahlt, einschließlich einer Basaltstele an jedem Baum. Ganz ohne Kunst, nur fürs Klima und die Menschen, zahlen wir heute im Durchschnitt 10 Euro pro Baum, der in Deutschland gepflanzt und gepflegt wird. jg


Freitag, 21. Mai 2021

Unser Mangroven Projekt


Hier wachsen die besten CO2 Speicher

Auch in schwierigen Zeiten geht das Leben in Myanmar weiter – an manchen Stellen scheinbar und berührt von den politischen Ereignissen. Unsere Mitarbeiter Ko Naing (im weißen Hemd) war vor Ort, um sich die neuen Mangroven Pflanzungen anzuschauen. Nach den ersten 10.000 Pflanzungen im letzten Jahr, wurden jetzt weitere 10.000 Mangroven in dem Naturschutzgebiet gepflanzt, zwei Autostunden südlich von Ngapali. Hier ist sein Bericht: I went to Mangrove planting last week . Dr. Maung Maung (green shirt) did very good organize and he look satisfied for it. I spoke with him and got a lot of knowledge from him . We finance already 20.000 trees and Dr. Maung Maung and his team keep look after it . Good to see: on every white stick are they planted the new baby trees. They still have some more place for next plantation. If we want again, he is ready for it. Here is location - 17.998721, 94.483582. Thanks & Best Regards, Naing


Donnerstag, 20. Mai 2021

Tag der Biene


Als Kinder lieben wir erst die Biene Maja, dann den Bienenstich - bis uns die Biene sticht. In der Schule lernen wir, dass der Schwänzeltanz die Tiere zu den schönsten Blüten lockt (dabei hat man inzwischen herausgefunden, dass ihre Navigation viel raffinierter ist) Über die Wirtschaftsleistung der Bienen denken wir wohl erst als Erwachsene nach. Aus China gibt es Bilder zu sehen, wo Obstbäume von Hand bestäubt werden müssen, weil es dort keine Bienen mehr gibt...jg


Dienstag, 18. Mai 2021

Gute Idee



There is no future without nature 🐝 

Die Stiftunglife ist neutral. Das gilt besonders für Religion und Politik. (Ausnahmen bestätigen die Regel, mit der AfD wollen wir nichts zu tun haben) Es geht uns um Bienen und Schmetterlinge, wenn wir Blühwiesen in Bad Salzschlirf finanzieren. Die Idee ist gut: Bürger-Blühwiesen könnten auch in anderen Gemeinden aufblühen, wenn jemand die Sache in die Hand nimmt. Für alle Anfragen sind wir offen, schwarz, grün, rot und gelb - vor und nach der Wahl 😊 jg


Montag, 17. Mai 2021

Ein erster Schritt


Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt Laotse 

Die Weisheit aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. ist heute noch gültig. Deshalb sollten wir nicht über die 0,6 Prozent lachen, sondern anerkennen, dass dieses Unternehmen einen ersten Schritt gegangen ist. Ob die Aktion wirklich ernst zu nehmen ist, werden wir sehen, wenn die Zahlen für 2021 veröffentlicht werden: dann müsste es mindestens die zwanzigfache Menge sein, um ernst genommen zu werden. Wir wissen, dass jetzt viele Schritte nötig sind. Nicht nur bei dem Unternehmen, sondern auch bei uns selbst. Jeder von uns kann seinen Beitrag fürs ein besseres Klima leisten. Der persönliche Klimapass könnte ein guter Anfang sein. Den gibt es bei uns für 330 Euro. Weitere Informationen dazu gibt es hier www.stiftunglife.de/umwelt.html


Pro und Kontra



Warum wir Bäume pflanzen
Bäume sind gut fürs Gefühl und fürs Klima, sie filtern die Luft, speichern Wasser, sind Lebensraum für Mensch und Tier. Bäume produzieren den Sauerstoff, der uns am Leben erhält - und sie speichern CO2, später, wenn sie mal groß sind. Bis sie groß sind, brauchen sie Aufmerksamkeit und Plege. Deshalb pflanzen wir Bäume nur in den Dörfern, die wir regelmäßig besuchen. So wie hier im Bild, in der Nähe von Bagan. In dem Dorf haben wir vor ein paar Jahren eine Schule gebaut. Lyn Pyae durfte sich (wie alle anderen Dorfbewohner) die Bäume aussuchen, die er mag. Er nimmt sie mit nach Hause und pflanzt sie auf seinem eigenen Grundstück. Er wird sie pflegen, weil er etwas davon hat: die Früchte, an denen sich seine Kinder in ein paar Jahren erfreuen werden. 


