Klima und Umwelt

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Wir finanzieren verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent in die Projekte.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege, in Myanmar und in Mexiko pflanzen, pflegen und erhalten wir Bäume.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Plastik vermeiden/recyceln
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Montag, 10. August 2020



Das macht doppelt Sinn

Wenn man durch einfache Tabs den Kauf von Plastikflaschen vermeiden kann, dann ist das schon ein gutes Angebot. Das wird doppelt gut, wenn die Reinigungsmittel auf den Härtegrad des Wassers abgestimmt sind. Der ist in Rosenheim anders als in Göttingen. Eine Individualisierung, die Sinn macht. Wir haben die Putzmittel von Everdrop ausprobiert und sind ganz begeistert. Dies ist keine Produktwerbung, sondern ein Votum für eine plastikfreie Welt. jg


Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit

Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.

Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.


Seit zwei Jahren pflanzen wir wieder verstärkt Bäume, so wie es in der Gründungsurkunde der StiftungLife vorgesehen ist 🌳 Birnbäume sind dabei, Apfel-, Mango- und Pfirsichbäume. Wir achten auf die Pflege der jungen Bäume, damit viele Kinder noch ihre Freude haben, wenn wir mal nicht mehr da sind. jg


Samstag, 8. August 2020

Always stay hydrated


Tolle Pulle

Ohne Wasservorrat geht heute kein Großstädter mehr aus dem Haus. Die Modeindustrie hat das Thema übernommen: Designer entwerfen sündhaft teure Trinkflaschen. Sie verkaufen sich gut. Chanel hatte ein Modell für 5.000 Euro im Angebot. Die Flasche ist ausverkauft!  Für das Geld könnten wir zweitausend Schulkinder mit den Trinkwasserflaschen versorgen. Die Schüler der ALR Schule im Delta haben schon ihre eigenen Flaschen von uns bekommen 😊

Donnerstag, 6. August 2020

Warming Stripes


Jeder Balken steht für ein Jahr

In der Geschichte der Wettermessung werden kühle Regionen in Blau dargestellt und heiße in Rot. Während Blau etwas beruhigendes hat, ist Rot eine Sonderfarbe, die in der Natur kaum vorkommt. Sie ist die Farbe des Feuers, sie ist eine Warnfarbe. Das Klima ist abstrakt, wir können die Temperatur nicht sehen, wir können auch die 1,5° Erwärmung nicht fühlen. Es sind die statistischen Werte der letzten hundert Jahre, die der britische Klimaforschers Ed Hawkins mit seinen „Warming stripes" sichtbar gemacht hat. Gut zu sehen, dass der Klimawandel mal in der Zukunft lag. Jetzt ist er da.

Glückszahl



Liebe Freunde, 
die Anregung kam von Britta und wir haben sie gerne aufgenommen: ab sofort werden die Spendenquittungen vom Projektteam an die Spender verschickt. So wissen die Teammitglieder immer aktuell, wer für ihre Projekte gespendet hat. Die Übersicht aller Spendenquittungen und die Verteilung bleiben bei Dörte. Hier ist die Liste der Zuordnungen:

1. Kinder in Heim = Renate
2. Studenten = Britta
3. Schulen in Bagan = Tina
4. Schulen im Delta = Christian
5. Swimming Doctors = Joe
6. Umwelt/Klima = Jürgen
7. Tafeln = Wolfgang
8. Verschiedenes = Jürgen

Das sind die wesentlichen sieben Projekte der Stiftung. Kleinere Engagements, wie die Unterstützung des Altenheims und Roncalli werden unter Verschiedenes zusammen gefasst. Die Spendenquittungen können per Post mit einer kleinen Dankeskarte an die Spender geschickt werden – auch die Versendung per Mail ist zulässig. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Beste Grüße, Jürgen

Mittwoch, 5. August 2020

Neu am Kiosk



33% der Landfläche der Erde sind von Wald bedeckt
Schon im Titel was gelernt.

Eine lesenswerte Lektüre für alle, die sich für Wald und Feld interessieren. Ganz besonders empfehle ich die aktuelle Ausgabe 02|20 mit vielen lesenswerten Artikeln und wunderbaren Bildern aus Myanmar. jg

Dienstag, 4. August 2020

Es geht auch plastikfrei


Wenn alles normal wäre, würden wir jetzt mit den Hotelmanagern am Ngapali Beach zusammensitzen und die Frage diskutieren: Wie kann man den Plastikmüll am Strand reduzieren? Aber in diesem Jahr ist nicht alles normal, deshalb wenden wir uns dem schwierigeren Teil dieser Frage zu:

Was können wir selber tun? 

