Klima, Natur und Umwelt

Beim Thema Klima, Natur und Umwelt steht für uns an erster Stelle das Verringern der persönlichen C02 Emissionen. Dies fällt nicht immer leicht. Alternativ oder zusätzlich können wir unsere CO2 Emissionen auch kompensieren. Alle Spenden, die wir für „Klima, Natur und Umwelt“ erhalten, werden zu gleichen Teilen für Bäume, Solarprojekte und Kochöfen verwendet.

Bäume und Blühwiesen
Seit Jahren bringen wir alte Obstsorten in die Gärten, finanzieren Aufforstungen mit klimagerechtem Mischwald und legen bienenfreundliche Blühwiesen an.
Solarprojekte
In Myanmar finanzieren wir Solarprojekte in entlegenen Dörfern und verteilen Solarlampen an die Menschen. Damit sparen sie Geld und wir tun viel für die Umwelt.
Kochöfen
In Nepal wird noch mit Holz am offenen Feuer gekocht. Durch den Bau von einfachen Öfen halbieren wir den Holzverbrauch und ersparen mit jedem Ofen eine Tonne CO2 pro Jahr.
Klimapass
Mit einer Klimaspende kann jeder seinen ökologischen Fußabdruck verbessern und bekommt für 330 €/Jahr einen digitalen Klimapass. Das Geld geht zu 100 % an unsere Umweltprojekte.
Aktuelles rund um Klima und Umwelt
Stiftunglife - Umwelt

Donnerstag, 27. Januar 2022

Bäume in den Städten


Ein Baum leistet mehr als 200 Kühlschranke

Um die Folgen des Klimawandels abzumildern, brauchen wir mehr Bäume in den Städten. Bäume helfen das Klima zu regulieren. Wir brauchen mehr Grün in Hinterhöfen auf Dächern oder an der Hausfassade. Eine 80 Jahre alte Steinlinde kühlt die Stadt mit einer Kilowatt Leistung von 200 Kühlschränken. Jüngere Bäume leisten natürlich weniger. Deshalb ist wichtig, besonders die alten Bäume zu bewahren - und neue Bäume zu pflanzen. Diese Erkenntnis gilt für Paris genau so gut wie für München, Hamburg und Celle. Wie gut Bäume der Stadt tun, kann man in Kassel sehen. Dort schreckte Joseph Beuys 1981 die braven Bürger der Stadt mit einer folgenreichen Aktion auf. Auf eigene Kosten pflanzte er 7000 junge Laubbäume, jeden einzelnen mit einer Basaltstele markiert. Nach anfänglichem Widerstand haben sich die Menschen mit den Bäume angefreundet. jg


Samstag, 22. Januar 2022

Bäume pflanzen


Ideale Bedingungen in Hustedt 

Kühl, aber nicht kalt war es heute ein paar Kilometer nördlich von Celle. Wer gearbeitet hat, ist sogar ins Schwitzen gekommen. Hier im Bild eins von mehreren Pflanzteams: links der Förster der Bundesliegenschaft in Zusammenarbeit mit Sven. Der Förster bereitet mit dem Spaten das Loch vor, Sven setzt das junge Bäumchen ein: zwei Jahre alte Rotbuchen, die von einer lokalen Baumschule im Freien vorgezogen wurden. Gepflanzt werden hier 6.500 Laubbäume zur Naturverjüngung in einem bestehenden Mischwald. Wir werden die Fläche im Auge behalten und von der Entwicklung berichten. Vielen Dank an alle, die heute mit dabei waren. jg


Was macht eigentlich Sven ?


Sven macht sich die Hände schmutzig

Das Leben von Sven hat (mindestens) zwei Seiten. Die meisten von uns kennen Sven, den Bankkaufmann, der sich ins Handelsblatt vertieft, in Finanzierungsangebote und in Architekturpläne. Aber es gibt auch Sven, den Handwerker, der selbst mit anfasst, wenn Wasserhähne zu reparieren sind, oder ein Fehler in der Elektroverteilung gesucht wird. Heute hat er sich im Einsatz für die Stiftung die Hände schmutzig gemacht: bei der Baumpflanz Aktion in der Nähe von Celle hat Sven 80 junge Rotbuchen gepflanzt. jg


Freitag, 21. Januar 2022

Jeder kann was tun



Deutschland braucht weniger Kohle und mehr Windräder, mehr Gleise und weniger Autobahn. Das sind Herausforderungen, mit denen sich die Politik beschäftigen wird. Leider brauchen diese großen Projekte viel Zeit. Einfacher sind die kleine Veränderungen, die jeder von uns beginnen kann. Am besten gleich heute. Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, für den haben wir einen guten Tipp: ein nettes Büchlein für klimafreundliches Kochen. Herausgegeben vom Inner Wheel Club Celle: kleine Geschichten zum Essen und 50 liebevoll ausgesuchte Rezepte mit Informationen zum CO2 Fußabdruck. Weitere Informationen unter https://celle.innerwheel.de/


Donnerstag, 20. Januar 2022

Heute ist Freitag



Ist es nicht langsamen genug…

…sollten die nicht mal aufhören?  Nein, sollen sie nicht. Zwar sind die meisten Menschen inzwischen aufgewacht, aber das reicht nicht. Wir müssen von Denken zum Handeln kommen, sonst ändert sich nicht. In zwanzig Jahren, wenn die Kinder und Enkel uns zur Rede stellen, müssen wir bessere Antworten haben, als „Ich habe mir Sorgen gemacht". Am besten ist es, wenn jeder bei sich selber anfängt: weniger fliegen, weniger heizen und auf Fleisch verzichten. Geht ganz einfach, wenn man will. Was dann noch an CO2 übrig bleibt, das kann man kompensieren. Angebote gibt es genug dafür - auch bei uns. jg