Warum wir keine Bäume pflanzen
Die Bäume, die wir heute pflanzen, werden erst in zehn Jahren in nennenswertem Umfang CO2 einspeichern. Das gilt natürlich nur für die Bäume, die dann noch da sind. Überlässt man die Bäume der freien Natur, darf man mit einer Überlebensrate von 20 % rechnen. Da ist die Wirkung von einfachen Kochöfen schneller: sie halbieren den Holzverbrauch vom ersten Tag an. Weil der Bau dieser Kochöfen einfach und preiswert ist, eignen sie sich viel besser für eine wirksame CO2 Reduzierung. Dazu sind sie wesentlich preiswerter pro eingesparter Tonne CO2. Die gute Wirkung vom ersten Tag an haben auch unsere Solaranlagen. Die haben haben darüber hinaus einen wunderbaren Social Impact: die Dorfbewohner sparen jährlich bis zu 3.000 Liter Diesel und damit viel Geld. Das ist gut für die  die Haushaltskasse. Direkter kann Hilfe nicht wirken. jg 


Sonntag, 16. Mai 2021

Licht ist Leben


In Myanmar warten viele Menschen auf die Erleuchtung

Besonders in den abgelegenen Dörfern, in denen es keinen Strom gibt. Wir helfen mit unseren Solarlampen. Die sind heiß begehrt. Weil wir nichts verschenken, geben die Menschen einen kleinen Obolus pro Lampe für unser Maintenance Konto (von dem Geld werden Schulmöbel gekauft und Klassenzimmer renoviert) Für 2.000 Euro kann man ein ganzes Dorf zum Leuchten bringen. Min Min und Naing kümmern sich nicht nur um die Verteilung der Lampen, sondern später auch um das Wechseln der Akkus. Dabei achten wir darauf, dass die alten Akkus eingesammelt und recycelt werden. jg


Dienstag, 11. Mai 2021

Pflanzen und pflegen



Unsere Orangenbäume auf Mallorca 🌳  

Bäume pflanzen kann jeder.  Für die Pflege und das Veredeln braucht man Fachwissen. Die Orangen, die wir heute kennen, stammen von den drei Urformen der Zitrusfamilie ab: Mandarine, Pampelmuse und die Zitronatzitrone. Über Jahrhunderte hinweg haben findige Menschen der Natur auf die Sprünge geholfen, so sind viele neue Zitrussorten entstanden. Immer abhängig von der Region und der jeweiligen Notwendigkeit. Da die Natur den Obstbaum mit einem dezentralen Organismus ausgestattet hat, kann ein dicker Ast abgeschnitten werden, ohne dass der Baum sein Leben lässt. Erfolgt dieser Schnitt zum richtigen Zeitpunkt, entwickelt sich schnell ein neuer Ast. Setzt man an der Schnittstelle ein Ästchen einer anderen Zitrusfrucht ein, erhält man ein anderes Früchtchen auf demselben Baum. So kommen wir zu unseren Orangen. Das dauert ein paar Jahre, bis dahin schenkt uns der Baum frische Luft. 2.000 Bäumchen haben wir schon gepflanzt, in diesem Jahr kommen weitere 1.000 Bäumchen dazu. Chrissi und Ulrich schauen regelmäßig vor Ort nach unseren Orangenbäumchen. jg


Samstag, 8. Mai 2021

Selber machen!



Frisches Grün
Wir freuen uns an der aufblühenden Natur. Bienen und Schmetterlinge freuen sich auch, wenn was zum Freuen da ist. Durch eigenes Handeln können wir die großen Klimaziele der Politik unterstützen: jetzt ist die beste Zeit, Blühwiesen anzulegen. Auf dem Balkon, im Garten, oder auf dem Flachdach. Eine kleine Fläche findet sich überall. Wir spenden das Saatgut für kleine und für große Flächen. Bienen und Schmetterlinge werden sich freuen. Schreibt einfach eine kleine Mail an info@stiftunglife.de und sagt uns, wieviel Quadratmeter ihr begrünen wollt. Wir versenden schnell und kostenlos. jg


Donnerstag, 6. Mai 2021

Heute in der Welt


There is no future without nature 🐝 

Es ist noch gar nicht so lange her, da mahnte Altkanzler Gerhard Schröder seine SPD nicht grüner werden zu wollen als die Grünen. Nun ändern sich für Zeichen, nun wollen alle grün werden. Der Natur und den Menschen kann es nur Recht sein. Bleibt zu hoffen, dass dieses plötzliche Interesse für den Klimaschutz auch noch anhält, wenn die Wähler ihr Kreuzchen gemacht haben. jg