Wer Plastik vermeiden möchte, findet täglich viele Gelegenheiten. Es gibt nur eine Schwierigkeit: man muss die eigene Gewohnheit überwinden. Manchmal geht es auch um die eigene Bequemlichkeit. Mit gutem Beispiel vorangehen ist der beste Weg. Mit den Trinkwasserflaschen Wasserflaschen haben wir begonnen. Jetzt geht es der Flüssigseife an den Kragen, den Shampooflaschen und dem Duschgel. Gibt es alles in fester Form, schön in Papier verpackt. Spart Geld und ist gut für die Umwelt. jg

Was macht eigentlich Nico



Entrepreneur mit gesellschaftlicher Verantwortung

„Ein Entrepreneur ist der Gründer und Inhaber eines Unternehmens. Er handelt eigenständig, bewusst und willensstark. Entrepreneure gehen außergewöhnlich gut mit Unsicherheiten und Risiken um und führen ihr Unternehmen zum Erfolg„ Soweit die Definition im Lexikon, die für Nico und seinem Partner zutrifft. Die beiden  haben die HahnAir gegründet, eine deutsche Linienfluggesellschaft. Seit 1999 stellt die HahnAir weltweit Tickets für andere Fluggesellschaften aus. Das letzte Jahr war das beste Geschäftsjahr. Das war vor Corona. Mit einer eigenen Stiftung unterstützt Nico weltweit Kinder- und Umweltprojekte. In Myanmar und in Mexiko arbeiten wir in verschiedenen Projekten eng zusammen. Danke Nico 🙏

Sonntag, 2. August 2020

Gutes Vorbild



Wir pflanzen auch

für jeden Freund und für jede Freundin der Stiftung einen Obstbaum in Myanmar - oder eine Eiche in Deutschland. Im goldenen Land werden die Pflanzungen von Ko Min Min und Ko Naing organisiert - in Deutschland nehmen wir Ende Oktober selbst den Spaten in die Hand. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich hier anmelden: info@stiftunglife.de Wer keine Zeit hat (oder Rückenschmerzen) kann unser Umweltprojekt gerne mit einer kleinen Spende unterstützen. jg

Mittwoch, 29. Juli 2020

Unser Beitrag für die Umwelt



Wir helfen den Bienen und Schmetterlingen

Seit zwei Jahren verschenken wir Saatgut für Blühwiesen. In diesem Frühjahr hatten die Menschen allerdings andere Sorgen und so war die Nachfrage nicht besonders groß. Im September kann wieder eingesät werden. Bis dahin erfreuen wir uns an den Flächen, die vor ein oder zwei Jahren ausgesät wurden, wie hier im Bild eine Blühwiesen im Schlosspark Celle. Die Blumensaat ist mehrjährig. Wenn ihr eine eigene Blumenwiese anlegen wollt, schreibt eine Mail an info@stiftunglife.de Wir versenden das Saatgut kostenlos, solange der Vorrat reicht. jg

Sonntag, 26. Juli 2020

Eine saubere Sache



Solaranlagen funktionieren ziemlich einfach

Wenn die Sonne scheint produzieren sie Strom. Am besten ist es, wenn der Strom dann direkt verbraucht wird, dann muss man ihn nicht in Batterien zwischengelagert. Das einzige, was Solaranlagen nicht mögen, ist Staub. Wenn sich eine Staubschicht auf die Solarzellen gelegt hat, sinkt die Leistungskurve. Deshalb ist das regelmäßige Reinigen der Solarzellen wichtig. Manchmal erledigt das ein Regenschauer. Wenn der ausbleibt, dann wird Staub gewischt, so wie hier an unserer Plastik Recycling Station in der Nähe von Bagan. jg

Happy birthday



Die Corona Pandemie hat die Geburtstagspläne von Giselle Bündchen durchkreuzt, die vor ein paar Tagen 40 wurde. „Ich wollte zum Geburtstag ins Amazonasgebiet reisen" sagte die Brasilianerin mit deutschen Wurzeln. Nun will sie im kommenden Jahr Bäume im Amazonasbecken pflanzen. „Alle wollten mir zum 40. Geburtstag etwas schenken. Da habe ich gesagt, das einzige Geschenk, dass ihr machen könnt, ist: helfen, Bäume zu pflanzen!" Gute Idee, die sich bei jedem Geburtstag  realisieren lässt. Man pflanzt mit seinen Gästen Bäume: vierzig Bäume zum 40. Geburtstag, sechzig Bäume zum 60. Geburtstag. Die Festgesellschaft kann den Spaten in die Hand nehmen - oder uns mit der Umsetzung beauftragen. Wir wünschen gute Gesundheit für viele Geburtstage mit Freunden und mit Bäumen. jg

Donnerstag, 23. Juli 2020

Sanfter Tourismus



Warum in die Ferne reisen, wenn dass Gute so nah 

Venedig, Barcelona und Koh Samui - die Traumziele der letzten zehn Jahre wurden immer öfter zum dicht gepackten Alptraum. Viele Reiseveranstalter wollen diese Normalität möglichst schnell wieder haben. Wollen wir das auch? Über diese Frage könnten wir nachdenken, während wir neue Wege ausprobieren. Vielleicht zu Fuß, vielleicht mit dem Fahrrad. Viele schöne Ziele sind ohne Flieger zu erreichen. Die Coronakrise macht es leicht, diese Gegenden zu entdecken. Gut für uns und gut für die Umwelt. jg

Montag, 20. Juli 2020

Bäume pflanzen in Deutschland


Heute in der Uckermark
Eine Stunde von Berlin entfernt habe ich heute dieses Foto gemacht. Hier stand einmal ein Wald, bevor der Borkenkäfer kam. Die Fläche ist mit anderthalb Hektar so groß, dass sich die Natur nicht selbst helfen kann, wir müssen bei der Wiederaufforstung helfen. Am letzten Wochenende im Oktober wollen wir dafür den Spaten selbst in die Hand nehmen. Meldet euch, wenn ihr Zeit und Lust habt dabei zu sein. jg