SolarWasseranlagen

  

Gute Nachricht: es wird wieder gebaut

Was hier noch ein bisschen wackelig aussieht, das ist unsere neue Konstruktion für die Solaranlagen: Holz wird durch Stahl ersetzt - nicht aus Not, sondern, weil wir das so haben möchten. Unsere zukünftigen Bauprojekte werden umweltgerechte gebaut. Stahl wird durch den nachwachsenden Rohstoff Holz ersetzt. Die bewährten Eckpunkte des Projekts bleiben unverändert: für 10.000 Euro bauen wir eine SolarWasseranlage in Bagan. Die Dorfbewohner zahlen 20 Prozent Eigenanteil und sparen langfristig ein Vielfaches. Sie bekommen sauberes Trinkwasser und müssen kaum noch Diesel kaufen. Das ist gut für die Umwelt und die Menschen. Für das Jahr 2022 planen wir den Bau von zehn Anlagen. jg


Montag, 17. Januar 2022

Heute in der Süddeutschen


There is no future without nature 

Zehn Jahre nach der letzten Waldinventur soll in diesem Jahr wieder gezählt werden: die Bundesregierung hat das Thünen Institut für Waldökosysteme beauftragt. Ende des Jahres soll das Ergebnis vorliegen. So viel ist heute schon klar: die Waldfläche in Deutschland liegt stabil bei etwa einem Drittel der Landesfläche. Es gibt immer mehr alte Bäume, der Durchschnitt lag bei der letzten Zählung bei 77 Jahren. Die Zahl der Fichten hat abgenommen, weil zunehmend mit Laubbäumen aufgefordert wird. Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen sind die häufigsten Baumarten, sie nehmen etwa 73 % der Waldfläche ein, auf der Holz erzeugt wird. Klimawandel und Schädlinge haben den deutschen Wald in den letzten Jahren schwer zugesetzt. Der Wald muss sich verändern, muss durch Vielfalt seine Wiederstandskraft erhöhen. Der Mensch kann diese Veränderung hilfreich begleiten. Am besten mit Nachpflanzungen und Verjüngungspflanzungen. Wir finanzieren auch in diesem Jahr solche Projekte: 10.000 bis 20.000 Euro kostet das pro Hektar. jg




Mehr als Bäume pflanzen

Jeder versucht das Wort Nachhaltigkeit irgendwie in seine Kommunikation einzubringen. Dabei ist unser Lebensstil im Ganzen betrachtet alles andere als Nachhaltig. Weil der Begriff der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft kommt, schauen wir hier auf unsere Baumprojekte: wir pflanzen nicht nur, sondern begleiten und berichten (für unser eigenes Reporting und zur Freude der Spender) über Jahre hinweg aus jeder einzelnen Anpflanzung. Für unsere großen Baumpflanzprojekte in Mexiko bauen wir gerade ein professionelles Monitoring auf - mit Ergebniskontrolle. Wir wollen wissen, wie hoch ist die Überlebensrate ist, wie viele Bäume die ersten zehn Jahre überstehen. Unter dem Motto „Mehr als Bäume pflanzen" kümmern wir uns um Waldrandbepflanzung mit Büschen und Hecken. Wir legen Blühwiesen an und finanzieren den Bau von effizienten Kochöfen - damit weniger Bäume abgeholzt werden. jg


Sonntag, 16. Januar 2022


Für dieses Jahr haben wir uns viel vorgenommen. Für unsere Klima- Natur- und Umweltprojekte wollen wir 300.000 Euro ausgeben. Dabei investieren wir, dem Ratschlag Warren Buffets folgend „not all the eggs in one basket"

Wir werden viele Bäume pflanzen
Natürlich bei uns in Deutschland - aber auch im Hochland von Mexiko, zusammen mit Blühwiesen für „birds, bees and pollinators. In Myanmar pflanzen wir Mangroven an der Küste und Obstbäume in den Dörfern.

Viele neue Kochöfen finanzieren
Bäume pflanzen ist gut, aber man muss auch schauen, dass nicht so viele Bäume umgehauen werden. In Mexiko und in Nepal finanzieren wir den Bau von Kochöfen. Die sind gut für die Gesundheit und halbieren den Holzverbrauch.

Solaranlagen in der „dry zone" bauen
Mit Sonnenenergie pumpen unsere Solaranlagen sauberes Trinkwasser aus großer Tiefe nach oben. Das ist gut für die Gesundheit. Das ist gut für die Umwelt und für die Haushaltskasse: die Menschen sparen viel Geld. 