Sonntag, 2. Mai 2021

Rettet die Wespen



Wespen gelten oft als nutzlose Insekten

Doch das ist ein großer Irrtum, berichtet ein Forscherteam vom University College London. Die Wespen bewahren Nutzpflanzen vor Ungeziefer und tragen wesentlich zu den Bioleistungen aller Insektenarten bei. Wichtig ist ihr Beitrag beim Bestäuben: 164 Pflanzenarten werden ausschließlich von Wespen gestäubt. Es gilt nicht nur auf die süße Honigbiene zu schauen, sondern auch auf die anderen Bestäuber. Wir freuen uns über jeden, der Blühwiesen für Bienen, Wespen und Schmetterlinge anlegen möchte. Das Saatgut stellen wir kostenlos zur Verfügung. Anfragen bitte an info@stiftunglife.de


Freitag, 30. April 2021

Klima und Umwelt


Von einer „epochalen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts" wurde gestern Abend in den Nachrichten gesprochen. Der Gesetzgeber muss nachbessern. Er wird zu konkreten Maßnahmen verpflichtet, mit denen die Rechte zukünftiger Generationen gestärkt werden. Das passt gut zu unserer Sonntagsrunde am 2. Mai, in der wir uns über Klima und Umwelt unterhalten wollen. Wir freuen uns über alle, die Zeit und Lust haben dabei zu sein. Wir werden uns besonders mit der Frage beschäftigen, welche Auswirkung das Urteil auf unser tägliches Leben hat - und was jeder von uns tun kann. jg


Mittwoch, 28. April 2021

Happy birthday


Heute habe ich von Min Min diese Bilder aus Pakoku bekommen. Sie zeigen das Schild, dass er bei den Geburtstagsbäumen aufgestellt hat: im vergangenen Jahr haben wir für viele Freunde der Stiftung einen Baum zum Geburtstag gepflanzt. Drei Monate konnte Min Min nicht auf die andere Seite vom Fluss fahren. Jetzt scheint ganz normal, mit Segen vom Mönch - auch wenn nichts normal ist in dieser Zeit. jg


Dienstag, 27. April 2021

Energiewende


Dann doch lieber LED und Solarenergie

Vor 35 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, vor zehn Jahren Fukushima. Gut, dass wir diesen Weg verlassen haben. Inzwischen wissen wir, dass der weltweite Energieverbrauch durch Wind und Solarkraft gedeckt werden kann. Die Welt geht in eine neue Epoche, vergleichbar mit der industriellen Revolution. Genügend Land für Solar und Windkraft Anlagen ist vorhanden: 450.000 Quadratkilometer werden gebraucht, um die gesamte globale Energie zu erzeugen - weniger, als derzeit für die Gewinnung fossiler Brennstoffe gebraucht wird*. Mit vielen tausend Solarlampen und 22 Solaranlagen in Myanmar leisten wir unseren Beitrag zur Energiewende. Auch in diesem schwierigen Jahr ist der Bau von drei weiteren Anlagen geplant. In der kommenden Sonntagsrunde werden wir über dieses Thema reden. jg
* aktueller Report des Thinktanks Carbon Trackerjg


Montag, 26. April 2021

Gute Nachricht


Ein weltweit bekanntes Logo 

Die Idee dazu hatte Anne Lund aus Dänemark. Die damals 22-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften hat das Logo im April 1975 erfunden. Mit einem orangefarbenen Wachsmalstift zeichnete sie das Logo mit „Atomkraft? Nej tak". Die ersten 500 Buttons fanden  begeisterte Abnehmer. Anne wollte zu Freundlichkeit aufzurufen. Der Schriftzug stellt keine Forderung, sondern eine Frage („Atomkraft?"), die er auch freundlich-höflich („Nein danke") beantwortet. Mit der Sonne wird eine Alternative zur Atomkraft gezeigt. Als Ausdruck der Zeitgeschichte ist das Logo im Deutschen Historischen Museum zu sehen. Bei einer Gedenkstunde für die Opfer von Tschernobyl habe ich gestern ein kleines Fähnchen gesehen. Gut, dass die Energiewende vorangeht - und dass wir ein Teil davon sind: 22 Solaranlagen, die wir in den letzten vier Jahren gebaut haben, produzieren Strom mit der Kraft der Sonne. jg