Bäume pflanzen in Myanmar



Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳

Natürlich sind diese 10 Minuten ein rechnerischer Durchschnittswert. Hier mal unser Ziel für das laufende Jahr zum Nachrechnen: 50.000 Bäume : 365 Tage : 24 Stunden = 6 Bäume pro Stunde, oder alle zehn Minuten ein Baum. Soweit zur Masse. Die Klasse findet man in den regional angepassten Baumsorten. Hier auf dem Bild in Ywar Thit Village sind es überwiegend Mangobäume und Raintrees. Wir spenden die Bäume, die Dorfbewohner pflanzen und pflegen. 1.000 Euro kosten uns die Pflege und der Erhalt von tausend Bäumen pro Jahr. Das Geld geht in die Dorfgemeinschaftskasse, damit können die Familien einen Brunnen bauen oder Schulmöbel kaufen. Wir besuchen das Dorf, beraten und helfen. jg

Samstag, 18. Juli 2020

Erneuerbare Energien



Trotz der vielen Windräder und Solaranlagen ist der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch, also nicht nur Strom, in Deutschland klein. Zwar nimmt der Anteil bei der Stromerzeugung stetig zu - beim Heizen ist er jedoch gering. Wir tun unser Bestes, um diesen Anteil zu verändern. Nur, dass wir die Solaranlagen in Myanmar bauen, einem Land in dem die Sonne mehr und intensiver scheint als in Deutschland. Allerdings wird der Wirkungsgrad der Solaranlagen immer besser. In Deutschland rechnet sich der Einsatz erneuerbare Energie inzwischen auch ohne staatliche Forderung. jg

Freitag, 17. Juli 2020

Klima und Umwelt


„Sag mir, was Du getan hast"

Die Frage kommt auf uns zu. Spätestens in zehn oder in zwanzig Jahren werden unsere Enkel uns diese Frage stellen. Wir werden uns nicht herausreden können. Die Friday's for Future Signale waren nicht zu übersehen. In der Zeitung lese ich, dass die Anzahl der Autos in Deutschland weiter gestiegen ist auf aktuell  701 Fahrzeuge pro 1.000 Einwohner. Große SUVs liegen ganz im Trend: schwerer, größer und schneller. Wie wollen wir das den Kindern erklären... jg

Montag, 13. Juli 2020

Die Verlierer der Krise


Die Deutschen werden wegen der Pandemie 390 Milliarden weniger auf ihren Konten haben. Manche Gruppen erwischt die Krise besonders hart: wer vor der Krise im Niedriglohnsektor gearbeitet hat, gehört zu den Verlierern der Krise. Für Geringverdiener reicht das Kurzarbeitergeld kaum zum Überleben. Die Tafeln helfen schnell und unkompliziert mit dem, was ein Mensch am wichtigsten braucht: etwas zu Essen. Wir helfen den Tafeln: wenn ein örtlicher Lions Club „seiner Tafel" tausend Euro überweist, spenden wir den gleichen Betrag. Angefangen haben wir diese Hilfsaktion im Beginn der Coronakrise. Weil immer mehr Kurzarbeiter, Alleinerziehende und Alte zu den Tafeln kommen, werden wir das Projekt weiterführen. jg

Sonntag, 12. Juli 2020

Doppelte Freude


Es geht auch mit Papier

Veränderungen fangen mit kleinen Details an: in diesem Fall, gesehenbei Blume2000 in Hamburg, geht es um Blumensträuße, die in Papier verpackt werden. Folie wäre einfacher, schneller und auf den ersten Blick sogar billiger - besser für die Umwelt ist dieses Angebot. Wir dürfen uns doppelt freuen: über schöne Blumen und die umweltgerechte Verpackung. Wenn wir noch etwas Gutes tun wollen, dann schneiden wir die Blumen klein, wenn sie verblüht sind und streuen das verwelkte Grün als „Futter" unter einen Baum. jg

Samstag, 11. Juli 2020

Alley Garden Update


Der Anfang ist gemacht

Es wurde aus- und aufgeräumt, unser Hinterhof Projekt Downtown Yangon nimmt Formen an. In einem halben Jahr soll das hier ein lebenswerter Raum für Jung und Alt sein. Kinder bekommen Platz zum Spielen - Erwachsene einen Erholungsraum mitten in der Stadt.  Natürlich wird alles grün, unser besonderer Blick geht auf Natur und Umwelt. Die Anwohner beteiligen sich an den Arbeiten - jetzt und später mit Pflege und Erhalt, besonders für die Grünflächen. Coronabedingt dauert alles etwas länger, aber es geht voran. Vom Fortgang der Dinge werden wir berichten. jg


Freitag, 10. Juli 2020

Plastik vermeiden



Alles was übrig bleibt

Kann sein das ein Seifenspender bequemer ist - preiswerter und besser für die Umwelt ist ein Stück Seife. Am besten in Papier eingepackt, hält es länger als jede Plastik verpackte Flüssigseife. Das kleine Stück in meiner Hand werde ich auch noch aufbrauchen. Es geht ganz einfach, das (weitgehend) plastikfreie Leben, wenn man ein wenig darauf achtet. jg