Mit dem Klimapass gut leben
Wir wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Der Lebensstil muss sich ändern: weniger fliegen, weniger heizen, weniger Fleisch essen. Weil solche Veränderungen Zeit brauchen, bieten wir unseren Klimapass an. Damit kann jeder einen Klimabeitrag leisten. Kostet 330 Euro im Jahr. Das Geld wird zu 100 Prozent in die vorstehenden Projekte investiert. Ab 1.000 Euro kann jeder Spender in eigene Projekte investieren. jg


Freitag, 14. Januar 2022

Nachgefragt



Das ist die Jugend von Heute

Im SZ Magazin wurden 18-jährige in Deutschland gefragt, worauf sie verzichten könnten, um das Klima zu retten: für Inlandsflüge und Fleisch scheint der Verzicht ganz gut möglich zu sein - leichter jedenfalls, als der Verzicht auf Heizung und Warmwasser. Es ist ein guter Anfang, wenn man auf die Dinge verzichtet, die einem nicht so weh tun. Wahrscheinlich wird das nicht reichen, aber wir haben ja in der Stiftung noch ein paar gute Angebote für alle, die noch mehr für's Klima tun wollen. jg


Donnerstag, 13. Januar 2022

Trees Planting Bagan



Jeden Monat tausend Bäume

Seit zwei Jahren pflanzen wir in den Dörfern rund um Bagan ganz kontinuierlich: jeden Monat tausend Bäunme in einem Dorf.  Die Menschen nehmen sich die Bäume, die ihnen gefallen und pflanzen sie auf ihren eigenen Grundstücken ein. Besonders beliebt sind die Mangobäume. Hier ist Min Min's  Bericht von   der Pflanzaktion in Lat Htot:
The name of the village is Lat Htot. It has 260 families with 1280 people. And most of them are farmers. We donated 1000 trees for November 2021. We donated 350 star-flowers trees, 325 Lemon trees and 325 Gant Gaw trees. We gave every family three trees and the rest we donated to the school and the monastery. Before we donate, we explain to the people about the climate changes and people are so happy to receive the trees. They planted their trees in their own places. And some trees are planted in the school compound and in Monastery. Here is the link to see the project on our website https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B19


Dienstag, 11. Januar 2022

Sterben die Bienen im Winter?



Nein, sie sterben nicht, das ganze Volk überwintert

Wenn die Temperaturen sinken, bildet das Bienenvolk eine Kugel mit der Königin im Mittelpunkt. Durch Muskelbewegung erzeugen sie Wärme und heizen die Kugel auf. Dabei werden die äußeren Bienen, die am stärksten der Kälte ausgesetzt sind, regelmäßig abgewechselt, damit sie sich im Inneren wieder aufwärmen können. Selbst in der kältester Witterung herrscht im Inneren eine Temperatur von 25 °C. Meist stehen die Bienenkästen auf einem offenen Gitterböden. Damit haben die Bienen Kontakt zu Ihrer Außenwelt und können den Verlauf des Winters einschätzen. Wenn es im Februar/März wärmer wird, beginnen sie mit dem Brüten. Wir nutzen die Zeit bis dahin, um die Anlage neuer Blühwiesen vorzubereiten: für die Honigbienen und noch mehr für die besonders gefährdeten Wildbienen. Wir werden berichten… jg


Sonntag, 9. Januar 2022

Alles wird teurer




Energiekosten haben sich verdoppelt – die Preise für Kunstdünger auch 

Die Folgen sind einfach auszurechnen: die Lebensmittelpreise steigen. Kunstdünger ist der Treibstoff der globalen Agrarindustrie. Sein Einsatz hat die Durchschnittserträge von Getreideäckern, Gemüsefeldern und Obstkulturen vervielfacht. Zugleich hat sich die Menschheit vom Stickstoffdünger abhängig gemacht. 121 Millionen t werden jährlich auf den Ecken und Feldern unser Welt verstreut, 15 kg pro Erdbewohner, dreißig mal so viel wie vor 70 Jahren. Die Herstellung von Kunstdünger Verbrauch gewaltige Mengen von Energie. Das passt nicht in die Zeiten des Klimawandels. Wie viel Mühe es macht, ausgelaugte Böden mit natürlichen Mitteln zu rekultivieren, haben wir in Mexiko bei Sebastian (im Bild rechts) erlebt. Der engagierte Landwirt regeneriert seine Felder mit Kompost und Würmern: „Es gibt keine bessere Methode, den Boden zu düngen." Doch das dauert. Organische Düngung braucht einen langfristigem Aufbau. Wir unterstützen dieses Engagement für Natur und Umwelt zunächst für ein Jahr. jg


Freitag, 7. Januar 2022

Olivenbäume


Do not all eggs in one basket Warren Buffet

Natürlich haben wir auch Warren Buffett im Sinn, wenn wir in verschiedene Baumpflanzprojekte investieren: in Mexiko, Myanmar, Deutschland und Spanien. Seit drei Jahren fördern wir den Anbau von Olivenbäumen in Spanien. Es ist ein langfristig angelegtes Engagement, denn die Bäume können mehrere hundert Jahre alt werden. Olivenbäume werden bis zu zwanzig Meter hoch, allerdings werden unsere Bäume zur besseren Ernte beschnitten, damit sie kleiner bleiben. Im Allgemeinen gilt die Regel: je krummer und knorriger, desto besser der Ertrag. In unserer kommenden Sonntagsrunde wird uns Johanna Zoern von ihren und unseren Olivenbäumen im Hinterland berichten. Hier ist der Link für Sonntag 12 Uhr https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Mittwoch, 5. Januar 2022

Eine gute Nachricht




Die Mühe lohnt sich: in den letzten 30 Jahren haben die CO2 Emissionen in Deutschland um 40 Prozent abgenommen. Diesen positiven Trend haben wir einer aktiven Klimapolitik zu verdanken – aber auch Corona hat seinen Teil dazu beigetragen. Nach den aktuellen Zahlen liegt die durchschnittliche CO2 Emission in Deutschland bei knapp 8 t pro Kopf.  Zum Vergleich: der weltweite Durchschnitt liegt bei knapp 5 t. Damit diese positive Entwicklung weitergehen kann, werden auch in diesem Jahr Bäume pflanzen, Kochöfen finanzieren und Solaranlagen bauen. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen. jg


Samstag, 1. Januar 2022

 

Es ist Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden und neue Wege zu entdecken. Vor uns liegen 365 Tage voller Möglichkeiten. Machen wir das Beste draus.