Sonntag, 25. April 2021

Gute Nachrichten/11


Heute ist der Tag des Baumes

Die Wichtigkeit eines Tages wird deutlich, wenn sich die Vereinten Nationen mit seiner Bedeutung beschäftigten: 1951 wurde der  "Tag des Baumes" von der UN offiziell beschlossen. Der Tag soll den Menschen bewusst machen, wie wichtig Wälder sind. Jeder Mensch ist auf die Erhaltung die Bäume angewiesen, sie sind die Sauerstoff Lieferanten für unser Leben. Julius Sterling Morton hat den "Tag des Baumes" ins Leben gerufen. Der Journalist reichte im Jahre 1872 bei der Regierung von Nebraska einen entsprechenden Antrag ein. Es dauerte dann ein paar Jahre, ehe dieser Antrag zum offiziellen "Tag des Baumes" wurde. Seitdem werden an diesem Tag auf der ganzen Welt Bäume gepflanzt. Pflanzen ist einfach, es braucht Pflege, um Bäume wachsen zu lassen. Hier ein Foto von den tausend Orangenbäumen, die wir im letzten Jahr auf Mallorca gepflanzt haben. Sie sing gut angewachsen. Wenn es in drei Jahren wieder ein echtes Stiftungstreffen gibt, servieren wir unsere Bio Früchte von der Sonneninsel.Versprochen. jg


Samstag, 24. April 2021

Gute Nachrichten


Blühende Landschaften

Wenn die Natur zu den Menschen in die Städte kommt, blühen die Menschen auf. Gut zu sehen ist das in Erfurt, wo gestern die Bundesgartenschau eröffnet wurde. In Ingolstadt, wo die bayrische Landesgartenschau eröffnet und in Überlingen, wo die Landesgartenschau Baden-Württemberg aufblüht. Das bunte Grün passt perfekt in diese Zeit. Die Menschen sind reif für das die Natur nach dem langen dem Home-Office-Winter. Menschen, die auf Pflanzen schauen, leben gesünder, das ist wissenschaftlich erwiesen. An den vielen Blühwiesen, die wir auch in diesem Jahr finanzieren, erfreuen sich die Bienen und die Menschen. 


Freitag, 23. April 2021

Gute Nachrichten


So macht Klimaschutz Freude

Die Politik hat große Ziele im Auge: US Präsident Biden verspricht eine Halbierung der Emissionen bis 2030. Auch die Bundesregierung hat ehrgeizige Ziele. Mit unseren SolarWasseranlagen leisten wir einen guten Beitrag: mit jeder Anlage sparen wir 3.000 Liter Diesel pro Jahr. Das ist gut für die Umwelt - und die Sache rechnet sich: durch den eingesparten Diesel sparen die Menschen 2.000 Euro im Jahr. In vier Jahren ist das genau so viel, wie der Bau der ganzen Anlage gekostet hat. jg


Donnerstag, 22. April 2021

Gute Nachrichten


Heute werden wir tausend Bäume pflanzen Min Min

Die Entscheidung, was möglich ist und was nicht möglich ist, haben unsere Mitarbeiter vor Ort. Im Augenblick ist das Leben nicht einfach in Myanmar. Es war eine gute Nachricht, die mir Min Min heute Morgen mit diesem Foto geschickt hat: „Wir beladen gerade meinen Wagen, heute werden wir tausend Bäume pflanzen."  Auf dem Bild ist zu sehen, dass ein paar junge Mönche helfen. Das ist ein gutes Zeichen für das Vorhaben und für den Tag der Erde heute: der „earth day" wird heute in 175 Ländern dieser Erde begangen. Er soll die Wertschätzung für unsere Umwelt stärken. Mit unseren Blühwiesen und vielen Bäumen sind wir dabei. jg


Dienstag, 20. April 2021

Gute Nachrichten



Zuversicht

In hoch entwickelten Ländern gelten Pessimisten gelten als kritisch und smart, Optimisten werden oft für sorglos und naiv gehalten. Beide Haltungen sind nicht sehr hilfreich. Gebraucht werden Realisten mit Sportsgeist, die auf der Grundlage von Forschung und Wissenschaft die Probleme der Zukunft im Blick haben. Über viele Fortschritte können wir uns schon heute freuen. Der Spiegel hatte bis vor zwei Jahren eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel „Früher war alles schlechter". In kommentierten Grafiken mischten sich Schweres und Leichtes, Ernstes und Heiteres, die facettenreiche Verbesserung der Welt wurde sichtbar. Wer hätte schon gewusst, dass in Nigeria mehr Filme produziert werden als in Hollywood? Und das in Ruanda schon seit zehn Jahren Plastiktüten verboten sind? Hans Rosling, der positiv denkende Schwede, bezeichnete sich als „Possibilist", der auch in schwierigen Zeiten an die bessere Welt glaubt. Dieser positiven Sicht schließen wir uns an, wenn wir Bäume pflanzen und Schulen bauen. Das aktuelle Jahrbuch der Stiftung wird den passenden Titel bekommen: Zuversicht