Montag, 6. Juli 2020

Bäume pflanzen in Bagan


Jeden Monat pflanzen wir tausend Bäume in und um Bagan

Es ist Regenzeit in Myanmar und damit die beste Gelegenheit Bäume zu pflanzen. In diesem Monat pflanzen wir gemeinsam mit den Dorfbewohnern von Myauk Taw Village. Die Bilder hat Ko Min Min geschickt. In dem kleinen Dorf nah zum Mt. Popa haben wir vor ein paar Jahren die Amelie School gebaut. Wenn wir zukünftig unsere Schule besuchen, schauen wir natürlich auch nach den Bäumen. Schulen, Toiletten, Händewaschen, Solar und Bäume - unsere Projekte ergänzen sich sinnvoll. Wir helfen den Dorfbewohnern bei ihrer Entwicklung zum  „Five star village" 

Bäume pflanzen im Delta



Jeden Monat pflanzen wir tausend Bäume im Delta

Es ist Regenzeit in Myanmar und damit die beste Gelegenheit Bäume zu pflanzen. In diesem Monat pflanzen wir gemeinsam mit den Dorfbewohnern von Bona Da Yake Village. Die Bilder hat Ko Naing geschickt, in dem Dorf bauen wir gerade die Together School. Wenn wir zukünftig unsere Schule besuchen, schauen wir natürlich auch nach den Bäumen. Swimming Doctors, Schulen und Bäume - unsere Projekte im Delta ergänzen sich sinnvoll. jg

Sonntag, 5. Juli 2020

Als ich noch klein war, kam der Doktor jede Woche zu uns ins Haus um nach der Oma zu sehen. Ärztliche Hausbesuche sind selten geworden (alte Omas, die in der Familie betreut werden auch) Es schwingt also ein wenig Nostalgie mit, wenn wir unseren Freunden und Spendern Hausbesuche anbieten - von Menschen und Projekten erzählen, von Ideen und Veränderungen. Wir pflegen diesen altmodischen Weg persönlicher Bindung in digitalen Zeiten mit Vergnügen. Termine können jederzeit vereinbart werden, ein Anruf genügt: 0172 45 477 41

Dienstag, 30. Juni 2020

Schornsteinfeger bringen Glück


In Nepal leben 75 % der Bevölkerung auf dem Land. Auf dem Land ist es für die Frauen normal, auf offenem Feuer zu kochen. Jede Familie verbraucht einen mittelgroßen Baum als Feuerholz pro Jahr. Deshalb werden Wälder abgeholzt. Effiziente Öfen reduzieren den Holzbedarf um 80 % und erzeugen keinen Rauch. Wir finanzieren in diesem Jahr den Bau von 1.000 sparsamen Öfen in Nepal. Öfen mit Maintanance Service: es kommt regelmäßig ein Schornsteinfeger ins Haus. Die bringen Glück, auch in Nepal. Wir hoffen auf viele gute Erfahrungen, die wir aus dann im nächsten Jahr in unsere Dörfer nach Myanmar bringen können. jg


Montag, 29. Juni 2020


In diesen Tagen erreichen uns viele schöne Bilder und Berichte von Blühwiesen - dieser hier aus der Passauer Neuen Presse. Jedes Bild zeigt uns, dass die Samenmischungen in die richtigen Hände gekommen sind. Vielen Dank an Theresia und André, die dieses schöne Insektenparadies im letzten Jahr angelegt haben. jg

Freitag, 26. Juni 2020

Gut für uns - gut für die Umwelt





Waldbaden ist der neueste Wellness Trend

In diesem Sommer wollen die meisten Deutschen die Ferien in Deutschland verbringen. Weil es eng werden könnte auf Sylt, in Mecklenburg und Oberbayern, empfehlen wir einen Ausflug in den Wald. Was sich auf den ersten Blick unspektakulär anhört, ist zum neuen Wellness Trend geworden: Spazierengehen unter Bäumen und den Wald mit allen Sinnen genießen. Wer dabei seine Liebe für die Natur entdeckt, wird vielleicht auch ein paar Bäume spenden 😊


Donnerstag, 25. Juni 2020

CO2 vermeiden/3



Mittwoch, 24. Juni 2020

CO2 vermeiden/2

Solange Energie reichlich verfügbar und billig ist, stellen Menschen damit unvernünftige Dinge an. Sie bauen Skischanzen in der Lüneburger Heide und sie sorgen dafür, dass die Schalen von Apfelsinen ebenso orange Farben sind wie deren Fluchtfleisch. Dabei sind reife, saftige Apfelsinen, Zitronen und Mandarinen außen grün. Doch weil Europäer grüne Südfrüchte für unreif halten, begasen die Erzeuger die Früchte mit Äthylen, dass mit viel Energie aus Erdöl gewonnen wird – obwohl Aroma und Haltbarkeit darunter leiden: die Vermarktungsnorm schreibt eine sortentypische Färbung vor.

Grüne Orangen retten nicht die Welt. Aber sie hätten eine Signalwirkung – sie wären ein gut sichtbares Zeichen im Alltag für den effizienten Umgang mit Energie.