Freitag, 31. Dezember 2021

Guter Vorsatz



Hunde und Katzen durften aufatmen. Menschen auch.

Der Bundesrat hat ein Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper erlassen. Was Rettungssanitäter, Umweltschützer und Tierfreunde lange nicht geschafft haben, hat Corona nun im zweiten Jahr möglich gemacht: eine knall- und rauchfreie Silvesternacht. Es wäre eine wunderbare Chance, den alten Slogan „Brot statt Böller" mit Leben zu erfüllen: 130 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung (gemessen am Umsatz von Silvesterfeuerwerk im Jahr 2019) Es liegt an uns, diesem eingesparten Geld einen neuen Sinn zu geben. jg



Der letzte Eintrag dieses Jahres geht an alle Freunde der Stiftung: habt Dank für das große Engagement, für all eure Unterstützung mit Rat und Tat. Gemeinsam haben wir viel geschafft. Auch wenn vielleicht nicht alles perfekt gelungen ist, schauen wir zufrieden zurück – und voller Energie auf's neue Jahr. Lasst uns gesund und zuversichtlich bleiben👍


Mittwoch, 29. Dezember 2021

Zum Schluss nur gute Nachrichten

 
Wir bleiben weiter engagiert

Auch wenn die Situation schwierig ist (oder gerade weil sie so ist) bleiben wir in Myanmar engagiert. Kinder, Studenten, Solar und Swimming doctors werden fortgeführt. Nur an einer Stelle mussten wir umplanen: solange es keinen geregelten Schulunterricht gibt, werden wir keine neuen Schulen bauen. Statt dessen konzentrieren wir uns auf Pflege und Erhalt unserer 80 Schulen. Über die „tausend Bäume pro Dorf" halten wir den regelmäßigen Kontakt zu den Dörfern und den Menschen. Im Bild ist Min Min zu sehen bei der Verteilung der tausend (Obst)Bäume in einem unserer Dörfer. Ein schönes Projekt, gut für die Menschen und gut für die Umwelt. jg


Zum Schluss nur gute Nachrichten


Endlich  vorbei

Die Plastiktüte ist tot, wir sollten ihr keine Träne nachweinen. Viel zu lang hat es gedauert, bis die Politik sich zu einem Verbot durchgerungen hat. Nun ist es soweit: ab Samstag sind Einweg Plastiktüten verboten. Fische, Delphine, und Seevögel werden dankbar sein. Überlastete Müllkippen in Indonesien auch. Auch die Einwegtüte aus Papier, Einweg Kaffeebecher und Einweg Besteck passen nicht mehr in unsere Zeit. Die Zukunft gehört den Mehrweg Angeboten. jg


Zum Schluss nur noch gute Nachrichten



Mehr Greta als Sissi

Der Planet Erde ist durch den Menschen bedroht. Der Kampf gegen Corona hat diese Wahrheit lange verdrängt. Nie war es wichtiger, für unsere Erde zu kämpfen. Die Medien des Burda Verlags haben die Initiative „For Our Planet" ins Leben gerufen.  Zukünftig wird das Leben von Mensch und Natur im Einklang mehr Aufmerksamkeit bekommen. Reden und Schreiben ist ein guter Anfang. Den schwierigeren Teil hat jeder von uns selbst in der Hand: lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben und neue Möglichkeiten entdecken. Mehr Informationen zu der Initiative gibt es hier: www.forourplanet.com


Dienstag, 28. Dezember 2021

Zum Schluss nur noch gute Nachrichten



Freitag, 24. Dezember 2021

Lesetipp



Fichte oder Nordmanntanne?

Die Entscheidung dürfte schon gefallen sein - bei der Auswahl des Tannenbaums entscheiden sich die meisten Deutschen für die Nordmanntanne. Dabei gäbe es noch ein paar andere Sorten zur Auswahl: insgesamt 60.000 verschiedene Baumsorten sind weltweit bekannt. In Deutschland ist die Fichte auf einem Viertel der Waldfläche vertreten. Mit bis zu 50 m ist die Fichte einer der höchsten heimischen Bäume Europas. Wer mehr wissen möchte über die faszinierende Welt der Bäume, dem empfehlen wir das Waldbuch von Esther Gonstalla. Ich hab's gestern geschenkt bekommen 😊


Gut für die Umwelt



80 Prozent aller Bäume überleben den Heiligen Abend

Wir reden hier nicht von den Bäumen, die abgesägt wurden, von denen überlebt kein einziger. Die landen im Müll, oder bestenfalls auf dem Komposthaufen. Hier singen wir ein Loblied auf die Bäume, die mit Wurzelballen zu uns in Wohnzimmer kommen. Den Ausflug überleben die Bäume gut, wenn man sie langsam an die geheizten Räume gewöhnt. Gleich nach den Feiertagen kommt der Baum dann wieder raus in den Wald. Leider macht diese Form der Nachhaltigkeit ein bisschen Mühe und kostet mehr als ein „normaler" Weihnachtsbaum. Aber es lohnt sich, das „haben wir immer so gemacht" neu zu überdenken…... vielleicht im nächsten Jahr. jg