Donnerstag, 15. April 2021

Unser Klimapass


Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es  frei nach Erich Kästner

In den letzen acht Wochen haben schon 100 Freunde der Stiftung ihren persönlichen Klimapass bekommen. Den Pass bekommt jeder, der mindestens 330 Euro für Klima und Umwelt spendet - dafür können wir 12 Tonnen CO2 ausgleichen. Alle Spenden gehen in einen Klimakorb, dann werden zu je einem Drittel Bäume gepflanzt, Kochöfen und Solaranlagen gebaut. Zum Jahresende bekommt jeder den Nachweis über die Klimainvestitionen. Nachdem wir im letzten Jahr viele Bäume gepflanzt und Solaranlagen gebaut haben, wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Kochöfen liegen. Mit jedem Ofen sparen wir eine Tonne CO2 und halbieren den Holzverbrauch. jg


Dienstag, 13. April 2021

Lesetipp



Jeder Bums ein Baum

Wer sich für Klima und Umwelt interessiert, dem sei dieser Lesestoff unbedingt empfohlen: in der aktuellen Spiegel Ausgabe geht es um den boomenden Markt des Bäume pflanzen. VW und die Lufthansa sind genauso mit dabei wie Hornbach und der Kondom Hersteller Releaf. Alle versprechen den Konsumenten ein wohliges Gefühl (was bei dem Bums wahrscheinlich auch ohne Baum funktioniert). Ansonsten lautet die Botschaft „Kauf mich, ich tue Gutes". Es darf bezweifelt werden, dass die Kunden in ein paar Jahren kommen und nachfragen, was aus den Bäumen geworden ist.  Bäume pflanzen ist einfach, Bäume groß werden lassen braucht viel Zeit und Hingabe. So etwas bekommt man nicht als Zugabe beim Kauf eines Kondoms. Weil das Klima nicht alleine durch Bäumen zu retten ist, haben wir unsere Klimaprojekte breiter aufgestellt: seit vier Jahren finanzieren wir den Bau von Solaranlagen in Myanmar, seit dem letzten Jahr auch den Bau von Kochöfen in Nepal. Damit reduzieren wir CO2 sehr wirkungsvoll. Die Bäume fließen in unsere CO2 Berechnung kaum ein, die pflanzen wir fürs gute Gefühl. jg 


Montag, 12. April 2021

Schwerpunkte 2021


Als wir Anfang des Jahres das Budget 2021 planten, da ahnte noch keiner, dass diese Mühe bald hinfällig sein sollte. Jedenfalls, was die Pläne für unsere Projekte in Myanmar angeht. Natürlich werden uns dort weiterhin engagieren, im Rahmen der Möglichkeiten, aber die haben wir nicht in der Hand. Deshalb denken wir auch über neue Schwerpunkte nach. Gut, dass die Stiftung auf drei Beinen steht: es gibt ja auch noch unsere Umweltprojekte und das Engagement für die Tafeln. Hier ein kleiner Überblick zu den aktualisierten Schwerpunktthemen der Stiftunglife für das Krisenjahr 2020

In Myanmar wollen wir unsere Kindern und Studenten weiter unterstützen 

Für Klima und Umwelt bauen wir Kochöfen in Nepal und pflanzen Bäume in Mexiko

Für 200 Tafeln in Deutschland wollen wir unsere Spenden mit Lions und Rotary verdoppeln

In Syrien werden wir verschiedene Familien direkt unterstützen


Donnerstag, 8. April 2021

Money, money


Was ist ein fairer Preis ?
Wieviel kostet es, ein Kind groß zu ziehen? 
Wie viel Geld braucht man pro Patienten? 
Was kostet der Bau einer Schule ?
Warum kostet ein Apfelbaum mehr als ein Mangotree ?
Bekommen sie Studenten ihr Geld ?