Dienstag, 23. Juni 2020

CO2 vermeiden/2



Eine Emnid Umfrage im Auftrag von Greenpeace stimmt hoffnungsvoll: 81% der Deutschen geben an, das Fliegen nicht vermisst zu haben. Gut so! Falls sich das ändern sollte, falls die Lust am Fliegen doch zurückkehren sollte, empfehlen wir einen Klimaausgleich: 50 Euro für einen Flug in Deutschland, 100 Euro für einen Flug in Europa und 200 Euro für eine Fernreise - pro Person in der Economy. Business kostet das doppelte. Kann man gleich hier spenden https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html wir pflanzen dafür Bäume als Klimaausgleich. jg

Sonntag, 14. Juni 2020

Gut fürs Klima


Wenn jeder Deutsche 1.000 Bäume pflanzen würde

Bäume sind unerlässlich für die Natur und die Menschen. Bäume speichern CO2. Das weiß inzwischen jeder. Aber weiß auch jeder, wie viel Kilogramm CO2 ein einzelner Baum umwandelt?  Wir verraten es gerne: 10 kg im Jahr.  Nächste Frage: wieviel kg CO2 verursacht jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr? Das verraten wir auch: rund 10.000 kg. Der Rest ist eine einfache Dreisatz Aufgabe und bringt uns zu dem Ergebnis: wenn jeder Deutsche 1.000 Bäume pflanzen und dauerhaft pflegen würde* hätten wir alle ein besseres Klima. Das kostet natürlich Geld und Anstrengung, aber es lohnt sich. jg

* nicht jeder von uns hat das passende Grundstück für tausend Bäume und die Zeit, diese Bäume zu pflanzen und zu pflegen. Für 1.000 Euro pro Jahr übernehmen wir diese Aufgabe - eine steuerlich anerkannte Spendenquittung gibt´s dazu.

Mittwoch, 10. Juni 2020

Water Well Project in Ngapali


Dear Mr Jurgen, please see the photo for the water project near Ngapali Beach, that we have financed. They start to us the clean water for washing clothes and General use. They will do the roof for water tank, at the moment they just finish the water pump installation work. They are very happy and very thanks to us. I am waiting the good time, maybe after 15 June will be reduce the Covid situation. That time I can fly to Ngapali and check properly for it and also Mangrove planting project. Another good thing is, that we have finished LEOPOLD School was last week. Thanks and Best regards, Naing Aung

Montag, 8. Juni 2020

Noch ein Beitrag zum Tag des Meeres

So eine Flasche sollte jeder Mensch bei sich haben

Zumindest in unserer Welt - zumindest wenn man unterwegs ist. Natürlich ist es leichter, eine Flasche zu kaufen, wenn man Durst hat und nach der Nutzung weg zu werfen. Um Gewohnheiten zu ändern, muss man einen festen Willen haben. Wer diesen Willen nicht hat, wer nicht bereit ist sich seine eigene Trinkflasche anzugewöhnen, der sollte aufhören über den Plastikmüll zu jammern, der in unseren Meeren schwimmt. Man geht davon aus das in zehn oder zwanzig Jahren mehr Plastik im Meer schwimmt als Fische. jg

Tag des Meeres


Was hast Du getan, um das Meer sauber zu halten?

Anna hat sich gebückt und die Flasche aufgehoben. Sie hat den Plastikmüll mitgenommen und in der gelben Tonne entsorgt. Ein Märchen?
Die Geschichte ist wahr. Die Hotels am Ngapali Beach haben im letzten Jahr gelbe Tonnen aufgestellt. Step für step etabliert sich eine getrennte Entsorgung für den Plastikmüll. Unsere kleine Plastik Recycling Anlage P2 steckt noch in den Kinderschuhen, aber wir sind ganz zuversichtlich, dass wir den ganzen Prozess bis zum Jahresende in Gang bekommen. Soviel zu dem, was wir getan haben. Nun zu dem, was Du getan hast: kaufst Du noch Einweg Plastikflaschen? Bückst Du dich auch, um achtlos weggeworfenen Plastikmüll aufzuheben?


Sonntag, 7. Juni 2020

Summercamp 2020


Auch Bäume müssen gefüttert werden

Das war ein inspirierender Beginn, heute Morgen am zweiten Tag unseres Sommercamps. 30 Studenten haben aufmerksam zugehört, als Jenny Harlen uns gezeigt hat - auch das ist online möglich -  wie wichtig guter Boden für unser Klima ist. Meist schauen wir in den Himmel, wenn wir uns mit dem Treibhausgas CO2 beschäftigen, aber der Blick auf den Boden ist genauso wichtig. Ausgelaugte Böden bringen keine keine Erträge, wir müssen der Erde zurückgeben, was ihr von ihr bekommen. Kein Problem in Hamburg oder München, wo in jedem Haushalt eine Biotonne bereit steht - in Myanmar hingegen fehlen solche Tonnen, die Infrastruktur und das Bewusstsein. Jenny und ihr Team arbeiten daran. Sie bringen verwelktes Laub als Nährstoff zurück zu den Bäumen, sie holen Biomüll aus Restaurants und Hotel, um dem Boden auf natürlichem Weg Nährstoffe zurück zu geben. Nur mineralhaltige, dunkle Erde (hier im Korb links) kann Pflanzen wachsen lassen. Der natürliche Weg ist mühevoll, aber deutlich sinnvoller als der Einsatz von Chemie. Danke Jenny. Dank auch an Jerzy, Khin und Jan, die sich für das Summercamp 2020 engagiert haben. Genau genommen war es ja ein Frühlingscamp, das Summercamp 2020 planen wir für Ende August. Wieder Online und wieder mit guten Ideen für eine bessere Welt.  jg

Freitag, 5. Juni 2020

Gewissensfrage


Was antwortest Du Deiner Tochter, wenn Sie Dich in zwanzig Jahren mal fragt, was Du gemacht hast ?