Donnerstag, 23. Dezember 2021

Die Erleuchtung


Überfluss und Mangel

In diesen Tagen blinken und glitzern 227 Millionen Lichterketten in Deutschland, im Schnitt 6 Ketten pro Haushalt. Während wir im Überfluss der Lichter baden, versinken manche Dörfer in Myanmar im Dunkeln. Grund dafür ist der stille Protest der Menschen, die mit der Militärregierung nicht zufrieden sind: als Zeichen des Wiederstandes bezahlen Sie ihre Stromrechnung nicht. So ist die öffentliche Stromversorgung im goldenen Land zu einem Politikum geworden. Glücklich sind in dieser Zeit die 34 Dörfer dran, die ihren Strom über unsere Solaranlagen erzeugen: das ist gut für die Umwelt, spart Geld und lässt den politischen Konflikt außen vor. Gestern haben wir 380 neue Solarpanele bestellt. Damit können im nächsten Jahr weitere zehn Anlagen gebaut werden. jg


24 gute Taten/23


Täglich sterben 8.000 Menschen durch verschmutztes Wasser

Besonders Kinder und Frauen trifft es hart. Dabei kann man mit einfachen Lösungen viel bewirken. Sauberes Wasser ist ein Lifechanger, das wissen wir aus unseren Schul- und Dorfprojekten in Myanmar. So wie wir uns in Myanmar für dieses Thema einsetzen, engagiert sich eine kleine NGO aus Österreich in Kambodscha. Weil wir mit diesem Adventskalender die Arbeit anderer Helfer würdigen möchten, unterstützen wir heute „dirt water". Die Helfer leisten wunderbare Arbeit: sie entwickeln Wasserzisternen und Sanitärlösungen, schaffen die Möglichkeit sich Hände zu waschen und schulen das grundlegende Verständnis für Hygiene. Unsere Spende von heute für die Wasserprojekte von www.dirtwater.at 


Dienstag, 21. Dezember 2021

Oh, Weihnachtsbaum!


Früher war mehr Natur

Ob aus Plastik, aus dem Baumarkt, oder bio zertifiziert – wer die Tannenwahl hat, hat die Tannenqual. Auch Leasing Exemplare gibt es mittlerweile. Den richtigen Weihnachtsbaum zu finden, gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der Vorweihnachtszeit. Früher hat man selbst die Axt in die Hand genommen - heute fragt man sich, ob das politisch korrekt ist. So viel schon mal vor ab: von den 30 Millionen Weihnachtsbäumen, die in diesem Jahr verkauft werden, wurden nur wenige ökologisch angebaut. So gesehen ist das ganze ziemlich blöd - aber verzichten wollen wir auch nicht. Plastiktannen sollen einer britischen Studie zufolge zwar nach dem zehnten Einsatz klimamäßig vorteilhafter sein als ihre organischen Vorbilder, doch Umweltverbände raten ab: Herstellung und Entsorgung belasten die Umwelt. Wenigstens eine gute Nachricht gibt es zu vermelden: Lametta ist out und das ist gut so. jg


Freitag, 17. Dezember 2021

24 gute Taten/17


Bienen sind das drittwichtigste Nutztier in Deutschland nach Rind und Schwein

Für ein Glas Honig mit 500g müsste eine Biene dreimal um die Welt fliegen

80 Prozent aller heimischen Blütenpflanzen brauchen die Bestäubung durch Insekten  

Die meisten Menschen denken bei der Biene an Honig. Aber es gibt noch viele andere gute Gründe, die Bienen zu schützen. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubung übersteigt den Wert der Honigproduktion um ein Vielfaches. Der Imkerverein Wendland bietet ImkerInnen die Möglichkeit, den Umgang mit Bienen zu erlernen. Um anerkannte Lehrgänge anbieten zu können, ist die Einrichtung eines Lehrbienenstandes notwendig. Heute unterstützen wir dieses Projekt mit einer kleinen Spende. jg


Donnerstag, 16. Dezember 2021

Unser Filmtipp


Taming the Garden engl. für „den Garten zähmen"

Ein reicher Mann möchte einen Park anlegen. Dafür bestellt er auch einige 100 Jahre alte Bäume. Ob das ganze Projekt eine gute Idee ist, oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Ein bisschen skurril ist es schon, wenn majestätische Bäume über das Meer reisen. Der preisgekrönten Film Taming Garten ist seit Anfang Dezember in den Kinos zu sehen. Die Hauptfiguren des Films sind die Bäume, wenn sie auf die Reise gehen. Der Film zeigt auch soziale Dynamiken zwischen Arm und Reich - und er reflektiert das Thema der Zwangsmigration, bei der "Entwurzelung" mehr als eine Metapher ist. Hier ist der Trailer zum Film https://www.youtube.com/watch?v=yFui2xhkNaY


Sonntag, 12. Dezember 2021

Heute Abend auf 3sat


Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden

Die Geschichte der Eiche reicht 10  Millionen Jahre zurück, der Baum steht für Kraft und Ewigkeit. Das Holz ist stabil, die Rinde rau und dick. Für Mäuse, Eichhörnchen Rotwild und Wildschweine sind die Eicheln unverzichtbare Kohlenhydrate- und Proteinequelle. Heute um 20.15 Uhr wird die Geschichte der Eichen auf 3sat erzählt. Es geht um Besonderheiten, verschiedenen Arten der Nutzung - und die gute Erkenntnis, dass Eichen mit dem Klimawandel besonders gut klarkommen. jg


Montag, 29. November 2021

Was macht eigentlich Olaf ?