Das sind viele Fragen in unsicheren Zeiten. Hier unsere Antworten der Reihe nach:

Ein fairer Preis für unsere Schulbauten bildet sich aus den Kosten für die Baumaterialien + fairer Bezahlung für die Handwerker, die für uns arbeiten.
In Deutschland spricht man man sechsstelligen Summen, in unserem Kinderheim in Myanmar brauchen wir 3 Euro pro Tag und pro Kind
Bei den Swimming Doctors brauchen wir 6 Euro pro Patient incl. aller Untersuchungen, Behandlungen und der notwendigen Medizin.
Eine Schule mit fünf Klassenräumen kostet 33.000 Euro. Schulmöbel sind im Preis enthalten. Die Lehrer werden vom Staat bezahlt.
Junge Apfelbäume kosten in Deutschland 10 bis 20 Euro. Eine Baumschule in Myanmar verlangt 2 bis 3 Euro für einen kleinen Mangobaum.
Ja, unsere burmesischen Studenten bekommen (trotz aller Wirren) das monatliche Geld regelmäßig auf ihr Konto
Schreibt uns eine Mail, wenn Eure Frage nicht dabei war : info@stiftunglife.de  wir antworten schnell. jg


Montag, 5. April 2021

Bäume pflanzen


Die Projekte verbinden sich sinnvoll

Netzwerke leben nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch im richtigen Leben. Vor zwei Jahren haben wir in diesem Dorf einen Kindergarden gebaut und einen Wasserfilter hingebracht. Vor ein paar Monaten wurden dort Bäume gepflanzt. Hier ist der Bericht von Min Min:  The name of the village is Khwe Dauk Kon. It has 290 families with 1260 people. And most of them are farmers. We donated 1000 trees in December 2020. We donated 300 mango trees, 300 star-flowers trees, 200 red-flame trees and 200 Gant Gaw trees. We gave every family three trees and the rest we donated to the school and the monastery. Before we donate, we explain to the people about the climate changes and people are so happy to receive the trees. They planted their trees in their own places. And some trees are planted in the school compound. Here is the link to see the project on our website https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B44 


Sonntag, 4. April 2021

Ostergrüße


Zwei Hasen dürfen sich treffen... 

...wenn ich die Regeln richtig verstanden habe - zumal diese beiden aus einem Haushalt sind, einem Juweliergeschäft in der Münchner Innenstadt. Mit "Click und Collect" hätte ich sie besuchen dürfen. Nun steht mir gerade nicht der Sinn nach Gold und Glitzer, lieber verschenke ich in diesem Jahr Wiesen und Bäume. Diese Geschenke sind kalorienfrei, hinterlassen keinen Verpackungsmüll, sind nachhaltig und gut für die Umwelt. Zur Auswahl haben wir Blühwiesen in Deutschland - Orangenbäume auf Mallorca - und Olivenbäume im Hinterland von Alicante. Schreibt einfach eine Mail Mail info@stiftunglife.de und sagt. wieviel Ihr ausgeben möchtet, wir pflanzen schnell und zuverlässig. Jeder Euro geht direkt und zu 100 Prozent in Pflanzen und Pflege. Für alle, die unsere Wiesen und Bäume besuchen möchten, gibt es die Geodaten und einen Ansprechpartner vor Ort. jg


Freitag, 2. April 2021

Unsere drei Standbeine

Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Projekte hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss jetzt neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen natürlich beeinflussen. Gut, dass wir auf drei Beinen stehen, für die wir zukünftig eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit gut 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Unsere drei Standbeine


Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Verteilung hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen beeinflussen. Gut, dass unser Engagement auf drei Beinen steht, für die wir eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit rund 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Blumen und Bäume verschenken



Zu Ostern Blumen und Bäume verschenken

Geht ganz einfach mit einer kleinen Mail an juergen@stiftunglife.de Die Idee ist kalorienfrei und hinterlässt keinen Verpackungsmüll. Das ist nachhaltig gut für die Umwelt. Zur Auswahl haben wir Blühwiesen in Deutschland - Orangenbäume auf Mallorca - und Olivenbäume im Hinterland von Alicante. Schreibt uns einfach, wieviel Ihr ausgeben möchtet und wir pflanzen entsprechend. Jeder Euro geht direkt und zu 100 Prozent in das Pflanzen und nachhaltige Pflegen der Bäume. Ein paar Bilder und ein kleiner Bericht folgen. Und für alle, die mal ihre Wiese oder Ihre Bäume besuchen möchten, gibt es die Geodaten und einen Ansprechpartner vor Ort. jg