Wer noch keine konkrete Antwort bereit hat, bekommt nun eine Chance: am letzten Wochenende im Oktober nehmen wir selbst den Spaten in die Hand: unter fachlicher Anleitung wollen wir in der Nähe von Berlin 3.000 Bäume pflanzen. Das reicht bestimmt nicht aus, um die Welt zu retten, aber es ist ein konkreter Anfang. Wer an dem Wochenende keine Zeit hat, wenig Energie oder Rückenschmerzen, darf unsere Aktion gerne mental und/oder mit einer Spende begleiten. Wir freuen uns über jede Unterstützung. jg

Dienstag, 2. Juni 2020

30 Liter Wasser für zwei Cent


Ein Brunnen in Zürich

Dieser hübsche Brunnen wurde 1982 in der Zürcher Innenstadt aufgestellt, als sich dort Wasserfachleute zum Weltkongress trafen. "Die vier Nymphen verkörpern Einfachheit, Güte, Nüchternheit und Nächstenliebe. Sie symbolisieren die internationale Zusammenarbeit im Zeichen der Versorgung aller mit reinem und gesunden Wasser" steht auf einem Schild. Schön gesagt. Heutzutage geht es beim Wasser hauptsächlich um Geld. Wasser ist ein gutes Geschäft. Nestlé kauft Wasserrechte in Entwicklungsländern. Das erlaubt dem Unternehmen, Wasser direkt aus dem Grundwasser abzupumpen. Dieses Wasser reinigt Nestlé und verkauft es dann als abgefülltes „Tafelwasser" in Plastikflaschen. Das Geschäft läuft gut, man verkauft den Menschen ihr eigenes Wasser, die Verkaufspreise werden laufend erhöht. Da ist unser PAUL Wasserfilter nur ein kleiner Tropfen, den wir zu den Menschen bringen. Die Anschaffungskosten liegen bei 1.000 Euro. PAUL reinigt mehr als tausend Liter pro Tag in Trinkwasserqualität - ohne Strom und ohne Chemie. Rechnet man die Kosten von PAUL auf eine ganze Schulklasse um, macht das 2 Cent am Tag. Ohne Plastik, ohne Müll, einfach nur sauberes Trinkwasser. An unseren Schulen in Myanmar haben wir 80 PAUL Wasserfilter im Einsatz. Mehr als 20.000 Kinder profitieren (fast) jeden Tag davon. jg

Sonntag, 31. Mai 2020

Nix gelernt !



Bald haben wir unser altes Leben wieder. Ob das von Vorteil ist, muss sich erst zeigen. Kaum darf die Lufthansa wieder fliegen, bedient sie als eine der ersten Strecken München - Frankfurt. An ökologischer und ökonimischer Unsinnigkeit ist diese Verbindung kaum zu schlagen. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass die Bundesregierung ihre finanziellen Hilfen zukunftsgerechter einsetzt. jg

Donnerstag, 28. Mai 2020

Spiegel Online berichtet




Plastikmüll als recycelbar deklarieren und nach Südostasien schicken, 
ist weitaus lukrativer als den Müll bei uns zur Verbrennung zu bringen.

Etwa 220 Kilogramm Verpackungsmüll verursacht jeder Deutsche pro Jahr. Tendenz steigend! Knapp 40 Kilogramm sind Plastikabfälle, ein Spitzenwert in Europa. Weltmeister der Wiederverwertung nennen sich die Deutschen gerne. Beim genauen Hinsehen ist das ein Mythos: Nur ein Bruchteil der eingesammelten Kunststoffe wird so aufbereitet, dass daraus Plastik gemacht werden kann. Der Großteil wird verbrannt. Schlimmer noch sind die 180.000 Tonnen, die von Deutschland aus auf die Reise geschickt werden. Nachdem China die Grenzen für derlei Kunststoffreste dichtgemacht hat, ist Malaysia zur neuen Müllhalde geworden. Wiederverwertbar sind die verdreckten Plastikreste nur selten. Häufig landen sie auf wilden Müllkippen, manchmal im Meer. Greenpeace hat in Malaysia mehrere Deponien untersucht. Boden- und Wasserproben zeigten: Die illegalen Müllhalden stellen ein enormes Risiko für Umwelt und Gesundheit dar. Da die Halden immer wieder in Brand gesetzt werden, um die Menge an Müll zu reduzieren und Platz für neuen Müll zu schaffen, fanden sich im Boden Rückstände bromhaltiger Flammschutzmittel und Schwermetalle wie Cadmium und Blei. An zwei Standorten fanden die Umweltschützer auch Müll aus Deutschland - Persil-Verpackungen etwa oder Reste der Kirschgrütze von Edeka. Für uns ist der Müll weg, aber wir machen Entwicklungsländer zur Müllkippe unseres Wohlstandsmülls. Wir sind für diese Missstände mitverantwortlich, jeder von uns kann mit ein wenig Aufmerksamkeit Plastik reduzieren! jg

Freitag, 22. Mai 2020



Der neue Baum muss hitzebeständig und genügsam sein. Der Mensch vielleicht auch...