In diesen Zeiten muss man flexibel bleiben

Wir kennen uns schon viele Jahre und haben auch schon mal zusammen gearbeitet: Olaf lebt in Hamburg und arbeitet im Immobilienbereich. Die Geschäfte laufen gut und da lag es auf der Hand, dass Olaf für eine Schule in Myanmar gespendet hat. Die gemeinsame Reise zur Schuleröffnung war schon eine ausgemachte Sache. Corona und der Militärcoup haben diese Pläne durchkreuzt. „Was machen wir nun?" habe ich Olaf gefragt, als wir uns letzte Woche in Hamburg im Café Maya getroffen haben. Olaf hatte das Café ausgesucht. Es passte gut zu meinem Reisebericht aus Mexiko, wo wir den Mayas und ihrer Kultur sehr nah waren. Und so lag die Antwort in der Luft: statt einer kleinen Schule in Myanmar fördert Olaf nun ein großes Baumprojekt im Hochland von Mexiko. Wie schön, dass wir diese Idee im nächsten Jahr umsetzen dürfen. jg


Sonntag, 28. November 2021

Buchtipp


Bis zu 142 cm² Regenwald werden für den täglichen Frühstückstoast mit Nuss-Nougat-Creme gerodet. Das ist eine Fläche, die etwas größer ist als das Toastbrot selbst. Dieses Buch ist als Kinderbuch konzipiert. Es beantwortet Fragen die sich auch manche Erwachsene noch nie gestellt haben. 50 Grafiken übersetzen Zahlen in Bilder, zeigen Hintergründe, Zusammenhänge und erstaunliche, oft überraschende, Wahrheiten. jg


Samstag, 27. November 2021

Heute in der SZ



CO2 ist Teil unseres täglichen Lebens geworden

Man kann es nicht hören, nicht sehen, nicht riechen - trotzdem reden alle drüber. Eigentlich schade, dass wir so wenig über das Gas wissen, das unser Klima verändert. Die Süddeutsche Zeitung bietet in der Ausgabe von diesem Wochenende eine gute Übersicht. Den Rest kann man auf Wikipedia nachschauen, oder ihr schaut Morgen Mittag in unsere Sonntagsrunde. Da geht es genau um dieses Thema. Hier ist der Link für alle, die um 12 Uhr Zeit und Lust haben :https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Donnerstag, 25. November 2021

Lust auf Erdbeeren ?



There is no future without nature 🍓 

Egal, ob wir beim Discounter oder im Bio Supermarkt einkaufen: Erdbeeren gibt's immer. Unabhängig von Jahreszeiten werden alle Obst und Gemüse angeboten. Wir leben im Überfluss. Manche Menschen mögen sich daran erfreuen - aber es lohnt sich, auch mal über die Schattenseiten dieser bunten Konsumwelt nachdenken. Über Klimabelastung und Transportwege, über Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Schauen wir mal in den Spiegel: wann habe ich das letzte Mal selbst Erdbeeren gepflückt? Wissen unsere Kinder eigentlich, wann „Erdbeerzeit" ist?  Vielleicht machen wir uns am Ende selber ärmer, wenn wir die Dinge, die wir lieben, einfach ständig zur Verfügung haben. jg


Montag, 22. November 2021

Heute in der Celleschen Zeitung



Samstag, 20. November 2021

Abholzen und Aufforsten



Sie holzen ab - wir forsten auf

Zwischen 2009 und 2018 lag die durchschnittliche Abholzungsfläche in Brasilien bei 6.500 Qudratkilometer pro Jahr. Seit Präsident Bolsonaro im Amt ist, hat sich die Fläche fast verdoppelt. Die jährliche Abholzung im brasilianischen Amazonas hat den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht. Da hilft kein Fluchen und Heulen, wie werden den Herrn nicht ändern, aber wir können unser Verhalten ändern: weniger Rindfleisch essen, auf Palmöl verzichten und viele neue Bäume pflanzen. In diesem Jahr sind es rund 170.000 Bäume, die wir gepflanzt haben. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben - mit guten Ratschlägen, Geld und dem Spaten in der Hand. jg


Freitag, 19. November 2021

Die Tagesschau meldet


Das Gift kommt zurück

Das große Bienensterben hat einen Grund: Neonikotinoide sind hochgiftig, sie schaden erst den Bienen und Bestäubern - dann uns. Seit drei Jahren sind diese Nervengifte in Europa verboten. Etliche Studien hatten die negativen Auswirkungen auf Bienen und Bestäuber nachgewiesen. Trotzdem gelangen die Stoffe weiterhin massenhaft in die Umwelt. Das große Geschäft mit den Nervengiften geht weiter. Bayer Aktionäre freuen sich vielleicht über die Verkaufserfolge (außerhalb von Europa). Aber die ausgebrachten Neonikotinoide verschwinden nicht einfach, sie kommen zu uns zurück mit Mangos und Avocados, die wir am Obststand kaufen. Es ist schön, wenn wir als Stiftung hübsche Blühwiesen in Deutschland anlegen, aber das reicht nicht. Als Verbraucher sollten wir kritischer sein mit den Unternehmen, die solche Gifte produzieren und in die Welt verkaufen. jg


Sonntag, 14. November 2021

Was macht eigentlich Ursula ?