Dienstag, 30. März 2021

Unser Klimapass



Ein Lebensgefühl, das man kaufen kann

Den ersten Klimapass der Stiftung haben wir auf Jan ausgestellt. 330 Euro hat er dafür überwiesen. Das Geld investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Am Ende des Jahres gibt es eine Abrechnung und den Nachweis, dass wir für jeden Klimapass mindestens 12 Tonnen CO2 kompensiert haben. Dieses Klimaprojekt ist langfristig angelegt - wir sind am Ziel, wenn jeder Freund der Stiftung diesem Klimapass auf seinem Handy hat. jg


Nachricht von Hinterland



Die Erde ist zur Pflanzung bereit

Links der vorbereitete Boden, rechts ein Olivenbaum Setzling. Die gute Nachricht Nachricht : zusammen mit der Stiftunglife pflanzen wir auch in diesem Jahr wieder viele neue kleine Olivenbäume – genauer gesagt 2000 Stück! Ist das nicht großartig? Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und die großzügige Unterstützung der Stiftung. Die jungen Olivenbäume eignen sich hervorragend zur CO2-Speicherung, da sie aufgrund ihrer langen Lebenszeit viel davon aufnehmen können. Mal abgesehen davon, dass wir damit ein wenig dem Klimawandel entgegenwirken können, werden diese Bäume in fünf Jahren erste Früchte tragen und zur Wiederbelebung des Hinterlandes und damit zum Erhalt der Jahrhunderte alten Kulturlandschaft in Spanien einen Beitrag leisten. Wir sind sehr stolz und dankbar für diese Möglichkeit! Keine Sorge, weitere Fotos und Berichte folgen! Diesen Eintrag haben wir aus dem gerade erschienen Hinterland Newsletter übernommen. https://www.hinter-land.com

Montag, 29. März 2021



In diesen Tagen muss man suchen, um Nachrichten zu finden die glücklich machen. Wie unterschiedlich die Sorgen sind und die Voraussetzungen, sieht man beim Thema Licht. In Deutschland schauen wir, das Licht nicht nur hell macht - es soll auch zufriedener und leistungsfähiger machen. Dafür bilden moderne Leuchten in das Farbspektrum des Sonnenlichts ab. In vielen Ländern dieser Welt haben die Menschen keinen Strom - und damit nur wenig Licht. Mit Solarlampen für Myanmar können wir helfen: die Lampen bringen sauberes Licht und sparen Geld. Bleibt im Augenblick nur die Frage offen, wie wir die Lampen ins Land bekommen und in die Dörfer… jg


Sonntag, 28. März 2021

Diamant Mango



Wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum 🌳 

Es ist ein besonderes Glück, wenn man die Früchte der Arbeit genießen kann. In diesem Fall sind es Mangofrüchte, die beste Sorte, Diamond Mango, die jetzt reif werden. Min MIn hat uns dieses Bild geschickt aus einem Dorf, in dem wir Bäume gepflanzt haben. Zwar sind das noch nicht die Früchte von unseren Bäumen, die brauchen noch ein wenig Zeit und Pflege. Wir hoffen auf weitere gute Nachrichten aus Myanmar. Gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, brauchen wir Zuversicht. jg


Montag, 22. März 2021

Welt Wassertag


Ich garantiere, dass dieses Bild echt ist

Heute, am Welt Wassertag, werden wieder alle betonen, wie wichtig das Grundrecht auf sauberes Trinkwasser ist. Das ist nett gesagt und hilft den Menschen genauso viel wie die Feststellung, dass alle Menschen auf dieser Welt das gleiche Recht haben, schnell geimpft zu werden. Unsere Welt ist aufgeteilt in die, die es haben – und die, die es nicht haben. Weil wir den großen Gang der Welt nicht ändern können, konzentrieren wir uns auf kleine Projekte. Zum Beispiel auf die Kinder der Thandar School im Delta. Der Junge im Foto zeigt uns in dem rechten Glas Wasser aus dem Fluss – und im linken Glas das gleiche Wasser, nachdem es durch unseren Trinkwasserfilter gereinigt wurde. Ich garantiere, dass dieses Bild echt ist. Im Lauf der letzten fünf Jahre haben wir an jeder Schule, die wir gebaut haben, einen Paul Trinkwasserfolter aufgestellt. Laut Wikipedia filtert er durch ein ausgeklügeltes Membransystem 99,99 % aller Schadstoffe aus, einschließlich Bakterien. 1.500 Euro kostet ein Wasserfilter. Nicht viel Geld, wenn man bedenkt, dass wir damit manches Leben retten. jg