Er soll 39° aushalten können, eine Weile ohne Wasser auskommen, standfest sein, seine Wurzeln sollen nicht viel Platz brauchen: das ist der Baum der Zukunft für die Stadt. Innenstädte sind im Schnitt ein bis zwei Grad wärmer als das Umland (an heißen Tagen bis zu 10°). Der allgemeine Klimawandel treibt die Temperaturen weiter nach oben. Das ist Gift für jene Baumarten, die zur Zeit als Stadtbäume bevorzugt werden: Platanen, Linden, Ahorn und Kastanien. Diese vier Arten machen etwa 50 % des Bestandes in den Städten aus. Häufige Trocken und Hitzeperioden halten sie nicht gut aus. Die bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau hat Alternativen untersucht. Für wärmeren Regionen in Deutschlands ist die Purpuresche geeignet und der Eisenholzbaum. Auch die ungarische Eiche und der italienische Ahorn kommen als Zukunftsbäume infrage. Menschen und Bäume werden sich anpassen müssen. jg

Mittwoch, 20. Mai 2020

Happy World Bee Day ?


Jeder kann was tun, jeder muss etwas tun !

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai als World Bee Day erklärt. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen. Ob es ein „Happy Bee Day" wird, das liebt auch in unserer Hand. Es reicht nicht, die Tiere auf Abstand niedlich zu finden. Es reicht auch nicht, zu erklären, das etwas getan werden muss. Veränderungen wird es nur geben, wenn jeder etwas tut. Zum Beispiel Blühwiesen anlegen. Das geht ganz einfach: etwas Samen in die Hand nehmen und aussäen. Auf dem Balkon, im eigenen Garten oder bei Freunden. Die Samenmischung gibt es kostenlos von uns, eine kleine Mail genügt: info@stiftunglife.de

Sonntag, 17. Mai 2020

Vielfältiger Nutzen


Unser Mangroven Projekt in Ngapali

Genau gesagt liegt das Naturschutzgebiet, in dem wir uns engagieren, zwei Autostunden südlich von Ngapali. Das Bild entstand bei einem Projektbesuch Anfang des Jahres. Inzwischen haben wir 5.000 Euro nach Myanmar überwiesen, das Geld ist im Projekt angekommen, 12.000 Mangroven werden in den nächsten Wochen gepflanzt. Auf der Welt sind 60.065 verschiedenen Baumarten bekannt, die Mangroven nehmen eine Sonderstellung ein: sie wachsen nur in den Tropen, kommen mit Salz- und mit Süsswasser zurecht, sichern die biologische Vielfalt in Küstengewässern und speichern extrem viel CO2. Hier sind die Nachricht von Dr. Maung Maung, dem Leiter des Naturschutzgebietes und unserem Projektleiter Naing Aung: 

Dear Sayar Ko Naing, I would like to send my ID Card.We had arranged to collect some suitable mangrove species in Gwa since April. Yesterday we were in Gwa to carry 12.000 mangrove propagules. I apologise you for late response, because my son got severe sweating and giddiness.I hope you will find the Global Treasure Bank yesterday.This is the only one bank in Kyeintali. With Best Regard. Dr. Maung Maung Kyi - Dear Dr Maung Maung, I just transfer the money now , amount is 7,200,000 MMK . Please see the attachment. Thanks and best regards, Naing Aung

Montag, 11. Mai 2020

Was macht unser Team in Myanmar?


Das war Anfang des Jahres, als wir im Januar die HahnAir II School im Delta eingeweiht haben 

Inzwischen sieht die Welt anders aus, auch in Myanmar. In vielen Bereichen ist das Leben zum Stillstand gekommen. Wer arbeiten muss, oder reisen will, braucht gute Gründe und eine schriftliche Genehmigung. Schulen und Unis sind geschlossen, hier und da gibt es Angebote für online-learning. Die Bauarbeiten an unseren Schulen und SolarWasseranlagen ruhen seit Ende April, auch die Swimming Doctors müssen eine Pause einlegen. Ab Mitte/Ende Mai könnten das Leben langsam wiederkehren. Mit dem Beginn der Regenzeit ist das die beste Zeit um Bäume zu pflanzen - alle sind ganz zuversichtlich. Die wichtigste Nachricht zum Schluss: alle Freunde und Mitarbeiter sind gesund. Wir bezahlen alle Löhne und helfen mit kleinen Beträgen, wo gerade „Not am Mann" ist: bei den Bauarbeitern, die jetzt nichts zu tun haben und bei Tourguides, die keine Arbeit haben. jg

Freitag, 8. Mai 2020

Freude für die Bienen




Wer Obst ernten möchte, braucht Bestäuber im Garten. 