Myanmar und Mexiko

Seit sieben Jahren engagiert sich Ursula in der Stiftunglife. Ein glücklicher Zufall (mit Namen Roman) hat uns zusammengebracht. In Myanmar betreut Ursula mit ihrem kleinen Team* unsere Schul- und Dorfprojekte. Normalerweise heißt das zweimal im Jahr nach Myanmar reisen, um alle Projekte vor Ort anzuschauen. Seit zwei Jahren sind solche Reisen nicht möglich. Die regelmäßigen Berichte aus den Dörfern gibt es trotzdem: unsere jahrelangen Begleiter Min Min und Ko Naing haben diese Aufgabe sehr selbständig übernommen. So war es wieder eine glückliche Fügung (dieses Mal mit Namen Nico) dass wir zusammen gereist sind. Dieses Mal nach Mexiko, ins südliche Hochland von San Christobal. In den Ausläufern des Regenwaldes  finanzieren wir gemeinsam mit der HahnAir Foundation „grüne Zukunftsprojekte". Für Ursula war diese Reise ein Heimspiel - vor dreißig Jahren hat sie mit ihrem Mann in Mexiko gelebt. Ursula spricht Spanisch und interessiert sich für alles, was grünt und blüht. In diesem Jahr haben wir dort 80.000 Bäume gepflanzt.  sympathische Deutsch/Holländerin wird unser grünes Mexiko Engagement betreuen und weiterhin berichten. jg
* neben Ursula engagieren sich im Myanmar Schulteam Tina, Petra und Christian 


Samstag, 13. November 2021

Gute Idee



Gestern Abend im ZDF: das aktuelle Politbarometer verzeichnet eine große Unzufriedenheit der Bürger mit der Klimapolitik: die Politik macht zu wenig, die Unternehmen machen zu wenig und die Bürger machen zu wenig. Das es auch anders geht, zeigt dieser Bericht über eine Familie in München. Der Kern der Botschaft ist einfach: Nicht meckern und warten, bis die Politik und Unternehmen in die Gänge kommen, sondern selber anfangen. Wenn jeder ein bisschen was für's Klima tut, dann ist das schon mal ein guter Anfang 😊 jg


Mittwoch, 10. November 2021

Heute in der Süddeutschen



Den Artikel in der Süddeutschen von Heute sollte jeder lesen. Es ist eine Übersicht über den zweitbesten Weg. Wir liegen mit 27,50 Euro pro Tonne im oberen Bereich. Das liegt an der Struktur unserer Projekte: so leisten wir es uns zum Beispiel, auch Bäume in Deutschland zu pflanzen, obwohl das zehnmal so teuer ist, wie in Myanmar oder in Mexiko. Wenn man es mit Lebensmitteln vergleichen würde, dann sind wir der „Biomarkt". Etwas mehr Rücksicht auf Natur und Leben + besser in der Qualität. Das ist jedenfalls unser Anspruch 😊


Montag, 8. November 2021

Die Tagesschau meldet

Hoffen wir, dass es ein paar Menschen gibt, die noch keine Geschenke haben 😊
Euch empfehlen wir unser Weihnachtsangebot: verschenkt Bäume! Keine Tannenbäume, die nach ein paar Tagen auf den Müll geworfen werden, sondern Laubbäume, die groß und stark werden. Wir kümmern uns um das Pflanzen und die nachhaltige Pflege. Natürlich gibt es für so ein wunderbares Geschenk auch eine schöne Karte von uns, die ihr verschicken könnt. Was das kostet und wo die Bäume gepflanzt werden sagen wir Euch gerne. Einfach anrufen : 0172 45 477 41 oder eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de


Agroforrest Sebastian

    

Projektbesuch in Mexiko, in der Nähe von San Christobal, am 29.Oktober 2021

Der Weg von Sebastian Winnen schien vorgezeichnet: ein gutes Elternhaus, beste Ausbildung und mehrere Auslandsaufenthalte sollten die beste Voraussetzung zu sein, um den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Es kam dann doch anders. Wir wissen nicht, ob die Zweifel am kapitalistischen Wirtschaftssystem den jungen Lebensweg radikal geändert haben, oder ob es die Liebe zur Natur war. Nun sitzt Sebastian nicht in einem schönen Chefbüro in Deutschland - er steht in Arbeitskleidung auf seiner Farm und zeigt uns voller Freude, wie alles blüht und gedeiht. Auf den ersten Blick würde man Sebastian als "Biobauer" einstufen, aber damit wird man seiner Mission nicht gerecht. Sein Ansatz ist größer, er möchte die Welt verbessern. Vielleicht nicht die ganze Welt, aber die in seinem Umfeld. Sebastian möchte den Bauern in seiner Umgebung erfolgreiche Anbaumethoden zeigen, die im Einklang mit der Natur stehen. Weil diese Landwirtschaft mit einem Wiederaufforstungsprojekt verbunden ist, trifft die Bezeichnung „Agroforrest" wohl am besten zu. Sebastian Winnen hat uns mit seiner Idee überzeugt. Für ein Jahr haben wir ihm finanzielle Hilfe in Höhe von 1.000 Euro pro Monat zugesagt. Diese Zusage wird je zur Hälfte von der HahnAir Foundation und der Stiftunglife finanziert. In einem Jahr schauen wir, was Sebastian aus dieser Starthilfe gemacht hat 😊 jg