Heute in der Süddeutschen



Was für ein hübsches Bild, was für ein süßer Titel, möchte man sagen - aber hier geht es knallhart um Geld. Um viel Geld. In diesen Tagen finden in Brüssel die finalen Verhandlungen zur gemeinsamen Agrarpolitik der EU statt. Wie viel Geld soll in den Umweltschutz fließen? Wissenschaftler sind sich einig: am besten alles! Weil wir die große Politik nicht beeinflussen können, wirken wir im Rahmen unserer Möglichkeiten: in diesem Jahr finanzieren wir Saatgut für zwei Hektar Blühwiesen: eine im Norden, am Rand der Lüneburger Heide - und eine im Süden, in Neuötting/Oberbayern. Bienen und Schmetterlinge werden sich freuen. jg


Sonntag, 21. März 2021

Tag des Waldes



Wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum 🌳

Der 21. März ist nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch der "Internationale Tag des Waldes", der Ende der 70er Jahre durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Das diesjährige Motto lautet „Wiederherstellung von Wäldern: ein Weg zur Erholung von Natur und Gesellschaft". Es soll die Wichtigkeit der Wälder und Ökosysteme für unser Wohlergehen in unser Bewusstsein bringen. In unserer Sonntagsrunde geht es heute um Bäume. Hier ist der Link, für alle, die Lust und Zeit haben  https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Frühlingsanfang


Die Kirschblüte hat begonnen

Nicht bei uns, aber im nördlichen Teil von Japan. Jedes Jahr gibt es dort einen großen Hype um die Kirschblüte, denn das Kirschblütenfest ist einer der Höhepunkte im japanischen Kalender. Gefeiert wird mehr als eine Woche entlang der sogenannten Kirschblütenfront, was geographische Gründe besitzt. Durch die langgezogene Form der japanischen Inselwelt findet die Kirschblüte nicht überall am gleichen Tag statt. In Okinawa kann man schon gegen Ende Januar die Kirschblüten bewundern, auf Hokkaido ist die Blütezeit erst Ende April. Die Kirschblüte wird gefeiert, um sich vom kalten Winter zu verabschieden und das Aufkeimen einer neuen Blütensaison zu genießen. Unter den 100.000 Bäumen, die wir in den letzten Jahren gepflanzt haben, sind viele Obstbäume: Apfel-, Pfirsich-, Mango- und natürlich auch ein paar Kirschbäume. Bis die hier bei uns blühen, müssen wir noch ein wenig warten. jg


Samstag, 20. März 2021

Heute ist Welt Glückstag


Zum Glück!

Das Glück will gepflegt sein. Und oft genug verlangt es förmlich nach Mut, um es herauszufordern. Verwechselt man jedoch den Mut mit Übermut, dann wird das schöne Glück nur zu gerne wieder flüchtig und leicht erleidet man dann das Unglück. Wie kein anderer ist der Orangenbauer auf Mallorca ein mutiger Geselle. Voller Gottvertrauen gibt er seine Ernte in die Hand von Regen, Sonne und Wind. Alles hat er getan, damit seine Ernte erfolgreich wird: Bäume beschnitten, die Erde bearbeitet, neue Energie durch Kompost zugefügt und regelmäßig Wasser gegeben. Und doch, ohne das Quäntchen Glück kann ihm die Blüte verregnen, das Wachstum wegen Wassermangel im Hochsommer gestört werden oder ein übler tierischer Fruchtfeind versaut ihm die Frucht.Wenn das Zusammenspiel aller Eventualitäten ihm dann doch  eine auskömmliche Ernte beschert, braucht er noch ein Quäntchen Glück, dass den wertvollen Inhalt reich an Vitaminen und Mineralien besonders gut schmecken lässt. Wer zu den besonders Glücklichen zählt, kann bald das zauberhafte Spektakel der Orangenblüte in voller Pracht mit allen Sinnen vor Ort zu erleben. Welch ein unvergessliches Glück! Diese besondere Sicht auf das das Glück haben uns Freunde von Fet a Soller auf Mallorca geschickt, wo wir auch in diesem Jahr wieder 1.000 Orangenbäumchen pflanzen lassen. Mehr Informationen zu Orangen-, Oliven-, Mango- und unseren anderen Bäumen in der kommenden Sonntagsrunde um 12 Uhr. Hier gibt es den Zoom Link info@stiftunglife.de