Wolfgang hat im letzten Jahr unsere Blühsamenmischung in seinem Garten ausgesät. Das war ein guter Anfang. Wichtig sind neben den richtigen Pflanzen nun auch noch Nisthilfen, um Bienen und Hummeln anzulocken. Wie ein Bienenhaus oder Insektenhotel aussehen sollte und wo der ideale Standort dafür ist, erklärt Wolfgang gerne den Freunden, die ihren Garten bienengerecht entwickeln möchten. jg 

Mittwoch, 6. Mai 2020

7. Mai, ein Jahr später


Eine Million war das Ziel - zwei Millionen sind es geworden

Jeder tut, was er kann: vor einem Jahr hatten wir uns vorgenommen, eine Million Quadratmeter Blühwiesen anzulegen für Bienen, Schmetterlinge und die vielen nützlichen Bestäuber. Für das Projekt haben wir mit den Fachleuten von Blume2000 in Hamburg kooperiert - die verstehen viel von Blumen und von Bienen. Gemeinsam wurde Saatgut ausgesucht, in Graspapiertüten verpackt und verschenkt: kleine Tüten für den Balkon - große Tüten für den Garten - kleine Säcke für Ackerflächen. 1.000.000 m2 sollten es werden, am Ende war die Nachfrage so groß, dass es doppelt soviel wurden. Weil die Saat mehrjährig ist, wird es bald wieder überall blühen. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben. Wir werden die Bienen auch in diesem Jahr unterstützen, eine weitere Million darf gerne dazukommen. 


In und um Celle


Tausend Obstbäume blühen

im Herbst wurden die jungen Bäume an tausend Privatpersonen ausgegeben. Wer sich rechtzeitig beworben hatte, bekam einen Obstbaum geschenkt. Die Cellesche Zeitung hatte die Idee beworben, die Celler Stadtverwaltung hat alles organisiert – und wir haben die Rechnung mit rund 20.000 Euro bezahlt. Nun liegt die Zukunft in den Händen der Gartenbesitzer. Wer sein junges Grün gut pflegt, wird in ein paar Jahren ernten können. Wir werden berichten. Vielen Dank an alle Beteiligten. jg

Dienstag, 5. Mai 2020

Sie brauchen sauberes Wasser



Viel Glück !

Mehr können wir jetzt nicht tun. Der Brunnen, der da gerade gebohrt wird, ist eine kleine nette Randnotiz in unserer Arbeit. Auf dem Rückweg von der JAMASTE Schule wurden wir um einen kurzen Halt gebeten. Wir sollten eine Wasserprobe mitnehmen, der Dorfbrunnen hatte seit ein paar Monaten nur noch gelbliches Wasser. Die Menschen waren verunsichert. Wir haben die Probe mitgenommen. Die Laboruntersuchung in Yangon zeigte einen extrem hohen Cadmiumgehalt: Vorsicht, nicht als Trinkwasser zu gebrauchen. Mit der Nachricht kam Klarheit in die Sache, ein neuer Brunnen muss her. Die Dorfbewohner haben gesammelt, wir haben unseren Teil dazu gegeben und nun können wir nur hoffen, dass die Brunnenbohrung erfolgreich ist. 80 Familien schauen erwartungsvoll auf das Bohrgerüst….

Wir brauchen Visionäre


Man kann seine Bilder mögen, oder auch nicht...

Seine bunten Bilder waren stilprägend. So stark, dass wir sie gleich erkennen, wenn sie von Kindern nachgemalt und interpretiert werden, wie hier im Bild. Dabei war die Malerei nur eine Seite von Friedensreich Hundertwasser - seine andere Seite war in der Natur verankert. Schon in den 70er Jahren hatte er davor gewarnt, dass der Mensch durch Autos und Flugzeuge mehr Sauerstoff verbraucht, als die Wälder zu produzieren imstande sind. Auch der Club of Rome warnt seit den 70er Jahren vor dem Kollaps der Erde - seine Mitglieder fordern mehr Nachhaltigkeit. Bleibt zu hoffen, dass unsere Bundeskanzlerin die Zukunft unserer Kinder im Auge hat, wenn sie heute mit der Automobilindustrie am Tisch sitzt. Wenn wir nach der Krise weitermachen wie vorher, haben wir viel verloren. jg

Samstag, 2. Mai 2020

Die Situation in Burkina Faso

Über den persönlichen Kontakt zu Walter Korn haben wir schon zweimal Solarlampen nach Burkina Faso geliefert. Die Lampen werden dort gut genutzt. Hier ist ein kurzer Situationsbericht von Walter: 

Das Land ist von der Pandemie nicht so stark betroffen wie befürchtet. Es wurden bisher knapp 700 Infektionen bestätigt, wobei die Dunkelziffer ein vielfaches höher sein dürfte, da nur wenige Tests gemacht werden, 50 Todesfälle sind bestätigt. Davon leider drei in unserem Projekt. Die eigentliche Katastrophe sind die Ausgangsbeschränkungen die verhindern, dass die Menschen ihre Felder bestellen können, Vorratshaltung ist nicht verbreitet, die Menschen leben von der Hand in den Mund. Wir haben zum Glück noch rechtzeitig veranlasst, dass auf unser Agrarprojekt eine „Hausmeister Familie" eingezogen ist, diese können nun auch weiterhin unsere Parzellen betreuen, somit ist die Ernte nicht verloren. Zwar entstehen laufende Kosten, dafür gewinnt das Haus mit dem nun fruchtbaren Grundstück eine noch größere Bedeutung für die Versorgung der Region. wk