Bäume pflanzen im Allgäu



Eine Gemeinschafts Aktion mit dem Lions Club München Opera

Bäume pflanzen im Ostallgäu: das Wetter hat mitgespielt am Samstag in Waal, als Lions und Freunde der Stiftung selbst Hand angelegt haben. Vorher gab es eine kleine fachliche Einführung zum Thema Wald in Zeiten des Klimawandels. Im Bild links Peter Dressler, der Initiator dieser wunderbaren Pflanzaktion. Rund 500 Bäume haben die 30 Helfer am Samstag Nachmittag selbst gepflanzt. Die restlichen 6.000 jungen Bäume werden in dieser Woche von den Waldarbeitern in die Erde gebracht.  Insgesamt wird bei dieser zweiten Pflanzaktion im Privatforst von der Leyen ein Hektar mit Laubbäumen wieder aufgeforstet. Der Wald ist nur eine Autostunde von München entfernt. Im kommenden Frühjahr werden wir „unsere Bäume" wieder besuchen. Vielleicht verbunden mit einer weiteren Pflanzaktion, weil alle so viel Freude daran hatten. jg


Samstag, 6. November 2021

Bäume pflanzen in Mexiko



Hier in Mexiko muss man seinen Kopf anstrengen, wenn man wissen will, was los ist. In anderen Ländern ist alles publiziert, organisiert, bekannt. Hier dagegen spielt sich alles unter der Oberfläche ab, der Geist wird ständig herausgefordert. Oliver Sacks in: Die feine New Yorker Farngesellschaft. Eine Reise nach Mexiko.

Ursula, Fredi, Leo, Nico und ich - wir waren auch eine feine Reisegesellschaft. Natürlich haben wir auch großartige Farne gesehen auf unserer Reise nach Mexiko, aber unser Interesse galt den Bäumen. Da haben wir viel gelernt von unseren Freunden in Mexiko.  Insbesondere, dass es bei diesen Projekten um mehr geht, als nur um „Bäume zählen". Neben den Bäumen geht es auch um Büsche, Sträucher und Hecken, um Vögel, Bienen und Schmetterlinge. Es geht um Lebensräume für Tiere und Menschen. Diesen gesamtheitliche Ansatz wollen wir in Zukunft mehr im Auge haben. Es gibt viel zu erzählen: in der Umweltgruppe und in einer der nächsten Sonntagsrunden werden wir berichten. jg


Donnerstag, 4. November 2021

Kleine Bäume



Hier wachsen eine Million Bäume

Vor einem Jahr haben wir gemeinsam mit Nico Gormsen von der Hahn Air Foundation ein wunderbares Projekt angestoßen: eine Baumschule im Süden von Mexiko. In San Christobal gibt es alles, was man für ein erfolgreiches Projekt braucht: engagierte Menschen, Saatgut, Gewächshäuser und Wasser. Jedes Jahr werden in zwei Gewächshäusern eine Million Setzlinge produziert. In den umliegenden Gemeinden hat sich rumgesprochen, dass man hier Setzlinge geschenkt bekommt. Die Dorfgemeinschaften organisieren sich, holen die Bäume ab und pflanzen sie in ihrer Gemeinde auf eigenen Grundstücken. Nicht alle Bäume gedeihen, die Überlebensrate liegt bei (derzeit noch) geschätzten 50 Prozent. Preis pro Baum der langfristig bleibt: 50 Cent. jg 


Kleine Bäume



Mehr als Bäume pflanzen
Für Mensch und Natur ist es wunderbar, wenn abgeholzte Flächen wieder aufgeforstet werden. Noch besser wird so ein Projekt, wenn dabei auch die Abholzung vermieden wird. In einigen Gemeinden gibt es ein nachhaltiges Gesamtkonzept für Wassernutzung, Bodenverbesserung und Abholzung. Es gibt engagierte Umweltgruppen, die zu den Menschen in die Dörfer gehen. Sie reden, überzeugen und machen Mut bei Rückschlägen. Wir unterstützen solche Gesamtkonzepte, weil nur sie den langfristigen Erfolg sichern. Auch bei diesen Gesamtmaßnahmen gedeihen nicht alle Bäume. Die (derzeit noch) geschätzte Überlebensrate liegt bei 75 Prozent. Preis pro Baum der dauerhaft bleibt: ein Euro.  jg


Mittwoch, 3. November 2021

Große Bäume


Der (vielleicht) größte Baum der Welt

Vor 2000 Jahren war hier ein weites Feld, wahrscheinlich ein Sumpf, in dem die mexikanische Sumpfzypresse besonders gute Bedingungen fand. Wir haben den Baum heute besichtigt, im Süden Mexikos, in der Nähe von Oaxaca. Jetzt ist der Baum eingeklemmt zwischen Kirche, Park und verschiedenen Gebäuden. Wer das Naturwunder umarmen möchte, muss warten bis Corona vorbei ist, im Augenblick ist der Zugang gesperrt. Für das Umarmen sollte man sollte dreißig Freunde mitbringen, der Baum hat einen Umfang von 58 Meter. jg


Besser ohne Plastik



Rund 30 Obst und Gemüsesorten dürfen in Frankreich vom kommenden Jahr an nur noch ohne Plastikverpackung verkauft werden. Eine entsprechende Regelung kündigt die zuständigen Ministerien an. So werden Verbraucher Gurken, Kartoffeln, Karotten, Lauch, Zucchini, Auberginen und Blumenkohl im Gemüseregal nur noch ohne Plastikverpackung finden. Bei Obst sind etwa Äpfel, Birnen und Orangen von Plastik befreit. Mit dem Verbot will Frankreich Regierung Müll verringern. Geschätzt werden derzeit 37 % des Gemüses und der Früchte in Plastik verpackt verkauft. jg